[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Aufzug mit einer Aufzugkabine, einem horizontal
verschiebbaren Kabinentürflügel, einem horizontal verschiebbaren Schachttürflügel
und einer Kopplungseinrichtung zum Übertragen einer Öffnungsbewegung bzw. einer Schliessbewegung
vom Kabinentürflügel auf den Schachttürflügel, wobei die Kopplungseinrichtung ein
verschiebbares Mitnehmerelement umfasst, das zum Koppeln des Kabinentürflügels mit
dem Schachttürflügel in Kontakt mit einem am Schachttürflügel vorhandenen Gegenelement
gebracht wird, wobei das Zusammenwirken der Kopplungseinrichtung mit dem Gegenelement
die Entriegelung eines Kabinentürriegels bewirkt. Des Weiteren ist ein Verfahren zum
Betätigen eines Kabinentürriegels Gegenstand der Erfindung.
[0002] Die Erfindung betrifft das Problem, eine Öffnungsbewegung eines Aufzugs-Kabinentürflügels
vorzugsweise dann zuzulassen, wenn die Aufzugskabine sich innerhalb von zulässigen
Versetzungen auf dem Niveau eines Stockwerks befindet.
[0003] Aus
US 3,783,977 ist eine Türantriebseinrichtung zum Öffnen und Schliessen von Kabinentürflügeln eine
Aufzugskabinentüre bekannt, wobei die Türantriebseinrichtung eine Kabinentürverriegelung
umfasst. Die Türantriebseinrichtung ist mittels eines Kurbeltriebs betätigt und umfasst
zwei Kopplungseinrichtungen zum Übertragen der Öffnungs- bzw. Schliessbewegung von
den Kabinentürflügeln auf korrespondierende Schachttürflügel. Die Kopplungseinrichtungen
umfassen je zwei am Kabinentürflügel an schwenkbaren Lenkerhebeln geführte Mitnehmerschienen,
die mit jeweils zwei Gegenelementen an den korrespondierenden Schachttürflügeln zusammenwirken
können, wenn sich die Aufzugskabine auf einem Stockwerksniveau befindet. Der gegenseitige
Horizontalabstand zweier zusammengehöriger Mitnehmerschienen ist durch Schwenken der
Lenkerhebel veränderbar, wobei die Schwenkbewegungen der Lenkerhebel werden durch
den Kurbeltrieb so erzeugt werden, dass bei geschlossenen Türen ein minimaler Horizontalabstand
vorhanden ist, so dass keine Interaktion zwischen den Mitnehmerschienen der Kabinentürflügel
und den Gegenelementen der Schachttürflügel stattfindet, und dass bei nicht geschlossenen
Türen ein vergrösserter Horizontalabstand zwischen den Mitnehmerschienen entsteht.
Wenn sich die Aufzugskabine auf einem Stockwerksniveau befindet, wird durch den vergrösserten
Horizontalabstand der Mitnehmerschienen eine spielfreie Kopplung zwischen den Mitnehmerschienen
und den Gegenelementen korrespondierender Kabinen- bzw. Schachttürflügel bewirkt,
wobei der Horizontalabstand der Mitnehmerschienen und damit die Schwenklage der Lenkerhebel
durch die Gegenelemente begrenzt wird. Erfolgt keine solche Begrenzung, weil sich
die Aufzugskabine nicht auf einem Stockwerksniveau befindet, so resultiert eine Vergrösserung
des genannten Horizontalabstands und damit des Schwenkwegs der Lenkerhebel. Einer
der Schwenkhebel weist eine Verlängerung auf, die mit einem am Türrahmen fixierten
Anschlag so zusammenwirkt, dass das Öffnen des zugeordneten Kabinentürflügels blockiert
wird, wenn der genannte Horizontalabstand der Mitnehmerschienen und damit die Schwenklage
der Lenkerhebel nicht durch die Gegenelemente am korrespondierenden Schachttürflügel
begrenzt wird.
[0004] Die aus
US 3,783,977 bekannte Türantriebseinrichtung mit einer einfachen und kostengünstigen Kabinentürverriegelung
hat den Nachteil, dass die Kabinentürverriegelung nur dann wirkt, wenn ein ausgelöster
Kopplungsvorgang nicht zur Kopplung zwischen Mitnehmerschienen und Gegenelementen
geführt hat, weil sich die Aufzugskabine oberhalb oder unterhalb eines Stockwerksniveaus
befindet. Die in Aufzugsnormen enthaltene Vorschrift, dass bei gewissen Ausführungsformen
der Aufzugsanlage eine Kabinentürverriegelung jedes Öffnen ausserhalb eines Stockwerksniveaus
zu verhindern hat, ist mit dieser Kabinentürverriegelung nicht zu erfüllen.
[0005] Aus der Patentschrift
EP 0332841B1 ist eine Türantriebsvorrichtung mit einem Kopplungsmechanismus zur Kopplung eines
Kabinentürflügels mit einem zugeordneten Schachttürflügel bekannt. Der Kopplungsmechanismus
umfasst zwei parallel zur Fahrrichtung der Aufzugskabine ausgerichtete Mitnehmerkufen,
die durch eine Parallelogrammführung mit zwei um je eine Schwenkachse schwenkbaren
Verstellelementen in ihrer gegenseitigen Distanz verstellbar sind. Wenn die Aufzugskabine
sich innerhalb von zulässigen Versetzungen auf einem Stockwerkniveau befindet, liegen
die beiden Mitnehmerkufen zwischen zwei am Schachttürflügel nebeneinander angeordneten
Gegenelementen und können seitlich an diese herangeführt (gespreizt) werden, um einerseits
den Schachttürflügel zu entriegeln und andererseits die Öffnungs- und Schliessbewegung
der Kabinentüre spielfrei und synchron auf den Schachttürflügel zu übertragen. Die
Distanzverstellung zwischen den beiden Mitnehmerkufen erfolgt dabei durch eine am
Kabinentürrahmen befestigte Türantriebseinheit über ein linear wirkendes Antriebsmittel
(z. B. durch einen Riementrieb), welches auch die Schliess- und Öffnungsbewegungen
des Kabinentürflügels bewirkt. Dabei greift das Antriebsmittel über einen mit einem
der Verstellelemente der Parallelogrammführung verbundenen Schwenkhebel so am Kabinentürflügel
an, dass durch die Öffnungsbewegung des linear wirkenden Antriebsmittels die Verstellelemente
vor Beginn einer Türflügel-Öffnungsbewegung in eine Stellung geschwenkt werden, in
der die Mitnehmerkufen an die Gegenelemente herangeführt sind, dadurch den Schachttürflügel
entriegeln und die genannte Kopplung zwischen dem Kabinentürflügel und dem korrespondierenden
Schachttürflügel bilden.
[0006] Am Ende einer Türflügel-Schliessbewegung werden durch die Schliessbewegung des linear
wirkenden Antriebsmittels die Verstellelemente in eine Stellung zurückgeschwenkt,
in der die Mitnehmerkufen von den Gegenelementen beabstandet sind, so dass die Verriegelung
des Schachttürflügels in ihre Verriegelungsstellung zurückkehrt.
[0007] EP 0332841B1 offenbart ausserdem eine Einrichtung zum Entriegeln des Riegels einer Kabinentürverriegelung,
die gewährleisten soll, dass die Kabinentür nur dann automatisch entriegelt wird,
wenn die Kabinentüre einer Schachttüre des Aufzugs gegenübersteht.
