[0001] Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, insbesondere einen Stuhl, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Sitzmöbel ist beispielsweise aus der
DE 198 23 632 C1 bekannt. Bei diesem bekannten Stuhl ist ein Kraftspeicher in Form einer Zugfeder
ausgebildet, die bei Belastung des Sitzes vorgespannt wird, so dass diese Vorspannung
abhängig vom Gewicht der sitzenden Person ist. Da der Lehnenträger und somit die Lehne
gegen die Wirkung des Kraftspeichers geneigt wird, ist somit die Rückstellkraft für
die Lehne ebenfalls abhängig von dem Gewicht.
[0003] Andererseits wird die Gewichtskraft bei der bekannten Vorrichtung nicht effektiv
ausgenutzt, da bei dieser Vorrichtung die Belastung des Kraftspeichers über den vorderen
Bereich des Sitzes erfolgt, das heißt des Oberschenkelbereichs der sitzenden Person.
[0005] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sitzmöbel mit gewichtsabhängiger
Rückstellkraft für die Lehne anzugeben, die sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet
und mit der die Gewichtskraft effizient genutzt werden kann.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Patentanspruches 1; die
abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0007] Erfindungsgemäß wird von dem bekannten Prinzip, den Kraftspeicher durch die Gewichtskraft
der sitzenden Person vorzuspannen, abgewichen, und es wird demgegenüber vorgeschlagen,
eine Neigungsbewegung der Lehne und damit des Lehnenträgers in eine Hubbewegung für
den Sitz umzusetzen. Somit wird bei einer Neigung der Lehne der gesamte Sitz mit der
darauf sitzenden Person angehoben, so dass die gesamte Gewichtskraft zur Aufbringung
der Rückstellkraft für die Lehne ausgenutzt werden kann.
[0008] Die Umsetzung kann dabei beispielsweise über einen Hebelmechanismus oder über eine
Kulissenführung des Sitzes beziehungsweise des Sitzträgers erfolgen.
[0009] Ein platzsparender Aufbau ergibt sich insbesondere durch Verwendung von Wendelfedern
als Kraftspeicher.
[0010] Dynamisches Sitzen wird dadurch unterstützt, dass der Sitz flexibel ausgebildet ist
und einen Steg im mittleren Bereich aufweist, wobei der hintere Bereich des Sitzes
absenkbar ausgestaltet ist. Um die Absenkung im hinteren Bereich des Sitzes zu ermöglichen,
weist ein flexibler Sitzpolsterträger im Seitenbereich Schlitze auf, die von den Kanten
in Richtung zur Mitte verlaufen, wobei die Schlitze im mittleren bis hinteren Bereich
des Sitzpolsterträgers angeordnet sind und die Länge der Schlitze mit wachsendem Abstand
zur Hinterkante des Sitzpolsterträgers kleiner wird.
[0011] Die Flexibilität des Sitzpolsterträgers kann erhöht werden, indem beispielsweise
im Bereich der Sitzbeinhöcker Perforationen vorgesehen sind, wobei die Perforationen
durch Schlitze gebildet sind, die parallel zur Hinterkante des Sitzpolsterträgers
verlaufen, und/oder Schlitze, die parallel zu den Seitenkanten verlaufen.
[0012] Insbesondere bei schweren/leichten Personen kann die rein Gewichtskraft abhängige
Rückstellkraft als zu groß/klein empfunden werden. Erfindungsgemäß wird deshalb der
Einsatz eines zweiten Kraftspeichers vorgeschlagen, der bei Bedarf die Hubbewegung
unterstützt/behindert, so dass die Rückstellkraft verkleinert/vergrößert wird.
[0013] Dazu ist der zweite Kraftspeicher vorzugsweise einstellbar.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kraftspeicher verschwenkbar gelagert
und kann bei einer Verschwenkung oder bei einer Bewegung der Lehne vorgespannt werden.
