[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sanieren des aus einer Schotterschicht sowie
aus einer unterhalb der Schotterschicht sich befindenden Unterbauschicht bestehenden
Gleisunterbaus einer Bahnstrecke nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Der Unterbau für das Gleis einer Bahnstrecke für den Zugverkehr besteht - in der
Regel - aus mehreren Schichten. Auf dem Erdplanum befindet sich dabei zunächst eine
Unterbauschicht. Diese besteht aus einer Planumsschutzschicht (in der Regel aus Kies
und/oder Sand) und/oder einer Frostschutzschicht. Auf dieser Unterbauschicht befindet
sich dann die Schotterschicht. Auf dieser Schotterschicht befindet sich schließlich
das Gleis aus Schwellen und Schienen.
[0003] Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, den Gleisunterbau zu sanieren. Hierfür gibt es
verschiedene gleisgebundene Maschinen. Mit diesen werden die Schichten unterhalb des
Gleises, nämlich die Schotterschicht sowie die Unterbauschicht im gleisgebundenen
Verfahren aufgearbeitet oder erneuert. Die Durchführung sämtlicher Arbeitsschritte
erfolgt dabei mittels einer kontinuierlich arbeitenden Maschine. Die Einzelmaschinen
sind dabei als eine Gesamttechnik in einer einzigen Gesamtmaschine vereint.
[0004] In
WO-A-2009/029969 wird ein Verfahren zum Sanieren des aus einer Schotterschicht sowie aus einer unterhalb
der Schotterschicht sich befindenden Unterbauschicht bestehenden Gleisunterbaus einer
Bahnstrecke offenbart, bei dem mittels Maschinen eines auf dem Gleis sich vorwärts
bewegenden Arbeitszuges mit zwei separaten und unabhängig voneinander betreibbaren
sowie einzeln einsetzbaren Arbeitseinheiten in einem kontinuierlichen Arbeitsablauf
durch die erste Arbeitseinheit die alte Schotterschicht ausgebaut und eine neue Schotterschicht
eingebaut sowie durch die zweite Arbeitseinheit die alte Unterbauschicht ausgebaut
und eine neue Unterbauschicht eingebaut werden.
[0005] Der Nachteil der bekannten Sanierverfahren unter Verwendung einer einheitlichen Gesamtmaschine
ist zunächst das Erfordernis der Schaffung von mehreren Zwischenlagern einerseits
für die Neustoffe (meist hinter der Gesamtmaschine) und andererseits für die Altstoffe
(meist vor der Gesamtmaschine). Ein weiterer großer Nachteil besteht in der Komplexitität
der Gesamttechnik, da sämtliche Maschinenkomponenten in einer Gesamtmaschine untergebracht
sind. Dies bedeutet, dass immer alle Komponenten mitgeführt werden müssen. Dies ist
mit einem hohen Kostenaufwand verbunden.
[0006] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sanierungsverfahren
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, welches zum einen von der Technik her sehr
flexibel ist, und welches zum anderen darüber hinaus kostengünstig ist.
[0007] Die technische
Lösung ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.
[0008] Die Grundidee des erfindungsgemäßen Sanierungsverfahrens besteht darin, den gesamten
Arbeitszug in zwei voneinander separate und unabhängig voneinander betreibbare sowie
einzeln einsetzbare Arbeitseinheiten zu unterteilen, die unabhängig voneinander verfahrbar
und miteinander koppelbar sind. Diese beiden Arbeitseinheiten definieren zusammen
- sofern sie gemeinsam eingesetzt werden - den Arbeitszug einerseits zur Erneuerung
des Schotters und andererseits zur Erneuerung der Unterbauschicht. Wie ausgeführt,
können die beiden Arbeitseinheiten unabhängig voneinander eingesetzt werden. Dies
bedeutet, dass die beiden Arbeitseinheiten völlig unabhängig voneinander auf dem Gleis
während der Sanierarbeiten verfahren werden können. Selbstverständlich ist es auch
möglich, dass die beiden Arbeitseinheiten zur Schaffung eines mechanischen Verbundes
miteinander gekoppelt werden können. Durch die erste Arbeitseinheit wird die alte
Schotterschicht ausgebaut, aufbereitet und aufbereiteter und/oder neuer Schotter eingebaut,
während durch die zweite Arbeitseinheit die alte Unterbauschicht ausgebaut und eine
