| (19) |
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(11) |
EP 2 293 906 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2013 Patentblatt 2013/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.05.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/055614 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/138366 (19.11.2009 Gazette 2009/47) |
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| (54) |
LEBENSMITTEL-SCHNEIDEMASCHINE
FOOD SLICER
TRANCHEUSE POUR PRODUITS ALIMENTAIRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.05.2008 DE 102008024437
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2011 Patentblatt 2011/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Bizerba GmbH & Co. KG |
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72336 Balingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KOCH, Klaus
72531 Geislingen (DE)
- RUFF, Sebastian
72415 Grosselfingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 643 134 DE-C- 971 709
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DE-A1- 10 307 084
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lebensmittel-Schneidemaschine, umfassend ein angetriebenes
Schneidmesser, eine Aufnahmeeinrichtung für Schneidgut, eine Höhenverstellungseinrichtung
für die Aufnahmeeinrichtung, durch welche eine Höhenposition für das Schneidgut relativ
zum Schneidmesser einstellbar ist, und einen relativ zum Schneidmesser verschieblichen
Schlitten, an welchem die Aufnahmeeinrichtung angeordnet ist.
[0002] Aus der
DE 41 01 051 A1 ist eine Allschnittschneidemaschine bekannt, welche ein Kreismesser aufweist und
einen parallel zum Kreismesser verlagerbaren, wannenartigen Schlitten zur Aufnahme
des Schneidguts. Es ist eine Zuführeinrichtung für das Schneidgut vorgesehen, die
so ausgebildet ist, dass der Vorschub des Schneidguts in einem spitzen Winkel zur
Messerebene des Kreismessers und auch in einem spitzen Winkel zur Auflageebene des
wannenartigen Schlittens erfolgt.
[0003] Aus der
DE 36 43 134 A1 ist eine Scheibenschneidmaschine für Lebensmittel bekannt, bei der neben einer Führungsfläche
für Schneidgut ein Schneidbereich eines Messers benachbart zu einer Stützrippe angeordnet
ist, die eine etwa in der Ebene der Führungsfläche liegende Stützfläche für das Schneidgut
aufweist.
[0004] Aus der
EP 1 681 141 A1 ist eine Schneidemaschine für Lebensmittel bekannt, welche Rückstellmittel umfasst,
die bei einer Bewegung einer Auflagefläche für Schneidgut aus einer ersten Position
in eine zweite Position eine Rückstellkraft auf die Auflagefläche ausüben können,
wobei die erste Position mit der Horizontalen einen Winkel ungleich null Grad einschließt
und die zweite Position eine horizontale Position ist.
[0005] Aus der
DE 10 2004 037 996 A1 ist eine Schneidvorrichtung für Produkte bekannt, welche aus einem Maschinengehäuse
und einem in einer Messerhalterung angeordneten rotierend angetriebenen Messer besteht,
dessen Rotationsachse in der Schneideebene bewegbar ist. Die Messerhalterung und/oder
das Messer ist mit dem Maschinengehäuse durch ein erstes und ein zweites Linearverschiebemittel
verbunden, die im Wesentlichen nebeneinander angeordnet sind.
[0006] Aus der
DE 103 07 084 A1, aus der die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt sind, ist eine Schneidemaschine
für Lebensmittel mit einem Maschinengehäuse, einem rotierenden Schneidmesser und einem
parallel zur Messerebene hin- und herbewegbaren Schlitten mit einer Schneidgutauflage
im Bereich des Schlittens bekannt, wobei die Schneidgutauflage eine Auflagewand und
eine Anlagewand für das Schneidgut umfasst, die in einem Winkel zueinander stehen
und wobei die Auflagewand für das Schneidgut einen spitzen Winkel mit der Standebene
des Maschinengehäuses einnehmen kann. Es ist eine Schwenkvorrichtung für die Schneidgutauflage
vorgesehen, mittels derer man die Auflagewand wahlweise in eine horizontale zur Standebene
parallele Position oder in eine hochgeschwenkte Position bringen kann, in der die
Auflagewand einen spitzen Winkel mit der Standebene des Maschinengehäuses einnimmt.
[0007] Aus der
DE 672 034 ist eine Aufschnittschneidemaschine mit umlaufendem Kreismesser und mit um eine Achse
pendelnd aufgehängtem Schneidguttisch bekannt. Die Auflagefläche des Schneidguttischs
ist kreisbogenförmig mit überall gleichem radialem Abstand von dem in der Aufhängeachse
liegenden Drehpunkt ausgebildet.
[0008] Aus der
DE 1 133 862 ist eine Schneidemaschine für Brot, Aufschnitt oder dergleichen mit einem seitlich
der Auflagefläche für das Schneidgut angeordneten Rundmesser bekannt. Auf der Abwurfseite
des Rundmessers ist ein Halter angeordnet, welcher einen Abstreifer trägt. Der Abstreifer
ist der Schneidenform des Rundmessers angepasst oder an der Abwurfseite federnd gegen
das Rundmesser angedrückt und herabklappbar, wobei in der hochgeklappten Stellung
des Halters die Oberkante des Abstreifers in Höhe der Auflagefläche liegt und in der
herabklappbaren Stellung des Halters die Messerschneide und der Abstreifer für eine
Reinigung zugänglich sind.
[0009] Aus der
DE 276 233 ist eine Aufschnittschneidemaschine mit senkrechtem Kreismesser und waagrecht bewegtem,
das Schneidgut führendem Schlitten und einer vom Maschinengestell getragenen Stütze
bekannt. Die nahe an die Schnittstelle des Messers herangeführte Stütze liegt zwischen
dem Schlitten und dem Messer.
[0010] Aus der
US 1,138,509 ist eine weitere Fleischschneidemaschine bekannt.
[0011] Aus der
DE 29 36 106 A1 ist eine Aufschnittschneidemaschine für Lebensmittel mit einem elektrisch angetriebenen
Kreismesser, einem Schnittgutwagen und einer zur Schnittstärkeneinstellung verstellbaren
Anschlagplatte bekannt. Es ist eine den Durchmesser bzw. die Breite und Höhe des Schnittguts
erfassende Fühlereinrichtung vorgesehen, der eine elektronische Schaltung, vorzugsweise
einen Mikroprozessor zur Bestimmung der für ein voreingestelltes bzw. voreinstellbares
Gewicht bei einer bestimmten Schnittstärke nötigen Blattzahl nachgeschaltet ist. Eine
Zähleinrichtung der Schnittbewegungen ist in der Bewegungsbahn des Schnittgutwagens
angeordnet. Ferner ist eine Koinzidenzschaltung zwischen dem Mikroprozessor und der
Zählereinrichtung mit nachgeschalteter Signaleinrichtung vorgesehen.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Lebensmittel-Schneidemaschine der
eingangs genannten Art bereitzustellen, mittels welchem sich auf einfache Weise ein
gutes Schneidergebnis erhalten lässt.
