[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbindersatz nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Steckverbinder im Generellen dienen dem Trennen bzw. dem Verbinden von elektrischen
Leitungen, um hierüber Strom und/oder vor allem elektrische Signale zu übertragen.
Es kann sich hierbei um Mehrfach- oder Einfachstecker handeln.
[0003] Große Bedeutung haben im Bereich der Steckverbinder die koaxialen Steckverbinder,
die einen Innenleiter sowie einen Außenleiter und in der Regel eine Außenleiterschirmung
umfassen, wobei der Innenleiter gegenüber dem Außenleiter in der Regel unter Verwendung
eines Dielektrikums elektrisch-galvanisch getrennt ist. Anstelle eines Dielektrikums
in Form eines Festkörpers kann auch eine Kabelisolierung als Halter für die Zentrierung
des Innenleiters verwendet werden.
[0004] Je nach Einsatzzweck werden insoweit die unterschiedlichsten koaxialen-Steckverbinder
unterschieden.
[0005] Bekannt sind beispielsweise auf dem Gebiet der Hochfrequenztechnik die sogenannten
BC-Steckverbinder, die F-Steckverbinder (beispielsweise für Hochfrequenzübertragung
bis 5 GHz), SMA-Steckverbinder (für Frequenzbereiche von 1 bis 18 GHz), UHF-Steckverbinder
und beispielsweise auch 7-16 (DIN) Steckverbinder nach der IEC-Norm EN 60 169-4.
[0006] Insbesondere die zuletzt genannten 7-16 (DIN) Steckverbinder nach der IEC-Norm EN
60 169-4 stellen robuste HF-Steckverbinder dar, die in der Regel bis beispielsweise
7,5 GHz eingesetzt werden. Sie werden vor allem bei größeren HF-Leistungen verwendet,
wenn die mechanische Verbindung auch Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Von daher werden
derartige Steckverbinder vor allem auch in der Antennentechnik und hier insbesondere
auch bei Mobilfunkanlagen wie beispielsweise Basisstationen eingesetzt.
[0007] Gemäß den DIN-Normen können Steckverbinder sowohl mit einem Stift-Kontakt als auch
mit einem Buchsen-Kontakt ausgebildet sein. Ein Stift-Kontakt (male contact) ist dabei
ein Kontakt, bei dem die elektrische Kontaktgabe an der äußeren Oberfläche des Kontaktteils
(Stift) erfolgt. Bei einem Steckverbinder mit Buchsen-Kontakt (female contakt) handelt
es sich um einen Kontakt, bei dem die elektrische Kontaktgabe an der inneren Oberfläche
des Kontaktteils erfolgt. Hinsichtlich der Steckverbinderarten kann zwischen einem
Stecker und einem Kuppler unterschieden werden. Ein Stecker ist dabei ein Steckverbinder,
der das bewegliche Teil des Verriegelungsmechanismus aufweist. Der Kuppler ist dabei
das Gegenstück zum Stecker, der gelegentlich auch als "Buchse" bezeichnet wird. Ein
gekuppelter Steckverbindersatz besteht schließlich aus zwei oder mehreren Steckverbindern,
die miteinander verbunden sind, wenn nötig mit einem Zwischenverbinder oder Verbindungsteilen
(im Fall eines Steckverbinders mit Verbindungsteilen).
[0008] Ein gekuppelter Steckverbindersatz, wie er beispielsweise auch aus der
DE 18 13 161 U bekannt geworden ist, umfasst also zwei gekuppelte Steckverbinder, wobei der eine
Steckverbinder beispielsweise ein Steckverbinder mit Stift-Kontakt (gekennzeichnet
also durch einen stiftförmigen Innenleiter-Stecker) und der andere Steckverbinder
ein Steckverbinder mit Buchsen-Kontakt (gekennzeichnet durch seinen Innenleiter-Buchsen-Kontakt)
sein kann. Grundsätzlich könnten die Steckverbinder auch mit einem Zwitter-Kontakt
gestaltet sein, bei welchem die Innenleiter bei beiden gekuppelten Steckverbindern
gleich gestaltet sind oder weder als stift- noch buchsenförmig bezeichnet werden können.
Beim axialen Zusammenstecken des Steckers und der Buchse wird dabei eine Innenleiter-Kontaktierung
zum einen und eine entsprechende Außenleiter-Kontaktierung zum anderen hergestellt.
[0009] Sollen zwei Steckverbinder miteinander gekuppelt werden, können diese so weit axial
zusammengesteckt, d.h. zusammengeschoben werden, bis ein zugehöriger Außenleiterring
an einer axialen Anschlagsbegrenzung an einem Außenleiter des weiteren Steckverbinders
(Stirnfläche) anschlägt, und hierdurch auch die elektrische Kontaktierung der Außenleiter
der beiden zu kuppelnden Steckverbinder gewährleistet wird.
[0010] Um gute Intermodulations-Eigenschaften bei derartigen Hochfrequenzverbindungen (HF-Verbindungen)
zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass zwischen den Komponenten hohe Kontaktdrücke
oder kapazitive Kopplungen vorhanden sind. Kapazitive Kopplungen sind aufgrund der
kompakten Bauweise bei Steckverbindern meist nicht möglich, da hier der Platzbedarf
nicht ausreicht. Zudem weisen kapazitive Kopplungen häufig eine zu geringe Hochfrequenz-Bandbreite
auf und ermöglichen keine Gleichstrom- und/oder Datenübertragung.
[0011] Hohe Kontaktdrücke haben den Nachteil, dass sehr gute Materialien verwendet werden
müssen, die den hohen Drücken standhalten. So kann beispielsweise bei einem 7-16 (DIN)
Steckverbinder nach der IEC-Norm EN 60 169-4 kein Kunststoffaußenleiter verwendet
werden, also kein mit einer leitenden Schicht überzogener Kunststoff-Außenleiter oder
keine aus Kunststoff bestehende Überwurfmutter zur Herstellung einer dauerhaften festen
Axialverbindung zwischen Stecker und Buchse, da hierdurch nicht die gleichen mechanischen
und elektrischen Eigenschaften über längere Zeiträume hinweg garantiert werden können
(vor allem auch dann, wenn berücksichtigt wird, dass eine derartige Steckverbindung
unter Umständen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist). Die insbesondere bei
Kunststoff auftretende Relaxation würde zu einer Veränderung des mechanischen Kontaktdruckes
und damit auch zur Veränderung der elektrischen Eigenschaften führen. Vor allem treten
Intermodulations-Probleme in derartigen Fällen auf, die auf jeden Fall vermieden werden
sollen.
[0012] Bei Intermodulations-Messungen (sog. IM-Messungen) müssen zudem die HF-Verbinder
immer mit einem Mindestdrehmoment angezogen werden, damit der empfohlene Kontaktdruck
erreicht wird. Das hohe Anzugsdrehmoment ist auch notwendig, um die integrierte Dichtung
zu komprimieren.
[0013] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen verbesserten Steckverbindersatz mit zwei zusammenwirkenden Steckverbindern (mit
Stift-Kontakt und/oder mit Buchsen-Kontakt) zu schaffen. Dabei soll bevorzugt ein
verbesserte Steckverbinder steckkompatibel sein, d.h. der erfindungsgemäß verbesserte
Steckverbinder soll mit dem jeweils genormten Gegenstück bevorzugt problemlos zusammenwirken
können, d.h., dass das genormte Gegenstück zu dem erfindungsgemäß veränderten Steckverbinder
selbst nicht geändert werden muss. Durch diese Abwärts-Kompatibilität ist es möglich,
erfindungsgemäße Steckverbinder auch mit herkömmlichen, zusammenwirkenden Steckverbindern
einzusetzen und zu verwenden.
[0014] Die Aufgabe wird bezüglich des erfindungsgemäßen Steckverbindersatzes entsprechend
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0015] Durch die vorliegende Erfindung wird ein völlig neuer Weg beschritten, der überraschende
und deutliche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik mit sich bringt.
[0016] Der Kern der Erfindung ist darin zu sehen, dass die mechanisch bedingte Anschlagsbegrenzung,
die den maximalen Einsteckweg, also die Einstecktiefe zwischen zwei zu kuppelnden
Steckverbindern relativ zueinander begrenzt, von der Funktion der elektrischen Kontaktierung
zwischen den beiden im gekuppelten Zustand zusammenwirkenden Außenleiter der Steckverbinder
getrennt ist.
[0017] Nach dem Stand der Technik mussten selbst für die Durchführung von Messungen stets
ausreichend hohe Drehmomente auf eine Überwurfmutter auf den betreffenden Steckverbinder
eingeleitet werden, um darüber den einen Steckverbinder z.B. mit dem Stift-Kontakt
(der nachfolgend der Einfachheit halber kurz als stiftförmiger Steckverbinder oder
noch kürzer als Stecker bezeichnet wird) mit dem anderen Steckverbinder, z.B. mit
dem Buchsen-Kontakt (der nachfolgend auch kurz als buchsenförmiger Steckverbinder
oder teilweise noch kürzer als Buchse bezeichnet wird) mit ausreichenden Axialkräften
anschlagsbegrenzt ineinander gesteckt im Kontakt zu halten. Denn die Aufbringung der
ausreichend hohen Drehmomente zur Erzeugung der ausreichend hohen axialen Anpresskräfte
zwischen den Außenleiterabschnitten der beiden kuppelbaren Steckverbinder ist notwendig,
um den entsprechenden Kontaktdruck zur Herbeiführung der gewünschten elektrischen
Kontaktierung zwischen den Außenleitern der beiden zusammenwirkenden Steckverbinder
zu gewährleisten.
[0018] Diese Funktion ist nunmehr erfindungsgemäß getrennt. Zum einen ist eine Anschlagsbegrenzung
zur Herstellung der mechanischen Verbindung zwischen dem steckerförmigen und dem buchsenförmigen
Steckverbinder vorgesehen, wohingegen der elektrische Signalweg davon getrennt ist,
so dass eine ausreichende und gleichmäßige und stets gleichbleibende Außenleiterkontaktierung
zwischen Buchse und Stecker bereits dann gewährleistet ist, wenn der steckerförmige
und der buchsenförmige Steckverbinder noch nicht einmal vollständig ineinander gesteckt
sind und eine vorgesehene Überwurfmutter noch nicht bis in ihre Endlage festgezogen
ist.
