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(11) |
EP 2 298 111 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.2015 Patentblatt 2015/46 |
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Anmeldetag: 14.09.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flexible Innensohle für geschlossene Schuhe
Flexible insole for closed shoes
Semelle intérieure flexible pour chaussures fermées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.09.2009 CH 14292009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
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Patentinhaber: Mafag-Reflexa AG |
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8302 Kloten (CH) |
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Erfinder: |
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- Everz Vaz, Samantha
8008 Zürich (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schneider Feldmann AG
Patent- und Markenanwälte |
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Beethovenstrasse 49
Postfach 2792 8022 Zürich 8022 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 215 995 EP-A1- 1 955 607 FR-A- 1 511 344 US-A1- 2008 295 358
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EP-A1- 1 245 167 DE-A1- 3 508 582 US-A- 5 619 809
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine flexible Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle
für geschlossene Schuhe mit einer einstückigen Grundsohlenlage und darüber direkt
oder indirekt aufkaschierte Decksohle aus atmungsaktivem Material, wobei die einstückige
Grundsohlenlage eine dem Fuss zugewandte Innenfläche und eine dem Fuss abgewandte
Aussenfläche besitzt und die Grundsohlenlage einseitig genoppt ist, wobei die Grundsohlenlage
aus schockabsorbierenden Kunststoff besteht.
[0002] In den letzten Jahren sind auf dem Markt immer mehr Schuhe angeboten worden, die
als atmungsaktiv bezeichnet werden. Insbesondere werden diese Schuhe auch als belüftete
Schuhe bezeichnet. Traditionell erfolgt die Belüftung normalerweise in einem sehr
geringen Mass durch das Oberleder und in einem grösseren Mass durch die Absorbierung
des Schweisses durch die Socken, über die der Schweiss auch nach Aussen transportiert
und dort verdunsten kann. Nur in den wenigstens Fällen erfolgt der Abtransport der
mit Schweiss angereicherten Luft durch die Laufsohle, die in diesem Falle mit entsprechenden
Lüftungsöffnungen versehen ist und wobei auf der Laufsohle eine semipermeable Membrane
angebracht ist.
[0003] Besonders häufig sind jedoch solche Schuhe die als belüftet bezeichnet werden, mit
Innensohlen, beziehungsweise Einlegesohlen versehen, die mit einer gewissen Perforation
versehen ist, die den Anschein der Belüftung erwecken sollen. In Realität ist eine
Innensohle oder Einlegesohle mehrlagig gestaltet und die einzelnen Lagen sind mit
einander vollflächig verklebt, beziehungsweise kaschiert. Bei einer solchen vollflächigen
Verklebung verstopft ein Grossteil der Perforationen und entsprechend ist die Belüftung
äusserst mangelhaft.
[0004] Die eigentlichen Laufsohlen der Schuhe sollen robust und abriebfest sein, was gleichzeitig
praktisch gleichbedeutend ist, dass die Sohle relativ hart ist. Für den Laufkomfort
sollten die Sohlen der Schuhe jedoch zumindest einen Teil der bei jedem Tritt auftretenden
Stösse abfedern. Entsprechend sind auch diverse Laufsohlen bekannt, die zumindest
im Fersenbereich eine Zwischenlage aus schockabsorbierendem Material besitzen. Dieses
Problem über die Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle zu lösen, ist diesseits
nicht bekannt. Nach diesseitigem Wissen sind praktisch alle flexiblen Innensohlen,
beziehungsweise Einlegesohlen mit einer Grundsohlenlage versehen, die einer einzigen
Funktion dienen. Tatsächlich aber konzentrieren sich die Bedingungen einer Sohle für
unterschiedliche Funktionen auf zwei Hauptbereiche, nämlich zum einen im Fersenbereich,
in dem die Transpiration relativ gering ist und in einen vorderen Bereich, in dem
die schockabsorbierende Funktion gering ist, dafür die Transpiration erheblicher ist.
