[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen mit einem Verschluss,
insbesondere zum Verschließen von Flaschen mit einem Schraubverschluss.
[0002] Gefäße, beispielsweise Flaschen, werden häufig durch einen Schraubverschluss luftdicht
verschlossen. Hierfür sind typischerweise die Mündung der Flasche sowie der Schraubverschluss
mit einem Gewinde versehen. Der Schraubverschluss wird mittels eines Verschließkonus
auf die Flasche aufgebracht. Dafür nimmt der Verschließkonus einen Schraubverschluss
in einen dafür vorgesehenen Hohlraum auf.
[0003] Aus der
EP 1 566 359 A1 ist beispielsweise eine Vorrichtung zum Aufbringen einer Kappe an einem Hals einer
Flasche oder eines ähnlichen Behälters gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Die Vorrichtung umfasst einen Anbringungskopf, der entlang einer Achse beweglich und
zum Greifen der Kappe mit einer Anordnung versehen ist, die einen röhrenförmigen Körper
mit einer Endöffnung aufweist, die dazu eingerichtet ist, in sich die Kappe aufzunehmen
und zu halten.
[0004] Die Abmessungen der Schraubverschlüsse ein und desselben Typs sind üblicherweise
vorherbestimmt, jedoch kommt es häufig zu, wenn auch minimalen, geometrischen Unterschieden
zwischen den Verschlüssen. Obwohl es wünschenswert ist, mit nur einem Verschließkonus
zu arbeiten, ist dies durch die geometrischen Unterschiede der Verschlüsse häufig
nicht möglich.
[0005] Eine mögliche Lösung dieses Problems ist die Ausbildung einer Verschließvorrichtung
in Form eines Greifers. In der Regel wäre dann aber das gesamte System zum Verschließen
der Flaschen zu modifizieren, da die Greifbacken des Greifers auf- bzw. zugesteuert
werden müssen und dafür Steuerungselemente vorzusehen wären.
[0006] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Verschließen
von Gefäßen mit einem Verschluss bereitzustellen, die Verschlüsse mit variablen Durchmessem
verarbeiten kann. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen mit einem Verschluss
umfasst einen Klemmring, der einen Hohlraum zum Aufnehmen des Verschlusses bildet,
und der wenigstens eine Durchgangsöffnung in der den Hohlraum umgebenden Seitenwand
aufweist, wenigstens ein Federelement, das am Außenumfang des Klemmrings angeordnet
ist und wenigstens ein Zahnelement, das wenigstens teilweise durch die wenigstens
eine Durchgangsöffnung hindurch in den Hohlraum hineinragt und das durch das wenigstens
eine Federelement federnd gelagert ist.
[0008] Durch das wenigstens eine federnd gelagerte Zahnelement können Verschlüsse mit unterschiedlichen
Durchmessern zum Verschließen verwendet werden. Insbesondere kann dabei der Durchmesser
der Verschlüsse entsprechend dem Federweg des wenigstens einen Zahnelements variieren.
Mit anderen Worten kann der Durchmesser der verwendbaren Verschlüsse zwischen einem
vorherbestimmten Minimalwert und einem vorherbestimmten Maximalwert liegen.
[0009] Die Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen mit einem Verschluss oder Verschließvorrichtung
kann einem Verschließkonus oder Konus entsprechen. Der Konus kann als Anschlag- oder
Plungerkonus ausgeführt sein.
[0010] Die zu verschließenden Gefäße können Kunststoff und/oder Glas umfassen. Insbesondere
können die Gefäße Flaschen, insbesondere Kunststoff- und/oder Glasflaschen, sein.
