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(11) |
EP 2 295 152 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.2016 Patentblatt 2016/42 |
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Anmeldetag: 19.08.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Auspressvorrichtung
Extruder
Dispositif de compression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.09.2009 DE 102009040695
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2011 Patentblatt 2011/11 |
| (73) |
Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Strobel-Schmidt, Rainer
86825 Bad Wörishofen (DE)
- Ostermeier, Peter
86911 Diessen (DE)
- Hefele, Christian
87739 Breitenbrunn (DE)
- Lederle, Hans Peter
87471 Durach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft
Corporate Intellectual Property |
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Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 845 685 US-A- 4 923 096
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US-A- 4 461 407 US-A- 5 191 672
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Auspressvorrichtung für Massen enthaltende Gebinde, der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
[0002] Eine derartige Auspressvorrichtung dient dem Ausbringen von in Gebinden verpackten
Massen, wie Mörtel- oder Dichtmassen, an einem Applikationsort. Gebinde umfassen beispielsweise
Kartuschen mit einem oder mehreren Aufnahmeräumen für eine oder mehrere Komponenten
der auszubringenden Masse, die direkt oder z. B. in Folienbeutel verpackt in den Aufnahmeräumen
der Kartusche vorgesehen sind. Der Begriff "Gebinde" umfasst zudem mit einer oder
mehreren Komponenten der auszubringenden Masse befüllte Folienbeutel, die in einen
separaten oder an der Auspressvorrichtung angeordneten Aufnahmekörper eingesetzt werden.
[0003] Bei Betätigung der Auspresseinrichtung wirkt eine Vorschubmechanik auf die zumindest
eine Kolbenstange, so dass diese über ein vorbestimmtes Mass vorgeschoben wird. Beispielsweise
wirkt ein an der Kolbenstange angeordneter Druckkolben auf die in dem Gebinde befindliche
Masse, so dass bei jedem Vorschub der Kolbenstange eine entsprechende Menge der Masse
durch eine Ausgabeöffnung ausgebracht wird.
[0004] Die Auspresseinrichtung wird beispielsweise mechanisch, z. B. über einen Betätigungshebel,
elektrisch oder mittels einem Fluid, wie z. B. Druckluft oder Hydrauliköl betrieben.
[0005] Aus der
US 4,461,407 ist eine Auspressvorrichtung für Massen enthaltende Gebinde bekannt, die eine gegenüber
dem Aufnahmeraum verschiebbare Kolbenstange und eine Auspresseinrichtung aufweist,
die eine Vorschubmechanik für den Vorschub der Kolbenstange umfasst,
[0006] Nachteilig an der bekannten Lösung ist, dass an der Kolbenstange haftende Verunreinigungen,
z. B. Mörtelreste, beim Vorschub der Kolbenstange oder beim Zurückziehen derselben
in die Vorschubmechanik gelangen können. Diese Verunreinigungen beziehungsweise Verschmutzungen
können die Vorschubmechanik beschädigen oder diese gar zerstören. Dies reduziert die
Lebensdauer der Auspressvorrichtung.
[0007] Eine gattungsgemässe Auspressvorrichtung für Massen enthaltende Gebinde mit einem
Aufnahmeraum für das Gebinde, mit zumindest einer gegenüber dem Aufnahmeraum verschiebbaren
Kolbenstange und mit einer Auspresseinrichtung, die eine Vorschubmechanik für den
Vorschub der zumindest einen Kolbenstange umfasst, wobei zumindest ein Abstreifelement
mit zumindest einer der zumindest einen Kolbenstange zugewandten Abstreifkante vorgesehen
ist, ist aus der
DE 198 45 685 A1 bekannt.
[0009] Die
US 5,191,672 A offenbart eine Reinigungseinrichtung für einen Schaft mit einem Gewinde.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Auspressvorrichtung für Massen enthaltende Gebinde
zu schaffen, welche die vorgenannten Nachteile nicht aufweist und im Vergleich mit
den bekannten Auspressvorrichtungen eine höhere Gebrauchstauglichkeit aufweist.
[0011] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
[0012] Eine erfindungsgemässe Auspressvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest
eine Kolbenstange an zumindest einer Seite mit einer Zahnung versehen ist und der
der Zahnung zugewandte Abschnitt der zumindest einen Abstreifkante des zumindest einen
Abstreifelementes mit einer Ausnehmung versehen ist.
