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(11) |
EP 2 292 329 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
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Anmeldetag: 08.09.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Anmelder: |
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- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der
angewandten Forschung e.V.
80686 München (DE)
- Ibidi Gmbh
82152 Martinsried (DE)
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Erfinder: |
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- Fischer, Thomas
10317 Berlin (DE)
- Stumpe, Joachim
14641 Nauen (DE)
- Kahl, Valentin
80797 München (DE)
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Vertreter: Pfenning, Meinig & Partner GbR |
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Patent- und Rechtsanwälte
Theresienhöhe 13 80339 München 80339 München (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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Polymersubstrat mit fluoreszierender Struktur, Verfahren zu dessen Herstellung und
dessen Verwendung |
(57) Die Erfindung betrifft mit Fluoreszenzmerkmalen versehene Polymersubstrate, in denen
durch UV-Bestrahlung photochemisch Fluoreszenzmerkmale, d.h. fluoreszierende Strukturen,
erzeugt werden. So können in Polymersubstraten mit einer geringen Eigenfluoreszenz
durch geeignete UV-Bestrahlung Fluorophore erzeugt werden, die bei Anregung mit Licht
geeigneter Wellenlänge eine markante und detektierbare Emission zeigen. Wird eine
derartige Bestrahlung strukturiert durchgeführt, können auf diese Weise in Polymersubstraten
Emissionsmuster erzeugt werden, die z.B. als Wiederfindungsgitter in der Fluoreszenz-Mikroskopie
angewendet werden können. Ein weiteres Anwendungsfeld betrifft die Produkt-Authentifizierung,
die durch die erfindungsgemäßen mit Fluoreszenzmerkmalen versehenen Polymersubstrate
ermöglicht wird.
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[0001] Die Erfindung betrifft mit Fluoreszenzmerkmalen versehene Polymersubstrate, in denen
durch UV-Bestrahlung photochemisch Fluoreszenzmerkmale, d.h. fluoreszierende Strukturen,
erzeugt werden. So können in Polymersubstraten mit einer geringen Eigenfluoreszenz
durch geeignete UV-Bestrahlung Fluorophore erzeugt werden, die bei Anregung mit Licht
geeigneter Wellenlänge eine markante und detektierbare Emission zeigen. Wird eine
derartige Bestrahlung strukturiert durchgeführt, können auf diese Weise in Polymersubstraten
Emissionsmuster erzeugt werden, die z.B. als Wiederfindungsgitter in der Fluoreszenz-Mikroskopie
angewendet werden können. Ein weiteres Anwendungsfeld betrifft die Produkt-Authentifizierung,
die durch die erfindungsgemäßen mit Fluoreszenzmerkmalen versehenen Polymersubstrate
ermöglicht wird.
[0002] Auf dem Gebiet der Kultivierung von Zellen werden unterschiedlichste Probenkammern
verwendet. Diese sind zumeist polymerbasiert und reichen von der Zellkulturflasche
über Objektträger und µ-Slides der Firma ibidi bis hin zu Multiwellplatten.
[0003] Diese Probenkammern können zusammenhängende Flächen, auf denen Zellen wachsen, von
1 mm
2 bis 100 cm
2 aufweisen. Da Zellen typischerweise einen Durchmesser von 1 µm bis 30 µm aufweisen,
ist das Wiederfinden einzelner Zellen in großflächigen Kammern ohne Wiederfindungsstrukturen
fast unmöglich.
[0004] So ist aus der
DE 100 04 135 ein Wiederfindungsgitter auf einer Kunststofffolie bekannt, wobei die Kunststofffolie
in die Probenkammer integriert ist. Die
EP 2 008 715 A1 beschreibt ebenfalls ein Wiederfindungsgitter, das als Teil des Kunststoffkörpers
ausgebildet ist bzw. in den Kunststoffkörper eingebracht ist. Die hier beschriebenen
Systeme basieren auf nicht-fluoreszierenden Wiederfindungsgittern.
