[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundkörpers für ein
Wert- oder Sicherheitsdokument, welches einen Grundkörper umfasst, der an einer Oberfläche
aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht, wobei auf die eine oder in
die eine Oberfläche ein Beschriftungsfeld appliziert ist oder wird und wobei das Beschriftungsfeld
ausgebildet ist, dokumentenechte Stiftfarbe bei einem Schreiben auf dem Beschriftungsfeld
an- und aufzunehmen, umfassend die Schritte: Bereitstellen oder Herstellen des Grundkörpers,
wobei das Beschriftungsfeld auf oder in das Kunststoffmaterial der einen Oberfläche
des Grundkörpers appliziert wird. Hierdurch erhält man einen Verbundkörper für ein
Wert- oder Sicherheitsdokument, welcher ein Beschriftungsfeld umfasst, das in oder
auf eine Oberfläche eines Dokumentenkörpers appliziert ist, die aus einem thermoplastischen
Kunststoffmaterial besteht. Das Beschriftungsfeld ist geeignet, um beispielsweise
eine Unterschrift in Form von dokumentenechter Farbe auf- und anzunehmen, so dass
ein rückstandsfreies Entfernen der Beschriftung ohne eine Veränderung und/oder Beschädigung
des Beschriftungsfelds nicht ohne weiteres möglich ist. Die Erfindung betrifft ferner
eine Vorrichtung zum Ausführen bzw. Herstellen eines solchen Verbundkörpers für ein
Wert- oder Sicherheitsdokument.
[0002] Moderne Wert- oder Sicherheitsdokumente umfassen häufig Verbundkörper, die aus Kunststoffmaterialien
hergestellt sind oder zumindest überwiegend bestehen. Eine Vielzahl dieser Sicherheitsdokumente
wird als Laminate bzw. Laminationskörper aus thermoplastischen Folien bzw. Substratschichten
unter Einwirkung von Wärme und Druck zu dem Verbundkörper gefügt. Hierbei werden die
einzelnen aus Polymermaterial bestehenden Substratschichten vorzugsweise bedruckt.
Darüber hinaus ist es üblich, in solche Verbundkörper eine Vielzahl weiterer Sicherheitsmerkmale
einzubringen, um ein Nachahmen, Fälschen oder Verfälschen des Sicherheitsdokuments
zu erschweren oder unmöglich zu machen. Sicherheitsmerkmale sind hierbei Merkmale,
die ein Duplizieren des Wert- oder Sicherheitsdokuments und/oder ein Verfälschen zumindest
erschweren.
[0003] Im Geschäftsverkehr ist es nach wie vor üblich, eine Vielzahl von Rechtsgeschäften
durch eine handschriftliche Unterzeichnung von Willenserklärungen rechtsverbindlich
abzuschließen. Hierbei sei beispielhaft das Unterzeichnen von Kaufverträgen, ein Unterzeichnen
von Schecks oder Bankanweisungen usw. erwähnt. Um eine Unterschrift einer Person zu
authentifizieren und dieser zuzuordnen, ist es üblich, dass Wert- und/oder Sicherheitsdokumente,
die einer Person zugeordnet sind, mit einer Unterschrift dieser Person versehen werden.
[0004] Bei einigen Ausführungsformen ist es üblich, dass die Person beispielsweise auf einem
Papierformular eine Unterschrift leistet, welches als Inlay, d. h. als innere Schicht,
in den Polymerschichtverbund mit eingefügt wird. Andere Ausführungsformen sehen vor,
dass anhand der Unterschriftenvorlage eine Lasergravur in einer vorzugsweise inneren
Polymerschicht ausgeführt wird. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass eine Kennzeichnung
mit der Unterschrift nur mit hohem apparativen Aufwand möglich ist oder die Unterschrift
bereits vor dem Erstellen des Sicherheitsdokuments zu leisten ist.
[0005] Um die Unterschrift nachträglich auf ein Wert- oder Sicherheitsdokument aufbringen
zu können, wie es beispielsweise bei Kredit- und Bankkarten üblich ist, sind diese
mit einem Beschriftungsfeld versehen, welches auf oder in eine Oberfläche, welche
aus einem Kunststoffmaterial besteht, appliziert ist. Ein solches Beschriftungsfeld,
welches auch als Unterschriftenfeld bezeichnet wird, besteht aus einem Material, welches
eine dokumentenechte Stiftfarbe, beispielsweise die Farbe eines Kugelschreibers mit
dokumentenechter Farbe, auf- und annimmt.
[0006] Unter dem Auf- und Annehmen von dokumentenechter Farbe wird bei einem Beschriftungsfeld
verstanden, dass die beim Beschriften aufgebrachte Farbe zu einer permanenten und
sichtbaren Kennzeichnung des Beschriftungsfelds führt. Hierbei wird die dokumentenechte
Farbe oder Tinte beim Beschriften auf und in das Material des Beschriftungsfelds eingebracht,
so dass diese nicht ohne eine Beschädigung des Beschriftungsfelds herbeizuführen von
diesem wieder entfernt werden kann. Hierbei eignen sich insbesondere Beschriftungsfelder,
die aus einem Papiermaterial oder auf Basis eines Papiermaterials hergestellt sind.
Diese weisen in der Regel eine unregelmäßige und leicht aufgeraute Mikrostruktur auf
und nehmen daher eine dokumentenechte Tinte nicht nur an einer äußeren Oberfläche
auf. Vielmehr dringt ein Teil der Tinte in die mikrostrukturierte Oberfläche ein,
so dass die Farbe oder Tinte auch unter Anwendung von Lösungsmitteln nicht rückstandsfrei,
oder ohne eine Veränderung des Beschriftungsfelds herbeizuführen, entfernt werden
können.
[0007] Aus der
D10 2004 008 841 A1 sind ein Verfahren zur Herstellung einer Buchdeckeneinlage und eines buchdeckenartigen
Wertdokuments sowie eine Buchdeckeneinlage und buchartiges Wertdokument bekannt. Beschrieben
ist eine Buchdecke mit zumindest einem Datenträger auf einer Rückseite eines Bucheinbandes,
wobei die Vorderseite durch eine Passdecke ohne Datenträger ausgebildet ist. Hierdurch
können auf der Außenseite des Bucheinbandes in einem weiteren Bearbeitungsvorgang
beispielsweise eine Heißprägung oder weitere Präge- und Bearbeitungsverfahren erfolgen,
um Beschriftungen und Kennzeichnungen des Wertdokumentes aufzubringen.
[0008] Aus der
EP 0 291 897 ist ein zwei- oder mehrlagiges Papiererzeugnis bekannt, welches einen sicheren Verschluss
der Papierlagen aufweist. In einem Schließbereich werden die Fasern der Papierlagen
derart zueinander versetzt, so dass sie einen beim Auftrennen zerreißenden Flechtverband
bilden. Es ist eine Ausführungsform beschrieben, bei der der Schließbereich unter
Anwendung von Ultraschall in Verbindung mit Druck verschlossen wird. Bei dem bekannten
Gegenstand werden gleichartige Bestandteile des Papiererzeugnisses miteinander im
Schließbereich verbunden.
