Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine wiederverschliessbare Packung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Aus
US 2005/0276525 A1 ist eine Schlauchpackung aus einem Laminat mit einem in das Laminat integrierten
Wiederverschliesssystem mit einem zur Öffnung von der Packung abzuziehenden, eine
Entnahmeöffnung überdeckenden Verschlussstreifen. Nach dem erstmaligen Öffnen verbleibt
am Verschlussstreifen eine mit einem Permanentkleber belegt Randzone. Beim Zurücklegen
des Verschlussteils und Anlegen an die Packung ergibt sich eine lösbare Verklebung
der Randzone des Verschlussstreifens mit einem an die Entnahmeöffnung angrenzenden
Randbereich.
[0003] Aus
EP 1 886 934 A2 ist ein weiterer Schlauchbeutel mit einem aus der
US 2005/0276525 A1 bekannten Wiederverschliesssystem. Beim erstmaligen Öffnen der Packung durch Wegziehen
des Verschlussstreifens wird gleichzeitig eine als Erstöffnungsgarantie dienendes
Innenteil vom übrigen Verpackungslaminat so abgetrennt, dass dieses Teil nach dem
Wiederverschliessen der Packung von aussen nicht mehr sichtbar ist.
[0004] Aus
US 4,260,061 ist eine wiederverschliessbare Verpackung mit einem Klappdeckel bekannt. Ein an eine
Entnahmeöffnung angrenzender Randbereich der Verpackung ist mit einem Permanentkleber
belegt. Beim Zurückklappen des Deckels auf die Verpackung wird eine Randzone des Klappdeckels
an den mit Permanentkleber versehenen Randbereich der Verpackung angelegt und mit
diesem lösbar verklebt.
[0005] Aus
US 6,557,700 B1 ist eine Verpackung mit einem innerhalb einer Umverpackung angeordneten umlaufenden
Band als Öffnungshilfe bekannt. Am umlaufenden Band ist auf der einen Seite eine Ausziehlasche
und auf der anderen Seite ein offener Behälter so festgelegt, dass beim Herausziehen
der Ausziehlasche auf der einen Seite der Umverpackung der Behälter auf der anderen
Seite entgegen der Ausziehrichtung der Lasche aus der Umverpackung ausgestossen wird.
[0006] EP 1 534 597 B1 offenbart eine kindersichere Verpackung mit einer Umverpackung und einem in die Umverpackung
einschiebbaren offenen Behälter. Der Behälter ist an gegenüberliegenden Seitenwänden
mit Stopplaschen versehen, die bei vollständigem Einschub in die Umverpackung mit
entsprechenden Öffnungen in der Umverpackung Sperrelemente bilden, die ein Öffnen
der Verpackung nur durch gleichzeitiges Eindrücken der Stopplaschen ermöglichen.
[0007] Ein wesentlicher Nachteil von bekannten wiederverschliessbaren Verpackungen mit einem
flexiblen Verschlussstreifen liegt darin, dass diese Verpackungsart nicht kindersicher
ist. Weiter kann durch unkontrolliertes Anlegen des Verschlussstreifens an die Verpackung
beim Wiederverschliessen leicht eine Faltenbildung am Verschlussstreifen auftreten
und so zu einer Undichtheit der Verpackung führen. Zudem werden zur Entnahme des Produktes
aus der Verpackung beide Hände benötigt - die eine Hand, um den Verschlussstreifen
in seiner offenen Position zu halten, die andere Hand, um das Produkt aus der Verpackung
herauszunehmen.
[0008] Eine wiederverschliessbare Packung der eingangs genannten Art ist aus
US-A-5 269 404 bekannt.
Darstellung der Erfindung
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wiederverschliessbare Packung der
eingangs genannten Art zu schaffen. Die Packung soll insbesondere für Packungen auf
der Basis eines Schlauchbeutels oder sonst eines flexiblen Beutels mit einem flexiblen
Verschlussstreifen, aber auch für einen schalenförmigen Behälter, z.B. ein Tray, welcher
mit einer Deckelfolie verschlossen ist, geeignet sein. Die Packung soll dabei das
einfache Anbringen einer Kindersicherung und eines Orginalitätsverschlusses als Erstöffnungsgarantie
ermöglichen.
[0010] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Wiederverschliesssystems,
bei welchem das Schliessen kontrolliert und damit möglichst faltenfrei erfolgt, so
dass auch nach dem Wiederverschliessen die Packung unter den gegebenen Umständen noch
annähernd dicht ist
[0011] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt eine wiederverschliessbare Packung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0012] Der Behälter ist ein Schlauchbeutel aus einem flexiblen Folienmaterial.
