| (19) |
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(11) |
EP 2 297 019 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2011 Patentblatt 2011/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/056813 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/150085 (17.12.2009 Gazette 2009/51) |
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| (54) |
FAHRTREPPE ODER FAHRSTEIG MIT LED-BELEUCHTUNG
ESCALATOR OR MOVING WALKWAY WITH LED ILLUMINATION
ESCALIER MÉCANIQUE OU TROTTOIR ROULANT MUNI D'UN SYSTÈME D'ÉCLAIRAGE À DIODES ÉLECTROLUMINESCENTES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.06.2008 EP 08158279
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PFEILER, Alexander
A-1100 Wien (AT)
- LAWALL, Cornelia
A-1210 Wien (AT)
- WIESINGER, Josef
A-1100 Wien (AT)
- REBERNIK, Lorenz
A-2380 Perchtoldsdorf (AT)
- BERGER, Michael
A-3433 Königstetten (AT)
- MATHEISL, Michael
A-2331 Vösendorf (AT)
- STEINDL, Günter
A-2384 Breitenfurt (AT)
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| (74) |
Vertreter: Blöchle, Hans et al |
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Inventio AG,
Seestrasse 55
Postfach 6052 Hergiswil 6052 Hergiswil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 891 940 EP-A- 1 657 209 JP-A- 2006 232 518
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EP-A- 0 913 354 DE-A1- 19 957 680
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig mit einer Beleuchtung,
die auf einer LED-Technologie beruhende Leuchtmittel umfasst.
Stand der Technik
[0002] Aus der
EP 1657209 A1 ist eine Fahrtreppe oder ein Fahrsteig mit einer Leuchtdiodenreihe in einer Balustrade
bekannt. Dabei ist eine Vielzahl von Leuchtdioden hinter einer durchsichtigen oder
durchscheinenden Abdeckung für die Leuchtdioden angeordnet, wobei sich die Abdeckung
bündig mit der Balustrade erstreckt. Der Abstand zwischen den Leuchtdioden und der
Abdeckung beträgt mindestens 20 mm und insbesondere mindestens 30 mm. Zwischen der
Abdeckung und den Leuchtdioden ist ein Lichtdiffusor angeordnet, der durch eine Mattglasscheibe
gebildet ist. Dieser erstreckt sich knapp hinter der Abdeckung. Außerdem weist die
Abdeckung eine plane Vorderfläche und eine leicht gekrümmte Rückseite auf, um einen
leichten Sammellinseneffekt zur Fokussierung des Lichts bereitzustellen. Ferner weist
der Lichtdiffusor Kunststoff und eingelagerte Russpartikel auf. Durch diese Maßnahmen
soll eine gleichmäßigere Lichtabgabe der Leuchtdiodenreihe erzielt werden und ein
unschönes diskretes Lichtbild vermieden werden.
[0003] Die aus der
EP 165209 A1 bekannte Fahrtreppe und der bekannte Fahrsteig haben den Nachteil, dass der Aufwand
zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen Lichtabgabe sehr hoch ist. Zum einen sind
spezielle Elemente, beispielsweise der besonders ausgestaltete Lichtdiffusor und die
Abdeckung mit Sammellinseneffekt, erforderlich. Zum anderen ist ein gewisser konstruktiver
Aufwand erforderlich, um die Leuchtdiodenreihe in dem bestimmten Abstand zur Abdeckung
zu positionieren. Insbesondere gestaltet sich die Montage aufwändig.
[0004] Eine Fahrtreppe bzw. eine Fahrsteig mit einer Beleuchtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 ist aus der
EP 891940 A1 bzw. der
EP 913354 A1 bekannt. Dort sind hauptsächlich Leuchtstoffröhren beschrieben, aber auch LEDs sind
erwähnt. Es wird nicht nur - wie allgemein üblich - der Einstiegsbereich und der Ausstiegsbereich
ausgeleuchtet, sondern der gesamte Sockelbereich über die gesamte Länge der Fahrtreppe
bzw. des Fahrsteigs. Problematisch ist dabei insbesondere der gekrümmte Übergangsbereich
zwischen ebenem Einstiegsbereich und schrägem Mittelbereich bzw. schrägem Mittelbereich
und ebenem Ausstiegsbereich.
