[0001] Die Erfindung betrifft eine Zugangsvorrichtung, insbesondere für eine mobile oder
stationäre Müllentsorgungseinrichtung, umfassend eine zwischen einer Offenstellung
und einer Schließstellung verstellbare Klappenanordnung, welche in der Offenstellung
eine Zugangsöffnung zu einem dahinter liegenden Raum, beispielsweise für den Einwurf
von Müll, freigibt und in der Schließstellung die Zugangsöffnung blockiert. Die Zugangsvorrichtung
umfasst dabei eine Anordnung eines oder mehrerer elektrischer Verbraucher.
[0002] Zugangsvorrichtungen dieses Typs sind im Stand der Technik bekannt. Beispielsweise
offenbart
DE 199 50 328 A1 eine Lösung, bei welcher ein Benutzer einen als Zugangsschlüssel dienenden Gegenstand
mit einer Schnittstelle der Zugangsvorrichtung in Verbindung bringen muss, wenn er
Müll in einen Müllcontainer einwerfen will. Eine in der Zugangsvorrichtung enthaltene
Steuerelektronik liest Zugangsberechtigungsdaten von dem Schlüssel aus und erzeugt
sodann geeignete Steuersignale, welche zur Entriegelung einer Zugangsklappe führen.
Der Benutzer kann dann die Zugangsklappe händisch öffnen und den Müll in den Container
einwerfen. Der für die Energieversorgung der Steuerelektronik und der von dieser gesteuerten
Aktuatoranordnung zur Ver- und Entriegelung der Zugangsklappe benötigte Strom kommt
hierbei von dem Schlüssel, der hierzu eine Batterie- oder Akkumulatoranordnung enthält.
[0003] Nachteilig an der Lösung gemäß
DE 199 50 328 A1 ist, dass bei entladener Batterie bzw. bei entladenem Akkumulator des Schlüssels
ein Einwerfen von Müll in den Müllcontainer nicht mehr möglich ist und es für den
Benutzer regelmäßig umständlich ist, die Schlüsselbatterie bzw. den Schlüsselakkumulator
auszutauschen bzw. wieder aufzuladen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zugangsvorrichtung für eine Müllentsorgungseinrichtung
der eingangs bezeichneten Art bereitzustellen, bei welcher die elektrische Energieversorgung
der in der Zugangsvorrichtung enthaltenen elektrischen Verbraucher zuverlässiger gestaltet
werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass zur Deckung zumindest
eines Teils des elektrischen Energiebedarfs der elektrischen Verbraucheranordnung
eine Stromerzeugungsvorrichtung vorgesehen ist, welche aus mechanischer Arbeit eines
Benutzers der Müllentsorgungseinrichtung elektrische Energie erzeugt. Die erfindungsgemäße
Zugangsvorrichtung ermöglicht es einem Benutzer, den für die elektrischen Verbraucher
der Zugangsvorrichtung benötigten elektrischen Strom vollständig oder zumindest teilweise
nach Bedarf selbst zu erzeugen. Die Funktion der Zugangsvorrichtung kann somit zuverlässig
gewährleistet werden. Es bedarf nicht eines vorherigen mühsamen Austausches einer
entladenen Batterie durch eine neue, um die Zugangsvorrichtung zum Mülleinwurf nutzen
zu können. Sofern die Zugangsvorrichtung einen mittels der Stromerzeugungsvorrichtung
ladbaren Akkumulator enthält und dieser nicht mehr ausreichend geladen ist, kann der
Benutzer durch Verrichtung mechanischer Arbeit an der Stromerzeugungsvorrichtung den
Ladezustand des Akkumulators wieder auffrischen und so den benötigten Strombedarf
decken.
[0006] Es ist möglich, alle elektrischen Energieverbraucher der Zugangsvorrichtung zumindest
teilweise mit dem von der Stromerzeugungsvorrichtung erzeugten Strom zu versorgen.
Alternativ ist es möglich, nur einen Teil der Energieverbraucher der Zugangsvorrichtung
mit diesem Strom zu speisen und den restlichen Strombedarf aus einer Batterieanordnung
zu decken. Überdies ist es möglich, für einen oder mehrere elektrische Verbraucher
der Zugangsvorrichtung die Stromversorgung zwischen einer Speisung mit dem von der
Stromerzeugungsvorrichtung erzeugten Strom und einer Speisung aus einer Batterieanordnung
umschalten zu können, beispielsweise abhängig vom Ladezustand einer mittels der Stromerzeugungsvorrichtung
ladbaren Akkumulator- oder/und Kondensatoranordnung.
