[0001] Die Erfindung betrifft ein Wohndachfenster mit einem Flügelrahmen, an dem mindestens
ein Abdeckblech befestigt ist, das mit einer eine Stirnseite des Abdeckblechs abdeckenden
Endkappe versehen ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Wohndachfenster bekannt, die derartige Endkappen aufweisen.
Ziel ist es dabei, die Stirnseite des Abdeckblechs abzudecken beziehungsweise zu verschließen,
um einen guten optischen Eindruck des Wohndachfensters zu erzielen. Zur Befestigung
der Endkappe an dem Abdeckblech, welches seinerseits an dem Flügelrahmen des Wohndachfensters
angeordnet ist, umgreift die Endkappe das Abdeckblech an dessen Stirnseite zumindest
bereichsweise. Die Endkappe wird dabei derart auf das Abdeckblech aufgeschoben, dass
dieses klemmend an der Endkappe gehalten ist. Auf diese Weise liegt ein Bereich der
Endkappe auf einer Außenseite des Abdeckblechs auf, wodurch kein sauberer, stetiger
Verlauf der Oberfläche des Abdeckblechs vorliegt. Die Stelle, an welcher das Abdeckblech
in die Endkappe übergeht, ist deutlich erkennbar, da dort eine Art Schattenfuge vorliegt.
Dies beeinträchtigt den optischen Eindruck des Wohndachfensters in nicht unerheblicher
Weise.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Wohndachfenster vorzustellen, welches
diesen Nachteil nicht aufweist, sondern vielmehr eine einwandfreie Abstimmung von
Abdeckblech und Endkappe und somit einen guten optischen Eindruck des Wohndachfensters
gewährleistet.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß mit einem Wohndachfenster mit den Merkmalen des Anspruchs
1 erreicht. Dabei ist vorgesehen, dass die Endkappe am Abdeckblech mittels mindestens
einer Rastverbindung gehalten ist und dass die Endkappe eine Aufnahmestufe mit einer
Stützfläche und einer Abdeckfläche aufweist, wobei die Stützfläche an einer Unterseite
des Abdeckblechs zumindest bereichsweise anliegt und die Abdeckfläche der Stirnseite
gegenüberliegt, und wobei die Stufenhöhe der Aufnahmestufe ebenso groß oder etwa ebenso
groß ist wie die Blechstärke des Abdeckblechs. Um eine stabile und dauerhafte Verbindung
zwischen Abdeckblech und Endkappe zu erzielen, ist die Rastverbindung vorgesehen.
Diese stellt eine rastende Verbindung zwischen Endkappe und Abdeckblech her, die auch
lösbar sein kann, wobei jedoch unbeabsichtigtes Lösen ausgeschlossen sein soll. Um
den optisch einwandfreien Eindruck des Übergangs zwischen Abdeckblech und Endkappe
umzusetzen, weist die Endkappe die Abdeckfläche auf. Diese liegt, nach einem Befestigen
der Endkappe an dem Abdeckblech, der Stirnseite des Abdeckblechs gegenüber. Die Abdeckfläche
ist zusammen mit der Stützfläche Teil der Aufnahmestufe.
[0005] Das Abdeckblech und insbesondere dessen Stirnseite sind zumindest bereichsweise in
dieser Aufnahmestufe aufgenommen. Das bedeutet, dass die Unterseite des Abdeckblechs
an der Stützfläche anliegt. Die Aufnahmestufe ist so dimensioniert, dass ein Übergang
zwischen Abdeckblech und Endkappe im Wesentlichen stetig ist, also keine Schattenfugen
vorliegen. Zu diesem Zweck weist die Aufnahmestufe eine Stufenhöhe auf, die im Wesentlichen
ebenso groß ist wie die Blechstärke des Abdeckblechs. Das bedeutet, dass sobald das
Abdeckblech auf der Stützfläche aufliegt, die Endkappe beziehungsweise eine Oberseite
der Endkappe auf Stoß mit dem Abdeckblech angeordnet ist, sodass das Abdeckblech nicht
über die Aufnahmestufe übersteht und auch keine geringere vertikale Erstreckung aufweist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Abdeckblech mittels der Rastverbindung auf die Stützfläche
der Endkappe gedrängt wird. Dabei kann die Stützfläche gleichzeitig als Niederhalter
beziehungsweise als Gegenstützelement für die Rastverbindung dienen.
