[0001] Die Erfindung betrifft einen Öltransformator mit Transformatorkessel, wobei wenigstens
ein Ölausdehnungsgefäß mit dem Transformatorkessel über wenigstens einen Strömungskanal
verbunden ist, wobei wenigstens ein umschlossener längs des Strömungskanals und/oder
am Ölausdehnungsgefäß angeordneter und mit diesem jeweils verbundener Hohlraum für
die Sammlung von innerhalb des Transformatorkessels und/oder des Ölausdehnungsgefäßes
freiwerdenden und/oder entstehenden Gases vorgesehen ist, wobei der Hohlraum in seinem
oberen Bereich eine verschließbare Öffnung zum Ablassen von Gas aufweist.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass elektrische Transformatoren für Energieverteilungsnetze,
beispielsweise mit einer Nennleistung von 10 MVA bis mehrere 100 MVA und beispielsweise
mit einer Nennspannung von 10 kV bis >400 kV, je nach Ausführungsform in einem mit
Öl gefüllten zugehörigen Transformatorkessel angeordnet sind. Insbesondere Transformatoren
im oberen Bereich des angegebenen Nennleistungsbandes sind als Öltransformatoren ausgeführt,
wobei Transformatoren unterhalb des angegebenen Nennleistungsbandes häufig auch als
Trockentransformatoren ausgeführt sind. Das Öl dient unter anderem als elektrisches
Isolationsmedium aber auch als Kühlmedium zum Abführen von während des Transformatorbetriebes
entstehender Verlustwärme.
[0003] Das Transformatoröl vergrößert oder verkleinert hierbei in Abhängigkeit der betriebsbedingten
Öltemperatur sein Volumen, so dass üblicherweise ein Ölausdehnungsgefäß vorgesehen
ist, durch welches derartige Volumenschwankungen ausgeglichen werden. Das Ölausdehnungsgefäß
ist üblicherweise oberhalb des Transformatorkessels angeordnet und über einen Verbindungskanal
mit dessen innerem Hohlbereich verbunden. Während ältere Ausführungsformen von Ölausgleichsgefäßen
oben offen waren, sind diese nunmehr zunehmend oben geschlossen ausgeführt, wobei
in deren Inneren jeweils eine mit Luft gefüllte Membran angeordnet ist. Je nach Ausdehnungszustand
des im Transformator befindlichen Öls wird die Membran mehr oder weniger komprimiert,
so dass das Innere des Transformatorkessels, des Ölausgleichsgefäßes und des diese
verbindenden Verbindungskanals ein geschlossenes Hohlraumsystem bilden, was sich beispielsweise
auch vorteilhaft auf ein reduziertes Verschmutzungsrisiko des Öls auswirkt.
[0004] Um während des Transformatorbetriebes gegebenenfalls im Öl entstehende Gase-beispielsweise
aufgrund von Lichtbögen wegen einer fehlerhaften Isolationsstelle - aus diesem geschlossenem
Hohlraumsystem ausleiten zu können ist zumeist an der obersten Stelle ein Hohlraum
zum Sammeln von Gas vorgesehen, aus welchem die gesammelten Gase bedarfsweise über
ein geeignetes Verschlussmittel nach außen abgelassen werden können.
[0005] So ist aus dem Dokument
US 3344380 ein Regeltransformator mit im Transformatorkessel versenktem Stufenschalter bekannt,
in dessen vom Lastschalterbehälter zu einem Dehngefäß führenden Ölleitung ein der
Abfuhr aufsteigender Schaltgase dienendes Entlüftungsventil eingefügt ist. Es ist
ein gemeinsamer Dehnungsraum für das Kesselöl und das Lastschalteröl, dessen Ölspiegel
über ein inertes Gaspolster oder durch eine elastische Membran gegen die Außenluft
abgeschlossen ist, vorgesehen.
[0006] Es ist auch bekannt, dass bei Öltransformatoren zur frühzeitigen Erkennung von Fehlern
innerhalb des Transformators, beispielsweise einer fehlerhaften Isolation, regelmäßig
Ölproben abgezapft werden, welche dann einer Auswertung - beispielsweise in einem
Chromatographen - zugeführt werden. Das Transformatoröl enthält nämlich eine Vielzahl
von Indikationsfaktoren, welche Aufschluss über den Zustand des Transformators geben.
Bei einer fehlerhaften Isolation zwischen zwei benachbarten Windungslagen kann es
beispielsweise zu Lichtbogenerscheinungen - auch mit Gasbildung - kommen, welche ihrerseits
zu Einträgen in das Transformatoröl führen, was dem Fachmann jedoch bekannt ist.
