[0001] Die Erfindung betrifft ein Zwischensteckset mit einen Stecker-Teil und einem mit
dreipoligen Steckkontakten umfassend einen dreipoligen Mehrfach-Netzstecker, der mit
Pins unterschiedlicher Netzsteckernormen und einer Steckdose ausgerüstet ist, und
einen Stecker zum Einstecken in die Steckdose.
[0002] Ein zweipoliger Mehrfach-Netzstecker mit ausschiebbaren Pins ist aus der
WO 02/063722 bekannt. Dieser hat in einem Gehäuse jeweils zwei Kontaktstifte eines Euro-Steckkontakts
mit einem ausschiebbaren Euro-Einsteckkörper, eines US-Steckkontakts, eines AU-Steckkontakts
und eines UK-Steckkontakts mit Öffner. Dieser bekannte Netzstecker ist mit einer Steckdose
versehen, in welche ein Steckdosenteil mit einer Mehrfachsteckdose einsteckbar ist.
Das Steckdosenteil besitzt Einsteckbuchsen für die beiden Pins eines Euro-Steckers,
eines US-Steckers, eines AU-Steckers und drei Einsteckbuchsen für die Pins und den
Öffner eines UK-Steckers. Das Steckdosenteil ist mit speziellen Pins ausgerüstet,
die in keine Normsteckdose, sondern lediglich in die Steckdose des Mehrfach-Netzsteckers
einsteckbar sind.
[0003] Die Zweiteiligkeit des Sets erlaubt, dass das Set z.B. mit einem Spannungswandler
oder einem anderen Zusatzgerät ergänzt wird, welcher Spannungswandler in die Steckdose
des Mehrfach-Netzsteckers eingesteckt werden kann und weitgehend Platz findet innerhalb
der Vertiefung der Steckdose, und der unter Umständen mit einer Steckdose für das
Dosenteil ausgerüstet ist.
[0004] Da die Vertiefung der Steckdose zu gering ist, um eine vorschriftsmässige Überdeckung
eines Schukosteckers zu gewährleisten, wird in dieser Schrift vorgeschlagen, in die
Steckdose des Mehrfach-Netzsteckers einen Schukokragen einsetzbar zu machen, der die
durch die Deutsche Norm vorgeschriebene Überdeckung eines in diese Steckdose eingesteckten
Schukosteckers garantiert. Da ein Schukostecker nicht in eine zweipolige Steckdose
einsteckbar sein darf, und deshalb mit für zweipolige Steckdosen zu dicken Pins ausgerüstet
ist, ist diese Anregung jedoch nicht zielführend.
[0005] Nachteilig an dem beschriebenen Gegenstand ist, dass das Set nur einen Übergang von
zweipoligen Dosen zu zweipoligen Steckern herstellen kann.
[0006] Aus der
deutschen Patentschrift Nr.198 45 962 C1 ist ein dreipoliger Zwischenstecker bekannt. Dieser besitzt sternförmig angeordnete
Steckkontakte unterschiedlicher Normen mit jeweils drei Pins, und im Zentrum des Sterns
eine Schukosteckdose. Durch Drehen eines Kontaktteils wird reihum ein Steckkontakt
nach dem andern aktiviert, wobei jeweils lediglich ein einziger Steckkontakt aktiviert
sein kann. Eine Weiterentwicklung dieses Zwischensteckers ist aus der
EP-A 1257 018 bekannt. Bei dieser ist zum Aktivieren des Steckkontakts einer bestimmten Norm die
Steckdose selber verdrehbar angeordnet. Die im Handel erhältliche Version dieser Weiterentwicklung
besitzt, im Gegensatz zur im erwähnten Schutzrecht dargestellten Version, keine hybriden
Schukostecker, sondern einen Stecker ausschliesslich französischer Norm, der nicht
in eine Schukodose deutscher Norm einsteckbar ist.
[0007] Nachteilig an diesen Zwischensteckern ist, dass sie lediglich zum Einstecken von
Schukosteckern und zweipoligen Eurosteckern geeignet sind. Stecker beispielsweise
einer US-Norm, einer AU-Norm, einer UK-Norm, einer CH-Norm oder einer IT-Norm sind
nicht einsteckbar.
[0008] Aus der
GB-A 2 366 087 ist ein Zwischenstecker bekannt, der an einer Stirnseite so ausgebildet ist, dass
an dieser eine Vielzahl unterschiedlicher Stirnplatten mit Steckkontakten unterschiedlicher
Norm angeordnet werden können. Die Rückseite des Zwischensteckers ist dazu ausgelegt,
eine Vielzahl unterschiedlicher Dosen daran anzuordnen. Es können also verschiedene
Normen von Steckkontakten mit verschiedenen Normen von Dosen kombiniert werden. Dadurch
kann aus einem Set von Teilen der für die spezifische Situation gewünschte Zwischenstecker
zusammengestellt werden. Ein Ausführungsbeispiel zeigt einen solchen Zwischenstecker
mit einem Schukostecker und einer Mehrfachsteckdose für die Normen von UK, US, AU,
IT und anderen Territorien. Nachteilig an diesem Zwischenstecker ist, dass die Frontplatte
vom Zwischenstecker entfernt werden kann und schutzlos in eine Steckdose eingesteckt
werden kann, worauf stromführende Teile blank und zugänglich vorliegen. Vermutlich
aus diesem Grund ist dieser Stecker nicht als Baukasten, sondern lediglich als einzelner
Zwischenstecker erhältlich, dessen Frontplatte nicht auswechselbar ist. Nachteilig
an dem im Handel erhältlichen Zwischenstecker ist indes, dass er nunmehr mit dem hybriden
Schukostecker einzig in Schuko-Steckdosen deutscher und Steckdosen französischer Norm
einsteckbar ist.
[0009] Es ist daher Aufgabe der Erfindung einen normenkonformen Zwischenstecker zu schaffen,
der zwischen den meisten dreipoligen Steckdosen, inkl. der Schukodose, und den meisten
dreipoligen Steckern, inkl. dem Schukostecker vermittelt. Dieser Zwischenstecker soll
überdies eine geringe Baugrösse aufweisen.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Diese
Anordnung hat den grossen Vorteil, dass ein solches Zwischensteckerset sehr kompakt
aufgebaut sein kann, da sowohl die Schuko-Steckdose als auch der Schuko-Stecker jeweils
nur einmal am Zwischensteckerset vorhanden sind. Dies hat den Vorteil, dass die Steckerkontakte
des Stecker-Teils keinen Schuko-Stecker aufweisen müssen, da der Schuko-Stecker im
separaten Dosenteil bereits vorhanden ist. Wird ein Schuko-Stecker benötigt, so wird
deshalb nur das Dosen-Teil eingesetzt. Das Dosen- Teil kann - wie aus den Figuren
ersichtlich ist - als sehr kompakter Aufsatz ausgebildet sein, da der sperrige Schuko-Stecker
im Innern viel Platz für die Aufnahme der Steckkontakte diverser anderer Normen besitzt.
Die kompakte Bauweise des Zwischensteckersets kommt in anderen Worten dadurch zustande,
- dass die dreipoligen Steckerkontakte des Steckerteils einer oder mehrer, unterschiedlicher
Steckernormen entsprechen können, jedoch keinen Schuko-Stecker beinhalten,
- dass am Dosen-Teil unterschiedliche Steckernormen ausgebildet oder vorhanden sind
- jedoch keine Schuko-Steckdose, und
dass das Dosen-Teil mit dem Stecker-Teil mittels einer am Stecker-Teil ausgebildeten
Schuko-Steckdose und einem am Dosen-Teil ausgebildeten Schuko-Stecker verbindbar ist.
