[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen, insbesondere
von Waren zur Warenpräsentation, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedenartige Vorrichtungen zur Warenpräsentation
bekannt, bei denen an Wandelementen Konsolen, Tragarme und/oder Aufhänger von Waren
gezeigt sind. Insbesondere für die Ladenausstattung und den Ladenbau sind Vorrichtungen
gewünscht, die eine leichte Montage oder Demontage von Warenträgern an den entsprechenden
Wandelementen, wie beispielsweise Halteprofilen, ermöglichen, um eine Anordnung zur
Warenpräsentation bedarfsweise ändern zu können.
[0003] In jüngster Zeit gibt es Bestrebungen die Funktion des Warenträgers zu erweitern.
So sieht eine Vorrichtung gemäß
DE 10 2007 020 125 A1 Datenleitungen im Warenträger vor, um verschiedene Informationen der auf dem Warenträger
abgelegten Waren abrufen zu können. Bei einer anderen Vorrichtung gemäß
EP 1 476 048 B1 wird durch Zuführung von elektrischer Energie über das Halteprofil in den Warenträger
das Vorsehen von Beleuchtungselementen am Warenträger möglich. Diese Erweiterung der
Funktionalität des Warenträgers ist jedoch mit einem hohen Montage- und Sicherheitsaufwand
verbunden, da die 220V-Stromleiter nur von Fachpersonal verlegt werden dürfen. Dies
schränkt die Variabilität im Ladenbau stark ein. Zusätzlich sind bei derartigen elektrischen
Anlagen Sicherheitsvorschriften einzuhalten und es fallen nicht unerhebliche zusätzliche
Energiekosten an.
[0004] Eine verbesserte Vorrichtung zeigt das Gebrauchsmuster
DE 20 2008 003 360 U1. Hier werden für die Elektroinstallation Niederspannungsstromleiter verwendet, die
die entsprechenden Verbraucher an den Warenträgern mit der notwendigen elektrischen
Energie versorgen. Dies führt zu einer erheblichen Energieeinsparung und darüber hinaus
vereinfacht sich die Vorrichtung, da geringere Sicherheitsanforderungen zu erfüllen
sind. Die gezeigte Vorrichtung ist mit Leiterbahnen in der wandseitigen Profilschiene
ausgestattet. Auch wenn diese Leiterbahnen offen zugänglich sind, stellt dies keine
Gefahr dar, da auch ein nicht gewollter Kontakt mit den Niederspannungsstromleitern
zu keiner lebensbedrohlichen Situation führt. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist
jedoch, dass bei dem gezeigten wandseitigen Stromprofil durch einen Fremdgegenstand,
der beispielsweise in die Öffnung der Profilschiene eingeführt wird, leicht ein Kurzschluss
ausgelöst werden kann, da durch einen solchen Gegenstand leicht beide Leiterbahnen
kontaktiert werden können. Darüber hinaus ist bei dem dort beschriebenen Adapter damit
zu rechnen, dass nicht jede Steckverbindung zwischen einem mit dem Adapter bestückten
Warenträger und der mit dem Stromprofil ausgerüsteten Profilschiene auch zu einer
elektrische Verbindung führt, da die im Adapter angeordneten federbelasteten Kontakte
sehr tolleranzempfindlich sind und diese Kontakte auf punktförmige Kontaktstellen
von runden Leiterbahnen in dem Stromprofil treffen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Tragen von
Gegenständen, insbesondere von Waren zur Warenpräsentation, zur Verfügung zu stellen,
die eine leichte Montage sowie Demontage der Warenträger ermöglicht und die Nachteile
des Standes der Technik nicht aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erfüllt.
Diese Vorrichtung besitzt ein an der Wand angeordnetes oder in einer Wand eingelassenes
Halteprofil, wie beispielsweise ein stranggepresstes Aluminiumhohlprofil. Gehalten
an diesem Halteprofil werden ein oder mehrere Warenträger, die zur Aufnahme, beispielweise
zum Auflegen oder Aufhängen, von Waren dienen. Bei einem solchen Warenträger kann
es sich beispielsweise um einen Tragboden aus unterschiedlichen Materialien oder eine
Glasplatte handeln. Abwandlungen der Erfindung zur Anwendung bei einem Tragbügel,
Tragarm oder anderen Formen von Warenträgern sind durch fachmännisches Handeln möglich.
Der Warenträger wird über eine Steckverbindung in dem Halteprofil lösbar gehalten.
Das Halteprofil weist hierfür eine in Längsrichtung des Profils verlaufende, nach
außen offene U-förmige Aufnahme auf. Hier kann der Warenträger mit seiner hinteren
Stirnseite bzw. mit am Warenträger vorgesehenen Tragarmen eingreifen. Der Warenträger
besitzt zur Erweiterung seiner Funktionalität elektrische Verbraucher, beispielsweise
Beleuchtungseinheiten, wie Lumineszenzdioden, Displays oder andere sonstige Kommunikationseinheiten,
die über elektrische Schwachstrombahnen als Leiterbahnen mit der notwendigen Energie
versorgt werden können.