aufbereitete und/oder neue Unterbauschicht eingebaut wird. Weiter weisen die Arbeitseinheiten
Materialförderwagen auf, in denen nicht wiederverwendbares Unterbaumaterial und neue
Gleisunterbaumaterialien zwischengespeichert werden. Dabei weist die erste Arbeitseinheit
zur Sanierung der Schotterschicht außer einer Einrichtung für den Ausbau, die Aufbereitung
sowie für den Einbau des Schotters der Schotterschicht erste Materialförderwagen zur
Zwischenbunkerung des wiederverwendbaren Anteils des Schotters und zweite Materialförderwagen
zur Zwischenspeicherung des nicht wiederverwendbaren Abfallschotters auf. Zur Sanierung
der Unterbauschicht ist die Einrichtung für den Ausbau der alten Unterbauschicht und
Einbau der neuen Unterbauschicht der zweiten Arbeitseinheit eine Vor-Kopf-Einrichtung,
hinter der die zweite Arbeitseinheit einen Pufferwagen und dritte Materialförderwagen
aufweist. Im Ausgangszustand eines Arbeitszyklus sind die dritten Materialförderwagen
mit neuem Unterbaumaterial gefüllt und die zweiten Materialförderwagen der ersten
Arbeitseinheit für den nicht wiederverwendbaren Anteil des Schotters sind direkt benachbart
zu der zweiten Arbeitseinheit angeordnet. Mittels der Einrichtung der ersten Arbeitseinheit
wird in einer kontinuierlichen Vorwärtsbewegung die Schotterschicht ausgebaut und
gleich anschließend gereinigt und eine Fraktion aus recyceltem, wiederverwendbarem
Schotter wird in den ersten Materialförderwagen und der nicht wiederverwertbare Abfallschotter
in den zweiten Materialförderwagen zwischengebunkert. Die zweite Arbeitseinheit baut
mit der Vor-Kopf-Einrichtung die alte Unterbauschicht aus und das neue Material ein,
welches in den dritten Materialförderwagen gelagert ist, wobei das ausgebaute alte
Unterbaumaterial vierten Materialförderwagen zugeführt wird, die bei Beginn des Arbeitszyklus
durch den Pufferwagen und später durch entleerte dritte Materialförderwagen dargestellt
werden. Sobald die zweiten Materialförderwagen mit dem Altschotter sowie die dritten
Materialförderwagen mit dem alten Unterbaumaterial gefüllt sind, werden die zweiten
Materialförderwagen von der ersten Arbeitseinheit abgekoppelt und mit der zweiten
Arbeitseinheit gekoppelt. Die so gebildete neue Einheit wird entgegen der Arbeitsrichtung
zu einem Lagerplatz verfahren, wo die Materialien aus den Materialförderwagen getrennt
voneinander zwischengelagert werden und die dritten Materialförderwagen mit neuem
Unterbaumaterial gefüllt werden. In der Zwischenzeit bringt die erste Arbeitseinheit
auf die neue Unterbauschicht den recycelten Schotter auf.
[0009] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2 schlägt vor, dass die zweite Arbeitseinheit von
dem Lagerplatz wieder an die erste Arbeitseinheit heranfahren kann, so dass der vorbeschriebene
Arbeitszyklus von neuem beginnen kann.
[0010] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 schlägt vor, dass der Einrichtung der ersten Arbeitseinheit
ein Übergabewagen sowie eine Schotterplaniereinheit zugeordnet sein können.
[0011] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 schlägt vor, dass die Einrichtung der zweiten
Arbeitseinheit außer der Ausbaueinrichtung für das alte Unterbaumaterial sowie der
Einbaueinrichtung für die neue Unterbauschicht eine Einbaueinrichtung für ein Vlies
und Förderbänder für den Abtransport des alten Unterbaumaterials sowie für die Zuführung
des neuen Unterbaumaterials aufweisen kann.
[0012] Die Verwendung von zwei getrennten Maschineneinheiten hat den Vorteil, dass nicht
mehr wie bisher mehrere Zwischenlager für Neustoffe sowie für Altstoffe geschaffen
werden müssen. Ein weiterer entscheidender Vorteil des erfindungsgemäßen Sanierungsverfahrens
ist, dass keine komplexe Gesamttechnik verwendet werden muss, sondern dass auf zwei
Arbeitseinheiten zurückgegriffen werden kann, wobei jede dieser beiden Arbeitseinheiten
eine bestimmte Aufgabe übernimmt. So dient die erste Arbeitseinheit der Sanierung
der Schotterschicht und die zweite Arbeitseinheit der Sanierung der Unterbauschicht.