[0014] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Lebensmittel-Schneidemaschine erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass eine Schneidgutabstützungseinrichtung mit mindestens einem Stützelement
vorgesehen ist, durch welche Schneidgut beim Schneiden auf einer Stützfläche abstützbar
ist, und dass die Schneidgutabstützungseinrichtung mit der Höhenverstellungseinrichtung
gekoppelt ist, wobei die Position der wirksamen Stützfläche durch die Höhenposition
der Aufnahmeeinrichtung vorgegeben ist.
[0015] Durch die Höhenverstellungseinrichtung lässt sich in Abhängigkeit von dem Durchmesser
von Schneidgut ein optimiertes Schneidergebnis erzielen. Damit Querkräfte und damit
Zerrkräfte minimiert sind, sollte beim Eindringen des Schneidmessers in Schneidgut
ein Geschwindigkeitsvektor möglichst senkrecht zu einer Bewegungsrichtung des Schlittens
liegen. Der Eindringpunkt ist von dem Durchmesser des Schneidguts abhängig. Durch
die Höhenverstellungseinrichtung lässt sich eine Anpassung erreichen, um so Zerrkräfte
zu minimieren.
[0016] Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist zusätzlich eine Schneidgutabstützungseinrichtung
vorgesehen, durch welche sich Schneidgut beim Schneiden abstützen lässt. Die Schneidgutabstützungseinrichtung
bildet ein Gegenelement (Ambosselement) beim Schneiden, um ein optimiertes Schneidergebnis
zu erhalten.
[0017] Erfindungsgemäß ist die Schneidgutabstützungseinrichtung mit der Höhenverstellungseinrichtung
gekoppelt. Dadurch lässt sich an die jeweilige Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung
angepasst und insbesondere automatisch die entsprechende Höhe der wirksamen Stützfläche
einstellen. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise (und auf automatisierte Weise)
erreichen, dass eine Auflagefläche der Aufnahmeeinrichtung und die Stützfläche auf
der gleichen Höhe liegen und dadurch ein "stetiger" Übergang des Schneidguts und damit
wiederum ein optimiertes Schneidergebnis erreicht ist.
[0018] Insbesondere ist eine Steuerungseinrichtung zur Einrichtung der Höhenposition der
Aufnahmeeinrichtung vorgegeben. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine automatische
Einstellung erreichen; eine manuelle Einstellung der entsprechenden Höhenposition
der Aufnahmeeinrichtung ist dadurch nicht notwendig. Die Steuerungseinrichtung gibt
entsprechende Signale an die Höhenverstellungseinrichtung ab und die Aufnahmeeinrichtung
wird über einen entsprechenden Antrieb in die geeignete Höhenposition verschoben.
[0019] Bei einer Ausführungsform ist eine Sensoreinrichtung zur Ermittlung eines Schneidgutdurchmessers
vorgesehen, wobei die Sensoreinrichtung der Steuerungseinrichtung Signale bereitstellt
und die Steuerungseinrichtung die Höhenverstellungseinrichtung zur Einstellung der
an den Schneidgutdurchmesser angepassten Höhenposition ansteuert. Dadurch lässt sich
automatisch die für das jeweilige Schneidgut richtige Höhenposition einstellen. Die
Sensoreinrichtung ist beispielsweise eine optische Sensoreinrichtung, welche den Schneidgutdurchmesser
optisch detektiert. Auch andere Sensoreinrichtungen wie beispielsweise mechanische
Sensoreinrichtungen oder dergleichen sind möglich.
[0020] Bei einer alternativen Ausführungsform ist eine Bedienungseinrichtung an die Steuerungseinrichtung
gekoppelt und an der Bedienungseinrichtung kann ein Bediener eine Höhenpositionsvorgabe
und/oder eine Schneidgutdurchmesservorgabe einstellen. Dadurch lässt sich auf einfache
Weise durch einen Bediener die geeignete Höhenposition erreichen.
[0021] Das mindestens eine Stützelement kann mechanisch oder signalwirksam mit der Höhenverstellungseinrichtung
der Aufnahmeeinrichtung gekoppelt sein. Bei einer mechanischen Kopplung ist eine direkte
mechanische Verbindung mit der Höhenverstellungseinrichtung vorgesehen. Beispielsweise
ist eine mechanische Kopplung mit einem Antrieb der Höhenverstellungseinrichtung vorgesehen
oder mit einem höhenverschieblichen Element der Höhenverstellungseinrichtung. Bei
einer singalwirksamen Kopplung ist keine direkte mechanische Kopplung notwendig. Es
werden Ansteuerungssignale für die Höhenverstellungseinrichtung oder daraus abgeleitete
Signale benutzt, um das mindestens eine Stützelement so anzusteuern, dass die wirksame
Stützfläche an der geeigneten Höhenposition liegt.
[0022] Bei einem Ausführungsbeispiel weist das mindestens eine Stützelement eine höhenverschiebliche
Stützfläche auf. Das Stützelement wird dann so positioniert, dass die höhenverschiebliche
Stützfläche auf der gleichen Höhe wie eine Auflagefläche der Aufnahmeeinrichtung liegt.
[0023] Es ist dabei möglich, dass eine Höhenverstellungsrichtung der mindestens eine Stützfläche
mindestens näherungsweise parallel zu einer Höhenverschiebungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung
ist. Beispielsweise ist das Stützelement als Finger ausgebildet, welcher höhenverschieblich
ist. Durch die entsprechende Positionierung des Fingers lässt sich eine wirksame Stützfläche
bereitstellen.
[0024] Es ist auch möglich, dass das mindestens eine Stützelement an einem Messerschutzring
beweglich angeordnet ist. Der Messerschutzring bildet eine Führungseinrichtung für
das Stützelement, und das Stützelement kann durch entsprechende Verschiebung an dem
Messerschutzring in die für seine wirksame Stützfläche geeignete Höhenposition verschoben
werden.
[0025] Es ist dann beispielsweise vorgesehen, dass das mindestens eine Stützelement über
eine Gelenkeinrichtung an die Höhenverstellungseinrichtung (mechanisch) gekoppelt
ist. Dadurch lässt sich automatisch die richtige Position der Stützfläche in Abhängigkeit
von der Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung einstellen.
[0026] Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist eine Mehrzahl von Stützelementen vorgesehen,
wobei unterschiedliche Stützelemente Stützflächen in unterschiedlichen Höhenpositionen
relativ zum Schneidmesser aufweisen, und ein wirksames Stützelement mit einer wirksamen
Stützfläche durch die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung relativ zum Schneidmesser
bestimmt ist. Wenn eine Mehrzahl von insbesondere fingerartigen Stützelementen (Finger)
vorgesehen ist, dann lässt sich eine wirksame Stützfläche dadurch realisieren, dass
das geeignete Stützelement ausgewählt ist. Die anderen Stützelemente sind dann in
einer nicht wirksamen Position. Dadurch ist es möglich, dass für die Bereitstellung
einer wirksamen Stützfläche ein Stützelement in einem minimierten Raumbereich bewegt
wird. Dadurch lässt sich die Schneidgutabstützungseinrichtung auf einfache Weise an
einer Lebensmittel-Schneidemaschine unterbringen.