[0011] Der Verschluss kann einem Drehverschluss oder Schraubverschluss entsprechen. Der
Klemmring kann einen vorherbestimmten Durchmesser, eine vorherbestimmte Höhe und eine
vorherbestimmte Dicke aufweisen. Dabei umgibt der Klemmring einen Hohlraum oder Raumbereich,
der zum Aufnehmen des Verschlusses dient. Die Höhe des Klemmringes kann gleich, größer
oder kleiner der Höhe der zum Verschließen verwendeten Verschlüsse sein. Der Durchmesser
des Klemmringes kann größer sein als ein mittlerer Durchmesser der zum Verschließen
verwendeten Verschlüsse.
[0012] Die Seitenwand des Klemmrings, die den Hohlraum umgibt, kann mehrere, insbesondere
zwei oder mehr, Durchgangsöffnungen oder Durchgangslöcher aufweisen. Die Durchgangsöffnungen
können gleichmäßig, insbesondere äquidistant, im Umfang des Klemmringes angeordnet
sein. Es kann für jedes Zahnelement eine Durchgangsöffnung vorgesehen sein.
[0013] Die wenigstens eine Durchgangsöffnung kann derart ausgebildet sein, dass das wenigstens
eine Zahnelement die wenigstens eine Durchgangsöffnung vollständig ausfüllt. Mit anderen
Worten kann die wenigstens eine Durchgangsöffnung in Form und/oder Größe an das wenigstens
eine Zahnelement angepasst sein.
[0014] Es kann für jedes Zahnelement je ein Federelement vorgesehen sein. Die Federelemente
der einzelnen Zahnelemente können miteinander verbunden sein. Es kann auch nur ein
einzelnes Federelement, beispielsweise ein Federblech, für alle Zahnelemente vorgesehen
sein. Dadurch kann ein einfacher Austausch des Federelements beziehungsweise der verbundenen
Federelemente erreicht werden.
[0015] Das wenigstens eine Zahnelement kann vorherbestimmte Abmessungen entsprechend der
zum Verschließen der Gefäße verwendeten Verschlüsse aufweisen. Insbesondere kann das
wenigstens eine Zahnelement der Momentübertragung beim Verschließen dienen.
[0016] Das wenigstens eine Zahnelement kann radialbeweglich angeordnet sein, insbesondere
nur radialbeweglich. Radialbeweglich kann insbesondere bedeuten, dass das wenigstens
eine Zahnelement senkrecht zu der den Hohlraum umgebenden Seitenwand des Klemmrings
bewegt werden kann, und/oder dass das wenigstens eine Zahnelement bezüglich einer
Mittelachse des Klemmrings, die durch den Hohlraum zum Aufnehmen des Verschlusses
läuft, radial bewegt werden kann.
[0017] Das wenigstens eine Zahnelement kann mit dem wenigstens einen Federelement zerstörungsfrei
lösbar oder nicht zerstörungsfrei lösbar verbunden sein. Beispielsweise kann das wenigstens
eine Zahnelement eine Nut aufweisen, die mit dem wenigstens einen Federelement in
Eingriff gebracht ist. Das wenigstens eine Zahnelement kann mit dem wenigstens einen
Federelement insbesondere direkt oder unmittelbar verbunden sein.
[0018] Das wenigstens eine Zahnelement kann bei einer Bewegung, insbesondere bei einer radial
nach außen gerichteten Bewegung, durch das wenigstens eine Federelement mit einer
Federkraft beaufschlagt werden. Mit anderen Worten kann das wenigstens eine Zahnelement
derart mit dem wenigstens einem Federelement verbunden sein und/oder das wenigstens
eine Federelement derart angeordnet sein, dass, wenn das wenigstens eine Zahnelement
bewegt wird, das wenigstens eine Federelement eine Rückstellkraft auf das wenigstens
eine Zahnelement ausübt.
[0019] Die Vorrichtung kann außerdem Zentrierelemente umfassen, die wenigstens teilweise
durch Durchgangsöffnungen hindurch in den Hohlraum hineinragen und die durch wenigstens
ein Federelement federnd gelagert sind. Durch die Zentrierelemente kann eine Zentrierung
des Verschlusses im Hohlraum erfolgen. Die Zentrierelemente können radialbeweglich
angeordnet sein. Es können insbesondere zwei oder mehr Zentrierelemente vorgesehen
sein.