Da diese Arbeitseinheiten unabhängig voneinander sowie einzeln eingesetzt werden können,
ist eine kostengünstige und gesonderte Einsatzmöglichkeit der jeweiligen integrierten
Einheit auf anderen Baustellen möglich, ohne dass die jeweils andere Arbeitseinheit
mit verwendet werden muss. So ist es möglich, mittels der ersten Arbeitseinheit bei
Bedarf nur eine Sanierung der Schotterschicht durchzuführen, ohne dass die Unterbauschicht
ebenfalls saniert wird. Die Anschaffungskosten der Modultechnik liegen somit in einem
sehr viel geringeren Rahmen im Vergleich zu den Anschaffungskosten einer Gesamttechnik,
in welcher sämtliche Maschinenkomponenten zwangsläufig integriert sind. Somit kann
die erste Arbeitseinheit als gesonderte Maschine eingesetzt werden, um andere Baustellen
mit dieser Arbeitseinheit kostenorientiert bedienen zu können. Dabei wird mit der
ersten Arbeitseinheit im Vorlauf der Schotter ausgehoben und bei Bedarf gereinigt
und auf dem Gleis in Wagen zwischengebunkert. Bei der zweiten Arbeitseinheit gilt
dies entsprechend. Somit ermöglicht das erfindungsgemäße System einen Gesamtablauf
zur Sanierung des Gleisunterbaus mit zwei getrennten und universell einsetzbaren Maschinen,
nämlich einer Maschine für die Sanierung der Schotterschicht sowie einer Maschine
für die Sanierung der Unterbauschicht. Verfahrensmäßig fährt die erste Arbeitseinheit
in Arbeitsrichtung und führt einen Schottervollaushub oder eine Schotterreinigung
im Schotterbereich aus. Die nicht verwertbaren Anteile des Schotters können auf Materialschotterwagen
zwischengebunkert werden, ebenso wie der wiederverwendbare Recyclingschotter, welcher
auf entsprechenden Materialförderwagen zwischengebunkert wird. Nachdem die erste Arbeitseinheit
ihre Arbeit verrichtet hat, fährt die zweite Arbeitseinheit in Arbeitsrichtung vor
und baut den Unterbau unterhalb des Schotters aus und eine neue Unterbauschicht wieder
ein. Bei Bedarf können Verdichtungsgänge auf dem Erdplanum oder dem neuen Unterbaumaterial
aufgebracht werden. Gleichfalls kann bei Bedarf ein Vlies eingebaut werden. Diese
vorgenannten Schritte können ohne integrierte Bettungsreinigungsmaschine für die Sanierung
der Schotterschicht erfolgen. Somit ist es insgesamt möglich, die Zu- und Abführung
aller neuen und aller auszubauenden Materialien logistisch von einem einzigen Lagerplatz
aus durchzuführen. Weiterhin ist es möglich, durch die getrennten Arbeitseinheiten
den Schotter im Gleis aufzuarbeiten und an der gleichen Stelle wieder einzubauen.
Weiterhin ist eine Trennung von Abfallschotter und alter Unterbauschicht möglich,
bei Reinigung die zusätzliche Trennung von Abfallstoffen aus der Reinigung. Durch
die erfindungsgemäßen getrennten Maschineneinheiten ist ein Verbau zum Nachbargleis
nicht mehr erforderlich. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Schotter
in einem ersten Arbeitsgang abgetragen wird. Dabei spielt die Tiefe des Schotteraushubs
für einen Verbau zum Nachbargleis keine Rolle. Bei der Herstellung des tieferen Aushubs
wird der Aushub und die Verfüllung, nämlich der Einbau der neuen Unterbauschicht,
in so kurzem Abstand ausgeführt, dass kein Verbau mehr notwendig ist. Es ist somit
durch die erfindungsgemäße zweigeteilte Maschine ein qualitativer Ersatz der einteiligen
Maschinen möglich. Durch die Reihung der Arbeitsschritte und Verlagerung aller logistischen
Umschlagarbeiten auf ein Zwischenlager ist eine durchgängige Arbeitsausführung möglich.
Denn nachdem die Maschinen ihre Arbeitslänge erbracht haben, fährt die Maschine zur
Entladung und Bestückung zum gemeinsamen Zwischenlager. Während dieser Entladung und
Bestückung der zweiten Arbeitseinheit zusammen mit den Materialförderwagen für den
nicht mehr verwendbaren Schotter kann die im Baufeld befindliche erste Arbeitseinrichtung
bereits parallel und kontinuierlich den Einbau für den Schotter vornehmen. Nach dem
Einbau dieses Schotters sind sämtliche Einheiten wieder für einen Neubeginn einer
weiteren Arbeitsstrecke gerüstet. Die Be- und Entladungen werden somit möglich, ohne
dass die Arbeiten, nämlich der Ausbau, die Reinigung sowie der Wiedereinbau des recycleten
Schotters unterbrochen ist.
[0013] Mit der ersten Arbeitseinheit, die die Aufbereitungseinrichtung sowie die Einbaueinrichtung
für den wiederverwendbaren, recycleten Schotter aufweist, wird der Schotter in der
Reinigungsmaschine nach Abfallstoffen und nach wiederverwendbaren Stoffen, nämlich
dem Recyclingschotter getrennt. Der Schotter wird somit im Gleis aufgearbeitet und
an der gleichen Stelle wieder eingebaut. Dadurch ist eine Trennung von Feinanteil
und Grobanteil des Schotters im gleisgebundenen Verfahren möglich, und zwar bei gleichzeitiger
Ausführung einer Sanierung der Unterbauschicht.
[0014] Sowohl der gereinigte Schotter als auch die bei der Reinigung des Schotters anfallenden
Abfallstoffe können in entsprechenden Materialförderwagen zwischengebunkert werden.
