| (19) |
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(11) |
EP 2 292 850 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.05.2017 Patentblatt 2017/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
HANDBRAUSE, DIE MIT EINEM BRAUSESCHLAUCH LÖSBAR VERBUNDEN IST
HAND SHOWER, WHICH IS CONNECTED TO A SHOWER HOSE IN A RELEASABLE MANNER
DOUCHE À MAIN ÉTANT RACCORDÉE À UN TUYAU DE DOUCHE DE MANIÈRE DÉMONTABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.12.2006 DE 102006057242
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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07819273.9 / 2099975 |
| (73) |
Patentinhaber: Neoperl GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grether, Hermann
79379 Müllheim (DE)
- Weis, Christoph
79379 Müllheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kunst, Manuel Nikolaus Johannes et al |
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Maucher Jenkins
Patent-und Rechtsanwälte
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 290 498 US-A- 2 776 168 US-B1- 6 381 774
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DE-U- 7 113 198 US-A1- 2005 156 062
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Handbrause gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Man kennt bereits die verschiedensten Handbrausen, die beispielsweise als Dusch-
oder Küchenbrause ausgebildet und mit einem als Wasserzulauf dienenden flexiblen Brauseschlauch
verbunden sind. Die dabei verwendeten Brauseschläuche versagen häufig aufgrund einer
mechanischen Überbelastung an den Einspannstellen und insbesondere am Brausegriffanschluss.
[0003] Aus der
US 2 776 168 ist bereits eine Spraydüse bekannt, welche an einer sanitären Auslaufarmatur montierbar
und zur Erzeugung eines Spraystrahles bestimmt ist. Die Spraydüse weist ein mehrteiliges
Gehäuse mit einem Kopfteil auf, welches mittels eines Verbindungsstücks mit der sanitären
Auslaufarmatur verbindbar ist. Das Verbindungsstück weist ein Kugelgelenk auf, wodurch
es möglich ist, die Richtung des Wasserstrahls einzustellen. Die in der
US 2 776 168 beschriebene Vorrichtung ist ausschließlich dazu eingerichtet, am Wasserauslauf einer
sanitären Auslaufarmatur montiert zu werden und nicht dazu vorgesehen, in Verbindung
einer Handbrause, die mit einem als Wasserzulauf dienenden Brauseschlauch lösbar verbunden
ist, eingesetzt zu werden.
US 2 776 168 offenbart die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Aus der
US 2005/1-56062 A1 ist bereits ein belüfteter spraystrahlregler vorbekannt, der an dem Wasserauslauf
einer sanitären Auslaufarmatur montierbar und zur Erzeugung eines Spraystrahles bestimmt
ist. Der vorbekannte Spraystrahlregler weist ein zweiteiliges Strahlreglergehäuse
auf, dessen Gehäuseteile als Kugelgelenk ausgebildet und derart relativ zueinander
verschwenkbar sind, dass der aus dem vorbekannten Spraystrahlregler austretende Spraystrahl
verstellt und ausgerichtet werden kann.
Dazu ist das abströmseitige Gehäuseteil, das als erstes Gelenkteil des Kugelgelenks
dient, mit einem kugelkalotten- bzw. kugelsegmentförmigen oder dergleichen kugeligen
Stirnendbereich seiner Wandung zwischen einer formangepassten Gelenkpfanne an dem
als zweites Gelenkteil dienenden zuströmseitigen Gehäuseteil einerseits und einem
Gelenkkopf an einem in der Innenhöhlung des abströmseitigen Gehäuseteiles vorgesehenen
Halteelement andererseits verschwenkbar gehalten. Das als Kugelgelenk ausgestaltete
Strahlreglergehäuse des aus der
US 2005/156062 A1 vorbekannten Spraystrahlreglers ist ausschließlich am Wasserauslauf einer sanitären
Auslaufarmatur montierbar und zur Verwendung beispielsweise in Verbindung mit einer
Handbrause weder vorgesehen noch geeignet.
[0004] Aus der
DE 71 13 198 U ist bereits ein ähnliches, raumbeweglich gelagertes Auslaufmundstück vorbekannt,
das ebenfalls zur Montage an dem Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur bestimmt
ist. Während in einem abströmseitigen Gehäuseteil ein Strahlregler vorgesehen ist,
ist das vorbekannte Auslaufmundstück mit einem zuströmseitigen Gehäuseteil an dem
Wasserauslauf der Auslaufarmatur gehalten. Um die Gehäuseteile relativ zueinander
verschwenken und den austretenden Wasserstrahl ausrichten zu können, sind zuströmseitiges
und abströmseitiges Gehäuseteil des vorbekannten Auslaufmundstücks über ein Kugelgelenk
miteinander verbunden. Auch dieses vorbekannte Auslaufmundstück ist ausschließlich
an dem Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur montierbar und für andere Anwendungen
weder vorgesehen noch geeignet.
