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(11) |
EP 2 300 677 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
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Anmeldetag: 27.05.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/003765 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/144015 (03.12.2009 Gazette 2009/49) |
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| (54) |
SCHARNIERTOPF FÜR MÖBELSCHARNIERE
HINGE CUP FOR FURNITURE HINGES
BOÎTIER DE CHARNIÈRE POUR CHARNIÈRES DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
31.05.2008 DE 202008007345 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2011 Patentblatt 2011/13 |
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Patentinhaber: Grass GmbH & Co. KG |
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64354 Reinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- GALLASCH, Steffen
64354 Reinheim-Spachbrücken (DE)
- SÄTTLER, Karlheinz
64407 Fränlisch-Crumbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dobler, Markus |
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Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 610 765 DE-B4- 19 517 924 DE-C2- 19 521 909
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EP-B- 0 905 341 DE-C2- 4 414 460
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Scharniertopf für Möbelscharniere mit einem in eine
Bohrung in einem Möbelteil versenkt einsetzbar montierbaren Topfteil und in montiertem
Zustand in der Bohrung am Topfteil vorgesehenen aufspreizbaren Verankerungsteilen
mit dem Radius der Bohrung im Wesentlichen entsprechend bogenförmig gekrümmten äußeren
Anlagenflächen, die über Zugelemente an die Bohrungswandung anpressbar sind, wobei
die Zugelemente über einen Exzentermechanismus in der Einsetzrichtung des Scharniertopf
rechtwinklig zu dessen Montageebene bewegbar sind und die Spreizung der Verankerungsteile
dann erfolgt, wenn die Zugelemente in der Richtung vom Einsteckende des Scharniertopfs
zu dessen Montagefläche bewegt werden.
[0002] Die werkzeuglose Montage von Möbelbeschlägen hat gegenüber der Befestigung der Beschlagteile
mit Schrauben den Vorteil der einfacheren und schnelleren Montage und Demontage. Für
Scharniertöpfe von Möbelscharnieren wurde bereits Befestigungsmöglichkeiten geschaffen,
bei denen der Scharniertopf in der zugeordneten Bohrung im Möbelteil durch Verklemmung
mittels zwischen der Außenseite des Scharniertopfs und der Umfangswandung der Bohrung
angeordneten Verankerungsteilen (
DE 19521909;
EP 0905341B1;
DE 20006514U1) oder durch in gesonderten Befestigungsbohrungen im Möbelteil montierbare Verankerungselemente
(
DE 19517924 B4;
DE 4414460 C2) verwirklicht wurde , welche der neben der einfacheren und schnelleren Montage gegenüber
Schraubbefestigung auf den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit bzw. Verankerungskraft
aufweisen.
[0003] Bei der Monatage von Scharniertöpfen in Möbelteilen aus dem heute in zunehmenden
Umfang eingesetzten Spanplattenmaterialien besteht ein Problem darin, dass die in
montiertem Zustand zwischen der Bohrungswandung im Möbelteil und dem Topfteil des
Scharniertopfs erzeugten Halte- bzw. Klemmkraft möglichst großflächig verteilt übertragen
wird, um sicherzustellen, dass das Material im Wandungsbereich der Befestigungsbohrung
auch bei mehrfacher Montage und Demontage nicht beschädigt wird. Bei einem bekannten
Scharniertopf (
EP 0 610 765) wurden deshalb gesonderte zylindersegmentförmige Klemmbacken aus zähelastischem
Material, wie Kunststoff oder Gummi im Anpressbereich der Verankerungsteilen zwischen
angeordnet. Gummi und/oder vergleichbar elastische Kunststoffmaterialien unterliegen
aber zeitabhängigen Änderungen ihrer elastischen Materialeigenschaften z. B. einer
Versprödung bzw. Verhärtung, wodurch sich auch die Beanspruchbarkeit der Halterung
eines derartigen Scharniertopfs in einer zugehörigen Befestigungsbohrung ändert.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Scharniertopf für die
werkzeuglose Montage und Demontage in der zugehörigen Bohrung im Möbelteil zu schaffen,
welche neben der einfachen und schnellen Montage auch eine das Material des Möbelteils
vor Beschädigungen bewahrende schonende Übertragung der Klemmkräfte zwischen Scharniertopf
und Möbelteil auf Dauer gewährleistet.
