[0001] Die Erfindung betrifft einen Doppeldrucktaster mit einem Gehäuse, in welchem mindestens
zwei Drucktaster aufgenommen sind, wobei die Drucktaster und das Gehäuse über ein
Dichtelement gegeneinander abgedichtet sind.
[0002] Derartige Drucktaster werden zur Befehlseingabe an so genannten Maschinen/Mensch-Schnittstellen
regelmäßig verwendet. Dabei ist nicht nur eine Verwendung zur Schaltung von Steuerströmen,
sondern auch für Leistungsschaltungen denkbar, indem der Drucktaster als Auslöser
für Leistungsschalter eingesetzt wird. An diese Drucktaster werden hohe Anforderungen
bezüglich Lebensdauer, Robustheit, Abdichtung des elektrischen Teiles gegen Wasser
und Schmutz, sowie möglichst kostengünstige und prozesssichere Herstellbarkeit gestellt.
[0003] Dazu geht aus der
DE 29 14 709 C2 ein Befehls- oder Meldegerät hervor, das in eine Schalttafel eingesetzt ist und bei
dem zur Abdichtung des Durchgangs zwischen einem Gerätegehäuse und einem Geräteoberteil
eine ringförmige Rollmembran aus elastisch verformbarem Werkstoff vorgesehen ist,
die auf dem Geräteoberteil aufgespannt und mit dem Gerätegehäuse verspannt ist. Zur
Verspannung des äußeren Randes der Rollmembran mit einem achsparallel zur Längsachse
des Geräteoberteils verlaufenden Spannbereich des Gerätegehäuses ist ein in dieses
eingesetzter, vom Geräteoberteil durchgriffener Montagering vorgesehen, auf dem die
Rollmembran aufgespannt ist. Dabei presst der Montagering den äußeren Rand der Rollmembran
unabhängig von der Gehäusequerschnittsform an den Spannbereich des Gerätegehäuses.
Der Montagering ist mittels am Geräteoberteil angeformter Schultern oder Vorsprünge
zusammen mit der Rollmembran beim Einbau des Geräteoberteils in den Spannbereich des
Gerätegehäuses einführbar und beim Ausbau des Geräteoberteils durch dieses aus dem
Spannbereich herausdrückbar.
[0004] Die
DE 31 43 900 A1 beschreibt einen elektrischen Schalter, der aus einem zylindrischen Gehäuse besteht,
welches einen mit einem Gewinde versehenen Zapfen aufweist, der in eine Getriebewandung
eingeschraubt ist. Aus der Mitte des Zapfens ragt ein Stößel heraus und reicht in
den Getrieberaum hinein. Der Stößel ist am Umfang mit einer ringförmigen Nut versehen,
welche zur Aufnahme der Öl abdichtenden Wulst der Rollmembran dient. Der äußere Rand
der Rollmembran ist zu einem Wulst geformt und ist zwischen dem Schaltgehäuse und
dem aus Isolierstoff bestehendem Gehäuseteil, das zur Aufnahme der elektrischen Schaltkontakte
und der Rückstellfedern dient, fest eingespannt.
[0005] Aus der
DE 19 16 239 ist ein elektrischer Schalter bekannt mit einem Betätigungsorgan, das von einem axial
verschiebbaren und durch die Wand des Schaltgehäuses geführten Druckknopf gebildet
ist. Der Druckknopf besteht aus zwei axial zusammengesteckten Teilen, zwischen denen
der Rand einer zentralen Öffnung in einer Membran aus dichtem und elastisch verformbarem
Werkstoff eingeebnet ist, wobei deren äußerer Rand einen Klemmring derart gegen die
Wand des Schaltergehäuses drückt, dass die vom Druckknopf durchsetzte Öffnung im Schaltgehäuse
vollkommen abgedichtet ist.