[0027] Insbesondere sind die Stützelemente zwischen mindestens einer Nichtwirkungsstellung
und mindestens einer Wirkungsstellung beweglich, wobei in der mindestens einen Wirkungsstellung
eine wirksame Stützfläche bereitgestellt ist. Es wird dann in Abhängigkeit von der
Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung das jeweilige Stützelement ausgewählt, welches
in eine wirksame Stellung, dass heißt in die Wirkungsstellung gebracht wird. Die anderen
Stützelemente stören dann den Schneidvorgang nicht.
[0028] Die Stützelemente können dabei in eine Richtung quer oder parallel zu einer Höhenverstellungsrichtung
der Aufnahmeeinrichtung beweglich sein, je nach Ausführungsform.
[0029] Insbesondere sind die Stützelemente parallel angeordnet. Durch Auswahl des entsprechenden
Stützelements, wobei die Stützelemente in unterschiedlichen Höhenpositionen positioniert
sind, lässt sich die geeignete wirksame Stützfläche bereitstellen.
[0030] Bei einer Ausführungsform sind die Stützelemente federbeaufschlagt. Je nach Anordnung
und Ausbildung einer entsprechenden Feder lässt es sich dadurch erreichen, dass Stützelemente
automatisch von einer Nichtwirkungsstellung in eine Wirkungsstellung gebracht werden
oder umgekehrt von einer Wirkungsstellung in eine Nichtwirkungsstellung. Bei einer
vorteilhaften Ausführungsform ist die Federbeaufschlagung derart, dass, wenn keine
ständige Kraft auf ein Stützelement ausgeübt wird, dieses von einer Wirkungsstellung
in einer Nichtwirkungsstellung zurückkehrt. Dadurch lässt sich auf einfache Weise
ein Stützelement "einfahren", damit dieses einen Schneidvorgang oder Verstellungsvorgang
nicht behindert.
[0031] Insbesondere sind die Stützelemente in der mindestens einer Nichtwirkungsstellung
durch eine Fixierungseinrichtung fixiert und die Lösung der Fixierung eines Stützelements
ist in Abhängigkeit zu der Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung bewirkt. Durch eine
aktive Höhenverstellung der Aufnahmeeinrichtung lässt sich das geeignete Stützelement
in eine Wirkungsstellung bringen. Es ist dazu ein aktiver Vorgang notwendig. Dadurch
lässt sich insbesondere der Übergang von einer Nichtwirkungsstellung in eine Wirkungsstellung
mit konstruktiv einfachen Mitteln realisieren. Insbesondere sind die Stützelemente
in ihrer Nichtwirkungsstellung mit einer Anschlagplatte für Schneidgut fixiert. Bei
einer Verstellung der Anschlagplatte auf unterschiedliche Scheibendicken werden die
Stützelemente in ihrer Nichtwirkungsstellung mit verstellt und insbesondere mit der
Anschlagplatte verschoben. Wird die Anschlagplatte auf eine Scheibendicke unter Null
gestellt, befinden sich alle Stützelemente in dieser Position "unter Null". Das Schneidmesser
ist dann komplett geschützt (abgedeckt), um vor Unfällen zu schützen.
[0032] Es ist dann günstig, wenn die Höhenverstellungseinrichtung diskrete Höhenpositionen
für die Aufnahmeeinrichtung vorgibt, welche durch die Höhenposition der Stützelemente
vorgegeben sind. Beispielsweise sind zwei oder mehr diskrete Höhenpositionen für die
Aufnahmeeinrichtung vorgesehen. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine Anpassung
der Höhenposition der wirksamen Stützfläche an die Höhenposition einer Beaufschlagungsfläche
der Aufnahmeeinrichtung erreichen.
[0033] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugt Ausführungsformen, dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Lebensmittel-Schneidemaschine
mit zwei unterschiedlichen Höhenpositionen einer Aufnahmeeinrichtung;
- Fig. 2
- eine Ansicht der Lebensmittel-Schneidemaschine gemäß Figur 1 in der Richtung A;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Schneidgutabstützungseinrichtung;
- Fig. 4
- eine schematische Teildarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Schneidgutabstützungseinrichtung;
- Fig. 5
- eine weitere Ansicht der Schneidgutabstützungseinrichtung gemäß Figur 4;
- Fig. 6
- eine weitere Darstellung der Schneidgutabstützungseinrichtung gemäß Figur 4, wobei
Figur 4 eine Ansicht in der Richtung C ist und Figur 5 eine Ansicht in der Richtung
B;
- Fig. 7
- eine vergrößerte schematische Darstellung der Schneidgutabstützungseinrichtung gemäß
Figur 4;
- Fig. 8
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lebensmittel-Schneidemaschine
mit einem dritten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schneidgutabstützungseinrichtung;
- Fig. 9
- eine Ansicht der Lebensmittel-Schneidemaschine gemäß Figur 8 in der Richtung D;
- Fig. 10(a)
- eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Schneidgutabstützungseinrichtung;
- Fig. 10(b)
- eine Schnittansicht längs der Linie 10b-10b gemäß Figur 10(a); und
- Fig. 10(c)
- eine Ansicht in der Richtung E gemäß Figur 10(a).
[0034] Ein Ausführungsbeispiel einer Lebensmittel-Schneidemaschine, welche in Figur 1 gezeigt
und dort mit 10 bezeichnet ist, umfasst eine Basis 12, mittels welcher die Lebensmittel-Schneidemaschine
10 auf einer Unterlage aufgestellt ist. An der Basis 12 ist ein Gehäuse 14 angeordnet
oder die Basis 12 ist Teil des Gehäuses 14.
[0035] Die Lebensmittel-Schneidemaschine 10 umfasst ein Schneidmesser 16, welches in einer
Rotationsbewegung um eine Rotationsachse 18 angetrieben ist. Der Antrieb, welcher
in Figur 1 nicht gezeigt ist, ist in dem Gehäuse 14 angeordnet.
[0036] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Rotationsachse 18 senkrecht zur Zeichenebene.
[0037] Das Schneidmesser 16 ist insbesondere ein Kreismesser.
[0038] An dem Gehäuse 14 ist ein Schlitten 20 angeordnet. An dem Schlitten 20 wiederum ist
eine Aufnahmeeinrichtung 22 für Schneidgut 24 positioniert.