[0007] Die Zufuhr elektrischer Energie erfolgt ausgehend von einer Stromquelle über Leiterbahnen
im Halteprofil und über eine elektrische Verbindung zwischen den Leiterbahnen im Halteprofil
mit den Leiterbahnen des Warenträgers bis hin zum Verbraucher. Die elektrische Verbindung
wird beim Einstecken des Wartenträgers in die Aufnahme im Halteprofil geschlossen.
Bei vorliegender Steckverbindung kontaktieren die elektrischen leitfähigen Kontaktstellen
der am Warenträger vorgesehnen Leiterbahnen die Leiterbahnen im Halteprofil. Die hierfür
notwendige Stromquelle kann am Halteprofil vorgesehen sein. In einem anderen Ausführungsbeispiel
werden Leiterbahnen aus dem Halteprofil heraus zu einer Stromquelle geführt. In bevorzugter
Weise erfolgt dies an den das Halteprofil endseitig verschließenden Endstücken.
[0008] Besonders vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Ausgestaltung
und Anordnung der Kontakte sowohl am Halteprofil als auch am Warenträger. So werden
die Leiterbahnen im Halteprofil so angeordnet, dass eine Leiterbahn an der Rückwand
des Halteprofils bzw. einer zur Rückwand parallel angeordneten Wand im Halteprofil
vorgesehen ist und eine Leiterbahn an der Unterseite der Aufnahme im Halteprofil bzw.
einer zur Unterseite parallel angeordneten Wand im Halteprofil angeordnet wird. Auf
diese Weise haben die beiden im Halteprofil vorgesehenen Leiterbahnen eine senkrechte
Ausrichtung zueinander. In gleicher Ausrichtung werden die quellenseitigen Kontaktstellen
der Leiterbahnen des Warenträgers vorgesehen. Die elektrischen Leiterbahnen im Halteprofil
können direkt mit dem Halteprofil verbunden sein, wenn das Halteprofil aus einem isolierenden
Werkstoff besteht. Bei metallischen Halteprofilen wird vorzugsweise eine separate
Kontaktschiene, beispielsweise eine extrudierte Kunstoffprofilschiene, vorgesehen,
die mit den elektrischen Leiterbahnen bestückt wird. Diese Kontaktschiene ist vorzugsweise
ein im Querschnitt L-förmiges Profil, wobei die beiden Schenkel des Kunststoffprofils
senkrecht aufeinander stehen und Haltemittel für die Leiterbahnen besitzen. Eine Leiterbahn
wird an dem aufrecht stehenden Schenkel angeordnet. Hierbei handelt es sich vorzugsweise
um eine im Querschnitt rechteckige, in Längsrichtung des Halteprofils verlaufende
Metallschiene bzw. um ein Metallband, wobei diese Leiterbahn über die gesamte Längsausdehnung
des Halteprofils eine breite, sich vertikal erstreckende Kontaktfläche zur bedarfsweisen
Kontaktierung bildet. Die andere im Wesentlichen horizontal verlaufende Leiterbahn
wird an dem waagerechten Schenkel der Kontaktschiene festgelegt. Diese Leiterbahn
ist vorzugsweise ein im Querschnitt S-förmiges Metallband, welches sich über die gesamte
Längsausdehnung des Halteprofils erstreckt. Da dieses Metallband nur im unteren Bereich
an der Kontaktschiene festgelegt ist, bildet der obere Bereich des Metallbandes eine
Feder mit einer im Wesentlichen horizontal verlaufenden Kontaktfläche. Die so bestückte
Kontaktschiene wird in der Aufnahme des Halteprofils formschlüssig aufgenommen, beispielweise
seitlich in die Kontaktschiene eingeschoben. Ist die Kontaktschiene im Halteprofil
angeordnet, weist das Halteprofil über seine gesamte Längsausdehnung Kontaktierungsmöglichkeiten
auf, nämlich die vertikale bzw. horizontale Kontaktfläche der beiden Leiterbahnen.
Die Ausgestaltung der Leiterbahnen und deren Anordnung im Halteprofil oder in der
Kontaktschiene lässt sich auch auf andere Weisen realisieren. Wesentlich ist jedoch,
dass sich am Halteprofil eine senkrecht angeordnete und eine weitere horizontal angeordnete,
möglichst über die gesamte Längsausdehnung verlaufende Kontaktfläche ergibt.
[0009] Diese Kontaktflächen des Halteprofils gelangen mit den quellenseitigen Kontaktstellen
der am Warenträger vorgesehenen Leiterbahnen in elektrische Verbindung, sobald der
Warenträger in die Aufnahme am Halteprofil eingesteckt wird. Die für den Warenträger
vorgesehenen Leiterbahnen besitzen verbraucherseitige Kontaktstellen für den Kontakt
zum Verbraucher und an der Quellenseite kontaktieren die elektrisch leitfähigen Kontakte
der Leiterbahnen die vorbeschriebenen Kontaktflächen der Leiterbahnen am Halteprofil.