[0006] Die
DE 30 41 470 A1 offenbart einen Doppeldrucktaster mit einem Gehäuse, in welchem zwei Drucktaster
aufgenommen sind, wobei die Drucktaster und das Gehäuse über ein Dichtelement gegeneinander
abgedichtet sind, das eine aus Silikon-Kautschuk ausgebildete Dichtungsmatte ist.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Dichtkonzept für einen
Doppeldrucktaster zu schaffen, das die mechanischen Schaltbewegungen der Drucktasten
überträgt, ohne dass die Dichtwirkung durch starken Verschleiß einem Alterungsprozess
unterworfen ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Doppeldrucktaster mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und
[0009] Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination eingesetzt werden können, sind
der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Doppeldrucktaster mit einem Gehäuse
gelöst, in welchem mindestens zwei Drucktaster aufgenommen sind, wobei die Drucktaster
und das Gehäuse über ein Dichtelement gegeneinander abgedichtet sind. Erfindungswesentlich
ist dabei, dass das Dichtelement eine aus Silikon-Kautschuk ausgebildete Dichtmatte
ist.
[0011] Im Gegensatz zu den übrigen Kautschuksorten enthält Silikon-Kautschuk keinen Kohlenstoff
in der Molekülkette, sondern alternierend Silizium und Sauerstoff. Dies verleiht dem
Werkstoff eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen hohe und tiefe Temperaturen, bei
der er seine Eigenschaften über große Temperaturbereiche ohne wesentliche Veränderung
beibehält. Silikon-Kautschuk neigt nur in sehr geringem Maß zu plastischen Verformungen.
Zudem besitzt er eine sehr hohe Gasdurchlässigkeit. Die Hitze- beziehungsweise Kältebeständigkeit
liegt zwischen +210°C beziehungsweise -60°C. Silikon-Kautschuk ist insbesondere beständig
gegenüber verdünnten Salzsäuren, tierischen und pflanzlichen Ölen und Fetten, Bremsflüssigkeiten
auf Glykolbasis, schwerentflammbaren Hydraulikflüssigkeiten, Wasser bis 100°C, Motoren-
und Getriebeöl aliphatischer Art sowie hochmolekularen chlorierten aromatischen Kohlenwasserstoffen.
[0012] Vorzugsweise wird für die erfindungsgemäße Dichtmatte ein Festsilikon VMQ50 Shore
A eingesetzt, das den hohen mechanischen als auch optischen Anforderungen gerecht
wird. Die Shore-Härte ist ein Werkstoffkennwort für Elastomere und Kunststoffe und
ist in den Normen DIN 53505 und DIN 7868 festgelegt. Das Kernstück des Shore-Härte-Prüfers
besteht aus einem federbelasteten Stift aus gehärtetem Stahl. Dessen Eindringtiefe
in das zu prüfende Material ist ein Maß für die entsprechende Shore-Härte, die auf
einer Skala von 0 Shore (2,5 mm Eindringtiefe) bis 100 Shore (0 mm Eindringtiefe)
gemessen wird. Ein hoher Wert bedeutet eine große Härte. Bei einem Shore-Härteprüfgerät
ist eine Zusatzeinrichtung notwendig, die die zu messende Probe mit einer Kraft von
12,5 N bei Shore A beziehungsweise 50 N bei Shore D auf den Messtisch andrückt. Bei
Bestimmung der Shore-Härte spielt die Temperatur eine wichtigere Rolle als bei der
Härtebestimmung metallischer Werkstoffe. Deshalb wird hier die Solltemperatur von
23°C auf das Temperaturintervall von ±2K beschränkt. Die Materialdicke sollte im Bereich
von 0 bis 50 Shore mindestens 9 mm, bei härteren Substanzen mindestens 6 mm betragen.
[0013] Die Angabe Shore A wird bei Weich-Elastomeren nach Messung mit einer Nadel mit abgestumpfter
Spitze verwendet. Die Stirnfläche des Kegelstumpfes hat einen Durchmesser von 0,79
mm, der Öffnungswinkel beträgt 35°. Das Auflagegewicht beträgt 1 Kg und die Haltezeit
15 sec.
