[0001] Die Erfindung betrifft eine über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe
für Verbrennungsmotore.
[0002] Im Zuge der stetigen Optimierung von Verbrennungsmotoren im Hinblick auf Emission
und Kraftstoffverbrauch ist es wichtig den Motor nach dem Kaltstart möglichst schnell
auf die Betriebstemperatur zu bringen.
[0003] Dadurch werden sowohl die Reibungsverluste minimiert (mit zunehmender Öltemperatur
sinkt Viskosität des Motoröls und damit die Reibung an allen ölgeschmierten Bauteilen),
zugleich die Emissionswerte reduziert (da erst nach der sogenannten "Anspringtemperatur"
die Katalysatoren wirksam werden, beeinflusst der Zeitraum bis zum Erreichen dieser
Temperatur wesentlich die Abgasemission) und auch der Kraftstoffverbrauch deutlich
verringert. Versuchsreihen in der Motorentwicklung haben gezeigt, dass eine sehr wirksame
Maßnahme zur Motorerwärmung das "stehende Wasser" oder die "Null-Leckage" während
der Kaltstartphase ist.
[0004] Dabei sollte, um die Abgastemperatur so schnell wie möglich auf das gewünschte Niveau
zu bringen, während der Kaltstartphase der Zylinderkopf keinesfalls von Kühlmittel
durchströmt werden.
[0005] Von Fahrzeugherstellern werden in diesem Zusammenhang Leckageströme von weniger als
0,5 I/h ("Null-Leckage") gewünscht.
[0006] Die Untersuchungen zum Kraftstoffverbrauch von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen
haben zudem gezeigt, dass durch ein konsequentes Thermomanagement (also jene Maßnahmen
welche zu einem energetisch und thermomechanisch optimalen Betrieb eines Verbrennungsmotors
führen) etwa 3% bis 5% Kraftstoff eingespart werden können.
[0007] Im Stand der Technik werden daher auch von der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors
über Riemenscheiben angetrieben regelbare Kühlmittelpumpen vorbeschrieben bei denen
das Flügelrad schaltbar (beispielsweise über eine Reibpaarung) von der Pumpenwelle
angetrieben wird.
[0008] Mit derartigen Kühlmittelpumpen kann eine einfache Zweipunktregelung realisiert werden
mittels der die Kühlleistung der Kühlmittelpumpen variiert werden kann.
[0009] Um zunächst eine kurzfristigere Motorerwärmung zu ermöglichen, wird mittels dieser
Bauformen der Antrieb der Kühlmittelpumpe beim Kaltstart des Motors ausgekuppelt.
[0010] Hat dann der Motor seine Betriebstemperatur erreicht, wird die jeweilige Reibkupplung
(mit den dieser Kupplungsbauform eigenen funktionsbedingten Verschleißproblemen) aktiviert,
d.h. der Antrieb der Kühlmittelpumpe eingeschaltet.
[0011] Dadurch werden sofort große Mengen des noch kalten Kühlmittels in den auf die Betriebstemperatur
erwärmten Motor gepumpt, so dass sich dieser zwangsläufig wieder sofort stark abkühlt.
[0012] Dadurch werden die erwünschten Vorzüge einer schnellen Erwärmung des Motors jedoch
schon teilweise wieder kompensiert.
[0013] Zudem sind infolge der erforderlichen Massenbeschleunigung beim Wiedereinschalten,
insbesondere bei größeren Kühlmittelpumpen sehr hohe Drehmomente zu überwinden, welche
zwangsläufig eine hohe Bauteilbelastung zur Folge haben.
[0014] Von der Anmelderin wurden daher sowohl in der
DE 10 2005 004 315 B4 wie auch in der
DE 10 2005 062 200 B3 zwei zwischenzeitlich bewährte Lösungen vorgestellt, welche eine aktive Steuerung
der Kühlmittelfördermenge ermöglichen, um einerseits durch "Null-Leckage" eine optimale
Erwärmung des Motors zu gewährleisten und um andererseits nach der Erwärmung des Motors
(d.h. im "Dauerbetrieb") die Motortemperatur so zu beeinflussen, dass im gesamten
Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch die Reibungsverluste
und zudem gleichzeitig auch der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können.
[0015] Bei diesen Lösungen ist im Pumpengehäuse ein jeweils in Richtung der Wellenachse
der Pumpenwelle verschiebbar gelagerter, ringförmig ausgebildeter Ventilschieber mit
einem den Ausströmbereich des Flügelrades variabel überdeckenden Außenzylinder angeordnet,
welcher entgegen der Federkraft von Rückholfedern entweder wie in der Lösung nach
der
DE 10 2005 004 315 B4 vorgeschlagen, elektromagnetisch, d.h. mit Hilfe einer im Pumpengehäuse angeordneten
Magnetspule, welche auf einen mit dem Ventilschieber starr verbundenen Magnetanker
einwirkt, oder wie in der
DE 10 2005 062 200 B3 vorgeschlagen, mittels eines pneumatisch oder hydraulisch betätigten Aktuators (welcher
hydraulisch auf am Ventilschieber starr angeordnete, im Pumpengehäuse geführte Kolbenstangen
einwirkt) linear verschoben werden kann.
[0016] Diese Anordnung eines geführten, linear verschiebbaren, den Ausströmbereich des Flügelrades
variabel überdeckenden Ventilschiebers ist eine sehr kompakte, einfache und robuste
Lösung, welche eine hohe Betriebssicherheit und eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet.
[0017] Nachteilig ist jedoch, dass die Fertigung und die Montage der in der
DE 10 2005 004 315 B4 wie auch der in der
DE 10 2005 062 200 B3 vorgestellten Bauformen, da die meisten Funktionsbaugruppen der vg. Lösungen nicht
standardisierbar sind, noch sehr kostenintensiv ist, da für jede Pumpenbaugröße die
meisten Funktionsbaugruppen separat angefertigt werden müssen.
[0018] Zudem sind hydraulisch betätigte Aktuatoren auch temperaturempfindlich, da deren
Dynamik bei Flüssigkeitstemperaturen von unter 0°C deutlich beeinträchtigt wird.
[0019] Bei Einbau der elektromagnetisch betätigten Kühlmittelpumpen, beispielsweise in der
Nähe des Turboladers ist zudem zwingend eine Kühlung der Magnetspule (und somit ein
relativ großer "Bauraum") erforderlich, da ansonsten bereits bei Temperaturen ab 120°C
die Magnetspule zerstört würde. Aus diesem zwingend erforderlichen, relativ großen
"Bauraum", entweder für die, wie in
DE 10 2005 004 315 B4 im Pumpengehäuse angeordnete Magnetspule, oder die hydraulischen bzw. pneumatischen
Aktuatoren und deren Anschlussleitungen resultiert ein weiterer Nachteil.
[0020] Dem "erforderlichen" relativ großen "Bauraum" einer über eine Riemenscheibe angetriebene
regelbaren Kühlmittelpumpe steht der oftmals sehr stark begrenzte, im Motorraum zur
Verfügung stehende "Einbauraum" für die regelbare Kühlmittelpumpe diametral entgegen.
[0021] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine über eine Riemenscheibe angetriebene
regelbare Kühlmittelpumpe (mit Ventilschieber) zu entwickeln, welche die vorgenannten
Nachteile des Standes der Technik beseitigt, dabei einerseits durch "Null-Leckage"
eine optimale Erwärmung des Motors gewährleistet und zudem andererseits nach der Erwärmung
des Motors die Motortemperatur im Dauerbetrieb so exakt zu beeinflussen vermag, dass
im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch die Reibungsverluste
und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können und die selbst bei ungünstigen
thermischen Randbedingungen, wie z.B. in der Nähe des Turboladers, aber auch bei sehr
stark begrenzten Einbauraum für die Kühlmittelpumpe im Motorraum mit einer sehr geringer
Antriebsleistung eine zuverlässige Betätigung des Ventilschiebers ermöglicht und selbst
bei Ausfall der Regelung ein Weiterfunktionieren der Kühlmittelpumpe (Fail-safe) gewährleistet,
sich zudem durch eine fertigungs- und montagetechnisch sehr einfache, kostengünstige,
für unterschiedliche Pumpenbaugrößen "standardisierbare", optimal den im Motorraum
vorhandenen Bauraum ausnutzende Bauform auszeichnet, dabei stets eine hohe Betriebssicherheit
und Zuverlässigkeit bei hohem volumetrischen Wirkungsgrad gewährleistet, keine werkseitige
luftfreie Befüllung erfordert und zudem einfach und kostengünstig ins Motormanagement
eingebunden werden kann.
[0022] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine über eine Riemenscheibe angetriebene
regelbare Kühlmittelpumpe für Verbrennungsmotore nach den Merkmalen des unabhängigen
Anspruches der Erfindung gelöst.
[0023] Vorteilhafte Ausführungen Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung von zwei Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Lösung in Verbindung mit zehn Darstellungen zu diesen beiden
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lösung.
[0024] Es zeigen die:
- Figur 1 :
- die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe in einer ersten Ausführungsform mit
einem erfindungsgemäßen Spaltfilter im Schnitt in der Seitenansicht;
- Figur 2 :
- das Flügelrad 5 der erfindungsgemäßen regelbaren Kühlmittelpumpe mit einem erfindungsgemäßen
Spaltfilter als Einzelteil in der Rückansicht;
- Figur 3 :
- das Flügelrad 5 der erfindungsgemäßen regelbaren Kühlmittelpumpe im Teilschnitt bei
A-A, gemäß Figur 2;
- Figur 4 :
- eine Draufsicht auf die separat dargestellte Baugruppe der Zylinderhülse 37 mit der
in Verbindung mit der ersten Ausführungsform eingesetzten Axialkolbenpumpe 61;
- Figur 5 :
- die Zylinderhülse 37 gemäß Figur 4 mit den in der Zylinderhülse 37 integrierten Bauteilen
der in dieser Ausführungsform eingesetzten Axialkolbenpumpe 61 (als Baugruppe) im
Schnitt in der Seitenansicht;
- Figur 6 :
- die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe in einer zweiten Ausführungsform mit
einem erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider in einer räumlichen Darstellung;
- Figur 7 :
- die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe in der zweiten Ausführungsform mit
einem erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider im Schnitt bei A-A gemäß Figur 6, in
der Seitenansicht;
- Figur 8 :
- die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe in der zweiten Ausführungsform mit
einem erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider im Schnitt bei B-B gemäß Figur 6, in
der Seitenansicht;
- Figur 9 :
- die Zylinderhülse 37 (gemäß Figur 7) mit den in der Zylinderhülse 37 integrierten
Bauteilen der in der zweiten Ausführungsform eingesetzten Axialkolbenpumpe 61 (als
Baugruppe) im Schnitt, in der Seitenansicht;
- Figur 10 :
- die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe in der zweiten Ausführungsform mit
Fliehkraftabscheider im Schnitt bei C-C, gemäß Figur 7.
