[0001] Die Erfindung betrifft eine Laserbearbeitungsmaschine zur Bearbeitung von Werkstücken,
mit einer eine Gasatmosphäre enthaltenden Strahlführung für einen zur Werkstückbearbeitung
dienenden Laserstrahl sowie mit einer Vorrichtung ("Untersuchungsvorrichtung") zur
Untersuchung der Gasatmosphäre in der Strahlführung mithilfe des photoakustischen
Effekts auf Verunreinigungen, wobei die Untersuchungsvorrichtung eine Messkammer umfasst,
welche Gasatmosphäre der Strahlführung sowie einen bezüglich seiner Leistung modulierten
Laserstrahl enthält und wobei die Untersuchungsvorrichtung außerdem wenigstens einen
Messkopf aufweist, mittels dessen der photoakustische Effekt in der Messkammer detektierbar
ist, siehe Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] An einer Laserbearbeitungsmaschine mit einem CO
2-Laser wird die Laserstrahlung zur Materialbearbeitung durch Molekülschwingungen erzeugt.
Üblicherweise wird die erzeugte Laserstrahlung durch eine Gasatmosphäre geführt, die
mit gezielten Maßnahmen frei von Stoffen gehalten wird, welche die erzeugte Laserstrahlung
absorbieren können.
[0003] Die CO
2-Laserstrahlung wird von vielen Molekülen mehr oder weniger stark absorbiert. Voraussetzung
für die Absorption ist es, dass eine der Molekülbindungen die passende Bindungsenergie
besitzt. Beispiele für solche gasförmigen Stoffe, welche von der Strahlführung ferngehalten
werden müssen, sind SF
6, C
2H
4, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Ammoniak, Alkohole, Aceton, CO
2.
[0004] Vordergründig besteht die schädigende Wirkung dieser Gase in der Absorption an sich
und in einer damit verbundenen Schwächung der zur Bearbeitung notwendigen Leistung
der Laserstrahlung. Der eigentlich schädliche Effekt besteht in der aus der Absorption
resultierenden optischen Wirkung auf die Laserstrahlung, welche in einer Strahlaufweitung
und einer Verzerrung der Phasenfront besteht. Durch eine Temperaturerhöhung und durch
die dadurch bedingte Änderung des Brechungsindex wird die Laserstrahlung negativ beeinflusst.
[0005] Untersuchungen haben ergeben, dass eine Verunreinigung von < 100 ppb (0,1 ppm) SF
6 ausreicht, um das Schneiden von Stahlblech mit 3 kW Laserleistung entscheidend zu
beeinträchtigen. SF
6 zeigt bei einer Wellenlänge von 10 µm die stärkste bekannte Absorption.
[0007] Eine gattungsgemäße Laserbearbeitungsmaschine ist offenbart in
EP 1 386 690 A1 sowie in
DE 102 00 349 A1, die als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird. In diesen Druckschriften
wird vorgeschlagen, einen Teil der zur Laserbearbeitung vorgesehenen Laserstrahlung
auszukoppeln und in eine separate Messzelle zu führen, in welcher das zu analysierende
Gas mithilfe des photoakustischen Effekts auf Verunreinigungen untersucht werden kann.
[0008] Gattungsfremder Stand der Technik ist bekannt aus
DE 10 2005 033 408 A1 sowie aus
US 2001/0026354 A1. Diese Druckschriften betreffen Belichtungsanlagen, mittels derer Strukturen durch
Belichtung auf ein Substrat aufgebracht werden. Zu diesem Zweck vorgesehen ist eine
Lichtquelle, vorzugsweise ein Laser, von der beziehungsweise von dem aus Licht zu
dem Substrat hin abgestrahlt wird. Zwischen der Lichtquelle und dem Substrat sind
lichtquellenseitig eine mit der aufzubringenden Struktur versehene Maske und substratseitig
ein optisches Abbildungssystem angeordnet. Das optische Abbildungssystem umfasst ein
Gehäuse sowie mehrere in dessen Innern angeordnete optische Linsen. Das Gehäuse des
optischen Abbildungssystems wird mit Gas durchspült, um Verunreinigungen abzuführen,
die ansonsten die Funktionsfähigkeit des optischen Abbildungssystems beeinträchtigen
würden. Vorrichtungen zur Untersuchung der Zusammensetzung des Spülgasstromes können
wahlweise im Innern oder außerhalb des Gehäuses des optischen Abbildungssystems angeordnet
werden. Der photoakustische Effekt wird von den vorbekannten Untersuchungsvorrichtungen
nicht genutzt.