[0008] Zu diesem Zweck weist eine der Mitnehmerkufen im Bereich ihrer aussen liegenden -
d. h. der mit dem korrespondierenden Gegenelement am Schachttürflügel (Kopplungsrolle)
zusammenwirkenden - Kufenfläche eine Tastkufe auf. Diese erstreckt sich parallel zur
Mitnehmerkufe und ist mittels Lenkerfedern so mit dieser verbunden, dass sie in unbelastetem
Zustand einige Millimeter von dieser beabstandet ist. Die bei einem Kopplungsvorgang
(Mitnehmerspreizung) durch das Gegenelement auf die Tastkufe ausgeübte Kontaktkraft
bewirkt deren Verschiebung gegen die Federkraft der Lenkerfedern in Richtung der Mitnehmerkufe.
Die Tastkufe weist einen Nocken auf, der ihre durch das Gegenelement bewirkte Verschiebung
gegenüber der Mitnehmerkufe und damit dem Kabinentürflügel auf einen an diesem Kabinentürflügel
gelagerten Kabinentürriegel überträgt und den Kabinentürflügel entriegelt. Erfolgt
ein Türöffnungsbefehl und eine resultierende Spreizung der Mitnehmerkufen des Kopplungsmechanismus,
wenn die Tür der Aufzugskabine nicht einer Schachttüre gegenübersteht, so gelangen
die Mitnehmerkufen wie auch die Tastkufe nicht in Kontakt mit einem der Gegenelemente
an den Schachttürflügeln. Die Tastkufe wird daher nicht gegen die Mitnehmerkufe verschoben,
und der Kabinentürriegel bleibt in seiner Verriegelungsstellung. Ein die Stellung
des Kabinentürriegels überwachender Sensor verhindert zusätzlich das Einschalten des
Türantriebsmotors.
[0009] Der dargestellte Kopplungsmechanismus mit Kabinentürentriegelung erfordert an einer
der Mitnehmerkufen eine relativ zu dieser bewegliche und parallel geführte Tastkufe,
was mit hohem Material- und Fertigungsaufwand verbunden ist. Der relativ geringe Tastweg
der Tastkufe bedingt ein Hebelsystem mit grossem Übersetzungsverhältnis, um einen
ausreichenden Entriegelungsweg am Kabinentürriegel zu erzeugen. Dies erfordert, dass
die Kopplungseinrichtung und die Kabinentürentriegelungsvorrichtung mit hoher Präzision
gefertigt sein müssen. Ausserdem resultieren aus dem grossen Übersetzungsverhältnis
beim Auftreffen der Tastkufe auf das Gegenelement ruckartige Beschleunigungen des
Kabinentürriegels, die unerwünschte Geräusche zur Folge haben.
[0010] Eine weitere Einrichtung zum Koppeln eines Kabinentürflügels einer Aufzugskabine
mit einem korrespondierenden Schachttürflügel, welche Einrichtung mit einer Kabinentürverriegelung
zusammenwirkt, ist aus
EP 1541517A1 bekannt. Ihre Funktionsweise entspricht weitgehend derjenigen der vorstehend beschriebenen
Einrichtung gemäss
EP 0332841B1. Im Unterschied zur Einrichtung gemäss
EP 0332841B1 ist bei der Einrichtung gemäss
EP 1541517A1 nicht eine Tastkufe auf einer Mitnehmerkufe angeordnet, sondern die Funktion der
Tastkufe ist in eine der Mitnehmerkufen integriert. Dies ist dadurch realisiert, dass
diese Mitnehmerkufe über Gelenkstücke mit den schwenkbaren Verstellelementen verbunden
ist, die durch ihre Schwenkbewegung den gegenseitigen Abstand der Mitnehmerkufen verändern.
[0011] Die aus
EP 1541517A1 bekannte Einrichtung hat im Wesentlichen dieselben Nachteile, die vorstehend im Zusammenhang
mit der Einrichtung gemäss
EP 1541517A1 genannt sind.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, einen Aufzug
mit einer vorschriftsgemässen Kabinentürverriegelung zu schaffen, die einfach und
kostengünstig realisierbar ist und geringere Herstell- und Montagegenauigkeit erfordert.
Ausserdem soll eine solche Kabinentürverriegelung geräuscharm arbeiten.
[0013] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch einen Aufzug mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 8 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den abhängigen
Ansprüchen hervor.
[0014] Einige wichtige Lösungsaspekte der Erfindung sind darin zu sehen, dass bei dem erfindungsgemässen
Aufzug eine am Kabinentürflügel angebrachte Kopplungseinrichtung mindestes ein verschiebbares
Mitnehmerelement aufweist, welches durch eine Kopplungsbewegung in Kontakt mit einem
am Schachttürflügel vorhandenen Gegenelement gebracht werden kann. Eine Sperrwirkung
der Kabinentürverriegelung ist vom Zusammenwirken der Kopplungseinrichtung mit dem
Gegenelement abhängig, wobei jeder Position des Mitnehmerelements eindeutig eine korrespondierende
Position des Kabinentürriegels zugeordnet ist. Unter den Begriffen "Position des Mitnehmerelements"
bzw. "Position des Kabinentürriegels" ist hier jeweils die relative Lage des Mitnehmerelements
bzw. des Kabinentürriegels in Bezug auf den Kabinentürflügel zu verstehen, mit welchem
sowohl das Mitnehmerelement als auch der Kabinentürriegel verbunden sind. Bei Geschlossen-Stellung
des Kabinentürflügels entspricht eine definierte Position des Kabinentürriegels relativ
zum Kabinentürflügel auch einer definierten Position des Kabinentürriegels relativ
zum Riegelanschlag. Mit anderen Worten: der Kabinentürriegel ist vorzugsweise so mit
dem verschiebbaren Mitnehmerelement der Kopplungseinrichtung gekoppelt, dass seine
Position relativ zum Kabinentürflügel und damit auch zum Riegelanschlag, eindeutig
durch die Position des Mitnehmerelements bestimmt, also direkt und ausschliesslich
von der Position des Mitnehmerelements abhängig ist. Insbesondere soll die Position
des Kabinentürriegels relativ zum Kabinentürflügel, und damit auch zum Riegelanschlag,
nicht durch ein weiteres Element beeinflusst werden. Insbesondere ist also eine starre
Kopplung zwischen dem Kabinentürriegel und dem Mitnehmerelement vorgesehen. Unter
dem Begriff "starre Kopplung" ist hier zu verstehen, dass zwischen zwei Bauteilen
eine Wirkverbindung vorhanden ist, die bewirkt, dass in jeder Betriebssituation eine
Bewegung des einen Bauteils eine Bewegung des zweiten Bauteils verursacht. Eine solche
starre Kopplung bzw. Wirkverbindung kann beispielsweise aus einem Gelenkmechanismus
oder einem Kabelzug bestehen.
[0015] Der Kabinentürriegel ist in Form eines Schiebers vorhanden, der in einer am Kabinentürflügel
angebrachten Riegelführung verschiebbar ist und mit einem unbeweglich mit der Kabinentürstruktur
verbundenen Riegelanschlag zusammenwirkt, wobei der Kabinentürriegel eine Ausnehmung
aufweist, die es dem Kabinentürriegel und damit dem Kabinentürflügel ermöglicht, am
Riegelanschlag vorbei eine Öffnungsbewegung durchzuführen, wenn die Kopplungsbewegung
des Mitnehmerelements in vorgesehener Kopplungsstellung durch das Gegenelement gestoppt
wurde.
[0016] Die Erfindung ermöglicht die Realisierung einer einfachen und kostengünstigen Kabinentürverriegelung,
indem ein Kabinentürriegel durch eine einfache, bezüglich Präzision wenig anspruchsvolle,
geräuscharme mechanische Kopplung direkt mit dem Mitnehmerelement verbunden wird.