[0039] Der Schlitten 20 ist in einer Richtung/Gegenrichtung 26 relativ zu dem Schneidmesser
16 verschieblich. Der Schlitten 20 kann dabei in seiner Verschiebungsbewegung von
Hand (durch einen Bediener) angetrieben sein, motorisch angetrieben sein oder es kann
eine motorische Unterstützung von Handbetrieb vorgesehen sein.
[0040] Die Richtung/Gegenrichtung 26 liegt insbesondere senkrecht zu der Rotationsachse
18 des Schneidmessers 16.
[0041] An dem Gehäuse 14 ist eine Anschlagplatte 28 angeordnet, deren Abstand in einer Richtung
parallel zur Rotationsachse 18 (quer zur Richtung/ Gegenrichtung 26) relativ zum Schneidmesser
16 und damit zu einer Schneidebene einstellbar ist. Über die Einstellung der Position
der Anschlagplatte 28 relativ zu dem Schneidmesser 16 lässt sich eine Schnittdicke
von Lebensmittelscheiben, die von dem Schneidgut 24 abgeschnitten werden, einstellen.
[0042] Die Lebensmittel-Schneidemaschine 10 umfasst eine Höhenverstellungseinrichtung 30,
durch welche Höhenpositionen der Aufnahmeeinrichtung 22 relativ zu dem Gehäuse 14
und damit auch zu dem Schneidmesser 16 einstellbar sind. In Figur 1 sind zwei unterschiedliche
Höhenpositionen 32a und 32b angedeutet.
[0043] Die Höhenverstellungseinrichtung 30 ist beispielsweise mindestens mit Teilkomponenten
an dem Schlitten 20 angeordnet und mit diesem mitführbar.
[0044] Eine Höhenverschiebung der Aufnahmeeinrichtung 22 an dem Schlitten 20 ist vorzugsweise
angetrieben. Beispielsweise ist dazu ein Elektromotor, ein pneumatischer Antrieb oder
ein hydraulischer Antrieb vorgesehen.
[0045] Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass der entsprechende Antrieb in dem Gehäuse
14 angeordnet ist und nicht mit dem Schlitten 20 bewegt wird. Es ist dann eine entsprechende
Übertragungseinrichtung vorgesehen, welche die Antriebskraft oder das Antriebsdrehmoment
des Antriebs auf die Aufnahmeeinrichtung 22 überträgt, um die Höhenposition einzustellen
(und festzustellen). Beispielsweise ist es vorgesehen, dass der Schlitten 20 relativ
zu dem Gehäuse 14 eine ausgezeichnete Stellung aufweist, in welcher die Übertragungseinrichtung
wirksam sein kann, um eine Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 einstellen zu
können.
[0046] Es ist auch möglich, dass die Höhenverstellungseinrichtung 30 als Ganzes mit dem
Schlitten 20 verschoben wird.
[0047] Über die Höhenverstellungseinrichtung 30 lässt sich das Schneidgut 24 eines bestimmten
Durchmessers in eine optimale Schneidposition relativ zu dem Schneidmesser 16 bringen.
Beispielsweise kann Schneidgut 24 mit kleinerem Durchmesser bezogen auf die vertikale
Richtung nach oben verschoben werden, um einen Angriff des Schneidmessers 16 näher
an einem Scheitelpunkt zu ermöglichen.
[0048] Die Lebensmittel-Schneidemaschine 10 ist insbesondere so ausgebildet, dass das Schneidmesser
16 translatorisch feststeht. Durch den Schlitten 20 wird Schneidgut 24 relativ zu
dem Schneidmesser 16 verschoben. Durch die Höheneinstellbarkeit der Aufnahmeeinrichtung
22 lässt sich erreichen, dass das Schneidmesser 16 in Schneidgut 24 eindringt, wenn
ein Geschwindigkeitsvektor 34 des rotierenden Schneidmessers im Wesentlichen senkrecht
zu einer Auflagefläche 36 der Aufnahmeeinrichtung 22 ist. Ein entsprechend positioniertes
Schneidgut 24 ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 38 angedeutet. Mit dem Bezugszeichen
40 ist Schneidgut 24 angedeutet, bei dem dies nicht der Fall ist. Hier ist der Geschwindigkeitsvektor
schräg zu der Auflagefläche 36 orientiert. Im letzteren Falle entstehen Zerrkräfte
auf das Schneidgut 24, die die Schnittqualität beeinflussen können; die Zerrkräfte
können das Schneidgut 40 "anreißen".
[0049] Durch die Höhenverstellungseinrichtung 30 ist eine Anpassung in Abhängigkeit des
Schneidgutdurchmessers möglich.
[0050] Es kann vorgesehen sein, dass die Aufnahmeeinrichtung 22 eine Mehrzahl von Höhenpositionen
aufweist, wobei ein kontinuierlicher Übergang möglich ist. Es ist grundsätzlich auch
möglich, dass die Aufnahmeeinrichtung 22 diskrete Höhenpositionen 32a, 32b und beispielsweise
zwei oder mehr diskrete Höhenpositionen aufweist.
[0051] Die Lebensmittel-Schneidemaschine 10 umfasst eine Steuerungseinrichtung 42, durch
welche die Höhenverstellungseinrichtung 30 derart einstellbar ist, dass eine geeignete
Höhenposition eingestellt und auch über eine Fixierungseinrichtung festgestellt wird.
[0052] Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass über eine Bedienungseinrichtung 44 Vorgaben
eingestellt werden können, wobei die Steuerungseinrichtung 42 dann entsprechend die
Höhenverstellungseinrichtung 30 ansteuert. Beispielsweise kann über die Bedienungseinrichtung
44 eine Höhenpositionsvorgabe gemacht werden oder eine Vorgabe für den Schneidgutdurchmesser
von zu schneidendem Schneidgut 24 gemacht werden.
[0053] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass eine Sensoreinrichtung 46 vorgesehen ist,
über welche ein Schneidgutdurchmesser detektierbar ist. Beispielsweise ist die Sensoreinrichtung
46 eine optische Einrichtung, welche den Durchmesser von aufgelegtem Schneidgut misst.
[0054] Es ist auch möglich, dass die Sensoreinrichtung 46 eine mechanische Einrichtung ist.
Diese umfasst beispielsweise eine Leiste, welche an auf der Auflagefläche 36 aufgelegtes
Schneidgut 24 anzulegen ist. Aus der Position der Leiste ist dann der Schneidgutdurchmesser
ermittelbar.
[0055] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass ein Schneidgutdurchmesser aus dem aktuellen
Drehmoment, welches beim Eindringen des Schneidmessers 16 in das Schneidgut 24 gemessen
wird, ermittelt wird.
[0056] Beim Vorsehen einer Sensoreinrichtung 46 lässt sich in Abhängigkeit von dem Ergebnis
der Detektion des Schneidgutdurchmessers die geeignete Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung
22 automatisch einstellen.
