[0001] Die Erfindung betrifft ein Überspannungsschutzgerät mit thermischer Abtrennvorrichtung
und Fehleranzeige sowie mehreren, insbesondere scheibenförmigen Varistoren, wobei
jedem Ableitpfad mindestens ein Varistor zugeordnet ist und die thermischen Trennstellen
in Reihe zum jeweiligen Varistor liegen, einem Gerätegehäuse mit Kammern zur Aufnahme
der Varistoren und einem schwenkbeweglich gelagerten Hebel mit einer Anzeigefläche,
die im Bereich eines Gehäusefensters befindlich ist, durch den Gehäuseboden reichende
Steckanschlüsse, um eine elektrische Verbindung zu einem Basisteil herzustellen, wobei
weiterhin die thermischen Trennstellen jeweils einen federvorgespannten Bügel umfassen,
welcher mit einem niedrigschmelzenden Lot elektrisch und mechanisch mit dem jeweiligen
Varistor verbunden ist, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 295 19 313 ist eine Überspannungsschutzvorrichtung mit thermischer Abtrenneinrichtung vorbekannt.
Ein weiteres Überspannungsschutzgerät ist in Dokument
WO200715066 beschrieben.
[0003] Der dortige Überspannungsableiter weist ein Unterteil auf, das mit Zu- und Ableitungen
der zu schützenden Anlage oder des zu schützenden Geräts elektrisch verbunden wird.
Weiterhin ist ein Steckteil vorhanden, das mindestens einen Varistor aufweist. Das
Steckteil ist durch eine mechanische Steckverbindung mit dem Unterteil lösbar und
dabei elektrisch verbindbar, wobei am Steckteil eine thermische Auslösung für den
Fall einer unzulässigen Erwärmung des Varistors vorgesehen ist.
[0004] Im Steckteil ist eine Tragwand vorgesehen, wobei der Varistor an einer Seitenfläche
der Tragwand und die thermische Abtrennvorrichtung sowie entsprechende Schaltmittel
an der anderen Seitenfläche der Tragwand angebracht sind. Die thermische Auslösung
liegt damit dem Varistor gegenüber.
[0005] Das vorbekannte Steckteil ist wannenförmig ausgebildet, wobei der Boden der Wanne
die vorerwähnte Tragwand bildet und der Wannenrand den Bereich neben der Tragwand
umgibt, in dem sich der an der Tragwand angebrachte Varistor befindet. Der Varistor
selbst ist mit zwei Anschlussfahnen ausgestattet, die dem elektrischen Anschluss dienen,
wobei eine Anschlussfahne mit dem thermischen Auslöseelement in Verbindung steht.
[0006] Bei der Überspannungsschutzvorrichtung nach
EP 0 727 091 B1 sind zwei oder mehrere in einem Gehäuse untergebrachte Varistoren als Schutzelemente
vorhanden, deren erdleitungsseitige Elektroden durch eine Leiste mit einem Kontaktstück
elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Die netzseitigen Elektroden sind über
in Serie zu Schutzelementen geschaltete Abtrennvorrichtungen mit Kontaktstücken in
Verbindung stehend.
[0007] Gemäß der
EP 0 727 091 soll die Aufgabe gelöst werden, die Abtrennvorrichtung konstruktiv zu vereinfachen,
ohne dass die Schutzeigenschaften nachteilig beeinträchtigt werden.
Hierfür sind alle Abtrennvorrichtungen im Schwenkbereich des Steges eines im Gehäuse
verschwenkbar gelagerten, im Wesentlichen U-förmigen, als Wippe ausgebildeten Bügels
angeordnet. Am Steg ist ein im Gehäuse verschiebbar gelagerter Betätigungsstift anliegend
und weiterhin ist am Bügel eine Anzeigevorrichtung angeordnet. Dadurch, dass allen
Abtrennvorrichtungen, die im Überspannungsschutz eingebauten Schutzelementen zugeordnet
sind, eine gemeinsame Wippe zugeordnet ist, wird die Konstruktion aufgabengemäß vereinfacht.
Außerdem ist gewährleistet, dass beim Öffnen, d.h. beim Auslösen der Abtrennvorrichtung,
d.h. auch beim Auslösen nur einer Abtrennvorrichtung, der Betätigungsstift verschoben
und die Auslöseanzeigevorrichtung in eine Stellung gelangt, die deutlich macht, dass
ein Austauch der Überspannungsschutzeinrichtung notwendig wird.
