[0001] Die Erfindungen beziehen sich im Rahmen der Ansprüche auf ein Winkelstück an einem
Beschlag sowie ein Verfahren zum drehbeweglichen Koppeln eines Flügels und eines Blendrahmens,
jeweils mit Rahmenprofilen aus Metall, bei denen eine Beschlagsnut (meist "Euronut"
genannt) nicht vorgesehen ist, sondern eine reduzierte Tiefe von Profilstegen zum
Führen von Steuerschienen (als Treibstangenkanal) verfügbar ist. Dieses hinter einem
Überschlag und in einen Falzraum hinein reichend ausgebildet.
[0002] Der Stand der Technik hält für Holzfenster einen verstärkten Eckbereich bereit, bei
dem ein Winkelstück vorgesehen wird, um einen vertikal aufragenden verstärkten Zapfen
als Drehlager ausbilden zu können, welcher Zapfen von einem starken, kurzen Lenker
aufragend ausgeht, welcher Lenker selbst gegenüber einem dem Blendrahmen zugeordneten
Drehgelenk schwenkbar ist, vgl. dazu die
DE-C 40 19 450 (Hautau GmbH) mit der dort dargestellten Figur 1 und zugehörigen Beschreibung. Alternativ
zeigt auch die
DE-C 36 45 338 (Hautau GmbH) eine solche Flügellagerung mit einem aus dem Eckbereich herausschwenkenden
kurzen Lenker, allerdings ohne einen zusätzlichen Verriegelungslenker, wie ihn die
zuerst genannte Schrift beschrieb.
[0003] Beide Vorschläge des Standes der Technik sind auf Holzprofile ausgerichtet, bei denen
eine tiefe Beschlagsnut zur Verfügung steht, um einen im horizontalen Abschnitt dick
ausgebildeten Schenkel eines Winkelstücks aufzunehmen. Der vertikale Abschnitt dieses
Winkelstücks ist ebenfalls stark (dick) ausgebildet, um den stabilen aufragenden Führungszapfen
aufnehmen zu können. Ausgehend von dem Winkelstück ist eine Flügel-Halteplatte vorgesehen,
an der weitere Lenker angebracht sein können, einmal nur ein Lenker und einmal zwei
sich im Falzraum kreuzende Lenker, um eine Führung des Ausschwenkens des Flügels für
den Bewegungsablauf und eine Verriegelung im geschlossenen Zustand zur Verfügung zu
stellen.
[0004] Die Erfindung geht (subjektiv) von
der Aufgabenstellung aus, einen reduzierten Bauraum für den im Eckbereich benötigten Winkel (das Winkelstück)
vorzusehen, um für Metallprofile als Flügelrahmen angepasst werden zu können. Trotz
des reduzierten Bauraumes soll das Winkelstück im Eckbereich mechanisch nicht schwächer
ausfallen, sondern eine zumindest für Metallprofil-Flügel ausreichende Stabilität
und Festigkeit aufweisen, die auch deshalb erforderlich ist, um Lagerstellen für Steuerlenker
zu bilden, die am horizontalen Schenkel des Winkelstücks angreifen. Hier liegt ein
'sehr kurzer' Abstand von zwei Lagern vor und dieser 'kurze Abstand' wird aufgrund
des Flügelgewichts 'hoch belastet'.
[0005] Gelöst wird die vorstehende Aufgabe durch ein Winkelstück oder ein mit diesem Winkelstück
versehenen Beschlag (Anspruch 1). Gelöst wird die Aufgabe auch mit einem Verfahren
(Anspruch 20).
[0006] Der horizontale Schenkel des Winkelstücks kann einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt
aufweisen (Anspruch 19). Er kann mit dieser Querschnittsform zwischen abstehende Profilstege
des Metall-Flügelrahmens eingeschoben werden und hat dazu auch den zum Einschieben
geeigneten (angepassten) Querschnitt (Anspruch 1).
[0007] Nach dem Einschieben wird der Winkel in seiner eingeschobenen Endlage fixiert, wobei
die Montage und die dabei gebildete Fixierung vom zweiten, vertikalen Schenkel ausgehen
kann (Anspruch 7). Hier liegt der Schenkel an dem vertikalen Holm an und erlaubt in
seinem Endbereich durch zumindest eine, bevorzugt mehrere Montageöffnungen eine schraubende
Fixierung am Flügelrahmen.
[0008] Ausgangspunkt aller weiteren Gelenkstellen ist damit der am Flügelrahmen festgelegte
Winkel, mit seinem im horizontalen Rahmen eingeschobenen ersten Schenkel, der zumindest
zwei Lagerstellen beinhaltet: Für einen starken, aufragenden Bolzen des kurzen Lenkers
und eine weitere Lagerstelle für einen längeren Steuerlenker, der nicht so dick wie
der kurze Lenker, aber länger als dieser ausgebildet ist (Anspruch 19, Ziffer bb).
