[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer Musterkette, bei dem man
Fäden mit Hilfe von Fadenführern auf Transportbänder ablegt, die am Umfang einer Schärtrommel
angeordnet sind, von der Stirnseite der Schärtrommel her gesehen ein Polygon bilden
und achsparallel zur Schärtrommel bewegbar sind, und einen Fadenauftrag erzeugt, wobei
man die Fadenführer und die Transportbänder während des Ablegens relativ zueinander
bewegt.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Musterkettenschärmaschine mit einer Schärtrommel,
an deren Umfang mehrere parallel zur Achse der Schärtrommel bewegbare Transportbänder
angeordnet sind, die von der Stirnseite der Schärtrommel her gesehen ein Polygon bilden,
und mehreren Fadenführern, mit deren Hilfe Fäden auf den Transportbändern zur Bildung
eines Fadenauftrags ablegbar sind, wobei die Fadenführer und die Transportbänder parallel
zur Achse der Schärtrommel relativ zueinander bewegbar sind.
[0004] Ein weiteres derartiges Verfahren und eine weitere derartige Musterkettenschärmaschine
sind beispielsweise aus
EP 1 445 361 A2 bekannt.
[0005] Eine Musterkette, die auch als "Kurzkette" bezeichnet werden kann, wird dadurch hergestellt,
dass man von einer Stirnseite der Schärtrommel her einen oder mehrere Fäden gleichzeitig
um den Umfang der Schärtrommel wickelt und dabei auf Transportflächen, die beispielsweise
als endlose, umlaufende Transportbänder ausgebildet sind, ablegt. Wenn der eine oder
die mehreren gleichzeitig gewickelten Fäden mit der benötigten Anzahl von Windungen
auf die Schärtrommel aufgewickelt worden sind, dann bewegen sich die Transportflächen
von der Stirnseite weg, um Platz für die nachfolgenden Fäden zu schaffen.
[0006] Beim Aufwickeln der Fäden auf die Schärtrommel kann man die einzelnen Windungen nicht
in radialer Richtung übereinander anordnen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass
die Fäden an der freien Stirnseite herunterfallen und von nachfolgenden Windungen
überwickelt werden. Dies ergibt beim späteren Umbäumen, d.h. beim Abwickeln der Kette
von der Schärtrommel, erhebliche Schwierigkeiten, die bis zum Reißen der Fäden führen
können.
[0007] Man erzeugt daher beim Wickeln der Fäden auf die Schärtrommel einen Fadenauftrag
mit einer konusförmigen Stirnseite. Die Steigung dieser Stirnseite ist so gewählt,
dass ein Herunterrutschen der Fäden nicht mehr zu befürchten ist. Um diese konusförmige
Stirnseite zu erzeugen, muss man die Fadenführer und die Transportflächen beim Wickeln
relativ zueinander bewegen. Insbesondere dann, wenn man mehrere Fäden gleichzeitig
auf die Schärtrommel aufwickelt, also sogenannte "Bändchen" erzeugt, ist es für das
spätere Abwickeln von einer gewissen Bedeutung, dass die Bändchen einen Fadenauftrag
mit einer Umfangsfläche bilden, die möglichst genau parallel zur Achse der Schärtrommel
verläuft. Wird diese Bedingung nicht eingehalten, kann sich später eine Kette ergeben,
bei der einzelne Fäden sehr unterschiedliche Spannungen aufweisen. Eine derartige
Kette ist später schwer zu verarbeiten, beispielsweise in einer Weberei oder einer
Wirkerei.
[0008] Eine andere Art von Schärmaschinen, so genannte Konusschärmaschinen, ist aus
EP 1 460 156 A2 bekannt. Hier ist eine zylinderförmige Schärtrommel vorgesehen, die einen konusförmigen
Endabschnitt aufweist. Mehrere Fäden werden parallel zueinander und gleichzeitig von
einem stationären Gatter abgezogen und um den Umfang der Schärtrommel gewickelt, indem
sich die Schärtrommel dreht. Die Fäden werden durch ein Riet mit einer Vielzahl von
Gassen geführt, wobei durch jede Gasse ein einzelner Faden geführt werden kann. Das
Riet wird parallel zur Achse der Schärtrommel in Richtung auf den Konus verlagert,
wenn sich die Schärtrommel dreht. Eine Messeinrichtung, die mit dem Antrieb für das
Riet verbunden ist, ermittelt die Parallelität der Oberfläche des sich bildenden Wickels.
[0009] DE 43 04 956 A1 zeigt eine ähnliche Konusschärmaschine, bei der beim Erzeugen eines ersten Wickels
Kenngrößen aufgenommen werden, die die Form des Wickels charakterisieren. Beim Schären
von Folgewickeln werden jeweils bei der gleichen Umdrehungszahl der Schärtrommel die
Kenngrößen erfasst und mit den Kenngrößen des ersten Wickels verglichen. Bei einer
Abweichung wird die Fadenspannung des zugeführten Folgebandes korrigiert.
