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EP 2 296 517 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.11.2017 Patentblatt 2017/46 |
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Anmeldetag: 08.04.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2009/000138 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/135232 (12.11.2009 Gazette 2009/46) |
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PAPIERSPENDER
PAPER DISPENSER
DISTRIBUTEUR DE PAPIER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
05.05.2008 AT 7042008
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
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Patentinhaber: Hagleitner, Hans Georg |
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5700 Zell am See (AT) |
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Erfinder: |
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- Hagleitner, Hans Georg
5700 Zell am See (AT)
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Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/00083 FR-A- 2 771 620 FR-A- 2 890 302
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WO-A-96/24281 FR-A- 2 778 902
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Papierspender, insbesondere für Hygienepapiere oder
dergleichen, wobei der Papierspender eine Rolle und zwei Förderwalzen aufweist, wobei
der Weg der von der Rolle kommenden Papierbahn durch einen Spalt zwischen den zwei
Förderwalzen führt, von denen die Papierbahn gehalten ist. Der Papierspender weist
ferner folgendes auf: eine Bremse für die Rolle und eine mit der Bremse derart zusammenwirkenden
Spanneinrichtung für die Papierbahn, dass die Bremswirkung der Bremse an die Spannung
in der Papierbahn angeglichen wird.
Da derartige Spender und die darin einzulegenden Rollen von Toilettenpapieren, Papierhandtüchern
usw. keine Präzisionsprodukte sind, so sind stark unterschiedliche Abrolleigenschaften
unvermeidlich. Dabei ist es besonders ungünstig, wenn diese Rollen zu leichtgängig
sind, da bei händischer Entnahme zu viel Papier abgezogen werden kann und bei vorhandenen
Abgabemechanismen ein Nachdrehen der Rolle zu Schlaufenbildung im Inneren führen kann,
die natürlich Funktionsstörungen bewirken kann. Es gibt daher auch verschiedene einfache
Bremsen, beispielsweise sich an den Umfang anpressende Bügel, an die Stirnseiten drückende
Laschen etc., die aber vor allem Nachteile aufweisen, wenn die Bremsung zu intensiv
wird.
Die
FR 2771620 zeigt einen Papierspender der eingangs erwähnten Art, mit einer Bremsrolle, die auf
den Rollenumfang drückt, und mit einer Papierspanneinrichtung, die mit der Bremse
in Wechselwirkung steht und eine Walze umfasst, die einer Messerwalze zugeordnet ist
und über die die Papierbahn geführt ist. Die Walze und die Bremsrolle werden durch
Federn gegeneinander gezogen. Das bedeutet, dass bei einer geringen Spannung in der
Papierbahn, die ein Durchhängen oder die Gefahr einer Schlaufe nach sich ziehen könnte,
die Bremskraft auf die Papierrolle vergrößert wird, wobei bei der nächsten Papierentnahme
die Papierrolle nur mit höherem Kraftaufwand verdreht werden kann, wodurch sich anfangs
der Papierdurchhang beseitigt. Die Papierbahn wird somit zunehmend gespannt, d.h.
die Spannung in der Papierbahn vergrößert, was zur Verringerung der Bremswirkung führt,
sodass die Papierrolle wieder leichter gängig wird. Nachteilig an dieser Anordnung
ist, dass die Wechselwirkung zwischen Bremse und Spanneinrichtung vom Durchmesser
der Papierrolle abhängig ist, da die Bremsrolle gegen den Umfang drückt, und die Federspannung
mit zunehmendem Aufbrauch des Papiers schwächer wird.
[0002] Die
WO 96/24281 zeigt einen Papierspender mit einer Bremse, die seitlich gegen die Rolle drückt und
über einen zweiarmigen Hebel betätigt wird, der mit einem Nocken an der Messerwalze
zusammenwirkt. Die Bremse ist angezogen, wenn das Gerät in Ruhestellung ist und löst
sich, wenn der Benützer am Papier zieht, da sich dabei die Messerwalze dreht. Es findet
sich keine Wechselwirkung zwischen der Papierspannung und der Bremskraft.
