[0001] Die Erfindung betrifft einen Anschlussadapter mit einem oberen Gehäuseteil, das relativ
zu einem unteren Gehäuseteil beweglich an dem unteren Gehäuseteil gelagert ist und
zusammen mit dem oberen Gehäuseteil verschiebbare Adapterkontakte aufnimmt, und mit
einer relativ zu den Adapterkontakten derart verschiebbar gelagerten Schutzplatte
mit Durchtrittsöffnungen für die Adapterkontakte, dass die Adapterkontakte in einer
Ruhestellung, in der der Anschlussadapter von einer korrespondierenden Geräteanschlussklemme
abgeklemmt ist, durch die Schutzplatte verdeckt in dem oberen Gehäuseteil versenkt
sind, und in einer Klemmstellung, bei der der Anschlussadapter mindestens teilweise
auf eine korrespondierende Geräteanschlussklemme aufgesetzt ist, durch die die Durchtrittsöffnungen
der Schutzplatte in Klemmstellen der Geräteanschlussklemme hineinragen.
[0002] Derartige Anschlussadapter werden beispielsweise zum Anschluss von Spannungsversorgungsleitungen
an Leuchten genutzt. Dabei kann es vorkommen, dass das Spannungsversorgungskabel unter
Spannung steht. Dies ist für den Monteur gefährlich und insbesondere dann problematisch,
wenn der Leuchtenanschluss durch einen Nicht-Fachmann durchgeführt wird.
[0003] DE 10 2004 030 440 B4 offenbart einen Leuchtenanschlussadapter mit herausstehenden Steckern, die in eine
in ein Leuchtengehäuse eingebaute Leuchtenklemme eingeführt werden. Wenn die Zuleitungen
des Leuchtenanschlussadapters unter Spannung stehen, besteht aufgrund des fehlenden
Berührungsschutzes eine Verletzungsgefahr.
[0004] EP 0 889 550 B1 beschreibt einen zweiteiligen elektrischen Anschluss mit einer verschiebbaren Schutzabdeckung,
die einen Berührungsschutz der angeschlossenen Leiter für einen der beiden Anschlussstecker
bereitstellt. Die Schutzabdeckung ist als am Außengehäuse angebrachte Klappe ausgebildet,
die durch Eingriff in eine geneigte Führungsbahn des Gegensteckers verschwenkt wird.
[0005] Ein ähnlicher Klappenmechanismus zum Berührungsschutz eines Steckers ist in der
DE 103 36 082 A1 beschrieben. Auch hier ist der andere Teil des Steckerpaares nicht geschützt.
[0007] EP 1 150 399 B1 offenbart einen mehrpoligen elektrischen Anschlussverbinder mit einer Berührungsschutzklappe,
um den Zugang zu mindestens einem Teil der Leiteranschlüsse einer der Anschlusseinheiten
zu verhindern, wenn die zu diesen Leiteranschlüssen korrespondierenden Leiteranschlüsse
der anderen Anschlusseinheit belegt sind. Die Klappe ist am Außengehäuse vor dem Steckerzugang
angeordnet und ist über einen Hebemechanismus mit einer weiteren Klappe des zugeordneten
Leiteranschlusses der anderen Anschlusseinheit verbunden,
[0008] US 5,885,109 A1 beschreibt einen elektrischen Adapter mit einer federbelasteten Schutzplatte vor
den durch die Schutzplatten geschützten Anschlussbuchsen. Zum Anschließen eines Steckers
an die aus den Buchsen gebildete Steckdose wird von den ungeschützten Steckern die
Schutzplatte ergriffen und entgegen der Federkraft verschoben, bis die Durchbrüche
in der Schutzplatte, in der die Stecker eingreifen, die dahinter liegenden Buchsen
freigeben.
[0009] Eine derartige, auch als Kindersicherung bekannte elektrische Schutzvorrichtung ist
auch aus
DE 27 28 429 A1 oder in einer drehbaren Ausführungsform der beweglichen, federbelasteten Schutzplatte
aus der
DE 87 15 967 U1 bekannt. Derartige Kindersicherungen für Steckdosen können auch als separates Einsteckteil
vorgesehen sein, die in die Steckdosen gesteckt werden. Dies ist in der
DE 87 15 967 U1 und
DE 85 19 135 U1 beschrieben.
[0010] Bei dieser Art von Berührufigsschutz muss allerdings sichergestellt werden, dass
die vom Stecker hervorstehenden Leitungsanschlüsse nicht spannungsführend sind. Dies
kann zum Beispiel bei einem Leuchtenanschluss nicht unbedingt gewährleistet werden,
da dort aus Platzgründen zur Verhinderung überstehender Teile beim Einbau in der Regel
die Anschlussbuchse in die Leuchte eingebaut ist und der Anschlussstecker mit der
Spannungspotential tragenden Zuleitung verbunden ist.
[0011] EP 1 681 747 A2 offenbart einen elektrischen Geräteanschluss für eine Leuchte mit einer in das Leuchtengehäuse
eingeclipsten Anschlussklemme und einem daran anschließbaren Steckverbinder, der mehrere
Stecker- oder Buchsenkontakte zum externen Anschluss an ein Netzkabel hat. Die in
der Leuchten-Anschlussklemme eingreifenden Anschlusskontakte des Steckverbinders sind
in einen längsverschieblich am Steckverbindergehäuse gelagerten Kontaktträgerschlitten
eingebaut. Erst nachdem der Kontaktträgerschlitten in eine Montageendstellung in Richtung
der an den Steckverbinder angrenzenden Anschlussklemme verschoben ist und die Anschlusskontakte
des Steckverbinders in die Anschlussbuchsen der Anschlussklemme eingegriffen haben,
erfolgt über Anschlussbügelkontakte im Kontaktträger eine elektrisch leitende Verbindung
der Anschlusskontakte mit den Stecker- oder Buchsenkontakten und daran ggf. angeschlossene
Netzkabel. Auf diese Weise wird verhindert, dass die aus dem Steckverbinder herausragenden
Anschlusskontakte außerhalb der Montageendstellung potentialführend sein können. Durch
einen Sperranschlag am Kontaktträgerschlitten, der in einen Gegenanschlag der Anschlussklemme
eingreift, wird in einer Montageendstellung der durch den Sperranschlag fixierte Kontaktträgerschlitten
freigegeben und kann weiter in Richtung Anschlussklemme verschoben werden, um die
Anschlusskontakte des Steckverbinders mit den Anschlussbuchsen der Anschlussklemme
zu verbinden.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Anschlussadapter zu
schaffen, der einfach und kompakt aufgebaut ist.
[0013] Die Aufgabe wird mit dem Anschlussadapter der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass die Schutzplatte im unteren Gehäuseteil gelagert ist und in dem oberen Gehäuseteil
mindestens eine Steckkontaktanordnung eingebaut ist, wobei jede Steckkontaktanordnung
jeweils eine Gruppe von mit zugeordneten Adapterkontakten elektrisch leitend verbundene
Anschlusskontakte aufweist.
[0014] Die Integration der mindestens einen Steckkontaktanordnung zusammen mit den nach
unten in Richtung des unteren Gehäuseteils ragenden Adapterkontakten in das obere
Gehäuseteil hat den Vorteil, dass die Adapterkontakten starr mit den zugeordneten
Anschlusskontakten der mindestens einen Steckkontaktanordnung verbunden und mit dem
oberen Gehäuseteil zusammen verschoben werden können. Die starre Verbindung von Adapterkontakten
und zugeordneten Anschlusskontakten ermöglicht eine sichere elektrische Kontaktierung
bei hoher Stromtragfähigkeit. Die in der Ruhestellung einen Berührungsschutz für die
Anschlusskontakte bildende Schutzplatte ist hingegen in das untere Gehäuseteil eingebaut.