[0005] Ein weiterer Bereich des Standes der Technik, der der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegt, betrifft die Authentifizierung von Produkten, insbesondere Konsumprodukten.
[0006] Die Authentifizierung von Produkten erfolgt derzeit im Stand der Technik durch das
Aufbringen von fluoreszierendem Material auf Polymerfolien mittels diverser Druckverfahren.
Andere Methoden zur Authentifikation von Produkten sehen vor, dass eine Charakterisierung
der Eigenfluoreszenz von Polymeren erfolgt, wobei bei der Herstellung der Polymere
Fluoreszenzfarbstoffe als Dopanden beigefügt wurden (
WO 2005/054830).
[0007] Weiterhin kann in Folien die Fluoreszenz strukturiert werden, indem eine bestehende
Eigenfluoreszenz ausgeblichen wird.
[0008] Ebenso sind Verfahren zur Strukturierung von Fluoreszenz bekannt, bei denen Polymere
eingesetzt werden, die kovalent gebundene Precursor enthalten oder denen solche als
Dopanden zugesetzt werden müssen.
[0009] Ebenso sind komplexere Systeme bekannt, die Fluoreszenz als Mittel der Authentifikation
nutzen, wobei jedoch Formveränderungen der Folienkombinationen erforderlich sind (
WO 2003/101755). Eine weitere Variante sieht vor, dass die Anisotropie von Fluoreszenz-Dopanden
in gestreckten Folien ausgenutzt wird, um Authentifikationsmaterialien herzustellen
(
WO 2004/087795). All diesen Methoden zur Authentifikation von Produkten ist gemein, dass die Fluorophore
flächig gleichmäßig im Material verteilt sind, so dass keine strukturierten Fluoreszenz-Bereiche
vorliegen.
[0010] Ausgehend hiervon war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mit Fluoreszenzmerkmalen
versehene Polymersubstrate bereitzustellen, die einfach herzustellen sind und eine
einfache Erkennung oder Detektion ermöglichten.
[0011] Diese Aufgabe wird durch das Polymersubstrat mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
das Verfahren zu dessen Herstellung mit den Merkmalen des Anspruchs 17 gelöst. In
den Ansprüchen 24 bis 28 werden erfindungsgemäße Verwendungen des Polymersubstrats
aufgeführt. Ebenso wird eine Probenkammer gemäß Anspruch 7 bereitgestellt, die dieses
Polymersubstrat aufweist. Die weiteren abhängigen Ansprüche zeigen vorteilhafte Weiterbildungen
auf.
[0012] Erfindungsgemäß wird ein Polymersubstrat mit einer fluoreszierenden Struktur als
integralen Bestandteil bereitgestellt, wobei in dem Polymersubstrat bereichsweise
eine fluoreszierende Struktur photochemisch erzeugt wird. Bei den bevorzugten Polymersubstraten
handelt es sich um Polymere mit einer geringen Eigenfluoreszenz, d.h. mit einer Eigenfluoreszenz
in der Größenordnung eines Deckglases im Anregungs-und Emmissionsbereich von 200 nm
bis 1.000 nm. Dazu gehören insbesondere COC, COP, PMMA, aliphatische Polyester und
Polyurethane sowie Polyether. Besonders gut sind Polymere ohne UV-Stabilisatoren geeignet.
Für die optische Mikroskopie sind insbesondere Polymere mit einem Brechungsindex zwischen
1,4 und 1,6 insbesondere mit 1,51 und/oder einer Abbezahl über 50 und/oder mit einer
geringen Doppelbrechung geeignet.
[0013] Unter einer fluoreszierenden Struktur werden dabei Strukturen bis hin zur optischen
Auflösungsgrenze verstanden. Typischerweise werden aber Strukturen mit einer lateralen
Auflösung von mehreren µm verwendet. Bevorzugt soll die fluoreszierende Struktur mindestens
eine doppelt so hohe Intensität wie die nicht fluoreszierende Struktur aufweisen.