[0008] Die Schutzelemente nach
EP 0 727 091 sind in in einem Gehäuseteil der Überspannungsschutzvorrichtung vorgesehene, nach
oben hin offenen Kammern eingesetzt und in diesen Kammern mit einer Vergussmasse umgeben.
Die Abtrennvorrichtung wird mit Hilfe einer Druckfeder unter Vorspannung gehalten.
[0009] Bei der Vorrichtung zum Schutz gegen Auftreten von transienten elektrischen Überspannungen
gemäß
EP 0 716 493 B1 sind wenigstens zwei Varistoren vorhanden und es sind darüber hinaus Trennmittel
vorgesehen, die gegen den Zustand der Varistoren, insbesondere in thermischer Hinsicht
empfindlich sind. Jeder der Varistoren kann einzeln abgetrennt werden.
[0010] Ergänzend sind mechanische Mittel zum Visualisieren des Zustands der Varistoren vorhanden,
die funktionell mit den Trennmitteln verbunden sind, um durch diese betätigt zu werden.
Die mechanischen Visualisierungsmittel umfasen einen Läufer, der von Trennzungen zweier
parallel montierter Varistoren betätigt wird, wobei der Läufer zwei Stufen mit Mitnahmefingern
aufweist, von denen einer starr und weitere Finger flexibel ausgeführt sind.
[0011] Allen vorbekannten Lösungen des Standes der Technik ist gemein, dass die Abtrennvorrichtungen
mehr oder weniger aufwendige, zusätzliche mechanische und elektrisch wirksame Mittel
aufweisen müssen. Damit erhöht sich die Teilezahl und insgesamt der konstruktive Aufwand
bei der Herstellung von Überspannungsschutzgeräten. Eine Vielzahl von Teilen führt
zwangsläufig auch zu einem höheren Montageaufwand, den es grundsätzlich zu vermeiden
gilt.
[0012] Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, ein weiterentwickeltes Überspannungsschutzgerät
mit thermischer Abtrennvorrichtung und Fehleranzeige anzugeben, welches mehrere Varistoren
aufweist und wobei in jedem Varistorpfad die Möglichkeit der Abtrennung im Überlastfall
geschaffen ist und auch eine Visualisierung des betreffenden Zustands erfolgen kann.
[0013] Die Abtrennvorrichtung für das Überspannungsschutzgerät soll so ausgebildet werden,
dass in besonders vorteilhafter Weise handelsüblich bedrahtete Scheibenvaristoren
zum Einsatz kommen können.
[0014] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch das Überspannungsschutzgerät gemäß
Merkmalskombination nach Patentanspruch 1, wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige
Ausgestaltungen und Weiterbildungen umfassen.
[0015] Es wird demnach von einem Überspannungsschutzgerät mit thermischer Abtrennvorrichtung
und Fehleranzeige ausgegangen, welches mehrere, insbesondere scheibenförmige Varistoren
aufweist. Jedem Ableitpfad ist mindestens ein Varistor zugeordnet und es liegen die
thermischen Trennstellen jeweils in Reihe zum betreffenden Varistor. Weiterhin ist
ein Gerätegehäuse mit Kammern zur Aufnahme der Varistoren vorhanden. Ein schwenkbeweglich
gelagerter Bügel weist eine Anzeigefläche auf, die im Bereich eines Gehäusefensters
befindlich ist, um einen Fehler oder einen o.k-Zustand zu visualisieren. Durch den
Gehäuseboden reichen Steckanschlüsse, um eine elektrische Verbindung zu einem Basisteil
herzustellen. Weiterhin umfassen die thermischen Trennstellen jeweils einen federvorgespannten
Bügel, welcher mit einem niedrigschmelzenden Lot elektrisch und mechanisch mit dem
jeweiligen Varistor verbunden ist.
[0016] Erfindungsgemäß sind die federvorgespannten Bügel durch ein einziges Stanz-Biegeteil
gebildet, welches ausgehend von einem gemeinsamen Verbindungsschenkel fingerartige
Fortsätze entsprechend der Anzahl der Trennstellen aufweist.
[0017] Am Verbindungsschenkel ist mindestens ein Steckanschluss vorgesehen, der durch den
Gehäuseboden hindurch führt und einen Außenanschluss zum vorerwähnten Basisteil bildet.