[0015] Insbesondere bei Arbeiten an Computerbildschirmen wird es als angenehm empfunden,
wenn der Sitz des Sitzmöbels nach vorne abgesenkt werden kann. Die Erfinder haben
erkannt, dass beim Zurücklehnen in der geneigten Position des Sitzes ein unangenehmes
Gefühl des "Herausrutschens" aus dem Sitz entstehen kann. Erfindungsgemäß wird deshalb
vorgeschlagen, eine Rückstellvorrichtung vorzusehen, die bei einer Hubbewegung des
Sitzträgers die Absenkung zwangsweise aufhebt, wobei die Rückstellvorrichtung vorzugsweise
einen Hebelmechanismus aufweist.
[0016] Abhängig von der konkreten Ausgestaltung können als Kraftspeicher beispielsweise
Zugfedern, Druckfedern, Gasdruckelemente, Torsionsfedern, Schenkelfedern etc. eingesetzt
werden.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
Dabei zeigen
- Figur 1
- eine Explosionsdarstellung der Grundelemente einer Sitzmechanik,
- Figur 2
- eine perspektivische Draufsicht auf die montierte Sitzmechanik,
- Figuren 3-6
- verschiedene Seiten- bzw. Seitenschnittdarstellungen,
- Figur 7
- ein Mittelschnitt des Bürodrehstuhls,
- Figur 8
- eine Seitendarstellung des Bürodrehstuhls ohne Sitzpolster,
- Figur 9
- eine Perspektivdarstellung des Rahmenaufbaus des Bürodrehstuhls und
- Figur 10
- eine Draufsicht auf die Rahmenkonstruktion.
[0018] In dem vorstehenden Text ergeben sich die Definitionen von "vorne", "hinten", "oben"
etc. aus der Normalposition des Stuhls.
[0019] Figur 4 zeigt eine Seitendarstellung einer Sitzmechanik mit einem Sitzträger 1 auf
dem ein Sitz (nicht dargestellt) montiert wird, mit einer Blende 10, wobei an dem
Sitzträger 1 ein Lehnenträger 3 über eine Kupplungsachse 7 schwenkbar montiert ist.
Der Lehnenträger 3 trägt eine nicht dargestellte Rückenlehne, wobei in der Darstellung
der Figur 4 sich die Sitzmechanik in der Normalposition, das heißt der aufgerichteten
Lehne befindet.
[0020] Figur 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung und zeigt zusätzlich zu dem
Lehnenträger 3 und dem Sitzträger 1 einen Hauptträger 9 sowie einen vorderen Lenker
und einen mittleren Lenker 17.
[0021] Der Hauptträger 9 trägt die gesamte Sitzmechanik und wird über eine Bohrung 11 in
an sich bekannter Weise mit einer Stuhlsäule verbunden.
[0022] In montiertem Zustand ist der Sitzträger 1 über den vorderen Lenker 15 mit dem Hauptträger
9 verbunden, und zwar über Lagerbohrungen 19, die mit Lagerbohrungen 21 am Hauptträger
fluchten, und über Lagerbohrungen 23, die mit entsprechenden Lagern (nicht dargestellt)
am Sitzträger fluchten. Des Weiteren ist im montierten Zustand der Lehnenträger 3
am Hauptträger 9 schwenkbar befestigt, und zwar über Lagerbohrungen 25, die mit Lagerbohrungen
27 am Hauptträger fluchten, wobei diese Lagerbohrungen eine Hauptachse 13 (vergleiche
Figur 4) definieren.
[0023] Des Weiteren ist der Lehnenträger 3 über Lageraugen 26 an entsprechenden Lagern am
Sitzträger befestigt, so dass der Lehnenträger bezüglich des Sitzträgers schwenkbar
ist. Die Lageraugen 26 sind gegen die Lagerbohrungen 25 versetzt angeordnet, so dass
der Lehnenträger 3 selbst einen hinteren Lenker bildet.
[0024] Figur 2 zeigt den Sitzträger 1 und den Lehnenträger 3 in montiertem Zustand. Zusätzlich
dargestellt sind Wendelfedern 33, die im Lehnenträger 3 gelagert sind und deren Schenkel
sich in einem Widerlager 35 des Lehnenträgers 3 abstützen, wobei die Schenkel am anderen
Ende der Wendelfedern sich am Hauptträger abstützen (nicht dargestellt).
