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(11) |
EP 2 300 328 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/003940 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/149846 (17.12.2009 Gazette 2009/51) |
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| (54) |
GETRÄNKEDOSENDECKELVERSCHLUSS
DRINKS-CAN-LID CLOSURE
COUVERCLE DE CANETTE DE BOISSON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.06.2008 CH 890082008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2011 Patentblatt 2011/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Canrec AG |
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6304 Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KEIL, Arnoulf
61352 Bad Homburg v.d.H. (DE)
- SCHLEY, Alexander
96103 Hallstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schumacher & Willsau |
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Patentanwaltsgesellschaft mbH
Nymphenburger Strasse 42 80335 München 80335 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-97/36795 DE-U1- 29 812 116
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WO-A1-2005/026004
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für eine Getränkedose nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Verschluss ist aus der
WO 2005/026004 A1 bekannt. Dabei ist der Deckel allenfalls bei der Fertigstellung in der Fabrik auf
dem Dosendeckel angeordnet, nämlich verschweißt. Wenn der Benutzer die Einheit Dose
/ Deckel zum ersten Mal öffnen möchte, muss er eine Lasche, in welche sich der Deckel
erstreckt, in eine Blockierstellung bewegen, in weicher der Deckel von dem Dosendeckel
definitiv gelöst wird. Als selbständiges Teil kann nach dem Gebrauch der Benutzer
den Deckel wieder von Hand in die Ausgießöffnung einsetzen.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Getränkedosenverschluss
hinsichtlich Dichtfunktion und Bedienbarkeit zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Dosenverschluss der eingangs genannten
Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Hierzu ist der Drehdeckel also über eine Nut mit dem Dosendeckel unverlierbar verbunden
und wenigstens bereichsweise als gebogene Schnappscheibe ausgebildet, welche durch
Krafteinwirkung senkrecht zu der Deckelspiegelebene aus einem stabilen ersten Biegezustand
durch Verbiegen und nach Überwinden eines Druckpunktes in einen stabilen zweiten Biegezustand
überführbar ist, in welchem sich der Außenrand des Drehdeckels an den die Ausgießöffnung
begrenzenden Deckelrand mit erhöhtem Schließdruck anlegt und aus welchem die Schnappscheibe
durch erneute Krafteinwirkung In ihren ersten Biegezustand zurückspringt (Knackfrosch-Effekt).
Mithilfe der Aufdrücklasche wird die Dichtfunktion dauerhaft gewährleistet. Ein weiter
erhöhter Schließdruck kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass der Drehdeckel
aufgrund einer geringeren Durchbiegung in dem zweiten Biegezustand einen geringfügig
größeren Außendurchmesser hat als in dem ersten Biegezustand.
[0006] Aus der
DE 298 12116 U1 ist ein Getränkedosenverschlusssystem mit einem über eine Niet mit dem Dosendeckel
verbundenen Drehdeckel und einer Stütze bekannt, welche sich in einer Aufdrücklasche
befindet oder mit der Aufdrücklasche kombiniert ist. Hierdurch alleine lässt sich
die Dichtfunktion nicht immer in dem gewünschten Maße dauerhaft gewährleisten.
[0007] Das gleiche trifft für den in der
WO 97/36795 A1 dargestellten Getränkedosenverschluss zu, bei welchem eine nicht abstützbare Aufdrücklasche
und ein mit ihr verbundener Drehdeckel über eine Niet an dem Dosendeckel angebracht
sind.
[0008] In der nachveröffentlichten, d. h. nur nach Art. 54(3) und (4) EPÜ bezüglich Neuheit
zu berücksichtigenden
WO 2010/022951 A1 (entsprechend
DE 10 2008 044 981 A1), welche auf der Erfindung der vorliegenden Erfinder beruht, ist ein Getränkedosenverschluss
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vorgeschlagen, bei welcher ein über eine
Niet an dem Dosendeckel befestigter Drehdeckel als Schnappscheibe angebracht ist,
welche allerdings nicht in Verschlussstellung durch eine Aufdrücklasche gesichert
ist.
[0009] Es ist nach der Erfindung möglich, dass der Drehdeckel in dem zweiten Biegezustand
den die Ausgießöffnung begrenzenden Deckelrand geringfügig über- bzw. untergreift
bzw. In diesen eingreift, wenn der die Ausgießöffnung begrenzende Deckelrandbereich,
zum Beispiel nutartig, ausgebildet ist.