Die quellenseitigen Kontaktstellen der Leiterbahnen am Warenträger werden bevorzugt
in einem Kontaktgehäuse eines Adapters aufgenommen, welches mit dem Warenträger verbunden
ist. Um eine Kontaktierung der vorbeschriebenen Kontaktflächen der Leiterbahnen am
Halteprofil zu ermöglichen, müssen diese Kontakte entsprechend ausgerichtet sein.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführung wird ein quellenseitiger Kontakt als Stiftkontakt
vorgesehen. Dieser wird in horizontaler Ausrichtung, also der Querrichtung zum Halteprofil,
im Adapter angeordnet, so dass er beim Einstecken des Warenträgers gegen die vertikale
Kontaktfläche prellt. Eine weitere quellenseitige Kontaktstelle ist in vertikaler
Ausrichtung vorgesehen, d.h. kontaktiert in Senkrechtrichtung bezogen auf das Halteprofil.
Dieser Kontakt kann beispielsweise ein federnd gelagerter Kontakt sein. Dieser Kontakt
berührt bei eingestecktem Warenträger die horizontale Kontaktfläche der am Halteprofil
vorgesehenen Leiterbahn.
[0011] Zur Verbindung des Adapters mit dem Warenträger sind verschiedene Ausführungen möglich.
Handelt es sich bei dem Warenträger beispielsweise um eine Glasplatte, so kann das
Kontaktgehäuse des Adapters in einer Formausnehmung der Glasplatte formschlüssig aufgenommen
werden. Eine solche Formausnehmung ist bevorzugt und der Einfachheit halber rund oder
oval. Die aus dem Kontaktgehäuse austretenden Leiterbahnen können für eine solche
Glasplatte als transparente Folienleitung ausgebildet sein, die auf den Warenträger,
d.h. die Glasplatte, aufgeklebt wird. Diese Klebeverbindung kann an der Oberseite,
an der Unterseite oder bei Verbundglasplatten zwischen den Glasplatten vorgesehen
sein, wenn bei der Verbundglasplatte beispielsweise der Verbraucher in der Verbundglasplatte
eingebettet ist.
[0012] Bei einer anderen Ausführungsform, wo der Warenträgers mittels Tragarmen am Halteprofil
gehalten wird, kann die Formausnehmung für das Kontaktgehäuse des Adapters an einem
Tragarm vorgesehen sein, so dass das Kontaktgehäuse des Adapters ebenfalls formschlüssig
in dem Tragarm gehalten ist. Die aus dem Kontaktgehäuse herausführenden Leiternbahnen
werden in einer Hülse des Tragarms geschützt aufgenommen. Diese Hülsen des Tragarms
können an der Unter- oder Oberseite des Warenträgers angeordnet werden. Bevorzugt
werden diese jedoch in zylindrischen Ausnehmungen, die von der hinteren Stirnseite
des Warenträgers ausgehen, eingeführt. Eine dieser zylindrischen Ausnehmungen reicht
bis zum Verbraucher, so dass die verbraucherseitigen Kontaktstellen der elektrischen
Leiterbahnen beim Einsetzen des mit dem Adapter versehenden Tragarm den Verbraucher
in dem Warenträger kontaktieren.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach handhabbar und kann damit insbesondere
im Ladenbau vorteilhaft Einsatz finden, da sowohl eine Montage als auch Demontage
der Warenträger an den wandseitigen Halteprofilen je nach Bedarf vorgenommen werden
kann, ohne dass hierfür Fachpersonal notwendig ist. Dies erleichtert einen schnellen
Umbau, um neue Waren auch neu präsentieren zu können. Des Weiteren wird durch die
verwendeten Niederstrombahnen als Leiterbahnen nur wenig elektrische Energie, beispielsweise
zur Beleuchtung, verbraucht. Die mit den Adaptern bestückten Warenträger können in
einfachster Weise an den Halteprofilen durch eine Steckverbindung eingeschoben werden.
Es wird auch bei herstellungsbedingten Tolleranzen am Warenträger eine sichere Kontaktierung
erzielt, da der an der Rückseite des Warenträgers herausragende Stiftkontakt beim
Einstecken des Warenträgers gegen eine breite Kontaktfläche der am Halteprofil vorgesehenen
Leiterbahn anstoßen kann und der zweite am Warenträger vorgesehene quellenseitige
Kontakt sich auf die federnd im Halteprofil gelagerte Leiterbahn schiebt.
[0014] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Zeichnungen
sowie der zugehörigen Beschreibung. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung im montierten Zustand,
- Fig. 2:
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung vor der Montage,
- Fig. 3:
- ein Wandträger mit Tragarmen,
- Fig. 4:
- eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung vor der Montage,
- Fig. 5:
- eine perspektivischer Ansicht des Halteprofils,
- Fig. 6a:
- ein Tragarm mit montiertem Adapter,
- Fig. 6b:
- ein Tragarm und Adapter vor der Montage,
- Fig. 7a:
- eine Draufsicht auf einen weiteren Adapter,
- Fig. 7b:
- eine Seitenansicht des Adapters von Fig. 7a,
- Fig. 8a:
- ein Querschnitt des Halteprofils,
- Fig. 8b:
- das Halteprofil von Fig. 8a mit eingesetzter Kontaktschiene und eingestecktem Warenträger,
- Fig. 8c:
- ein Ausschnitt von Fig. 8b.