[0007] Üblicherweise wird ein größerer Teil der abgezapften Ölproben nach der Analyse dem
Öltransformator wieder zugeführt um so einem Schwund bzw. Verbrauch des Öls entgegenzuwirken.
Dies geschieht seither durch Zuführen der analysierten Öl-probe in das nach oben offene
Ölausgleichsgefäß. Dies hat auch den Vorteil, dass der Ölprobe über einen längeren
Zeitraum Gase entweichen können, welche während deren Analyse in dieser gelöst wurden.
Diese Gase gelangen auf diese Weise nicht in das Innere des Transformatorkessels,
sondern eine Entgasung findet vielmehr im nach oben offenen Ölausdehnungsgefäß statt.
[0008] Eine Analyse von Ölproben, beispielsweise in einem Chromatographen bzw. in einem
Gaschromatographen, erfordert nämlich zumeist die Verwendung eines Träger-gases -
zum Beispiel Argon -, welches dann zumindest teilweise während der Analyse in der
Ölprobe gelöst wird. Das Ausgasen des Trägergases aus der Ölprobe ist ein längerer
Prozess, welcher mehrere Tage in Anspruch nehmen kann, wobei ein Auftreten eines Gases
wie beispielsweise Argon innerhalb des Transformatorkessels in jedem Fall zu vermeiden
ist.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen Transformator
mit Rückführungsmöglichkeit von Ölproben bereitzustellen. Es ist fernerhin auch Aufgabe
der Erfindung, ein entsprechendes Verfahren zur Rückführung von Ölproben anzugeben.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Öltransformator der eingangs genannten Art.
Dieser ist dadurch gekennzeichnet, dass neben dem wenigstens einen Strömungskanal
weitere Mittel vorgesehen sind, eine Flüssigkeit in den umschlossenen Hohlraum einzuleiten.
[0011] Durch die Einleitung einer Flüssigkeit, insbesondere einer Ölprobe, in den Hohlraum,
welcher zur Sammlung von während des Betriebes entstehenden Gases vorgesehen ist,
ist gewährleistet, dass das der Ölprobe im Laufe der Zeit entweichende Gas, insbesondere
auch das Trägergas, welches bei der Analyse der Ölprobe in diese eingetragen wurde,
über einen längeren Zeitraum, beispielsweise mehrere Stunden bis mehrere Tage, entweichen
kann, ohne in überwiegendem Maße direkt in den Transformatorkessel selbst zu gelangen.
[0012] Der Hohlraum zum Sammeln von Gas ist zumeist an der höchsten Stelle, zumindest aber
im oberen Bereich des aus Transformatorkessel und Ölausdehnungsgefäß gebildeten Hohlraumsystems
vorgesehen und damit strömungstechnisch von dem Transformatorkessel zumindest durch
einen Strömungskanal getrennt. Das in den Hohlraum zurückgeführte Öl kann also nicht
unmittelbar in den Transformatorkessel gelangen, so dass in der Regel eine genügende
Zeitspanne zur Entgasung vorhanden ist.
[0013] Da dieser Hohlraum ohnehin in seinem oberen Bereich eine verschließbare Öffnung zum
Ablassen von Gas aufweist, ist auch das der rückgeführten Ölprobe entweichende Gas
ohne zusätzlichen Aufwand aus dem Hohlraumsystem entfernbar.
[0014] Die Mittel zur Einleitung einer Flüssigkeit bzw. einer Ölprobe in den Hohlraum umfassen
bedarfsweise auch eine Vorrichtung zur Druckerhöhung, beispielsweise eine Pumpe oder
auch einen manuellen Dosierzylinder, um so die Rückführung auch entgegen den gegebenenfalls
im inneren Hohlraumsystem herrschenden Überdruck gewährleisten zu können. In vorteilhafter
Weise erfolgt die Rückführung über eine verschließbare Einleitung in den Hohlraum,
welche beispielsweise durch einen Hahn oder ein Ventil öffen- und schließbar ist.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung des Öltransformators sind die Mittel zur Einleitung
dafür vorgesehen, die Flüssigkeit durch die für das Ablassen von Gas bereits vorgesehene
Öffnung in den wenigstens einen Hohlraum einzuleiten. Auf diese Weise ist keine weitere
Öffnung durch die Wandung des Hohlraums notwendig, die Rückführung der Ölprobe erfolgt
vielmehr durch die ohnehin zum Ablassen von Gas vorhandene Öffnung, welche beispielsweise
als Rohr ausgebildet ist. Im weiteren Verlauf des Rohres ist dann eine Abzweigstelle
vorzusehen, beispielsweise ein T-Stück, an welches dann ein Kanal zur Ölrückführung
und ein Kanal zum Ablassen von Gas münden.