[0019] Zwar zeigt die gattungsbildende
DE 18 13 161 U einen Stecker für koaxiale HF-Steckverbindungen, bei welchen der eine Außenleiter-Kontaktteil,
der achsparallel geschlitzt und nach außen federnd ausgebildet ist, radial nach außen
vorstehende Kontaktsegmente aufweist, die mit der nach innen weisenden Oberfläche
des zweiten Außenleiters des zweiten Kontaktteils zusammenwirken. Die mit den Kontaktsegmenten
versehenen Federzungen liegen dabei gleichzeitig aber auch in Axialrichtung mit ihrem
vorlaufenden Stirnende an einer entsprechenden Ringschulter des Außenleiters des zweiten
Kontaktteils an, so dass über diesen axialen Anschlag nicht nur die axialen Verpresskräfte
voreingestellt, sondern auch der HF-Signalweg festgelegt ist. Denn der HF-Signalweg
breitet sich stets auf den innen liegenden (und vom Innenraum nicht abgeschirmt liegenden)
Oberflächen der zu kontaktierenden Außenleitern aus, so dass hier der HF-Signalweg
nur über den axialen Anschlag zwischen den beiden zu kontaktierenden Außenleiterabschnitten
erfolgt und die nach außen radial vorstehenden Kontaktsegmente in Form von ringförmigen
Kontaktwülsten für den HF-Signalweg ohne Relevanz sind.
[0020] Demgegenüber sind die im Stand der Technik notwendigen hohen Anzugs-Drehmomente für
den Stirnkontakt zwischen dem Außenleiter des buchsenförmigen Steckverbinders und
dem Außenleiter des stiftförmigen Steckverbinders nicht mehr notwendig, da nunmehr
die elektrische Kontaktierung nicht axial (die axiale mechanische Anschlagsbegrenzung
zwischen den beiden zu kuppelnden Steckverbindern), sondern davon getrennt radial
über Kontakte erfolgt, insbesondere über Federkontakte.
[0021] Weiterhin hat die Erfindung folgende Vorteile:
- Selbst bei Durchführung von Messungen (wenn also die Überwurfmutter nicht maximal
angezogen ist) lässt sich der Nachweis für elektrische Funktion der Außenleiterkontaktierung
allein dadurch bejahen und annehmen, dass die Kontaktierung des Innenleiters gegeben
ist. Aufgrund des größeren Durchmessers am Außenleiter sind dabei sogar geringere
Ströme vorhanden, so dass die Kontaktierung auch deshalb weniger kritisch ist.
- Der mechanische Anschlag für die Einbringung des Drehmoments (und für die oben erwähnte
Dichtung zwischen den beiden zu kuppelnden Steckverbindern) erfolgt erfindungsgemäß
beispielsweise bei dem Steckverbinder mit buchsenförmigen Innenleiter-Kontakt außerhalb
des Hochfrequenz-Signalpfades. Dazu ist in dem Steckverbinder mit Buchsen-Kontakt
eine in der Regel ringförmige Nut zwischen dem Außenleitergewinde und den Außenleiter-Federkontakten
vorgesehen, wobei die in Axialrichtung verlaufende mechanische Tiefe dieser Nut bevorzugt
so gewählt ist, dass für einen betreffenden, damit zusammenwirkenden Steckverbinder
beispielsweise mit Stift-Kontakt ein definierter axialer Anschlag zwischen den beiden
zusammensteckbaren Steckverbindern vorgegeben ist, bis der eine Steckverbinder in
den anderen Steckverbinder maximal eingesteckt werden kann. Dies lässt sich bei unterschiedlichsten
Steckertypen realisieren, insbesondere auch bei den eingangs genannten 7-16 (DIN)
Steckverbindern gemäß der IEC-Norm EN 60 169-4. Nur der Vollständigkeit halber wird
angemerkt, dass ein Teil des aufgebrachten Drehmoments nicht nur zwischen den beiden
Anschlägen der gekuppelten Steckverbinder wirkt, sondern ein Teil dieses Drehmoments
zusätzlich auf die zwischen den beiden gekuppelten Steckverbindern vorgesehene Dichtung
einwirkt.
- Alternativ dazu kann auch ein Isolierelement zwischen den erwähnten Außenleiter-Federkontakten
und einem Außenleiteranschlag an dem Steckverbinder verwendet werden, der mit einem
Buchsen-Außenleiter versehen ist. Selbst in diesem Fall wird die maximale axiale Anpresskraft
zwischen den beiden zusammenwirkenden Außenleitern über die erwähnten Außenleiter-Federelemente
wirksam, allerdings über eine am Ende der Außenleiter-Federelemente vorgesehene Isolierung,
die zwischen den beiden zusammenwirkenden Außenleitern der beiden gekuppelten Steckverbinder
wirkt. In Abweichung zum Stand der Technik ist somit an dieser Stelle keine elektrisch-galvanische
Verbindung zwischen dem Stirnkontakt des außenliegenden Buchsen-Außenleiters und dem
darin eingreifenden und damit innenliegenden Stecker-Außenleiter der beiden zusammenwirkenden
Steckverbinder gegeben. Getrennt davon erfolgt der Signalweg wiederum radial über
die Federkontakte des Außenleiters des einen Steckverbinders zu dem Außenleiterring
des anderen Steckverbinders. Es wird also kein galvanischer Außenleiter-Stirnkontakt
zwischen den beiden zusammenwirkenden Steckverbinder erzeugt. Dabei kann die Isolierung
so gestaltet sein, dass beim Anziehen des Steckers die Federkontaktwirkung der Federkontakte
sogar noch verstärkt wird (Prinzip Stopfbuchse).
- Relaxationen des Werkstoffs (z.B. bei Kunststoff oder Composit) haben keinen Einfluss
auf die elektrischen Kontakte, z.B. die Intermodulation.
- Der erfindungsgemäße Steckverbinder mit innenliegendem steckerförmigen Außenleiter
kann mit herkömmlichen, damit zusammenwirkenden Steckverbindern eingesetzt werden,
die mit einem entsprechenden außenliegenden, buchsenförmigen Außenleiter versehen
sind. Ebenso kann ein erfindungsgemäßer Steckverbinder mit außenliegendem Buchsen-Außenleiter
mit einem herkömmlichen, damit zusammenwirkenden Steckverbinder eingesetzt werden,
der mit einem entsprechenden innenliegenden Stecker-Außenleiter versehen ist. Insoweit
ist der jeweilige erfindungsgemäße Steckverbinder steckkompatibel. D.h., es muss selbst
bei Verwendung eines erfindungsgemäßen Steckverbinders das damit zusammenwirkende
Gegenstück nicht verändert werden, sondern es können genormte Steckverbinder zum Einsatz
kommen, die mit dem erfindungsgemäßen Steckverbinder zusammenwirken können. Dies gilt
für die unterschiedlichsten Buchsen- und Steckertypen, insbesondere auch für 7-16
(DIN) Steckverbinder nach der IEC-Norm EN 60 169-4. Insoweit gibt es also keine Einschränkung
in der Funktion. Mit anderen Worten können auch handelsübliche oder genormte Steckverbinder
eines jeweils in Rede stehenden Steckverbindertyps einschließlich handelsüblicher
bzw. genormter 7/16 (DIN) Steckverbinder nach der IEC-Norm EN 60 169-4 verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Prinzip kann also auch bei allen anderen Verbinderfamilien, beispielsweise
N-Verbindern, EIA-Verbindern etc. angewendet werden.
- Elektrische Prüfungen (beispielsweise VSWR-Prüfungen - oder IM-Prüfungen)-können ohne
ein Anschrauben einer Überwurfmutter durchgeführt werden, da kein axialer Stirnkontakt
zwischen den Außenleitern notwendig ist.
- Der Federkontaktring dabei kann so gestaltet werden, dass er das Außenleitergewinde
in Axialrichtung betrachtet nicht überragt, also in Axialrichtung nicht über das offene.
Ende des Außenleitergewindes übersteht, sondern auf gleicher Höhe endet oder bevorzugt
vor dem Rand des Außenleitergewindes bereits endet. Somit kann ein derartiger Kontakt
auch ohne Schutzkappe aufgesetzt werden, so dass der empfindliche Außenleiter bzw.
Außenleiterkontakt mechanisch geschützt ist.
[0022] Mit anderen Worten ist die Erfindung auf Steckverbinder oder (gekuppelte) Steckverbindersätze
anwendbar, von denen der jeweils eine Steckverbinder einen Buchsen-Außenleiter-Kontakt
(bei dem die Kontaktgabe an der inneren Oberfläche des Kontaktteils erfolgt) und der
andere Steckverbinder einen Stift-Außenleiter-Kontakt (bei welchem die elektrische
Kontaktgabe an der äußeren Oberfläche des Kontaktteils erfolgt) umfasst. Wenn insoweit
von einem stiftförmigen Kontakt oder Stift-Außenleiter-Kontakt gesprochen wird, heißt
dies, dass bezogen auf den Außenleiter der stiftförmige Kontakt hülsenförmig oder
hülsenähnlich gestaltet ist, da im Inneren davon nochmals die erwähnte Innenleiter-Kontaktierung
zwischen den beiden Steckverbindern vorgesehen ist. Die Erfindung kann dabei auf StiftKontakte
oder Buchsen-Kontakte (freie Steckverbinder, Steckverbinder zu Kabeln, feste Steckverbinder
etc.) angewandt werden. Bei den Steckverbinderarten kann es sich dabei um die erwähnten
Stecker oder Kuppler bzw. Buchsen handeln. Insbesondere kann die Erfindung auch angewandte
werden bei Zwischen- oder Übergangsverbindern.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1:
- einen schematischen axialen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Verbinder mit einer
erfindungsgemäßen Buchse;
- Figur 2:
- eine zu Figur 1 vergleichbare Darstellung hinsichtlich eines leicht abgewandelten
Ausführungsbeispiels;
- Figur 2a:
- eine Abwicklung des Außenleiters des Kupplers in einem zu Figur 2 abgewandelten Ausführungsbeispiel;
- Figur 3:
- ein zu Figur 1 abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei welchem der elektrisch leitfähige
Außenleiter der Buchse von einem mit einem Außengewinde versehenen Buchsengehäuse
aus Kunststoffmaterial umgeben ist;
- Figur 4:
- ein zu Figur 1 leicht abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit in Axialrichtung verkürzt
ausgebildetem Buchsen-Außenleiter-Kontaktabschnitt;
- Figur 4a:
- ein zu Figur 4 leicht abgewandeltes Ausführungsbeispiel zur Verdeutlichung des HF-Signalweges
auf den Innenwandungen der Außenleiter sowie der radialen Kontaktierungseinrichtung;
- Figur 5:
- ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten und
abgewandelten Stecker sowie einer erfindungsgemäß ausgebildeten bzw. abgewandelten
Buchse;
- Figur 6:
- ein Ausführungsbeispiel, bei welchem eine erfindungsgemäße Steckerverbindung als Anschluss-Verbindung
mit einer Axialausgleichseinrichtung zwischen zwei elektrisch/elektronischen Geräten
verwendbar ist, insbesondere zwischen einem Antennengehäuse und einem elektrischen
Gerät für einen TMA-Verstärker; und
- Figur 7:
- eine zu Figur 1 vergleichbare schematische Axialschnittdarstellung durch einen Verbinder
gemäß einem intern vorbekannten Stand der Technik.