[0010] Eine weiter Konusschärmaschine ist aus
JP 08-013278 A bekannt. Hier wird ein Riet, das die Fäden führt, in Abhängigkeit von Messsignalen
eines Dickensensors bewegt.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Musterkette mit hoher Qualität zu
erzeugen.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass man mindestens einen Parameter des Fadenauftrags auf mindestens einem Transportband
ermittelt und die Relativbewegung zwischen den Fadenführern und den Transportbändern
in Abhängigkeit von dem ermittelten Parameter steuert, wobei man als Parameter die
Höhe des Fadenauftrags und/oder die Parallelität der Oberfläche des Fadenauftrags
mit der Achse der Schärtrommel und/oder die Steigung der freien Stirnseite des Fadenauftrags
verwendet.
[0013] Man kontrolliert also, in welcher Weise die Fäden auf der Schärtrommel abgelegt werden,
und steuert in Abhängigkeit davon, ob der Fadenauftrag gewünschten Vorgaben entspricht
oder nicht, die Relativbewegung zwischen den Fadenführern und den Transportbändern.
Dadurch ist es in einem stärkeren Maße als bisher möglich, Einfluss auf den Aufbau
des Fadenauftrags zu nehmen, und zwar dergestalt, dass die so auf dem Umfang der Schärtrommel
erzeugte Musterkette später einfacher und mit höherer Qualität abgezogen werden kann.
Vielfach wird es ausreichen, einen der Parameter zu verwenden. In bestimmten Fällen
kann es jedoch günstig sein, auch zwei oder drei dieser Größen als Parameter zu verwenden.
Wenn man beispielsweise feststellt, dass die Oberfläche des Fadenauftrags nicht mehr
parallel zur Achse der Schärtrommel verläuft, dann muss man die Relativbewegung zwischen
den Transportbändern und den Fadenführern so steuern, dass die Fadenführer weniger
weit über die Transportbändern bewegt werden, wenn sich eine Steigung zum Ende der
Schärtrommel hin ergibt, das den Fadenführern abgewandt ist, oder man muss die Fadenführer
und die Transportbänder relativ zueinander in eine größere Überdeckung steuern, wenn
sich eine umgekehrte Steigung der Umfangsfläche des Fadenauftrags ergibt. Eine andere
Möglichkeit besteht darin, die Steigung der freien Stirnseite zu kontrollieren. Wenn
diese Steigung "stimmt", dann ist im Allgemeinen davon auszugehen, dass auch der Aufbau
des Fadenauftrags den Vorgaben entspricht. Aus der Ermittlung der Höhe des Fadenauftrags
an aufeinander folgenden Zeitpunkten kann man den Zuwachs des Fadenauftrags bestimmen
und die Relativbewegung entsprechend dem Zuwachs steuern.
[0014] Hierbei ist bevorzugt, dass man zum Erzeugen der Relativbewegung mindestens eine
der folgenden Baugruppen gesteuert bewegt: Fadenführer, Verlegeeinheit, an der die
Fadenführer bewegbar angeordnet sind, Transportbänder und Schärtrommel. Man kann auch
mehrere dieser Baugruppen gleichzeitig gesteuert bewegen, um den gewünschten Aufbau
des Fadenauftrags zu erreichen. Prinzipiell reicht aber aus, eine dieser Baugruppen
zu bewegen, um den Fadenauftrag mit einer konisch abgeschrägten Stirnseite und einer
achsparallelen Umfangsfläche zu erzeugen.
[0015] Vorzugsweise dreht man die Schärtrommel beim Ablegen der Fäden und begrenzt die Ermittlung
des Parameters auf vorbestimmte Drehstellungen der Schärtrommel. Wenn man die Ermittlung
des Parameters auf die Drehstellungen der Schärtrommel begrenzt, in denen sich ein
Transportband unter einer Messeinrichtung befindet, dann kann man den Parameter genau
an den Transportbändern ermitteln. Dies reicht in den meisten Fällen aus, um genügend
Informationen über den Aufbau des Fadenauftrags zu gewinnen, so dass man in Folge
die Relativbewegungen steuern kann.
[0016] Wenn man den Fadenauftrag durch eine Abfolge von nebeneinander angeordneten Bändchen
erzeugt, ist es günstig, den Parameter nur beim ersten Bändchen zu ermitteln und eine
beim ersten Bändchen verwendete Funktion der Relativbewegung bei allen nachfolgenden
Bändchen zu verwenden. Bei einer Musterkettenschärmaschine kann man eine Musterkette
nicht dadurch erzeugen, dass man alle in der Kette enthaltenen Fäden gleichzeitig
nebeneinander aufwickelt. Man geht vielmehr so vor, dass man immer nur eine Gruppe
von Fäden gleichzeitig wickelt. Diese nebeneinander gleichzeitig gewickelten Fäden
werden auch als "Bändchen" bezeichnet. Insbesondere dann, wenn alle Bändchen gleichartig
aufgebaut sind, kann es ausreichen, die Relativbewegungen zwischen den Fadenführern
und den Transportbändern nur für das erste Bändchen zu ermitteln, indem man den Parameter
überwacht und als Regelgröße verwendet. Man kann den Verlauf dieser Relativbewegung
dann in einem Speicher ablegen und für den Aufbau nachfolgender Bändchen verwenden.