[0016] In einer besonders bevorzugten Variante des Öltransformators ist das Ölausdehnungsgefäß
oben verschlossen und es ist innerhalb des Ölausdehnungsgefäßes eine kompressible
Membran angeordnet, wobei im oberen Bereich des Ölausdehnungsgefäßes eine Öffnung
vorgesehen ist, welche in einen Hohlraum zum Sammeln von Gas mündet. In einer solchen
Anordnung wirken sich die Vorteile der Erfindung besonders aus, weil es sich hierbei
um ein geschlossenes Hohlraumsystem für Öl handelt, welches keine einfache Rückführung
des Öls in ein oben offenes Ölausdehnungsgefäß ermöglicht.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Öltransformators ist der wenigstens
eine Hohlraum zum Sammeln von Gas durch ein Buchholz- Schutzrelais gebildet.
[0018] Ein Buchholz Schutzrelais ist bei ölgekühlten Transformatoren eine übliche Schutzvorrichtung
welche sich üblicherweise in dem Strömungskanal zum Ölausdehnungsgefäß befindet. Isolationsfehler
oder starke Überlast eines Transformators führen schon frühzeitig zu einer örtlichen
Überhitzung im Transformator, die eine Gasentwicklung im Ölraum des Transformators
verursacht. Die Gasblasen sammeln sich im oberen Teil des Gehäuses des Buchholz Schutzrelais
und verdrängen das Öl. Bei kleinen Fehlern wird dadurch bei einer genügend großen
angesammelten Gasmenge ein Schwimmer nach unten gedrückt und ein Kontakt geschlossen,
der einen Fehler meldet. Bei erheblichen und sofort eintretenden Fehlern wie entsteht
ein plötzlicher Überdruck, der eine starke Ölströmung hervorruft. Dadurch wird mit
Hilfe eines Stauschiebers ein Schalter geschlossen, der den Transformator sofort abschaltet
und so vor weiteren Schädigungen schützt. Buchholz Schutzrelais verfügen üblicherweise
über eine verschließbare Öffnung zum automatischem Ablassen von gesammeltem Gas.
[0019] Ein Buchholz Schutzrelais verfügt somit über wesentliche erfindungsgemäß benötigte
Komponenten, nämlich einer Anschlussmöglichkeit an das innere Hohlraumsystem mit Transformatorkessel
und Ölausdehnungsgefäß, einen Hohlraum zum Sammeln von Gas und einer Ablassvorrichtung
für gesammeltes Gas. Es ist daher besonders vorteilhaft für eine Verwendung in einem
erfindungsgemäßen Öltransformator geeignet, wobei lediglich entsprechende Modifikationen
an der verschließbaren Öffnung notwendig sind. In bevorzugter Weise wird ein derartiges
Buchholz Schutzrelais in den Strömungskanal zwischen Transformatorkessel und Ölausdehnungsgefäß
und/oder aber auch an die verschließbare Öffnung eines oben geschlossenen Ölausdehnungsgefäßes
angebracht. Es ist sowohl eine Anordnung eines einzigen Buchholz Schutzrelais an einem
Öltransformator als auch die Anordnung von mehreren denkbar, wobei in letzterem Fall
lediglich ein einziges der mehreren Buchholz Schutzrelais für die erfindungsgemäße
Rückführung von Ölproben vorgesehen sein muss.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Öltransformators ist die für
das Ablassen von Gas vorgesehene Öffnung mit einem Dreiwegehahn mit wenigstens zwei
externen Anschlüssen versehen, wobei der dritte Anschluss mit dem Hohlraum zum Sammeln
von Gas verbunden ist. Ein Dreiwegehahn ist eine Vorrichtung um einen rohrähnlichen
Anschluss bzw. eine Öffnung wahlweise mit je einem von zwei weiteren rohrähnlichen
Anschlüssen zu verbinden. Aufgrund des einfachen Aufbaus und seiner Robustheit ist
ein Dreiwegehahn besonders geeignet, die Öffnung vom Hohlraum zum Sammeln von Luft
wahlweise mit einer Zuführ- bzw. Ablassöffnung zu verbinden.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Öffnung zum Ablassen von Gas
durch ein Ventilmittel verschließbar. Unter einem derartigen Ventilmittel ist beispielsweise
sowohl ein drehbarer Wasserhahn- ähnlicher Verschluss als auch ein beispielsweise
magnetisch oder pneumatisch gesteuertes Absperrventil zu verstehen. Insbesondere ein
gesteuertes Absperrventil vereinfacht einen Automatisierungsvorgang.
[0022] In einer Variante der Erfindung ist an dem Transformatorkessel wenigstens eine verschließbare
Öffnung zur Entnahme von Öl vorgesehen. Eine derartige Öffnung ist beispielsweise
mit einem absperrbaren Hahn oder einem anderen Verschlussmittel versehen. Somit ist
eine Entnahme von Ölproben aus dem Bereich des Transformatorkessels gewährleistet.