[0024] Zunächst soll anhand von Figur 7 ein gekuppelter Steckverbindersatz nach einem internen
Stand der Technik mit zwei ineinander gesteckten Steckverbindern gezeigt und beschrieben
werden, wobei es sich in dem einen Fall um einen Steckverbinder mit Stift-Kontakt
für die Innenleiter-Kontaktierung und zum anderen um einen Steckverbinder mit Buchsen-Kontakt
für die Innenleiter-Kontaktierung handelt. Insoweit wird der erste Typ nachfolgend
auch kurz als Stecker und der damit zusammenwirkende weitere Steckverbinder als Kuppler
bezeichnet, unabhängig davon, ob es sich um bewegliche Steckverbinder oder um feste
Steckverbinder, also um fest eingebaute Steckverbinder handelt, die üblicherweise
auch als Gehäuse-Steckverbinder bezeichnet werden und an einem Gehäuse oder in einem
Gerät eingebaut sind. Dabei wird schon an dieser Stelle angemerkt, dass unabhängig
von der Ausführung des Steckverbinders mit einem Stift- oder einem Buchsen-Kontakt
für den Innenleiter das gleiche Prinzip auch für den Außenleiter gilt, d.h. ein Steckverbinder
entweder einen Buchsen-Außenleiter (bei welchem die elektrische Kontaktgabe an der
inneren Oberfläche des Außenleiters erfolgt) oder einen Stecker-Außenleiter (bei dem
die elektrische Kontaktgabe an der äußeren Oberfläche des Stecker-Außenleiters erfolgt)
umfasst, wobei im letztgenannten Fall der Stecker-Außenleiter hohlzylinderförmig oder
zumindest in der Regel hohlzylinderähnlich gestaltet ist. Aus Codierungsgründen ist
häufig der Steckverbinder, der einen stiftförmigen Innenleiter-Kontakt aufweist, mit
einem buchsenförmigen Außenleiter-Kontakt versehen, wohingegen der Steckverbinder
mit buchsenförmigen Innenleiter-Kontakt mit einem steckerförmigen Außenleiter-Kontakt
ausgestattet ist, also die Kontaktfläche in diesem Falle die Außenleiter-Kontaktierung
an der äußeren Oberfläche dieses hohlzylinderförmigen Außenleiters liegt.
[0025] Der in Figur 7 gezeigte gekuppelte Steckverbindersatz umfasst also zwei ineinander
gesteckte Steckverbinder, von denen der eine nachfolgend auch als Kuppler (Buchse)
100 und der andere auch als Stecker 200 bezeichnet werden, die längs einer Axialachse
300 anschlagsbegrenzt ineinander gesteckt sind. Sowohl der Stecker als der Kuppler
können bewegliche Teile sein. Einer von beiden kann auch fest eingebaut sein. Möglich
ist aber auch, dass beide fest eingebaut sind und zwei Geräte mit fest eingebauten
Steckverbindern elektrisch kontaktiert werden können, gegebenenfalls auch unter Zwischenschaltung
eines Zwischen- oder Übergangsverbinders.
[0026] Der teilweise als Kuppler 100 bezeichnete Steckverbinder 100 umfasst dazu einen buchsenförmigen
Innenleiter 101, der einen buchsenförmigen Innenleiter-Federkorb 103 umfasst. Dieser
buchsenförmige Innenleiter-Federkorb 103 weist mehrere in Umfangsrichtung in der Regel
axial verlaufende Trennschnitte 105 auf, die sich vom offenen Ende des Innenleiters
101 über einen gewissen Axialweg erstrecken, wodurch einzelne in der Innenleiterbuchse
101 vorhandene Innenleiter-Kontaktfedern 107 gebildet sind.
[0027] Dieser Buchsen-Innenleiter 101 wird über einen im freien Innenleiter-Federkorb 103
versetzt liegenden Buchsen-Isolator oder Buchsen-Isolatorring 109 gehalten, und dadurch
elektrisch-galvanisch vom Buchsen-Außenleiter 113 getrennt. Der erwähnte Buchsen-Isolatorring
109 wird nachfolgend teilweise auch als buchsenseitige Zentrierscheibe 109 bezeichnet.
Abweichend davon kann auch die Kabelzentrierung eines an dem Steckverbinder angeschlossenen
Kabels als Halter für die Zentrierung des Innenleiters verwendet werden.
[0028] Der Kuppler-Außenleiter 113 umgibt den Kuppler-Innenleiter 101. Der Kuppler-Außenleiter
113 ist dabei nach Art eines Kuppler-Außenleitergehäuses 115 gestaltet und weist in
einer axialen Teillänge an seinem Außenumfang ein Außengewinde 117 auf.
[0029] Ferner ist in dem Kuppler-Außenleiter 113 von seiner in Figur 7 nach unten weisenden
Kontaktierungs- und Steckseite ausgehend eine ringförmige Außenleiter-Nut 119 eingebracht,
wodurch ein Kuppler-Außenleitergewinde-Körper 118 von dem Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 in einer axialen Teillänge des Kupplers getrennt ist. Der Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 und der Kuppler-Außenleitergewinde-Körper 118 mit dem Außenleitergewinde 117 sind
im gewählten Ausführungsbeispiel ein einteiliges, elektrisch leitfähiges Bauteil,
welches das Kuppler-Außenleiter-Gehäuse 115 bildet.
[0030] Im gezeigten Beispiel überragt die Stirnebene 123 an dem Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 die Stirnebene 125 an dem Kuppler-Außenleiter-Gewindeabschnitt 117.
[0031] Ein so gebildeter Kuppler 100 ist in Axialrichtung 300 mit dem erwähnten Stecker
200 ineinander steckbar. Der Kuppler 100 weist somit auf der dem Kuppler zugewandt
liegenden Seite ebenfalls eine Anschluss- oder Steckseite auf, über die die beiden
Steckverbinder einmal in Form des Kupplers 100 und in Form des Steckers 200 ineinander
gesteckt werden können.
[0032] Der Stecker 200 umfasst dabei einen Stecker-Innenleiter 201, der stecker- oder stiftförmig
gestaltet ist und im kontaktierten Zustand in den Kuppler-Innenleiter-Federkorb 113
eingreift, wobei durch die Kontaktierung der Innenleiterkontaktfern 107 des Kupplers
mit dem Außenumfang des Stecker-Innenleiters 201 die elektrisch-galvanische Kontaktierung
zwischen dem Innenleiter der Buchse und dem Innenleiter des Steckers herbeigeführt
werden kann. Die axiale Überdeckung zwischen dem Innenleiter-Federkorb 113 der Buchse
und dem stift- oder steckerförmigen Innenleiter 201 des Steckers ist in ausreichendem
Maß vorgesehen.
[0033] Dieser Stecker-Innenleiter 201 ist von einem Stecker-Außenleiter 213 umgeben, wobei
der Stecker-Innenleiter 201 ähnlich wie bei dem Kuppler über einen Stecker-Isolator,
einen Stecker-Isolatorring 209 oder eine sogenannte steckerseitige Zentrierscheibe
209 gehalten und davon elektrisch-galvanisch getrennt ist, wobei die Zentrierscheibe
aus einem geeigneten (beliebigen) Material bestehen kann, beispielsweise aus Kunststoff.
Auch in diesem Falle kann auf den Isolator 209 verzichtet werden, wenn die Kabelisolierung
als Halter für die Zentrierung des Innenleiters verwendet wird.
[0034] Der Stecker-Außenleiter 213 weist einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung
oder Ringvorsprung 215 auf, der in Axialrichtung dem Kuppler 100 zugewandt liegend
im gezeigten Ausführungsbeispiel eine ringförmige Anschlagsschulter 217 bildet.
[0035] Ebenso ist an dem Stecker-Außenleiter 213 ein radial nach außen vorstehender Vorsprung
oder Ringvorsprung 219 vorgesehen, worüber in Axialrichtung dem Kuppler 100 zugewandt
liegend ebenfalls eine außen liegende, im gezeigten Ausführungsbeispiel ringförmige
Schulter 221 gebildet ist.
[0036] Ferner ist eine Überwurfmutter 223 vorgesehen, die nach Art einer Überwurfkappe oder
dergleichen gebildet ist, die mit einem stirnseitigen Ansatz 223a versehen ist, worüber
der Stecker mit seinem Außenleiter, beispielsweise über den nach außen überstehenden
Vorsprung 219, mitgenommen werden kann, wenn nämlich die Überwurfmutter 223 mit ihrem
Innengewinde 227 auf das Außengewinde 117 an dem Kuppler-Außenleitergehäuse 115 aufgedreht
wird. Die erwähnte Überwurfmutter 223 kann aber auch an dem anderen Steckverbinder,
d.h. an dem Kuppler 100 vorgesehen sein.
