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(11) |
EP 2 291 586 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.05.2012 Patentblatt 2012/22 |
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Anmeldetag: 17.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2008/000982 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/152786 (23.12.2009 Gazette 2009/52) |
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VORRICHTUNG ZUR DRUCKERHÖHUNG IN ZYLINDERN MIT SCHALTEINRICHTUNG
DEVICE FOR INCREASING THE PRESSURE IN CYLINDERS USING A CONTROL DEVICE
DISPOSITIF DESTINE A AUGMENTER LA PRESSION DANS DES CYLINDRES, AVEC EQUIPEMENT DE
COMMUTATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Voss, Wolfgang |
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58239 Schwerte (DE) |
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Erfinder: |
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- Voss, Wolfgang
58239 Schwerte (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schulte & Schulte |
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Hauptstrasse 2 45219 Essen 45219 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 306 128
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JP-A- 4 157 206
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Druckerhöhung in Zylindern, insbesondere
von hydraulischem Ausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau, die mit ihrem Zylindergehäuse,
Kolben, Kolbenstange und darin angeordnetem Spannkolben und in den Zylinderraum einschiebbarer
Spannkolbenstange über eine Verbindungsleitung mit einer integrierten Schalteinrichtung
über eine Hochdruckpumpe mit Druckflüssigkeit beaufschlagbar sind.
[0002] Beim Betätigen von Zylindern und ähnlichen Einrichtungen wird die Bewegung durch
Zuleitung eines Drucküberträgers erwirkt, wobei es sich um Öl, Wasser, Wasser in Öl,
Plasma oder eine sonstige Flüssigkeit oder auch Luft handelt. Unter Hydraulik versteht
man die Lehre und technische Anwendung von Strömungen in kompressiblen Flüssigkeiten.
Dies bedeutet, dass bei der Hydraulik die Flüssigkeit, vor allem aber Öl oder auch
Wasser-Ölemulsion zunächst in einer Hochdruckpumpe entsprechend beeinflusst, d. h.
vorgespannt wird, um dann über Schlauch- oder ähnliche Leitungen dem Zylinder zugeführt
zu werden. Über Ventile wird das Ausfahren und das Einfahren der Zylinder gesteuert,
wobei immer mit ein und demselben Druck, nämlich dem von der Leistung der Hochdruckpumpe
abhängigen Druck gearbeitet wird. Insbesondere im untertägigen Berg- und Tunnelbau,
wo mit Wasser-Ölemulsionen aus Sicherheitsgründen gearbeitet werden muss, arbeitet
man derzeit mit maximal 400 bar, ganz einfach, weil es derzeit keine Pumpen gibt,
die eine höheres Druckniveau sicher erzeugen können. Aufgrund verschiedener Gegebenheiten
ist aber nicht immer sichergestellt, dass im Zylinderraum der genannte Druck zur Verfügung
steht, weshalb insbesondere im untertägigen Berg- und Tunnelbau so genannte Nachsetzschaltungen
bekannt sind, mit denen das Volumen im Zylinderraum durch nochmalige Verbindung mit
der Hochdruckpumpe so eingestellt wird, dass dann annähernd das besagte Druckniveau
sicher zu Verfügung steht. Nicht möglich ist es aber, ein höheres Druckniveau innerhalb
des Zylinderraums und damit innerhalb des Zylinders zu erzeugen, weil dazu eben die
besagten Pumpen nicht in der Lage sind. Aus den verschiedensten Gründen ist dies aber
häufig gewünscht, wobei dem genannten, derzeit höchsten Druckniveau von 400 bar die
Pumpen die Grenzen setzen, bei niedrigeren Druckniveaus der Aufwand für eine zusätzliche
Hochdruckpumpe und entsprechende Schlauchleitungen den Vorteil im Wesentlichen wieder
ausgleichen würde. Aus der
DE 103 06 128 A1 ist ein Verfahren und ein entsprechender Zylinder bekannt, wobei innerhalb des eigentlichen
Zylindergehäuses ein Spannkolben mit kleiner Kolbenstange angeordnet ist, über den
der Zylinderraum im Bereich des Kolbens bzw. die dort anstehende Wasser-Ölemulsion
höher verdichtet werden kann. Dadurch ist es möglich, je nach Wahl der Kolben und
Spannkolben und je nach Verschiebeweg den Druck innerhalb des Zylinders weit über
400 bar zu erhöhen. Allerdings ist eine diese Vorrichtung zur Druckerhöhung sicher
steuernde Schalteinrichtung bisher nicht bekannt.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine einfache und gesichert arbeitende
Schalteinrichtung für Zylinder mit innenliegendem, den Druck im Zylinderraum erheblich
steigernden Spannkolben zu schaffen.
