TECHNISCHES FELD
[0001] Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für einen Beutel mit einem Griff.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Herstellen eines Beutels mit
einem Griff.
HINTERGRUND
[0003] Ein Beutel der eingangs im dritten Absatz angeführten Gattung ist beispielsweise
aus der internationalen Patentanmeldung
WO 2007/065462 A1 bekannt. Der Griff ist dort über ein Anschlussstück zwischen dem Beutel und dem Griff
-indirekt - mit dem Beutel verbunden. Dieses Anschlussstück wirkt als eine Verstärkung
im Bereich des Griffs. Ein solcher Beutel lässt sich zwar einfach greifen bzw. tragen.
Der Beutel wird üblicherweise bei Kassenterminals angeboten. Dort ist der Beutel an
diesem Griff griffbereit aufgehängt, weil der Griff über den Rand des Beutels hinaus
ragt. Der Beutel kann von einem Kunden mühelos in die Hand genommen werden, um dann
von dem Kunden händisch befüllt zu werden.
[0004] Im Zusammenhang mit dem bekannten Beutel hat es sich jedoch als problematisch erwiesen,
diesen Beutel vorzufertigen und gestapelt an Großkunden abzugeben, wo der Beutel maschinell
geöffnet, befüllt und an seiner Oberkante maschinell verschlossen werden soll, weil
bei dem bekannten Beutel die den Griff bildende Grifflasche bzw. Griffschlaufe über
den Beutelrand hinausragt. Automatische Abfüll- und Verschlussmaschinen benötigen
üblicherweise jedoch Beutel, bei denen keine Griffschlaufe über den oberen zur Befüllung
gedachten Rand hinausragen. Modifikationen, an diesen Maschinen, die diesem veränderten
Umstand Rechnung tragen würden, sind oftmals zu aufwändig und zu teuer.
[0005] Zudem kommt noch in der Logistikkette die Problematik der effizienten Stapelbarkeit
bzw. Transportierbarkeit der Beutel hinzu. Beutel mit über ihren Beutelrand hinausragenden
Griffschlaufen benötigen schlichtweg mehr Platz als griffschlaufenlose Beutel und
sind daher nur aufwändiger zu transportieren und aufeinander zu stapeln.
[0006] Griffe, die über einen Beutelrand hinausragen, sind zudem oft nicht nur logistisch
problematisch einzustufen, sondern auch gefährlich, wenn es beispielsweise um den
Vorgang bzw. Prozess des Stapelns und des Entnehmens von einem solchen Stapel geht.
Bei solchen abstehenden Griffschlaufen besteht nämlich die Gefahr des Hängenbleibens
an bzw. Verschlingens mit anderen benachbarten Griffschlaufen oder anderen Gegenständen.
Dies kann zu Beschädigungen von Beutelverarbeitungsmaschinen oder von Transportmaschinen
oder auch zu Prozessunterbrechungen bzw. zur Zerstörung der Beutel selbst führen.
[0007] Optional zu dem Beutel, bei dem die Griffschlaufe über den oberen Rand hinausragt,
bietet die
WO 2007/065462 einen Beutel an, bei dem der Griff in der Beutelwand integriert ist, was jedoch nachteilig
ist, weil damit eine Verringerung des nutzbaren Beutelvolumens einhergeht, da der
Beutel nicht oder nur teilweise entlang seiner Oberkante dicht verschlossen werden
kann.
[0008] Die
US 2008/0013866 A1 offenbart einen Folienbeutel, bei dem in der Wand fensterartige Öffnungen existieren.
Diese Öffnungen sind mit an der Innenseite der Wand versiegelten Folienstreifen abgedichtet.
In den Öffnungen sind von außen her Enden von Griffschlaufen an dem Folienstreifen
befestigt.
[0009] Die
US 2009/0022430 A1 offenbart einen Folienbeutel, bei dem in der Wand Öffnungen existieren. Der Beutel
weist ein Griffband auf. Ein Griffbereich des Griffbands ist benachbart zu der Außenseite
der Wand angeordnet. Ein Verstärkungsband ist benachbart zu der Innenseite der Wand
angeordnet. Bereiche des Griffbandes und Bereiche des Verstärkungsbandes sind durch
die Öffnung hindurch miteinander versiegelt.
[0010] Die
DE 10 2006 029 063 A1 offenbart einen Folienverpackungsbeutel mit zwei aus einer Folie gefertigten Frontwänden
und zumindest einem Tragegriff. Der Tragegriff erstreckt sich durch Öffnungen in den
Frontwänden. Die Enden des Tragegriffs sind direkt auf die heißsiegelbare Innenfläche
der Frontwand aufgesiegelt.
[0011] Aufgabe der Erfindung war es, ein Herstellungsverfahren für einen Beutel und eine
Vorrichtung zum Herstellen eines solchen Beutels zu schaffen, wobei die vorstehend
angeführten Probleme vermieden sind, sodass eine unproblematische Stapelbarkeit, Transportierbarkeit
und Verarbeitbarkeit des Beutels erhalten ist. Ein solcher Beutel soll möglichst kostengünstig
und einfach herzustellen und automatisch weiterzuverarbeiten sein, obwohl er eine
Tragevorrichtung aufweisen soll, die möglichst flexibel an die Wünsche von Großkunden,
welche solche Beutel maschinell weiterverarbeiten möchten, anpassbar sein soll.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0012] Diese Aufgabe wird zum einen durch ein Verfahren zum Herstellen eines Beutels gemäß
Anspruch 1 und zum anderen durch eine Vorrichtung zum Herstellen gemäß Anspruch 8
gelöst.
[0013] Der Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung eines Beutels
aus einer Kunststofffolie mit einem an dem Beutel befestigten Griff, wobei die Kunststofffolie
eine Innenfolienseite aufweist, die eine Innenseite des fertigen Beutels bildet, und
wobei die Kunststofffolie eine Außenfolienseite aufweist, die eine Außenseite des
fertigen Beutels bildet, wobei das Verfahren die nachfolgend angeführten Verfahrensschritte
aufweist, nämlich: Erzeugen von zumindest einem Loch in der Kunststofffolie an jener
Stelle, an der ein Griffbereich des Griffes zu befestigen ist, und Befestigen eines
Abdeckblatts an der Innenfolienseite, wobei das Abdeckblatt so dimensioniert und orientiert
wird, dass das Loch abgedeckt ist und das Abdeckblatt über den Rand des Loches hinweg
mit einem an das Loch angrenzenden Bereich der Innenfolienseite überlappt, wobei der
zu befestigende Griffbereich jeweils ein Endbereich des Griffes ist, und vor dem Befestigen
des Endbereiches der an den Endbereich anschließende Bereich des Griffes gefaltet
oder umgeklappt wird, so dass der Endbereich entlang seiner Längserstreckung in einem
Winkel von 30 bis 50 Grad, insbesondere jedoch 45 Grad bezogen auf die Richtung der
Z-Koordinate des Beutel orientiert ist und die an den jeweiligen Endbereich anschließenden
Bereiche des Griffes in Richtung der Z-Koordinate des Beutels orientiert sind, so
dass die zu befestigenden Griffbereiche ungestört für Werkzeuge, die der Befestigung
des Griffbereiches an dem Abdeckblatt dienen, zugänglich sind, und Befestigen des
Griffbereichs des Griffes an einem Blattbereich des Abdeckblattes, welcher Blattbereich
von der Außenfolienseite her durch das Loch in der Kunststofffolie hindurch zugänglich
ist.