[0037] Zur Herstellung einer mechanisch ausreichend festen Verbindung müssen entsprechend
hohe Drehmomente auf die Überwurfmutter 223 eingeleitet werden, bis der Stecker und
der Kuppler an ihrer in Axialrichtung wirkenden Anschlagsbegrenzung mit ausreichend
hohen Axialdrücken gegeneinander verspannt sind, wodurch die maximale Ineinandersteckbewegung
(Einstecktiefe) begrenzt ist. Beim Festdrehen der Überwurfmutter 223 läuft nämlich
die Stirnseite 123 des ringförmigen Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes
121 auf der Anschlagsschulter 217 des Steckers 200 auf und erzeugt hier die durch
das Drehmoment eingeleiteten maximalen axialen Verspannkräfte zwischen dem Außenleiter
des Kupplers 100 und des Steckers 200. Gleichzeitig wird hier zwischen der Stirnseite
123 des Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes 121 und der elektrisch leitfähigen
Anschlagsschulter 217 des Steckers 200 der elektrische Signalpfad festgelegt.
[0038] Dabei ist aus den Zeichnungen auch zu ersehen, dass der hohlzylinderförmige Stecker-Außenleiter
213 ansonsten kontaktfrei in die ring- oder hohlzylinderförmige Außenleiternut 119
der Buchse 100 eingreift. Wie aus Figur 7 zu ersehen ist, kommt bei ineinander gestecktem
Kuppler und Stecker bei vollem axialen Drehmoment die in Steckrichtung vorlaufende
ringförmige Stirnseite 131 des Außenleiters 121 in einem Abstand 11 gegenüber dem
Nutboden 119a der hohlzylinderförmigen Kuppler-Außenleiternut 119 zu liegen, so dass
die vollen Kontaktierungskräfte zwischen Kuppler und Stecker nur zwischen der Stirnseite
123 der Buchse und der Anschlagsschulter 217 des Steckers wirken.
[0039] Zwischen der außen liegenden Stirnseite 125 auf der dem Stecker zugewandt liegenden
Begrenzungsseite des Kuppler-Außenleitergehäuses 115 und der Anschlagschulter 221
des radial nach außen vorstehenden Vorsprungs 219 ist eine zusätzliche Dichtung 220,
insbesondere eine Ringdichtung oder ein O-Ring eingesetzt, die zwischen der Stirnseite
125 des Kuppler-Außenleitergehäuses 115 und dem außen liegenden ringförmigen Vorsprungs
219 des Steckers verpresst wird, um die gewünschte Dichtigkeit des Verbinders gegenüber
Umwelteinflüssen zu gewährleisten.
[0040] Anhand von Figur 1 wird nunmehr eine erste Variante der erfindungsgemäßen Lösung
beschrieben und gezeigt.
[0041] Die erfindungsgemäße Lösung gemäß axialer Schnittdarstellung nach Figur 1 unterscheidet
sich von der Lösung nach Figur 7 dadurch, dass nunmehr eine axiale Anschlagsbegrenzung
zwischen Stecker und Kuppler dadurch hergestellt ist, dass der Stecker-Außenleiter
213 (der nachfolgend teilweise auch als außenliegender Stecker-Außenleiter 213 bezeichnet
wird) nicht mit dem ringförmigen Stirnabschnitt 123 des kupplerseitigen Kontaktierungsabschnittes
121 axial verpresst wird, sondern mit einem anderen Abschnitt des Kuppler-Außenleiters
113. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine axiale Anschlagsbegrenzung zwischen
Stecker und Kuppler dadurch gewährleistet, dass die zum Außenleiter 213 des Steckers
200 gehörende ringförmige Stirnseite 231, die in die ringförmige Außenleiternut 119
des Kuppler-Außenleiters 113 eintaucht, am Nutboden 119a dieser Außenleiternut 119
axial anschlägt, so dass bei Festdrehen der Überwurfmutter 223 durch die Einleitung
entsprechender Drehmomente auf die Überwurfmutter hier die maximalen axialen Verpresskräfte
zwischen Kuppler und Stecker erzeugt werden.
[0042] Abweichend vom Stand der Technik ist aber nunmehr von der mechanisch wirkenden axialen
Anschlagsbegrenzung getrennt ein radial verlaufender Signalweg vorgesehen, wozu beispielsweise
der Kuppler 100 mit einem Buchsen-Außenleiter--Kontakt (oder buchsenförmig wirkenden
Kontakt) und der damit zusammenwirkende Stecker 200 mit einem Stift-Außenleiter-Kontakt
(also zumindest einem stift- oder hülsenförmigen Außenleiter-Kontakt) vorgesehen,
worüber der erwähnte radiale Signalweg erzeugbar ist. Mit anderen Worten verläuft
also der elektrische Signalweg über den ring- oder hohlzylinderförmigen (Stift-)Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121, der innerhalb des hülsen- oder zylinderförmigen Stecker-Außenleiters 213 (Buchsen-Außenleiter-Kontakt)
liegt und von diesem umgeben ist, wobei der Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 mit einem radial nach außen vorstehenden Kontaktierungsbereich 121a versehen ist.
Dieser Kontaktierungsbereich 121a liegt bevorzugt zumindest in der Nähe des freien
Endes des Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes 121, also zumindest in der
Nähe oder benachbart zur Stirnseite 123, die den Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 in Richtung Stecker 200 begrenzt. Die Kontaktierungsbereiche 121a sind dabei in
Form von radial nach außen vorstehenden Erhebungen ausgestaltet, die die benachbarten,
radial nach außen weisenden Oberflächenabschnitte des Außenleiter 113, d.h. Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitte
121 überragen.
[0043] Auch hier ist der Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt 121 in einer bevorzugten
Variante durch eine Vielzahl von in Umfangsrichtung des Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes
121 versetzt zueinander liegenden und bevorzugt in Axialrichtung verlaufenden Trennschlitzen
121b in eine Vielzahl von in Umfangsrichtung versetzt liegenden Außenleiter-Federzungen
121c gegliedert, die unter Vorspannung an der zylinderförmigen Innenwandung 213a des
Stecker-Außenleiters 213 angepresst gehalten werden (wobei dieses Prinzip mit einer
weiteren Abhandlung nachfolgend auch noch anhand von Figur 2a näher gezeigt und beschrieben
ist). Der an den Außenleiter-Feder- oder Kontaktzungen 121c jeweils ausgebildete Kontaktierungsbereich
121a ist in Form von radial vorstehenden Erhebungen gebildet, ohne auf diese Ausführungsbeispiel
beschränkt zu sein.
[0044] In diesem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ist dann letztlich zwischen der Stirnfläche
123 an dem Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt 121 und der entsprechenden Ringschulter
217 an dem Stecker-Außenleiter 213 ein Abstandsraum 11' gebildet, so dass hier in
Abweichung zum Stand der Technik kein Signalweg zwischen den beiden gekuppelten Steckverbindern
100, 200, also kein galvanischer Kontakt zwischen dem Kuppler 100 und dem Stecker
200 gegeben ist.
[0045] Da der Strom an dem Kuppler-Außenleiter 113 nur auf der Innenwandung 113a entlang
fließt, hat dies auch zur Folge, dass für die Signalübertragung nur die Vorspannkräfte
zwischen den Kuppler-Außenleiter-Kontaktzungen 121c und der Innenwandung 213a des
Stecker-Außenleiters 213 entscheidend sind und nicht mehr die axialen Anpresskräfte
zwischen den beiden in Axialrichtung wirkenden mechanischen Anschlägen, die durch
den Nutboden 119a des Kuppler-Außenleiters 113 und der Stirnseite 231 des Stecker-Außenleiters
213 gebildet sind.
[0046] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 unterscheidet sich vom dem nach Figur 1 dadurch,
dass in dem Abstandsraum 11' zwischen der Stirnseite 125 der Kuppler-Außenleiter-Kontaktzunge
121c und der entsprechenden innen liegenden ringförmigen Anschlagsschulter 217 noch
ein Isolator 233 vorgesehen ist, so dass der elektrische Signalweg, wie im Ausführungsbeispiel
nach Figur 1, zwischen den innenliegenden Kuppler-Außenleiter-Kontaktzungen 121c und
dem außenliegenden, also die Kuppler-Außenleiter-Kontaktzungen umgebenden Stecker-Außenleiter
213 in Radialrichtung erfolgt und in Axialrichtung nur der mechanische Anpressdruck,
der durch die Überwurfmutter 223 eingeleitet wird, wirken kann. In diesem Fall könnte
sogar darauf verzichtet werden, dass die stirnseitige Begrenzung des Stecker-Außenleiters
213 an dem Nutboden 119a anschlägt. Die Toleranzen können auch so gewählt werden,
dass an beiden Stellen eine axiale Verspannung erzeugt wird. Damit der Isolatorring
233 an der vorlaufenden Anschluss- oder Steckseite sitzt, ist er neben seinem ringförmigen
Abschnitt 233a (der in der Regel senkrecht zur Axialrichtung 300 ausgerichtet ist)
innenliegend noch mit einem zylinderförmigen Ansatz 233b ausgestattet (Figur 2), so
dass der so gebildete Isolator 233 bei entsprechender Dimensionierung auf das Ende
des Kuppler-Außenleiters bzw. die Federzunge 121c aufgesteckt werden kann und dort
bereits vor dem Zusammenstecken mit einem Stecker gehalten ist.
[0047] Dabei kann der Isolator 233 sowie die Stirnseite der Kontaktzungen 121c des Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnittes
121 so gebildet und/oder geformt sein, dass bei Einleiten des Drehmomentes über die
Überwurfmutter 223 durch die eingeleiteten Axialkräfte zwischen der Ringschulter 217
und dem beispielsweise ringförmigen Isolator 233 Kräfte auf die Stirnseite 123 an
den Kontaktzungen 121c eingeleitet werden, die zur Erhöhung der nach außen gerichteten
Radialkräfte an den Kontaktzungen 121c beitragen und dadurch die Kontaktabschnitte
121a an den Kontaktzungen 121c noch stärker in Radialrichtung an die Innenwandung
213a des Außenleiters 213 des Steckers 200 anpressen und dadurch den elektrischen
Signalweg gegebenenfalls noch verbessern.