[0006] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Abdeckblech ein Profilblech
ist und insbesondere einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist. Das Abdeckblech
weist also zumindest in seinem Querschnitt eine Formgebung auf, die beispielsweise
an den Flügelrahmen des Wohndachfensters angepasst ist. Insbesondere ist das Abdeckblech
so ausgebildet, dass nach einem Anbringen des Abdeckblechs an dem Wohndachfenster
der Flügelrahmen zumindest bereichsweise in dem Abdeckblech angeordnet und somit von
diesem vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Zu diesem Zweck kann das Abdeckblech
den im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Das bedeutet jedoch lediglich,
dass das Abdeckblech im Querschnitt gesehen zumindest drei Schenkel aufweist, die
den U-förmigen Querschnitt ausbilden. Zusätzlich können weitere Elemente vorgesehen
sein, beispielsweise Sicken, die in einen oder mehrere der Schenkel eingearbeitet
sind. Das Profil des Abdeckblechs kann auch dazu ausgebildet sein, die Rastverbindungen
mit auszubilden beziehungsweise die Endkappe an dem Abdeckblech zu halten.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Aufnahmestufe in ihrem Verlauf an
das Profil des Abdeckblechs angepasst. Dabei ist die Aufnahmestufe zumindest an ein
Querschnittsprofil beziehungsweise eine Innenkontur des Abdeckblechs angepasst. Auf
diese Weise wird erreicht, dass das Abdeckblech nach der Montage der Endkappe in den
vorgesehenen Bereichen durchgängig an der Stützfläche anliegt. Zu diesem Zweck ist
die Endkappe beispielsweise als Gegenstück zu dem U-förmigen Querschnitt des Abdeckblechs
vorgesehen.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Aufnahmestufe zumindest bereichsweise
bogenförmig verläuft. In axialer Richtung des Abdeckblechs weist die Endkappe über
ihren Querschnitt hinweg den bogenförmigen Verlauf der Aufnahmestufe auf. Es ist also
zumindest ein Bogen beziehungsweise eine Krümmung vorgesehen. Dies gilt insbesondere
für die Abdeckfläche der Aufnahmestufe, die in ihrem Verlauf derart ausgebildet ist,
dass sie durchgehend an der Stirnseite des Abdeckblechs anliegt. Liegen also über
den Querschnitt des Abdeckblechs gesehen unterschiedliche Axialerstreckungen des Abdeckblechs
vor, so ist der Verlauf der Abdeckfläche beziehungsweise der Aufnahmestufe daran angepasst,
um ein sauberes Anliegen des Abdeckblechs beziehungsweise der Stirnseite an der Abdeckfläche
zu gewährleisten.
[0009] In einer bevorzugten Weiterbildung verschließt die Endkappe einen Endbereich des
Abdeckblechs oder überragt diesen. Um den Flügelrahmen, der unter dem Abdeckblech
angeordnet ist, vor äußeren Einflüssen zu schützen und gleichzeitig den guten optischen
Eindruck des Wohndachfensters zu gewährleisten, ist der Endbereich des Abdeckblechs
mittels der Endkappe verschlossen. Dies ist insbesondere dann vorgesehen, wenn das
Abdeckblech ein Profilblech ist und den im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.
In diesem Fall soll der offene Querschnitt, der den Endbereich des Abdeckblechs darstellt,
vollständig verschlossen sein beziehungsweise die Stirnseite des Abdeckblechs vollständig
abgedeckt. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die Endkappe zumindest bereichsweise
über den Querschnitt des Abdeckblechs übersteht, diesen also überragt. Dies ist jedoch
lediglich an Stellen vorgesehen, an welchen das Abdeckblech nicht in der Aufnahmestufe
vorliegt, sodass der optische Eindruck des Wohndachfensters nicht beeinträchtigt ist.