[0009] Um Wert- oder Sicherheitsdokumente, die eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen umfassen,
mit einem solchen Beschriftungsfeld zu versehen, ist es im Stand der Technik üblich,
ein Beschriftungsfeld, d. h. beispielsweise einen Streifen aus Sicherheitspapier außen
auf einen Substratschichtenstapel anzuordnen, der zu dem Sicherheitsdokumentenkörper
laminiert werden soll. Hierbei wird der Substratschichtenstapel zusammen mit dem darauf
angeordneten Beschriftungsfeld zwischen so genannten Laminierblechen angeordnet, über
die die Wärme und der Druck auf-die Substratschichten eingebracht bzw. ausgeübt wird.
Da ein aus Papier bestehendes beziehungsweise auf Papierbasis hergestelltes Beschriftungsfeld
als ein thermischer Isolator wirkt, ist eine Erwärmung des an das Beschriftungsfeld
angrenzenden Kunststoffs in diesem Bereich gegenüber Bereichen verzögert, die unmittelbar
an ein Laminierblech angrenzen. Ein Laminationsvorgang wird hierdurch nachteilig beeinflusst.
Ferner besteht die Gefahr, dass das Unterschriftenfeld bereits beim Laminieren beschmutzt
wird. Ferner ist eine Positionstreue des Papierfelds nicht in jedem Fall gewährleistet
oder erfordert einen hohen Aufwand während der Herstellung des Verbundkörpers für
das Wert- oder Sicherheitsdokument.
[0010] Der Erfindung liegt somit die technische Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
eines Verbundkörpers für ein Wert- oder Sicherheitsdokument sowie einen solchen Verbundkörper
für ein Wert- oder Sicherheitsdokument und eine Vorrichtung zur Herstellung eines
solchen Verbundkörpers zu schaffen, welcher ein Beschriftungsfeld umfasst, welches
nicht zerstörungsfrei lösbar auf oder in eine aus einem Kunststoffmaterial bestehende
Oberfläche eines Körpers integriert wird oder ist, mit denen eine Herstellung vereinfacht
ist und eine Fälschungssicherheit gesteigert wird.
Grundzüge der Erfindung
[0011] Vorgeschlagen wird ein Applizieren des Beschriftungsfeldes auf einen ansonsten fertig
gestellten Grundkörper. Eine Applizierung des Beschriftungsfelds wird somit von einem
Herstellungsprozess eines Grundkörpers getrennt.
[0012] Auf diesen Grundkörper oder in diesen Grundkörper wird anschließend das Beschriftungsfeld
appliziert. Für das Applizieren wird Ultraschall verwendet. Über eine Sonotrode wird
Energie in Form von Ultraschall in das mit dem Grundkörper in Kontakt gebrachte Beschriftungsfeld
einkoppelt. Das Einbringen von Energie in Form von Ultraschall bewirkt, dass das an
das Beschriftungsfeld angrenzende Kunststoffmaterial zumindest lokal an seiner Oberfläche
so stark erwärmt wird, dass dieses zu fließen beginnt und bei einem Abkühlen mit dem
Unterschriftenfeld eine nicht zerstörungsfrei lösbare Verbindung ausbildet. Insbesondere
wird vorgeschlagen, dass das Beschriftungsfeld flächig in Kontakt mit einer Kunststoffoberfläche
des Grundkörpers gebracht wird, eine Sonotrode mit dem Beschriftungsfeld in Kontakt
gebracht wird und über die Sonotrode Ultraschall in das Beschriftungsfeld eingekoppelt
wird, so das der Grundkörper und das Beschriftungsfeld an ihrer Kontaktfläche erwärmt
werden und das Beschriftungsfeld gegen die Oberfläche des Grundkörpers gedrückt wird,
so dass zwischen dem Grundkörper und dem Beschriftungsfeld durch eine Abkühlung eine
nicht zerstörungsfrei lösbare Verbindung ausgebildet wird. Man erhält so einen eingangs
genannten Verbundkörper für ein Wert- oder Sicherheitsdokument, bei dem das Beschriftungsfeld
flächig mit dem Kunststoffmaterial der einen Oberfläche des Verbundkörpers über eine
lokale Ultraschallerwärmung verbunden ist. Zur Herstellung eines solchen Verbundkörpers
für ein Wert- oder Sicherheitsdokument, welches einen Grundkörper umfasst, der an
einer Oberfläche aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht, wobei der
Verbundkörper mittels eines Applizierens eines Unterschriftenfeldes auf einer aus
einem thermoplastischen Kunststoffmaterial bestehenden Oberfläche eines Grundkörpers
gebildet ist und wobei das Beschriftungsfeld ausgebildet ist, dokumentenechte Stiftfarbe
beim Schreiben auf dem Beschriftungsfeld auf- und anzunehmen, wird mit einer Vorrichtung
hergestellt, die umfasst: eine Aufbringvorrichtung zum gezielten Anordnen des Beschriftungsfelds
auf der einen Oberfläche des Grundkörpers, eine Sonotrode, eine mit der Sonotrode
gekoppelte Ultraschallquelle, eine Transportvorrichtung zum Anordnen des Grundkörpers
relativ zu der Sonotrode, ein Stellglied zum Ausbilden eines Kontakts der Sonotrode
mit dem Beschriftungsfeld und eine mit der Ultraschallquelle und dem Stellglied gekoppelte
Steuereinheit, die eine Einkopplung von Ultraschall in das Beschriftungsfeld und ein
lokales Erwärmen einer Unterseite des Beschriftungsfelds und der Oberfläche des Grundkörpers
in einem Bereich einer Kontaktfläche in das Beschriftungsfeld mit der einen Oberfläche
sowie ein Anwenden von Druck auf das Beschriftungsfeld bewirkt, so dass sich bei einer
Abkühlung eine nicht lösbare Verbindung zwischen dem Kunststoff des Grundkörpers und
dem Beschriftungsfeld ausbildet.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Dokumentenkörper bzw. der Grundkörper
ein Polymerschichtverbund. Dieser ist vorzugsweise in einem Laminationsverfahren hergestellt.
Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind aus Polymerschichten hergestellt, die
auf Basis ein und desselben Basispolymers hergestellt sind. In einem solchen Fall
ist der Dokumentenkörper ein monolithischer Polymerschichtverbund. Solche Wert- oder
Sicherheitsdokumente weisen eine besonders hohe Fälschungssicherheit auf. Das Beschriftungsfeld
ist vorzugsweise ein Sicherheitspapier oder auf Basis eines Sicherheitspapiers hergestellt.
Dem Fachmann sind Sicherheitspapiere und Verfahren zu dessen Herstellung wohl bekannt.
Sicherheitspapiere weisen in der Regel ein oder mehrere Sicherheitsmerkmale auf, die
eine Fälschung, Nachahmung oder ein Duplizieren des jeweiligen Sicherheitspapiers
erschweren und/oder unmöglich machen. Beispielhafte Sicherheitsmerkmale umfassen Wasserzeichen,
einen ein- oder aufgebrachten Sicherheitsdruck, beispielsweise einen Guillochendruck,
in das Sicherheitspapier eingebrachte Planchetten, eingebrachte lumineszierende Stoffe
usw.