[0005] Ausgehend von einem Scharniertopf der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Zugelemente und die Verankerungsteile als aus ursprünglich
ebenflächigem metallischem Bandmaterial ausgestanzte und anschließend durch Pressbearbeitung
umgeformte integrale metallische Bauteile ausgebildet sind, und dass die beim Spreizvorgang
klemmend an der Wandung der Bohrung im Möbelteil andrückbaren äußeren Teilbereiche
der Verankerungsteile als in der Draufsicht im Wesentlichen bogenförmig begrenzte
und in radialer Richtung federelastische verformbare Anpress-Wandungsabschnitte ausgebildet
sind. Durch Herstellung der Verankerungsteile als integrale Bauteile aus Metall entfällt
bei der Herstellung des Scharniertopfs die Vormontage von gesonderte Klemmbacken an
den Verankerungsteilen wobei die federelastische Ausbildung der klemmend an der Wandung
der Bohrung im Möbelteil andrückbaren Bereiche der Verankerungsteile als federelastisch
verformbare Wandungsabschnitte aus Metall sicher stellt , dass die bei der Befestigung
des Scharniertopf in der Bohrung im Möbelteil über den Exzentermechanismus ausgeübte
Klemmenkraft als Federvorspannung im verformten Anpress-Wandungsabschnitt der Verankerungsteile
gespeichert und somit die den Scharniertopf in der Bohrung halternde Klemmkraft auch
über längere Benutzungsdauer aufrechterhalten wird.
[0006] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung empfiehlt es sich, dass die Verankerungsteile
jeweils einen im Wesentlichen den zeitlich abgeflachten Bereichen des Topfteils entsprechend
geformten, an den abgeflachten Bereichen anlegbaren Abstütz-Wandungsabschnitt aufweisen,
an welchem das jeweilige Zugelement angesetzt ist und dass der an der Wandung der
Bohrung des Möbelteils andrückbare bogenförmig begrenzte Anpress-Wandungsabschnitt
integral am Abstütz-Wandungsabschnitt angesetzt und um eine in Einsetzrichtung des
Scharniertopfs verlaufenden Biegeabschnitt vom Abstütz-Wandungsabschnitt abgebogen
ist.
[0007] Dabei kann es dann zweckmäßig sein, wenn der an der Wandung der Bohrung am Möbelteil
andrückbare Anpress-Wandungsabschnitt in seinem dem Biegeabschnitt gegenüberliegenden
freien Endbereich wenigstens einen schmalen, zum Abstütz-Wandungsabschnitt umgebogenen
streifenförmigen Endabschnitt aufweist, dessen zum Abstütz-Wandungsabschnitt weisende
freie Begrenzungskante parallel und mit Abstand von der zugewandten Fläche des Abstütz-Wandungsabschnitts
in Einsetzrichtung verläuft. Der zwischen dem Abstütz-Wandungsabschnitt und der freien
Begrenzungskante des Anpress-Wandungsabschnitts bestehende Zwischenraum begrenzt somit
den möglichen elastischen Verformungsweg des Anpress-Wandungsabschnitts.
[0008] An der freien Begrenzungskante des Endabschnitts ist dann zweckmäßig ein im Querschnitt
vorzugsweise langgestreckter Vorsprung vorgesehen, welcher in eine komplementär geformte
Ausnehmung im Abstütz-Abschnitt eingreift und somit eine unzulässige Verschiebung
des Anpress-Wandungsabschnitts relativ zum Abstütz-Wandungsabschnitt bei in Ausziehrichtung
auf den Scharniertopf wirkenden Kräften verhindert.
[0009] Die der Umfangswandung der Bohrung im Möbelteil zugewandten Flächen der Anpress-Wandungsabschnitte
der Verankerungsteile sind zweckmäßig mit vortretenden Verankerungsvorsprüngen versehen,
welche bei der klemmenden Anlage der Verankerungsteile an der Bohrungswandung durch
Betätigung des Exzenterabschnitts zusätzlich formschlüssig in das Material der Bohrungswandung
eindringen und so neben der kraftschlüssigen Halterung eine gewisse zusätzliche formschlüssige
Verbindung der Verankerungsteile in der Bohrungswandung bewirken.
[0010] Die Verankerungsvorsprünge sind in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung aus
dem Material des Anpress-Wandungsabschnitt radial nach außen vorgeprägt, wobei die
Ausgestaltung z. B. so getroffen sein kann, dass die Verankerungsvorsprünge entlang
einer in Umfangsrichtung der Anpress-Wandungsabschnitte verlaufende Begrenzungskante
freigeschnitten und die freigeschnittene Begrenzungskante über die der Bohrungswandung
zugewandte Flachseite der Anpress-Wandungsabschnitte vorgeprägt sind und dabei in
Umfangsrichtung verlaufende Schneidkanten bilden, welche ein Eindringen ins Material
der Bohrungswandung, d.h. einen zusätzlichen Formschluss des Scharniertopfs ohne Beschädigung
anschließender Wandungsbereiche der Bohrung fördern.