[0009] Zur Steuerung des aus seiner Ruhelage im geschlossenen Zustand aus dem Blendrahmen-Eckbereich
herausgeschwenkten Winkelstücks wird das Paar aus kurzem und langem Lenker mit jeweils
zwei Drehgelenkstellen am Winkel und am Blendrahmen bzw. einer zugehörigen Blendrahmenplatte
gehalten. Der Abstand der Lagerstellen am Blendrahmen ist wesentlich größer, als der
Abstand der Lagerstellen am Winkelstück (Anspruch 20).
[0010] Der mindestens eine längere Lenker kann auch durch zwei gelenkig miteinander gekoppelte
Lenker gebildet sein. Einer dieser Lenker trägt an seinem vom Blendrahmen weg weisenden
Ende ein Schubstück oder Gleitstück, das relativ zum Winkelstück in seinem Abstand
veränderbar ist (Anspruch 10). Diese Veränderung ist im montierten Zustand am Flügel
eine Längsverschiebung.
[0011] Ohne eine entsprechende Montage am Flügel gibt es keine starre Verbindung zwischen
dem Schubstück und dem Winkelstück, vielmehr sind beide abstandsveränderlich über
eine mit Drehgelenk versehene Lenkerkopplung einander zugeordnet (Anspruch 13, 14
und Anspruch 15). Die Zuordnung ist so gewählt, dass sich der horizontale Schenkel
und das Schubstück im Wesentlichen in derselben Ebene befinden, bzw. eine vergleichbare
Höhenlage aufweisen, wenn sie aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden. Dadurch
kann eine Verrastung erfolgen, bei welcher das Schubstück sich im an den Winkel angenäherten
Zustand an diesem riegelnd festlegt (Anspruch 9). Die Verrastung geschieht durch eine
Verrastungsnase, die mechanisch verformt wird, wenn sie in eine entsprechende Aufnahme
am stirnseitigen Ende des Winkelstücks klemmend aufgenommen wird. Für eine klemmende
Aufnahme ist ein Kunststoff-Gleitstück geeignet, welches ebenfalls zum Gleiten in
oder zwischen den Metallstegen des Metallprofils angepasst ist (Anspruch 11,12).
[0012] Sowohl das Schubstück, als auch der horizontale Schenkel des Winkelstücks sind zwischen
den Profilstegen des Metallprofils aufgenommen. Sie können beide den im wesentlichen
T-förmigen Querschnitt aufweisen, allerdings ist nur das Schubstück zum Längsbewegen
zwischen den Profilabschnitten vorgesehen. Wenn beide Bauelemente zwischen denselben
Profilabschnitten aufgenommen sind, haben sie im Wesentlichen dieselbe Breite (Anspruch
21).
[0013] Zur Aufnahme und zur Führung zwischen den Metallstegen ist eine T-förmige Ausbildung
von horizontalem Schenkel und Führungsstück vorgesehen (Anspruch 21, Anspruch 5, Anspruch
2). Die Höhe des horizontalen Schenkels und des Führungsstücks kann auch im Wesentlichen
den zum Falzraum ausgerichteten Profilstegen (Anspruch 3) entsprechen.
[0014] Es soll erwähnt sein, dass mit dem im Querschnitt T-förmigen Winkelstück nicht zwingend
ein abstandsveränderliches Führungsstück gekoppelt sein muss, vielmehr auch ohne ein
solches Führungsstück und mit zwei Lenkern ein steuernder Einfluss auf die Bewegung
des Flügels ausgeübt werden kann, vgl. dazu die Anordnung nach
DE-C 36 45 338 (HAUTAU GmbH).
[0015] Kommt ein zusätzlicher Lenker noch hinzu (Anspruch 16), kann das Führungsstück von
den dann zwei Steuerlenkern neben der Bewegung des Winkelstücks geführt werden, wobei
eine Halteplatte auf der Flügelrahmenseite fortfällt und ersetzt wird durch die Führung
der mit-verwendeten Führungsstege des Flügels aus Metallprofil. Einer der dann vorgesehenen
zwei Lenker hat kein Gelenk am Blendrahmen bzw. der diesem Blendrahmen zugeordneten
Blendrahmenplatte, die weiterhin vorgesehen sein kann (Anspruch 18).
[0016] Beide Lenker können im geschlossenen Zustand des Beschlages (und im geschlossenen
Zustand des Flügels im Blendrahmen) in einem Abschnitt über Kreuz verlaufend angeordnet
sein, welcher Abschnitt zueinander weisende Aufnahmen und gegenläufige Kröpfungen
aufweist, um die Kreuzung im Falzraum zu ermöglichen (Anspruch 17).
[0017] Der zweite Schenkel des Winkelstücks ist zur Aufnahme des vertikal aufragenden Zapfens
des kurzen Lenkers stark ausgebildet (Anspruch 7). Hier ist eine durch das Gewicht
des Flügels hoch belastete Lagerstelle vorgesehen und der Ecklenker ist zur Übertragung
des hohen Flügelgewichts entsprechend ausgebildet. Die insbesondere als Verdickung
ausgebildete Verstärkung liegt zwischen dem Eckbereich des Winkelstücks und dem Montageabschnitt
des vertikalen Schenkels als Aufnahme für den vertikalen Zapfen.