[0057] Eine Höhenverstellrichtung 48 der Höhenverstelleinrichtung 30 liegt quer und insbesondere
senkrecht zu der Rotationsachse 18 und quer und insbesondere senkrecht zu der Richtung/Gegenrichtung
26 der Schlittenverschieblichkeit.
[0058] Schnittgutscheiben können von dem Schneidmesser 16 über eine Transporteinrichtung
50 wie beispielsweise eine Kettenrahmeneinrichtung abtransportiert werden (Figur 2).
[0059] Um das Schneidmesser 16 ist ein Messerschutzring 52 angeordnet (Figur 3), welcher
das Schneidmesser 16 bis auf einen Schneidbereich 54 abdeckt.
[0060] Die Lebensmittel-Schneidemaschine 10 umfasst eine Schneidgutabstützungseinrichtung
56, durch welche Schneidgut beim Schneiden abstützbar. Die Schneidgutabstützungseinrichtung
56 umfasst eine Stützfläche 58, welche ein Gegenlager bei einem Schneidvorgang definiert.
Die Stützfläche 58 ist dabei zwischen dem Schneidmesser 16 beziehungsweise der Anschlagplatte
28 und dem Schlitten 20 angeordnet. Sie ist derart angeordnet, dass die Beweglichkeit
des Schlittens 20 in der Richtung/Gegenrichtung 26 ermöglicht ist. Die Einstellbarkeit
der Anschlagplatte 28 relativ zu dem Schneidmesser 16 ist ebenfalls ermöglicht.
[0061] Die Schneidgutabstützungseinrichtung 56 umfasst in einem ersten Ausführungsbeispiel,
das in Figur 3 schematisch gezeigt ist, ein Stützelement 60, an welchem die Stützfläche
58 gebildet ist. Das Stützelement 60 ist höhenverschieblich parallel zu der Höhenverstellrichtung
48.
[0062] Es ist grundsätzlich möglich, dass das Stützelement 60 quer zu Richtung 48 an der
Basis 12 beziehungsweise dem Gehäuse 14 verschieblich gehalten ist, um die Verschieblichkeit
der Anschlagplatte28 zu ermöglichen. Das Stützelement 60 ist an die Höhenverstelleinrichtung
30 gekoppelt. Diese Kopplung kann eine mechanische Kopplung sein oder auch eine signalwirksame
Kopplung. Im letzteren Falle werden durch die Steuerungseinrichtung 42 einem Antrieb
62 (wie beispielsweise einem Elektromotor) Signale bereitgestellt, welche eine Höhenverstellung
des Stützelements 60 angepasst an die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 bewirken.
Durch die Höhenverstellbarkeit der Aufnahmeinrichtung 22 muss die wirksame Stützfläche
58 an die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 angepasst werden. Durch das höhenverschiebliche
Stützelement 60 ist dies möglich. Durch eine mechanische oder singalwirksame Kopplung
erfolgt dabei die Höheneinstellung der Stützfläche 58 in Abhängigkeit von der Höhenposition
der Aufnahmeeinrichtung 22, so dass automatisch die richtige Höhenposition der Stützfläche
58 erreicht ist.
[0063] Bei dem Stützelement 60 erfolgt die Anpassung der Stützfläche 58 an die Höhenposition
der Aufnahmeeinrichtung 22 durch Höhenverstellung der Stützfläche 58 in der Richtung
48.
[0064] Beim zweiten Ausführungsbeispiel einer Schneidgutabstützungseinrichtung, welches
in den Figuren 4 bis 7 gezeigt und dort mit 64 bezeichnet ist, sind eine Mehrzahl
von Stützelementen 66a bis 66d vorgesehen. Die Stützelemente 66a bis 66d sind an einer
Halteeinrichtung 68 angeordnet. Die Halteeinrichtung 68 ist an der Anschlagplatte
28 fixiert und mit dieser verschieblich, oder sie ist an der Basis 12 fixiert und
kann dabei feststehend sein oder in einer Richtung parallel zur Verschiebungsrichtung
der Anschlagplatte 28 verschieblich sein.
[0065] Die Stützelemente 66a bis 66d sind parallel ausgerichtet mit einer Längsachse 70,
welche quer und insbesondere senkrecht zu einer Schneidebene 72 ist. Die Längsachse
70 ist insbesondere parallel zu einer Verschiebungsrichtung der Anschlagplatte 28.
[0066] Die Halteeinrichtung 68 weist eine Mehrzahl von Aufnahmen 74 auf, wobei die Anzahl
der Aufnahmen 74 die Anzahl der Stützelemente 66a bis 66d entspricht und die jeweiligen
Stützelemente 66a bis 66d in der eigenen Aufnahme 74 angeordnet sind.
[0067] Die Stützelemente 66a bis 66d sind in ihren Aufnahmen 74 verschieblich gelagert mit
einer Verschiebungsrichtung parallel zur Längsachse 70.
[0068] Die Stützelemente 66a bis 66d weisen jeweilige Stützflächen 76a bis 76d auf, welche
an einer der Basis 12 abgewandten Seite der jeweiligen Stützelemente 66a bis 66d angeordnet
sind. Beispielsweise sind die Stützflächen 76a bis 76d ebene Flächen. Es ist aber
grundsätzlich auch möglich, dass diese Stützflächen 76a bis 76d jeweils gekrümmte
Flächen sind.
[0069] Die Stützelemente 66a bis 66d weisen jeweils einen Stützflächenbereich 78 auf und
einen Haltebereich 80. Der Haltebereich 80 ist insbesondere als Stift 82 ausgebildet.
Um den Stift 82 ist eine Feder 84 angeordnet. Die Feder 84 stützt sich mit einem ersten
Ende 86a an einer Aufnahmewand 88 ab. Mit einem zweiten Ende 86b stützt sie sich an
einem Ringelement 90 ab, welches in einem mittleren Bereich fest an dem Stift 82 angeordnet
ist. Die Feder 84 ist bestrebt, das jeweilige Stützelement in der Halteeinrichtung
68 zu verschieben und so zu halten, dass die zugeordnete Stützfläche nicht über eine
Vorderebene 92 der Halteeinrichtung 68 hinausragt. Sie ist dadurch Teil einer Fixierungseinrichtung
93 für das jeweilige Stützelement. Die Vorderebene 92 ist gleichzeitig zumindest teilweise
eine Anlagefläche für Schneidgut an die Anschlagplatte 28.
[0070] Die Stützelemente 66a bis 66d weisen eine Nichtwirkungsstellung 94 auf, in welcher
sie durch die jeweilige Feder 84 gehalten (fixiert) werden und in welcher die zugeordneten
Stützelemente 66a bis 66d nicht über die Vorderebene 92 hinaus ragen. Der Haltebereich
80 ragt in dieser Stellung mit einem Teilbereich 96 über eine der Vorderebene 92 gegenüberliegende
Rückseite 98 der Halteeinrichtung hinaus. Dazu ist an der Halteeinrichtung 68 im Bereich
der Rückseite 98 jeweils eine Ausnehmung 100 angeordnet, durch welche der Stift 82
durchtauchen kann.