[0011] Die Spreizung der Verankerungsteile beim Montagevorgang des Scharniertopf in der
zugehörigen Bohrung über den Exzentermechanismus kann dadurch sichergestellt werden,
dass der Abstütz-Wandungsabschnitt der Verankerungsteile in den in Einsetzrichtung
vorderen Bereichen mit jeweils wenigstens einem integral aus dem Material des Abstütz-Wandungsabschnitts
in Richtung zum Topfteil vortretenden in Einsetzrichtung rampenförmig ansteigenden
Spannnocken versehen ist, welche beim Spreizvorgang der Verankerungsteile aus einer
unterhalb der abgeflachten Bereiche des Topfteils liegenden Position über dessen abgerundeten
Übergangsbereich vom Boden in die abgeflachten Bereiche der Topfteil-Umfangswandung
gezogen werden und dadurch die Verankerungsteile radial aufspreizen.
[0012] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit der Zeichnung näher erläutert und zwar zeigen:
- Fig. 1 u. 2
- jeweils isometrische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Scharniertopfs aus unterschiedlichen
Blickrichtungen, wobei die für die Klemmbefestigung in einer zugehörigen Befestigungsbohrung
im Türflügel eines Schranks vorgesehenen Verankerungsteile in noch nicht mit dem Exzentermechanismus
verbundenem Zustand, d. h. vom eigentlichen Scharniertopf getrennt etwas nach unten
versetzt dargestellt sind;
- Fig. 3 u. 4
- jeweils isometrische Ansichten eines der Verankerungsteile des in den Fig. 1 und 2
gezeigten Scharniertopfs in Blickrichtung auf die Vorder- bzw. Rückseite des Verankerungsteils;
und
- Fig. 5
- den in Fig. 3 innerhalb des strichpunktierten, oval begrenzten Abschnitts 5 liegenden
Teilabschnitts des Anpress-Wandungsabschnitts des Verankerungsteils in gegenüber Fig.
3 vergrößertem Maßstab.
[0013] Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete Ausführungsbeispiel
eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Scharniertopfs ist Teil eines im
übrigen konventionellen Möbelscharniers, welches zur verschwenkbaren Anlenkung eines
Türflügels am Korpus eines Schranks dienen möge.
[0014] Da solche Scharniere an ihrem grundsätzlichen Aufbau beispielsweise in Form von Viergelenkscharnieren
bekannt sind, wird nachstehend nur der erfindungsgemäß abgewandelte Scharniertopf
beschrieben.
[0015] Der Scharniertopf weist einen versenkt in einer randnah in der Rückseite eines Türflügels
vorgesehenen Befestigungsbohrung einsetzbaren Topfteil 12 auf, welcher in zwei gegenüberliegenden
Bereichen seiner Umfangswandung gegenüber der in der Draufsicht kreisförmig begrenzte
Befestigungsbohrung seitlich abgeflachte Wandbereiche 14 aufweist, an welchen Verankerungsteile
16 mit einer im Wesentlichen entsprechend dem Radius der Befestigungsbohrung bogenförmig
gekrümmten äußeren Anlagefläche 18 vorgesehen sind, die über integral angesetzte Zugelemente
20 in Einsetzrichtung des Topfteils des Scharniers in die zugehörige Befestigungsbohrung
im Zwischenraum zwischen den abgeflachten Bereichen 14 des Topfteils 12 und der Umfangswandung
der Bohrung verschieblich sind. Die an der oberen Begrenzungskante der Verankerungsteile
16 integral angesetzten Zugelemente 20 sind durch schlitzförmige Öffnungen 22 in einem
am oberen Rand des Topfteils 12 angesetzten und abschnittsweise kreisbogenförmig begrenzten
Abdeckflansch 24 hindurchgeführt. Der zur Abdeckung des zwischen den seitlich abgeflachten
Bereichen des Topfteils 12 und der kreisförmig begrenzten Umfangswandung der Befestigungsbohrung
vorgesehenen Abdeckflansche 24 sind in ihrem rückwärtigen Bereich zu einem den Abdeckflansch
24 beidseits überragenden, in der bestimmungsgemäßen Montageposition am Türflügel
auf der Türflügelrückseite aufliegenden Befestigungsflansch 26 vergrößert. In gegenüberliegenden
äußeren Bereichen des Befestigungsflanschs sind in Figur 1 erkennbare kreisförmig
begrenzten Durchstanzungen 28 vorgesehen, deren von der Unterseite des Befestigungsflansch
vortretende kreisbogenförmig begrenzte Ränder zum Eingriff in zusätzlich zur Befestigungsbohrung
neben diesen vorgesehenen Zentrierbohrungen im Türflügel dienen mögen, um sicherzustellen,
dass der Scharniertopf 10 nur in korrekter Ausrichtung zum Türflügel montierbar ist.