[0018] Die fingerartigen Fortsätze besitzen im Bereich ihres freien Endes eine schlitzförmige
Ausnehmung, in welche jeweils unmittelbar ein Anschlussdraht oder ein Anschlussbein
eines Varistors verlötet wird. Im Bereich hinter der Lötstelle in Richtung Verbindungsschenkel
ist eine Wärmefalle befindlich, wobei jeder fingerartige Fortsatz mit einer separaten
Federkraft beaufschlagt ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Anschlussbein
bzw. ein Anschlussdraht des betreffenden Varistors U-förmig gebogen und mit dem U-Schenkel
in der schlitzförmigen Ausnehmung verlötet. Dabei zeigt der geschlossene Schenkel
zum fingerartigen Fortsatz und das Beinende nach oben.
[0019] Der schwenkbeweglich gelagerte Hebel für die Fehleranzeige weist einen Hebelarm auf,
welcher in einen Raum unterhalb der fingerartigen Fortsätze eingreift, um beim Abtrennvorgang
durch den sich jeweils bewegenden Fortsatz mitgenommen, d.h. betätigt zu werden.
[0020] Der schwenkbeweglich gelagerte Hebel ist durch ein Federelement in einer Sollposition
gehalten, wobei die Federvorspannkraft der betreffenden thermischen Trennstellen größer
ist als die Haltekraft des Federelements des Hebels. Diese Haltekraft dient lediglich
dazu, die Anzeigefläche in ihrer Ausgangsposition zu halten, solange ein fehlerfreier
Zustand vorliegt.
[0021] Jeder fingerartige Fortsatz besitzt eine Bohrung zur Aufnahme eines Führungsstifts,
wobei auf dem Führungsstift eine Schraubenfeder angeordnet ist, welche sich einerseits
gegen eine Spannvorrichtung abstützt und andererseits die gewünschte Federkraft auf
den fingerartigen Fortsatz ausübt.
[0022] Die Spannvorrichtung ist lösbar mit dem Gehäuse verbunden.
[0023] Hierdurch kann zunächst das Verlöten der Varistoren mit den fingerartigen Fortsätzen
erfolgen und anschließend die Spannvorrichtung mit den Federn eingesetzt werden, was
eine erhebliche Montageerleichterung darstellt.
[0024] Die Spannvorrichtung umfasst die vorerwähnten Führungsstifte, wobei eine Kante der
Spannvorrichtung in klauenartige Vorsprünge der Kammern, die Bestandteil des Gehäuses
sind, einrastet. Durch dieses Einrasten ist ein sicheres Fixieren der Spannvorrichtung
gewährleistet.
[0025] Ausgestaltend kann am Verbindungsschenkel eine Kontaktstelle für das Anbringen eines
weiteren Ableiters, insbesondere eines Gasableiters angeformt sein.
[0026] Der schwenkbewegliche Hebel umfasst bei einer bevorzugten Ausgestaltung einen Stift,
welcher in eine Ausnehmung des Gehäusebodens eingreift, um im Fehler- bzw. Abtrennfall
einen im Basisteil befindlichen Fernmeldeschalter zu betätigen.
[0027] Das Federelement für das Positionieren des schwenkbeweglich gelagerten Hebels ist
bevorzugt eine Biegefeder, welche sich mit einem Ende am Gehäuse abstützt und die
mit ihrem anderen Ende in eine Ausnehmung im Hebel eingesetzt ist.
[0028] Der schwenkbewegliche Hebel ist an einer Gehäuseseite und die Kammern zur gegenüberliegenden
Gehäuseseite orientiert bzw. angeordnet, so dass eine separate Montage des Hebels
nach dem Einsetzen und dem Verlöten der Varistoren erfolgen kann. Auch hierdurch ist
eine Montageerleichterung gegeben.
[0029] Die jeweilige Wärmefalle, die sich an den fingerartigen Fortsätzen befindet, ist
bevorzugt als quer zur Längsausdehnung des betreffenden fingerartigen Fortsatzes realisierte
Ausnehmung ausgebildet.
[0030] Die fingerartigen Fortsätze besitzen eine Prägestelle zum gezielten Abwinkeln, und
zwar im Übergangsbereich Verbindungsschenkel / jeweiliger fingerartiger Fortsatz.
[0031] Vom Gehäuseboden erstrecken sich in Richtung des Gehäuseinnenraums schlitzförmige
Klemmen oder Klauen, wobei in die Schlitze der Verbindungsschenkel eingesetzt und
fixiert wird. Auch diese Maßnahme dient der einfachen Montage des Überspannungsschutzgeräts.
[0032] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme
von Figuren näher erläutert werden.