Natürlich kann man auch während des Wickelns nachfolgender Bändchen noch eine Überprüfung
vornehmen. Eine entsprechende Steuerung der Relativbewegung in Abhängigkeit von den
aktuell gemessenen Parametern ist aber vielfach nicht mehr erforderlich. Dies spart
Verarbeitungsleistung ein und ermöglicht insgesamt einen gleichmäßigen Aufbau der
Kette.
[0017] Vorzugsweise verwendet man Transportbänder, denen an einem Ende eines Arbeitsbereichs
eine keilförmige Anlagefläche mit einem vorbestimmten Steigungswinkel zugeordnet ist.
Dieser Steigungswinkel entspricht der Steigung des Konus am anderen axialen Ende des
Fadenauftrags. Man erhält dann gleich von Anfang an den gewünschten Aufbau des Fadenauftrags,
d.h. die Ermittlung der Parameter zur Steuerung der Relativbewegungen zwischen den
Fadenführern und den Transportbändern kann gleich von der ersten Windung an erfolgen.
[0018] Die Aufgabe wird bei einer Musterkettenschärmaschine der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass eine Messeinrichtung vorgesehen ist, die mindestens einen Parameter des
Fadenauftrags auf mindestens einem Transportband ermittelt und die mit einer Antriebssteuerung
verbunden ist, die die Relativbewegung zwischen den Fadenführern und den Transportbändern
in Abhängigkeit von dem ermittelten Parameter steuert, wobei die Messeinrichtung mindestens
einen der folgenden Parameter ermittelt: Höhe des Fadenauftrags, Parallelität der
Oberfläche des Fadenauftrags mit der Achse der Schärtrommel und Steigung der freien
Stirnseite des Fadenauftrags. Wie oben im Zusammenhang mit dem Verfahren erläutert,
ist es mit Hilfe der Messeinrichtung möglich, einen oder mehrere Parameter des Fadenauftrags
zu ermitteln und so festzustellen, ob der Fadenauftrag in gewünschter Weise erzeugt
wird. Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird die Relativbewegung zwischen den Fadenführern
und den Transportbändern geändert. Eine derartige Relativbewegung ist während des
Wickelns üblicherweise vorhanden, um den konusartigen Aufbau an einer Stirnseite des
Fadenauftrags zu erzeugen. Wenn der Fadenauftrag nicht den gewünschten Vorgaben entspricht,
dann wird die Relativbewegung größer oder kleiner gemacht. Wenn beispielsweise die
Oberfläche des Fadenauftrags nicht parallel mit der Achse der Schärtrommel verläuft,
dann ist die Relativbewegung zwischen den Fadenführern und den Transportbändern zu
groß oder zu klein und muss entsprechend korrigiert werden. Gleiches gilt, wenn die
Steigung der freien Stirnseite des Fadenauftrags nicht der gewünschten Vorgabe entspricht.
[0019] Vorzugsweise ist den Transportbänder an einem Ende eines Arbeitsbereichs eine keilförmige
Anlagefläche mit einem vorbestimmten Steigungswinkel zugeordnet. Dieser Steigungswinkel
entspricht dem Konuswinkel an der anderen Stirnseite des Fadenauftrags. Die Anlagefläche
kann an einem keilförmigen Element angeordnet sein, das unmittelbar an der jeweiligen
Transportband befestigt ist. Es ist aber auch möglich, die keilförmige Anlagefläche
an einer getrennt von den Transportbändern bewegbaren Einrichtung anzuordnen und diese
Einrichtung dann gemeinsam beim Erzeugen des Fadenauftrags mit den Transportbändern
zu verlagern.
[0020] Vorzugsweise ist zur Erzeugung der Relativbewegung mindestens eine der folgenden
Baugruppen bewegbar: Fadenführer, Verlegeeinheit, an der die Fadenführer bewegbar
angeordnet sind, Transportbänder und Schärtrommel. Man kann auch mehrere dieser Baugruppen
gleichzeitig bewegen. Die Steuerung vereinfacht sich jedoch, wenn gleichzeitig immer
nur eine dieser Baugruppen bewegt wird. Man kann die Bewegbarkeit der anderen Baugruppen
dann für andere Funktionen nutzen.
[0021] Bevorzugterweise ist die Messeinrichtung als Laser-Messeinrichtung ausgebildet. Eine
Laser-Messeinrichtung kann hier als Entfernungsmesseinrichtung eingesetzt werden,
um die Höhe des Fadenauftrags, die Parallelität der Oberfläche am Umfang des Fadenauftrags
mit der Achse der Schärtrommel und/oder die Steigung des freien Endes des Fadenauftrags
zu ermitteln. Eine Laser-Messeinrichtung hat eine relativ hohe Auflösung oder Genauigkeit
von 30 um. Dies reicht für die meisten der üblicherweise verwendeten Fäden aus.
