GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung in einem Entschichtungsbecken,
ein Entschichtungsbecken und eine Entschichtungsanlage.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Im Stand der Technik sind Entschichtungsanlagen bekannt, die zur Entfernung von Oberflächenschichten
beschichteter Werkstücke geeignet sind.
[0003] Beispielsweise offenbaren die Dokumente
US 3 613 700,
US 6 021 788,
US 4 080 975 und
DE 93 00 476 U1 Vorrichtungen zur Reinigung von verschmutzten Gegenständen, die jeweils einen nach
oben geöffneten, mit einer Reinigungsflüssigkeit gefüllen Behälter umfassen. In dem
Behälter ist jeweils in der Nähe des Behälterbodens wenigstens ein Rohr mit einer
Vielzahl von Ausblasöffnungen zum Ausblasen eines einzigen Gases (
US 6 021 788), insbesondere Luft (
US 3 613 700,
US 4 080 975 und
DE 93 00 476 U1) angeordnet. Das ausgeblasene Gas erzeugt in der Reinigungsflüssigkeit Verwirbelungen,
die die Wirkung der Reinigungsflüssigkeit als mechanische Reinigungsbeaufschlagung
unterstützen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0004] Die Entfernung von Oberflächen beschichteter Werkstücke erfordert je nach Art und
Struktur der Beschichtung eine erhebliche Zeit.
[0005] Es kann daher als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung betrachtet werden, die
Zeitdauer zur Entfernung der Oberflächen beschichteter Werkstücke zu verkürzen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Entschichtungsbecken gemäß Anspruch 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Entschichtungsanlage mit einem Entschichtungsbecken
gemäß der Erfindung bereitgestellt. Die Entschichtungsanlage kann einen Notauffangbehälter
und einen Wasserrückkühler umfassen.
[0008] Die Zuführung eines Fluids in die Lösung eines Entschichtungsbeckens kann zu Verwirbelungen
insbesondere an den zu entschichtenden Werkstücken führen. Das Entschichten ganzer
Schichtstücke kann dadurch erleichtert werden, dass diese durch einen aufsteigenden
Fluidstrom mechanisch bewegt bzw. verwirbelt werden. Als in die Lösung des Entschichtungsbeckens
eingebrachtes Fluid kann z.B. Luft, Wasser oder sonstige geeignete Gase oder Flüssigkeiten
verwendet werden.
[0009] In einem Entschichtungsbecken mit erfindungsgemäßen Dosierrohren kann ein Entschichtungsvorgang
in einem kürzeren Zeitraum durchgeführt werden, da nicht nur ein chemischer bzw. elektrolytischer
Ablöseprozess abläuft, sondern auch durch entstehende Wirbel mechanisch der Entschichtungsprozess
unterstützt wird.
[0010] Bei zweckgemäßer Verwendung der Vorrichtung kann das Dosierrohr in der Nähe des Bodens
des Entschichtungsbeckens angeordnet sein.
[0011] Die erfindungsgemäßen Dosierrrohre können mit einem Gas, z.B. Luft, gespeist werden.
Bei einer Anordnung der Dosierrrohre in der Nähe des Bodens ist in diesem Fall sicher
gestellt, dass darüber angeordnete Werkstücke von den aufsteigenden Luftblasen umspült
werden, wodurch der Entschichtungsprozess befördert wird. Die Werkstücke könnten auch
z.B. oberhalb der Dosierrohre auf einem Lochblech angeordnet werden.
[0012] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Dosierrohr mäanderförmig
ausgebildet. Eine mäanderförmige Ausbildung der Dosierrohre (bzw. nur eines Dosierohres)
z.B. in nur einer Ebene führt zu einer sehr kompakten und daher raumsparenden Anordnung
innerhalb des Entschichtungsbeckens.
[0013] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung
zur Verfügung gestellt, wobei an einem Ende des Dosierrohrs ein Zufluss und am anderen
Ende des Dosierrohrs ein Abfluss für das Fluid angeordnet ist.
[0014] Durch die Anordnung eines Dosierrohres mit einem Zufluss und einem Abfluss kann ein
sehr genaues Dosieren der in die Lösung des Entschichtungsbeckens eingebrachten Fluide
vorgenommen werden, da überschüssiges Fluid wieder zurückgeführt werden kann und nicht
zwangsläufig in die Lösung geblasen bzw. geleitet werden muss.
[0015] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform kann im Betrieb der Vorrichtung gemäß
dem ersten Aspekt das erste Fluid unterschiedlich zum zweiten Fluid sein.
[0016] Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist mit mindestens zwei Dosierrohren
versehen, wobei das erste Dosierrohr und das zweite Dosierrohr mit unterschiedlichen
Fluiden gespeist werden können, wodurch je nach Bereich des Entschichtungsbeckens
die zu entschichtenden Werkstücke mit unterschiedlichen Fluiden umwirbelt werden können.