[0025] Im Sitzträger 1 sind Federpakete 37 verschwenkbar aufgenommen, wobei die Federpakete
einerseits an einer verschiebbaren Achse 39 angreifen, andererseits an einem Widerlager
43 des Hauptträgers 9 (Figur 6). Die verschiebbare Achse 39 ist beiderseits auf Kurvenbahnen
47 gelagert und kann über einen Betätigungshebel 41 auf der Kurvenbahn verschoben
werden. Die Kurvenbahn 47 hat im Verlauf unterschiedliche Abstände hinsichtlich des
Widerlagers 43, so dass die Federpakete 37 in unterschiedlichen Stellungen unterschiedlich
belastet sind, beispielsweise in drei Positionen, das heißt einer ersten Position
ohne Belastung, einer zweiten Position mit mittlerer Belastung und einer dritten Position
mit hoher Belastung. Hier wirken die Federpakete als Zugfedern, und unter Belastung
wirken Zugkräfte zwischen dem Sitzträger und dem Hauptträger. Hierzu sei noch angemerkt,
dass vom inneren Aufbau die Federpakete 37 so gestaltet sind, das Federelemente in
Form von Druckfedern ausgebildet sind, da bei dieser Gestaltung eine höhere Belastbarkeit
und eine höhere Standzeit erzielt werden können.
[0026] Wie bereits erläutert, zeigt Figur 4 die Sitzmechanik im Normalzustand, das heißt
mit aufgerichteter Lehne. Demgegenüber zeigt Figur 6 die Position der Sitzmechanik
mit maximal nach hinten geneigter Lehne, wobei der Sitzträger 1 gegenüber Figur 4
parallel angehoben ist, und zwar im hinteren Bereich über den hinteren Lenker, wie
sich aus der Position der Achsen 13 und 7 ergibt, und im vorderen Bereich über den
vorderen Lenker 15, wie sich aus dessen Stellung ergibt. Dabei werden die Wendelfedern
35 belastet und bewirken eine Rückstellkraft auf den Lehnenträger 3, die zusätzlich
über den vorderen und den hinteren Lenker durch die auf den Sitz wirkende Gewichtskraft
verstärkt wird, wobei, wie erwähnt, über die Federpakete 37 die Rückstellkraft verändert
werden kann.
[0027] Wie insbesondere aus der Figur 5 ersichtlich ist, die die gleiche Stellung der Sitzmechanik
wie Figur 6 zeigt, ist der vordere Lenker 15 am Sitzträger in Langlöchern 49 gelagert.
In der Normalposition gemäß Figur 4 und in Positionen, in denen der Sitzträger 1 angehoben
ist, ist die Lage des Lenkers 15 in den Langlöchern 49 in der unteren Position der
Langlöcher arretiert. In der Normalposition der Figur 4 kann diese Arretierung aufgehoben
werden, und der Sitzträger kann nach vorne geneigt werden, wie in Figur 3 dargestellt
ist. Diese Sitzposition ist besonders für Arbeiten an Computerbildschirmen etc. geeignet.
Da diese Position des Sitzträger ungünstig ist, wenn die Lehne nach hinten geneigt
wird, wird erfindungsgemäß der Sitzträger zwangsweise in die Horizontalposition verschoben,
wenn der Lehnenträger verschwenkt wird. Dazu sind Hebel 51 vorgesehen, die einerseits
am Hauptträger 9 angreifen, andererseits am Sitzträger 1, und die bewirken, dass zwangsweise
die Vorderkante des Sitzträgers angehoben wird. Dabei kann der vordere Lenker im unteren
Bereich der Langlöcher 49 arretiert werden.
[0028] Wie insbesondere aus der Figur 1 ersichtlich ist, hat der mittlere Lenker 17 je einen
Hebel 51. Der mittlere Lenker 17 ist in Befestigungslaschen 31 gelagert, die am Sitzträger
befestigt sind. Die Hebel 51 tragen jeweils an dem den Befestigungslaschen 31 abgewandten
Ende Lagerzapfen 29, die im Hauptträger gelagert sind.