[0005] Aus der
US 6 381 774 B1 kennt man bereits eine Auslaufarmatur mit einem Armaturengehäuse, das über einen
im Armaturengehäuse verschieblich geführten flexiblen Schlauch mit einem als Wasserauslauf
dienenden Brausekopf verbunden ist. Um den Brausekopf flexibler handhaben und auch
andernorts im Bereich eines Spülbeckens verwenden zu können, kann der im Armaturengehäuse
verschieblich geführte Schlauch gegen die Rückstellkraft eines am Schlauch befestigten
Rückstellgewichtes vorübergehend aus dem Armaturengehäuse herausgezogen werden. Befindet
sich der Schlauch demgegenüber im Armaturengehäuse, ist der Brausekopf in dieser Ausgangsstellung
derart am auslaufseitigen Gehäuseendbereich des Strahlreglergehäuses gehalten, dass
dieser Brausekopf den Wasserauslauf der vorbekannten Auslaufarmatur bildet. Um den
Brausekopf in dieser Ausgangsstellung relativ zur Auslaufarmatur verschwenken und
den austretenden Wasserstrahl ausrichten zu können, ist zwischen dem Brausekopf und
dem zulaufseitigen flexiblen Schlauch ein Kugelgelenk vorgesehen. Das Kugelgelenk
soll jedoch nur in der Ausgangsstellung des Brausekopfes bedarfsweise zur Verfügung
stehen. Befindet sich der Schlauch mit dem abströmseitigen Brausekopf demgegenüber
außerhalb des Armaturengehäuses, wird die aus Schlauch und Brausekopf bestehende Einheit
regelmäßig derart am Schlauch erfasst und gehandhabt werden, dass das Kugelgelenk
außer Wirkung bleibt. Es besteht die Aufgabe, eine Handbrause der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die eine hohe Fünktionssicherheit bietet und bei welcher der Brauseschlauch
formschön und effizient gegen eine mechanische Biegeüberlastung gesichert ist. Diese
Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Lösüng
dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, dass zur torsionsfreien Verbindung des
Handbrause mit dem Brauseschlauch ein Kugelgelenk vorgesehen ist, welches Kugelgelenk
ein erstes und ein zweites Gelenkteil hat, die gelenkig miteinander verbunden sind
und miteinander verbundene Flüssigkeitskanäle aufweisen und von denen ein Gelenkteil
an dem als Wasserzulauf dienenden Brauseschlauch lösbar befestigt ist und das andere
Gelenkteil mit der als Wasserablauf vorgesehenen Handbrause lösbar verbunden ist,
wobei das erste Gelenkteil mit einem kugelkalotten- bzw. kugelsegmentförmigen oder
dergleichen kugeligen Stirnendbereich seiner Wandung zwischen einer formangepassten
Gelenkpfanne am zweiten Gelenkteil einerseits und einem Gelenkkopf an einem in der
Innenhöhlung des ersten Gelenkteiles vorgesehenen Halteelement andererseits verschwenkbar
gehalten ist, wobei das Halteelement mit einem am zweiten Gelenkteil angreifenden
Verbindungsschaft eine Durchstecköffnung des ersten Gelenkteiles durchsetzt und wobei
das Halteelement die Flüssigkeitskanäle des ersten Gelenkteiles sowie des zweiten
Gelenkteiles miteinander verbindet.
[0006] Die vorliegende Verbindung sieht vor, dass zur torsionsfreien Verbindung der Handbrause
mit dem Brauseschlauch ein Kugelgelenk vorgesehen ist. Das erfindungsgemäße Kugelgelenk
weist zwei gelenkig miteinander verbundene Gelenkteile auf, von denen ein erstes Gelenkteil
einen kugelkalotten- bzw. kugelsegmentförmigen oder dergleichen kugeligen Stirnendbereich
hat. Dabei ist das erste Gelenkteil mit seinem stirnseitigen und kugelig ausgestalteten
Stirnendbereich zwischen einer formangepassten Gelenkpfanne am zweiten Gelenkteil
einerseits und einem Gelenkkopf an einem in der Innenhöhlung des ersten Gelenkteiles
vorgesehenen Halteelement andererseits verschwenkbar gehalten. Da das erste Gelenkteil
somit zwischen dem zweiten Gelenkteil und dem Halteelement sicher und fest gehalten
ist und da das erste Gelenkteil nicht bloß mit einem Dichtring gesichert wird, verfügt
das erfindungsgemäß verwendete Kugelgelenk über eine vergleichsweise hohe Funktionalität,
da die Halte- und die Dichtfunktion getrennt voneinander sind und jeweils für sich
optimiert werden können. Mit Hilfe des erfindungsgemäß verwendeten Kugelgelenks kann
der Brauseschlauch formschön und effizient gegen eine mechanische Biegeüberlastung
gesichert werden, weil das Kugelgelenk einen großen Kippwinkel aufnehmen kann, was
die flexible Wasserleitung entsprechend entlastet. Durch die allseitige Beweglichkeit
des zwischen dem Brauseschlauch und der Handbrause vorgesehenen Kugelgelenks ergibt
sich die Möglichkeit, die flexible Wasserleitung torsionsfrei anzubringen, was bisher
nur mit entsprechend aufwendig gestalteten Nippelkonstruktionen möglich war. Die mit
Hilfe des erfindungsgemäß verwendeten Kugelgelenks erreichbare Torsionsfreiheit des
Brauseschlauches bietet dem Benutzer bei der Handhabe einer Dusch-, Küchen- oder dergleichen
Handbrause große Vorteile. Da das erste Gelenkteil, das auf der Zuströmseite oder
der Abströmseite des erfindungsgemäß verwendeten Kugelgelenkes angeordnet sein kann,
in einer Gelenkpfanne des zweiten Gelenkteiles verschwenkbar angeordnet ist, können
erstes Gelenkteil und zweites Gelenkteil ohne größere Übergänge und insbesondere ohne
ästhetisch störende Durchmessersprünge miteinander verbunden werden. Dabei durchsetzt
das Halteelement mit einem am zweiten Gelenkteil angreifenden Verbindungsschaft eine
Durchstecköffnung des ersten Gelenkteiles, wobei das Halteelement die Flüssigkeitskanäle
des ersten Gelenkteiles sowie des Auslaufteiles miteinander verbindet.