[0016] Alternativ können die Durchstanzungen auch zur Befestigung von zusätzlich am Befestigungsflansch
26 anbringbare Zentrierzapfen dienen.
[0017] Die durch schlitzförmige Öffnungen 22 hindurchtretenden oberen Enden der Zugelemente
20 sind mittels Bolzen 32 an der Unterseite einer verschwenkbar auf der Oberseite
des Scharniertopf 10 gelagerten und in herabgeschwenkter Position den Befestigungsflansch
26 verdeckende Abdeckung 34 angeschlossen, welche sich über von einander beabstandete
Exzenternocken 36 auf der Oberseite des Befestigungsflanschs abstützt. Beim Herabschwenken
der Abdeckung 34 aus der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Position in die den Befestigungsflansch
abdeckende Position drücken die Exzenternocken 36 die Abdeckung etwas vom Befestigungsflansch
26 ab, wodurch die Verankerungsteile 16 über die Zugelemente 20 entgegen der Einsetzrichtung
des Topfteils hochgezogen werden. Dabei kommen dann an der den abgeflachten Bereichen
des Topfteils zugewandten Rückseite der Verankerungsteile 16 vorgesehene rampenartige
Spannnocken 40 am abgerundeten Übergangsbereich vom Boden in die Umfangswand des Topfteils
zur Anlage und werden dann über diesen Übergangsbereich hochgezogen, wodurch die Verankerungsteile
radial nach außen aufgespreizt und der Scharniertopf in der Befestigungsbohrung verklemmt
wird.
[0018] Diese Verklemmung ist durch Hochschwenken der Abdeckung 34 an der herabgeschwenken
Position, bei welcher die Zugelemente 20 wieder in Einsatzrichtung verschoben werden,
wieder lösbar. Die Verwendung von Werkzeugen für die Montage bzw. Demontage des Scharniertopf
ist also nicht erforderlich. Insoweit ist der vorstehend beschriebene Scharniertopf
10 ist in seiner Ausgestaltung und Funktion älteren bekannten Scharniertöpfen ähnlich.
[0019] Neu und vorteilhaft ist dagegen die nachstehend in Verbindung mit den Figuren 3 bis
5 beschriebenen Ausgestaltung der Verankerungsteile 16. Diese Verankerungsteile sind
- einschließlich der Zugelemente 20 integral aus ursprünglich ebenflächigen metallischem
Bandmaterial ausgestanzt und anschließend durch weitere Press- und Biege-Bearbeitungsschritte
umgeformte integrale metallische Bauteile, welche durch das verwendete Ausgangsmaterial
mit der erforderlichen Festigkeit so hergestellt sind, dass einerseits bei der Montage
des Scharnierteils 10 auftretende hohe mechanische Beanspruchungen im Material aufgenommen
werden können, wobei die zwischen der Außenfläche des jeweiligen Verankerungsteils
16 und dem zugeordneten Abschnitt der Wandung der Befestigungsbohrung im Möbelteil
auftretende Beanspruchung durch die mögliche federelastische Verbiegung des Verankerungsteils
16 im Anpressbereich in einer vorgegebenen Größenordnung gehalten werden können, bei
welcher keine Zerstörung des Gefüges der Bohrungswandung des Möbelteils erfolgt.
[0020] Die Verankerungsteile 16 weisen, wie den Figuren 3 und 4 entnehmbar ist jeweils einen
im Wesentlichen in den seitlich abgeflachten Bereichen 14 des Topfteils 12 entsprechend
geformten, weitgehend ebenflächigen und rechteckig begrenzte Abstütz-Wandungsabschnitt
42 auf, an dessen oberen Rand integral das laschenartige Zugelement 20 angesetzt ist.