[0015] Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 für die Warenpräsentation in
einer einfachen Ausführung. Bei dem Halteprofil 20, welches an einer Wand befestigt
wird, handelt es sich um ein stranggepresstes Aluminiumprofil. In diesem Halteprofil
20 ist ein Warenträger 40, nämlich ein Trägerboden, eingesteckt. Diese Steckverbindung
ist lösbar, d.h. der Warenträger kann jederzeit wieder aus dem Halteprofil 20 angehoben
und herausgezogen werden. An dem Warenträger 40 ist ein Verbraucher 42, nämlich eine
Lumineszenzdiode, vorgesehen. Durch nicht sichtbare Leiterbahnen 53, 54 ist dieser
Verbraucher 42 mit den im Halteprofil 20 angeordneten Leiterbahnen 33, 34 verbunden.
Diese am Halteprofil 20 vorgesehenen Leiterbahnen 33, 34 sind Teil einer Kontaktschiene
30, die formschlüssig in dem Halteprofil 20 gelagert ist.
[0016] Fig. 2 zeigt die Vorrichtung 10 von Fig. 1 vor der Montage. Zu sehen ist die wandseitige
Halteschiene 20. Die Befestigung an der Wand ist in den Ausführungsbeispielen nicht
gezeigt. Diese Halteschiene 20 kann auch in einer Wand eingebaut sein oder Teil eines
Regals, Schranks oder anderen Möbelstücks oder Traggerüstes sein. Die Halteschiene
20 ist mit der Kontaktschiene 30 bestückt. Der Warenträger 40 besitzt an seiner Oberseite
44 eine als Langloch ausgebildete Rinne 46 für den Verbraucher 42. Des Weiteren sind
im Warenträgers 40 zwei zylindrische Ausnehmungen 47, 47' vorgesehen, die von der
Rückseite 41 des Warenträgers 40 in diesen hineinreichen, wobei die zylindrische Ausnehmung
47 sich bis zur Rinne 46 erstreckt. Diese zylindrischen Ausnehmungen 47, 47' nehmen
Tragarme 60, 60' auf, die von der Rückseite 41 des Warenträgers 40 eingesteckt werden.
In diesem Beispiel sind zwei Tragarme 60, 60' vorgesehen. Bei kleineren Warenträgern
40 reicht auch ein Tragarm 60 aus und bei breiteren Warenträgern 40 können auch mehrere
Tragarme 60, 60' vorgesehen werden. Der Tragarm 60' dient allein der Halterung des
Warenträgers 40. Der Tragarm 60 ist zusätzlich mit einem Adapter 50 ausgerüstet, um
neben der mechanischen Verbindung zwischen Halteprofil 20 und Warenträger 40 zusätzlich
auch eine elektrische Verbindung von dem Verbraucher 42 zu den am Halteprofil 20 vorgesehenen
Leiterbahnen 33, 34 zu schaffen. Endseitig an den Tragarmen 60, 60' ist ein Befestigungsteil
61, 61' vorgesehen. Die Tragarme 60, 60' sind soweit in die Ausnehmungen 47, 47' des
Warenträgers 40 eingesteckt, dass sie eine Position, wie in Fig. 3 gezeigt, einnehmen.
Nach dieser Montage überragen die Befestigungsteile 61, 61' die Rückseite 41 des Warenträgers
40. Die aus den Warenträger 40 herausragenden Teile der Tragarme 60, 60' werden zur
Verbindung mit dem Halteprofil 20 in dieses eingeschoben und sind danach nicht mehr
sichtbar. Nach dem Vorliegen der Steckverbindung, also der Halterung des Warenträgers
40 am Halteprofil 20, wie in Fig. 1 gezeigt, ist somit auch die elektrische Verbindung
zwischen Verbraucher 42 und den elektrischen Leiterbahnen 33, 34 im Halteprofil 20
hergestellt, so dass beispielsweise eine Beleuchtung durch den Verbraucher 42 am Warenträger
40 erfolgen kann. Der auf der Oberseite 44 angeordnete Verbraucher 42 kann selbstverständlich
auch auf einer anderen Seite des Warenträgers 40, wie beispielsweise an der Unterseite
45, angeordnet sein. Bei diesem Verbraucher 42 kann es sich auch oder zusätzlich um
ein Display, eine andere Beleuchtungseinheit oder einen anderen elektrischen Abnehmer
handeln.
[0017] In Fig. 4 wird das Halteprofil 20 zusammen mit einem weiteren Warenträger 40' gezeigt.
Hierbei handelt es sich um eine Glasplatte, die an ihrer hinteren Stirnseite eine
Formausnehmung 43 für einen Adapter 50' besitzt. Nicht gezeigt ist der Verbraucher
42, der an der Unterseite der Glasplatte angeordnet ist. Dieser Verbraucher 42 wird
über die elektrischen Leiterbahnen 53, 54 kontaktiert. Quellenseitig sind diese Leiterbahnen
53, 54 mit Kontakten 55, 56 ausgestattet, die beim Einschieben des Warenträgers 40'
mit seiner hinteren Stirnkante in das Halteprofil 20 mit den Leiterbahnen 33, 34 der
Kontaktschiene 30 in Verbindung treten.