[0004] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Schalteinrichtung über
ein entsperrbares Rückschlagventil in der Verbindungsleitung zwischen Hochdruckpumpe
und Kolbenstangenhohlraum und über einen Ventilblock mit weiteren entsperrbaren bzw.
sperrbaren Rückschlagventilen in der Verbindungsleitung zwischen Hochdruckpumpe und
Zylinderraum verfügend ausgebildet ist.
[0005] Über den Ventilblock mit den entsperrbaren bzw. auch sperrbaren Rückschlagventilen
ist es zunächst einmal möglich, den notwendigen Anfangsdruck für das Ausfahren des
Kolbens innerhalb des Zylindergehäuses in den Zylinderraum hineinzudrücken, indem
die Verbindung mit der Hochdruckpumpe hergestellt wird. Allerdings ist dieser Ventilblock
gleichzeitig so ausgebildet, dass beim späteren Entlasten des Zylinders bzw. beim
Ableiten der unter hohem Druck stehenden Druckflüssigkeit auch dafür gesorgt ist,
dass durch eben diese Verbindungsleitung Druckflüssigkeit in den Tank zurückgeleitet
wird, ohne dass die Gefahr besteht, dass es zu einer Überlastung und damit zum Ausfall
der gesamten Schalteinrichtung kommt. Die Schalteinrichtung weist darüber hinaus ein
entsperrbares Rückschlagventil im Bereich zwischen Hochdruckpumpe und Kolbenstangenhohlraum
auf, sodass es nach dem Füllen des Zylinderraums und Ausfahren der Kolbenstange möglich
ist über den Spannkolben und Spannkolbenstange den Druck gezielt im Zylinderraum so
zu erhöhen, dass beispielsweise bei einem Anfangsdruck von 175 bar anschließend nach
Betätigen des Spannkolbens im Zylinderraum ein Druck von 700 bar ansteht. Damit ist
mit ein und derselben Ausbildung eines Zylinders ein hydraulischer Ausbau zu verwirklichen,
der in den verschiedensten Einsatzbereichen eingesetzt und mit hohen Setzdrücken zu
Verfügung gestellt wird. Bei 700 bar ist bei entsprechender Ausbildung ein Setzdruck
von 600 t zu verwirklichen, was eine erhebliche Verbesserung der Sicherheit untertage
darstellt.
[0006] Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Ventilblock
ein gegen die Hochdruckpumpe sperrendes und ein gegen den Zylinderraum sperrendes
entsperrbares Rückschlagventil sowie ein dem Tank zugeordnetes sperrbares Rückschlagventil
aufweist. So ist es mit ein und demselben Ventilblock möglich, zunächst einmal über
das erste entsperrbare Rückschlagventil im Bereich des Hochdruckpumpenanschlusses
den Druck auf das sperrbare Rückschlagventil zu leiten, sodass dieses schließt und
die Druckflüssigkeit nicht in den Tank gelangen kann, sondern vielmehr dass zweite
entsperrbare Rückschlagventil öffnet, sodass die Druckflüssigkeit von der Hochdruckpumpe
direkt in den Zylinderraum strömen kann. Ist dieser gefüllt und der nachfolgende "Nachspannvorgang"
kann eingeleitet werden, schließt das erste Rückschlagventil am Ventilblock und die
Verbindung zwischen Hochdruckpumpe und Zylinderraum ist verschlossen. Dafür kann nun
über das in der Verbindungsleitung zum Kolbenstangenhohlraum angeordnete entsperrbare
Rückschlagventil Druckflüssigkeit in den Kolbenstangenhohlraum geleitet werden, sodass
der Spannkolben betätigt wird. Damit erfolgt der schon mehrfach erwähnte "Nachspannvorgang".