Für klassische Anwendungen soll die Struktur eine so hohe Intensität aufweisen, dass
diese bereits bei Belichtungszeiten unter einer Sekunde mit handelsüblichen Forschungsfluoreszenzmikroskopen
gut zu erkennen ist. Dies ist bei einem Faktor 10 bereits gegeben.
[0014] Erfindungsgemäß sind die erzeugten Fluorophore, die die fluoreszierende Struktur
bilden, fest im dem Polymersubstrat gebunden und bilden mit ihm eine Einheit. Die
fluoreszierenden Strukturen sind somit ein integraler Bestandteil des Trägers. Das
so modifizierte Polymer zeichnet sich dadurch aus, das sowohl die fluoreszierenden
Bereiche als auch die nicht fluoreszierenden Bereiche aus dem identischen Ursprungsmaterial
bestehen. Deshalb können die Fluorophore darüber hinaus auch nicht diffundieren oder
ausschwitzen. Diese Eigenschaften grenzen die erzeugten Strukturen z.B. deutlich von
einer aufgedruckten, anderweitig aufgebrachten Struktur (z.B. einer eingeprägten oder
eingelaserten Struktur) oder Farbstoffdotierten Polymersystemen ab. Es müssen zudem
keine, eventuell zelltoxischen, Fluoreszenzfarbstoffe verwendet werden, die auf das
Polymer aufgebracht werden.
[0015] Erfindungsgemäß wird eine Strukturierung des Polymersubstrates mit fluoreszenten
Bereichen erzeugt. Hierzu wird bevorzugt eine Maske oder eine lokal positionierbare
Strahlungsquelle eingesetzt. Wird die UV-Bestrahlung strukturiert vorgenommen, so
fluoreszieren signifikant nur die Bereiche, die bestrahlt wurden. In den unbestrahlten
Bereichen jedoch wird keine wesentliche Erhöhung der Grundemission erzielt. Auf diese
Weise können Muster erzeugt werden, die bei Anregung mit Licht geeigneter Wellenlänge
sichtbar werden. Eine so erfolgte photochemische Strukturierung erzeugt musterhaft
fluoreszierende Bereiche, die langzeitstabil und stabil gegenüber Umwelteinflüssen
sind. Weiterhin zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie ihre Kantenschärfe nicht durch
Diffusion oder ähnliche Prozesse verlieren. Außerdem lassen sich die so erzeugten
Merkmale nicht spurenfrei entfernen. Vorzugsweise besteht die fluoreszierende Struktur
im Polymersubstrat aus mehreren Elementen in Form von Strichen, Linien, Zeichen, Figuren,
Interferenzmustern oder Kombinationen hiervon.
[0016] Wie oben beschrieben können fluoreszierende Strukturen mit nur durch die Substratgröße
beschränkter Gesamtausdehnung des Musters erzeugt werden. Die laterale Auflösung der
Elemente der fluoreszierenden Struktur wird nur von der Methode der Einbringung und
der Lichtwellenlänge beschränkt. Die einzelnen Strukturelemente der Fluoreszenzmuster
besitzen jedoch typischerweise eine laterale Ausdehnung von weniger als 100 µm, vorzugsweise
weniger als 10 µm.
[0017] Erfindungsgemäß wird ebenso ein Verfahren zur Herstellung des zuvor beschriebenen
Polymersubstrates bereitgestellt, bei dem ein Polymersubstrat zumindest bereichsweise
einer Bestrahlung im Wellenlängenbereich unterhalb von 300 nm zur Erzeugung von fluoreszierenden
Strukturen unterzogen wird.
[0018] Gemäß einer erfindungsgemäßen Variante erfolgt dabei die Herstellung der fluoreszierenden
Strukturen durch UV-Bestrahlung unter Verwendung von Masken durch Abbildung oder Kontaktbelichtung.