[0025] In der Figur 1 ist die erfindungsgemäße, regelbare Kühlmittelpumpe in einer ersten
Ausführungsform mit einem Spaltfilter in der Seitenansicht im Schnitt, mit der Stellung
des Ventilschiebers in seiner hinteren Endlage (d.h. in der Arbeitsstellung "OFFEN")
dargestellt.
[0026] Bei dieser Bauform ist an einem Pumpengehäuse 1, in einem Pumpenlager 2 eine von
einer Riemenscheibe 3 angetriebene Pumpenwelle 4 mit einem auf dem freien, strömungsseitigen
Ende dieser Pumpenwelle 4 drehfest angeordneten Flügelrad 5 angeordnet.
[0027] Weiterhin ist im Pumpeninnenraum 8 ein druckbetätigter, durch eine Rückstellfeder
6 federbelasteter Ventilschieber mit einer Rückwand 7 und einem den Ausströmbereich
des Flügelrades 5 variabel überdeckenden Außenzylinder 9 angeordnet.
[0028] Im Pumpengehäuse 1 ist zwischen dem Flügelrad 5 und dem Pumpenlager 2 in einer Dichtungsaufnahme
10 ein Wellendichtring 11 angeordnet.
[0029] Erfindungsgemäß ist am Pumpengehäuse 1 ein Arbeitsgehäuse 12 angeordnet in dem ein
Magnetventil 13 mit einer Einlassöffnung 14 angeordnet ist. Dieser Einlassöffnung
14 benachbart ist pumpenwellenseitig im Arbeitsgehäuse 12 eine Druckkammer 15 angeordnet
in die ein Druckkanal 16 mündet, welcher die Druckkammer 15 mit einem Ringkanal 17
verbindet.
[0030] Dieser Ringkanal 17 ist erfindungsgemäß im Pumpengehäuse 1 in einer flügelradseitig
der Dichtungsaufnahme 10 gegenüberliegend angeordneten Hülsenaufnahme 18 rotationssymmetrisch
zur Drehachse der Welle 4 eingearbeitet.
[0031] Vorteilhaft in diesem Zusammenhang ist, wenn das Pumpengehäuse 1 und das Arbeitsgehäuse
12 aus einem Stück gefertigt sind.
[0032] Erfindungswesentlich ist auch, dass in der Hülsenaufnahme 18 der Außenzylinder 22
einer Ringkolbenarbeitshülse 19 mit einem Dichtsteg 20 und einem Boden 21 angeordnet
ist innerhalb deren Innenzylinder 24 sich die Pumpenwelle 4 frei dreht.
[0033] In dem Außenzylinder 22 der Ringkolbenarbeitshülse 19 sind nahe dem Boden 21 Durchströmöffnungen
23 zum Ringkanal 17 angeordnet.
[0034] Am flügelradseitigem Ende der Ringkolbenarbeitshülse 19 ist auf dem den Außenzylinder
22 der Ringkolbenarbeitshülse 19 deutlich überragenden Innenzylinder 24 der Ringkolbenarbeitshülse
19 eine Lagesicherungshülse 25 mit einer starr an der Lagesicherungshülse 25 angeordneten
Wandscheibe 26 kraftschlüssig befestigt.
[0035] Kennzeichnend ist auch, dass vom Boden 21 der Ringkolbenarbeitshülse 19 etwa um den
Durchmesser der Durchströmöffnungen 23 beabstandet, verschiebbar in der Ringkolbenarbeitshülse
19, ein Profildichtung 27 angeordnet ist. Dieser ist flügelradseitig formschlüssig
mit einem mit einer Steganlage 28 versehenen Ringkolben 29 verbunden. Am Ringkolben
29 ist in dessen flügelradseitigem Endbereich formschlüssig die Rückwand 7 des Ventilschiebers
angeordnet.
[0036] Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, wenn der Profildichtung 27 in eine zugeordnete
und am Ringkolben 29 angeordnete Mitnahmenut eingeknüpft ist. Vorteilhaft ist aber
auch, wenn zwischen dem Dichtsteg 20 und dem Pumpengehäuse 1 eine Dichtung angeordnet
ist.
[0037] Erfindungsgemäß ist die Rückstellfeder 6 zwischen der Wandscheibe 26 und der am Ringkolben
29 anliegenden Rückwand 7 des Ventilschiebers angeordnet.
[0038] Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, wenn am flügelradseitigen Ende des Ringkolbens
29 ein Randsteg 30 angeordnet ist, der die Rückwand 7 des Ventilschiebers während
seines Arbeitshubes in der Lage stabilisiert.
[0039] Kennzeichnend ist weiterhin, dass am Außenrand der Wandscheibe 26 eine Bypassdichtung
31 angeordnet ist, welche bei "geschlossenem" Ventilschieber einen Druckaufbau zwischen
der Wandscheibe 26 und der Rückwand 7 des Ventilschiebers verhindert.
[0040] Diese erfindungsgemäße Anordnung eines zylinderförmigen, in einer Ringkolbenarbeitshülse
19 geführten, federbeaufschlagten Ringkolbens 29 ermöglicht nun über eine definierte
Druckbeaufschlagung der Profildichtung 27 eine zuverlässige, weggenaue Verschiebung
des Außenzylinders 9 des Ventilschiebers und stellt gleichzeitig eine bauraumoptimierte,
kompakte, fertigungs- und montagetechnisch einfache, wie auch kostengünstige und zudem
sehr robuste Lösung dar, die stets eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit
gewährleistet.
[0041] Erfindungswesentlich ist auch, dass am Flügelrad 5 pumpengehäuseseitig starr eine
Schrägscheibe 32 angeordnet ist in deren "Sinkbereich" eine Saugnut 33 eingebracht
ist, wobei der Übergangsbereich in den "Steigbereich" wie auch der gesamte "Steigbereich"
der Schrägscheibe 32 ebenflächig ausgebildet ist. Das Flügelrad 5 ist in der Figur
2 als Einzelteil in der Rückansicht dargestellt. Die Figur 3 zeigt das Flügelrad 5
der erfindungsgemäßen regelbaren Kühlmittelpumpe in einem Teilschnitt gemäß der Figur
2 bei A-A. Kennzeichnend ist weiterhin, dass in der Wandscheibe 26, zentrisch zu der
in der Schrägscheibe 32 angeordneten Saugnut 33, eine Durchsteckbohrung 34 und zu
deren Bohrungsachse fluchtend einerseits in der Rückwand 7 des Ventilschiebers eine
Durchstecköffnung 35 sowie andererseits im Pumpengehäuse 1 eine in den Druckkanal
16 mündende Einsteckbohrung 36 angeordnet ist.
[0042] Erfindungswesentlich ist, dass in der Einsteckbohrung 36 des Pumpengehäuses 1 kraftschlüssig
eine Zylinderhülse 37 (mit einer in dieser integrierten Axialkolbenpumpe 61 angeordnet
ist.
[0043] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine tiefgezogene Präzisionszylinderhülse
in die Einsteckbohrung 36 des Pumpengehäuses 1 eingepresst.
[0044] Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, wenn in der in die Wandscheibe 26 eingebrachten
Durchsteckbohrung 34 ein Dichtring 52 zur Abdichtung der Zylinderhülse 37 angeordnet
ist, welcher Bypassleckagen verhindert.
[0045] Kennzeichnend ist auch, dass die Wandung der in der Rückwand 7 des Ventilschiebers
angeordneten Durchstecköffnung 35 den Mantel der Zylinderhülse 37 nicht berührt, so
dass der Ventilschieber entlang der Zylinderhülse 37 frei verfahrbar ist.
[0046] Die Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die in der Zylinderhülse 37 integrierte Axialkolbenpumpe
61, aus der Richtung A, gemäß Figur 5.
[0047] In der zugeordneten Figur 5 ist die Zylinderhülse 37 (gemäß Figur 4) mit den Bauteilen
der in dieser integrierten Axialkolbenpumpe 61 im Schnitt in der Seitenansicht dargestellt.
[0048] Kennzeichnend ist dabei, dass im Bereich des Zylinderhülsenbodens 38 der Zylinderhülse
37 eine Ausströmöffnung 39 angeordnet ist.
[0049] Wesentlich ist dabei, dass im Bereich des Zylinderhülsenbodens 38 außen an der Zylinderhülse
37 ein Ventilkorb 40 mit einer Ventilfeder 41 und einer von dieser Ventilfeder 41
im Bereich der Ausströmöffnung 39 gegen den Zylinderhülsenboden 38 angepressten Ventilscheibe
42 angeordnet ist, und dass sich im Ventilkorb 40 mehrere Durchlassöffnungen 43 befinden.
[0050] Erfindungswesentlich ist auch, dass in der Zylinderhülse 37 eine Arbeitsfeder 44
angeordnet ist, an der flügelradseitig ein Arbeitskolben 45 mit einer Durchströmbohrung
46 anliegt.