Durch den Einbau der Steckkontaktanordnungen des oberen Gehäuseteils ist nunmehr ausreichend
Platz für die Führung der Schutzplatte vorhanden. Die Bauhöhe des Anschlussadapters
kann auf diese Weise reduziert werden.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn von dem unteren Gehäuseteil Rasthaken abragen.
Mit Hilfe der Rasthaken kann das Ausrichten und Aufsetzen des Anschlussadapters auf
eine Geräteanschlussklemme erleichtert werden, indem die Rasthaken auf Öffnungen einer
Montageplatte ausgerichtet sind, wobei die Geräteanschlussklemme ebenfalls mit der
Montageplatte verbunden ist. Die Einsteckposition der Rasthaken in die Öffnungen definiert
dann die korrekte Aufsetzposition auf die Geräteanschlussklemme.
[0016] Das obere Gehäuseteil sollte dann an die Rasthaken angepasste Verriegelungsfinger
haben, wobei die Rasthaken und Verriegelungsfinger so ausgebildet sind, dass nach
einer Verrastung des unteren Gehäuseteils durch Eingriff der Rasthaken in die Öffnung
einer Montageplatte die Verriegelungsfinger bei Verschiebung des oberen Gehäuseteils
hinter die Rasthaken in die Öffnungen positionierbar sind und auf diese Weise ein
Herausführen der Rasthaken aus den Öffnungen blockiert wird.
[0017] Damit wird ausgenutzt, dass nach dem Einsetzen der Rasthaken in die Öffnungen und
Verschieben des Anschlussadapters in die Verriegelungsstellung ein Teil der Öffnungen
wieder frei werden. Diese frei werdenden Teile der Öffnungen werden durch die Verriegelungsfinger
ausgefüllt, wenn das obere Gehäuseteil nach unten in Richtung Montageplatte verschoben
wird.
[0018] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die zur Anlage an eine Geräteanschlussklemme vorgesehene
Unterseite des unteren Gehäuseteils an hervorragende Dome der Geräteanschlussklemme
zum Aufschieben auf und Verrasten des Anschlussadapters an der Geräteanschlussklemme
angepasste Führungsprofile hat. Die Unterseite des unteren Gehäuseteils ist damit
mit Hilfe der Führungsprofile so ausgestaltet, dass das Aufsetzen des Anschlussadapters
auf die Geräteanschlussklemme nur in einer zulässigen Position möglich ist, wobei
anschließend die Verschiebung des Anschlussadapters in eine Rastposition durch die
Führungsprofile vorgegeben wird.
[0019] Die Integration der Steckkontaktanordnung in dieses obere Gehäuseteil hat den Vorteil,
dass die Anschlusskontakte mindestens einer der Steckkontaktanordnungen als Schneid-Klemm-Kontakte
ausgebildet sein können. Damit kann eine ein- oder mehradrige Leitung an der Oberseite
des oberen Gehäuseteils entlang geführt und mit an der Oberseite des oberen Gehäuseteils
gegenüberliegend zum unteren Gehäuseteil herausragenden Schneid-Klemm-Kontakten verbunden
werden.
[0020] Die Schneid-Klemm-Steckkontaktanordnung ist dabei vorzugsweise direkt oberhalb der
Adapterkontakte im oberen Gehäuseteil angeordnet. Die Führung der Leitungen auf die
Schneid-Klemm-Kontakte und das Arretieren derselben erfolgt mit einem Führungsaufsatz,
der Rastelemente zum Aufrasten auf die Oberseite des oberen Gehäuseteils und Leitungsführungselemente
zum Auflegen und Führen von Leitungen auf zugeordnete Schneid-Klemm-Anschlusskontakte
hat. Die Leitungsführungselemente können als im Querschnitt teilkreisförmige Mulden
mit Vertiefungen für die freien Enden der Schneid-Klemm-Kontakte ausgebildet sein.
Der Führungsaufsatz kann als separates Teil auf das obere Gehäuseteil aufsteckbar
oder auch verschwenkbar mit dem oberen Gehäuseteil verbunden sein.
[0021] Anschlusskontakte von mindestens einer der mindestens einen Steckkontaktanordnung
können aber auch als Federkraftklemmanschlüsse ausgebildet sein. Als Federkraftklemmanschlüsse
eignen sich beispielsweise Käfigzugfederanschlüsse, Druckkontaktanschlüsse, wie beilspielsweise
Messer-Gabel-Kontakte oder ähnliches.
[0022] Die zwei Steckkontaktanordnungen können einander gegenüberliegend im oberen Gehäuseteil
angeordnet sein, so dass korrespondierende Anschlusskontakte der beiden gegenüberliegenden
Steckkontaktanordnungen durchgeschleift sind und mit Hilfe mindestens eines zugeordneten
Adapterkontakts ein Abgriff an der durchgeschleiften Leitung erfolgt. Die Adapterkontakte
sind dann im Zwischenraum zwischen den beiden sich gegenüberliegenden Steckkontaktanordnungen
angeordnet und ragen quer zur Flucht zwischen den beiden Steckkontaktanordnungen nach
unten in Richtung unteren Gehäuseteils ab.
[0023] Denkbar ist weiterhin, dass mindestens zwei Steckkontaktanordnungen vertikal übereinander
an einer Seite des oberen Gehäuseteils angeordnet sind. Dabei können weitere Steckkontaktanordnungen
gegenüberliegend zu den übereinander liegenden Steckkontaktanordnungen vorhanden sein,
die ihrerseits wiederum in Verschiebungsrichtung der Adapterkontakte gesehen übereinanderliegend
angeordnet sind.
[0024] Die Schutzplatte kann mindestens ein Führungselement, wie z. B. ein nach unten in
Richtung der Anschlussfläche für eine Geräteanschlussklemme abragender Haltefinger,
oder eine Öffnung zur Aufnahme eines Haltefingers der Geräteanschlussklemme zum Halten
der Schutzplatte in einer festen Position zur Anschlussklemme beim Zusammenwirken
des Haltefingers mit der Geräteanschlussklemme haben, während das untere und obere
Gehäuseteil relativ zur Schutzplatte beim Aufrasten auf die Geräteanschlussklemme
verschoben wird, um die Durchtrittsöffnungen auf die Adapterkontakte auszurichten.