[0029] Die hier dargestellte Sitzmechanik ist insbesondere für Bürodrehstühle geeignet,
kann aber auch bei anderen Sitzmöbeln wie 4-Beinstühlen, Sesseln, Sofas und dergleichen
eingesetzt werden.
[0030] Gemäß Figur 7 umfasst ein Bürostuhl die beschriebene Sitzmechanik, einen Sitz 61
mit einem Sitzpolsterträger 65 und einem Sitzpolster 63 und einen Lehnenrahmen 67.
Der Sitz 61 ist auf dem Sitzträger 1 nach vorn bzw. hinten verschiebbar gelagert,
wobei der Lehnenrahmen 67 über den Lehnenträger mit dem Hauptträger 9 verbunden ist,
der an einer Stuhlsäule 73 befestigt ist.
[0031] Am Lehnenrahmen 67 ist schwenkbar ein Lehnenunterrahmen 77 angebracht, der an seinem
unteren Ende mit der Hinterkante des Sitzes 61 verbunden ist. Ferner ist eine Lordosestütze
75 vorgesehen, die an einem Lordosestützenträger aus einem Querträger 81 und einem
Längsträger 83 angebracht ist.
[0032] Die Anordnung der letztgenannten Elemente ist insbesondere aus der perspektivischen
Darstellung der Figur 9 ersichtlich, die die Rahmenkonstruktion des Stuhls ohne Sitzpolster
zeigt. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass sich der Querträger 81 zwischen
zwei Holmen des Lehnenrahmens 67 erstreckt. In der Mitte des Querträgers 81 ist der
Längsträger 83 befestigt, der sich zu einem quer verlaufenden Holm des Lehnenunterrahmens
77 erstreckt. Des Weiteren weist der Längsträger 89 eine Teleskopverbindung 85 auf.
[0033] Der Lehnenrahmen 77 ist seinerseits über eine Gelenkverbindung 89 aus Lamellen mit
dem Lehnenrahmen 77 verbunden.
[0034] Figur 9 zeigt ferner, dass der Sitzpolsterträger 65 als eine Platte ausgebildet ist,
die aus flexiblem Material gefertigt ist und in der Mitte einen von vorn nach hinten
sich erstreckenden Steg 91 aufweist. Der Steg 91 liegt auf dem Sitzträger 1 auf (Figur
7), und kann aber auch mit diesem und mit der Sitzmechanik 79 verbunden sein. Durch
das Aufliegen und die Flexibilität wird bei wechselnder Rechts-/Links-Belastung dynamisches
Sitzen gefördert.
[0035] Im Bereich der Sitzbeinhöcker ist der Sitzpolsterträger mit Schlitzen 95 versehen,
die sich parallel zu den Seitenkanten des Sitzpolsterträgers erstrecken, sowie mit
Schlitzen 97, die sich parallel zu dessen Hinterkante erstrecken, um die Flexibilität
weiter zu erhöhen.
[0036] Im Bereich der Seitenkanten ist der Sitzpolsterträger 65 mit Schlitzen 99 versehen,
die sich von der Seitenkante in Richtung auf den Steg 91 erstrecken. Die Länge dieser
Schlitze 99 nimmt zu, je näher sie an die Hinterkante des Sitzpolsterträgers 65 angeordnet
sind.
[0037] Wie durch den Doppelpfeil in Figur 8 dargestellt ist, die den Stuhl ohne Sitzpolster
zeigt, ist der Sitzpolsterträger 65 in Tiefenrichtung des Stuhls verschiebbar gelagert.
Dabei folgt der Lehnenunterrahmen 77 einer Bewegung des Sitzpolsterträgers 65, so
dass kein horizontaler Spalt entstehen kann. Figur 8 zeigt den Sitzpolsterträger 5
in einer mittleren Position.
[0038] Hierzu sei noch angemerkt, dass im Gebrauchszustand des Stuhls der Lehnenträger mit
einer Bespannung, Polsterung oder dergleichen versehen ist.