[0019] Als Maske zur Strukturierung werden vorzugsweise Platten verwendet, die eine musterhafte
Variation von Bereichen, die für das verwendete Bestrahlungslicht entweder transparent
oder nicht-transparent sind, aufweisen. Bevorzugt werden metallische Platten eingesetzt,
die musterhafte Durchbrechungen besitzen. Besonders bevorzugt werden Masken aus Chrom
auf Kieselglas.
[0020] Es können zur Strukturierung alternativ zu Masken sowohl Strahlungsquellen mit kohärentem
(Laser-Direktschreiben) als auch fokussiertem Strahl (Probenpositionierung) eingesetzt
werden.
[0021] Als Strahlungsquellen werden vorzugsweise Strahlungsquellen mit Emissionswellenlängen
oder Emissionswellenlängenbereichen im Bereich unterhalb von 300 nm eingesetzt. Hierzu
zählen insbesondere Deuterium-Lampen, Excimer-Lampen (Xe), Excimer-Laser (F
2, ArF, KrF) oder Festkörper-Laser (Nd: YVO
4/YLF).
[0022] Als Polymersubstrat wird vorzugsweise eine Polymerfolie eingesetzt.
[0023] Die UV-generierte Erzeugung der Fluorophoren kann im Absorptionsspektrum des Polymersubstrates
durch eine Zunahme der Extinktion im UV-Bereich verfolgt werden. Diese Veränderungen
beeinträchtigen jedoch nicht wesentlich die optische Durchlässigkeit im für das menschliche
Auge sichtbaren Bereich des Lichtes. Die Polymersubstrate können beschädigungsfrei
auf der Vorder- oder Rückseite mit Fluoreszenzmerkmalen versehen werden. Ihre Erzeugung
erfordert keinen Ausschluss vom Luftsauerstoff.
[0024] Aufgrund einer hohen Bandbreite von Absorption und Emission der erzeugten Fluorophore
können unterschiedliche Fluoreszenzfarben entsprechend den Anregungsbedingungen generiert
werden.
[0025] Die Fluoreszenzmerkmale zeichnen sich weiterhin dadurch aus, dass sie direkt in Materialien
erzeugt werden, die ohnehin für Produkte aus verschiedenen Bereichen verwendet werden.
Es sind keine zusätzlichen Beschichtungen, Bedruckungen oder anderes Aufbringen von
Fluorophoren, Fluoreszenz-Labeln oder deren Precursoren nötig. Dadurch, dass die Merkmale
direkt im verwendeten Material erzeugt werden, vereinfacht und verbilligt sich Herstellung
dieser beträchtlich gegenüber anderen Verfahren. Darüber hinaus handelt es sich um
einen voll-optischen Prozess, der keinerlei nasschemische Entwicklungsprozesse erfordert.
[0026] Solche Emissionsmuster können genutzt werden, um Substrate für die Fluoreszenz-Mikroskopie
mit einem Wiederfindungsgitter zu versehen. Typischerweise sind die Wiederfindungsgitter
als Gitterraster ausgeführt, das auch mit Zahlen oder Buchstaben versehen ist. Diese
Wiederfindungsgitter erleichtern das Wiederfinden bestimmter Probenareale dadurch,
dass diese anhand des Gitterrasters genau charakterisierbar sind. Die Wiederfindungsgitter
beeinflussen biologische Prozesse nicht wesentlich und sind ausreichend stabil, um
längere Beobachtungen an biologischen und anderen Proben bei höherer Zuverlässigkeit
und Reproduzierbarkeit durchführen zu können.
[0027] Die beschriebenen, photochemisch erzeugten Merkmale eignen sich aufgrund ihrer Absorptions-
und Emissionseigenschaften sehr gut für typische Anregungsbedingungen bei der Fluoreszenzmikroskopie,
sie sind in allen Fluoreszenzkanälen sichtbar (blau, grün, gelb und rot). Die laterale
Auflösung bei derartig erzeugten Merkmalen ist ausreichend hoch, um z.B. ein kartiertes
Beobachten von Zellen verschieden Typs zu ermöglichen.