[0007] Insbesondere kann die Verbraucheranordnung mindestens einen eine elektrische Dauerversorgung
benötigenden Verbraucher umfassen, beispielsweise ein elektrisches bzw. elektronische
Bauteil, welches als Uhr dient und fortlaufend Zeitangaben bereitstellt. Solche Zeitangaben
werden beispielsweise benötigt, um den Mülleinwurf der Nutzer der Müllentsorgungseinrichtung
nach Datum und Tageszeit zu protokollieren und später abzurechnen. Zur wenigstens
teilweisen Deckung des elektrischen Energiebedarfs eines derartigen Dauerverbrauchers
kann dann mindestens ein mittels der Stromerzeugungsvorrichtung ladbarer Akkumulator
vorgesehen sein. Dieser kann zur alleinigen Deckung des Energiebedarfs des Dauerverbrauchers
dienen, oder es kann zur Deckung eines Teils des Energiebedarfs des Dauerverbrauchers
zusätzlich zu dem mindestens einen Akkumulator mindestens eine Batterie vorgesehen
sein.
[0008] Für die Umsetzung der vom Benutzer verrichteten mechanischen Arbeit in elektrische
Energie kann beispielsweise auf einen elektrischen Gleichstromgenerator zurückgegriffen
werden. Es versteht sich, dass alternativ auch ein Wechselstromgenerator mit anschließendem
Gleichrichter verwendet werden kann.
[0009] Für eine zeitliche Entkopplung der vom Benutzer zu verrichtenden mechanischen Arbeit
vom Betrieb der elektrischen Verbraucher der Zugangsvorrichtung ist es zweckmäßig,
wenn die Stromerzeugungsvorrichtung mindestens einen Energiespeicher zum Speichern
wenigstens eines Teils der erzeugten elektrischen Energie umfasst. Je nach elektrischem
Verbrauch der Verbraucher und der Stromerzeugungskapazität der Stromerzeugungsvorrichtung
kann der Energiespeicher eine Akkumulatoranordnung oder eine Kondensatoranordnung
umfassen. Auch eine kombinierte Akkumulator- und Kondensatoranordnung ist selbstverständlich
möglich.
[0010] Die Zugangsvorrichtung kann eine mit der Klappenanordnung zusammenwirkende, zwischen
einem Freigabezustand und einem Sperrzustand verstellbare Sperreinrichtung umfassen,
welche in dem Freigabezustand ein Öffnen der geschlossenen Klappenanordnung gestattet
und in dem Sperrzustand die geschlossene Klappenanordnung gegen Öffnen sperrt. Dabei
kann die Sperrvorrichtung als einen Verbraucher der Verbraucheranordnung einen elektrisch
betriebenen Steller für ein Verriegelungselement oder/und ein Entriegelungselement
der Sperreinrichtung umfassen. Ein solcher Steller kann beispielsweise ein elektromotorischer
oder ein elektromagnetischer Steller sein. Für eine mögliche Ausgestaltung eines Verriegelungs-
oder/und Entriegelungsmechanismus mit einem durch einen derartigen Steller betätigbaren
Verriegelungs- oder/und Entriegelungselement kann beispielsweise auf die eingangs
erwähnte
DE 199 50 328 A1 und konkret auf die dort in den Figuren gezeigte Entriegelungseinrichtung 16 und
die Verriegelungseinrichtung 18 verwiesen werden. Es versteht sich, dass beliebige
andere Ausgestaltungen eines Verriegelungs- oder/und Entriegelungsmechanismus möglich
sind, der mittels eines oder mehrerer elektrisch betriebener Steller betätigbar ist.
[0011] Alternativ oder zusätzlich kann die Zugangsvorrichtung als einen elektrischen Verbraucher
eine Elektronikbaugruppe umfassen, welche dazu eingerichtet ist, Daten von einem externen
Kenndatenträger zu erfassen und zu verarbeiten. Auch bezüglich einer solchen Elektronikbaugruppe
kann beispielsweise auf die erwähnte
DE 199 50 328 A1 verwiesen werden, wo in Fig. 1 eine Schnittstelle 10 sowie eine Steuereinrichtung
14 als elektronische Komponenten zum Lesen bzw. Erfassen von Zugangsberechtigungsdaten
von einem Zugangsschlüssel, zum Auswerten dieser Daten sowie zum Speichern der Daten
oder hiervon abgeleiteter Daten offenbart sind. Als Kenndatenträger bzw. Schlüssel
kommt im Rahmen der Erfindung beispielsweise eine Chipkarte, eine Magnetkarte, ein
RFID-Transponder, ein Objekt mit einem optisch auslesbaren Strichcode oder einem anderen
Mustercode und dergleichen infrage.
