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EP 2 295 655 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2017 Patentblatt 2017/25 |
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Anmeldetag: 06.08.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schacht, insbesondere Kontroll- und Spül-Schacht für Abwasser mit einem Fließ-Gerinne
und Platte für ein Fließ-Gerinne
Shaft, in particular control and rinsing shaft for waste water with a flow channel
and board for same
Cage, notamment cage de contrôle et de rinçage pour eaux usées dotée d'un canal d'écoulement
et plaque pour un canal d'écoulement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.08.2009 DE 102009037042
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2011 Patentblatt 2011/11 |
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Patentinhaber: Hegler Plastik GmbH |
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97714 Oerlenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Schott, Hubert
97714 Oerlenbach (DE)
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Vertreter: Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB |
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Königstraße 2 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 939 369 DE-U1- 8 506 249
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EP-B1- 1 591 712 DE-U1-202005 010 487
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schacht nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine
Platte nach Anspruch 11.
[0002] Schächte der allgemeinen Gattung sind beispielsweise aus der
EP 1 591 712 B1 bekannt. Sie haben sich insbesondere aufgrund ihres modularen Aufbaus in der Praxis
gut bewährt. Derartige als Schachtgrundkörper dienende Rohre werden aus Kunststoff
hergestellt. Die Rohre werden bevorzugt als im Extrusionsverfahren hergestellte Verbundrohre
ausgebildet, die ein glattes zylindrisches Innenrohr und ein gewelltes Außenrohr aufweisen.
Alternativ können aber auch einwandige Wellrohre eingesetzt werden, die im Extrusionsverfahren
oder im Blasverfahren hergestellt sind. Die als Schachtgrundkörper dienenden Rohre
weisen zwischen den Anschlüssen und dem Boden einen Raum auf, in dem sich Sand und
dergleichen absetzt, der vom Abwasser mitgeführt wird. Unter Abwasser wird in diesem
Zusammenhang jede Form von Wasser verstanden, das zusätzliche Stoffe mit sich führt,
also Regenwasser, Haus-Abwasser und Dränage-Wasser. Dieser Sandfang ist insbesondere
beim Einsatz derartiger Schächte bei Infrastrukturprojekten, wie Straßenbau, Gleiskörperbau,
von Nachteil, da hierbei derartige Schächte primär für Inspektionen bzw. Kontrollen
eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang werden in Schächte Fließ-Gerinne eingesetzt,
die die Anschlüsse miteinander verbinden.
[0003] So ist es aus der
EP 1 939 369 A1 bekannt, in einen Schacht nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ein Bodenelement
einzusetzen, das derart ausgebildet sein kann, dass es einander diametral gegenüberliegende
Anschlüsse, aber - bei entsprechender Ausgestaltung - auch nicht einander diametral
gegenüberliegende Anschlüsse miteinander verbindet. Dieses Bodenteil ist kompliziert
geformt und nur mit sehr aufwendigen Spritzgussformen herstellbar.
[0004] Aus der
DE 85 06 249 U1 ist es bekannt, in einem Kontrollschacht ein die einander gegenüberliegenden Anschlüsse
für Abwasser-Rohre nach oben offenes Halbrohr als Trog anzuordnen, das als Fließ-Gerinne
dient. Der Raum oberhalb dieses Fließ-Gerinnes wird teilweise durch Platten abgedeckt.
Der Raum seitlich und unterhalb des trogförmigen Halb-Rohres ist offen, sodass jedwede
Ablagerungen möglich sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fließ-Gerinne für einen Schacht der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, das bei Bedarf in einfacher Weise einsetzbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß beim Schacht der gattungsgemäßen Art durch die
Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst. Die steife aber biegsame Platte
wird von unten in das den Schacht bildende Rohr eingeschoben, wobei es in den quer
zu den Anschlüssen liegenden Bereichen hochgebogen wird und so eine die beiden Anschlüsse
verbindende Rinne formt, durch die Abwasser ungestört hindurchfließen kann, ohne dass
sich Feststoffe in dem Raum unterhalb der Anschlüsse absetzen können, sodass auch
Kontrollkameras durch den Schacht hindurchfahren können. Eine vollständige Anlage
des Umfangs-Randes der Platte im kreiszylindrischen Rohr des Schachtes wird durch
die elliptische Ausgestaltung ermöglicht. Die Platte ist nicht exakt elliptisch, da
sie gebogen wird.