[0020] Das wenigstens eine Federelement kann dem wenigstens einem oben beschriebenen Federelement
entsprechen und/oder ein oder mehrere der oben genannten Merkmale eines Federelements
aufweisen. Insbesondere kann das wenigstens eine Federelement derart mit den Zentrierelementen
verbunden sein und/oder derart angeordnet sein, dass, wenn eines oder mehrere der
Zentrierelemente, insbesondere radial, bewegt wird, das wenigstens eine Federelement
eine Rückstellkraft auf das eine oder mehrere Zentrierelement ausübt.
[0021] Die Zentrierelemente können Stifte, Kugelstifte und/oder Kugeln sein oder umfassen.
Die Durchgangsöffnungen, durch welche die Zentrierelemente hindurch in den Hohlraum
hineinragen, können in der den Hohlraum umgebenden Seitenwand des Klemmrings angeordnet
sein. Die Durchgangsöffnungen für die Zentrierelemente können in Abmessung und/oder
Form unterschiedlich von der wenigstens einen Durchgangsöffnung für das wenigstens
eine Zahnelement sein. Insbesondere können die Durchgangsöffnungen für die Zentrierelemente
in Größe und Form den Zentrierelementen angepasst sein. Mit anderen Worten können
die Zentrierelemente die Durchgangsöffnungen vollständig ausfüllen.
[0022] Die Durchgangsöffnungen der Zentrierelemente können unter der wenigstens einen Durchgangsöffnung
für das wenigstens eine Zahnelement angeordnet sein. Mit anderen Worten können die
Durchgangsöffnungen der Zentrierelemente näher an der Öffnung des Hohlraums zur Aufnahme
des Verschlusses angeordnet sein.
[0023] Alternativ oder zusätzlich kann die Zentrierfunktion der Zentrierelemente auch durch
die Zahnelemente selbst übernommen werden, da die Zahnelemente ebenso wie die Zentrierelemente
federnd gelagert sind. Die Vorrichtung, insbesondere die Zahnelemente, die Zentrierelemente
und/oder das wenigstens eine Federelement, können dabei derart ausgebildet und/oder
angeordnet sein, dass der Verschluss sicher im Hohlraum oder Verschließkonus gehalten
wird und nicht aus diesem herausfallen kann. Auch ist es möglich jeweils ein oder
mehrere Zahnelemente mit einem oder mehreren Zentrierelementen einstückig miteinander
zu verbinden. Mit anderen Worten kann jeweils ein oder mehrere Zahnelemente mit einem
oder mehreren Zentrierelementen als ein Element ausgebildet sein.
[0024] Die Vorrichtung kann außerdem ein Aufnahmeelement umfassen, das einen Hohlraum zum
Aufnehmen des Klemmrings bildet, wobei zwischen dem Innenumfang der den Hohlraum umgebenden
Seitenwand des Aufnahmeelements und dem am Außenumfang des Klemmrings angeordneten
wenigstens einen Federelements ein Freiraum ausgebildet ist. Insbesondere kann der
Freiraum zwischen dem Innenumfang des Aufnahmeelements und dem wenigstens einen mit
dem Federelement verbundenen Zahnelement ausgebildet sein. Durch diesen Freiraum kann
ein Federweg für das wenigstens eine federnd gelagerte Zahnelement festgelegt werden.
[0025] Der Klemmring und das Aufnahmeelement können je ein Gewinde aufweisen, so dass der
Klemmring lösbar mit dem Aufnahmeelement verbunden ist.
[0026] Zwischen Aufnahmeelement und Klemmring kann eine Anschlagscheibe angeordnet sein.
Durch die Anschlagscheibe kann der Hohlraum zum Aufnehmen des Verschlusses wenigstens
teilweise, insbesondere von oben, begrenzt werden. So kann die Höhe des Hohlraums
zum Aufnehmen des Verschlusses bestimmt oder variiert werden.