[0017] Vorteilhafterweise ist die Kabinentürverriegelung so gestaltet, dass der Kabinentürriegel
eine Position einnimmt in welcher er eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels blockiert,
wenn sich das Mitnehmerelement in einer vom Gegenelement distanzierten Durchfahrtsstellung
befindet, in der sich die Aufzugkabine mit der Kopplungseinrichtung am Schachttürflügel
vorbei bewegen kann.
[0018] Vorteilhafterweise führt beim Beginn eines Türöffnungsvorgangs das Mitnehmerelement
die Kopplungsbewegung aus einer vom Gegenelement distanzierten Durchfahrtsstellung
in Richtung auf das Gegenelement hin aus, wobei der Kabinentürriegel (45) so positioniert
wird, dass eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels (2) möglich ist, wenn das Mitnehmerelement
(21) vom Gegenelement (30) in einer definierten Kopplungsstellung gestoppt wird.
[0019] Vorteilhafterweise führt beim Beginn eines Türöffnungsvorgangs das Mitnehmerelement
(21) die Kopplungsbewegung aus einer vom Gegenelement (30) distanzierten Durchfahrtsstellung
in Richtung auf das Gegenelement hin aus, wobei der Kabinentürriegel (45) so positioniert
wird, dass er die Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels (2) blockiert, wenn sich
das Mitnehmerelement (21) bei der Kopplungsbewegung weiter als bis zu einer definierten
Kopplungsstellung bewegt. Diese Situation tritt beispielsweise dann auf, wenn eine
zu grosse vertikale Versetzung zwischen Kabinentürflügel und Schachttürflügel vorhanden
ist, so dass das Mitnehmerelement bei seiner Kopplungsbewegung nicht auf das Gegenelement
trifft.
[0020] Vorteilhafterweise ist der Aufzug so ausgestaltet, dass mindestens die folgenden
Verfahrensschritte ausführbar sind:
- Kabinentürriegel (45) in eine Position bringen, in der er eine Öffnungsbewegung des
Kabinentürflügels (2) blockiert, wenn sich das Mitnehmerelement der Kopplungseinrichtung
in Durchfahrtsstellung befindet,
- Kabinentürriegel (45) in eine Position bringen, in der er eine Öffnungsbewegung des
Kabinentürflügels (2) zulässt, wenn die Kopplungsbewegung des Mitnehmerelements (21)
vom Gegenelement (30) in einer definierten Kopplungsstellung gestoppt wird,
- Kabinentürriegel (45) in eine Position bringen, in der er eine Öffnungsbewegung des
Kabinentürflügels (2) blockiert, wenn sich das Mitnehmerelement (21) bei der Kopplungsbewegung
weiter als bis zur definierten Kopplungsstellung bewegt.
[0021] Vorteilhafterweise ist die Bewegung des Kabinentürriegels über ein Hebelsystem starr
mit der Bewegung des Mitnehmerelements gekoppelt. Unter dem Begriff "starr gekoppelt"
ist hier zu verstehen, dass zwischen zwei Bauteilen eine Kopplung vorhanden ist, die
dafür sorgt, dass in jeder möglichen Situation eine Bewegung des einen Bauteils in
Kopplungsrichtung zwingend eine Bewegung des zweiten Bauteils in Kopplungsrichtung
verursacht.
[0022] Vorteilhafterweise umfasst die Kopplungseinrichtung zwei in ihrem gegenseitigen Abstand
verstellbare Mitnehmerelemente, die mit zwei Gegenelementen eines Schachttürflügels
zusammenwirken, um den Kabinentürflügel mit dem Schachttürflügel zu koppeln und über
mindestens ein bewegliches Gegenelement auch eine Schachttürverriegelung zu entriegeln.
[0023] Vorteilhafterweise sind die beiden Mitnehmerelemente zwischen zwei Gegenelementen
des Schachttürflügels angeordnet, wenn die Aufzugkabine sich auf Stockwerksniveau
befindet, wobei die Mitnehmerelemente durch eine Feder gegen die Gegenelemente gedrückt,
bevor die Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels beginnt.
[0024] Vorteilhafterweise sind jeweils zwei Gegenelemente des Schachttürflügels zwischen
den beiden Mitnehmerelementen angeordnet, wenn sich die Aufzugkabine auf Stockwerksniveau
befindet, wobei die Mitnehmerelemente durch eine Feder gegen die Gegenelemente gedrückt
werden, bevor eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels beginnt.
[0025] Vorteilhafterweise werden eine Geschlossen-Stellung des Kabinentürflügels und eine
Verriegelungsposition des Kabinentürriegels durch eine Aufzugsteuerung überwacht,
wobei ein mit dem Kabinentürriegel gekoppeltes Schaltelement eines elektrischen Schalters
dessen Kontakte überbrückt, wenn der Kabinentürflügel geschlossen und gleichzeitig
der Kabinentürriegel in der korrekten Verriegelungsposition positioniert ist.
[0026] Vorteilhafterweise wirkt ein Kabinentürantrieb über ein elastisches Kopplungselement
auf den Kabinentürflügel, wobei die durch die Antriebskraft erzeugte Deformation des
elastischen Kopplungselements mittels eines Detektors überwacht wird, um den Kabinentürantrieb
bzw. den Türantriebsmotor zu stoppen, wenn beispielsweise der Kabinentürriegel den
Kabinentürflügel bei Beginn der Türöffnungsbewegung blockiert.
[0027] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen
erläutert.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Ansicht einer Kabinentüre eines erfindungsgemässen Aufzugs mit einem Türantrieb
und zwei geschlossenen Kabinentürflügeln mit jeweils einer Kopplungseinrichtung, wobei
einer der Kabinentürflügel mit einer Kabinentürverriegelung ausgerüstet ist.
- Fig. 2
- die Ansicht der Kabinentüre gemäss Fig. 1, jedoch mit geöffneten Kabinentürflügeln.
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines Kabinentürflügels mit Kopplungseinrichtung und Kabinentürverriegelung
gemäss Fig. 1 und 2, in bei gegebener Fahrbereitschaft verriegelter Geschlossen-Stellung.
- Fig. 3A
- einen Schnitt durch die Kabinentürverriegelung gemäss Fig. 3
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines Kabinentürflügels mit Kopplungseinrichtung und Kabinentürverriegelung
gemäss Fig. 1 und 2, in Offen-Stellung.
- Fig. 4A
- einen Schnitt durch die Kabinentürverriegelung gemäss Fig. 4
- Fig. 5
- eine Detailansicht eines Kabinentürflügels mit Kopplungseinrichtung und Kabinentürverriegelung
gemäss Fig. 1 und 2, in wegen fehlender Gegenelemente verriegelter Geschlossen-Stellung.