[0022] Bevorzugterweise weist die Schärtrommel einen Rotationsantrieb und einen Winkelgeber
auf, wobei der Winkelgeber mit der Messeinrichtung verbunden ist. Der Winkelgeber
"taktet" also die Messeinrichtung, d.h. er teilt der Messeinrichtung mit, wann die
Schärtrommel in Drehwinkelpositionen ist, in denen ein Parameter ermittelt werden
kann. Eine Messeinrichtung, die eine Entfernung zu einem Fixpunkt ermittelt, würde
dann laufend andere Messwerte ermitteln, wenn sich die Schärtrommel dreht. Natürlich
kann man diese sich ändernden Messwerte auch rechnerisch korrigieren oder die Messeinrichtung
entsprechend bewegen. Einfacher ist es jedoch, wenn man eine Messung nur an vorbestimmten
Umfangspunkten der Schärtrommel vornimmt.
[0023] Bevorzugterweise ist die Messeinrichtung parallel zur Achse der Schärtrommel verlagerbar.
Man kann dann auch breitere Bändchen kontrollieren, die beispielsweise 24 oder 48
nebeneinanderliegende Fäden umfassen. Die Messeinrichtung kann dann beispielsweise
periodisch hin und her bewegt werden, um den Aufbau des Fadenauftrags zu überwachen.
[0024] Bevorzugterweise ist eine Speichereinrichtung vorgesehen, in der eine Relativbewegungsfunktion
speicherbar ist, wobei die Speichereinrichtung mit der Antriebssteuerung verbunden
ist. Wie oben im Zusammenhang mit dem Verfahren erläutert, reicht es in vielen Fällen
aus, die Funktion der Relativbewegungen, d.h. den zeitlichen Verlauf der Relativbewegung,
beim ersten gewickelten Bändchen aufzuzeichnen und dann für alle nachfolgenden Bändchen
zu verwenden. Dies ergibt dann einen Fadenauftrag mit einer sehr hohen Gleichmäßigkeit.
Darüber hinaus ist es bei dieser Vorgehensweise möglich, die Funktion der Relativbewegung
zu glätten, so dass der oder die Antriebe, die die Relativbewegung bewirken, gleichförmiger
arbeiten können. Dadurch wird eine erhöhte Wärmeentwicklung vermieden.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigt die
- einzige Figur:
- eine schematische Darstellung zur Er- läuterung der Erzeugung einer Muster- kette.
[0026] Die Figur zeigt in sehr schematischer Darstellung eine Musterkettenschärmaschine
1 mit einer Schärtrommel 2, die einen Rotationsantrieb 3 aufweist. Mit Hilfe des Rotationsantriebs
3 wird die Schärtrommel 2 beim Erzeugen einer Musterkette in Richtung eines Pfeils
4 gedreht.
[0027] Am Umfang der Schärtrommel 2 sind mehrere Transportbänder 5 angeordnet, die in Richtung
eines Pfeils 6 durch einen nicht näher dargestellten Antrieb bewegbar sind. Die Transportbänder
5 bilden also Transportflächen, die parallel zur Achse 7 der Schärtrommel 2 bewegbar
sind, und zwar beim Erzeugen der Musterkette von einem freien Ende 8 zu dem Ende 9,
an dem der Rotationsantrieb angeordnet ist.
[0028] Jedem Transportband 5 ist eine keilförmige Anlagefläche 10 zugeordnet. Im einfachsten
Fall ist die keilförmige Anlagefläche 10 unmittelbar am Transportband 5 befestigt
und wird dadurch gemeinsam mit dem Transportband 5 bewegt. Man kann die Anlageflächen
10 aber auch getrennt von den Transportbändern 5 anordnen und auf andere Weise gemeinsam
mit den Transportbändern 5 bewegen.
[0029] Zu Beginn eines Schärvorgangs sind die Anlageflächen 10 dem freien Ende 8 benachbart
angeordnet, d.h. die Transportbänder 5 sind vor dem Beginn des Wickelns entsprechend
bewegt worden.
[0030] Zum Erzeugen einer Musterkette werden Fäden 11 aus einem schematisch dargestellten
Gatter 12 abgezogen. Im Gatter 12 sind hierzu mehrere Spulen 13 angeordnet, und zwar
in der Regel eine für jeden Faden 11.
[0031] Die Fäden 11 werden durch eine Verlegeeinheit 14 geführt. In der Verlegeeinheit 14
ist für jeden Faden ein schematisch dargestellter Fadenführer 15 vorgesehen. Jeder
Fadenführer 15 kann parallel zur Achse 7 der Schärtrommel 2 gegenüber der Verlegeeinheit
14 bewegbar sein. Wie durch einen Pfeil 16 angedeutet, kann auch die Verlegeeinheit
14 insgesamt parallel zur Achse 7 der Schärtrommel 2 bewegbar sein.
[0032] Die Transportbänder 5 sind ebenfalls bewegbar und angetrieben. Sie werden so bewegt,
dass ihre äußere Oberfläche, d.h. das radial äußere Trum, sich vom freien Ende 8 zum
anderen Ende 9 bewegt. Schließlich ist auch vorgesehen, dass die Schärtrommel 2 insgesamt
parallel zu ihrer Achse 7 verlagerbar ist.