[0048] Der erwähnte Isolator oder Isolatorring 233 ist bevorzugt dauerhaft in diesem Ausführungsbeispiel
mit dem Kuppler 100 verbunden (wie geschildert dadurch, dass der zylinderförmige Ansatz
233a an die Innenwandung des Stecker-Außenleiters 213 im Klemmsitz eingefügt ist),
so dass ein derartiger Kuppler gemäß Figur 2 sowie ein Kuppler nach Figur 1 auch mit
einem herkömmlichen Stecker eines entsprechenden Steckverbinders gesetzt werden kann,
da der Stecker 200 in dem Ausführungsbeispiel nach Figur 7 unverändert geblieben ist
und auch bei der Variante nach Figur 1 und 2 ein herkömmlicher Stecker mit dem erfindungsgemäßen
Kuppler eingesetzt werden kann.
[0049] Nachfolgend wird auf eine Abwandlung zu Figur 2 eingegangen.
[0050] Grundsätzlich zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2a ist ein Aufbau zwischen den
beiden gekuppelten Steckverbinder 100, 200 gezeigt, der jenem nach Figur 2 weitgehend
entspricht. Dazu ist in Figur 2a eine Abwicklung des sich eher hohlzylinderförmigen
Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes 121 gezeigt, der die erwähnten Außenleiter-Feder-
oder Kontaktzungen 121c umfasst, die durch Trennschlitze 121b voneinander getrennt
sind. In diesem Ausführungsbeispiel sind aber nicht nur Kontaktzungen 121c nebeneinander
liegend vorgesehen, sondern in diesem gezeigten Ausführungsbeispiel ist abwechselnd
(dies kann aber auch anders gelöst werden) neben einer Außenleiter-Feder- oder Kontaktzunge
121c ein Außenleiterabstütz-Abschnitt 121d vorgesehen, der in Einsteckrichtung, also
in Axialrichtung die Kontakt- oder Federzungen 121c überragen. Abweichend davon, dass
zwischen zumindest zwei Federzungen 121c jeweils ein axial weit hervorragender Außenleiterabschnitt
121d vorgesehen ist, kann auch genügen, dass insgesamt nur ein oder zwei, also weniger
oder sogar mehr Außenleiter-Abstützabschnitte 121d vorgesehen sind als Außenleiter-Federzungen
121c.
[0051] Ferner ist auch in diesem Ausführungsbeispiel ein Isolierkörper, beispielsweise in
Form eines Isolierringes 233 vorgesehen, der zwischen den nach unten weisenden Stirnseiten
123 des Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnittes 121 und der entsprechenden ringförmigen
Anschlagschulter 217 des Stecker-Außenleiters 213 vorgesehen ist, beispielsweise durch
entsprechende Ausgestaltung auch zumindest reibschlussmäßig an den in Axialrichtung
überstehenden Außenleiter Abstütz-Abschnitten 121d gehalten ist. Bei festgedrehter
Überwurfmutter laufen somit die vorlaufenden Stirnseiten 123 des Kuppler-Außenleiter-Kontaktierungsabschnittes
121 an der Zwischenschaltung des erwähnten Isolators 233 an dem entsprechenden Stecker-Außenleiter-Anschlag
217 auf, so dass hier entsprechende, über die Überwurfmutter eingeleitete axiale Verpresskräfte
wirken. Auch hierdurch wird die in Axialrichtung wirkende Verspannung zwischen den
beiden Außenleitern der Steckverbinder 100 und 200 von dem radial verlaufenden Signalweg
über die erwähnten Kontaktabschnitte 121a der Kontaktzungen 121c getrennt. Mit anderen
Worten verläuft der Hochfrequenz-Signalweg stets über die dem Innenraum I zugewandt
liegenden leitenden Oberflächen (wobei der Innenraum I jener ist, in dem auch die
Innenleiter 101 und 201 der Steckverbinder vorhanden sind). Mit anderen Worten erfolgt
also die elektrische Verbindung auf dem HF-Signalpfad von der mit dem Innenraum I
in Verbindung stehenden Innenwandungen 113a über die an den Innenraum I angrenzende
Oberfläche der Innenwandung der radial verlaufenden Kontaktierungseinrichtung und
von dort zur Innenwandung 213a des nächsten Steckverbinders 200, von wo aus der HF-Signalpfag
dann z.B. zu einem an den Steckverbinder 200 anschließbaren Außenleiter eines Koaxialkabels
weiter verläuft. Der zwischen dem Nutboden 119a des Außenleiters 113 und der ringförmigen
Stirnseite 231 des weiteren Außenleiters 213 wirksame axiale Anschlag liegt somit
zum Innenraum I entfernt und/oder abgeschirmt, also davon getrennt. Mit anderen Worten
führt der nur über die an den Innenraum I angrenzenden elektrisch leitfähigen Oberflächen
sich ausbreitende HF-Signalpfad nicht über den axialen Anschlag, so dass dieser axiale
Anschlag somit von dem HF-Signalweg getrennt ist.
[0052] Anhand von Figur 3 ist gezeigt, dass das Kuppler-Gehäuse 115 in Radialrichtung zweigeteilt
sein kann und einen leitfähigen Kuppler-Außenleiter 113 aufweist, der innen liegend
angeordnet und in diesem Falle von einem diesen Kuppler-Außenleiter 113 umgebenden
Kuppler-Außenleiter-Gehäuse 115 umgeben ist, welches beispielsweise aus einem Isolator,
insbesondere in Form eines Kunststoffes bestehen kann. Aber auch jeder andere beliebige
Werkstoff kann verwendet werden, beispielsweise auch Aluminium etc..
[0053] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist das aus elektrisch nicht leitfähigem
Material bestehende Kuppler-Außenleiter-Gehäuse 115 so geformt, dass hierüber auch
der Nutboden 119a und der Außengewinde-Gehäuseabschnitt 118 gebildet ist, und zwar
mit der in Richtung Stecker weisenden ringförmigen Stirnseitenbegrenzung 125, so dass
zwischen dem aus Kunststoff gebildeten Kupplergehäuse und der Ringschulter 221 die
erwähnte Dichtung 220 angeordnet ist, auf welche entsprechende Verpresskräfte wirken.
Die nach innen liegende Begrenzungsfläche der nutförmigen Vertiefung 119 wird in diesem
Fall durch den Kuppler-Außenleiter 113 mit dem Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt
121 gebildet, der - wie beschrieben - bevorzugt in in Axialrichtung verlaufende Kontaktfinger
gegliedert ist, die mit nach außen wirkenden Vorspannkräften am Außenleiter des Steckers
anliegen.
[0054] Nachfolgend wird auf ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4
Bezug genommen, welches sich von demjenigen nach Figur 2 dadurch unterscheidet, dass
der Kuppleraußenleiter-Kontaktabschnitt 121 stärker verkürzt ist und sich in Axialrichtung
nur über eine Teillänge des Kuppler-Außenleiter-Gewindekörpers 118 und/oder des Stecker-Außenleiters
213 erstreckt, insbesondere bezogen auf den radial nach innen vorstehenden Vorsprung
215.
[0055] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 beträgt die axiale Länge des Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnittes
121 und der Abstand der Kontaktleiterzungen 121c vom Nutboden 121a aus betrachtet
etwa 70% bis 98%, vorzugsweise 90% bis 95% der axialen Länge der über die Anschlagsschulter
217 axial überstehenden Axiallänge des Stecker-Außenleiters.
[0056] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 ist nunmehr der Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt
121 in Axialrichtung betrachtet sehr stark verkürzt, so dass der Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt
121 mit den Kontaktzungen 121c in der Nähe des Nutbodens 119a zu liegen kommt. Mit
anderen Worten kann festgehalten werden, dass sich der Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt
121 in seiner Axialerstreckung problemlos in einem Bereich zwischen 1% oder 5% bis
95% oder sogar 99% mit dem Stecker-Außenleiter 213 überdecken kann, also mit dem Stecker-Außenleiter
213 im Bereich zwischen seiner anschluss- oder steckerseitigen, ringförmigen Stirnseite
231 und seiner nach innen vorstehenden Ringschulter 217 am Vorsprung 215. Dimensionsmäßige
Einschränkungen bestehen insoweit hierbei nicht.
[0057] Dabei sind die Kontaktzungen 121c bevorzugt im Endbereich des Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnittes
121 vorgesehen, können aber auch versetzt zu dieser Stirnebene 123 vorgesehen sein.
[0058] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4a entspricht im Wesentlichen jenem von Figur
4, wobei (was nicht notwendig ist) der entsprechende Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt
121 in Axialrichtung noch verlängert ausgebildet ist, dort völlig frei in Axialrichtung
vorsteht und an sich keine Funktion erfüllt. Die eigentliche in Radialrichtung wirkende
Kontaktierungseinrichtung verläuft ebenfalls wieder über die radial vorstehenden Kontaktierungsbereiche
121a, wie anhand der vorausgegangenen Ausführungsbeispielen erläutert.
[0059] Dabei ist in Figur 4a strichpunktiert der auf den Innenwandungen 113a bzw. 213a der
zu verbindenden Kuppler verlaufende Hochfrequenz-Signalpfad HF-S eingezeichnet. Mit
anderen Worten läuft dieser Hochfrequenz-Signalpfad - wie bereits mehrfach erwähnt
- immer nur auf den an den Innenraum I angrenzenden Innen- bzw. Oberflächen der elektrisch
leitfähigen Teile (wobei der Innenraum I innerhalb der Außenleiter jener Bereich ist,
in dem auch die Innenleiter 101, 201 verlaufen). Anhand des über die radiale Kontaktierungseinrichtung
mit ihrem Kontaktierungsbereich 121a vorstehenden (an sich keine Funktion erfüllenden)
Kontaktierungsabschnitts 121 lässt sich jedoch verdeutlichen, wie dieser HF-Signalpfad
stets auf den Innenwandungen der Außenleiter bzw. der radialen Kontaktierungseinrichtung
verläuft, die an den Innenraum I angrenzen. Mit anderen Worten läuft also dieser HF-Signalpfad
an dem axialen Anschlag vorbei, der von den Innenwandungen (also Oberflächen) der
Außenleiter und der radialen Kontaktierungseinrichtung getrennt (und damit abgeschirmt)
liegt. Dies gilt beispielsweise eben auch für das Ausführungsbeispiel nach den Figuren
1, 3 und 4, da hier der axiale (galvanische) Anschlag stets außerhalb des HF-Signalpfades,
mit anderen Worten also von den Innenwandungen der Außenleiter und der radialen Kontaktierungseinrichtungen
entfernt vorgesehen ist. Da also der Hochfrequenzstrom nur auf den leitenden, an den
Innenraum I angrenzenden Oberflächen und nicht durch das Metall hindurch fließen kann
und dabei der erläuterte axiale Kontakt zwischen den Steckverbindern quasi "hinter"
diesen Oberflächen (auf denen der HF-Signalpfad HF-S verläuft) liegt, wird die getrennte
Ausbildung dieses HF-Signalpfads vom axialen Anschlag realisiert. Mit anderen Worten
darf also im inneren (koaxialen) Bereich, d.h. im direkten innenliegenden HF-Verbindungspfad
zwischen den Innenwandungen der einzeln gekuppelten Außenleiter kein leitender mechanische
axialer Anschlag vorhanden sein. Somit ist sichergestellt, dass der mechanische axiale
Anschlag keine Auswirkungen auf die elektrischen Eigenschaftten der Verbindung hat.