[0012] Die körperliche Gestalt des Kenndatenträgers spielt im Rahmen der Erfindung keine
Rolle; neben Karten sind beliebige andere Formen denkbar. Die Kenndaten können in
maschinenlesbarer Form auf dem Kenndatenträger niedergelegt sein; vorstellbar ist
im Rahmen der Erfindung auch eine mechanische Codierung des Kenndatenträgers nach
Art eines Schlüssels für ein mechanisches Türschloss.
[0013] Die Erfindung kann mit passiven Kenndatenträgern verwendet werden, die keine eigene
Stromversorgung besitzen. Es versteht sich freilich, dass die Erfindung gleichermaßen
mit aktiven Kenndatenträgern verwendet werden kann, die eine eingebaute Batterie oder
einen Akkumulator besitzen, um etwaige interne Schaltkreise des Kenndatenträgers daraus
zu versorgen oder/und um über eine Schnittstelle Strom in die Zugangsvorrichtung einspeisen
können.
[0014] Insbesondere kann zumindest ein Teil der für die Stromerzeugung benötigten Komponenten
in den Kenndatenträger bzw. Schlüssel integriert sein. Vorzugsweise sind dies zumindest
ein benutzerseitig betätigbares Betätigungsorgan zur Verrichtung der mechanischen
Arbeit (z.B. eine fingerbetätigbare Drehwalze) sowie eine elektrische Generatoreinheit
(Dynamo). Zweckmäßigerweise enthält der Schlüssel ferner einen Akkumulator, der den
erzeugten Strom speichern kann.
[0015] Für die Verrichtung der für die elektrische Energieerzeugung erforderlichen mechanischen
Arbeit umfasst die Stromerzeugungsvorrichtung zweckmäßigerweise mindestens ein durch
den Benutzer der Müllentsorgungseinrichtung betätigbares Betätigungsorgan. Dieses
Betätigungsorgan kann finger-, hand- oder fußbetätigbar sein und beispielsweise als
Hebel, Pedal, Schieber, Kurbel oder Rolle ausgebildet sein.
[0016] Bei herkömmlichen Hausmüllschleusen und anderen Zugangsvorrichtungen für Müllentsorgungseinrichtungen
ist oftmals eine manuell bedienbare Zugangsklappe vorgesehen, die händisch zu öffnen
ist und nach dem Öffnen entweder händisch zu schließen ist oder sich unter der Wirkung
einer Rückstellfederanordnung oder/und unter der Wirkung ihres Eigengewichts selbsttätig
wieder schließt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Klappenanordnung
deshalb zur Handbedienung (oder Fußbedienung) ausgebildet. Dabei kann das für die
elektrische Energieerzeugung vorgesehene Betätigungsorgan zugleich zur Bedienung der
Klappenanordnung dienen.
[0017] Hierzu kann es gemäß einer Variante zwischen zwei Arbeitspositionen umstellbar sein,
in deren einer es lediglich eine Bedienung der Klappenanordnung gestattet und in deren
anderer es lediglich zur elektrischen Energieerzeugung nutzbar ist. Gemäß einer anderen
Variante kann es einen Gesamtbewegungsbereich (beispielsweise maximaler Schwenkbereich
eines Hebels) besitzen, von dem ein Teil nur zur elektrischen Energieerzeugung nutzbar
ist, während eine Bedienung der Klappenanordnung nur innerhalb des verbleibenden Teils
des Gesamtbewegungsbereichs möglich ist. Zweckmäßigerweise beginnt der allein für
die Energieerzeugung nutzbare Teil des Gesamtbewegungsbereichs des Betätigungsorgans
dabei an einer Ruheposition des Betätigungsorgans, d.h. ausgehend von der Ruheposition
ist längs eines ersten Teils des Gesamtbewegungsbereichs nur eine Energieerzeugung
möglich, ohne dass dies mit einer Betätigung der Klappeneinheit einhergeht.
[0018] Es ist aber alternativ auch vorstellbar, dass für die Bedienung der Klappenanordnung
gesonderte Klappenbedienformationen vorgesehen sind, etwa ein gesonderter Bedienhebel
oder ein gesonderter Handgriff unmittelbar an der Klappenanordnung.