[0015] Von der zweiten Arbeitseinheit, die die Einrichtung zum Ausbau der alten Unterbauschicht
sowie die Einrichtung zum Einbau der neuen Unterbauschicht aufweist, wird die alte
Unterbauschicht dabei durch neues Material ersetzt. Es ist aber vom Grundprinzip her
auch denkbar, dass das Material der alten Unterbauschicht aufbereitet und immobilisiert
wird und als Recyclingmaterial wieder eingebaut wird. Das Kernstück der zweiten Arbeitseinheit
ist die am Kopf befindliche Maschine für die Sanierung der Unterbauschicht. Diese
Vor-Kopf-Einheit für die Sanierung der Unterbauschicht ist als gesonderte Einheit
ausschließlich für den Aushub der Unterbauschichten und für den Einbau der neuen Unterbauschicht
zuständig, ohne dass noch eine integrierte Maschine für die Sanierung der Schotterschicht
vorhanden ist bzw. erforderlich wäre. Somit ist die Vor-Kopf-Arbeitseinheit für die
Sanierung der Unterbauschicht für den Aushub dieser Unterbauschicht unterhalb des
Schotters mit freien Tiefen entsprechend den Erfordernissen zuständig. Zuständig ist
sie auch für den Einbau der neuen Unterbauschicht entsprechend den Erfordernissen.
Gleichermaßen kann sie bei Bedarf auch ein Vlies einbauen, ebenso eine Verdichtung
des Erdplanums und/oder der neuen Unterbauschicht durchführen.
[0016] Die Materialförderwagen sind vorgesehen, um zum einen das ausgebaute, alte Unterbaumaterial
aufzunehmen und andererseits das neu einzubauende Unterbaumaterial zu lagern.
[0017] Dies bedeutet, dass die Maschine für die Sanierung der Unterbauschicht die ausgebauten
Stoffe mittels Förderbändern an die Materialförderwagen übergibt. Hierfür können Hauptförderbänder
dienen. Umgekehrt können vorzugsweise mittels eines Übergabewagens die neuen Materialien
auf zu den Hauptförderbändern entgegengesetzt laufenden Bypassförderbändern der Vor-Kopf-Maschine
der zweiten Arbeitseinheit zugeführt werden. Die Ab-und Zuführung der Materialien
kann vom Bandablauf her auch umgedreht werden. Dies bedeutet, dass die abzuführenden
Stoffe alternativ über Bypassförderbänder transportiert werden können und die neuen
Stoffe über die Hauptförderbänder. Hier besteht freie Wahl. Durch eine entsprechende
Ausbildung der Materialförderwagen können für den Unterbauaushub sowie für die Unterbauerneuerung
die gleichen Wagen verwendet werden.
[0018] Bezüglich der zweiten Arbeitseinheit kann ein rollierendes System dahingehend verwirklicht
sein, dass die mit dem neuen Unterbaumaterial entleerten Materialförderwagen dazu
verwendet werden, diese mit dem ausgebauten, alten Unterbaumaterial zu füllen. Es
ist hierfür lediglich ein Pufferwagen erforderlich, welcher das ganz am Anfang ausgebaute
alte Material aufnimmt. Denn nach dem Ausbau des alten Unterbaumaterials kann dann
mit dem Einbau des neuen Unterbaumaterials begonnen werden, so dass sich entsprechend
die Materialförderwagen mit diesem neuen Unterbaumaterial leeren. Der Transport erfolgt
mittels einem System von Förderbändern, nämlich insbesondere Hauptförderbändern sowie
Bypassförderbändern, so dass sich die beiderseitigen Transportwege nicht stören.
[0019] Die gesamte erste Arbeitseinheit oder insbesondere ein Teil dieser ersten Arbeitseinheit
kann mit der zweiten Arbeitseinheit logistisch gekoppelt werden, um die Altmaterialien,
nämlich die ausgebaute Unterbauschicht sowie den nicht mehr verwendbaren Schotteranteil
einem gemeinsamen Lagerplatz zuzuführen, auf dem dann - getrennt nach den beiden Materialsorten
- diese Materialien gelagert werden können. Dabei wird die Gesamtarbeitseinheit aus
zweiter Arbeitseinheit und erster Arbeitseinheit mit sämtlichen nicht wiederverwendbaren
Materialien entgegen der Arbeitsrichtung zu dem vorerwähnten Zwischenlager gefahren.
Dadurch ist es möglich, sämtliche neuen und - wie ausgeführt - ausgebauten Stoffe
logistisch von einem einzigen Lagerplatz aus zu- sowie abzuführen. Dabei ist eine
Trennung von Abfallschotter und alter Unterbauschicht möglich, bei einer Reinigung
die zusätzliche Trennung von Abfallstoffen aus der Reinigung. Somit ist insgesamt
durch die Verlagerung aller logistischen Umschlagarbeiten auf ein Zwischenlager eine
durchgängige Arbeitsausführung möglich.