[0071] An die Höhenverstellungseinrichtung 30 ist ein Beaufschlagungselement 102 gekoppelt,
welches auf einen Stift 82 wirken kann und zwar jeweils nur auf einem einzigen Stift
82. Das Beaufschlagungselement 102 ist mit der Aufnahmeeinrichtung 22 höhenverschieblich.
Die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 definiert eine Höhenposition eines Beaufschlagungsbereichs
104 des Beaufschlagungselements 102.
[0072] Je nach Höhenstellung des Beaufschlagungsbereichs 104 wirkt dieser Beaufschlagungsbereich
104 auf den Stift 82 eines bestimmten Stützelements 66a bis 66d und bringt diesen
in eine Wirkungsstellung 106. In Figur 7 ist diese Wirkungsstellung 106 für das Stützelement
66b gezeigt. Der Beaufschlagungsbereich 104 drückt den Stift 82 entgegen der Kraft
der entsprechenden Feder 84 und schiebt dabei die Stützfläche 76b über die Vorderebene
92 hinaus. Dadurch wird die Stützfläche 76b zu einer wirksamen Stützfläche, auf der
Schneidgut beim Schneiden auflegbar ist. Die Stützfläche 76b liegt dabei mindestens
näherungsweise auf einer gleichen Höhe (exakt auf der gleichen Höhe oder nur wenig
darunter) wie die Auflagefläche 36 der Aufnahmeeinrichtung 22.
[0073] Es ist dabei vorzugsweise vorgesehen, dass die Stifte 82 an ihrer Oberfläche eine
entsprechende Führungskante aufweisen, die bewirkt, dass der Beaufschlagungsbereich
104 an einem Stift 82 angreifen kann und diesen durch Höhenverschiebung entgegen der
Kraftwirkung der Feder 84 in die Wirkungsstellung 106 verschieben kann. Sobald der
Beaufschlagungsbereich 104 nicht mehr auf den entsprechenden Stift 82 wirkt, kehrt
das zugeordnete Stützelement aufgrund der Federwirkung der Feder 84 in die Nichtwirkungsstellung
94 zurück.
[0074] Damit die Höhenverschiebung ausgeführt werden kann, muss die Anschlagplatte 28 zuvor
auf eine Position unter Null gestellt worden sein. In dieser Position liegt die Anschlagplatte
28 vor dem Schneidmesser 16. Nach der Höhenverschiebung des Beaufschlagungsbereichs
104 wird dann die Anschlagplatte 28 verstellt. Dabei wird eine bestimmte Scheibendicke
für die zu schneidenden Lebensmittel eingestellt. Dadurch wird auch automatisch der
Stift 82 betätigt.
[0075] Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Anschlagplatte 28 automatisch motorisch
verstellt wird, wenn zur automatischen Höhenverstellung die Anschlagplatte 28 noch
auf Position "unter Null" gestellt ist. Es ist dann kein manueller Drehknopf für eine
Scheibendickeneinstellung notwendig.
[0076] Die Aufnahmeeinrichtung 22 weist bei diesem Ausführungsbeispiel diskrete Höhenpositionen
auf, wobei die Anzahl der Höhenpositionen durch die Anzahl der Stützelemente 66a bis
66d vorgegeben ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier Stützelemente
66a bis 66d vorhanden, so dass es vier diskrete Höhenpositionen für die Aufnahmeeinrichtung
22 gibt. Diese Höhenpositionen sind dabei an die Höhenpositionen der Stützelemente
66a bis 66d an der Halteeinrichtung 68 angepasst, sodass in der jeweiligen Höhenposition
die relevante Stützfläche 76a bis 76d auf der gleichen Höhe wie die Auflagefläche
36 in der Aufnahmeeinrichtung 22 liegt.
[0077] Das Beaufschlagungselement 102 kann mechanisch oder signalwirksam an die Höhenverstellungseinrichtung
30 angekoppelt sein. Beispielsweise gibt die Steuerungseinrichtung 42 Signale an die
Höhenverstellungseinrichtung 30 und an das Beaufschlagungselement 102, um eine synchrone
Höheneinstellung zu erreichen.
[0078] Die Auswahl des relevanten Stützelements 66a bis 66b erfolgt automatisch in Abhängigkeit
von der jeweiligen Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22.
[0079] Bei einem weitern Ausführungsbeispiel einer Schneidgutabstützungseinrichtung, welche
in den Figuren 8 und 9 schematisch gezeigt ist, umfasst die Schneidgutabstützungseinrichtung
eine Mehrzahl von Stützelementen 108a, 108b, 108c, 108d, welche quer und insbesondere
senkrecht zu der Richtung/ Gegenrichtung 26 und zu der Drehachse 18 angeordnet sind.
Beispielsweise sind die Stützelemente 108a usw. in vertikaler Richtung orientiert.
[0080] Sie weisen jeweilige Stützflächen 110a bis 110d auf. Die Stützelemente 108a bis 108d
sind insbesondere parallel angeordnet und parallel zur Höhenverstellungsrichtung 48
beweglich. Die Verschieblichkeit und Fixierung kann dabei grundsätzlich auf die gleiche
Weise erfolgen wie bei den Stützelementen 66a bis 66d.
[0081] Je nach Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 wird das relevante Stützelement
108a, 108b, 108c oder 108d ausgefahren, um die entsprechende Stützfläche und Auflagefläche
36 auf der gleichen Höhe zu halten.
[0082] Bei einem vierten Ausführungsbeispiel einer Schneidgutabstützungseinrichtung, welche
in den Figuren 10(a) bis 10(c) gezeigt ist, ist an dem Messerschutzring 52 ein Stützelement
112 verschieblich angeordnet. Dieses Stützelement 112 weist eine Stützfläche 114 auf.
Der Messerschutzring 52 stellt eine Verschiebungsführung für das Stützelement 112
bereit. Über eine Gelenkeinrichtung 116 ist dieses Stützelement an die Höhenverstellungseinrichtung
30 mechanisch gekoppelt. In Abhängigkeit der Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung
22 wird die Verschiebungsstellung des Stützelements 112 an dem Messerschutzring und
damit auch die Höhe der Stützfläche 114 eingestellt, um insbesondere zu erreichen,
dass die Stützfläche 114 im Wesentlichen auf der gleichen Höhe wie die Auflagefläche
36 beim Schneiden liegt, und um damit eine effektive Abstützung beim Schneiden zu
erhalten.