Schuko-Stecker und Schuko-Steckdose können dabei sowohl die deutsche als auch die
französische Schuko-Norm beinhalten. Beim erfindungsgemässen Zwischensteckerset ist
somit lediglich ein einziger Stecker vorhanden, der mit Schukosteckdosen oder Steckdosen
französischer Norm kompatibel ist, und der als hybrider Schukostecker am Dosenteil
ausgebildet ist.
[0011] Das erfindungsgemässe Zwischensteckerset hat mit dem Stand der Technik gemäss
WO 02/063722 gemeinsam, dass es zweiteilig ausgebildet ist, und somit ein Zwischensteckerset ist,
das aus einem Stecker-Teil mit einer Steckdose und einem für diese Steckdose passenden
Stecker mit Mehrfachsteckdose gebildet ist. Er hat mit dem Stand der Technik gemäss
der
DE 198 45 962 C1 gemeinsam, dass der Mehrfachstecker mit dreipoligen Steckkontakten ausgerüstet ist
und eine Schukodose aufweist. Er hat mit dem Stand der Technik gemäss
GB 2 366 087 gemeinsam, dass die Mehrfachsteckdose einen hybriden Schukostecker aufweist.
[0012] Über die Lehren dieses Stands der Technik hinaus lehrt die Erfindung indes, dass
ein Set gebildet werden soll aus einem solchen (Mehrfach-)Stecker, der keinen Schukostecker
und keinen Stecker französischer Norm besitzt, und einer solchen Mehrfachsteckdose
mit einem hybriden Schukostecker. Diese Setbildung erlaubt, im Unterschied zum angeführten
Stand der Technik, diesen Zwischenstecker mit geringer Baugrösse herzustellen, weil
am Stecker-Teil kein Schukostecker ausgebildet ist. Für die Kompatibilität zu Schukosteckdosen
deutscher und Steckdosen französischer Norm ist der Schukostecker des Dosen-Teils
hybrid ausgebildet. Dadurch ist erreicht, dass weder ein Schukostecker am Stecker-Teil
noch eine Schukodose am Dosen-Teil ausgebildet sein muss, und mit Hilfe dieses Sets
dennoch verschiedenste Netzstecker, inkl. Schukostecker, in die unterschiedlichsten
Dosen, inkl. Schukodosen, eingesteckt werden können. Die Schukodose und der Schukostecker
sind zudem, trotz ihrer Grösse und ihres auffälligen Aussehens, in zusammengesteckten
Zustand der Setbestandteile sehr platzsparend und unsichtbar angeordnet.
[0013] Bei dem Zwischensteckerset ist vorteilhaft wenigstens eine Vorkehrung getroffen,
so dass der hybride Schukostecker lediglich in einer Stellung in die Schukosteckdose
einsteckbar ist. Dadurch kann eine richtige Polarisierung der Steckerbuchsen und Steckkontakte
mit im Dreieck angeordneten Pins erreicht werden.
[0014] Wenn auch eine sternförmige Anordnung der unterschiedlichen Stecker möglich ist,
so dass die Pins etwa radial vom Steckergehäuse abstehen, so wird doch bevorzugt,
dass die Steckkontakte unterschiedlicher Normen relativ zum Gehäuse des Stecker-Teils
verschieblich gelagert sind. Zweckmässigerweise sind alle Pins parallel zueinander
verschieblich gelagert. Sie sind in eine Passivstellung in das Gehäuse hinein und
in eine Aktivstellung aus dem Gehäuse heraus schiebbar. Dies hat den bekannten Effekt,
dass das Steckerteil eine geringe Baugrösse hat, weil die Steckkontakte dank dieser
Verschiebbarkeit ineinander geschachtelt angeordnet sein können. Die Verschiebbarkeit
erlaubt jeweils die Pins eines Steckkontakts einer Norm vorzuschieben, während die
Pins der anderen Steckkontakte innerhalb des Gehäuses liegen.
[0015] Vorteilhaft ist ein CH-Steckkontakt mit einem CH-Einsteckkörper vorgesehen, welcher
CH-Einsteckkörper in das Gehäuse hinein und aus diesem heraus schiebbar ausgebildet
ist, und die Pins des CH-Steckkontakts entlang eines Schiebewegs in den CH-Einsteckkörper
hinein in eine Passivstellung und aus dem CH-Einsteckkörper hinaus in eine Aktivstellung
schiebbar sind. Der CH-Steckkontakt hat wegen des Schiebewegs für den Einsteckkörper
und des Schiebewegs für die Pins einen besonders langen Schiebeweg. Dieser ist länger
als bei den anderen Steckern. Ebenso lang wäre er für einen verschieblichen Schukostecker.
Ein solcher ist jedoch erfindungsgemäss nicht vorgesehen. Vielmehr ist ein Schukostecker
am Steckdosenteil ausgebildet, welcher Schukostecker in einer Schukosteckdose im Steckerteil
einsteckbar ist. Diese Schuko-Steckdose benötigt eine relativ grosse Tiefe, die in
die gleiche Richtung sich erstreckt, wie der Verschiebeweg des CH-Steckkontakts.
[0016] Vorteilhaft reicht deshalb der Schiebeweg des CH-Steckkontakts bis neben die Schukosteckdose.
Diese Überlappung von Schiebeweg des CH-Steckkontakts und der Einstecktiefe der Schukodose
ist der Grund für die überraschend geringe Dimension des Steckersets in der Verschieberichtung.
[0017] Ein weiterer Beitrag zur Kürze des Steckersets in Richtung der Verschiebewege liefert
die bevorzugte Anordnung aller Steckerbuchsen der Mehrfachsteckdose innerhalb des
Schuko-Einsteckkörpers. Dank der Grösse des Einsteckkörpers des Schukosteckkontakts
ist es möglich, die Steckerbuchsen für die Pins von Steckern unterschiedlicher Normen
aufzunehmen.
[0018] Die Schukodose kann, abgesehen von den peripheren Erdekontakten nach deutscher Norm,
mit einem Erde-Pin französischer Norm ausgebildet sein. Der FR-Erdepin ist insbesondere
für den inneren Aufbau des Steckerteils von Vorteil, wie weiter unten aufgezeigt wird.
Die Schukodose kann mit oder ohne FR-Erdepin ausgebildet sein. Es ist lediglich ein
kurzer, nicht vorstehender Pin oder ein langer, vorstehender Pin in das Steckerteil
einzusetzen, um diese beiden für Deutschland und Frankreich vorzugsweise unterschiedlich
auszuliefernden Sets zu produzieren.
[0019] Bei dreipoligen Steckern ist in gewissen Ländern auf die richtige Polarisierung zu
achten. Bei der Steckdose französischer Norm ist die Polarisierung gegeben. Der Schukostecker
deutscher Norm ist indes bezüglich seiner Polarisierung nicht definiert. Ohne geeignete
Massnahmen, sind daher bei einer Schukodose deutscher Norm alle im Dosenteil vorhandenen
Einsteckbuchsen bezüglich ihrer Polarisierung nicht definiert, obschon alle Steckkontakte
(alle bis auf IT und Schuko) bezüglich Polarisierung definiert sind. Damit nun auch
bei den Zwischensteckersets mit Schukodose deutscher Norm die Polarisierung zwischen
Steckkontakten des Steckerteils und Einsteckbuchsen des Dosenteils nicht verdreht
werden können, ist am Stecker-Teil ein Fortsatz und am Dosenteil eine den Fortsatz
aufnehmende Ausnehmung ausgebildet, so dass das Dosenteil lediglich in einer Stellung
in das Steckerteil einsteckbar ist. Dies kann jedoch nicht verhindern, dass der Schukosteckkontakt
des Dosenteils bezüglich der Polarisierung verkehrt in eine Schukodose eingesteckt
wird. Geräte mit Schukostecker dürfen denn auch keinesfalls empfindlich sein bezüglich
der Polarität. Bei den Normen mit eindeutiger Polarisierung aber kann der Stecker
dadurch nicht falsch polarisiert eingesteckt werden.