[0027] Das wenigstens eine Zahnelement und/oder das wenigstens eine Federelement können
durch ein Abstandselement vom Innenumfang der den Hohlraum umgebenden Seitenwand des
Aufnahmeelements beabstandet werden. Durch das Abstandselement kann der Federweg des
wenigstens einen federnd gelagerten Zahnelements und damit der maximale Durchmesser
eines verwendbaren Verschlusses eingestellt werden. Als Abstandselement kann ein Gewindestift
(Madenschraube) oder eine kegelartige Kontur verwendet werden. Insbesondere kann für
jedes Zahnelement ein Abstandselement vorgesehen sein.
[0028] Das wenigstens eine Federelement kann durch wenigstens ein Fixierelement am Klemmring
fixiert sein. Insbesondere kann das Federelement durch das Fixierelement lösbar mit
dem Klemmring verbunden werden.
[0029] Das wenigstens eine Federelement oder elastische Element kann beispielsweise ein
Federblech, ein ringförmiges Band aus elastischem Material oder eine Ringfeder sein
oder umfassen.
[0030] Die Vorrichtung kann mehrere, insbesondere zwei oder mehr, gleichartige und/oder
unterschiedliche Zahnelemente umfassen.
[0031] Da manche Verschlüsse sich bei der Applikation auf ein Gefäß in der Kontur geometrisch
verändern - sie bauchen aus oder werden konisch - kann es sinnvoll sein, dass die
Vorrichtung mehrere, insbesondere zwei oder mehr, unterschiedliche Zahnelemente umfasst.
Wenigstens zwei Zahnelemente können sich in Größe und/oder Form voneinander unterscheiden,
insbesondere hinsichtlich des Neigungswinkels der Greifkante gegenüber der Senkrechten
und/oder hinsichtlich des Gratwinkels der Greifkante. Durch eine derartige Mischverzahnung
können auch verschiedene Verschlusstypen mit der Vorrichtung verwendet werden.
[0032] Die Erfindung stellt außerdem ein Verfahren zum Verschließen eines Gefäßes mit einem
Verschluss bereit, umfassend Bereitstellen einer der oben beschriebenen Vorrichtungen,
Aufnehmen des Verschlusses in dem durch den Klemmring gebildeten Hohlraum, Anordnen
des Verschlusses an der Öffnung des Gefäßes, und Drehen der Vorrichtung um eine senkrechte
Achse.
[0033] Die senkrechte Achse kann insbesondere der Mittelachse des Klemmrings bzw. des vom
Klemmring gebildeten Hohlraums entsprechen.
[0034] Weitere Merkmale und Vorteile werden nachfolgend anhand der beispielhaften Figuren
erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- eine Explosionsdarstellung einer beispielhaften Vorrichtung zum Verschlie- ßen von
Gefäßen mit einem Verschluss;
- Figur 2
- eine Explosionsdarstellung einer beispielhaften Vorrichtung zum Verschlie- ßen von
Gefäßen mit einem Verschluss;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Vorrichtung zum Verschlie- ßen von
Gefäßen mit einem Verschluss;
- Figur 4
- einen Querschnitt durch eine beispielhafte Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen
mit einem Verschluss; und
- Figur 5
- einen Querschnitt durch eine beispielhafte Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen
mit einem Verschluss.
[0035] In Figur 1 ist ein Beispiel für eine Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen mit
einem Verschluss in Explosionsdarstellung gezeigt. Insbesondere zeigt Figur 1 einen
Klemmring 101, der einen Hohlraum zum Aufnehmen des Verschlusses bildet. Außerdem
zeigt Figur 1 ein Federelement 102, mehrere, insbesondere zwölf, Zahnelemente 103,
ein Aufnahmeelement 104 sowie eine Anschlagscheibe 106. Für jedes der Zahnelemente
103 ist ein Abstandselement 105 gezeigt, mit dem jedes Zahnelement 103 vom Innenumfang
des Aufnahmeelements 104 beabstandet werden kann.