Vorzugsweise sind mehrere derartiger Entnahmestellen vorzusehen um so auch bei nicht-homogener
Ölverteilung innerhalb des Transformatorkessels eine repräsentative Entnahme von Ölproben
zu gewährleisten.
[0023] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zur Rückführung
einer Ölprobe in einen erfindungsgemäßen Öltransformator mit folgenden Schritten:
- Unterbrechen eines durch eine verschließbare Öffnung aus einem Hohlraum zum Sammeln
von Gas führenden Luftablasskanals, wobei der Hohlraum seinerseits direkt oder indirekt
über einen Verbindungskanal in den Transformatorkessel mündet
- Herstellen eines Verbindungskanals zwischen dem Hohlraum und einer Zuführstelle
- Einführen der Ölprobe in die Zuführstelle und Rückführen des Öls in den Hohlraum durch
den zuvor hergestellten Verbindungskanal
- Unterbrechen des zuvor hergestellten Verbindungskanals zwischen dem Hohlraum und der
Zuführstelle
- Wiederherstellen des durch eine verschließbare Öffnung aus einem Hohlraum zum Sammeln
von Gas führenden Luftablasskanals
[0024] Die erzielbaren Vorteile entsprechen den zuvor bei der Beschreibung des erfindungsgemäßen
Öltransformators erklärten Vorteilen. Es ist sowohl ein rein manueller Ablauf, ein
teilautomatisierter Ablauf als auch ein vollautomatisierter Ablauf denkbar.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zu dessen Beginn
die rückzuführende Ölprobe aus dem Transformatorkessel entnommen und analysiert.
[0026] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind den weiteren abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
[0027] Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung,
weitere Ausführungsformen und weitere Vorteile näher beschrieben werden.
[0028] Es zeigt:
- Fig. 1:
- einen exemplarischen Öltransformator in einer ersten Ausführungsvariante
- Fig. 2:
- einen exemplarischen Öltransformator in einer zweiten Ausführungsvariante
[0029] Fig. 1 zeigt einen exemplarischen Öltransformator in einer ersten Ausführungsvariante
10, welcher sowohl einen eigentlichen elektrischen Transformator 11, also einen Transformatorkern
mit Wicklung, als auch einen Transformatorkessel 12 aufweist.
[0030] Der Transformatorkessel 12 ist mit einer Ölfüllung 13 - schraffiert dargestellt -
komplett befüllt. Die Ölfüllung 13 dient hierbei sowohl als Isolationsmedium als auch
als Kühlmedium. Der Transformator 11 ist auf mehrere Standklötze 36 abgestützt, welche
dessen Gewicht auf die Standfläche 34 abtragen.
[0031] Die Ölfüllung 13 des Öltransformators 10, welcher beispielsweise eine zu erwartende
Lebensdauer von 40 Jahren aufweist, ist schon seit einer längeren Zeit, beispielsweise
einigen Jahren, im Transformatorkessel 12 befindlich. Es weist daher auch Spuren bzw.
Einträge von Gasungsvorgängen innerhalb des Transformators 11 auf. Üblicherweise sind
mehrere Isolationsstoffe innerhalb der Transformatorwicklung verwendet. Wenn im Falle
eines lokalen Fehlers - beispielsweise bei einem lokalen Versagen einer Isolationsschicht
zwischen zwei benachbarten Wicklungsleitern - eine starke Erwärmung auftritt, so gast
der betroffene Isolationswerkstoff aus, wobei Einträge einer derartigen Entgasung
dann im Transformatoröl 13 enthalten sind.
[0032] Eine Analyse des Transformatoröls 13 lässt daher Rückschlüsse auf einen derartigen
schleichenden Fehler zu, also einen Fehler, welcher die Funktionsfähigkeit des Transformators
11 nicht direkt und sofort einschränkt, aber kurz- oder mittelfristig zu einer nachhaltigen
Beschädigung des Transformators 11 führt. Bei einem gravierenden unmittelbaren Fehler
wie einem Kurzschluss, welcher dann zu einem deutlich erhöhten Kurzschlussstrom führt,
wird der Transformator durch entsprechende Schutzvorrichtungen üblicher Weise direkt
vom Netz genommen.