[0020] Vorraussetzung für die durchgehend richtige Polarisation ist, dass die bezüglich
Polarisation definierten Steckkontakte, die allesamt eine Dreieck-Pinanordnung mit
dem Erdepin auf einer Symmetrieebene aufweisen, entsprechend richtig angeschlossen
sind. Für eine einfache Kontaktführung im Innern des Gehäuses ist von Vorteil, dass
jeweils die Pins für die Phase auf derselben Seite dieser Symmetrieebene angeordnet
sind. Ist daher ein UK-Steckkontakt, ein US-Steckkontakt und ein AU-Steckkontakt mit
einer gemeinsamen Symmetrieebene durch die Erde-Pins vorgesehen, so ist der Erde-Pin
beim AU-Steckkontakt und beim UK-Steckkontakt jeweils auf der gleichen Seite, hingegen
beim US-Steckkontakt im Vergleich zu diesen auf der anderen Seite seiner Pins für
Phase und Nulleiter angeordnet.
[0021] Wenn ein FR-Erde-Pin in der Schukodose des Stecker-Teils vorhanden ist, so ist die
Polarisierung dann eingehalten, wenn er in der gemeinsamen Symmetrieebene liegt und
bezüglich der beiden Buchsen für Phase und Nulleiter auf der gleichen Seite, wie der
Erde-Pin des US-Steckkontakts bezüglich seiner Pins für Phase und Nulleiter liegt.
[0022] Insgesamt ist darauf geachtet, dass jede vorhandene Steckernorm so am Steckerteil
und am Steckdosenteil ausgebildet ist, dass die Einsteckbuchsen im Dosenteil in Bezug
auf die Orientierung von Phase, Nulleiter und Erde gleich angeordnet sind wie die
entsprechenden Pins der Steckkontakte dieser Norm auf der Steckerseite. Der FR-Erde-Pin
kann auch nur innerhalb des Gehäuses vorhanden sein, und ausserhalb des Gehäuses fehlen.
Vorteilhaft bildet der Teil innerhalb des Gehäuses nämlich ein Gleitlager. Diese ermöglicht
eine Gleitkontaktnahme zwischen dem Erde-Pin eines ausschiebbaren Steckkontakts und
dem Gleitlager, das durch den Erde-Pin ausgebildet ist. Das Gleitlager ist auch unabhängig
vom Erde-Pin der FR-Dose ausbildbar. Vorteilhaft ist es aber auf einer Verlängerung
des Erde-Pins der FR-Dose ausgebildet, die sich durch das Gehäuse hindurch erstreckt.
Diese Ausbildung des FR-Erde-Pins dient seiner Stabilisierung und gleichzeitig Erdung.
eines ausfahrbaren Erdepins eines Steckkontakts einer anderen Norm.
[0023] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein Steckdosenteil gemäß dem Anspruch
15. Ein Steckdosenteil gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 15 ist beispielsweise
aus der
DE 200 14 987 U1 bekannt. Das Steckdosenteil gemäß dem Anspruch 15 hat den Vorteil, dass es kostengünstig
herstellbar ist und erlaubt, dreipolige Stecker gleich mehrer Ländernormen aufzunehmen.
Erfindungsgemäß besitzt das Steckdosenteil mindestens vier Steckdosen der Ländernormen
CH, IT, UK, US und AU. In Kombination mit einem Adapterstecker, welcher einen Stecker
einer beliebigen Ländernorm (ausser einem Schukostecker) und eine Schukosteckdose
aufweist, kann das Dosenteil die Steckdosen der wirtschaftlich bedeutendsten Länder
der Erde zur Verfügung stellen.
[0024] Erfindungsgemäß sind die Erdekontakte in einer gemeinsamen Ebene und die Phasenpins
und Nullleiterpins symmetrisch dazu angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass das Dosenteil
mit einer minimalen Anzahl verschiedener Teile aufgebaut sein kann. Erfindungsgemäß
sind für die Erdepins der CH-, IT-, US- und AU- Norm eine gemeinsame Einstecköffnung
in der Dosenplatte vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass das Dosenteil besonders
kompakt sein kann.
[0025] Gemäss einem anderen Aspekt der Erfindung kann das Steckdosenteil mindestens zwei
beliebige Steckdosen der Ländernormen Israel (IL), Indien (IN), oder Dänemark (DK)
besitzen. Vorzugsweise sind alle drei vorgenannten Ländernormen in einem einzigen
Dosenteil realisiert. Dadurch, dass die Steckdosen im Schukosteckergehäuse untergebracht
sind, ist das Dosenteil relativ klein und kompakt.
[0026] Zur Stabilisierung des FR-Erdepins ist dieser Gleitlagerpin sowohl frontseitig im
Gehäuse des Steckerteils als auch rückseitig im Boden der Schukodose festgelegt.
[0027] Die Erfindung wird nun anhand der Figuren im Detail beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein zusammengestecktes, erfindungsgemässes Zwischensteckerset einem Stecker-Teil mit
ausgeschobenem AU-Steckkontakt und einem ersten Ausführungsbeispiel eines Dosen-Teils;
- Fig. 2
- ein Zwischensteckerset, bei dem Steckerteil und Dosenteil von einander gelöst sind,
mit Blick auf den hybriden Schukostecker des Dosenteils;
- Fig. 3
- das Zwischensteckerset gemäss Figur 2 mit Blick in die Schukodose des Steckerteils
und Draufsicht auf das Dosen-Teil;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Schukosteckers mit Ausnehmung für die sicher richtige
Polarisierung;
- Fig. 5
- ein zusammengestecktes Set ohne Gehäuse des Steckerteils;
- Fig. 6
- ein zusammengestecktes Set gemäss Figur 5 nach zusätzlicher Entfernung von einigen
Schiebe-Steckkontakten und einem Arretierteil und AU-Steckkontakt in Aktivstellung;
- Fig. 7
- ein Set nach Figur 6 mit AU-Steckkontakt in Passivstellung;
- Fig. 8
- ein erstes Beispiel eines Steckerteils mit einem Stecker schweizerischer (CH) Norm
und einer Schukodose in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 9
- ein zweites Beispiel eines Steckerteils mit einem Stecker italiensicher (IT) Norm
und einer Schukodose in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 10
- das Stecker-Teil von Fig. 9 mit eingestecktem Dosen-Teil in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 11
- ein drittes Beispiel eines Steckerteils mit einem Stecker afrikanischer Norm und einer
Schukodose in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 12
- das erste Ausführungsbeispiel eines Dosen-Teils in Explosionsdarstellung;
- Fig. 13, 14
- eine zweite Ausführungsform eines Dosenteils mit mehreren verschiedenen Steckdosennormen
in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten; und
- Fig. 15
- das Dosenteil der Fig. 13,14 in Explosionsdarstellung.