[0019] Die Klappenanordnung und das Betätigungsorgan können Teil einer zu einer Baueinheit
vormontierbaren Müllschleuse sein. Auf diese Weise können bestehende herkömmliche
Müllschleusen ohne eigene Stromerzeugungsvorrichtung problemlos nach- bzw. umgerüstet
werden.
[0020] Generell kann die Stromerzeugungsvorrichtung in ein von einem Benutzer tragbares
Objekt eingebaut sein. Als Betätigungsorgan der tragbaren Stromerzeugungsvorrichtung
sind beispielsweise ein Schieber, ein Druckknopf, ein Drehrädchen oder dergleichen
denkbar. Zudem ist es auch vorstellbar, dass das Betätigungsorgan derart ausgebildet
ist, dass es z.B. durch Schütteln der tragbaren Stromerzeugungsvorrichtung betätigt
wird, um Energie zu erzeugen.
[0021] Wenn im Rahmen der Erfindung von einer Klappenanordnung die Rede ist, so umfasst
dies sowohl einteilige Zugangsklappen als auch mehrteilige Zugangsklappen. Der Wechsel
der Klappenanordnung zwischen Offen- und Schließstellung kann beispielsweise durch
Verschwenken einer Klappe der Klappenanordnung oder durch Verlagerung einer solchen
Klappe längs der Klappenebene derselben erfolgen.
[0022] Mögliche Bedienweisen für die erfindungsgemäße Zugangsvorrichtung sind wie folgt.
Gemäß einer Bedienweise kann es erforderlich sein, dass der Benutzer die Stromerzeugungsvorrichtung
solange mechanisch bedient, bis seine Zugangsberechtigung geprüft und die Sperreinrichtung
in den Freigabezustand überführt wurde. Diese Bedienweise wird insbesondere dann nötig
sein, wenn die Stromerzeugungsvorrichtung keine Zwischenspeicherung bzw. Pufferung
der elektrischen Energie mittels eines Akkumulators oder eines Kondensators ermöglicht
bzw. der Kenndatenträger passiv ist. Gemäß einer anderen Bedienweise kann es genügen,
wenn der Benutzer zu Anfang die Stromerzeugungsvorrichtung einmal bedient, wobei die
hierbei erzeugte elektrische Energie dann den gesamten Stromverbrauch der erfindungsgemäßen
Zugangsvorrichtung bis zur Freigabe der Klappenanordnung deckt. Diese Bedienweise
ist insbesondere dann möglich, wenn die Stromerzeugungsvorrichtung eine Zwischenspeicherung
der elektrischen Energie ermöglicht. Es kann aber auch sein, dass der Benutzer mit
Unterbrechungen mehrmals die Stromerzeugungsvorrichtung bedienen muss, um nacheinander
den für verschiedene elektrische Verbraucher benötigten Strom sozusagen stückweise
zu erzeugen.
[0023] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Zugangsvorrichtung
umfasst diese ein Funkmodul zur Funkübertragung von Daten, wie beispielsweise benutzerspezifischen
Abrechnungsdaten. Auch dieses Funkmodul bildet vorzugsweise einen mit elektrischer
Energie, die von der Stromerzeugungsvorrichtung erzeugt wurde, versorgten Verbraucher.
Das Funkmodul kann beispielsweise zu vorgegebenen Zeitpunkten aktiv werden und zwischenzeitlich
gesammelte Abrechnungsdaten abschicken. Es kann auch auf Veranlassung eines vor Ort
befindlichen Mitarbeiters einer Müllentsorgungs- oder Abrechnungsfirma die Funkabsendung
der gesammelten Daten vornehmen. Bei Bedarf kann dieser Mitarbeiter den von dem Funkmodul
benötigten Strom mittels der Stromerzeugungsvorrichtung erzeugen.
[0024] Die erfindungsgemäße Zugangsvorrichtung kann über lange Zeiträume ohne Wartung auskommen
und ermöglicht eine zuverlässige Energieversorgung der in der Zugangsvorrichtung enthaltenen
elektrischen Verbraucher.
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1A eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer auf einer Müllentsorgungseinrichtung
aufzusetzenden Müllschleuse,
Fig. 1B die Müllschleuse der Fig. 1A in einer Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel einer Müllschleuse,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel einer Müllschleuse und
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein viertes Ausführungsbeispiel einer Müllschleuse.