- Fig. 5A
- einen Schnitt durch die Kabinentürverriegelung gemäss Fig. 5
[0029] Fig. 1 zeigt eine zwei Kabinentürflügel 2, 3 umfassende Kabinentüre 1 einer hier
nicht dargestellten Aufzugkabine eines erfindungsgemässen Aufzugs. Die Kabinentürflügel
2, 3 befinden sich in ihrer Geschlossen-Stellung. Mit 4 ist eine Montageplatte bezeichnet,
die praktisch alle Komponenten der Kabinentüre 1 trägt und mit der Aufzugkabine verbunden
ist. An ihrem unteren Ende weist die Montageplatte 4 ein Führungsprofil 5 zum Führen
der Tragrollen 6 beider Kabinentürflügel 2, 3 auf. In der Mitte der Montageplatte
4 ist ein Kurbelrad 8 gelagert, das mittels eines Türantriebsmotors 10 über ein Riemenvorgelege
11 in jeweils wechselnder Richtung um etwa eine halbe Umdrehung drehbar ist. Mit Bezugszeichen
12 sind zwei Kurbelstangen bezeichnet, die mit jeweils einem ersten Ende an einander
diametral gegenüber liegenden Kurbelzapfen 13 des Kurbelrads 8 und mit jeweils zweiten
Enden an Koppelgelenken 16 zweier Antriebshebel 15 schwenkbar gelagert sind. Diese
Antriebshebel 15 sind an ihren einen Enden an Drehpunkten 17 auf der Montageplatte
4 schwenkbar gelagert und an ihren anderen Enden über Zwischenhebel 18 mit jeweils
einem der beiden Kabinentürflügel 2, 3 verbunden. Zum Öffnen bzw. zum Schliessen der
Kabinentürflügel 2, 3 wird das Kurbelrad 8 jeweils um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn
bzw. im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wobei die daraus resultierende Horizontalverschiebung
der Kurbelzapfen 13 mittels der Kurbelstangen 12 auf die Koppelgelenke 16 der Antriebshebel
15 übertragen wird. Dadurch werden diese Antriebshebel um einen definierten Winkel
geschwenkt, wobei sie über die Zwischenhebel 18 die Kabinentürflügel 2, 3 um eine
definierte Distanz verschieben, d. h. öffnen oder schliessen.
[0030] An jedem der Kabinentürflügel 2, 3 ist eine Kopplungseinrichtung 20 montiert, die
dazu dient, die Bewegungen der Kabinentürflügel synchron auf jeweils korrespondierende,
hier nicht dargestellte Schachttürflügel zu übertragen. Zu diesem Zweck ist jeder
Schachttürflügel mit zwei Gegenelementen 30 in Form von so genannten Kopplungsrollen
ausgerüstet, mit welchen die zugeordnete Kopplungseinrichtungen 20 zusammenwirken,
um die Kabinentürflügel mit den korrespondierenden Schachttürflügeln in Horizontalrichtung
zu koppeln, vorausgesetzt, dass die Aufzugkabine innerhalb von zulässigen vertikalen
Versetzungen auf einem Stockwerksniveau einer Schachttüre gegenüber positioniert ist.
Die zu den in Fig. 1 nicht dargestellten Schachttürflügeln gehörenden Gegenelemente
30 sind in Fig. 1 mittels Strichpunktlinien eingezeichnet und durch dunkle Färbung
markiert.
[0031] Jede der an einem der Schachttürflügel angebrachten Kopplungseinrichtungen 20 umfasst
zwei Mitnehmerelemente 21 in Form von parallelen Mitnehmerkufen, die über jeweils
einen oberen Schwenkhebel 22 und einen unteren Schwenkhebel 23 schwenkbar mit dem
zugeordneten Kabinentürflügel 2, 3 verbunden sind, wobei die beiden Schwenkhebel 22,
23 eine Parallelogrammführung für die beiden Mitnehmerelemente 21 bilden. Durch Schwenken
der beiden Schwenkhebel 22, 23 sind die jeweils einem Kabinentürflügel zugeordneten
Mitnehmerelemente in ihrer gegenseitigen Distanz verstellbar. Das vorstehend beschriebene
Kurbelrad 8 bestimmt über ein dargestelltes Hebelsystem die vertikale Position eines
an der Montageplatte 4 schwenkbar gelagerten Druckbalkens 25. Dieser Druckbalken 25
wirkt mit zwei Tasthebeln 26 zusammen, von denen jeweils einer starr mit einem der
Schwenkhebel 22 verbunden und um dessen Achse schwenkbar ist. Kurz bevor das Kurbelrad
8 jeweils seine die Geschlossen-Stellung der Kabinentürflügel bestimmende Endlage
(nach einer halben Drehung im Gegenuhrzeigersinn) erreicht, bewirkt es über das Hebelsystem,
dass der Druckbalken 25 in seine untere Endlage abgesenkt wird. Dabei drückt der Druckbalken
25 so auf die beiden Tasthebel 26, dass diese die die Mitnehmerelemente 21 führenden
Schwenkhebel 22, 23 gegen die Wirkung einer Spreizfeder 27 in eine Stellung schwenken,
in der die jeweils zusammengehörigen Mitnehmerelemente 21 eine minimale gegenseitige
Distanz aufweisen. In dieser Stellung sind die Mitnehmerelemente in Horizontalrichtung
ausreichend von den beiden mit den Schachttürflügeln verbundenen Gegenelementen 30
beabstandet, so dass die Aufzugkabine mit den Kopplungseinrichtungen 20 berührungsfrei
an den Gegenelementen und damit an den Schachttürflügeln bzw. an den Schachttüren
vorbei fahren kann.
[0032] Fig. 2 zeigt die vorstehend beschriebene Kabinentüre 1 mit den Kabinentürflügeln
2, 3 in Offen-Stellung. Diese Offen-Stellung tritt üblicherweise temporär auf, wenn
die Aufzugkabine auf einem korrekten Niveau einer Stockwerkshaltestelle anhält. Die
Mitnehmerelemente 21 der Kopplungseinrichtungen 20 sind infolge der Kraft der Spreizfeder
27 gegen die an den Schachttürflügeln vorhandenen Gegenelemente 30 gedrückt und so
weit voneinander distanziert, wie dies die zwischen den Gegenelementen 30 vorhandenen
Abstände zulassen. Zum Öffnen der Kabinentürflügel 2, 3 hat sich das Kurbelrad 8 um
etwa eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn gedreht und dabei über die Kurbelstangen
12, die Antriebshebel 15 und die Zwischenhebel 18 die Kabinentürflügel geöffnet. Bei
Beginn der Öffnungs-Drehbewegung des Kurbelrads 8 hat dieses den vorher in seine abgesenkte
Position gezwungenen Druckbalken 25 freigegeben, und eine Zugfeder hat über das dargestellte
Hebelsystem den Druckbalken angehoben. In der Folge haben durch die Wirkung der Spreizfeder
27 die mit dem Druckbalken zusammenwirkenden Tasthebel 26 und mit diesen die Schwenkhebel
22, 23 der Kopplungseinrichtungen 20 eine Schwenkbewegung ausgeführt, durch welche
die Mitnehmerelemente 21 der Kopplungseinrichtungen 20 voneinander gespreizt worden
sind, bis die Spreizbewegung durch den Kontakt zwischen den Mitnehmerelementen und
den jeweils zugeordneten Gegenelementen 30 gestoppt worden ist.
[0033] Dieser Vorgang hat die Kopplung zwischen den Kabinentürflügeln 2, 3 und den korrespondierenden,
nicht dargestellten Schachttürflügeln bewirkt.
[0034] Am oberen Rand des Kabinentürflügels 2 ist in den Fig. 1 und 2 eine Kabinentür-Verriegelung
40 dargestellt. Diese hat die Aufgabe, den Kabinentürflügel 2 in seiner Geschlossen-Stellung
zu blockieren, wenn beispielsweise die Mitnehmerelemente sich in ihrer Lage mit minimaler
gegenseitiger Distanz befinden, d. h., wenn das Kurbelrad und die Kabinentürflügel
sich in einer Position befinden, in welcher eine Fahrt der Aufzugkabine zugelassen
ist. Eine Blockierung soll auch stattfinden, wenn beim Beginn eines beabsichtigten
Türöffnungsvorgangs die Mitnehmerelemente 21 nicht auf Gegenelemente 30 einer Schachttüre
stossen, weil die Aufzugkabine sich nicht im Bereich einer Stockwerkshaltestelle befindet.