[0014] Zudem ist der Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen eines Beutels
aus einer Kunststofffolie mit einem an dem Beutel befestigten Griff, wobei die Kunststofffolie
eine Innenfolienseite aufweist, die eine Innenseite des fertigen Beutels bildet, und
wobei die Kunststofffolie eine Außenfolienseite aufweist, die eine Außenseite des
fertigen Beutels bildet, welche Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung eine Locherzeugungsstufe aufweist,
die zum Erzeugen von zumindest einem Loch in der Kunststofffolie an jener Stelle ausgebildet
ist, an der ein Griffbereich des Griffes zu befestigen ist, und eine erste Befestigungsstufe
aufweist, die zum Befestigen eines Abdeckblatts an der Innenfolienseite ausgebildet
ist, wobei das Abdeckblatt so dimensioniert ist und orientiert wird, dass das Loch
abgedeckt ist und das Abdeckblatt über den Rand des Loches hinweg mit einem an das
Loch angrenzenden Bereich der Innenfolienseite überlappt, und eine Stufe zum Falten
oder Umklappen des an den zu befestigenden Griffbereich anschließenden Bereichs des
Griffes, so dass der zu befestigende Bereich des Griffes bevor er befestigt wird entlang
seiner Längserstreckung in einem Winkel von 30 bis 50 Grad, insbesondere jedoch 45
Grad bezogen auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels orientiert ist und die
an den jeweiligen zu befestigenden Bereich anschließenden Bereiche des Griffes in
Richtung der Z-Koordinate des Beutels orientiert sind, so dass die zu befestigenden
Griffbereiche (11) ungestört für Werkzeuge, die der Befestigung des Griffbereiches
(11) an dem Abdeckblatt (12) dienen, zugänglich sind, wobei der zu befestigende Griffbereich
jeweils ein Endbereich des Griffes ist, und eine zweite Befestigungsstufe aufweist,
die zum Befestigen des Griffbereichs des Griffes an einem Blattbereich des Abdeckblattes
von der Außenfolienseite her durch das Loch in der Kunststofffolie hindurch ausgebildet
ist.
[0015] Das Loch kann beispielsweise eine rechteckige Form oder eine ovale oder ellipsenförmige
Form aufweisen, sodass es eine Längserstreckung und eine Quererstreckung aufweist.
Auch können hinsichtlich der Symmetrie des Loches neutrale Formen, wie beispielsweise
die quadratische oder die kreisrunde Form gewählt werden. Da jedoch auch eine gewisse
Kraftübertragung im Bereich des Zusammenwirkens des Abdeckblattes, der Kunststofffolie
und des mit dem Abdeckblatt verbundenen Griffbereiches zu berücksichtigen ist, hat
sich die asymmetrische Form als vorteilhaft erwiesen, wenn ein der Längserstreckung
des Loches folgender länglicher Griffbereich mit dem durch das Loch hindurch zugänglichen
Abdeckblatt verbunden oder daran befestigt wird. Die Vorteile der verbesserten Kraftübertragung
sind jedoch auch dann erhalten, wenn ein symmetrisches - z.B. quadratisches - Loch
mit einem asymmetrischen Abdeckblatt abgedeckt wird, dessen Längserstreckung einer
Längsrichtung des Griffbereiches folgt.
[0016] Die Anzahl der benötigten Löcher hängt letztendlich von dem zu befestigenden Griff
bzw. seiner Art und Ausgestaltung ab. So kann der Griff beispielsweise als eine Griffschlaufe
mit einem einzigen zu befestigenden Griffband ausgebildet sein, sodass nur das Ende
des bevorzugt flachen Griffbandes befestigt werden soll. Um dies zu bewerkstelligen
genügt ein einziges Loch. Ebenso können zwei Griffschlaufen vorliegen, die durch ein
Band verbunden sind, wobei nur ein einziger Zwischenbereich zwischen den beiden Schlaufen
befestigt werden soll. Auch für diesen Fall reicht ein einziges Loch. Demgegenüber
können auch mehrere Griffbereich zu befestigen sein, wofür dann mehrere Löcher nötig
sind.
[0017] Der Vorgang des Befestigens des Griffes und/oder des Abdeckblattes kann durch an
sich bekannte Maßnahmen, wie beispielsweise verkleben oder verschweißen erfolgen.
[0018] Betreffend das Überlappen zwischen dem Abdeckblatt und der Innenfolienseite der Kunststofffolie
sei an dieser Stelle erwähnt, dass je nach Anforderung entweder ein teilweises oder
auch ein vollständiges Überlappen des Abdeckblattes mit dem an das Loch angrenzenden
Bereich der Innenfolienseite vorliegen kann. Je nach Anforderung kann dabei im Bereich
des Abdeckblattes den Aspekten Belüftung des Innenraumes des Beutels oder auch vollkommen
- hermetisch - dichtes Verschließen des Innenraums des Beutels Rechnung getragen werden.
[0019] Wie bereits erwähnt kann der Griff je nach Anforderung entweder an seinen Endbereichen
oder an einem dazwischen gelegenen Bereich oder an mehreren dazwischen gelegenen Bereichen
befestigt werden, sodass sich verschiedenste Ausführungen eines Griffes je nach Anforderung
mit der Kunststofffolie des Beutels - indirekt - verbinden lassen und somit den verschiedensten
Designanforderungen an den fertigen Beutel auf individuelle Weise Rechnung getragen
werden kann.
[0020] Für den Fall, dass keine geradlinigen die Löcher direkt verbindenden Griffe zum Einsatz
kommen sollen, sondern auch Griffe, die eine wesentlich längere Ausdehnung haben,
als der Abstand zwischen benachbarten Löchern ist, hat es sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn eine Längserstreckung des Loches in einem Winkel von 30-50°, insbesondere
jedoch 45° bezogen auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels ausgerichtet ist,
und wenn der zu befestigende Griffbereich jeweils ein Endbereich des Griffes ist,
der korrespondierend zur Längserstreckung des Loches ebenfalls entlang seiner Längserstreckung
in besagtem Winkel orientiert ist. Dadurch ist der Vorteil erhalten, dass die an den
zu befestigenden Griffbereich anschließenden Bereiche des Griffes problemlos gefaltet
oder umgeklappt werden können, was in einer bevorzugten Ausführung meist in Richtung
der Höhe (Richtung der Z-Koordinate) des Beutels erfolgen wird, und zwar so, dass
die zu befestigenden Griffbereiche möglichst ungestört für Werkzeuge, die der Befestigung
des Griffbereiches an dem Abdeckblatt dienen, zugänglich sind. Die derart - oft mehrmals
- gefalteten Griffe bewirken weiterhin, dass sie trotz ihrer mitunter beachtlichen
Länge nicht über den Randbereich des Beutels hinausragen. Dies wiederum hat zur Folge,
dass ein derart hergestellter Beutel problemlos - insbesondere automatisch - gestapelt
und transportiert werden kann, problemlos von einem Stapel entnommen werden kann,
problemlos von einer Maschine automatisch geöffnet und befüllt und letztendlich verschlossen
werden kann, und zwar so, als ob es sich um einen Beutel ohne Griff handelt, weil
der derart gefaltete und nicht über den Rand des Beutels hinausragende Griff in keinem
Verarbeitungsgang störend wirkt.
[0021] Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist daher auf vorteilhafte Weise erreicht, dass
ein Beutel mit einem Griff in verschiedensten Variationen ausgerüstet werden kann
und zugleich verschiedenen Aspekten des gesamten Beuteldesigns auf möglichst kostengünstige
und einfache Weise Rechnung getragen werden kann.