[0009] WO 2007/004168 A1 beschreibt ein photoakustisches Spektrometer, das zur Detektion von Verunreinigungen
in Luftproben eingesetzt werden kann.
[0010] Durch die
DE 195 35 720 A1 sind ein Verfahren und eine Anordnung zur Dichtheitsprüfung von Gehäusen bekannt
geworden, bei welchen ein austretendes Gas durch ein Lichtbündel einer abgestimmten
Lichtquelle derart beleuchtet wird, dass bei Existenz einer Undichtigkeit des Gehäuses
der photoakustische Effekt gemessen werden kann. Zur Verbesserung der Messung wird
ein Rückkopplungskreis vorgeschlagen.
[0011] Zur Einstellung der Gasatmosphäre in Strahlführungen sind die Verwendung eines Molekülsiebs
(siehe beispielsweise
EP 0 749 800 A1) oder der Einsatz von Stickstoff als Spülgas für die Strahlführung (siehe beispielsweise
WO 95/33594 A1) bekannt.
[0012] Zum Stand der Technik gehören auch Abschirmungen gegen einen Gaseintritt von außen.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Überwachung der Gasatmosphäre im Innern
der Strahlführung einer Laserbearbeitungsmaschine zu vereinfachen.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Laserbearbeitungsmaschine nach Patentanspruch
1 gelöst. Die Strahlführung der erfindungsgemäßen Laserbearbeitungsmaschine ist als
Messkammer vorgesehen und enthält den bezüglich seiner Leistung modulierten Laserstrahl.
Der Messkopf zur Schalldetektion ist in die Strahlführung integriert, indem er in
die Strahlführung eingebaut ist oder indem er in einem Fenster der Strahlführung angeordnet
ist. Beide Alternativen ermöglich eine direkte Messung des photoakustischen Effekts
in der als Messkammer genutzten Strahlführung. In Fällen, in denen die Strahlführung
mit einem Entlüftungs- bzw. Druckablassventil versehen ist, hat es sich als besonders
zweckmäßig erwiesen, den Messkopf in unmittelbarer Nähe des genannten Ventils anzuordnen.
Bei einer derartigen Anordnung des Messkopfes spiegelt der gemessene photoakustische
Effekt besonders zuverlässig die tatsächlichen Verhältnisse in der Gasatmosphäre in
der Strahlführung wieder. Gemeinsam mit einer mit dem Lasergenerator der Laserbearbeitungsmaschine
verbundenen Steuerungs- und Auswerte-Einheit bildet der Messkopf Mittel zur Untersuchung
der Gasatmosphäre in der Strahlführung. Die Steuerungs- und Auswerte-Einheit bewirkt
eine Modulation der Laserleistung derart, dass mittels des in die Strahlführung integrierten
Messkopfs aufgrund der Leistungsänderung der photoakustische Effekt in der Strahlführung
detektierbar ist
[0015] Die erfindungsgemäße In situ-Gassensorik für Strahlführungssysteme auf Basis der
Photoakustik ermöglicht den direktesten Nachweis von relevanten Verunreinigungen der
Gasatmosphäre in der Strahlführung. Zum Unterschied von bekannten Lösungen stellt
die Strahlführung selbst die Messkammer dar. Der Lasergenerator erzeugt nicht nur
den Laserstrahl für die Werkstückbearbeitung sondern auch den Messstrahl für die durchzuführende
photoakustische Messung. Infolgedessen ist eine separate Strahlquelle zur Erzeugung
des Messstrahls nicht erforderlich. Die photoakustische Messung kann während der Hauptzeit,
d.h. während der Werkstückbearbeitung, aber auch in Nebenzeiten durchgeführt werden.
Eine Messung während der Hauptzeit kommt dann in Frage, wenn die Werkstückbearbeitung
mittels eines leistungsmodulierten Laserstrahls erfolgt, wie er für die Durchführung
der Messung benötigt wird. Leistungsmodulierte Laserstrahlen dieser Art dienen beispielsweise
bei der schneidenden Blechbearbeitung zum Einstechen in das zu bearbeitende Blech.