[0020] Insbesondere werden von der ersten Arbeitseinheit nur die Materialförderwagen mit
dem Abfallschotter an die zweite Arbeitseinheit angekoppelt, um so den Abfallschotter
zusammen mit dem alten Unterbaumaterial dem Zwischenlager zuzuführen. Bereits bei
der Abfuhr der Aushubstoffe des zu sanierenden Unterbaus sowie des Abfallschotters
zum Lagerplatz kann die erste Arbeitseinheit mit dem gereinigten Schotter mit der
Einschotterung des Gleises beginnen. Bei Bedarf kann eine Schotterplaniereinrichtung
den Schotter unter dem Gleis einbringen und planieren und verdichten.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Sanieren des Gleisunterbaus
einer Bahnstrecke wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
- Fig. 1
- eine rein schematische Darstellung der beiden Arbeitseinheiten einerseits zum Sanieren
der Schotterschicht und andererseits zum Sanieren der Unterbauschicht;
- Fig. 2
- die Vor-Kopf-Maschine der zweiten Arbeitseinheit in Fig. 1 zum Sanieren der Unterbauschicht.
[0022] Fig. 1 zeigt eine Gesamt-Arbeitseinheit bestehend aus einer ersten Arbeitseinheit
1 und einer zweiten Arbeitseinheit 2. Die erste Arbeitseinheit 1 dient der Sanierung
der Schotterschicht 3 des Gleisunterbaus einer Bahnstrecke, während die zweite Arbeitseinheit
2 der Sanierung der darunter befindlichen Unterbauschicht 4 dient. Diese Unterbauschicht
4 ist eine Planumsschutzschicht und/oder eine Frostschutzschicht. Auf der Schotterschicht
befindet sich das Gleis 5 bestehend aus Schwellen und Schienen.
[0023] Die erste Arbeitseinheit 1 weist als zentralen Bestandteil eine Einrichtung 6 für
den Ausbau, die Aufbereitung sowie für den Einbau des Schotters der Schotterschicht
3 auf. Mittels dieser Einrichtung 6 wird der Schotter zunächst ausgebaut. Der so ausgebaute
Schotter wird aufbereitet, und zwar in einen wiederverwendbaren Anteil des Schotters
und in einen nicht wiederverwendbaren Anteil des Schotters. Der wiederverwendbare
Anteil des Schotters wird einem - ersten - Materialförderwagen 7 zugeführt und dort
zwischengebunkert, während der nicht wiederverwendbare Abfallschotter einem - zweiten
- Materialförderwagen 8 zugeführt und dort zwischengespeichert wird.
[0024] Der Einrichtung 6 für den Schotter ist noch ein Übergabewagen 9 sowie eine Schotterplaniereinheit
10 zugeordnet.
[0025] Die zweite Arbeitseinheit 2 besteht vor allem aus einer Einrichtung 11 vor Kopf für
den Ausbau der alten Unterbauschicht 4 und Einbau der neuen Unterbauschicht 4. Diese
Einrichtung 11 ist noch einmal separat in Fig. 2 dargestellt und zeigt in der Zeichnung
von rechts nach links eine Ausbaueinrichtung 12 für das alte Unterbaumaterial 4, eine
Einbaueinrichtung 13 für ein Vlies sowie schließlich eine Einbaueinrichtung 14 für
die neue Unterbauschicht 4. Weiterhin sind noch Förderbänder 15 für den Abtransport
des alten Unterbaumaterials sowie für die Zuführung des neuen Unterbaumaterials angedeutet.
[0026] Hinter der Vor-Kopf-Einrichtung 11 befinden sich - dritte - Materialförderwagen 16,
ein Pufferwagen 17 sowie ein Übergabewagen 18. Die dritten Materialförderwagen 16
sind im Ausgangszustand des Arbeitszyklus mit neuem Unterbaumaterial gefüllt.
[0027] Die Funktionsweise ist wie folgt:
Mittels der ersten Arbeitseinheit 1, nämlich mit deren Einrichtung 6 wird der Schotter
ausgebaut und gleich anschließend gereinigt. Man erhält eine Fraktion aus recyceltem,
wiederverwendbarem Schotter. Dieser wird in den - ersten - Materialförderwagen 7 zwischengebunkert.
Der nicht wiederverwertbare Abfallschotter hingegen wird in den - zweiten - Materialförderwagen
8 zwischengebunkert. Die erste Arbeitseinheit 1 befindet sich während der Arbeiten
in einer kontinuierlichen Vorwärtsbewegung.
[0028] Die zweite Arbeitseinheit 2 baut mit den zuvor beschriebenen Einrichtungen die alte
Unterbauschicht 4 aus. Bei Beginn des Arbeitszyklus wird dabei das alte Unterbaumaterial
zunächst dem Pufferwagen 17 zugeführt. Nach dem Ausbau des alten Materials wird gleich
das neue Material eingebaut, welches in den - dritten - Materialförderwagen 16 gelagert
ist. Da die zunächst gefüllten Materialförderwagen 16 leer werden, können sie anschließend
zur Aufnahme des alten Unterbaumaterials dienen.