[0026] Die in den Fig. 1A und 1B gezeigte, mit 1 bezeichnete Müllschleuse ist in an sich
bekannter Weise zur Montage auf einem nicht näher dargestellten Rollcontainer für
Hausmüll vorgesehen. Solche Müllcontainer werden beispielsweise in Wohnanlagen aufgestellt
und dienen als gemeinschaftliches Mülldepot. Die Müllschleuse kann gleichermaßen in
einem Wohn- oder Bürogebäude an einer Einwurfstelle angebracht sein, wo Müll in einen
gebäudeinternen Müllschacht eingeworfen werden kann, durch den der Müll in ein Auffanglager
im Keller des Gebäudes fällt. Häufig sind bei Gebäuden mit einem solchen Müllschacht
auf jedem Stockwerk eine oder mehrere Einwurfstellen mit je einer Müllschleuse vorhanden.
[0027] Angesichts der gestiegenen Kosten für die Müllentsorgung ist es nicht unüblich geworden,
das Einwerfen von Müll nur mit einem speziellen "Schlüssel" (z.B. codierte Zugangskarte)
zu gestatten und die Einwurfmengen der Anwohner bzw. Nutzer zu erfassen und abzurechnen.
Der Schlüssel verhindert einen freien Zugang zu dem Mülldepot und die Codierung erlaubt
eine individuelle Prüfung der Zugangsberechtigung. Die Schleuse 1 dient in Verbindung
mit dem Schlüssel dazu, den eingeworfenen Müll auch mengenmäßig den einzelnen Nutzern
zuweisen zu können. Sie besitzt eine Außenklappe 10, die zur Seite bewegbar ist und
darunter einen Schleusenraum begrenzter Größe bereitstellt, in welchen der Nutzer
seinen Müll hineinlegen kann. Erst nach bzw. mit dem Schließen der Außenklappe 10
öffnet sich der Schleusenraum nach unten, so dass der eingelegte Müll in das Depot
(z.B. Container) fallen kann. Die begrenzte Größe des Schleusenraums verhindert, dass
ein Nutzer große Mengen Müll auf einmal einwerfen kann. Stattdessen kann er den Müll
sozusagen nur Portion für Portion einwerfen, was eine genauere Abrechenbarkeit und
Aufteilung der gesamten Entsorgungskosten auf die einzelnen Nutzer erlaubt.
[0028] Die Müllschleuse 1 bildet ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zugangsvorrichtung.
Die Außenklappe 10 bildet dabei eine Klappenanordnung im Sinne der Erfindung.
[0029] Damit die Außenklappe 10 in ihrer geschlossen Stellung nicht ohne weiteres geöffnet
werden kann, sondern nur nach vorheriger Prüfung der Zugangsberechtigung, ist die
Müllschleuse 1 mit einer Sperreinrichtung ausgeführt, welche allgemein zwischen einem
Freigabezustand und einem Sperrzustand verstellbar ist. In dem Sperrzustand ist die
Außenklappe 10 in ihrer geschlossen Stellung verriegelt, was ein Öffnen unmöglich
macht. In dem Freigabezustand der Sperreinrichtung ist die Außenklappe 10 dagegen
in ihrer geschlossenen Stellung entriegelt ist, d.h. die (geschlossene) Außenklappe
10 kann geöffnet werden. In einer rein beispielhaften und keinesfalls beschränkend
gedachten Ausgestaltung kann die Sperreinrichtung ein hin und her beweglich angeordnetes
Riegelelement 11 aufweisen, das mittels einer beispielsweise elektromotorischen oder/und
elektromagnetischen Stellanordnung 15 zwischen einer Verriegelungsposition (entsprechend
dem Sperrzustand der Sperreinrichtung) und einer Entriegelungsposition (entsprechend
dem Freigabezustand) verstellt werden kann.
[0030] Nach dem Mülleinwurf muss die Außenklappe 10 wieder in ihre Schließstellung zurückkehren
und anschließend verriegelt werden. Dies kann beispielsweise durch nicht näher dargestellte
Rückstellfedermittel unterstützt sein, die an der Außenklappe 10 oder/und an dem Riegelelement
11 angreifen.
[0031] Die Müllschleuse 1 weist ferner ein Lesegerät 12 auf, mittels welchem Kenndaten von
einem Zugangsberechtigungsschlüssel gelesen werden können. Die Kenndaten weisen beispielsweise
einen konkreten Benutzer individuell aus und werden neben der Berechtigungsprüfung
auch zu Abrechnungszwecken verwendet. Gekoppelt mit dem Lesegerät 12 ist eine prozessorbasierte
Auswerte- und Steuereinheit 14, welche die gelesenen Daten verarbeitet und hieraus
Abrechnungsdaten erzeugt, die sie in einem nicht näher dargestellten Speicher schleusenintern
speichert und ggf. per Funk (mittels eines Datendienstes eines Mobilkommunikationsnetzes)
an eine Abrechnungszentrale oder einen in einem Müllfahrzeug umfassten Datenspeicher
übermitteln kann. Die Auswerte- und Steuereinheit 14 steuert auch die Stellanordnung
15 im Sinne eines Entriegelns der Klappe 10, sofern ein autorisierter Nutzer einen
korrekten Schlüssel präsentiert.