Darstellung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig zu schaffen, bei
der beziehungsweise bei dem eine verbesserte Beleuchtung, insbesondere in einem Sockelbereich,
möglich ist. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine gleichmäßige Beleuchtung,
die auf einer LED-Technologie basiert, mit einem reduzierten Teile- und Montageaufwand
zu ermöglichen. Insbesondere sollen keine eigenen Lichtquellen den gekrümmte Übergangsbereich
zwischen dem ebenem Einstiegsbereich und dem schrägem Mittelbereich bzw. dem schrägem
Mittelbereich und dem ebenem Ausstiegsbereich notwendig sein.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Fahrtreppe beziehungsweise einen erfindungsgemäßen
Fahrsteig mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Anspruch 1 angegebenen Fahrtreppe beziehungsweise des Fahrsteigs möglich.
[0008] In vorteilhafter Weise basiert das Leuchtmittel auf einer LED-Technologie, und zwar
ist das Leuchtmittel durch ein LED-Band gebildet. Bei Leuchtmitteln, die auf einer
LED-Technologie basieren, ist in der Regel eine starke Vorwärtskonzentrierung des
abgestrahlten Lichts gegeben. Dies stellt einen Unterschied zu einem Glühdraht basierten
Leuchtmittel dar, bei dem eine weitgehend räumlich gleichmäßige Abstrahlung gegeben
ist. Beim Einsatz von auf LED-Technologie basierenden Leuchtmitteln besteht daher
in der Regel das Problem, dass ein oder mehrere Leuchtmittel als Punkte wahrnehmbar
sind oder zumindest ausgeprägte Helligkeitsunterschiede wahrnehmbar sind, die unerwünscht
sind. Durch die reflektierende Fläche kann ein Teil des von dem Leuchtmittel emittierten
Lichts in Richtung auf die Abdeckung reflektiert werden, während ein anderer Teil
direkt von dem Leuchtmittel zu der Abdeckung gelangen kann. Dies ist an sich für den
Einstiegs- und Ausstiegsbereich aus der
JP 2006-232518 A bekannt. Dadurch kann eine gleichmäßigere Ausleuchtung erzielt werden. Speziell kann
das in Vorwärtsrichtung von dem Leuchtmittel emittierte Licht über die reflektierende
Fläche umgelenkt werden. Dabei ist auch bei einem relativ kompakten Aufbau eine gleichmäßigere
Ausleuchtung möglich.
[0009] Die transparente Abdeckung kann ganz oder auch teilweise transparent ausgestaltet
sein. Bei einer teilweise transparenten Ausgestaltung kann beispielsweise ein Richtungspfeil
realisiert werden. Der transparente Teil einer teilweise transparenten Abdeckung ist
dann weitgehend gleichmäßig ausgeleuchtet, so dass ein harmonischer Gesamteindruck
entsteht.
[0010] Vorteilhaft ist es, dass ein Leuchtmittelband vorgesehen ist, das eine Vielzahl von
Leuchtmitteln aufweist, und dass das Leuchtmittelband in das Beleuchtungsprofil eingelegt
ist. Speziell soll das Profil des Leuchtmittelbandes horizontal ausgerichtet sein.
Ferner ist es vorteilhaft, dass das Leuchtmittelband in einer Längsrichtung biegbar
und um die Längsrichtung verwindbar ausgestaltet ist. Durch das Einlegen des Leuchtmittelbandes
in das Beleuchtungsprofil ist eine einfache Montage möglich. Ferner wird eine Biegung
des Leuchtmittelbandes ermöglicht, wie es beispielsweise bei einer Fahrtreppe in Übergangsbereichen
zwischen horizontalen und aufwärts gerichteten Abschnitten erforderlich ist. Im Unterschied
dazu ist bei einer senkrechten Montage des Leuchtmittelbandes die Biegbarkeit in solch
einem Fall eingeschränkt.