[0013] Beim Vorschieben oder Zurückziehen der zumindest einen Kolbenstange werden an dieser
haftende Verschmutzungen beziehungsweise Verunreinigungen von dem zumindest einen
Abstreifelement entfernt, so dass diese nicht mehr in die Vorschubmechanik dringen
und den Auspressvorgang beeinträchtigen können. Das zumindest eine Abstreifelement
ist vorteilhaft aus einem Metall oder Kunststoff mit für diese Anwendung ausreichenden
Materialeigenschaften gefertigt. Die bevorzugt scharfkantige Abstreifkante des zumindest
einen Abstreifelementes ist vorteilhaft in einem geringen Abstand zu der zumindest
einen Kolbenstange angeordnet, so dass die Abstreifkante nicht permanent an der entsprechenden
Kolbenstange anliegt. Dadurch wird ein unerwünschter Abrieb an der Kolbenstange verhindert.
Da die nunmehr besser geschützte Vorschubmechanik gegenüber den Vorschubmechanismen
herkömmlicher Auspressvorrichtungen einem geringeren Verschleiss ausgesetzt ist, erhöht
sich die Lebensdauer der erfindungsgemässen Auspressvorrichtung massgeblich. Das zumindest
eine Abstreifelement ist vorteilhaft ein separates Element, welches zusätzlich zu
den anderen Elementen und Teilen der Auspressvorrichtung vorgesehen ist.
[0014] Die Vorschubmechanik umfasst mit der Kolbenstange zusammenwirkende Antriebsmittel,
welche über mechanische, elektrische oder fluidische Mittel betätigbar sind. Beispielsweise
umfasst das Antriebsmittel einen Klemmstein als Vorschubelement, der für einen Vorschub
der zumindest einen Kolbenstange über eine Hebeleinrichtung betätigbar ist. Alternativ
umfasst das Antriebsmittel ein Antriebsrad, z. B. ein Reibrad oder ein Zahnrad, das
für einen Vorschub der zumindest einen Kolbenstange über die Auspresseinrichtung z.
B. mittels eines Motors in Rotation versetzbar ist. Wird das Antriebsrad von einem
Motor angetrieben, ist vorteilhaft ein Getriebe, wie beispielsweise ein Planetengetriebe,
im Antriebsstrang zwischen dem Motor und dem Antriebsrad vorgesehen.
[0015] Vorzugsweise erstreckt die Abstreifkante des zumindest einen Abstreifelementes sich
über einen Grossteil des Querschnittumfangs der zumindest einen Kolbenstange, womit
eine grosse Menge von an der zumindest einen Kolbenstange anhaftenden Verschmutzungen
beim Vorschieben beziehungsweise beim Zurückziehen der zumindest einen Kolbenstange
entfernt wird. Beispielsweise umgibt die Abstreifkante des zumindest einen Abstreifelementes
den Querschnittumfang der zumindest einen Kolbenstange vollständig. Bei einer Kolbenstange
mit einem polygonalen, z. B. rechteckigen Querschnitt umgibt die Abstreifkante des
zumindest einen Abstreifelementes an zumindest zwei, vorteilhaft an zumindest drei
Seiten den Kolbenstangenquerschnitt. Die Abstreifkanten ist bei einer Kolbenstange
mit einem polygonalen Querschnitt beispielsweise durch eine U-förmige, zu einer Kante
des Abstreifelementes offenen Ausnehmung oder durch eine umfänglich geschlossene,
polygonale Ausnehmung, welche vorteilhaft der Ausgestaltung des polygonalen Querschnitts
der zumindest einen Kolbenstange ähnlich ist, im Abstreifelement ausgebildet.
[0016] Erfindungsgemäss ist die zumindest eine Kolbenstange an zumindest einer Seite mit
einer Zahnung versehen und die der Zahnung zugewandte Abstreifkante des zumindest
einen Abstreifelementes ist mit einer Ausnehmung versehen. Im Laufe der Zeit bilden
sich an der Zahnung, z. B. eine Verzahnung mit Erhebungen bzw. Vertiefungen oder eine
Lochung in der Kolbenstange, an denen die Antriebsmittel der Vorschubmechanik eingreifen,
Grate aus. Mit der Ausnehmung an der Abstreifkante des zumindest einen Abstreifelementes
wird auch bei der Anwesenheit eines Grates an der zumindest einen Kolbenstange eine
Verhakung und somit eine Beeinträchtigung des Auspressvorgangs bei der Anordnung des
zumindest einen Abstreifelementes vermieden.