[0032] Das Lesegerät 12, die Auswerte- und Steuereinheit 14 sowie die Stellanordnung 15
sind elektrische Verbraucher, die für ihren Betrieb elektrische Energie benötigen
(Gleich- oder/und Wechselstrom). In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die
Müllschleuse 1 und die zugehörige Müllentsorgungseinrichtung, was die elektrische
Energieversorgung anbelangt, abgesehen von einer internen Dauerenergiequelle zur permanenten
Versorgung von nur wenig Energie benötigenden elektrischen Dauerverbrauchern, wie
einer Uhr, autark, d.h. sie sind nicht von einer externen Energiequelle (z.B. Batterie
im Schlüssel, öffentliches Stromversorgungsnetz) abhängig. Stattdessen ist die Müllschleuse
1 mit Mitteln ausgeführt, welche es einem Benutzer des Schleuse 1 ermöglichen, den
für den ordnungsgemäßen Schleusenbetrieb benötigten Strom durch mechanische Arbeit
selbst zu erzeugen. Im Beispiel der Fig. 1A, 1B ist hierzu an einem Gehäusekasten
18 der Müllschleuse 1 ein um eine Achse A schwenkbarer, außen abstehender Handhebel
20 gehalten. Der Handhebel 20 bildet ein Betätigungsorgan im Sinne der Erfindung.
Er erfüllt zwei Funktionen: einerseits dient er zum manuellen Öffnen der Klappe 10,
nachdem diese entriegelt wurde, andererseits dient er zur Verrichtung mechanischer
Arbeit, die für die Erzeugung der von der elektrischen Verbrauchern der Schleuse 1
benötigten elektrischen Energie von einem Benutzer zu erbringen ist.
[0033] Wie aus der Seitenansicht der Fig. 1B ersichtlich und durch Pfeile angedeutet, ist
der Handhebel 20 um die Achse A insgesamt um einen Winkelbereich schwenkbar, der sich
aus zwei Teilwinkelbereichen 22, 24 zusammensetzt. Die Ruheposition des Handhebels
20 ist die am unteren Ende des Teilwinkelbereichs 22. Ausgehend von dieser Ruheposition
ist es durch Hin- und Herschwenken des Handhebels 20 innerhalb des Teilwinkelbereichs
22 möglich, Strom zu erzeugen. Eine Bewegung der (noch verriegelten) Klappe 10 erfolgt
hierbei nicht. In dem Teilwinkelbereich 22 ist die Klappe 10 mechanisch von dem Handhebel
20 entkoppelt.
[0034] Die durch Verschwenkung des Handhebels 20 innerhalb des Teilwinkelbereichs 22 erzeugte
elektrische Energie (ggf. kann ein mehrmaliges Hin- und Herschwenken erforderlich
sein) wird in einer schleuseninternen Akkumulator- oder/und Kondensatoranordnung 26
zwischengespeichert, aus welcher das Lesegerät 12, die Auswerte- und Steuereinheit
14 sowie die Stellanordnung 15 mit Betriebsenergie versorgt werden. Zur Umsetzung
der mechanischen Schwenkarbeit in elektrische Energie versteht es sich, dass hierzu
ein nicht näher dargestellter Generator in der Schleuse 1 vorhanden ist, dessen erzeugter
Strom ggf. noch durch geeignete elektrische Bauteile (z.B. Gleichrichter, Spannungswandler)
für die konkreten Bedürfnisse der elektrischen Verbraucher der Schleuse 1 aufbereitet
werden kann.
[0035] Sobald der Benutzer genügend Strom erzeugt hat, dass die Klappe 10 durch die Auswerte-
und Steuereinheit 14 über die Stellanordnung 15 entriegelt werden konnte, kann er
den Handhebel 20 in den anschließenden Teilwinkelbereich 24 bewegen, wo der Handhebel
20 mechanisch mit der Klappe 10 gekoppelt ist. Diese Kopplung führt zum Öffnen der
Klappe 10, so dass der Benutzer seinen Müll in die Schleuse 1 einlegen kann. Innerhalb
des Teilwinkelbereichs 24 kann die Stromerzeugung fortwähren, oder es kann eine Stromerzeugung
ausschließlich innerhalb des Teilwinkelbereichs 22 erfolgen.