[0018] Die Warenträger 40, 40' können an beliebiger Stelle in Längsrichtung 80 des Halteprofils
20 eingesteckt werden und die dort vorgesehenen Leiterbahnen 33, 34 kontaktieren.
Das Halteprofil 20 ist besser aus Fig. 5 zu ersehen. Dieses Halteprofil 20 besitzt
eine nach vorn geöffnete C-förmige Aufnahme 21. In die Öffnung 22 der Aufnahme 21
können Warenträger 40, 40' oder andere Warenträger eingeschoben werden. Die Halteschiene
20 ist mit einer Kontaktschiene 30 bestückt. Hierbei handelt es sich um ein im Querschnitt
L-förmiges Kunststoffprofil. Am aufrecht stehenden Schenkel 31 der Kontaktschiene
30 ist die Leiterbahn 33 über Haltemittel 37, 37' festgelegt und an dem waagerechten
Schenkel 32 sind Haltemittel 38, 38' für die Leiterbahn 34 vorgesehen, dies ist besser
aus Fig. 8c zu ersehen. Die Kontaktschiene 30 ist formschlüssig in dem Halteprofil
20 aufgenommen. In diesem Fall im hinteren Bereich der Aufnahme 21. Die Form der Aufnahme
21 ist in diesem Bereich an die Form der Kontaktschiene 30 angepasst, um eine formschlüssige
Verbindung zu gewährleisten. Es sind jedoch auch andere Formen oder Verbindungen möglich.
Die Kontaktschiene 30 kann zur Verbindung mit dem Halteprofil 20 seitlich in das Halteprofil
20 eingeschoben werden. Im vorderen Bereich der Aufnahme 21 ist in diesem Beispiel
zusätzlich ein Auflageprofil 70 vorgesehen.
[0019] Bei dem Halteprofil 20 wird die elektrische Energiezufuhr für die Leiterbahnen 33,
34 über ein endseitiges Endstück 24 realisiert. Die im Halteprofil 20 angeordnete
Kontaktschiene 30 überragt dazu das Halteprofil 20 endseitig, so dass es leicht bis
in das Endstück 24 eingeführt werden kann. In diesem Endstück 24 sind entsprechende
Kontakte für die Leiterbahnen 33, 34 vorgesehen. Zusätzlich kann eine Erdung des Halteprofils
20 vorgenommen werden. Weitere Leitungen führen aus dem Endstück 24 zu einer entsprechenden
Stromquelle. Diese Stromquelle liefert dann die elektrische Energie an die Leiterbahnen
33, 34 und bei eingeschobenen Warenträger 40, wie in Fig. 1 gezeigt, treten die quellenseitigen
Kontakte der am Warenträger 40 vorgesehenen Leiterbahnen 53, 54 mit dem am Halteprofil
20 vorgesehenen Leiterbahnen 33, 34 in Kontakt, so dass die Verbindung zum Verbraucher
42 hergestellt ist.
[0020] Die quellenseitigen Kontakte 55, 56 der am Warenträger 40 vorgesehenen Leiterbahnen
53, 54 sind in einem Kontaktgehäuse 51 des Adapters 50 untergebracht. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 3 mit dem Warenträger 40 und den Tragarmen 60, 60' ist der Adapter 50 am
Tragarm 60 angeordnet. Diese Verbindung ist besser aus den Fig. 6a und Fig. 6b zu
ersehen. Der Tragarm 60 besteht aus einem Befestigungsteil 61 und einer zylindrischen
Hülse 62, die miteinander verbunden sind. Im Befestigungsteil 61 ist eine runde Formausnehmung
63 für das runde Kontaktgehäuse 51 des Adapters 50 vorhanden. Zusätzlich sind benachbart
zur Formausnehmung 63 zwei Flügel 64, 65 so ausgestaltet, dass diese für eine formschlüssige
Verbindung mit benachbart zum Kontaktgehäuse 51 vorgesehenen Auflagen 58, 59 zusammenwirken,
wie dies aus Fig. 6a zu ersehen ist. Die elektrischen Leiterbahnen 53, 54 sind nicht
vom Kontaktgehäuse 51 aufgenommen, was bei einer anderen Gestaltung eines Kontaktgehäuses
möglich wäre. Bei der Verbindung von Adapter 50 und Tragarm 60 werden die elektrischen
Leiterbahnen 53, 54 von der Hülse 62 des Tragarms 60 aufgenommen und ragen endseitig
aus der Hülse 62 heraus, um, wie aus Fig. 2 zu ersehen, bei eingestecktem Tragarm
60 in der Ausnehmung 47 des Warenträgers 40 den Verbraucher 42 an einer entsprechenden
Kontaktstelle oder Kontaktfläche kontaktieren zu können. Diese verbraucherseitigen
Kontaktstellen der Leiterbahnen 53, 54 können selbstverständlich auch entsprechend
an die am Verbraucher 42 vorhandenen Kontaktstellen angepasst werden, um eine sichere
Kontaktierung zu gewährleisten.