[0013] Das Verschlussteil ist in den meisten Fällen ein Verschlussstreifen. Dieser kann
in der Form eines Labels lösbar auf die Behälteroberfläche aufgeklebt sein. Das Verschlussteil
kann aber auch zusammen mit dem Permanentkleber, einschliesslich einer überlappenden
Klebefläche, in ein Folienlaminat, aus dem der Schlauchbeutel, gebildet ist, integriert
und über entsprechend angeordnete Schwächungslinien oder Perforationen beim erstmaligen
Öffnen der Packung aus dem Laminat heraustrennbar sein. Mit Hilfe entsprechender Hilfsmittel
der Umverpackung erlaubt das Verschlussteil mehrfaches Öffnen und Schliessen der Packung.
Die Umverpackung besteht z.B. aus einem Karton, in den ein Schlauchbeutel eingeschoben
wird. Das Label oder der in das Folienlaminat des Schlauchbeutels integrierte Verschlussstreifen
ist in diesem Fall an einem Ende an der Oberseite der Umverpackung befestigt. Wird
der Schlauchbeutel nun herausgezogen, wird das Label bzw. der in das Folienlaminat
integrierte Verschlussstreifen rückwärts abgelöst und die Öffnung der Packung wird
freigegeben.
[0014] Die Umverpackung ist rohrförmig ausgebildet.
[0015] Das Verschliessen des Behälters kann mit einem kontrollierten Druck des Verschlussstreifens
auf die Klebefläche erfolgen, wozu der Behälter zum Aufbau des benötigten Gegendrucks
eine gewisse Eigensteifigkeit aufweisen sollte.
[0016] Zum Aufbringen eines definierten Drucks auf das Verschlussteil beim Anlegen an den
Behälter zum Wiederverschliessen der Entnahmeöffnung ist der Behälter bevorzugt formsteif.
Insbesondere bei Schlauch packungen aus hochflexiblem Material kann die Anordnung
eines formsteifen Innenteils, z.B. eines oben offenen Behälters oder Trays, zweckmässig
sein.
[0017] Das Verschlussteil kann Teil des flexiblen Folienmaterials des Behälters sein.
[0018] Die Umverpackung kann nach einem der bekannten Verfahren kindersicher ausgerüstet
werden, so dass es für Kinder nicht möglich ist, die Packung in der beschriebenen
Weise zu öffnen.
[0019] Ein Originalitätsverschluss kann ergänzt werden, in dem z.B. ein Label verwendet
wird, bei dem eine erfolgte Öffnung durch einen sichtbar werdenden Aufdruck erkennbar
wird, wie z. B. in
EP 1 886 934.
[0020] Die erfindungsgemässe wiederverschliessbare Packung weist u.a. die nachstehend angeführten
Vorteile auf:
- Definiertes Öffnen und Schliessen mit Hilfsmitteln der Umverpackung gewährleistet
einen annähernd dichten Wiederverschluss. Damit wird der Produktschutz auch bei angebrochener
Packung garantiert.
- Eine Kindersicherung kann integriert werden.
- Ein Originalitätsverschluss kann integriert werden.
- Die ursprüngliche Packung kann als Dichtpackung ausgeführt werden.
- Das Öffnen und Schliessen der Packung sowie die Entnahme des Produktes kann auch mit
einer Hand erfolgen.
- Die Packung ist gut gegen unbeabsichtigtes Öffnen geschützt.
- Grosses Differenzienrngspotential von bekannten Packstilen.
- U.a. für flexible Packungen mit Label und Trays mit Deckelfolie anwendbar.