[0018] Mit den beschriebenen Ausbildungen wird erreicht, einen reduzierten Bauraum für die
Beschläge zur Steuerung der Bewegung des Flügels auszunutzen und dennoch eine ausreichende
Festigkeit bereitzustellen. Es können Leichtmetallrahmen in Profilausbildung als Einsatzort
ohne weiteres befriedigt werden. Zusätzlich kann eine flügelseitige Trag- und Montageplatte
zur Festlegung der Lagerstellen fortfallen und wird sinngemäß ersetzt durch das Metallprofil
selbst, das seine Führungseigenschaft zur Längsführung bereitstellt und in gleicher
Weise auch den entsprechend ausgebildeten horizontalen Abschnitt des Winkelstücks
aufnimmt.
[0019] Mit einer Ausbildung der zueinander weisenden Stirnseiten von horizontalem Schenkel
des Winkelstücks und dem im Wesentlichen auf gleicher Höhe liegenden Führungsstück
kann eine Verrastung oder Verriegelung des geöffneten Zustands erreicht werden, die
durch eine elastisch nachgiebige Verformung einer entsprechend ausgebildeten Verriegelungsnase
bereitgestellt wird.
[0020] Zu Anspruch 19 sind besondere Ausgestaltungen möglich. Die Bezugszeichen gelten als
nicht geschrieben. Die folgenden fünf Absätze beziehen sich jeweils individuell auf
Anspruch 19.
[0021] Der mindestens eine längere Lenker wird von zwei dreh-gelenkig (17) gekoppelten Lenkern
(9,12) gebildet, von denen der eine Lenker auf der Seite des Festrahmens gelenkig
anbringbar (13) ist und der andere Lenker mit einer weiteren Gelenkstelle (11a) an
einem Schubstück (11) angeordnet ist. Der andere Lenker (9) trägt ein solches Schubstück
(11) an seinem, im offenen Zustand vom Blendrahmen fernsten Ende (oder dem, dem Winkelstück
nächsten Ende), welches Schubstück (11) relativ zum Winkelstück (4) - im montierten
Zustand - längsbeweglich ist.
[0022] Das Schubstück weist einen im Wesentlichen T-förmigen Querschnitt auf (11',11",11*).
[0023] Das Schubstück (11) trägt eine zum Winkelstück (4) ausgerichtete Verrastungsnase.
[0024] Abmessungen des Schubstücks (11) und/oder sein Werkstoff sind zum Verschieben, insbesondere
Gleiten, in oder zwischen Profilabschnitten (50a,50b) eines aus Metall bestehenden
Rahmens angepasst (sinngemäß gleich: geeignet).
[0025] Zwischen dem Winkelstück und dem Schubstück (11) ist keine starre, im Abstand unveränderliche
Verbindung vorgesehen.
[0026] Angesichts dessen, dass diese Anmeldung aus einer Teilung entstanden ist, wird die
gesamte Offenbarung der Stammanmeldung hier durch Bezugnahme einbezogen. Ausführungsbeispiele
erläutern und ergänzen die umschriebene und beanspruchte Erfindung.
- Figur 1
- veranschaulicht einen bevorzugten Montageort für die beschriebene Beschlagtechnik
im Rahmen eines Aluminiumprofils (im Querschnitt).
- Figur 2
- zeigt zum Vergleich die Ausbildungen desselben Bereiches bei einem Kunststofffenster
mit einem entsprechenden Kunststoffprofil, ist aber hinsichtlich der Ausbildung der
Beschlagsnut 62 auch für Holzrahmen repräsentativ.
- Figur 3
- veranschaulicht eine perspektivische Ansicht des Winkelstücks mit zugehörigen Lenkern
zur Ausbildung zumindest eines Abschnitts eines Beschlages.
- Figur 4
- veranschaulicht die Montage des Beschlags nach Figur 3 an einem Metallprofil in Einsteckrichtung
E.
- Figur 5
- veranschaulicht im geöffneten Zustand eine Aufsicht auf den Beschlag mit dem Winkelstück
nach Figur 3, wobei der Flügel zur Veranschaulichung entfernt worden ist, sich aber
sinngemäß nach unten in Richtung des eingezeichneten Buchstabens "F" erstreckt.
- Figur 6
- veranschaulicht eine Seitenansicht des Eckbereiches F1 des Flügels F und Blendrahmens
B, wobei der Flügel in geschlossener Stellung dargestellt ist und der Überschlag entfernt
ist.
- Fig. 7a, Fig. 7b
- veranschaulichen Schnittdarstellungen entlang der Schnittebenen A1 und B1 von Figur
6, bezogen auf den horizontalen Schenkel 4b des Winkels 4 und eines Schubstücks 11
im Abstand von diesem Winkel.