[0022] Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung. Die
im Zusammenhang mit dem Herstellungsverfahren genannten Vorteile gelten übertragen
auch für den Gegenstand der Vorrichtung bzw. für den Beutel selbst. Weiterhin kann
die Vorrichtung bzw. der Beutel gemäß den abhängigen Ansprüchen zum Herstellungsverfahren
weitergebildet sein.
[0023] Die Kunststofffolie kann grundsätzlich durch ein Monomaterial gebildet sein. Gemäß
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Kunststofffolie jedoch durch ein Verbundmaterial
realisiert, welches beispielsweise durch Extrusionskaschieren oder Klebstoffkaschieren
hergestellt wurde. Das Verbundmaterial kann mehrere Schichten Kunststoff oder eine
Kombination von Kunststoffschichten mit metallischen Schichten oder auch Papierschichten
usw. aufweisen. Das Verbundmaterial weist an der Innenfolieseite ein siegelfähiges
Material auf. An der Außenfolienseite weist das Verbundmaterial ein nicht-siegelfähiges
Material auf. Um das siegelfähige Material der Innenfolienseite optimal zu nutzen,
weist das Abdeckblatt eine siegelfähige Blattseite auf und das Abdeckblatt wird so
dimensioniert und orientiert, dass seine siegelfähige Blattseite mit der siegelfähigen
Innenfolienseite rund um das Loch herum überlappt. Das Befestigen des Abdeckblattes
erfolgt an der siegelfähigen Innenfolienseite durch ein rund um das Loch herum verlaufendes
dichtes Verschweißen der siegelfähigen Blattseite mit der überlappenden siegelfähigen
Innenfolienseite. Dadurch ist dem oft bevorzugten Aspekt des hermetisch dicht versiegelten
Innenraums im Bereich des Abdeckblattes Rechnung getragen.
[0024] Auch der Griff kann grundsätzlich aus einer Kunststofffolie bestehen, die durch ein
Monomaterial gebildet ist. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist jedoch auch der Griff aus einer Kunststofffolie realisiert, die durch ein Verbundmaterial
gebildet ist, und der Griff weist in seinem zumindest einen zu befestigenden Griffbereich
ein siegelfähiges Kunststoffmaterial auf. Das Befestigen des Griffbereiches erfolgt
durch ein Verschweißen der siegelfähigen Blattseite des Abdeckblattes mit dem siegelfähigen
Griffbereich.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Griff eine bandoder streifenartige
Form auf und wird vor dem Befestigen an dem Blattbereich entlang seiner Längserstreckung
derart gefaltet, dass, wenn der Griff im gefalteten Zustand an der Außenfolienseite
des fertigen Beutels anliegt, der Griff nicht über den Rand des fertigen Beutels hinausragt.
Dadurch ist der Vorteil erhalten, dass der fertige Beutel auf im Wesentlichen analoge
Weise wie ein Beutel ohne Griffe - insbesondere automatisch - gehandhabt, gestapelt,
verpackt, und von einem Stapel entnommen, einer Befüllanlage zugeführt, automatisch
geöffnet, automatisch befüllt, und letztendlich an seinem noch offenen Kopfbereich
automatisch versiegelt werden kann, ohne dass der Griff auf irgendeine Art und Weise
eine essentielle Veränderung von maschinellen Einrichtungen für die Verarbeitung des
an seinem Kopfbereich offenen Beutels erfordern würde.
[0026] Um das Abdeckblatt mit dem richtigen Bereich der Innenfolienseite zu befestigen,
wird vor dem Befestigen des Abdeckblattes das Abdeckblatt zu der Innenfolienseite
zugeführt und über dem Loch entsprechend präzise positioniert. Dabei wird üblicherweise
das Abdeckblatt von einem Endlosband abgetrennt und mit der Innenfolienseite der Kunststofffolie
in Kontakt gebracht. Ebenso hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn vor dem Befestigen
des Griffes der Griff zu der Außenfolienseite zugeführt und der zu befestigende Griffbereich
über dem Loch entsprechend präzise positioniert wird. Es sei jedoch erwähnt, dass
das Zuführen des Abdeckblattes üblicherweise vor dem Zuführen des Griffes erfolgt,
damit das Abdeckblatt zunächst mit der Innenfolienseite befestigt werden kann und
nachfolgend der Griffbereich mit dem Abdeckblatt durch das Loch hindurch verbunden
werden kann. In einer Abwandlung dieses Procederes kann jedoch auch vorgesehen sein,
dass das Zuführen und Positionieren des Abdeckblattes gleichzeitig mit dem Zuführen
und Positionieren des Griffes erfolgen kann, weil das Abdeckblatt zu der Innenfolienseite
und der Griff zu der Außenfolienseite zugeführt wird. Demgemäß kann auch das Befestigen
des Abdeckblattes und das Befestigen des Griffes gleichzeitig erfolgen, wenn die Werkzeuge
entsprechend ausgebildet sind. Als Vorteil ergibt sich hierbei eine höhere Produktionsgeschwindigkeit.
[0027] Der Beutel lässt sich in seinem Koordinatensystem bestehend aus X-Koordinate (Tiefe),
Y-Koordinate (Breite) und Z-Koordinate (Höhe) charakterisieren bzw. beschreiben. Gemäß
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden bei dem Erzeugen von dem zumindest einen
Loch zumindest zwei Löcher für jeden Griff ausgestanzt, die in Bezug auf die Richtung
der Z-Koordinate - also der Höhe - des Beutels auf gleicher Höhe an einer Vorder-
und Rückseite des Beutels angeordnet sind oder an der einen Seite und der anderen
Seite einer Seitenfalte des Beutels angeordnet sind oder im Abstand zueinander entlang
der Richtung der Z-Koordinate des Beutels an der Vorderund der Rückseite des Beutels
oder in der Seitenfalte des Beutels angeordnet sind. Dadurch ist auf vorteilhafte
Weise eine verteilte Krafteinleitung in die Kunststofffolie an unterschiedlichen Positionen
erhalten, was die Tragkraft des Beutels positiv beeinflusst. Dabei lassen sich auf
möglichst einfache Art und Weise geradlinige bzw. bandartige Griffe an der Kunststofffolie
befestigen, die alleine schon durch die Positionierung der Löcher und die geradlinige
Verbindung zwischen den Löchern nicht über den Randbereich des Beutels hinausragen.
[0028] Die Kunststofffolie kann grundsätzlich bereits vorgeschnitten und entsprechend der
jeweiligen Beutelgröße dimensioniert werden. Es hat sich jedoch als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn die Kunststofffolie von einem Band abgewickelt wird und als ebene Bahn
bearbeitet wird und erst nach dem Befestigen des Griffes die Kunststofffolie in Segmente
unterteilt wird und jedes Segment durch Falten und Verschweißen der Segmentkanten
zu dem kopfseitig offenen Beutel geformt wird.
[0029] Das Erzeugen des Loches in der Kunststofffolie kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.
So können die Löcher beispielsweise durch Laser ausgeschnitten, oder durch Messer
herausgeschnitten werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich jedoch erwiesen, wenn
das Erzeugen eines Loches in der Kunststofffolie durch ein Ausstanzen von Material
aus der Kunststofffolie erfolgt. Dies ist deshalb vorteilhaft, weil das ausgestanzte
Material sofort von der verbleibenden Kunststofffolie weg transportiert werden kann,
ohne dass die Gefahr eines Hängenbleibens an Ecken oder Kanten der Lochform besteht.
Bevorzugt wird das ausgestanzte Material sofort durch einen Luftstrom abgesaugt.