[0007] Eine besonders formschöne und ansprechende Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht
vor, dass sich an den kugeligen Stirnendbereich des ersten Gelenkteiles ein zylindrischer
Teilbereich anschließt. Insbesondere eine solche Ausführungsform lässt sich praktisch
über ihre gesamte Längserstreckung mit einem im wesentlichen gleichbleibenden Außendurchmesser
ausgestalten.
[0008] Vorteilhaft ist es, wenn an einem der Gelenkteile und vorzugsweise am ersten Gelenkteil
eine sanitäre Funktionseinheit mit zumindest einem Durchflussmengenregler, einem Durchflussbegrenzer,
einem Rückflussverhinderer und/oder einem Vorsatzsieb vorgesehen ist. Dabei ist das
erfindungsgemäß vorgesehene Kugelgelenk an einem Brausegriffanschluss montiert, um
im Bereich dieser Einspannstellen der flexiblen Wasserleitung einen Torsionsschutz
zu erreichen und um einer mechanischen Überbelastung entgegenzuwirken.
[0009] Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn an einem der Gelenkteile und vorzugsweise am
ersten Gelenkteil beispielsweise ein Durchflussmengenregler oder ein Durchflußbegrenzer
angeordnet ist. Eine solche Ausführungsform erweist sich als besonders vorteilhaft,
weil die Funktionen der Durchflussmengenregulierung und des Knickschutzes sowie darüber
hinaus auch der Torsionsschutz für die angeschlossene flexible Wasserleitung in einem
Bauteil realisiert werden können. Es ist bekannt, dass flexible Schlauchleitungen
und insbesondere Brauseschläuche häufig an den Einspannstellen, d.h. also am Armaturenanschluss
oder am Brausegriffanschluss wegen mechanischer Überbelastung versagen. Die hier beschriebene
Ausführungsform veranschaulicht, dass eine solche flexible Wasserleitung und insbesondere
ein entsprechender Brauseschlauch durch das erfindungsgemäße Kugelgelenk formschön
und effizient gegen eine mechanische Biegeüberlastung gesichert werden kann, weil
im Kugelgelenk schon ein großer Kippwinkel aufgenommen werden kann, was den Schlauch
entsprechend entlastet. Durch die allseitige Beweglichkeit des Kugelgelenkes ergibt
sich die Möglichkeit, den Schlauch torsionsfrei anzubinden, was bisher nur mit entsprechend
aufwendig gestalteten Nippelkonstruktionen möglich war. Die Torsionsfreiheit einer
flexiblen Wasserleitung und insbesondere eines Brauseschlauches bietet dem Benutzer
bei der Handhabe beispielsweise einer Handbrause große Vorteile.
[0010] Das erfindungsgemäße Kugelgelenk weist an seinem ersten Gelenkteil eine Durchstecköffnung
auf, welche das Halteelement mit einem am zweiten Gelenkteil angreifenden Verbindungsschaft
durchsetzt. Dabei dient der die Durchstecköffnung begrenzende Umfangsrand und der
Verbindungsschaft als Führungsanschlag, der die Schwenkbewegung des ersten Gelenkteiles
relativ zum zweiten Gelenkteil begrenzt. Sofern es die Einbausituation erfordert,
dass beispielsweise das erste Gelenkteil nicht oder allenfalls nur teilweise in eine
der verschiedenen Richtungen verschwenkt werden darf, weil andernfalls der mit Hilfe
des Kugelgelenks umgelenkte und ausgerichtete Wasserstrahl beispielsweise eventuell
über den äußeren Umfangsrand der Sanitärkeramik reichen würde, ist es zweckmäßig,
wenn zwischen dem ersten Gelenkteil und dem zweiten Gelenkteil ein Schwenkanschlag
wirksam ist, der die Schwenkbewegung der Gelenkteile zueinander und vorzugsweise des
ersten Gelenkteiles in einer definierten Schwenkrichtung vorzugsweise einseitig begrenzt.
[0011] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass das Halteelement
am abströmseitigen Randbereich seines Gelenkkopfes einen vom Innenumfang des ersten
Gelenkteiles beaufschlagbaren Schwenkanschlag trägt, der vorzugsweise als Anschlagnase
ausgestaltet ist.
[0012] Möglich ist aber auch, dass das erste Gelenkteil dazu eine unrunde und/oder exzentrisch
angeordnete Durchstecköffnung hat, welche als ein die Schwenkbewegung des ersten Gelenkteiles
begrenzender Schwenkanschlag ausgestaltet ist.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, dass zwischen dem ersten
Gelenkteil und dem zweiten Gelenkteil und/oder zwischen dem Halteelement und dem ersten
Gelenkteil ein die Drehbewegung der Gelenkteile zueinander begrenzender Drehanschlag
vorgesehen ist. Ein solcher Drehanschlag ermöglicht zwar eine Drehbewegung zwischen
den gelenkig miteinander verbundenen Bauelementen des erfindungsgemäßen Kugelgelenkes
um nahezu 360°, geht dann jedoch auf Anschlag. Eine solche Ausführungsform ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn an das Kugelgelenk eine sanitäre Funktionseinheit nachgeschaltet
wird, deren Verstellmechanismus ebenfalls eine Drehbewegung um die Längsachse erfordert,
wobei die Reibungswerte der Verstellung der sanitären Funktionseinheit einerseits
definiert verschieden zu den Reibungsverhältnissen der im erfindungsgemäßen Kugelgelenk
vorgesehenen Drehbewegung andererseits sein können.