[0033] Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des Überspannungsschutzgeräts (Steckteils) mit abgenommener Gehäusekappe
und erkennbarer Kammer mit Varistorscheibe;
- Fig. 2
- eine weitere Seitenansicht, die derjenigen nach Fig. 1 gegenüberliegt, mit dem schwenkbeweglich
gelagerten Hebel, dessen Hebelarm in den Raum unterhalb der fingerartigen Fortsätze
eingreift;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Überspannungsschutzgerät ohne Gehäusekappe mit den erkennbaren
Kammern und darin aufgenommenen, bereits verlöteten Varistoren;
- Fig. 4
- eine Detaildarstellung des schwenkbeweglich gelagerten Hebels mit Hebelarm und Anzeigefläche
und
- Fig. 5
- das noch nicht an den Prägestellen abgewinkelte Stanzteil, welches aus einem Verbindungsschenkel
und im gezeigten Beispiel drei fingerartigen Fortsätzen, einer Kontaktstelle für einen
Gasableiter und einem Kontakt für elektrischen Anschluss zum Unterteil (Basisteil)
besteht.
[0034] Das in den Fig. 1 bis 3 ohne Gehäusekappe gezeigte Überspannungsschutzgerät besteht
aus einem Gehäuse 1, welches mehrere Kammern mit Kammerwänden 2 aufweist.
[0035] Die zwischen den Kammerwänden 2 gegebenen Räume nehmen scheibenförmige Varistoren
3 auf. Beim dargestellten Beispiel ist ein Überspannungsschutzgerät mit drei Varistoren
3 und einem zusätzlichen Gasableiter 4 dargestellt, wobei der Gasableiter den parallel
geschalteten Varistoren für die Phasen L1, L2 und L3 in Reihe geschaltet ist und auf
PE geklemmt wird.
[0036] Den Gehäuseboden 5 durchdringen verschiedene Steckanschlüsse 6, um eine elektrische
Verbindung zum (nicht gezeigten) Basisteil herzustellen.
[0037] Die Varistoren 3 weisen übliche Drahtanschlüsse auf. Einer der Drahtanschlüsse 7
ist U-förmig gebogen und greift mit seinem U-Verbindungsschenkel in eine Ausnehmung
8 jeweils eines fingerartigen Fortsatzes 9 ein.
[0038] In dem Bereich der Ausnehmung 8 findet ein Verlöten mit dem fingerartigen Fortsatz
9 statt. Diese Lotstelle bildet die thermische Trennstelle der Abtrennvorrichtung.
[0039] Im Gerätegehäuse ist noch ein schwenkbeweglich gelagerter Hebel 10 befindlich, welcher
eine Anzeigefläche 11 aufweist, die einem Sichtfenster in der nicht dargestellten
Gehäusekappe zugeordnet ist.
[0040] Der schwenkbeweglich gelagerte Hebel 10 ist von einem Achsstummel 12 geführt. Hierfür
ist im Hebel 10 eine Bohrung 13 vorhanden.
[0041] Federn 14 sorgen für die notwendige Vorspannung des fingerartigen Fortsatzes 9 und
damit für eine Kraft auf die Lot-Trennstelle im Bereich der Ausnehmung 8.
[0042] Die federvorgespannten Fortsätze oder Bügel 9 werden durch Stanz-Biegeteile (siehe
Fig. 5) gebildet, welche ausgehend von einem gemeinsamen Verbindungsschenkel 15 die
fingerartigen Fortsätze 9 aufweisen. Am Verbindungsschenkel 15 kann einer der Steckanschlüsse
6 angeformt sein.
[0043] Die fingerartigen Fortsätze 9 weisen im Bereich ihres freien Endes die bereits erwähnte
schlitzförmige Ausnehmung 8 auf, in welche jeweils unmittelbar ein Anschlussdraht
oder ein Anschlussbein eines Varistors 3 verlötet wird.
[0044] Im Bereich hinter der Lötstelle in Richtung Verbindungsschenkel 15 ist eine Wärmefalle
16 in Form einer Querausstanzung befindlich. Prägestellen 17 dienen dem gezielten
Abwinkeln des Stanzteils, damit es die in der Fig. 1 und 3 erkennbare Form erhält.
[0045] Das Stanz-Biegeteil kann noch eine spezielle Kontaktstelle 18 aufweisen, um den Gasableiter
4 durch Verlöten zu kontaktieren.