FIGURENKURZBESCHREIBUNG
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Figuren anhand
von Ausführungsbeispielen noch einmal näher erläutert, auf welche die Erfindung jedoch
nicht beschränkt ist. Dabei sind in den verschiedenen Figuren gleiche Komponenten
mit identischen Bezugsziffern versehen. Es zeigen auf schematische Weise:
- Fig. 1
- einen Beutel mit einem an seiner Kunststofffolie indirekt befestigten Griff.
- Fig. 2
- eine Innenansicht eines Teils des Beutels gemäß der Fig. 1.
- Fig. 3
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beutels.
- Fig. 4
- eine Innenansicht des Beutels gemäß der Fig. 3.
- Fig. 5
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beutels.
- Fig. 6
- eine Innenansicht eines Teils des Beutels gemäß der Fig. 5.
- Fig. 7
- relevante Elemente einer Vorrichtung zum Herstellen eines Beutels.
- Fig. 8
- in Form eines Ablaufdiagramms ein Verfahren zur Herstellung eines Beutels.
- Fig. 9
- ein erstes Detail des Verfahrens.
- Fig. 10
- ein zweites Detail des Verfahrens.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0031] In der Fig. 1 ist ein Beutel 1 dargestellt, der aus einer Kunststofffolie 2 gefertigt
ist. Zwecks Orientierung ist ein Koordinatenkreuz dargestellt, wobei die X-Koordinate
eine seitliche Tiefe x des Beutels 1, die Y-Koordinate eine Breite y und die Z-Koordinate
eine Höhe z angibt. Der Beutel 1 weist einen an seiner Kunststofffolie 2 indirekt
befestigten Griff 10 auf. Die Orientierung bzw. Abmessung des Beutels 1 bzw. der einzelnen
Elemente des Beutels 1 lässt sich also in Bezug auf seine X-Koordinate, Y-Koordinate
und Z-Koordinate angeben.
[0032] Die Kunststofffolie 2 weist eine Innenfolienseite 3 auf, die eine Innenseite des
Beutels 1 bildet. Die Kunststofffolie 2 weist weiters eine Außenfolienseite 4 auf,
die eine Außenseite des Beutels 1 bildet. Der Griff 10 ist in der Seitenfalte 7 angeordnet,
und erstreckt sich dort folgend der Faltlinie der Seitenfalte 7 in Längsrichtung z
des Beutels 1. Die Kunststofffolie 2 weist im vorliegenden Fall an zwei Stellen, an
welchen jeweils ein Griffbereich 11 befestigt ist, ein Loch 8 auf, welches durch den
Griff 10 hindurch begrenzt durch seinen Rand 9 schematisch angedeutet ist. Die beiden
Löcher 8 liegen demnach unterhalb der Ebene des Griffes 10.
[0033] Wie in der Fig. 2 ersichtlich ist, sind die beiden Löcher 8 jeweils durch ein Abdeckblatt
12 zum Inneren des Beutels 1 hin abgedeckt, wobei jedes Abdeckblatt 12 an der Folieninnenseite
3 befestigt ist. Jedes Abdeckblatt 12 weist eine siegelfähige Blattseite 14 und eine
nicht siegelfähige Blattseite 15 auf. Jedes Abdeckblatt 12 ist so dimensioniert und
orientiert, dass das jeweilige Loch 8 vollständig abgedeckt ist und das Abdeckblatt
12 über den Rand des Loches 8 hinweg mit einem an das Loch 8 angrenzenden Bereich
der Innenfolienseite 3 überlappt.
[0034] Wie in der Fig. 1 visualisiert, ist jeder Griffbereich 11 an einem Blattbereich 13
des Abdeckblattes 12 befestigt, wobei der jeweilige Blattbereich 13 von der Außenfolienseite
4 her durch das Loch 8 in der Kunststofffolie 2 hindurch zugänglich ist. Der Griff
10 ist demnach nicht mit der Außenfolienseite 4 direkt von außen her verbunden, sondern
über das mit ihm direkt verbundene Abdeckblatt 12 indirekt mit der Innenfolienseite
3 der Kunststofffolie 2 verbunden.
[0035] Die Kunststofffolie 2 ist durch ein Verbundmaterial gebildet, welches an der Innenfolienseite
3 ein siegelfähiges Material aufweist und an der Außenfolienseite 4 ein nicht-siegelfähiges
Material aufweist. Das Abdeckblatt 12 ist so orientiert und dimensioniert, dass seine
siegelfähige Blattseite 14 mit der siegelfähige Innenfolienseite 3 rund um das Loch
8 herum überlappt. Das Abdeckblatt 12 ist an der siegelfähigen Innenfolienseite 3
durch eine rund um das Loch 8 herum verlaufende dichte Verschweißung der siegelfähigen
Blattseite 14 mit der überlappenden ebenfalls siegelfähigen Innenfolienseite 3 befestigt.
[0036] Auch der Griff 10 besteht aus einer Folie, die durch ein Verbundmaterial gebildet
ist. Die Folie des Griffs 10 weist an ihrer der Außenfolienseite 4 zugewandten Seite
ein siegelfähiges Kunststoffmaterial auf. Der Griff 10 ist durch eine Verschweißung
eines Bereiches der siegelfähigen Blattseite 14 des Abdeckblattes 12 mit dem siegelfähigen
Griffbereich 11 befestigt, wobei besagter Bereich des Badeckblattes 12 durch das Loch
8 in der Kunststofffolie 2 zugänglich ist. Im vorliegenden Fall sind für den einzigen
Griff 10 genau zwei Löcher 8 im Abstand zueinander entlang der Richtung der Z-Koordinate
des Beutels 1 in der Seitenfalte 7 des Beutels 1 angeordnet.
[0037] Im Unterschied zu dem in der Fig. 1 dargestellten Beutel 1 weist der in der in Fig.
3 dargestellte Beutel 1 jeweils einen Griff 10 an seiner Vorderseite 5 bzw. seiner
Hinterseite 6 auf. Im vorliegenden Fall sind für jeden Griff 10 zwei Löcher 8 ausgestanzt,
die in Bezug auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels 1 auf gleicher Höhe an
der Vorder- 5 und Rückseite 6 des Beutels 1 angeordnet sind. Die Löcher 8 sind im
vorliegenden Fall rechteckig geformt und die Längserstreckung jedes Loches 8 in einem
Winkel von genau 45° bezogen auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels 1 ausgerichtet.
Der zu befestigende Griffbereich 11 ist jeweils ein Endbereich des Griffes 10 und
korrespondierend zu der Längserstreckung des Loches 8 ebenfalls entlang seiner Längserstreckung
in besagtem Winkel in Bezug auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels 1 orientiert.
Die inneren angrenzenden Bereiche des Griffes 10 sind unmittelbar an die beiden Griffbereiche
11 Richtung Boden des Beutels 1 gefaltet und verlaufen im Wesentlichen parallel zu
der Richtung der Z-Koordinate des Beutels 1. Zwei weitere Faltungen des Griffs 10
verursachen, dass ein die beiden parallel zur Richtung der Z-Koordinate des Beutels
1 verlaufenden Bereiche des Griffes 10 verbindender Bereich des Griffes 10 im Wesentlichen
parallel zum Boden des Beutels 1 verläuft.
[0038] Um ein ungewolltes Wegklappen des Griffes 10 von der Vorderseite 5 zu verhindern
ist der Griff 10 mit Hilfe von leicht lösbaren Klebstofftropfen bzw. - punkten 20
an der Vorderseite 5 angeklebt. Gleiches gilt sinngemäß auch für die Rückseite 6.
Die Anzahl und Position der Klebstofftropfen 20 kann von Ausbildung zu Ausbildung
variieren, so wie dies auch in den folgenden Ausführungsbeispielen dargestellt ist.