[0051] Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, wenn am Außenzylinder des Arbeitskolbens
45 eine Ringnut 53 eingebracht ist in der ein Kolbenring 54 angeordnet ist, welcher
einer optimalen Dichtwirkung bei minimierten Reibungsverlusten dient.
[0052] Erfindungsgemäß ist zwischen dem federbelasteten Arbeitskolben 45 und der Schrägscheibe
32 des Flügelrades 5 ein Gleitschuh 47 mit einer im zugeordneten Bereich der Saugnut
33 eingebrachten, der Durchströmbohrung 46 des Arbeitskolbens 45 benachbarten Durchlassbohrung
48 angeordnet. Erfindungsgemäß ist der Berührungsbereich 55 zwischen dem Gleitschuh
47 und dem Arbeitskolben 45 kugelgelenkartig ausgebildet, so dass der Gleitschuh 47
stets "eben" - flächig an der zugeordneten Anlagefläche der Schrägscheibe anliegt.
[0053] Vorteilhaft ist dabei, wenn der Gleitschuh 47 mittels einer mit Rasthaken 56 versehenen
Klemmhülse 57 am Arbeitskolben 45 befestigt wird, wobei in der Klemmhülse eine Hülsendurchlassbohrung
58 angeordnet ist.
[0054] Dadurch werden neben den Herstellungskosten auch die Montagekosten optimiert.
[0055] Wird nun bei der in der Figur 1 dargestellten, erfindungsgemäßen Anordnung über die
Riemenscheibe 3 das auf der Pumpenwelle drehfest angeordnete Flügelrad 5 angetriebenen,
so wird der mit dem Gleitschuh 47 an der Schrägscheibe 32 (Taumelscheibe) anliegende
Arbeitskolben 45 im Kolbenraum 59 der Zylinderhülse 37 in Hubbewegungen versetzt.
[0056] Im vorliegenden Ausführungsspiel liegt der Hub pro Umdrehung bei maximal einem Millimeter,
da infolge der erfindungsgemäßen Anordnung sehr geringe Fördermengen zu einer exakten
Betätigung/Verschiebung des Ventilschiebers ausreichen.
[0057] Die erfindungsgemäße Anordnung bei der der Gleitschuh 47, wie in der Figur 1 dargestellt,
beidseitig der Saugnut 33 an der Schrägscheibe 32 anliegt bewirkt nun bei Rotation
des Flügelrades 5, dass sich der erfindungsgemäß an die Schrägscheibe angepresste
Gleitschuh 47 während des "Saughubes" entlang des "Sinkbereiches" der Schrägscheibe
32 bewegt.
[0058] Dabei erfolgt durch die im Gleitschuh 47 angeordnete Durchströmbohrung 46 (bzw. die
Hülsendurchlassbohrung 58 der in der Durchströmbohrung 46 angeordneten Klemmhülse
57 hindurch, ein erfindungsgemäßes definiertes Einströmen des Kühlmittels über die
Saugnut 33 in den Kolbenraum 59 der Zylinderhülse 37.
[0059] Die in die Schrägscheibe 32 eingearbeitete Saugnut 33 dient erfindungsgemäß in Verbindung
mit dem Gleitschuh 47 als Spaltfilter, so dass während des Einströmvorganges zugleich
eine Filterung des Kühlmittels bewirkt wird. Dadurch ist die erfindungsgemäße Anordnung
gegen vom Kühlmittel mitgeführte Partikel (wie z. B. Späne oder Sandkörner) resistent.
[0060] Im vorliegenden Ausführungsspiel ist die Saugnut 33 0,1 mm tief in die Schrägscheibe
32 eingearbeitet.
[0061] Verlässt der über den Arbeitskolben 45 mittels der als Druckfeder ausgebildeten Arbeitsfeder
44 an die Schrägscheibe 32 angepresste Gleitschuh 47 während seiner Bewegung entlang
der Schrägscheibe 32 den mit der Saugnut 33 versehenen Bereich, so ist der Einströmvorgang
beendet. Während seiner nachfolgenden Bewegung entlang des "Steigbereichs" der Schrägscheibe
32 presst dann der Gleitschuh 47 den Arbeitskolben 45 in den Kolbenraum 59 der Zylinderhülse
37.
[0062] Dabei wird das zuvor in den Kolbenraum 59 gefiltert angesaugte Kühlmittel über die
im Zylinderhülsenboden 38 der Zylinderhülse 37 angeordnete Ausströmöffnung 39 gepresst.
[0063] Dabei wird die durch die Ventilfeder 41 belastete Ventilscheibe 42 angehoben und
zugleich das angesaugte Kühlmittel über die am Rand der Ventilscheibe 42 angeordneten
Bohrungen 60 durch die im Ventilkorb 40 angeordneten Durchlassöffnungen 43 hindurch
in den Druckkanal 16 gepresst.
[0064] Der am Magnetventil 13 angeordneten Auslassöffnung 49 benachbart ist im Arbeitsgehäuse
12 erfindungsgemäß eine Ausströmnut 50 angeordnet. Erfindungswesentlich ist, dass
diese Ausströmnut 50 mit dem Pumpeninnenraum 8 über eine vom Arbeitsgehäuse 12 in
das Pumpengehäuse 1 führende Rückströmbohrung 51 verbundenen ist.
[0065] Das Magnetventil 13 ist stromlos offen.
[0066] Der Arbeitskolben 45 der Kolbenpumpe fördert bei "offenem" Magnetventil 13 die Kühlflüssigkeit
drucklos über die Auslassöffnung 49 des Magnetventils 13 wieder zurück in den Pumpeninnenraum.
[0067] Bei Bedarf wird mittels des Magnetventils 13 der Druck (im Druckkanal 16, im Ringkanal
17 und in dem mit dem Ringkanal 17 verbundenen Raum der Ringkolbenarbeitshülse 19
stufenlos erhöht.
[0068] Dabei gelangt die von der Kolbenpumpe geförderte Kühlflüssigkeit in den Ringkanal
17 und wird von dort über die Durchströmöffnungen 23 in die Ringkolbenarbeitshülse
19 gepresst.
[0069] Dort bewirkt die so eingepresste Kühlflüssigkeit eine definiert (über das Magnetventil
13 einstellbare Druckbeaufschlagung der Profildichtung 27 und damit eine Druckbeaufschlagung
des federbelasteten Ringkolbens 29, welcher dadurch translatorisch exakt verfahren
werden kann.
[0070] Auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung wird so eine definierte Verschiebung des
Außenzylinders 9 des Ventilschiebers bewirkt und eine exakte Regelung des geförderten
Kühlmittelvolumenstromes realisiert.
[0071] Nach der Erwärmungsphase des Motors (mit geschlossenem Ventilschieber) kann so mittels
des Magnetventils der Druck im Druckkanal exakt geregelt und damit ein definiertes
Verfahren des Ventilschiebers entlang des Außenrandes des Flügelrades realisiert werden,
wodurch wiederum die Motortemperatur im Dauerbetrieb exakt beeinflusst werden kann,
so dass im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch
die Reibungsverluste und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können.
[0072] Selbst bei ungünstigen thermischen Randbedingungen, wie z.B. in der Nähe des Turboladers
und sehr stark begrenzten Einbauraum für die Kühlmittelpumpe im Motorraum gewährleistet
die erfindungsgemäße Lösung, infolge der Anordnung eines im Kühlmittelpumpengehäuse
integrierten und zugleich vom Kühlmittel im Kühlmittelpumpengehäuse gekühlten Magnetventils,
eine optimale Kühlung bei minimierten Bauvolumen.
[0073] Zudem ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung eine zuverlässige Betätigung des Ventilschiebers
mit einer sehr geringen Antriebsleistung.
[0074] Selbst bei Ausfall der Regelung ist durch die erfindungsgemäße Lösung ein Weiterfunktionieren
der Kühlmittelpumpe (Fail-safe) gewährleistet, da im stromlosen Zustand das Magnetventil
offen ist, so dass der Druck im Druckkanal 16 und im Ringkanal 17 abfällt und die
Rückstellfeder 6 den Ventilschiebers diesem Fall in die (hintere) Arbeitsstellung
"OFFEN" verfährt.
[0075] Beim federbelasteten "Zurückfahren" des Ringkolbens 29 in die "Fail-safe-Stellung"
wird das vom Arbeitskolben gepumpte Kühlmittel vom Druckkanal 16 über das offene Magnetventil
13 in die Rücklassbohrung 51 und von dort in den Pumpeninnenraum 8 der erfindungsgemäßen
Kühlmittelpumpe zurück geleitet. In den Figuren 6 bis 10 ist nun eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen regelbare Kühlmittelpumpe dargestellt.
[0076] Die Figur 6 zeigt diese zweite, mit einem speziellen, erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider
ausgestattete Ausführungsform in einer räumlichen Darstellung.
[0077] Am Pumpengehäuse 1 ist dabei wiederum eine Arbeitsgehäuse 12 mit einem Magnetventil
13 angeordnet.
[0078] Die Figur 7 zeigt die erfindungsgemäße, regelbare Kühlmittelpumpe in der Seitenansicht,
in einem Schnitt bei A-A, gemäß Figur 6.
[0079] Auch diese zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Regelbaren Kühlmittelpumpe
ist wiederum mit einem Pumpengehäuse 1, einer im/am Pumpengehäuse 1 in einem Pumpenlager
2 gelagerten, von einer Riemenscheibe 3 angetriebenen Pumpenwelle 4, einem auf einem
freien, strömungsseitigen Ende dieser Pumpenwelle 4 drehfest angeordneten Flügelrad
5, einem druckbetätigten, durch eine Rückstellfeder 6 federbelasteten, mit einer Rückwand
7 und einem den Ausströmbereich des Flügelrades 5 variabel überdeckenden Außenzylinder
9 versehenen, im Pumpeninnenraum 8 angeordneten Ventilschieber sowie einem im Pumpengehäuse
1 zwischen dem Flügelrad 5 und dem Pumpenlager 2 in einer Dichtungsaufnahme 10 angeordneten
Wellendichtring 11 ausgestattet.