[0025] Während die Schutzplatte die Adapterkontakte in der Ruhestellung, bei der der Anschlussadapter
nicht an eine Geräteanschlussklemme angeklemmt ist, verdeckt, erfolgt beim Aufstecken
und Aufschieben des Anschlussadapters auf eine Geräteanschlussklemme eine Verlagerung
der Schutzplatte bei relativ zu dem oberen und unteren Gehäuseteil und den Adapterkontakten
so, dass die Durchtrittsöffnungen auf die Adapterkontakte ausgerichtet werden und
die Adapterkontakte durch die Durchtrittsöffnungen hindurch in Richtung korrespondierender
Klemmen einer angrenzenden Geräteanschlussklemme verlagert werden können. Beim Aufsetzen
des Anschlussadapters sind die Durchtrittsöffnungen der Schutzplatte bereits auf zu
Kontakten in der Geräteanschlussklemme führenden Einführungsöffnungen ausgerichtet
und die Schutzplatte wird in dieser Position relativ zu Geräteanschlussklemmen mit
Hilfe des Führungselementes, wie z. B. eines Haltefingers fixiert. Das obere und untere
Gehäuseteil wird dann zusammen mit den Adapterkontakten relativ zur Schutzplatte und
der Geräteanschlussklemme soweit verschoben, bis die Adapterkontakte durch die Durchtrittsöffnungen
und Einführöffnungen zur Kontaktierung korrespondierender Kontakte in Richtung Geräteanschlussklemme
verschoben werden können. Das vorzeitige Herunterdrücken der Adapterkontakte auf die
Schutzplatte bzw. ein frühzeitiges Abziehen des Anschlussadapters von der Geräteanschlussklemme
unter Überlastung der Adapterkontakten wird durch einen Sperrriegel verhindert, der
nur in der Anschlussposition durch dann fluchtende Sperrriegelbrüche in die Geräteanschlussklemme
hineingeleitet und damit den Anschlussadapter in einer Position zur Geräteanschlussklemme
festlegt.
[0026] Mit Hilfe des unteren und oberen Gehäuseteils und der Integration der Adapterkontakte
in das obere Gehäuseteil und der Integration der Schutzplatte in das untere Gehäuseteil
ist eine solche Sicherung der Adapterkontakte vor Berührung auf einfache und kompakte
Weise möglich.
[0027] Die Adapterkontakte können jeweils einstückig mit zugeordneten Anschlusskontakten
der mindestens einen Steckkontaktanordnung geformt sein. Aus montagetechnischen Gründen
ist es unter Umständen jedoch sinnvoll, wenn die Adapterkontakte separat zu den Anschlusskontakten
mit daran angeordneten Stromschienenstücken gefertigt sind und eine elektrisch leitende
Verbindung der Adapterkontakte mit zugeordneten Anschlusskontakten bei der Montage
der Adapterkontakte in das obere Gehäuseteil erfolgt.
[0028] Bei der Integration der mindestens einen Steckkontaktanordnung in das obere Gehäuseteil
tritt das Problem auf, dass durch Zug an mit den Steckkontaktanordnungen verbundenen
Leitungen das obere Gehäuseteil von der Geräteanschlussklemme gegebenenfalls unter
Beschädigung der Rastmechanismen abgezogen werden kann. Daher ist es vorteilhaft,
wenn das obere Gehäuseteil mit dem unteren Gehäuseteil nach Anklemmen an einer Geräteanschlussklemme
mit Hilfe von Rastbügeln gesichert wird, die das untere und obere Gehäuseteil miteinander
verrasten.
[0029] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn unteres und oberes Gehäuseteil über Führungslaschen
miteinander in Verbindung stehen, wobei die Führungslaschen Anschlagnasen haben, die
ein Abziehen des oberen Gehäuseteils vom unteren Gehäuseteil verhindern und beim Aufschieben
des oberen Gehäuseteil auf das untere Gehäuseteil in die Rastposition des oberen Gehäuseteils
zur Verhinderung eines Verkantens führen.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mit den beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- - Perspektivische Schnittansicht einer Ausführungsform eines auf eine Geräteanschlussklemme
aufgesetzten Anschlussadapters;
- Figur 2
- - perspektivische Ansicht eines Anschlussadapters in Ruhestellung;
- Figur 3
- - perspektivische Ansicht des Anschlussadapters aus Figur 2 in Klemmstellung;
- Figur 4
- - Schnittansicht des Anschlussadapters aus Figur 2 mit Klemmendomen einer Geräteanschlussklemme;
- Figur 5
- - Schnittansicht des Anschlussadapters aus Figur 2 mit Klemmendomen einer Geräteanschlussklemme;
- Figur 6
- - Skizze eines Ausschnitts einer starren Verbindung von einander gegenüberliegenden
Anschlusskontakten mit senkrecht dazu abgehenden Geräteanschlussklemmen im Durchtritt
durch eine Führungsplatte, Schutzplatte und Dome einer Geräteanschlussklemme;
- Figur 7
- - Skizze eines Ausschnitts von Geräteanschlussklemmen mit integral angeformten, nach
oben ausgerichteten Schneid-Klemm-Anschlusskontakten;
- Figur 8
- - Perspektivische Ansicht eines Anschlussadapters mit oberhalb der Adapterkontakte
liegenden Brückern.
[0031] Figur 1 lässt eine perspektivische Schnittansicht eines Anschlussadapters 1 erkennen,
der zum Einklemmen an eine Geräteanschlussklemme 2 eines elektrischen Gerätes, beispielsweise
einer Leuchte vorgesehen ist. Die Anschlussklemme 2 ist hierbei in ein Gerätegehäuseblech
3 des elektrischen Gerätes eingesteckt und dort fixiert.
[0032] Der Anschlussadapter 1 hat ein Isolierstoffgehäuse 4, in dessen Innenraum eine Schutzplatte
5 eingebaut ist, die z. B. einen Teil eines im Isolierstoffgehäuse 4 verschieblich
gelagerten Innengehäuseteils ist. In der Schutzplatte 5 sind Durchbrüche 6 vorgesehen,
um durch die Schutzplatte 5 vor Berührung geschützte Anschlusskontakte 7 in Richtung
einer Geräteanschlussklemme 2 hindurch zu führen und die Anschlusskontakte 7 mit Gegenkontakten
(nicht dargestellt) der Geräteanschlussklemme 2 elektrisch leitend zu verbinden.
[0033] Es ist weiterhin erkennbar, dass die Anschlusskontakte 7 im Innenraum des Isolierstoffgehäuses
4 durch mit dem Isolierstoffgehäuse 4 starr verbundenen Positionierstege 8 geführt
werden, die beidseits an den Anschlusskontakten 7 angeordnet sind. Damit wird sichergestellt,
dass die Anschlusskontakten 7 nur in vertikaler Richtung verschoben und auf die Durchbrüche
6 in einer Anschlussposition ausgerichtet sind.
[0034] Die Vertikalverschiebung der Anschlusskontakte 7 erfolgt mit Hilfe eines Betätigungsgehäuseteils
9, an dem die Anschlusskontakte 7 festgelegt sind. Das Betätigungsgehäuseteil 9 bildet,
wie skizziert, einen Teil des Deckelabschlusses des Isolierstoffgehäuses 4 und ist
mit den sich vom Deckelabschnitt senkrecht nach unten in Richtung der Ebene der Durchbrüche
6 erstreckenden Seitenwänden in Führungsnuten 10 des Isolierstoffgehäuses 4 aufgenommen
und geführt.
[0035] Die Führungsnuten 10 werden durch die Außenwand des Isolierstoffgehäuses 4 und einem
von der Außenwandung des Isolierstoffgehäuses 4 abgehenden Steg 11 im Innenraum gebildet.
Die Anschlusskontakte 7 sind elektrisch leitend mit Anschlussleitungsanschlüssen 12
verbunden, die in das Isolierstoffgehäuse 4 integriert und zur Verbindung mit einer
Spannungsversorgungsleitung für das elektrische Gerät vorgesehen sind.