[0010] Zur Betätigung der Schnappscheibe ist es von Vorteil, wenn der Drehdeckel mit einer
Befestigungslasche an der Niete angebracht ist, welche von der Schnappscheibe aus
gesehen über die Niete hinaus um einen gegenüberliegenden Betätigungsabschnitt verlängert
ist.
[0011] Die Verschlussdrehlage kann der Drehdeckel insbesondere dann sicher einnehmen, wenn
an dem der Eindrückspitze gegenüberliegenden Ende der Aufdrücklasche eine Stütze angelenkt
ist, welche nach dem Aufdrücken der Ausgleßöffnung und Verdrehen des Drehdeckels über
die Ausgießöffnung bei an ihrem der Eindrückspitze gegenüberliegende Ende hochgezogener
Aufdrücklasche nach unten in einer Raste des Dosendeckels so rastbar ist, dass der
in seine Verschlussdrehlage gebrachte Drehdeckel zusätzlich von der Eindrückspitze
der Aufdrücklasche an den die Ausgießöffnung begrenzenden Deckelrand gedrückt wird.
Auch durch diese Maßnahme wird bereits eine weitgehend sichere Abdichtung des Drehdeckels
in der Verschlussdrehlage gegenüber dem Dosendeckel erreicht.
[0012] Die zuvor erwähnte Stütze ist aus fertigungstechnischen Gründen vorzugsweise einstückig
mit der Aufdrücklasche ausgebildet und bereichsweise aus dieser ausgestanzt. Zur Erleichterung
des Abwinkelns der Stütze von der Aufdrücklasche kann die Stütze an ihrem der Niete
abgewandeten Ende über eine Umbuglinie mit der Aufdrücklasche verbunden sein. Für
eine wirksame Verrastung der Aufdrücklasche in Verschlussstellung ist die Länge der
Stütze geringer als etwa die Hälfte der Länge der Aufdrücklasche und größer als etwa
ein Drittel der Länge der Aufdrücklasche. Die Raste des Dosendeckels, welche bei allen
Ausführungsformen vorzugsweise unterhalb der Aufdrücklasche an dem Dosendeckel, zum
Beispiel als Rippe oder als Nut vorgesehen ist, liegt in diesem Fall auf etwa der
Hälfte bis zu einem Drittel der Länge der Aufdrücklasche, vom Ende der Aufdrücklasche
aus gesehen. In der gerasteten Verschlussstellung beträgt der Winkel der hochgezogenen
Aufdrücklasche zu der Ebene des Dosendeckelspiegels vorzugsweise zwischen etwa 30
und 45°.
[0013] Die Aufdrücklasche kann über eine bereichsweise aus dem Aufdrücklaschenmaterial ausgestanzten
Befestigungslasche an der Niete angebracht sein.
[0014] Der Einfachheit halber sind/ist die Niete und/oder die Raste einstückig aus dem Material
des Dosendeckels ausgeformt.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in dem Dosendeckel eine Führungsnut
für die Aufnahme einer Ausprägung auf der Unterseite des Drehdeckels vorgesehen ist.
Auf diese Weise kann der Drehdeckel zuverlässig aus seiner - bezogen auf die Ausgießöffnung
- rückwärtigen Öffnungsdrehlage in seine vordere Verschlussdrehlage geführt werden,
wodurch die Handhabung erleichtert wird.
[0016] Der Drehdeckel kann nahe der Niet, neben dieser oder auf der der Eindrückspitze gegenüberliegenden
Seite, Verstärkungssicken aufweisen, um der dortigen Materialbeanspruchung besser
Stand halten zu können.
[0017] Der Vereinfachung der Betätigung beim Verschließen der Ausgießöffnung kann ferner
der Dosendeckel einen Anschlag für den Drehdeckel in Verschlussdrehstellung aufweisen.
[0018] Die Dichtfunktion kann noch weiter verbessert werden, wenn der Drehdeckel wenigstens
bereichsweise, zum Beispiel auf der Innenseite seines Randbereiches, dichtstoffbeschichtet
ist.
[0019] Der Vereinfachung der Betätigung dient es auch, wenn der Außenrand des Drehdeckels
ein oder mehrere Flügel oder dergleichen Griffbereiche aufweist, so dass der Drehdeckel
zum Drehen leichter erfasst werden kann.
[0020] Die Materialauswahl ist insbesondere so zu treffen, dass die Materialstärke des Dosendeckels
vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,3 mm, Insbesondere bei etwa 0,224 mm, die Materialstärke
der Aufdrücklasche vorzugsweise zwischen 0,15 und 0,35 mm, insbesondere bei etwa 0,265
mm und die Materialstärke des Drehdeckels vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,15 mm,
insbesondere bei etwa 0,1 mm liegt. Das Material kann beispielsweise gewalztes Aluminium,
gegebenenfalls mit einem Klarlackversehen, sein.