[0046] Der schwenkbeweglich gelagerte Hebel 10 weist einen Hebelarm 19 auf (siehe Fig. 4),
welcher in einen Raum unterhalb der fingerartigen Fortsätze 9 (siehe Fig. 2) eingreift,
um beim Abtrennvorgang durch den sich jeweils bewegenden Fortsatz mitgenommen zu werden
und in der Darstellung gemäß Fig. 2 ein Verschwenken des Hebels nach rechts zu bewirken.
Bei diesem Verschwenken nach rechts verlässt die Anzeigefläche 11 ihre Position und
es wird ein darunter befindliches, farblich anders dargestelltes Feld freigegeben,
um den Fehlerzustand optisch zu signalisieren.
[0047] Der schwenkbeweglich gelagerte Hebel 10 ist durch ein Federelement 20 in Form einer
Biegefeder in einer Sollposition gehalten, wobei die Federvorspannkraft dieser Biegefeder
kleiner ist als die Federvorspannkraft der betreffenden thermischen Trennstellen.
[0048] Jeder der fingerartigen Fortsätze 9 weist eine Bohrung 21 auf, die der Aufnahme eines
Führungsstifts 22 dient.
[0049] Auf den Führungsstift 22 ist jeweils eine der Schraubenfedern 14 aufgesteckt, welche
sich gegen eine Spannvorrichtung 23 abstützt, die lösbar mit dem Gehäuse 1 verbunden
ist.
[0050] Im gezeigten Beispiel nach den Fig. 1 und 2 weist die Spannvorrichtung 23 drei Führungsstifte
für drei fingerartige Fortsätze 9 auf, wobei jeder Führungsstift 22 eine Schraubenfeder
14 aufnimmt.
[0051] Eine Kante 24 der Spannvorrichtung 23 greift in klauenartige Vorsprünge 25 ein, die
an den Kammern bzw. Kammerwänden 2 angeformt sind.
[0052] Der schwenkbewegliche Hebel 10 weist einen Stift 26 auf, welcher in eine Ausnehmung
27 im Gehäuseboden 5 eingreift, um im Fehler- bzw. Abtrennfall einen im Basisteil
(nicht gezeigt) befindlichen Fernmeldeschalter zu betätigen.
[0053] Das Biegefederelement 20 ist mit seinem einen Ende am Gehäuse bzw. wie dargestellt
an der Spannvorrichtung 23 abgestützt und ist mit seinem anderen Ende in eine Ausnehmung
im Hebel 10 eingesetzt und dadurch sicher geführt.
[0054] Aus den Seitenansichten nach den Fig. 1 und 2 wird deutlich, dass der schwenkbewegliche
Hebel 10 an einer der Gehäuseseiten und die Kammern an der anderen Gehäuseseite angeordnet
sind, so dass eine separate Montage des Hebels 10 nach dem Einsetzen und Verlöten
der Varistoren 3 erfolgen kann.
[0055] Aus den Erläuterungen zum Ausführungsbeispiel wird deutlich, dass drei (aber auch
mehrere) Abtrennvorrichtungen durch ein einziges Stanz-Biegeteil realisiert werden
können. Das Stanzteil bietet zusätzlich zur Funktion des Abtrennens auch den elektrischen
Anschluss zum Unterteil und kann eine Kontaktstelle für einen weiteren Ableiter, insbesondere
einen Gasableiter umfassen.
[0056] Die Ausgestaltung des fingerartigen Fortsatzes ermöglicht in Verbindung mit einem
auf die Anwendung geformten Varistoranschlussdraht und unter Verwendung eines Niedrigtemperaturlots
eine sehr sensible Abtrennstelle. Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass eine Verwendung
handelsüblicher bedrahteter Scheibenvaristoren möglich ist.
[0057] Auch die Anzeige ist mit einem geringen mechanischen Aufwand realisiert und spricht
auf die unabhängig agierenden Abtrennvorrichtungen im Sinne einer ODER-Verknüpfung
an. Der Anzeigebock bzw. der Hebel erfüllt neben der Anzeigefunktion auch die Möglichkeit
der Ansteuerung eines Fernmeldekontakts. Die eigentliche Abtrennvorrichtung besteht
wie erläutert aus einem Blechteil mit mindestens drei fingerartigen Fortsätzen (Abtrennstreifen),
einem Fortsatz für einen elektrischen Anschluss zum Unterteil in Form eines Gabelkontakts
und fakultativ eine Kontaktstelle für einen Gasableiter.