[0005] Aus der
WO-02/11570 ist beispielsweise eine Innensohle für einen Schuh mit einer Grundsohlenlage bekannt,
die von der Aussenfläche nach oben zur Innenfläche erstreckende Noppen aufweist, die
allesamt hohl sind und am Scheitelpunkt der Noppen Lüftungsöffnungen aufweisen. Je
nach Ausführungsbeispiel sind die Noppen entweder über die gesamte Fläche gleich hoch,
oder unterschiedlich hoch gestaltet, wobei die unterschiedlichen Höhen der Noppen
eine fussbettähnliche Struktur der Innensohle bewirkt. Die Funktion der Sohle ist
über die gesamte Fläche hinweg die selbe. Zwar wird im Dokument ausgeführt, dass die
Noppen auch eine schockabsorbierende Wirkung haben, da die Noppen zusammen federn.
Der dabei entstehende Effekt ist aber äusserst kontraproduktiv, da sich in den Hohlräumen
der hohlen Noppen mit Schweiss angereicherte Luft befindet, die nahe der Sättigungsgrenze
liegt, erfolgt bei jedem Tritt eine Kondensation des Schweisses und diese Nässe wird
praktisch bei jedem Tritt auch wieder durch die Poren nach oben gesaugt. Diese Wechselwirkung
wurde erkannt. Entsprechend wird in der
DE202004008508U vorgeschlagen, eine solche Grundsohlenlage mit Noppen derart zu gestalten, dass die
Noppen abwechslungsweise auf der Innenfläche und auf der Aussenfläche angebracht sind.
Auch hier wird vorgeschlagen, die Höhe der Noppen im Verlauf der Sohle zu variieren.
[0006] Die Anmelderin, die sich insbesondere auf die Entwicklung und Vertrieb von Innensohlen,
beziehungsweise Einlegesohlen mit Fussreflexzonenmassage-Erhebungen spezialisiert
hat, hat insbesondere auch festgestellt, dass die Auflage einer solchen Massagelage
über der Grundsohlenlage nochmals die Problematik erschwert, da dies der Belüftung
weiter entgegenwirkt und zum zweiten, weil die Gestaltung von hohlen Noppen, die in
der Höhe so gewählt sind, dass sie eine genügende schockabsorbierende Wirkung haben,
insgesamt für eine Einlegesohle zu dick wird.
[0007] Diese genannte Problematik offenbart deutlich die
US-A-4,896,441. Hier werden auf der Innenfläche, die dem Fuss zugewendete Seite, Noppen in Stiftform
mit gerundeten Enden und rundem Querschnitt angebracht, die unterschiedliche Höhen
und Dicken aufweisen und so ein Fussbett bilden. Eine Variante sieht auch vor, diese
ebenfalls wieder auf der Innenfläche angeordneten Noppen alle gleich hoch zu gestalteten.
Diese letzte Version kann dann, wie bei der Erfindung, auf eine Laufsohle mit orthopädischer
Fussbettgestaltung aufliegen.
[0008] Während die erste Version die beschriebenen Probleme hat, weist die zweite Version
den Nachteil auf, dass der Fuss die Hinterlüftung praktisch abdeckt und diese wirkungslos
ist.
[0009] Schliesslich ist aus der FR 1'511'344 A eine Innensohle gemass dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1 bekannt.
[0010] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine flexible Innensohle, beziehungsweise
Einlegesohle der eingangs genannten Art derart zu gestalten, dass die vorgenannten
Probleme behoben oder zumindest erheblich reduziert werden und besonders preiswest
herstellbar ist.
[0011] Diese Aufgabe löst eine flexible Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle mit den
Merkmalen des Patentanspruches 1.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes wie in den abhängigen
Patentansprüchen beansprucht, sind in der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf
die anliegenden Zeichnungen erläutert.
[0013] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Sicht auf eine Einlage oder Innensohle mit Blick auf die Decksohle;
- Figur 2
- eine ebensolche Einlege- oder Innensohle mit Blick auf die Aussenfläche der Grundsohlenlage;
- Figur 3
- zeigt eine ebensolche Einlege- oder Innensohle gemäss den Figuren 1 und 2 in einer
Seitenansicht; während
- Figur 4
- die Verklebung zwischen der Grundsohlenlage und der Massagelage erläutert.