[0007] Die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 2 bis 4 ermöglicht eine einfache und zuverlässige
Fixierung der Platte in ihrer zu einem Fließ-Gerinne umgebogenen montierten Position.
Anspruch 5 gibt besonders vorteilhafte Dimensionierungen einer ein Fließ-Gerinne bildenden
Platte wieder.
[0008] Die Ansprüche 6 und 7 geben die an sich bekannten Grundformen des Schachtes wieder.
[0009] Die Ansprüche 8 und 9 geben das Material des Schachtes und der das Fließ-Gerinne
bildenden Platte wieder.
[0010] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigt
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Schacht in einer vertikalen Außenansicht,
- Figur 2
- den unteren Bereich des Schachtes in teilweise aufgebrochener Darstellung ohne eingesetztes
Fließ-Gerinne,
- Figur 3
- den Schacht in einer Darstellung gemäß Figur 2 mit eingesetztem Fließ-Gerinne,
- Figur 4
- den Schacht gemäß Figur 3 in teilweise aufgebrochener und gegenüber Figur 3 um 90°
um die Mittel-Längs-Achse gedrehter Darstellung,
- Figur 5
- eine das Fließ-Gerinne bildende Platte in Draufsicht und
- Figur 6
- einen Ausschnitt aus Figur 3 in gegenüber Figur 3 stark vergrößerter Darstellung.
[0011] Wie sich aus Figur 1 ergibt, wird ein Schacht 1, der in der Regel als Kontroll- und
Spülschacht dient, aus einem als Schachtgrundkörper dienenden Rohr 2 und einem als
Verlängerung dienenden Rohr 3 gebildet. Bei beiden Rohren 2, 3 handelt es sich um
gewellte Verbund-Rohre, die aus einem glatten Innen-Rohr 4 und einem gewellten Außen-Rohr
5 gebildet sind. Alternativ können aber auch Wellrohre eingesetzt werden, die also
lediglich dem gewellten Außen-Rohr 5 in ihrer Form entsprechen. Das obere Rohr 3 weist
eine Muffe 6 auf, mittels derer die Verbindung zum unteren Rohr 2 hergestellt wird.
Die Herstellung dieser Rohre 2, 3 mit und ohne angeformter Muffe ist im Einzelnen
aus der
EP 0 563 575 B1 bekannt, worauf verwiesen wird. Das obere Rohr 3 ist mit einem abnehmbaren Deckel
7 verschlossen. Dieser abnehmbare Deckel 7 ruht auf einem das Rohr 3 an seinem oberen
Ende umschließenden Tragring 8, der bei im Boden eingegrabenem Schacht 1 auf einem
beispielsweise aus Beton bestehenden ringförmigen Auflager 9 aufliegt. Das untere
Rohr 2 ist an seiner Unterseite mit einem Boden 10 verschlossen.
[0012] Etwas oberhalb des Bodens 10 sind ebene Anschluss-Flächen 11 ausgebildet, die aus
dem Außen-Rohr 5 ausgeformt sind, d. h. auch innerhalb der Anschluss-Flächen 11 ist
das Innen-Rohr 4 als im Wesentlichen glattes zylindrisches Rohr ausgebildet.
[0013] Wenn an einen Schacht 1 ein Zulauf-Rohr 12 und ein Ablauf-Rohr 13, beispielsweise
für Regenwasser oder Abwasser, angeschlossen werden sollen, dann werden kreisförmige
Öffnungen 14 in die entsprechenden Anschluss-Flächen 11 geschnitten und ein Anschlussstutzen
15 in die jeweilige Öffnung eingesetzt. Dieser weist einen mittels elastischer Verriegelung
mit dem unteren Rohr 2 verriegelbaren Anschluss-Abschnitt 16 und eine Muffe 17 zur
Aufnahme des Zulauf-Rohres 12 bzw. des Ablauf-Rohres 13 auf. Der Aufbau der Anschluss-Flächen
11 und der Anschluss-Stutzen 15 einschließlich der Verbindung mit dem unteren Rohr
2 ist im Einzelnen in der
EP 1 591 712 B1 dargestellt und beschrieben, worauf verwiesen werden darf. Die Anschluss-Stutzen
15 können auch vor der Montage an dem unteren Rohr 2 des Schachtes 1 mit dem Zulauf-Rohr
12 bzw. dem Ablauf-Rohr 13 verbunden werden und werden erst anschließend in die jeweilige
Öffnung 14 eingeschoben und dort verrastet.