[0010] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Rastverbindung mindestens
eine das Abdeckblech durchsetzende Öffnung und einen in diese Öffnung eingreifenden
Vorsprung der Endkappe auf. Die Rastverbindung weist also Rastmittel auf, wozu die
Öffnung und der Vorsprung gehören. Zusätzlich kann ein Niederhalter vorgesehen sein.
Die Öffnung ist in das Abdeckblech eingebracht und durchgreift dieses. Alternativ
kann jedoch auch lediglich eine Rastvertiefung vorgesehen sein, also eine Öffnung,
die an dem Abdeckblech vorgesehen ist, dieses jedoch nicht durchgreift. Nach Herstellen
der Rastverbindung, beispielsweise durch Ineinanderstecken von Abdeckblech und Endkappe,
greift der Vorsprung, welcher an der Endkappe vorgesehen ist, in die Öffnung ein.
Damit ist eine formschlüssige Verbindung zwischen Abdeckblech und Endkappe hergestellt.
[0011] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht mindestens zwei mit Abstand zueinander angeordnete
Rastverbindungen vor. Werden mehrere Rastverbindungen zur Befestigung der Endkappe
an dem Abdeckblech verwendet, so kann, werden diese mit Abstand zueinander angeordnet,
ein Verkippen von Abdeckblech und Endkappe gegeneinander verhindert werden. Dies erfolgt
umso wirkungsvoller, je weiter die Rastverbindungen voneinander beabstandet sind.
Mit Vorteil werden also zwei Rastverbindungen vorgesehen, wobei eine erste der Rastverbindungen
auf einer Seite der Endkappe und eine zweite der Rastverbindungen auf einer gegenüberliegenden
Seite vorgesehen sind.
[0012] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Endkappe durch
die Aufnahmestufe an dem Abdeckblech in Axialrichtung des Abdeckblechs abgestützt
ist. Zu diesem Zweck stützt sich die Stirnfläche des Abdeckblechs an der Abdeckfläche
der Endkappe ab. Die Abdeckfläche tritt also einer Fläche der Stirnseite des Abdeckblechs
entgegen, wobei die beiden Flächen idealerweise vollflächig aneinander anliegen. Weil
die Endkappe mittels der Rastverbindung an dem Abdeckblech gehalten ist und dabei
vorzugsweise auf die Stützfläche gedrängt wird, kann das Abdeckblech nicht aus der
Aufnahmestufe herausbewegt werden, womit das Abdeckblech in Axialrichtung an der Endkappe
vorbeibewegbar wäre. Die Abstützung der Endkappe an dem Abdeckblech in dessen Axialrichtung
liegt also vor, solange die Stützfläche an dem Abdeckblech anliegt.
[0013] In einer bevorzugten Weiterbildung ist die Endkappe durch die Aufnahmestufe an dem
Abdeckblech in lateraler Richtung gehalten. Durch das an der Stützfläche der Aufnahmestufe
anliegende Abdeckblech ist somit eine laterale Fixierung gegeben. Diese kann beispielsweise
durch die Ausbildung des Abdeckblechs als Profilblech vorliegen, indem das Abdeckblech
einen Querschnitt aufweist, der die Endkappe im Querschnitt gesehen beidseitig - also
auf gegenüberliegenden Seiten - umgreift.