[0033] Wie in der Figur schematisch dargestellt, soll letztendlich ein Fadenauftrag 17 erzeugt
werden, der eine konusförmige Stirnseite 18 aufweist, deren Neigung mit der Steigung
der Anlagefläche 10 übereinstimmt. In diesem Fall ist eine äußere Umfangsfläche 19
des Fadenauftrags 17 parallel zur Achse 7 der Schärtrommel 2 angeordnet.
[0034] In der Vergangenheit hat man dies dadurch realisiert, dass man beispielsweise die
Fadenführer 15 für jede Windung beispielsweise um das Dreifache des Fadendurchmessers
oder mehr bewegt hat. Allerdings ist damit nicht unmittelbar gewährleistet, dass man
auch den entsprechenden Aufbau des Fadenauftrags 17 und damit des Wickels der Musterkette
erreicht.
[0035] Man verwendet nun eine Messeinrichtung 20, die beispielsweise als Laser-Messeinrichtung
ausgebildet ist. Auch die Messeinrichtung 20 ist parallel zur Achse der Schärtrommel
2 verlagerbar, wie dies durch den Doppelpfeil 21 angedeutet ist.
[0036] Die Messeinrichtung 20 ermittelt eine Entfernung zwischen der Umfangsfläche 19 des
Fadenauftrags 17 und einem festen Punkt. Mit Hilfe der Messeinrichtung 20 ist es also
möglich, den Schichtdickenzuwachs des Fadenauftrags 17 zu ermitteln. Mit diesem Schichtdickenzuwachs,
der sich aus einer Abfolge von Messungen der Dicke oder der Höhe des Fadenauftrags
ergibt, kann man die Größe der Relativbewegung zwischen den Fadenführern 15 und den
Transportbändern 5 ermitteln, die notwendig ist, damit das gerade gewickelte Bändchen,
also die Gesamtheit der gleichzeitig gewickelten Fäden 11, dem Winkel der Anlagefläche
10 folgt.
[0037] Diesen Winkel kann man zwar im Vorhinein rechnerisch bestimmen. Eine derartige Bestimmung
nimmt man vorteilhafterweise auch vor Beginn des Schärvorgangs vor, so dass die erste
oder einige wenige Windungen zu Beginn des Schärvorgangs mit diesen rechnerisch vorgegebenen
Werten des "Vorschubs", also der Relativbewegung zwischen den Fadenführern 15 und
den Transportbändern 5, gefahren wird. Nun wird mit Hilfe der Messeinrichtung 20 festgestellt,
ob der eingestellte Vorschub dazu führt, dass sich die einzelnen Windungen des Bändchens
so übereinander legen, dass ihre "Vorderseite", d.h. die dem Rotationsantrieb 3 zugewandte
Seite, an die Anlagefläche 10 anliegt und sich somit an der anderen Stirnseite 18
der gewünschte Konuswinkel ergibt. Wenn dies der Fall ist, dann kann man mit der eingestellten
Relativbewegung weiterarbeiten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann muss die Relativbewegung
geändert werden. Um die nachfolgende Erläuterung zu vereinfachen, wird die Relativbewegung
als "Vorschub" bezeichnet. Wenn also der Konuswinkel an der Stirnseite 18 des Fadenauftrags
17 zu steil ist, dann muss der Vorschub vergrößert werden. Wenn er zu flach ist, dann
muss der Vorschub verkleinert werden.
[0038] Man kann alternativ oder zusätzlich auch mit Hilfe der Messeinrichtung 20 feststellen,
ob die Umfangsfläche 19 des Fadenauftrags parallel zur Achse 7 der Schärtrommel 2
verläuft. Wenn man feststellt, dass die Umfangsfläche 19 eine Steigung zum Ende 9
hin hat, dann muss der Vorschub verringert werden. Wenn sich ein Gefälle zum Ende
9 hin ergibt, dann muss der Vorschub vergrößert werden.
[0039] Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Neigung der Stirnseite 18 zu überwachen.
Wenn diese Neigung von der Neigung der Anlagefläche 10 abweicht, dann ist auch hier
eine entsprechende Korrektur des Vorschubs erforderlich.
[0040] Die Relativbewegung kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Im einfachsten Fall
wird immer nur eine Baugruppe bewegt. Die anderen Baugruppen werden in Richtung der
Achse 7 der Schärtrommel 2 stationär gehalten.
[0041] So kann man beispielsweise die Fadenführer 15 bewegen, um den konusartigen Aufbau
des Fadenauftrags zu erzeugen. Man kann die Fadenführer 15 gegenüber der Verlegeeinheit
14 festlegen und die Verlegeeinheit 14 entsprechend bewegen. Man kann die Fadenführer
15 und die Verlegeeinheit 14 festhalten und die Transportbänder 5 bewegen oder man
kann die Fadenführer 15 und die Verlegeeinheit 14 festhalten, die Transportbänder
5 auf der Schärtrommel 2 festhalten und die Schärtrommel 2 insgesamt verlagern. Die
hierzu erforderliche Antriebssteuerung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht
dargestellt.