[0039] In Analogie zu der Fig. 2 ist in der Fig. 4 eine Innenansicht des Beutels 1 gemäß
der Fig. 3 dargestellt, wobei korrespondierend zu den Positionen der Löcher 8 ihre
Abdeckblätter 12 sichtbar sind, welche die Löcher 8 auf der Innenfolienseite 3 hermetisch
abschließen bzw. versiegeln.
[0040] In Analogie zu dem in der Fig. 3 dargestellten Beutel 1 weist auch der in der Fig.
5 dargestellte Beutel 1 einen im Wesentlichen ähnlich gefalteten Griff 10 auf, der
im vorliegenden Fall jedoch in jeder der beiden Seitenfalten 7 lokalisiert ist. Um
den Griff 10 nicht über den Beutelrand hinausragen zu lassen, sind im vorliegenden
Fall jedoch im Vergleich zu dem in der Fig. 3 dargestellten Griff 10 unterschiedliche
Faltungsproportionen vorgesehen, sodass sich der Griff 10 im Wesentlichen innerhalb
der Seitenfalte 7 und über einen relativ großen Teil der Seitenfalte hinweg erstreckt.
In der Fig. 6 sind wiederum die auf der Folieninnenseite 3 befestigten Abdeckblätter
12 zu sehen, die im vorliegenden Fall in der Seitenfalte 7 lokalisiert sind.
[0041] In der Fig. 7 ist eine Vorrichtung 16 zur Herstellung eines Beutels 1 dargestellt,
wobei jedoch nur einige Stufen schematisch visualisiert sind. Bei dieser Vorrichtung
16 wird - was jedoch nicht dargestellt ist - die Kunststofffolie 2 bandartig von einer
Rolle abgewickelt und den einzelnen Stufen zugeführt. Die Vorrichtung 16 weist eine
Locherzeugungsstufe 17, eine erste Befestigungsstufe 18 und eine zweite Befestigungsstufe
19 auf. Zur Verdeutlichung der einzelnen Funktionen dieser Stufen 17 bis 19 sei im
vorliegenden Fall angenommen, dass mit Hilfe der Vorrichtung 16 der in der Fig. 1
bzw. 2 visualisierte Beutel 1 erzeugt werden soll.
[0042] Demgemäß ist die Locherzeugungsstufe 17 zum Erzeugen von zwei Löchern 8 in der Kunststofffolie
2 an jener Stelle ausgebildet, an der einer der Griffbereiche 11 des Beutels 1 zu
befestigen ist. Die erste Befestigungsstufe 18 ist zum Befestigen von zwei Abdeckblättern
12 an der Innenfolienseite 3 ausgebildet, wobei das jeweilige Abdeckblatt 12 so dimensioniert
ist bzw. wird und orientiert wird, dass das jeweilige Loch 8 vollständig abgedeckt
ist und das jeweilige abdeckende Abdeckblatt 12 über den Rand des Loches 8 hinweg
mit einem an das Loch 8 angrenzenden Randbereich der Innenfolienseite 3 überlappt,
sodass das Loch 8 nach der Verschweißung immer vollständig verschlossen ist. Die zweite
Befestigungsstufe 19 ist zum Befestigen der beiden Griffbereiche 11 des Griffes 10
an dem jeweiligen Blattbereich 13 des jeweiligen Abdeckblattes 12 von der Außenfolienseite
4 her durch das Loch 8 in der Kunststofffolie 2 hindurch ausgebildet.
[0043] Mit Hilfe der Vorrichtung 16 ist demnach auch ein Verfahren zur Herstellung des Beutels
1 durchführbar. Die wichtigsten Schritte des Verfahrens sind in der Figur 8 visualisiert.
Das Verfahren beginnt in einem Block I. Auch im vorliegenden Fall sei angenommen,
dass der Beutel 1 gemäß der Figur 1 erzeugt wird.
[0044] Das Verfahren weist die nachfolgend angeführten Schritte auf, nämlich: Erzeugen von
zwei Löchern 8 in der Kunststofffolie 2 an jener Stelle, an der die beiden Griffbereiche
11 des Griffes 10 zu befestigen sind (Block II), und Befestigen von jeweils einem
Abdeckblatt 12 an der Innenfolienseite 3, wobei das jeweilige Abdeckblatt 12 so dimensioniert
und orientiert wird, dass das jeweilige Loch 8 abgedeckt ist und das Abdeckblatt über
den Rand des Loches 8 hinweg mit einem an das Loch 8 angrenzenden Bereich der Innenfolienseite
3 überlappt (Block III) und Befestigen des jeweiligen Griffbereichs 11 des Griffes
10 am Blattbereich 13 des Abdeckblattes 12, wobei der zur Befestigung zur Verfügung
stehende Blattbereich 13 - also die Projektion des Loches 8 auf das Abdeckblatt 12
- von der Außenfolienseite 4 her durch das Loch 8 in der Kunststofffolie 2 hindurch
zugänglich ist (Block IV). Das Verfahren endet in einem Block V.
[0045] Gemäß dem Verfahren wird im vorliegenden Fall der Griff 10, der die beiden zu befestigenden
Griffbereiche 11 aufweist und in diesen Griffbereichen 11 ein siegelfähiges Kunststoffmaterial
aufweist, durch ein Verschweißen der siegelfähigen Blattseite 14 des Abdeckblattes
12 mit dem siegelfähigen Griffbereich 11 befestigt. Weiterhin wird gemäß dem Verfahren
in einem zeitlich vorangehenden Verfahrensschritt der Griff 10, der eine band- oder
streifenartige Form aufweist, vor dem Befestigen an dem Blattbereich 13 entlang seiner
Längserstreckung derart gefaltet, dass, wenn der Griff 10 im gefalteten Zustand an
der Außenfolieseite 4 des fertigen Beutels 1 anliegt, der Griff 10 nicht über den
Rand des fertigen Beutels 1 hinausragt.
[0046] Zeitlich vorangehend zu dem Befestigen des Abdeckblattes 12 wird das Abdeckblatt
12 zu der Innenfolienseite 3 zugeführt und über dem Loch 8 positioniert. Dies erfolgt
bei der ersten Befestigungsstufe 18 und ist schematisch in der Figur 9 dargestellt.
[0047] Zeitlich vorgelagert zu dem Befestigen des Griffes 10 wird der zuvor gefaltete Griff
10 zu der Außenfolienseite 4 zugeführt und die beiden zu befestigenden Griffbereiche
11 über dem jeweiligen Loch 8 positioniert. Dies erfolgt bei der zweiten Befestigungsstufe
19 und ist schematisch in der Figur 10 dargestellt.
[0048] Im vorliegenden Fall werden die beiden Löcher 8 entlang der späteren Richtung der
Z-Koordinate des Beutels 1 in der später zu formenden Seitenfalte 7 des Beutels 1
angeordnet.
[0049] Nicht dargestellt ist in der Fig. 7, dass die Kunststofffolie 2 von einem Band abgewickelt
wird. Die so abgewickelte Kunststofffolie 2 wird - wie in der Fig. 7 dargestellt -
als ebene Bahn bearbeitet und nach dem Befestigen des Griffes 10 in Segmente unterteilt,
was ebenfalls nicht dargestellt ist, und jedes Segment durch Falten und Verschweißen
der Segmentkanten zu dem kopfseitig offenen Beutel 1 geformt.
