[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Anlage zum Verkleben von flächigen Elementen,
wie Glasscheiben in, auf oder an aus Profilen gebildeten Rahmen, mit einem Applikationskopf
zur vollautomatischen Zuführung des Klebstoffes sowie mit einer Vorrichtung zur Aufnahme
und zum Transport der Profile und der flächigen Elemente, wobei die Vorrichtung mindestens
zwei Transporttische enthält.
[0002] Anlagen zur Manipulation von klebstoffspendenden Applikationsköpfen, die insbesondere
computergesteuert arbeiten, sind bekannt, z.B. aus
DE 2 309 419 A,
DE 4 353 673 Cl,
DE 4 404 029 A oder
US 4 820 365 A. Auch werden beispielsweise im Fahrzeugbau Fahrzeugscheiben mit derartigen Anlagen
manipuliert. Um flächige Elemente, wie beispielsweise Glastrennwände, wirtschaftlich
erzeugen zu können, ist man bemüht, auch diese Arbeiten möglichst vollautomatisch
durchführen zu können.
[0003] Eine Anlage für die Randversiegelung von Isolierglaseinheiten zeigt die
DE 32 34 320 C, eine Anlage zum Beleimen von Oberflächen ist in dem
DE 20 2006 008 005 U beschrieben, wobei die
EP 0 770 754 A eine Vorrichtung zum Aufbringen von flexiblen
Bändern an Glasscheiben zeigt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine möglichst zügige Bearbeitungsweise zu gewährleisten,
wobei die klebstoffbedingten Ruhezeiten nicht den Fertigungsdurchlauf derartiger flächiger
Elemente behindern sollen, und dabei eine Aufnahmevorrichtung bereitzustellen, mit
der die zu verklebenden Elemente präzise fixierbar und transportierbar sind, wobei
die Vorrichtung für einen weiten Einsatzbereich oder eine Vielzahl von unterschiedlichen,
zu verarbeitenden Profilen und Konturen geeignet ist und gleichzeitig auf Abweichungen
und Störungen im Betriebsablauf flexibel reagieren kann, ohne dass die Verarbeitungsqualität
oder die Produktionskosten negativ beeinflusst werden.
[0005] Mit einer Anlage der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, dass der Applikationskopf an einem Portal positioniert ist, welches
eine Mehrzahl von Länge- und Querführungen überstreicht, und dass die Transporttische
mit den Quer- bzw. Längstraversen der Anlage wirkmäßig derart verbunden sind, dass
sie auf den Quer- bzw. Längstraversen für die zu verklebenden Teile im Arbeitsbereich
des portalgeführten Applikationskopfes ein- und aus dieser wieder ausgefahren werden
können, wobei jeder Transporttisch mit Fixierelementen für die zu verklebenden Teile
versehen ist und auf einem ortsfesten Untergestell verfahrbar ist.
[0006] Durch die Erfindung wird erreicht, dass in der Anlage, im Folgenden auch Klebezelle
genannt, über die Quer- und Längsführungen taktweise Transporttische ein- und ausgefahren
werden können, die mit den zu verbindenden Elementen bestückt und dort fixiert sind.
Grundsätzlich ist es natürlich bekannt, Objekte auf bewegbaren Oberflächen zu fixieren,
um schon allein aus Sicherungsgründen ein Verschieben und Verkanten der Objekte auf
dem fahrbaren Untergrund zu verhindern. (
DE 195 105 16 A1,
DE 3 234 320 Cl).
[0007] Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Dabei kann vorgesehen
sein, dass jeder Transporttisch zum Be- und Entladen auf den Längs- bzw. Querführungen
vollständig aus dem Arbeitsbereich des portalgeführten Applikationskopfes verfahrbar
ist.
[0008] Um den Arbeitsbereich des Applikationskopfes abzuschotten und um damit die oben schon
erwähnte Klebezelle zu verwirklichen, ist nach der Erfindung auch vorgesehen, dass
der Arbeitsbereich des Applikationskopfes von Schutzelementen umschlossen ist, wobei
die Quer- bzw. Längsführungen durch Ausschnitte in den Schutzelementen nach außen
geführt sind.
[0009] Aufgrund des besonderen Einsatzzweckes der vorliegenden Erfindung ist es dabei zweckmäßig,
einen Teil der Fixierelemente als Leisten mit nach oben weisenden kammartigen Vorsprüngen
(Kammleisten) auszubilden, wobei wenigstens ein Teil der Kammleiste in wenigstens
einer der Tischachsen längs- bzw. quer verstellbar positioniert ist, wie dies die
Erfindung in Ausgestaltung vorsieht.
[0010] Um die Elemente an Ort und Stelle zu halten, sieht die Erfindung vor, dass zwischen
den Kammleisten Saugnäpfe angeordnet sind, wobei wenigstens einige Saugnäpfe zwischen
den Kammleisten verschiebbar angeordnet sind. Eine solche Verschiebbarkeit ist zweckmäßig,
wenn auf der gleichen Vorrichtung unterschiedlich große Objekte zu positionieren sind,
etwa aus Rahmen und Scheiben gebildete Fenster unterschiedlicher Größe.