[0027] Hinsichtlich der Funktionsweise eines Beschlages mit einem kurzen, starken Lenker
6 wird auf die eingangs bezeichneten Patentschriften verwiesen, die hinsichtlich der
Betriebsweise und des Verlagerns des Haltewinkels eingehende Beschreibungen bereithalten.
Kurz zusammengefasst werden soll die Bewegung des Flügels gegenüber dem Blendrahmen.
Sie ist eine gesteuerte Bewegung, bei welcher sich der kurze Lenker 6 so bewegt, dass
der Eckbereich des Flügels eine kombinierte translatorische, rotatorische Bewegung
ausführt. Diese gesteuerte Bewegungs-Führung durch einen zusätzlichen Lenker, bevorzugt
Lenker 12 mit der blendrahmenseitigen Anlenkstelle 13 erlaubt es auch Flügeln mit
hohem Flügelgewicht zu öffnen und zu schließen, wobei die Hauptkraft des Flügels über
den kurzen, vom Aufbau her dicken und daher starken Lenker 6 auf den Blendrahmen übertragen
wird.
[0028] Das im Eckbereich des Flügels angeordnete Winkelstück 4 hat einen horizontalen Schenkel
4b und einen aufragenden Schenkel 4a und einen zwischen beiden liegenden Eckbereich,
der kein gesondertes Bezugszeichen trägt. In diesem Eckbereich ist ein aufragender
Zapfen des kurzen Lenkers 6 so aufgenommen, dass er sich bis weit in den vertikalen
Schenkel hinein erstreckt. Dazu ist der vertikale Schenkel verdickt in einem Abschnitt
4c so ausgebildet, dass eine sicher Führung und Bildung einer Drehlagerstelle möglich
ist.
[0029] Zur Verdeutlichung des Anbringungsorts der beschriebenen Beschlagtechnik soll auf
die Figuren 1 und 2 verwiesen werden. Figur 2 veranschaulicht ein Kunststoffprofil
mit einem Überschlag 61 und einem Falzraum zwischen Blendrahmen (unten) und Flügel
(oben). Die Unterseite 60 als untere Stirnseite (Falz) des Flügels weist zum Falzraum
und besitzt eine allgemein gebräuchliche Beschlagsnut 62, in welcher Führungsstangen
zur Steuerung der Bewegung und der Verriegelung des Flügels geführt werden. Diese
Beschlagsnut ist vergleichsweise tief und hat in etwa eine Erstreckung, die der Höhenerstreckung
des Falzraumes entspricht. Die zugehörigen Abmessungen a60 und b60 sind zum Vergleich
eingezeichnet. Anders liegt der im Falzraum verfügbare Raum bei einem Metallprofil,
beispielsweise aus Aluminium. Dies veranschaulicht die Figur 1. Hier ist der Aufnahmeraum
bzw. die Tiefe a50 einer Führung 50a,50b bei im wesentlichen gleich bleibender Höhe
b50 des Falzraums viel kleiner, als der für die Montage des Winkelstücks 4 verfügbare
Montageraum am unteren Rand 50 (Falz) des Flügels F.
[0030] Die Stangenaufnahme 50a, 50b beträgt in ihrer Bautiefe (verglichen mit der Höhe der
Darstellungen der Figur 1) nur a50, was wesentlich geringer ist, als der vom Überschlag
51 abgedeckte Falzraum mit seiner Bauhöhe b50.
[0031] Erkennbar ist, dass an dem zum Falzraum weisenden Profilsteg 50 (der Unterseite des
horizontalen Holms) zwei L-förmige Stegabschnitte 50a, 50b vorgesehen sind, deren
Abstand mit d bemessen ist. Sie ragen in den Falzraum, haben aber nur eine geringe
Höhe a50 und befinden sich hinter dem Überschlag 51.
[0032] Eine Anpassung des im Eckbereich zu montierenden Winkelstücks an die Gestaltung des
Profils veranschaulicht die Figur 3. Die Anbringung dieses Beschlag-Abschnittes mit
dem Winkel 4 in dem Eckbereich F1 des Flügels F, dessen Unterseite im Schnitt die
Figur 1 veranschaulicht, zeigt die Figur 4. Hier ist eine Einsteckrichtung E vorgesehen,
die an dem stirnseitigen Ende im Eckbereich F1 das Aufnehmen eines Schubstücks 11
und des horizontalen Schenkels 4b des Winkels 4 verdeutlicht. Zuvor ist durch abtragendes
Bearbeiten das Stirnende der Stegabschnitte freizulegen.