[0080] Erfindungsgemäß zeichnet sich auch diese Bauform dadurch aus, dass in dem am Pumpengehäuse
1 angeordneten Arbeitsgehäuse 12 ein Magnetventil 13 mit einer Einlassöffnung 14 angeordnet
ist, wobei auch dieser Einlassöffnung 14 pumpenwellenseitig im Arbeitsgehäuse 12 benachbart
eine Druckkammer 15 angeordnet ist in die ein Druckkanal 16 mündet, welcher die Druckkammer
15 mit einem Ringkanal 17 verbindet der in einer im Pumpengehäuse 1 flügelradseitig
der Dichtungsaufnahme 10 gegenüberliegend angeordneten Hülsenaufnahme 18 rotationssymmetrisch
zur Drehachse der Pumpenwelle 4 eingearbeitet ist. Erfindungsgemäß ist wiederum in
der Hülsenaufnahme 18 eine Ringkolbenarbeitshülse 19 mit einem Dichtsteg 20 und einem
Boden 21 angeordnet in der die Pumpenwelle 4 frei dreht und in deren Außenzylinder
22 nahe dem Boden 21 Durchströmöffnungen 23 zum Ringkanal 17 angeordnet sind, wobei
am flügelradseitigem Ende auf dem den Außenzylinder 22 deutlich überragenden Innenzylinder
24 der Ringkolbenarbeitshülse 19 eine Lagesicherungshülse 25 mit einer starr an dieser
angeordneten Wandscheibe 26 kraftschlüssig angeordnet ist, und vom Boden 21 der Ringkolbenarbeitshülse
19, etwa um den Durchmesser der Durchströmöffnungen 23 beabstandet, in der Ringkolbenarbeitshülse
19 verschiebbar eine Profildichtung 27 angeordnet ist, die flügelradseitig formschlüssig
mit einem mit einem Anlagesteg 28 versehenen Ringkolben 29 verbunden ist, an dessen
flügelradseitiger Stirnwand die Rückwand 7 des Ventilschiebers form- und/oder kraftschlüssig
angeordnet ist, wobei die Rückstellfeder 6 zwischen der Wandscheibe 26 und dem Ringkolben
29, oder der Wandscheibe 26 und der am Ringkolben 29 anliegenden/angeordneten Rückwand
7 des Ventilschiebers angeordnet ist.
[0081] Diese erfindungsgemäße Anordnung eines zylinderförmigen, in einer Ringkolbenarbeitshülse
19 geführten, federbeaufschlagten Ringkolbens 29 ermöglicht mit all den bereits in
Verbindung mit der vorgenannten Ausführungsform (dargestellt in den Figuren 1 bis
5) erläuterten erfindungsgemäßen Wirkungen nun über eine definierte Druckbeaufschlagung
der Profildichtung 27 eine zuverlässige, weggenaue Verschiebung des Außenzylinders
9 des Ventilschiebers und stellt gleichzeitig eine bauraumoptimierte, kompakte, fertigungs-
und montagetechnisch einfache, wie auch kostengünstige und zudem sehr robuste Lösung
dar, die stets eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet.
[0082] Kennzeichnend ist in diesem Zusammenhang auch, dass in dieser Ausführungsform am
Außenrand der Wandscheibe 26 eine Bypassdichtung 31 derart angeordnet ist, dass diese
in jeder Stellung des Ventilschieber einen Druckaufbau zwischen der Wandscheibe 26
und der Rückwand des Ventilschiebers verhindert und dadurch Verschiebung des Ventilschiebers
gegenüber der die in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Lösung nochmals wesentlich
präziser (feinfühliger) ermöglicht.
[0083] Erfindungswesentlich ist, dass am Flügelrad 5 auch in dieser Bauform pumpengehäuseseitig
starr eine Schrägscheibe 32 angeordnet ist in deren "Sinkbereich" eine Saugnut 33
eingebracht ist, wobei der Übergangsbereich in den "Steigbereich" wie auch der gesamte
"Steigbereich" der Schrägscheibe 32 ebenflächig ausgebildet ist.
[0084] Kennzeichnend ist in diesem Zusammenhang auch, dass am Pumpengehäuse 1 mehrere das
Pumpengehäuse 1 in Richtung Flügelrad 5 überragende Dome, ein Pumpendom 63, ein oder
mehrere Wandscheibenbefestigungsdome 64 sowie ein Rückströmdom 65 angeordnet sind,
und dass in der Rückwand 7 im Bereich dieser Dome zugeordnete Durchstecköffnungen
35 angeordnet sind, welche eine "freien" Verfahrbarkeit des Ventilschiebers gewährleisten.
Kennzeichnend ist weiterhin, dass die Wandscheibe 26 an den Wandscheibenbefestigungsdomen
64 des Pumpengehäuses 1 mit Hilfe von Befestigungselementen 71 fest angeordnet ist,
und dass in der über die Wandscheibenbefestigungsdome 64 fest mit dem Pumpengehäuses
1 verbundenen Wandscheibe 26, einerseits zentrisch zu der in der Schrägscheibe 32
angeordneten Saugnut 33 eine Durchsteckbohrung 34 und zu deren Bohrungsachse fluchtend
im Pumpendom 63 des Pumpengehäuses 1 eine in den Druckkanal 16 mündende Einsteckbohrung
36 angeordnet ist, und andererseits eine Wandscheibendurchlassbohrung 73 angeordnet
ist, welche zentrisch zur Bohrungsachse einer im Rückströmdom 65 angeordneten Rückströmbohrung
51 angeordnet ist.
[0085] Vorteilhaft ist, wenn am Pumpendom 63 wie in der Figur 7 dargestellt, zwischen der
Einsteckbohrung 36 im Pumpendom 63 und der in der Wandscheibe 26 angeordneten Durchsteckbohrung
34 eine Pumpendomdichtung 70 angeordnet ist, welche Leckagen zwischen den dort benachbarten
Bauteilen vermeidet. Vorteilhaft ist zudem, wenn auch am Rückströmdom 65 wie in der
Figur 8 dargestellt, im Austrittsbereich der Rückströmbohrung 51, zwischen der Rückströmbohrung
51 und der in der Wandscheibe 26 angeordneten Wandscheibendurchlassbohrung 73 eine
Rückströmdomdichtung 74 angeordnet ist, welche Leckagen zwischen den dort benachbarten
Bauteilen vermeidet.
[0086] Erfindungsgemäß ist in der Einsteckbohrung 36 im Pumpendom 63 des Pumpengehäuses
1 form- und kraftschlüssig eine Zylinderhülse 37 mit einer in dieser Zylinderhülse
37 integrierten Axialkolbenpumpe 61 angeordnet.
[0087] In der Figur 9 ist diese Zylinderhülse 37 gemäß Figur 7 mit den in der Zylinderhülse
37 integrierten Bauteilen der in dieser Ausführungsform eingesetzten Axialkolbenpumpe
61 im Schnitt in der Seitenansicht dargestellt. Erfindungsgemäß ist dabei, dass im
Bereich des Zylinderhülsenbodens 38 der Zylinderhülse 37 eine Ausströmöffnung 39 angeordnet
ist, und dass im Bereich des Zylinderhülsenbodens 38 außen an der Zylinderhülse 37
ein Ventilkorb 40 mit einer Ventilfeder 41 und einer von dieser Ventilfeder 41 im
Bereich der Ausströmöffnung 39 gegen den Zylinderhülsenboden 38 angepressten Ventilscheibe
42 angeordnet ist, wobei sich im Ventilkorb 40 eine/mehrere Durchlassöffnung/en 43
befindet/befinden, und in der Zylinderhülse 37 als weitere Baugruppe der Axialkolbenpumpe
61 eine Arbeitsfeder 44 angeordnet ist, an der flügelradseitig der zugehörige mit
einer Durchströmbohrung 46 versehene Arbeitskolben 45 anliegt.
[0088] Erfindungswesentlich ist, dass zwischen dem federbelasteten Arbeitskolben 45 der
Axialkolbenpumpe 61 und der Schrägscheibe 32 des Flügelrades 5 (Figur 7) ein Gleitschuh
47 mit einer im zugeordneten Bereich der Saugnut 33 eingebrachten, der Durchströmbohrung
46 des Arbeitskolbens 45 benachbarten Durchlassbohrung 48 angeordnet ist.
[0089] Wird nun bei der in der Figur 7 dargestellten, erfindungsgemäßen Anordnung über die
Riemenscheibe 3 das auf der Pumpenwelle 4 drehfest angeordnete Flügelrad 5 angetriebenen,
so wird der mit dem Gleitschuh 47 an der Schrägscheibe 32 (Taumelscheibe) anliegende
Arbeitskolben 45 der Axialkolbenpumpe 61 im Kolbenraum 59 der Zylinderhülse 37 in
Hubbewegungen versetzt.
[0090] Im vorliegenden Ausführungsspiel liegt der Hub pro Umdrehung bei maximal zwei Millimeter,
da infolge der erfindungsgemäßen Anordnung schon geringe Fördermengen zu einer exakten
Betätigung/Verschiebung des Ventilschiebers ausreichen.
[0091] Die Figur 10 zeigt nun die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe gemäß Figur
7 mit dem erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider im Schnitt bei C-C.
[0092] Erfindungsgemäß wird in dieser Ausführungsform eine ca. 0,6 mm tief in die Schrägscheibe
32 eingearbeitete Saugnut 33 mittels eines zwischen der Schrägscheibe 32 und dem Gleitschuh
47 angeordneten, die Saugnut 33 überdeckenden Fliehkraftabscheider 62 abgedeckt.
[0093] Dieser pumpengehäuseseitig die Schrägscheibe 32 am Flügelrad 5 abdeckende Fliehkraftabscheider
62 ist erfindungsgemäß mittels Rastnasen 66 formschlüssig, und mittels eines Klemmringes
67 kraftschlüssig mit der Schrägscheibe 32 am Flügelrad 5 verbunden.
