| (19) |
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(11) |
EP 2 296 893 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.06.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/004494 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/000402 (07.01.2010 Gazette 2010/01) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BEDRUCKEN VON DRUCKPAPIER MIT EINEM DEKOR
METHOD AND DEVICE FOR IMPRINTING PRINTING PAPER WITH A DECOR
PROCÉDÉ ET SYSTÈME D'IMPRESSION DE PAPIER D'UN DÉCOR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
03.07.2008 DE 102008033273
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
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Patentinhaber: |
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- Hülsta-Werke Hüls GmbH & CO. KG
48703 Stadtlohn (DE)
- Flooring Industries Limited, SARL
8070 Bertrange (LU)
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Erfinder: |
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- TÜNTE, Udo
46348 Raesfeld (DE)
- SCHWITTE, Richard
48712 Gescher (DE)
- PETERSEN, Frank
48653 Coesfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
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Patentanwälte
Huyssenallee 100 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 149 703 WO-A2-01/14928 JP-A- 2007 021 735 US-A1- 2004 021 724 US-A1- 2007 266 878
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EP-A- 1 298 918 GB-A- 2 000 082 US-A- 3 890 048 US-A1- 2004 264 773
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Druckpapier nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Desweiteren betrifft die Erfindung eine digitale Druckvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Aus der
EP 1 149 703 A geht bereits ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung
nach dem Oberbegrift des Anspruchs 8 zum Bedrucken von Druckpapier mit einem wenigstens
ein Dekorbild aufweisenden Dekor zur Verwendung bei flächigen Bauteilen hervor. Das
Druckpapier wird mittels eines digitalen Druckverfahrens durch eine digitale Druckvorrichtung
bedruckt. Randseitig am Druckpapier wird eine fortlaufende, parallel zum Dekor verlaufende
Randstreifenmarkierung mit wenigstens einem längslaufenden Farbstreifen gedruckt.
Die Druckqualität wird in Abhängigkeit von der Randstreifenmarkierung überwacht. Neben
dem vorgenannten Verfahren ist aus dieser Veröffentlichung auch eine entsprechende
digitale Druckvorrichtung bekannt.
[0004] Aus der
WO 01/14928 A2 ist ein Prüfsystem für Druckerzeugnisse bekannt, wobei bei jedem Erzeugnis eine Schnittmarkierung
gedruckt wird und bei festgestelltem Qualitätsmangel ein Erzeugnis mit einem Ausschlussmarker
versehen wird.
[0005] Beim Digitaldruck kommt es verschiedentlich vor, daß der Druckvorgang unterbrochen
wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich keine Druckfarbe mehr im Tintentank
befindet oder aber eine Wartung erforderlich ist. Wenn der Druck anschließend fortgesetzt
wird, hat das soeben im Druck befindliche Dekorbild üblicherweise Qualitätsbeeinträchtigungen.
Gleiches gilt, wenn beispielsweise bei einem Stromausfall der Druck kurzzeitig unterbrochen
wird. Derart hergestellte Drucke können in der Regel nicht in der Produktion weiter
verwendet werden. Da Herstellungsprozesse in der Regel automatisiert ablaufen, kann
ein derartiger Fehler häufig nur schwer festgestellt werden.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren gemäss Anspruch 1
und eine Vorrichtung gemäss Anspruch 8 zur Verfügung zu stellen, wobei Drucke mit
schlechter Qualität in einfacher Weise festgestellt werden können.
[0007] Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe ist nun erfindungsgemäß vorgesehen, daß randseitig
am Druckpapier eine fortlaufende, parallel zum Dekor verlaufende Randstreifenmarkierung
mit wenigstens einem längslaufenden Farbstreifen gedruckt wird, die letztlich parallel
zum Dekor gedruckt wird, und daß die Druckqualität in Abhängigkeit von der Randstreifenmarkierung
überwacht wird. Erfindungsgemäß wird also aus der Druckqualität des Randstreifens
die Druckqualität des Dekors insgesamt abgeleitet. Weist der Randstreifen eine schlechte
Druckqualität auf, bedeutet dies, daß auch das Dekor keine hinreichende Qualität hat.
Durch die Erfindung wird also letztlich ein Verfahren zur Verfügung gestellt, das
es in einfacher Weise ermöglicht, durch einen außenliegenden Randstreifen zu überprüfen,
ob die Druckqualität des Dekors insgesamt einer vorgegebenen Druckqualität entspricht.
Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, daß sich die vorliegende Erfindung
dabei nicht nur auf Druckpapier in Bogenform erstreckt, sondern insbesondere auch
bei Druckpapierbahnen, also auf Druckpapier, das von der Rolle her bedruckt und anschließend
im bedruckten Zustand aufgerollt wird, erstreckt. Im letztgenannten Fall erstreckt
sich die Randstreifenmarkierung dann über gesamte Länge der Druckpapierbahn.
[0008] In Verbindung mit der vorliegenden Erfindung ist ergänzend vorgesehen, zusätzlich
zu der Randstreifenmarkierung Cut-Markierungen im Randbereich des Druckpapiers vorzusehen.
Dies bezieht sich natürlich auf Ausführungsformen, bei denen das Druckpapier von einer
Rolle abgezogen und bedruckt wird. Cut-Markierungen dienen dazu, diejenigen Stellen
anzuzeigen, an denen das Druckpapier anschließend zu einzelnen Bögen geschnitten wird.
Des weiteren können Ausrichtmarkierungen vorgesehen sein, die letztlich zur Ausrichtung
bei der Weiterverarbeitung der geschnittenen Bögen dienen. Im Zusammenhang mit dem
erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun so, daß in Abhängigkeit der Druckqualität des
Dekors nach einer Unterbrechung des Druckvorgangs und anschließender Fortsetzung eine
Cut-Markierung variabel angeordnet wird. Die variable Anordnung der Cut-Markierung
erfolgt in Abhängigkeit der Druckqualität des Dekors. Letztlich wird bei der Erfindung
also die Druckqualität des Dekors entsprechend automatisch überwacht. Ist beispielsweise
die Druckqualität bei einem Wiederanlaufen der digitalen Druckvorrichtung bzw. Fortsetzen
des Druckvorgangs schlecht, wird zunächst keine Cut-Markierung gesetzt. Erst wenn
die Druckqualität des Dekors den notwendigen Anforderungen entspricht, wird eine entsprechende
Cut-Markierung gesetzt. Mit dem Drucken einer Cut-Markierung ist verbunden, daß gleichzeitig
oder anschließend begonnen wird, ein neues Dekorbild zu drucken.
[0009] Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, daß die Farbe des Farbstreifens
der Farbe des Druckkopfes entspricht. Hierbei wird dann die Farbe des Randstreifens
der Randstreifenmarkierung überwacht. Ein solcher Farbvergleich ist in der Regel einfacher
vorzunehmen als ein Farbvergleich innerhalb eines gesamten Dekorbildes. Auch hier
erfolgt letztlich ein Ist-Soll-Vergleich der Farbe des Randstreifens mit der vorgegebenen
Farbe des betreffenden Druckkopfes.
[0010] Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, daß die Anzahl der Farbstreifen
der Randstreifenmarkierung der Anzahl der aktiven Druckköpfe der Druckvorrichtung
entspricht. Auf diese Weise kann dann festgestellt werden, ob alle aktiven Druckköpfe
funktionieren und Druckfarbe in der gewünschten Qualität abgeben. Wird bei der Randstreifenüberwachung
eine Qualitätseinschränkung festgestellt, bedeutet dies, daß auch das Dekorbild Qualitätseinschränkungen
hat.
[0011] Grundsätzlich ist es möglich, daß der Druck einer Cut-Markierung manuell und/oder
automatisch initiierbar ist. So kann beispielsweise die Druckqualität nach einem Fortsetzen
des Druckvorgangs manuell überwacht werden. Wird die Druckqualität des Dekors für
hinreichend erachtet, wird durch Initiierung eines entsprechenden Befehls mit dem
Druck der Cut-Markierung begonnen. Gleichzeitig wird dann auf dem nächsten Papierabschnitt
ein neues Dekorbild gedruckt. Bevorzugt ist es natürlich, daß der Druck der Cut-Markierung
automatisch initiiert wird. In diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn die Druckqualität
des Dekors automatisch überwacht wird. Hierdurch kann die Digitaldruckvorrichtung
letztlich komplett automatisch betrieben werden.