[0021] Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Dosendeckel mit dem zuvor erläuterten
Verschluss sowie auf eine Getränkedose mit einem solchermaßen ausgestatteten Dosendeckel.
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand
der Zeichnung näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1a
- in Aufsicht, im Schnitt und im Detailschnitt einen die Erfindung aufweisenden Getränkedosendeckelverschluss,
wobei sich die Schnappscheibe des Drehdeckels in Verschlussdrehlage in einem ersten
Biegezustand befindet,
- Fig. 1 b
- Darstellungen entsprechend Figur 1a, bei welcher sich die Schnappscheibe des Drehdeckels
in einem zweiten Biegezustand befindet, wobei gegenüber Figur 1a die Betätigungsweise
zur Überführung der Schnappscheibe von ihrem ersten Biegezustand in ihren zweiten
Biegezustand veranschaulicht ist,
- Fig. 1 c
- Darstellungen entsprechend Figur 1b und
- Fig. 1d
- Darstellungen entsprechend Figur 1a, wobei gegenüber Figur 1c veranschaulicht ist,
wie die Schnappscheibe von ihrem zweiten Biegezustand in ihren ersten Biegezustand
zurückgebracht wird.
- Fig. 2a
- eine schematische Seitenansicht eines auf einen etwa zylindrischen Dosenkörper aufgebörtelten
mit einem die Erfindung gemäß einer weiteren Ausführung aufweisenden Verschlusssystem
bei in Verschlussdrehstellung gebrachtem Drehdeckel und in Raststellung gebrachter
Stütze, und
- Fig. 2b
- eine Draufsicht auf einen Dosendeckel, wobei sich der Drehdeckel in Öffnungsdrehstellung
befindet.
[0024] Mit dem erfundenen Verschlusssystem gemäß den Figuren 1a bis 1d lassen sich Getränkedosen
mit einer als Eindrücköffnung ausgebildeten Ausgießöffnung 7 wiederverschließen. Der
Dosendeckel D, welcher beispielsweise auf das obere Ende eines etwa zylindrischen
Dosenkörpers K dauerhaft aufgebörtelt ist, weist eine Niete 5 auf, an welcher ein
Drehdeckel 2 von einer Öffnungsdrehlage in eine Verschlussdrehlage über der Ausgießöffnung
7 und wieder zurück drehbar befestigt ist. In den Figuren 1a bis 1d befindet sich
der Drehdeckel 2 jeweils in seiner Verschlussdrehlage über der Ausgießöffnung 7, welche
zuvor, beispielsweise unter Ausnutzung von Materialschwächungslinien, freigedrückt
worden ist.
[0025] Der Drehdeckel 2 ist wenigstens bereichsweise als gebogene Schnappscheibe S ausgebildet,
welche durch Krafteinwirkung senkrecht zu der Deckelspiegelebene aus einem stabilen
ersten Biegezustand durch Verbiegen und nach Überwinden eines Druckpunktes in einen
stabilen zweiten Biegezustand überführbar ist, in welchem sich der Außenrand 10 des
Drehdeckels 2 an den die Ausgießöffnung 7 begrenzenden Deckelrand 9 mit einem Schließdruck
anlegt und aus welchem die Schnappscheibe S durch erneute Krafteinwirkung in ihren
ersten Biegezustand zurück springt, wie dies in den Figuren 1a bis 1d nacheinander
veranschaulicht ist. Bei der in den Figuren 1a bis 1d dargestellten Ausführung nimmt
die Schnappscheibe S den wesentlichen Teil der Ausgießöffnung 7 ein und ist in ihrer
Außenkontur der Innenrandkontur der Ausgießöffnung 7 angepasst, nämlich spezielle
kreisrund.
[0026] Der Drehdeckel 2 übergreift den die Ausgießöffnung 7 begrenzenden Deckelrand 9 geringfügig.
Beim Vergleich der Figuren 1a und 1b wird verdeutlicht, dass der gemäß Figur 1a zunächst
mit geringem Spiel in die Ausgießöffnung 7 einpassende Schnappscheibenbereich des
Drehdeckels 2 nach dem Durchbiegen nach unten gemäß Figur 1b umfangsdicht an dem die
Ausgießöffnung 7 begrenzenden Deckelrand 9 angepresst wird.