[0094] Kennzeichnend ist, dass der Fliehkraftabscheider 62 von einer im Bereich der Saugnut
33 angeordneten dünnwandigen Kreisringscheibe gebildet wird, in der, wie in Figur
10 dargestellt, im Bereich der Saugnut 33 eine Vielzahl von Laserbohrungen 68 angeordnet
sind.
[0095] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind im Fliehkraftabscheider 62 ca. 4000 Laserbohrungen
im Bereich der Saugnut 33 angeordnet.
[0096] Durch die kraft- und formschlüssige Anordnung des Fliehkraftabscheiders 62 an der
Schrägscheibe 32 des Flügelrades 5 ist selbst bei stark verschmutzten Fliehkraftabscheider
62 eine sichere Lagepositionierung des mit Laserbohrungen versehenen Bereiches im
Bereich der Saugnut 33 der Schrägscheibe 32 während des Arbeitshubes der Axialkolbenpumpe
61 gewährleistet.
[0097] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt die Dicke der Kreisringscheibe des erfindungsgemäßen
Fliehkraftabscheiders 62 0,3 mm, und die in diesem Ausführungsbeispiel Einsatz findenden
Laserbohrungen 68 haben einen kegelförmigen Querschnitt. Der Kleinstdurchmesser dieser
kegelförmigen Laserbohrungen 68 beträgt 0,1 mm und ist erfindungsgemäß auf der dem
Gleitschuh 47 zuwandten Seite des Fliehkraftabscheider 62 angeordnet.
[0098] Der zugeordnete und der Saugnut 33 zugewandte Größtdurchmesser dieser kegelförmigen
Laserbohrungen 68 beträgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel 0,15 mm.
[0099] Die erfindungsgemäße, in den Figuren 7 bis 10 dargestellte Anordnung mit dem an der
Schrägscheibe 32 angeordneten erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheiders 62 und am Fliehkraftabscheider
62 anliegenden Gleitschuh 47 der Axialkolbenpumpe 61 bewirkt nun bei Rotation des
Flügelrades 5, dass sich der erfindungsgemäß an den Fliehkraftabscheider 62 angepresste
Gleitschuh 47 während des "Saughubes" entlang des "Sinkbereiches" der Schrägscheibe
32 mit der im "Sinkbereich" der Schrägscheibe 32 angeordneten Saugnut 33 bewegt.
[0100] Der in dieser Bauform zwischen der Schrägscheibe 32 und dem Gleitschuh 47 der Axialkolbenpumpe
61 angeordnete Fliehkraftabscheider 62 ist im Bereich der Saugnut 33 mit Laserbohrungen
68 versehen.
[0101] Während des "Saughubes" erfolgt nun aus der Saugnut 33 heraus, durch die Laserbohrungen
68 hindurch in die im Gleitschuh 47 angeordnete Durchströmbohrung 46 (bzw. die Hülsendurchlassbohrung
58 der in der Durchströmbohrung 46 angeordneten Klemmhülse 57 hindurch, ein erfindungsgemäßes,
definiertes Einströmen des Kühlmittels über die Saugnut 33 in den Kolbenraum 59 der
Zylinderhülse 37.
[0102] Der erfindungsgemäße, zwischen der Schrägscheibe 32 und dem Gleitschuh 47 der Axialkolbenpumpe
61 angeordnete Fliehkraftabscheider 62 ermöglicht nun gegenüber der im ersten Ausführungsbeispiel
vorgestellten Bauform mit Spaltfilter eine wesentlich tiefer in die Schrägscheibe
32 eingearbeitete Saugnut 33 mit all den sich daraus ergebenden strömungstechnischen
Vorteilen.
[0103] Der erfindungsgemäße Fliehkraftabscheider 62 bewirkt dabei zunächst eine Filterung
des in die Saugnut 33 einströmenden Kühlmittels, einerseits als "Fliehkraft-Separator",
da die auf unerwünschte, vom Kühlmedium mitgeführte Fremdkörper (wie z. B. Späne,
Sandkörner, o.ä.) einwirkende Fliehkraft aus der Umfangsgeschwindigkeit des Flügelrades
5 (mit der der Fliehkraftabscheider 62 umläuft) im Bereich der Laserbohrungen 68 wesentlich
größer ist, gegenüber der aus der Einströmgeschwindigkeit in die Laserbohrungen 68
auf die Fremdkörper einwirkende "Saugkraft".
[0104] Gleichzeitig wirkt der Fliehkraftabscheider 62 als "Prall-Separator", da alle nicht
exakt die Laserbohrung 68 treffende Fremdkörper von dem zwischen den Laserbohrungen
68 angeordneten "Grundmaterial des Fliehkraftabscheiders" 62 abprallen und dann zusätzlich
durch den Fliehkrafteffekt abgewiesen werden.
[0105] Infolge der erfindungsgemäßen kegeligen Gestaltung der Laserbohrungen 68 dienen diese
als Konfusor und bewirken unter anderem eine Minimierung des Druckverlustes in der
Ansaugphase.
[0106] Zudem hat der bei jeder Umdrehung den mit Laserbohrungen 68 versehen Bereich des
Fliehkraftabscheiders 62 "überfahrende" Gleitschuh 47 der Axialkolbenpumpe 61 eine
"Abstreiferwirkung" und führt so zu einem zusätzlichen Selbstreinigungseffekt.
[0107] Dieser Selbstreinigungseffekt wird zudem noch dadurch unterstützt, dass jede Laserbohrung
68 bei jeder Umdrehung des Flügelrades 5 zweimal (einmal in die Saugnut 33 hinein
und dann über den Gleitschuh 47 wieder aus der Saugnut 33 heraus) durchströmt und
dabei zusätzlich freigespült wird.
[0108] Selbst bei längeren Stillstandszeiten des Fahrzeuges, bei denen in Folge von Kristallisationseffekten
die Laserbohrungen 68 mit Gelees oder Partikeln "zugesetzt" sein könnten, bewirkt
die erfindungsgemäße Anordnung (bei einer Motordrehzahl von beispielsweise 3000 U/min
bei der der Laserbohrungsbereich des Fliehkraftabscheiders 62 fünfzig mal pro Sekunde
mit all den vorgenannten Wirkungen und einem infolge der verschlossenen Laserbohrungen
sehr hohem Ansaugdruck überfahren wird) einen einer Ultraschallreinigung sehr nahe
kommenden Reinigungseffekt, wodurch sich der erfindungsgemäße Fliehkraftabscheider
62 auch unter extremen Bedingungen selbst reinigt und auch bereits gebildete Kristalle
wieder in Lösung gehen. Diese erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht gegenüber der
im ersten Ausführungsbeispiel vorgestellten Ausführungsform einen deutlich höheren
"Einstömvolumenstrom", ist dabei gegen die vom Kühlmittel mitgeführte Partikel resistent
und gewährleistet zudem eine sehr hohe Lebensdauer bei höchster Zuverlässigkeit.
[0109] Das Wirkprinzip der in den Figuren 6 bis 10 vorgestellten Ausführungsform ist analog
der bereits in Verbindung mit den Figuren 1 bis 5 erläuterten Ausführungsform.
[0110] Verlässt der (über den Arbeitskolben 45) mittels der als Druckfeder ausgebildeten
Arbeitsfeder 44 an die Schrägscheibe 32 angepresste Gleitschuh 47 während seiner Bewegung
entlang des an der Schrägscheibe 32 angeordneten Fliehkraftabscheiders 62 den die
Saugnut 33 mittels Laserbohrungen 68 abdeckenden Bereich, so ist der Einströmvorgang
beendet.
[0111] Während seiner nachfolgenden Bewegung entlang des "Steigbereichs" der Schrägscheibe
32 presst dann der Gleitschuh 47 den Arbeitskolben 45 in den Kolbenraum 59 der Zylinderhülse
37.
[0112] Dabei wird das zuvor in den Kolbenraum 59 gefiltert angesaugte Kühlmittel über die
im Zylinderhülsenboden 38 der Zylinderhülse 37 angeordnete Ausströmöffnung 39 gepresst.
[0113] Dabei wird die durch die Ventilfeder 41 belastete Ventilscheibe 42 angehoben und
zugleich das angesaugte Kühlmittel über die am Rand der Ventilscheibe 42 angeordneten
Bohrungen 60 durch die im Ventilkorb 40 angeordneten Durchlassöffnungen 43 hindurch
in den Druckkanal 16 gepresst (Figur 7).
[0114] In der Figur 8 ist die erfindungsgemäße, regelbare Kühlmittelpumpe aus der Figur
6 nun in der Seitenansicht im Schnitt bei B-B dargestellt.
[0115] Diese Schnittdarstellung gemäß Figur 8 zeigt, dass am Magnetventil 13 eine Auslassöffnung
49 angeordnet ist, der im Arbeitsgehäuse 12 benachbart vom Arbeitsgehäuse 12 in das
Pumpengehäuse 1 führende Rückströmbohrungen 51 angeordnet, sind welche die Auslassöffnung
49 mit dem Pumpeninnenraum 8 verbinden. Das Magnetventil 13 ist stromlos offen.
[0116] Der Arbeitskolben 45 der Kolbenpumpe fördert bei "offenem" Magnetventil 13 die Kühlflüssigkeit
drucklos über die Auslassöffnung 49 des Magnetventils 13 wieder zurück in den Pumpeninnenraum
8.
[0117] Bei Bedarf wird mittels des Magnetventils 13 der Druck (im Druckkanal 16, im Ringkanal
17 und dem mit dem Ringkanal 17 verbundenen Raum der Ringkolbenarbeitshülse 19 stufenlos
erhöht.
[0118] Dabei gelangt die von der Axialkolbenpumpe 61 geförderte Kühlflüssigkeit in den Ringkanal
17 und wird von dort über die Durchströmöffnungen 23 in die Ringkolbenarbeitshülse
19 gepresst.