- Figur 5
- zeigt eine Variante der erfindungsgemässen Sohle bei der die Grundsohlenlage gleich
bleibend gestaltet ist, während die Massagelage anders gestaltet ist und die Verbindung
zwischen den verschiedenen Lagen mittels Nähen erfolgt.
- Figur 6
- zeigt die Sohle gemäss Figur 5 mit Blick auf die Massagelage.
[0014] Prinzipiell ist die Innen- oder Einlegesohle gesamthaft mit 1 bezeichnet. Diese besitzt
immer eine Grundsohlenlage 2. Diese Grundsohlenlage 2 hat eine Aussenfläche 3 und
eine Innenfläche 4. Als Aussenfläche 3 wird die dem Fuss abgewandte Seite bezeichnet,
während als Innenfläche die dem Fuss zugewandte Seite bezeichnet wird. Bevorzugterweise
wird die Aussenfläche 3, also die dem Fuss abgewandte Seite mit Noppen versehen, während
die dem Fuss zugewandte Seit, also die Innenfläche 4 als plane Fläche gestaltet ist.
Die Noppen haben alle eine Grundfläche in der Form von länglichen Rechtecken. Die
Längskanten dieser Grundflächen verlaufen allesamt parallel zueinander und senkrecht
zur Fusslängsrichtung. Man erkennt deutlich, dass die Noppen trotzdem unterschiedliche
Strukturen bilden und so zwei unterschiedliche Funktionszonen formen. Eine erste Funktionszone
20 dient der Schockabsorption und ist mit 20 bezeichnet, während eine zweite Funktionszone
der Hinterlüftung dient und mit 30 bezeichnet ist. Die erste Funktionszone 20 befindet
sich im Fersenbereich, während die zweite Funktionszone 30 den Rest der Sohle abdeckt.
Die Noppen in der ersten Funktionszone, für die Schockabsorption, sind mit 5, jene
in der zweiten Funktionszone für die Hinterlüftung mit 6 bezeichnet. In der Grundgestaltung
sind die Noppen insofern gleich, als das diese immer die Form von rechteckigen Kegelstümpfen
bilden.
[0015] Die Noppen 5 der ersten Funktionszone 20 sind wesentlich grösser als die Noppen 6
in der zweiten Funktionszone. Die Noppen in der ersten Funktionszone 20 dienen wie
bereits erwähnt, der Schockabsorption. Die Grundfläche der Kegelstumpfförmigen Noppen
in der Funktionszone 20 haben ein Seitenverhältnis von etwa 2 zu 3. Die Deckfläche
dieser Noppen in der ersten Funktionszone haben ein Seitenverhältnis von etwa 1 zu
2. Die Noppen 5 in der hier zu beschreibenden Funktionszone für die Schockabsorption
sind so angeordnet, dass die Grundflächen benachbarter Noppen, sowohl an der Längskante
als auch an der Breitkante sich berühren. Folglich sind diese dicht angeordnet. In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel betragen die Längen der Grundflächen der Noppen
15 Millimeter und der Breitkante 10 Millimeter, dem gegenüber sind die Längen der
Deckflächen in diesem Beispiel etwa 10 Millimeter und die Breitkanten 5 Millimeter.
Bei der Schockabsorption verändern die Noppen ihre Form, wobei sie gleichzeitig das
Volumen mindestens annähernd gleichbehalten. Konkret bedeutet dies, dass die Noppen
sich in der Höhe geringfügig ändern, wobei gleichzeitig die geneigten Seitenflächen
der Pyramidenstümpfe sich gerundet nach Aussen wölben. Die bei einem Auftreten erzeugten
Schwingungen werden dabei im Material weitgehend absorbiert. Alle Noppen sind voll
gefüllt und nicht luftdurchlässig. Auch ist der gesamte Fersenbereich, also der Bereich
der ersten Funktionszone 20, frei von Perforationen. Dies macht auch Sinn, da erfahrungsgemäss
die Schweissabsonderung im Fersenbereich gering ist.