[0014] Werden diese definiert unterschiedlichen Reibungsverhältnisse zwischen dem auslaufseitigen
Gelenkteil einerseits und dem Kugelgelenk andererseits beispielsweise durch Alterung
der eingesetzten Elastomere verändert, so dass sich diese nicht mehr voneinander unterscheiden,
kann es vorkommen, dass bei zu hohem Reibungswiderstand des auslaufseitigen Gelenkteiles
der Benutzer dieses Gelenkteiles nicht mehr von der einen in die andere Schaltstellung
bewegen kann, da sich das Kugelgelenk scheinbar endlos mitdreht. Da jedoch die hier
beschriebene Ausführungsform einen Torsionsanschlag hat, könnte sich das Kugelgelenk
allenfalls um nahezu 360° drehen, bis der Torsionsanschlag wirksam wird und eine Verstellung
des nachgeschalteten auslaufseitigen Gelenkteiles auch bei erhöhter Reibung möglich
ist.
[0015] Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn der Dreh- oder Torsionsanschlag einen am Halteelement
in Auslaufrichtung vorstehenden Anschlag hat, der mit einem Gegenanschlag am Innenumfang
des ersten Gelenkteiles zusammenwirkt.
[0016] Eine besonders einfache und kostengünstig herstellbare Ausführungsform gemäß der
Erfindung sieht vor, dass der Anschlag und/oder der Gegenanschlag stiftförmig ausgestaltet
sind. Möglich ist es, dass der Drehanschlag die Drehbewegung in jeder Schwenkposition
des ersten Gelenkteiles begrenzt. Stattdessen kann es aber auch vorteilhaft sein,
wenn der Drehanschlag die Drehbewegung des ersten Gelenkteiles in Abhängigkeit von
dessen Schwenkposition freigibt oder begrenzt. Zu einer solchen Ausführungsform wird
der Drehanschlag nur in einer bestimmten Relativposition zwischen den Gelenkteilen
wirksam, während der Drehanschlag in einer anderen extremen Auslenkstellung nicht
zum Eingriff kommt. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn der Anschlag und der Gegenanschlag
in einer Schwenk-Endstellung einander passieren.
[0017] Um die Bauelemente des erfindungsgemäßen Kugelgelenks auf einfache Weise montieren
zu können, ist es zweckmäßig, wenn das Halteelement mit einem Außengewinde in ein
Innengewinde im zweiten Gelenkteil einschraubbar ist und/oder wenn der Hülseninnenraum
des Halteelements als Werkzeugangriffsfläche und insbesondere als Innensechskant ausgestaltet
ist.
[0018] Dabei kann das Außengewinde des Halteelements in das Innengewinde im zweiten Gelenkteil
lösbar einschraubbar und/oder wasserdicht verklebt sein.
[0019] Um im Bereich zwischen den Gelenkteilen gut abdichten zu können ist es zweckmäßig,
wenn zwischen dem ersten Gelenkteil und dem zweiten Gelenkteil und/oder zwischen dem
Halteelement und dem ersten Gelenkteil zumindest eine Ringdichtung vorgesehen ist.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest eine Ringdichtung vorgesehen ist, und
wenn wenigstens eine Ringdichtung zwischen dem ersten Gelenkteil und dem Halteelement
und/oder zwischen dem ersten Gelenkteil und dem zweiten Gelenkteil wirksam ist.
[0021] Zweckmäßig kann es sein, wenn am Außenumfang des Halteelements, am Innen- oder Außenumfang
des ersten Gelenkteiles und/oder am Innenumfang des zweiten Gelenkteiles im Bereich
der Gelenkpfanne eine Ringnut zur Aufnahme einer Ringdichtung vorgesehen ist.
[0022] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung, die mit vergleichsweise geringem
Aufwand herstellbar ist, sieht vor, dass das Haltelement mit einem Verbindungsschaft
eine Durchstecköffnung am zweiten Gelenkteil durchsetzt, und dass der Verbindungsschaft
in der Durchstecköffnung mittels eines am zuströmseitigen freien Schaftende des Verbindungsschaftes
angreifenden Splint- oder Sicherungsring gesichert ist.
[0023] Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn das Halteelement in seinem das erste Gelenkteil
hintergreifenden Teilbereich kappenförmig ausgestaltet ist. Damit das Halteelement
die Flüssigkeitskanäle des ersten Gelenkteiles sowie des zweiten Gelenkteilos miteinander
verbinden kann, sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass
das Halteelement in seinem kappenförmigen Teilbereich zumindest eine Durchströmöffnung
hat.
[0024] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass die Handbrause
als Dusch- oder als Küchenbrause ausgebildet ist.
[0025] Eine besonders einfache, leicht herstellbare und bequem handhabbare Ausführungsform
gemäß der Erfindung sieht vor, dass das erste Gelenkteil als Auslaufteil und das zweite
Gelenkteil als Anschlussteil ausgebildet ist.
[0026] Weiterbildungen gemäß der Erfindung sind in weiteren Patentansprüchen aufgeführt.
Nachstehend wird die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele noch näher
beschrieben.
[0027] Es zeigt in verschiedenen Darstellungen:
- Fig. 1
- ein in einem Teil-Querschnitt dargestelltes Kugelgelenk, das an einem seiner Gelenkteile
und insbesondere an seinem abströmseitigen Gelenkteil mit einer flexiblen Wasserleitung
verbunden ist, und
- Fig. 2
- das Kugelgelenk aus Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung, wobei das perspektivisch
dargestellte Kugelgelenk hier in einer Verschwenkposition seiner Gelenkteile gezeigt
ist.
[0028] In den Figuren 1 und 2 ist ein Kugelgelenk 1 in unterschiedlichen Ansichten dargestellt.
Das Kugelgelenk 1 weist ein erstes Gelenkteil 5 und ein zweites Gelenkteil 2 auf,
die gelenkig miteinander verbunden sind und miteinander verbundene Flüssigkeitskanäle
haben. Während eines der Gelenkteile an einem Wasserzulauf lösbar befestigt ist, kann
das jeweils andere Gelenkteil als Wasserablauf ausgebildet oder mit einem Wasserablauf
fest oder lösbar verbunden sein.