Als Nebenzeiten zur Durchführung der Messung des photoakustischen Effekts bieten sich
beispielsweise Zeiten an, in denen die Antriebsachsen der Laserbearbeitungsmaschine
geschmiert werden und/oder in denen die Abstandsregelung justiert wird, welche dazu
dient, während der Werkstückbearbeitung einen definierten Abstand zwischen dem Laserbearbeitungskopf
und dem zu bearbeitenden Werkstück beizubehalten. Bei Durchführung der Messung während
einer Nebenzeit kann der Laserbearbeitungskopf, durch welchen der Laserstrahl in den
Arbeitsraum austritt, insbesondere numerisch gesteuert in eine definierte Position
verfahren werden, in welcher er mit einer Einrichtung zur Absorption des Messstrahls
zusammenwirkt. Als Strahlabsorber können u. a. Einrichtungen verwendet werden, wie
sie als Sicherheitseinrichtungen bereits gebräuchlich sind und die als solche dazu
dienen, Laserstrahlen aufzufangen und die Strahlleistung in von dem Strahlabsorber
abzuführende Wärme umzuwandeln. Derzeit eingesetzt werden derartige Strahlabsorber
beispielsweise am Auskoppelspiegel von Laserresonatoren.
[0016] Bevorzugtermaßen steht die Steuerungs- und Auswerte-Einheit mit der Maschinensteuerung
der Laserbearbeitungsmaschine in Verbindung. Werden starke Verunreinigungen detektiert,
so kann die Maschinensteuerung entsprechend, beispielsweise durch Abschalten der Laserbearbeitung,
reagieren. Außerdem ist es denkbar, dass die Feststellung einer über einem gewissen
Grenzwert liegenden Verunreinigung der Gasatmosphäre in der Strahlführung einen Spülvorgang
auslöst, im Rahmen dessen der Strahlführungsraum mit Gas der gewünschten Zusammensetzung
gespült wird. Unter diesen Umständen ist eine gegenüber einer herkömmlichen Permanentspülung
der Strahlführung reduzierte Permanentspülung ausreichend, um in dem Strahlführungsraum
der Laserbearbeitungsmaschine eine Gasatmosphäre mit der gewünschten Zusammensetzung
bereitzustellen.
[0017] Es ist auch denkbar, dass auf eine Permanentspülung der Strahlführung vollständig
verzichtet werden kann.
[0018] Im Interesse eines einfachen Aufbaus der Messanordnung wird wenigstens ein Messkopf
in Form eines einfachen Mikrophons verwendet. Erfindungsgemäß bevorzugt werden Mikrophonarrays,
die eine Mehrzahl von Mikrophonen umfassen.
[0019] Der oder die in die Strahlführung integrierten Messköpfe erzeugen ein Ausgangssignal,
welches die Steuerungs- und Auswerte-Einheit bei Lasermodulationsfrequenz betrachtet.
Dadurch wird eine Differenzierung zwischen Messeffekt und Umgebungsgeräusch erreicht.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand beispielhafter schematischer Darstellungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine dreidimensionale Darstellung einer Laserbearbeitungsmaschine;
- Figur 2
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Strahlführung erster Bauart der Laserbearbeitungsmaschine
nach Figur 1.
- Figur 3
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Strahlführung zweiter Bauart der Laserbearbeitungsmaschine
nach Figur 1.
[0021] Gemäß Fig. 1 umfasst eine Laserbearbeitungsmaschine 1 einen Lasergenerator 2 (CO
2-Laser) sowie einen relativ dazu in Richtung des Doppelpfeils 3 bewegbaren Laserbearbeitungskopf
4. Ein mittels des Lasergenerators 2 erzeugter Laserstrahl 5 wird ausgehend von dem
Lasergenerator 2 durch einen als Strahlführung dienenden und mit einem Gas gespülten
Strahlführungsraum 6 zu dem Bearbeitungskopf 4 geleitet und an diesem auf ein zu bearbeitendes
Werkstück 7 in Form eines Blechs gelenkt, das auf einer Werkstückauflage 8 der Laserbearbeitungsmaschine
1 abgelegt ist.