[0011] Eine einfache und zweckmäßige Ausgestaltung eines derartigen Saugnapfes besteht erfindungsgemäß
darin, dass der jeweilige Saugnapf mit einem sich an die Unterseite des anzusaugenden
Objektes anlegenden Saugteller ausgerüstet ist mit einem zentrischen, in der unbenutzten
Lage die Kontur des Saugtellers überragenden Druckstift, der bei Absenken durch ein
aufgelegtes, anzusaugendes Objekt bzw. durch Ankleben des Pneumatikzylinders mit Saugnapf
den Ansaugkanal zu einer Vakuumpumpe freigibt.
[0013] Die Erfindung zeichnet sich in Ausgestaltung auch dadurch aus, dass der Applikationskopf
mit wenigstens einer Klebstoffzuführeinrichtung, einer in wenigstens zwei Raumachsen
federnd gelagerten Dreheinheit mit einem Drehantrieb und mit einer mittels der Dreheinheit
drehbaren Applikationsdüse ausgerüstet ist und mit wenigstens einer Sensoranordnung
zur Messung des bzw. der Federwege(s) der Dreheinheit, wobei eine Steuereinheit vorgesehen
ist, mittels derer die Vorrichtung und/oder die Applikationsdüse an den mit dem Klebstoff
zu versehenden Profilen vorbeiführbar ist und abhängig von dem Federweg zur Korrektur
der Position der Vorrichtung und/oder der Applikationsdüse ausgebildet ist.
[0014] Die so gestaltete Vorrichtung wird mittels eines geeigneten Verfahrmechanismus, beispielsweise
einem zwei- bzw. dreidimensional verfahrbaren Portalsystem oder Roboterarm, an der
mit dem Mittel zu versehenen Kontur vorbeigeführt. Dies kann, wie ausgeführt, beispielsweise
ein Trennwandsystem sein, bei dem ein Rahmen aus Aluminium flach in einer entsprechenden
Halterung verspannt ist, auf dem eine zu verklebende Platte, wie eine Glasscheibe,
aufliegt. Das Aluminiumprofil ist dabei so gestaltet, dass eine Randfuge zwischen
der Glasscheibe und dem Profil ausgebildet wird, in die das Klebe- bzw. Dichtmittel
eingebracht wird.
[0015] Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, dass die Vorrichtung mittels des XYZ-Portals
an die Kontur herangefahren wird, bis die drehbare Applikationsdüse am Startpunkt
an der Profilfuge anliegt. Anschließend wird die Vorrichtung an der Fuge vorbeigeführt
und mittels der Zuführeinrichtung das Dichtmittel durch die Applikationsdüse in die
Fuge eingebracht. Dadurch, dass die Dreheinheit mit der Applikationsdüse federnd gelagert
ist, können leichte Veränderungen in der Lage des Profils ausgeglichen werden, indem
die Federwege kontinuierlich überwacht und entsprechende Veränderungen von der Steuerung
erkannt und durch Steuersignale an dem Verfahrmechanismus kompensiert werden. An Ecken
des Profiles oder Rundungen und dgl. wird parallel zur Änderung des Verfahrweges der
Vorrichtung auch die Applikationsdüse entsprechend gedreht, so dass die üblicherweise
seitlich austretende Dichtmittelraupe umlaufend von der Düse in die Konturfuge bzw.
die Kontur eingebracht wird. Zum Stand der Technik sei lediglich als Beispiel von
Applikationsvorrichtungen auf die
DE 10 2004 039 684 B,
DE 203 08 142 U,
DE 199 38 328 C,
DE 101 37 195 C oder die
EP 1 857 187 A verwiesen.
[0016] In Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass auf der Dreheinheit zusätzlich ein zu
der Applikationsdüse seitlich versetzter Pneumatikzylinder mit messbarer Kolbenposition
vorgesehen ist, der auf der mit dem Mittel zu versehenen Kontur aufliegt und zur Bestimmung
der Höhe der Kontur relativ zur Vorrichtung ausgebildet ist.
[0017] Der Pneumatikzylinder wird nach dem Anfahren der Kontur bzw. des Werkstückes mit
Druck beaufschlagt und liegt somit auf der Oberseite des Werkstückes auf. Dabei wird
seine Kolbenposition gemessen. Ändert sich diese beim Verfahren an der Kontur entlang,
kann die Steuerung für eine entsprechende Kompensation sorgen, um Dicken- oder Höhenunterschiede
bzw. ein nicht vollkommen gerade eingespanntes Werkstück auszugleichen.