[0014] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Stützfläche an ihrer der Abdeckfläche
abgewandten Seite eine Aufschiebeschräge aufweist. Um das Aufschieben der Endkappe
auf das Abdeckblech zu erleichtern, ist die Aufschiebeschräge vorgesehen. Die Stützfläche
ist dabei so ausgebildet, dass das Abdeckblech beim Aufschieben der Endkappe auf das
Abdeckblech auf die Aufschiebeschräge aufläuft und von diesem während des Aufschiebens
in Richtung einer Montageposition gedrängt wird. Somit wird ein Verkanten der Endkappe
an dem Abdeckblech während des Aufschiebens vermieden.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Abdeckblechs, das auf einer Stirnseite mit einer
Endkappe versehen ist,
- Figur 2
- die Endkappe ohne Abdeckblech in einer Ansicht von oben, wobei eine Aufnahmestufe
erkennbar ist,
- Figur 3
- eine weitere Ansicht der Endkappe, wobei Rastmittel erkennbar sind,
- Figur 4
- das Abdeckblech ohne Endkappe, wobei hier mit den Rastmitteln der Endkappe zusammenwirkende
Rastmit- tel erkennbar sind, und
- Figur 5
- das Abdeckblech mit daran montierter Endkappe.
[0016] Die Figur 1 zeigt ein Abdeckblech 1, welches an seinem Endbereich 2 mit einer Endkappe
3 versehen ist. Das Abdeckblech 1 ist als Profilblech ausgebildet und weist einen
- hier nicht erkennbaren - U-förmigen Querschnitt auf. Zusätzlich ist eine Sicke 4
in dem Abdeckblech 1 vorgesehen. Es ist deutlich erkennbar, dass eine Oberfläche 5
des Abdeckblechs 1 bündig in eine Oberfläche 6 der Endkappe 3 übergeht. Die Oberflächen
5 und 6 sind also auf Stoß angeordnet und weisen einen im Wesentlichen stetigen Übergang
auf. Zu diesem Zweck ist die Endkappe 3 mit ihrer Kontur an die Kontur des Abdeckblechs
1 angepasst. Die Endkappe 3 ist mittels mehrerer Rastverbindungen 7 an dem Abdeckblech
gehalten. In Figur 1 ist eine Rastzunge 8 erkennbar, die in der Sicke 4 verläuft und
in eine Öffnung 9 (hier nicht erkennbar) eingreift, welche im Bodenbereich der Sicke
4 eingebracht ist. Die Rastzunge 8 füllt die Sicke 4 im Querschnitt gesehen im Wesentlichen
aus. Das bedeutet, dass auch an dieser Stelle ein stetiger Übergang zwischen Oberfläche
5 und einer Oberfläche der Rastzunge 8 vorliegt. Somit ist ein einwandfreier optischer
Eindruck eines Wohndachfensters (nicht dargestellt) gegeben, welches mindestens einen
Flügelrahmen aufweist, an dem das Abdeckblech 1 zusammen mit der Endkappe 3 befestigt
ist. Die Endkappe 3 kann dabei Bestandteil einer Befestigungsvorrichtung sein, welche
zum Befestigen des Abdeckblechs 1 an den Flügelrahmen beziehungsweise dem Wohndachfenster
dient.
[0017] Die Figur 2 zeigt die Endkappe 3 in einer Ansicht von oben. Erkennbar ist erneut
die Rastzunge 8. Ebenso ist ein weiterer Rastvorsprung 10 einer weiteren Rastverbindung
7 sowie ein Niederhalter 11 dargestellt. Der Niederhalter 11 dient dazu, das Abdeckblech
1 gegen die Rastzunge 8 zu drängen und so eine Rastnase (nicht dargestellt) der Rastzunge
8 in der Öffnung 9 des Abdeckblechs 1 zu halten. Um die Endkappe 3 zum Befestigen
des Abdeckblechs an dem Wohndachfenster beziehungsweise dem Flügelrahmen zu verwenden,
ist eine Befestigungsvorrichtung 12 vorgesehen, mittels welcher die Endkappe 3 beispielsweise
mit einem Halteelement verbunden werden kann. Die Endkappe 3 weist eine Aufnahmestufe
13 zur Aufnahme eines Bereichs des Abdeckblechs 1 auf. Die Aufnahmestufe 13 verfügt
über eine Stützfläche 14 und eine Abdeckfläche 15. Nach einer Montage der Endkappe
3 an dem Abdeckblech 1 liegt die Stützfläche 14 zumindest bereichsweise an einer Unterseite
16 (siehe Figur 4) an, während die Abdeckfläche 15 einer Stirnseite 17 des Abdeckblechs
1 entgegentritt. Dabei ist die Stufenhöhe der Aufnahmestufe 13 - also die vertikale
Erstreckung der Abdeckfläche 15 - im Wesentlichen genauso groß wie die Blechstärke
des Abdeckblechs 1.