[0007] Schon erwähnt worden ist, dass im Ventilblock auch ein sperrbares Rückschlagventil
angeordnet ist und zwar so, dass es als durch Verbinden mit der Hochdruckpumpe sperrbares,
ansonsten dauerhaft offenes Rückschlagventil ausgebildet ist. Der Schließkolben wird
hier durch eine Feder nicht in der Schließposition gehalten, sondern vielmehr in der
Gegenrichtung beeinflusst, sodass das Ventil immer offen ist. Wird nun dieses sperrbare
Rückschlagventil mit der Hochdruckpumpe verbunden, wird der Ventilkolben gegen die
Kraft der Feder in die Schließposition geschoben und dieses sperrbare Rückschlagventil
ist verschlossen. Damit kann wie schon erwähnt die Druckflüssigkeit sicher von der
Hochdruckpumpe über die beiden entsperrbaren Rückschlagventile in den Zylinderraum
befördert werden. Soll dann beim Entspannen Druckflüssigkeit abgeleitet werden, so
erfolgt dies über das erste Rückschlagventil und das dann entlastete sperrbare Rückschlagventil,
sodass die Druckflüssigkeit direkt in den Tank abfließen kann. Das zweite entsperrbare
Rückschlagventil im Bereich Hochdruckpumpe ist verschlossen, sodass die Druckflüssigkeit
nur über das sperrbare Rückschlagventil abfließen kann.
[0008] Um Fehlschaltungen sicher zu vermeiden, ist das gegen die Hochdruckpumpe sperrende
entsperrbare Rückschlagventil gleichzeitig mit dem sperrbaren Rückschlagventil öffnungsseitig
mit der Hochdruckpumpe verbindbar. Wird dementsprechend die Verbindung geöffnet, strömt
die Druckflüssigkeit gleichzeitig in das sperrbare Rückschlagventil und schließt dies
und öffnet das entsperrbare Rückschlagventil, sodass nun die Druckflüssigkeit über
das erste entsperrbare Rückschlagventil in Richtung Zylinderraum abströmen kann. Damit
ist eine praktisch idiotensichere Schaltung geschaffen.
[0009] Das eben erwähnte sperrbare Rückschlagventil und das gegen den Zylinderraum sperrende
Rückschlagventil sind über je ein 2/2 Wegeventil schaltbar ausgeführt. Wie schon erwähnt
wird mit Betätigung des dem sperrbaren Rückschlagventil zugeordneten 2/2 Wegeventil
gleichzeitig auch das der Hochdruckpumpe zugeordnete entsperrbare Rückschlagventil
beeinflusst und geöffnet, sodass hier nur ein 2/2 Wegeventil aufgrund der Verbindung
dieser beiden Rückschlagventile benötigt wird. Das zweite genannte 2/2 Wegeventil
dient zum Öffnen des ersten, dem Zylinderraum zugeordneten Rückschlagventil, wenn
der Zylinderraum mit der Hochdruckpumpe verbunden werden soll.
[0010] Um eine Überlastung der Rückschlagventile im Ventilblock zu verhindern, ist vorgesehen,
dass ausgangsseitig des gegen den Zylinderraum sperrenden Rückschlagventils ein auf
den Fülldruck des Zylinderraums einstellbarer Druckschalter vorgesehen ist. Über diesen
Druckschalter wird sowohl bei dem Verbinden mit dem Zylinderraum wie auch beim Entlasten
des Zylinderraums überwacht, dass jeweils ein Druck von beispielsweise 175 bar in
der Verbindungsleitung herrscht. Ist dies nicht der Fall, sperrt dieser Druckschalter,
der wie schon erwähnt genau auf das Druckniveau eingestellt werden kann, das beim
jeweiligen Einsatz gewünscht wird bzw. notwendig ist.
[0011] Allgemein vorgeschrieben ist bei derartigen Zylindern im untertägigen Berg-und Tunnelbau
der Einsatz eines Druckbegrenzungsventils. Aufgrund der hier besonderen Gegebenheiten,
nämlich der mehr oder weniger beliebig einstellbaren Druckverhältnisse im Zylinderraum
ist es notwendig, ein dafür geeignetes Druckbegrenzungsventil einzusetzen, wozu die
Erfindung vorsieht, dass dem Zylinderraum ein auf den jeweils notwendigen oder gewünschten
Druck im Zylinderraum eingestelltes oder einstellbares Druckbegrenzungsventil zugeordnet
ist. Das Druckbegrenzungsventil kann oder soll in entsprechend engen Grenzen einstellbar
sein, um sehr vielseitig für die notwendige Sicherheit Sorge zu tragen.
[0012] Beim Einfahren des Zylinders bzw. des zugeordneten Kolbens ist es von Vorteil, wenn
dem Ringflächenraum um die Kolbenstange ein 2/2 Wegeschaltventil zur Verbindung mit
der Hochdruckpumpe zugeordnet ist. Damit ist nämlich die Möglichkeit gegeben, beim
Einfahren des Kolbens mit der Kolbenstange Druck auf die Ringflächenseite des Kolbens
aufzugeben, um so das Einfahren zu unterstützen und vor allem zu beschleunigen und
sicherzustellen.