[0012] Von besonderem Vorteil ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Druckqualität des
Dekors mittels einer optischen Überwachungseinrichtung überwachbar ist, die der Digitaldruckvorrichtung
zugeordnet ist. Dabei sollte vorzugsweise vorgesehen sein, daß die optische Überwachungseinrichtung
das aktuelle Druckergebnis nach einer Unterbrechung und anschließender Fortsetzung
des Druckvorgangs mit einer vorgegebenen Druckqualität vergleicht und bei einer vorgegebenen
Übereinstimmung des aktuellen Druckergebnisses mit der vorgegebenen Druckqualität
den Druck einer Cut-Markierung automatisch initiiert. Gleichzeitig wird damit ein
neuer Papierabschnitt definiert und mit dem Druck des Dekorbildes auf diesem Papierabschnitt
begonnen.
[0013] Grundsätzlich ist es möglich, daß die Überwachungseinrichtung unmittelbar die Druckqualität
des Dekors und damit das Dekorbild im Hinblick auf seine Druckqualität überwacht.
In diesem Falle ist ein entsprechender Sensor oberhalb des Dekors angeordnet und vergleicht
dann die Druckqualität des Dekorbildes mit der vorgegebenen Druckqualität. Es findet
also ein Ist-Soll-Vergleich des Dekorbildes als solches bzw. dessen Farben statt.
[0014] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung
erläutert. In der Zeichnung ist ein Druckpapier 1 in Form einer langgestreckten Bahn
von einer Rolle dargestellt. Bei dem Druckpapier 1 kann es sich um übliches beharztes,
teilbeharztes oder durchbeharztes Papier handeln, das druckseitig eine Tintenaufnahmeschicht
aufweisen kann oder auch nicht. Druckseitig auf dem Druckpapier befindet sich ein
aufgedrucktes Dekor 2. Bei dem Dekor 2 kann es sich um jedes beliebige Bild handeln.
Das Dekor 2 weist wenigstens ein Dekorbild 3 auf. Vorliegend sind eine Vielzahl von
Dekorbildern 3 vorgesehen, die in Längsrichtung L hintereinander angeordnet sind.
[0015] Zusätzlich zu dem Dekor 2 sind randseitig, und zwar im Randbereich 4, 5 beider Längsränder
des Druckpapiers 1, jeweils eine Mehrzahl von Markierungen vorgesehen. Bei den Markierungen
handelt es sich einerseits um sogenannte Cut-Markierungen 6, 7, 8 sowie um Ausrichtmarkierungen
9. Die Cut-Markierungen 6, 7, 8 und Ausrichtmarkierungen 9 liegen einander jeweils
gegenüber. Die einander gegenüberliegenden Cut-Markierungen 6 und die einander gegenüberliegenden
Cut-Markierungen 7 definieren einen Papierabschnitt 10, auf dem sich ein Dekorbild
13 befindet.
[0016] Die Cut-Markierungen 6, 7 dienen vorliegend als Anzeige zum Zerteilen der Druckpapierbahn
in einzelne Bögen. Die Ausrichtmarkierungen dienen in diesem Zusammenhang zur entsprechenden
Ausrichtung der Druckpapierbahn. Beim Zerteilen/Zerschneiden der Druckpapierbahn in
einzelne Bögen kann auch der jeweilige Papierabschnitt dann weiter zugeschnitten werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß das Dekorbild 13 fünf gleiche
Dekorabschnitte 14 aufweist, die bei der weiteren Verarbeitung mit plattenförmigen
Grundkörpern zu flächigen Bauteilen, wie Paneelen oder Platten zur Boden-, Wand-,
Decken- oder Möbelanwendungen verpreßt werden. Im übrigen versteht es sich, daß die
Anzahl der Dekorabschnitte nicht auf fünf, wie dies dargestellt ist, beschränkt ist.
Es kann auch eine größere oder eine kleinere Anzahl von Dekorabschnitten pro Dekorbild
13 vorgesehen sein.
[0017] Bei der dargestellten Ausführungsform ist es nun so, daß die einzelnen Cut-Markierungen
6, 7, 8 in unterschiedlichen Abständen zueinander angeordnet sind. Der übliche Abstand
zweier Cut-Markierungen und damit das übliche Maß des durch die Cut-Markierungen definierten
Papierabschnitts wird durch den Abstand benachbarter Cut-Markierungen 6, 7 an einem
Randbereich bestimmt. Der Abstand der Cut-Markierungen 7 und 8 ist erheblich geringer
als der Abstand der Cut-Markierungen 6, 7. Der Abstand der Cut-Markierung 8 zur nicht
mehr dargestellten aber in Längsrichtung folgenden Cut-Markierung entspricht letztlich
wieder dem Abstand der Cut-Markierungen 6, 7.