[0021] Fig. 7a zeigt eine weitere Form eines Adapters 50'. Ein solcher Adapter 50' wird
vorgesehen, wenn ein Warenträger 40, 40' ohne Tragarme 60, 60' am Halteprofil 20 festgelegt
werden soll. In diesem Fall besitzt vorteilhafter Weise der Warenträger 40', wie in
Fig. 4 gezeigt, eine entsprechende Formausnehmung 43 für das Kontaktgehäuse 51' des
Adapters 50'. Selbstverständlich kann der Adapter auch in anderer Weise mit dem Warenträger
40' verbunden werden. Diese Anordnung hat jedoch den Vorteil, dass sich bei dem am
Halteprofil 20 montierten Warenträger 40' der Adapter 50' innerhalb der Aufnahme 21
befindet. Die Leiterbahnen 53, 54 des Adapters 50' sind in diesem Fall als Folienleitung
52 ausgeführt und werden an der Unterseite des Warenträgers 40' durch eine Klebeverbindung
festgelegt.
[0022] Fig. 7b zeigt den Adapter 50' in einer Seitenansicht. Hier ist gut ersichtlich, dass
der eine Kontakt 55 nach vorn aus dem Kontaktgehäuse 51' herausragt, wo hingegen der
zweite Kontakt 56 an der Unterseite des Kontaktgehäuses 51' vorgesehen ist. Die gleiche
Anordnung ist bei dem Adapter 50 von Fig. 6a und Fig. 6b zu finden, wo der Stiftkontakt
55 das Adaptergehäuse 51 nach vorne überragt. Der zweite Kontakt 56 an der Unterseite
des Adaptergehäuses 51 ist hier nicht zu sehen. Wird ein Warenträger 40, 40' nun mit
einem solchen Adapter 50, 50' ausgerüstet und in das Halteprofil 20 eingesteckt, so
verschwindet das Kontaktgehäuse 51, 51' innerhalb der Aufnahme 21 des Halteprofils
20 und ist für den Betrachter nicht sichtbar, was gewünscht ist.
[0023] Die mechanische und elektrische Verbindung des Warenträgers 40, 40' mit dem Halteprofil
20 wird besser aus den Fig. 8a, 8bund 8c ersichtlich. Die Fig. 8a zeigt noch einmal
das Halteprofil 20, in diesem Fall als Querschnitt. Das Halteprofil 20 besitzt die
nach vorn offene Aufnahme 21 für die Warenträger 40, 40'. Diese Warenträger 40, 40'
werden durch die Öffnung 22 in die Aufnahme 21 eingeführt. Benachbart zur Öffnung
22 im vorderen Bereich der Aufnahme 21 ist eine hinterschnittene Längsnut 23 für die
Halterung des Auflageprofils 70 vorgesehen. Der hintere Bereich der Aufnahme 21 ist
so ausgestaltet, dass die Kontaktschiene 30 formschlüssig aufgenommen werden kann.
Für den senkrechten Schenkel 31 der Kontaktschiene 30 ist eine obere Nut 27 vorgesehen.
Dieser Schenkel 31 legt sich ansonsten an der Rückseite 26 der Aufnahme 21 an. Der
waagerechte Schenkel 32 der Kontaktschiene 30 liegt auf der Unterseite 28 der Aufnahme
21 auf und wird an seinem freien Ende ebenfalls von einer Nut 29 aufgenommen. Zusätzlich
ist eine Rastverbindung vorgesehen, bewirkt durch eine in Längsrichtung 80 verlaufende
Klemmlippe 25. die an der Unterseite 28 der Aufnahme 21 angeformt ist und in eine
Längsnut 39 an der Unterseite der Kontaktschiene 30 eingreift.
[0024] In das mit der Kontaktschiene 30 bestückte Halteprofil 20 wird durch die Öffnung
22 ein Warenträger 40 an beliebiger Stelle in Längsrichtung 80 eingeschoben. Die Einschubrichtung
ist die Querrichtung 81. Ist der Warenträger 40 vollständig eingeschoben, so ergibt
sich die Situation, gezeigt in Fig. 8b. Das Befestigungsteil 61 des Tragarms 60, der
mit dem Warenträger 40 verbunden ist, ist in der Aufnahme 21 des Halteprofils 20 eingeschoben
und damit auch das Kontaktgehäuse 51, welches am Befestigungsteil 61 formschlüssig
aufgenommen ist. In der Seitenansicht von Fig. 8b ist von dem Adapter 50 nur die Seitenwand
der Auflage 58 zu sehen und die aus dem hontaktgehäuse 51 herausragenden Kontakte
55, 56. Der in Querrichtung 81 ausgerichtete Stiftkontakt 55 stößt gegen die in Senkrechtrichtung
82 ausgerichtete Kontaktfläche 35 der Leiterbahn 33 und der in Senkrechtrichtung 82
wirkende Kontakt 56 liegt an der Leiterbahn 34 an. Insbesondere aus Fig. 8c wird deutlich,
dass auch bei herstellungsbedingten Tolleranzen am Warenträger 40, dem Adapter 50
oder der Kontaktschiene 30 eine sichere elektrische Verbindung durch die Steckverbindung
realisiert wird, da der in Einsteckrichtung, der Querrichtung 82, ausgerichtete Stiftkontakt
55 auf eine in Senkrechtrichtung 82 sich erstreckende breite Kontaktfläche 35 trifft.