[0060] Anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 5 ist nunmehr im Sinne einer Umkehrung
und Vertauschung gezeigt, dass ein Außenleiter-Kontaktabschnitt 241 auch am Stecker-Außenleiter
231 ausgebildet sein kann, bevorzugt ebenfalls im Bereich des ringförmigen Stirnendes
231. Hier sind bevorzugt radial nach innen vorstehende Kontaktzungen 241c ausgebildet,
die mit der radial nach außen weisenden Kontaktfläche des Kuppler-Außenleiter-Abschnittes
121 in Kontakt stehen.
[0061] In diesem Falle können sogar die axialen Anpresskräfte zwischen Kuppler und Stecker
zwischen der radialen Stirnseite 231 des Steckers und dem Nutboden 119a des Kupplers
100 wirken, ohne dass hier ein Isolator, z.B. Kunststoff zwischengefügt ist. Denn
trotz galvanischem Kontakt fließen die HF-Signale und -Ströme auf der innenliegenden
Innenwandung 113a, so dass in Axialrichtung nur die rein mechanischen Presskräfte
wirken und für den Strom- und Signalübergang nur der radial verlaufende Signalweg
zwischen dem Außenleiter-Kontaktabschnitt 241 und den Außenleiter-Kontaktzungen 241c
und dem Kuppler-Außenleiter 113 entscheidend ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist
ebenfalls der Kuppler-Außenleiter-Kontaktabschnitt 121 in Axialrichtung wieder verkürzt
ausgebildet, ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4. Auch in diesem
Ausführungsbeispiel sind die eigentlichen Kontaktzungen 241c mit entsprechenden radial
nach innen vorstehenden Erhebungen ausgestaltet, worüber die radiale Kontaktgebung
mit dem Außenleiterabschnitt des Steckverbinders 100 erfolgt, da die Erhebungen über
die benachbarten radial nach innen weisenden Oberflächenabschnitte der Außenleiter-Kontaktzungen
241c überstehen.
[0062] Anhand von Figur 6 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem der erfindungsgemäße
Kuppler und/oder der erfindungsgemäße Stecker im Sinne einer Ausgleichseinrichtung
und/oder eines Zwischenverbinders, beispielsweise zwischen einem Antennengehäuse und
einer Verstärkeranordnung (TMA) vorgesehen sein kann.
[0063] In Figur 6 ist dabei schematisch angedeutet, dass beispielsweise oben liegend ein
Antennengehäuse 11, insbesonder die Unterseite 11a eines Antennengehäuses 11 gezeigt
ist, wobei im Abstand dazu die Oberseite 13a eines benachbarten Gehäuses einer elektrisch/elektronischen
Einrichtung 13, beispielsweise eines Verstärkergehäuses (TMA-Gehäuse) angeordnet ist.
[0064] Zwischen beiden sind nach dem Stand der Technik mehrere Kabelverbindungen vorgesehen.
[0065] Alternativ dazu kann nunmehr, beispielsweise an der Unterseite des Antennengehäuses,
der anhand der vorstehend genannten Ausführungsbeispiele erläuterte, erfindungsgemäße
Kuppler 100 vorgesehen sein, wobei an der entsprechenden Oberseite 13a des anzubauenden
elektrischen/elektronischen Gerätes 13 die damit zusammenwirkenden herkömmlichen Stecker
200 oder die beispielsweise anhand von Figuren 4 und 5 gezeigten, gegenüber dem Stand
der Technik abgewandelten Kuppler 100 und Stecker 200 angebaut sein können. Dies eröffnet
die Möglichkeit, dass ein entsprechendes elektrisches oder elektronisches Gerät 113,
beispielsweise in Form eines TMA-Verstärkers, an eine Antenne allein dadurch angeschlossen
werden kann, dass das elektrisch/elektronische Gerät 113 mit seinem Steckverbinder
oder seiner Steckverbinder-Kombination in den entsprechenden Steckverbinder oder der
entsprechenden Steckverbinder-Kombination am anderen Gerät, hier am Antennengehäuse
eingeschoben wird. Temperaturbedingte axiale Lageveränderungen zwischen den gekuppelten
Steckverbindern (die einen gekuppelten Steckverbindersatz bilden) sind insoweit unerheblich,
da der Signalweg stets sicher aufrecht erhalten wird, weil er in Radialrichtung zwischen
den ausleitenden Abschnitten zwischen den zusammenwirkenden Außenleiter-Abschnitten
zwischen den gekuppelten Steckverbindern (Kuppler, Stecker) erfolgt und nicht, wie
im Stand der Technik, in Axialrichtung.
[0066] Möglich wäre insoweit auch, beispielsweise den einen Steckverbinder als eine Doppel-Stecker
oder als Doppel-Kuppler zu realisieren, der nach Art eines Übergangsstückes (Zwischenverbinder)
eine quer zu dessen Axialrichtung verlaufende Symmetrieebene aufweist. Ein derartiger
Zwischenverbinder könnte dann, wenn er nach Art eines symmetrischen Zwischenverbinders
gebildet wäre, zwischen zwei Kuppleranschlüssen als Zwischenverbinder zwischengeschaltet
werden. Die Ausbildung wäre umgekehrt genauso möglich, wenn der Zwischenverbinder
als Doppel-Kuppler ausgebildet wäre, der an seinen beiden gegenüberliegenden Anschlussstücken
dann mit einem entsprechenden Gegenstück (Stecker) zusammenwirken würde.
[0067] Die im Rahmen der Erfindung verwendeten Steckverbinder können als Steckverbinder
für Kabelverbindungen allgemein dienen, aber auch als koaxiale Leitungsverbindungen
in den Fällen, in den beispielsweise als Kuppler oder Stecker ausgebildete Steckverbinder
zum einen an einem Gehäuse eines elektrischen/elektronischen Gerätes fest montiert
sind. Somit lässt sich ein erfindungsgemäßes Steckverbinder auch gut in einem Gerät,
beispielsweise in einer Antenne, einem Antennengehäuse, einem Verstärker, einem Filter
etc. integrieren, so dass ein mit einem solchen Steckverbinder ausgestattetes Gerät
problemlos mit einem genormten oder handelsüblichen, damit zusammenwirkenden Steckverbinder
elektrisch verbunden werden kann. Dabei kann der mit dem Gerät verbundene Steckverbinder
entsprechend den elektrischen Anforderungen des Gerätes und dem damit bereitgestellten
Signalweg, auch von genormten Steckverbindern abweichend ausgestattet sein, also so
gestaltet sein, dass nur die bezogen auf das betreffende Gerät notwendigen elektrischen
Eckwerte eingehalten werden müssen, was beispielsweise für einen zu übertragenden
Betriebs-Frequenzbereich, Anforderungen an die Umweltklassen, Anzahl der Steckzyklen
etc. zutreffend ist.
[0068] Die Erfindung ist anhand von Steckverbindern erläutert worden, bei denen als Innenleiter
jeweils ein Stift-Kontakt bzw. ein Buchsen-Kontakt ausgebildet ist. Die Erfindung
ist aber genauso bei Steckverbindern anwendbar, bei denen die zu kuppelnden Innenleiter
einen Zwitter-Kontakt aufweisen, der also weder als Stift- noch als Buchsen-Kontakt
bezeichnet werden kann. Bevorzugt wird aber eine Innenleiter-Kontaktierung mit radialem
Kontaktweg.
[0069] Bei den erwähnten Steckverbindern ist es im Rahmen der Erfindung unerheblich, ob
der mit einem Buchsen-Außenleiter-Kontakt versehene Steckverbinder als Innenleiter
einen Stift-Kontakt oder einen Buchsen-Kontakt aufweist. Ebenso unerheblich ist es,
ob der mit einem Stift-Außenleiter-Kontakt (also nach-Art eines Hohlzylinder Außenleiters
mit an der äußeren Oberfläche erfolgten Kontakt) mit einem Innenleiter ausgestattet
ist, der buchsen- oder stiftförmig ist. Ebenso unerheblich ist es, an welchem der
beiden Steckverbinder eine Überwurfmutter vorgesehen ist, die mit einem entsprechenden
Außengewinde des anderen Steckverbinders zusammenwirkt.