[0035] Die Details dieser Kabinentür-Verriegelung 40 sind in den Fig. 3, 3A, 4 und 4A vergrössert
dargestellt, und die Wirkungsweise der Kabinentür-Verriegelung ist im Folgenden ausführlicher
beschrieben.
[0036] Die Fig. 3 und 3A zeigen die Kabinentüre 1 in ihrer Geschlossen-Stellung. Über das
erwähnte Hebelsystem, den durch dieses abgesenkten Druckbalken 25, den Tasthebel 26
und die Schwenkhebel 22, 23 hat das hier nicht sichtbare Kurbelrad die Mitnehmerelemente
21 in deren Durchlassstellung gebracht, in der sie einen minimalen gegenseitigen Abstand
aufweisen. Die Kabinentür-Verriegelung 40 umfasst eine Riegelführung 41, die mittels
einer Verbindungsplatte 42 am oberen Rand des Kabinentürflügels 2 fixiert ist, einen
in der Riegelführung 41 vertikal verschiebbaren, stabförmigen Kabinentürriegel 45
mit einer Durchlassnut 46, sowie einen unbeweglich mit der Montageplatte 4 verbundenen
Riegelanschlag 47. Die Riegelführung 41 mit dem darin geführten Kabinentürriegel 45
sowie der Riegelanschlag 47 sind gegenseitig so angeordnet, dass der Kabinentürriegel
45 mit dem Riegelanschlag 47 kollidiert und damit eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels
2 verhindert, wenn der Kabinentürriegel 45 nicht so in der Riegelführung 41 positioniert
ist, dass seine Durchlassnut 46 in Öffnungsrichtung mit dem Riegelanschlag 47 fluchtet.
Die vertikale Position des Kabinentürriegels 45 ist bestimmt durch die Schwenklage
der die Mitnehmerelemente 21 der Kopplungseinrichtungen führenden Schwenkhebel 22,
23 und somit durch die Stellung dieser Mitnehmerelemente 21. Konkret wird die Position
des Kabinentürriegels 45 dadurch bestimmt, dass der Kabinentürriegel mittels einer
Schubstange 50 mit einem auf der Schwenkachse des Schwenkhebels 22 fixierten Verriegelungshebel
51 gekoppelt ist, der jeweils um denselben Schwenkwinkel gedreht wird, wie der die
Stellung der Mitnehmerelemente bestimmende Schwenkhebel.
[0037] Fig. 3 und 3A zeigen die Kabinentüre 1 in derjenigen Situation, die eine Voraussetzung
für die Fahrbereitschaft der Aufzugkabine ist. Der dargestellte Kabinentürflügel 2
befindet sich in seiner Geschlossen-Stellung. In dieser Situation befindet sich das
hier nicht dargestellte Kurbelrad 8 in seiner nach einer halben Drehung im Gegenuhrzeigersinn
erreichten Endlage, in welcher, wie vorstehend beschrieben, die Mitnehmerelemente
21 über ein Hebelsystem in einer Stellung positioniert sind, in der sie minimale gegenseitige
Distanz aufweisen. Dabei nehmen die Schwenkhebel 22, 23 ihre maximal im Gegenuhrzeigersinn
geschwenkte Stellung ein, und der synchron mit dem Schwenkhebel um dieselbe Schwenkachse
schwenkende Verriegelungshebel 51 ist dabei nach rechts oben gerichtet. In dieser
Stellung positioniert der Verriegelungshebel 51 über die Schubstange 50 den Kabinentürriegel
45 in dessen oberster Stellung, in welcher die Durchlassnut 46 des Kabinentürriegels
nicht mit dem Riegelanschlag 47 fluchtet, so dass eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels
2 verhindert wird. Mit dem Kabinentürriegel 45 ist ein Kontaktelement 53 verbunden,
das mit den Kontakten eines an der Montageplatte fixierten Sicherheitsschalters 54
zusammenwirkt, um der Aufzugsteuerung zu signalisieren, wenn der Kabinentürflügel
2 geschlossen und verriegelt ist.
[0038] Wie bereits beschrieben, wird bei Beginn eines Türöffnungsvorgangs durch das Kurbelrad
über das erwähnte Hebelsystem bewirkt, dass der Druckbalken 25 in seine obere Position
angehoben wird. Dies geschieht bei Beginn einer Drehbewegung des Kurbelrads im Uhrzeigersinn
und vorzugsweise bevor die Kabinentürflügel 2, 3 eine nennenswerte Bewegung ausführen.
Durch die Wirkung der Spreizfeder 27 erfolgt dabei eine Drehbewegung des Tasthebels
26, der Schwenkhebel 22, 23 sowie des Verriegelungshebels 51, was mit einer Vergrösserung
der Distanz - d. h. mit einer Spreizbewegung - zwischen beiden Mitnehmerelementen
21 verbunden ist. Diese auch als Kopplungsbewegung bezeichnete Spreizbewegung wird
dadurch begrenzt, dass die Mitnehmerelemente 21 an den Gegenelementen 30 der Schachttürflügel
zum Anschlag kommen, sofern die Gegenelemente 30 eines Schachttürflügels im Bereich
der vertikalen Erstreckung der Mitnehmerelemente 21 des Kabinentürflügels 2 liegen.
Dies ist immer der Fall, wenn die Aufzugkabine sich innerhalb zulässiger Abweichungen
auf einem Stockwerksniveau befindet. In dieser Situation wird der Kabinentürriegel
45 durch den synchron mit den Schwenkhebeln schwenkenden Verriegelungshebel 51 über
die Schubstange 50 in einer Höhe positioniert, in welcher die im Kabinentürriegel
vorhandene Durchlassnut 46 in Öffnungsrichtung des Kabinentürflügels mit dem Riegelanschlag
47 fluchtet und damit die durch das Weiterdrehen des Kurbelrads bewirkte Öffnungsbewegung
des Kabinentürflügels 2 ermöglicht. Diese Stellung der Kopplungseinrichtung 20 und
der Kabinentürverriegelung 40 ist in den Fig. 4 und 4A dargestellt.
[0039] Fig. 4 und 4A zeigen die Kabinentüre 1 in ihrer nach einem Türöffnungsvorgang erreichten
Offen-Stellung. Es sind die diesem Zustand zugeordneten Stellungen der Kopplungseinrichtung
20, der Kabinentürverriegelung 40 wie auch des Kontaktelements 53 des Sicherheitsschalters
54 dargestellt.
[0040] Der Riegelanschlag 47 ist entsprechend dem gesamten Öffnungsweg des Türflügels 2
verlängert, damit der Kabinentürriegel 45 nicht absinken und beim Schliessen des Kabinentürflügels
mit der Rückseite des Riegelanschlags kollidieren kann. Mit dieser Massnahme wird
gewährleistet, dass der Türflügel auch geschlossen werden kann, wenn beispielsweise
bei einem Stromausfall der Kabinentürriegel bei offenem Kabinentürflügel aus seiner
nicht verriegelnden Position absinken würde.