[0018] Ebenfalls kann der Pneumatikzylinder zur Erkennung von Ecken der Kontur bzw. des
Werkstückes eingesetzt werden, weil dieser bei Erreichen einer Ecke die Werkstückoberfläche
verlässt und unmittelbar in Maximalposition ausfährt, was von der Steuerung als Eckerkennungssignal
benutzt und so die Applikationsdüse um das Werkstück herumgeführt werden kann.
[0019] Weiterhin kann zusätzlich eine Kamera zur Überprüfung des eingebrachten Klebers oder
Dichtmittels vorgesehen sein. Diese Kamera ist ebenfalls an der Dreheinheit so angeordnet,
dass sie die eingebrachte Dicht- bzw. Klebemittelraupe erkennen kann, die so optisch
entweder automatisiert oder durch einen Benutzer direkt überprüfbar ist.
[0020] Dies kann auch dazu benutzt werden, in Ausgestaltung eine variable Vorschubgeschwindigkeit
der Vorrichtung zu ermöglichen. Hierzu wird beispielsweise die Vorbeiführgeschwindigkeit
der Applikationsdüse an der Kontur reduziert und gleichzeitig die Ausstoßmenge des
Dichtmittels entsprechend verringert, so dass trotz der verringerten Vorschubgeschwindigkeit
eine den Sollvorgaben entsprechende Dichtmittelraupe erzeugt wird. Dies hat den Vorteil,
dass auch bei schnell härtenden Dicht- bzw. Klebemitteln die Anlage mit reduzierter
Kapazität betrieben werden kann. In diesen Fällen, insbesondere bei einer Reduktion
der Kapazität, würde bei anderweitigen Verfahren bei eventuell auftretenden Wartezeiten
in der Produktion der bereits im Mischer bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindliche
Kleber aushärten oder zumindest an Qualität verlieren, so dass er vor der erneuten
Produktionsaufnahme ausgespült werden müsste, was unter Umständen zu erheblichen Zeit-
und Kostenfolgen führen kann.
[0021] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der
nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung, diese zeigt in:
- Fig. 1
- eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Anlage,
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Anlage,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht gemäß Pfeil III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine räumliche Aufsicht auf einen Transporttisch in vereinfachter Darstellung,
- Fig. 5
- eine Aufsicht auf eine bewegbare Kammleiste,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht gemäß Pfeil VI in Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht einer Kammleiste,
- Fig. 8
- eine vereinfachte Seitenansicht eines Ansaugelementes,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch ein Profil mit einer aufgeklebten Glasscheibe in Teilansicht,
- Fig. 10
- die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer ersten dreidimensionalen Ansicht sowie in
- Fig. 11
- die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer zweiten dreidimensionalen Ansicht.
[0022] Eine in Fig. 1 allgemein mit 1 bezeichnete Anlage, z.B. zum Verkleben von Profilen
mit Glasscheiben, wie weiter unten näher beschrieben, wird von einem Portal 2 gebildet,
auf dem eine Traverse 3 verfahrbar angeordnet ist, die einen in der Fig. 1 nicht näher
dargestellten Applikationskopf 4 zur Aufbringung von Klebstoff aufweist. Unterhalb
des Portales sind längs Querführungen 5 bzw. 6 angeordnet, auf denen die allgemein
mit 7 bezeichneten Transporttische quer und längs verfahrbar sind. Auf diesen Transporttischen
7 werden z.B. aus Profilen Rahmen fixiert sowie Glasscheiben, die über weiter unten
näher beschriebene Saugeinrichtungen in ihrer Position gehalten werden.
[0023] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Transporttische 7 je auf einem ortsfesten Untergestell
8 angeordnet und mit den Quer- bzw. Längstraversen 5 und 6 der Anlage wirkmäßig derart
verbunden, dass sie auf diesen Quer- bzw. Längstraversen 5, 6 in die Anlage 1 ein-
und aus dieser wieder ausgefahren werden können.
[0024] Zur Fixierung der zu verklebenden Elemente, z.B. der Profile mit den Glasscheiben,
die in den Figuren nicht näher dargestellt sind, sind die Transporttische 7 mit weiter
unten näher beschriebenen Fixierelementen ausgerüstet.
[0025] Über entsprechende Antriebe, z.B. in Führungen 10 untergebrachten Antriebsketten,
werden die Transporttische 7 taktweise in das Innere des vom Portal 2 umschlossenen
Bereiches eingebracht und dort positioniert, so dass der Applikationskopf 4 die Scheiben
an dem Profilrahmen verkleben kann. Erkennbar ist der vom Portal 2 gebildete Bereich
mit seinen Quer- und Längsführungen 5 bzw. 6 von mit 9 bezeichneten Schutzelementen
umgeben, derart, dass sich im Inneren eine Art Zelle ergibt, wobei die Schutzelemente
9 in ihren oberhalb der durch die Quer- und Längsführungen sich ergebenden Arbeitsebene
transparent ausgeführt sind, z.B. mittels Scheiben.