An dem in Figur 3 rechten senkrechten Rand des Abstütz-Wandabschnitts 42 ist integral
der an die Wandung der Befestigungsbohrung im Möbelteil andrückbare, bogenförmig begrenzte
Anpress-Wandungsabschnitt 44 angesetzt. Diese integrale Verbindung mit dem Abstütz-Wandungsabschnitt
22 erfolgt über einen schmalen Verbindungsabschnitt 46, welcher den ursprünglich ebenflächigen
Zuschnitt von Abstütz- und Anpress-Wandungsabschnitten als Biegebereich verbindet.
Der Anpress-Wandungsabschnitt 44 seinerseits ist dem Radius der zugehörigen Bohrung
im Möbelteil entsprechend bogenförmig gekrümmt.
[0021] Im gegenüberliegenden freien senkrechten Endbereich weist der Anpress-Wandungsabschnitt
44 einen schmalen zum Abstütz-Wandungsabschnitt 42 umgebogenen streifenförmigen Endabschnitt
48 auf, dessen zum Abstütz-Wandungsabschnitt 42 weisende freie Begrenzungskante parallel
und mit Abstand von der zugewandten Fläche des Abstütz-Wandungs-abschnitts 42 in Einsetzrichtung
des Scharniertopf in die Bohrung verläuft. Im Rahmen des zwischen der Stirnfläche
des Endabschnitts 48 und dem Abstütz-Wandungsabschnitt 42 gebildeten Spalts ist der
Anpress-Wandungsabschnitt 44 also federnd in Richtung zum Abstütz-Wandungsabschnitt
42 verbiegbar.
[0022] An der freien Begrenzungskante des Endabschnitts 48 ist außerdem ein im Querschnitt
langgestreckter Vorsprung 50 vorgesehen, welcher in eine komplementär geformte Ausnehmung
52 im Abstütz-Wandungsabschnitt eingreift.
[0023] Die der Umfangswandung der Bohrung im Möbelteil zugewandte Fläche des jeweiligen
Anpress-Wandungsabschnitts 44 ist mit - beim gezeigten Ausführungsbeispiel - insgesamt
in zwei Reihen von je drei Verankerungsvorsprüngen 54 versehen. Diese Verankerungsvorsprünge
54 sind, wie insbesondere in Figur 5 erkennbar ist, dadurch gebildet, dass aus dem
Material des Anpress-Wandungsabschnitts 44 längliche Wandungsbereiche freigeschnitten
und radial schräg nach außen gebogen sind. Die nach außen weisende freie Begrenzungskante
der die Verankerungsvorsprünge 54 bilden somit eine Schneidekante, welche beim Montagevorgang
des Scharniertopfs 10 in die umgebende Wandung der Befestigungsbohrung im Möbelteil
eindringen können.
[0024] In Figur 4 ist auch erkennbar, dass der bereits in der Beschreibung des Scharniertopfs
10 in Verbindung mit den Figuren 1 und 2 beschriebene rampenförmig ansteigende Spannnocken
40 aus dem Material des Anpress-Wandungsabschnitts 42 in Richtung zum zugeordneten
abgeflachten Abschnitt 14 Topfteils 12 herausgeprägt ist.
[0025] In den Figuren 3 und 4 ist noch ersichtlich, dass im Übergangsbereich des laschenartigen
Zugelements 20 in den Anpress-Wandungsabschnitt 42 eine diesen Übergangsbereich gegen
elastische oder bleibende Verformung verstärkende Versteifungssicke 56 eingeprägt
ist.