[0014] Zwischen den Anschluss-Abschnitten 16 der beiden einander diametral gegenüberliegenden
Anschluss-Stutzen 15 ist ein sogenanntes Fließ-Gerinne 18 angeordnet, das gemäß der
Darstellung in Figur 5 aus einer steifen aber biegsamen elliptischen Platte 19 besteht,
die eine lange Symmetrieachse 20 und eine kleine Symmetrieachse 21 aufweist, die senkrecht
aufeinander stehen. Die Platte 19 weist zwei diametral einander gegenüberliegende
stegartige Rast-Vorsprünge 22 auf, die an den beiden Schnittstellen zwischen der kleinen
Symmetrieachse 21 und dem Umfang der Platte 19 nach außen vorspringen. Die Länge d21
der kleinen Symmetrieachse 21 ohne die nach außen vorspringenden Rast-Vorsprünge 22
ist gleich dem oder geringfügig kleiner als der Innendurchmesser d4 des Innen-Rohres
4 des unteren Rohres 2 des Schachtes 1.
[0015] Die Platte 19 wird in das untere Rohr 2 eingesetzt, bevor beide Anschluss-Stutzen
15 eingesetzt werden. Sie wird von unten in das Rohr 2 eingeschoben, und zwar so,
dass die beiden einander diametral gegenüberliegenden Rast-Vorsprünge 22 in entsprechend
angepasste Rast-Ausnehmungen 23 der jeweiligen Öffnung 14 gelangen, wie Figur 6 entnehmbar
ist. Die Platte 19 wird, da ihre große Symmetrieachse 20 eine größere Länge d20 als
der Innendurchmesser d4 hat, um die kleine Symmetrieachse 21 gebogen und liegt mit
ihrem Umfangs-Rand 24 an dem Innen-Rohr 4 an. Sie bildet hierbei eine nach oben offene
Rinne, die die beiden Anschluss-Stutzen 15 direkt verbindet und in sich aufnimmt,
wie aus Figur 4 zu ersehen ist. Das Fließ-Gerinne 18 wird in dieser Lage fest gehalten,
da die Rast-Vorsprünge 22 durch die Anschluss-Abschnitte 16 der Anschluss-Stutzen
15 fest in den Rast-Ausnehmungen 23 gehalten werden, wie Figur 6 entnehmbar ist. Die
Mittel-Längs-Achse 25 des Schachtes 1 schneidet den Kreuzungspunkt der großen Symmetrieachse
20 und der kleinen Symmetrieachse 21.
[0016] Wie den Figuren 3 und 4 entnehmbar ist, kann die Platte 19 beim Einsetzen in den
Schacht 1 so weit um ihre kleine Symmetrieachse 21 gebogen werden, dass die Scheitelpunkte
26 am jeweiligen Schnittpunkt zwischen der großen Symmetrieachse 20 und dem Umfangs-Rand
24 der Platte 19 etwa so hoch liegen wie die oberen Begrenzungen der Öffnungen 14.
Die Scheitelpunkte 26 werden also in Richtung der Mittel-Längs-Achse 25 etwa um das
Maß d4 hochgebogen.
[0017] Das durch das Zulauf-Rohr 12 zulaufende Wasser fließt direkt ohne Umlenkung durch
das Fließ-Gerinne 18 zum Ablauf-Rohr 13, ohne dass sich im Wasser befindliche Stoffe
wie Sand und dergleichen in dem Raum 27 unterhalb der Anschluss-Stutzen 12 absetzen
könnten. Sie werden geradlinig durch das Fließ-Gerinne 18 mitgenommen. In gleicher
Weise kann eine Inspektions-Kamera von dem Zulauf-Rohr 12 durch den Schacht 1 über
das Fließ-Gerinne 18 zum Ablauf-Rohr 13 oder umgekehrt verfahren werden.