[0016] Wie bereits erwähnt, werden die Noppen 6 im zweiten Funktionsbereich 30 wesentlich
kleiner gestaltet. Im Gegensatz zu den Noppen in der Funktionszone 20 für die Schockabsorption,
müssen diese Noppen nur noch geringe Stosskräfte aufnehmen und eine geringe Schwingungsdämpfung
bewirken. Daher werden diese Noppen relativ weit auseinander angeordnet, um so ein
relativ grosses Volumen an Luft bereit zu stellen, um damit eine Sättigung dieser
Luft mit Schweissdampf möglichst zu verhindern. Dies wird dadurch erreicht, dass die
Noppen, die wie die zuvor beschriebenen Noppen 5 in Reihen verlaufen, hier jedoch
distanziert auf der Aussenfläche 3 angeordnet sind. Mit anderen Worten, die Längskanten
und die Breitkanten benachbarter Noppen berühren sich nicht. Die Noppen haben hier
eine Deckfläche, deren Längskanten zu der Breite auch ein Längenverhältnis von 2 zu
1 aufweisen, konkret sind hier die Deckflächen in der Länge etwa 4 Millimeter lang
und in der Breite 2 Millimeter. In der Grundfläche der Pyramidenstümpfe betragen die
Längen der Längskanten 5 Millimeter und die Länge der Breite beträgt 3 Millimeter.
Vergleicht man folglich die Deckflächen der Noppen in der ersten Zone mit den Deckflächen
der Noppen in der zweiten Zone, so haben diese ein Flächenverhältnis von etwa 1 zu
6 im konkreten Fall bevorzugterweise liegt dieses Verhältnis etwa in der Grössenordnung
von 1 zu 4 bis 1 zu 10.
[0017] Die Längskanten benachbarter Noppen 6 im zweiten Funktionsbereich sind um etwa der
Breite der Deckfläche dieser Noppen voneinander beabstandet. Konkret wird dieser Abstand
bevorzugterweise zwischen 1 bis 4 Millimeter liegen. Somit befindet sich zwischen
den Reihen von Noppen ein planer Bereich der Aussenfläche 3 der Grundsohlenlage 2.
Der Sinn der Beabstandung und der Anordnung der Noppen in Reihen, beseht nicht nur
darin, ein möglichst grosses Volumen an Luft zu erzielen unterhalb der Aussenfläche
3 der Grundsohlenlage 2, sondern auch um hierdurch die Abrollbewegung des Fusses zu
erleichtern.
[0018] Des Weiteren sind die Noppen in der zweiten Funktionszone 2 auch noch so angeordnet,
dass die Noppen einer Reihe gegenüber den Noppen der benachbarten Reihe um etwa die
halbe Noppenlänge inklusive des Zwischenraumes zwischen zweier benachbarter Noppen
der gleichen Reihe zu einander versetzt sind. Diese Versetzung bewirkt, dass die Sohle
quer zur Längsrichtung eine genügende Steifigkeit hat, da ein Kippmoment quer zur
Längsrichtung nicht erwünscht ist.
[0019] In dieser zweiten Funktionszone 30, die der Hinterlüftung dient, sind entsprechend
auch Perforationen 7 angebracht. Diese Perforationen 7 sind gleichmässig verteilt.
Sie liegen jeweils zwischen zwei benachbarten Reihen und zwar so, dass sie in der
einen Reihe zwischen zwei benachbarten Noppen und in der davor liegenden Reihe etwa
mittig bezüglich der Längskante jener Noppe angeordnet sind.
[0020] Über der erfindungsgemässen Grundsohlenlage 2 ist eine Massagelage 10 angebracht.
Dies ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. Die Massagelage 10 besteht vorteilhafterweise
aus einem Latex mit feinen, offenen Poren. Eine solche Lage ist atmungsaktiv. Die
Massagelage 10 besitzt Erhebungen 11, die wie in der Figur 1 dargestellt über die
gesamte Innenoder Einlagesohle verteilt angeordnet sind, gemäss der Lehre der Reflexzonenmassage.