[0041] Befindet sich jedoch bei Beginn eines Türöffnungsvorgangs die Aufzugkabine nicht
im vorgesehenen Bereich eines Stockwerksniveaus, so dass keine Gegenelemente 30 eines
Schachttürflügels im Bereich der vertikalen Erstreckung der Mitnehmerelemente 21 des
Kabinentürflügels liegen, wird bei Beginn des Türöffnungsvorgangs die durch die Spreizfeder
27 angetriebene Kopplungsbewegung der beiden Mitnehmerelementen 21 nicht durch Gegenelemente
30 begrenzt. Dies hat zur Folge, dass die Schwenkhebel 22, 23 und damit auch der synchron
mit diesen schwenkende Verriegelungshebel 51 durch die Wirkung der Spreizfeder 27
so weit im Uhrzeigersinn geschwenkt werden, dass der Kabinentürriegel 45 vom Verriegelungshebel
über die Schubstange 50 unterhalb seine Position abgesenkt wird, in welcher die im
Kabinentürriegel vorhandene Durchlassnut 46 in Öffnungsrichtung des Kabinentürflügels
mit dem Riegelanschlag 47 fluchtet. Auch in dieser Situation wird die vom Kurbelrad
angetriebene Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels 2 dadurch blockiert, dass der
mit dem Kabinentürflügel 2 verbundene Kabinentürriegel 45 auf den Riegelanschlag aufläuft.
Diese Situation ist mit den Fig. 5 und 5A dargestellt.
[0042] Wird eine versuchte Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels 2 durch die Kabinentürverriegelung
blockiert, so resultiert ein Kraftanstieg im Antriebsstrang des Türantriebs. Vorteilhafterweise
wird dieser Kraftanstieg detektiert und ein entsprechendes Signal dazu genutzt, den
Türantriebsmotor 10 abzuschalten oder umzusteuern. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Antriebskraft über die Zwischenhebel 18 (Fig. 3, 5) und ein elastisches Kopplungselement
60 (Fig. 3, 5), das beispielsweise eine elastomere Zwischenschicht enthält, auf die
Kabinentürflügel 2, 3 übertragen. Dabei erfasst ein nicht dargestellter Detektor die
Deformation der elastomeren Zwischenschicht und erzeugt das genannte Signal, wenn
ein eingestellter Schwellenwert der Deformation detektiert wird. Diese Einrichtung
wird vorteilhafterweise auch als sogenannte Schliesskraftüberwachung genutzt, mit
welcher ein unzulässig starke Krafteinwirkung auf Passagiere verhindert wird. Alternativ
oder zusätzlich kann die beschriebene Funktion durch eine geeignete Motorstromüberwachung
erreicht werden.
[0043] Selbstverständlich ist eine solche Kopplungseinrichtung mit Kabinentürverriegelung
auch mit einer Konfiguration realisierbar in welcher die Gegenelemente der Schachttürflügel
zwischen den Mitnehmerelementen der Kopplungseinrichtung angeordnet sind.
[0044] Eine erfindungsgemässe Einrichtung kann auch mit einem Türantrieb realisiert werden,
der nicht auf dem Prinzip eines Kurbeltriebs basiert. Grundsätzlich ist jeder Türantrieb
verwendbar, bei dem eine Kopplungsbewegung eines Mitnehmerelements ausgeführt wird,
bevor eine wesentliche Öffnungsbewegung der Türflügel stattfindet. Beispielsweise
ist auch der Türantrieb anwendbar, der in der
EP 0 332 841 B1 beschrieben ist. Bei diesem Türantrieb wird ein Kabinentürflügel mittels eines linear
wirkenden Antriebsmittels in Form eines umlaufenden Riementriebs angetrieben.
[0045] Selbstverständlich kann anstelle des linear verschiebbaren Kabinentürriegels auch
ein um eine Achse schwenkbarer Kabinentürriegel verwendet werden, der nur in einer
mittleren Schwenkstellung das Öffnen des Kabinentürflügels zulässt.
1. Aufzug, umfassend eine Aufzugkabine mit einem horizontal verschiebbaren Kabinentürflügel
(2), einen horizontal verschiebbaren Schachttürflügel, eine Kabinentürverriegelung
(40) mit einem Kabinentürriegel (45) und einem Riegelanschlag (47) sowie eine mit
dem Kabinentürflügel (2) verbundene Kopplungseinrichtung (20) zum Übertragen einer
Öffnungsbewegung bzw. einer Schliessbewegung vom Kabinentürflügel (2) auf den Schachttürflügel,
wobei
die Kopplungseinrichtung (20) mindestes ein verschiebbares Mitnehmerelement (21) umfasst,
welches durch eine Kopplungsbewegung in Kontakt mit einem am Schachttürflügel angeordneten
Gegenelement (30) gebracht werden kann und eine Sperrwirkung der Kabinentürverriegelung
(40) vom Zusammenwirken der Kopplungseinrichtung (20) mit dem Gegenelement (30) abhängig
ist,
die Bewegung des Kabinentürriegels (45) starr mit der Bewegung des Mitnehmerelements
(21) gekoppelt ist und
der Kabinentürriegel (45) eine Öffnungsbewegung des Riegelanschlags (47) und damit
des Kabinentürflügels (2)
- blockiert, wenn sich das Mitnehmerelement (21) in einer vom Gegenelement (30) distanzierten
Durchfahrtsstellung befindet,
- zulässt, wenn das Mitnehmerelement (21) vom Gegenelement (30) in einer definierten
Kopplungsstellung gestoppt wird,
- blockiert, wenn sich das Mitnehmerelement (21) bei der Kopplungsbewegung weiter
als bis zu einer definierten Kopplungsstellung bewegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kabinentürriegel (45) in Form eines Schiebers vorhanden ist, der in einer am Kabinentürflügel
(2) angebrachten Riegelführung (41) verschiebbar ist und mit einem unbeweglich mit
der Kabinentürstruktur verbundenen Riegelanschlags (47) zusammenwirkt, wobei der Kabinentürriegel
(45) eine Ausnehmung aufweist, die es dem Kabinentürriegel (45) und damit dem Kabinentürflügel
(2) ermöglicht, am Riegelanschlag vorbei eine Öffnungsbewegung durchzuführen, wenn
die Kopplungsbewegung des Mitnehmerelements (21) in vorgesehener Kopplungsstellung
durch das Gegenelement (30) gestoppt wurde.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass die Bewegung des Kabinentürriegels
(45) über ein Hebelsystem starr mit der Bewegung des Mitnehmerelements (21) gekoppelt
ist.
3. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (20) zwei in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbare Mitnehmerelemente
(21) umfasst, die mit jeweils zwei Gegenelementen (30) eines Schachttürflügels zusammenwirken,
um den Kabinentürflügel (2) mit dem Schachttürflügel zu koppeln und über mindestens
ein bewegliches Gegenelement (30) auch eine Schachttürverriegelung zu entriegeln.
4. Aufzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Mitnehmerelemente (21) zwischen zwei Gegenelementen (30) des Schachttürflügels
angeordnet sind, wenn sich die Aufzugskabine auf Stockwerksniveau befindet, wobei
die Mitnehmerelemente durch eine Feder (27) gegen die Gegenelemente (30) gedrückt
werden, bevor eine öffnungsbewegung des Kabinentürflügels (2) beginnt.
5. Aufzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Gegenelemente (30) des Schachttürflügels zwischen den beiden Mitnehmerelementen
(21) angeordnet sind, wenn sich die Aufzugkabine auf Stockwerksniveau befindet, wobei
die Mitnehmerelemente (21) durch eine Feder (27) gegen die Gegenelemente gedrückt
werden, bevor eine Öffnungsbewegung des Kabinentürflügels (2) beginnt.
6. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Geschlossen-Stellung des Kabinentürflügels (2) und eine Verriegelungsposition
des Kabinentürriegels (45) durch eine Aufzugsteuerung überwacht werden, wobei ein
mit dem Kabinentürriegel (45) gekoppeltes Kontaktelement (53) eines elektrischen Sicherheitsschalters
(54) dessen Kontakte überbrückt, wenn der Kabinentürflügel (2) geschlossen ist und
gleichzeitig der Kabinentürriegel (45) eine Verriegelungsposition einnimmt.
7. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kabinentürantrieb über ein elastisches Kopplungselement (60) auf den Kabinentürflügel
(2) wirkt, wobei eine durch eine Antriebskraft erzeugte Deformation des elastischen
Kopplungselements (60) mittels eines Detektors überwacht wird, um einen Türantriebsmotor
(10) zu stoppen, wenn der Kabinentürriegel (45) den Kabinentürflügel (2) bei Beginn
einer Türöffnungsbewegung blockiert.
8. Verfahren zum Betätigen eines Kabinentürriegels einer Kabinentürverriegelung eines
Aufzugs, bei welchem ein horizontal verschiebbarer Kabinentürflügel (2) zum Übertragen
einer Öffnungsbewegung bzw. einer Schliessbewegung mit einem horizontal verschiebbaren
Schachttürflügel gekoppelt wird,
wobei mindestes ein verschiebbares Mitnehmerelement (21) einer am Kabinentürflügel
(2) angebrachten Kopplungseinrichtung (20) durch eine Kopplungsbewegung in Kontakt
mit einem an einem Schachttürflügel angeordneten Gegenelement (30) gebracht werden
kann und eine Sperrwirkung der Kabinentürverriegelung (40) vom Zusammenwirken der
Kopplungseinrichtung (20) mit dem Gegenelement (30) abhängig gemacht wird,
wobei die Bewegung des Kabinentürriegels (45) starr mit der Bewegung des Mitnehmerelements
(21) gekoppelt wird und
wobei eine Öffnungsbewegung des Riegelanschlags (47) und damit des Kabinentürflügels
(2) durch den Kabinentürriegel
- blockiert wird, wenn sich das Mitnehmerelement (21) in einer vom Gegenelement (30)
distanzierten Durchfahrtsstellung befindet,
- zugelassen wird, wenn das Mitnehmerelement (21) vom Gegenelement (30) in einer definierten
Kopplungsstellung gestoppt wird,
- blockiert wird, wenn sich das Mitnehmerelement (21) bei der Kopplungsbewegung weiter
als bis zu einer definierten Kopplungsstellung bewegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Kabinentürriegel ein Schieber (45) verwendet wird, der in einer am Kabinentürflügel
(2) angebrachten Riegelführung (41) verschiebbar ist und mit einem unbeweglich mit
der Kabinentürstruktur verbundenen Riegelanschlag (47) zusammenwirkt,
wobei der Kabinentürriegel (45) mit einer Ausnehmung versehen wird, die es ermöglicht,
dass der Kabinentürriegel (45) und damit der Kabinentürflügel (2) am Riegelanschlag
vorbei eine Öffnungsbewegung durchführen kann, wenn die Kopplungsbewegung des Mitnehmerelements
(21) in vorgesehener Kopplungsstellung durch das Gegenelement (30) gestoppt wird.
1. Elevator, comprising an elevator car having a horizontally moveable car door leaf
(2), a horizontally moveable shaft door leaf, a car door locking mechanism (40) having
a car door bolt (45) and a bolt stop (47) as well as a coupling device (20) which
is connected to the car door leaf (2) and has the purpose of transmitting an opening
movement or a closing movement from the car door leaf (2) to the shaft door leaf,
wherein
the coupling device (20) comprises at least one moveable entraining element (21) which
can be brought into contact, by means of a coupling movement, with an opposite element
(30) arranged on the shaft door leaf, and a locking effect of the car door locking
mechanism (40) is dependent on the interaction of the coupling device (20) with the
opposite element (30),
the movement of the car door bolt (45) is rigidly coupled to the movement of the entraining
element (21), and
the car door bolt (45)
- blocks an opening movement of the bolt stop (47) and therefore of the car door leaf
(2) when the entraining element (21) is located in a through-travel position at a
distance from the opposite element (30),
- permits an opening movement of the bolt stop (47) and therefore of the car door
leaf (2) when the entraining element (21) is stopped in a defined coupling position
by the opposite element (30), and
- blocks an opening movement of the bolt stop (47) and therefore of the car door leaf
(2) when the entraining element (21) moves further than up to a defined coupling position
during the coupling movement,
characterized in that
the car door bolt (45) is present in the form of a slide which can be moved in a bolt
guide (41) provided on the car door leaf (2), and said car door bolt (45) interacts
with a bolt stop (47) which is connected in a non-moveable fashion to the car door
structure, wherein the car door bolt (45) has a recess which permits the car door
bolt (45) and therefore the car door leaf (2) to carry out an opening movement past
the bolt stop when the coupling movement of the entraining element (21) has been stopped
by the opposite element (30) in a coupling position which is provided.
2. Elevator according to Claim 1, characterized in that the movement of the car door bolt (45) is rigidly coupled to the movement of the
entraining element (21) via a lever system.
3. Elevator according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the coupling device (20) comprises two entraining elements (21) which can be adjusted
in terms of their distance from one another and which interact with, in each case,
two opposite elements (30) of a shaft door leaf in order to couple the car door leaf
(2) to the shaft door leaf and also to unlock a shaft door locking mechanism via at
least one moveable opposite element (30).
4. Elevator according to Claim 3, characterized in that the two entraining elements (21) are arranged between two opposite elements (30)
of the shaft door leaf when the elevator car is located at the level of the story,
wherein the entraining elements are pressed against the opposite elements (30) by
a spring (27) before an opening movement of the car door leaf (2) begins.
5. Elevator according to Claim 3, characterized in that, in each case, two opposite elements (30) of the shaft door leaf are arranged between
the two entraining elements (21) when the elevator car is located at the level of
a story, wherein the entrainment elements (21) are pressed against the opposite elements
by a spring (27) before an opening movement of the car door leaf (2) begins.
6. Elevator according to one of Claims 1 or 2, characterized in that a closed position of the car door leaf (2) and a locking position of the car door
bolt (45) are monitored by an elevator controller, wherein a contact element (53),
which is coupled to the car door bolt (45), of an electrical safety switch (54) spans
the contacts thereof when the car door leaf (2) is closed and at the same time the
car door bolt (45) assumes a locking position.
7. Elevator according to one of Claims 1 or 2, characterized in that a car door drive acts on the car door leaf (2) via an elastic coupling element (60),
wherein a deformation, generated by a drive force, of the elastic coupling element
(60) is monitored by means of a detector in order to stop a door drive motor (10)
if the car door bolt (45) blocks the car door leaf (2) when a door opening movement
begins.
8. Method for activating a car door bolt of a car door locking mechanism of an elevator,
in which a horizontally moveable car door leaf (2) is coupled to a horizontally moveable
shaft door leaf in order to transmit an opening movement or a closing movement,
wherein at least one moveable entraining element (21) of a coupling device (20) provided
on the car door leaf (2) can be brought into contact, by means of a coupling movement,
with an opposite element (30) arranged on a shaft door leaf, and a locking effect
of the car door locking mechanism (40) is made dependent on the interaction of the
coupling device (20) with the opposite element (30),
wherein the movement of the car door bolt (45) is rigidly coupled to the movement
of the entraining element (21), and
wherein an opening movement of the door stop (47) and therefore of the car door leaf
(2)
- is blocked by the car boor bolt when the entraining element (21) is located in a
through-travel position at a distance from the opposite element (30),
- is permitted by the car door bolt when the entraining element (21) is stopped in
a defined coupling position by the opposite element (30), and
- is blocked by the car door bolt when the entraining element (21) moves further than
up to a defined coupling position during the coupling movement,
characterized in that
a slide (45) is used as the car door bolt, which slide (45) can be moved in a bolt
guide (41) provided on the car door leaf (2) and said slide (45) interacts with a
bolt stop (47) which is connected in a non-moveable fashion to the car door structure,
wherein the car door bolt (45) is provided with a recess which permits the car door
bolt (45) and therefore the car door leaf (2) to carry out an opening movement past
the bolt stop when the coupling movement of the entraining element (21) is stopped
by the opposite element (30) in a coupling position which is provided.