[0039] Der Sitzpolsterträger 65 ist an seitlichen Führungen 105 (Figur 1) an der Sitzmechanik
verschiebbar gelagert, wobei in der Normalposition, das heißt mit nicht geneigter
Lehne, der Steg 91 auf der Sitzmechanik 79 aufliegt.
[0040] Insbesondere aus Figur 9 ist ersichtlich, dass der Sitzpolsterträger 65 nicht als
ebene Platte sondern als gewölbte Platte ausgebildet ist, wobei insbesondere die Seitenbereiche
des Sitzpolsterträgers 65 in der Normalposition nach oben gewölbt sind. Wird der Sitzpolsterträger
durch die Sitzmechanik 79 angehoben, hebt sich der Steg 91 von der Oberfläche der
Sitzmechanik 79, und die Wölbungen werden abhängig vom Körpergewicht der sitzenden
Person nach unten gedrückt und somit ausgeglichen. Dies wird durch die Anordnung der
Schlitze 99 und deren Formgebung unterstützt, so dass der Ausgleich insbesondere im
hinteren Bereich des Sitzes erfolgt und somit die Sitzfläche insbesondere im hinteren
Bereich abgesenkt wird, wodurch der Sitzkomfort beim Zurücklehnen erhöht wird.
1. Sitzmöbel, insbesondere Bürodrehstuhl mit einer Sitzmechanik mit einem bewegbaren
Sitzträger (1) und einem Lehnenträger (3), die auf einem Hauptträger (9) montiert
sind, wobei der Lehnenträger (3) gegen die Wirkung eines Kraftspeichers um eine horizontale
Schwenkachse (13) verschwenkbar ist, Sitzträger (1) und Lehnenträger (3) miteinander
gekoppelt sind und ein Hubmechanismus (15, 17) eine Verschwenkung des Lehnenträgers
(3) in eine Hubbewegung des Sitzträgers (1) umsetzt, gekennzeichnet durch einen auf dem Sitzträger (1) montierten Sitz (61), der im hinteren Bereich absenkbar
ist, wobei der Sitz (61) einen flexiblen Sitzpolsterträger (65) mit einem Steg (91)
im mittleren Bereich aufweist, wobei der Sitzpolsterträger im Seitenbereich Schlitze
(99) aufweist, die von den Kanten in Richtung zur Mitte verlaufen, wobei die Schlitze
im mittleren bis hinteren Bereich des Sitzpolsterträgers angeordnet sind und wobei
die Länge der Schlitze (99) mit wachsendem Abstand zur Hinterkante des Sitzpolsterträgers
(65) kleiner wird.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus Hebel aufweist, die den Sitzträger (1) mit dem Hauptträger (9)
verbinden.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher (33) mindestens eine Schenkelfeder aufweist, die einerseits am
Lehnenträger (3) andererseits am Hauptträger (9) angreift.
4. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen zweiten Kraftspeicher (37), der einerseits am Sitzträger (1), andererseits
am Hauptträger (9) angreift.
5. Sitzmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des zweiten Kraftspeichers (37) einstellbar ist.
6. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kraftspeicher verschwenkbar angeordnet ist.
7. Sitzmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kraftspeicher einerseits in einer Schwenkachse, andererseits an einer
Kurvenführung (47) gelagert ist.
8. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Neigungsvorrichtung zur Absenkung der Vorderkante des auf den Sitzträger (1)
montierten Sitzes (61) und eine Rückstellvorrichtung (51), die bei einer Hubbewegung
des Sitzträgers (1) die Absenkung zwangsweise aufhebt.
9. Sitzmöbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung mindestens einen Hebel aufweist, der einerseits am Hauptträger
(9), andererseits am Sitzträger angreift.