[0033] Der genauere Aufbau des einem Beschlag zuzuordnenden Abschnittes mit Winkel 4, erstem
Lenker 12, zweitem Lenker 9 und dem gleitenden Schubstück 11 zeigt im Detail die Figur
3. Hier ist in einer leicht geöffneten Stellung (ersichtlich aus dem Abstand der beiden
Lenker 9,12 und dem leicht heraus-geschwenkten starken Lenker 6) eine Ausbildung des
Winkels und des Schubstücks 11 gezeigt. Die Lagerstelle 13 des ersten längeren Lenkers
12 ist für die Blendrahmenseite vorgesehen. Seine flügelseitige Lagerung findet an
dem Winkelstück 4 im horizontalen Schenkel 4b an der Lagerstelle 14 statt. Beide Lagerstellen
sind Drehlagerstellen. Der zweite Lenker 9 ist vorgesehen, um an seinem dem Flügel
zugeordneten Endabschnitt das Schubstück 11 an einer weiteren Drehlagerstelle 11a
zu tragen. Der zweite Lenker 9 ist über eine Drehlagerstelle 17 mit dem ersten Lenker
12 gekoppelt. Sein zum Blendrahmen weisendes Ende 9a ist als Aufnahmegriff vorgesehen,
der in geschlossenem Zustand um einen Bolzen 10 gemäß Figur 5 greift, zur Verriegelung
der geschlossenen Stellung des Beschlages.
[0034] Der leicht geöffnete Zustand des Beschlages zeigt gemäß Figur 3 weiterhin die blendrahmenseitige
Lagerstelle 8 des kurzen Lenkers 6 und die flügelseitige Lagerstelle im Eckbereich
des Winkels 4. Der hier aufragende Zapfen ist von dem verdickten Abschnitt 4c verdeckt,
es ist aber leicht vorstellbar, dass in dem verdichten Abschnitt eine Bohrung als
Aufnahme für den vertikal aufragenden Zapfen des starken Lenkers 6 vorgesehen ist.
[0035] Der Winkel kann aus Metall, insbesondere Zinkdruckguss gefertigt sein. Der kurze
Lenker kann aus hochfestem Metall gefertigt sein und das Gleitstück 11 kann aus einem
Kunststoff ausgebildet sein, um es für die Führung und Gleitung zwischen den Profilabschnitten
50a, 50b nach Figur 1 anzupassen.
[0036] Zur Dimensionierung der Höhenlage entspricht die Höhenlage des Führungsstücks 11
am Drehgelenk 11a der Höhenlage des horizontalen Schenkels 4a des Winkelstücks 4.
Wird der Beschlag nach Figur 3 weiter geöffnet ist - eine Montage der entsprechenden
Lagerstellen 8, 13 am Blendrahmen vorausgesetzt und eine Aufnahme des horizontalen
Schenkels 4b und des Schubstücks 11 am Blendrahmen vorausgesetzt - eine Bewegung des
Schubstücks 11 auf das stirnseitige Ende des Schenkels 4b des Winkels 4 anzunehmen.
Den vollständig geöffneten Zustand zeigt dann die Figur 5, bei der eine elastisch
verformbare Nase 11 b in eine entsprechende Aufnahme 4d eingreift, um die geöffnete
Stellung des Flügels F zu verriegeln oder zumindest leicht zu sperren. Die Kraft des
Sperrens wird durch die elastische Verformung der beiden Nasenschenkel vorgegeben,
die entsprechend in die Aufnahme 4d eingreifen. Eine geschlitzte Ausbildung der Nase
ist eine mögliche Ausbildung und eine Hinterschneidung in der Aufnahme 4d kann an
zusätzlich geometrisch an der Außenfläche geformte Oberflächen angepasst sein. Die
entstehende Verriegelungskraft ergibt sich dann aus einer Kombination von elastisch
nachgiebiger Kraft und geometrisch vorgesehener Formgebung in der Stellung des Beschlages
nach Figur 5.
[0037] Ersichtlich ist die Bewegung mit ihrem Abstand c, der zwischen dem Schubstück 11
und dem horizontalen Schenkel 4b besteht. Er kann zwischen null und dem maximalen
Abstand im geschlossenen Zustand variieren. Der geschlossene Zustand ist in der
[0038] Figur 6 veranschaulicht und hier hat das Schubstück 11 den größten Abstand von dem
horizontalen Schenkel 4b. Der minimale Abstand c ist Null und ist in Figur 5 im geöffneten
Zustand dargestellt.
[0039] Die Ausbildung des Schubstücks 11 und des Winkelstücks 4 im Schenkel 4b veranschaulichen
die Schnittdarstellung der Figuren 7a, 7b. Die Breite dieser beiden Elemente 4, 11
ist an den Abstand d von Figur 1 angepasst. Zwei Führungsabschnitte 11', 11" greifen
seitlich und die L-förmigen Profilabschnitte 50a, 50b hinsichtlich des Schubstücks
11. Seine Höhe entspricht im wesentlichen der Höhe a50.
[0040] Ebenfalls zwei laterale Stege 4b",4' greifen unter dieselben Profilabschnitte 50a,
50b, hinsichtlich des horizontalen Schenkels 4b des Winkels 4. Auch die Höhe ist hier
im Wesentlichen gleich ausgebildet. Jeweils ein Zwischenabschnitt 11* und 4b* liegt
zwischen den beiden Führungsschenkeln für die beiden beschriebenen Bauteile.