[0017] Vorzugsweise ist ein Gehäuse zur Aufnahme zumindest eines Teils der Vorschubmechanik
vorgesehen, wobei das Gehäuse zumindest eine Gehäusewand mit einer Durchtrittsöffnung
für die zumindest eine Kolbenstange umfasst, und wobei das zumindest eine Abstreifelement
bei der zumindest einen Gehäusewand vorgesehen ist. Mit dieser Anordnung des zumindest
einen Abstreifelementes kann ein Eindringen von Verschmutzungen in das Gehäuse und
somit in die Vorschubmechanik der Auspresseinrichtung in vorteilhafter Art und Weise
verhindert werden und das zumindest eine Abstreifelement ist einfach an der Auspressvorrichtung
anordenbar. Das zumindest eine Abstreifelement kann direkt an der oder beabstandet
zu der zumindest einen Gehäusewand vorgesehen sein.
[0018] Vorteilhaft weist das Gehäuse zumindest zwei einander gegenüberliegende Gehäusewände
auf, die einen Aufnahmeraum für zumindest einen Teil der Vorschubmechanik begrenzen,
wobei jede der Gehäusewände jeweils eine Durchtrittsöffnung für die zumindest eine
Kolbenstange aufweist. Dadurch ist der Aufnahmeraum für die Vorschubmechanik in Bezug
auf die Längserstreckung der zumindest einen Kolbenstange beidseitig begrenzt. Das
zumindest eine Abstreifelement wird vorteilhaft entsprechend dem zu erwartenden grössten
Anfall der Verschmutzungen an der Auspressvorrichtung vorgesehen.
[0019] Bevorzugt ist das zumindest eine Abstreifelement an der der Vorschubmechanik abgewandten
Seite der zumindest einen Gehäusewand vorgesehen, womit an der zumindest einen Kolbenstange
anhaftende Verschmutzungen beim Vorschieben oder beim Zurückziehen derselben ausserhalb
des Aufnahmeraums beziehungsweise ausserhalb der Vorschubmechanik entfernt werden.
[0020] Ergänzend dazu oder alternativ ist das zumindest eine Abstreifelement an der der
Vorschubmechanik zugewandten Seite der zumindest einen Gehäusewand vorgesehen, womit
an der zumindest einen Kolbenstange anhaftende Verschmutzungen beim Vorschieben oder
beim Zurückziehen derselben innerhalb des Aufnahmeraums beziehungsweise benachbart
der Vorschubmechanik entfernt werden.
[0021] Vorzugsweise sind zumindest zwei Abstreifelemente mit jeweils zumindest einer der
zumindest einen Kolbenstange zugewandten Abstreifkante für die zumindest eine Kolbenstange
vorgesehen, womit an der zumindest einen Kolbenstange anhaftende Verschmutzungen beim
Vorschieben oder beim Zurückziehen derselben an zumindest zwei, zueinander beabstandeten
Stellen von der zumindest einen Kolbenstange entfernt werden.
[0022] Bevorzugt ist zumindest eine Austrittsöffnung an dem Gehäuse zur Entfernung von Verunreinigungen
aus dem Gehäuse vorgesehen. In dem Gehäuse befindliche Verunreinigen, wie z. B. Mörtelreste,
lassen sich einfach aus diesem entfernen und können dann nicht mehr die Vorschubmechanik
beschädigen. Insbesondere bei einer gelochten Kolbenstange befinden sich auch in den
Lochungen Verschmutzungen, welche bei dem Eindringen von Elementen des Antriebsmittels,
z. B. den Zähnen eines Zahnrades, aus diesen herausgestossen werden. Würden die von
der zumindest einen Kolbenstange entfernten beziehungsweise aus dieser herausgestossenen
Verschmutzungen im Aufnahmeraum des Gehäuses verbleiben, könnten diese die Vorschubmechanik
beschädigen und/oder den Auspressvorgang behindern. Alternativ ist ein Aufnahmeraum
zur Aufnahme der entfernten beziehungsweise herausgestossenen Verschmutzungen innerhalb
des Gehäuses vorgesehen, welcher bedarfsweise entleerbar ist.