[0029] Dabei ist ein erstes Gelenkteil 5 vorgesehen, das mit einem kugelkalottenförmigen
oder dergleichen kugeligen Stirnendbereich 6 seiner Wandung zwischen einer formangepassten
Gelenkpfanne 7 am zweiten Gelenkteil 2 einerseits und einem Gelenkkopf 8 an einem
in der Innenhöhlung des ersten Gelenkteiles 5 vorgesehenen Halteelement 9 andererseits
verschwenkbar gehalten. Das Halteelement 9 durchsetzt mit einem am zweiten Gelenkteil
2 angreifenden Verbindungsschaft 10 eine Durchstecköffnung des ersten Gelenkteiles
5, wobei das Halteelement 9 die Flüssigkeitskanäle der Gelenkteile 2, 5 miteinander
verbindet. Aus den Figuren wird deutlich, dass das erste Gelenkteil 5 auf der Zuströmseite
oder der Abströmseite des Kugelgelenks 1 angeordnet sein kann.
[0030] Das Auslaufteil 5 des hier dargestellten Kugelgelenks 1 ist mit einem kugeligen Stirnendbereich
6 seiner Wandung zwischen einer formangepassten Gelenkpfanne 7 am Anschlussteil 2
einerseits und einem Gelenkkopf 8 an einem in der Innenhöhlung des Auslaufteiles 5
vorgesehenen Halteelement 9 andererseits verschwenkbar gehalten. Das Halteelement
9 durchsetzt mit einem am Anschlussteil 2 angreifenden Verbindungsschaft 10 eine Durchstecköffnung
11 des Auslaufteiles 5. Das Halteelement 9 verbindet die Flüssigkeitskanäle des Anschlussteiles
2 sowie des Auslaufteiles 5 miteinander.
[0031] Da das Auslaufteil 5 somit zwischen dem Anschlussteil 2 und dem Halteelement 9 sicher
und fest gehalten ist, und da das Auslaufteil 5 nicht bloß mit einem Dichtring gesichert
wird, lässt sich das hier dargestellte Kugelgelenk vergleichsweise funktionssicher
und kostengünstig herstellen. Da das Auslaufteil 5 in der Gelenkpfanne 7 des Anschlussteiles
2 verschwenkbar angeordnet ist, können Anschlussteil 2 und Auslaufteil 5 ohne größere
Übergänge und insbesondere ohne ästhetisch störende Durchmessersprünge miteinander
verbunden werden.
[0032] Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte und beispielsweise mit einem Brauseschlauch 60
verbundene Kugelgelenk 1 erweist sich als besonders vorteilhaft, weil die Funktionen
eines Brauseknickschutzes und/oder eines Torsionsschutzes mit der Funktion einer Durchflussmengenregulierung
in einem Bauteil 1 realisiert werden können. Solche Brauseschläuche versagen häufig
aufgrund einer mechanischen Überbelastung an den Einspannstellen, d.h. also am Armaturenanschluss
oder am Brausegriffanschluss. Mit Hilfe des hier verwendeten Kugelgelenks 1 kann der
Brauseschlauch 60 formschön und effizient gegen eine mechanische Biegeüberlastung
gesichert werden, weil das Kugelgelenk 1 einen großen Kippwinkel aufnehmen kann, was
die flexible Wasserleitung 60 entsprechend entlastet. Durch die allseitige Beweglichkeit
des Kugelgelenks 1 ergibt sich die Möglichkeit, die flexible Wasserleitung 60 torsionsfrei
anzubringen, was bisher nur mit entsprechend aufwendig gestalteten Nippelkonstruktionen
möglich war. Die mit Hilfe des Kugelgelenks 1 erreichbare Torsionsfreiheit des Brauseschlauches
60 bietet dem Benutzer bei der Handhabe einer Dusch-, Küchen- oder dergleichen Handbrause
große Vorteile. Diese Handbrause kann beispielsweise an dem dem Kugelgelenk abgewandten
Ende der Wasserleitung 60 vorgesehen sein. Das erste Gelenkteil 5 weist an seinem,
dem Halteelement 9 abgewandten Endbereich ein Gewinde 61 auf, das mit einem Gegengewinde
62 am benachbarten Leitungsanschluss 63 der flexiblen Wasserleitung 60 lösbar verschraubbar
ist. Dabei beaufschlagt das erste Gelenkteil 5 mit seinem Stirnrandbereich eine als
Dichtring ausgebildete Ringdichtung 64, die im Inneren des Leitungsanschlusses 63
vorgesehen ist. Aus dem Teil-Querschnitt in Figur 1 wird deutlich, dass im Inneren
des ersten Gelenkteiles 5 eine als Durchflussmengenregler 65 ausgebildete sanitäre
Funktionseinheit vorgesehen ist, welche die maximale Durchflussleistung auf einen
festgelegten Wert begrenzt. Das erste Gelenkteil 5 weist dazu eine auslaufseitige
Einsetzöffnung auf, in welche der als sanitäre Funktionseinheit dienende Durchflussmengenregler
65 eingesetzt ist.