[0014] Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der innere Bereich des Doppeldrucktasters
mit der Dichtmatte aus Silikon-Kautschuk abgedeckt ist. Diese Matte weist vorzugsweise
zwei Hauben auf, welche zwischen den Druckhauben und Stößeln geklemmt sind. Diese
Klemmung stellt die Abdichtung zum Schaltvorgang der aktiven Bauteile dar. Die Dichtmatte
wird auf diese Weise zu einer Doppelmembrandichtung. Nach außen erfolgt die Abdichtung
durch festes Verspannen der Doppelmembrandichtung zwischen dem Gehäuse, das als Rosette
ausgebildet ist und dem Leuchtfeld.
[0015] Vorzugsweise weist das Dichtelement einen lichtdurchlässigen Bereich auf. Dafür wird
der Werkstoff zwischen den beiden Dichthauben geschwächt, um eine möglichst große
Transluzenz zu erreichen.
[0016] Vorteilhafterweise sind die Dichthauben von einer Wulstkontur umgeben, die auch teilweise
die Dichthauben umschließt. Erfindungsgemäß wird die Silikon-Doppelmembrandichtung
zwischen Rosette und Leuchtfeld eingeklemmt, wobei sich die Wulstkontur an eine am
Leuchtfeld angeformte Pressrippe anformt, nachdem das Leuchtfeld in den Frontring
eingesetzt beziehungsweise eingerastet wurde. Dabei dient die Deckfläche der Rosette
als Dichtfläche. Die Dichtung nach innen erfolgt durch den kombinierten Form- und
Kraftschluss zwischen Dichthaube und Stößel. Durch die Zwangslage erhalten die Drucktaster
eine Eigenspannung, die ihnen eine hohe Formstabilität ermöglicht.
[0017] Erfindungswesentlich ist weiterhin, dass die Geometrie der Schalthaube beziehungsweise
der Doppelmembrandichtung so angelegt ist, dass während des Betätigens der Druckhaube
die vorgespannte Membran nicht abrollt, sondern nach unten hin faltet. Dafür besitzt
die Rosette entsprechend angepasste und abgerundete Aussparungen. Dieser Faltvorgang
trägt beim Nulldurchgang der Membran zur Unterstützung der niedergehenden Druckhaube
bei und begünstigt eine haptische Wahrnehmung.
[0018] Die erfindungsgemäße Doppelmembrandichtung ermöglicht eine mechanische Lebensdauer
von mindestens 7,5x10
6 Schaltvorgängen bei konstanter Funktion. Sie wird damit der Schutzartklasse IP69K
gerecht. Die als Faltmembran ausgebildete Dichtung weist eine hohe mechanische Belastbarkeit
und Durchlässigkeit auf und wird wegen ihrer ausgewogenen Geometrie, die es ihr ermöglicht,
die auftretende Spannung aufzunehmen und zu verteilen, insbesondere im Doppeldrucktaster
verwendet.
[0019] Weitere Vorteile und Ausführungen der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
sowie anhand der Zeichnung erläutert.
[0020] Dabei zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Doppeldrucktasters in unbetätigtem
Zustand;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung eines Doppeldrucktasters nach Fig. 1 in betätigtem Zustand;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung eines vergrößerten Ausschnitts aus Fig. 1 mit einer erfindungsgemäßen
Dichtmatte in unbetätigtem Zustand;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Dichtmatte in der Draufsicht;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Dichtmatte nach Fig. 4 in der Unteransicht;
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung der Dichtmatte mit Rosette;
- Fig. 7
- eine Explosionsdarstellung mit Rosette, Frontring, Dichtmatte und Leuchtfeld;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung des Leuchtfelds aus Fig. 7 in der Unteransicht und
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung des Leuchtfelds in der Draufsicht.