[0029] Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Kammern, die mindestens aus einem Oberteil
und einem Unterteil bestehen. Dabei weist das Oberteil mindestens eine Aussparung
auf. Durch das Verbinden mit dem Unterteil wird ein Reservoir gebildet. Je nach Geometrie
der Aussparung des Oberteils ist das Reservoir dann als ein geschlossener Kanal/Röhre
oder als nach oben offenes Behältnis ausgebildet.
[0030] Der durch das Unterteil gebildete Boden kann eine Folie oder ein beschichteter Glasträger
sein. Der Boden hat eine bevorzugte Dicke von 50 µm bis 250 µm und/oder eine Abbe-Zahl
größer 50 und/oder einen Brechungsindex zwischen 1,2 und 1,8 insbesondere zwischen
1,45 und 1,55. Diese Eigenschaften sind besonders gut für die (hochauflösende) Mikroskopie
geeignet. Der Boden oder die Folie kann sowohl von der Seite, auf welcher später die
Zellen kultiviert werden sollen, als auch von der entsprechend gegenüberliegenden
Seite bestrahlt werden, um fluoreszierende Strukturen zu erzeugen. Bei Verwendung
hochauflösender Mikroskopietechniken mit einer entsprechend geringen Tiefenschärfe
(ca. unter 50 µm, typischerweise unter 10 µm) ist es vorteilhaft, die Seite fluoreszenzzumarkieren,
auf der später die wiederzufindenden Zellen wachsen werden. Dadurch befinden sich
die Zellen und das Gitter gleichzeitig im optischen Fokus, wobei das fluoreszierende
Element integraler Bestandteil des Polymerträgers ist.
[0031] Wird die gegenüberliegende Seite bestrahlt, können auch bereits gedeckelte mikrofluidische
Analysekammern mit entsprechenden Merkmalen versehen werden.
[0032] Es können auch Verbundfolien aus verschiedenen Materialien verwendet werden, bei
denen mindestens eine Komponente die gewünschten Eigenschaften besitzt.
[0033] Insbesondere können auch beschichtete Glasträger verwenden werden. So können z.B.
Glasdeckgläser mit einer COP- oder COC-Schicht beschichtet werden, um dann in diese
Schicht über das beschriebene Verfahren Fluoreszenzgitter einzubringen. Die Schicht
kann z.B. durch Spincoaten etc. aufgebracht werden.
[0034] Ein weiteres Feld der Anwendung betrifft die Produkt-Authentifizierung. So können
Label, Etiketten und Produkte aus Polymeren durch die strukturierte UV-Bestrahlung
mit einem Merkmal versehen werden, das erst durch Anregung mit Licht geeigneter Wellenlänge
und Intensität deutlich sichtbar wird. Auf diese Weise erhöht sich die Fälschungssicherheit
des Produktes und es kann eine nicht-löschbare Produktindividualisierung zum Beispiel
über Barcodes vorgenommen werden. Dies kann durch ein Laserbeschriftungssystem realisiert
werden, wobei das Merkmal auch elektronisch gelesen werden kann.
[0035] Anhand der nachfolgenden Figuren und Beispiele soll der anmeldungsgemäße Gegenstand
näher erläutert werden, ohne diesen auf die hier gezeigten speziellen Ausführungsformen
einschränken zu wollen.
[0036] Fig. 1 zeigt ein Emissionsspektrum eines erfindungsgemäßen Polymersubstrats vor und
nach der Erzeugung von Fluoreszenzbereichen. Die Bestrahlung zur Erzeugung der Fluoreszenzbereiche
erfolgte hier mit einem ArF-Excimer-Laser. Die Bestrahlungsdauer betrug 10 Sekunden.