[0018] Das Verfahren zum Bedrucken des Druckpapiers 1 erfolgt nun derart, daß das Druckpapier
1 von einer Lehrpapierrolle einer digitalen Druckvorrichtung zugeführt wird. Hierbei
kann es sich um einen Ink-Jet-Drucker handeln, über den das Dekor 2 aufgedruckt wird.
Vor Beginn des Druckvorganges wird das Druckpapier 1 von der Leerpapierrolle durch
eine entsprechende Papierzuführung der digitalen Druckvorrichtung hindurchgeführt
zu einer Papierabführung, auf der das Druckpapier 1 zu einer bedruckten Druckpapierrolle
aufgewickelt wird. Anschließend kann mit dem Druckvorgang begonnen werden. So wird
beispielsweise zum Drucken des Dekorbildes 13 zunächst beidseitig die Cut-Markierung
6 gedruckt. Gleichzeitig dazu wird über die Druckköpfe, die sich an dem an einer Druckerführung
verfahrbaren Druckerschlitten befinden, das Dekorbild 13 gedruckt. Nachdem zwischenzeitlich
die Ausrichtmarkierungen 9 gedruckt worden sind, werden zum Ende des Dekorbildes 13
die Cut-Markierungen 7 gedruckt. Die Cut-Markierungen 7 bilden dabei einerseits das
Ende des Papierabschnittes 10 und den Beginn des Papierabschnittes 11 mit einem entsprechenden
Dekorbild 13.
[0019] Vorliegend sind die einzelnen Dekorbilder 13 auf den Papierabschnitten 10, 11, 12
identisch. Dies muß jedoch nicht so sein. Grundsätzlich können auch unterschiedliche
Dekorbilder 13 auf den einzelnen Papierabschnitten 10, 11, 12 vorgesehen sein.
[0020] Während des Druckes des Dekorbildes 13 auf dem Papierabschnitt 11 wird nun der Druckvorgang
unterbrochen. Dies kann beispielsweise aus Wartungsgründen oder zum Austausch eines
Tintentanks erforderlich sein. Anschlie-βend wird der Druckvorgang fortgesetzt. Während
des gesamten Druckvorgangs wird die Druckqualität des Dekors 2 bzw. des jeweiligen
Dekorbildes 13 überwacht. Hierbei handelt es sich um eine automatische Überwachung
mittels einer im einzelnen nicht dargestellten Überwachungseinrichtung. Wird bei der
optischen Überwachung nach der Wiederaufnahme der Drucktätigkeit festgestellt, daß
die Druckqualität des Dekorbildes 13 den vorgegebenen Anforderungen entspricht, werden
die Cut-Markierungen 8 gedruckt. Die Cut-Markierungen 8 begrenzen den Papierabschnitt
11 und stellen den Beginn des Papierabschnitts 12 mit einem neuen Dekorbild 13 dar.
[0021] Zur Überwachung der Druckqualität weist die optische Überwachungseinrichtung wenigstens
einen optischen Sensor 15, 16 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der optische
Sensor 15 unmittelbar auf das Dekorbild 13 gerichtet, während der optische Sensor
16 auf eine Randstreifenmarkierung 17 gerichtet ist, die parallel zum Dekor 2 randseitig
verläuft und parallel und gleichzeitig zu den Dekorbildern 13 gedruckt wird. Die Randstreifenmarkierung
17 weist vorliegend eine Mehrzahl von Randstreifen 18 auf. Die einzelnen Randstreifen
18 sind farbig und entsprechen von ihrer Farbe und Anzahl der Farbe und Anzahl der
aktiven Druckköpfe der Druckvorrichtung.
[0022] Die beiden Sensoren 15, 16, die unmittelbar im Anschluß an den Druckerschlitten bzw.
die Druckköpfe angeordnet sind, können alternativ oder aber auch gemeinsam vorgesehen
sein. In jedem Falle sind die beiden Sensoren 15, 16 letztlich mit einer Steuereinrichtung
19 der Druckvorrichtung 1 gekoppelt, die wiederum einen nicht dargestellten Vergleicher
aufweist, bei dem in einem Ist-Soll-Vergleich das aktuelle Druckergebnis mit dem vorgegebenen
Soll-Druck-Ergebnis verglichen wird.