- Da die Packung im Auslieferungszustand dicht ist und auch bei der Anwendung Dichtigkeitsanforderungen
erfülft, kann sie als Ersatz für Erst- und Multipackung angewandt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
schematisch in
- Fig. 1
- eine Schrägsicht auf eine erfindungsgemässe Packung mit Umverpackung und eingeschobenem
Schlauchbeutel;
- Fig. 2
- die Packung von Fig. 1 mit teilweise aus der Umverpackung herausgezogenem und geöffnetem
Schlauchbeutel;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Packung von Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch die geöffnete Packung von Fig. 2;
- Fig. 5
- eine nicht erfindungsgemässe Umverpackung mit beweglichem Schieber und in der Umverpackung
angeordnetem Behälter mit einer Deckelfolie;
- Fig. 6
- die Packung von Fig. 5 mit verschobenem Schieber und teilweise geöffnetem Behälter;
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch die Packung von Fig. 5;
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch die geöffnete Packung von Fig. 5;
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch eine nicht erfindungsgemässe Variante der in Fig. 5 gezeigten
Packung mit zwei Schiebern;
- Fig.10, 11
- die Packung von Fig. 9 in zwei Öffnungszuständen;
- Fig. 12
- einen Längsschnitt durch eine nicht erfindungsgemässe Packung mit zwei ringförmig
angeordneten Schiebern;
- Fig. 13, 14
- die Packung von Fig. 12 in zwei Öffnungszuständen;
- Fig. 15
- einen Längsschnitt durch eine nicht erfindungsgemässe Packung mit Umverpackung und
Beutel mit umlaufendem Band als Verschlussteil;
- Fig. 16
- einen Längsschnitt durch die geöffnete Packung von Fig.15;
- Fig. 17
- einen Längsschnitt durch eine Variante der in Fig. 15 gezeigten Packung mit Umverpackung
und Beutel mit umlaufendem Band als Verschlussteil;
- Fig. 18
- einen Längsschnitt durch die geöffnete Packung von Fig. 17;
- Fig. 19
- einen Längsschnitt durch eine nicht erfindungsgemässe Packung mit Umverpackung und
Beutel mit fixiertem Band als Verschlussteil;
- Fig. 20, 21
- die Packung von Fig. 19 in zwei Öffnungszuständen.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0022] Eine in den Fig. 1 bis 4 gezeigte wiederverschliessbare Packung 10 besteht aus einer
einseitig geschlossenen, rohrförmigen Umverpackung 12 mit rechteckigem Öffnungsquerschnitt.
In die Umverpackung 12 eingeschoben ist ein Schlauchbeutel 14, dessen eine Quersiegelnaht
16 als Ziehlasche aus der Umverpackung 12 herausragt. Der Schlauchbeutel 14 ist mit
einem eine Entnahmeöffnung 20 überdeckenden folienförmigen Verschlussstreifen oder
Verschlusslabel 22 versehen. Der Verschlussstreifen 22 ist in einer den Rand der Entnahmeöffnung
20 überragenden Randzone mit einem Permanentkleber versehen und mit dem Schlauchbeutel
14 lösbar verklebt. Der Verschlussstreifen 22 weist eine an der Innenseite der Umverpackung
12 über eine Klebestelle 26 befestigte Aufreisslasche 24 auf. Wie in den Fig. 3 und
4 gezeigt, wird der Verschlussstreifen 22 beim Herausziehen des Schlauchbeutels 14
aus der Umverpackung 12 vom Schlauchbeutel 14 abgelöst und gibt dabei die Entnahmeöffnung
20 frei. Beim Zurückschieben des Schlauchbeutels 14 in die Umverpackung 12 wird der
Verschlussstreifen 22 kontrolliert über die Entnahmeöffnung 20 zurückgelegt und erneut
mit dem Schlauchbeutel 14 verklebt.
[0023] Die in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Packung 110 weist eine Umverpackung 12 in Form
einer oben offenen Schachtel mit einem im Bereich des Öffnungsrandes in Zugrichtung
+x verschiebbaren Schieber 13 auf. In der Umverpackung 12 ist ein Behälter 14 mit
einer über einen Permanentkleber wiederverschliessbaren, eine Entnahmeöffnung 20 überdeckenden
Deckelfolie 22 angeordnet. Wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich, ist eine Aufreisslasche
24 der Deckelfolie 22 über eine Klebestelle 26 an der Unterseite des Schiebers 13
befestigt. Beim Verschieben des Schiebers 13 in Zugrichtung +x wird die Deckelfolie
22 vom Behälter 14 abgelöst und gibt dabei die Entnahmeöffnung 20 frei. Beim Zurückschieben
des Schiebers 13 in Gegenrichtung -x wird die Deckelfolie 22 kontrolliert über die
Entnahmeöffnung 20 zurückgelegt und erneut mit dem Behälter 14 verklebt.