[0013] Als weiteres Schaltventil wird ein solches für das dem Kolbenstangenhohlraum zugeordnete
entsperrbare Rückschlagventil benötigt. Hier ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass
das dem Kolbenstangenhohlraum zugeordnete entsperrbare Rückschlagventil über ein als
3/4 Wegeventil schaltbar ausgebildet ist. Damit kann auf einfache Art und Weise die
für die Druckerhöhung im Zylinderraum benötigte Druckflüssigkeit in den Kolbenstangenhohlraum
hineingeleitet werden, indem nämlich dieses entsperrbare Rückschlagventil geöffnet
wird und gleichzeitig Druckflüssigkeit darüber eingeführt wird. Ist der "Nachspannvorgang"
dann abgeschlossen, sperrt dieses entsperrbare Rückschlagventil automatisch und die
Stütz- oder Setzarbeit kann geleistet werden. Beim Entlasten wird dieses entsperrbare
Rückschlagventil dann erneut mit der Hochdruckpumpe über einen weiteren Schaltvorgang
verbunden, sodass die Druckflüssigkeit im Kolbenstangenhohlraum das gleiche Niveau
aufweist und dass entsperrbare Rückschlagventil öffnet und einen Austritt von Druckflüssigkeit
in Richtung Tank ermöglicht.
[0014] Die besagten drei 2/2 Wegeventile und das eine 3/4 Wegeventil können einzelnen vorhanden
und aufgerüstet sein, wobei es zweckmäßig ist, die 2/2 und 3/4 Wegeventile als elektrisch,
hydraulisch oder elektrisch/hydraulisch schaltbare Schaltventile auszubilden. Denkbar
ist es dabei auch, dass die 2/2 und die 3/4 Wegeventile über eine gemeinsame Schaltkarte
zusammengefasst sind, sodass das abhängige Schalten und die dafür vorgesehenen Zeiträume
einfach vorgegeben und der ganze Vorgang "automatisiert" ablaufen kann.
[0015] Gerade beim Einsatz im untertägigen Bergbau ist es von Vorteil, wenn die benötigten
Einzelteile stabil ausgebildet oder durch stabile Gehäuse geschützt sind, was gemäß
der Erfindung dadurch erreicht wird, dass der Ventilblock mit den zwei entsperrbaren
und dem sperrbaren Rückschlagventil ein gemeinsames, dem Zylinder zugeordnetes Ventilgehäuse
aufweist.
[0016] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass eine Vorrichtung geschaffen
ist, mit der ein sicheres Erhöhen des Druckes der Druckflüssigkeiten in Zylindern
und ähnlichen Bauteilen möglich ist, ohne dass die Gefahr besteht, dass durch irgendwelche
falschen Schaltvorgänge, abhängiges Schalten oder Ähnliches hervorgerufene Fehler
auftreten. Es zeigt sich vielmehr, dass mit der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung
ein variables, aber gezieltes Druckerhöhen in den besagten Zylindern verwirklicht
werden kann. Die dafür benötigten Schaltventile bzw. Rückschlagventile sind dabei
so geschickt und gesichert in einem gemeinsamen Ventilgehäuse untergebracht, dass
vor allem den besonderen Auflagen im untertägigen Berg- und Tunnelbau vorteilhaft
Genüge getan werden kann.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Figur 1
- einen im untertätigen Bergbau eingesetzten Zylinder in einem hydraulischen Ausbau,
- Figur 2
- den Schaltplan für die für den Nachsetzvorgang benötigte Schalteinrichtung,
- Figur 3
- eine Seitenansicht mit zwei der dem Ventilblock zugeordneten Rückschlagventile im
Teilschnitt und
- Figur 4
- eine Draufsicht auf das Ventilgehäuse mit dem ersten entsperrbaren Rückschlagventil,
teilweise im Schnitt.
[0018] Ein im untertägigen Bergbau eingesetzter Zylinder 1 ist in Figur 1 wiedergegeben.
Er ist Teil des hydraulischen Ausbaus 2, der im Streb 3 eingesetzt ist, um Hangendes
4 und Liegendes 5 gegeneinander abzustützen und so den geschaffenen Hohlraum offen
zu halten. Die Hangendkappe 6 ist ebenso mehrteilig ausgebildet wie die Liegendschwelle
7, wobei in der Liegendschwelle 7 ein Schubzylinder 9 untergebracht ist, über den
der Strebförderer 8 in Richtung Kohlenstoß 10 verschoben werden kann. Hinter dem auch
als Schildausbau bezeichneten hydraulischen Ausbau 2 fällt der Bruch 11 und schließt
den geschaffenen Hohlraum wieder zu.