Die Verteilung der Erhebungen gemäss der Figur 1 bildet die Verteilung die für ein
allgemeines Wohlbefinden wirksam ist. Damit die Luft aus dem Bereich oberhalb der
Innen- oder Einlegesohle in den Bereich der zweiten Funktionszone 30 gelangen kann,
ist es erforderlich, die Massagelage 10 nicht vollflächig auf die Grundsohlenlage
2 aufzukleben. Die Figur 4 zeigt eine bevorzugte Klebweise. Hier wird die Massagenlage
10 einerseits im Randbereich 14 lediglich dem Rand nach mit Klebstoff versehen. Dieser
Bereich ist mit 14 bezeichnet. Im Fersenbereich kann jedoch der Klebbereich 15 vollflächig
sein, da diese Fläche der ersten Funktionszone 20 entspricht, in der auf luftdurchlassende
Perforationen verzichtet werden kann. Da die Innenfläche 4 der Grundsohlenlage 2 plan
ist, ist auch eine lediglich randseitige Verklebung eine sichere Verklebung, da diese
vollflächig und nicht nur punktuell ist, wie bei bekannten Grundsohlenlagen gemäss
dem Stand der Technik. Über der atmungsaktiven Massagelage 10 ist schliesslich noch
eine Decksohle 13 angebracht. Die Decksohle 13 kann auf der Klebeseite mit einer Pulverpunktbeschichtung
versehen sein, so dass die Sohle gleichmässig mit der Massagelage 10 verbunden ist.
Auch hier ist es aber möglich, die Decksohle 13 lediglich dem Rand entlang mit der
Massagelage zu verkleben. Eine weitere ebenfalls bevorzugte Lösung kann darin bestehen,
dass man alle Lagen miteinander zumindest randständig vernäht. Versuche, bei der man
zusätzlich eine Nähnaht durch alle drei Lagen, auch um die Erhebungen 11 angebracht
hat, haben besonders bevorzugt Resultate ergeben.
[0021] Die Massagelage 10 kann statt mit Erhebungen gemäss der Ausführung, dargestellt in
den Figuren 1 und 3, mit geringfügig erhöhten Massagenoppen realisiert sein, die lediglich
eine geringe Reizung der Fusssohle bewirken. Laut Untersuchungen bewirkt eine solche
Noppung eine Anregung des Verdauungstraktes und soll hierdurch eine Gewichtsabnahme
bewirken. Eine solche Lösung ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Bei diesen Lösungen
besitzt die Decksohle 13 Ausnehmungen 16, die um die genoppten Bereiche 17 verlaufen,
um entsprechend die Massagenoppen 18 freizulassen. Auch hier ist deutlich erkennbar,
dass die Decksohle 13, die Massagelage 10 und die Grundsohlenlage 2 mittels Nähte
19 miteinander verbunden sind. Diese Nähte 19 verlaufen einerseits der gesamten Sohlenkontur
entlang und zum andern der Kontur der verschiedenen genoppten Bereiche 17 an den Rändern
der Ausnehmung 16 entlang.
[0022] Schliesslich sei noch auf die verschiedenen bevorzugten Materialien hingewiesen.
Wie bereits erwähnt, wird die Decksohle bevorzugterweise aus Leder oder textilen Material
gefertigt. Diese Materialien sind nicht nur atmungsaktiv, sondern auch feuchtigkeitsabsorbierend.
Hierdurch wird die Nässe von der Haut aufgenommen und verdunstet durch die atmungsaktiven
Lagen hindurch in die Funktionszone für die Hinterlüftung gefördert. Entsprechend
kann auch die Decksohle 13 mit Perforationen zusätzlich versehen sein. Diese Perforationen
sind bei der hier bevorzugten Materialwahl nicht zwingend und werden auch lediglich
im vorderen Fussbereich angebracht, wie dies die Figur 1 zeigt.
[0023] Die Massagelage wird bevorzugterweise aus Latex gefertigt. Andere Elastomere, beispielsweise
synthetischer Kautschuk, thermoplastischer Kautschuk oder Blockcopolimere sowie Thermoplaste
kommen in Frage, wobei man diesen Materialien bevorzugterweise antibakterielle Zusätze
beigibt. Ist die Massagelage 10 in der Ausführung gemäss den Figuren 5 und 6 realisiert,
also mit Noppen versehen, so kommen die nicht besonders abriebfesten Latexversionen
kaum in Frage.