1. Steckverbindersatz mit einem Steckverbinder (100, 200 ) mit folgenden Merkmalen:
- mit einem Außenleiter (113, 213) und/oder einem Außenleitergehäuse (115),
- mit einem Innenleiter (101, 201),
- vorzugsweise mit einer Isolator-Zentrierscheibe (109, 209) zur Fixierung und Halterung
des zugehörigen Innenleiters (101, 201),
- mit einem auf der Anschluss- oder Steckseite des Steckverbinders (100, 200) befindlichen,
mechanisch wirkenden axialen Anschlag,
- mit einem elektrischen Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt an dem Steckverbinder-Außenleiter
(113, 213) und/oder dem Außenleitergehäuse (115) zur elektrischen Kontaktierung mit
einem Außenleiter (213, 113) eines weiteren Steckverbinders (200, 100), und
- mit einem Hochfrequenz-Signalpfad, der über die Innenwandung des Außenleiters (113,
213) des Steckverbinders (100, 200) zur Innenwandung des Außenleiters (213, 113) eines
weiteren damit zu verbindenden Steckverbinders (200, 100) führt,
- der elektrische Außenleiter-Kontaktierungsabschnitt des Außenleiters (113, 213)
des Steckverbinders (100, 200) ist in Radialrichtung vom axialen Anschlag getrennt
verlaufend so ausgebildet, dass der auf den Innenwandungen des Außenleiters (113,
213) gebildete Hochfrequenz-Signalpfad zwischen dem Außenleiter (113, 213) des Steckverbinders
(100, 200) und einem damit zu verbindenden weiteren Außenleiter (213, 113) eines weiteren
Steckverbinders (200, 100) über die in Radialrichtung verlaufende elektrische Kontaktierungseinrichtung
führt, und
- der mechanisch wirkende axiale Anschlag an der Anschluss- oder Steckseite des Steckverbinders
(100, 200) ist außerhalb des durch die radiale Kontaktierungseinrichtung vorgegebenen
Hochfrequenz-Signalpfad vorgesehen,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
- der Steckverbinder (100) ist mit einem weiteren Steckverbinder (200) unter Bildung
eines gekuppelten Steckverbindersatzes eingesetzt,
- der Außenleiter-Kontaktabschnitt (121) des einen Steckverbinders (100) erstreckt
sich in einem Bereich zwischen 1% bis 99% der Länge des Außenleiter-Kontaktabschnittes
(231) des anderen Steckverbinders (200), also in einem Bereich zwischen einer ringförmigen
Stirnseite (231) und einer vorzugsweise ringförmigen Anschlagschulter (217) am Außenleiter
(213) des weiteren Steckverbinders (200),
- der hohlzylinderförmige Außenleiter (213) des einen weiteren Steckverbinders (200)
greift in eine ring- oder hohlzylinderförmige Außenleiternut (119) in den anderen
Steckverbinder (100) ein.
2. Steckverbindersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Anschlussseite des einen weiteren Steckverbinders (200) vorgesehene ringförmige
Stirnseite (231) am Außenleiter (213) am Nutboden (119a) der ringförmigen Außenleiternut
(119) und/oder die anschlussseitige Stirnebene (123) an dem Außenleiter-Kontaktabschnitt
(121) unter Zwischenschaltung eines Isolators (233) an einer Anschlussschulter (217)
des Außenleiters (213) des gekuppelten weiteren Steckverbinders (200) angedrückt gehalten
sind.
3. Steckverbindersatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Außenleiter-Kontaktabschnitt (121) des einen Steckverbinders (100) in einem
Bereich zwischen 1% bis 50%, insbesondere in einem Bereich zwischen 1% bis 20% oder
1% bis 10% der Länge des Außenleiter-Kontaktabschnittes (213) des anderen Steckverbinders
(200) erstreckt.
4. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Anschluss- oder Einsteckseite in Einsteckrichtung vorlaufende Stirnebene
(123) am Außenleiter-Kontaktabschnitt (121) des einen Steckverbinders (100) vor der
in Einsteckrichtung vorlaufenden Stirnebene (125) am Außenleitergewinde (117) des
Steckverbinders (100) endet.
5. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Hochfrequenz-Signalpfad zwischen den Innenwandungen der zu kuppelnden
Außenleiter (113, 213) über die Innenwand der radialen Kontaktierungseinrichtung verläuft,
wohingegen der axiale Anschlag an der Anschluss- oder Steckseite des Steckverbinders
(100, 200) von den Innenwandungen des Außenleiters (113, 213) und der in Radialrichtung
verlaufenden elektrischen Kontaktierungseinrichtung entfernt und/oder abgeschirmt
liegt.
6. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktierungseinrichtung am Außenleiter (113, 213) einen von der
Zentralachse des Steckverbinders radial nach außen oder innen vorstehenden Außenleiter-Kontaktabschnittes
(121, 241) umfasst.
7. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter-Kontaktabschnitt (121, 241) in Form einer radial nach außen bzw.
radial nach innen vorstehenden Erhebung ausgestaltet ist, die die benachbarten, radial
nach außen bzw. radial nach innen weisenden Oberflächenabschnitte des Außenleiters
(113, 213) überragt.
8. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter-Kontaktabschnitt (121, 241) im Endbereich des Außenleiters (113,
213) auf der Anschluss- oder Einsteckseite des Steckverbinders (100, 200) vorgesehen
ist.
9. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter-Kontaktabschnitt (121, 241) mehrere elastische Kontaktzungen (121c,
241c) umfasst, die in Umfangsrichtung versetzt liegend angeordnet sind, und die in
gekuppelten Zustand mit einem weiteren Steckverbinder (100, 200) reversibel verformbar
sind.
10. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der hohlzylinderförmige Außenleiter-Kontaktabschnitt (121) durch eine Vielzahl in
Umfangsrichtung versetzt zueinander liegender Trennschlitze (121b) in mehrere in Umfangsrichtung
versetzt liegende Außenleiter-Federzungen (121c) gegliedert ist, die in einem gekuppelten
Zustand mit einem weiteren Steckverbinder (200) an der Kontaktfläche des Außenleiters
(213) des weiteren Steckverbinder (200) unter Vorspannung anliegen.
11. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter (113) in Umfangsrichtung in mehrere Außenleiter-Federzungen (121c)
gegliedert ist, wobei zumindest zwischen zwei Federzungen (121c) und vorzugsweise
zwischen mehreren Paaren von Federzungen (121c) zumindest ein oder vorzugsweise mehrere
in Umfangsrichtung versetzt liegende Außenleiter-Abstützabschnitte (121d) vorgesehen
sind, die in axialer Einsteckrichtung die Außenleiter-Federzungen (121c) überragen.
12. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (100, 200) als Steckverbinder (100) mit einem Innenleiter-Kuppler-Kontakt
oder als Steckverbinder (200) mit einem Innenleiter-Stift-Kontakt ausgebildet ist,
also mit einer radial wirkenden Kontaktierung.
13. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder als freier Steckverbinder oder als fester Steckverbinder ausgebildet
ist, insbesondere in Form eines Kupplers (100) oder Steckers (200).
14. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (100, 200) als an einem Gehäuse oder an einem Gerät an- oder eingebauter
fester Steckverbinder (100, 200) ausgebildet ist, der in seinen elektrischen Eigenschaften
an die Geräteeigenschaften angepasst ist.
15. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (200) einen Buchsen-Außenleiter-Kontakt aufweist.
16. Steckverbindersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (100) einen hohlzylinderförmigen oder hohlzylinderähnlichen Stift-Außenleiter-Kontakt
umfasst, bei der die elektrische Kontaktgabe an der äußeren Oberfläche des Stift-Außenleiter-Kontakts
erfolgt.
1. Connector assembly comprising a connector (100, 200) having the following features:
- having an outer conductor (113, 213) and/or an outer-conductor housing (115),
- having an inner conductor (101, 201),
- preferably having an insulator centering washer (109, 209) for fixing and holding
the associated inner conductor (101, 201),
- having a mechanically acting axial stop located on the connecting or insertion end
of the connector (100, 200),
- having an electrical outer-conductor contact-making section on the connector outer
conductor (113, 213) and/or on the outer-conductor housing (115) for making electrical
contact with an outer conductor (213, 113) of another connector (200, 100), and
- having a radio frequency signal path, which runs over the inside wall of the outer
conductor (113, 213) of the connector (100, 200) to the inside wall of the outer conductor
(213, 113) of another connector (200, 100) to be connected thereto,
- the electrical outer-conductor contact-making section of the outer conductor (113,
213) of the connector (100, 200) is designed to run in the radial direction separately
from the axial stop so that the radio frequency signal path, formed on the inside
walls of the outer conductor (113, 213), runs between the outer conductor (113, 213)
of the connector (100, 200) and another outer conductor (213, 113) to be connected
thereto of another connector (200, 100) via the electrical contact-making arrangement
running in the radial direction, and
- the mechanically acting axial stop on the connecting or insertion end of the connector
(100, 200) is provided outside the radio frequency signal path defined by the radial
contact-making arrangement,
characterised by the following additional features:
- the connector (100) is used with another connector (200) to form a coupled connector
assembly,
- the outer-conductor contact section (121) of the one connector (100) extends in
a region between 1% to 99% of the length of the outer-conductor contact section (231)
of the other connector (200), i.e. in a region between an annular front face (231)
and a preferably annular stop shoulder (217) on the outer conductor (213) of the further
connector (200),
- the hollow cylindrical outer conductor (213) of the one further connector (200)
engages in an annular or hollow cylindrical outer-conductor groove (119) in the other
connector (100).
2. Connector assembly according to claim 1, characterised in that the annular front face (231), provided on the connecting end of the one further connector
(200), on the outer conductor (213) is held pressed against the groove floor (119a)
of the annular outer-conductor groove (119) and/or the front face (123) at the connecting
end on the outer-conductor contact section (121) is held pressed against a connecting
shoulder (217) of the outer conductor (213) of the coupled other connector (200) with
interposition of an insulator (233).
3. Connector assembly according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the outer-conductor contact section (121) of the one connector (100) extends in a
region between 1% to 50%, in particular in a region between 1% to 20% or 1% to 10%
of the length of the outer-conductor contact section (213) of the other connector
(200).
4. Connector assembly according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the front face (123), which is the leading face in the insertion direction on the
connecting or insertion end, on the outer-conductor contact section (121) of the one
connector (100) terminates before the front face (125), which is the leading face
in the insertion direction, on the outer-conductor thread (117) of the connector (100).
5. Connector assembly according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the direct radio frequency signal path runs between the inside walls of the outer
conductors (113, 213) to be coupled via the inside wall of the radial contact-making
arrangement, whereas the axial stop on the connecting or insertion end of the connector
(100, 200) lies removed and/or shielded from the inside walls of the outer conductor
(113, 213) and from the electrical contact-making arrangement running in a radial
direction.
6. Connector assembly according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the electrical contact-making arrangement on the outer connector (113, 213) comprises
an outer-conductor contact section (121, 241) that protrudes radially outwards or
inwards from the central axis of the connector.
7. Connector assembly according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the outer-conductor contact section (121, 241) is embodied in the form of a ridge
protruding radially outwards or radially inwards, which projects beyond the adjacent
surface sections that face radially outwards or radially inwards of the outer conductor
(113, 213).