[0083] Die Gelenkeinrichtung 116 umfasst beispielsweise einen Hebel 118, welcher gelenkig
angelenkt ist an das Stützelement 112. Der Hebel 118 lässt sich durch die Höhenverstellungseinrichtung
30 in eine Position 120 um einen Drehpunkt 122 schwenken. Die Position 120 ist in
Figur 10(a) in nicht durchgezogenen Linien angedeutet. Über einen kontinuierlichen
Schwenkwinkel sind kontinuierliche anpassbare Höhen des Stützelements 112 einstellbar,
wobei die Ankopplung an die Höhenverstellungseinrichtung 30 den Schwenkwinkel bestimmt.
[0084] Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist die Schneidgutabstützungseinrichtung 56 an die
Höhenverstellungseinrichtung 30 angekoppelt. Bei der Einstellung einer definierten
Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung 22 für das Schneidgut 24 wird automatisch die
richtige Höhe für die wirksame Stützfläche eingestellt, um so unabhängig von der Höhenposition
der Aufnahmeeinrichtung 22 eine sichere Schneidgutabstützung beim Schneiden zu erhalten.
[0085] Es ist dadurch möglich, indem die Höhenposition angepasst an den Schneidgutdurchmesser
eingestellt wird, einen Schneidvorgang mit minimalen Zerrkräften zu realisieren. Es
erfolgt dabei eine optimierte Schneidgutabstützung.
1. Lebensmittel-Schneidemaschine, umfassend ein angetriebenes Schneidmesser (16), eine
Aufnahmeeinrichtung (22) für Schneidgut (24), eine Höhenverstellungseinrichtung (30)
für die Aufnahmeeinrichtung (22), durch welche eine Höhenposition von Schneidgut (24)
relativ zum Schneidmesser (16) einstellbar ist, und einen relativ zum Schneidmesser
(16) verschieblichen Schlitten (20), an welchem die Aufnahmeeinrichtung (22) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneidgutabstützungseinrichtung (56) mit mindestens einem Stützelement (66a,
66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112), durch welche Schneidgut (24) beim Schneiden
auf einer Stützfläche (58; 76a, 76b, 76c, 76d; 110a, 110b, 110c, 110d; 114) abstützbar
ist, vorgesehen ist, und dass die Schneidgutabstützungseinrichtung (56) mit der Höhenverstellungseinrichtung
(30) gekoppelt ist, wobei die Position der wirksamen Stützfläche (58; 76a, 76b, 76c,
76d; 110a, 110b, 110c, 110d; 114) durch die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung
(22) vorgegeben ist.
2. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungseinrichtung (42) zur Einstellung der Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung
(22) vorgegeben ist.
3. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sensoreinrichtung (46) zur Ermittlung eines Schneidgutdurchmessers vorgesehen
ist, wobei die Sensoreinrichtung (46) der Steuerungseinrichtung (42) Signale bereitstellt
und die Steuerungseinrichtung (42) die Höhenverstellungseinrichtung (30) zur Einstellung
der an den Schneidgutdurchmesser angepassten Höhenposition ansteuert.
4. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine an die Steuerungseinrichtung (46) gekoppelte Bedienungseinrichtung (44), an
welcher durch einen Bediener eine Höhenpositionsvorgabe und/oder eine Schneidgutdurchmesservorgabe
einstellbar ist.
5. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stützelement (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112)
mechanisch oder singnalwirksam mit der Höhenverstellungseinrichtung (30) der Aufnahmeeinrichtung
(22) gekoppelt ist.
6. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stützelement (60; 112) eine höhenverschiebliche Stützfläche (58;
114) aufweist.
7. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhenverschiebungsrichtung der mindestens einen Stützfläche (58) mindestens
näherungsweise parallel zu einer Höhenverschiebungsrichtung (48) der Aufnahmeeinrichtung
(22) ist.
8. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stützelement (112) an einem Messerschutzring (52) beweglich angeordnet
ist.
9. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stützelement (112) über eine Gelenkeinrichtung (116) an die Höhenverstellungseinrichtung
(30) gekoppelt ist.
10. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Stützelementen (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112)
vorgesehen ist, wobei unterschiedliche Stützelemente Stützflächen (76a, 76b, 76c,
76d; 110a, 110b, 110c, 110d) in unterschiedlichen Höhenpositionen relativ zum Schneidmesser
(16) aufweisen, und dass ein wirksames Stützelement mit einer wirksamen Stützfläche
durch die Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung (22) relativ zum Schneidmesser (16)
bestimmt ist.
11. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente zwischen mindestens einer Nichtwirkungsstellung (94) und mindestens
einer Wirkungsstellung (106) beweglich sind, wobei in der mindestens einen Wirkungsstellung
(106) eine wirksame Stützfläche bereitgestellt ist und insbesondere, dass die Stützelemente
(66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) in eine Richtung quer oder parallel zu
einer Höhenverstellungsrichtung (48) der Aufnahmeeinrichtung (22) beweglich sind.
12. Lebensmittel-Schneidemaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) parallel angeordnet
sind.
13. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) federbeaufschlagt
sind.
14. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) in der mindestens
einen Nichtwirkungsstellung (94) durch eine Fixierungseinrichtung (93) fixiert sind,
und dass die Lösung der Fixierung eines bestimmten Stützelements in Abhängigkeit von
der Höhenposition der Aufnahmeeinrichtung (22) bewirkt ist.
15. Lebensmittel-Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellungseinrichtung (30) diskrete Höhenpositionen für die Aufnahmeeinrichtung
(22) vorgibt, welche durch die Höhenpositionen der Stützelemente (66a, 66b, 66c, 66d;
108a, 108b, 108c, 108d) vorgegeben sind.
1. Food product cutting machine, comprising a driven cutting knife (16), a receiving
device (22) for product to be cut (24), a height adjustment device (30) for the receiving
device (22) by means of which a height position of product to be cut (24) relative
to the cutting knife (16) is adjustable, and a carriage (20) displaceable relative
to the cutting knife (16) and having the receiving device (22) arranged thereat, characterized in that a support device for product to be cut (56) having at least one support element (66a,
66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112) and being capable of supporting product
to be cut (24) on a support face (58; 76a, 76b, 76c, 76d; 110a, 110b, 110c, 110d;
114) as it is cut, and in that the support device for product to be cut (56) is coupled with the height adjustment
device (30), the position of the effective support face (58; 76a, 76b, 76c, 76d; 110a,
110b, 110c, 110d; 114) being predetermined by the height position of the receiving
device (22).
2. Food product cutting machine in accordance with claim 1, characterized in that a control device (42) is provided for controlling the height position of the receiving
device (22).
3. Food product cutting machine in accordance with claim 2, characterized in that a sensor device (46) for determining a diameter of product to be cut is provided,
the sensor device (46) providing signals to the control device (42) and the control
device (42) controlling the height adjustment device (30) for adjusting the height
position adapted to the diameter of product to be cut.
