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EP 2 309 048 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
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Anmeldetag: 06.10.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
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Anmelder: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Hunke, Werner
33415 Verl (DE)
- Eblenkamp, Alfons
33397 Rietberg (DE)
- Maßmann, Felix
59555 Lippstadt (DE)
- Hölscher, Britta
30451 Hannover (DE)
- Keunecke, Jens
33615 Bielefeld (DE)
- Rütten, Felix
33602 Bielefeld (DE)
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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Trommel für eine Waschmaschine |
(57) Die Erfindung betrifft eine Trommel (3) für eine Waschmaschine (1) mit einem Laugenbehälter
(2), in dem die Trommel (3) über eine horizontale oder geneigte Achse (27) drehbar
gelagert werden kann, umfassend einen zylinderförmigen Mantel (10), der mittels zwei
gegenüberliegenden Stirnwänden (20) begrenzt ist, zumindest eine Mitnehmerrippe (21),
die auf dem Mantel (10) angebracht ist und sich im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung
(U) auf der Innenfläche (10a) des Mantels (10) erstreckt. Zur Verbesserung der Schöpfwirkung
in Verbindung mit einer guten Wäscheschonung besitzt zumindest eine Seitenfläche (22)
der Rippe (21) eine konvexe Krümmung, die sich von der Mantelfläche (10a) ausgehend
schräg bis nahezu rechtwinklig in Richtung zum Trommelinneren und hiervon ausgehend
bis zum freien Ende (26) der Rippe (21) stetig abflachend erstreckt, wobei zumindest
eine Seitenfläche (22) zumindest eine sickenartige Einformung (19) aufweist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Trommel für eine Waschmaschine mit einem Laugenbehälter,
in dem die Trommel über eine horizontale oder geneigte Achse drehbar gelagert werden
kann, umfassend einen zylinderförmigen Mantel, der mittels zwei gegenüberliegenden
Stirnwänden begrenzt ist, zumindest eine Mitnehmerrippe, die auf dem Mantel angebracht
ist und sich im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung auf der Innenfläche des Mantels
erstreckt.
[0002] Zum Waschen von Wäsche in einer Trommelwaschmaschine wird die Wäsche mit Wasser unter
Zugabe von Waschmittel mit starker Trommelbewegung gewaschen. Die Trommel ist hierbei
gelocht, damit das Wasser im Laugenbehälter mit der Wäsche, die sich in der Trommel
befindet, in Kontakt kommt. Zur Verbesserung der Durchfeuchtung sind in der Trommel
Schöpfrippen angebracht, die das Wasser aus dem unteren Bereich des Laugenbehälters
nach oben heben und von dort aus über die Wäsche verteilen.
[0003] Aus der
EP 1 433 888 B1 ist eine derartige Trommel für eine Waschmaschine bekannt. Die Trommel umfasst Heberippen,
die auf der Innenseite des Trommelmantels über den Umfang verteilt angeordnet sind.
Hierbei werden die Wäschestücke nur in Umfangsrichtung so weit angehoben, bis es zum
Ablösen vom Trommelmantel und dadurch zum sogenannten Wäschefall kommt. Die Heberippen
umfassen an den Seitenflächen konkave Einbuchtungen, die als Wasserspeichereinheiten
zum Anheben der Waschflüssigkeit dienen. Aufgrund der konkaven Formgebung der Seitenflächenbereiche
kann es vorkommen, dass Wäschestücke sich nicht von der Rippe ablösen und dann umlaufend
an der Innenfläche des Trommelmantels haften bleiben. Ferner bildet die konkave Krümmung
am freien Ende der Heberippe einen kantigen, unsteten Übergang, der die dort anliegenden
Wäschestücke stark verformen oder reiben kann.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, eine Trommel mit Heberippen bereitzustellen,
bei der die Durchmischung der Wäschestücke mit der Waschflüssigkeit schonend und besonders
effektiv erfolgt.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Trommel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0006] Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Trommel ist, dass eine verbesserte
Bewegung der Wäschestücke innerhalb der Trommel erreicht wird, wenn diese etwa horizontal
oder geneigt angeordnet und mit einer für die Waschphase üblichen Drehzahl, beispielsweise
20 bis 70 u/min gedreht wird. Ferner wird die Schonung der Wäschestücke beibehalten,
so dass vorzeitiger Verschleiß oder Beschädigungen vermieden werden.