[0003] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt in einem Papierspender die Wechselwirkung
zwischen der Bremse für die Papierrolle und der Spanneinrichtung vom Durchmesser der
Papierrolle unabhängig zu machen und erreicht dies dadurch, dass die Spanneinrichtung
zwischen der Rolle und dem Förderwalzenpaar in den Weg der Papierbahn beaufschlagt
ist.
[0004] Es ergibt sich somit, dass sich das Gleichgewicht unabhängig vom Durchmesser der
Papierrolle einstellen wird, d.h. Spannung und Bremswirkung halten sich im Wesentlichen
die Waage. Die Spanneinrichtung kann durch die Schwerkraft oder bevorzugt durch eine
Feder beaufschlagt sein, sodass jede Einbauanordnung möglich wird.
[0005] Besonders von Vorteil ist ein Ausgleich zwischen Spannung und Bremswirkung bei Papierspendern,
die neben der Spenderrolle eine Reserverolle und eine Einrichtung zur Überführung
der Papierbahn der Reserverolle in den Förderwalzenspalt aufweisen, sobald die Spenderolle
aufgebraucht ist. Bei einem derartigen Papierspender ist daher vorgesehen, dass die
Spanneinrichtung zwischen der Reserverolle und einer Einrichtung angeordnet ist, die
nach Aufbrauch des Papiers der Spenderolle die an der Einrichtung festgelegte Papierbahn
der Reserverolle in den Spalt überführt. Gerade bei der Übernahme der Reserverolle
sollte ein ausreichender Drehwiderstand an der Reserverolle gegeben sein, bis sich
das Verhältnis von Spann- und Bremskraft eingependelt hat.
[0006] In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Spanneinrichtung einen schwenkbaren,
U-förmigen Bügel und die Bremse einen stirnseitig an die Rolle drückenden Bremshebel
aufweisen, der durch einen Seitenteil des Bügels betätigbar ist. Der Bremshebel wird
beispielsweise an einer Wippe vorgesehen, die mit einer ansteigenden Rippe versehen
ist, auf die der Seitenteil des Bügels aufläuft. Bewegt sich der Seitenteil entgegengesetzt,
so wird die Bremse gelockert.
[0007] In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass vom Seitenteil des
Bügels ein Hebel absteht, der mittels einer Lasche mit dem Deckel des Spenders kinematisch
derart gekoppelt ist, dass die Spanneinrichtung bei geöffnetem Deckel aus dem Papierweg
ausgeschwenkt und die Bremse gelöst ist. Das Ausschwenken der Spanneinrichtung erleichtert
das Einsetzen der Papierrolle und das Zuordnen des Anfangs der Papierbahn zu der Einrichtung
zur Überführung der Papierbahn, sobald die Spenderolle aufgebraucht ist. Wird der
Deckel anschließend wieder geschlossen, so schwenkt der Bügel so weit, bis die Papierbahn
gespannt ist. Falls die Verschwenkung über eine ausgeglichene Mittellage hinausführt,
wird auch die Bremse angezogen.
[0008] Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren 1, 3, 4 und 5 der beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben ohne darauf beschränkt zu sein. Fig. 2 dient dem besseren
Verständnis der Erfindung.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführung eines Papierspenders mit geöffnetem
Deckel, ohne Seitenwand,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit geschlossenem Deckel,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Mittellängsschnitt durch den Papierspender nach Fig. 1 und
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß Fig. 3 durch die in Fig. 4 gezeigte Stellung.
[0010] Ein Spender für Papier von einer bzw. mindestens einer Rolle 13 weist ein Gehäuse
1 mit einem nach oben hochschwenkbaren Deckel 2 auf, der über ein Zahnsegmente 3,
29 aufweisendes Getriebe eine Lasche 28 bewegt, in der ein Langloch vorgesehen ist.