Bezugszeichenliste:
[0023]
- 1
- Druckpapier
- 2
- Dekor
- 3
- Dekorbild
- 4
- Randbereich
- 5
- Randbereich
- 6
- Cut-Markierung
- 7
- Cut-Markierung
- 8
- Cut-Markierung
- 9
- Ausrichtmarkierung
- 10
- Papierabschnitt
- 11
- Papierabschnitt
- 12
- Papierabschnitt
- 13
- Dekorbild
- 14
- Dekorabschnitt
- 15
- optischer Sensor
- 16
- optischer Sensor
- 17
- Randstreifenmarkierung
- 18
- Farbstreifen
- 19
- Steuerung
- L
- Längsrichtung
1. Verfahren zum Bedrucken von Druckpapier (1) mit einem wenigstens ein Dekorbild (3)
aufweisenden Dekor (2) zur Verwendung bei flächigen Bauteilen, insbesondere Boden-,
Wand-, Decken- oder Möbelanwendungen, wobei das Druckpapier (1) von einer Rolle abgezogen
und mittels eines digitalen Druckverfahrens durch eine digitale Druckvorrichtung bedruckt
wird, wobei randseitig am Druckpapier (1) eine fortlaufende, parallel zum Dekor (2)
verlaufende Randstreifenmarkierung (17) mit wenigstens einem längslaufenden Farbstreifen
(18) gedruckt wird und wobei die Druckqualität in Abhängigkeit von der Randstreifenmarkierung
(17) überwacht wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Unterbrechung des Druckvorgangs und anschließender Fortsetzung eine Cut-Markierung
(6, 7, 8) in Abhängigkeit der Druckqualität des Dekors (2) gedruckt wird, wobei die
Cut-Markierung (6, 7, 8) in dem Fall gedruckt wird, wenn die Druckqualität den vorgegebenen
Anforderungen entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe des Farbstreifens (18) der Farbe eines Druckkopfes der Druckvorrichtung
entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Farbstreifen (18) der Randstreifenmarkierung (17) der Anzahl der aktiven
Druckköpfe der Druckvorrichtung entspricht.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck einer Cut-Markierung (6, 7, 8) manuell und/oder automatisch initiierbar
ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckqualität des Dekors (2) automatisch überwachbar ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckqualität mittels einer optischen Überwachungseinrichtung überwachbar ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Überwachungseinrichtung das aktuelle Druckergebnis mit einer vorgegebenen
Druckqualität vergleicht und bei einer vorgegebenen Übereinstimmung des aktuellen
Druckergebnisses mit der vorgegebenen Druckqualität den Druck einer Cut-Markierung
(6, 7, 8) automatisch initiiert.
8. Digitale Druckvorrichtung zum Bedrucken von von einer Rolle abgezogenem Druckpapier
(1) mit einem wenigstens einen Dekorbild (3) aufweisenden Dekor (2) zur Verwendung
bei flächigen Bauteilen, insbesondere für Boden-, Wand-, Decken- oder Möbelanwendungen,
wobei eine optische Überwachungseinrichtung zur Überwachung der Druckqualität des
Dekors vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine mit der Überwachungseinrichtung gekoppelte Steuereinrichtung vorgesehen ist,
die nach einer Unterbrechung des Druckvorgangs und anschlie-βender Fortsetzung bei
einer vorgegebenen Übereinstimmung des aktuellen Druckergebnisses mit der vorgegebenen
Druckqualität den Druck einer Cut-Markierung (6, 7, 8) automatisch initiiert.
9. Druckvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung wenigstens einen optischen Sensor zur Überwachung der
Druckqualität des Dekors aufweist.
1. Method for imprinting printing paper (1) with a decor (2) comprising at least a decor
image (3) for application with plate-shaped components, in particular for floor, wall,
ceiling or furniture applications, wherein the printing paper (1) is drawn from a
reel and is imprinted by means of a digital printing method by a digital printing
device, wherein at the margin of the printing paper (1) a continuous edge stripe mark
(17) is printed, which runs parallel to the decor (2) and comprises at least one longitudinally
extending color stripe (18), and wherein the printing quality is monitored depending
on the edge stripe mark (17),
characterized in that
after an interruption of the printing process and subsequent resumption, a cut mark
(6, 7, 8) is printed depending on the printing quality of the decor (2), wherein the
cut mark (6, 7, 8) is printed in the case that the printing quality complies with
the predetermined requirements.