[0050] Gemäß einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des Verfahrens - was jedoch nicht
dargestellt ist - werden die Löcher 8 derart orientiert, dass eine Längserstreckung
jedes Loches 8 in einem Winkel von 30-50°, im vorliegenden Fall jedoch 45° bezogen
auf die Richtung der Z-Koordinate des zu erzeugenden Beutels 1 ausgerichtet und der
jeweils zu befestigende Griffbereich 11, der jeweils einen Endbereich des Griffes
10 bildet, korrespondierend zu der jeweiligen Längserstreckung des Loches 8 orientiert.
Dadurch lassen sich mit Hilfe des Verfahrens bzw. der Vorrichtung 16 die in den Fig.
3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele des Beutels 1 realisieren.
[0051] Auch wenn in den vorangehenden Ausführungen immer von einem siegelfähig ausgebildeten
zur Befestigung geeigneten Griffbereich 11 die rede war, sei an dieser Stelle erwähnt,
dass auch der gesamte Griff bzw. eine bevorzugte Griffseite diese Eigenschaft aufweisen
kann.
[0052] Auch wenn vorangehend im Zusammenhang mit dem Vorgang des Befestigens immer auf das
Verschweißen Bezug genommen wurde, sei an dieser Stelle noch verallgemeinernd erwähnt,
dass auch die Technik des Bondens oder auch des Verklebens zum Einsatz kommen kann.
[0053] Als Materialien für die Kunststofffolie 2, den Griff 10 und das Abdeckblatt 12 können
beispielsweise und nicht abschießend aufgezählt Polyester(PET), Polyethylen (PE),
Polypropylen (PP), Polyamid (PA) im Fall eines Monomaterials zum Einsatz kommen. Im
Fall von Verbundmaterialien kann ein schichtartiger Verbund bzw. eine Kombinationen
der vorstehend als Monomaterial angeführten Materialien zum Einsatz kommen. Die Eigenschaft
der Siegelfähigkeit bzw. Nicht-Siegelfähigkeit kann durch diese Monomaterialien oder
auch durch die Verbundmaterialien realisiert sein. Für jene Bereiche der Gegenstände
2, 10 oder 12, in denen keine siegelfähigen Eigenschaften gefordert sind, können auch
andere Beschichtungen, wie beispielsweise Papierschichten oder Metallschichten oder
sogar Kombinationen dieser Schichten zur Anwendung kommen.
[0054] Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei dem vorhergehend
detailliert beschriebenen Beutel sowie bei dem dargestellten Verfahren und der Vorrichtung
lediglich um Ausführungsbeispiele handelt, welche vom Fachmann in verschiedenster
Weise modifiziert werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Es wird
der Vollständigkeit halber auch darauf hingewiesen, dass die Verwendung der unbestimmten
Artikel "ein" bzw. "eine" nicht ausschließt, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach
vorhanden sein können. Auch können im Zusammenhang mit einem Ausführungsbeispiel offenbarte
Merkmale bei anderen Ausführungsbeispielen in Kombination mit dort offenbarten Merkmalen
zur Anwendungen kommen. Auch können die Proportionen der dargestellten Merkmale variieren,
ohne dass von dem Konzept der Erfindung abgewichen wird.
1. Verfahren zur Herstellung eines Beutels (1) aus einer Kunststofffolie (2) mit einem
an dem Beutel (1) befestigten Griff (10), wobei die Kunststofffolie (2) eine Innenfolienseite
(3) aufweist, die eine Innenseite des fertigen Beutels (1) bildet, und wobei die Kunststofffolie
(2) eine Außenfolienseite (4) aufweist, die eine Außenseite des fertigen Beutels (1)
bildet, wobei das Verfahren die nachfolgend angeführten Verfahrensschritte aufweist,
nämlich:
Erzeugen von zumindest einem Loch (8) in der Kunststofffolie (2) an jener Stelle,
an der ein Griffbereich (11) des Griffes (10) zu befestigen ist, und
Befestigen eines Abdeckblatts (12) an der Innenfolienseite (3), wobei das Abdeckblatt
(12) so dimensioniert und orientiert wird, dass das Loch (8) abgedeckt ist und das
Abdeckblatt (12) über den Rand des Loches (9) hinweg mit einem an das Loch (9) angrenzenden
Bereich der Innenfolienseite (3) überlappt, und
der zu befestigende Griffbereich (11) jeweils ein Endbereich des Griffes (10) ist
und vor dem Befestigen des Endbereiches der an den Endbereich anschließende Bereich
des Griffes (10) gefaltet oder umgeklappt wird, so dass der Endbereich entlang seiner
Längserstreckung in einem Winkel von 30 bis 50 Grad, insbesondere jedoch 45 Grad bezogen
auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels (1) orientiert ist und die an den jeweiligen
Endbereich anschließenden Bereiche des Griffes (11) in Richtung der Z-Koordinate des
Beutels orientiert sind, so dass die zu befestigenden Griffbereiche (11) ungestört
für Werkzeuge,
die der Befestigung des Griffbereiches (11) an dem Abdeckblatt (12) dienen, zugänglich
sind, und
Befestigen des Griffbereichs (11) des Griffes (10) an einem Blattbereich (13) des
Abdeckblattes (12), welcher Blattbereich (13) von der Außenfolienseite (4) her durch
das Loch (8) in der Kunststofffolie (2) hindurch zugänglich ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
die Kunststofffolie (2) durch ein Verbundmaterial gebildet ist, welches Verbundmaterial
an der Innenfolienseite (3) ein siegelfähiges Material aufweist und an der Außenfolienseite
(4) ein nicht-siegelfähiges Material aufweist, und wobei
das Abdeckblatt (12) eine siegelfähige Blattseite (14) aufweist und das Abdeckblatt
(12) so dimensioniert und orientiert wird, dass seine siegelfähige Blattseite (14)
mit der siegelfähigen Innenfolienseite (3) rund um das Loch (8) herum überlappt, und
wobei
das Befestigen des Abdeckblattes (12) an der siegelfähigen Innenfolienseite (3) durch
ein rund um das Loch (8) herum verlaufendes dichtes verschweißen der siegelfähigen
Blattseite (14) mit der überlappenden siegelfähigen Innenfolienseite (3) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der Griff (10) aus einer Kunststofffolie besteht, die durch ein Verbundmaterial gebildet
ist, und der Griff (10) in seinem zumindest einen zu befestigenden Griffbereich (11)
ein siegelfähiges Kunststoffmaterial aufweist, und wobei das Befestigen des Griffbereiches
(11) durch ein verschweißen der siegelfähigen Blattseite (13) des Abdeckblattes (12)
mit dem siegelfähigen Griffbereich (11) erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
der Griff (10) eine band- oder streifenartige Form aufweist und vor dem Befestigen
an dem Blattbereich (13) an Positionen entlang seiner Längserstreckung derart gefaltet
ist, dass, wenn der Griff (10) im gefalteten Zustand an der Außenfolienseite (4) des
fertigen Beutels (1) anliegt, der Griff (10) nicht über den Rand des fertigen Beutels
(1) hinaus ragt.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
vor dem Befestigen des Abdeckblattes (12) das Abdeckblatt (12) zu der Innenfolienseite
(3) zugeführt und über dem Loch (8) positioniert wird, und wobei
vor dem Befestigen des Griffes (10) der Griff (10) zu der Außenfolienseite (4) zugeführt
und der zu befestigende Griffbereich (11) über dem Loch (8) positioniert wird.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
bei dem Erzeugen von dem zumindest einen Loch (8) zumindest zwei Löcher (8) für jeden
Griff (10) ausgestanzt werden,
A) die in Bezug auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels (1) auf gleicher Höhe
(z)
i) an einer Vorder- (5) und Rückseite (6) des Beutels (1) angeordnet sind oder
ii) an der einen Seite und der anderen Seite einer Seitenfalte (7) des Beutels (1)
angeordnet sind oder
B) die im Abstand zueinander entlang der Richtung der Z-Koordinate des Beutels (1)
i) an der Vorder- (5) und Rückseite (6) des Beutels (1) oder
ii) in der Seitenfalte (7) des Beutels (1) angeordnet sind.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Erzeugen des Loches (8)
in der Kunststofffolie (2) durch ein Ausstanzen von Material aus der Kunststofffolie
(2) entsteht.