[0014] Eine Erwärmung des dem Beschriftungsfeld zugewandten Teils der einen Oberfläche des
Grundkörpers wird beschleunigt, wenn der Grundkörper in einem Bereich, in dem das
Beschriftungsfeld angeordnet bzw. appliziert wird, aufgeraut ist bzw. wird. Alternativ
kann die dem Grundkörper zugewandte Oberfläche des Beschriftungsfelds entsprechend
behandelt oder ausgebildet werden. Das Beschriftungsfeld kann so vorbehandelt werden,
dass es an der dem Grundkörper zugewandten Oberfläche eine Vielzahl von Spitzen und/oder
Noppen aufweist. Eine raue oder zerfaserte Struktur des Beschriftungsfelds an der
dem Grundkörper zugewandten Seite, wie sie beispielsweise bei einem Papierfeld auftritt,
bewirkt darüber hinaus eine verbesserte Haltbarkeit der ausgebildeten Verbindung,
da das auf Fließtemperatur erwärmte Kunststoffmaterial der einen Oberfläche hierdurch
teilweise in das Material des Beschriftungsfelds (beispielsweise eines Papierfelds)
eindringen kann und somit mikroskopisch formschlüssige Verbindungen ausgebildet werden.
[0015] Eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung eines Wert-
oder Sicherheitsdokuments umfasst daher eine Oberflächenbearbeitungseinrichtung, um
einen Bereich der einen Oberfläche des Grundkörpers, der mit dem Beschriftungsfeld
in Kontakt kommt oder eine Seite des Beschriftungsfeld zu bearbeiten, insbesondere
aufzurauen. Selbstverständlich können sowohl die eine Oberfläche des Grundkörpers
als auch das Beschriftungsfeld bearbeitet, insbesondere aufgeraut und/oder auf andere
Weise strukturiert werden.
[0016] Um eine Manipulation des Wert- oder Sicherheitsdokuments, die ein Austauschen des
Beschriftungsfelds umfasst, zu erschweren, ist es wünschenswert, dass eine Beschriftungsoberfläche
des Beschriftungsfelds im Wesentlichen bündig mit der einen Oberfläche des Grundkörpers
bzw. Dokumentenkörpers abschließt. Bei einer Ausführungsform des Verfahrens ist daher
vorgesehen, dass in den Grundkörper eine Aussparung eingebracht wird, so dass das
Beschriftungsfeld so in bzw. auf die eine Oberfläche des Grundkörpers appliziert bzw.
angeordnet werden kann, dass eine für die Beschriftung vorgesehene Oberfläche des
Beschriftungsfelds im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche des Grundkörpers nach
Fertigstellung des Dokumentenkörpers abschließt.
[0017] Bei einer anderen Ausführungsform wird das Beschriftungsfeld auf der einen Oberfläche
des Grundkörpers angeordnet, ohne das in diese zuvor eine Aussparung eingebracht ist,
und mit dem Grundkörper über das Anwenden von Ultraschall verbunden.
[0018] Um ein Austauschen des Beschriftungsfelds weiter zu erschweren bzw. solche Manipulationen
besser erkennen zu können, ist bei einigen Ausführungsformen der Erfindung vorgesehen,
dass Reliefstrukturen in die eine Oberfläche des Grundkörpers und/oder das Beschriftungsfeld
eingeprägt werden. Bevorzugt ist die Sonotrode so strukturiert, dass beim Anwenden
des Ultraschalls und Drucks diese Reliefstrukturen automatisch beim Ausbilden der
Verbindung zwischen dem Beschriftungsfeld und dem Grundkörper eingeprägt werden. Besonders
bevorzugt werden die Reliefstrukturen entlang eines Randes des Beschriftungsfeldes
eingeprägt, so dass sich die eingeprägten Reliefstrukturen, vorzugsweise stetig, sowohl
über das Beschriftungsfeld als auch über einen das Beschriftungsfeld umgebenden Bereich
der einen Oberfläche des Grundkörpers erstrecken. Um das Beschriftungsfeld beim Anordnen
auf der einen Oberfläche des Grundkörpers vorzufixieren bzw. zu heften, kann ein Haftvermittler
verwendet werden. Dieser kann zusätzlich das Ausbilden der Verbindung zwischen dem
Grundkörper und dem Beschriftungsfeld unterstützen. Eine besonders stabile Verbindung
bildet sich aus, wenn das Beschriftungsfeld an einer Unterseite mit einem Kunststoff
getränkt ist, der vorzugsweise aus demselben Basispolymer wie der Kunststoff der einen
Oberfläche des Grundkörpers besteht, auf oder in dem das Beschriftungsfeld appliziert
wird. Das Beschriftungsfeld ist jedoch vorzugsweise nur bis zu einer begrenzten Eindringtiefe,
ausgehend von der dem Grundkörper zugewandten Seite, mit dem Kunststoffmaterial getränkt,
um an der gegenüberliegenden Beschriftungsseite des Beschriftungsfelds eine An- und
Aufnahme der dokumentenechten Farbe und/oder Tinte nicht nachteilig zu beeinträchtigen.
Zusätzlich oder alternativ kann das Beschriftungsfeld mit einer Gummierung oder mit
einem Haftvermittler beschichtet sein. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht somit
vor, dass eine Unterseite des Beschriftungsfeld, mit der das Beschriftungsfeld in
Kontakt mit dem Grundkörper gebracht wird, mit einem Kunststoff getränkt und/oder
gummiert und/oder mit einem Haftvermittler versehen ist, so dass der Kunststoff, die
Gummierung und/oder der Haftvermittler nur bis zu einer vorgegebenen (begrenzten)
Eindringtiefe in das Beschichtungsfeld eindringen, die geringer als eine Materialstärke
des Beschriftungsfelds senkrecht zu der Unterseite des Beschriftungsfelds ist.
[0019] Bei anderen Ausführungsformen kann das Beschriftungsfeld vollständig mit einem Kunststoffmaterial
getränkt sein und dennoch mit einer dokumentenechten Tinte oder Farbe beschriftbar
sein.
[0020] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Sonotrode glatt ausgebildet und eine
Kontaktfläche mit dem Beschriftungsfeld an die flächige Ausdehnung des Beschriftungsfeldes
parallel zu der Beschriftungsseite angepasst, stimmt insbesondere mit dieser überein.
Bei anderen Ausführungsformen, wie oben bereits erwähnt ist, kann die Sonotrode strukturiert
sein, um zugleich Reliefstrukturen einzuprägen. Solche Reliefstrukturen oder weitere
Reliefstrukturen können auch mittels einer weiteren Sonotrode, die strukturiert ist,
eingebracht werden. Insbesondere bei Ausführungsformen, bei denen das Ausbilden der
Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Beschriftungsfeld mittels einer glatt
ausgebildeten Sonotrode herbeigeführt wird, kann ein Einsatz einer solchen weiteren
strukturierten Sonotrode zum anschließenden Strukturieren vorteilhaft genutzt werden.