Da die Leiterbahn 33 in Längsrichtung 80 verläuft kann die Kontaktierung an jeder
beliebigen Stelle in Längsrichtung 80 des Halteprofils 20 vorgenommen werden. Bei
der Leiterbahn 33 handelt es sich um ein Metallband. Durch eine Vernickelung ist es
gegen Korrosionseinflüsse geschützt. Bei dem an der Unterseite des Adapters 50 vorgesehenen
Kontakt 56 ist eine Fehlverbindung ebenfalls ausgeschlossen, da auch hier die am Halteprofil
20 vorgesehene Leiterbahn 34 ebenfalls über die gesamte Längsausdehnung des Halteprofils
20 verläuft und dem Kontakt 56 eine ausreichend breite, bei eingeschobenem Adapter
im wesentlichen waagerecht erstreckende Kontaktfläche 36 bietet. Diese Leiterbahn
34 ist ein S-förmig gebogenes Metallband, wobei ausschließlich der untere Bereich
der Leiterbahn 34 mittels Haltemitteln 38, 38' an der Kontaktschiene 30 und damit
am Halteprofil 20 gehalten wird. Der obere Bereich der Leiterbahn 34 liegt frei und
ist somit federnd ausgestaltet, wobei bei eingeschobenen Adapter 50, 50' die Leiterbahn
34 nach unten, in eine waagerechte Ausrichtung gedrückt wird. Die dann nach oben wirkende
Federkraft bewirkt eine sichere Anlage am Kontakt 56. In den Fig. 8b und 8c ist der
obere Bereich der Leiterbahn 34 in entspanntem Zustand gezeigt, um darzustellen, dass
die Leiterbahn 34 in jedem Fall den Kontakt 56 zur Kontaktierung erreichen kann.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Warenpräsentation 10 ist für verschiedene Anwendungsbereiche
einsetzbar. Ein besonderer Vorteil ist die einfache Bedienung und die sichere Montage.
Es wird kein Fachpersonal für den Aufbau einer solchen Vorrichtung 10 benötigt und
das Wechseln der Warenträger 40, 40' ist leicht durch Herausziehen und Einschieben
der Warenträger 40, 40' möglich, wobei dieser Vorgang selbsterklärend ist. Ist ein
Warenträger 40, 40' nach der Montage falsch herum, d.h. mit der Unterseite nach oben
in das Halteprofil 20 eingeschoben, wird kein Kontakt hergestellt. Der Warenträger
40, 40' kann dann einfach wieder herausgezogen werden und in der richtigen Ausrichtung
mit dem Halteprofil 20 verbunden werden. Durch die Verwendung der Niederstromleiterbahnen
ist der Energieverbrauch für die Verbraucher 42 der Warenträger 40, 40' gering. Bei
Vorsehen größerer Vorrichtungen 10 mit mehreren Beleuchtungseinheiten an den Warenträgern
40, 40' kann möglicherweise sogar Energie für die Deckenbeleuchtung gespart werden.
Bezugszeichenliste:
[0026]
- 10
- Vorrichtung zu Warenpräsentation
- 20
- Halteprofil
- 21
- Aufnahme
- 22
- Öffnung
- 23
- Längsnut
- 24
- Endstück
- 25
- Klemmlippe
- 26
- Rückwand
- 27
- Nut
- 28
- Unterseite
- 29
- Nut
- 30
- Kontaktschiene
- 31
- Schenkel
- 32
- Schenkel
- 33, 34
- Leiterbahnen
- 35, 36
- Kontaktfläche
- 37, 37'
- Haltemittel
- 38, 38'
- Haltemittel
- 39
- Längsnut
- 40, 40'
- Warenträger
- 41
- Rückseite
- 42
- Verbraucher
- 43
- Formausnehmung
- 44
- Oberseite
- 45
- Unterseite
- 46
- Rinne
- 47. 47'
- zylindrische Ausnehmung
- 50, 50'
- Adapter
- 51, 51'
- Kontaktgehäuse
- 52
- Folie
- 53, 54
- Leiterbahnen
- 55
- Stiftkontakt
- 56
- Kontaktstelle
- 57
- Stirnseite
- 58
- Auflage
- 59
- Auflage
- 60, 60'
- Tragarm
- 61, 61'
- Befestigungsteil
- 62
- Hülse
- 63
- Formausnehmung
- 64, 65
- Flügel
- 66
- Ansatz
- 70
- Auflageprofil
- 80
- Längsrichtung
- 81
- Querrichtung
- 82
- Senkrechtrichtung
1. Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen, insbesondere von Waren zur Warenpräsentation,
mit einem an oder in einer Wand angeordneten Halteprofil (20) und mit einem die Waren
aufnehmenden Warenträger (40, 40'), vorzugsweise einem Tragboden,
wobei der Warenträger (40, 40') über eine Steckverbindung in dem Halteprofil (20)
lösbar gehalten wird und das Halteprofil (20) hierfür eine in Längsrichtung (80) verlaufende,
nach außen offene U-förmige Aufnahme (21) besitzt,
wobei das Halteprofil (20) mit elektrischen Leiterbahnen (33, 34) ausgestattet ist,
die einerseits mit einer Stromquelle verbindbar sind und andererseits zur Stromabnahme
kontaktierbar sind,
wobei der Warenträger (40, 40') mit mindestens einem elektrischen Verbraucher (42)
und mit elektrisch leitfähigen Leiterbahnen (53, 54) ausgestattet ist, wobei die elektrisch