[0019] Figur 2 zeigt einen vereinfacht wiedergegebenen Schaltplan für die besagte Schalteinrichtung
21. Über diese Schalteinrichtung 21 wird der Zylinder 1 mit Druckflüssigkeit beaufschlagt,
sodass der Kolben 15 mit der Kolbenstange 16 aus dem Zylindergehäuse 14 herausgeschoben
und gegen das Hangende 11 verspannt wird. Innerhalb der Kolbenstange 16 ist ein Spannkolben
17 mit einer Spannkolbenstange 18 angeordnet. Dadurch kann die im Kolbenstangenhohlraum
26 sich befindende Druckflüssigkeit zusätzlich in den Zylinderraum 20 hineingedrückt
werden, nachdem dieser vorher beispielsweise mit einer Druckflüssigkeit mit 175 bar
gefüllt worden ist. Wie dies erfolgt wird nachfolgend beschrieben.
[0020] Zum Befüllen und auch Entlasten des Zylinderraums 20 und damit des gesamten Zylinders
1 ist zwischen Hochdruckpumpe 23 und Zylinderraum 20 ein Ventilblock 28 mit entsperrbaren
Rückschlagventilen 29, 30 und einem sperrbaren Rückschlagventil 31 angeordnet. Dieser
Ventilblock 28 ist in die Verbindungsleitung 22 eingeschaltet und sorgt dafür, dass
die Druckflüssigkeit von der Hochdruckpumpe 23 gezielt in den Zylinderraum 20 aber
auch in den Kolbenstangenhohlraum 26 hinein gelangt. Letzteres erfolgt durch Betätigen
des 3/4 Wegeventils 39, sodass die Hochdruckpumpe 23 quasi direkt mit dem Kolbenstangenhohlraum
26 verbunden ist. Das entsperrbare Rückschlagventil 25 wird dabei von der Druckflüssigkeit
automatisch passiert. Nach Abschluss dieses an sich erst später eingeleiteten Nachspannens
oder Nachsetzens schließt dann das entsperrbare Rückschlagventil 25 und sorgt dafür,
dass die Druckflüssigkeit in dem Kolbenstangenhohlraum 26 gesichert verbleibt. Das
besagte entsperrbare Rückschlagventil 25 ist in der Verbindungsleitung 22' untergebracht.
[0021] Soll der Kolbenstangenhohlraum 26 später entlastet werden und zwar mit dem Zylinderraum
20 zusammen, so wird durch Betätigen des 3/4 Wegeventils 39 Druckflüssigkeit von der
Hochdruckpumpe 23 zum entsperrbaren Rückschlagventil 25 geleitet und zwar direkt in
den Ventilraum, sodass das Ventil entsperrt wird und nun die anstehende Druckflüssigkeit
aus dem Kolbenstangenhohlraum 26 in Richtung Tank 32 abfließen kann.
[0022] Vor dem zuletzt geschilderten Betätigen des 3/4 Wegeventils 39 und Füllen und dann
auch wieder Entleeren des Kolbenstangenhohlraums 26 muss zunächst einmal die Kolbenstange
16 mit dem Kolben 15 ausgeschoben werden, wozu der Zylinderraum 20 mit der Hochdruckpumpe
23 verbunden werden muss. Hierzu ist in der Verbindungsleitung 22" der schon besagte
Ventilblock 28 mit den Rückschlagventilen 29, 30 31 eingeschaltet.
[0023] Zum Befüllen des Zylinderraumes 20 wird zunächst über das 2/2 Wegeventil 36' Druckflüssigkeit
in das sperrbare Rückschlagventil 31 und gleichzeitig in das entsperrbare Rückschlagventil
30 geleitet. Dadurch wird zunächst einmal das sperrbare Rückschlagventil 31 geschlossen
und gleichzeitig oder kurz darauf das entsperrbare Rückschlagventil 30 geöffnet. Dadurch
kann Druckflüssigkeit aus der Hochdruckpumpe oder über die Hochdruckpumpe 23 und die
Verbindungsleitung 22' zum ersten entsperrbaren Rückschlagventil 29 geleitet werden,
das entsprechend geöffnet wird und dann am Druckschalter 34 vorbei die Druckflüssigkeit
in den Zylinderraum 20 drückt. Unmittelbar dem ersten entsperrbaren Rückschlagventil
29 ist der besagte Druckschalter 34 zugeordnet, über den die Druckhöhe der vorbeiströmenden
Druckflüssigkeit überprüft werden kann, um im Zweifelsfalle den Fördervorgang zu unterbrechen,
um Schäden zu vermeiden.