[0027] Der Drehdeckel 2 ist mit einer Befestigungslasche 8 an der Niete 5 des Dosendeckels
D angebracht. Von der Schnappscheibe S aus gesehen ist die Befestigungslasche 8 über
die Niete 5 hinaus um einen gegenüberliegenden Betätigungsabschnitt 15 verlängert.
Wie aus einem Vergleich der Figuren 1c und 1d ersichtlich, kann die Schnappscheibe
S durch Druck von oben auf den Betätigungsabschnitt 15 wieder aus seinem zweiten eng
verschließenden Biegezustand in den ersten Biegezustand überführt werden, in welchem
der Drehdeckel 2 zur Freigabe der Ausgießöffnung 7 leicht weg gedreht werden kann.
[0028] Mit dem erfundenen Verschlusssystem gemäß Figuren 2a und 2b lassen sich Getränkedosen
mit einer als Eindrücköffnung ausgebildeten Ausgießöffnung 7 noch zuverlässiger wieder
verschließen. Der Dosendeckel D, welcher beispielsweise auf das obere Ende eines etwa
zylindrischen Dosenkörpers K dauerhaft aufgebörtelt ist, ist in üblicher Weise eine
Aufdrücklasche 1 über eine an dem Dosendeckel D ausgebildete Niete 5 mittels Befestigungslasche
8 verbunden. An der gleichen Niete 5 ist auch ein Drehdeckel 2 um die Niete 5 des
Dosendeckels D drehbar angebracht, so dass dieser nach dem Öffnen der Ausgießöffnung
7 durch Anheben der Aufdrücklasche 1 an ihrem von der Ausgießöffnung 7 abgewandten
Ende und durch Drücken der vorderen Eindrückspitze 6 auf den vorgeprägten Deckelverschlussbereich
in Verschlussdrehstellung gebracht werden kann. Nach dem Drehen des Drehdeckels 2
aus der in Figur 2b dargestellten Öffnungsdrehlage in die in Figur 1 dargestellte
Verschlussdrehlage unter Führung einer Ausprägung 12 auf der Unterseite des Drehdeckels
2 in einer Führungsnut 11 des Dosendeckels D bis zu dem Anschlag 14 des Dosendeckels
D kann von dem äußeren Ende der Aufdrücklasche 1 eine dort scharnierartig angelenkte
Stütze 3 in Richtung des Dosendeckels D abgebogen und in eine Raststellung an einer
Raste 4 des Dosendeckels D gebracht werden. In dieser Raststellung drückt die Aufdrücklasche
1 mit ihrer vorderen Eindrückspitze 6 auf den in Verschlussdrehstellung befindlichen
Drehdeckel 2, um diesen bereits sicher und weitgehend abdichtend an dem die Ausgießöffnung
7 begrenzenden Deckelrand 9 unter der Federvorspannung der Andrücklasche 1 und der
Stütze 3 zu halten.
[0029] In Figur 1 ist mit gestrichelten Linien angedeutet, dass der Drehdeckel 2 bereichsweise
als Schnappscheibe S ausgebildet ist, welche durch Krafteinwirkung F senkrecht zu
der Deckelspiegelebene aus einem oberen stabilen Biegezustand - nach Überwindung eines
Druckpunktes - in einen unteren Biegezustand überführt werden kann, in welch letzterem
der Außenrand 10 des Drehdeckels 2 stärker an den die Ausgießöffnung 7 begrenzenden
Deckelrand 9 angepresst wird als vorher, um einen dichten Verschluss herzustellen.
Die Durchbiegung der Schnappscheibe S nach oben in dem Ausgangsbiegezustand kann dabei
stärker sein, als die Durchbiegung der Schnappscheibe S nach unten in dem zweiten
stabilen Biegezustand, so dass der Durchmesser des Drehdeckels 2 in dem letztgenannten
zweiten Biegezustand geringfügig größer ist als in dem ersten Biegezustand, in welchem
die Schnappscheibe nach oben gewölbt ist. Durch erneutes Drücken auf den Schnappscheibenbereich
des Drehdeckels 2 senkrecht zur Deckelspiegelebene kann die Schnappscheibe S wieder
in seine nach oben gewölbte Ausgangslage zurück schnappen.