[0021] Fig. 1 zeigt eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Doppeldrucktasters 1
in unbetätigtem Zustand. Der Doppeldrucktaster 1 weist vorzugsweise ein zweiteiliges
Gehäuse auf, das eine Rosette 2 und einen darauf aufgesetzten Frontring 3 umfasst.
Die Rosette 2 ist als Gehäuseunterteil ausgeführt. In ihr lagern vorzugsweise zwei
Stößel 4, die in den aufgesetzten Frontring 3, der als Gehäuseoberteil ausgeführt
ist, ragen. Zwischen den Stößeln 4 ist innerhalb der Rosette 2 ein beleuchteter Bereich
5 angeordnet. Der als Gehäuseoberteil fungierende Frontring 3 ist vorzugsweise als
Superellipse ausgebildet und stellt somit eine Mischung aus Ellipse und Rechteck dar.
Der Frontring 3 weist eine unterseitig angeordnete Auflagefläche 6 auf, die jeweils
rechts und links über die zentriert unter dem Frontring 3 angeordnete Rosette 2 hinausragt.
Im Frontring 3 sind im Zentrum ein Leuchtfeld 7 angeordnet, das sich über dem beleuchteten
Bereich 5 in der Rosette 2 befindet. Jeweils links und rechts von diesem Leuchtfeld
7 sind die Drucktaster 8, 9 im Frontring 3 positioniert. Unterhalb der Drucktaster
8, 9 sind Federelemente 10 angeordnet, vorzugsweise handelt es sich dabei um Kugeldruckfedern.
Die Drucktaster 8, 9 weisen Führungselemente 11, 12 auf, die in den Frontring 3 und
dort in das jeweilige Federelement 10 hineinragen. Zudem weisen die Drucktaster 8,
9 Ausnehmungen auf, in welchen die Stößel 4, die über die Rosette 2 hinausragen, aufgenommen
werden. Die Stößel 4 durchstoßen, bevor sie in die Drucktaster 8, 9 münden, eine Dichtungsmatte
14. Die Dichtungsmatte 14 ist zwischen Leuchtfeld 7 und Rosette 2 eingeklemmt und
weist vorzugsweise zwei Hauben 15, 16 auf. Die Hauben 15, 16 weisen vorzugsweise zentriert
angeordnete Lochelemente 17 auf, so dass die Stößel 4 die Dichtungsmatte 14 durchstoßen
können. Zwischen den Hauben 15, 16 ist ein lichtdurchlässiger Bereich 18 angeordnet,
unterhalb dessen der beleuchtete Bereich 5 in der Rosette und oberhalb dessen das
Leuchtfeld 7 im Frontring 3 positioniert sind. Der lichtdurchlässige Bereich 18 wird
vorzugsweise dadurch ausgebildet, dass der Werkstoff der Dichtungsmatte 14, ein Silikon-Kautschuk,
vorzugsweise VMQ50 Shore A, an dieser Stelle geschwächt ausgebildet ist. Im unbetätigten
Zustand weisen die Hauben 15, 16 in Richtung des Frontrings 3. Damit sich die Hauben
15, 16 im betätigten Zustand in Richtung Rosette 2 ausbilden können, sind in der Rosette
2 an die Haubenform angepasste Ausbuchtungen 19 im Gehäuse der Rosette 2 ausgeformt.
Diese Ausbuchtungen 19 bieten den Hauben 15, 16 den Platz, um vom unbetätigten Zustand
in den betätigten Zustand umklappen zu können, wobei die Hauben 15, 16 einem Faltmechanismus
unterliegen, so dass die Dichtungsmatte 14 auch als Faltmembran bezeichnet werden
kann.