[0119] Dort bewirkt die so eingepresste Kühlflüssigkeit eine definiert (über das Magnetventil
13 einstellbare Druckbeaufschlagung der Profildichtung 27 und damit eine Druckbeaufschlagung
des federbelasteten Ringkolbens 29, welcher dadurch exakt translatorisch verfahren
werden kann.
[0120] Auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung wird so eine definierte Verschiebung des
Außenzylinders 9 des Ventilschiebers bewirkt und eine exakte Regelung des geförderten
Kühlmittelvolumenstromes realisiert.
[0121] Nach der Erwärmungsphase des Motors (mit geschlossenem Ventilschieber) kann so mittels
des Magnetventils 13 der Druck im Druckkanal exakt geregelt und damit ein definiertes
Verfahren des Ventilschiebers entlang des Außenrandes des Flügelrades 5 realisiert
werden, wodurch wiederum die Motortemperatur im Dauerbetrieb exakt beeinflusst werden
kann, so dass im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission
wie auch die Reibungsverluste und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden
können.
[0122] Selbst bei ungünstigen thermischen Randbedingungen, wie z.B. in der Nähe des Turboladers
und sehr stark begrenztem Einbauraum für die Kühlmittelpumpe im Motorraum gewährleistet
die erfindungsgemäße Lösung infolge der Anordnung eines im Kühlmittelpumpengehäuse
integrierten und zugleich vom Kühlmittel im Kühlmittelpumpengehäuse gekühlten Magnetventils
13 eine optimale Kühlung bei minimierten Bauvolumen.
[0123] Zudem ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung eine zuverlässige Betätigung des Ventilschiebers
mit einer sehr geringen Antriebsleistung.
[0124] Selbst bei Ausfall der Regelung ist durch die erfindungsgemäße Lösung ein Weiterfunktionieren
der Kühlmittelpumpe (Fail-safe) gewährleistet, da im stromlosen Zustand das Magnetventil
13 offen ist, so dass der Druck im Druckkanal 16 und im Ringkanal 17 abfällt und die
Rückstellfeder 6 den Ventilschieber in diesem Fall in die (hintere) Arbeitsstellung
"OFFEN" verfährt.
[0125] Beim federbelasteten "Zurückfahren" des Ringkolbens 29 in die "Fail-safe-Stellung"
wird das vom Arbeitskolben gepumpte Kühlmittel vom Druckkanal 16 über das offene Magnetventil
13 in die Rückströmbohrung 51 und von dort in den Pumpeninnenraum 8 der erfindungsgemäßen
Kühlmittelpumpe zurück geleitet.
[0126] Beide in den Ausführungsbeispielen vorgestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Lösung zeichnen sich jeweils durch eine fertigungs- und montagetechnisch sehr einfache,
kostengünstige, für unterschiedliche Pumpenbaugrößen "standardisierbare", optimal
den im Motorraum vorhandenen Bauraum ausnutzende Bauform aus und erfordert keine werkseitige
luftfreie Befüllung.
[0127] Zudem zeichnen sich beide in den Ausführungsbeispielen vorgestellten Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Lösung durch eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit
aus und gewährleisten entsprechend dem jeweiligen Einsatzfall einen hohen volumetrischen
Wirkungsgrad.
[0128] Dabei können die hier vorgestellten Lösungen stets einfach und kostengünstig in das
Motormanagement eingebunden werden.
Bezugszeichenzusammenstellung
[0129]
- 1
- Pumpengehäuse
- 2
- Pumpenlager
- 3
- Riemenscheibe
- 4
- Pumpenwelle
- 5
- Flügelrad
- 6
- Rückstellfeder
- 7
- Rückwand
- 8
- Pumpeninnenraum
- 9
- Außenzylinder
- 10
- Dichtungsaufnahme
- 11
- Wellendichtring
- 12
- Arbeitsgehäuse
- 13
- Magnetventil
- 14
- Einlassöffnung
- 15
- Druckkammer
- 16
- Druckkanal
- 17
- Ringkanal
- 18
- Hülsenaufnahme
- 19
- Ringkolbenarbeitshülse
- 20
- Dichtsteg
- 21
- Boden
- 22
- Außenzylinder
- 23
- Durchströmöffnung
- 24
- Innenzylinder
- 25
- Lagesicherungshülse
- 26
- Wandscheibe
- 27
- Profildichtung
- 28
- Anlagesteg
- 29
- Ringkolben
- 30
- Randsteg
- 31
- Bypassdichtung
- 32
- Schrägscheibe
- 33
- Saugnut
- 34
- Durchsteckbohrung
- 35
- Durchstecköffnung
- 36
- Einsteckbohrung
- 37
- Zylinderhülse
- 38
- Zylinderhülsenboden
- 39
- Ausströmöffnung
- 40
- Ventilkorb
- 41
- Ventilfeder
- 42
- Ventilscheibe
- 43
- Durchlassöffnung
- 44
- Arbeitsfeder
- 45
- Arbeitskolben
- 46
- Durchströmbohrung
- 47
- Gleitschuh
- 48
- Durchlassbohrung
- 49
- Auslassöffnung
- 50
- Ausströmnut
- 51
- Rückströmbohrung
- 52
- Dichtring
- 53
- Ringnut
- 54
- Kolbenring
- 55
- Berührungsbereich
- 56
- Rasthaken
- 57
- Klemmhülse
- 58
- Hülsendurchlassbohrung
- 59
- Kolbenraum
- 60
- Bohrung
- 61
- Axialkolbenpumpe
- 62
- Fliehkraftabscheider
- 63
- Pumpendom
- 64
- Wandscheibenbefestigungsdom
- 65
- Rückströmdom
- 66
- Rastnasen
- 67
- Klemmring
- 68
- Laserbohrung
- 69
- Halteblech
- 70
- Pumpendomdichtung
- 71
- Befestigungselement
- 72
- Kolbendichtung
- 73
- Wandscheibendurchlassbohrung
- 74
- Rückströmdomdichtung
1. Regelbare Kühlmittelpumpe mit einem Pumpengehäuse (1), einer im/am Pumpengehäuse (1)
in einem Pumpenlager (2) gelagerten, von einer Riemenscheibe (3) angetriebenen Pumpenwelle
(4), einem auf einem freien, strömungsseitigen Ende dieser Pumpenwelle (4) drehfest
angeordneten Flügelrad (5), einem druckbetätigten, durch eine Rückstellfeder (6) federbelasteten,
mit einer Rückwand (7) und einem den Ausströmbereich des Flügelrades (5) variabel
überdeckenden Außenzylinder (9) versehenen, im Pumpeninnenraum (8) angeordneten Ventilschieber
sowie einem im Pumpengehäuse (1) zwischen dem Flügelrad (5) und dem Pumpenlager (2)
in einer Dichtungsaufnahme (10) angeordneten Wellendichtring (11),
dadurch gekennzeichnet,
- dass am Pumpengehäuse (1) ein Arbeitsgehäuse (12) angeordnet ist in dem ein Magnetventil
(13) mit einer Einlassöffnung (14) angeordnet ist, der Einlassöffnung (14) benachbart
ist pumpenwellenseitig im Arbeitsgehäuse (12) eine Druckkammer (15) angeordnet in
die ein Druckkanal (16) mündet, welcher die Druckkammer (15) mit einem Ringkanal (17)
verbindet der in einer im Pumpengehäuse (1) flügelradseitig der Dichtungsaufnahme
(10) gegenüberliegend angeordneten Hülsenaufnahme (18) rotationssymmetrisch zur Drehachse
der Pumpenwelle (4) eingearbeitet ist,
- dass in der Hülsenaufnahme (18) eine Ringkolbenarbeitshülse (19) mit einem Dichtsteg (20)
und einem Boden (21) angeordnet ist, in welcher die Pumpenwelle (4) frei dreht und
in deren Außenzylinder (22) nahe dem Boden (21) Durchströmöffnungen (23) zum Ringkanal
(17) angeordnet sind, wobei am flügelradseitigen Ende auf dem den Außenzylinder (22)
deutlich überragenden Innenzylinder (24) der Ringkolbenarbeitshülse (19) eine Lagesicherungshülse
(25) mit einer starr an dieser angeordneten Wandscheibe (26) form- und/oder kraftschlüssig
angeordnet ist,
- dass vom Boden (21) der Ringkolbenarbeitshülse (19), etwa um den Durchmesser der Durchströmöffnungen
(23) beabstandet, in der Ringkolbenarbeitshülse (19) verschiebbar ein Profildichtung
(27) angeordnet ist, der flügelradseitig formschlüssig mit einem mit einer Steganlage
(28) versehenen Ringkolben (29) verbunden ist, an dessen flügelradseitiger Stirnwand
die Rückwand (7) des Ventilschiebers form- und/oder kraftschlüssig angeordnet ist,
- dass die Rückstellfeder (6) zwischen der Wandscheibe (26) und dem Ringkolben (29), oder
der Wandscheibe (26) und der am Ringkolben (29) angeordneten Rückwand (7) des Ventilschiebers
angeordnet ist,
- dass am Außenrand der Wandscheibe (26) eine Bypassdichtung (31) angeordnet ist,
- dass am Flügelrad (5) pumpengehäuseseitig starr eine Schrägscheibe (32) angeordnet ist
in deren "Sinkbereich" eine Saugnut (33) eingebracht ist, wobei der Übergangsbereich
in den "Steigbereich" wie auch der gesamte "Steigbereich" der Schrägscheibe (32) ebenflächig
ausgebildet ist.