[0036] Optional können die Anschlussleitungsanschlüsse 12 aber aus dem Isolierstoffgehäuse
rausragen und beispielsweise Schneidkontaktanschlüsse (IDC) für einen Schneid-Klemm-Kontaktanschluss
haben. Die Anschlussleitungsanschlüsse 12 können beispielsweise aber auch an der Außenseite
des Isolierstoffgehäuses 4 angeordnete Stecker und/oder Buchsen haben oder direkt
mit einem integrierten Netzkabel verbunden sein.
[0037] Bei einer Betätigung des Betätigungsgehäuseteils 9 durch Herunterdrücken in Richtung
Geräteanschlussklemme 2 würden in der Schutzposition die Anschlusskontakte 7 auf der
Schutzplatte aufliegen und könnten dadurch unter Umständen verformt werden. Das Betätigungsgehäuseteil
9 hat daher einen Sperrriegel 13, der sich von dem Deckelabschnitt des Betätigungsgehäuseteils
9 senkrecht nach unten in Richtung Schutzplatte 5 erstreckt. In der Schutzplatte 5,
sowie der daran angrenzenden Bodenwand des Isolierstoffgehäuses 4 sind Sperrriegeldurchbrüche
S vorgesehen, die miteinander fluchten, wenn das Isolierstoffgehäuse 4 in Bezug auf
die Schutzplatte 5 in eine Anschlussposition verschoben ist, bei der auch die Durchbrüche
6 für die Geräteanschlussklemmen 2 mit nicht sichtbaren Durchbrüchen im Isolierstoffgehäuse
4 und den in der Geräteanschlussklemme 2 vorgesehenen Gegenkontakten fluchten.
[0038] Dadurch wird erreicht, dass der Sperrriegel 13 in der Anschlussposition durch die
Sperrriegeldurchbrüche S hindurch gleiten kann und damit ein Herunterdrücken des Betätigungsgehäuseteils
9 in Richtung Geräteanschlussklemme 2 ermöglicht. Die Relativbewegung von Isolierstoffgehäuse
4 und im Innenraum des Isolierstoffgehäuses 4 angeordneter Schutzplatte 5 wird dadurch
ermöglicht, dass die Schutzplatte 5 ein Führungselement 14 hat, das in Wirkverbindung
mit der Geräteanschlussklemme 2 tritt, um die Schutzplatte 5 relativ zur Geräteanschlussklemme
2 festzulegen, Das Führungselement 14 kann beispielsweise ein Durchbruch sein, in
den ein Führungszapfen 15 der Geräteanschlussklemme 2 eingreift, der von der Geräteanschlussklemme
2 nach oben aus dem Gerätegehäuseblech 3 hervorragt.
[0039] Es ist erkennbar, dass der Führungszapfen 15 auf einem Anschlussklemmendom 16 angebracht
ist, der von der Geräteanschlussklemme 2 durch eine Öffnung im Gerätegehäuseblech
3 hervorragt. Dieser Anschlussklemmendom 16 bildet einen Anschlag für einen von der
Bodenwandung des Isolierstoffgehäuses 4 nach unten in Richtung Geräteanschlussklemme
2 herausragendes, abgewinkeltes Anschlagprofil 17. Das Anschlagprofil 17 wird zudem
durch eine Rastnase 18 der Geräteanschlussklemme 2 geführt.
[0040] Das Anschließen des Anschlussadapters 1 an die Geräteanschlussklemme 2 erfolgt derart,
dass zunächst der Führungszapfen 15 durch das als Durchbruch ausgestaltete Führungselement
14 gesteckt wird. Dadurch wird die Position der Schutzplatte auf die Geräteanschlussklemme
2 ausgerichtet und festgelegt, wenn der Anschlussadapter 1 weiter verschoben wird.
Im Folgenden wird dann das Isolierstoffgehäuse nach rechts relativ zu einer Geräteanschlussklemme
2 verschoben. Die Ausrichtung und Führung wird durch das auf der Rastnase 18 aufliegende,
abgewinkelte Anschlussprofil 17 sichergestellt. Das Isolierstoffgehäuse 4 wird soweit
nach rechts geschoben, während die Schutzplatte 5 festliegt, bis die Durchbrüche 6
zur Durchführung der Anschlusskontakte 7 mit entsprechenden Durchbrüchen in der Bodenwandung
des Isolierstoffgehäuses 4 und den Gegenkontakten der Geräteanschlussklemme 2 fluchten
und zudem die Sperrriegeldurchbrüche S miteinander fluchten. Diese sogenannte Rastposition
ist erreicht, wenn das Anschlussprofil 17 an dem Anschlussklemmendom 16 anliegt, wodurch
eine weitere Verschiebung des Isolierstoffgehäuses 4 verhindert wird. In dieser Rastposition
ist es nunmehr möglich, das Betätigungsgehäuseteil 9 nach unten in Richtung Geräteanschlussklemme
2 zu drücken, da nunmehr der einen L-förmigen Absatz aufweisende Sperrriegel 13 nicht
mehr mit seinem schmalen Ende auf der Oberseite der Geräteanschlussklemme 2 und mit
seinem Absatz nicht mehr auf der Schutzplatte 5 aufliegt, sondern durch die fluchtenden
Sperrriegeldurchbrüche S in Richtung Geräteanschlussklemme 2 hindurch gleiten kann.
[0041] Damit ist das Betätigungsgehäuseteil 9 nicht mehr blockiert, sondern freigegeben.
Durch das Herunterdrücken des Betätigungsgehäuseteils 9 werden die Anschlusskontakte
7 durch die Durchbrüche 6 nach unten in die Gegenkontakten der Geräteanschlussklemme
2 geführt und stellen damit eine elektrische Verbindung des Anschlussadapters 1 mit
der Geräteanschlussklemme 2 her.
[0042] Umgekehrt wird durch den L-förmigen Sperrriegeldurchbruch S beim Abklemmen des Anschlussadapters
1 sichergestellt, dass die Anschlusskontakte 7 erst nach Erreichen eines durch den
Absatz des Sperrriegels 13 definierten Mindestabstandes von der Schutzplatte 5 verlagert
werden können. Das schmale Ende des Sperrriegels 13 bildet zudem einen Anschlag für
den Anschlussklemmendom 16 und stellt damit - zusammen mit dem Anschlussprofil 17
- eine kontrollierte Positionierung und Führung sicher.
[0043] Die elektrische Verbindung der elektrischen Anschlusskontakte 7 mit den Leitungsanschlüssen
12 kann entweder über flexible, fest verdrahtete Leitungen, über Gleitkontakte, über
Schneid-Klemm-Kontakte oder über einen Klemmkontakt erfolgen, der entweder in der
Endposition einen elektrischen Kontakts zwischen den elektrischen Anschlusskontakten
7 und den zugeordneten Anschlussleitungsanschlüssen 12 herstellt, wenn die elektrischen
Anschlusskontakte 7 elektrisch leitend mit den korrespondierenden Gegenkontakten der
Geräteanschlussklemme 2 verbunden sind.
[0044] Ein Abklemmen des Anschlussadapters 4 von der Geräteanschlussklemme 2 kann nur durch
den entgegengesetzten Ablauf erfolgen, indem zunächst das Betätigungsgehäuseteil 9
nach oben verlagert wird, der Sperrriegel 13 hierdurch die Blockade einer Relativbewegung
zwischen Isolierstoffgehäuse 4 und Schutzplatte 5 aufhebt und anschließend das Isolierstoffgehäuse
4 nach links verschoben wird. Damit wird mit Hilfe der Wirkverbindung des Führungszapfens
15 und des als Durchbruch ausgebildeten Führungselementes 14 sichergestellt, dass
die Schutzplatte 5 in eine Schutzposition verfällt, bei der die elektrischen Anschlusskontakte
7 vor Berührung geschützt sind. Verschleißanfällige Hilfsmittel, wie Federn, sind
nicht notwendig, können aber optional vorgesehen sein. Vielmehr wird der reine Bewegungsablauf
beim Anklemmen und Abklemmen des Anschlussadapters 1 ausgenutzt.