[0007] Die erfindungsgemäße Trommel umfasst hierzu Heberippen, die zumindest eine Seitenfläche
mit einer konvexen Krümmung besitzen. Die Seitenfläche erstreckt sich an der Mantelfläche
nahezu rechtwinklig in Richtung zum Trommelinneren und hiervon ausgehend bis zum freien
Ende der Rippe stetig abflachend, wobei die Seitenfläche zumindest eine sickenartige
Einformung aufweist. Mit dieser Formgebung wird erreicht, dass die Wäschestücke bei
der Waschbewegung leicht von der Rippe gleiten, ohne dass sie an einer Kante des freien
Endes stark gerieben werden. Ferner wird durch die Sicke eine Wasserspeichereinheit
geschaffen, die einen Teil der in der Trommel befindlichen Waschflüssigkeit anheben
kann, wenn sie gedreht wird. Dadurch wird die sogenannte Schöpfwirkung der Rippe erreicht.
[0008] Für den Verlauf der Seitenflächen ist es zweckmäßig, dass sie im Anlagebereich zur
Mantelfläche einen Winkel von etwa 90° bis 120° zur Innenfläche des Mantels aufweisen.
Dadurch wird ein starker Mitnahmeeffekt in unmittelbarer Nähe des Trommelmantels erreicht.
[0009] In einer vorteilhaften Ausführung ist die sickenartige Einformung zum freien Ende
der Rippe hin offen ausgebildet ist, so dass die konvex gekrümmte Bodenfläche der
Sicke in die konvexe Krümmung der Seitenfläche übergeht. Dadurch wird ein sanfter
und stetiger Übergang der die Wasserspeichereinheit bildenden sickenartigen Einformung
zur Seitenfläche der Rippe bereitgestellt. Ein Verklemmen der Wäschestücke an der
Rippe wird durch diese Formgebung weitestgehend vermieden. In einer vorteilhaften
Weiterbildung ist die Bodenfläche der sickenartigen Einformung konvex ausgebildet.
Dadurch wird das Gleiten der Wäschestücke innerhalb der sickenartigen Vertiefung verbessert.
[0010] In einer Weiterbildung sind die Seitenflächen im Bereich des freien Endes frei von
Sicken oder Einformungen ausgebildet, so dass diese Bereiche, die am weitesten in
das Trommelinnere ragen, sehr glatt ausgebildet sind.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführung weist die Seitenfläche der Rippe zumindest zwei
in Längsrichtung nebeneinander liegende Sicken auf, die durch einen Steg, der einen
nicht eingeformten Bereich der Seitenfläche bildet, getrennt sind. Durch den verbleibenden
Steg wird eine Führung der an der Rippe entlang gleitenden Wäschestücke in Umfangsrichtung
der Trommel bewirkt. Unerwünschtes Verknäulen wird dadurch vermieden.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausführung weisen die Sicken eine etwa rechteckige bzw. U-förmige
Kontur auf. Dadurch können die Vertiefungen eine große Fläche der Seitenfläche der
Rippe beanspruchen zur Verbesserung der Schöpfwirkung.
[0013] In einer weiteren, vorteilhaften Ausführung besitzt die Rippe im Scheitelbereich
eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut. Diese Nut stellt am Übergang zur Seitenfläche
eine Abrisskante bereit, die verhindert, dass die von der Seitenfläche ablaufende
Waschflüssigkeit an der anderen Seitenfläche derselben Rippe entlang fließt. Die Schöpfwirkung,
also das Anheben einer Teilmenge an Waschflüssigkeit, die dann bei angehobener Rippe
wieder in den Behandlungsraum von oben auf die Wäsche schwallartig fällt, wird auf
diese Weise verbessert.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführung sind beide Seitenflächen, die die Rippe bilden,
konvex ausgebildet, so dass die Rippe einen etwa parabelförmigen Querschnitt besitzt.
Hierbei ist der Querschnitt der Rippe im Wesentlichen symmetrische ausgeführt.