- dass in der Wandscheibe (26), zentrisch zu der in der Schrägscheibe (32) angeordneten
Saugnut (33) eine Durchsteckbohrung (34) und zu deren Bohrungsachse fluchtend einerseits
eine im Pumpengehäuse (1) angeordnete in den Druckkanal (16) mündende Einsteckbohrung
(36) wie auch andererseits in der Rückwand (7) des Ventilschiebers entsprechend der
Bauform des Pumpengehäuses (1) zugeordnet Durchstecköffnung/en (35) angeordnet ist/sind,
- dass in der Einsteckbohrung (36) des Pumpengehäuses (1) form- und/oder kraftschlüssig
eine Zylinderhülse (37) mit einer in dieser integrierten Axialkolbenpumpe (61) angeordnet
ist,
- dass im Bereich des Zylinderhülsenbodens (38) der Zylinderhülse (37) eine/mehrere Ausströmöffnungen
(39) angeordnet ist/sind,
- dass im Bereich des Zylinderhülsenbodens (38) außen an der Zylinderhülse (37) ein Ventilkorb
(40) mit einer Ventilfeder (41) und einer von dieser Ventilfeder (41) im Bereich der
Ausströmöffnung/en (39) gegen den Zylinderhülsenboden (38) angepressten Ventilscheibe
(42) angeordnet ist,
- dass sich im Ventilkorb (40) eine/mehrere Durchlassöffnung/en (43) befindet/befinden,
- dass in der Zylinderhülse (37) als weitere Baugruppe der Axialkolbenpumpe (61) eine Arbeitsfeder (44) angeordnet ist, an der flügelradseitig der zugehörige mit einer
Durchströmbohrung (46) versehene Arbeitskolben (45) anliegt,
- dass zwischen dem federbelasteten Arbeitskolben (45) einer Axialkolbenpumpe (61) und der
Schrägscheibe (32) des Flügelrades (5) ein Gleitschuh (47) mit einer im zugeordneten
Bereich der Saugnut (33) eingebrachten, der Durchströmbohrung (46) des Arbeitskolbens
(45) benachbarten Durchlassbohrung (48) angeordnet ist,
- dass am Magnetventil (13) eine Auslassöffnung (49) angeordnet ist, der im Arbeitsgehäuse
(12) direkt oder über eine Ausströmnut (50) indirekt benachbart, eine/mehrere vom
Arbeitsgehäuse (12) in das Pumpengehäuse (1) führende Rückströmbohrung/en (51) angeordnet
ist/sind, welche die Auslassöffnung (49) mit dem Pumpeninnenraum (8) verbindet/verbinden.
2. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Magnetventil (13) eine Auslassöffnung (49) angeordnet ist, welche in im Arbeitsgehäuse
(12) und im Pumpengehäuse (1) angeordnete Rückströmbohrung/en (51) mündet, die in
den Pumpeninnenraum (8) führen.
3. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (47) so dimensioniert ist, dass dieser beidseitig der Saugnut (33)
an der Schrägscheibe (32) anliegt, und die Saugnut (33) 0,03 mm bis 0,1 mm tief in
die Schrägscheibe (32) eingearbeitet ist und in Verbindung mit dem Gleitschuh (47)
als Spaltfilter dient.
4. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugnut (33) 0,03 mm bis 5,00 mm tief in die Schrägscheibe (32) eingearbeitet
ist und zwischen der Schrägscheibe (32) und dem Gleitschuh (47) ein die Saugnut (33)
überdeckender Fliehkraftabscheider (62) angeordnet ist.
5. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Pumpengehäuse (1) mehrere das Pumpengehäuse (1) in Richtung Flügelrad (5) überragende
Dome, ein Pumpendom (63), ein oder mehrere Wandscheibenbefestigungsdome (64) sowie
ein Rückströmdom (65) angeordnet sind, und dass in der Rückwand (7) im Bereich dieser
Dome zur "freien" Verfahrbarkeit des Ventilschiebers zugeordnete Durchstecköffnungen
(35) angeordnet sind.
6. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der pumpengehäuseseitig die Schrägscheibe (32) am Flügelrad (5) abdeckende Fliehkraftabscheider
(62) mittels Rastnasen (66) formschlüssig und mittels eines Klemmringes (67) kraftschlüssig
mit der Schrägscheibe (32) am Flügelrad (5) verbunden ist.
7. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fliehkraftabscheider (62) von einer im Bereich der Saugnut (33) angeordneten
dünnwandigen Kreisringscheibe gebildet wird in der zumindest im Bereich der Saugnut
(33) eine Vielzahl von Laserbohrungen (68) mit einem Bohrungsdurchmesser von 0,03
mm bis 0,2 mm angeordnet sind.
8. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisringscheibe des Fliehkraftabscheiders (62) eine Dicke von 0,05 mm bis 1,0
mm aufweist.
9. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserbohrungen (68) einen kegelförmigen Querschnitt aufweisen, wobei die Kleinstdurchmesser
der kegelförmigen Laserbohrungen (68) auf der dem Gleitschuh (47) zuwandten Seite
des Fliehkraftabscheider (62) angeordnet sind.
1. Controllable coolant pump with a pump housing (1), a pump shaft (4) on pump bearings
(2) in/at the pump housing (1) driven by a pulley wheel (3), an impeller (5) arranged
torque-free at a free flow-side end of this pump shaft (4), a pressure operated exterior
cylinder (9) with a back wall (7) and spring-loaded with a reset spring (6) variably
covering the outflow region of the impeller (5), a gate valve arranged in the interior
pump compartment (8) as well as a shaft sealing ring (11) arranged in the pump housing
(1) between the impeller (5) and the pump bearings (2) in a seal holder (10),
characterized by the fact
- that a working housing (12) is arranged in the pump housing (1) where a solenoid
valve (13) is arranged with an inlet port (14) where the pressure chamber (15) is
arranged adjacent to the inlet port (14) on the pump shaft side in the working housing
(12) which opens out into a pressure duct (16) to connect the pressure chamber (15)
with an annular duct (17) which is incorporated into the sleeve holder (18) arranged
opposite to the seal holder (10) in the pump housing (1) on the impeller side to be
rotationally symmetric with the rotary axis of the pump shaft (4),
- that an annular piston sleeve (19) is arranged in the sleeve holder (18) with a
sealing bar (20) and a base (21) in which the pump shaft (4) freely rotates and where
flow ports (23) are arranged in its exterior cylinder (22) close to the base (21)
at the annular duct (17), whereby a transport position securing sleeve (25) is arranged
at the impeller-ended side of the interior cylinder (24) of the annular piston sleeve
(19) clearly projecting from the exterior cylinder (22) with a wall plate (26) arranged
to be interlocking and/or tightly fitting,
- that a moveable profile sealing ring (27) is arranged in the annular piston sleeve
(19) at a distance from the base (21) of the annular piston sleeve (19) by approximately
the diameter of the flow port (23) which forms an interlocking connection on the impeller
side with an annular piston (29) provided with a crosspiece (28), where the back wall
(7) of the gate valve is connected at its front side on the impeller side to form
a positive and/or interlocking connection,
- that the reset spring (6) is arranged between the wall plate (26) and the annular
piston (29) or the wall plate (26) and the back wall (7) of the gate valve, arranged
at the annular piston (29),
- that a bypass seal (31) is arranged at the outside edge of the wall plate (26),
- that a swash plate (32) is arranged rigidly at the impeller (5) on the pump housing
side where a suction slot (33) is fitted in its "lowering area", whereby the transition
area in the "rising area" and also the entire "rising area" of the swash plate (32)
are formed as a planar surface,
- that a pass through hole (34) is arranged in the wall plate (26) centrally to the
suction slot (33) located in the swash plate (32) and an insertion hole (36) in the
pump housing (1) is aligned with its drilled axis to open out into the pressure duct
(16) on one hand and that (a) pass through port(s) (35) is/are arranged in the back
wall (7) of the gate valve according to the construction of the pump housing (1) on
the other hand,
- that a cylinder sleeve (37) is arranged in the insertion hole (36) of the pump housing
(1) to form a positive and/or interlocking connection with one in this integrated
axial piston pump (61),
- that one/several outflow port(s) (39) is/are located in the region of the cylinder
case base (38) of the cylinder sleeve (37),
- that a valve cage (40) with a valve spring (41) is arranged on the exterior of the
cylinder sleeve (37) in the region of the cylinder case base (38) and that one of
these valve springs (41) is arranged in the region of the outflow ports (39) of the
valve disc (42) pressed against the cylinder case base (38),
- that there is/are one/several outlet port(s) (43) in the valve cage (40),
- that a working spring (44) is arranged in the cylinder sleeve (37) as a further
component of the axial piston pump (61), where the related working piston (45) supplied
with a flow hole (46) is located on the impeller side,
- that a sliding block (47) is arranged between the spring loaded working piston (45)
of an axial piston pump (61) and the swash plate (32) of the impeller (5) with an
outlet hole (48) fitted in the allocated region of the suction slot (33) adjacent
to the flow hole (46) of the working piston (45),
- that an outlet port (49) is arranged at the solenoid valve (13) which is directly
or indirectly adjacent in the working housing (12) via an outflow groove (50) where
one/several return flow hole(s) (51) is/are arranged to lead from the working housing
(12) into the pump housing (1) which connect/connects the outlet port (49) with the
interior pump compartment (8).
2. Controllable coolant pump according to claim 1, characterized by the fact that an outlet port (49) is arranged at the solenoid valve (13) which opens
into (a) return flow hole(s) (51) arranged in the working housing (12) and the pump
housing (1) leading into the interior pump compartment (8).
3. Controllable coolant pump according to claim 1, characterized by the fact that the sliding block (47) is dimensioned so that this fits on both sides
of the suction slot (33) at the swash plate (32) and that the suction slot (33) is
incorporated into the swash plate (32) to a depth of 0.03 mm to 0.1 mm and works as
a gap filter together with the sliding block (47).
4. Controllable coolant pump according to claim 1, characterized by the fact that the suction slot (33) is incorporated into the swash plate (32) to
a depth of 0.03 mm to 5.00 mm and that a centrifugal separator (62) is arranged between
the swash plate (32) and the sliding block (47) to cover the suction slot (33).
5. Controllable coolant pump according to claim 1, characterized by the fact that a pump dome (63), one or several wall plate fastening domes (64) and
also a return flow dome (65) are arranged at the pump housing (1) where several domes
project over the pump housing (1) in the direction of the impeller (5) and that pass
through ports (35) are arranged in the back wall (7) in the region of these domes
for "free" availability of the gate valve.