[0045] Die am Anschlussklemmendom 16 und dem Anschlagprofil 17 ausgebildeten Anschlussadapter-
und Anschlussklemmenführungen sind nicht nur wie beschrieben zur Führung und Verrastung
des Anschlussadapters 1 auf die Geräteanschlussklemme 2 ausgestaltet, sondern unter
Berücksichtigung der Anschlussbelegung von Anschlussadapter 1 und Geräteanschlussklemme
2 so aufeinander abgestimmt, dass die Führung eines Anschlussadapters 1 auf eine Geräteanschlussklemme
2 oder umgekehrt nur bei übereinstimmender, üblicherweise am Isolierstoffgehäuse Anschlussbelegung
der Kontakte und Gegenkontakte möglich ist. Die Anschlussbelegung kann beispielsweise
als Funktionszuordnung der Kontakte und Gegenkontakte auf dem Isolierstoffgehäuse
sichtbar angegeben sein.
[0046] Figur 2 lässt eine perspektivische Ansicht eines Anschlussadapters 1 erkennen, der
zum Anklemmen an eine Geräteanschlussklemme (nicht dargestellt) vorgesehen ist. Die
Geräteanschlussklemme kann beispielsweise eine in ein Montageblech einer Leuchte eingebauten
Leuchtenanschlussklemme sein.
[0047] Der Anschlussadapter 1 hat ein oberes Gehäuseteil 24, das in Z-Richtung nach unten
verschiebbar auf einem unteren Gehäuseteil 25 gelagert ist. In das obere Gehäuseteil
24 ist eine erste Steckerkontaktanordnung 26a und eine zweite Steckkontaktanordnung
26b integriert, Die Steckkontaktanordnungen 26a, 26b sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
einander gegenüberliegend an den Seitenwänden des oberen Gehäuseteils angebracht und
erstrecken sich in entgegengesetzte Richtungen. Denkbar ist, dass alternativ oder
zusätzlich hierzu eine Steckkontaktanordnung auf der Oberseite des oberen Gehäuseteils
24 vorgesehen ist, die sich nach oben entgegengesetzt zur Verschiebungsrichtung Z
erstreckt. Diese Steckeranordnung kann dann mit Schneid-Klemm-Kontakten versehen sein,
so dass durchgehende Leitungen auf die Oberseite des oberen Gehäuseteils 24 aufgelegt
und mit den Schneid-Klemm-Kontakten verbunden können.
[0048] In die Steckkontaktanordnungen 26a, 26b sind Anschlusskontakte (nicht sichtbar) eingebaut,
um korrespondierende Stecker-/Buchsenkontakte von auf die Steckkontaktanordnungen
aufsteckbaren Leiteranschlusssteckern oder Leiteranschlussbuchsen zu kontaktieren.
[0049] Das Aufsetzen des Anschlussadapters 1 auf eine Geräteanschlussklemme wird durch Rasthaken
27a, 27b erleichtert, die seitlich von dem unteren Gehäuseteil 25 hervorspringen und
in Einsteckrichtung Z Vorsprünge und an ihren Enden Verriegelungsfüße 28a, 28b haben.
Nach dem Einsetzen der Verriegelungsfüße 28a, 28b in Öffnungen einer Montageplatte,
in die eine Geräteanschlussklemme eingebaut ist, kann der Anschlussadapter 1 dann
durch die Öffnungen und die in der Montageplatte und die in den Öffnungen befindlichen
Rasthaken 27a, 27b in eine Klemmstellung geführt werden.
[0050] An dem oberen Gehäuseteil 24 ragen an die Rasthaken 27a, 27b angepasste parallel
dazu ausgerichtete Verriegelungsfinger 29a, 29b hervor, die in der Rastposition ein
Herausschieben der Rasthaken 27a, 27b aus den Öffnungen (nicht dargestellt) in der
Montageplatte verhindern.
[0051] Erkennbar ist weiterhin, dass an den beiden, sich gegenüberliegenden Seitenwänden
des oberen Gehäuseteils Führungslaschen 30a, 30b angeordnet sind, die in einer mit
einem Querholm 31 abgeschlossenen Nut 32 geführt sind und mit Hilfe einer Anschlagnase
33 ein vollständiges Abziehen des oberen Gehäuseteils 24 vom unteren Gehäuseteil 25
nach oben verhindern, indem die Anschlagnase 33 gegen den Querholm 31 in einer Ruhestellung
anstößt.
[0052] Weiterhin sind beispielsweise am oberen Gehäuseteil 24 Verriegelungslaschen 34a,
34b angeformt, die im Klemmzustand, bei dem das obere Gehäuseteil in Z-Richtung auf
das untere Gehäuseteil 25 geschoben ist, mit dem unteren Gehäuseteil 25 verrastet
und so das obere Gehäuseteil 24 in der Klemmstellung am unteren Gehäuseteil 25 sichert.
[0053] Figur 3 zeigt den Anschlussadapter 1 aus Figur 1 in der Klemmstellung, die erreicht
wird, wenn der Anschlussadapter 1 auf eine Geräteanschlussklemme aufgeschoben und
das obere Gehäuseteil 24 in Z-Richtung nach unten verlagert ist. In diesem Zustand
sichern die Verriegelungsfinger 29a, 29b die direkt angrenzenden Rasthaken 27a, 27b
vor einem Herausschieben aus Öffnungen in einer Montageplatte. Zudem ist das obere
Gehäuseteil 24 am unteren Gehäuseteil 25 mit Hilfe der Verriegelungslaschen 34a, 34b
festgelegt, so dass auch bei Zug auf mit den Steckkontaktanordnungen 26a, 26b verbundenen
Leitungen das obere Gehäuseteil 24 nicht vom unteren Gehäuseteil 25 mit großen Kräften
abgezogen werden kann.
[0054] Figur 4 lässt den Innenaufbau des Anschlussadapters 1 in der Ruheposition gemäß Figur
2 erkennen. Deutlich ist, dass in das obere Gehäuseteil 24 im Bereich der Steckkontaktanordnungen
26a, 26b jeweils Anschlusskontakte 35a, 35b aufgenommen sind, die durch ein Stromschienenstück
36 miteinander elektrisch leitend verbunden sind. Die Anschlusskontakte 35a, 35b können
vorzugsweise zusammen mit dem Stromschienenstück 36 einstückig aus einem Blechmaterial
geformt sein.
[0055] Von dem Stromschienenstück 36 ragt ein Adapterkontakt 37 in Richtung unteres Gehäuseteil
25 herunter. Der Adapterkontakt 37 ist mit dem Stromschienenstück 36 mechanisch elektrisch
leitend verbunden und kann als separates Teil gefertigt werden, was die Montage erleichtert.
Denkbar ist aber auch, dass Anschlusskontakte 35a, 35b, Stromschienenstück 36 und
Adapterkontakt 37 einstückig gefertigt sind.