[0058] Jeder Abtrennstreifen bildet den elektrischen Kontakt zu je einem Varistor und ist
mit einer Prägestelle für die Biegsamkeit ausgestattet. Der Abtrennstreifen weist
auch ein Führungsloch für die Spannvorrichtung und einen Querschlitz als Wärmefalle
sowie einen Längsschlitz zur Aufnahme des Varistoranschlussdrahts auf.
[0059] Der Längsschlitz bildet eine Verbindung mit einem schlaufenförmig ausgebildeten Varistoranschlussdraht
und einem niedrigschmelzenden Lot die Abtrennstelle. Die Vorspannung durch die Spannvorrichtung
bewirkt beim Schmelzen des Lotes die Trennung des Varistors vom Abtrennstreifen, der
wiederum den Anzeigebock über den Hebel betätigt.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Kammerwand
- 3
- Varistor
- 4
- Gasableiter
- 5
- Gehäuseboden
- 6
- Steckanschluss
- 7
- Drahtanschluss
- 8
- Ausnehmung
- 9
- fingerartiger Fortsatz
- 10
- Hebel
- 11
- Anzeigefläche
- 12
- Achsstummel
- 13
- Bohrung im Hebel
- 14
- Feder
- 15
- Verbindungsschenkel
- 16
- Wärmefalle
- 17
- Prägestelle
- 18
- Kontaktstelle
- 19
- Hebelarm
- 20
- Federelement
- 21
- Bohrung
- 22
- Führungsstift
- 23
- Spannvorrichtung
- 24
- Kante
- 25
- klauenartige Vorsprünge
- 26
- Stift
- 27
- Ausnehmung
1. Überspannungsschutzgerät mit thermischer Abtrennvorrichtung und Fehleranzeige sowie
mehreren, insbesondere scheibenförmigen Varistoren (3), wobei jedem Ableitpfad mindestens
ein Varistor (3) zugeordnet ist und die thermischen Trennstellen in Reihe zum jeweiligen
Varistor (3) liegen, einem Gerätegehäuse (1) mit Kammern zur Aufnahme der Varistoren
(3) und einem schwenkbeweglich gelagerten Hebel (10) mit einer Anzeigefläche (11),
die im Bereich eines Gehäusefensters befindlich ist, durch den Gehäuseboden (5) reichende
Steckanschlüsse (6), um eine elektrische Verbindung zu einem Basisteil herzustellen,
wobei weiterhin die thermischen Trennstellen jeweils einen federvorgespannten Bügel
umfassen, welcher mit einem niedrigschmelzenden Lot elektrisch und mechanisch mit
dem jeweiligen Varistor verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die federvorgespannten Bügel durch ein Stanz-Biegeteil gebildet sind, welches ausgehend
von einem gemeinsamen Verbindungsschenkel (15) fingerartige Fortsätze (9) aufweist
und wobei am Verbindungsschenkel mindestens ein Steckanschluss (6) vorgesehen ist,
die fingerartigen Fortsätze (9) im Bereich ihres freien Endes eine schlitzförmige
Ausnehmung (8) besitzen, in welche jeweils unmittelbar ein Anschlussdraht oder Anschlussbein
(7) eines Varistors (3) verlötet sowie weiterhin im Bereich hinter der Lötstelle in
Richtung Verbindungsschenkel eine Wärmefalle (16) befindlich ist, wobei jeder fingerartige
Fortsatz mit einer separaten Federkraft (14) beaufschlagt ist.
2. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbeweglich gelagerte Hebel (10) einen Hebelarm (19) aufweist, welcher in
einen Raum unterhalb der fingerartigen Fortsätze (9) eingreift, um beim Abtrennvorgang
durch den sich jeweils bewegenden Fortsatz mitgenommen zu werden.
3. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbeweglich gelagerte Hebel (10) durch ein Federelement (20) in einer Sollposition
gehalten ist, wobei die Federvorspannkraft der thermischen Trennstelle größer ist
als die Haltekraft des Federelements des Hebels.
4. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder fingerartige Fortsatz (9) eine Bohrung (21) zur Aufnahme eines Führungsstifts
(22) aufweist, wobei auf dem Führungsstift (22) eine Schraubenfede (14) angeordnet
ist, welche sich gegen eine Spannvorrichtung (23) abstützt, welche lösbar mit dem
Gerätegehäuse (1) verbunden ist.
5. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Spannvorrichtung (23) die Führungsstifte (22) umfasst, wobei eine Kante der Spannvorrichtung
(23) in klauenartige Vorsprünge (25) der Kammern (2) einrastet.
6. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
am Verbindungsschenkel (15) eine Kontaktstelle (18) für einen weiteren Ableiter, insbesondere
Gasableiter angeformt ist.
7. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbewegliche Hebel (10) einen Stift aufweist, welcher in eine Ausnehmung
des Gehäusebodens eingreift, um im Fehler- bzw. Abtrennfall einen im Basisteil befindlichen
Fernmeldeschalter zu betätigen oder auszulösen.
8. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Federelement eine Biegefeder (20) ist, welche sich mit einem Ende am Gehäuse (1)
abstützt und mit ihrem anderen Ende in eine Ausnehmung im Hebel eingesetzt ist.
9. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbewegliche Hebel (10) an einer Gehäuseseite und die Kammern an der anderen
Gehäuseseite angeordnet sind, so dass eine separate Montage des Hebels nach dem Einsetzen
und Verlöten der Varistoren erfolgen kann.
10. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die jeweilige Wärmefalle als quer zur Längsausdehnung der fingerartigen Fortsätze
(9) ausgeführte Ausnehmung (16) ausgebildet ist.
11. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die fingerartigen Fortsätze (9) eine Prägestelle (17) zum gezielten Abwinkeln aufweisen.
12. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich vom Gehäuseboden in den Gehäuseinnenraum schlitzförmige Klemmen erstrecken, wobei
in den Schlitzen der Verbindungsschenkel eingesetzt und hierdurch fixiert ist.
1. An overvoltage protection device having a thermal disconnection apparatus and an error
display as well as a plurality of particularly disc-shaped varistors (3), wherein
each discharge path is associated with at least one varistor (3) and the thermal disconnection
points are positioned in series to the respective varistor (3), a device housing (1)
comprising chambers for accommodating the varistors (3) and a pivotably mounted lever
(10) having a display area (11) situated in the region of a housing window, plug connections
(6) extending through the housing base (5) for establishing an electrical connection
to a base part, wherein the thermal disconnection points each further comprise a spring-preloaded
bracket electrically and mechanically connected to the respective varistor by a low-melt
solder,
characterized in that
the spring-preloaded brackets are formed by a stamped and bent part comprising finger-like
extensions (9) extending from a common connecting limb (15) and wherein at least one
plug connection (6) is provided on the connecting limb, the finger-like extensions
(9) have a slotted recess (8) at their free end in which a respective connecting wire
or connecting leg (7) of a varistor (3) is directly soldered as well as a heat trap
(16) situated in the region behind the soldering point toward the connecting limb,
wherein each finger-like extension is acted upon by a separate spring force (14).
2. The overvoltage protection device according to claim 1,
characterized in that
the pivotably mounted lever (10) comprises a lever arm (19) which engages into a space
beneath the finger-like extensions (9) in order to be carried along by the respectively
moving extension during the disconnecting process.
3. The overvoltage protection device according to claim 2,
characterized in that
the pivotably mounted lever (10) is held in a set position by a spring element (20),
wherein the spring preload force of the thermal disconnection point is greater than
the retention force of the lever's spring element.
4. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
each finger-like extension (9) comprises a drill hole (21) for receiving a guide pin
(22), wherein a helical spring (14) braced against a tensioner (23) detachably connected
to the device housing (1) is arranged on the guide pin (22).
5. The overvoltage protection device according to claim 4,
characterized in that
the tensioner (23) clasps the guide pins (22), wherein an edge of the tensioner (23)
latches into claw-like projections (25) of the chambers (2).
6. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
a contact point (18) for a further diverter, particularly a gas discharge tube, is
integrally formed on the connecting limb (15).
7. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the pivotable lever (10) comprises a pin which engages in a recess of the housing
base so as to activate or trigger a remote signaling switch situated in the base part
in the event of failure or disconnection.
8. The overvoltage protection device according to claim 3,
characterized in that
the spring element is a flexible spring (20) with one end braced against the housing
(1) and its other end inserted into a recess in the lever.
9. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the pivotable lever (10) is arranged on one side of the housing and the chambers on
the other side of the housing to enable the lever to be separately mounted after the
insertion and soldering of the varistors.
10. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the respective heat trap is configured as a recess (16) running transverse to the
longitudinal extension of the finger-like extensions (9).
11. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the finger-like extensions (9) have a stamping area (17) for selective bending.