[0024] Ist der Füllvorgang des Zylinderraums 20 abgeschlossen und auch der Nachsetzvorgang
durch Füllen des Kolbenstangenhohlraums 26 abgeschlossen, wird das Druckbegrenzungsventil
35 seine Überwachungsfunktion aufnehmen und sicherstellen, dass eine Überlastung des
Zylinders 1 nicht auftritt, indem bei entsprechendem Überdruck über das Druckbegrenzungsventil
35 Druckflüssigkeit abgespritzt wird.
[0025] Soll der Zylinder 1 entlastet werden, wird zunächst einmal das entsperrbare Rückschlagventil
25 über das 3/4 Wegeventil 39 und gleichzeitig über das 2/2 Wegeventil 36 das entsperrbare
Rückschlagventil 29 geöffnet. Da das entsperrbare Rückschlagventil 30 geschlossen
und das sperrbare Rückschlagventil 31 wieder durch Betätigen des 2/2 Wegeventils 36'
öffnet, kann nun die Druckflüssigkeit aus dem Zylinderraum 20 in den Tank 32 entweichen.
Dieser Vorgang wird noch dadurch unterstützt, dass über das 2/2 Wegeventil 38 der
Ringflächenraum 37 mit Druckflüssigkeit gefüllt wird. Diese drückt auf die Kolbenringfläche
und sorgt dafür, dass der Einschubvorgang des Kolbens 15 unterstützt wird. Beim späteren
Spannen des Zylinders 1 erfolgt dann der schon beschriebene Schalt- und Regelvorgang.
[0026] Die schon erwähnten Rückschlagventile 29, 30 und 31 sind in einem Ventilblock 28
untergebracht, der in einem stabilen Ventilgehäuse 40 untergebracht ist, das anhand
der Figuren 3 und 4 kurz erläutert wird.
[0027] Figur 3 zeigt im oberen Teil das sperrbare Rückschlagventil 31, das im gezeigten
Schaltzustand aufgrund der Feder 42 nicht an der Dichtfläche 41 mit seinem Dichtkopf
44 anliegt. Erfolgt nun über den Eintritt 43 die Zuführung von Druckflüssigkeit, so
wird der Dichtkopf 44 gegen die Kraft der Feder 42 in die Dichtfläche 41 hinein geschoben.
[0028] Gleichzeitig mit dem Schließen des sperrbaren Rückschlagventils 31 gelangt Druckflüssigkeit
auch über den Eintritt 47 in das entsperrbare Rückschlagventil 30, wodurch der Dichtkopf
46 gegen die Kraft der Feder 45 aus der zugeordneten Dichtfläche heraus geschoben
wird. Nun kann über den Pumpenanschluss 48 Druckflüssigkeit in Richtung erstes entsperrbares
Rückschlagventil 29 und damit Verbindungsleitung 22 strömen. Mit 50 ist der Kolben
des entsperrbaren Rückschlagventils 30 bezeichnet und mit 51 der Kolben des sperrbaren
Rückschlagventils 31.
[0029] Figur 4 schließlich zeigt eine Draufsicht auf das Ventilgehäuse 40, wobei durch einen
Schnitt auch das erste entsperrbare Rückschlagventil 39 zu sehen ist. Auch bei diesem
Rückschlagventil handelt es sich um ein entsperrbares Rückschlagventil 29, wozu die
Feder 55 dafür sorgt, dass das entsperrbare Rückschlagventil 29 in der Regel geschlossen
ist. Wird nun über den Eintritt 56 Druckflüssigkeit über das 2/2 Wegeventil 36 auf
das entsperrbare Rückschlagventil 29 geleitet, wird der Kolben entsprechend belastet
und sorgt dafür, dass der Dichtkopf 59 aus der Dichtfläche heraus gefahren wird und
zwar gegen die Kraft der Feder 55, wobei der Kolben mit 57 bezeichnet ist. Während
der Anschluss 58 zum Zylinder 1 bzw. zum Zylinderraum 20 führt bzw. die Verbindung
darstellt, ist der Anschluss 49 nach der Darstellung nach Figur 3 derjenige, der zum
Tank 32 die Verbindung darstellt.
[0030] Mit 54 ist die Halterung bezeichnet, mit der das Ventilgehäuse 40 am Zylinder 1 festgelegt.