[0056] Der Adapterkontakte 37 ist an seinem freien Ende in seiner Führungsöffnung 38 einer
Führungsplatte 39 geführt. Angrenzend an die Führungsplatte 39 ist eine verschiebbar
gelagerte Schutzplatte 40 vorgesehen.
[0057] Am unteren Endbereich des unteren Gehäuseteils 25 sind zudem Führungsprofile 41 vorgesehen,
die an von einer angrenzenden Geräteanschlussklemme (nicht skizziert) hervorragende
Dome 42 der Geräteanschlussklemme angepasst sind, um in der dargestellten Ruhestellung
den Anschlussadapter 1 auf die Dome 42 aufzusetzen und den Anschlussadapter 1 relativ
zur Geräteanschlussklemme in eine Klemmstellung zu verschieben
[0058] Die Klemmstellung des Anschlussadapters 1 ist in der Figur 5 dargestellt.
[0059] Beim Aufsetzen des Anschlussadapters 1 auf die Dome 42 der Geräteanschlussklemme
greift ein von der Schutzplatte 40 nach unten herausragende Haltefinger 43 in eine
Öffnung des angrenzenden Doms 42 ein, um die Schutzplatte 40 in einer Position an
dem Dom 42 zu fixieren. Anschließend kann der Anschlussadapter 1 auf dem Dom 42 quer
verschoben werden, so dass sich das untere Gehäuseteil 25 mit dem oberen Gehäuseteil
24 relativ zur fixierten Schutzplatte 40 verschiebt und auf diese Weise in der Klemmstellung
(Figur 10) Durchtrittsöffnungen in der Schutzplatte 40 in die Flucht der Adapterkontakte
37 gebracht werden. Hierdurch werden die Adapterkontakte 37, die durch die Schutzplatte
40 in der Ruhestellung vor Berührung geschützt sind, soweit freigegeben, dass diese
durch die Durchtrittsöffnungen in der Schutzplatte 40 und Einführungsöfnungen in den
Domen 42 der Geräteanschlussklemme hindurch treten können, um mit korrespondierenden
Kontakten in der Geräteanschlussklemme in Eingriff zu gelangen. Auf diese Weise wird
die Geräteanschlussklemme elektrisch mit den Anschlusskontakten 35a, 35b der Steckkontaktanordnung
26a, 26b über die Adapterkontakte 37 kontaktiert.
[0060] Zum Abklemmen des Anschlussadapters 1 von einer Geräteanschlussklemme wird das obere
Gehäuseteil 24 wieder nach oben vom unteren Gehäuseteil 25 weg geschoben und anschließend
der Anschlussadapter 1 quer von den Domen 42 abgezogen. Dadurch, dass die Schutzplatte
40 über die Haltefinger 43 an den Domen 42 fixiert ist, wird die Schutzplatte 40 wieder
in die Sicherungsposition verlagert, wenn die Adapterkontakte 37 in dem oberen und
unteren Gehäuseteil 24, 25 zurückgezogen sind. Mit Hilfe der Schutzplatte 40 ist eine
ungewollte Berührung der Adapterkontakte 37, die unter Umständen durch an die Steckkontakte
angeschlossene und gegebenenfalls unter Spannungspotential stehenden Leitern ausgeschlossen.
[0061] Die Steckkontaktanordnungen 26a, 26b können in an sich bekannter Weise zusätzliche
Verriegelungselemente 44 haben, um aufgesetzte Anschlussstecker an den Steckkantaktanordnungen
26a, 26b zu sichern.
[0062] Figur 6 lässt eine perspektivische Ansicht eines einstückig mit einem Stromschienenstück
36 und einander gegenüberliegenden Anschlusskontakten 35a, 35b verbundenen Adapterkontakt
37 erkennen, der in eine zugeordnete Führungsöffnung 38 einer Führungsplatte 39 eingesetzt
ist und durch eine Durchtrittsöffnung in der Schutzplatte 40 hindurch in einer Einführungsöffnung
eines korrespondierenden Doms 42 einer Geräteanschlussklemme 2 taucht. Die Anschlusskontakte
35a, 35b können beispielsweise, wie dargestellt, als Steckverbinderkontakte ausgebildet
sein. Dabei kontaktiert eine Federgabel (linker Anschlusskontakt 35a) einen Messerkontakt
(vergleiche rechten Anschlusskontakt 35b), die in den Gabelkontakt eingeführt wird.
Gleichermaßen können aber auch andere Arten von Anschlusskontakten eingesetzt werden,
wie Zugfederanschlussklemmen, Schneid-Klemm-Kontakte, Schraubkontakte oder ähnliches.
[0063] Figur 7 lässt eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines Anschlussadapters
1 mit Adapterkontakten 37 erkennen, bei dem oberhalb der Adapterkontakten 37 einstückig
Anschlusskontakte 35c in Schneid-Klemm-Technik (IDC) angeformt sind. Durch die integral
mit dem Adapterkontakt 37 am oberen Ende ausgeformten Schneid-Klemm-Kontakte kann
eine Steckkontaktanordnung auf einfache und platzsparende Weise an der Oberseite des
oberen Gehäuseteils 24 vorgesehen werden. Die anzuschließenden Leiter werden hierbei
in am oberen Gehäuseteil 24 ausgebildeten Leiteraufnahmen eingelegt und mit Hilfe
eine Deckels und ggf. einer Klemmzange in die Schneid-Klemm-Kontakte 35c eingepresst.
Der Deckel wird dann mit dem oberen Gehäuseteil 24 verrastet und/oder verschweißt.
[0064] Figur 8 lässt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Anschlussadapters 1 erkennen, bei dem die Zuordnung von Anschlusskontakten 35a, 35b
mit zugeordneten Adapterkontakte 37 mit Hilfe von Brückern 45 erfolgt. Diese Brücker
45 können oberhalb der Adapterkontakte 37 angeordnet und vorzugsweise beispielsweise
in einstückig am oberen freien Ende der Adapterkontakte 37 angeformte Gabelkontakte
46 eingesteckt werden. Die Brückerebene, auf der die Gabelkontakte 46 angeordnet sind,
liegt damit oberhalb der Adapterkontakte 37, so dass die Baugröße des Anschlussadapters
1 klein gehalten werden kann. Die Anschlusskontakte 35a und 35b der Steckkontaktanordnungen
26a, 26b sind dabei über die Brücker 45 starr miteinander verbunden.
[0065] Die Brücker 45 können bei der Herstellung montiert und in das obere Gehäuseteil 24
eingebaut sein. Denkbar ist aber auch, dass die Brücker 45 in einen separaten Brückerstecker
integriert sind, der auf das zur Aufnahme des Brückersteckers im Bereich der Gabelkontakte
46 teilweise geöffnete Adapteranschlussgehäuse aufgesetzt wird.