[0036] Für die Beschreibung der weiteren Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 2 bis 4
werden gleiche oder gleichwirkende Komponenten wie in den Figuren 1A, 1B mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet, jedoch ergänzt um einen Kleinbuchstaben. Soweit sich nachstehend
nichts anderes ergibt, gilt für die Erläuterung dieser Komponenten das zuvor Gesagte.
[0037] Fig. 2 zeigt eine Variante, bei welcher genauso wie beim ersten Ausführungsbeispiel
ein gemeinsamer Handhebel 20a sowohl für die Stromerzeugung als auch für die manuelle
Bedienung der Klappe 10a vorhanden ist. Allerdings ist der Handhebel 20a aus der in
Fig. 2 mit durchgezogenem Strich gezeichneten ersten Arbeitsposition in die dort gestrichelt
eingezeichnete zweite Arbeitsposition entlang der Achse A seitlich ausrückbar (und
anschließend selbstverständlich wieder in die erste Arbeitsposition zurückführbar).
In den beiden Arbeitspositionen ist der Handhebel 20a jeweils verschwenkbar, wobei
der Schwenkwinkelbereich in den beiden Arbeitspositionen gleich oder unterschiedlich
groß sein kann. Jedenfalls ist in einer der Arbeitspositionen (beispielsweise der
ersten Arbeitsposition) nur eine Stromerzeugung möglich, wobei der Handhebel 20a in
dieser Arbeitsposition mechanisch von der Klappe 10a entkoppelt ist. In der anderen
Arbeitsposition (beispielsweise der zweiten Arbeitsposition) besteht dagegen eine
mechanische Kopplung zwischen dem Handhebel 20a und der Klappe 10a, so dass durch
Verschwenken des Handhebels 20a in dieser Arbeitsposition die Klappe 10a geöffnet
werden kann. In der anderen bzw. zweiten Arbeitsposition kann die Kopplung des Handhebels
20a mit dem erwähnten Stromgenerator aufgehoben sein, so dass keine Stromerzeugung
stattfindet. Es ist jedoch selbstverständlich möglich, auch in der zweiten Arbeitsposition
eine solche Kopplung vorzusehen, so dass auch bei Verschwenken des Handhebels 20a
in der zweiten Arbeitsposition eine Stromerzeugung stattfindet.
[0038] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von den vorhergehenden beiden
Ausführungsbeispielen darin, dass getrennte Handhebel für die Stromerzeugung einerseits
und die manuelle Bedienung der Schleusenklappe andererseits vorgesehen sind. In Fig.
3 ist gleichachsig zum Handhebel 20b, der für die Stromerzeugung genutzt wird, ein
weiter Handhebel 28b vorgesehen, der zum Öffnen der Schleusenklappe 10b dient. Die
beiden Hebel 20b, 28b sind jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des Schleusenkastens
18b angebracht.
[0039] Bei der Variante der Fig. 4 sind die beiden Handhebel 20c, 28c auf der gleichen Seite
des Schleusenkastens 18c angeordnet, und zwar wiederum gleichachsig zueinander, jedoch
axial im Abstand voneinander.
[0040] Soweit wurde die Erfindung insbesondere im Zusammenhang mit der Entsorgung von Müll
erläutert, wobei die Klappenanordnung je nach ihrer Stellung einen Zugang zu einem
hinter der Klappenanordnung liegenden Raum für den Einwurf oder die Aufnahme von Müll
freigibt oder blockiert. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die erfindungsgemäße
Zugangsvorrichtung auch andere Einsatzgebiete haben kann. Generell ist sie überall
dort einsetzbar, wo durch eine Klappenanordnung ein dahinter liegender Raum wahlweise
zugänglich sein soll oder blockiert werden soll. In diesem Sinne kann die Klappenanordnung
beispielsweise eine Art von Zugangspforte sein, durch welche ein Mensch in einen dahinter
liegenden Raum treten kann. Bei dem Raum kann es sich beispielsweise um einen Innenraum
einer Hütte oder eines anderen Gebäudes handeln. Er kann auch ein offener, sozusagen
unter freiem Himmel liegender Bereich sein, der nur durch ein die Zugangsvorrichtung
implementierendes Zugangsgatter betretbar ist. Der Begriff Klappenanordnung ist deshalb
breit zu verstehen und kann beispielsweise auch eine Tür oder ein Tor umfassen.