Das Langloch wird von einem Stift durchsetzt, der auf einem um eine Achse 26 drehbaren
Hebel 27 angeordnet ist. Der Hebel 27 steht dabei vom Seitenteil 17 eines U-förmigen
Bügels ab, der einen Teil einer Spanneinrichtung 15 für die Papierbahn 25 bildet und
ebenfalls um die Achse 26 schwenkbar ist. Am Querteil des Bügels ist eine Spannrolle
16 drehbar angeordnet, die durch Schwerkraft oder bevorzugt durch eine Feder 21 beaufschlagt
in den Weg der Papierbahn 25 einschwenkt.
[0011] Der Seitenteil 17 übergreift eine um eine Achse schwenkbare Wippe 18 (Fig. 3, Fig.
5), die an beiden Hebelarmen je eine ansteigende Rippe 19 und 20 aufweist. Wenn der
Seitenteil 17 sich um die Achse 26 hin und her bewegt, so betätigt er die Wippe 18,
wie aus dem Vergleich der beiden Fig. 3 und 5 ersichtlich ist. Der die Rippe 19 tragende
Arm der Wippe 18 stellt einen Bremshebel dar, der mit einem Bremsbacken 23 gegen die
Stirnseite der Reserverolle 13 drücken kann.
[0012] Bei geöffnetem Deckel 2 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Lasche 28 hochgezogen
und die Spanneinrichtung 15 ist nach links um die Achse 26 ausgelenkt, da der Seitenteil
17 und der Hebel 27 voneinander etwa rechtwinkelig abstehen. Der Seitenteil 17 ist
auf die Rippe 20 der Wippe 18 aufgelaufen und hält diese in der in Fig. 3 gezeigten
Stellung, in der der Bremsbacken 23 aus der Bremsposition abgehoben ist.
[0013] Eine Reserverolle 13 wird eingelegt, und der Anfang der Papierbahn 25 hinter der
ausgeschwenkten Spannrolle 16 hindurchgeführt und an einer Einrichtung 22 festgelegt,
deren Aufgabe es ist, den Papieranfang der Reserverolle 13 bei Aufbrauch der in Fig.
2 gezeigten Spenderrolle 10 in einen Spalt 6 zwischen zwei Förderwalzen 4 und 5 einzufädeln.
Die Position des dafür wichtigen Bauteils der Einrichtung 22 ist in Fig. 4 angedeutet.
[0014] Wird nun der Deckel 2 geschlossen, so verlagert sich die Lasche 28 nach unten und
gibt den U-förmigen Bügel der Spanneinrichtung 15 frei (Fig. 2), dessen Spannrolle
16 auf die im Förderwalzenpaar 4, 5 gehaltene Papierbahn 25 drückt. Die Papierbahn
25 wird gespannt, wobei die Position der Spanneinrichtung 15 zwischen der in Fig.
2 und der in Fig. 4 gezeigten Stellung variieren kann. In der etwa mittigen Stellung
nach Fig. 2 liegt der Bremsbacken 23 der Wippe 18 nur leicht an der Stirnseite der
Reserverolle 13 an, sodass diese gar nicht bis nur wenig gebremst wird. Dreht sich
die Reserverolle 13 zu leicht, so wird von der Spanneinrichtung 15 Papier abgezogen,
und die Spanneinrichtung 15 schwenkt unter Wirkung der Feder 21 weiter nach rechts,
was den Druck der Bremsbacke 23 auf die Reserverolle 13 erhöht, da der Seitenteil
17 auf die ansteigende Rippe 19 aufläuft. Die Spannung in der Papierbahn 25 erhöht
sich und ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Bremskraft stellt sich ein.
[0015] Wird von der Förderwalze 4, 5 Papier gefördert, so wird bei zu hoher Bremswirkung
die Spanneinrichtung 15 zurück nach links verschwenken und die Bremse ein wenig lockern,
und bei zu geringer Bremswirkung weiter nach rechts verschwenken und den Bremsdruck
erhöhen. In jedem Fall wird eine unkontrollierbare Abspulung der Papierbahn 25 von
einer zu leicht gängigen Reserverolle 13 vermieden.