[0011] Vorteilhaft ist es, dass das Beleuchtungsprofil Aufnahmeelemente aufweist, zwischen
denen das Leuchtmittelband positioniert ist. Dadurch kann das Leuchtmittelband in
einfacher Weise zwischen die Aufnahmeelemente eingelegt werden, wobei eine Fixierung
oder zumindest eine gewisse Positionierung gewährleistet ist. Dabei können die Aufnahmeelemente
in vorteilhafter Weise als stiftförmige Aufnahmeelemente ausgestaltet sein. Die Aufnahmeelemente
können aber auch hakenförmig, bolzenförmig, punktförmig, warzenförmig, linsenförmig
oder als Erhebungen ausgestaltet sein, um eine Positionierung oder eine Verrutschsicherung
zu gewährleisten. Speziell stiftförmige Aufnahmeelemente können steif ausgestaltet
sein. Je nach Anwendungsfall ist aber auch eine flexible Ausgestaltung möglich.
[0012] Vorteilhaft ist es, dass die transparente Abdeckung an einer der reflektierenden
Fläche zugewandten Innenseite eine Diffusionsstruktur aufweist. Beispielsweise kann
die transparente Abdeckung an der Innenseite wellenförmig ausgestaltet sein. Dadurch
kann die von außen wahrgenommene Leuchtwirkung weiter verbessert werden.
[0013] In vorteilhafter Weise ist die reflektierende Fläche an einer Innenfläche des Beleuchtungsprofils
ausgestaltet. Dabei ist es ferner vorteilhaft, dass die reflektierende Fläche durch
eine Beschichtung gebildet ist, die auf der Innenfläche des Beleuchtungsprofils aufgebracht
ist. Dadurch ist eine Ausgestaltung mit einer reduzierten Teilezahl möglich, wodurch
eine einfache Montage ermöglicht ist.
[0014] Ferner ist es vorteilhaft, dass die reflektierende Fläche in einer Schnittfläche
konkav ausgestaltet ist. Dadurch kann ein großer Anteil des von dem Leuchtmittel emittierten
Lichts in Richtung auf die Abdeckung umgelenkt werden.
[0015] In vorteilhafter Weise ist das in das Beleuchtungsprofil eingelegte Leuchtmittel
näherungsweise senkrecht zu der Abdeckung orientiert, wobei die reflektierende Fläche
einerseits zumindest näherungsweise in einem Winkel von 45° zu der Abdeckung und andererseits
zumindest näherungsweise in einem Winkel von 45° zu einer Hauptstrahlungsrichtung
des Leuchtmittels orientiert ist. In der Hauptstrahlungsrichtung des Leuchtmittels
wird ein großer Teil des insgesamt von dem Leuchtmittel emittierten Lichts abgestrahlt.
In vorteilhafter Weise wird das in der Hauptstrahlungsrichtung emittierte Licht zunächst
von der reflektierenden Fläche umgelenkt, bevor es durch die Abdeckung transmittiert
wird. Dadurch ist zum einen eine größere Aufweitung auf Grund der längeren Wegstrecke
möglich. Zum anderen kann durch eine gebogene Ausgestaltung der Reflektionsfläche
eine typische Kreisform des Leuchtmittels aufgelöst werden.
[0016] Vorteilhaft ist es, dass das Beleuchtungsprofil einen Befestigungsabschnitt aufweist,
dass der Sockel ein Sockelblech aufweist und dass das Beleuchtungsprofil an seinem
Befestigungsabschnitt mit dem Sockelblech verbunden ist. Dabei ist es ferner vorteilhaft,
dass die transparente Abdeckung zumindest einen Befestigungsrand aufweist, der zwischen
dem Befestigungsabschnitt des Beleuchtungsprofils und dem Sockelblech eingeklemmt
ist. Dadurch ist eine einfache Montage des Beleuchtungsprofils an dem Sockel und eine
Befestigung der transparenten Abdeckung möglich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Fahrtreppe entsprechend einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 einen auszugsweisen Schnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Fahrtreppe entlang
der mit II bezeichneten Schnittlinie und
Fig. 3 den in Fig. 2 mit III bezeichneten Ausschnitt eines Sockels der Fahrtreppe
im weiteren Detail.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
[0018] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Fahrtreppe 1 entsprechend einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der gezeigten
Fahrtreppe 1 kann ein Fahrsteig ausgestaltet sein. Die Fahrtreppe 1 weist mehrere
Tragelemente 2 auf, die als Stufen oder Paletten ausgestaltet sind. Ferner ist ein
Handlauf 3 vorgesehen, an dem sich Benutzer der Fahrtreppe 1 im Betrieb anhalten können.