1. Scharniertopf (10) für Möbelscharniere mit einem in eine Bohrung in einem Möbelteil
versenkt einsetzbar montierbaren Topfteil (12) mit seitlich abgeflachten Bereichen
(14), und mit in montiertem Zustand in der Bohrung am Topfteil vorgesehenen aufspreizbaren
Verankerungsteilen (16) mit dem Radius der Bohrung im Wesentlichen entsprechend bogenförmig
gekrümmten äußeren Anlagenflächen, die über Zugelemente (20) an die Bohrungswandung
anpressbar sind, wobei die Zugelemente (20) über einen Exzentermechanismus in der
Einsetzrichtung des Scharniertopf (10) rechtwinklig zu dessen Montageebene bewegbar
sind und die Spreizung der Verankerungsteile (16) dann erfolgt, wenn die Zugelemente
(20) in der Richtung vom Einsteckende des Scharniertopfs (10) zu dessen Montagefläche
bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (20) und die Verankerungsteile (16) als aus ursprünglich ebenflächigem
metallischem Bandmaterial ausgestanzte und anschließend durch Pressbearbeitung umgeformte
integrale metallische Bauteile ausgebildet sind, und dass die beim Spreizvorgang klemmend
an der Wandung der Bohrung im Möbelteil andrückbaren äußeren Teilbereiche der Verankerungsteile
(16) als in der Draufsicht im Wesentlichen bogenförmig begrenzte und in radialer Richtung
federelastische verformbare Anpress-Wandungsabschnitte (44) ausgebildet sind, wobei
die federelastisch verformbaren Anpress-Wandungsabschnitte (44) bei der Befestigung
des Scharniertopfs (10) in der Bohrung im Möbelteil die ausgeübte Klemmkraft als Federvorspannung
im verformten Anpress-Wandungsabschnitt (44) speichern und wobei die federelastisch
verformbaren Anpress-Wandungsabschnitte (44) die bei der Montage auftretenden mechanischen
Beanspruchungen aufnehmen, sodass keine Zerstörung des Gefüges der Bohrungswandung
des Möbelteils erfolgt, wobei die Verankerungsteile (16) jeweils einen im Wesentlichen
den seitlich abgeflachten Bereichen (14) des Topfteils (12) entsprechend geformten,
an den abgeflachten Bereichen (14) anlegbaren Abstütz-Wandungsabschnitt (42) aufweisen,
an welchem das jeweilige Zugelement (20) angesetzt ist und dass der an der Wandung
der Bohrung des Möbelteils andrückbare bogenförmig begrenzte Anpress-Wandungsabschnitt
(44) integral am Abstütz-Wandungsabschnitt (42) angesetzt und um einen in Einsetzrichtung
des Scharniertopf (10) verlaufenden Biegeabschnitt (46) vom Abstütz-Wandungsabschnitt
(42) abgebogen ist.
2. Scharniertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Wandung der Bohrung am Möbelteil andrückbare Anpress-Wandungsabschnitt
(44) in seinem dem Biegeabschnitt (46) gegenüberliegenden freien Endbereich wenigstens
einen schmalen, zum Abstütz-Wandungsabschnitt (42) umgebogenen streifenförmigen Endabschnitt
(48) aufweist, dessen zum Abstütz-Wandungsabschnitt (42) weisende freie Begrenzungskante
parallel und mit Abstand von der zugewandten Fläche des Abstütz-Wandungsabschnitts
(42) in Einsetzrichtung verläuft.
3. Scharniertopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der freien Begrenzungskante des Endabschnitts (48) ein im Querschnitt langgestreckter
Vorsprung (50) vorgesehen ist, welcher in eine komplementär geformte Ausnehmung (52)
im Abstütz-Wandungsabschnitt (42) eingreift.
4. Scharniertopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der der Bohrungswand im Möbelteil zugewandten Flächen der Anpress-Wandungsabschnitte
(44) mit vortretenden Verankerungsvorsprüngen (54) versehen sind.
5. Scharniertopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsvorsprünge (54) aus dem Material des Anpress-Wandungsabschnitts (44)
vorgeprägt sind.
6. Scharniertopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsvorsprünge (54) entlang einer in Umfangsrichtung der Anpress-Wandungsabschnitte
(44) verlaufenden Begrenzungskante freigeschnitten und die freigeschnittenen Begrenzungskanten
über die der Bohrungswandung zugewandte Flachseite der Anpress-Wandungsabschnitte
(44) vorgeprägt ist.
7. Scharniertopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstütz-Wandabschnitt (42) der Verankerungsteile (16) in den in Einsitzrichtung
vorderen Bereichen mit jeweils wenigstens einem integral aus dem Material des Abstütz-Wandungsabschnitts
(42) in Richtung zum Topfteil (12) vortretenden in Einsetzrichtung rampenförmig ansteigenden
Spannnocken (40) versehen ist, welche beim Spreizvorgang der Verankerungsteile (16)
aus einer unterhalb der abgeflachten Bereiche des Topfteils (12) liegenden Position
über dessen abgerundeten übergangsbereich vom Boden in die abgeflachten Bereiche (14)
der Topfteil-Umfangswand gezogen werden.