[0024] Der in den Fig. 5 bis 8 gezeigte, innerhalb eines Öffnungsrahmens verschiebbare Schieber
13 bedeckt nur einen kleinen Teil der oben offenen Umverpackung 12, so dass ein grosser
Teil des Behälters 14 auch bei geschlossener Packung sichtbar ist und freiliegt. Bei
einer nicht dargestellten Variante deckt der Schieber 13 die Öffnung der schachtelförmigen
Umverpackung 12 vollständig ab und der Behälter 14 ist bei geschlossenem Schieber
geschützt. In diesem Fall lässt sich der Schieber 13 bei praktisch vollständiger Öffnung
des Behälters 14 seitlich aus der Umverpackung 12 herausziehen.
[0025] Bei der in den Fig. 9 bis 11 dargestellten Variante der den Fig. 5 bis 8 gezeigten
Verpackungsart sind bei einer Packung 210 zwei Schieber 13A, 13B vorgesehen. Die Deckelfolie
22 ist dabei an zwei einander gegenüberliegenden Enden über je eine mittels je einer
Klebestelle 26A, 26B an der Unterseite jedes Schiebers 13A, 13B befestigten Aufreisslasche
24A, 24B mit beiden Schiebern 13A, 13B verbunden. Auf diese Weise lässt sich der Behälter
14 unter Freigabe einer Entnahmeöffnung 20A bzw. 20B von zwei Seiten her öffnen und
wieder verschliessen.
[0026] Bei der in den Fig. 12 bis 14 gezeigten Variante der in den Fig. 9 bis 11 dargestellten
Verpackungsart übernehmen bei einer Packung 310 zwei um eine Schlauchpackung 14 gelegte
Ringe 15A, 15B die Funktion von Schiebern. Jeder der beiden Ringe 15A, 15B ist an
der Innenseite mit der Aufreisslasche 24A, 24B eines Verschlussstreifens 22 verbunden.
Durch Verschieben der Ringe 15A, 15B in der Längsachse der Schlauchpackung 14 in Zugrichtung
+x kann die Packung unter Freigabe einer Entnahmeöffnung 20A bzw. 20B von zwei Seiten
her geöffnet und durch Verschieben der Ringe 15A, 15B in Gegenrichtung -x wieder verschlossen
werden.
[0027] Bei einer in den Fig. 15 und 16 gezeigten Variante der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten
Verpackungsart ist bei einer Packung 410 eine Wiederverschliessbarkeit in Form eines
umlaufendes Bandes oder endlosen Verschlussstreifens oder -labels 22A vorgesehen.
Der endlose Verschlussstreifen 22A ist in gleicher Weise wie der Verschlussstreifen
22 in einer den Rand der Entnahmeöffnung 20 überragenden Randzone mit einem Permanentkleber
versehen und mit dem Schlauchbeutel 14 lösbar verklebt. Der endlose Verschlussstreifen
22A ist innerhalb der Umverpackung 12 um ein flaches Einlageteil 23 herum gleitend
geführt und erstreckt sich als flache Endlosschlaufe über praktisch die gesamte Länge
der Umverpackung 12. Die Entnahmeöffnung 20 des Schlauchbeutels 14 erstreckt sich
in diesem Fall ebenfalls über praktisch die ganze Länge des Schlauchbeutels 14. Beim
Herausziehen des Schlauchbeutels 14 aus der Umverpackung 12 wird der endlose Verschlussstreifen
22A vom Schlauchbeutel 14 abgelöst und gibt dabei die Entnahmeöffnung 20 frei. Beim
Zurückschieben des Schlauchbeutels 14 in die Umverpackung 12 wird der endlose Verschlussstreifen
22A kontrolliert über die Entnahmeöffnung 20 zurückgelegt und erneut mit dem Schlauchbeutel
14 verklebt.
[0028] Bei einer in den Fig. 17 und 18 gezeigten Variante der in den Fig. 15 und 16 dargestellten
Verpackungsart kann bei einer Packung 510 das flache Einlageteil 23 mit dem endlosen
Verschlussstreifen 22A mittels einer Ausziehlasche 23A unter Freigabe der Entnahmeöffnung
20 des Schlauchbeutels 14 aus der Umverpackung 12 herausgezogen werden, wobei der
Schlauchbeutel 14 in der in diesem Fall oben offenen Umverpackung 12 verbleibt. Die
Entnahmeöffnung 20 des Schlauchbeutels 14 erstreckt sich hier ebenfalls über praktisch
die ganze Länge des Schlauchbeutels 14. Beim Zurückschieben des Einlageteils 23 mit
dem endlosen Verschlussstreifen 22A in die Umverpackung 12 wird der endlose Verschlussstreifen
22A kontrolliert über die Entnahmeöffnung 20 zurückgelegt und erneut mit dem Schlauchbeutel
14 verklebt.