[0030] Nach dem Trinken aus der Getränkedose kann diese einfach wieder verschlossen werden,
so dass Insekten und Schmutz nicht in das Doseninnere eindringen und aufgrund zuverlässiger
Abdichtung Getränkereste aus der Dose auch nicht herauslaufen können, wenn sie z.B.
in einem Rucksack verstaut wird. Zum Wiederöffnen kann die Aufdrücklasche 1 leicht
zur Seite gedreht werden, bis sich die Stütze 3 von der Raster 4 löst und der Drehdeckel
2 nach dem Zurückschnappen der Schnappscheibe S in ihre nach oben gewölbte Ausgangslage
wieder in seine Öffnungsdrehstellung überführt werden kann.
[0031] Die Ausgießöffnung 7 ist in dem dargestellten Fall kreisrund, sie kann aber auch
oval, trapezförmig mit gegebenenfalls abgerundeten Ecken oder sonstige
[0032] Gestalt haben, ebenso der daran in der Form angepasste Drehdeckel 2. Insbesondere
kann der Drehdeckel 2 (in nicht dargestellter Weise) an seinem Außenrand 10 einen
oder mehrere Flügel oder dergleichen Griffelemente aufweisen, damit der Drehdeckel
2 zum Verdrehen leichter erfasst werden kann.
[0033] Die Materialstärke der Aufdrücklasche 1 kann etwas größer als die des Dosendeckels
D sein, diejenige des Drehdeckels 2 etwas geringer als die des Dosendeckels D.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1 Aufdrücklasche
- 2 Drehdeckel
- 3 Stütze
- 4 Raste
- 5 Niete
- 6 Eindrückspitze
- 7 Ausgießöffnung
- 8 Befestigungslasche
- 9 Deckelrand
- 10 Außenrand des Drehdeckels
- 11 Führungsnut
- 12 Ausprägung
- 13 Verstärkungssicken
- 14 Anschlag
- 15 Betätigungsabschnitt
- D
- Dosendeckel
- F
- Krafteinwirkung
- K
- Dosenkörper
- S
- Schnappscheibe
1. Verschluss für eine Getränkedose mit einem von einer Öffnungslage in eine Verschlusslage
über einer Ausgleßöffnung (7) des Dosendeckels (8) und wieder zurück überführbaren
Deckel, welcher wenigstens bereichsweise als gebogene Scheibe ausgebildet ist, welche
durch Krafteinwirkung senkrecht zu der Deckelspiegelebene aus einem stabilen ersten
Blegezustand durch Verbiegen in einen stabilen zweiten Biegezustand überführbar ist,
in welchem sich der Außenrand (10) des Deckels an den die Ausgießöffnung begrenzenden
Deckelrand (9) mit einem Schließdruck anlegt und aus welchem die Scheibe durch erneute
Krafteinwirkung in ihren ersten Biegezustand zurück überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel als Drehdeckel (2) an einer Niete (5) des Dosendeckels (D) von einer Öffnungsdrehlage
in eine Verschlussdrehlage über die Ausgießöffnung (7) und wieder zurück drehbar befestigt
ist, dass die Scheibe als wenigstens bereichsweise gebogene Schnappscheibe (S) ausgebildet
ist, welche durch Krafteinwirkung senkrecht zu der Deckelspiegelebene aus dem stabilen
ersten Biegezustand durch Verbiegen nach Überwindung eines Druckpunktes in den stabilen
zweiten Biegezustand überführbar ist und aus welchem die Schnappscheibe (S) durch
erneute Krafteinwirkung in ihren ersten Biegezustand zurückspringt, und dass eine
dem Öffnen dienende Aufdrücklasche (1) über dem Drehdeckel (2) an der selben Niete
(5) des Dosendeckels (D) befestigt ist wie der Drehdeckel (2), wobei letzterer in
seiner Verschlussdrehlage von einer Eindrückspitze (6) der an ihrem der Eindrückspitze
(6) gegenüberliegenden Ende hochgezogenen und gegenüber dem Dosendeckel (D) abgestützten
und verrasteten Aufdrücklasche (1) an dem die Ausgießöffnung (7) begrenzenden Deckelrand
(9) gehalten ist.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdeckel (2) jedenfalls in dem zweiten Biegezustand den die Ausgießöffnung
(7) begrenzenden Deckelrand (9) geringfügig über- bzw. untergreift bzw. in diesen
eingreift bzw. diesen umgreift.
3. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdeckel (2) mit einer Befestigungslasche (8) an der Niete (5) angebracht ist,
welche von der Schnappscheibe (S) aus gesehen über die Niete (5) hinaus um einen gegenüberliegenden
Betätigungsabschnitt (15) verlängert ist.
4. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Eindrückspitze (6) gegenüberliegenden Ende der Aufdrücklasche (1) eine
Stütze (3) angelenkt ist, welche nach dem Aufdrücken der Ausgießöffnung (7) und Verdrehen
des Drehdeckels (2) über die Ausgießöffnung (7) bei an ihrem der Eindrückspitze (6)
gegenüberliegenden Ende hochgezogener Aufdrücklasche (1) nach unten in eine Raste
(4) des Dosendeckels (D) so einrastbar ist, dass der in seine Verschlussdrehlage gebrachte
Drehdeckel (2) von der Eindrückspitze (6) der Aufdrücklasche (1) an den die Ausgießöffnung
(7) begrenzenden Deckelrand (9) gedrückt wird.
5. Verschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (3) einstückig mit der Aufdrücklasche (1) ausgebildet und bereichsweise
aus dieser ausgestanzt ist und/oder dass die Stütze (3) an ihrem der Niete (5) abgewandten
Ende über eine Umbuglinie mit der Aufdrücklasche (1) verbunden ist und/oder dass die
Länge der Stütze (3) geringer als etwa die Hälfte der Länge der Aufdrücklasche (1)
und größer als etwa ein Drittel der Länge der Aufdrücklasche (1) ist und/oder dass
der Winkel der Aufdrücklasche (1) zu der Ebene des Spiegels in der gerasteten Verschlussstellung
zwischen etwa 30° und 45° beträgt.
6. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdrücklasche (1) über eine bereichsweise aus dem Aufdrücklaschenmaterial ausgestanzte
Befestigungslasche an der Niete (5) angebracht ist
7. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Niete (5) und/oder die Raste (4) einstückig aus dem Material des Dosendeckels
(D) ausgeformt sind/ist.
8. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenrand (10) des Drehdeckels (2) und der die Ausgießöffnung (7) begrenzende
Deckelrand (9) eine Presspassung aufweisen.
9. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dosendeckel (3) eine Führungsnut (11) für die Aufnahme einer Ausprägung (12)
auf der Unterseite des Drehdeckels (2) vorgesehen ist.
10. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdeckel (2) nahe der Niete (5) neben dieser oder auf der der Eindrückspitze
(6) gegenüberliegenden Seite Verstärkungsicken (13) aufweist.
11. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosendeckel (D) einen Anschlag (14) für den Drehdeckel (2) in seiner Verschlussdrehstellung
aufweist.
12. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdeckel (2) wenigstens bereichsweise dichtstoffbeschichtet ist.
13. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenrand (10) des Drehdeckels (2) einen oder mehrere Flügel oder dergleichen
leicht erfassbare Ansätze aufweist.
14. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialstärke des Dosendeckels (D) vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,3 mm, insbesondere
bei etwa 0,224 mm liegt und/oder dass die Materialstärke der Aufdrücklasche (1) vorzugsweise
zwischen 0,15 und 0,35 mm, insbesondere bei etwa 0,265 mm liegt, und/oder dass die
Materialstärke des Drehdeckels (2) vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,15 mm, insbesondere
bei etwa 0,1 mm liegt.
15. Dosendeckel mit einem Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
16. Dose mit einem Dosendeckel nach Anspruch 15.
1. Closure for a drinks can having a lid which is transferrable from an open position
to a closed position over a pour-out opening (7) of the can lid (D) and back again
and which is formed at least regionally as a curved disc which, by application of
force perpendicular to the mirror plane of the lid, is transferrable by bending from
a stable first bending state to a stable second bending state in which the outer rim
(10) of the lid comes to bear with a closing pressure against the lid rim (9) adjoining
the pour-out opening and from which the disc is transferrable back into its first
bending state by renewed application of force, characterized in that the lid is fastened as a rotary lid (2) to a rivet (5) on the can lid (D) such as
to be rotatable from an open rotational position into a closed rotational position
over the pour-out opening (7) and back again, in that the disc is in the form of a snap dome (S) which is at least regionally curved and
which, by application of force perpendicular to the mirror plane of the lid, is transferrable
by bending from the stable first bending state to the stable second bending state
after overcoming a pressure point, and from which the snap dome (S) jumps back into
its first bending state by renewed application of force, and in that a push-on tab (1) that serves for opening is fastened over the rotary lid (2) to
the same rivet (5) on the can lid (D) as the rotary lid (2), wherein, in its closed
rotational position, the latter is held against the lid rim (9) adjoining the pour-out
opening (7) by a push-in tip (6) of the push-on tab (1), which is pulled up at its
end opposite the push-in tip (6) and is supported and latched with respect to the
can lid (D).