[0024] Für die Grundsohlenlage 2 kommen insbesondere Elastomere in der Form von Thermoplaste
und Blockcopolimere in Frage. Die hier angegeben Materialien sind lediglich Beispiele,
wobei der Fachmann auf dem Gebiet der Sohlenfertigung die Materialwahl nach seinen
eigenen Erfahrungen variieren kann.
Bezugszeichenliste:
[0025]
- 1
- Innen- oder Einlegesohle
- 2
- Grundsohlenlage
- 3
- Aussenfläche Fussabgewandte Seite
- 4
- Innenfläche Fusszugewandte Seite
- 20
- Funktsionszone für Schockabsorption
- 30
- Funktionszone für Hinterlüftung
- 5
- Noppen in erster Funktionszone
- 6
- Noppen in zweiter Funktionszone
- 7
- Perforationen
- 10
- Massagelage
- 11
- Erhebungen
- 12
- Perforationen
- 13
- Decksohle
- 14
- Klebebereich Massagesohlenlage auf Grundsohlenlage Rand
- 15
- Fersenklebbereich
- 16
- Ausnehmungen
- 17
- genoppter Bereich
- 18
- Massagenoppen
- 19
- Nähnaht
1. Flexible Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) mit einer einstückigen Grundsohlenlage
(2) und darüber direkt oder indirekt aufkaschierte Decksohle (13) aus atmungsaktiven
Material, wobei die einstückige Grundsohlenlage (2) eine dem Fuss zugewandte Innenfläche
(4) und eine dem Fuss abgewandte Aussenfläche (3) besitzt, und die Grundsohlenlage
(2) einseitig genoppt (5, 6) ist, wobei die Grundsohlenlage (2) aus schockabsorbierendem
Kunststoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundsohlenlänge auf der Aussenfläche (3) in zwei funktional unterschiedliche
Zonen (20, 30), mit überall gleich hohen Noppen versehen, unterteilt ist, wobei im
Fersenbereich grossflächige pyramidenstumpfförmige Noppen (5) eine erste, schockabsorbierende
Zone (20) bilden und der übrige Bereich als zweite Hinterlüftungszone (30) gestaltet
ist, wobei die Noppen (6) hier eine gleichartige Grundform aufweisen, jedoch die obere
Deckfläche der pyramidenstumpfförmigen Noppen (5) in der schockabsorbierenden Zone
zwischen 4 bis 10 mal grösser sind als die Deckflächen der Noppen (6) in der Hinterlüftungszone
(30), wobei in der Hinterlüftungszone (30) zwischen den Noppen Perforationen (7) angeordnet
sind, wobei die Grundsohlenlage (2) aus einem Plattenmaterial gestanzt oder geschnitten
ist.
2. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (5, 6) auf der Aussenfläche (3) der Grundsohlenlage (2) aufgebracht sind
und auf der Innenfläche (4) eine Massagelage (10) aus geschäumten Material angebracht
ist, die mit einzelnen Erhebungen (11) im Bereich von Fussreflexmassagezonen versehen
ist und die Decksohle(13) darüber angebracht ist.
3. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagelage (10) auf der Innenfläche (4) der Grundsohlenlage (2) lediglich entlang
einem Streifen (14) der äusseren Kontur angeklebt ist.
4. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Noppen (5, 6) in beiden Zonen rechteckige Grundflächen aufweisen, deren
Längskanten quer zur Längsrichtung der Grundsohlenlage (2) verlaufen und die Noppen
(5. 6) in Reihen quer zur Längsrichtung angeordnet sind.
5. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (5) im Fersenbereich so angeordnet sind, dass die Längskanten und die
Querkanten der Grundflächen benachbarter Noppen zusammenfallen.
6. Innensohlen, beziehungsweise Einlegesohlen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (6) in der Hinterlüftungszone (30) so angeordnet sind, dass die Grundflächen
der Noppen (6) zweier benachbarter Reihen um mindestens annähernd der Breite dieser
Noppen distanziert sind.
7. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (6) im Hinterlüftungsbereich (30) in jeweils zwei benachbarten Reihen
um die halbe Länge versetzt angeordnet sind.
8. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagelage (10) aus Latex gefertigt ist.
9. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagelage (10) aus offenporigen Latex gefertigt ist.
10. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Decksohle (13) aus Leder gefertigt ist.
11. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Decksohle (13) aus textilen Material gefertigt ist.
12. Innensohle, beziehungsweise Einlegsohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenfläche (4) der Grundsohlenlage (2) eine Massagelage (10) aus Kunststoff
befestigt ist, die im Fussreflexzonenbereich mit niederen Noppen (18) versehen ist
und die noppenfreien Zonen mit einer Decksohle (13) bedeckt ist, die mit der Grundsohlenlage
(2) vernäht (19) ist.
13. Innensohle, beziehungsweise Einlegesohle (1) nach Anspruch 2 oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagelage (10) mit der Grundsohlenlage (2) vernäht (19) ist.
1. A flexible insole or insertable sole (1) comprising a one-piece base insole layer
(2) and an upper sole (13) made of breathable material, which is directly or indirectly
laminated thereabove, wherein the one-piece base insole layer (2) has an inner surface
(4) facing the foot and an outer surface (3) facing away from the foot and the base
insole layer (2) protrudes on one side (5, 6), wherein the base insole layer (2),
is made of shock-absorbing synthetic material characterized in that the outer surface (3), is divided into two functionally different zones (20, 30)
comprising protrusions having the same height all-around, wherein large-surface frustoconical
protrusions (5) form a first shock-absorbing zone (20) in the heel area and the remaining
area is designed as second ventilation zone (30), wherein the protrusions (6) here
encompass a similar basic design, but the upper cover surface of the truncated pyramidical
protrusions (5) in the shock-absorbing zone are between 4 to 10 times greater than
the cover surfaces of the protrusions (6) in the ventilation zone (30), wherein perforations
(7) are arranged between the protrusions in the ventilation zone (30) and that the
base insole layer (2) is punched or cut from a plate material.
2. The insole or insertable sole (1) according to claim 1, characterized in that the protrusions (5, 6) are attached to the outer surface (3) of the base insole layer
(2) and a massage layer (10), which is made of foamed material and which is provided
with individual elevations (11) in the area of foot reflex massage zones is attached
to the inner surface (4) and the upper sole (13) is attached thereabove.
3. The insole or insertable sole (1) according to claim 2, characterized in that the massage layer (10) on the inner surface (4) of the base insole layer (2) is only
adhered along a strip (14) of the outer contour.
4. The insole or insertable sole (1) according to claim 1, characterized in that all of the protrusions (5, 6) encompass rectangular surface areas, the longitudinal
edges of which run at right angles to the longitudinal direction of the base insole
layer (2) in both zones and the protrusions (5, 6) are arranged in rows at right angles
to the longitudinal direction.
5. The insole or insertable sole (1) according to claim 4, characterized in that the protrusions (5) in the heel area are arranged such that the longitudinal edges
and the transverse edges of the surface areas of adjacent protrusions coincide.
6. The insole or insertable sole (1) according to claim 4, characterized in that the protrusions (6) in the ventilation zone (30) are arranged such that the surface
areas of the protrusions (6) of two adjacent rows are spaced apart by at least approximately
the width of these protrusions.
7. The insole or insertable sole (1) according to claim 4, characterized in that the protrusions (6) in the ventilation area (30) are in each case arranged in two
adjacent rows so as to be offset by half the length.
8. The insole or insertable sole (1) according to claim 2, characterized in that the massage layer (10) is made of latex.
9. The insole or insertable sole (1) according to claim 8, characterized in that the massage layer (10) is made of open-pored latex.
10. The insole or insertable sole (1) according to claim 1, characterized in that the upper sole (13) is made of leather.
11. The insole or insertable sole (1) according to claim 1, characterized in that the upper sole (13) is made of textile material.
12. The insole or insertable sole (1) according to claim 1, characterized in that a massage layer (10) made of synthetic material, which is provided with low protrusions
(18) in the foot reflex zone area and the protrusion-free zones are covered with an
upper sole (13), which is sewn (19) to the base insole layer (2), is attached to the
inner surface (4) of the base insole layer (2).