[0015] In einer anderen Ausführung ist eine Seitenfläche bezogen auf die gegenüberliegende
Seitenfläche einer Rippe flacher ansteigend oder mit einer geringeren Krümmung ausgebildet.
Damit kann für eine Drehrichtung der Trommel eine gute Schöpfwirkung und mit der entgegen
gesetzten Drehrichtung eine gute mechanische Einwirkung auf die Wäschestücke bewirkt
werden.
[0016] Zur Verbesserung der Schöpfwirkung ist die Heberippe als Schöpfrippe ausgebildet,
die im Scheitelbereich Löcher für das Austreten von Waschflüssigkeit aufweist, wobei
die Seitenflächen ungelocht sind. Durch die Löcher kann dann innerhalb der Rippe ausgenommene
Waschflüssigkeit austreten, wenn die Rippe so weit angehoben ist, dass die Löcher
nach unten zeigen.
[0017] Für Haushaltswaschmaschinen, die eine Beladung von 6 bis 10 Kg Trockenwäsche zulassen,
ist es zweckmäßig, dass die Trommel einen Durchmesser im Bereich von 45 bis 60 cm
aufweist, die Rippe eine Höhe von 3 bis 8 cm und die sickenartige Einbuchtung an der
tiefsten Stelle etwa 1 bis 5 mm beträgt. Bei Haushaltswaschmaschinen mit einem Trommelvolumen
von etwa 45 I bis 65 I ist es zweckmäßig, die Rippe mit einer Höhe von etwa 3 bis
5 cm auszuführen.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Waschmaschine in einer skizzierten Schnittdarstellung;
- Fig. 2:
- die Trommel in einer perspektivischen Ansicht und
- Fig. 3 bis 6:
- die Heberippe in verschiedenen Ansichten.
[0019] In Fig. 1 ist in rein schematischer Darstellung eine Waschmaschine 1, mit einem Laugenbehälter
2 dargestellt. Die Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße
Aufstellposition der Waschmaschine 1. Innerhalb des Laugenbehälters 2 ist eine über
eine horizontale oder geneigte Achse 27 drehbar gelagerte und über einen elektrischen
Motor 13 angetriebene Trommel 3 angeordnet, die die im Laugenbehälter 2 bzw. in der
Trommel 3 befindlichen Wäschestücke 8 bewegt. Die Trommel 3 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Edelstahl hergestellt und mit einer Vielzahl an Löchern für die Durchflutung versehen.
Das Gehäuse 4 hat eine Beladungsöffnung 9, über die das Innere der Trommel 3 durch
die Dichtungsmanschette 6 hindurch erreichbar ist. Die Beladungsöffnung 9 ist mittels
der Tür 5 verschließbar. Im unteren Bereich des Laugenbehälters 2 ist die Waschflüssigkeit
7, welche zum Reinigen oder Behandeln der Wäsche 8 benötigt wird. Zur Erwärmung oder
zum Erhitzen der Flüssigkeit 7 ist im unteren Bereich des Laugenbehälters 2 ein Heizkörper
(nicht dargestellt) angeordnet. Im oberen Bereich der Maschine 1 ist ein Einlassventil
15 skizziert, welches das Einlaufen des Wassers aus dem Versorgungsnetz steuert. Über
den Einspülkasten 11 wird das Wasser über das Verbindungsrohr 14 in den Laugenbehälter
2 geleitet, wobei im Einspülkasten 11 eingegebenes Waschmittel mit in den Laugenbehälter
2 gespült wird. Unterhalb des Laugenbehälters ist eine Ablaufeinrichtung 12 angeordnet,
die die verbrauchte Waschflüssigkeit oder das Spülwasser 7 aus dem Laugenbehälter
2 zur Ablaufleitung 16 herausführt, die in der Regel in einen Abwasserkanal mündet.
Die Steuereinrichtung 17 steuert den Wassereinlauf 15, die Aktivität der Ablaufeinrichtung
12 und den Antriebsmotor 13, der über das Leistungsteil oder einen Frequenzumrichter
18 bestromt wird.