8. Vorrichtung (16) zum Herstellen eines Beutels (1) aus einer Kunststofffolie (2) mit
einem an dem Beutel (1) befestigten Griff (10), wobei die Kunststofffolie (2) eine
Innenfolienseite (3) aufweist, die eine Innenseite des fertigen Beutels (1) bildet,
und wobei die Kunststofffolie (2) eine Außenfolienseite (4) aufweist, die eine Außenseite
des fertigen Beutels (1) bildet, welche Vorrichtung (16) zum Durchführen des Verfahrens
gemäß den Ansprüchen 1 bis 7 ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung (16)
eine Locherzeugungsstufe (17) aufweist, die zum Erzeugen von zumindest einem Loch
(8) in der Kunststofffolie (2) an jener Stelle ausgebildet ist, an der ein Griffbereich
(11) des Griffes (10) zu befestigen ist, und
eine erste Befestigungsstufe (18) aufweist, die zum Befestigen eines Abdeckblatts
(12) an der Innenfolienseite (3) ausgebildet ist, wobei das Abdeckblatt (12) so dimensioniert
ist und orientiert wird, dass das Loch (8) abgedeckt ist und das Abdeckblatt (12)
über den Rand des Loches (8) hinweg mit einem an das Loch (8) angrenzenden Bereich
der Innenfolienseite (3) überlappt, und
eine Stufe zum Falten oder Umklappen des an den zu befestigenden Griffbereich anschließenden
Bereichs des Griffes (10), so dass der zu befestigende Bereich des Griffes (10) bevor
er befestigt wird entlang seiner Längserstreckung in einem Winkel von 30 bis 50 Grad,
insbesondere jedoch 45 Grad bezogen auf die Richtung der Z-Koordinate des Beutels
(1) orientiert ist und die an den jeweiligen zu befestigenden Bereich anschließenden
Bereiche des Griffes (10) in Richtung der Z-Koordinate des Beutels orientiert sind,
so dass die zu befestigenden Griffbereiche (11) möglichst ungestört für Werkzeuge,
die der Befestigung des Griffbereiches (11) an dem Abdeckblatt (12) dienen, zugänglich
sind, wobei der zu befestigende Griffbereich (11) jeweils ein Endbereich des Griffes
(10) ist, und eine zweite Befestigungsstufe (19) aufweist, die zum Befestigen des
Griffbereichs (11) des Griffes (10) an einem Blattbereich (13) des Abdeckblattes (12)
von der Außenfolienseite (4) her durch das Loch (8) in der Kunststofffolie (2) hindurch
ausgebildet ist.
1. Method for producing a bag (1) from a plastic film (2) having a handle (10) fastened
to the bag (1), wherein the plastic film (2) has an inner film side (3) which forms
an inner side of the finished bag (1) and wherein the plastic film (2) has an outer
film side (4), which forms an outer side of the finished bag (1), wherein the method
comprises the process steps listed hereinafter, i.e.:
producing at least one hole (8) in the plastic film (2) at that point at which a gripping
portion (11) of the handle (10) is to be fastened, and fastening a covering sheet
(12) to the inner film side (3), wherein the covering sheet (12) is dimensioned and
oriented such that the hole (8) is covered and the covering sheet (12) overlaps beyond
the edge of the hole (9) with an area of the inner film side (3) adjoining the hole
(9),
and the gripping portion (11) to be fastened is respectively one end portion of the
handle (10) and before fastening the end portion, the area of the handle (10) adjoining
the end portion is folded or folded over so that the end portion is oriented along
its longitudinal extension at an angle of 30 to 50 degrees, in particular however
45 degrees relative to the direction of the Z coordinate of the bag (1) and the areas
of the handle (11) adjoining the respective end portion are oriented in the direction
of the Z coordinate of the bag so that the gripping portions (11) to be fastened are
accessible undisturbed for tools used for fastening the gripping portion (11) on the
covering sheet (12) and
fastening the gripping portion (11) of the handle (10) on a leaf section (13) of the
covering sheet (12) which leaf portion (13) is accessible from the outer film side
(4) through the hole (8) in the plastic film (2).
2. The method according to claim 1, wherein the plastic film (2) is formed by a composite
material which composite material has a sealable material on the inner film side (3)
and a non-sealable material on the outer film side (4) and wherein the covering sheet
(12) has a sealable leaf side (14) and the covering sheet (12) is dimensioned and
oriented such that its sealable leaf side (14) overlaps with the sealable inner film
side (3) around the hole (8) and wherein the fastening of the covering sheet (12)
on the sealable inner film side (3) is accomplished by a tight sealing of the sealable
leaf side (14) with the overlapping sealable inner film side (3) running around the
hole (8).
3. The method according to claim 1 or 2, wherein the handle (10) consists of a plastic
film formed by a composite material and the handle (10) has a sealable plastic material
in its at least one gripping portion (11) to be fastened, and wherein the fastening
of the gripping portion (11) is accomplished by a welding of the sealable leaf side
(13) of the covering sheet (12) to the sealable gripping portion (11).
4. The method according to any one of the preceding claims, wherein the handle (10) has
a band- or strip-like shape and before fastening to the leaf portion (13) is folded
at positions along its longitudinal extension in such a manner that when the handle
(10) rests against the outer film side (4) of the finished bag (1) in the folded state,
the handle (10) does not project beyond the edge of the finished bag (1).
5. The method according to any one of the preceding claims, wherein before fastening
the covering sheet (12) the covering sheet (12) is supplied to the inner film side
(3) and positioned above the hole (8) and wherein before fastening the handle (10),
the handle (10) is supplied to the outer film side (4) and the gripping portion (11)
to be fastened is positioned above the hole (8).
6. The method according to any one of the preceding claims, wherein when producing the
at least one hole (8) at least two holes (8) are punched for each handle (10),
A) which relative to the direction of the Z coordinate of the bag (1) are disposed
at the same height (z)
i) on a front (5) and rear side (6) of the bag (1) or
ii) on one side and the other side of the side fold (7) of the bag (1) or
B) which are disposed at a distance from one another along the direction of the Z
coordinate of the bag (1)
i) on the front (5) and rear side (6) of the bag (1) or
ii) in the side fold (7) of the bag (1).
7. The method according to any one of the preceding claims, wherein the hole (8) in the
plastic film (2) is formed by punching out material from the plastic film (2).