4. Food product cutting machine in accordance with claim 2, characterized by an operator control device (44) which is coupled to the control device (46) and which
is usable by an operator to set a parameter for the height position and/or a parameter
for the diameter of product to be cut.
5. Food product cutting machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one support element (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112)
is coupled with the height adjustment device (30) of the receiving device (22) mechanically
or in a signal-biased manner.
6. Food product cutting machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one support element (60; 112) has a height-adjustable support face (58;
114).
7. Food product cutting machine in accordance with claim 6, characterized in that a height displacement direction of the at least one support face (58) is at least
approximately parallel to a height displacement direction (48) of the receiving device
(22).
8. Food product cutting machine in accordance with claim 6 or 7, characterized in that the at least one support element (112) is arranged for movement on a knife guard
ring (52).
9. Food product cutting machine in accordance with claim 7, characterized in that the at least one support element (112) is coupled to the height adjustment device
(30) via a joint device (116).
10. Food product cutting machine in accordance with any one of claims 1 to 5, characterized in that a plurality of support elements (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d; 112)
are provided, with different support elements having support faces (76a, 76b, 76c,
76d; 110a, 110b, 110c, 110d) at different height positions relative to the cutting
knife (16), and in that an effective support element with an effective support face is determined by the
height position of the receiving device (22) relative to the cutting knife (16).
11. Food product cutting machine in accordance with claim 10, characterized in that the support elements are movable between at least one non-effective position (94)
and at least one effective position (106), and an effective support face is provided
in the at least one effective position (106), and in particular in that the support elements (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) are movable in
a direction transverse or parallel to a height adjustment direction (48) of the receiving
device (22).
12. Food product cutting machine in accordance with claim 11, characterized in that the support elements (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) are arranged in
parallel.
13. Food product cutting machine in accordance with claim 11 or 12, characterized in that the support elements (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) are spring-biased.
14. Food product cutting machine in accordance with any one of claims 11 to 13, characterized in that the support elements (66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d) are fixed in the
at least one non-effective position (94) by means of a fixing device (93) and in that the release of the fixing of a particular support element is effected as a function
of the height position of the receiving device (22).
15. Food product cutting machine in accordance with any one of claims 10 to 14, characterized in that the height adjustment device (30) defines discrete height positions for the receiving
device (22) which are predetermined by the height positions of the support elements
(66a, 66b, 66c, 66d; 108a, 108b, 108c, 108d).
1. Trancheuse pour produits alimentaires, comprenant une lame de coupe (16) entraînée,
un dispositif de réception (22) pour un produit à découper (24), un dispositif de
réglage en hauteur (30) pour le dispositif de réception (22), lequel permet de régler
la position en hauteur du produit à découper (24) par rapport à la lame de coupe (16),
et un chariot (20) pouvant être déplacé par coulissement par rapport à la lame de
coupe (16), au niveau duquel est disposé le dispositif de réception (22), caractérisée en ce qu'un dispositif de soutien du produit à découper (56) avec au moins un élément d'appui
(66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d ; 112) est prévu, par lequel le produit
à découper (24) peut être soutenu lors du découpage sur une surface d'appui (58 ;
76a, 76b, 76c, 76d ; 110a, 110b, 110c, 110d ; 114), et en ce que le dispositif de soutien du produit à découper (56) est couplé au dispositif de réglage
en hauteur (30), la position de la surface de soutien (58 ; 76a, 76b, 76c, 76d ; 110a,
110b, 110c, 110d ; 114) active étant définie par la position en hauteur du dispositif
de réception (22).
2. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un dispositif de commande (42) est défini aux fins du réglage de la position en hauteur
du dispositif de réception (22).
3. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un dispositif de détection (46) est prévu pour déterminer un diamètre du produit à
découper, le dispositif de détection (46) du dispositif de commande (42) fournissant
des signaux et le dispositif de commande (42) commandant le dispositif de réglage
en hauteur (30) servant à ajuster la position en hauteur adaptée au diamètre du produit
à découper.
4. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 2, caractérisée par un dispositif de d'utilisation (44) couplé au dispositif de commande (46), au niveau
duquel dispositif d'utilisation une spécification de la position en hauteur et/ou
une spécification du diamètre du produit à découper peut être ajustée par un utilisateur.
5. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'au moins un élément d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d ; 112)
est couplé de manière mécanique ou de manière à pouvoir transmettre et recevoir des
signaux au dispositif de réglage en hauteur (30) du dispositif de réception (22).
6. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'au moins un élément d'appui (60 ; 112) présente une surface d'appui (58 ; 114)
pouvant être déplacée par coulissement en hauteur.
7. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'une direction de déplacement par coulissement en hauteur de l'au moins une surface
d'appui (58) est au moins approximativement parallèle à une direction de déplacement
par coulissement en hauteur (48) du dispositif de réception (22).
8. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que l'au moins un élément d'appui (112) est disposé de manière mobile au niveau d'une
bague de protection de lame (52).
9. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'au moins un élément de soutien (112) est couplé par l'intermédiaire d'un dispositif
d'articulation (116) au dispositif de de réglage en hauteur (30).
10. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications 1
à 5, caractérisée en ce qu'une pluralité d'éléments d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d ; 112)
est prévue, divers éléments d'appui présentant des surfaces d'appui (76a, 76b, 76c,
76d ; 110a, 110b, 110c, 110d) dans diverses positions en hauteur par rapport à la
lame de coupe (16), et en ce qu'un élément de soutien actif présentant une surface de soutien active est déterminé
par la position en hauteur du dispositif de réception (22) par rapport à la lame de
coupe (16).
11. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 10, caractérisée en ce que les éléments d'appui sont mobiles entre au moins une position non active (94) et
au moins une position active (106), une surface de soutien active étant mise à disposition
dans l'au moins une position active (106), et en particulier en ce que les éléments de soutien (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d) sont mobiles
dans une direction de manière transversale ou parallèle par rapport à une direction
de réglage en hauteur (48) du dispositif de réception (22).
12. Trancheuse pour produits alimentaires selon la revendication 11, caractérisée en ce que les éléments d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d) sont disposés
de manière parallèle.
13. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications 11
ou 12, caractérisée en ce que les éléments d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d) sont soumis à
l'action de ressorts.
14. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications 11
à 13, caractérisée en ce que les éléments d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d) sont fixés dan
l'au moins une position non active (94) par un dispositif de fixation (93), et en ce que le détachement de la fixation d'un élément d'appui déterminé est provoqué en fonction
de la position en hauteur du dispositif de réception (22).
15. Trancheuse pour produits alimentaires selon l'une quelconque des revendications 10
à 14, caractérisée en ce que le dispositif de réglage en hauteur (30) définit des positions en hauteur discrètes
pour le dispositif de réception (22), lesquelles sont définies par les positions en
hauteur des éléments d'appui (66a, 66b, 66c, 66d ; 108a, 108b, 108c, 108d).
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