[0018] Mittels der Rastverbindungen 7 wird das Abdeckblech 1 mit seiner Unterseite 16 gegen
die Stützfläche 14 gedrängt. Die Stützfläche 14 bildet dabei einen weiteren Niederhalter
für die Rastzunge 8 beziehungsweise verhindert ein Herausrutschen des Rastvorsprungs
10 aus einer korrespondierenden Ausnehmung 18 (siehe Figur 4) des Abdeckblechs 1.
In Figur 2 ist deutlich zu erkennen, dass die Aufnahmestufe 13 zumindest bereichsweise
bogenförmig verläuft. Das bedeutet, dass die Abdeckfläche 15 über eine Quererstreckung
der Endkappe 3 mindestens einen Bogen aufweist. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass
die Stirnseite 17 des Abdeckblechs 1, wie in Figur 4 erkennbar, in Axialrichtung des
Abdeckblechs 1 unterschiedlich weit vorstößt. Wie in Figur 4 am besten erkennbar,
ist die Stirnseite 17 des Abdeckblechs 1 in dessen Mitte zurückgezogen, während es
in Randbereichen weiter in Richtung der Endkappe 3 vorstößt. Um dennoch ein Anliegen
der Abdeckfläche 15 an der Stirnseite 17 des Abdeckblechs 1 zu gewährleisten, ist,
wie in Figur 2 ersichtlich, der Verlauf der Aufnahmestufe 13 an den Verlauf der Stirnseite
17 angepasst.
[0019] Die Endkappe 3 ist zur Anordnung der Stützfläche 14 in dem U-förmigen Abdeckblech
1 ausgebildet. Sie ist daher in ihren äußeren Bereichen abgeknickt, wobei diese abgeknickten
Bereiche mit Schenkeln des U-förmigen Abdeckblechs 1 in Berührkontakt stehen, um die
Endkappe 3 in lateraler Richtung an dem Abdeckblech 1 abzustützen beziehungsweise
zu halten. Gleichzeitig stützt sich die Abdeckfläche 15 an der Stirnseite 17 des Abdeckblechs
1 ab, während die Rastverbindungen 7 das Abdeckblech 1 gegen die Stützfläche 14 drängen.
Auf diese Weise ist die Endkappe 30 an dem Abdeckblech 1 gehalten, wobei gleichzeitig
ein guter optischer Eindruck des Wohndachfensters vorliegt, da der Übergang zwischen
den Oberflächen 5 und 6 im Wesentlichen stetig ist und keine Schattenfuge vorliegt.
[0020] Die Figur 3 zeigt eine weitere Ansicht der Endkappe 3. Erkennbar sind die Rastzunge
8 und der Rastvorsprung 10 sowie die Befestigungsvorrichtung 12, die, wie hier erkennbar
ist, über Rastelemente 19 verfügt. Mit diesen Rastelementen 19 erfolgt eine Befestigung
der Endkappe 3 an einem Befestigungsteil, welches beispielsweise an dem Flügelrahmen
befestigt ist. Auf diese Weise kann die Endkappe 3 zusammen mit dem Abdeckblech 1
auf schnelle und einfache Weise an dem Flügelrahmen montiert werden.