8. Apparatus (16) for producing a bag (1) from a plastic film (2) having a handle (10)
fastened to the bag (1), wherein the plastic film (2) has an inner film side (3) which
forms an inner side of the finished bag (1) and wherein the plastic film (2) has an
outer film side (4), which forms an outer side of the finished bag (1), which apparatus
(16) is formed for carrying out the method according to claims 1 to 7, wherein the
apparatus (16) has a hole producing stage (17) configured to produce at least one
hole (8) in the plastic film (2) at that point at which a gripping portion (11) of
the handle (10) is to be fastened, and a first fastening stage (18) configured for
fastening a covering sheet (12) to the inner film side (3), wherein the covering sheet
(12) is dimensioned and oriented such that the hole (8) is covered and the covering
sheet (12) overlaps beyond the edge of the hole (8) with an area of the inner film
side (3) adjoining the hole (8), and
a stage for folding or folding over the area of the handle (10) adjoining the end
portion so that before it is fastened, the area of the handle (10) to be fastened
is oriented along its longitudinal extension at an angle of 30 to 50 degrees, in particular
however 45 degrees relative to the direction of the Z coordinate of the bag (1) and
the areas of the handle (10) adjoining the respective portion to be fastened are oriented
in the direction of the Z coordinate of the bag so that the gripping portions (11)
to be fastened are accessible undisturbed for tools used for fastening the gripping
portion (11) on the covering sheet (12), wherein the gripping portion (11) to be fastened
in respectively one end portion of the handle (10) and has a second fastening stage
(19) configured for fastening the gripping portion (11) of the handle (10) on a leaf
section (13) of the covering sheet (12) from the outer film side (4) through the hole
(8) in the plastic film (2).
1. Procédé de fabrication d'un sac (1) en film de plastique (2) comportant une poignée
(10) fixée au sac (1), le film de plastique (2) présentant une face intérieure de
film (3) qui constitue une face intérieure du sac fini (1) et le film de plastique
(2) présentant une face extérieure de film (4) qui constitue une face extérieure du
sac fini (1), ce procédé présentant les étapes opératoires indiquées ci-après, à savoir
:
création d'au moins un trou (8) dans le film de plastique (2) à l'endroit où se fixe
une zone de préhension (11) de la poignée et fixation d'une feuille de recouvrement
(12) sur la face intérieure du film (3), la feuille de recouvrement (12) étant dimensionnée
et orientée de manière à ce que le trou (9) soit recouvert et que la feuille de recouvrement
(12) dépasse du bord du trou (9) avec une zone adjacente au trou (9) de la face intérieure
du film (3) et
que la zone de préhension (11) à fixer soit respectivement une zone terminale de la
poignée (10) et que, avant la fixation de la zone terminale, la zone de la poignée
(10) se raccordant à la zone terminale soit pliée ou rabattue de manière à ce que
la zone terminale soit orientée le long de son extension longitudinale suivant un
angle de 30 à 50 degrés, en particulier toutefois 45 degrés, par rapport à la direction
de la coordonnée Z du sac (1) et les zones de préhension (11) se raccordant à la zone
terminale respective en direction de la coordonnée Z du sac, de manière à ce que les
zones de préhension (11) à fixer soient accessibles sans gêne pour des outils servant
à fixer la zone de préhension (11) à la feuille de recouvrement (12), et
fixation de la zone de préhension (11) de la poignée (10) à une zone de feuille (13)
de la feuille de recouvrement (12), laquelle zone de feuille (13) étant accessible
depuis la face extérieure du film (4) à travers le trou (8) du film en plastique (2).
2. Procédé selon la revendication 1,
le film plastique (2) étant constitué d'un matériau composite, lequel matériau composite
présente sur la face intérieure de film (3) un matériau apte au scellement et sur
la face extérieure de film (4) un matériau non apte au scellement, et
la feuille de recouvrement (12) présentant une face de feuille apte au scellement
(14) et la feuille de recouvrement (12) étant dimensionnée et orientée de manière
à ce que sa face de feuille apte au scellement (14) dépasse avec la face intérieure
de film apte au scellement (3) autour du trou (8) et
la fixation de la feuille de recouvrement (12) sur la face intérieure de film apte
au scellement (3) se faisant par une soudure étanche entourant le trou (8) de la face
de feuille apte au scellement (14) avec la face intérieure de film apte au scellement
(3) dépassant.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
la poignée (10) étant faite d'un film plastique qui est constitué d'un matériau composite
et la poignée (10) présentant dans son au moins une zone de préhension (11) à fixer
un matériau plastique apte au scellement et la fixation de la zone de préhension (11)
se faisant en soudant la face de feuille apte au scellement (13) de la feuille de
recouvrement (12) à la zone de préhension apte au scellement (11).
4. Procédé selon une des revendications précédentes,
la poignée (10) ayant une forme de bande ou de ruban et étant pliée avant sa fixation
sur la zone de feuille (13) à des positions le long de son extension longitudinale
de manière à ce que, lorsque la poignée (10) repose en état plié sur la face extérieure
de film (4) du sac fini (1), la poignée (10) ne dépasse pas du bord du sac fini (1).
5. Procédé selon une des revendications précédentes,
la feuille de recouvrement (12) étant, avant la fixation de la feuille de recouvrement
(12), amenée vers la face intérieure de film (3) et positionnée au-dessus du trou
(8) et
la poignée (10) étant, avant la fixation de la poignée (10), amenée vers la face extérieure
de film (4) et la zone de préhension (11) à fixer positionnée au-dessus du trou (8).
6. Procédé selon une des revendications précédentes,
au moins deux trous (8) pour chaque poignée (10) étant percés lors de la création
de l'au moins un trou (8),
A) ces trous étant disposés à la même hauteur (z) par rapport à la direction de la
coordonnée Z du sac (1)
i) sur la face avant (5) et arrière (6) du sac (1) ou
ii) sur l'une et l'autre face d'un pli latéral (7) du sac (1) ou
B) à distance l'un de l'autre le long de la direction de la coordonnée Z du sac (1)
i) sur la face avant (5) et arrière (6) du sac (1) ou
ii) dans le pli latéral (7) du sac (1).
7. Procédé selon une des revendications précédentes,
la création du trou (8) dans le film de plastique (2) étant faite en perçant le matériau
du film de plastique (2).
8. Dispositif (16) de fabrication d'un sac (1) en film de plastique (2) comportant une
poignée (10) fixée au sac (1), le film de plastique (2) présentant une face intérieure
de film (3) qui constitue une face intérieure du sac fini (1) et le film de plastique
(2) présentant une face extérieure de film (4) qui constitue une face extérieure du
sac fini (1), lequel dispositif (16) étant conçu pour la réalisation du procédé selon
les revendications 1 à 7, ce dispositif (16) :
présentant un niveau de création de trous (17) qui est conçu pour pratiquer au moins
un trou (8) dans le film de plastique (2) à l'endroit où se fixe une zone de préhension
(11) de la poignée (10) et
un premier niveau fixation (18) qui est conçu pour fixer une feuille de recouvrement
(12) sur la face intérieure de film (3), la feuille de recouvrement (12) étant dimensionné
et orientée de manière à ce que le trou (8) soit recouvert et que la feuille de recouvrement
(12) dépasse du bord du trou (8) avec une zone adjacente au trou (8) de la face intérieure
de film (3) et
un niveau de pliage ou de rabattement de la zone de la poignée (10) se raccordant
à la zone de préhension à fixer de manière à ce que la zone à fixer de la poignée
(10), avant qu'elle soit fixée, soit orientée le long de son extension longitudinale
suivant un angle de 30 à 50 degrés, en particulier toutefois 45 degrés, par rapport
à la direction de la coordonnée Z du sac (1) et les zones de la poignée (10) se raccordant
à la zone respective à fixer en direction de la coordonnée Z du sac, de manière à
ce que les zones de préhension (11) à fixer soient accessibles autant que possible
sans gêne pour des outils servant à fixer la zone de préhension (11) à la feuille
de recouvrement (12), la zone de préhension (11) à fixer étant respectivement une
zone terminale de la poignée (10) et présentant un second niveau de fixation (19)
qui est conçu pour fixer la zone de préhension (11) de la poignée (10) sur une zone
de feuille (13) de la feuille de recouvrement (12) depuis la face extérieure de film
(4) à travers le trou (8) du film de plastique (2).