[0022] Fig. 2 zeigt in einer Schnittdarstellung den Doppeldrucktaster 1 nach Fig. 1 im betätigten
Zustand. Die Hauben 15, 16 der Dichtungsmatte 14 sind nun in Richtung Rosette 2 ausgeformt
und liegen an den Ausbuchtungen 19 an. Die Hauben 15, 16 unterliegen dabei einem Faltmechanismus,
das heißt, sie rollen nicht kontinuierlich ab, indem sie sich an die Wand der Stößel
4 anformen, sondern bilden Falten aus, die zu einem spontanen Umklappen der Hauben
15, 16 führen. Dieser Prozess verläuft verglichen mit einem kontinuierlichen Abrollvorgang
der Membran diskontinuierlich und bietet den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Dichtungsmatte
14 keinem Abnutzungsprozess durch Reibung, die beim Abrollvorgang entsteht, unterliegt.
Aus Fig. 2 geht zudem auch hervor, dass die unabhängig voneinander zu betätigenden
Drucktaster 8, 9 durch drei Bauelemente in ihrem Betätigungsprozess geführt werden.
Zum Einen dienen die Stößel 4 sowie die Führungselemente 11, 12, die in die Federelemente
10 hineinragen als richtunggebende Bauelemente. Zusätzlich weist aber auch der Frontring
3 mit seiner Umrandung 20 sowie dem Anschlagsteg 21 Führungsfunktion für die Drucktaster
8, 9 auf.
[0023] Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung eines vergrößerten Ausschnitts aus Fig. 1 mit
der erfindungsgemäßen Dichtungsmatte 14 in unbetätigtem Zustand. Die Dichtungsmatte
14 ist in Richtung Frontring 3 ausgebildet und wird vom Stößel 4 durchstoßen. Die
Ausbuchtung 19 im Gehäuse der Rosette 2 ermöglicht ein Umklappen der Dichtungsmatte
14 im betätigten Zustand.
[0024] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Dichtungsmatte
14 in der Draufsicht. Die Grundform der Dichtungsmatte 14 entspricht vorzugsweise
einer Superellipse und ist somit an die Grundform des Frontrings 3 angepasst. Zentriert
angeordnet befindet sich der beleuchtete Bereich 5, der mittig zu den zwei Hauben
15, 16 angeordnet ist. Die Hauben 15, 16 weisen vorzugsweise zentriert angeordnete
Lochelemente 17 auf. Die Dichtungsmatte 14 weist außerdem an den parallel zueinander
ohne Rundungen verlaufende Seiten 22, 23 Vorsprünge 24 auf.
[0025] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Darstellung der Dichtungsmatte 14 in der Unteransicht.
Dabei wird deutlich, dass eine Wulstkontur 25 die Hauben 15, 16, teilweise sowie die
Vorsprünge 24 umgibt.
[0026] Fig. 6 zeigt eine Explosionsdarstellung der Dichtungsmatte 14 mit Rosette 2. Die
Rosette 2 weist ein Auflageelement 26 auf, das ebenfalls vorzugsweise als Superellipse
ausgebildet ist, und das zwei Ausbuchtungen 19 für die Hauben 15, 16 sowie einen zwischen
diesen angeordneten Durchleuchtungsbereich 27 aufweist. Das Auflageelement 26 weist
randseitig angeordnete Rastelemente 28 auf.
[0027] Fig. 7 zeigt eine Explosionsdarstellung mit Rosette 2, Frontring 3, Dichtungsmatte
14 sowie Leuchtfeld 7. Das Leuchtfeld 7 weist einen kastenförmigen Aufsatz 29 auf,
der auf einer Platte 30 angeordnet ist. Die Platte 30 weist an ihren Ecken nach unten
gerichtete Rastelemente 31 auf.
[0028] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Darstellung des Leuchtfeldes aus Fig. 7 in der
Unteransicht. Unterseitig sind rechts und links vom kastenförmigen Aufsatz 29 Ausbuchtungen
32 zu sehen, die zur Aufnahme der Hauben 15, 16 dienen. Die Ausbuchtungen 32 sind
teilweise von einer Pressrippe 33 umgeben, die unterhalb des kastenförmigen Aufsatzes
29 zusammengeführt wird.