12. The overvoltage protection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
slotted clamps extend from the housing base into the interior of the housing, wherein
the connecting limbs are inserted into and fixed by the slots.
1. Appareil de protection antisurtension avec dispositif de coupure thermique et indication
d'erreur et comprenant plusieurs varistors (3), en particulier en forme de plaque,
dans lequel au moins un varistor (3) est associé à chaque trajet de dérivation et
les remplacements de coupure thermique sont situés en série par rapport au varistor
respectif (3), comprenant un boîtier d'appareil (1) avec des chambres pour la réception
des varistors (3) et un levier monté mobile en pivotement (10) avec une surface d'affichage
(11), qui se trouve dans la zone d'une fenêtre du boîtier, des raccords à fiche (6)
qui traversent le fond (5) du boîtier pour établir une connexion électrique vers une
pièce de base, et dans lequel les emplacements de coupure thermique incluent chacun
un arceau précontraint par ressort, qui est relié sur le plan électrique et mécanique
avec le varistor respectif au moyen d'une brasure à bas point de fusion,
caractérisé en ce que
les arceaux précontraints par ressort sont formés par une pièce poinçonnée-pliée,
laquelle comporte des prolongements (9) semblables à des doigts en partant d'une branche
de connexion commune (15) et dans lequel il est prévu au moins un raccord à fiche
(6) sur la branche de connexion,
les prolongements (9) semblables à des doigts possèdent, dans la région de leur extrémité
libre, un évidement (8) en forme de fente, dans lequel un fil de connexion ou une
patte de connexion (7) d'un varistor (3) est respectivement directement brasé(e),
et dans lequel, dans la région derrière l'emplacement de brasage en direction de la
branche de connexion il se trouve un piège thermique (16), et chaque prolongement
semblable à une doigt est sollicité avec une force de ressort séparée (14).
2. Appareil de protection anti surtension selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le levier (10) monté mobile en pivotement comprend un bras de levier (19) qui s'engage
dans un espace au-dessous des prolongements (9) semblables à des doigts, afin d'être
entraîné conjointement par le prolongement respectif en déplacement lors du processus
de coupure.
3. Appareil de protection antisurtension selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le levier (10) monté mobile en pivotement est retenu dans une position de consigne
par un élément à ressort (20), et la force de précontrainte élastique de l'emplacement
de coupure thermique est plus élevée que la force de retenue de l'élément à ressort
du levier.
4. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque prolongement (9) semblable à un doigt comporte un perçage (21) pour la réception
d'une tige de guidage (22), et dans lequel un ressort hélicoïdal (14) est agencé sur
la tige de guidage (22), ressort qui s'appuie contre un dispositif de tensionnement
(23) qui est relié de façon détachable avec le boîtier d'appareil (1).
5. Appareil de protection antisurtension selon la revendication 4,
caractérisé en ce que le dispositif de tensionnement (23) inclut les tiges de guidage (22), et une arête
du dispositif de tensionnement (23) vient s'enclencher dans des saillies (25), semblables
à des griffes, des chambres (2).
6. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un emplacement de contact (18) pour un autre élément de dérivation, en particulier
un élément de dérivation à gaz, est conformé sur la branche de connexion (15).
7. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le levier mobile en pivotement (10) comprend une tige, laquelle s'engage dans un
évidement du fond du boîtier afin d'actionner ou de déclencher, dans le cas d'une
erreur ou d'une coupure, un commutateur de télécommunication qui se trouve dans la
pièce de base.
8. Appareil de protection antisurtension selon la revendication 3,
caractérisé en ce que l'élément à ressort est un ressort de flexion (20), qui s'appuie avec une extrémité
contre le boîtier (1) et qui est mis en place avec son autre extrémité dans un évidement
dans le levier.
9. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le levier mobile en pivotement (10) est agencé sur un côté du boîtier et les chambres
sont agencées sur l'autre côté du boîtier, de sorte qu'un montage séparé du levier
peut avoir lieu après la mise en place et le brasage des varistors.
10. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le piège thermique respectif est réalisé sous la forme d'un évidement (16) ménage
transversalement à l'extension longitudinale des prolongements (9) semblables à des
doigts.
11. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les prolongements (9) semblables à des doigts comportent un emplacement matricé (17)
destiné à leur coudage ciblé.
12. Appareil de protection antisurtension selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des pinces en forme de fente s'étendent depuis le fond du boîtier jusque dans l'espace
intérieur du boîtier, de sorte que la branche de connexion est mise en place dans
les fentes et est ainsi fixée.