(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln einer Heizungsanlage mit mindestens
einem Heizgerät, einem Heizkreislauf zu mindestens einem mit einem Thermostatventil
versehenen Heizkörper in mindestens einem zu beheizenden Raum, sowie einem Regelgerät,
welches eine zugeordnete Raumbedieneinheit mit einer Anzeigevorrichtung in einem zu
beheizenden Raum aufweist und entsprechend einer gemessenen Raumtemperatur und/oder
einer gemessenen Außentemperatur, in Abhängigkeit von einzugebenden Sollwerten für
Raumtemperatur und andere Parameter, eine Kennlinie für die Vorlauftemperatur im Heizkreislauf
ermittelt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Regelung von Heizungsanlagen mit Thermostatventilen
an Heizkörpern in mindestens einem zu beheizenden Raum und mit einer in diesem Raum
installierten Raumbedieneinheit, welche mit dem Regelgerät des Heizgerätes in Verbindung
steht, zu optimieren. Gekennzeichnet ist das Verfahren dadurch, dass das Regelgerät und/oder die Raumbedieneinheit
das Aufheizverhalten eines Raumes bei ausreichend geöffneten Thermostatventilen erfasst
und als Aufheizkurve aufzeichnet, das aktuelle Aufheizverhalten im Regelbetrieb mit
dieser Aufheizkurve vergleicht und bei Abweichungen, wenn der Sollwert für die Raumtemperatur
nicht erreicht werden kann, eine Meldung oder ein Signal an der Anzeigevorrichtung
ausgibt.
|

|