[0028] Das Zwischensteckerset 11 in Figur 1 hat dreipolige Steckkontakte in einem Steckerteil
13 und dreipolige Steckerbuchsen in einem Steckdosenteil 15. Die Steckerbuchsen bilden
zusammen eine Mehrfachsteckdose 16 (Fig. 3). Die Pins der Steckkontakte und Klammern
der Steckerbuchsen sind symmetrisch zu einer Symmetrieebene 10 durch die Erdepins
und Erdeklammern angeordnet. Die Steckkontakte 20 (CH/IT), 30 (AU), 40 (UK), 50 (US)
sind zwischen einer Passivstellung, in welcher die Steckkontakte 20 in das Gehäuse
des Steckerteils 13 eingeschoben sind, und einer Aktivstellung, in welcher die Steckkontakte
20 aus dem Gehäuse ragen, verschiebbar. Die Verschiebung von der Passiv- in die Aktivstellung
und zurück geschieht mit Betätigungsknöpfen 27, 37, 47, 57, die in Figur 3 sichtbar
sind. Die Steckkontakte 20,30,40,50 sind normenkonform polarisiert angeordnet. Die
Polarisierung ist einzig beim CH/IT Steckkontakt 20 mit dem Erdepin in der Stellung
für Italien nicht eindeutig festlegbar. In Figur 1 sind auf der linken Seite die Phase-Pins
21,31,41,51, auf der rechten Seite der Abbildung die Nullleiter-Pins 22, 32, 42, 52
und dazwischen auf der Symmetrieebene die Erde-Pins 23, 33, 43, 53 angeordnet.
[0029] Der CH/IT-Steckkontakt 20 besitzt einen ausschiebbaren Einsteckkörper 25. In diesem
Einsteckkörper 25 sind die Pins 21,22,23 verschieblich gelagert. Sie sind daher ausschiebbar
in die Aktivstellung und einschiebbar in die dargestellte Passivstellung, wobei in
der Aktivstellung auch der Einsteckkörper 25 um die von der Norm vorgeschriebene Länge
aus dem Gehäuse ausgefahren ist. Die im Einsteckkörper 25 verschieblichen Pins des
CH/ IT-Steckkontakts sind dabei in der Aktivposition um deren Pinlänge weiter aus
dem Einsteckkörper ausgeschoben.. Der CH/IT-Erdepin 23 kann in der Aktivstellung in
eine IT-konforme Stellung (auf einer Linie mit den Pins 21 und 22) oder eine CH-konforme
Stellung (Dreieckanordnung) geschoben werden. Diese Verschiebung des Erdepins 23 in
der Aktivstellung geschieht senkrecht zur Verschieberichtung des Steckkontakts. Die
Verschiebung des Erdepins 23 erfolgt von Hand.
[0030] Erfindungsgemäss ist nun bei diesem Zwischensteckerset 11 im Steckerteil 13 eine
Schukodose 17 (in Figur 3 sichtbar) ausgebildet, in der das Dosenteil 15 einsteckbar
ist. Das Dosenteil 15 besitzt dazu einen hybriden Schukostecker 19. Hybrid heisst,
dass der Schukostecker 19 sowohl in Schukodosen der französischen als auch der deutschen
Norm einsteckbar ist. Der hybride Schukostecker 19 ist konventionell ausgebildet.
Anschliessend an den Einsteckkörper 18 des Schukosteckers 19 ist ein Kragen 61 ausgebildet,
der auf der Rückseite 63 des Steckerteils 13 anliegen kann.
[0031] Die Schukodose 17 ist mit einem Erdekontakt 71 gemäss der deutschen Norm und mit
einem Erdepin 73 gemäss der französischen Norm ausgebildet. Es kann jedoch, insbesondere
für die Verwendung in Deutschland, wo nicht-hybride Schuko-Stecker häufig vorhanden
sind, der Erdepin 73 fehlen. Der Schukostecker 19 des Dosenteils 15 passt in beiden
Fällen in die Schukodose 17.
[0032] Auf der dem Schukostecker gegenüberliegenden Dosenseite des Dosenteils 15 sind Steckerbuchsen
29, 39, 49, und 59 für die den Steckkontakten 20,30,40,50 des Steckerteils 13 entsprechenden
Steckernormen vorhanden. Diese Steckerbuchsen bilden zusammen eine Mehrfachsteckdose
16. Die Dosenseite besitzt eine Mehrzahl von Einstecklöchern, welche den Steckkontakten
unterschiedlicher Ländernormen entsprechen. Hinter den Löchern sind Metallklemmen
angeordnet, in welche die Steckkontakte einsteckbar sind. Es ist dabei die Klemme
für den CH-Erde-Pin die selbe wie für den US-Erde-Pin. Die Einstecklöcher im Gehäuse
für die Erdepins der italienischen, der schweizerischen, der US- und der australischen
Norm sind verbunden. Die Einstecklöcher für die Phase- und Nullleiter-Pins von UK-
und AU-Steckern sind ebenfalls verbunden.
[0033] Damit die Polarisierung der eindeutig polarisierten Steckkontakte 20,30,40,50 und
Steckerbuchsen 29,39,49,59 übereinstimmen, sind diese gleich ausgerichtet. Sind bei
UK- und AU-Steckern oder Buchsen die Erde-Kontaktstellen über den anderen beiden Pins
oder Buchsen, so sind bei den CH- und US-Steckern und Buchsen diese Erde-Kontaktstellen
unter den anderen beiden Pins oder Buchsen.
[0034] Wenn der Schukostecker 19 am Dosenteil 15 und die Schukodose 17 am Steckerteil 13
beide hybrid sind, ist die polrichtige Verbindung zwischen Steckkontakten und Steckdose
sicher. Ist jedoch die Schukodose 17 am Steckerteil 13 ohne Erdepin 73 ausgerüstet,
so kann ein Schukostecker in zwei Positionen eingesteckt werden. Um dies beim Schukostecker
19 am Dosenteil 15 zu verhindern, ist auf der Rückseite 63 des Steckerteils 13 ein
Fortsatz 65 ausgebildet. Dieser Fortsatz 65 wirkt mit einer Ausnehmung 67 am Kragen
61 des Dosenteils 15zusammen, wenn das Dosenteil 15 in der richtigen Orientierung
aufgesetzt wird. Ist das Dosenteil 15 um 180 Grad verdreht, so lässt es sich nicht
in die Schukodose einstecken. Dadurch kann das Dosenteil 15 nur in einer Stellung,
in welcher die Konturen des Steckerteils und des Dosenteils zusammenpassen, in das
Steckerteil 13 eingesteckt werden. Schukostecker von elektrischen Geräten können jedoch
in beliebiger Orientierung in die Schukodose 17 am Steckerteil 15 eingesteckt werden.
[0035] In Figur 5 ist das Zwischensteckerset 11 ohne Gehäuse des Steckerteils 13 dargestellt.
Dadurch sind die Schiebeteile der Steckkontakte 20,30,40,50 sichtbar. Das Dosenteil
15 ist in das Steckerteil 13 eingesteckt. Es ist erkennbar, dass die Schuko-Dose 17,
die den Einsteckkörper 18 des Schukosteckers 19 umfasst, und der Schiebebereich für
den CH/IT-Stecker 20 nebeneinander angeordnet sind. Seitlich neben der Dose 17 ist
der rückwärtige Bereich des Einsteckkörpers 25 und der Gleiter 26 der Pins 21, 22,
23 dieses Steckkontakts 20 angeordnet.
[0036] Beim Vorschieben des Gleiters 26 mittels des Betätigungshebels 27 (Fig. 3) stösst
dieser an einer Anschlagkante des Einsteckkörpers 25 an und stösst diesen mit in die
Aktivstellung. Beim Zurückziehen stösst der Gleiter 26 an eine hintere Mitnehmernase
(nicht erkennbar in den Abbildungen) und zieht den Einsteckkörper in die Passivstellung.
[0037] In der Aktivstellung sind Minipins 28 in drei Kontaktleisten 81,82,83 eingesteckt.
Diese Minipins 28 sind in leitendem Kontakt zu je einem Pin 21, 22, 23 des Steckkontakts
20. Die Kontaktleiste 81 ist in Kontakt mit Klemmen 69 für die Pins des Schukosteckers
19.