1. Handbrause, die als Wasserablauf vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Handbrause mit einem als Wasserzulauf dienenden Brauseschlauch (60) lösbar verbunden
ist, und dass zur torsionsfreien Verbindung der Handbrause mit dem Brauseschlauch
(60) ein Kugelgelenk (1) vorgesehen ist, welches Kugelgelenk ein erstes und ein zweites
Gelenkteil (5, 2) hat, die gelenkig miteinander verbunden sind und miteinander verbundene
Flüssigkeitskanäle aufweisen und von denen ein Gelenkteil (5) an dem als Wasserzulauf
dienenden Brauseschlauch (60) lösbar befestigt ist und das andere Gelenkteil (2) mit
der als Wasserablauf vorgesehenen Handbrause lösbar verbunden ist, wobei das erste
Gelenkteil (5) mit einem kugelkalotten- beziehungsweise kugelsegmentförmigen oder
dergleichen kugeligen Stirnendbereich (6) seiner Wandung zwischen einer formangepassten
Gelenkpfanne (7) am zweiten Gelenkteil (2) einerseits und einem Gelenkkopf (8) an
einem in der Innenhöhlung des ersten Gelenkteiles (5) vorgesehenen Halteelement (9)
andererseits verschwenkbar gehalten ist, wobei das Halteelement (9) mit einem am zweiten
Gelenkteil (2) angreifenden Verbindungsschaft (10) eine Durchstecköffnung (11) des
ersten Gelenkteiles (5) durchsetzt und wobei das Halteelement (9) die Flüssigkeitskanäle
des ersten Gelenkteiles (5) sowie des zweiten Gelenkteiles (2) miteinander verbindet.
2. Handbrause nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den kugeligen Stirnendbereich (6) des ersten Gelenkteiles (5) ein zylindrischer
Teilbereich anschließt.
3. Handbrause nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Gelenkteil (2, 5) und vorzugsweise am ersten Gelenkteil (5) eine sanitäre
Funktionseinheit (22, 65) mit zumindest einem Durchflussmengenregler, einem Durchflussbegrenzer,
einem Rückflussverhinderer und/oder einem Vorsatzsieb vorgesehen ist.
4. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Gelenkteil (5) und dem zweiten Gelenkteil (2) ein Schwenkanschlag
wirksam ist, der die Schwenkbewegung der Gelenkteile (2, 5) relativ zueinander und
insbesondere des ersten Gelenkteiles (5) in einer definierten Schwenkrichtung vorzugsweise
einseitig begrenzt.
5. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) am abströmseitigen Randbereich seines Gelenkkopfes (8) einen
vom Innenumfang des ersten Gelenkteiles (5) beaufschlagbaren Schwenkanschlag trägt,
der vorzugsweise als Anschlagnase (43) ausgestaltet ist.
6. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gelenkteil (5) eine unrunde und/oder exzentrisch angeordnete Durchstecköffnung
(11) hat, welche als ein die Schwenkbewegung des ersten Gelenkteiles (5) begrenzender
Schwenkanschlag ausgestaltet ist.
7. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Gelenkteil (5) und dem zweiten Gelenkteil (2) und/oder zwischen
dem Halteelement (9) und ersten Gelenkteil (5) ein die Drehbewegung der Gelenkteile
(2, 5) zueinander begrenzender Drehanschlag (23) vorgesehen ist.
8. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehanschlag einen am ersten Gelenkteil (5) vorzugsweise radial vorstehenden
Anschlag (24) hat, der mit zumindest einem am Halteelement innenseitig vorzugsweise
in Ablaufrichtung vorstehenden Gegenanschlag (25) zusammenwirkt.
9. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) und/oder der zumindest eine Gegenanschlag (25) stiftförmig ausgestaltet
sind.
10. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehanschlag (23) die Drehbewegung in jeder Schwenkposition des ersten Gelenkteiles
(5) begrenzt.
11. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehanschlag die Drehbewegung des ersten Gelenkteiles (5) in Abhängigkeit von
dessen Schwenkposition freigibt oder begrenzt.
12. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) und der zumindest eine Gegenanschlag (25) in einer Schwenk-Endstellung
einander passieren.
13. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) mit einem Außengewinde (30) in ein Innengewinde (31) im zweiten
Gelenkteil (2) einschraubbar ist und/oder dass der Hülseninnenraum des Halteelements
(9) als Werkzeugangriffsfläche und insbesondere als Innensechskant (27) ausgestaltet
ist.
14. Handbrause nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde des Halteelements (9) in das Innengewinde (31) im zweiten Gelenkteil
(2) lösbar einschraubbar oder darin wasserdicht verbunden ist.
15. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Gelenkteil (5, 2) und/oder zwischen dem Halteelement
(9) und dem ersten Gelenkteil (5) zumindest eine Ringdichtung (32) vorgesehen ist.
16. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ringdichtung vorgesehen ist, und dass wenigstens eine Ringdichtung
zwischen dem ersten Gelenkteil (5) und dem Halteelement (9) und/oder zwischen dem
ersten Gelenkteil (5) und dem zweiten Gelenkteil (2) wirksam ist.
17. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass am Außenumfang des Halteelements (9), am Innen- oder Außenumfang des ersten Gelenkteiles
(5) und/oder am Innenumfang des zweiten Gelenkteiles (2) im Bereich der Gelenkpfanne
eine Ringnut zur Aufnahme einer Ringdichtung vorgesehen ist.
18. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) mit einem Verbindungsschaft (10) eine Durchstecköffnung am zweiten
Gelenkteil (2) durchsetzt, und dass der Verbindungsschaft (10) in der Durchstecköffnung
mittels eines am zuströmseitigen freien Schaftende des Verbindungsschaftes (10) angreifenden
Splint- oder Sicherungsringes (41) gesichert ist.
19. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) in seinem das erste Gelenkteil (5) hintergreifenden Teilbereich
(8) kappenförmig ausgestaltet ist.
20. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) in seinem kappenförmigen Teilbereich (8) zumindest eine Durchströmöffnung
(42) hat.
21. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Handbrause als Dusch- oder Küchenbrause ausgebildet ist.
22. Handbrause nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gelenkteil (5) als Auslaufteil und das zweite Gelenkteil (2) als Anschlussteil
ausgebildet ist.
1. Hand-held shower head which is provided as a water outlet, characterised in that the handheld shower head is releasably connected to a shower hose (60) serving as
a water inlet, and that a ball joint (1) is provided for torsion-free connection of
the hand-held shower head to the shower hose (60), which ball joint has a first and
a second joint part (5, 2) which are connected to one another in an articulated manner
and comprise mutually connected liquid channels and of which one joint part (5) is
releasably attached to the shower hose (60) serving as the water inlet, and the other
joint part (2) is releasably connected to the hand-held shower head provided as the
water outlet, wherein the first joint part (5) is pivotably held with a spherical
end region (6) of its wall, which region is in the shape of spherical cap or ball
segment or the like, between a shape-matched joint socket (7) on the second joint
part (2) on the one hand and a joint head (8) on a holding element (9) provided in
the internal cavity of the first joint part (5) on the other hand, wherein, with a
connection shaft (10) engaging on the second joint part (2), the holding element (9)
passes through a through orifice (11) in the first joint part (5) and wherein the
holding element (9) connects the liquid channels of the first joint part (5) and of
the second joint part (2) to one another.
2. Hand-held shower head as claimed in claim 1, characterised in that a cylindrical partial region adjoins the spherical end region (6) of the first joint
part (5).
3. Hand-held shower head as claimed in claim 1 or 2, characterised in that a sanitary functional unit (22, 65) with at least one through-flow quantity regulator,
a through-flow limiter, a back-flow preventer and/or an attachment screen is provided
on a joint part (2, 5) and preferably on the first joint part (5).
4. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that between the first joint part (5) and the second joint part (2) a pivot stop is active
which limits the pivoting movement of the joint parts (2, 5) relative to one another
and in particular of the first joint part (5) in a defined pivoting direction, preferably
unidirectionally.
5. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the holding element (9), on the downstream side edge region of its joint head (8),
has a pivot stop which can be acted upon by the internal periphery of the first joint
part (5) and which is preferably formed as a stop lug (43).
6. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the first joint part (5) has a non-round and/or eccentrically disposed through orifice
(11) which is formed as a pivot stop limiting the pivoting movement of the first joint
part (5).
7. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that between the first joint part (5) and the second joint part (2) and/or between the
holding element (9) and first joint part (5), a rotary stop (23) is provided which
limits the rotary movement of the joint parts (2, 5) with respect to one another.
8. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that the rotary stop has a stop (24) which protrudes preferably radially on the first
joint part (5) and cooperates with at least one counter stop (25) protruding on the
inside, preferably in the outlet direction, on the holding element.
9. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the stop (24) and/or the at least one counter stop (25) are formed in a pin-like
manner.
10. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 9, characterised in that the rotary stop (23) limits the rotary movement in each pivoting position of the
first joint part (5).
11. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 10, characterised in that the rotary stop permits or limits the rotary movement of the first joint part (5)
in dependence upon the pivoting position thereof.
12. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 11, characterised in that the stop (24) and the at least one counter stop (25) pass one another in a pivoting
end position.
13. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 12, characterised in that the holding element (9) can be screwed with an external thread (30) into an internal
thread (31) in the second joint part (2) and/or that the internal sleeve space of
the holding element (9) is formed as a tool engagement surface and in particular as
a hexagonal socket (27).
14. Hand-held shower head as claimed in claim 13, characterised in that the external thread of the holding element (9) can be releasably screwed into the
internal thread (31) in the second joint part (2) or is connected therein in a water-tight
manner.
15. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 14, characterised in that between the first and the second joint part (5, 2) and/or between the holding element
(9) and the first joint part (5) at least one ring seal (32) is provided.
16. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 15, characterised in that at least one ring seal is provided and that at least one ring seal is active between
the first joint part (5) and the holding element (9) and/or between the first joint
part (5) and the second joint part (2).
17. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 16, characterised in that an annular groove for receiving a ring seal is provided on the external periphery
of the holding element (9), on the internal or external periphery of the first joint
part (5) and/or on the internal periphery of the second joint part (2) in the region
of the joint socket.
18. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 17, characterised in that, with a connection shaft (10), the holding element (9) passes through a through orifice
in the second joint part (2), and that the connection shaft (10) is secured in the
through orifice by means of a splint or securing ring (41) engaging on the inflow-side
free shaft end of the connection shaft (10).
19. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 18, characterised in that the holding element (9) is cap-shaped in its partial region (8) which engages behind
the first joint part (5).
20. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 19, characterised in that, in its cap-shaped partial region, the holding element (9) has at least one through-flow
orifice (42).
21. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 20, characterised in that the hand-held shower head is designed as a shower head or kitchen spray tap.
22. Hand-held shower head as claimed in any one of claims 1 to 21, characterised in that the first joint part (5) is designed as an outlet part and the second joint part
(2) is designed as a connection part.