[0023] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Auspressvorrichtung in Seitenansicht;
- Fig. 2
- einen Teilschnitt durch die Auspresseinrichtung parallel zur Längserstreckung der
Kolbenstange; und
- Fig. 3
- eine Ansicht auf das Abstreifelement gem. Linie III-III in Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Ansicht auf eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Abstreifelementes;
- Fig. 5
- einen Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Auspresseinrichtung
parallel zur Längserstreckung der Kolbenstange; und
- Fig. 6
- eine Ansicht auf das Abstreifelement gem. Linie VI-VI in Fig. 5.
[0024] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0025] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Auspressvorrichtung 11 für Massen enthaltende
Gebinde weist einen Aufnahmeraum 12 für das Gebinde, eine gegenüber dem Aufnahmeraum
12 verschiebbare Kolbenstange 13 und eine mechanisch betätigbare Auspresseinrichtung
16 auf. An einem dem Aufnahmeraum 12 zugewandten Ende der Kolbenstange 13 ist ein
Druckkolben 14 zur Beaufschlagung des Gebindes vorgesehen.
[0026] Die Auspressvorrichtung 11 weist weiter ein Gehäuse 17 mit zwei einander gegenüberliegenden
Gehäusewänden 18 und 19 auf, die einen Aufnahmeraum 20 für zumindest einen Teil einer
Vorschubmechanik 21 der Auspresseinrichtung 16 begrenzen. Jede der Gehäusewände 18
und 19 weist jeweils eine Durchtrittsöffnung 22 bzw. 23 für die , Kolbenstange 13
auf.
[0027] Innerhalb des Gehäuses 17 ist ein Abstreifelement 26 mit einer Abstreifkante 27 vorgesehen,
welche sich über einen Grossteil des Querschnittumfangs der Kolbenstange 13 erstreckt.
Die Abstreifkante 27 ist vorteilhaft scharfkantig ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel
erstreckt sich Abstreifkante über einen Winkelbereich von etwa 270°. Weiter sind an
dem Gehäuse 17 mehrere Austrittsöffnungen 24 zur Entfernung von Verunreinigungen aus
dem Gehäuse 17 vorgesehen.
[0028] In der Figur 4 ist eine als gelochte Zahnstange ausgebildete Kolbenstange 33 mit
einem rechteckigen Querschnitt und ein Abstreifelement 36 mit einer Abstreifkante
37 gezeigt, welche den Querschnitt der Kolbenstange 33 an drei Seiten umgibt. Die
Abstreifkante 37 ist durch eine U-förmige, zur einer Seitenkante hin offene Ausnehmung
im Abstreifelement 36 gebildet.
[0029] In den Figuren 5 und 6 ist ausschnittsweise die Auspressvorrichtung 41 dargestellt,
die zwei Kolbenstangen 43 und ein Gehäuse 47 mit zwei einander gegenüberliegenden
Gehäusewänden 48 und 49 aufweist. Die Gehäusewände 48 und 49 begrenzen einen Aufnahmeraum
50 für einen Teil der Vorschubmechanik 51 der Auspresseinrichtung 46 und weisen jeweils
zwei Durchtrittsöffnung 52 bzw. 53 für die Kolbenstangen 43 auf. Weiter sind an dem
Gehäuse 47 mehrere Austrittsöffnungen 54 zur Entfernung von Verunreinigungen aus dem
Gehäuse 47 vorgesehen.
[0030] An der dem Aufnahmeraum 50 beziehungsweise der Vorschubmechanik 51 abgewandten Seite
der Gehäusewand 48 ist ein Abstreifelement 61 an der Gehäusewand 48 vorgesehen. Zusätzlich
kann auch an der dem Aufnahmeraum 50 beziehungsweise der Vorschubmechanik 51 zugewandten
Seite der Gehäusewand 48 ein weiteres Abstreifelement 66 vorgesehen sein, welches
hier gestrichelt dargestellt ist und beispielsweise gleich wie das aussenseitig angeordnete
Abstreifelement 61 ausgebildet ist. Das Abstreifelement 61 und/oder 66 ist benachbart
zu den Durchtrittsöffnungen 52 für die Kolbenstangen 43 angeordnet. Das Abstreifelement
61 und/oder 66 ist hier direkt an der Gehäusewand 48 angeordnet, kann aber auch beabstandet
zu dieser angeordnet sein.