[0038] Die anderen Steckkontakte 30,40 und 50 brauchen einen geringeren Schiebeweg und sind
in Schieberichtung vor der Schukodose 17 angeordnet. Die Klemmen 69 für den Kontakt
zu den Pins des Schukosteckers 19 sind zwischen den Pins dieser Steckkontakte angeordnet.
Auch diese anderen Steckkontakte 30,40,50 stecken in der Aktivstellung mit Minipins
38,48,58 in den Kontaktleisten 81, 82, 83.
[0039] Eine Ausnahme bildet der Erde-Pin 33 des AU-Steckkontakts 30. Dieser gleitet mit
einem Abnehmer 35 über einen Stift 75. Dieser Stift 75 ist in leitendem Kontakt mit
der Erde-Kontaktleiste 83 und ist, falls vorhanden, die Verlängerung des FR-Erdepins
73.
[0040] In Figur 6 ist der AU-Steckkontakt 30 in der Aktivstellung dargestellt. Die Steckkontakte
40 und 50 sind aus der Darstellung entfernt, damit diese übersichtlicher ist. In Figur
7 ist der AU-Steckkontakt in der Passivstellung. Der Abnehmer 35 liegt zuhinderst
auf dem Stift 75.
[0041] In den Figuren 6 und 7 sind ferner Schilde 85 erkennbar. Diese Schilde 85 sind in
einer Führung verschieblich gelagert und werden durch die Betätigungshebel 27,37,47
und 57 jeweils zur Seite geschoben, wenn diese Betätigungshebel 27,37,47,57 in die
Aktivstellung vorgeschoben werden. Sie liegen dann ohne Zwischenraum aneinander an.
Dadurch verhindern sie, dass ein zweiter Steckkontakt in die Aktivstellung vorgeschoben
werden kann.
[0042] In der Figur 5 ist weiter ein Arretierteil 87 dargestellt. Dieses hat einen Betätigungskopf
89 und kann durch Druck auf den Betätigungsknopf 89 entgegen der Federkraft einer
Feder 91 verschoben werden (Figur 6). Die Feder 91 ist im Steckerteil 13 an der Gehäuseinnenwand
festgemacht. Durch die Verschiebung entgegen der Federkraft gelangen Arme 93 des Arretierteils
87 ausser Eingriff mit den Gleitern 26, 36, 46, 56 der Steckkontakte. Durch Verschieben
des Arretierteils 87 durch die Federkraft gelangen seine Arme 93 in Eingriff mit den
Gleitern 26,36,46,56 der Steckkontakte und arretieren diese sowohl in der Aktivstellung
als auch in der Passivstellung.
[0043] Wie aus der Dicke des Kragens 61 abgeleitet werden kann, sind die Klemmen der Einsteckbuchsen
im Dosenteil alle innerhalb des Einsteckkörpers 18 des Schukosteckers 19 angeordnet.
[0044] Das Zwischensteckerset setzt sich aus einem Steckerteil 13 und einem Dosenteil 15
zusammen. Das Steckerteil 13 ist mit dreipoligen Steckkontakten (20,30,40,50) unterschiedlicher
Normen und einer dreipoligen Schukosteckdose 17 ausgerüstet. Das Dosenteil 15 ist
mit einem dreipoligen Schukostecker 19 und einer dreipoligen Mehrfachsteckdose 16
ausgerüstet. Das Zwischensteckerset 11 umfasst nur einen einzigen Schukostecker 19,
nämlich den am Dosenteil 15 ausgebildeten. Durch einen Erdepin (73) und/ oder einen
Fortsatz (65) am Steckerteil, der mit einer Ausnehmung (67) am Dosenteil zusammenwirkt,
ist eine Vorkehrung getroffen, die verhindert, dass das Dosenteil 15 in zwei verschiedenen
Stellungen in die Schukosteckdose 17 eingesteckt werden kann.
[0045] Das erfindungsgemässe Zwischenstecker-Set 11 kann anstelle eines Mehrfachsteckers
ein Stecker-Teil 14 a - c mit einem dreipoligen Steckkontakt einer ersten Norm und
ein Schuko-Dose 17 aufweisen. Wie in den Fig. 8 bis 11 gezeigt, kann der Stecker beispielsweise
ein solcher schweizerischer 14b, italienischer 14a, oder afrikanischer 14c oder beliebiger
anderer Ländernorm mit Ausnahme eines Schukosteckers sein. Ein Schukostecker wird
am Stecker-Teil nicht benötigt, da dieser am Dosen-Teil 15 bereits ausgebildet ist.
Das Zwischenstecker-Set mit einem Stecker-Teil 13 mit einem dreipoligen Steckkontakt
einer ersten Norm und einer Schuko-Dose 17 und einem Dosenteil 15 ist besonders vorteilhaft
für Hotels, welche Reisende aus unterschiedlichen Ländern empfangen. Diese Hotels
können den Reisenden im Bedarfsfall einen Adapterstecker überlassen, welcher einen
Stecker 14a bis 14c der Landesnorm und eine Schuko-Dose 17 aufweist, und ein Dosenteil
15, welches einen Schukostecker 19 und eine Mehrzahl von dreipoligen Steckdosen, darunter
auch jener der Landesnorm des Reisenden aufweist. Dieses Zwischenstecker-Set erlaubt
es den Hoteliers, den Reisenden die für deren mitgeführte elektrischen Geräte richtige
Steckdose zur Verfügung zu stellen.
[0046] Das erfindungsgemässe Dosen-Teil 15 zeichnet sich dadurch aus, dass es jeweils eine
Mehrzahl von wenigstens drei, vorzugsweise wenigstens vier verschiedenen dreipoligen
Steckdosen unterschiedlicher Ländernormen aufweist. Ein erfindungsgemässes Zwischenstecker-Set
kann daher steckerseitig unterschiedliche Stecker-Teile jeweils kombiniert mit einer
Schuko-Dose 17 und dosenseitig unterschiedliche Dosenteile 15 mit dreipoligen Steckdosen
unterschiedlicher Ländernormen jeweils kombiniert mit einem Schuko-Stecker 19 aufweisen.
[0047] Gemäss Figur 12 besitzen die erfindungsgemässen Dosenteile jeweils ein Schuko-Steckergehäuse
101 mit Schuko-Steckkontakten 103 und im Schuko-Steckergehäuse 101 angeordnet eine
Mehrzahl von Klemmen 105,107 zur Aufnahme der Steckerpins von Steckers der unterschiedlichen
Ländernormen. Die Dosenteile 15 können wenige Teile umfassen, nämlich
- das Schuko-Steckergehäuse 101, welches an der Stirnseite den Phasepin 103a und den
Nulleiterpin 103b besitzt,
- eine Dosenplatte 111, welche auf das Steckergehäuse 101 aufsetzbar ist und in welcher
die Einstecköffnungen 29,39,49,59 für die unterschiedlichen Stecker der verschiedenen
Ländernormen ausgebildet sind,
- wenigstens drei Kontaktteile105,107,109, welche die Klemmkontakte für die Aufnahme
der einzelnen Pins bilden und in das Gehäuse 101 einsetzbar sind, und
- einem Niederhalter 113 aus Kunststoff, welcher in das Steckergehäuse 101 einsetzbar
ist.