1. Schacht, insbesondere Kontroll- und Spülschacht für Abwasser, mit mindestens einem
mittels eines Bodens (10) verschlossenen, eine Mittel-Längs-Achse (25) und einen Innen-Durchmesser
d4 aufweisenden Rohr (2, 3) und mit zwei einander diametral zur Mittel-Längs-Achse
(25) gegenüberliegenden Anschlüssen für Abwasser-Rohre (12, 13) wobei zwischen den
Anschlüssen ein dieses verbindendes Fließ-Gerinne (18) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Fließ- Gerinne (18) aus einer steifen aber biegsamen Platte (19) besteht, die
im Wesentlichen elliptisch mit einer großen Symmetrieachse (20) mit einer Länge d20
und mit einer diese senkrecht schneidenden kleinen Symmetrieachse (21) mit einer Länge
d21 ausgebildet ist, und die um die kleine Symmetrieachse (21) nach oben gebogen mit
ihrem Umfangs-Rand (24) im Wesentlichen innen an dem Rohr (2) des Schachtes (1) anliegt,
wobei die Länge d21 etwa dem Innen-Durchmesser d4 entspricht und wobei am jeweiligen
Schnittpunkt zwischen der großen Symmetrieachse (20) und dem Umfangs-Rand (24) Scheitelpunkte
(26) gebildet sind.
2. Schacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (19) mit Rast-Vorsprüngen (22) versehen ist, die in Rast-Ausnehmungen
(23) der Anschlüsse aufnehmbar sind.
3. Schacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlüsse im Schacht ausgebildete Öffnungen (14) und in diese einsetzbare Anschluss-Stutzen
(15) aufweisen.
4. Schacht nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschluss-Stutzen (15) Anschluss-Abschnitte (16) aufweisen, die in die Öffnungen
(14) einsetzbar sind und die Rast-Vorsprünge (22) in den Rast-Ausnehmungen (23) halten.
5. Schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge d20 der großen Symmetrieachse (20) der Platte (19) so groß ist, dass ihre
der großen Symmetrieachse (20) zugeordneten Scheitelpunkte (26) etwa um das Maß des
Durchmessers d4 in Richtung der Mittel-Längs-Achse (25) im Schacht (1) nach oben biegbar
sind.
6. Schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das den Schacht im Wesentlichen bildende Rohr (2, 3) als Verbund-Rohr mit einem glatten
kreiszylindrischen Innen-Rohr (4) und einem mit diesem verbundenen gewellten Außen-Rohr
(5) gebildet ist.
7. Schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das den Schacht im Wesentlichen bildende Rohr (2, 3) als Wellrohr ausgebildet ist.
8. Schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das den Schacht bildende Rohr (2, 3) aus Kunststoff besteht.
9. Schacht nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (19) aus Kunststoff besteht.
1. Shaft, in particular control and rinsing shaft for waste water comprising at least
one pipe (2, 3) closed by means of a bottom (10) and having a central longitudinal
axis (25) and an internal diameter d4, and comprising two connectors for waste water
pipes (12, 13) arranged diametrically opposite to each other in relation to the central
longitudinal axis (25),
wherein a flow channel (18) is arranged between the connectors, the flow channel (18)
interconnecting the latter, characterised in that the flow channel (18) consists of a rigid but flexible board (19) that is configured
essentially elliptically with a long symmetry axis (20) having a length d20 and with
a short symmetry axis (21) intersecting the latter perpendicularly and having a length
d21, and that is bent upwards about the short symmetry axis (21) in such a way that
it abuts, with its peripheral edge (24), substantially against the inside of the pipe
(2) of the shaft (1), wherein the length d21 corresponds approximately to the diameter
d4, and wherein crests (26) are formed at the respective intersection between the
long symmetry axis (20) and the peripheral edge (24).
2. Shaft according to claim 1, characterised in
that the board (19) is provided with snap-in locking protrusions (22) that are receivable
in snap-in locking recesses (23) of the connectors.