[0031] Die Kolbenstangen 43 weisen z. B. an ihren einander zugewandten Seiten jeweils eine
Zahnung 44 auf. Der der Zahnung 44 zugewandte Abschnitt der vorteilhaft scharfkantigen
Abstreifkanten 62 ist jeweils mit einer Ausnehmung 63 versehen.
[0032] Auch an der dem Aufnahmeraum 50 beziehungsweise der Vorschubmechanik 51 abgewandten
Seite der Gehäusewand 49 ist ein Abstreifelement 71 an der Gehäusewand 48 vorgesehen,
welches vorteilhaft gleich wie das Abstreifelement 61 an der Gehäüsewand 48 ausgebildet
ist. Zusätzlich kann auch an der dem Aufnahmeraum 50 beziehungsweise der Vorschubmechanik
51 zugewandten Seite der Gehäusewand 49 ein Abstreifelement 76 vorgesehen sein, welches
hier gestrichelt dargestellt ist und beispielsweise gleich wie das aussenseitig angeordnete
Abstreifelement 71 bzw. das innenseitig angeordnete Abstreifelement 66 an der Gehäusewand
49 ausgebildet ist. Das Abstreifelement 71 und/oder 76 ist benachbart zu den Durchtrittsöffnungen
53 für die Kolbenstangen 43 angeordnet. Das Abstreifelement 71 und/oder 76 ist hier
direkt an der Gehäusewand 49 angeordnete, kann aber auch beabstandet zu dieser angeordnet
sein.
1. Auspressvorrichtung (11) für Massen enthaltende Gebinde mit einem Aufnahmeraum (12)
für das Gebinde, mit zumindest einer gegenüber dem Aufnahmeraum (12) verschiebbaren
Kolbenstange (13; 43) und mit einer Auspresseinrichtung (16; 46), die eine Vorschubmechanik
(21; 51) für den Vorschub der zumindest einen Kolbenstange (13; 33; 43) umfasst, wobei
zumindest ein Abstreifelement (26; 36; 61, 66, 71, 76) mit zumindest einer der zumindest
einen Kolbenstange (13; 33; 43) zugewandten Abstreifkante (27; 37, 62) vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine Kolbenstange (43) an zumindest einer Seite mit einer Zahnung (44)
versehen ist und der der Zahnung (44) zugewandte Abschnitt der zumindest einen Abstreifkante
(62) des zumindest einen Abstreifelementes (61) mit einer Ausnehmung (63) versehen
ist.
2. Auspressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifkante (27; 37, 62) des zumindest einen Abstreifelementes (26; 36; 61,
66, 71, 76) sich über einen Grossteil des Querschnittumfangs der zumindest einen Kolbenstange
(13; 33; 43) erstreckt.
3. Auspressvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (47) zur Aufnahme zumindest eines Teils der Vorschubmechanik (51) vorgesehen
ist, wobei das Gehäuse (47) zumindest eine Gehäusewand (48, 49) mit einer Durchtrittsöffnung
(52, 53) für die zumindest eine Kolbenstange (43) umfasst, und wobei das zumindest
eine Abstreifelement (61, 66, 71, 76) bei der zumindest einen Gehäusewand (48, 49)
vorgesehen ist.
4. Auspressvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Abstreifelement (61, 71) an der der Vorschubmechanik (51) abgewandten
Seite der zumindest einen Gehäusewand (48, 49) vorgesehen ist.
5. Auspressvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Abstreifelement (66, 76) an der der Vorschubmechanik (51) zugewandten
Seite der zumindest einen Gehäusewand (48, 49) vorgesehen ist.
6. Auspressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Abstreifelemente (61, 66, 71, 76) mit jeweils zumindest einer der
zumindest einen Kolbenstange (43) zugewandten Abstreifkante für die zumindest eine
Kolbenstange (43) vorgesehen sind.
7. Auspressvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Austrittsöffnung (24; 54) an dem Gehäuse (17; 47) zur Entfernung von
Verunreinigungen aus dem Gehäuse (17; 47) vorgesehen ist.