[0026] Die jeweiligen Ecken des durch die Schutzelemente 8 definierten Raumes können, wie
in den Figuren dargestellt, diagonal ausgeführt sein und beispielsweise mit einer
Tür 11, um den Zutritt zum Inneren der Klebezelle zu ermöglichen.
[0027] In einer der Ecken der Anlage kann ein Steuerpult vorgesehen sein, um die Anlage
zu starten, still zu setzen, zu betreiben und z.B. um Änderungsanweisungen zur Bearbeitung
zu geben, ein solches Steuerpult ist in Fig. 2 mit 12 bezeichnet.
[0028] Wie sich beispielsweise aus Fig. 3 ergibt, ist in der jeweiligen Fläche der Schutzelemente
im Bereich der Transporttische 7 eine Ausnehmung 13 vorgesehen, durch die die Quer-
bzw. Längsführungen 5 und 6 sowie die Antriebe 10 hindurch nach außen geführt sind,
derart, dass die Arbeitstische 7 auf Positionsflächen 14 platziert werden können zum
Be- und Entladen bzw. Bestücken der jeweiligen Tische, zum Fixieren der Rahmenprofile
und zum über Saugnäpfe oder dergl. erfolgten Befestigen der Glasscheiben.
[0029] Wie in Fig. 4 schematisch näher dargestellt, ist jeder Transporttisch 7 mit einer
Mehrzahl von mit kammartigen Aufsätzen versehenen Leisten, im folgenden Kammleisten
15, ausgerüstet, die ortsfest am Tisch 7 positioniert sind. Darüber hinaus ist wenigstens
eine parallel zu den ortsfesten Kammleisten 15 quer zu ihrer Längsrichtung gemäß Doppelpfeil
16 verschiebbare Kammleiste 15a vorgesehen.
[0030] Neben den Kammleisten 15 bzw. 15a verfügt der Transporttisch 7 über ein quer dazu
gemäß Doppelpfeil 17 verfahrbares Kammsystem 18. Beide verfahrbaren Kammsysteme bzw.
Kammleisten 15a (bzw. 12) sind mit umklappbaren Festanschlägen 19 bzw. 20 ausgerüstet,
die, wie beispielsweise aus Fig. 6 erkennbar, seitlich weggeschwenkt werden können,
insbesondere, um das Auflegen bzw. das Abheben der zu verbindenden bzw. bereits verbundenen
Elemente zu erleichtern.
[0031] Das verfahrbare Kammsystem 18 weist ortsfeste Saugnäpfe 21 auf, während zwischen
den ortsfesten Kammleisten 7 verfahrbare Pneumatikzylinder mit Saugnäpfen 22 vorgesehen
sind.
[0032] Neben dem verfahrbaren Tisch 7 ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich, am ortsfesten Untergestell
8 ein Bedienungsterminal 23 vorgesehen, auch kann für jede Verfahrrichtung je eine
Handkurbel 24 vorgesehen sein.
[0033] In Fig. 8 ist wiederum in vereinfachter Darstellung ein Fixier- und Ansaugelement,
d.h. ein Pneumatikzylinder, mit einem Saugnapf dargestellt, wobei der Pneumatikzylinder
mit 25 bezeichnet ist, der Saugnapf mit 26 und ein diese Elemente insgesamt durchsetzender
Druckstift mit 27, der den Saugnapf 26 fest geringfügig überragt.
[0034] Wird beispielsweise eine Scheibe aufgelegt, wird dieser Druckstift nach unten verschoben
und vermag dann ein Ventil zur Vakuumpumpe zu öffnen, derart, dass das auf dem Saugteller
liegende Objekt angesogen wird. Natürlich kann die Betätigung des Druckstiftes 27
auch in kinematischer Umkehr erfolgen, d.h. bei ortsfester zu fixierender, Glasscheibe
wird der Pneumatikzylinder 25 mit dem Saugnapf 26 unter die Scheibe angehoben, so
dass der Druckstift 27 abgesenkt wird und den Zugang zur Vakuumpumpe freigibt. Nachdem
eine gewisse Zeit vergangen ist und ein genügend hohes Vakuum aufgebaut wurde, können
die Pneumatikzylinder nach unten abgesenkt werden und können dann die Glasscheibe
beispielsweise mit einer Kraft von 410 N fixieren.
[0035] Schließlich ist in Fig. 4 noch angedeutet, dass jedem wegschwenkbaren Festanschlag
ein Sensor 28 zugeordnet ist, mit dem durch das Steuersystem ermittelt werden kann,
in welcher Position sich der Anschlag 19 bzw. 20 befindet.
[0036] Lediglich als Beispiel einer Anwendung für die vorliegende Erfindung ist in Fig.
9 in vergrößerter Darstellung ein auf dem Tisch in den Kammleisten 15 zu verklemmendes
Profil, allgemein mit 30 bezeichnet, dargestellt, an dem eine mit 31 bezeichnete Glasscheibe
mittels einer Klebewulst 32 befestigt wird, wobei die Klebewulst von dem Applikationskopf
4 automatisch eingebracht wird. Dabei werden die Elemente fest miteinander auf dem
Transporttisch 7 fixiert, die Scheibe 31 vom oben beschriebenen Saugnapf 26 gehalten
und über den Pneumatikzylinder 25 gesichert.