leitfähigen Kontaktstellen der Leiterbahnen (53, 54) an der Verbraucherseite mit dem
Verbraucher (42) sowie an der Quellenseite mit den elektrischen Leiterbahnen (33,
34) am Halteprofil (20) bei Vorliegen der Steckverbindung zwischen Warenträger (40,
40') und Halteprofil (20) kontaktierbar sind,
wobei die vorgesehenen Leiterbahnen (33, 34; 53, 54) elektrische Schwachstrombahnen
sind
dadurch gekennzeichnet,
dass die quellenseitigen Kontaktstellen der Leiterbahnen (53, 54) in ihrer Kontaktierungsrichtung
unterschiedlich ausgerichtet sind, nämlich in senkrecht zueinander stehende Richtungen
weisen, wobei eine als Stiftkontakt (55) ausgebildete Kontaktstelle von der Rückseite
(41) des Warenträgers (40) weg in horizontaler Ausrichtung, der Querrichtung (81),
zum Halteprofil (20) und die andere Kontaktstelle (56) in vertikaler Ausrichtung,
der Senkrechtrichtung (82), zeigt und
dass die Leiterbahnen (33, 34) im Halteprofil (20) in einer senkrecht zueinander ausgerichteten
Anordnung vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Halteprofil (20) vorgesehenen elektrischen Leiterbahnen (33, 34) Teil einer
separaten Kontaktschiene (30) sind und die Kontaktschiene (30) ein im Querschnitt
L-förmiges Kunststoffprofil ist, das an beiden senkrecht aufeinanderstehenden Schenkeln
(31, 32) Haltemittel (37, 37'; 38, 38') für die Leiterbahnen (33, 34) besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschiene (30) in der Aufnahme (21) des Halteprofils (20) formschlüssig
aufgenommen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (33, 34) Kontaktflächen (35, 36) für die quellenseitigen Kontaktstellen
(55, 56) der Leiterbahnen (53, 54) aufweisen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (20) mit einer Stromquelle ausgestattet oder verbunden ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (20) endseitig mit Endstücken verschlossen ist, wobei ein Endstück
(24) elektrische Kontakte für die Leiterbahnen (33, 34) der Kontaktschiene (30) besitzt
und diese Kontakte mit Leitungen verbunden sind, die aus dem Endstück (24) heraus
zu einer Stromquelle führen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschiene (30) im hinteren Bereich der Aufnahme (21) des Halteprofils (20)
angeordnet ist und im vorderen Bereich der Aufnahme (21) benachbart zur Öffnung (22)
eine hinterschnittene Nut (23) zur Anordnung eines Auflageprofils (25) vorgesehen
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (40) mittels Tragarmen (60, 60') am Halteprofil (20) gehalten wird,
wobei vorzugsweise die Tragarme (60, 60') in den Warenträger (40) ausgehend von der
Rückseite (41) eingesteckt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Verbindung zwischen dem am Warenträger (40) vorgesehenen Verbraucher
(42) und den Leiterbahnen (33, 34) am Halteprofil (20) ein Adapter (50, 50') vorgesehen
ist, wobei der Adapter (50, 50') ein Kontaktgehäuse (51, 51') für die quellenseitigen
Kontaktstellen der am Warenträger (40) vorgesehenen Leiterbahnen (53, 54) umfasst.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktgehäuse (51, 51') zumindest teilweise in einer an die Form des Kontaktgehäuses
(51, 51') angepassten Formausnehmung (43, 63) des Warenträgers (40') oder eines Tragarms
(60) formschlüssig aufgenommen ist, wobei die Formausnehmung (43, 63) vorzugsweise
rund oder oval ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (50') neben dem Kontaktgehäuse (51') eine transparente Folienleitung
umfasst, die auf den Warenträger (40, 40') aufgeklebt ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktgehäuse (51) des Adapters (50) formschlüssig im Tragarm (60) gehalten
und die aus dem Kontaktgehäuse (51) herausführenden Leiterbahnen (53, 54) in einer
Hülse (62) des Tragarms (60) aufgenommen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Kontaktgehäuse (51) beidseitig flügelartige Auflagen (58, 59) für ein Befestigungsteil
(61) des Tragarms (60) angeformt sind.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die am Warenträger (40, 40') vorgesehenen Verbraucher (42) Beleuchtungs-einheiten,
Displays und/oder sonstige Kommunikationseinheiten darstellen.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halteprofil (20) mit mehreren Warenträgern (40, 40') verbunden ist.