[0036] Außerdem zeigt Figur 1 ein Fixierelement 107 mit einem Gewindestift 108, um das Federelement
102 mit dem Klemmring 101 zu verbinden.
[0037] Zentrierelemente 109 sind in Form von Stiften gezeigt, welche in der zusammengesetzten
Vorrichtung durch Durchgangsöffnungen 110 hindurch in den Hohlraum hineinragen. Insbesondere
sind sechs Zentrierelemente 109 gezeigt.
[0038] Das Federelement 102 oder Federring ist als Federblech ausgebildet. Insbesondere
weist das Federblech Segmente auf, sodass jedem Zahnelement 103 ein Segment zugeordnet
ist.
[0039] Figur 2 zeigt die beispielhafte Vorrichtung aus Figur 1, wobei das Federelement 202
am Außenumfang des Klemmrings 201 angeordnet ist. Mehrere Zahnelemente ragen durch
Durchgangsöffnungen in der den Hohlraum umgebenden Seitenwand des Klemmrings 201 hindurch
in den Hohlraum hinein. Jedes der Zahnelemente 203 ist mit dem Federelement 202 verbunden
und dadurch federnd gelagert. Insbesondere umfasst jedes der Zahnelemente 203 eine
Nut, die mit dem Federelement 202 in Eingriff gebracht ist.
[0040] Über dem Klemmring 201 ist die Anschlagscheibe 206 und das Aufnahmeelement 204 gezeigt.
Figur 3 zeigt die beispielhafte Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen aus den Figuren
1 und 2 in zusammengesetzter Form. Insbesondere umgibt das Aufnahmeelement 304 den
Klemmring mit Federelementen und Zahnelementen. Das Aufnahmeelement 304 weist außerdem
Durchgangsöffnungen 311 für Abstandselemente auf. Die Abstandselemente können beispielsweise
Gewindestifte sein, mit welchen sich der Federweg der federnd gelagerten Zahnelemente
einstellen lässt.
Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch die beispielhafte Vorrichtung aus Figur 3. Dabei
verläuft der Querschnitt senkrecht zur Längsachse der in Figur 3 gezeigten Vorrichtung.
Außerdem ist in Figur 4 der Verlauf eines in Figur 5 gezeigten Querschnitts parallel
zur Längsachse der beispielhaften Vorrichtung entlang der Linie A-A gezeigt.
Figur 5 zeigt diesen beispielhaften Querschnitt, insbesondere Klemmring 501 und Federelement
502. Mit dem Federelement 502 sind Zahnelemente 503 verbunden, welche vom Innenumfang
des Aufnahmeelements 504 durch ein Abstandselement 505 beabstandet werden. Außerdem
zeigt Figur 5 Durchgangsöffnungen 510 für Zentrierelemente 509, welche durch die Durchgangsöffnungen
510 hindurch in den vom Klemmring 501 gebildeten Hohlraum hineinragen und ebenfalls
durch das Federelement 502 federnd gelagert werden.
[0041] Zwischen den Zahnelementen 503 und dem Innenumfang des Aufnahmeelementes 504 ist
ein Freiraum gezeigt. Durch diesen Freiraum kann der Durchmesser der verwendbaren
Verschlüsse bestimmt werden. Insbesondere wird ein minimaler Durchmesser der verwendbaren
Verschlüsse durch den Durchmesser des Klemmrings 501 und der maximalen Eindringtiefe
der Zahnelemente 503 in den Hohlraum bestimmt. Ein maximaler Durchmesser wird durch
den zusätzlichen Abstand zwischen den Zahnelementen 503 und dem Innenumfang des Aufnahmeelementes
504 bei maximaler Eindringtiefe der Zahnelemente 503 in den Hohlraum bestimmt. Durch
die Abstandselemente 505 kann dieser Abstand variiert oder eingestellt werden.