[0029] Fig. 9 zeigt eine perspektivische Darstellung des Leuchtfeldes 7 in der Draufsicht.
[0030] Der erfindungsgemäße Doppeldrucktaster ermöglicht es, die mechanische Schaltbewegung
der Drucktasten zu übertragen, ohne das die Dichtwirkung durch starken Verschleiß
einem Alterungsprozess unterworfen ist.
1. Doppeldrucktaster mit einem Gehäuse, in welchem mindestens zwei Drucktaster (8,9)
aufgenommen sind, wobei die Drucktaster (8,9) und das Gehäuse über ein Dichtelement
gegeneinander abgedichtet sind, wobei das Dichtelement eine aus Silikon-Kautschuk
ausgebildete Dichtungsmatte (14) ist, wobei das Dichtelement als Faltmembran ausgebildet
ist, die zwei Hauben (15,16) aufweist, die vom unbetätigten Zustand in den betätigten
Zustand einem Faltmechanismus folgen und umklappen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Rosette (2) umfasst und wobei in der Rosette (2) an die Haubenform
angepasste Ausbuchtungen (19) im Gehäuse der Rosette (2) ausgeformt sind, damit sich
die Hauben (15,16) im betätigten Zustand in Richtung Rosette (2) ausbilden können.
2. Doppeldrucktaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement mindestens zwei Dichthauben (15,16) aufweist.
3. Doppeldrucktaster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement einen lichtdurchlässigen Bereich (5) aufweist.
4. Doppeldrucktaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichthauben (15,16) von einer Wulstkontur (25) umgeben sind.
1. Double pushbutton having a housing in which at least two pushbuttons (8, 9) are accommodated,
wherein the pushbuttons (8, 9) and housing are sealed from each other via a sealing
element, wherein the sealing element is a sealing mat (14) made of silicon rubber,
wherein the sealing element is embodied as a folding membrane, which has two caps
(15, 16) which follow a folding mechanism from a non-actuated state into an actuated
state and fold down, characterised in that the housing comprises a rosette (2) and wherein in the rosette (2) curves (19) matched
to the cap shape have been formed in the housing of rosette (2), so that caps (15,
16) can form in the direction of rosette (2) in the actuated state.
2. Double pushbutton according to claim 1, characterised in that the sealing element has at least two sealing caps (15, 16).
3. Double pushbutton according to claim 1 or 2, characterised in that the sealing element has a translucent region (5).
4. Double pushbutton according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing caps (15, 16) are surrounded by a lip contour (25).
1. Double bouton-poussoir comportant un boîtier dans lequel sont logés au moins deux
boutons-poussoirs (8, 9), les boutons-poussoirs (8, 9) et le boîtier étant rendus
étanches l'un par rapport à l'autre par l'intermédiaire d'un élément d'étanchéité,
l'élément d'étanchéité étant un matelas d'étanchéité (14) réalisé en caoutchouc de
silicone, l'élément d'étanchéité étant réalisé en tant que membrane à soufflet qui
comporte deux capots (15, 16) qui suivent un mécanisme de pliage et se replient lors
du passage de l'état non actionné à l'état actionné, caractérisé en ce que le boîtier comprend une rosette (2), et dans le boîtier de la rosette (2) étant réalisés
des renflements (19) adaptés à la forme de capot dans la rosette (2), pour que les
capots (15, 16) puissent, à l'état actionné, se former en direction de la rosette
(2).
2. Double bouton-poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité comporte au moins deux capots d'étanchéité (15, 16).
3. Double bouton-poussoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité comporte une zone (5) perméable à la lumière.
4. Double bouton-poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les capots d'étanchéité (15, 16) sont entourés d'un contour en bourrelet (25).