[0041] Der Schenkel 4b hat außerdem eine zum Stegabschnitt 50 weisende Vertiefung 40, in
der das Drehgelenk 14, beispielsweise durch einen Nietkopf, aufgenommen werden kann.
[0042] Die Montage war an der Figur 4 ersichtlich. Das Schubstück 11 wird zunächst in die
Stegabschnitte 50a, 50b eingeschoben, um zwischen ihnen geführt zu werden. Dann wird
der Winkel 4 mit der beschriebenen T-förmigen Ausbildung nach Figur 7a auch in dieselbe
Führung eingeschoben. Anschließend kann der Flügel F mit den Lagerstellen 8, 13 am
Blendrahmen, bzw. einer zugehörigen Platte montiert werden, wie das die Figur 5 veranschaulicht.
[0043] In der Figur 5 soll im Rahmen einer Übersicht gezeigt werden, wie die Gelenkstellen
13, 8 am Blendrahmen und 14, 7 am Flügel arbeiten. Der Abstand bb am Blendrahmen ist
wesentlich größer als derjenige Abstand aa am Flügel. Der Abstand aa ist weniger als
ein Drittel des Abstandes bb. Die eingezeichnete vertikale Achse 7a wird durch den
aufragenden Zapfen des kurzen Lenkers 6 definiert, so dass das Drehlager 7 eine vertikale
Achse 7a aufweist. Diese vertikale Drehachse 7a ist die Schwenkachse des Flügels gegenüber
dem kurzen Lenker 6, aber nicht die Schwenkachse des Flügels gegenüber dem Blendrahmen,
die dieser Achse gegenüber verlagert ist und sich als Mischung aus Drehbewegung und
lateraler Verlagerungsbewegung ergibt.
[0044] Deutlich ersichtlich ist die als Streifen ausgebildete Aufnahme 40 in Figur 5, in
der eine Lagerstelle 14 des Hauptlenkers 12 vorgesehen ist, der seinerseits über die
Lagerstelle 13 an der Blendrahmenplatte drehbar angeordnet ist. Die
Drehlagerstelle 17 verbindet den zweiten Lenker, um das Schubstück 11 an seinem in
Figur 5 nach unten weisenden Ende drehbare zu lagern. Die zugehörige Lagerstelle 11
verschiebt sich aber beim Schließen des Flügels, während das Schubstück 11 in der
Führung 50a, 59b sich von dem Winkel 4 entfernt. Damit ist keine direkte, starre und
durch ein Metallteil fest vorgegebene Abstandsbeziehung vom Lagerstück 11 zum Winkel
4 gegeben. Diese wird vielmehr über zwei Lenkerabschnitte der zwei beschriebenen Lenker
9, 12 gesteuert erreicht, unterstützt von der Führung 50a, 50b. Eine Halteschiene
oder Halteplatte ist auf der Flügelrahmenseite deshalb nicht erforderlich. Sie wird
durch die Führung 50, 50a, 50b des Metallprofils bereitgestellt.
[0045] Das Schubstück 11 ist in seiner Länge größer ausgebildet, als in seiner Breite, um
beim Schieben nicht zu verkanten. Seine Ausbildung aus Kunststoff begünstigt die Gleiteigenschaften,
ohne dass eine gesonderte Schmierung erforderlich ist.
[0046] Im geschlossenen Zustand greifen die beiden zueinander weisenden Ausnehmungen 9c,
12c der beiden Lenker 9, 12 ineinander und die gegensinnig verlaufenden Kröpfungen
9b, 12b erlauben ein Verändern der Höhenlage der sich im Falzbereich hier kreuzenden
Lenker. Dieser Kreuzungsbereich K ist im geschlossenen Zustand in Figur 6 eingezeichnet,
während er sinngemäß durch den Bogenpfeil K in Figur 5 verdeutlicht wird.
[0047] Zur näheren Ausführung der T-Form nach Figur 7a, 7b kann darauf verwiesen werden,
dass diese an die jeweilige Profilgeometrie der Führungsstege 50a, 50b angepasst wird.
Meist ist zur Schaffung von ausreichender Stabilität bei dem Winkelstück 4 der mittlere
Steg 4b* stärker oder dicker ausgebildet, als die lateral zum Hintergreifen der L-förmigen
Profilabschnitte 50a, 50b vorgesehenen Führungsstege 4b', 4b". Dieses trotzt der vorgesehenen
streifenförmigen Ausnehmung 40, die für das zumindest eine weitere Gelenk 14 vorgesehen
wird.
[0048] Die Höhe des jeweils im Querschnitt T-förmigen Stücks 11 oder 4 kann auch im mittleren
Bereich 4b*, 11* an die Höhe a50 der Profilabschnitte 50a, 50b als "Führungen" angepasst
sein, zumindest im Wesentlichen.