1. Anschlussadapter (1) mit einem oberen Gehäuseteil (24), das relativ zu einem unteren
Gehäuseteil (25) beweglich an dem unteren Gehäuseteil (25) gelagert ist und zusammen
mit dem oberen Gehäuseteil (24) verschiebbare Adapterkontakte (37) aufnimmt, und mit
einer relativ zu den Adapterkontakten (37) derart verschiebbar gelagerten Schutzplatte
(40) mit Durchtrittsöffnungen für die Adapterkontakte (37), dass die Adapterkontakte
(37) in einer Ruhestellung, in der der Anschlussadapter (1) von einer korrespondierenden
Geräteanschlussklemme (2) abklemmbar ist, durch die Schutzplatte (40) verdeckt in
dem oberen Gehäuseteil (24) versenkt sind, und in einer Klemmstellung, bei der der
Anschlussadapter (1) mindestens teilweise auf eine korrespondierende Geräteanschlussklemme
(2) aufsetzbar ist, durch die Durchtrittsöffnungen der Schutzplatte (40) in Klemmstellen
der Geräteanschlussklemme (2) hineinragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplatte (40) im unteren Gehäuseteil (25) gelagert ist und in dem oberen
Gehäuseteil (24) mindestens eine Steckkontaktanordnung (26a, 26b) integriert ist,
wobei jede Steckkontaktanordnung (26a, 26b) jeweils eine Gruppe von mit zugeordneten
Adapterkontakten (37) elektrisch leitend verbundene Anschlusskontakte (35a, 35b) aufweist.
2. Anschlussadapter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem unteren Gehäuseteil (25) Rasthaken (27a, 27b) abragen und das obere Gehäuseteil
(24) an die Rasthaken (27a, 27b) angepasste Verriegelungsfinger (29a, 29b) hat, wobei
die Rasthaken (27a, 27b) und Verriegelungsfinger (29a, 29b) so ausgebildet sind, dass
nach einer Verrastung des unteren Gehäuseteils (25) durch Eingriff der Rasthaken (27a,
27b) in Öffnungen einer Montageplatte die Verriegelungsfinger (29a, 29b) bei Verschiebung
des oberen Gehäuseteils (24) hinter die Rasthaken (27a, 27b) in die Öffnungen positionierbar
sind und ein Herausführen der Rasthaken (27a, 27b) aus den Öffnungen blockieren.
3. Anschlussadapter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anlage an eine Geräteanschlussklemme (2) vorgesehene Unterseite des unteren
Gehäuseteils (25) an hervorragende Dome (42) der Geräteanschlussklemme (2) zum Aufschieben
auf und Verraten des Anschlussadapters (1) an der Geräteanschlussklemme (2) angepasste
Führungsprofile (41) hat.
4. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusskontakte (35a, 35b, 35c) von mindestens einer der mindestens einen Steckkontaktanordnung
(26a, 26b) als Schneid-Klemm-Kontakte ausgebildet sind.
5. Anschlussadapter (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid-Klemm-Steckkontaktanordnung oberhalb der Adapterkontakte (37) im oberen
Gehäuseteil (24) angeordnet ist und ein Führungsaufsatz mit Rastelementen zum Aufrasten
auf die Oberseite des oberen Gehäuseteils (24) und mit Leitungsführungselementen zum
Auflegen und Führen von Leitungen auf zugeordnete Schneid-Klemm-Anschlusskontakte
vorgesehen ist.
6. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusskontakte (35a, 35b) von mindestens einer der mindestens einen Steckkontaktanordnung
(26a, 26b) als Federkraftklemmanschlüsse ausgebildet sind.
7. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Steckkontaktanordnungen (26a, 26b) einander gegenüberliegend im oberen Gehäuseteil
(24) angeordnet sind, wobei die Anschlusskontakte (35a, 35b) im Zwischenraum angeordnet
sind und quer zur Flucht zwischen den beiden Steckkontaktanordnungen (26a, 26b) nach
unten in Richtung des unteren Gehäuseteils (25) abragen.
8. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Steckkontaktanordnungen (26a, 26b) übereinander an einer Seite des
oberen Gehäuseteils (24) angeordnet sind.
9. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplatte (5, 40) mindestens ein Führungselement (14) zum Halten der Schutzplatte
(5, 40) in einer festen Position zur Anschlussklemme (2) beim Zusammenwirken des Führungselementes
(14) mit der Anschlussklemme (2) hat, während das untere und obere Gehäuseteil (24,
25) relativ zur Schutzplatte (5, 40) beim Aufrasten auf die Anschlussklemme verschoben
wird, um die Durchtrittsöffnungen auf die Adapterkontakte (37) auszurichten.
10. Anschlussadapter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuseteil (24) einen Sperrriegel (13) hat, der sich von dem oberen Gehäuseteil
(24) zum unteren Gehäuseteil (25) senkrecht nach unten in Richtung der Schutzplatte
(5, 40) erstreckt, und dass in der Schutzplatte (5) und in dem unteren Gehäuseteil
(25) Sperrriegeldurchbrüche (S) vorgesehen sind, die miteinander fluchten, wenn die
Schutzplatte (5, 40) in Bezug auf das untere Gehäuseteil (25) in eine Klemmstellung
zum Anklemmen der Geräteanschlussklemme (2) verschoben ist, wobei die Sperrriegel
(13) abgestimmt sind, so dass der Sperrriegel (13) in der Klemmstellung durch die
Sperrriegeldurchbrüche (S) hindurch gleiten kann und damit ein Herunterdrücken des
oberen Gehäuseteils (24) in Richtung Schutzplatte (5, 40) und Geräteanschlussklemme
(2) ermöglicht wird.
1. Connection adapter (1) having an upper housing part (24) which is mounted on a lower
housing part (25) such that it can move relative to the lower housing part (25), and
accommodates adapter contacts (37) which can be moved together with the upper housing
part (24), and having a protective plate (40) which has passage openings for the adapter
contacts (37) and is mounted such that it can be moved relative to the adapter contacts
(37) in such a way that the adapter contacts (37) are recessed in the upper housing
part (24) such that they are concealed by the protective plate (40) in an inoperative
position in which the connection adapter (1) can be disconnected from a corresponding
device connection terminal (2), and projects through the passage openings in the protective
plate (40) into clamping points of the device connection terminal (2) in a clamping
position in which the connection adapter (1) can be mounted at least partly on a corresponding
device connection terminal (2), characterized in that the protective plate (40) is mounted in the lower housing part (25) and at least
one plug contact arrangement (26a, 26b) is integrated in the upper housing part (24),
wherein each plug contact arrangement (26a, 26b) has a group of connection contacts
(35a, 35b) which are electrically conductively connected to associated adapter contacts
(37).
2. Connection adapter (1) according to Claim 1, characterized in that latching hooks (27a, 27b) project from the lower housing part (25), and the upper
housing part (24) has locking fingers (29a, 29b) which are matched to the latching
hooks (27a, 27b), wherein the latching hooks (27a, 27b) and locking fingers (29a,
29b) are designed such that, after the lower housing part (25) is latched by the latching
hooks (27a, 27b) engaging in openings in a mounting plate, the locking fingers (29a,
29b) can be positioned in the openings when the upper housing part (24) moves behind
the latching hooks (27a, 27b), and stop the latching hooks (27a, 27b) from being drawn
out of the openings.
3. Connection adapter (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the lower face of the lower housing part (25), which lower face is intended to rest
on a device connection terminal (2), has guide profiles (41) which are matched to
projecting domes (42) of the device connection terminal (2) for pushing on and latching
the connection adapter (1) to the device connection terminal (2).
4. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that connection contacts (35a, 35b, 35c) of at least one of the at least one plug contact
arrangement (26a, 26b) are in the form of insulation-displacement terminal contacts.
5. Connection adapter (1) according to Claim 4, characterized in that the insulation-displacement terminal plug contact arrangement is arranged above the
adapter contacts (37) in the upper housing part (24), and a guide attachment with
latching elements for latching onto the upper face of the upper housing part (24)
and with wire guide elements for laying and guiding wire to associated insulation-displacement
terminal connection contacts is provided.
6. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that connection contacts (35a, 35b) of at least one of the at least one plug contact arrangement
(26a, 26b) are in the form of spring-force terminal connections.
7. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that two plug contact arrangements (26a, 26b) are arranged opposite one another in the
upper housing part (24), wherein the connection contacts (35a, 35b) are arranged in
the intermediate space and project transverse to the alignment between the two plug
contact arrangement (26a, 26b) downward in the direction of the lower housing part
(25).
8. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least two plug contact arrangements (26a, 26b) are arranged one above the other
on one side of the upper housing part (24).
9. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the protective plate (5, 40) has at least one guide element (14) for holding the
protective plate (5, 40) in a fixed position with respect to the connection terminal
(2) when the guide element (14) interacts with the connection terminal (2), while
the lower and the upper housing part (24, 25) are moved relative to the protective
plate (5, 40) when latching onto the connection terminal (2) in order to align the
passage openings with the adapter contacts (37).
10. Connection adapter (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper housing part (24) has a locking bar (13) which extends from the upper housing
part (24) to the lower housing part (25) perpendicularly downward in the direction
of the protective plate (5, 40), and in that locking bar apertures (S) are provided in the protective plate (5) and in the lower
housing part (25), said locking bar apertures being aligned with one another when
the protective plate (5, 40) is moved in relation to the lower housing part (25) in
a clamping position for fastening the device connection terminal (2), wherein the
locking bars (13) are adapted, so that the locking bar (13) can slide through the
locking bar apertures (S) in the clamping position, and therefore the upper housing
part (24) can be pushed down in the direction of the protective plate (5, 40) and
the connection terminal (2).
1. Adaptateur de raccordement (1) avec une partie supérieure de boîtier (24), qui est
montée sur une partie inférieure de boîtier (25) de façon mobile par rapport à la
partie inférieure de boîtier (25), et qui contient avec la partie supérieure de boîtier
(24) des contacts d'adaptateur coulissants (37), et avec une plaque de protection
(40) avec des ouvertures de passage pour les contacts d'adaptateur (37), montée de
façon coulissante par rapport aux contacts d'adaptateur (37), de telle manière que
les contacts d'adaptateur (37) soient, dans une position de repos, dans laquelle l'adaptateur
de raccordement (1) peut être déconnecté d'une borne de raccordement d'appareil correspondante
(2), enfoncés dans la partie supérieure de boîtier (24) en étant masqués par la plaque
de protection (40) et, dans une position de raccordement, dans laquelle l'adaptateur
de raccordement (1) peut être posé au moins partiellement sur une borne de raccordement
d'appareil correspondante (2), s'engagent dans des points de connexion de la borne
de raccordement d'appareil (2) à travers les ouvertures de passage de la plaque de
protection (40), caractérisé en ce que la plaque de protection (40) est montée dans la partie inférieure de boîtier (25)
et au moins un agencement de contacts à fiches (26a, 26b) est intégré dans la partie
supérieure de boîtier (24), dans lequel chaque agencement de contacts à fiches (26a,
26b) présente respectivement un groupe de contacts de raccordement (35a, 35b) reliés
de façon électriquement conductrice à des contacts d'adaptateur associés (37).
2. Adaptateur de raccordement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que des crochets d'encliquetage (27a, 27b) partent de la partie inférieure de boîtier
(25) et la partie supérieure de boîtier (24) présente des doigts de verrouillage (29a,
29b) adaptés aux crochets d'encliquetage (27a, 27b), dans lequel les crochets d'encliquetage
(27a, 27b) et les doigts de verrouillage (29a, 29b) sont réalisés de telle manière
qu'après un encliquetage de la partie inférieure de boîtier (25) par accrochage des
crochets d'encliquetage (27a, 27b) dans des ouvertures d'une plaque de montage, les
doigts de verrouillage (29a, 29b) puissent être positionnés dans les ouvertures par
déplacement de la partie supérieure de boîtier (24) derrière les crochets d'encliquetage
(27a, 27b) et bloquent une extraction des crochets d'encliquetage (27a, 27b) hors
des ouvertures.
3. Adaptateur de raccordement (1) selon la revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le côté inférieur de la partie inférieure de boîtier (25) prévu pour la pose sur
une borne de raccordement d'appareil (2) comporte des profilés de guidage (41) adaptés
à dômes saillants (42) de la borne de raccordement d'appareil (2) pour glisser et
pour encliqueter l'adaptateur de raccordement (1) sur la borne de raccordement d'appareil
(2).
4. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des contacts de raccordement (35a, 35b, 35c) d'au moins un dudit au moins un agencement
de contacts à fiches (26a, 26b) sont réalisés sous forme de contacts à borne guillotine.
5. Adaptateur de raccordement (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'agencement de contacts à fiches à borne guillotine est disposé au-dessus des contacts
d'adaptateur (37) dans la partie supérieure de boîtier (24) et il est prévu un organe
de guidage avec des éléments d'encliquetage permettant l'encliquetage sur le côté
supérieur de la partie supérieure de boîtier (24) et avec des éléments de guidage
de ligne pour la pose et le guidage de lignes sur des contacts de raccordement à borne
à guillotine associés.
6. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des contacts de raccordement (35a, 35b) d'au moins un dudit au moins un agencement
de contacts à fiches (26a, 26b) sont réalisés sous forme de raccords avec bornes à
ressort.
7. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que deux agencements de contacts à fiches (26a, 26b) sont disposés l'un en face de l'autre
dans la partie supérieure de boîtier (24), dans lequel les contacts de raccordement
(35a, 35b) sont disposés dans l'espace intermédiaire et partent vers le bas en direction
de la partie inférieure de boîtier (25), transversalement à l'alignement entre les
deux agencements de contacts à fiches (26a, 26b).
8. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins deux agencements de contacts à fiches (26a, 26b) sont disposés l'un au-dessus
de l'autre sur un côté de la partie supérieure de boîtier (24).
9. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la plaque de protection (5, 40) présente au moins un élément de guidage (14) pour
maintenir la plaque de protection (5, 40) dans une position fixe par rapport à la
borne de raccordement (2) lors de la coopération de l'élément de guidage (14) avec
la borne de raccordement (2), tandis que la partie inférieure et la partie supérieure
de boîtier (24, 25) sont déplacées par rapport à la plaque de protection (5, 40) lors
de l'encliquetage sur la borne de raccordement (2), afin d'aligner les ouvertures
de passage sur les contacts d'adaptateur (37).
10. Adaptateur de raccordement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie supérieure de boîtier (24) présente un verrou de blocage (13), qui s'étend
de la partie supérieure de boîtier (24) à la partie inférieure de boîtier (25) verticalement
vers le bas en direction de la plaque de protection (5, 40), et en ce qu'il est prévu dans la plaque de protection (5) et dans la partie inférieure de boîtier
(25) des passages de verrou de blocage (S), qui sont alignés les uns avec les autres,
lorsque la plaque de protection (5, 40) est déplacée par rapport à la partie inférieure
de boîtier (25) dans une position de connexion pour la connexion à la borne de raccordement
d'appareil (2), dans lequel les verrous de blocage (13) sont dimensionnés de telle
manière que le verrou de blocage (13) dans la position de connexion puisse coulisser
à travers les passages de verrou de blocage (S) et qu'une pression de la partie supérieure
de boîtier (24) en direction de la plaque de protection (5, 40) et de la borne de
raccordement d'appareil (2) soit ainsi possible.