[0042] Natürlich ist es auch möglich, mehrere dieser Bewegungen miteinander zu kombinieren.
[0043] Die Transportbänder 5 bilden von der Stirnseite der Schärtrommel 2 her gesehen ein
Polygon. Dementsprechend wird der Fadenauftrag 17 ebenfalls ein Polygon bilden. Wenn
nun die Schärtrommel 2 durch den Rotationsantrieb 3 beim Schären gedreht wird, dann
verändert sich allein aufgrund des polygonartigen Aufbaus des Fadenauftrags 17 permanent
die Entfernung zwischen der Messeinrichtung 20 und der Oberfläche 19.
[0044] Um trotzdem auf einfache Weise den gewünschten Parameter gewinnen zu können, weist
die Schärtrommel 2 einen Winkelgeber 22 auf, der mit einem Winkelsensor 23 zusammenwirkt.
Dementsprechend "weiß" eine nicht näher dargestellte Antriebssteuerung, wann der Fadenauftrag
17 beim Vorbeilaufen an der Messeinrichtung 20 von einem Transportband 5 unterstützt
ist. Die Messeinrichtung 20 nimmt dann beispielsweise Messwerte nur dann auf, wenn
ein Transportband 5 unter ihr hinweg läuft.
[0045] Man kann die Regelung des Vorschubs, also die permanente Überwachung und gegebenenfalls
Neueinstellung der Relativbewegung zwischen den Fadenführern 15 und den Transportbändern
5 während des gesamten Schärvorgangs durchführen.
[0046] In vielen Fällen ist es jedoch ausreichend, die notwendige Relativbewegung nur beim
ersten Bändchen zu ermitteln. Man kann dann in einer nicht näher dargestellten Speichereinrichtung
den Verlauf dieser Relativbewegung über der Anzahl der Umdrehungen aufzeichnen und
diesen aufgezeichneten Verlauf dann später zur Steuerung der an der Relativbewegung
beteiligten Elemente verwenden.
[0047] Hierbei kann man auch eine gewisse Glättung der Funktion vornehmen, so dass eine
übermäßige Beanspruchung der an den Folgen der Relativbewegung beteiligten Antriebe
vermieden werden kann.
1. Verfahren zum Erzeugen einer Musterkette, bei dem man Fäden (11) mit Hilfe von Fadenführern
(15) auf Transportbändern (5) ablegt, die am Umfang einer Schärtrommel (2) angeordnet
sind, von der Stirnseite der Schärtrommel (2) her gesehen ein Polygon bilden und achsparallel
zur Schärtrommel (2) bewegbar sind, und einen Fadenauftrag (17) erzeugt, wobei man
die Fadenführer (15) und die Transportbänder (5) während des Ablegens relativ zueinander
bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens einen Parameter des Fadenauftrags (17) auf mindestens einem Transportband
(5) ermittelt und die Relativbewegung zwischen den Fadenführern (15) und den Transportbändern
(5) in Abhängigkeit von dem ermittelten Parameter steuert, wobei man als Parameter
die Höhe des Fadenauftrags (17) und/oder die Parallelität der Oberfläche (19) des
Fadenauftrags (17) mit der Achse der Schärtrommel (2) und/oder die Steigung der freien
Stirnseite (18) des Fadenauftrags (17) verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zum Erzeugen der Relativbewegung mindestens eine der folgenden Baugruppen gesteuert
bewegt: Fadenführer (15), Verlegeeinheit (14), an der die Fadenführer (15) bewegbar
angeordnet sind, Transportbänder (5) und Schärtrommel (2).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schärtrommel (2) beim Ablegen der Fäden (11) dreht und die Ermittlung des
Parameters auf vorbestimmte Drehstellungen der Schärtrommel (2) begrenzt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man den Fadenauftrag (17) durch eine Abfolge von nebeneinander angeordneten Bändchen,
von denen jedes durch nebeneinander gleichzeitig gewickelte Fäden gebildet ist, erzeugt,
den Parameter nur beim ersten Bändchen ermittelt und eine beim ersten Bändchen verwendete
Funktion der Relativbewegung bei allen nachfolgenden Bändchen verwendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Transportbänder (5) verwendet, denen an einem Ende eines Arbeitsbereichs eine
keilförmige Anlagefläche (10) mit einem vorbestimmten Steigungswinkel zugeordnet ist.