[0021] Das beschriebene Verfahren kann verwendet werden, um einzelne fertiggestellte Grundkörper
mit einem Beschriftungsfeld zu versehen. Alternativ kann das Aufbringen von Beschriftungsfeldern
auch auf Grundkörper erfolgen, die noch aus einem Polymerschichtverbund nach dem Aufbringen
des Beschriftungsfelds vereinzelt werden. Ebenso können Ausbildungsformen geschaffen
werden, bei denen die Sonotrode so strukturiert ist, dass ein großes oder mehrere
Beschriftungsfelder zeitgleich in eine Kunststoffoberfläche auf- oder eingebracht
werden und anschließend eine Vereinzelung in mehrere Verbundkörper stattfindet. Wieder
andere Ausführungsformen sehen vor, dass mehrere Beschriftungsfelder auf einen Grundkörper
oder mehrere Beschriftungsfelder auf mehrere in einem Verbund hergestellte, noch nicht
vereinzelte Grundkörper aufgebracht und mit diesem bzw. diesen verbunden werden. Hierfür
ist es notwendig den Grundkörper oder den Verbund mit den noch nicht vereinzelten
Grundkörpern mit einer Transportvorrichtung relativ zu einer Sonotrode zwischen den
Aufbringschritten, d.h. zwischen den Ultraschallschweißschritten, zu bewegen. Beispielsweise
kann eine Aufnahmevorrichtung für den Grundkörper oder den Verbund der noch nicht
vereinzelten Grundkörper verfahrbar ausgeführt sein. Alternativ können mehrere Sonotroden
zeitgleich oder zeitversetzt genutzt werden.
[0022] Die Merkmale des erfindungsgemäßen Wert- oder Sicherheitsdokuments und der Vorrichtung
zur Herstellung eines solchen Sicherheitsdokuments weisen dieselben Vorteile wie die
entsprechenden Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens auf.
[0023] Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung, die die Herstellung eines Verbundkörpers für ein Wert-
oder Sicherheitsdokument mit einem Beschriftungsfeld nach dem Stand der Technik darstellt;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung, die eine Ausführungsform zum Herstellen eines Verbundkörpers
für ein Wert- oder Sicherheitsdokument mit einem Beschriftungsfeld gemäß der Erfindung
darstellt;
- Fig. 3
- ein Ablaufdiagramm für eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Herstellen eines
Verbundkörpers für ein Wert- oder Sicherheitsdokument;
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung durch einen Grundkörper und ein Beschriftungsfeld;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Verbundkörper eines Wert- oder Sicherheitsdokuments mit
einem Beschriftungsfeld; und
- Fig. 6
- eine Schnittansicht durch den Verbundkörper des Wert- oder Sicherheitsdokuments nach
Fig. 5.
[0024] In Fig. 1 ist ein Verfahren nach dem Stand der Technik schematisch dargestellt, mit
dem ein Polymerschichtverbund 1 mit einem Beschriftungsfeld 2 hergestellt wird. Der
Polymerschichtverbund 1 kann beispielsweise ein Wert- und/oder Sicherheitsdokument
sein. In einem ersten Verfahrensschritt werden Substratschichten 3, die aus einem
thermoplastischen Kunststoffmaterial bestehen, zu einem Substratschichtenstapel 4
zusammengetragen. Die einzelnen Substratschichten können bedruckt sein. Ferner können
zwischen die einzelnen Substratschichten weitere Sicherheitselemente oder Substratschichten
angeordnet sein, die nicht aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen. Solche
Sicherheitselemente und/oder Substratschichten sind nicht dargestellt. Beispielsweise
können Inlays mit einem Chip als Sicherheitselemente integriert werden.
[0025] In einem zweiten Verfahrensschritt wird ein Beschriftungsfeld 2 auf dem Substratschichtenstapel
4, d.h. auf einer oberen Oberfläche 5 der obersten der Substratschichten 3, angeordnet.
Das Beschriftungsfeld besteht aus einem Sicherheitspapier oder ist auf Papierbasis
hergestellt. An einer Unterseite 6 des Beschriftungsfelds 2 oder an der Oberseite
5 des Substratschichtenstapels 4 kann ein Haftvermittler, beispielsweise ein Klebstoff,
angeordnet sein oder werden, um das Beschriftungsfeld an den Substratschichtenstapel
4 zu heften.
[0026] Der Substratschichtenstapel 4 mit dem darauf angeordneten Beschriftungsfeld 2 wird
zwischen Laminierblechen 7, 8 angeordnet. Unter Anwendung von Wärme und Druck wird
aus den Substratschichten 3 und dem Beschriftungsfeld 2 der Polymerschichtverbund
1 in einem Laminationsschritt hergestellt. Hierbei wirkt das auf Papierbasis hergestellte
oder aus einem Sicherheitspapier bestehende Beschriftungsfeld 2 als ein Isolator beim
Einbringen der Wärme über das obere Laminierblech 7 in den Substratschichtenstapel
4. Ein Ausbilden einer gleichmäßigen Temperaturverteilung in dem Substratschichtenstapel
4 wird hierdurch nachteilig behindert, welches eine Verlängerung des Laminationsprozesses
nach sich zieht.
[0027] In Fig. 2 ist schematisch ein Verfahren dargestellt, mit dem ein Verbundkörper nach
einer Ausführungsform hergestellt wird. Gleiche technische Merkmale sind in allen
Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Erneut werden zunächst Substratschichten
3 aus thermoplastischen Polymermaterialien zu einem Substratschichtenstapel 4 zusammengetragen.
Dieser Substratschichtenstapel 4 wird anschließend zwischen den Laminierblechen 7,
8 angeordnet und unter Aufwendung von Druck und Wärme zu einem als Grundkörper 9 bezeichneten
Polymerschichtverbund laminiert.
[0028] Anschließend wird auf eine Oberfläche 10 des Grundkörpers 9 ein Beschriftungsfeld
2 gezielt angeordnet. Erneut kann ein Haftvermittler, beispielsweise ein Kleber oder
eine Gummierung, verwendet werden, um das Beschriftungsfeld 2 auf dem Grundkörper
9 anzuheften. Das Aufbringen des Beschriftungsfelds 2 auf den Grundkörper 9 erfolgt
mittels einer Anordnungsvorrichtung 11. Wird beispielsweise ein Kleber oder ein anderer
Haftvermittler verwendet, um das Beschriftungsfeld 2 bereits auf dem Grundkörper 9
gegen ein unbeabsichtigtes Verschieben, Entfernen usw. vor dem Ausbilden einer Ultraschallschweißverbindung
zu fixieren, wird die Anordnungsvorrichtung 11 auch als Fixiervorrichtung bezeichnet.