1. Extruder (11) for containers containing masses with a receiving area (12) for the
container, with at least one piston rod (13; 43) that may move with respect to the
receiving area (12) and with an extruding device (16; 46), which comprises an advancing
mechanism (21; 51) for advancing the at least one piston rod (13; 33; 43), in which
at least one stripping element (26; 36; 61, 66, 71, 76) is provided with at least
one stripping edge (27; 37, 62) facing towards the at least one piston rod (13; 33;
43),
characterised in that
the at least one piston rod (43) is provided with teeth (44) on at least one side
and the section of the at least one stripping edge (62) of the at least one stripping
element (61) facing towards the teeth (44) is provided with a recess (63).
2. Extruder according to claim 1, characterised in that the stripping edge (27; 37, 62) of the at least one stripping element (26; 36; 61,
66, 71, 76) extends over a large part of the circumference of the cross section of
the at least one piston rod (13; 33; 43).
3. Extruder according to claim 1 or 2, characterised in that a housing (47) is provided for receiving at least a part of the advancing mechanism
(51), in which the housing (47) comprises at least one housing wall (48, 49) with
an opening (52, 53) for the at least one piston rod (43) and in which the at least
one stripping element (61, 66, 71, 76) is provided at the at least one housing wall
(48, 49).
4. Extruder according to claim 3, characterised in that the at least one stripping element (61, 71) is provided on the side of the at least
one housing wall (48, 49) facing away from the advancing mechanism (51).
5. Extruder according to claim 3 or 4, characterised in that the at least one stripping element (66, 76) is provided on the side of the at least
one housing wall (48, 49) facing towards the advancing mechanism (51).
6. Extruder according to one of claims 1 to 5, characterised in that at least two stripping elements (61, 66, 71, 76) are provided for the at least one
piston rod (43) having in each case at least one stripping edge facing towards the
at least one piston rod (43).
7. Extruder according to one of claims 3 to 6, characterised in that at least one outlet (24; 54) is provided on the housing (17; 47) for removing impurities
from the housing (17; 47).
1. Dispositif d'extraction par pression (11) pour un conteneur contenant des composés
ayant une chambre de réception (12) pour le conteneur, comportant au moins une tige
de piston (13 ; 43) mobile par rapport à la chambre de réception (12) et des moyens
d'extraction par pression (16 ; 46) incluant un mécanisme d'avance (21 ; 51) pour
faire avancer la au moins une tige de piston (13 ; 33 ; 43), dans lequel au moins
un élément racleur (26 ; 36 ; 61, 66, 71, 76) est prévu avec au moins un bord racleur
(27 ; 37 ; 62) dirigé vers la au moins une tige de piston (13 ; 33 ; 43),
caractérisé en ce que
ladite au moins une tige de piston (43) est munie d'une denture (44) sur au moins
un côté, et la partie dirigée vers la denture (44) dudit au moins un bord racleur
(62) dudit au moins un élément racleur (61) est munie d'un évidement (63).
2. Dispositif d'extraction par pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bord racleur par pression (27 ; 37 ; 62) dudit au moins un élément racleur (26
; 36 ; 61, 66, 71, 76) s'étend au-dessus d'une grande partie de la circonférence de
section transversale de ladite au moins une tige de piston (13 ; 33 ; 43).
3. Dispositif d'extraction par pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un boîtier (47) est prévu pour recevoir au moins une partie du mécanisme d'avance
(51), dans lequel le boîtier (47) inclut au moins une paroi de boîtier (48, 49) avec
une ouverture traversante (52, 53) pour ladite au moins une tige de piston (43), et
dans lequel ledit au moins un élément racleur (61, 66, 71, 76) est prévu pour ladite
au moins une paroi de boîtier (48, 49).
4. Dispositif d'extraction par pression selon la revendication 3, caractérisé en ce que ledit au moins élément racleur (61, 71) est prévu sur le côté de ladite au moins
une paroi de boîtier (48, 49) opposé au mécanisme d'avance (51).
5. Dispositif d'extraction par pression selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que ledit au moins un élément racleur (66, 76) est prévu sur le côté de ladite au moins
une paroi de boîtier (48, 49) dirigé vers le mécanisme d'avance (51).
6. Dispositif d'extraction par pression selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments racleurs (61, 66, 71, 76) sont respectivement munis d'au moins
un bord racleur dirigé vers ladite au moins une tige de piston (43) pour ladite au
moins une tige de piston (43).
7. Dispositif d'extraction par pression selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce qu'au moins une ouverture de sortie (24 ; 54) est prévue sur le boîtier (17 ; 47) pour
retirer des contaminants du boîtier (17 ; 47) .


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