1. Douchette, qui est prévue comme écoulement d'eau, caractérisée en ce que la douchette est raccordée de façon séparable à un tuyau de douchette (60) formant
une arrivée d'eau, et en ce qu'il est prévu pour le raccordement sans torsion de la douchette au tuyau de douchette
(60) une articulation sphérique (1), qui comporte une première et une deuxième parties
d'articulation (5, 2), qui sont assemblées l'une à l'autre de façon articulée et qui
présentent des canaux de liquide raccordés l'un à l'autre et parmi lesquelles une
partie d'articulation (5) est fixée de façon séparable au tuyau de douchette (60)
formant l'arrivée d'eau et l'autre partie d'articulation (2) est assemblée de façon
séparable à la douchette formant l'écoulement d'eau, dans laquelle la première partie
d'articulation (5) est maintenue de façon pivotante avec une région d'extrémité frontale
(6) sphérique en forme de sphère, de calotte ou de segment de sphère ou analogue de
sa paroi entre un coussinet de rotule (7) de forme adaptée sur la deuxième partie
d'articulation (2) d'une part et une tête de rotule (8) sur un élément de maintien
(9) prévu dans la cavité intérieure de la première partie d'articulation (5) d'autre
part, dans laquelle l'élément de maintien (9) traverse avec un arbre de liaison (10)
monté sur la deuxième partie d'articulation (2) une ouverture traversante (11) de
la première partie d'articulation (5) et dans laquelle l'élément de maintien (9) relie
l'un à l'autre les canaux de liquide de la première partie d'articulation (5) ainsi
que de la deuxième partie d'articulation (2).
2. Douchette selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une région partielle cylindrique se raccorde à la région d'extrémité frontale sphérique
(6) de la première partie d'articulation (5).
3. Douchette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il est prévu sur une partie d'articulation (2, 5) et de préférence sur la première
partie d'articulation (5) une unité fonctionnelle sanitaire (22, 65) avec au moins
un régulateur de débit, un limiteur de débit, un dispositif anti-retour et/ou un filtre
d'entrée.
4. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une butée de pivotement est active entre la première partie d'articulation (5) et
la deuxième partie d'articulation (2), butée qui limite de préférence d'un côté le
mouvement de pivotement des parties d'articulation (2, 5) l'une par rapport à l'autre
et en particulier de la première partie d'articulation (5) dans une direction de pivotement
définie.
5. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de maintien (9) porte sur la région de bord aval de sa tête de rotule (8)
une butée de pivotement qui peut être atteinte par la périphérie intérieure de la
première partie d'articulation (5), et qui est de préférence réalisée sous la forme
d'un ergot de butée (43).
6. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la première partie d'articulation (5) comporte une ouverture traversante (11) non
ronde et/ou disposée de façon excentrique, qui est réalisée sous la forme d'une butée
de pivotement limitant le mouvement de pivotement de la première partie d'articulation
(5).
7. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'il est prévu entre la première partie d'articulation (5) et la deuxième partie d'articulation
(2) et/ou entre l'élément de maintien (9) et la première partie d'articulation (5)
une butée de rotation (23) limitant le mouvement de rotation des parties d'articulation
(2, 5) l'une par rapport à l'autre.
8. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la butée de rotation comporte une butée (24) de préférence saillante radialement
sur la première partie d'articulation (5), qui coopère avec au moins une contrebutée
(25) saillante de préférence dans la direction d'écoulement du côté intérieur sur
l'élément de maintien.
9. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la butée (24) et/ou ladite au moins une contrebutée (25) sont réalisées en forme
de broches.
10. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la butée de rotation (23) limite le mouvement de rotation dans chaque position de
pivotement de la première partie d'articulation (5).
11. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la butée de rotation libère ou limite le mouvement de rotation de la première partie
d'articulation (5) en fonction de sa position de pivotement.
12. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la butée (24) et ladite au moins une contrebutée (25) s'ajustent l'une dans l'autre
dans une position de fin de pivotement.
13. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'élément de maintien (9) peut être vissé avec un filet extérieur (30) dans un filet
intérieur (31) dans la deuxième partie d'articulation (2) et/ou en ce que l'espace intérieur de douille de l'élément de maintien (9) est réalisé sous forme
de faces d'application d'outil et en particulier avec six pans intérieurs (27).
14. Douchette selon la revendication 13, caractérisée en ce que le filet extérieur de l'élément de maintien (9) peut être vissé de façon séparable
dans le filet intérieur (31) dans la deuxième partie d'articulation (2) ou est assemblé
de façon étanche à l'eau dans celui-ci.
15. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu'il est prévu entre la première et la deuxième parties d'articulation (5, 2) et/ou
entre l'élément de maintien (9) et la première partie d'articulation (5) au moins
un joint d'étanchéité annulaire (32).
16. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un joint d'étanchéité annulaire, et en ce qu'au moins un joint d'étanchéité annulaire est actif entre la première partie d'articulation
(5) et l'élément de maintien (9) et/ou entre la première partie d'articulation (5)
et la deuxième partie d'articulation (2).
17. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce qu'il est prévu à la périphérie extérieure de l'élément de maintien (9), à la périphérie
intérieure ou extérieure de la première partie d'articulation (5) et/ou à la périphérie
intérieure de la deuxième partie d'articulation (2) dans la région du coussinet de
rotule une rainure annulaire destinée à recevoir un joint d'étanchéité annulaire.
18. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que l'élément de maintien (9) traverse avec un arbre de liaison (10) une ouverture traversante
sur la deuxième partie d'articulation (2), et en ce que l'arbre de liaison (10) est calé dans l'ouverture traversante au moyen d'une bague
fendue ou d'une bague de blocage (41) agissant sur l'éxtrémité libre amont de l'arbre
de liaison (10).
19. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que l'élément de maintien (9) est réalisé en forme de capuchon dans sa région partielle
(8) s'accrochant derrière la première partie d'articulation (5)
20. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que l'élément de maintien (9) comporte au moins une ouverture d'écoulement (42) dans
sa région partielle en forme de capuchon (8).
21. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que la douchette est réalisée en forme de douchette de douche ou de cuisine.
22. Douchette selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que la première partie d'articulation (5) forme une partie d'écoulement et la deuxième
partie d'articulation (2) forme une partie de raccordement.

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