[0029] Sobald die - zweiten - Materialförderwagen 8 mit dem Altschotter sowie die - dritten
- Materialförderwagen 16 mit dem alten Unterbaumaterial gefüllt sind, werden die -
zweiten - Materialförderwagen 8 von der ersten Arbeitseinheit 1 abgekoppelt und mit
der zweiten Arbeitseinheit 2 gekoppelt. Die so gebildete - neue - Einheit wird entgegen
der Arbeitsrichtung zu einem Lagerplatz 19 verfahren, wo die Materialien aus den Materialförderwagen
8, 16 getrennt voneinander zwischengelagert werden. Im Anschluss daran werden dann
die - dritten - Materialförderwagen 16 mit neuem Unterbaumaterial gefüllt. In der
Zwischenzeit bringt die erste Arbeitseinheit 1 auf die neue Unterbauschicht 4 den
recycleten Schotter auf. Anschließend fährt die zweite Arbeitseinheit 2 wieder an
die erste Arbeitseinheit 1 heran, so dass der vorbeschriebene Arbeitszyklus von neuem
beginnen kann.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- erste Arbeitseinheit
- 2
- zweite Arbeitseinheit
- 3
- Schotterschicht
- 4
- Unterbauschicht
- 5
- Gleis
- 6
- Einrichtung (für Schotter)
- 7
- erster Materialförderwagen
- 8
- zweiter Materialförderwagen
- 9
- Übergabewagen
- 10
- Schotterplaniereinheit
- 11
- Einrichtung (für Unterbau)
- 12
- Ausbaueinrichtung (für Unterbau)
- 13
- Einbaueinrichtung (für Vlies)
- 14
- Einbaueinrichtung (für Schotter)
- 15
- Förderbänder
- 16
- dritter Materialförderwagen
- 17
- Pufferwagen
- 18
- Übergabewagen
- 19
- Lagerplatz
1. Verfahren zum Sanieren des aus einer Schotterschicht (3) sowie aus einer unterhalb
der Schotterschicht (3) sich befindenden Unterbauschicht (4) bestehenden Gleisunterbaus
einer Bahnstrecke unter Verwendung zweier separater und unabhängig voneinander betreibbarer
sowie einzeln einsetzbarer Arbeitseinheiten (1, 2), wobei in einem kontinuierlichen
Arbeitsablauf durch die erste Arbeitseinheit (1) die alte Schotterschicht (3) ausgebaut,
aufbereitet und aufbereiteter und/oder neuer Schotter eingebaut wird sowie durch die
zweite Arbeitseinheit (2) die alte Unterbauschicht (4) ausgebaut und eine aufbereitete
und/oder neue Unterbauschicht (4) eingebaut wird, und wobei die Arbeitseinheiten (1,
2) Materialförderwagen (7,8,16) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Arbeitseinheiten (1, 2) unabhängig voneinander verfahrbar und miteinander
koppelbar sind, wobei
- die erste Arbeitseinheit (1) zur Sanierung der Schotterschicht (3) außer einer Einrichtung
(6) für den Ausbau, die Aufbereitung sowie für den Einbau des Schotters der Schotterschicht
(3) auch erste Materialförderwagen (7) zur Zwischenbunkerung des wiederverwendbaren
Anteils des Schotters und zweite Materialförderwagen (8) zur Zwischenspeicherung des
nicht wiederverwendbaren Anteil des Schotters aufweist, wobei die zweiten Materialförderwagen
(8) direkt benachbart zu der zweiten Arbeitseinheit (2) angeordnet sind, und
- die zweite Arbeitseinheit (2) zur Sanierung der Unterbauschicht (4) eine Einrichtung
(11) vor Kopf für den Ausbau der alten Unterbauschicht (4) und Einbau der neuen Unterbauschicht
(4) und hinter dieser Vor-Kopf-Einrichtung (11) einen Pufferwagen (17) und dritte
Materialförderwagen (16) aufweist,
wobei im Ausgangszustand eines Arbeitszyklus die dritten Materialförderwagen (16)
mit neuem Unterbaumaterial gefüllt sind, wobei
- mittels der Einrichtung (6) der ersten Arbeitseinheit (1) in einer kontinuierlichen
Vorwärtsbewegung die Schotterschicht (3) ausgebaut und gleich anschließend gereinigt
wird und eine Fraktion aus recyceltem, wiederverwendbarem Schotter in den ersten Materialförderwagen
(7) und der nicht wiederverwertbare Abfallschotter in den zweiten Materialförderwagen
(8) zwischengebunkert wird,
- die zweite Arbeitseinheit (2) mit der Vor-Kopf-Einrichtung (11) die alte Unterbauschicht
(4) ausbaut und gleich das neue Material einbaut, welches in den dritten Materialförderwagen
(16) gelagert ist, wobei das ausgebaute alte Unterbaumaterial vierten Materialförderwagen
zugeführt wird, die bei Beginn des Arbeitszyklus durch den Pufferwagen (17) und später
durch entleerte dritte Materialförderwagen (16) dargestellt werden,
- die zweiten Materialförderwagen (8) von der ersten Arbeitseinheit (1) abgekoppelt
und mit der zweiten Arbeitseinheit (2) gekoppelt werden, sobald die zweiten Materialförderwagen
(8) mit dem Altschotter sowie die dritten Materialförderwagen (16) mit dem alten Unterbaumaterial
gefüllt sind, und die so gebildete neue Einheit entgegen der Arbeitsrichtung zu einem
Lagerplatz (19) verfahren wird, wo die Materialien aus den Materialförderwagen (8,
16) getrennt voneinander zwischengelagert werden und die dritten Materialförderwagen
(16) mit neuem Unterbaumaterial gefüllt werden, und
- in der Zwischenzeit die erste Arbeitseinheit (1) auf die neue Unterbauschicht (4)
den recycelten Schotter aufbringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei die zweite Arbeitseinheit (2) wieder an die erste Arbeitseinheit (1) heranfährt,
so dass der vorbeschriebene Arbeitszyklus von neuem beginnen kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
wobei der Einrichtung (6) ein Übergabewagen (9) sowie eine Schotterplaniereinheit
(10) zugeordnet sind.
4. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Einrichtung (11) eine Ausbaueinrichtung (12) für das alte Unterbaumaterial
(4), eine Einbaueinrichtung (13) für ein Vlies sowie eine Einbaueinrichtung (14) für
die neue Unterbauschicht (4) und Förderbänder (15) für den Abtransport des alten Unterbaumaterials
sowie für die Zuführung des neuen Unterbaumaterials aufweist.
1. A method for renewing the rail substructure of a rail track, the rail substructure
consisting of a layer of gravel (3) and a layer of substructure (4) located below
the layer of gravel (3), with use being made of two separate work units (1, 2) that
can be operated independently of each other and used individually, wherein, in a continuous
sequence of operations, the first work unit (1) is used to remove and recondition
the old layer of gravel (3) and to install reconditioned and/or new gravel and the
second work unit (2) is used to remove the old layer of substructure (4) and to install
a reconditioned and/or new layer of substructure (4), and wherein the work units (1,
2) comprise material conveying wagons (7, 8, 16),
characterised in that the two work units (1, 2) can be moved independently of each other and coupled to
each other, wherein
- for the purpose of renewing the layer of gravel (3), the first work unit (1) comprises
not only an assembly (6) for removing, reconditioning and installing the gravel of
the layer of gravel (3) but, additionally, also first material conveying wagons (7)
for intermediately bunkering the reusable portion of the gravel and second material
conveying wagons (8) for intermediately bunkering the non-reusable portion of the
gravel, wherein the second material conveying wagons (8) are arranged directly adjacent
to the second work unit (2), and
- for the purpose of renewing the layer of substructure (4), the second work unit
(2) comprises an assembly (11) ahead of the end thereof for removing the old layer
of substructure (4) and installing the new layer of substructure (4) and, behind this
assembly (11) ahead of the end thereof, a buffer wagon (17) and third material conveying
wagons (16),
wherein, in the initial state of a working cycle, the third material conveying wagons
(16) are filled with new substructure material,
wherein
- in a continuous forward motion, the assembly (6) of the first work unit (1) is used
to remove and immediately subsequently clean the layer of gravel (3) and to intermediately
bunker a fraction of recycled, reusable gravel in the first material conveying wagon
(7) and the non-reusable waste gravel in the second material conveying wagon (8),
- the second work unit (2) including the assembly (11) ahead of the end thereof is
used to remove the old layer of substructure (4) and immediately install the new material
which is stored in the third material conveying wagons (16), wherein the removed old
substructure material is supplied to fourth material conveying wagons which, at the
beginning of the working cycle, are represented by the buffer wagon (17) and subsequently
by emptied third material conveying wagons (16),
- the second material conveying wagons (8) are decoupled from the first work unit
(1) and coupled to the second work unit (2) as soon as the second material conveying
wagons (8) are filled with the old gravel and the third material conveying wagons
(16) are filled with the old substructure material and the new unit thus formed is
moved to a storage place (19) opposite to the working direction, where the materials
from the material conveying wagons (8, 16) are intermediately stored separately from
each other and the third material conveying wagons (16) are filled with new substructure
material, and
- the first work unit (1) applies the recycled gravel onto the new layer of substructure
(4) in the meantime.
2. The method according to claim 1,
wherein the second work unit (2) approaches the first work unit (1) again, with the
result that the working cycle described above can be restarted.
3. The method according to claim 1 or 2,
wherein a transfer wagon (9) and a gravel levelling unit (10) are assigned to the
assembly (6).