3. Shaft according to claim 1 or 2, characterised in
that the connectors have openings (14) formed in the shaft and connection fittings (15)
insertable into the latter.
4. Shaft according to claim 2 and 3, characterised in
that the connection fittings (15) have connection portions (16) that are insertable into
the openings (14) and hold the snap-in locking protrusions (22) in the snap-in locking
recesses (23).
5. Shaft according to any one of claims 1 to 4, characterised in
that the length d20 of the long symmetry axis (20) of the board (19) is long enough so
the crests (26), which are associated to the long symmetry axis (20), are bendable
upwards in the shaft (1) approximately about the length of the diameter d4 in the
direction of the central longitudinal axis (25).
6. Shaft according to any one of claims 1 to 5, characterised in
that the pipe (2, 3) substantially forming the shaft is configured as a twin-wall pipe
with a smooth circular cylindrical internal tube (4) and a corrugated external tube
(5) connected therewith.
7. Shaft according to any one of claims 1 to 6, characterised in
that the pipe (2, 3) substantially forming the shaft is configured as a corrugated pipe.
8. Shaft according to any one of claims 1 to 7, characterised in
that the pipe (2, 3) forming the shaft consists of plastic material.
9. Shaft according to any one of claims 1 to 8, characterised in
that the board (19) consists of plastic material.
1. Cage, en particulier cage de contrôle et de rinçage pour eaux usées,
comprenant au moins un tuyau (2, 3) fermé au moyen d'un fond (10) et présentant un
axe longitudinal médian (25) et un diamètre intérieur d4 et
comprenant deux raccords diamétralement opposés par rapport à l'axe longitudinal médian
(25) pour des tuyaux d'eaux usées (12, 13),
dans laquelle une rigole d'écoulement (18) reliant les raccords est agencée entre
ceux-ci, caractérisée en ce que la rigole d'écoulement (18) est constituée d'une plaque (19) rigide mais flexible,
qui est réalisée de manière sensiblement elliptique avec un grand axe de symétrie
(20) d'une longueur d20 et avec un petit axe de symétrie (21) d'une longueur d21 croisant
perpendiculairement celui-ci, et qui repose sensiblement à l'intérieur contre le tuyau
(2) de la cage (1) par son bord périphérique (24) de manière à être fléchie vers le
haut autour du petit axe de symétrie (21), dans laquelle la longueur d21 correspond
approximativement au diamètre intérieur d4 et dans laquelle des sommets (26) sont
formés au point d'intersection respectif entre le grand axe de symétrie (20) et le
bord périphérique (24).
2. Cage selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la plaque (19) est pourvue de parties saillantes d'encliquetage (22) qui peuvent
être reçues dans des évidements d'encliquetage (23) des raccords.
3. Cage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée
en ce que les raccords présentent des ouvertures (14) ménagées dans la cage et des tubulures
de raccordement (15) pouvant être insérées dans celles-ci.
4. Cage selon les revendications 2 et 3, caractérisée
en ce que les tubulures de raccordement (15) comprennent des sections de raccordement (16)
qui peuvent être insérées dans les ouvertures (14) et qui maintiennent les parties
saillantes d'encliquetage (22) dans les évidements d'encliquetage (23).
5. Cage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que la longueur d20 du grand axe de symétrie (20) de la plaque (19) est assez grande
pour que ses sommets (26) associés au grand axe de symétrie (20) puissent être fléchis
vers le haut approximativement de la grandeur du diamètre d4 dans la cage (1) en direction
de l'axe longitudinal médian (25).
6. Cage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que le tuyau (2, 3) formant sensiblement la cage est réalisé sous la forme d'un tuyau
composite comprenant un tuyau intérieur (4) lisse de forme cylindrique circulaire
et un tuyau extérieur (5) ondulé relié à ce dernier.
7. Cage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que le tuyau (2, 3) formant sensiblement la cage est réalisé sous la forme d'un tuyau
ondulé.
8. Cage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce que le tuyau (2, 3) formant la cage est constitué de matière plastique.
9. Cage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée
en ce que la plaque (19) est constituée de matière plastique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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