Der Handlauf 3 ist an einer Balustrade 4 geführt, die auch eine seitliche Begrenzung
während der Benutzung darstellt. Die Balustrade 4 ist an einem Balustradensockel 5
befestigt, der ein Sockelblech 6 aufweist. Die Tragelemente 2 sind zumindest teilweise
neben dem Sockelblech 6 angeordnet und bewegen sich im Betrieb entlang einer Außenseite
7 (Fig. 2) des Sockelblechs 6 entsprechend der momentanen Fahrrichtung der Fahrtreppe
1.
[0019] In diesem Ausführungsbeispiel ermöglicht die Fahrtreppe 1 die Beförderung von einer
ersten Ebene E1 zu einer zweiten Ebene E2, die auf unterschiedlichem Niveau liegen.
Alternativ kann die Fahrtreppe 1 als Fahrsteig ausgestaltet sein, wobei die Ebenen
E1, E2 auf dem gleichen oder zumindest im Wesentlichen gleichen Niveau liegen, so
dass anstelle von Stufen Tragelemente 2 zum Einsatz kommen können, die als Paletten
ausgestaltet sind.
[0020] Das Sockelblech 6 weist eine Ausnehmung 8 (Fig. 2) auf, in der eine transparente
Abdeckung 10 angeordnet ist.
[0021] Wie in der Fig. 2 dargestellt, bildet das Sockelblech 6 mit weiteren Sockelblechen
11, 12, einem L-Träger 13 und weiteren Elementen 14 den Balustradensockel 5 für die
Balustrade 4.
[0022] Innerhalb des Balustradensockels 5 ist eine Beleuchtungseinrichtung 15 angeordnet,
die die transparente Abdeckung 10 umfasst. Durch die Beleuchtungseinrichtung 15 ist
beispielsweise eine Beleuchtung der Tragelemente 2 möglich. Ferner kann durch die
Beleuchtungseinrichtung 15 das optische Erscheinungsbild der Fahrtreppe 1 aufgewertet
werden.
[0023] Die weitere Ausgestaltung und Funktion der Beleuchtungseinrichtung 15 ist im Folgenden
auch anhand der Fig. 3 im weiteren Detail beschrieben.
[0024] Fig. 3 zeigt den in Fig. 2 mit III bezeichneten Ausschnitt der Fahrtreppe 1 des Ausführungsbeispiels.
Die Beleuchtungseinrichtung 15 umfasst ein innerhalb des Balustradensockels 5 angeordnetes
Beleuchtungsprofil 16. Das Beleuchtungsprofil 16 umfasst ein nasenförmiges Grundprofil
17, das einen näherungsweise dreieckigen Querschnitt aufweist. Ferner umfasst das
Beleuchtungsprofil 16 einen oberen Befestigungsabschnitt 18 und einen unteren Befestigungsabschnitt
19, die mit dem Grundprofil 17 verbunden sind. Die transparente Abdeckung 10 weist
einen oberen Befestigungsrand 20 und einen unteren Befestigungsrand 21 auf. Der obere
Befestigungsrand 20 der Abdeckung 10 ist zwischen dem Sockelblech 6 und dem oberen
Befestigungsabschnitt 18 des Beleuchtungsprofils 16 eingeklemmt. Ferner ist der untere
Befestigungsrand 21 zwischen dem Sockelblech 6 und dem unteren Befestigungsabschnitt
19 des Beleuchtungsprofils 16 eingeklemmt. Das Beleuchtungsprofil 16 ist an seinem
oberen Befestigungsabschnitt 18 mittels eines Verbindungselements 22 und an seinem
unteren Befestigungsabschnitts 19 mittels eines Verbindungselements 23 mit dem Sockelblech
6 verbunden. Dabei können in einer Längsrichtung 24 (Fig. 1) eine Vielzahl weiterer
Verbindungselemente 22, 23 zur Befestigung des Beleuchtungsprofils 16 an dem Sockelblech
6 vorgesehen sein.