Durch die Bestrahlung ist eine deutliche Zunahme der Extinktion im Wellenlängenbereich
unterhalb von 300 nm und starke Zunahme der Emission von 400 bis 600 nm festzustellen.
[0037] In Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes Polymersubstrat dargestellt, das Zahlenmuster
aufweist, die mit Hilfe einer Maske erzeugt wurden. Es handelt sich hierbei um eine
fluoreszenzmikroskopische Aufnahme unter Anregung bei einer Wellenlänge von 365 nm
und 200-facher Vergrößerung.
Beispiel 1
[0038] Auf eine COC-Folie wird eine Maske (musterhaft Chrom auf Kieselglas) befestigt, so
dass die Maske mit der Chromseite schlüssig aufliegt. Es erfolgt eine Bestrahlung
mit einer 30W Deuterium-Lampe für 3 Stunden. Anschließend wird die Maske entfernt
und das Emissionsmuster kann durch Anregung bei 365 nm sichtbar gemacht.
Beispiel 2
[0039] Auf eine COC-Folie wird eine Maske (musterhaft Chrom auf Kieselglas) befestigt, so
dass die Maske mit der Chromseite schlüssig aufliegt. Es erfolgt eine Bestrahlung
mit einem ArF-Excimer-Laser (193 nm) für 10 Sekunden. Anschließend wird die Maske
entfernt und das Emissionsmuster kann durch Anregung bei 365 nm, 436 nm oder 515 nm
sichtbar gemacht werden.
1. Polymersubstrat mit einer fluoreszierenden Struktur als integralem Bestandteil,
wobei die fluoreszierende Struktur photochemisch erzeugt ist.
2. Polymersubstrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat vor der photochemischen Behandlung und die Ausgangsmaterialien
für die Herstellung des Polymersubstrats im Wesentlichen keine Fluorophore oder Precursoren
hiervon enthält.
3. Polymersubstrat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat fluoreszierende und nicht-fluoreszierende Bereiche aufweist,
wobei die fluoreszierenden und nicht-fluoreszierenden Bereiche des Polymersubstrates
aus den identischen Ausgangsmaterialien bestehen.
4. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die Intensität der Emission
der fluoreszierenden Bereiche doppelt, insbesondere 10 mal so hoch wie die Intensität
der Emission der nicht-fluoreszierenden Bereiche ist.
5. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus cyclischen Olefin-Copolymeren
(COC), cyclischen Olefin-Polymeren (COP), Polymethylmethacrylat (PMMA), aliphatischen
Polyestern, Polyurethanen, Polyethern oder Verbunden hiervon.
6. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fluoreszierenden Strukturen aus mehreren Elementen in Form von Strichen, Linien,
Zeichen, Interferenzmustern oder Kombinationen hiervon bestehen.
7. Polymersubstrat nach dem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine für die Informationscodierung ausreichende Auflösung von 1 µm bis
1000 mm, bevorzugt von 1 µm bis 1 mm, besonders bevorzugt von 1 µm bis 100 µm besitzen.
8. Probenkammer enthaltend ein Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Probenkammer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die fluoreszierende Struktur des Polymersubstrates ein Wiederfindungsgitter darstellt.
10. Probenkammer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die fluoreszierende Struktur und die wiederzufindenden Objekte/Zellen in einer
Fokusebene befinden.
11. Probenkammer nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Wiederfindungsgitter und die wiederzufindenden Objekte/Zellen in der Probenkammer
räumlich voneinander getrennt sind.
12. Probenkammer nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Probenkammer eine Grundplatte und eine Abdeckplatte aufweist, wobei in der Grundplatte
eine Vertiefung vorgesehen ist, so dass durch die Grundplatte und die Abdeckplatte
ein Aufnahmebereich gebildet wird, wobei in der Abdeckplatte das Polymersubstrat vorgesehen
ist.
13. Probenkammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung in der Grundplatte einen Grund aufweist, so dass durch die Abdeckplatte
ein Hohlraum gebildet wird.
14. Probenkammer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte und/oder Abdeckplatte einen von außen in den Aufnahmebereich mündenden
Kanal, insbesondere ein Durchgangsloch aufweist.
15. Probenkammer nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte eine Dicke von 50pm - 250 mm, insbesondere von 100 µm - 200 µm aufweist.
16. Probenkammer nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte als Folie ausgebildet ist.
17. Probenkammer nach Anspruch 16, wobei die fluoreszierende Struktur in die Folie eingebracht
ist.
18. Verfahren zur Herstellung eines Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei dem ein Polymersubstrat zumindest bereichsweise einer Bestrahlung im Wellenlängenbereich
unterhalb von 300 nm zur Erzeugung von fluoreszierenden Strukturen unterzogen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass fluoreszierenden Strukturen aus mehreren Elementen in Form von Strichen, Linien,
Zeichen, Interferenzmustern oder Kombinationen hiervon erzeugt werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine für die Informationscodierung ausreichende Auflösung von 1 µm bis
1000 mm, bevorzugt von 1 µm bis 1 mm, besonders bevorzugt von 1 µm bis 100µm erzeugt
werden.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass durch UV-Bestrahlung unter Verwendung von Masken durch Abbildung oder Kontaktbelichtung
fluoreszierende Strukturen erzeugt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass als Masken Platten mit einem Muster von transparenten und nicht-transparenten Bereichen
verwendet werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verwendung von Positioniersystemen durch Bestrahlung mit kohärenten oder fokussierten
Licht fluoreszierende Strukturen erzeugt werden.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zur strukturierten Erzeugung der fluoreszierenden Strukturen Strahlungsquellen mit
Emissionswellenlängen oder Emissionsbereichen unterhalb von 300nm eingesetzt werden,
insbesondere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium-Lampen, Excimer-Lampen
(Xe), Excimer-Laser (F2, ArF, KrF) oder Festkörper-Laser (Nd: YVO4/YLF).
25. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7 in einer Probenkammer.
26. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Label oder Etiketten
zur Produkt-Authentifizierung oder Produkt-Individualisierung.
27. Verwendung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluoreszenzmerkmale Informationen zur Produkt-Authentifizierung oder/und Produkt-Individualisierung
codiert oder uncodiert enthalten.
28. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7, insbesondere in
Form von Folien, Blister und Hohlkörpern, als Verpackungselemente.
29. Verwendung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, wobei die Fluoreszenzmerkmale Informationen
in maschinenlesbarer Form enthalten, insbesondere Barcodes und Punktmuster.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Polymersubstrat mit einer fluoreszierenden Struktur als integralem Bestandteil,
wobei die fluoreszierende Struktur ein photochemisch erzeugtes Wiederfindungsgitter
ist.
2. Polymersubstrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat vor der photochemischen Behandlung und die Ausgangsmaterialien
für die Herstellung des Polymersubstrats im Wesentlichen keine Fluorophore oder Precursoren
hiervon enthält.
3. Polymersubstrat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat fluoreszierende und nicht-fluoreszierende Bereiche aufweist,
wobei die fluoreszierenden und nichtfluoreszierenden Bereiche des Polymersubstrates
aus den identischen Ausgangsmaterialien bestehen.
4. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Emission der fluoreszierenden Bereiche doppelt, insbesondere 10
mal so hoch wie die Intensität der Emission der nicht-fluoreszierenden Bereiche ist.
5. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymersubstrat ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus cyclischen Olefin-Copolymeren
(COC), cyclischen Olefin-Polymeren (COP), Polymethylmethacrylat (PMMA), aliphatischen
Polyestern, Polyurethanen, Polyethern oder Verbunden hiervon.
6. Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fluoreszierenden Strukturen aus mehreren Elementen in Form von Strichen, Linien,
Zeichen, Interferenzmustern oder Kombinationen hiervon bestehen.