[0033] Im oberen Bereich des Transformatorkessels 12 ist ein Strömungskanal 16a abgezweigt,
welcher in ein erstes oberhalb des Transformatorkessels 12 angeordnetes erstes Buchholz
Schutzrelais 26a mündet. Dieses erste Buchholz Schutzrelais 26a weist einen ersten
umschlossenen Hohlraum 18a auf, dessen oberer Bereich zum Sammeln von eventuell in
dem Transformatoröl 13 entstehenden oder austretenden Gasen vorgesehen ist wobei der
untere Bereich mit ebenfalls mit Transformatoröl 13 gefüllt ist. Im linken oberen
Bereich des Buchholz Schutzrelais 26a ist eine erste Öffnung 20a vorgesehen, welche
entsprechend der eigentlichen Bestimmung eines Buchholz Schutzrelais lediglich zum
Ablassen der gesammelten Gase vorgesehen ist. Die Öffnung 20a ist mit einem zweiten
Ventilmittel 25b verschließbar. Weitere Details des Buchholz Schutzrelais, wie beispielsweise
ein Schwimmer, sind zeichnerisch nicht dargestellt aber dennoch als vorhanden anzunehmen.
[0034] Ebenfalls mit der ersten Öffnung 20a des ersten Buchholz Schutzrelais 26a verbunden
ist ein erstes Ventilmittel 25a, welches vorzugsweise nur alternierend zu dem zweiten
Ventilmittel 25b zu öffnen ist. Wenn eine Ölprobe nach erfolgter Ölanalyse nun in
den Öltransformator 10 zurückzuführen ist, so ist zunächst das zweite Ventilmittel
25b zu schließen und danach das erste Ventilmittel 25a zu öffnen. Im Falle eines Dreiwegehahnes
würde das Öffnen und Schließen synchron durch die Drehung eines Hahnverschlusselementes
erfolgen, wobei der Dreiwegehahn dann sowohl das erste 25a als auch das zweite 25b
Ventilmittel in sich vereint.
[0035] Ein Öltrichter 24 und eine mit dessen Ablauf verbundene Pumpe 22 stellen zusammen
mit dem ersten Ventilmittel Komponenten der Mittel für die Ölrückführung dar. Das
rückzuführende Öl ist beispielsweise komplett in den Öltrichter 24 zu füllen und nachfolgend
mit der Pumpe 22 in den ersten umschlossenen Hohlraum 18a des ersten Buchholz Schutzrelais
26a zu pumpen. Eine Pumpe 24 ist in diesem Fall vorteilhaft, um das Öl auch gegen
den im ersten inneren Hohlraum 18a herrschenden Überdruck hineinzupumpen. Es ist aber
auch durchaus eine spritzenähnliche manuell betätigte Zylinderkolbenvorrichtung denkbar,
um einen benötigten Gegendruck aufzubauen.
[0036] Das nunmehr in den ersten inneren Hohlraum 18a gepumpte Öl führt zu einem teilweisen
Verdrängen von bereits in dem Hohlraum 18a befindlichen Öl, welches dann entsprechend
des Weges des geringsten Widerstandes überwiegend über einen zweiten Strömungskanals
16b in ein mit dem ersten Buchholz Schutzrelais 26a verbundenes Ölausdehnungsgefäß
14 fließt.
[0037] Das in dem ersten inneren Hohlraum 18a befindliche rückgeführte Öl steht nunmehr
überwiegend - abhängig von den zumeist trägen betriebsbedingten Volumenschwankungen
des Transformatoröls 13 - still und gast über einen längeren Zeitraum aus, ohne das
die im Laufe der Zeit freiwerdenden Gase, beispielsweise Argon, direkt in den Transformatorkessel
12 mit Ölfüllung 13 gelangen. Die freiwerdenden Gase werden vielmehr in dem oberen
Bereich des ersten Hohlraums 18a des ersten Buchholz Schutzrelais 26a über einen Zeitraum
gesammelt und bei Übersteigen einer bestimmten Menge an gesammeltem Gas automatisch
- entsprechend der Funktion eines Buchholz Schutzrelais - über die erste Öffnung 20a
und das zweite Ventilmittel 25b in Richtung des Pfeils 40 abgelassen.
[0038] Das Ölausdehnungsgefäß 14 ist in seinem oberen Bereich mit einem Abschluss 28 verschlossen.
Von den verschließbaren Öffnungen 20a, 20b abgesehen bilden der Transformatorkessel
12, die Strömungskanäle 16a, 16b, 16c und das Ölausdehnungsgefäß 14 ein verbundenes
und abgeschlossenes Hohlraumsystem. Um die betriebstemperaturbedingten Volumenschwankungen
des Ölvolumens auszugleichen ist im Inneren des Ölausdehnungsgefäßes 14 eine kompressible
Membran 30 vorgesehen, welche beispielsweise mit Luft gefüllt ist. Je nach auszugleichendem
Volumen wird diese Membran 30 mehr oder auch weniger zusammengedrückt.