[0016] Der erfindungsgemäße Papierspender kann eine Spenderolle 10 und eine Reserverolle
13 aufweisen, deren Papier die Einrichtung 22 nach Aufbrauch des Papiers der Spenderolle
10 übernimmt und den Förderwalzen 4, 5 zuführt, sodass weiterhin Papier entnommen
werden kann und die Nachfüllung nicht in diesem Zeitpunkt, sondern gelegentlich später
vor Aufbrauch der Reserverolle erfolgen kann.
[0017] Die Ausgleichung der Bremswirkung an eine sich ändernde Papierspannung ist naturgemäß
unabhängig von der Anwesenheit der Spenderolle, sodass der Spender auch kleiner und
einfacher gebaut sein kann, indem alle nur für die Spenderolle und den Papierwechsel
erforderlichen Bauteile entfallen können. Die Reserverolle ist dann die Spenderolle,
und selbstverständlich soll auch in diesem Fall das unkontrollierte Abspulen im Gehäuse
vermieden werden.
1. Papierspender mit einer Rolle (13) und zwei Förderwalzen (4, 5), wobei der Weg der
von der Rolle (13) kommenden Papierbahn (25) durch einen Spalt (6) zwischen den zwei
Förderwalzen (4, 5) führt, von denen die Papierbahn gehalten ist, mit einer Bremse
für die Rolle (13) und mit einer mit der Bremse derart zusammen wirkenden Spanneinrichtung
(15) für die Papierbahn (25), dass die Bremswirkung der Bremse an die Spannung in
der Papierbahn angeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (15) zwischen der Rolle (13) und dem Förderwalzenpaar (4, 5)
in den Weg der Papierbahn (25) beaufschlagt ist.
2. Papierspender nach Anspruch 1, mit Aufnahmeräumen für eine Spenderolle (10) und eine
Reserverolle (13), deren Papierbahnen (24, 25) nach einander durch den Spalt (6) zwischen
den Förderwalzen (4, 5) führbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (15) zwischen der Reserverolle (13) und einer Einrichtung (22)
angeordnet ist, die nach Aufbrauch des Papiers der Spenderolle (10) die an der Einrichtung
(22) festgelegte Papierbahn (25) der Reserverolle (13) in den Spalt (6) überführt.
3. Papierspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (15) einen federbeaufschlagt schwenkbaren, U-förmigen Bügel
und die Bremse einen stirnseitig an die Rolle (13) drückenden Bremshebel aufweist,
der durch einen Seitenteil (17) des schwenkenden Bügels betätigbar ist.
4. Papierspender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vom Seitenteil (17) des Bügels ein Hebel (27) absteht, der mittels einer Lasche (28)
mit dem Deckel (2) des Spenders kinematisch derart gekoppelt ist, dass die Spanneinrichtung
(15) bei geöffnetem Deckel (2) aus dem Papierweg ausgeschwenkt und die Bremse gelöst
ist.
5. Papierspender nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremshebel einen Arm einer Wippe (18) mit einer ansteigenden Rippe (19) bildet,
auf die der Seitenteil (17) des Bügels aufläuft.
6. Papierspender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenteil (17) des Bügels bei geöffnetem Deckel (2) auf eine ansteigende Rippe
(20) auf dem zweiten Arm der Wippe (18) aufgelaufen ist.
1. A paper dispenser comprising a reel (13) and two conveying rollers (4, 5), wherein
the path of a paper web (25) starting from the reel (13) leads through a nip (6) between
said two conveying rollers (4, 5) that clamp the paper web, a brake for said reel
(13) and a tensioning device (15) for the paper web (25), said tensioning device interacting
with said brake in such a manner that the breaking action of the break equals the
tension in the paper web, characterized in that said tensioning device (15) is loaded into the paper path (25) between said reel
(13) and said two conveying rollers (4, 5).