[0048] Zwischen der Dosenplatte 111 und dem Niederhalter 113 kann zudem eine Kindersicherung
115 vorgesehen sein. Die Kindersicherung 115 ist auf dem Niederhalter 113 in einer
bestimmten Verschieberichtung verschieblich. Die Kindersicherung 115 ist mittels einer
Feder 117, welche sich an der Gehäusewand abstützt, in eine vorgeschobene Endposition
vorgespannt, in welcher die Kindersicherung die Einstecklöcher 29,39,49,59 für die
Phase- und Nulleiterpins mindestens teilweise versperrt. Dies verhindert, dass Kinder
beim Spielen in Kontakt mit den stromführenden Klemmkontakten kommen kann. Werden
die Steckerpins eines Steckers in die Einstecklöcher eingesteckt, so wird die Kindersicherung
entgegen der Kraft der Feder 117 zurückgeschoben. Zu diesem Zweck sind in der Platte
schräge Gleitflächen 120 vorgesehen, welche in der Ruhestellung hinter den Einstecköffnungen
zu liegen kommen.
[0049] Ein Niederhalter 113 stützt sich einends an der Stirnseite des Steckergehäuses 101
und andernends an der Unterseite der Dosenplatte 111 ab. Der Niederhalter 113 besitzt
Arme 116, welche in Nuten 114 an der Innenseite des Steckergehäuses 101 eingreifen
können. Vorsprünge 118 können in entsprechende Aussparungen 122 am oberen Rand des
Gehäuses eingreifen. Dadurch ist der Niederhalter 113 im Gehäuse 101 in der Lage fixiert.
Der Niederhalter 113 kann dabei auch die Funktion haben, den Weg der Klemmkontakte
zu begrenzen.
[0050] An der Unterseite der Dosenplatte 111 sind zwei Einschraubhülsen 125 vorgesehen,
in welche zwei Schrauben 127 von der Stirnseite des Steckergehäuses her eingeschraubt
werden können, um die Dosenplatte 111 am Steckergehäuse zu fixieren.
[0051] Die Dosenteile besitzen lediglich drei Spritzgussteile, nämlich das Steckergehäuse,
in welchem die Pins direkt eingesetzt resp. umspritzt sind, die Dosenplatte und den
Niederhalter. Daneben sind lediglich drei Kontaktelemente vorhanden, an welchen Klemmelemente
für die Aufnahme der Pins der gleichen Art ausgebildet sind. Die Phase- und Nullleiterpins
sind dabei vorzugsweise fest mit den Kontaktelementen verbunden und können in eine
Aussparung im Steckergehäuse eingesetzt werden.
[0052] Das Ausführungsbeispiel gemäss den Figuren 13 bis 15 zeigt einen weiteres Dosenteil,
welches Steckdosen mit den Ländernormen Dänemark 119, Indien 121 und Israel 123 besitzt.
[0053] Das Zwischensteckerset setzt sich aus einem Steckerteil 13 und einem Dosenteil 15
zusammen. Das Steckerteil 13 ist mit wenigstens einem dreipoligen Steckkontakt 20,30,40
oder 50 einer bestimmten Landesnorm am einen Ende und einer dreipoligen Schukosteckdose
17 am anderen Ende des Zwischensteckersets 11 ausgerüstet. Das Dosenteil 15 ist mit
einem dreipoligen Schukostecker 19 und einer dreipoligen Mehrfachsteckdose 16 diverser
Ländernormen ausgerüstet. Das Zwischensteckerset 11 umfasst nur einen einzigen Schukostecker
19, nämlich den am Dosenteil (15) ausgebildeten Stecker. Es ist eine Vorkehrung getroffen,
dass die Polarisierung der Mehrfachsteckdose der Polarisierung der Steckkontakte entspricht.
Legende:
[0054]
- 10
- Symmetrieebene
- 11
- Zwischensteckerset
- 13
- Steckerteil
- 14
- Einfachsteckerteil
- 15
- Steckdosenteil
- 16
- Mehrfachsteckdose
- 17
- Schukodose
- 18
- Einsteckkörper
- 19
- Schukostecker
- 20
- Steckkontakte CH/IT
- 21
- Phasepin CH/IT
- 22
- Nullleiter-Pin CH/IT
- 23
- Erde-Pin CH/IT
- 25
- Einsteckkörper
- 26
- Gleiter des CH/ IT Steckkontakts
- 27
- Betätigungsknopf CH/IT
- 28
- Minipin CH/IT
- 29
- Steckerbuchsen CH/ IT
- 30
- Steckkontakte AU
- 31
- Phasepin AU
- 32
- Nullleiter-Pin AU
- 33
- Erde-Pin AU
- 35
- Abnehmer AU
- 36
- Gleiter des AU Steckkontakts
- 37
- Betätigungsknopf AU
- 38
- Minipin AU
- 39
- Steckerbuchsen AU
- 40
- Steckkontakte UK
- 41
- Phasepin UK
- 42
- Nullleiter-Pin UK
- 43
- Erde-Pin UK
- 46
- Gleiter des UK Steckkontakts
- 47
- Betätigungsknopf UK
- 48
- Minipin UK
- 49
- Steckerbuchsen UK
- 50
- Steckkontakte US
- 51
- Phasepin US
- 52
- Nullleiter-Pin US
- 53
- Erde-Pin US
- 56
- Gleiter des US Steckkontakts
- 57
- Betätigungsknopf US
- 58
- Minipin US
- 59
- Steckerbuchsen US
- 61
- Kragen des Schukosteckers
- 63
- Rückseite des Steckerteils
- 65
- Fortsatz
- 67
- Ausnehmung
- 71
- Erdeklammern
- 73
- Erdepin FR-Norm
- 75
- Stift
- 83
- Erde-Kontaktleiste
- 85
- Schilde
- 87
- Arretierteil
- 89
- Betätigungsknopf
- 91
- Feder
- 93
- Arme des Arretierteils
- 101
- Schukosteckergehäuse
- 103a, 103b
- Schukosteckkontakte (Nullleiter- und Phasenpin)
- 105,107
- Klemmen für Nullleiter- und Phasepins
- 109
- Klemmen für Erdepins
- 111
- Dosenplatte
- 113
- Niederhalter
- 114
- Nuten
- 115
- Kindersicherung
- 116
- Arme des Niderhalters
- 117
- Feder
- 118
- Vorsprünge
- 120
- Gleitflächen an der Kindersicherung (Schliesser)
- 122
- Aussparungen
- 125
- Einschraubhülsen
- 127
- Schrauben
1. Zwischensteckerset (11) als Übergangsstecker zwischen einer Steckdose einer ersten
Norm und einem Stecker einer zweiten Norm umfassend: ein Stecker-Teil (13) mit dreipoligen
Steckkontakten (20,30,40,50) einer bestimmten Norm und einer dreipoligen Schukosteckdose
(17) ausgerüstet ist, oder
- ein Stecker-Teil (13), das mit dreipoligen Steckkontakten (20,30,40,50) unterschiedlicher
Normen und einer dreipoligen Schukosteckdose (17) ausgerüstet ist,
- wobei die Steckkontakte (20,30,40,50) unterschiedlicher Normen gegenüber eines Gehäuses
des Stecker-Teils (13) verschieblich gelagert sind und in eine Passivstellung in das
Gehäuse hinein und in eine Aktivstellung aus dem Gehäuse heraus schiebbar sind, und
- ein Dosen-Teil (15), das mit einem dreipoligen Schukostecker (19) und einer dreipoligen
Mehrfachsteckdose (16) ausgerüstet ist und mit dem Stecker-Teil (13) zur Herstellung
einer elektrischen Verbindung zwischen den dreipoligen Steckkontakten (20,30,40,50)
des Stecker-Teils (13) und der dreiteiligen Mehrfachsteckdose (16) des Dosen-Teils
(15) zusammenwirken kann,
wobei von den verschiedenen Steckkontakten (20,30,40,50) der Schuko-Stecker (19) ausschliesslich
am Dosen-Teil (15) und die Schuko-Steckdose (17) ausschliesslich am Steckerteil (13)
ausgebildet ist.
2. Zwischenstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vorkehrung getroffen ist, so dass der hybride Schukostecker (19)
lediglich in einer Stellung in die Schukosteckdose (17) einsteckbar ist.
3. Zwischensteckerset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein CH-Steckkontakt (20) mit einem CH-Einsteckkörper (25) vorgesehen ist, welcher
CH-Einsteckkörper (25) in das Gehäuse hinein und aus diesem heraus schiebbar ausgebildet
ist, und die Pins (21,22,23) des CH-Steckkontakts (20) entlang eines Schiebewegs in
den CH-Einsteckkörper (25) hinein in eine Passivstellung und aus dem CH-Einsteckkörper
(25) hinaus in eine Aktivstellung schiebbar sind.
4. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Klemmen der Steckerbuchsen (29,39,49,59) der Mehrfachsteckdose (16) innerhalb
des Schuko-Einsteckkörpers (18) angeordnet sind.
5. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schukodose (17) mit einem Erde-Pin (73) französischer Norm ausgebildet ist.
6. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Stecker-Teil (13) ein Fortsatz (65) ausgebildet ist und am Dosenteil (15) eine
den Fortsatz (65) aufnehmende Ausnehmung (67) ausgebildet ist, so dass das Dosenteil
(15) lediglich in einer Stellung in das Steckerteil (13) einsteckbar ist.
7. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein UK-Steckkontakt (40), ein US-Steckkontakt (50) und ein AU-Steckkontakt (30) mit
einer gemeinsamen Symmetrieebene durch die Erde-Pins (33,43,53) vorgesehen sind, und
der Erde-Pin (33,43,53) bezüglich der beiden Pins für Phase (31,41,51) und Nulleiter
(32,42,52) beim AU-Steckkontakt (30) und beim UK-Steckkontakt (40) jeweils auf der
gleichen Seite der beiden Pins für Phase (31,41) und Nulleiter (32,42) angeordnet
ist, hingegen beim US-Steckkontakt (50) im Vergleich zu diesen auf der anderen Seite
seiner Pins für Phase (51) und Nulleiter (52) angeordnet ist.
8. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der FR-Erde-Pin (73) in der Schukodose (17) des Stecker-Teils (13) in der gemeinsamen
Symmetrieebene liegt und bezüglich der beiden Buchsen für Phase und Nulleiter auf
der gleichen Seite liegt, wie der Erde-Pin (53) des US-Steckkontakts (50) bezüglich
seinen Pins für Phase (51) und Nulleiter (52).
9. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bezüglich einer bestimmten Steckernorm die Einsteckbuchsen (29,39,49,59) im Dosenteil
(15) in Bezug auf die Orientierung von Phase, Nulleiter und Erde gleich angeordnet
sind wie die entsprechenden Pins (21,31,41,51,22,32,42,52,23,33,43,53) der Steckkontakte
(20,30,40,50) dieser Norm.
10. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleitkontaktnahme zwischen dem Erde-Pin (33) eines ausschiebbaren Steckkontakts
(30) und einem Gleitlager (75) ausgebildet ist.
11. Zwischensteckerset nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitlager (75) ein Stift ist, welcher bezüglich der Schukodose (17) im Steckerteil
derart angeordnet ist, dass eine Verlängerung des Gleitlagerstifts (75) als FR-Erde-Pin
(73) in die Schukodose (17) hineinragend ausgebildet sein kann.
12. Zwischensteckerset nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitlagerstift (75) sowohl frontseitig im Gehäuse des Steckerteils (13) als
auch rückseitig im Boden der Schukodose (17) festgelegt ist.
13. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der FR-Erde-Pin (73) eine Verlängerung des Gleitlagerstifts (75) ist.
14. Zwischensteckerset nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischensteckerset zweiteilig ist.
15. Steckdosenteil (15)
mit einem Schukosteckergehäuse, an dessen Stirnseite ein Schukostecker ausgebildet
ist, einer Dosenplatte, welche auf der der Stirnseite gegenüberliegenden Rückseite
des Steckergehäuses aufsetzbar ist und an welcher Einstecklöcher einer Mehrzahl von
Steckdosen unterschiedlicher Ländernormen ausgebildet sind, und Klemmkontakten, welche
hinter der Dosenplatte (111)
im Steckergehäuse angeordnet sind für die Aufnahme der Steckerpins der unterschiedlichen
Ländernormen, an der Dosenplatte mindestens vier Steckdosen der Ländernormen CH, IT,
UK, US und AU ausgebildet sind,dass die Erdekontakte in einer gemeinsamen Ebene und
die Phasenpins und Nullleiterpins symmetrisch dazu angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet dass für die Erdepins der CH-, IT-, US- und AU- Norm eine gemeinsame Einstecköffnung in
der Dosenplatte vorgesehen ist.
1. Intermediate plug set (11) as transition plugs between a socket of a first standard
and a connector of a second standard comprising: a connector part (13) equipped with
three-pole plug-in contacts (20, 30, 40, 50) of a certain standard and a three-pole
Schuko type socket (17) or
- a connector part (13) that is equipped with three-pole plug-in contacts (20, 30,
40, 50) of different standards and a three-pole Schuko type socket (17), whereby the
plug-in contacts (20, 30, 40, 50) of different standards are positioned displaceable
with respect to a housing of the connector part (13) and are slidable into a passive
position into the housing and into an active position out of the housing and
- a socket part (15) that is equipped with a three-pole Schuko type connector (19)
and a three-pole multiple plug (17) and that can cooperate with the connector part
(13) for producing an electrical connection between the three-pole plug-in contacts
(20, 30, 40, 50) of the connector part (13) and the three-part multiple plug (16)
of the socket part (16),
whereby among the different plug-in contacts (20, 30, 40, 50) the Schuko type connector
(19) is configured only on the socket part (15) and the Schuko type socket (17) only
on the connector part (13).
2. Intermediate plug set (11) according to claim 1, characterized in that at least one provision is made so that the hybrid Schuko type connector (19) can
be plugged-in only in one position into the Schuko type socket (17).
3. Intermediate plug set (11) according to claim 1, characterized in that a CH plug-in contact (20) with a CH plug-in body (25) is provided, which CH plug-in
body (25) is configured slidable into the housing and out of the housing and the pins
(21, 22, 23) of the CH plug-in contact (20) are slidable along a sliding path into
the CH plug-in body (25) into a passive position and out of the CH plug-in body (25)
into an active position.
4. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 3, characterized in that all the terminals of the female plugs (29, 39, 49, 59) of the multiple plug (16)
are placed inside the Schuko type plug-in body (18).
5. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the Schuko type socket (17) is configured with a French standard grounding pin (73).
6. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that an extension (65) is configured on the connector part (13) and a recess (67) receiving
the extension (65) is configured on the socket part (15) so that the socket part (15)
can be plugged-in into the connector part (13) only in one position.
7. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 6, characterized in that a UK plug-in contact (40), a US plug-in contact (50) and a AU plug-in contact (30)
are provided with a common symmetry plane through the grounding pins (33, 43, 53)
and the grounding pin (33, 43, 53) is placed with respect to both pins for phase (31,
41, 51) and neutral (32, 42, 52) for the AU plug-in contact (30) and for the UK plug-in
contact (40) respectively on the same side of both pins for phase (31, 41) and neutral
(32, 42).
8. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the FR grounding pin (73) in the Schuko type socket (17) of the connector part (13)
is situated in the common symmetry plane and is situated with respect to both female
plugs for phase and neutral on the same side as the grounding pin (53) of the US plug-in
contact (50) with respect to its pins for phase (51) and neutral (52).
9. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 8, characterized in that with respect to a certain plug standard the insert female plugs (29, 39, 49) are
placed in the socket part (15) with respect to the orientation of phase, neutral and
earth in the same way as the corresponding pins (21, 31, 41, 51, 22, 32, 42, 52, 23,
33, 43, 53) of the plug-in contacts (20, 30, 40, 50) of this standard.
10. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 9, characterized in that a sliding contacting is configured between the grounding pin (33) of a slidable plug-in
contact (30) and a slide bearing (75).
11. Intermediate plug set (11) according to claim 10, characterized in that the slide bearing is a pin that is placed with respect to the Schuko type socket
(17) in the connector part in such a way that an extension of the slide bearing pin
(75) can be configured as a FR grounding pin (73) penetrating into the Schuko type
socket (17).
12. Intermediate plug set (11) according to claim 11, characterized in that the slide bearing pin (75) is fixed as well on the front side in the housing of the
connector part (13) as on the rear side in the bottom of the Schuko type socket (17).
13. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 11 or 12, characterized in that the FR grounding pin (73) is an extension of the slide bearing pin (75).
14. Intermediate plug set (11) according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the intermediate plug set is a two-part set.
15. Socket part with a Schuko type connector housing on the front side of which a Schuko
type connector is configured, with a socket plate that can be set on the rear side
of the connector housing opposite the front side and on which insertion holes of a
multitude of sockets of different national standards are configured and with terminal
contacts that are placed behind the socket plate (111) in the connector housing for
receiving the connector pins of the different national standards, at least four sockets
of the national standards CH, IT, UK, US and AU are configured on the socket plate,
that the grounding contacts are placed in a common plane and the phase pins and neutral
pins are placed symmetrically thereto, characterized in that a common insertion opening is provided in the socket plate for the grounding pins
of the CH, IT, US and AU standard.
1. Ensemble de fiches intermédiaires (11) comme fiches de transition entre une prise
d'une première norme et un connecteur d'une seconde norme comprenant : une partie
de connecteur (13) équipée de contacts enfichables tripolaires (20, 30, 40, 50) d'une
norme précise et d'une prise tripolaire à contact de protection (17) ou
- une partie de connecteur (13) qui est équipée de contacts enfichables tripolaires
(20, 30, 40, 50) de différentes normes et d'une prise tripolaire à contact de protection
(17),
cependant que les contacts enfichables (20, 30, 40, 50) de différentes normes sont
positionnés déplaçables par rapport à un boîtier de la partie de connecteur (13) et
coulissants dans une position passive entrant dans le boîtier et dans une position
active sortant du boîtier et
- une partie de prise (15) qui est équipé d'une fiche tripolaire à contact de protection
(19) et d'une prise multiple tripolaire (16) et qui peut coopérer avec la partie de
connecteur (13) pour réaliser une connexion électrique entre les contacts enfichables
tripolaires (20, 30, 40, 50) de la partie de connecteur (13) et la prise multiple
tripolaire (16) de la partie de prise (15),
cependant que parmi les différents contacts enfichables (20, 30, 40, 50) la fiche
tripolaire à contact de protection (19) est configurée uniquement sur la parie de
prise (15) et la prise à contact de protection (17) est configurée uniquement sur
la partie de connecteur (13).
2. Ensemble de fiches intermédiaires selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une disposition est prise si bien que la fiche hybride à contact de protection
(19) ne peut être enfichée que dans une position dans la prise à contact de protection
(17).
3. Ensemble de fiches intermédiaires selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un contact enfichable CH (20) est prévu avec un corps enfichable CH (25), lequel corps
enfichable CH (25) est configuré coulissant dans le boîtier et hors de celui-ci et
les broches (21, 22, 23) du contact enfichable CH (20) peuvent coulisser le long d'une
course coulissante dans le corps enfichable CH (25) dans une position passive et hors
du corps enfichable CH (25) dans une position active.
4. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que toutes les bornes des connecteurs mâles et femelles (29, 39, 49, 59) de la prise
multiple (16) sont placées à l'intérieur du corps enfichable à contact de protection
(18).
5. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la prise à contact de protection (17) est configurée avec une broche de mise à la
terre (73) de norme française.
6. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un prolongement (65) est configuré sur la partie de connecteur (13) et qu'un évidement
(67) qui reçoit le prolongement (65) est configuré sur la partie de prise (15) si
bien que la partie de prise (15) est enfichable dans la partie de connecteur (13)
seulement dans une position.
7. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un contact enfichable UK (40), un contact enfichable US (50) et un contact enfichable
AU (30) sont prévus avec un plan de symétrie commun à travers les broches de mise
à la terre (33, 43, 53) et la broche de mise à la terre (33, 43, 53)est placée, par
rapport aux deux broches pour la phase (31, 41, 51) et le neutre (32, 42, 52) pour
le contact enfichable AU (30) et pour le contact enfichable UK (40) respectivement
sur le même côté des deux broches pour la phase (31, 41) et le neutre (32, 42), par
contre pour le contact enfichable US (50) par rapport à ceux-ci sur l'autre côté de
ses broches pour la phase (51) et le neutre (52).
8. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la broche de mise à la terre FR (73) se situe dans la prise à contact de protection
(17) de la partie de connecteur (13) dans le plan de symétrie commun et se situe,
par rapport aux deux jacks pour la phase et le neutre, sur le même côté que la broche
de mise à la terre (53) du contact enfichable US (50) par rapport à ses broches pour
la phase (51) et le neutre (52).
9. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, par rapport à une norme précise de connecteur, les douilles enfichables (29, 39,
49, 59) dans la partie de prise (15) sont placées de la même manière pour ce qui est
de l'orientation de la phase, du neutre et de la terre, que les broches correspondantes
(21, 31, 41, 51, 22, 32, 42, 52, 23, 33, 43, 53) des contacts enfichables (20, 30,
40, 50) de cette norme.
10. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une prise de contact coulissant est configurée entre la broche de mise à la terre
(33) d'un contact enfichable pouvant sortir par coulissement (30) et un palier lisse
(75).
11. Ensemble de fiches intermédiaires selon la revendication 10, caractérisé en ce que le palier lisse (75) est une broche qui est placée dans la partie de connecteur par
rapport à la prise à contact de protection (17) de telle manière qu'une prolongation
de la broche de palier lisse (75) peut être configurée comme broche de mise à la terre
FR (73) en pénétrant dans la prise à contact de protection (17).
12. Ensemble de fiches intermédiaires selon la revendication 11, caractérisé en ce que la broche de palier lisse (75) est fixée aussi bien sur le côté du front dans le
boîtier de la partie de connecteur (13) qu'également sur le côté arrière dans le fond
de la prise à contact de protection (17).
13. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que la broche de mise à la terre FR (73) est une prolongation de la broche de palier
lisse (75).
14. Ensemble de fiches intermédiaires selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'ensemble de fiches intermédiaires est en deux parties.
15. Partie de prise (15) avec un boîtier de connecteur à contact de protection sur le
côté frontal de laquelle un connecteur à contact de protection est configuré, une
plaque de prise qui peut être posée sur le côté arrière du boîtier de connecteur qui
est en face du côté frontal et sur laquelle des trous d'insertion d'une multitude
de prises de différentes normes nationales sont configurés et avec des contacts de
serrage qui sont placés derrière la plaque de prise (111) dans le boîtier du connecteur
pour recevoir les broches de connecteur des différentes normes nationales, au moins
quatre prises des normes nationales CH, IT, UK, US et AU sont configurées sur la plaque
de prise, que les contacts de mise à la terre sont placés dans un plan de symétrie
commun et les broches de phase et les broches de neutre sont placées symétriquement
par rapport à celui-ci, caractérisée en ce qu'une ouverture d'insertion commune est prévue dans la plaque de prise pour les broches
de mise à la terre de la norme CH, IT, US et AU.