Hierdurch kann eine Anpassung an unterschiedliche abzulösende Schichten vorgesehen
werden. Es ist ebenso möglich hierdurch je nach Fortschritt des Prozesses der Lösung
des Entschichtungsbeckens unterschiedliche Fluide zuzuführen.
[0017] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung
zur Verfügung gestellt, wobei der erste Anschluss und der zweite Anschluss von einem
dritten Anschluss versorgbar ausgebildet sind.
[0018] Die Versorgung unterschiedlicher Dosierrrohre mit demselben Fluid führt zu einer
Vereinfachung des notwendigen Aufbaus, da z.B. nur ein gemeinsames Behältnis zur Bevorratung
des notwendigen Fluids erforderlich ist.
[0019] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird eine Vorrichtung zur
Verfügung gestellt, wobei das erste Dosierrohr parallel zum zweiten Dosierrohr angeordnet
ist.
[0020] Eine parallele Anordnung der Dosierrohre führt zu einem kompakten Aufbau und einem
optimalen Ausnutzen der vorhanden Fläche, um eine größtmögliche Verwirbelung der Lösung
im Entschichtungsbecken erzielen zu können.
[0021] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird eine Vorrichtung zur Verfügung
gestellt, wobei die Vorrichtung eine Vielzahl an Dosierrohren aufweist, wobei die
Dosierrohre sternenförmig angeordnet sind.
[0022] Eine sternenförmige Anordnung von Dosierrohren führt zu einer vereinfachten Versorgung
einer Vielzahl von Dosierrohren, nämlich z.B. am Sternenpunkt und einer Zuführung
eines Fluids einer möglichst großen Fläche der Lösung im Entschichtungsbecken.
[0023] Ein Rohr zur Anpassung der Betriebstemperatur in der Lösung (z.B. Kühlschlangen)
ermöglicht die genaue Anpassung des Betriebsparameters Temperatur an z.B. eine Arbeitsanweisung
zur Entfernung einer bestimmten Schicht von Werkstücken. Das Rohr wird dabei vorzugsweise
zur Kühlung der Lösung benötigt, weswegen es auch als Kühlrohr bezeichnet werden kann.
[0024] Gemäß der Erfindung wird ein Entschichtungsbecken zur Verfügung gestellt, wobei das
Rohr mäanderformig ausgebildet ist. Eine mäanderförmige Anordnung des Kühlrohres stellt
eine optimale Ausnutzung einer begrenzten Fläche innerhalb eines Entschichtungsbeckens
dar.
[0025] In der Erfindung wird ein Entschichtungsbecken zur Verfügung gestellt, wobei das
Rohr in derselben Höhe des Entschichtungsbeckens wie das Dosierrohr angeordnet ist,
wobei das Dosierrohr zwischen zwei Abschnitten des Rohrs angeordnet ist.
[0026] Mit Hilfe des Ineinandergreifens von Kühlrohren und Dosierrohren können Kühl- und
Dosierrohre in einer einzigen Ebene angeordnet werden, wodurch der benötigte Platz
für die Kühl- und Dosierrohre minimiert werden kann.
[0027] Gemäß einem Aspekt kann eine Entschichtungsanlage einen Notauffangbehälter und einen
Wasserrückkühler umfassen.
[0028] Als eine Idee der Erfindung kann angesehen werden, einen elektrolytischen bzw. chemischen
Entschichtungsprozess von Oberflächen beschichteter Werkstücke durch das Zuführen
eines Fluids zu unterstützen. Hierbei kann als Fluid z.B. Luft verwendet werden, wobei
aufgrund der Luftblasen in der Lösung des Entschichtungsbeckens es zu mechanischen
Einwirkungen auf die abzulösende Oberfläche kommt, die hierdurch schneller und gründlicher
vom Werkstück abgelöst werden kann.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0029] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele deutlich. Es zeigen
Fig. 1 eine Entschichtungsanlage zum plug and play-Betrieb,
Fig. 2 ein Frontpanel eines Schaltschrankes,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Entschichtungsbecken,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Entschichtungsbecken ohne Dosierrohre,
Fig. 5 Dosierrohre.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEISPIELHAFTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0030] Fig. 1 zeigt eine Entschichtungsanlage, die als plug and play-System aufgebaut ist.