[0021] Die Figur 4 zeigt das Abdeckblech 1 ohne die Endkappe 3. Das Abdeckblech 1 ist als
Profilblech ausgebildet. Es ist unter anderem im Wesentlichen U-förmig ausgebildet
und weist zusätzlich die Sicke 6 auf. Auf der Stirnseite 2 des Abdeckblechs 1 ist
die Öffnung 9 im Bodenbereich der Sicke 4 eingebracht. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Abdeckblechs 1 ist die Ausnehmung 18 randoffen in dem Abdeckblech 1 beziehungsweise
einem Schenkel des Abdeckblechs 1 eingebracht. Zum Befestigen der Endkappe 3 an dem
Abdeckblech 1 greift die Rastzunge 8 in die Öffnung 9 und der Rastvorsprung 10 in
die randoffene Ausnehmung 18 ein. In diesem Montagezustand liegt die Unterseite 16
zumindest bereichsweise auf der Stützfläche 14 der Endkappe 3 auf und die Stirnseite
17 liegt an der Abdeckfläche 15 an.
[0022] Die Figur 5 zeigt schließlich die an dem Abdeckblech 1 montierte Endkappe 3, wobei
eine Ansicht von unten dargestellt ist, also ein Bereich des Abdeckblechs 1 sichtbar
ist, in welchem nach einer Montage an dem Wohndachfenster der Flügelrahmen angeordnet
ist. Es ist deutlich erkennbar, wie die Rastzunge 8 in die Öffnung 9 eingreift, während
der Niederhalter 11 ein Herausrutschen verhindert. Auf der gegenüberliegenden Seite
greift der Rastvorsprung 10 in die randoffene Ausnehmung 18 ein. Lediglich angedeutet
ist hier, dass die Unterseite 16 des Abdeckblechs 1 tatsächlich auf der Stützfläche
14 der Aufnahmestufe 13 ruht.
[0023] Mit dem Wohndachfenster, welches über das beschriebene Abdeckblech beziehungsweise
die beschriebene Endkappe verfügt, ist ein hervorragender optischer Eindruck erzielbar.
Die Endkappe 3 ist dabei im Wesentlichen ohne Überlappung an dem Endbereich 2 des
Abdeckblechs 1 angeordnet. Somit fluchten die Oberflächen 5 und 6 im Wesentlichen,
Endkappe 3 und Abdeckblech 1 sind also zumindest bereichsweise auf Stoß angeordnet.
1. Wohndachfenster mit einem Flügelrahmen, an dem mindestens ein Abdeckblech (1) befestigt
ist, das mit einer eine Stirnseite (17) des Abdeckblechs (1) abdeckenden Endkappe
(3) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) am Abdeckblech (1) mittels mindestens einer Rastverbindung (7) gehalten
ist und dass die Endkappe (3) eine Aufnahmestufe (13) mit einer Stützfläche (14) und
einer Abdeckfläche (15) aufweist, wobei die Stützfläche (14) an einer Unterseite (16)
des Abdeckblechs (1) zumindest bereichsweise anliegt und die Abdeckfläche (15) der
Stirnseite (17) gegenüberliegt, und wobei die Stufenhöhe der Aufnahmestufe (13) ebenso
groß oder etwa ebenso groß ist wie die Blechstärke des Abdeckblechs (1).
2. Wohndachfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckblech (1) ein Profilblech ist und insbesondere einen im Wesentlichen U-förmigen
Querschnitt aufweist.
3. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmestufe (13) in ihrem Verlauf an das Profil des Abdeckblechs (1) angepasst
ist.
4. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmestufe (13) zumindest bereichsweise bogenförmig verläuft.
5. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) einen Endbereich (2) des Abdeckblechs verschließt oder diesen überragt.
6. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindung (7) mindestens eine das Abdeckblech (1) durchsetzende Öffnung
(9,18) und einen in die Öffnung (9,18) eingreifenden Vorsprung (8,10) der Endkappe
(3) aufweist.
7. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei mit Abstand zueinander angeordnete Rastverbindungen (7).
8. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) durch die Aufnahmestufe (13) an dem Abdeckblech (1) in Axialrichtung
des Abdeckblechs (1) abgestützt ist.
9. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (3) durch die Aufnahmestufe (13) an dem Abdeckblech (1) in lateraler
Richtung gehalten ist.
10. Wohndachfenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (14) an ihrer der Abdeckfläche (15) abgewandten Seite eine Aufschiebeschräge
aufweist.