1. Ascenseur, comprenant une cabine d'ascenseur avec un battant de porte de cabine (2)
pouvant coulisser horizontalement, un battant de porte de gaine pouvant coulisser
horizontalement, un verrouillage de porte de cabine (40) avec un verrou de porte de
cabine (45) et une butée de verrou (47) ainsi qu'un dispositif d'accouplement (20)
connecté au battant de porte de cabine (2) pour transférer un mouvement d'ouverture
ou un mouvement de fermeture du battant de porte de cabine (2) au battant de porte
de gaine,
le dispositif d'accouplement (20) comprenant au moins un élément d'entraînement coulissant
(21) qui peut être amené en contact avec un élément conjugué (30) disposé sur le battant
de porte de gaine au moyen d'un mouvement d'accouplement et un effet de blocage du
verrouillage de porte de cabine (40) dépendant de la coopération du dispositif d'accouplement
(20) avec l'élément conjugué (30),
le mouvement du verrou de porte de cabine (45) étant accouplé rigidement au mouvement
de l'élément d'entraînement (21) et
le verrou de porte de cabine (45)
- bloquant un mouvement d'ouverture de la butée de verrou (47) et donc du battant
de porte de cabine (2) lorsque l'élément d'entraînement (21) se trouve dans une position
déplacée espacée de l'élément conjugué (30),
- autorisant ce mouvement d'ouverture de la butée de verrou (47) et donc du battant
de porte de cabine (2) lorsque l'élément d'entraînement (21) est arrêté par l'élément
conjugué (30) dans une position d'accouplement définie,
- bloquant ce mouvement d'ouverture de la butée de verrou (47) et donc du battant
de porte de cabine (2) lorsque l'élément d'entraînement (21) se déplace lors du mouvement
d'accouplement plus loin qu'une position d'accouplement définie,
caractérisé en ce que
le verrou de porte de cabine (45) est prévu sous forme de coulisseau qui peut être
coulissé dans un guide de verrou (41) monté sur le battant de porte de cabine (2)
et coopère avec une butée de verrou (47) connectée de manière immobile à la structure
de porte de cabine, le verrou de porte de cabine (45) présentant un évidement qui
permet au verrou de porte de cabine (45) et donc au battant de porte de cabine (2)
d'effectuer un mouvement d'ouverture devant la butée de verrou lorsque le mouvement
d'accouplement de l'élément d'entraînement (21) a été arrêté par l'élément conjugué
(30) dans la position d'accouplement prévue.
2. Ascenseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mouvement du verrou de porte de cabine (45) est accouplé rigidement par le biais
d'un système de levier au mouvement de l'élément d'entraînement (21).
3. Ascenseur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement (20) comprend deux éléments d'entraînement (21) réglables
en termes d'espacement mutuel, qui coopèrent avec deux éléments conjugués respectifs
(30) d'un battant de porte de gaine afin d'accoupler le battant de porte de cabine
(2) au battant de porte de gaine et de déverrouiller aussi un verrouillage de porte
de gaine par le biais d'au moins un élément conjugué mobile (30).
4. Ascenseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les deux éléments d'entraînement (21) sont disposés entre deux éléments conjugués
(30) du battant de porte de gaine, lorsque la cabine d'ascenseur se trouve au niveau
d'un étage, les éléments d'entraînement étant pressés par un ressort (27) contre les
éléments conjugués (30) avant qu'un mouvement d'ouverture du battant de porte de cabine
(2) ne commence.
5. Ascenseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que deux éléments conjugués (30) du battant de porte de gaine sont à chaque fois disposés
entre les deux éléments d'entraînement (21) lorsque la cabine d'ascenseur se trouve
au niveau d'un étage, les éléments d'entraînement (21) étant pressés par un ressort
(27) contre les éléments conjugués avant qu'un mouvement d'ouverture du battant de
porte de cabine (2) ne commence.
6. Ascenseur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une position fermée du battant de porte de cabine (2) et une position de verrouillage
du verrou de porte de cabine (45) sont contrôlées par une commande d'ascenseur, un
élément de contact (53) d'un interrupteur de sécurité électrique (54) accouplé au
verrou de porte de cabine (45) pontant ses contacts lorsque le battant de porte de
cabine (2) est fermé et que le verrou de porte de cabine (45) adopte en même temps
une position de verrouillage.
7. Ascenseur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un entraînement de porte de cabine agit par le biais d'un élément d'accouplement élastique
(60) sur le battant de porte de cabine (2), une déformation de l'élément d'accouplement
élastique (60) produite par une force d'entraînement étant contrôlée par un détecteur
afin d'arrêter un moteur d'entraînement de porte (10) lorsque le verrou de porte de
cabine (45) bloque le battant de porte de cabine (2) au début d'un mouvement d'ouverture
de porte.
8. Procédé pour l'actionnement d'un verrou de porte de cabine d'un verrouillage de porte
de cabine d'un ascenseur, dans lequel un battant de porte de cabine (2) pouvant coulisser
horizontalement pour le transfert d'un mouvement d'ouverture ou d'un mouvement de
fermeture est accouplé à un battant de porte de gaine pouvant coulisser horizontalement,
au moins un élément d'entraînement coulissant (21) d'un dispositif d'accouplement
(20) monté sur le battant de porte de cabine (2) pouvant être amené en contact, par
un mouvement d'accouplement, avec un élément conjugué (30) disposé sur un battant
de porte de gaine et un effet de blocage du verrouillage de porte de cabine (40) étant
rendu dépendant de la coopération du dispositif d'accouplement (20) avec l'élément
conjugué (30),
le mouvement du verrou de porte de cabine (45) étant accouplé rigidement au mouvement
de l'élément d'entraînement (21) et
un mouvement d'ouverture de la butée de verrou (47) et donc du battant de porte de
cabine (2) étant
- bloqué par le verrou de porte de cabine lorsque l'élément d'entraînement (21) se
trouve dans une position déplacée espacée de l'élément conjugué (30),
- autorisé, lorsque l'élément d'entraînement (21) est arrêté par l'élément conjugué
(30) dans une position d'accouplement définie,
- bloqué, lorsque l'élément d'entraînement (21) se déplace lors du mouvement d'accouplement
plus loin qu'une position d'accouplement définie,
caractérisé en ce que
l'on utilise comme verrou de porte de cabine un coulisseau (45) qui peut être coulissé
dans un guide de verrou (41) monté sur un battant de porte de cabine (2) et qui coopère
avec une butée de verrou (47) connectée de manière immobile à la structure de porte
de cabine,
le verrou de porte de cabine (45) étant pourvu d'un évidement qui permet au verrou
de porte de cabine (45) et donc au battant de porte de cabine (2) d'effectuer un mouvement
d'ouverture devant la butée de verrou, lorsque le mouvement d'accouplement de l'élément
d'entraînement (21) est arrêté par l'élément conjugué (30) dans la position d'accouplement
prévue.