[0020] In Fig. 2 ist die Trommel 3 dargestellt, die aus einem Mantel 10 und zwei gegenüberliegenden
Stirnwänden 20 besteht, wobei hier zur besseren Darstellung der Innenseite des Mantels
19 die vordere Stirnseite entfernt ist. Auf der Innenseite 10a des Mantels 10 sind
über den Umfang verteilt mehrere Schöpfrippen 21, in diesem Beispiel drei, angebracht.
Die Schöpfrippen 21 sind im Profil parabelförmig geformt. Die Trommel 3 ist gelocht,
wobei die Löcher verteilt, gleichmäßig oder ungleichmäßig, auf dem Mantel 10 angeordnet
sind und einen Durchmesser von etwa 1,8 bis 2,5 mm, vorzugsweise 2 mm, haben. Der
Trommelmantel 10 ist hierbei in drei Abschnitte unterteilt, die jeweils durch die
Schöpfrippen 21 begrenzt sind. In diesem Beispiel wird die Trommel 3 in Umfangsrichtung
U gedreht. Die in der Trommel 3 befindliche Wäsche 8 (Fig. 1) wird mittels der Rippe
21 angehoben. Sobald die Rippe 21 sich oberhalb der Mitte befindet, ist die Seitenfläche
22 so weit schräg positioniert, dass die mitgenommenen Wäschestücke 8 von der Rippe
21 nach unten abgleiten, wie mit dem Pfeil A skizziert. Die sickenartigen Vertiefungen
19 stabilisieren die an der Rippe entlang gleitenden Wäschestücke 8 die Richtung A,
so dass unerwünschtes Verknäulen aufgrund undefinierter Rollbewegungen vermieden bzw.
zumindest vermindert werden.
[0021] Fig. 3 zeigt die Rippe 21 in separater Darstellung. Die Seitenfläche 22 besitzt hierbei
sickenartige Vertiefungen 19 die beabstandet vom mantelseitigen Ende 25 beginnen und
im Bereich des freien Endes 26 der Rippe 21 in die Seitenfläche 22 übergehen.
[0022] Fig. 4 zeigt die Rippe 21 in einer seitlichen Ansicht. Gemäß der Schnittlinie B-B
ist der Querschnitt in Fig. 6 dargestellt. Hier ist zu erkennen, dass die Seitenfläche
22 am mantelseitigen Ende 25 einen Winkel von etwa 70° bezogen auf die Innenfläche
10b des Mantels 10 aufweist. Zum freien Ende 26 hin ist die Seitenfläche 22 konvex,
so dass beide die Rippe 21 bildenden Seitenflächen 22, 22b einen parabelförmigen Querschnitt
bilden. Die Schnittlinie A-A erstreckt sich im Bereich der sickenartigen Einbuchtungen19.
Hier ist gemäß Fig. 5 zu erkennen, dass ab dem ersten fünftel der Seitenfläche 22
die sickenartige Einbuchtung 19 mit einer Tiefe von etwa 2 mm beginnt, die vor dem
freien Ende 26, insgesamt bei etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Gesamthöhe der
Seitenfläche 22 endet, wobei sie dort in die Krümmung der ungesickten Seitenfläche
22 übergeht. Der Boden 24 der sickenartigen Vertiefung 19 ist ebenfalls konvex gekrümmt,
wie aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 4 zu erkennen ist. Die sickenartigen Vertiefungen
19 weisen eine etwa rechteckige bzw. U-förmige Kontur 28 auf, so dass sie einen großen
Anteil an der Gesamtfläche der Seitenfläche 22 einnehmen können.
[0023] In Fig. 3 ist auch die Nut 23 zu erkennen, die sich in Längsrichtung der Rippe 21
erstreckt und eine Abrisskante 28 im Scheitelbereich bzw. am freien Ende 26 der Rippe
21 bereitstellt.