[0025] In das Beleuchtungsprofil 16 ist ein Leuchtmittelband 30 eingelegt, das eine Vielzahl
von entsprechend einem Leuchtmittel 31 ausgestalteten Leuchtmitteln aufweist. Das
Leuchtmittel 31 basiert dabei auf einer LED-Technologie.
[0026] An dem Beleuchtungsprofil 16 sind stiftförmige Aufnahmeelemente 32, 33 vorgesehen.
Dabei sind in der Längsrichtung 24 eine Vielzahl weiterer stiftförmiger Aufnahmeelemente
32, 33 an dem Beleuchtungsprofil 16 vorgesehen. Entsprechend sind die Leuchtmittel
31 in der Längsrichtung 24 über das Leuchtmittelband 30 verteilt.
[0027] Das Leuchtmittel 31 emittiert Licht, wie es durch die Pfeile 34A, 34B, 34C veranschaulicht
ist. Dadurch ist durch den Pfeil 34B eine Hauptstrahlungsrichtung für das Leuchtmittel
31 charakterisiert. Das in der Richtung 34A und das in der Hauptstrahlungsrichtung
34B emittierte Licht trifft auf eine reflektierende Fläche 35, die durch eine Beschichtung
an der Innenfläche 36 des Beleuchtungsprofils 16 ausgestaltet ist. Die reflektierende
Fläche 35 ist dabei konkav ausgestaltet. Die reflektierende Fläche 35 reflektiert
das eintreffende Licht in Richtung auf die transparente Abdeckung 11, wie es durch
die Pfeile 37A, 37B veranschaulicht ist. Ferner trifft ein Teil des von dem Leuchtmittel
31 emittierten Lichts direkt auf die transparente Abdeckung 10, wie es durch den Pfeil
34C veranschaulicht ist. Das entsprechend den Pfeilen 34C, 37A, 37B zu der transparenten
Abdeckung 10 gelangende Licht wird durch die transparente Abdeckung 10 transmittiert.
Dabei weist die transparente Abdeckung 10 an ihrer Innenseite, die der reflektierenden
Fläche 35 zugewandt ist, eine Diffusionsstruktur 38 auf. Die Diffusionsstruktur 38
kann beispielsweise durch eine wellenförmige Ausgestaltung der Abdeckung 10 an ihrer
Innenseite gebildet sein. Durch die Diffusionsstruktur 38 wird eine zusätzliche Diffusion
des durch die Abdeckung 10 transmittierten Lichts erreicht. Im Ergebnis wird durch
die Beleuchtungseinrichtung 15 eine in räumlicher Richtung gleichmäßige Beleuchtung
erzielt, das heißt, die durch die Abdeckung 10 transmittierte Strahlung 39 ist weitgehend
isotrop. Somit ergibt sich eine gleichmäßige Beleuchtung beispielsweise der Tragelemente
2, wobei für einen Beobachter ein harmonischer Eindruck entsteht. Speziell nimmt ein
Beobachter von außen die Leuchtmittel 31 nicht als Vielzahl von punktförmigen Leuchtmitteln
wahr.
[0028] Das Profil des Leuchtmittelbandes 30 ist horizontal ausgerichtet. Dabei ist das Leuchtmittelband
30 einfach zwischen die stiftförmigen Aufnahmeelemente 32, 33 eingelegt. Somit ergibt
sich eine einfache Montage. Außerdem kann das Leuchtmittelband 30 in der Längsrichtung
24 einfach gebogen werden, wie es in den Bereichen 40, 41 (Fig. 1) erforderlich ist.