[0039] Im rechten oberen Bereich des Ölausdehnungsgefäßes 14 ist eine Öffnung 44 vorgesehen,
welche über einen dritten Strömungskanal 16c in ein zweites Buchholz Schutzrelais
26b mündet. Ein derartiges Buchholz Schutzrelais dient primär der Überwachung der
kompressiblen Membran 30, wobei ein Platzen dieser Membran zu einem sofortigen Freiwerden
der darin enthaltenen Luftmenge führt. Diese Luftmenge gelangt in einem solchen Fall
über die Öffnung 44 und den mit dieser verbundenen dritten Strömungskanal 16c in den
zweiten inneren Hohlraum 18b des weiteren Buchholz Schutzrelais 26 und führt aufgrund
des sprunghaften Anstiegs dort zu einer Fehlerauslösung. Selbstverständlich ist es
möglich, das zweite Buchholz Schutzrelais 26b auch direkt mit der Öffnung 44 des Ölausdehnungsgefäßes
14 zu verbinden, womit der dritte Strömungskanal 16c in diesem Fall infinitesimal
kurz würde.
[0040] Das zweite Buchholz Schutzrelais ist in seinem oberen Bereich mit einer zweiten Öffnung
20b versehen, welche mit einem zweiten Ventilmittel 25b verschließbar ist und über
welche bedarfsweise in Richtung des Pfeils 40 im Hohlraum 18b gesammeltes Gas abgelassen
werden kann.
[0041] Fig. 2 zeigt einen exemplarischen Öltransformator in zweiten Ausführungsvariante
50. Die zweite Ausführungsvariante 50 entspricht im Wesentlichen der ersten Ausführungsvariante
10, wobei für identische Komponenten jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet
wurden.
[0042] In der zweiten Variante sind nunmehr Mittel, nämlich ein erstes Ventilmittel 25a,
eine Pumpe 22, und ein Öltrichter 24 vorgesehen, um eine Ölrückführung in den zweiten
umschlossenen Hohlraums 18b des zweiten Buchholz Schutzrelais 26b zu ermöglichen.
Deren Funktionsweise ist analog zu den in der ersten Ausführungsvariante beschriebenen
Mitteln für die Rückführung von Öl in den ersten umschlossenen Hohlraum 18a des ersten
Buchholz Schutzrelais 26a. Diese sind jedoch in der zweiten Ausführungsvariante 50
nicht mehr dargestellt.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 10
- Exemplarischer Öltransformator in erster Ausführungsvariante
- 11
- Transformator
- 12
- Transformatorkessel
- 13
- Ölfüllung
- 14
- Ölausdehnungsgefäß
- 16a
- erster Strömungskanal
- 16b
- zweiter Strömungskanal
- 16c
- dritter Strömungskanal
- 18a
- erster umschlossener Hohlraum
- 18b
- zweiter umschlossener Hohlraum
- 20a
- erste verschließbare Öffnung
- 20b
- zweite verschließbare Öffnung
- 22
- Pumpe
- 24
- Öltrichter
- 25a
- erstes Ventilmittel
- 25b
- zweites Ventilmittel
- 26a
- erstes Buchholz Schutzrelais
- 26b
- zweites Buchholz Schutzrelais
- 28
- Oberer Abschluss des Ölausdehnungsgefäßes
- 30
- kompressible Membran
- 32
- Öffnung zur Entnahme von Öl
- 34
- Standfläche
- 36
- Standklötze
- 38
- Rückführung von Öl
- 40
- Ablass von Gas
- 42
- Transportbehälter
- 44
- Öffnung
- 50
- Exemplarischer Öltransformator in zweiter Ausführungsvariante
1. Öltransformator (10, 50) mit Transformatorkessel (12), wobei wenigstens ein Öl-ausdehnungsgefäß
(14) mit dem Transformatorkessel (12) über wenigstens einen Strömungskanal (16a, 16b,
16c) verbunden ist, wobei wenigstens ein umschlossener längs des Strömungskanals (16a,
16b, 16c) und/oder am Ölausdehnungsgefäß (14) angeordneter und mit diesem jeweils
verbundener Hohlraum (18a, 18b) für die Sammlung von innerhalb des Transformatorkessels
(12) und/oder des Ölausdehnungsgefäßes (14) freiwerdenden und/oder entstehenden Gases
vorgesehen ist, wobei der Hohlraum (18a, 18b) in seinem oberen Bereich eine verschließbare
Öffnung (20a, 20b) zum Ablassen von Gas aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem wenigstens einen Strömungskanal (16a, 16b, 16c) weitere Mittel (22, 24,
25a) vorgesehen sind, eine Flüssigkeit in den umschlossenen Hohlraum (18a, 18b) einzuleiten.
2. Öltransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (22, 24, 25a) dafür vorgesehen sind, die Flüssigkeit durch die für das
Ablassen von Gas vorgesehene Öffnung (20a, 20b) in den wenigstens einen Hohlraum (18a,
18b) einzuleiten.
3. Öltransformator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ölausdehnungsgefäß (14) oben verschlossen (28) ist, dass innerhalb des Ölausdehnungsgefäßes
(14) eine kompressible Membran (30) angeordnet ist und dass in dessen oberen Bereich
eine Öffnung (44) vorgesehen ist, welche in einen Hohlraum (18b) zum Sammeln von Gas
mündet.
4. Öltransformator nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass, der wenigstens eine Hohlraum (18a, 18b) zum Sammeln von Gas durch ein Buchholz-
Schutzrelais (26) gebildet ist.
5. Öltransformator nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass die für das Ablassen von Gas vorgesehene Öffnung (20a, 20b) mit einem Dreiwegehahn
mit wenigstens zwei externen Anschlüssen versehen ist, wobei der erste Anschluss zum
Ablassen von Gas (40) und der zweite Anschluss zum Zuführen der Flüssigkeit (38) vorgesehen
ist.
6. Öltransformator nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zum Ablassen von Gas (20a, 20b) durch ein Ventilmittel (25b) verschließbar
ist.
7. Öltransformator nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Transformatorkessel (12) wenigstens eine Öffnung zur Entnahme von Öl (32)
vorgesehen ist.
8. Verfahren zur Rückführung einer Ölprobe in einen Öltransformator (10) nach Anspruch
7 mit folgenden Schritten:
• Unterbrechen eines durch eine verschließbare Öffnung (20a, 20b) aus einem Hohlraum
(18a, 18b) zum Sammeln von Gas führenden Luftablasskanals, wobei der Hohlraum (18a,
18b) seinerseits direkt oder indirekt über einen Verbindungskanal (16a, 16b, 16c)
in den Transformatorkessel (12) mündet
• Herstellen eines Verbindungskanals zwischen dem Hohlraum (18a, 18b) und einer Zuführstelle
(24)
• Einführen der Ölprobe in die Zuführstelle (24) und Rückführen des Öls in den Hohlraum
(18a, 18b) durch den zuvor hergestellten Verbindungskanal
• Unterbrechen des zuvor hergestellten Verbindungskanals zwischen dem Hohlraum (18a,
18b) und der Zuführstelle (24)
• Wiederherstellen des durch eine verschließbare Öffnung (20a, 20b) aus einem Hohlraum
(18a, 18b) zum Sammeln von Gas führenden Luftablasskanals
9. Verfahren nach Anspruch 8, mit folgenden zusätzlichen Schritten zu Beginn des Verfahrens:
• Entnahme einer Ölprobe aus dem Transformatorkessel (12)
• Analyse der Ölprobe
1. Oil-filled transformer (10, 50) comprising a transformer tank (12), wherein at least
one oil expansion vessel (14) is connected to the transformer tank (12) by means of
at least one flow channel (16a, 16b, 16c), wherein at least one enclosed hollow space
(18a, 18b), which is arranged along the flow channel (16a, 16b, 16c) and/or on the
oil expansion vessel (14) and is respectively connected to the said oil expansion
vessel, is provided for collecting gases which are released and/or produced within
the transformer tank (12) and/or the oil expansion vessel (14), wherein the hollow
space (18a, 18b) has, in its upper region, a closable opening (20a, 20b) for discharging
gas, characterized in that, in addition to the at least one flow channel (16a, 16b, 16c), further means (22,
24, 25a) are provided for conducting a liquid into the enclosed hollow space (18a,
18b).
2. Oil-filled transformer according to Claim 1, characterized in that the means (22, 24, 25a) are provided for conducting the liquid into the at least
one hollow space (18a, 18b) through the opening (20a, 20b) which is provided for discharging
gas.
3. Oil-filled transformer according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the oil expansion vessel (14) is closed (28) at the top, in that a compressible diaphragm (30) is arranged within the oil expansion vessel (14), and
in that an opening (44) is provided in the upper region of the said oil expansion vessel,
which opening issues into a hollow space (18b) for collecting gas.
4. Oil-filled transformer according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one hollow space (18a, 18b) for collecting gas is formed by a Buchholz
protective relay (26).
5. Oil-filled transformer according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the opening (20a, 20b) which is provided for discharging gas is provided with a 3-way
tap having at least two external connections, wherein the first connection is provided
for discharging gas (40) and the second connection is provided for supplying the liquid
(38).
6. Oil-filled transformer according to one of the preceding claims, characterized in that the opening for discharging gas (20a, 20b) can be closed by a valve means (25b).