1. Zugangsvorrichtung (1), insbesondere für eine Müllentsorgungseinrichtung, umfassend
- eine zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung verstellbare Klappenanordnung
(10), welche in der Offenstellung eine Zugangsöffnung zu einem dahinter liegenden
Raum freigibt und in der Schließstellung die Zugangsöffnung blockiert, und
- eine Anordnung eines oder mehrerer elektrischer Verbraucher (12, 14, 15), dadurch gekennzeichnet, dass zur Deckung zumindest eines Teils des elektrischen Energiebedarfs der elektrischen
Verbraucheranordnung eine Stromerzeugungsvorrichtung (20) vorgesehen ist, welche aus
mechanischer Arbeit eines Benutzers der Müllentsorgungseinrichtung elektrische Energie
erzeugt.
2. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromerzeugungsvorrichtung (20) eine Akkumulator- oder/und Kondensatoranordnung
zum Speichern wenigstens eines Teils der erzeugten elektrischen Energie umfasst.
3. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbraucheranordnung mindestens einen eine elektrische Dauerversorgung benötigenden
Verbraucher umfasst und dass zur wenigstens teilweisen Deckung des elektrischen Energiebedarfs
dieses Verbrauchers mindestens ein mittels der Stromerzeugungsvorrichtung ladbarer
Akkumulator vorgesehen ist.
4. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Akkumulator zur alleinigen Deckung des Energiebedarfs des dauerhaft
zu versorgenden Verbrauchers dient.
5. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Deckung eines Teils des Energiebedarfs des dauerhaft zu versorgenden Verbrauchers
zusätzlich zu dem mindestens einen Akkumulator mindestens eine Batterie vorgesehen
ist.
6. Zugangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit der Klappenanordnung zusammenwirkende, zwischen einem Freigabezustand und
einem Sperrzustand verstellbare Sperreinrichtung (11), welche in dem Freigabezustand
ein Öffnen der geschlossenen Klappenanordnung (10) gestattet und in dem Sperrzustand
die geschlossene Klappenanordnung (10) gegen Öffnen sperrt, wobei die Sperrvorrichtung
als einen Verbraucher der Verbraucheranordnung einen elektrisch betriebenen, beispielsweise
elektromotorischen oder elektromagnetischen Steller (15) für ein Verriegelungselement
(11) oder/und ein Entriegelungselement der Sperreinrichtung umfasst.
7. Zugangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der elektrischen Verbraucheranordnung von einer Elektronikbaugruppe
(12, 14) gebildet ist, welche dazu eingerichtet ist, Daten von einem externen Kenndatenträger
zu erfassen und zu verarbeiten.
8. Zugangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbraucheranordnung als einen Verbraucher ein Funkmodul zur Funkübertragung
von Daten, beispielsweise Abrechnungsdaten, umfasst.
9. Zugangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromerzeugungsvorrichtung mindestens ein Betätigungsorgan (20) zur Verrichtung
der für die elektrische Energieerzeugung erforderlichen mechanischen Arbeit umfasst,
vorzugsweise ein Betätigungsorgan (20), das finger-, hand- oder fußbetätigbar ist
und beispielsweise als Hebel, Pedal, Schieber, Kurbel oder Rolle ausgebildet ist.
10. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (20) zugleich zur Bedienung der Klappenanordnung dient.
11. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (20) einen Gesamtbewegungsbereich besitzt, von dem ein Teil
(22), insbesondere ein von einer Ruheposition des Betätigungsorgans ausgehender Teil,
nur zur elektrischen Energieerzeugung nutzbar ist, während eine Bedienung der Klappenanordnung
(10) nur innerhalb des verbleibenden Teils (24) des Gesamtbewegungsbereichs möglich
ist.
12. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (20a) zwischen zwei Arbeitspositionen umstellbar ist, in deren
einer es lediglich eine Bedienung der Klappenanordnung (10a) gestattet und in deren
anderer es lediglich zur elektrischen Energieerzeugung nutzbar ist.
13. Zugangsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bedienung der Klappenanordnung von dem Betätigungsorgan (20b) gesonderte
Klappenbedienformationen (28b) vorgesehen sind.
14. Zugangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappenanordnung und das Betätigungsorgan Teil einer zu einer Baueinheit vormontierbaren
Müllschleuse sind.
15. Zugangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und 13, ferner mit einer Schnittstelle
für einen Zugangsschlüssel, um elektrische Energie von dem Zugangsschlüssel einzuspeisen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan zusammen mit einer elektrischen Generatoreinheit in den Zugangsschlüssel
eingebaut ist.