8. Connector assembly according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the outer-conductor contact section (121, 241) is provided in the end region of the
outer conductor (113, 213) on the connecting or insertion end of the connector (100,
200).
9. Connector assembly according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the outer-conductor contact section (121, 241) comprises a plurality of elastic contact
tabs (121c, 241c), which are spaced in the circumferential direction and which can
be reversibly deformed in the coupled state with another connector (100, 200)
10. Connector assembly according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the hollow cylindrical outer-conductor contact section (121) is divided by a multiplicity
of slits (121b), which are mutually spaced in the circumferential direction, into
a multiplicity of outer-conductor spring-loaded tabs (121c) spaced in the circumferential
direction, which, in a coupled state with another connector (200), rest against the
contact face of the outer conductor (213) of the other connector (200) with an initial
spring tension.
11. Connector assembly according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the outer conductor (113) is divided into a plurality of outer-conductor spring-loaded
tabs (121c) in the circumferential direction, at least one or preferably more outer-conductor
support sections (121d), spaced in the circumferential direction, being provided at
least between two spring-loaded tabs (121c) and preferably between a plurality of
pairs of spring-loaded tabs (121c), said support sections extending beyond the outer-conductor
spring-loaded tabs (121c) in the axial insertion direction.
12. Connector assembly according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the connector (100, 200) is designed as a connector (100) having an inner-conductor
coupler contact or as a connector (200) having an inner-conductor pin contact, i.e.
in which contact is made in a radial direction.
13. Connector assembly according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the connector is designed as an unattached connector or as a fixed connector, in
particular in the form of a coupler (100) or a plug (200).
14. Connector assembly according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the connector (100, 200) is designed as a fixed connector (100, 200) that is attached
or fitted on a housing or on a device and whose electrical properties have been adapted
to suit the device properties.
15. Connector assembly according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the connector (200) has a socket outer-conductor contact.
16. Connector assembly according to any one of claims 1 to 15, characterised in that the connector (100) comprises a pin outer-conductor contact shaped as a hollow cylinder
or like a hollow cylinder, for which electrical contact is made on the outer surface
of the pin outer-conductor contact.
1. Assemblage de connecteurs à enfichage comportant un connecteur à enfichage (100, 200),
avec les éléments suivants :
- il comprend un conducteur extérieur (113, 213) et/ou un boîtier de conducteur extérieur
(115),
- il comprend un conducteur intérieur (101, 201),
- il comprend de préférence une plaque de centrage isolante (109, 209) pour fixer
et pour tenir le conducteur intérieur associé (101, 201),
- il comporte une butée axiale à action mécanique, qui se trouve sur le côté connexion
ou enfichage du connecteur à enfichage (100, 200),
- il comporte un tronçon de mise en contact électrique de conducteur extérieur au
niveau du conducteur extérieur (113, 213) du connecteur à enfichage et/ou sur le boîtier
de conducteur extérieur (115), pour la mise en contact électrique avec un conducteur
extérieur (213, 113) d'un autre connecteur à enfichage (200, 100), et
- il comprend un trajet de signaux à haute fréquence qui mène, via la paroi intérieure
du conducteur extérieur (113, 213) du connecteur à enfichage, à la paroi intérieure
du conducteur extérieur (213, 113) d'un autre connecteur à enfichage (200, 100) à
connecter avec le premier,
- le tronçon de mise en contact électrique du conducteur extérieur (113, 213) du connecteur
à enfichage (100, 200) est réalisé, en s'étendant en direction radiale séparément
de la butée axiale, de telle manière que le trajet de signaux à haute fréquence formé
sur les parois intérieures des conducteurs extérieurs (113, 213) entre le conducteur
extérieur (113, 213) du connecteur à enfichage (100, 200) et un autre conducteur extérieur
(213, 113), à connecter avec le premier, d'un autre connecteur à enfichage (200, 100)
mène via le dispositif de mise en contact électrique qui s'étend en direction radiale,
et
- la butée axiale à action mécanique du côté connexion ou enfichage du connecteur
à enfichage (100, 200) est prévue à l'extérieur du trajet de signaux à haute fréquence
défini par le dispositif de mise en contact radial,
caractérisé par les autres éléments suivants :
- le connecteur à enfichage (100) est utilisé avec un autre connecteur à enfichage
(200) en formant un assemblage de connecteurs d'enfichage accouplé,
- le tronçon de mise en contact (121) du conducteur extérieur de l'un connecteur à
enfichage (100) s'étend dans une plage entre 1% et 99% de la longueur du tronçon de
mise en contact (231) du conducteur extérieur de l'autre connecteur à enfichage (200),
c'est-à-dire dans une plage entre une face frontale de forme annulaire (231) et un
épaulement de butée (217) de préférence de forme annulaire sur le conducteur extérieur
(213) de l'autre connecteur à enfichage (200),
- le conducteur extérieur (213) en forme de cylindre creux de l'autre connecteur à
enfichage (200) s'engage dans une gorge (119) en forme d'anneau ou en forme de cylindre
creux du conducteur extérieur dans l'autre connecteur à enfichage (100).
2. Assemblage de connecteurs à enfichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face frontale de forme annulaire (231) prévue au niveau du côté de connexion de
l'un connecteur à enfichage (100) sur le conducteur extérieur (213) est maintenue
poussée contre le fond (119a) de la gorge de forme annulaire (119) du conducteur extérieur,
et/ou le plan frontal (113) du côté connexion sur le tronçon de contact (121) du conducteur
extérieur est maintenu poussé avec interposition d'un isolateur (233) contre un épaulement
de connexion (217) du conducteur extérieur (213) de l'autre connecteur à enfichage
(200) accouplé.
3. Assemblage de connecteurs à enfichage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tronçon de contact (121) du conducteur extérieur de l'un connecteur à enfichage
(100) s'étend dans une plage entre 1 % à 50 %, en particulier dans une plage entre
1 % à 20 % ou 1 % à 10 % de la longueur du tronçon de contact (213) du conducteur
extérieur de l'autre connecteur à enfichage (200).
4. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le plan frontal (123), en tête en direction d'enfichage du côté connexion ou enfichage,
sur le tronçon de contact (121) du conducteur extérieur de l'un connecteur à enfichage
(100) se termine devant le plan frontal (125), en tête en direction d'enfichage, sur
le pas de vis (117) du conducteur extérieur du connecteur à enfichage (100).
5. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le trajet de signaux direct à haute fréquence entre les parois intérieures des conducteurs
extérieurs (113, 213) à coupler passe par la paroi intérieure du dispositif de mise
en contact radial, tandis que la butée axiale du côté connexion ou enfichage du connecteur
à enfichage (100, 200) est disposée à distance et/ou séparée par un écran par rapport
aux parois intérieures du conducteur extérieur (113, 213) et du dispositif de mise
en contact électrique qui s'étend en direction radiale.
6. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de mise en contact électrique sur le conducteur extérieur (113, 213)
comprend un tronçon de mise en contact (121, 241) du conducteur extérieur qui dépasse
radialement vers l'extérieur vers l'intérieur depuis l'axe central du connecteur à
enfichage.
7. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tronçon de contact (121, 241) du conducteur extérieur est conçu sous la forme
d'un relief qui dépasse radialement vers l'extérieur ou radialement vers l'intérieur,
et qui surplombe les tronçons de surface voisins, tournés radialement vers l'extérieur
ou radialement vers l'intérieur, du conducteur extérieur (113, 213).
8. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le tronçon de contact (121, 241) du conducteur extérieur est prévu dans la région
terminale du conducteur extérieur (113, 213) sur le côté connexion ou enfichage du
connecteur à enfichage (100, 200).
9. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le tronçon de contact (121, 241) du conducteur extérieur comprend plusieurs languettes
de contact élastiques (121c, 241c), qui sont agencées de manière décalée en direction
périphérique et qui, dans l'état accouplé avec un autre connecteur à enfichage (100,
200), sont déformables de manière réversible.
10. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le tronçon de contact en forme de cylindre creux (121, 241) du conducteur extérieur
est subdivisé par une pluralité de fentes de séparation (121b) disposées en décalage
les unes par rapport aux autres en direction périphérique, en plusieurs languettes-ressorts
(121c, 241c) de conducteur extérieur décalées en direction périphérique, lesquelles
s'appliquent sous précontrainte, dans un état accouplé avec un autre connecteur à
enfichage (200, 100), sur la surface de contact du conducteur extérieur (213, 113)
de l'autre connecteur à enfichage (200, 100).
11. Connecteur à enfichage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le conducteur extérieur (113) est subdivisé en direction périphérique en plusieurs
languettes-ressorts (121c) de conducteur extérieur, dans lequel, au moins entre deux
languettes-ressorts (121c) et de préférence entre plusieurs paires de languettes-ressorts
(121c), il est prévu au moins un ou de préférence plusieurs tronçons de soutien (121d)
de conducteur extérieur disposés en décalage en direction périphérique, qui dépassent
les languettes-ressorts (121c) dans la direction d'enfichage axiale.
12. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le connecteur à enfichage (100, 200) est réalisé comme un connecteur à enfichage
(100) avec un contact de couplage de conducteur intérieur, ou comme un connecteur
à enfichage (200) avec un contact de conducteur intérieur à broche, donc avec une
mise en contact à action radiale.
13. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le connecteur à enfichage est réalisé comme un connecteur à enfichage libre ou comme
un connecteur à enfichage fixe, en particulier sous la forme d'un coupleur (100) ou
d'une prise (200).
14. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le connecteur à enfichage (100, 200) est réalisé comme un connecteur à enfichage
fixe (100, 200) monté sur ou intégré dans un boîtier ou un appareil, qui est adapté
quant à ses propriétés électriques aux propriétés de l'appareil.
15. Assemblage de connecteurs à enfichage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le connecteur à enfichage (200) comprend un contact douille-sur-conducteur extérieur.
16. Connecteur à enfichage selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le connecteur à enfichage (100) comprend un contact broche-sur-conducteur extérieur
en forme de cylindre creux ou semblable à un cylindre creux, dans lequel l'établissement
du contact électrique a lieu à la surface extérieure du contact broche-sur-conducteur
extérieur.