[0037] Der in den Fig. 10 und 11 näher dargestellte Applikationskopf 4 in Form der erfindungsgemäßen
Vorrichtung weist einen Grundkörper 33 auf, mit einer drehbar gelagerten Dreheinheit
34 und einen Drehantrieb 35, der über einen Zahnriemen 36 die Dreheinheit 34 drehen
kann.
[0038] Innerhalb der Dreheinheit 34 befindet sich ein Zentralrohr 36, das im Inneren einen
nicht näher bezeichneten Plastikmischer 14 trägt, der durch einen Bajonettverschluss
im unteren Bereich mit der drehbar gelagerten Applikationsdüse 38 auswechselbar verbunden
ist. Die Applikationsdüse 38 weist in ihrem abgeflachten Teil eine Auslassöffnung
39 für das Dicht- bzw. Klebemittel auf und ist zusammen mit der Dreheinheit 34 vom
Drehantrieb 35 verdrehbar. Ebenfalls nicht näher dargestellt ist die Mittelzuführeinrichtung,
die in Form eines steuerbaren Ventils oben am Zentralrohr 36 angeordnet ist und ebenfalls
über einen öffenbaren Verschluss mit dem im Inneren befindlichen Plastikmischer 37
in Verbindung steht. Vom Ventil können gesteuert die beiden oder mehreren Komponenten
des verwendeten Klebers in den Plastikmischer eingespritzt werden, wo sie miteinander
vermischt und die so aktivierte Klebermasse von der Applikationsdüse 38 durch die
seitliche Auslassöffnung 39 in die zu bearbeitende Kontur eingespritzt wird.
[0039] Die Dreheinheit 34 trägt eine innere Dreheinheit 40, die über Federn 41 beweglich
gelagert ist. Im Bereich der Federn 41 sind Näherungssensoren 42 angeordnet, die den
Abstand der federnd gelagerten inneren Dreheinheit 40 von der Dreheinheit 34 messen
können.
[0040] In Vorschubrichtung vor der Applikationsdüse 38 befindet sich weiterhin ein Pneumatikzylinder
43 mit Kolbenmesseinrichtung. Der Stift 24 läuft im Betrieb oben auf der zu bearbeitenden
Kontur der Applikationsdüse 38 voraus, wobei der Pneumatikstift 44 oben auf dem Werkstück
aufliegt und bei Veränderungen in der Höhe des Werkstückes nach oben oder unten in
den Zylinder 43 eingedrückt oder herausgefahren wird, was durch die enthaltende Sensorik
gemessen werden kann.
[0041] Weiterhin ist eine Kamera 45 vorgesehen, die zur optischen Kontrolle der eingebrachten
Kleber- oder Dichtmittelfuge dient.
[0042] Das Zentralrohr 36 ist so ausgebildet, dass es die eingebrachten Plastikmischer 37
dicht umschließt und somit Längenausdehnungen, die durch erhöhte Temperaturen des
Klebstoffgemisches auftreten können, kompensieren kann. Die Anschlüsse der Applikationsdüse
38 bzw. des nicht näher dargestellten Ventilteiles oben sind so ausgestattet, dass
sie einerseits eine schnelle Wechselbarkeit des Mischers 37 ermöglichen, andererseits
aber Toleranzen, die in der Länge des Mischers oder dessen Dimensionen auftreten können,
ausgleichen und trotzdem eine dichte Verbindung der einzelnen Teile miteinander erlauben.
Der obere Anschluss ist dabei als Bajonettschnellverschluss ausgebildet, der für einen
definierbaren Anpressdruck des Mischers an das Dosierventil sorgt. Die Applikationsdüse
38 wird mit einer Überwurfmutter mit Adapter mit dem Innenrohr 36 verbunden, so dass
ebenfalls eine Verstellmöglichkeit von wenigen Millimetern zum Ausgleich von Toleranzen
und Einstellung eines definierten Anpressdruckes entsteht.
[0043] Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist dabei die folgende:
Ein Profil, wie es in Fig. 9 ausschnittweise seitlich dargestellt wird, soll mit einer
Glasscheibe 31 verklebt werden. Dabei wird das Profil 30 in einer Halterung gehalten
und die Glasscheibe über Saugnäpfe 26 in ihrer Position relativ zum Profil 30 gehalten.
In die ausgebildete Fuge zwischen Profil 30 und Scheibe 31 soll dann eine saubere
Klebefuge 32 eingebracht werden.