1. Item for seating furniture, in particular office swivel chair with a seat mechanism
with a movable seat carrier (1) and a backrest carrier (3), which are mounted on a
main carrier (9), wherein the backrest carrier (3) can be pivoted about a horizontal
pivot axis (13) counter to the action of a force accumulator, the seat carrier (1)
and backrest carrier (3) are coupled to each other, and a lifting mechanism (15, 17)
converts pivoting of the backrest carrier (3) into a lifting movement of the seat
carrier (1), characterized by a seat (61) which is mounted on the seat carrier (1), and can be lowered in the rear
region, wherein the seat (61) has a flexible seat cushion carrier (65) with a web
(91) in the central region, wherein the seat cushion carrier has, in the side region,
slots (99) which run from the edges toward the center, wherein the slots are arranged
in the center to rear region of the seat cushion carrier and wherein the slots (99)
become shorter in length with increasing distance from the rear edge of the seat cushion
carrier (65) .
2. Item of seating furniture according to Claim 1, characterized in that the lifting mechanism has levers which connect the seat carrier (1) to the main carrier
(9) .
3. Item of seating furniture according to Claim 1 or 2, characterized in that the force accumulator (33) has at least one leg spring which acts at one end on the
backrest carrier (3) and at the other end on the main carrier (9).
4. Item of seating furniture according to one of Claims 1 to 3, characterized by a second force accumulator (37) which acts at one end on the seat carrier (1) and
at the other end on the main carrier (9).
5. Item of seating furniture according to Claim 4, characterized in that the action of the second force accumulator (37) is adjustable.
6. Item of seating furniture according to either of Claims 4 and 5, characterized in that the second force accumulator is arranged pivotably.
7. Item of seating furniture according to Claim 6, characterized in that the second force accumulator is mounted at one end in a pivot axis and at the other
end on a curved guide (47) .
8. Item of seating furniture according to one of Claims 1 to 7, characterized by an inclination device for lowering the front edge of the seat (61) mounted on the
seat carrier (1), and a resetting device (51) which inevitably cancels the lowering
upon a lifting movement of the seat carrier (1).
9. Item of seating furniture according to Claim 8, characterized in that the resetting device has at least one lever which acts at one end on the main carrier
(9) and at the other end on the seat carrier.
1. Siège, en particulier chaise rotative de bureau comprenant un mécanisme de siège avec
un support de siège mobile (1) et un support de dossier (3), qui sont montés sur un
support principal (9), le support de dossier (3) pouvant pivoter à l'encontre de l'action
d'un accumulateur de force autour d'un axe de pivotement horizontal (13), le support
de siège (1) et le support de dossier (3) étant accouplés l'un à l'autre et un mécanisme
de levage (15, 17) convertissant un pivotement du support de dossier (3) en un mouvement
de levage du support de siège (1), caractérisé par un siège (61) monté sur le support de siège (1), qui peut être abaissé dans la région
arrière, le siège (61) présentant un support de rembourrage de siège (65) avec une
nervure (91) dans la région centrale, le support de rembourrage de siège présentant,
dans la région latérale, des fentes (99) qui s'étendent depuis les bords dans la direction
du centre, les fentes étant disposées dans la région centrale jusqu'à la région arrière
du support de rembourrage de siège et la longueur des fentes (99) diminuant en s'éloignant
du bord arrière du support de rembourrage de siège (65).
2. Siège selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme de levage présente des leviers qui relient le support de siège (1) au
support principal (9) .
3. Siège selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'accumulateur de force (33) présente au moins un ressort à branches qui s'engage
d'une part avec le support de dossier (3) et d'autre part avec le support principal
(9).
4. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par un deuxième accumulateur de force (37) qui s'engage d'une part avec le support de
siège (1) et d'autre part avec le support principal (9) .
5. Siège selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'effet du deuxième accumulateur de force (37) peut être ajusté.
6. Siège selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le deuxième accumulateur de force est disposé de manière pivotante.
7. Siège selon la revendication 6, caractérisé en ce que le deuxième accumulateur de force est supporté d'une part dans un axe de pivotement,
et d'autre part sur un guide à cames (47).
8. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par un dispositif d'inclinaison pour abaisser le bord avant du siège (61) monté sur le
support de siège (1), et un dispositif de rappel (51) qui, lors d'un mouvement de
levage du support de siège (1), supprime forcément l'abaissement.
9. Siège selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de rappel présente au moins un levier qui vient en prise d'une part
avec le support principal (9) et d'autre part avec le support de siège.