[0022] Sowohl das Einstechen als auch das Laserschneiden werden durch Hinzufügen eines Gases
unterstützt. Als Schneidgase 9 können Sauerstoff, Stickstoff, Druckluft und/oder anwendungsspezifische
Gase eingesetzt werden. Welches Gas letztendlich verwendet wird, ist davon abhängig,
welche Materialien geschnitten und welche Qualitätsansprüche an das Werkstück gestellt
werden. Schneidgas wird im Bearbeitungskopf in der Nähe der Bearbeitungsstelle zugeführt.
[0023] Der Strahlführungsraum 6 ist im Wesentlichen mit reinem Gas, z.B. Stickstoff, gefüllt.
Der Strahlführungsraum 6 wird von einem Faltenbalg oder einem sonstigen hermetischen
Abschluss (auch ein Rohr, Teleskoprohr usw.) begrenzt.
[0024] Der Laserstrahl 5 wird innerhalb des Laserbearbeitungskopfes 4 umgelenkt und fokussiert,
so dass ein fokussierter Laserstrahl auf das Werkstück gelenkt wird.
[0025] Wie in den Figuren 2 und 3 veranschaulicht, kann der Laserstrahl 5 mit bestimmten
Molekülen 10 in dem Strahlführungsraum 6 in Wechselwirkung treten. Dies kann zu einer
Leistungsabsorption und üblicherweise zu einer Strahlaufweitung führen. Veränderungen
der Fokussierbedingungen wiederum haben direkte Auswirkung auf das Bearbeitungsergebnis
beim Laserschneiden.
[0026] Aus diesem Grund werden Strahlführungssysteme gekapselt und mit gereinigter Druckluft
oder inertem Gas (Stickstoff, CO
2-freie Druckluft) gespült. Dies führt zu einer nicht unrelevanten Erhöhung der Betriebskosten.
Werden jedoch unbewusst verunreinigte Spülgase zugeführt, oder dringen über Leckstellen
Störgase ein, wird dies normalerweise nicht erkannt und eine Fehlersuche ist aufwändig.
[0027] Daher ist eine Vorrichtung zur Untersuchung der Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum
6 auf Verunreinigungen vorgesehen. Diese Vorrichtung nutzt den photoakustischen Effekt
und umfasst den Strahlführungsraum 6 als Messkammer. Außerdem umfasst die Vorrichtung
zur Untersuchung der Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum 6 eine Sensorik, die
direkt den Belastungsgrad der Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum 6 detektiert.
Die Sensorik ist im Wesentlichen durch einen Messkopf 11 für Schall, wie beispielsweise
ein Mikrofon, und eine Steuerungs- und Auswerte-Einhelt 12 ausgebildet, die sowohl
mit dem Lasergenerator 2 als auch mit einer Maschinensteuerung 13 in Verbindung steht.
[0028] Es sind jegliche sicherheitstechnische, steuerungstechnische und/oder bedienungstechnische
Maßnahmen der Maschinensteuerung 13 als Reaktion auf ein Signal der Steuerungs- und
Auswerte-Einheit 12 denkbar. Beispielsweise kann die Maschinensteuerung 13 einen Warnhinweis
für den Bediener der Laserbearbeitungsmaschine 1 generieren. Je nach Verunreinigungsgrad
des Strahlführungsraumes 6 ist auch eine automatische Abschaltung der Laserbearbeitungsmaschine
1 möglich. Alternativ können Kompensationsmaßnahmen eingeleitet werden, wie beispielsweise
eine Erhöhung der Spülgasmenge. Das Signal der Steuerungs- und Auswerte-Einheit 12
kann auch für einen Regelkreis verwendet werden, um die Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum
6 zu kontrollieren.
[0029] Die Sensorik der Messanordnung kann an beliebiger Stelle des Strahlführungsraumes
6 angeordnet werden. Gemäß Figur 2 befindet sich der Messkopf 11 im Innern des Strahlführungsraumes
6. Figur 3 zeigt den Messkopf 11 in einem Fenster des Strahlführungsraumes 6.
[0030] Die Messung kann sowohl während der Werkstückbearbeitung und dann an demjenigen Laserstrahl
durchgeführt werden, der letztendlich nach Passieren des nicht dargestellten Laserbearbeitungskopfes
der Laserbearbeitungsmaschine 1 zur Werkstückbearbeitung eingesetzt wird. Alternativ
besteht die Möglichkeit, die Messung während einer Nebenzeit durchzuführen. Insbesondere
in dem letztgenannten Fall kann der Lasergenerator in einen Betriebsmodus überführt
werden, der für die Messung des auftretenden photoakustischen Effekts besonders zweckmäßig
ist. Als vorteilhaft hat sich eine Leistungsmodulation mit einem Puls-Pause-Verhältnis
von 1:1 bei einer Frequenz der Pulsung von 6 bis 8kHz erwiesen. Je größer die Maximalleistung
(Pulshöhe) ist, desto stärker ist das erzeugte Messsignal.