7. Polymersubstrat nach dem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine für die Informationscodierung ausreichende Auflösung von 1 µm bis
1000 mm, bevorzugt von 1 µm bis 1 mm, besonders bevorzugt von 1 µm bis 100 µm besitzen.
8. Probenkammer enthaltend ein Polymersubstrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Probenkammer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die fluoreszierende Struktur und die wiederzufindenden Objekte/Zellen in einer
Fokusebene befinden.
10. Probenkammer nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Wiederfindungsgitter und die wiederzufindenden Objekte/Zellen in der Probenkammer
räumlich voneinander getrennt sind.
11. Probenkammer nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Probenkammer eine Grundplatte und eine Abdeckplatte aufweist, wobei in der Grundplatte
eine Vertiefung vorgesehen ist, so dass durch die Grundplatte und die Abdeckplatte
ein Aufnahmebereich gebildet wird, wobei in der Abdeckplatte das Polymersubstrat vorgesehen
ist.
12. Probenkammer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung in der Grundplatte einen Grund aufweist, so dass durch die Abdeckplatte
ein Hohlraum gebildet wird.
13. Probenkammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte und/oder Abdeckplatte einen von außen in den Aufnahmebereich mündenden
Kanal, insbesondere ein Durchgangsloch aufweist.
14. Probenkammer nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte eine Dicke von 50µm - 250 mm, insbesondere von 100 µm - 200 µm aufweist.
15. Probenkammer nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte als Folie ausgebildet ist.
16. Probenkammer nach Anspruch 15, wobei die fluoreszierende Struktur in die Folie eingebracht
ist.
17. Verfahren zur Herstellung eines Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei dem ein Polymersubstrat zumindest bereichsweise einer Bestrahlung im Wellenlängenbereich
unterhalb von 300 nm zur Erzeugung von fluoreszierenden Strukturen unterzogen wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass fluoreszierenden Strukturen aus mehreren Elementen in Form von Strichen, Linien,
Zeichen, Interferenzmustern oder Kombinationen hiervon erzeugt werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine für die Informationscodierung ausreichende Auflösung von 1 µm bis
1000 mm, bevorzugt von 1 µm bis 1 mm, besonders bevorzugt von 1 µm bis 100 µm erzeugt
werden.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass durch UV-Bestrahlung unter Verwendung von Masken durch Abbildung oder Kontaktbelichtung
fluoreszierende Strukturen erzeugt werden.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass als Masken Platten mit einem Muster von transparenten und nicht-transparenten Bereichen
verwendet werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verwendung von Positioniersystemen durch Bestrahlung mit kohärenten oder fokussierten
Licht fluoreszierende Strukturen erzeugt werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zur strukturierten Erzeugung der fluoreszierenden Strukturen Strahlungsquellen mit
Emissionswellenlängen oder Emissionsbereichen unterhalb von 300 nm eingesetzt werden,
insbesondere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium-Lampen, Excimer-Lampen
(Xe), Excimer-Laser (F2, ArF, KrF) oder Festkörper-Laser (Nd: YVO4/YLF).
24. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7 in einer Probenkammer.
25. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Label oder Etiketten
zur Produkt-Authentifizierung oder Produkt-Individualisierung.
26. Verwendung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluoreszenzmerkmale Informationen zur Produkt-Authentifizierung oder/und Produkt-Individualisierung
codiert oder uncodiert enthalten.
27. Verwendung des Polymersubstrats nach einem der Ansprüche 1 bis 7, insbesondere in
Form von Folien, Blister und Hohlkörpern, als Verpackungselemente.
28. Verwendung nach einem der Ansprüche 24 bis 27, wobei die Fluoreszenzmerkmale Informationen
in maschinenlesbarer Form enthalten, insbesondere Barcodes und Punktmuster.


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