Mittels einer Transportvorrichtung 17, die mittels eines Pfeils angedeutet ist, wird
der Grundkörper 9 relativ zu einer Sonotrode 12 positioniert. Die Sonotrode 12 ist
mit einer Ultraschallquelle 13 gekoppelt. Über ein Stellglied 14, das als Pfeil angedeutet
ist, kann die Sonotrode 12 mit dem Beschriftungsfeld 2 in Kontakt gebracht werden
und ein Druck ausgeübt werden, so dass das Beschriftungsfeld 2 gegen den Grundkörper
9 gedrückt wird. Über die Ultraschallquelle 13 wird mittels der Sonotrode 12 in das
Beschriftungsfeld 2 Energie in Form von Ultraschallwellen eingekoppelt, welches über
eine Reibung an einer Kontaktfläche des Beschriftungsfelds 2 mit der Oberfläche 10
des Grundkörpers 9 zu einer lokalen Erwärmung dieser Oberfläche 10 führt. Das Kunststoffmaterial
wird bis auf eine Fließtemperatur erwärmt. Das fließfähige Kunststoffmaterial kann
in Mikrostrukturen des Beschriftungsfelds 2, welches vorzugsweise ein Sicherheitspapier
ist oder auf Basis eines Sicherheitspapiers hergestellt ist, eindringen, so dass sich
beim Abkühlen mikroskopische formschlüssige Verbindungen ausbilden, die insgesamt
zu einer nicht zerstörungsfrei lösbaren Verbindung zwischen dem Beschriftungsfeld
2 und dem Grundkörper 9 führen. In den Grundkörper 9 sind vorzugsweise eine Vielzahl
von Sicherheitselementen und Sicherheitsmerkmalen eingearbeitet, so dass der mit dem
Beschriftungsfeld 2 versehene Grundkörper 9 einen Verbundkörper 15 eines Wert- oder
Sicherheitsdokuments bildet. Um das Verfahren automatisiert ausführen zu können, sind
zumindest die Ultraschallquelle 13 und das Stellglied 14 mit einer Steuereinrichtung
16 gekoppelt. Vorzugsweise sind auch die Anordnungsvorrichtung 11 sowie eine Transportvorrichtung
17 welche mittels eines Pfeils angedeutet ist, mit der Steuereinheit 16 verknüpft.
[0029] In Fig. 3 ist schematisch ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen eines
Polymerschichtverbunds mit einem Beschriftungsfeld dargestellt. In einem Verfahrensschritt
101 wird zunächst ein Grundkörper bereitgestellt und/oder hergestellt. Bei einigen
Ausführungsformen, bei denen der Grundkörper ein durch Lamination hergestellter Polymerschichtverbund
ist, umfasst das Bereitstellen/Herstellen des Grundkörpers ein Zusammentragen von
Substratschichten 102 und ein Laminieren zu dem Grundkörper 103.
[0030] Ebenso umfasst das Verfahren das Bereitstellen oder Herstellen eines Beschriftungsfelds
104. Dieses besteht vorzugsweise aus einem Sicherheitspapier, in das beispielsweise
weitere Sicherheitsmerkmale eingebracht sind oder werden 105. Ferner ist es vorteilhaft,
wenn das Beschriftungsfeld an einer Unterseite mit einem Kunststoffmaterial imprägniert
wird oder ist 106. Dieses Kunststoffmaterial ist vorzugsweise auf Basis eines Polymers
hergestellt, aus dem der Kunststoff der Oberfläche des Grundkörpers hergestellt ist,
und wird in oder auf das Beschriftungsfeld appliziert. Hierdurch wird ein Ausbilden
einer Verbindung zwischen dem Papierfeld und dem Grundkörper stark verbessert.
[0031] In einem weiteren optionalen Verfahrensschritt 107 findet eine Oberflächenbearbeitung
statt. Die Oberflächenbearbeitung kann sowohl an der Oberfläche des Grundkörpers als
auch an einer Unterseite des Beschriftungsfelds erfolgen. Beispielsweise kann in die
Oberfläche 10 des Grundkörpers 9 eine Aussparung 21 eingebracht werden 108, wie dies
in Fig. 4 dargestellt ist. Dort sind Schnittdarstellungen durch einen Grundkörper
9 sowie durch ein Beschriftungsfeld 2 schematisch dargestellt. Die Aussparung weist
eine Tiefe 22 auf, die einer Materialstärke 23 des Beschriftungsfelds 2 entspricht.
Hierdurch kann erreicht werden, dass in einem fertiggestellten Dokumentenkörper bzw.
Verbundkörper 24, der exemplarisch ebenfalls in Schnittzeichnung in Fig. 6 dargestellt
ist, eine Beschriftungsoberfläche 26 des Beschriftungsfelds 2 bündig mit der Oberfläche
10 des Grundkörpers 9 bzw. des Dokumentenkörpers abschließt.
[0032] Wie im Verfahrensschritt 109 angedeutet ist, ist es vorteilhaft, die Kontaktfläche,
insbesondere des Grundkörpers, aufzurauen, um bei der Anwendung von Ultraschall über
die Sonotrode eine Erwärmung an der Kontaktfläche des Grundkörpers mit dem Beschriftungsfeld
zu erhöhen.
[0033] Wie mittels des Verfahrensschritts 110 angedeutet ist, kann ein Haftvermittler zwischen
dem Grundkörper und dem Beschriftungsfeld 2 angeordnet werden. Dieser kann sowohl
auf dem Grundkörper, auf dem Beschriftungsfeld oder auf beiden angeordnet werden.
[0034] Im Verfahrensschritt 111 ist angegeben, dass das Beschriftungsfeld auf dem Grundkörper
angeordnet und positioniert wird. Anschließend wird, wie im Verfahrensschritt 112
angegeben ist, Energie in Form von Ultraschall eingekoppelt, um ein lokales Erwärmen
der Kontaktflächen des Grundkörpers und des Beschriftungsfeldes zu erreichen sowie
Druck auf das Beschriftungsfeld und den Grundkörper einwirken zu lassen. Nachdem das
Kunststoffmaterial des Grundkörpers lokal im Bereich der Kontaktfläche zu dem Beschriftungsfeld
über eine Fließtemperatur erwärmt worden ist, erfolgt eine Abkühlung 113. Hierbei
bildet sich die nicht zerstörungsfrei lösbare Verbindung zwischen dem Grundkörper
und dem Beschriftungsfeld aus. Das Verfahren kann auf bereits vereinzelte und nachbearbeitete
Grundkörper angewendet werden. Alternativ können jedoch, wie im Verfahrensschritt
115 angedeutet ist, eine Nachbearbeitung und/oder Vereinzelung auch erst nach dem
Aufbringen und Verbinden des Beschriftungsfelds mit dem Grundkörper zum Dokumentkörper
erfolgen.
[0035] Ist die Sonotrode strukturiert, können im Verfahrensschritt 112 Reliefstrukturen
in das Beschriftungsfeld und/oder die Oberfläche des Grundkörpers geprägt werden.
Alternativ oder zusätzlich kann dieses in einem weiteren Verfahrensschritt 114 mit
einer weiteren strukturierten Sonotrode vorgenommen werden.
[0036] In Fig. 4 ist gut zu erkennen, dass das Beschriftungsfeld 2 nur bis zu einer Eindringtiefe
27 mit einem Kunststoffmaterial 28 imprägniert ist. Dieses bildet, sofern es auf Basis
des Polymers, aus dem auch der Grundkörper gefertigt ist, hergestellt ist, mit dem
Kunststoff des Grundkörpers beim Ultraschallverschweißen auch eine stoffschlüssige
Verbindung aus.