6. Musterkettenschärmaschine mit einer Schärtrommel (2), an deren Umfang mehrere parallel
zur Achse (7) der Schärtrommel (2) bewegbare Transportbänder (5) angeordnet sind,
die von der Stirnseite der Schärtrommel (2) her gesehen ein Polygon bilden, und mehreren
Fadenführern (15), mit deren Hilfe Fäden (11) auf den Transportbändern (5) zur Bildung
eines Fadenauftrags (17) ablegbar sind, wobei die Fadenführer (15) und die Transportbänder
(5) parallel zur Achse (7) der Schärtrommel (2) relativ zueinander bewegbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Messeinrichtung (20) vorgesehen ist, die mindestens einen Parameter des Fadenauftrags
(17) auf mindestens einem Transportband (5) ermittelt und die mit einer Antriebssteuerung
verbunden ist, die die Relativbewegung zwischen den Fadenführern (15) und den Transportbändern
(5) in Abhängigkeit von dem ermittelten Parameter steuert, wobei die Messeinrichtung
(20) mindestens einen der folgenden Parameter ermittelt: Höhe des Fadenauftrags (17),
Parallelität der Oberfläche (19) des Fadenauftrags (17) mit der Achse (7) der Schärtrommel
(2) und Steigung der freien Stirnseite (18) des Fadenauftrags.
7. Musterkettenschärmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass den Transportbänder (5) an einem Ende eines Arbeitsbereichs eine keilförmige Anlagefläche
(10) mit einem vorbestimmten Steigungswinkel zugeordnet ist.
8. Musterkettenschärmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Relativbewegung mindestens eine der folgenden Baugruppen bewegbar
ist: Fadenführer (15), Verlegeeinheit (14), an der die Fadenführer (15) bewegbar angeordnet
sind, Transportbänder (5) und Schärtrommel (2).
9. Musterkettenschärmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (20) als Laser-Messeinrichtung ausgebildet ist.
10. Musterkettenschärmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schärtrommel (2) einen Rotationsantrieb (3) und einen Winkelgeber (22, 23) aufweist,
wobei der Winkelgeber mit der Messeinrichtung (20) verbunden ist.
11. Musterkettenschärmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (20) parallel zur Achse (7) der Schärtrommel (2) verlagerbar
ist.
12. Musterkettenschärmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Speichereinrichtung vorgesehen ist, in der eine Relativbewegungsfunktion speicherbar
ist, wobei die Speichereinrichtung mit der Antriebssteuerung verbunden ist.
1. Method for generating a pattern warp, in which threads (11) are deposited with the
aid of thread guides (15) on transport belts (5) which are arranged on the circumference
of a warping drum (2), which form a polygon, as seen from the end face of the warping
drum (2), and which can be moved axially parallel to the warping drum (2), and a thread
coat (17) is generated, the thread guides (15) and the transport belts (5) being moved
in relation to one another during deposition, characterized in that at least one parameter of the thread coat (17) on at least one transport belt (5)
is determined, and the relative movement between the thread guides (15) and the transport
belts (5) is controlled as a function of the parameter determined, wherein the parameter
used is the height of the thread coat (17) and/or the parallelism of the surface (19)
of the thread coat (17) to the axis of the warping drum (2) and/or the pitch of the
free end face (18) of the thread coat (17).
2. Method according to Claim 1, characterized in that, to generate the relative movement, at least one of the following subassemblies is
moved in a controlled way: the thread guide (15), traversing unit (14) on which the
thread guides (15) are arranged movably, transport belts (5) and warping drum (2).
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the warping drum (2) is rotated during the deposition of the threads (11), and the
determination of the parameter is limited to predetermined rotary positions of the
warping drum (2).
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the thread coat (17) is generated by means of a sequence of ribbons arranged next
to one another, the parameter is determined solely in respect of the first ribbon,
and a function, employed in respect of the first ribbon, of the relative movement
is used for all subsequent ribbons.
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that transport belts (5) are used, which are assigned, at one end of a working region,
a wedge-shaped bearing surface (10) having a predetermined pitch angle.
6. Pattern warping machine, with a warping drum (2), on the circumference of which a
plurality of transport belts (5) movable parallel to the axis (7) of the warping drum
(2) are arranged, which form a polygon, as seen from the end face of the warping drum
(2), and with a plurality of thread guides (15), with the aid of which threads (11)
can be deposited on the transport belts (5) in order to form a thread coat (17), the
thread guides (15) and the transport belts (5) being movable in relation to one another
parallel to the axis (7) of the warping drum (2), characterized in that a measuring device (20) is provided, which determines at least one parameter of the
thread coat (17) on at least a transport belt (5) and which is connected to a drive
control which controls the relative movement between the thread guides (15) and the
transport belts (5), wherein the measuring device (20) determines at least one of
the following parameters: height of the thread coat (17), parallelism of the surface
(19) of the thread coat (17) to the axis (7) of the warping drum (2), and pitch of
the free end face (18) of the thread coat (17).
7. Pattern warping machine according to Claim 6, characterized in that the transport belts (5) are assigned, at one end of a working region, a wedge-shaped
bearing surface (10) having a predetermined pitch angle.
8. Pattern warping machine according to Claim 6 or 7, characterized in that, to generate the relative movement, at least one of the following subassemblies can
be moved: the thread guide (15), traversing unit (14) on which the thread guides (15)
are arranged movably, transport belts (5) and warping drum (2).
9. Pattern warping machine according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the measuring device (20) is designed as a laser measuring device.
10. Pattern warping machine according to one of Claims 6 to 9, characterized in that the warping drum (2) has a rotary drive (3) and an angle transmitter (22, 23), the
angle transmitter being connected to the measuring device (20).