13. The insole or insertable sole (1) according to claim 2 or claim 14, characterized in that the massage layer (10) is sewn (19) to the base insole layer (2).
1. Semelle intérieure flexible, ou semelle d'insertion (1), avec une couche de semelle
de base d'un seul tenant (2) et une couche de recouvrement (13) en une matière respirante
contrecollée directement ou indirectement dessus, la couche de semelle de base d'un
seul tenant (2) possédant une surface intérieure (4) tournée vers le pied et une surface
extérieure (3) tournant le dos au pied, et la couche de semelle de base (2) étant
nopée unilatéralement (5, 6), la couche de semelle de base (2) se composant de plastique
absorbant les chocs,
caractérisée en ce que la longueur de la semelle de base est subdivisée, sur la surface extérieure (3),
en deux zones fonctionnellement différentes (20, 30) munies de nopes ayant partout
la même hauteur, des nopes (5) à grande surface en forme de pyramide tronquée formant,
dans la région du talon, une première zone d'absorption des chocs (20) et le reste
de la région étant réalisé en tant que deuxième zone de ventilation arrière (30),
les nopes (6) présentant ici une forme de base identique, la surface de recouvrement
supérieure des nopes (5) en forme de pyramide tronquée étant cependant 4 à 10 fois
plus grande dans la zone d'absorption des chocs que les surfaces de recouvrement des
nopes (6) dans la zone de ventilation arrière (30), des perforations (7) étant disposées
entre les nopes dans la zone de ventilation arrière (30), la couche de semelle de
base (2) étant estampée ou découpée à partir d'un matériau en plaque.
2. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les nopes (5, 6) sont appliquées sur la surface extérieure (3) de la couche de semelle
de base (2) et en ce qu'une couche de massage (10) en une matière expansée est appliquée sur la surface intérieure
(4), laquelle couche de massage est munie de bosses (11) individuelles dans la région
de zones de massage de réflexologie plantaire et en ce que la semelle de recouvrement (13) est mise en place par-dessus.
3. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que la couche de massage (10) est collée sur la surface intérieure (4) de la couche de
semelle de base (2) simplement le long d'une bande (14) du contour extérieur.
4. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ensemble des nopes (5, 6) dans les deux zones présentent des surfaces de base rectangulaires
dont les arêtes longitudinales s'étendent transversalement à la direction longitudinale
de la couche de semelle de base (2), et les nopes (5, 6) étant disposées en rangées
transversalement à la direction longitudinale.
5. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que les nopes (5) dans la région du talon sont disposées de manière à ce que les arêtes
longitudinales et les arêtes transversales des surfaces de base de nopes voisines
coïncident.
6. Semelles intérieures, ou semelles d'insertion (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que les nopes (6) dans la zone de ventilation arrière (30) sont disposées de manière
à ce que les surfaces de base des nopes (6) de deux rangées voisines sont espacées
au moins approximativement de l'ordre de la largeur de ces nopes.
7. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que les nopes (6) dans la zone de ventilation arrière (30) sont respectivement disposées
dans deux rangées voisines de manière décalée de l'ordre de la moitié de la longueur.
8. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que la couche de massage (10) est fabriquée en latex.
9. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que la couche de massage (10) est fabriquée en latex à pores ouverts.
10. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la semelle de recouvrement (13) est fabriquée en cuir.
11. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la semelle de recouvrement (13) est fabriquée en une matière textile.
12. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une couche de massage (10) en plastique est fixée sur la surface intérieure (4) de
la couche de semelle de base (2), laquelle couche de massage est munie de nopes (18)
à faible hauteur dans la région de la zone de réflexologie plantaire et en ce que les zones sans nopes sont recouvertes d'une semelle de recouvrement (13) qui est
cousue (19) avec la couche de semelle de base (2).
13. Semelle intérieure, ou semelle d'insertion (1) selon la revendication 2 ou la revendication
14, caractérisée en ce que la couche de massage (10) est cousue (19) avec la couche de semelle de base (2).
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