[0031] Zur Modulation der Laserleistung dient gemäß der Erfindung die Steuerungs- und Auswerte-Einheit
12.
[0032] Bei ausreichend großen Leistungsänderungen (z.B. > 1 kW) bei der Modulation ist die
Anregung der Verunreinigung der Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum 6 so stark,
dass der Schall direkt an dem Strahlführungsraum 6 gemessen werden kann. Es wird keine
separate Messkammer benötigt. Die Verunreinigung der Gasatmosphäre in dem Strahlführungsraum
6 führt zu einer linienförmigen Schallquelle entlang des Laserstrahls 5.
[0033] Ein oder mehrere Mikrofone beziehungsweise Messköpfe 11 messen die Schallleistung
der linienförmigen Schallquelle. Das Ausgangssignal der Messköpfe 11 wird vorzugsweise
im Frequenzbereich betrachtet (z.B. durch Digitalisierung und Durchführung einer Fouriertransformation).
Um eine Differenzierung zwischen Messeffekt und Umgebungsgeräusch zu erreichen, wird
das Signal bei Lasermodulationsfrequenz betrachtet. Die Amplitude bei dieser Frequenz
entspricht dem Grad der Verunreinigung.
1. Laserbearbeitungsmaschine zur Bearbeitung von Werkstücken (7), mit einem einen Laserstrahl
erzeugenden Lasergenerator (12), einer eine Gasatmosphäre enthaltenden Strahlführung
(6) für einen zur Werkstückbearbeitung dienenden Laserstrahl (5) sowie mit einer Vorrichtung
("Untersuchungsvorrichtung") zur Untersuchung der Gasatmosphäre in der Strahlführung
(6) mithilfe des photoakustischen Effekts auf Verunreinigungen, wobei die Untersuchungsvorrichtung
eine Messkammer umfasst, die Gasatmosphäre der Strahlführung (6) sowie einen bezüglich
seiner Leistung modulierten Laserstrahl enthält und wobei die Untersuchungsvorrichtung
außerdem wenigstens einen Messkopf (11) aufweist, mittels dessen der photoakustische
Effekt in der Messkammer detektierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlführung (6) als Messkammer vorgesehen ist und den bezüglich seiner Leistung
modulierten Laserstrahl enthält, dass der Messkopf (11) in die Strahlführung (6) integriert
ist, indem der Messkopf (11) in die Strahlführung (6) eingebaut ist oder indem der
Messkopf (11) in einem Fenster der Strahlführung (6) angeordnet ist und dass der in die Strahlführung (6) eingebaute oder in einem Fenster der Strahlführung (6)
angeordnete Messkopf (6) gemeinsam mit einer Steuerungs- und Auswerte-Einheit (12),
die mit einem den bezüglich seiner Leistung modulierten Laserstrahl erzeugenden Lasergenerator
(2) der Laserbearbeitungsmaschine verbunden ist, Mittel zur Untersuchung der Gasatmosphäre
in der Strahlführung (6) ausbildet, wobei die Steuerungs- und Auswerte-Einheit (12)
Mittel zur Modulation der Laserleistung des Lasergenerators (12) aufweist, so dass
mittels des in die Strahlführung (6) integrierten Messkopfs (11) aufgrund der Leistungsänderung
der photoakustische Effekt in der Strahlführung (6) detektierbar ist.
2. Laserbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungs- und Auswerte-Einheit (12) mit einer Maschinensteuerung (13) der Laserbearbeitungsmaschine
in Verbindung steht.
3. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messkopf (11) durch ein Mikrophon ausgebildet ist.
4. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messkopf (11) ein Ausgangssignal erzeugt, welches die Steuerungs- und Auswerte-Einheit
(12) bei Lasermodulationsfrequenz betrachtet.
1. Laser processing machine for processing workpieces (7), having a laser generator (2)
which produces a laser beam, and having a beam guide (6) which contains a gas atmosphere,
for a laser beam (5) which is used for workpiece processing and having a device ("examination
device") for examining the gas atmosphere in the beam guide (6) for impurities using
the photoacoustic effect, the examination device comprising a measurement chamber
which contains gas atmosphere of the beam guide (6) and a laser beam which is modulated
with respect to the power thereof and the examination device further having at least
one measurement head (11) by means of which the photoacoustic effect in the measurement
chamber can be detected, characterised in that the beam guide (6) is provided as the measurement chamber and contains the laser
beam which is modulated with respect to its power, in that the measurement head (11)
is integrated in the beam guide (6) by the measurement head (11) being fitted in the
beam guide (6) or by the measurement head (11) being arranged in an aperture of the
beam guide (6), and in that the measurement head (11) which is fitted in the beam guide (6) or which is arranged
in an aperture of the beam guide (6), together with a control and evaluation unit
(12) which is connected to a laser generator (2) of the laser processing machine,
which laser generator produces the laser beam which is modulated in terms of the power
thereof, forms means for examining the gas atmosphere in the beam guide (6), the control
and evaluation unit (12) having means for modulating the laser power of the laser
generator (2) so that, by means of the measurement head (11) which is integrated in
the beam guide (6), the photoacoustic effect in the beam guide (6) can be detected
owing to the power change.
2. Laser processing machine according to claim 1, characterised in that the control and evaluation device (12) is connected to a machine control system (13)
of the laser processing machine.
3. Laser processing machine according to either of the preceding claims, characterised in that the measurement head (11) is formed by a microphone.
4. Laser processing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the measurement head (11) produces an output signal which the control and evaluation
unit (12) considers at laser modulation frequency.
1. Machine d'usinage au laser destinée à l'usinage de pièces (7), comprenant un générateur
laser (2) générant un faisceau laser, un guidage de faisceau (6) contenant une atmosphère
gazeuse pour un faisceau laser (5) servant à l'usinage de pièces ainsi qu'un dispositif
(« dispositif d'analyse ») pour analyser l'atmosphère gazeuse dans le guidage de faisceau
(6) à l'aide de l'effet photoacoustique afin de détecter la présence d'impuretés,
le dispositif d'analyse comprenant une chambre de mesure qui contient de l'atmosphère
gazeuse du guidage de faisceau (6) ainsi qu'un faisceau laser modulé en puissance
et le dispositif d'analyse présentant en outre une tête de mesure (11) au moyen de
laquelle l'effet photoacoustique dans la chambre de mesure peut être détecté, caractérisée en ce que le guidage de faisceau (6) est prévu comme chambre de mesure et contient le faisceau
laser modulé en puissance, que la tête de mesure (11) est intégrée dans le guidage
de faisceau (6), la tête de mesure (11) étant incorporée dans le guidage de faisceau
(6) ou la tête de mesure (11) étant disposée dans une fenêtre du guidage de faisceau
(6), et que la tête de mesure (11) incorporée dans le guidage de faisceau (6) ou disposée
dans une fenêtre du guidage de faisceau (6) forme en commun avec une unité de commande
et d'évaluation (12), qui est reliée à un générateur laser (2) générant le faisceau
laser modulé en puissance de la machine d'usinage au laser, des moyens pour analyser
l'atmosphère gazeuse dans le guidage de faisceau (6), l'unité de commande et d'évaluation
(12) présentant des moyens pour moduler la puissance laser du générateur laser (2),
de sorte que l'effet photoacoustique dans le guidage de faisceau (6) peut être détecté
sur la base de la variation de puissance au moyen de la tête de mesure (11) intégrée
dans le guidage de faisceau (6).
2. Machine d'usinage au laser selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de commande et d'évaluation (12) est en communication avec une commande de
machine (13) de la machine d'usinage au laser.
3. Machine d'usinage au laser selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tête de mesure (11) est formée par un microphone.
4. Machine d'usinage au laser selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tête de mesure (11) génère un signal de sortie que l'unité de commande et d'évaluation
(12) observe à la fréquence de modulation du laser.