[0037] In Fig. 5 ist eine Draufsicht auf den Verbundkörper 24 oder Dokumentenkörper eines
Wert- oder Sicherheitsdokuments 25 dargestellt, weiches in Fig. 6 im Schnitt dargestellt
ist. Auf das Beschriftungsfeld 2 ist mit einer dokumentenechten Tinte, beispielsweise
mit einem Kugelschreiber, eine Unterschrift 29 aufgebracht. Wie in Fig. 6 gut zu erkenne
ist, wird die Tinte von dem Beschriftungsfeld 2 so auf- und angenommen, dass diese
zumindest teilweise in das Beschriftungsfeld eindringt.
[0038] In Fig. 5 ist darüber hinaus eine guillochenartige Prägestruktur oder Reliefstruktur
30 dargestellt, die über eine Strukturierung der Sonotrode oder einer weiteren Sonotrode
in den Grundkörper 9 und das Beschriftungsfeld 2 eingeprägt ist, wie dies in Fig.
6 zu erkennen ist. Die Reliefstruktur 30 ist so ausgebildet, dass sie sich sowohl
über einen Teil des Beschriftungsfelds 2 als auch über einen Bereich der Oberfläche
10 des Grundkörpers 9 bzw. des Verbundkörpers 24 erstreckt. Hierdurch wird ein Austauschen
des Beschriftungsfelds 2 deutlich erschwert.
[0039] Alternativ kann die Reliefstruktur ganz oder teilweise vor dem Aufbringen des Beschriftungsfelds
auf oder in den Grundkörper in diesen eingebracht werden. Das Beschriftungsfeld kann
dann anschließend mit einer glatten Sonotrode oder einer weiteren strukturierten Sonotrode
mit dem Grundkörper über eine Ultraschallverschweißverbindung verbunden werden.
[0040] Es versteht sich für den Fachmann, dass die beschriebenen Ausführungsformen lediglich
beispielhaften exemplarischen Charakter aufweisen. Insbesondere sind die dargestellten
Abmessungen nicht maßstabsgerecht. Ferner muss der Grundkörper selbst kein Verbundkörper
sein, der mittels eines Laminationsverfahrens aus Substratstrukturen hergestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Polymerschichtverbund
- 2
- Beschriftungsfeld
- 3
- Substratschichten
- 4
- Substratschichtenstapel
- 5
- Oberfläche
- 6
- Unterseite
- 7, 8
- Laminierbleche
- 9
- Grundkörper
- 10
- Oberfläche des Grundkörpers
- 11
- Anordnungsvorrichtung
- 12
- Sonotrode
- 13
- Ultraschallquelle
- 14
- Stellglied
- 15
- Verbundkörper
- 16
- Steuereinheit
- 17
- Transportvorrichtung
- 21
- Aussparung
- 22
- Tiefe
- 23
- Materialstärke
- 24
- Verbundkörper
- 25
- Wert- oder Sicherheitsdokument
- 26
- Beschriftungsoberfläche
- 27
- Eindringtiefe
- 28
- Kunststoffmaterial
- 29
- Unterschrift
- 30
- Reliefstruktur
- 101-115
- Verfahrensschritte
1. Verfahren zum Herstellen eines Verbundkörpers (15; 24) für ein Wert- oder Sicherheitsdokument
(25), der an einer Oberfläche (10) aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial-besteht,
wobei auf die eine oder in die eine Oberfläche (10) ein Beschriftungsfeld (2) appliziert
ist, und wobei das Beschriftungsfeld (2) ausgebildet ist, dokumentenechte Stiftfarbe
bei einem Schreiben auf dem Beschriftungsfeld (2) an- und/oder aufzunehmen,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass das Beschriftungsfeld (2) flächig in Kontakt mit einer Kunststoffoberfläche eines
Grundkörpers (9) gebracht wird,
eine Sonotrode (12) mit dem Beschriftungsfeld (2) in Kontakt gebracht wird und über
die Sonotrode (12) Ultraschall in das Beschriftungsfeld (2) eingekoppelt wird, so
dass der Grundkörper (9) und das Beschriftungsfeld (2) an ihrer Kontaktfläche erwärmt
werden und das Beschriftungsfeld (2) gegen die Oberfläche des Grundkörpers (9) gedrückt
wird, so dass zwischen dem Grundkörper (9) und dem Beschriftungsfeld (2) bei einer
Abkühlung eine nicht zerstörungsfrei lösbare Verbindung ausgebildet wird und sich
der Verbundkörper (15; 24) ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (9) in einem Bereich, in dem das Beschriftungsfeld (2) appliziert
wird, aufgeraut wird und/oder das Beschriftungsfeld (2) auf einer Unterseite, die
in Kontakt mit dem Grundkörper (9) gebracht wird, aufgeraut wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Grundkörper (9) und das Beschriftungsfeld (2) ein Haftvermittler eingebracht
wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Beschriftungsfelds (2), mit der das Beschriftungsfeld (2) in Kontakt
mit dem Grundkörper (9) gebracht wird, mit einem Kunststoff getränkt oder gummiert
oder einem Haftvermittler versehen wird, so dass der Kunststoff, die Gummierung oder
der Haftvermittler nur bis zu einer vorgegebenen begrenzten Eindringtiefe (27) in
das Beschriftungsfeld (2) eindringt, die geringer als eine Materialstärke (23) des
Beschriftungsfelds (2) senkrecht zu der Unterseite des Beschriftungsfeld (2) ist.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonotrode (12) glatt ausgebildet ist und eine Kontaktfläche mit dem Beschriftungsfeld
(2) an die flächige Ausdehnung des Beschriftungsfelds (2) parallel zu einer Beschriftungsseite
angepasst ist, insbesondere mit dieser übereinstimmt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonotrode (12) strukturiert ist und beim Anwenden von Ultraschall und Druck in
das Beschriftungsfeld (2) und/oder die eine Oberfläche (10) des Grundkörpers (9) Reliefstrukturen
(30) eingeprägt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reliefstrukturen entlang eines Rands des Beschriftungsfelds (2) eingeprägt werden,
so dass sich die eingeprägten Reliefstrukturen (30) sowohl über das Beschriftungsfeld
(2) als auch einen das Beschriftungsfeld (2) umgebenden Bereich der einen Oberfläche
(10) des Grundkörpers (9) erstrecken.
8. Verbundkörper für ein Wert- oder Sicherheitsdokument, der einen Grundkörper (9) umfasst,
der an einer Oberfläche (10) aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht,
wobei auf die eine oder in die eine Oberfläche (10) ein Beschriftungsfeld (2) appliziert
ist, und wobei das Beschriftungsfeld (2) ausgebildet ist, dokumentenechte Stiftfarbe
bei einem Schreiben auf dem Beschriftungsfeld (2) an- und/oder aufzunehmen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Beschriftungsfeld (2) flächig mit dem Kunststoffmaterial der einen Oberfläche
(10) des Grundkörpers (9) über eine lokale Ultraschallerwärmung verbunden ist.
9. Verbundkörper (15, 24) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (9) ein Polymerschichtverbund ist.
10. Verbundkörper (15, 24) Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschriftungsfeld (2) ein Sicherheitspapier ist oder auf Basis eines Sicherheitspapiers
hergestellt ist.