Demgegenüber würde eine senkrechte Montage des Leuchtmittelbandes 30, das heißt eine
senkrechte Ausrichtung des Profils des Leuchtmittelbandes 30, einer Biegung in den
Bereichen 40, 41 entgegenstehen. Dadurch wird die Montage weiter vereinfacht. Ferner
ist das Leuchtmittelband 30 um die Längsrichtung 24 verwindbar. Dadurch kann das Leuchtmittelband
30 in einfacher Weise von einem Ende, beispielsweise von dem Bereich 40, zu dem anderen
Ende, beispielsweise zu dem Bereich 41, in das Beleuchtungsprofil 16 eingelegt werden.
[0029] Das Leuchtmittel 31 ist näherungsweise senkrecht zu der Abdeckung 10 orientiert,
so dass die Hauptstrahlungsrichtung 37B zunächst parallel zu der Abdeckung 10 orientiert
ist. Die reflektierende Fläche 35 ist näherungsweise 45° zu der Hauptstrahlungsrichtung
34B des Leuchtmittels 31 orientiert. Andererseits ist die reflektierende Fläche 35
auch näherungsweise 45° zu der Abdeckung 10 orientiert. Dadurch wird eine Reflektion
in Richtung der Abdeckung 10 erzielt. Das von dem Leuchtmittel 31 emittierte Licht
gelangt dadurch größtenteils durch Reflektion an der reflektierenden Fläche 35 zu
der transparenten Abdeckung 10. Ein Teil des von dem Leuchtmittel 31 emittierten Lichts
gelangt auch direkt zu der Abdeckung 10, wie es durch den Pfeil 34C veranschaulicht
ist.
[0030] Die Fahrtreppe 1 des beschriebenen Ausführungsbeispiels hat den Vorteil, dass das
Leuchtmittelband 30 mit den Leuchtmitteln 31 ohne einen speziellen Halter in das Beleuchtungsprofil
16 eingelegt werden kann, wobei es horizontal angebracht ist. Durch das Beleuchtungsprofil
16 mit der reflektierenden Fläche 35 wird das von dem Leuchtmittel 31 emittierte Licht
um näherungsweise 90°, insbesondere um 70° bis 110°, umgelenkt und bestrahlt groß-
und ganzflächig die als Lichtaustritt im Sockelblech 6 des Balustradensockels 5 dienende
transparente Abdeckung 10. Das Beleuchtungsprofil 16 kann dabei gekrümmt und/oder
kurvenförmig und/oder bogenformig und/oder segmentiert ausgeführt sein. Ferner besteht
der Vorteil, dass eine helle Ausleuchtung auch bei geringer Stromstärke möglich ist.
Ferner kann die Beleuchtungseinrichtung 15 relativ leicht und kostengünstig ausgestaltet
sein. Ferner besteht der Vorteil, dass die Beleuchtungseinrichtung 15 mit einer reduzierten
Anzahl an Einzelteilen oder Bauteilen und mit einem relativ geringen Lichteinsatz
ausgeführt werden kann. Die Beleuchtungseinrichtung 15 ermöglicht eine hohe Lichtruhe
und Lichtausbeutung durch Umlenkung und Zerstreuung beziehungsweise Verbreitung, Verteilung
und Diffusion. Die Wahrnehmbarkeit von einzelnen LED-Punkten kann dadurch vermieden
werden. Dabei besteht der Vorteil eines gleichmäßigen Lichtsegmentverlaufs, der nicht
durch dunkle Stellen in der Ausleuchtung unterbrochen ist. Somit ist der Lichtaustritt
über die transparente Abdeckung 10 im Sockelblech 6 ohne Punkte und Lichtstellen und
daher sauber und ganzflächig. Dies ermöglicht eine hervorragende Ausleuchtung der
Tragelemente 2, wobei ein durchgehender, blendfreier Leuchtstreifen erzielt ist.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Fahrtreppe oder Fahrsteig (1) mit einem Sockel (5), einem in dem Sockel (5) angeordneten
Beleuchtungsprofil (16) und einer zumindest teilweise transparenten Abdeckung (10),
wobei zumindest ein Leuchtmittel (31) vorgesehen ist, das in das Beleuchtungsprofil
(16) eingelegt ist und wobei zumindest eine reflektierende Fläche (35) vorgesehen
ist, die so ausgerichtet ist, dass zumindest ein Teil des von dem Leuchtmittel (31)
emittierten Lichts in Richtung der Abdeckung (10) reflektiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leuchtmittelband (30) in das Beleuchtungsprofil (16) eingelegt ist, dass das
Leuchtmittelband (30) eine Vielzahl von Leuchtmitteln (31), die auf einer LED-Technologie
basieren, aufweist, dass ein Profil des Leuchtmittelbandes (30) zumindest abschnittsweise
zumindest im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist und dass das Leuchtmittelband
(30) in einer Längsrichtung (24) biegbar und um die Längsrichtung (24) verwindbar
ausgestaltet ist.
2. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsprofil (16) Aufnahmeelemente (32, 33) aufweist, zwischen denen das
Leuchtmittelband (30) positioniert ist.
3. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (32, 33) als stiftförmige Aufnahmeelemente (32, 33) ausgestaltet
sind.
4. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (10) an einer der reflektierenden Fläche (35) zugewandten
Innenseite eine Diffusionsstruktur (38) aufweist.
5. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Fläche (35) an einer Innenfläche (36) des Beleuchtungsprofils
(16) ausgebildet ist.
6. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Fläche (35) durch eine Beschichtung gebildet ist, die zumindest
teilweise auf der Innenfläche (36) des Beleuchtungsprofils (16) aufgebracht ist.
7. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Fläche (35) in einer Schnittebene konkav ausgestaltet ist.
8. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das in das Beleuchtungsprofil (16) eingelegte Leuchtmittel (31) zumindest näherungsweise
senkrecht zu der Abdeckung (10) orientiert ist und dass die reflektierende Fläche
(35) einerseits zumindest näherungsweise in einem Winkel von 45° zu der Abdeckung
(10) und andererseits zumindest näherungsweise in einem Winkel von 45° zu einer Hauptstrahlungsrichtung
des Leuchtmittels (31) orientiert ist.
9. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsprofil (16) zumindest einen Befestigungsabschnitt (18, 19) aufweist,
dass der Sockel (5) ein Sockelblech (6) aufweist und dass das Beleuchtungsprofil (16)
an seinem Befestigungsabschnitt (18, 19) mit dem Sockelblech (6) verbunden ist.
10. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (10) zumindest einen Befestigungsrand (20, 21) aufweist,
der zumindest teilweise zwischen dem Befestigungsabschnitt (18, 19) des Beleuchtungsprofils
(16) und dem Sockelblech (6) eingeklemmt ist.
1. Escalator or moving walk (1) with a base (5), an illumination profile (16) arranged
in the base (5), and an at least partly transparent cover (10), wherein at least one
lamp (31) is provided which is inserted in the illumination profile (16) and wherein
at least one reflective surface (35) is provided which is so aligned that at least
a part of the light emitted by the lamp (31) is reflected in the direction of the
cover (10), characterised in that a lamp strip (30) is inserted in the illumination profile (16), that the lamp strip
(30) comprises a plurality of lamps (31) based on an LED technology, that a profile
of the lamp strip (30) at least sectionally is aligned at least substantially horizontally
and in that the lamp strip (30) is formed to be bendable in a longitudinal direction (24) and
to be twistable about the longitudinal direction (24).
2. Escalator or moving walk according to claim 1, characterised in that the illumination profile (16) comprises receptacle elements (32, 33) between which
the lamp strip (30) is positioned.
3. Escalator or moving walk according to claim 2, characterised in that the receptacle elements (32, 33) are formed as pin-shaped receptacle elements (32,
33).
4. Escalator or moving walk according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the transparent cover (10) has a diffusion structure (38) on an inner side facing
the reflective surface (35).
5. Escalator or moving walk according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the reflective surface (35) is formed on an inner surface (36) of the illumination
profile (16).
6. Escalator or moving walk according to claim 5, characterised in that the reflective surface (35) is formed by a coating applied at least partly to the
inner surface (36) of the illumination profile (16).