7. Oil-filled transformer according to one of the preceding claims, characterized in that at least one opening for removing oil (32) is provided on the transformer tank (12).
8. Method for returning an oil sample to an oil-filled transformer (10) according to
Claim 7, comprising the following steps:
• interrupting an air discharge channel which leads through a closable opening (20a,
20b) out of a hollow space (18a, 18b) for collecting gas, wherein the hollow space
(18a, 18b), for its part, issues into the transformer tank (12) directly or indirectly
by means of a connecting channel (16a, 16b, 16c)
• establishing a connecting channel between the hollow space (18a, 18b) and a supply
point (24)
• inserting the oil sample into the supply point (24) and returning the oil to the
hollow space (18a, 18b) through the previously produced connecting channel
• interrupting the previously produced connecting channel between the hollow space
(18a, 18b) and the supply point (24)
• re-establishing the air discharge channel which leads through a closable opening
(20a, 20b) out of a hollow space (18a, 18b) for collecting gas.
9. Method according to Claim 8, comprising the following additional steps at the beginning
of the method:
• removing an oil sample from the transformer tank (12)
• analysing the oil sample.
1. Transformateur (10, 50) à huile doté d'une cuve (12) de transformateur, au moins un
récipient (14) de dilatation d'huile étant raccordé à la cuve (12) de transformateur
par au moins un canal d'écoulement (16a, 16b, 16c),
au moins une cavité (18a, 18b) de collecte des gaz libérés et/ou dégagés depuis l'intérieur
de la cuve (12) du transformateur et/ou du récipient (14) de dilatation d'huile étant
disposée autour du canal d'écoulement (16a, 16b, 16c) et/ou du récipient (14) de dilatation
d'huile et étant raccordée à l'un et à l'autre,
la cavité (18a, 18b) présentant dans sa partie supérieure une ouverture (20a, 20b)
apte à être fermée et permettant l'échappement de gaz,
caractérisé en ce que
en plus du ou des canaux d'écoulement (16a, 16b, 16c), d'autres moyens (22, 24, 25a)
sont prévus pour introduire un liquide dans la cavité (18a, 18b) qui les entoure.
2. Transformateur à huile selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens (22, 24, 25a) sont prévus pour introduire le liquide dans la ou les cavités
(18a, 18b) par l'ouverture (20a, 20b) prévue pour l'échappement de gaz.
3. Transformateur à huile selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le récipient (14) de dilatation d'huile est fermé (28) dans le haut, en ce qu'une membrane compressible (30) est disposée à l'intérieur du récipient (14) de dilatation
d'huile et en ce qu'une ouverture (44) qui débouche dans une cavité (18b) de collecte de gaz est prévue
dans sa partie supérieure.
4. Transformateur à huile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les cavités (18a, 18b) de collecte de gaz sont formées par un relais de protection
Buchholz (26).
5. Transformateur à huile selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'ouverture (20a, 20b) prévue pour l'échappement de gaz est dotée d'un robinet trois
voies présentant au moins deux raccordements externes, le premier raccordement étant
prévu pour l'échappement de gaz (40) et le deuxième raccordement pour l'amenée du
liquide (38).
6. Transformateur à huile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture (20a, 20b) d'échappement de gaz peut être fermée par un moyen à soupape
(25b).
7. Transformateur à huile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une ouverture de prélèvement d'huile (32) est prévue sur la cuve (12) du
transformateur.
8. Procédé de renvoi d'un échantillon d'huile dans un transformateur (10) à huile selon
la revendication 7, le procédé présentant les étapes suivantes :
interruption d'un canal d'échappement d'air partant d'une cavité (18a, 18b) de collecte
de gaz, par une ouverture (20a, 20b) apte à être fermée, la cavité (18a, 18b) débouchant
pour sa part directement ou indirectement dans la cuve (12) de transformateur par
l'intermédiaire d'un canal de liaison (16a, 16b, 16c),
établissement d'un canal de liaison entre la cavité (18a, 18b) et un emplacement d'amenée
(24),
introduction de l'échantillon d'huile dans l'emplacement d'amenée (24) et renvoi de
l'huile dans la cavité (18a, 18b) par le canal de liaison établi précédemment,
interruption du canal de liaison établi précédemment entre la cavité (18a, 18b) et
l'emplacement d'amenée (24) et
rétablissement du canal d'échappement d'air partant d'une cavité (18a, 18b) de collecte
de gaz, par une ouverture (20a, 20b) apte à être fermée.
9. Procédé selon la revendication 8, qui présente les étapes supplémentaires suivantes
au début du procédé :
prélèvement d'un échantillon d'huile dans la cuve (12) du transformateur et
analyse de l'échantillon d'huile.