11. Verbundkörper (15, 24) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschriftungsfeld (2) so in bzw. auf die eine Oberfläche (10) des Grundkörpers
(9) appliziert ist, dass eine für die Beschriftung vorgesehene Oberfläche (26) des
Beschriftungsfelds (2) im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche (10) des Grundkörpers
(9) abschließt.
12. Verbundkörper (15, 24) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in das Beschriftungsfeld (2) und/oder die eine Oberfläche (10) des Grundkörpers (9)
Reliefstrukturen (30) mittels Ultraschallprägens eingeprägt sind.
13. Verbundkörper (15, 24) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Reliefstrukturen entlang eines Rands des Beschriftungsfelds (2) eingeprägt sind,
so dass die eingeprägten Reliefstrukturen (30) sich sowohl über das Beschriftungsfeld
(2) als auch einen das Beschriftungsfeld (2) umgebenden Bereich der einen Oberfläche
(10) des Grundkörpers (9) erstrecken.
14. Vorrichtung zum Herstellen eines Verbundkörpers (15, 24) für ein Wert- oder Sicherheitsdokument
(25), wobei das Sicherheitsdokument (25) einen Grundkörper (9) umfasst, der an einer
Oberfläche (10) aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht, wobei der
Grundkörper (9) mittels eines Applizierens eines Beschriftungsfeld (2) auf einer aus
einem thermoplastischen Kunststoffmaterial bestehenden Oberfläche (10) eines Grundkörpers
(9) gebildet ist, und wobei das Beschriftungsfeld (2) ausgebildet ist, dokumentenechte
Stiftfarbe bei einem Schreiben auf dem Beschriftungsfeld (2) aufzunehmen, wobei die
Vorrichtung umfasst:
eine Anordnungsvorrichtung (11) zum gezielten Anordnen des Beschriftungsfelds (2)
auf der einen Oberfläche eines Grundkörpers (9),
eine Sonotrode,
eine mit der Sonotrode (12) gekoppelte Ultraschallquelle (13),
eine Transportvorrichtung (17) zum Anordnen des Grundkörpers (9) relativ zu der Sonotrode
(12),
ein Stellglied (14) zum Ausbilden eines Kontakts der Sonotrode (12) mit dem Beschriftungsfeld
(2),
und eine mit der Ultraschallquelle (13) und dem Stellglied (14) gekoppelte Steuereinheit
(16), die eine Einkopplung von Ultraschall in das Beschriftungsfeld (2) und lokalen
Erwärmen einer Unterseite des Beschriftungsfelds (2) und der Oberfläche (10) des Grundkörpers
(9) sowie ein Anwenden von Druck auf das Beschriftungsfeld (2) bewirkt, so dass bei
sich bei einer Abkühlung eine nichtlösbare Verbindung zwischen dem Kunststoff des
Grundkörpers (9) und dem Beschriftungsfeld (2) ausbildet, so dass der Verbundkörper
(15; 24) entsteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonotrode (12) so strukturiert ist, dass beim Anwenden von Ultraschall und Druck
in das Beschriftungsfeld (2) und/oder in die eine Oberfläche des Grundkörpers (9)
Reliefstrukturen (30) eingeprägt werden.
1. A method for producing a composite body (15; 24) for a document of value or a security
document (25), which composite body on one surface (10) consists of a thermoplastic
synthetic material, an inscription panel (2) being applied onto or into the one surface
(10), and the inscription panel (2) being configured to accept and/or absorb permanent
pen colour during a writing on the inscription panel (2), wherein the inscription
panel (2) is brought into surface-area contact with a plastic surface of a main body
(9), a sonotrode (12) is brought into contact with the inscription panel (2) and ultrasound
is introduced via the sonotrode (12) into the inscription panel (2) such that the
main body (9) and the inscription panel (2) are heated at their contact surface and
the inscription panel (2) is pressed against the surface of the main body (9), so
that, when it cools down, a bond that cannot be broken nondestructively is formed
between the main body (9) and the inscription panel (2) to produce the composite body
(15; 24).
2. The method of claim 1 wherein the main body (9) is roughened in a region in which
the inscription panel (2) is applied and/or the inscription panel (2) is roughened
on an underside which is brought into contact with the main body (9).
3. The method of any one of the preceding claims wherein an adhesive agent is introduced
between the main body (9) and the inscription panel (2).
4. The method of any one of the preceding claims wherein the underside of the inscription
panel (2) by which the inscription panel (2) is brought into contact with the main
body (9) is impregnated with a plastic or rubberised or provided with an adhesive
agent so that the plastic, the rubberisation or the adhesive agent only penetrates
into the inscription panel (2) up to a predetermined penetration depth (27) which
is less than one material thickness (23) of the inscription panel (2) perpendicular
to the underside of the inscription panel (2).
5. The method of any one of the preceding claims wherein the sonotrode (12) is smoothly
configured and a contact surface with the inscription panel (2) is adapted to, and
in particular matches, the two-dimensional extension of the inscription panel (2)
parallel to an inscription side.
6. The method of claims 1 to 3 wherein the sonotrode (12) is textured and wherein relief
structures (30) are embossed into the inscription panel (2) and/or the one surface
(10) of the main body (9) when ultrasound and pressure are applied.
7. The method of claim 5 wherein the relief structures are embossed along an edge of
the inscription panel (2) so that the embossed relief structures (30) extend both
over the inscription panel (2) and over a region of the one surface (10) of the main
body (9) which surrounds the inscription panel (2).
8. A composite body for a document of value or security document, comprising a main body
(9) which on one surface (10) consists of a thermoplastic synthetic material, an inscription
panel (2) being applied onto or into the one surface (10), and the inscription panel
(2) being configured to accept and/or absorb permanent pen colour during a writing
on the inscription panel (2), wherein the inscription panel (2) is two-dimensionally
bonded with the synthetic material of the one surface (10) of the main body (9) by
way of a local ultrasound heating.
9. The composite body (15, 24) of claim 8 wherein the main body (9) is a polymer laminar
composite.
10. The composite body (15, 24) claim 8 or 9 wherein the inscription panel (2) is a security
paper or is produced on the basis of a security paper.
11. The composite body (15, 24) of any one of claims 8 to 10 wherein the inscription panel
(2) is applied into or onto the one surface (10) of the main body (9) such that a
surface (26) of the inscription panel (2) provided for the inscription ends essentially
flush with the surface (10) of the main body (9).
12. The composite body (15, 24) of any one of claims 8 to 11 wherein relief structures
(30) are embossed into the inscription panel (2) and/or the one surface (10) of the
main body (9) by way of ultrasound embossing.
13. The composite body (15, 24) of claim 12 wherein the relief structures are embossed
along an edge of the inscription panel (2) so that the embossed relief structures
(30) extend both over the inscription panel (2) and over a region of the one surface
(10) of the main body (9) which surrounds the inscription panel (2).