[0049] Die Fixierung des horizontalen Schenkels 4b des Winkelstücks 4 muss nicht im horizontalen
Abschnitt des Holms erfolgen, sondern wird bevorzugt im vertikalen Abschnitt an einer
Stelle des vertikalen Schenkels 4a vorgenommen, die oberhalb der Verdickung 4c liegt.
Hier sind zwei Montageöffnungen 5 vorgesehen, die eine Schraubbefestigung am vertikalen
Flügelholm ermöglichen, wie es durch zwei sinngemäß eingezeichnete Vorbohrungen in
Figur 4 erkennbar ist.
[0050] Ist der vertikale Schenkel mit entsprechenden Montagemitteln schraubend montiert,
liegt auch der horizontale Schenkel 4b in der Führung 50a, 50b in Längsrichtung fest.
Ihm gegenüber kann dann das Schubstück 11 abstandsveränderlich bewegt werden, aber
nur in Längsrichtung. Bei dieser Längsbewegung verändert sich die Winkellage der beiden
Lenker 9, 12 relativ zueinander und die Winkellage des Hauptlenkers 6, der die Gewichtsübertragung
des Flügels übernimmt.
1. Beschlag zum Schwenköffnen eines Flügels gegenüber einem Festrahmen (B) mit einem Winkelstück
für eine Montage im Eckbereich (F1) eines Flügelrahmens (50) aus einem Metallprofil,
wobei auf der Seite des Flügels (F) oder der dem Flügel (F) zugedachten Seite das
Winkelstück (4;4a,4b) einen ersten Schenkel, einen dazu im Wesentlichen senkrecht
verlaufenden zweiten Schenkel und einen Eckbereich zwischen beiden Schenkeln aufweist;
(i) wobei im Eckbereich des Winkelstücks eine Aufnahme für einen Zapfen (7) eines
kurzen, starken Lenkers (6) vorgesehen ist, um das Winkelstück (4) gegenüber dem kurzen
Lenker (6) um eine vertikale Achse (7a) drehbar zu lagern;
(ii) wobei der erste Schenkel (4b) des Winkelstücks (4) eine von dem Eckbereich beabstandete
Lagerstelle (14) für einen weiteren Lenker (12) aufweist und einen zum Einschieben
in oder zwischen Profilstege (50a,50b) des Flügelrahmens (50) geeigneten oder angepassten
Querschnitt aufweist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, wobei der zum Einschieben geeignete Querschnitt des ersten
Schenkels zumindest zwei Randstege (4b',4b") aufweist, geeignet zum Untergreifen von
winkelförmigen Profilstegen (50a,50b) des Flügelrahmens.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, wobei der erste Schenkel einen Mittelsteg (4b*) aufweist,
der eine Höhe (als Stärke/Dicke) besitzt, die im Wesentlichen der Höhe der sich zum
Falzraum erstreckenden Profilstege entspricht (a50).
4. Beschlag nach Anspruch 1, wobei ein Schub- oder Schiebestück (11) über zumindest einen
Lenker (9,12) abstandsveränderlich zum Winkelstück (4) mit diesem gekoppelt ist, und
wobei das Schubstück (11) entsprechend dem ersten Schenkel des Winkelstücks zum Einschieben
zwischen die Profilstege (50a,50b) des Flügelrahmens angepasst oder geeignet ist.
5. Beschlag mit Schubstück nach Anspruch 4, montiert an einem Beschlag mit mehreren Lenkern
(6,9,12), wobei das Schubstück - im Querschnitt - einen Mittelabschnitt (11*) und
zumindest zwei davon lateral abragende Führungsstege (11', 11 ") aufweist, um unter
zumindest L-förmige Profilstege (50a, 50b) des Flügelrahmens zu greifen und von diesen
längsverschieblich geführt zu werden.
6. Beschlag nach Anspruch 1, wobei der erste Schenkel (4b) des Winkelstücks eine zum
Flügelrahmen weisende, sich in Richtung des ersten Schenkels erstreckende Vertiefung
(40) aufweist, zur Aufnahme eines Montagemittels, insbesondere eines Nietkopfes, um
eine zumindest Schwenkbewegungen zulassende Gelenkstelle (14) eines weiteren Lenkers
(12) an diesem Schenkel auszubilden.
7. Beschlag nach Anspruch 1, wobei der zweite Schenkel (4a) des Winkelstücks in seinem
Endbereich Montageöffnungen aufweist (5), zur Festlegung und Fixierung des Winkelstücks
am vertikalen Holm des Flügelrahmens und damit auch zur fixierenden Festlegung des
horizontalen ersten Schenkels (4b) des Winkelstücks am horizontalen Holm des Flügelrahmens
im Eckbereich (F1).
8. Beschlag nach Anspruch 1 oder 7, wobei der zweite Schenkel (4a) vom Eckbereich erstreckend
eine Verstärkung (4c), insbesondere eine Verdickung aufweist, zur drehbaren Führung
des Zapfens (7) des kurzen Lenkers (6).