7. Escalator or moving walk according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the reflective surface (35) is formed to be concave in a sectional plane.
8. Escalator or moving walk according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the lamp (31) inserted in the illumination profile (16) is oriented at least approximately
perpendicularly to the cover (10) and that the reflective surface (35) is on the one
hand oriented at least approximately at an angle of 45° to the cover (10) and on the
other hand oriented at least approximately at an angle of 45° to a principal radiation
direction of the lamp (31).
9. Escalator or moving walk according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the illumination profile (16) has at least one fastening section (18, 19), that the
base (5) has a base plate (6) and that the illumination profile (16) is connected
at its fastening section (18, 19) with the base plate (6).
10. Escalator or moving walk according to claim 9, characterised in that the transparent cover (10) has at least one fastening edge (20, 21) which is wedged
at least in part between the fastening section (18, 19) of the illumination profile
(16) and the base plate (6).
1. Escalier roulant ou trottoir roulant (1) avec un socle (5), un profilé d'éclairage
(16) disposé dans le socle (5), et un recouvrement (10) au moins en partie transparent,
étant précisé qu'il est prévu au moins un moyen d'éclairage (31) qui est placé dans
le profilé d'éclairage (16), et qu'il est prévu au moins une surface réfléchissante
(35) qui est orientée de telle sorte qu'une partie au moins de la lumière émise par
le moyen d'éclairage (31) soit réfléchie en direction du recouvrement (10), caractérisé en ce qu'une bande de moyens d'éclairage (30) est placée dans le profilé d'éclairage (16),
en ce que ladite bande (30) comporte un grand nombre de moyens d'éclairage (31) qui sont basés
sur la technologie des diodes lumineuses, en ce qu'un profil de la bande (30) est orienté au moins par zones au moins globalement à l'horizontale,
et en ce que la bande (30) est conçue pour pouvoir être pliée dans un sens longitudinal (24) et
pour pouvoir être tordue sur ce sens longitudinal (24).
2. Escalier roulant ou trottoir roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé d'éclairage (16) comporte des éléments de réception (32, 33) entre lesquels
est positionnée la bande de moyens lumineux (30).
3. Escalier roulant ou trottoir roulant selon la revendication 2, caractérisé en ce que les éléments de réception (32, 33) sont conçus comme des éléments de réception en
forme de tiges (32, 33).
4. Escalier roulant ou trottoir roulant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le recouvrement transparent (10) présente sur une face intérieure tournée vers la
surface réfléchissante (35) une structure de diffusion (38).
5. Escalier roulant ou trottoir roulant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface réfléchissante (35) est formée sur une surface intérieure (36) du profilé
d'éclairage (16).
6. Escalier roulant ou trottoir roulant selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface réfléchissante (35) est formée par un revêtement qui est appliqué au moins
en partie sur la surface intérieure (36) du profilé d'éclairage (16).
7. Escalier roulant ou trottoir roulant selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la surface réfléchissante (35) a une forme concave dans un plan de coupe.
8. Escalier roulant ou trottoir roulant selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le moyen d'éclairage (31) placé dans le profilé d'éclairage (16) est orienté au moins
approximativement perpendiculairement par rapport au recouvrement (10), et en ce que la surface réfléchissante (35) est orientée d'une part au moins approximativement
suivant un angle de 45° par rapport au recouvrement (10), et d'autre part au moins
approximativement suivant un angle de 45° par rapport à un sens de rayonnement principal
du moyen d'éclairage (31).
9. Escalier roulant ou trottoir roulant selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le profilé d'éclairage (16) comporte au moins une section de fixation (18, 19), en ce que le socle (5) comporte une tôle de socle (6), et en ce que le profilé d'éclairage (16) est relié sur sa section de fixation (18, 19) à la tôle
de socle (6).
10. Escalier roulant ou trottoir roulant selon la revendication 9, caractérisé en ce que le recouvrement transparent (10) comporte au moins un bord de fixation (20, 21) qui
est serré au moins en partie entre la section de fixation (18, 19) du profilé d'éclairage
(16) et la tôle de socle (6).


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