11. Pattern warping machine according to one of Claims 6 to 10, characterized in that the measuring device (20) is displaceable parallel to the axis (7) of the warping
drum (2).
12. Pattern warping machine according to one of Claims 6 to 11, characterized in that a memory device is provided, in which a relative-movement function can be stored,
the memory device being connected to the drive control.
1. Procédé de production d'une chaîne modèle, dans lequel on dépose des fils (11) à l'aide
de guide-fils (15) sur des bandes de transport (5), qui sont disposées à la périphérie
d'un tambour d'ourdissoir (2), forment un polygone dans une vue à partir du côté frontal
du tambour d'ourdissoir (2) et sont mobiles parallèlement à l'axe par rapport au tambour
d'ourdissoir (2), et on produit un apport de fils (17), dans lequel on déplace les
guide-fils (15) et les bandes de transport (5) les uns par rapport aux autres pendant
le dépôt, caractérisé en ce que l'on détermine au moins un paramètre de l'apport de fils (17) sur au moins une bande
de transport (5) et on commande le déplacement relatif entre les guide-fils (15) et
les bandes de transport (5) en fonction du paramètre déterminé, dans lequel on utilise
comme paramètre la hauteur de l'apport de fils (17) et/ou le parallélisme de la surface
(19) de l'apport de fils (17) avec l'axe du tambour d'ourdissoir (2) et/ou la pente
du côté frontal libre (18) de l'apport de fils (17).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour produire le déplacement relatif, on déplace de façon commandée au moins un
des groupes de construction suivants: guide-fils (15), unité de dépôt (14), sur laquelle
les guide-fils (15) sont mobiles, bandes de transport (5) et tambour d'ourdissoir
(2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on fait tourner le tambour d'ourdissoir (2) pendant le dépôt des fils (11) et on
limite la détermination du paramètre à des positions angulaires prédéterminées du
tambour d'ourdissoir (2).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on produit l'apport de fils (17) par une succession de bandelettes juxtaposées,
dont chacune est formée par des fils enroulés en même temps l'un à côté de l'autre,
on ne détermine le paramètre que pour la première bandelette et on utilise une fonction
de déplacement relatif employée pour la première bandelette pour toutes les bandelettes
suivantes.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on utilise des bandes de transport (5), auxquelles une surface d'appui en forme
de coin (10) avec un angle de pente prédéterminé est associée à une extrémité d'une
zone de travail.
6. Machine d'ourdissage avec un tambour d'ourdissoir (2), dont la périphérie comporte
plusieurs bandes de transport (5) mobiles parallèlement à l'axe (7) du tambour d'ourdissoir
(2), qui forment un polygone dans une vue à partir du côté frontal du tambour d'ourdissoir
(2), et avec plusieurs guide-fils (15), à l'aide desquels des fils (11) peuvent être
déposés sur les bandes de transport (5) pour la formation d'un apport de fils (17),
dans laquelle les guide-fils (15) et les bandes de transport (5) sont mobiles les
uns par rapport aux autres parallèlement à l'axe (7) du tambour d'ourdissoir (2),
caractérisée en ce qu'il est prévu un dispositif de mesure (20), qui détermine au moins un paramètre de
l'apport de fils (17) sur au moins une bande de transport (5) et qui est relié à une
commande d'entraînement, qui commande le déplacement relatif entre les guide-fils
(15) et les bandes de transport (5) en fonction du paramètre déterminé, dans laquelle
le dispositif de mesure (20) détermine au moins un des paramètres suivants: hauteur
de l'apport de fils (17), parallélisme de la surface (19) de l'apport de fils (17)
avec l'axe (7) du tambour d'ourdissoir (2) et pente du côté frontal libre (18) de
l'apport de fils.
7. Machine d'ourdissage selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'une surface d'appui en forme de coin (10) avec un angle de pente prédéterminé est
associée aux bandes de transport (5), à une extrémité d'une zone de travail.
8. Machine d'ourdissage selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce qu'au moins un des groupes de construction suivants: guide-fils (15), unité de dépôt
(14), sur laquelle les guides-fils (15) sont mobiles, bandes de transport (5) et tambour
d'ourdissoir (2), est mobile pour produire le déplacement relatif.
9. Machine d'ourdissage selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le dispositif de mesure (20) se présente sous la forme d'un dispositif de mesure
par laser.
10. Machine d'ourdissage selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que le tambour d'ourdissoir (2) présente un entraînement rotatif (3) et un détecteur
d'angle (22, 23), dans laquelle le détecteur d'angle est relié au dispositif de mesure
(20).
11. Machine d'ourdissage selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de mesure (20) est déplaçable parallèlement à l'axe (7) du tambour
d'ourdissoir (2).
12. Machine d'ourdissage selon l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisée en ce qu'il est prévu un dispositif de mémoire, dans lequel on peut mémoriser une fonction
de déplacement relatif, dans laquelle le dispositif de mémoire est relié à la commande
d'entraînement.