2. Closure according to Claim 1, characterized in that the rotary lid (2), at least in the second bending state, engages slightly over or
under the lid rim (9) adjoining the pour-out opening (7) or engages in or around said
lid rim (9).
3. Closure according to Claim 1 or 2, characterized in that the rotary lid (2) is attached to the rivet (5) with a fastening tab (8) which, as
seen from the snap dome (S), is extended beyond the rivet (5) by an opposite actuating
portion (15).
4. Closure according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at that end of the push-on tab (1) that is opposite the push-in tip (6) there is
articulated a support (3) which, after the pour-out opening (7) has been pushed on
and the rotary lid (2) has been rotated over the pour-out opening (7) and with the
push-on tab (1) pulled up at its end opposite the push-in tip (6), is latchable downwardly
into a catch (4) on the can lid (D) such that the rotary lid (2) which has been moved
into its closed rotational position is pushed by the push-in tip (6) of the push-on
tab (1) against the lid rim (9) adjoining the pour-out opening (7).
5. Closure according to Claim 4, characterized in that the support (3) is formed integrally with the push-on tab (1) and is punched regionally
out of the latter, and/or in that the support (3), at its end remote from the rivet (5), is connected to the push-on
tab (1) via a bending line, and/or in that the length of the support (3) is less than about half the length of the push-on tab
(1) and greater than about a third of the length of the push-on tab (1), and/or in that the angle of the push-on tab (1) with respect to the plane of the mirror in the latched
closed position is between about 30° and 45°.
6. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the push-on tab (1) is attached to the rivet (5) via a fastening tab punched regionally
out of the material of the push-on tab.
7. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the rivet (5) and/or the catch (4) is/are integrally formed from the material of
the can lid (D).
8. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the outer rim (10) of the rotary lid (2) and the lid rim (9) adjoining the pour-out
opening (7) have a press fit.
9. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that a guide groove (11) for receiving a protuberance (12) on the underside of the rotary
lid (2) is provided in the can lid (3).
10. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that, close to the rivet (5), the rotary lid (2) has reinforcing ridges (13) next to the
rivet (5) or at the side opposite the push-in tip (6).
11. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the can lid (D) has a stop (14) for the rotary lid (2) in its closed rotational position.
12. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the rotary lid (2) is coated at least regionally with sealant.
13. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the outer rim (10) of the rotary lid (2) has one or more wings or similar easily
graspable projections.
14. Closure according to one of the preceding claims, characterized in that the material thickness of the can lid (D) is preferably between 0.1 and 0.3 mm, in
particular about 0.224 mm, and/or in that the material thickness of the push-on tab (1) is preferably between 0.15 and 0.35
mm, in particular about 0.265 mm, and/or in that the material thickness of the rotary lid (2) is preferably between 0.05 and 0.15
mm, in particular about 0.1 mm.
15. Can lid having a closure according to one of Claims 1 to 14.
16. Can having a can lid according to Claim 15.
1. Fermeture pour une canette de boisson, comprenant un couvercle que l'on peut faire
passer d'une position d'ouverture à une position de fermeture au-dessus d'une ouverture
de déversement (7) du couvercle de canette (D), et inversement, lequel couvercle est
réalisé au moins par endroits sous forme de disque courbe que l'on peut faire passer
par flexion, par action d'une force perpendiculairement au plan de symétrie du couvercle,
d'un premier état de courbure stable à un deuxième état de courbure stable dans lequel
le bord extérieur (10) du couvercle s'applique contre le bord de couvercle (9) délimitant
l'ouverture de déversement avec une pression de fermeture, et à partir duquel deuxième
état de courbure on peut faire de nouveau passer le disque à son premier état de courbure
par une action de force réitérée, caractérisée en ce que le couvercle, en tant que couvercle rotatif (2), est fixé, au niveau d'un rivet (5)
du couvercle de canette (D), de manière à pouvoir tourner d'une position angulaire
d'ouverture à une position angulaire de fermeture au-dessus de l'ouverture de déversement
(7), et inversement, en ce que le disque est réalisé sous forme de disque cloquant (S) courbe au moins par endroits
que l'on peut faire passer par flexion, par action d'une force perpendiculairement
au plan de symétrie du couvercle, d'un premier état de courbure stable au deuxième
état de courbure stable après avoir surmonté un point de pression, et à partir duquel
deuxième état de courbure le disque cloquant (S) revient de manière élastique à son
premier état de courbure par une action de force réitérée, et en ce qu'une languette d'ouverture par pression (1) servant à l'ouverture est fixée au-dessus
du couvercle rotatif (2) au même rivet (5) du couvercle de canette (D) que le couvercle
rotatif (2), ce dernier, dans sa position angulaire de fermeture, étant maintenu contre
le bord de couvercle (9) délimitant l'ouverture de déversement (7) par une pointe
d'enfoncement (6) de la languette d'ouverture par pression (1) soulevée à son extrémité
opposée à la pointe d'enfoncement (6) et appuyée contre le couvercle de canette (D)
et encliquetée par rapport à ce dernier.
2. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que le couvercle rotatif (2), en tout cas dans le deuxième état de courbure, vient légèrement
en prise par le dessus ou par le dessous avec le bord de couvercle (9) délimitant
l'ouverture de déversement (7) ou vient en prise dans celui-ci ou autour de celui-ci.
3. Fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le couvercle rotatif (2) est attaché au rivet (5) par l'intermédiaire d'une languette
de fixation (8) qui, vu depuis le disque cloquant (S), est prolongée au-delà du rivet
(5) par une partie d'actionnement opposée (15).
4. Fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un support (3) est articulé au niveau de l'extrémité opposée à la pointe d'enfoncement
(6) de la languette d'ouverture par pression (1), lequel support, après l'ouverture
par pression de l'ouverture de déversement (7) et la rotation du couvercle rotatif
(2) au-dessus de l'ouverture de déversement (7), lorsque la languette d'ouverture
par pression (1) est soulevée à son extrémité opposée à la pointe d'enfoncement (6),
peut être encliqueté vers le bas dans un cran (4) du couvercle de canette (D) de telle
sorte que le couvercle rotatif (2) amené dans sa position angulaire de fermeture soit
pressé contre le bord de couvercle (9) délimitant l'ouverture de déversement (7) par
la pointe d'enfoncement (6) de la languette d'ouverture par pression (1).
5. Fermeture selon la revendication 4, caractérisée en ce que le support (3) est réalisé d'une seule pièce avec la languette d'ouverture par pression
(1) et découpé dans celle-ci par endroits, et/ou en ce que le support (3), à son extrémité opposée au rivet (5), est relié à la languette d'ouverture
par pression (1) par l'intermédiaire d'une ligne de rabattement, et/ou en ce que la longueur du support (3) est inférieure à environ la moitié de la longueur de la
languette d'ouverture par pression (1) et est supérieure à environ un tiers de la
longueur de la languette d'ouverture par pression (1), et/ou en ce que l'angle de la languette d'ouverture par pression (1) par rapport au plan de symétrie
vaut entre environ 30° et 45° dans la position de fermeture encliquetée.
6. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette d'ouverture par pression (1) est attachée au rivet (5) par l'intermédiaire
d'une languette de fixation découpée au moins par endroits dans le matériau de la
languette d'ouverture par pression.
7. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rivet (5) et/ou le cran (4) est/sont formé(s) d'une seule pièce à partir du matériau
du couvercle de canette (D).
8. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bord extérieur (10) du couvercle rotatif (2) et le bord de couvercle (9) délimitant
l'ouverture de déversement (7) présentent un ajustement serré.
9. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une rainure de guidage (11) destinée à recevoir une empreinte (12) sur le côté inférieur
du couvercle rotatif (2) est prévue dans le couvercle de canette (3).
10. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que près du rivet (5), le couvercle rotatif (2) présente à côté du rivet ou du côté opposé
à la pointe d'enfoncement (6) des moulures de renforcement (13).
11. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le couvercle de canette (D) présente une butée (14) pour le couvercle rotatif (2)
dans sa position angulaire de fermeture.
12. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le couvercle rotatif (2) est revêtu au moins par endroits d'un matériau d'étanchéité.
13. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bord extérieur (10) du couvercle rotatif (2) présente une ou plusieurs ailettes
ou des saillies similaires qui peuvent être facilement saisies.
14. Fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur de matériau du couvercle de canette (D) est de préférence entre 0,1 et
0,3 mm, en particulier environ 0,224 mm, et/ou en ce que l'épaisseur de matériau de la languette d'ouverture par pression (1) est de préférence
entre 0,15 et 0,35 mm, en particulier environ 0,265 mm, et/ou en ce que l'épaisseur de matériau du couvercle rotatif (2) est de préférence entre 0,05 et
0,15 mm, en particulier environ 0,1 mm.
15. Couvercle de canette comprenant une fermeture selon l'une quelconque des revendications
1 à 14.
16. Canette comprenant un couvercle de canette selon la revendication 15.
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