4. The method according to at least one of Claims 1 to 3,
wherein the assembly (11) comprises a removal assembly (12) for the old substructure
material (4), an installation assembly (13) for a non-woven fabric as well as an installation
assembly (14) for the new layer of substructure (4), and conveyor belts (15) for transporting
the old substructure material off and for feeding the new substructure material.
1. Procédé de rénovation de l'infrastructure de voie d'une voie ferrée composée d'une
couche de ballast (3) ainsi que d'une couche d'infrastructure (4) se trouvant en-dessous
de la couche de ballast (3) en employant deux unités de travail (1, 2) séparées et
pouvant être entraînées indépendamment l'une de l'autre ainsi qu'utilisables individuellement,
dans lequel l'ancienne couche de ballast (3) est démantelée, préparée et du ballast
préparé et/ou nouveau est intégré par la première unité de travail (1), et l'ancienne
couche d'infrastructure (4) est démantelée et une couche d'infrastructure (4) préparée
et/ou nouvelle est intégrée par la seconde unité de travail (2) dans une séquence
de travail continue, et dans lequel les unités de travail (1, 2) présentent des chariots
de transport de matériau (7, 8, 16),
caractérisé en ce que les deux unités de travail (1, 2) sont mobiles indépendamment l'une de l'autre et
peuvent être couplées l'une à l'autre, dans lequel
- la première unité de travail (1), outre un dispositif (6) pour le démantèlement,
la préparation ainsi que l'intégration du ballast de la couche de ballast (3) présente
également pour rénover la couche de ballast (3), des premiers chariots de transport
de matériau (7) pour le stockage intermédiaire de la part réutilisable du ballast,
et des deuxièmes chariots de transport (8) pour le stockage intermédiaire de la part
non réutilisable du ballast, dans lequel les seconds chariots de transport (8) sont
disposés dans le voisinage direct de la seconde unité de travail (2) et
- la seconde unité de travail (2) pour la rénovation de la couche d'infrastructure
(4) présente un dispositif (11) devant la tête pour le démantèlement de l'ancienne
couche d'infrastructure (4) et l'intégration de la nouvelle couche d'infrastructure
(4) et présente derrière ce dispositif-devant-tête (11), un chariot tampon (17) et
des troisièmes chariots de transport de matériau (16),
dans lequel dans l'état de départ d'un cycle de travail, les troisièmes chariots de
transport de matériau (16) sont remplis d'un nouveau matériau d'infrastructure,
- dans lequel la couche de ballast (3) est démantelée au moyen du dispositif (6) de
la première unité de travail (1) dans un mouvement avant continu et nettoyée immédiatement
après, et une fraction de ballast recyclé réutilisable est stockée de façon intermédiaire
dans les premiers chariots de transport de matériau (7) et les déchets de ballast
non réutilisables sont stockés de façon intermédiaire dans les deuxièmes chariots
de transport de matériau (8),
- la seconde unité de travail (2) avec le dispositif-devant-tête (11) démantèle l'ancienne
couche d'infrastructure (4) et intègre immédiatement le nouveau matériau qui est stocké
dans les troisièmes chariots de transport de matériau (16), dans lequel l'ancien matériau
d'infrastructure démantelé est acheminé vers des quatrièmes chariots de transport
de matériau, qui sont représentés au début du cycle de travail par les chariots tampon
(17) et ultérieurement par des troisièmes chariots de transport de matériau (16) vides,
- les seconds chariots de transport de matériau (8) sont découplés par la première
unité de travail (1) et couplés à la seconde unité de travail (2), dès que les seconds
chariots de transport de matériau (8) sont remplis de l'ancien ballast et que les
troisièmes chariots de transport de matériau (16) sont remplis de l'ancien matériau
d'infrastructure, et la nouvelle unité ainsi formée est déplacée dans le sens contraire
du travail vers un emplacement de stockage (19) où les matériaux sont stockés séparément
de façon intermédiaire hors des chariots de transport de matériau (8, 16) et les troisièmes
chariots de transport de matériau (16) sont remplis de nouveau matériau d'infrastructure,
et
- dans l'intervalle, la première unité de travail (1) pose le ballast recyclé sur
la nouvelle couche d'infrastructure (4).
2. Procédé selon la revendication 1,
dans lequel la seconde unité de travail (2) s'approche de nouveau de la première unité
de travail (1), de façon à ce que le cycle de travail décrit puisse recommencer de
nouveau.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel un chariot de transfert (9) ainsi qu'une unité d'aplanissement de ballast
(10) sont attribués au dispositif (6).
4. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel le dispositif (11) présente un dispositif de démantèlement (12) pour l'ancienne
couche d'infrastructure (4), un dispositif d'intégration (13) pour un tissu non-tissé
ainsi qu'un dispositif d'intégration (14) pour la nouvelle couche d'infrastructure
(4) et des bandes transporteuses (15) pour évacuer l'ancien matériau d'infrastructure
ainsi que pour acheminer le nouveau matériau d'infrastructure.