[0031] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
1. Vorrichtung zur Druckerhöhung in Zylindern (1), insbesondere von hydraulischem Ausbau
(2) im untertägigen Berg- und Tunnelbau, die mit ihrem Zylindergehäuse (14), Kolben
(15), Kolbenstange (16) und darin angeordnetem Spannkolben (17) und in den Zylinderraum
(20) einschiebbarer Spannkolbenstange (18) über eine Verbindungsleitung (22) mit einer
integrierten Schalteinrichtung (21) über eine Hochdruckpumpe (23) mit Druckflüssigkeit
beaufschlagbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schalteinrichtung (21) über ein entsperrbares Rückschlagventil (25) in der Verbindungsleitung
(22') zwischen Hochdruckpumpe (23) und Kolbenstangenhohlraum (26) und über einen Ventilblock
(28) mit weiteren entsperrbaren bzw. sperrbaren Rückschlagventilen (29, 30, 31) in
der Verbindungsleitung (22") zwischen Hochdruckpumpe (23) und Zylinderraum (20) verfügend
ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ventilblock (28) ein gegen die Hochdruckpumpe (23) sperrendes (30) und ein gegen
den Zylinderraum (20) sperrendes entsperrbares Rückschlagventil (29) sowie ein dem
Tank (32) zugeordnetes sperrbares Rückschlagventil (31) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das sperrbare Rückschlagventil (31) als durch Verbinden mit der Hochdruckpumpe (23)
sperrbares, ansonsten dauerhaft offenes Rückschlagventil ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das gegen die Hochdruckpumpe (23) sperrende entsperrbare Rückschlagventil (30) gleichzeitig
mit dem sperrbaren Rückschlagventil (31) öffnungsseitig mit der Hochdruckpumpe (23)
verbindbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das sperrbare Rückschlagventil (31) und das gegen den Zylinderraum (20) sperrende
Rückschlagventil (29) über je ein 2/2 Wegeventil (36, 36') schaltbar ausgeführt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ausgangsseitig des gegen den Zylinderraum (20) sperrenden Rückschlagventils (29)
ein auf den Fülldruck des Zylinderraums (20) einstellbarer Druckschalter (34) vorgesehen
ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Zylinderraum (20) ein auf den jeweils notwendigen oder gewünschten Druck im Zylinderraum
(20) eingestelltes oder einstellbares Druckbegrenzungsventil (35) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Ringflächenraum (37) um die Kolbenstange (16) ein 2/2 Wegeschaltventil (38) zur
Verbindung mit der Hochdruckpumpe (23) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das dem Kolbenstangenhohlraum (26) zugeordnete entsperrbare Rückschlagventil (25)
über ein als 3/4 Wegeventil (39) schaltbar ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die 2/2 und 3/4 Wegeventile (36, 36', 38, 39) als elektrisch, hydraulisch oder elektrisch/hydraulisch
schaltbare Schaltventile ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die 2/2 und 3/4 Wegeventile (36, 36', 38, 39) über eine gemeinsame Schaltkarte zusammengefasst
sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ventilblock (28) mit den zwei entsperrbaren und dem sperrbaren Rückschlagventil
(29, 30, 31) ein gemeinsames, dem Zylinder (1) zugeordnetes Ventilgehäuse (40) aufweist.
1. Device for increasing pressure in cylinders (1), especially those of hydraulic expansion
(2) in underground mining and tunnel construction that can be impinged with pressurized
fluid with their cylinder housing (14), piston (15), piston rod (16) and clamping
piston that is implemented within it (17) and the clamping piston rod (18) that is
retractable in the cylinder chamber (20) via a connecting line (22) with an integrated
switching unit (21) via a high-pressure pump (23),
characterized
in that, the switching unit (21) is formed dispositvely via an unlockable check valve (25)
in the connecting line (22') between high-pressure pump (23) and piston rod cavity
(26) and via a valve block (28) with further unlockable or lockable check valves (29,
30, 31) in the connecting line (22") between high-pressure pump (23) and cylinder
chamber (20).
2. The device according to Claim 1,
characterized
in that, the valve block (28) has a check valve (30) that locks against the high-pressure
pump (23) and one check valve (29) that locks against the cylinder chamber (20) as
well as a lockable check valve (31) that is assigned to the tank (32).
3. The device according to Claim 2,
characterized
in that, the lockable check valve (31) is formed as a check valve that is lockable by connection
with the high-pressure pump (23) and otherwise permanently open.
4. The device according to Claim 2,
characterized
in that, the unlockable check valve (30) that locks against the high-pressure pump (23) is
connectable at the same time with the lockable check valve (31) on the opening side
and with the high-pressure pump (23).
5. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, the lockable check valve (31) and the check valve (29) that locks against the cylinder
chamber (20) are each implemented switchably via a 2/2-way valve (36, 36').
6. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, on the output side of the check valve (29) that locks against the cylinder chamber
(20), a pressure switch (34) that is adjustable to a fill pressure of the cylinder
chamber (20) is provided.
7. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, in the cylinder chamber (20), a pressure control valve (35) is assigned, that is
adjusted or adjustable to the necessary or desired pressure in the cylinder chamber
(20).
8. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, a 2/2-way switching valve (38) is assigned to the torus area (37) around the piston
rod (16) in connection with the high-pressure pump (23).
9. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, the unlockable check valve (25) assigned to the piston rod cavity (26) is formed
switchably via a 3/4-way valve (39).
10. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, the 2/2 and 3/4-way valves (36, 36', 38, 39) are formed as electric, hydraulic or
electric/hydraulic switchable switching valves.
11. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, the 2/2 and 3/4-way valves (36, 36', 38, 39) are combined via a shared circuit board.
12. The device according to any one of the preceding claims,
characterized
in that, the valve block (28) implements a shared valve body (40), with the two unlockable
and the lockable check valve (29, 30, 31), that is assigned to the cylinder (1).
1. Dispositif pour l'augmentation de pression dans des cylindres (1), en particulier
de construction hydraulique (2) dans l'exploitation minière et construction de tunnels
souterraines, qui peuvent être alimentés en fluide hydraulique avec leur boîtier de
cylindre (14), piston (15), tige de piston (16) et piston de serrage (17) disposé
à l'intérieur de ce dernier et leur tige de piston de serrage (18) pouvant être enfoncée
dans le cylindre (20) via une conduite de raccordement (22) avec mécanisme de couplage
(21) intégré via une pompe à haute pression (23),
caractérisé
en ce que le mécanisme de couplage (21) est formé de manière à disposer d'un clapet de non-retour
déblocable (25) dans la conduite de raccordement (22') entre la pompe à haute pression
(23) et la tige de piston (26) et d'un bloc-soupapes (28) avec d'autres clapets de
non-retour (29, 30, 31) déblocables et blocables dans la conduite de raccordement
(22") entre la pompe à haute pression (23) et le compartiment cylindre (20).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le bloc-soupapes (28) présente un clapet de non-retour blocable (30) qui bloque contre
la pompe à haute pression (23) et un clapet de non-retour déblocable (29) qui bloque
contre le compartiment cylindre (20) ainsi qu'un clapet de non-retour (31) blocable
qui est affecté au réservoir (32).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé
en ce que le clapet de non-retour blocable (31) est formé comme clapet de non-retour blocable
par raccordement à la pompe à haute pression (23) et qui est, autrement, en permanence
ouvert.
4. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé
en ce que le clapet de non-retour déblocable (30) qui bloque contre la pompe à haute pression
(23) peut simultanément être raccordé au clapet de non-retour blocable (31) côté ouverture
et à la pompe à haute pression (23).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le clapet de non-retour blocable (31) et le clapet de non-retour (29) qui bloque
contre le compartiment cylindre (20) sont formés de manière à être connectables chacun
via un distributeur 2/2 voies (36, 36').
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'est prévu, côté sortie du clapet de non-retour (29) qui bloque contre le compartiment
cylindre (20), un manocontacteur (34) réglable sur la pression de remplissage du compartiment
cylindre (20).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'est affectée au compartiment cylindre (20) une soupape de limitation de pression (35)
réglée ou réglable sur la pression respectivement nécessaire ou souhaitée dans le
compartiment cylindre (20).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'est affectée à l'espace torique (37) autour de la tige de piston (16) une vanne de
commande 2/2 voies (38) pour le raccordement à la pompe à haute pression (23).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le clapet de non-retour déblocable (25) affecté à la cavité de tige de piston (26)
est formé de manière à être connectable au moyen d'un distributeur 3/4 voies (39).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que les distributeurs 2/2 et 3/4 voies (36, 36', 38, 39) sont formés comme soupapes de
commande électriques, hydrauliques ou à commande électrique/hydraulique.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que les distributeurs 2/2 et 3/4 voies (36, 36', 38, 39) sont regroupés par l'intermédiaire
d'une plaque à circuits imprimés commune.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le bloc-soupapes (28) présente avec les deux clapets de non-retour déblocables et
le clapet de non-retour blocable (29, 30, 31) une boîte de soupapes (40) commune affectée
au cylindre (1).
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