Die Entschichtungsanlage umfasst eine Statusanzeige 102, die durch Aufleuchten verschiedener
Farbelemente den Status des aktuell ablaufenden Prozesses signalisiert. Die Entschichtungsanlage
weist ferner einen Schaltschrank 101 zur Prozesssteuerung und ein Entschichtungsbecken
103 auf, in das die zu entschichtenden Werkstücke eingebracht werden können. Die (chemische
oder elekrolytische) Lösung des Entschichtungsbeckens 103 kann in einem Notfall über
das Ventil 106 in einen Notfallbehälter 107 abgelassen werden. Zur Anpassung der Betriebstemperatur
der Lösung des Entschichtungsbeckens 103 an die erforderliche Prozesstemperatur dient
ein Wasserrückkühler 104. Die Entschichtungsanlage umfasst einen Computer 108, der
der Anbindung an ein betriebliches Netzwerk, ein Intranet bzw. das Internet dient.
[0031] Fig. 2 zeigt das Frontpanel 202 des Schaltschranks mit Anzeigen für Strom und Spannung,
sowie einem Spannungswahlschalter 203, einem Potentiometer und einem Alarm-Reset-Schalter
204, den Schaltern Kühlung ein/aus und Umlaufpumpe ein/aus 205, einer Temperaturanzeige
206, einem Schalter Druckluft ein/aus 207 und einem Hauptschalter 208.
[0032] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Entschichtungsbecken mit Rohren 301 zur Anpassung
der Betriebstemperatur an die erforderliche Prozesstemperatur. Die Rohre 301 können
mäanderförmig und auf einer oder mehreren Ebenen innerhalb des Entschichtungsbeckens
angeordnet sein. Auf gleicher oder anderer Ebene innerhalb des Entschichtungsbeckens
können Dosierrohre 302, 306 zum Zuführen eines Fluids, z.B. Luft, angeordnet sein.
Die Dosierrohre 302, 306 weisen Durchlässe auf und können so dosiert das im Inneren
der Dosierrohre 302, 306 geführte Fluid an die Lösung, die aktuell im Entschichtungsbecken
vorhanden ist, abgeben. Das abgegebene Fluid führt an der Oberfläche der zu entschichtenden
Werkstücke zu Verwirbelungen, wodurch ein Abplätterm der zu entfernenden Schicht beschleunigt
werden kann. In dem Entschichtungsbecken kann nur ein einzelnes Dosierrohr angeordnet
sein, das z.B. mäanderförmig angeordnet ist. Alternativ können zwei, drei, vier oder
eine beliebige Vielzahl an Dosierrohren 302, 306 im Entschichtungsbecken angeordnet
sein. Mindestens zwei Dosierrohre können stemenformig von einem gemeinsamen Punkt
ausgehen, wobei der gemeinsame Punkt als gemeinsamer Versorgungspunkt genutzt werden
kann. In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können mindestens zwei Dosierrohre
302, 306 parallel zueinander angeordnet werden. Einzelne Dosierrohre können einen
geschlossenen Kreislauf bilden, wodurch zumindest ein Teil des Fluids zurückgespeist
werden kann. Alternativ können einzelne Dosierrohre 302, 306 als eine "Sackgasse"
ausgebildet sein und keine Rückführmöglichkeit umfassen. In diesem Fall kann das in
das Dosierrohre 302, 306 eingespeiste Fluid vollständig an die Lösung des Entschichtungsbeckens
abgegeben werden. Die Rohre 301 können einen geschlossenen Kreislauf mit einem Zufluss
305 und einem Abfluss 303 bilden. Die Rohre 301 weisen typischerweise keine Durchlässe
zur Lösung des Entschichtungsbeckens auf.
[0033] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das Entschichtungsbecken mit Rohren 401, die mäanderföznaig
als Kühlschlangen angeordnet sind. Die Rohre 401 dienen zur Anpassung der Temperatur
der Lösung des Entschichtungsbeckens an die erforderliche Prozesstemperatur. In der
überwiegenden Mehrzahl der Fälle dienen die Rohre 401 zur Kühlung der Lösung des Entschichtungsbeckens.
[0034] Fig. 5 zeigt Rohre 501 zum dosierten Abgeben eines Fluids an die Lösung des Entschichtungsbeckens.
Die Anordnung weist einen gemeinsamen Anschluss 502 auf, der zur Versorgung der einzelnen
Rohre 501 mit Fluiden dient. Die einzelnen Rohre 501 umfassen keinen Rückfluss
[0035] Es sei angemerkt, dass der Begriff "umfassen" weitere Elemente oder Verfahrensschritte
nicht ausschließt, ebenso wie der Begriff "ein" und "eine" mehrere Elemente und Schritte
nicht ausschließt.