14. A device for producing a composite body (15, 24) for a document of value or security
document (25), the security document (25) comprising a main body (9) which on one
surface (10) consists of a thermoplastic synthetic material, the main body (9) being
formed by way of an application of an inscription panel (2) on a surface (10) - consisting
of a thermoplastic synthetic material - of a main body (9), and inscription panel
(2) being configured to accept permanent pen colour when the inscription panel (2)
is written on, the device comprising:
a positioning device (11) for the targeted positioning of the inscription panel (2)
on the one surface of a main body (9),
a sonotrode,
an ultrasound source (13) coupled with the sonotrode (12),
a transport device for (17) positioning the main body (9) relative to the sonotrode
(12),
an actuator (14) for configuring a contact of the sonotrode (12) with the inscription
panel (2), and a control unit (16) that is coupled with the ultrasound source (13)
and with the actuator (14) and which effects an injection of ultrasound into the inscription
panel (2) and local heating of an underside of the inscription panel (2) and of the
surface (10) of the main body (9) as well as an application of pressure to the inscription
panel (2) so that, when it cools down, a bond that cannot be broken nondestructively
is formed between the plastic of the main body (9) and the inscription panel (2) to
produce the composite body (15; 24).
15. The device of claim 14 wherein the sonotrode (12) is textured such that relief structures
(30) are embossed into the inscription panel (2) and/or into the one surface of the
main body (9) when ultrasound and pressure are applied.
1. Procédé de fabrication d'un corps composite (15 ; 24) pour un document de valeur ou
de sécurité (25) qui est constitué sur une surface (10), d'une matière plastique thermoplastique,
une zone d'inscription (2) étant appliquée sur une ou dans une surface (10) et la
zone d'inscription (2) étant formée pour recevoir et/ou porter une encre de stylo
homologuée lors d'une inscription sur la zone d'inscription (2), caractérisé en ce que
la zone d'impression (2) est mise en contact sur toute sa surface avec une surface
de matière plastique d'un corps de base (9),
une sonotrode (12) est mise en contact avec la zone d'inscription (2) et par le biais
de la sonotrode (12), un ultrason est couplé dans la zone d'inscription (2) de telle
sorte que le corps de base (9) et la zone d'inscription (2) soient chauffés sur leur
zone de contact et la zone d'inscription (2) est appuyée contre la surface du corps
de base (9) de sorte qu'entre le corps de base (9) et la zone d'inscription (2), lors
d'un refroidissement, une liaison détachable non sans destruction soit formée et que
l'on obtienne le corps composite (15 ; 24).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de base (9) est rugosifié dans une zone dans laquelle la zone d'inscription
(2) est appliquée et/ou la zone d'inscription (2) est rugosifiée sur une face inférieure
qui est mise en contact avec le corps de base (9).
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, entre le corps de base (9) et la zone d'inscription (2) est inséré un agent adhésif.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face inférieure de la zone d'inscription (2) avec laquelle la zone d'inscription
(2) est en contact avec le corps de base (9), est imbibée ou gommée avec une matière
plastique ou est dotée d'un agent adhésif de sorte que la matière plastique, le gommage
ou l'agent adhésif ne pénètre que jusqu'à une profondeur de pénétration (27) limitée
prédéterminée dans la zone d'inscription (2), qui est plus réduite qu'une épaisseur
du matériau (23) de la zone d'inscription (2) perpendiculairement à la face inférieure
de la zone d'inscription (2).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la sonotrode (12) a une configuration lisse et qu'une zone de contact avec la zone
d'inscription (2) est adaptée à l'étendue de surface de la zone d'inscription (2)
parallèlement à un côté d'inscription, en particulier, coïncide avec celle-ci.
6. Procédé selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que la sonotrode (12) est structurée et des structures en relief (30) sont gravées en
utilisant des ultrasons et une pression dans la zone d'inscription (2) et/ou une surface
(10) du corps de base (9).
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les structures en relief sont gravées le long d'un bord de la zone d'inscription
(2) de sorte que les structures en relief (30) gravées s'étendent à la fois sur la
zone d'inscription (2) et également sur une zone entourant la zone d'inscription (2)
d'une surface (10) du corps de base (9).
8. Corps composite pour un document de valeur ou de sécurité qui comprend un corps de
base (9) qui est constitué sur une surface (10) d'une matière plastique thermoplastique
dans lequel, sur une ou dans une surface (10), une zone d'inscription (2) est appliquée
et la zone d'inscription (2) étant formée pour recevoir et/ou porter une encre de
stylo homologuée lors d'une inscription sur la zone d'inscription (2),
caractérisé en ce que
la zone d'impression (2) est liée sur toute sa surface avec la matière plastique d'une
surface (10) du corps de base (9), par chauffage par ultrasons local.
9. Corps composite (15, 24) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le corps de base (9) est un composite à couche de polymère.
10. Corps composite (15, 24) selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la zone d'inscription (2) est un papier de sécurité ou est produite à base d'un papier
de sécurité.
11. Corps composite (15, 24) selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la zone d'inscription (2) est appliquée dans ou sur une surface (10) du corps de
base (9) de telle sorte qu'une surface (26) de la zone d'inscription (2) prévue pour
l'inscription soit essentiellement alignée avec la surface (10) du corps de base (9).
12. Corps composite (15, 24) selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que, dans la zone d'inscription (2) et/ou une surface (10) du corps de base (9), des
structures en relief (30) sont gravées par gravure à ultrasons.
13. Corps composite (15, 24) selon la revendication 12, caractérisé en ce que les structures en relief sont gravées le long d'un bord de la zone d'inscription
(2) de sorte que les structures en relief (30) gravées s'étendent à la fois sur la
zone d'inscription (2) et également sur une zone entourant la zone d'inscription (2)
d'une surface (10) du corps de base (9).
14. Dispositif de fabrication d'un corps composite (15, 24) pour un document de valeur
ou de sécurité (25), le document de sécurité (25) comprenant un corps de base (9)
qui est constitué sur une surface (10), d'une matière plastique thermoplastique, le
corps de base (9) étant formé par une application d'une zone d'inscription (2) sur
une surface (10) constituée d'une matière plastique thermoplastique d'un corps de
base (9),
et la zone d'inscription (2) étant conçue pour recevoir une encre de stylo homologuée
lors d'une inscription sur la zone d'inscription (2), le dispositif comprenant :
un dispositif de placement (11) pour disposer de façon ciblée la zone d'inscription
(2) sur une surface d'un corps de base (9),
une sonotrode,
une source d'ultrasons (13) couplée à la sonotrode (12),
un dispositif de transport (17) pour disposer le corps de base (9) par rapport à la
sonotrode (12),
un organe de réglage (14) pour établir un contact de la sonotrode (12) avec la zone
d'inscription (2)
et une unité de commande (16) couplée à la source d'ultrasons (13) et l'organe de
réglage (14) qui entraîne un couplage des ultrasons dans la zone d'inscription (2)
et un chauffage local d'une face inférieure de la zone d'inscription (2) et de la
surface (10) du corps de base (9) et une utilisation de pression sur la zone d'inscription
(2) de sorte que lors d'un refroidissement, il se forme une liaison non détachable
entre la matière plastique du corps de base (9) et la zone d'inscription (2) de sorte
que l'on obtienne le corps composite (15 ; 24).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la sonotrode (12) est structurée de telle sorte que lors de l'utilisation d'ultrasons
et de pression dans la zone d'inscription (2) et/ou dans une surface du corps de base
(9), des structures en relief (30) soient gravées.