[0029] Bei einer in Fig. 19 gezeigten Variante der in den Fig. 15 bis 18 dargestellten Verpackungsart
ist bei einer Packung 610 anstelle eines endlosen Verschlussstreifens ein zu einer
Schlaufe geformter Verschlussstreifen 22 mit seinen beiden Enden über je eine Klebestelle
26A, 26B beidseits der Längsmitte der Umverpackung 12 mit dieser verbunden. Anstelle
einer offenen Schlaufe mit zwei fixierten Enden kann selbstverständlich auch ein endloser,
im Bereich der Längsmitte der Umverpackung 12 mit dieser verbundener Verschlussstreifen
verwendet werden. Die an beiden Stirnseiten offene Umverpackung 12 ermöglicht es nun,
den Schlauchbeutel 14 an jeder der Quersiegelnähte 16, 18 aus der Umverpackung 12
zu ziehen und die Verpackung von entsprechend entgegengesetzten Enden her zu öffnen.
Der lediglich beidseits der Längsmitte der Umverpackung 12 über die Klebestellen 26A,
26B fixierte Verschlussstreifen 22 erstreckt sich über praktisch die gesamte Länge
der Umverpackung 12. Beim Herausziehen des Schlauchbeutels 14 aus der Umverpackung
12 wird der Verschlussstreifen 22 vom Schlauchbeutel 14 abgelöst und gibt dabei jeweils
eine etwa der halben Länge des Schlauchbeutels 14 entsprechende Entnahmeöffnung 20A
bzw. 20B frei. Beim Zurückschieben des Schlauchbeutels 14 in die Umverpackung 12 wird
der Verschlussstreifen 22 kontrolliert über die Entnahmeöffnung 20A bzw. 20B zurückgelegt
und erneut mit dem Schlauchbeutel 14 verklebt.
[0030] Beim Schliessen bewirkt die Steifigkeit des Folienlaminats in Verbindung mit dem
kleinen Umlenkradius, dass die Folie sauber auf dem Verschlussfenster abrollt, auch
wenn sie beim Verschliessen geschoben wird.
[0031] Ein geeignetes Material für Umverpackungen und Einlageteile ist beispielsweise Karton,
gegebenenfalls mit Kunststoff beschichtet, bedruckt und/oder lackiert. Formsteif Behälter
können z.B. aus mit Kunststoff beschichteter oder unbeschichtetem Aluminiumfolie bestehen.
Schlauchbeutelpackungen bestehen z.B. aus einem gegebenenfalls metallisierten, bedruckten
und/oder lackierten Kunststofffilm oder aus einem Kunststofflaminat. Als Permanentkleber
können alle druckempfindlichen Kleber (pressure sensitive adhesive, PSA), auch auf
Hotmeltbasis, verwendet werden.
1. Wiederverschliessbare Packung mit einem Behälter (14) mit einem eine Entnahmeöffnung
(20) überdeckenden und wenigstens teilweise mittels eines Permanentklebers über einen
an die Entnahmeöffnung (20) angrenzenden Randbereich mit dem Behälter (14) verbundenen
Verschlussteil (22) aus einem flexiblen Material, wobei das Verschlussteil (22) zur
Freigabe der Entnahmeöffnung (20) durch Ziehen in Zugrichtung (+x) vom Behälter (14)
lösbar und zum Wiederverschliessen der Entnahmeöffnung (20) in Gegenrichtung (-x)
wieder an den Behälter (14) anlegbar ist, wobei der Behälter (14) von einer relativ
zum Behälter in Zugrichtung (+x) und in Gegenrichtung (-x) verschiebbaren, rohrförmig
ausgebildeten Umverpackung (12) umschlossen und das Verschlussteil (22) so an der
Umverpackung (12) festgelegt ist, dass die Freigabe und das Wiederverschliessen der
Entnahmeöffnung (20) durch Verschieben der Umverpackung (12) in Zugrichtung (+x) bzw.
in Gegenrichtung (-x) einstellbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Behälter ein Schlauchbeutel (14) aus einem flexiblen Folienmaterial mit einer
vorzugsweise als Ziehlasche dienenden Quersiegelnaht (16) ist und das Verschlussteil
(22)
(a) in Form eines Labels aus einem flexiblen Folienmaterial lösbar auf den Schlauchbeutel
(14) aufgeklebt ist, oder
(b) Teil des flexiblen Folienmaterials des Schlauchbeutels (14) ist, oder
(c) Teil des als mehrschichtiges Laminat aufgebauten flexiblen Folienmaterial ist,
wobei das Verschlussteil (22) zusammen mit dem Permanentkleber in das Laminat integriert
und über Schwächungslinien oder Perforationen beim erstmaligen Öffnen der Packung
aus dem Laminat heraustrennbar ist.