[0036] Die verwendeten Bezugszeichen dienen lediglich zur Erhöhung der Verständlichkeit
und sollen keinesfalls als einschränkend betrachtet werden, wobei der Schutzbereich
der Erfindung durch die Ansprüche wiedergegeben wird.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0037]
- 101
- Frontpanel eines Schaltschranks
- 102
- Statusanzeige
- 103
- Entschichtungsbecken
- 104
- Wasserrückkühler
- 105
- Gestell
- 106
- Ablassventil
- 107
- Notfallbehälter
- 108
- Computer
- 201
- Statusanzeige
- 202
- Frontpanel eines Schaltschranks
- 203
- Anzeigen für Strom und Spannung, Spannungswahlschalter
- 204
- Potentiometer, Alarm-Reset-Schalter
- 205
- Schalter Kühlung ein/aus, Schalter Umlaufpumpe ein/aus
- 206
- Temperaturanzeige
- 207
- Schalter Druckluft ein/aus
- 208
- Hauptschalter
- 301
- Rohr zur Anpassung der Betriebstemperatur
- 302
- Dosierrohr
- 303
- Abfluss
- 304
- gemeinsamer Anschluss
- 305
- Zufluss
- 306
- Dosierrohr
- 307
- Anschluss
- 308
- Anschluss
- 401
- Rohr
- 402
- Abfluss
- 403
- Zufluss
- 501
- Dosierrohr
- 502
- gemeinsamer Anschluss
1. Entschichtungsbecken (103) mit
einem innerhalb des Entschichtungsbeckens (103) angeordneten ersten Dosierrohr (302)
zum dosierten Zuführen eines Fluids in das Entschichtungsbecken (103) und
einem innerhalb des Entschichtungsbeckens (103) angeordneten Rohr (301) zur Anpassung
der Temperatur der Lösung des Entschichtungsbeckens (103) an eine erforderliche Prozesstemperatur,
wobei das Rohr (301) mäanderförmig ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass,
das Rohr (301) in derselben Höhe des Entschichtungsbeckens (103) wie das erste Dosierrohr
(302) angeordnet ist, wobei das erste Dosierrohr (302) zwischen zwei Abschnitten des
Rohrs (301) angeordnet ist
2. Entschichtungsbecken (103) nach Anspruch 1 mit einem innerhalb des Entschichtungsbeckens
(103) angeordneten zweiten Dosierrohr (306), wobei das Rohr (301) in derselben Höhe
des Entschichtungsbeckens (103) wie das erste und zweite Dosierrohr (302, 306) angeordnet
ist, wobei das erste und zweite Dosierrohr (302, 306) jeweils zwischen zwei Abschnitten
des Rohrs (301) angeordnet ist.
3. Entschichtungsanlage mit
einem Entschichtungsbecken (103) nach einem der Ansprüche 1 oder 2.
4. Entschichtungsanlage nach Anspruch 3, ferner umfassend:
einen Notauffangbehälter (107) und
einen Wasserrückkühler (104).
1. Decoating basin (103), comprising
a first metering tube (302) positioned within the decoating basin (103) for feeding
a fluid to the decoating basin (103) in a metered fashion; and
a conduit (301) for adjusting the temperature of a solution of the decoating basin
(103) to a required process temperature, wherein the conduit (301) is adapted to have
a meandering shape; characterized in that
the conduit (301) is positioned at the same height of the decoating basin (103) as
the first metering tube (302), wherein the first metering tube (302) is positioned
between two sections of the conduit (301).
2. Decoating basin (103) according to claim 1, further comprising a second metering tube
(306) positioned within the decoating basin (103), wherein the conduit (301) is positioned
at the same height of the decoating basin (103) as the first and the second metering
tube (302, 306), wherein the first and the second metering tube (302, 306), respectively,
are positioned between two sections of the conduit (301).
3. Decoating facility, comprising a decoating basin (103) according to claim 1 or 2.
4. Decoating facility according to claim 3, further comprising:
an emergency intercepting tank (107) and
a water recooler (104).
1. Cuve de décapage (103) comportant
un premier tube de dosage (302), agencé à l'intérieur de la cuve de décapage (103)
et destiné à acheminer un fluide, sous forme dosée, dans la cuve de décapage (103),
et
un tube (301), agencé à l'intérieur de la cuve de décapage (103) et destiné à ajuster
la température de la solution de la cuve de décapage (103) à une température requise
du processus, le tube (301) étant réalisé sous forme de méandres,
caractérisée en ce que
le tube (301) est agencé à la même hauteur de la cuve de décapage (103) que le premier
tube de dosage (302), ledit premier tube de dosage (302) étant agencé entre deux tronçons
du tube (301).
2. Cuve de décapage (103) selon la revendication 1, comportant un deuxième tube de dosage
(306), agencé à l'intérieur de la cuve de décapage (103), dans laquelle le tube (301)
est agencé à la même hauteur de la cuve de décapage (103) que le premier et le deuxième
tube de dosage (302, 306), le premier et le deuxième tube de dosage (302, 306) étant
agencés chacun entre deux tronçons du tube (301).
3. Installation de décapage comportant une cuve de décapage (103) selon l'une des revendications
1 et 2.
4. Installation de décapage selon la revendication 3, comportant en outre :
un collecteur de secours (107) et
un refroidisseur à retour d'eau (104).