[0044] Hierzu wird die relativ zueinander fixierte Anordnung aus Profil 30 und Scheibe 31
im Inneren des Portals 1 an eine definierbare Halteposition gefahren, wobei die Elemente
beim Einfahren online über nicht dargestellte Sensoren vermessen werden, so dass der
Applikationskopf 4 mittels der Portalarme 2 und 3 im Schnellfahrbetrieb in den bekannten
Startbereich der Verfugung des Profils gebracht werden kann. Dort wird in Langsamfahrt
die Applikationsdüse 38 an das Profil 30 herangefahren, bis sich die Auslassöffnung
39 am Startpunkt der zu erzeugenden Fuge befindet. Dann wird die Klebemittelzuführung
gestartet und der Applikationskopf 4 an dem Profil entlang geführt, wobei ein leichter
Anpressdruck zwischen der Auslassdüse 38 und dem Profil 30 erzeugt wird. Durch die
federnde Lagerung können leichte Toleranzen, die durch ein schräges Einspannen der
Anordnung oder ähnliches zustandekommen, durch Veränderung des Abstandes zwischen
innerem und äußerem Drehteil erkannt und von der Steuerung durch entsprechende Kompensation
des Weges nachgeführt werden. Der Pneumatikzylinder 43 läuft dabei oben auf der Glasscheibe
entlang und drückt den Stift 44 auf die Scheibe. Auch hier werden wieder leichte Veränderungen
in der Höhe des Profils durch die Veränderung der Lage des Stiftes 44 erkannt und
können wiederum kompensiert werden. Erreicht der Kopf die Ecke des Profils, fällt
der Stift 44 nach Verlassen der Scheibe sofort in seine Maximalposition, was als Ecksignal
gedeutet und der Kopf 4 um die Ecke herumgeführt wird bei gleichzeitiger Drehung der
Düse 38 über die Dreheinheit 34 durch den Antrieb 35. Bei der Drehung wird dann der
Pneumatikstift 44 eingefahren und nach der Vollendung der Drehung wieder oben auf
die zu verklebende Scheibe aufgesetzt.
[0045] Dies wird fortgesetzt, bis die Elemente rundum verklebt sind, woraufhin die Klebemittelzufuhr
durch das Steuerventil unterbrochen und der gesamte Kopf aus dem Bereich des Profiles
herausgefahren wird, das sodann aus der Anlage 1 entnommen werden kann, wobei es unter
Umständen bis zur Aushärtung des Klebers noch eine gewisse Zeit außerhalb der Anlage
in miteinander fixiertem Zustand verharrt.
[0046] In der Anlage 1 befindet sich zudem eine Spülposition, die dazu genutzt wird, den
Applikationskopf dorthin zu verfahren und die Düse bzw. den Mischer vom enthaltenden
Klebemittel zu befreien. Hier kann auch der komplette Plastikmischer 37 aus dem inneren
Rohr 36 entnommen und durch einen neuen ersetzt werden, was unter Umständen in regelmäßigen
Abständen erforderlich ist.
1. Anlage (1) zum Verkleben von flächigen Elementen, wie Glasscheiben (30) in, auf oder
an aus Profilen (30) gebildeten Rahmen, mit einem Applikationskopf (4) zur vollautomatischen
Zuführung des Klebstoffes sowie mit einer Vorrichtung zur Aufnahme und zum Transport
der Profile und der flächigen Elemente, wobei die Vorrichtung mindestens zwei Transporttische
(7) enthält,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Applikationskopf (4) an einem Portal (2) positioniert ist, welches eine Mehrzahl
von Längs- und Querführungen überstreicht, und dass die Transporttische mit den Quer-
bzw. Längstraversen der Anlage wirkmäßig derart verbunden sind, dass sie auf den Quer-
bzw. Längstraversen für die zu verklebenden Teile im Arbeitsbereich des portalgeführten
Applikationskopfes ein- und aus dieser wieder ausgefahren werden können, wobei jeder
Transporttisch (7) mit Fixierelementen für die zu verklebenden Teile versehen ist
und auf einem ortsfesten Untergestell (8) verfahrbar ist.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Transporttisch (7) zum Be- und Entladen auf den Längs- bzw. Querführungen (5,6)
vollständig aus dem Arbeitsbereich des portalgeführten Applikationskopfes (4) verfahrbar
ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitsbereich des Applikationskopfes (4) von Schutzelementen (8) umschlossen
ist, wobei die Quer- bzw. Längsführungen (5,6) durch Ausschnitte (13) in den Schutzelementen
(8) nach außen geführt sind.
4. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil der Fixierelemente als Leisten (15) mit nach oben weisenden kammartigen
Vorsprüngen (Kammleisten) ausgebildet ist, wobei wenigstens ein Teil der Kammleisten
(15a) in wenigstens einer Tischachse längs- bzw. querverstellbar positioniert ist.
5. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Kammleisten (15) Saugnäpfe (22) angeordnet sind, wobei wenigstens einige
Saugnäpfe (22) zwischen den Kammleisten (15) verschiebbar angeordnet sind.
6. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Saugnapf (22) mit einer sich an die Unterseite des anzusaugenden Objektes
anlegenden Saugteller (26) ausgerüstet ist mit einem zentrisch, in der unbenutzten
Lage die Kontur des Saugtellers (26) überragenden Druckstift (27), der bei Absenken
durch ein aufgelegtes, anzusaugendes Objekt den Ansaugkanal (29) zu einer Vakuumpumpe
freigibt (Fig. 8).
7. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Applikationskopf (4) mit wenigstens einer Klebstoffzuführeinrichtung, einer in
wenigstens zwei Raumachsen federnd gelagerten Dreheinheit (34) mit einem Drehantrieb
(35) und mit einer mittels der Dreheinheit (34) drehbaren Applikationsdüse (39) ausgerüstet
ist und
mit wenigstens einer Sensoranordnung zur Messung des bzw. der Federwege(s) der Dreheinheit
(34), wobei eine Steuereinheit vorgesehen ist, mittels derer die Vorrichtung und/oder
die Applikationsdüse (39) an der mit den Klebstoff zu versehenden Profilen (30) vorbeiführbar
ist und abhängig von dem Federweg zur Korrektur der Position der Vorrichtung (4) und/oder
der Applikationsdüse (39) ausgebildet ist.
8. Anlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich eine mittels der Dreheinheit (34) gemeinsam mit der Applikationsdüse (39)
seitlich zu dieser versetzt ein Pneumatikzylinder (43) mit messbarer Kolbenposition
vorgesehen ist, der auf den mit dem Mittel zu versehenden Profil aufliegt und zur
Bestimmung der Höhe des Profiles relativ zur Vorrichtung ausgebildet ist.
9. Anlage nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich eine Kamera (45) zur optischen Überprüfung des eingebrachten Klebers oder
Dichtmittels vorgesehen ist.
10. Anlage nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit zur Variation der Vorschubgeschwindigkeit der Vorrichtung (4) bei
der Einbringung des Mittels ausgebildet ist, wobei die Aufstoßmenge des Mittels abhängig
von der Vorschubgeschwindigkeit der Vorrichtung zur Erzeugung einer konstanten Kleber-
oder Dichtmittelraupe ausgebildet ist.
11. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Applikationsdüse (39) zum seitlichen Einbringen von Kleber oder Dichtmittel ausgebildet
ist.
1. System (1) for gluing planar elements, such as glass panes (30), in or on frames formed
of profiles (30), said system comprising an application head (4), for feeding the
glue in a fully automatic manner, and a device for receiving and transporting the
profiles and the planar elements, the device containing at least two transport tables
(7), characterised in that the application head (4) is positioned on a gantry (2) which passes over a plurality
of longitudinal and transverse guides, and in that the transport tables are operatively connected to the transverse and/or longitudinal
cross members of the system in such a way that said transport tables can be driven
into and out of the work region of the gantry-guided application head again on the
transverse and/or longitudinal cross members for the parts to be glued, each transport
table (7) being provided with fixing elements for the parts to be glued and being
movable on a stationary subframe (8).
2. System according to claim 1, characterised in that for loading and unloading, each transport table (7) can be moved, on the longitudinal
and/or transverse guides (5, 6), completely out of the work region of the gantry-guided
application head (4).
3. System according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the work region of the application head (4) is surrounded by protective elements
(8), the transverse and/or longitudinal guides (5, 6) being guided outwards through
cutouts (13) in the protective elements (8).
4. System according to any of the preceding claims, characterised in that some of the fixing elements are formed as strips (15) having comb-like projections
(comb strips) which point upwards, at least some of the comb strips (15a) being positioned
in at least one table axis so as to be longitudinally and/or transversely adjustable.
5. System according to any of the preceding claims, characterised in that suction cups (22) are arranged between the comb strips (15), at least some of the
suction cups (22) being movably arranged between the comb strips (15).
6. System according to any of the preceding claims, characterised in that each suction cup (22) is fitted with a suction plate (26), which is placed on the
underside of the object to be suctioned on, having a central press pin (27) which,
in the non-use position, protrudes beyond the contour of the suction plate (26) and
which, when being pushed down by an object which has been placed on and is to be suctioned
on, releases the suction channel (29) to a vacuum pump (Fig. 8).
7. System according to claim 1, characterised in that the application head (4) is fitted with at least one glue-feeding means, a rotating
unit (34) which is spring-mounted in at least two spatial axes and has a rotary drive
(35), and with an application nozzle (39) which can be rotated by means of the rotating
unit (34), and having at least one sensor arrangement for measuring the spring elongation(s)
of the rotating unit (34), a control unit being provided, by means of which the device
and/or the application nozzle (39) can be guided past the profiles (30) to be supplied
with the glue, and being designed to correct the position of the device (4) and/or
of the application nozzle (39) depending on the spring elongation.
8. System according to claim 7, characterised in that a pneumatic cylinder (43), which has a measurable piston position and is laterally
offset from the application nozzle (39) by means of the rotating unit (34) together
with said application nozzle, is additionally provided, which pneumatic cylinder rests
on the profile to be provided with the medium and is designed to determine the height
of the profile relative to the device.