2. The paper dispenser according to claim 1, further comprising receiving spaces for
a dispensing reel (10) and a reserve reel (13), paper webs (24, 25) thereof can be
guided one after another through said nip (6) between said two conveying rollers (4,
5), characterized in that said tensioning device (15) is disposed between the reserve reel (13) and a device
(22) holding the paper web (25) of the reserve reel (13), said device (22) transferring
the paper web after exhaustion of paper of the dispensing reel (10) into said nip.
3. The paper dispenser according to claim 1 or 2, characterized in that said tensioning device (15) has a U-shaped hoop which can be pivoted in a spring
loaded manner, and said brake has a brake lever which presses on a front side onto
the said reel (13) and can be actuated by a side part (17) of said pivoting hoop.
4. The paper dispenser according to claim 3, characterized in that a lever (27) projects from said side part (17) of said hoop, said lever being coupled
kinematically to a cover (2) of the dispenser by means of a bracket (28) in such a
way that, when said cover (2) is open, said tensioning device (25) is pivoted out
of the paper path and said brake is released.
5. The paper dispenser according to claim 3 or 4 characterized in that said brake lever forms one arm of a rocker (18) having a rising rib (19), onto which
said side part (17) of said hoop runs.
6. The paper dispenser according to claim 5 characterized in that, when said cover is open, said side part of said hoop (17) has run onto a rising
rib (20) located on a second arm of said rocker (18).
1. Distributeur pour du papier avec un rouleau (13) et deux cylindres transporteurs (4,
5), dans lequel le trajet de la bande de papier (25) venant du rouleau (13) passe
par une fente (6) située entre les deux cylindres transporteurs (4, 5), par lesquels
la bande de papier est maintenue, avec un frein pour le rouleau (13) et avec un dispositif
tendeur (15) pour la bande de papier (25), agissant conjointement avec le frein, de
telle sorte que l'effet de freinage du frein est ajusté à la tension dans la bande
de papier, caractérisé en ce que le dispositif tendeur (15) entre le rouleau (13) et les deux cylindres transporteurs
(4, 5) est appliqué dans le trajet de la bande de papier (25).
2. Distributeur pour du papier selon la revendication 1, avec des espaces de logement
pour un rouleau distributeur (10) et un rouleau de réserve (13), dont les bandes de
papier (24, 25) peuvent être guidées les unes après les autres à travers la fente
(6) entre les cylindres transporteurs (4, 5), caractérisé en ce que le dispositif tendeur (15) est disposé entre le rouleau de réserve (13) et un dispositif
(22) qui, après épuisement du papier du rouleau de réserve (10), transfère la bande
de papier (25), fixée au dispositif (22), du rouleau de réserve (13) dans la fente
(6).
3. Distributeur pour du papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif tendeur (15) présente un étrier pivotant sollicité par ressort, en
forme de U, et le frein présente un levier de frein appuyant du côté avant sur le
rouleau (13), qui peut être actionné par une partie latérale (17) de l'étrier pivotant.
4. Distributeur pour du papier selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un levier (27) est distant de la partie latérale (17) de l'étrier, qui est couplé
cinématiquement à l'aide d'une bride (28) au couvercle (2) du distributeur de manière
telle que lorsque le couvercle (2) est ouvert, le dispositif tendeur (15) est pivoté
hors du trajet du papier et le frein est relâché.
5. Distributeur pour du papier selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le levier de frein forme une branche d'une bascule (18) avec une nervure croissante
(19), sur laquelle passe la partie latérale (17) de l'étrier.
6. Distributeur pour du papier selon la revendication 5, caractérisé en ce que la partie latérale (17) de l'étrier, lorsque le couvercle (2) est ouvert, est passée
sur une nervure croissante (20) sur la deuxième branche de la bascule (18).


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