1. Hinge cup (10) for furniture hinges, having a cup part (12) with laterally flattened
regions (14) which can be mounted in a bore in a furniture part such that it can be
inserted in a recessed manner, and having anchoring parts (16) which can be spread
open and are provided on the cup part in the mounted state in the bore and external
bearing surfaces which are curved arcuately in a manner substantially corresponding
to the radius of the bore and can be pressed via tension elements (20) against the
wall of the bore, wherein the tension elements (20) can be moved via an eccentric
mechanism in the insertion direction of the hinge cup (10) at right angles to the
mounting plane of the latter, and the anchoring parts (16) are spread when the tension
elements (20) are moved in the direction from the insertion end of the hinge cup (10)
to the mounting surface thereof, characterised in that the tension elements (20) and the anchoring parts (16) are designed as integral metal
components shaped out of originally planar metal strip material and subsequently formed
by press working, and in that the outer regions of the anchoring parts (16), which can be pressed in a clamping
manner against the wall of the bore in the furniture part during the spreading process,
are configured as deformable pressing wall portions (44) which are resilient in the
radial direction and are delimited in a substantially arcuate manner in plan view,
wherein the resilient deformable pressing wall portions (44) on securing the hinge
cup (10) in the bore in the furniture part store the exerted clamping force as spring
pretension in the deformed pressing wall portion (44) and wherein the resilient deformable
pressing wall portions (44) absorb the mechanical loads occurring during the assembly
so that the structure of the bore wall of the furniture part is not destroyed, wherein
the anchoring parts (16) each comprise a supporting wall portion (42) shaped essentially
according to the laterally flattened regions (14) of the cup part (12) and able to
be applied to the flattened regions (14), on which wall portion the respective tensioning
element (20) is positioned and in that the arcuately delimited pressing wall portion (42), which can be pressed against
the wall of the bore in the furniture part, is attached integrally to the supporting
wall portion (42) and is bent about a bending portion (46) of the supporting wall
portion (42), said bending portion extending in the insertion direction of the hinge
cup (10).
2. Hinge cup according to claim 1, characterised in that the pressing wall portion (44), which can be pressed against the wall of the bore
in the furniture part, has, in its free end region opposite the bending portion (46),
at least one narrow, strip-like end portion (48) which is bent towards the supporting
wall portion (42) and the free delimiting edge of the end portion, pointing towards
the supporting wall portion (42), extends parallel to and spaced apart from the facing
surface of the supporting wall portion (42) in the insertion direction.
3. Hinge cup according to claim 2, characterised in that at the free delimiting edge of the end portion (48) a projection (50) is provided
which is elongated in cross section and engages in a recess (52) with a complementary
shape in the supporting wall portion (42).
4. Hinge cup according to claim 2, characterised in that the surfaces, facing the wall of the bore in the furniture part, of the pressing
wall portions (44) are provided with protruding anchoring projections (54).
5. Hinge cup according to claim 3, characterised in that the anchoring projections (54) are prestamped from the material of the pressing wall
portion (44).
6. Hinge cup according to claim 4, characterised in that the anchoring projections (54) are cut out along a delimiting edge extending in the
circumferential direction of the pressing wall portions (44) and the cut-out delimiting
edges are prestamped over the flat side of the pressing wall portions (44), said flat
side facing the wall of the bore.
7. Hinge cup according to one of claims 1 to 5, characterised in that the supporting wall portion (42) of the anchoring parts (16) is provided in the regions
at the front in the insertion direction with in each case at least one tensioning
cam (40), which protrudes, rising in the manner of a ramp in the insertion direction,
integrally from the material of the supporting wall portion (42) in the direction
of the cup part (12), said tensioning cams being pulled, during the spreading of the
anchoring parts (16), out of a position underneath the flattened regions of the cup
part (12), over the rounded transition region of the base thereof, into the flattened
regions (14) of the cup part circumferential wall.