2. Method according to claim 1, characterized in that the color of the color stripe (18) corresponds to the color of a printing head of
the printing device.
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the number of color stripes (18) of the edge stripe mark (17) corresponds to the
number of active printing heads of the printing device.
4. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the printing of a cut mark (6, 7, 8) can be initiated manually and/or automatically.
5. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the printing quality of the decor (2) can be monitored automatically.
6. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the printing quality can be monitored by means of an optical monitoring device.
7. Method according to claim 6, characterized in that the optical monitoring device compares the actual printing result with a predetermined
printing quality and, with a predetermined conformity of the actual printing result
and the predetermined printing quality, automatically initiates the printing of a
cut mark (6, 7, 8).
8. Digital printing device for imprinting printing paper (1) drawn off a reel, with a
decor (2) comprising at least a decor image (3) for application with plate-shaped
components, in particular for floor, wall, ceiling or furniture applications, wherein
an optical monitoring device is provided for monitoring the printing quality of the
decor, characterized in that
a control device is provided which is coupled to the monitoring device and which,
after an interruption of the printing process and subsequent resumption, with a predetermined
conformity of the actual printing result and the predetermined printing quality, automatically
initiates the printing of a cut mark (6, 7, 8).
9. Printing device according to claim 8, characterized in that the monitoring device comprises at least an optical sensor for monitoring the printing
quality of the decor.
1. Procédé pour l'impression de papier d'impression (1) comprenant une décoration (2)
présentant au moins une image décorative (3) à utiliser dans le cadre d'éléments plats,
en particulier dans des utilisations de sols, de murs, de plafonds ou du mobilier,
le papier d'impression (1) étant déroulé d'un rouleau et étant imprimé au moyen d'un
procédé d'impression numérique via un dispositif d'impression numérique, dans lequel,
du côté du bord, sur le papier d'impression (1), on imprime un repère continu (17)
en forme de bande marginale s'étendant parallèlement à la décoration (2), comprenant
au moins une bande colorée (18) s'étendant en direction longitudinale et dans lequel
on surveille la qualité d'impression en fonction du repaire (17) en forme de bande
marginale, caractérisé en ce que, après une interruption du processus d'impression et une poursuite qui s'ensuit,
on imprime un repère de coupe (6, 7, 8) en fonction de la qualité d'impression de
la décoration (2), le repère de coupe (6, 7, 8) étant imprimé dans le cas où la qualité
d'impression correspond aux exigences prédéfinies.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couleur de la bande colorée (18) correspond à la couleur d'une tête d'impression
du dispositif d'impression.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le nombre des bandes colorées (18) du repère (17) en forme de bande marginale correspond
au nombre des têtes d'impression actives du dispositif d'impression.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'impression d'un repère de coupe (6, 7, 8) est déclenchée par voie manuelle et/ou
de manière automatique.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la qualité d'impression de la décoration (2) peut être surveillée de manière automatique.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la qualité d'impression peut être surveillée au moyen d'un mécanisme de surveillance
optique.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le mécanisme de surveillance optique compare le résultat d'impression en vigueur
à une qualité d'impression prédéfinie et dans le cas d'une correspondance prédéfinie
du résultat d'impression en vigueur avec la qualité d'impression prédéfinie, déclenche
de manière automatique l'impression d'un repère de coupe (6, 7, 8).
8. Dispositif d'impression numérique pour l'impression d'un papier d'impression (1) déroulé
d'un rouleau comprenant une décoration (2) présentant au moins une image de décoration
(3) à utiliser dans le cadre d'éléments plats, en particulier pour des utilisations
de sols, de murs, de plafonds ou du mobilier, dans lequel on prévoit un mécanisme
de surveillance optique pour la surveillance de la qualité d'impression de la décoration,
caractérisé en ce qu'on prévoit un mécanisme de commande couplé au mécanisme de surveillance, qui, après
une interruption du processus d'impression et poursuite ultérieure, dans le cas d'une
correspondance prédéfinie du résultat d'impression en vigueur avec la qualité d'impression
prédéfinie, déclenche de manière automatique l'impression d'un repère de coupe (6,
7, 8).
9. Dispositif d'impression selon la revendication 8, caractérisé en ce que le mécanisme de surveillance présente au moins un capteur optique pour la surveillance
de la qualité d'impression de la décoration.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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