[0042] Durch eine Mischverzahnung können bestimmte Verschlusstypen kombiniert werden. Beispielsweise
sind 3° für Bericap Verschlüsse und 7,2° für Alpla Verschlüsse möglich. In diesem
Fall sollte die Höhen- und Durchmesserdifferenz nicht zu groß, d.h. kleiner als vorherbestimmte
Grenzwerte, sein.
1. Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen mit einem Verschluss, umfassend:
einen Klemmring (101; 201; 501), der einen Hohlraum zum Aufnehmen des Verschlusses
bildet, und der wenigstens eine Durchgangsöffnung in der den Hohlraum umgebenden Seitenwand
aufweist;
wenigstens ein Federelement (102; 202; 502), das am Außenumfang des Klemmrings (101;
201; 501) angeordnet ist; gekennzeichnet durch
wenigstens ein Zahnelement (103; 203; 503), das wenigstens teilweise durch die wenigstens eine Durchgangsöffnung hindurch in den Hohlraum hineinragt und das
durch das wenigstens eine Federelement (102; 202; 502) federnd gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das wenigstens eine Zahnelement (103; 203; 503)
mit dem wenigstens einen Federelement (102; 202; 502) verbunden ist, sodass das wenigstens
eine Zahnelement (103; 203; 503) bei einer Bewegung durch das wenigstens eine Federelement
(102; 202; 502) mit einer Federkraft beaufschlagt wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, außerdem umfassend Zentrierelemente
(109; 509), insbesondere Kugelstifte, die wenigstens teilweise durch Durchgangsöffnungen
(110; 510) hindurch in den Hohlraum hineinragen und die durch das wenigstens eine
Federelement (102; 202; 502) federnd gelagert sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, außerdem umfassend ein Aufnahmeelement
(104; 204; 304; 504), das einen Hohlraum zum Aufnehmen des Klemmrings (101; 201; 501)
bildet, wobei zwischen dem Innenumfang der den Hohlraum umgebenden Seitenwand des
Aufnahmeelements (104; 204; 304; 504) und dem am Außenumfang des Klemmrings (101;
201; 501) angeordneten wenigstens einen Federelement (102; 202; 502) ein Freiraum
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das wenigstens eine Zahnelement (103; 203; 503)
und/oder das wenigstens eine Federelement (102; 202; 502) durch ein Abstandselement
(105; 505), insbesondere einen Gewindestift, vom Innenumfang der den Hohlraum umgebenden
Seitenwand des Aufnahmeelements (104; 204; 304; 504) beabstandet werden.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Federelement (102;
202; 502) durch wenigstens ein Fixierelement am Klemmring (101; 201; 501) fixiert
ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, umfassend mehrere Zahnelemente
(103; 203; 503), wobei wenigstens zwei Zahnelemente (103; 203; 503) sich in Größe
und/oder Form voneinander unterscheiden.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Federelement (102;
202; 502) ein Federblech, ein ringförmiges Band aus elastischem Material oder eine
Ringfeder ist.
1. Apparatus for closing containers with a closure, comprising:
a clamping ring (101; 201; 501) which defines a hollow space for receiving the closure
and which includes at least one through hole in the side wall surrounding the hollow
space;
at least one spring element (102; 202; 502) arranged on the outer circumference of
the clamping ring (101; 201; 501);
characterized by
at least one tooth element (103; 203; 503) which projects at least partially through
the at least one through hole into the hollow space and which is mounted resiliently
by the at least one spring element (102; 202; 502).
2. Apparatus according to claim 1, wherein the at least one tooth element (103; 203;
503) is connected to the at least one spring element (102; 202; 502) so that the at
least one tooth element (103; 203; 503) is supplied with a spring force by the at
least one spring element (102; 202; 502) during a movement.