9. System according to claim 8, characterised in that a camera (45) is also provided for optically checking the fed-in glue or sealing
medium.
10. System according to claim 9, characterised in that the control unit is designed to vary the feed speed of the device (4) when the medium
is being fed in, the amount of the medium being pushed on, depending on the feed speed
of the device, being designed to generate a constant bead of glue or sealing medium.
11. System according to any of the preceding claims, characterised in that the application nozzle (39) is formed so as to laterally feed in glue or sealing
medium.
1. Installation (1) permettant de coller des éléments plats, comme des vitres de verre
(30), dans des cadres formés sur des profilés (30) ou à partir de profilés (30), comprenant
une tête d'application (4) pour appliquer la colle de manière tout à fait automatique
ainsi qu'un dispositif pour recevoir et transporter les profilés et les éléments plats,
dans laquelle le dispositif contient au moins deux tables de transport (7),
caractérisée en ce que :
la tête d'application (4) est positionnée sur un portique (2) qui couvre une pluralité
de guides longitudinaux et transversaux et les tables de transport sont reliées efficacement
aux traverses transversales ou longitudinales de l'installation en sorte qu'elles
puissent être déplacées sur les traverses transversales ou longitudinales pour les
pièces à coller dans la zone de travail de la tête d'application guidée par le portique
afin de pouvoir y pénétrer et en ressortir, dans laquelle chaque table de transport
(7) est pourvue d'éléments de fixation pour les pièces à coller et peut se déplacer
sur un bâti fixe (8).
2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que :
chaque table de transport (7) peut être déplacée complètement de la zone de travail
de la tête d'application (4) guidée par le portique pour le chargement et le déchargement
sur les guides longitudinaux ou transversaux (5, 6).
3. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce qui :
la zone de travail de la tête d'application (4) est entourée d'éléments de protection
(8), dans laquelle les guides transversaux ou longitudinaux (5, 6) sont guidés vers
l'extérieur à travers des découpes (13) dans les éléments de protection (8).
4. Installation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
une partie des éléments de fixation se présentent sous la forme de baguettes (15)
avec des saillies en forme de peigne tournées vers le haut (baguettes en peigne),
dans laquelle au moins une partie des baguettes en peigne (15a) est positionnée de
manière à pouvoir se déplacer longitudinalement ou transversalement selon au moins
un axe de table.
5. Installation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
des ventouses (22) sont disposées entre les baguettes en peigne (15), dans laquelle
au moins certaines ventouses (22) sont aménagées de manière à pouvoir se déplacer
entre les baguettes en peigne (15).
6. Installation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
la ventouse respective (22) est équipée d'un disque aspirant (26) s'appliquant sur
la face inférieure de l'objet à aspirer avec un éjecteur (27) dépassant centralement,
en position inutilisée, du contour du disque aspirant (26), lequel éjecteur, par abaissement
au moyen d'un objet à aspirer appliqué, libère le canal aspirant (26) vers une pompe
à vide (Fig. 8).
7. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que :
la tête d'application (4) est équipée d'au moins un dispositif d'acheminement de colle,
d'une unité de rotation (34) montée à ressort dans au moins deux axes de l'espace
avec un entraînement en rotation (35) et une buse d'application (39) rotative au moyen
de l'unité de rotation (34) et au moins d'un aménagement de capteurs pour mesurer
la ou les trajets élastiques de l'unité de rotation (34), dans laquelle il est prévu
une unité de commande au moyen de laquelle le dispositif et/ou la buse d'application
(39) peut ou peuvent être avancés sur les profilés (30) à pourvoir de colle et est
ou sont conformés en fonction du trajet élastique pour corriger la position du dispositif
(4) et/ou de la buse d'application (39).
8. Installation selon la revendication 7,
caractérisée en ce que :
il est prévu en plus, au moyen de l'unité de rotation (34) conjointement avec la buse
d'application (39), en décalage latéral vis-à-vis de celle-ci, un cylindre pneumatique
(43) avec une position du piston mesurable, qui s'applique sur le profilé à pourvoir
du milieu et est conformé pour déterminer la hauteur du profilé par rapport au dispositif.
9. Installation selon la revendication 8,
caractérisée en ce que :
il est prévu en outre une caméra (45) pour analyser optiquement la colle ou le milieu
d'étanchéité appliqué(e).
10. Installation selon la revendication 9,
caractérisée en ce que :
l'unité de commande est conformée pour faire varier la vitesse d'avancement du dispositif
(4) lors de l'application du milieu, dans laquelle la quantité de transfert du milieu
est élaborée en fonction de la vitesse d'avancement du dispositif pour produire un
cordon de colle ou de milieu d'étanchéité constant.
11. Installation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
la buse d'application (39) est conformée pour l'application latérale de colle ou de
milieu d'étanchéité.