2. Wiederverschliessbare Packung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (14) zum Aufbringen eines definierten Drucks auf das Verschlussteil
(22) beim Anlegen an den Behälter zum Wiederverschliessen der Entnahmeöffnung (20)
formsteif ausgebildet ist oder mit einem formsteifen Innenbehälter ausgestattet ist.
1. Recloseable pack having a container (14) having a closure part (22) made of flexible
material, which covers a removal opening (20) and is connected to the container (14)
at least partially by means of a permanent adhesive via an edge region that adjoins
the removal opening (20), wherein, in order to open the removal opening (20), the
closure part (22) is detachable from the container (14) by being pulled in a pulling
direction (+x) and, in order to reclose the removal opening (20), is attachable to
the container (14) again in the opposite direction (-x), wherein the container (14)
is enclosed by a tubular outer packaging (12) which is displaceable in the pulling
direction (+x) and in the opposite direction (-x) in relation to the container, and
the closure part (22) is fixed to the outer packaging (12) such that the removal opening
(20) can be opened and reclosed by the outer packaging (12) being displaced in the
pulling direction (+x) or in the opposite direction (-x),
characterized in that
the container is a tubular bag (14) made of a flexible film material having a transverse
sealing seam (16) that serves preferably as a pull tab, and the closure part (22)
(a) is adhesively bonded to the tubular bag (14) in a detachable manner in the form
of a label made of a flexible film material, or
(b) is part of the flexible film material of the tubular bag (14), or
(c) is part of the flexible film material constructed as a multi-layer laminate, wherein
the closure part (22) is integrated into the laminate together with the permanent
adhesive and is separable out of the laminate via weakening lines or perforations
when the pack is opened for the first time.
2. Recloseable pack according to Claim 1, characterized in that the container (14) is configured in a dimensionally rigid manner or is equipped with
a dimensionally rigid inner container in order for a defined pressure to be applied
to the closure part (22) when it is attached to the container in order to reclose
the removal opening (20).
1. Emballage refermable comprenant un contenant (14) muni d'une partie d'obturation (22)
en un matériau flexible qui recouvre une ouverture de prélèvement (20) et qui est
reliée au moins partiellement au contenant (14) sur une région de bord adjacente à
l'ouverture de prélèvement (20) au moyen d'un adhésif permanent, la partie d'obturation
(22) pouvant être détachée du contenant (14) pour libérer l'ouverture de prélèvement
(20) par traction dans la direction de traction (+x) et pouvant être appliquée de
nouveau contre le contenant (14) pour refermer l'ouverture de prélèvement (20) dans
la direction opposée (-x), le contenant (14) étant entouré par un suremballage (12)
tubulaire qui peut être déplacé par rapport au contenant dans la direction de traction
(+x) et dans la direction opposée (-x), et la partie d'obturation (22) étant fixée
au suremballage (12) de telle sorte que la libération et la refermeture de l'ouverture
de prélèvement (20) puissent être ajustées par déplacement du suremballage (12) dans
la direction de traction (+x) ou la direction opposée (-x),
caractérisé en ce que
le contenant est un sachet tubulaire (14) en un matériau en feuille flexible doté
d'un joint de scellage transversal (16) servant de préférence de languette de traction
et la partie d'obturation (22)
(a) est collée de manière détachable sur le sachet tubulaire (14), sous la forme d'une
étiquette en un matériau en feuille flexible, ou
(b) fait partie du matériau en feuille flexible du sachet tubulaire (14), ou
(c) fait partie du matériau en feuille flexible réalisé comme un stratifié multicouche,
la partie d'obturation (22) étant intégrée dans le stratifié conjointement avec l'adhésif
permanent et pouvant être séparée du stratifié lors de la première ouverture de l'emballage
par l'intermédiaire de lignes d'affaiblissement ou de perforations.
2. Emballage refermable selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contenant (14) est réalisé avec une forme rigide en vue de l'application d'une
pression définie sur la partie d'obturation (22) lors de l'application sur le contenant
en vue de la refermeture de l'ouverture de prélèvement (20) ou est équipé d'un contenant
intérieur de forme rigide.