3. Apparatus according to one of claims 1 or 2, further comprising centering elements
(109; 509), specifically ball pins, which project at least partially through through
holes (110; 510) into the hollow space and which are mounted resiliently by the at
least one spring element (102; 202; 502).
4. Apparatus according to one of the preceding claims, further comprising a receiving
element (104; 204; 304; 504) which defines a hollow space for receiving the clamping
ring (101; 201; 501), with a clearance being defined between the inner circumference
of the side wall of the receiving element (104; 204; 304; 504) surrounding the hollow
space and the at least one spring element (102; 202; 502) arranged on the outer circumference
of the clamping ring (101; 201; 501).
5. Apparatus according to claim 4, wherein the at least one tooth element (103; 203;
503) and/or the at least one spring element (102; 202; 502) are spaced away from the
inner circumference of the side wall of the receiving element (104; 204; 304; 504)
surrounding the hollow space by a spacer element (105; 505), specifically a headless
pin.
6. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein the spring element (102;
202; 502) is fixed to the clamping ring (101; 201; 501) by at least one fixing element.
7. Apparatus according to one of the preceding claims, comprising several tooth elements
(103; 203; 503), wherein at least two tooth elements (103; 203; 503) differ from one
another in terms of size and/or shape.
8. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein the spring element (102;
202; 502) is a spring sheet, an annular tape of an elastic material or an annular
spring.
1. Dispositif pour fermer des récipients ou contenants à l'aide d'une fermeture, comprenant
:
un anneau de serrage (101; 201; 501), qui forme une cavité destiné à recevoir la fermeture,
et qui comporte au moins une ouverture de passage dans la paroi latérale entourant
la cavité ;
au moins un élément de ressort (102 ; 202; 502), qui est agencé à la périphérie extérieure
de l'anneau de serrage (101; 201; 501) ;
caractérisé par
au moins un élément de dent (103; 203; 503), qui fait saillie au moins partiellement
à l'intérieur de la cavité, à travers ladite au moins une ouverture de passage, et
qui est monté de manière élastique par ledit au moins un élément de ressort (102;
202; 502).
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel ledit au moins un élément de dent
(103; 203; 503) est relié audit au moins un élément de ressort (102; 202; 502), de
sorte que ledit au moins un élément de dent (103; 203; 503), lors d'un déplacement,
est sollicité par une force de ressort par ledit au moins un élément de ressort (102;
202; 502).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, comprenant en outre des éléments
de centrage (109; 509), notamment des broches sphériques, qui font saillie au moins
partiellement à l'intérieur de la cavité, à travers des ouvertures de passage (110;
510), et qui sont montés de manière élastique par ledit au moins un élément de ressort
(102; 202; 502).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, comprenant en outre un élément
d'accueil (104; 204; 304; 504), qui forme une cavité destinée à accueillir l'anneau
de serrage (101; 201; 501), dispositif dans lequel un espace libre est formé entre
la périphérie intérieure de la paroi latérale entourant la cavité de l'élément d'accueil
(104; 204; 304; 504), et ledit au moins un élément de ressort (102; 202; 502) agencé
à la périphérie extérieure de l'anneau de serrage (101; 201; 501).
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel ledit au moins un élément de dent
(103; 203; 503) et/ou ledit au moins un élément de ressort (102; 202; 502) sont espacés,
par un élément d'espacement (105; 505), notamment une broche filetée, de la périphérie
intérieure de la paroi latérale entourant la cavité de l'élément d'accueil (104; 204;
304; 504).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'élément de ressort
(102; 202; 502) est fixé à l'anneau de serrage (101 ; 201 ; 501) par au moins un élément
de fixation.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, comprenant plusieurs éléments
de dent (103; 203; 503), au moins deux éléments de dent (103; 203; 503) se différenciant
l'un de l'autre quant à la grandeur et/ou quant à la forme.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'élément de ressort
(102; 202; 502) est un feuillard de ressort, une bande de forme annulaire en matériau
élastique ou un ressort annulaire.