6. Controllable coolant pump according to claim 4, characterized by the fact that the locking catches (66) are used to form a positive connection on
the pump housing side with the swash plate (32) at the impeller (5) and the covering
centrifugal separator (62) and also uses a clamping ring (67) to form a positive connection
with the swash plate (32) at the impeller (5).
7. Controllable coolant pump according to claim 4, characterized by the fact that the centrifugal separator (62) is formed by a thin-walled annular disc
located in the region of the suction slot (33) where there are a number of laser holes
(68) in the region of the suction slot (33) at least with a hole diameter of 0.03
mm to 0.2 mm.
8. Controllable coolant pump according to claim 4, characterized by the fact that the annular disc of the centrifugal separator (62) has a thickness
of 0.05 mm to 1.00 mm.
9. Controllable coolant pump according to claim 4, characterized by the fact that the laser holes (68) have a conical cross section, where the smallest
diameter of the laser holes (68) with a conical cross-section are arranged on the
side of the centrifugal separator (62) facing towards the sliding block (47).
1. Pompe à liquide de refroidissement réglable avec un carter de pompe (1), un arbre
de pompe (4) dans/sur le carter de pompe (1), placé dans un palier de pompe (2) et
entraîné par un disque à courroie (3), avec une roue à ailettes (5) disposée de manière
fixe par rapport à la rotation sur une extrémité libre du côté courant de cet arbre
de pompe (4), avec une coulisse de soupape disposée dans l'espace intérieur de pompe
(8), actionnée par pression, soumise à un ressort de rappel (6), équipée d'une paroi
arrière (7) et d'un cylindre extérieur (9) recouvrant de manière variable la zone
d'échappement de la roue à ailettes (5), ainsi qu'un joint annulaire d'arbre (11)
disposé dans un logement de joint (10) dans le carter de pompe (1) entre la roue à
ailettes (5) et le palier de pompe (2),
caractérisée par le fait
- qu'un carter de travail (12) est disposé sur le carter de pompe (1) dans lequel une électrovanne
(13) pourvue d'une ouverture d'admission (14) est disposée, une chambre de pression
(15) étant disposée au voisinage de l'ouverture d'admission (14) du côté de l'arbre
de pompe dans le carter de travail (12), dans laquelle débouche un canal de pression
(16), lequel reliant la chambre de pression (15) à un canal annulaire (17), lequel
étant intégré dans un logement de douille (18) disposé dans le carter de pompe (1)
du côté de la roue à ailettes en face du logement de joint (10) et présentant une
symétrie de révolution par rapport à l'axe de rotation de l'arbre de pompe (4),
- qu'une douille de travail de piston annulaire (19) avec une traverse d'étanchéité (20)
et un fond (21) est disposée dans le logement de douille (18), dans laquelle douille
de travail de piston annulaire (19) l'arbre de pompe (4) tourne librement et présentant
des ouvertures d'écoulement (23) vers le canal annulaire (17) dans le cylindre extérieur
(22) d'arbre de pompe (4), au voisinage du fond (21), une douille de sécurisation
de position (25) étant disposée sur l'extrémité du côté de roue à ailettes sur le
cylindre intérieur (24) de douille de travail de piston annulaire (19) dépassant nettement
le cylindre extérieur (22) avec un disque de paroi (26) disposée sur celle-ci de manière
fixe par complémentarité de formes et/ou de forces,
- que, en partant du fond (21) de la douille de travail de piston annulaire (19), environ
à une distance correspondant au diamètre des ouvertures d'écoulement (23), est disposé
un joint profilé (27) mobile dans la douille de travail de piston annulaire (19),
lequel étant relié par complémentarité de forme du côté de roue à ailettes avec un
piston annulaire (29) pourvue d'une traverse d'appui (28), la paroi arrière (7) de
coulisse de soupape de piston annulaire étant disposée par complémentarité de formes
et/ou de forces sur la paroi frontal de piston annulaire (29) du côté de roue à ailettes,
que le ressort de rappel (6) est disposé entre le disque de paroi (26) et le piston annulaire
(29), ou entre le disque de paroi (26) et la paroi arrière (7) placée sur le piston
annulaire (29),
- qu'un joint by-pass (31) est disposé sur le bord extérieur du disque de paroi (26),
- qu'un disque incliné (32) est disposé fixement sur la roue à ailettes (5) du côté du
carter de pompe, dans la "zone d'enfoncement" duquel une rainure d'aspiration (33)
est intégrée, la zone de passage vers la "zone de montée", tout comme également la
totalité de "zone de montée" du disque incliné (32), est conçue de manière plane,
- que, dans le disque de paroi (26), de manière centrée par rapport à la rainure d'aspiration
(33) placée dans le disque incliné (32), un perçage de passage (34) est disposé et,
aligné sur son axe de perçage, est disposé d'une part dans le carter de pompe (1)
un perçage d'emboitement (36) débouchant dans le canal de pression (16), comme d'autre
part est/sont également disposée/s une/des ouverture/s de passage (35) dans la paroi
arrière (7) de coulisse de soupape attribuée/s selon la forme de construction du carter
de pompe (1),
- qu'une douille de cylindre (37) est disposée par complémentarité de formes et/ou de forces
dans le perçage d'emboitement (36) du carter de pompe (1) avec une pompe de piston
axial (61) intégrée dans cette douille de cylindre (37),
- que une/plusieurs ouvertures d'échappement (39) est/sont disposée/s dans la zone du fond
de douille de cylindre (38) de douille de cylindre (37),
- que, dans la zone du fond de douille de cylindre (38), à l'extérieur sur la douille de
cylindre (37), une chapelle de soupape (40) pourvue d'un ressort de soupape (41) et
d'un disque de soupape (42) pressé par ce ressort de soupape (41) contre le fond de
douille de cylindre (38) dans la zone de l'/des ouverture/s d'échappement (39) est
disposée,
- que une/plusieurs ouverture/s de passage (43) se trouve/nt dans la chapelle de soupape
(40),
- que, dans la douille de cylindre (37) comme module supplémentaire de pompe à piston axial
(61), un ressort de travail (44) est disposé sur lequel, du côté de roue à ailettes,
repose le piston de travail (45) correspondant pourvu d'un perçage d'écoulement (46),
- que, entre le piston de travail (45) d'une pompe à piston axial (61) et soumis à un ressort
et le disque incliné (32) de roue à ailettes (5), est disposé un patin glissant (47)
avec un perçage de passage (48) intégré dans la zone attribuée de rainure d'aspiration
(33) et avoisinant le perçage d'écoulement (46) du piston de travail (45),
- qu'une ouverture d'évacuation (49) est disposée sur l'électrovanne (13), au voisinage
de laquelle ouverture d'évacuation (49) dans le carter de travail (12) en liaison
directe ou indirecte par le biais d'une rainure d'échappement (50) est/sont disposé/s
une/des perçage/s de courant retour (51) conduisant du carter de travail (12) dans
le carter de pompe (1), lequel/lesquels relie/nt l'ouverture d'évacuation (49) à l'espace
intérieur de pompe (8).
2. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 1 caractérisée par le fait qu'une ouverture d'évacuation (49) est disposée sur l'électrovanne (13), laquelle ouverture
d'évacuation (49) débouche dans un/des perçage/s de courant retour (51) disposé/s
dans le carter de travail (12) et dans le carter de pompe (1), lequel/lesquels conduit/conduisent
à l'espace intérieur de pompe (8).
3. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 1 caractérisée par le fait que le patin glissant (47) est dimensionné de telle manière qu'il repose sur le disque
incliné (32) des deux côtés de la rainure d'aspiration (33), et que la rainure d'aspiration
(33) est intégrée à une profondeur de 0,03 mm à 0,1 mm dans le disque incliné (32)
et qu'elle sert de filtre à fentes en relation avec le patin glissant (47).
4. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 1 caractérisée par le fait que la rainure d'aspiration (33) est intégrée à une profondeur de 0,03 mm à 5,00 mm dans
le disque incliné (32) et que, entre le disque incliné (32) et le patin glissant (47),
un séparateur centrifuge (62) recouvrant la rainure d'aspiration (33) est disposé.
5. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 1 caractérisée par le fait que, sur le carter de pompe 1, plusieurs dômes dépassant le carter de pompe 1 en direction
de la roue à ailettes 5 sont disposés, un dôme de pompe (63), un ou plusieurs dôme/s
de fixation de disque de paroi (64) ainsi qu'un dôme de courant retour (65), et que,
dans la paroi arrière (7) dans la zone de ces dômes, pour une mobilité "libre" de
la coulisse de soupape, des ouvertures de passage (35) sont disposées.
6. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 4 caractérisée par le fait que le séparateur centrifuge (62) du côté de carter de pompe recouvrant le disque incliné
(32) sur la roue à ailettes (5) est relié par complémentarité de formes au moyen de
nez d'encliquetage (66) et par complémentarité de forces au moyen d'une bague de serrage
(67) au disque incliné (32) sur la roue à ailettes (5).
7. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 4 caractérisée par le fait que le séparateur centrifuge (62) est formé par un disque annulaire à paroi fine disposé
dans la zone de rainure d'aspiration (33), dans lequel disque annulaire, au moins
dans la zone de rainure d'aspiration (33), un grand nombre de perçages au laser (68)
d'un diamètre de perçage de 0,03 mm à 0,2 mm sont disposés.
8. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 4 caractérisée par le fait que le disque annulaire de séparateur centrifuge (62) présente une épaisseur de 0,05
mm à 1,0 mm.
9. Pompe à liquide de refroidissement réglable selon l'exigence 4 caractérisée par le fait que les perçages au laser (68) présentent une section conique, les plus petits diamètres
des perçages au laser (68) coniques étant disposés sur le côté de séparateur centrifuge
(62) tourné vers le patin glissant (47).