9. Beschlag nach Anspruch 1 oder 4, wobei der erste Schenkel (4b) des Winkelstücks eine
zum Schubstück (11) gerichtet Rastaufnahme (4d) aufweist, insbesondere zur Aufnahme
einer Verrastungsnase (11b) am Schubstück nach einer Annäherung des Schubstücks an
das Winkelstück.
10. Verfahren zum drehbeweglichen Koppeln eines Flügels (F) gegenüber einem Fest- oder Blendrahmen
(B), wobei
- im Eckbereich des Flügels ein steifes Winkelstück (4;4a,4b) gegenüber dem Flügel
unbeweglich ist, aber über zumindest einen Lenker (6,9,12) gegenüber dem Festrahmen
(B) beim Öffnen oder
beim Schließen des Flügels relativ-bewegt wird;
- ein Führungsstück (11) beim Öffnen oder beim Schließen des Flügels seinen Abstand
(c) gegenüber dem Winkelstück (4) relativ verändert und dabei in einem oder zwischen
zwei Profilabschnitt(en) (50,50a,50b) des Flügels geführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Führung eine Längsführung ist, insbesondere
ausgebildet als eine Gleitlagerung.
12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Flügel einen Metallprofil-Rahmen aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei das Führungsstück (11) über zumindest einen
Steuerlenker (9,12) mit dem Winkelstück (4) abstandsvariabel gekoppelt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 10 oder 13, wobei keine starre Verbindung zwischen dem Führungsstück
(11) und dem Winkelstück (4) vorgesehen ist, insbesondere das Führungsstück sich auf
einer relativen Höhenlage befindet, die im Wesentlichen der Höhenlage des ersten Schenkels
(4a) des Winkelstücks (4) entspricht.
15. Verfahren nach Anspruch 10 oder 14, wobei das Führungsstück nur über Lenker (9,12)
mit dem Winkelstück gekoppelt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 10 oder 15, wobei das Führungsstück (11) über zwei, mit einem
Drehgelenk (17) gekoppelte Lenker (9,12) mit dem Winkelstück (4) in Wirkverbindung
steht und bei einer Veränderung der Winkellage der Lenker in seinem Abstand gegenüber
dem Winkelstück verändert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei die beiden Lenker (9,12) sich im geschlossenen Zustand
des Beschlages im Falzraum zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen kreuzen und im Kreuzungsbereich
beide Lenker eine Kröpfung (9b,12b) und eine zueinander weisende seitliche Ausnehmung
(9c,12c) aufweisen.
18. Verfahren nach Anspruch 17 oder 16, wobei einer der beiden Lenker (9,12) nicht am
Blendrahmen angelenkt ist, insbesondere derjenige Lenker (9), der das Führungsstück
(11) auf seinem vom Blendrahmen weg weisenden Endabschnitt - in der Öffnungsstellung
gesehen - trägt.
19. Winkelstück angepasst und geeignet für den Eckbereich (F1) eines Metallflügel-Rahmens (50) im
Umfang eines Dreh-Kipp-Beschlags zum Führen der Bewegung eines Flügels gegenüber einem
Festrahmen (B), wobei der Beschlag das Winkelstück (4) aufweist und
(aa) einen kurzen, starken Lenker (6);
(bb) mindestens einen - gegenüber dem kurzen Lenker - längeren
Lenker (12); wobei
- die Lenker (9,12) in einem ersten Abstand (bb) auf der Seite des nicht beweglichen
Festrahmens schwenkend lagerbar sind (8,13) und auf der Seite des Winkelstücks (4;4a,4b)
zur Montage am beweglichen Flügel in einem zweiten Abstand (aa) schwenkbar gelagert
sind (7,14), um das Winkelstück (4;4a,4b) gegenüber dem Festrahmen (B) relativ zu
bewegen und zu verschwenken;
- das Winkelstück (4;4a,4b) zur Verstärkung - zumindest im Bereich des zweiten Abstandes
(aa,4b) - im Querschnitt im wesentlichen T-förmig ausgebildet ist.
20. Winkelstück nach vorigem Anspruch, wobei
- die T-Form zwei laterale Einschubstege (4b',4b") und einen ihnen gegenüber stärkeren
oder dickeren Hauptsteg (4b*) aufweist; oder
- der zweite Abstand (aa) kleiner als der erste Abstand (bb) ist, insbesondere ein
Verhältnis der beiden Abstände kleiner als ein Drittel ist; oder
- das Winkelstück zwei Schenkel aufweist und der zu einem Schubstück (11) weisende
Schenkel (4b) im wesentlichen dieselbe Breite besitzt, wie das Schubstück, um sowohl
den Schenkel wie auch das Schubstück in oder zwischen Profilabschnitte (50a,50b) des
Flügelrahmen einzuschieben oder einschieben zu können; oder
- die T-Form sich auch über den ersten Abstand (aa) hinaus erstreckt;
- ein im Wesentlichen gesamter horizontaler Schenkel (4b) des Winkelstücks (4) (im
Wesentlichen) T-förmig ausgebildet ist.