1. Boîtier de charnière (10) pour charnières de meuble, muni d'une partie de boîtier
(12) pouvant être montée en étant enfoncée dans un orifice dans une partie de meuble
et présentant des zones (14) aplaties latéralement, et de pièces d'ancrage (16) prévues
sur la partie de boîtier et pouvant être écartées à l'état monté dans l'orifice avec
des surfaces d'appui extérieures courbées en forme d'arc de cercle correspondant sensiblement
au rayon de l'orifice, lesquelles surfaces d'appui peuvent être pressées à l'aide
d'éléments de traction (20) contre la paroi de l'orifice, les éléments de traction
(20) pouvant être déplacés par un mécanisme excentrique dans la direction d'insertion
du boîtier de charnière (10) à angle droit par rapport au plan de montage de celui-ci,
et l'écartement des pièces d'ancrage (16) étant réalisé quand les éléments de traction
(20) sont déplacés dans la direction de l'extrémité d'enfichage du boîtier de charnière
(10) vers le plan de montage de celui-ci, caractérisé en ce que les éléments de traction (20) et les pièces d'ancrage (16) sont réalisés sous la
forme d'éléments de construction métalliques d'un seul tenant découpés à la matrice
dans un matériau métallique en bande initialement de surface plane et façonnés ensuite
par pressage, et en ce que les zones partielles extérieures des pièces d'ancrage (16) qui, lors du processus
d'écartement, peuvent être pressées de manière bloquante contre la paroi de l'orifice
dans la partie de meuble sont réalisées sous la forme de sections de paroi d'appui
(44) qui en vue de dessus sont sensiblement délimitées en forme d'arc de cercle et
qui peuvent être déformées élastiquement dans le sens radial, les sections de paroi
d'appui (44) pouvant être déformées élastiquement accumulant, lors de la fixation
du boîtier de charnière (10) dans l'orifice dans la partie de meuble, la force de
serrage exercée en tant que précontrainte de ressort dans la section de paroi d'appui
(44) déformée, et les sections de paroi d'appui (44) déformables élastiquement absorbant
les sollicitations mécaniques s'exerçant lors du montage, de telle manière qu'aucune
destruction de la structure de la paroi de l'orifice de la partie de meuble n'a lieu,
les pièces d'ancrage (16) comprenant chacune une section de paroi support (42) ayant
une forme correspondant sensiblement aux zones (14) aplaties latéralement de la partie
de boîtier (12) et pouvant être appliquée contre les zones (14) aplaties, l'élément
de traction (20) respectif étant fixé sur la section de paroi support, et en ce que la section de paroi d'appui (44) délimitée en forme d'arc et pouvant être pressée
contre la paroi de l'orifice de la partie de meuble est fixée d'un seul tenant sur
la section de paroi support (42) et est pliée à partir de la section de paroi support
(42) autour d'une section de pliage (46) s'étendant dans la direction d'insertion
du boîtier de charnière (10).
2. Boîtier de charnière selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de paroi d'appui (44) pouvant être pressée contre la paroi de l'orifice
sur la partie de meuble comprend dans sa zone d'extrémité libre opposée à la section
de pliage (46) au moins une section d'extrémité (48) étroite en forme de bande, repliée
en direction de la section de paroi support (42), dont le bord de délimitation libre
orienté vers la section de paroi support (42) s'étend dans la direction d'insertion
parallèlement à la surface orientée de la section de paroi support (42) et est situé
à une certaine distance de celle-ci.
3. Boîtier de charnière selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une partie en saillie (50) de section transversale allongée est prévue sur le bord
de délimitation libre de la section d'extrémité (48), laquelle partie en saillie pénètre
dans un évidement (52) de forme complémentaire réalisé dans la section de paroi support
(42).
4. Boîtier de charnière selon la revendication 2, caractérisé en ce que les surfaces des sections de paroi d'appui (44) tournées vers la paroi de l'orifice
dans la partie de meuble sont pourvues de parties saillantes d'ancrage (54) protubérantes.
5. Boîtier de charnière selon la revendication 3, caractérisé en ce que les parties saillantes d'ancrage (54) sont préalablement matricées à partir du matériau
de la section de paroi d'appui (44).
6. Boîtier de charnière selon la revendication 4, caractérisé en ce que les parties saillantes d'ancrage (54) sont libérées par découpage le long d'un bord
de délimitation s'étendant dans la direction circonférentielle des sections de paroi
d'appui (44) et les bords de délimitation libérés par découpage sont préalablement
matricés sur la face plate tournée vers la paroi de l'orifice des sections de paroi
d'appui (44).
7. Boîtier de charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la section de paroi support (42) des pièces d'ancrage (16), dans les zones antérieures
dans le sens d'insertion, est pourvue respectivement d'au moins une came de serrage
(40) grandissant dans le sens d'insertion en formant une rampe et s'avançant en direction
de la partie de boîtier (12), réalisée d'un seul tenant à partir du matériau de la
section de paroi support (42), lesquelles cames, lors du processus d'écartement des
pièces d'ancrage (16), sont tirées d'une position située au-dessous des zones aplaties
de la partie de boîtier (12) au-dessus de la zone de transition arrondie du fond dudit
boîtier jusqu'aux zones aplaties (14) de la paroi circonférentielle de la partie de
boîtier.


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