1. Trommel (3) für eine Waschmaschine (1) mit einem Laugenbehälter (2), in dem die Trommel
(3) über eine horizontale oder geneigte Achse (27) drehbar gelagert werden kann, umfassend
einen zylinderförmigen Mantel (10), der mittels zwei gegenüberliegenden Stirnwänden
(20) begrenzt ist, zumindest eine Mitnehmerrippe (21), die auf dem Mantel (10) angebracht
ist und sich im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung (U) auf der Innenfläche (10a)
des Mantels (10) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippe (21) zumindest eine Seitenfläche (22) mit einer konvexen Krümmung besitzt,
die sich von der Mantelfläche (10a) ausgehend schräg bis nahezu rechtwinklig in Richtung
zum Trommelinneren und hiervon ausgehend bis zum freien Ende (26) der Rippe (21) stetig
abflachend erstreckt, wobei zumindest eine Seitenfläche (22) zumindest eine sickenartige
Einformung (19) aufweist.
2. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenfläche (22) im Anlagebereich zur Mantelfläche (10a) einen Winkel von etwa
90° bis 120 ° zur Mantelfläche (10a) aufweist.
3. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die sickenartige Einformung (19) zum freien Ende (26) der Rippe (21) hin offen ausgebildet
ist, so dass die konvex gekrümmte Bodenfläche (24) der Sicke (19) in die konvexe Krümmung
der Seitenfläche (22) übergeht.
4. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bodenfläche (24) der sickenartige Einformung (19) eben oder konvex ausgebildet
ist.
5. Trommel (3) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenflächen (22) im Bereich des freien Endes (26) frei von Sicken oder Einformungen
sind.
6. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenfläche (22) der Rippe (21) zumindest zwei in Längsrichtung nebeneinander
liegende Sicken (19) aufweist, die durch einen Steg (22a), der einen nicht eingeformten
Bereich der Seitenfläche (22) bildet, getrennt sind.
7. Trommel (3) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die sickenartigen Vertiefungen (19) eine etwa rechteckige bzw. U-förmige Kontur (28)
aufweisen.
8. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippe (21) an ihrem freien Ende (26) im Scheiteibereich eine sich in Längsrichtung
erstreckende Nut (23) zur Bereitstellung zumindest einer Abrisskante (27) besitzt.
9. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide die Rippe (21) bildenden Seitenflächen (22, 22a) konvex ausgebildet sind, so
dass die Rippe (21) einen etwa parabelförmigen Querschnitt besitzt.
10. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Seitenfläche (22) bezogen auf die gegenüberliegende Seitenfläche (22a) einer
Rippe (21) flacher ansteigend oder mit einer geringeren Krümmung ausgebildet ist.
11. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heberippe (21) als Schöpfrippe ausgebildet ist, die im Scheitelbereich (26) Löcher
für das Austreten von Waschflüssigkeit aufweist, wobei die Seitenflächen (22) ungelocht
sind.
12. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trommel (3) einen Durchmesser im Bereich von 45 bis 60 cm, die Rippe (21) eine
Höhe von 3 bis 8 cm und die sickenartige Einbuchtung (19) an der tiefsten Stelle etwa
1 bis 5 mm aufweisen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Trommel (3) für eine Waschmaschine (1) mit einem Laugenbehälter (2), in dem die Trommel
(3) über eine horizontale oder geneigte Achse (27) drehbar gelagert werden kann, umfassend
einen zylinderförmigen Mantel (10), der mittels zwei gegenüberliegenden Stirnwänden
(20) begrenzt ist, zumindest eine Mitnehmerrippe (21), die auf dem Mantel (10) angebracht
ist und sich im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung (U) auf der Innenfläche (10a)
des Mantels (10) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippe (21) zumindest eine Seitenfläche (22) mit einer konvexen Krümmung besitzt,
die sich von der Mantelfläche (10a) ausgehend schräg bis nahezu rechtwinklig in Richtung
zum Trommelinneren und hiervon ausgehend bis zum freien Ende (26) der Rippe (21) stetig
abflachend erstreckt, wobei zumindest eine Seitenfläche (22) zumindest eine sickenartige
Einformung (19) aufweist, welche zum freien Ende (26) der Rippe (21) hin offen ausgebildet
ist, so dass die konvex gekrümmte Bodenfläche (24) der Sicke (19) in die konvexe Krümmung
der Seitenfläche (22) übergeht zur Bereitstellung eines stetigen Übergangs der sickenartigen
Einformung (19) zur Seitenfläche (22) der Rippe (21).
2. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenfläche (22) im Anlagebereich zur Mantelfläche (10a) einen Winkel von etwa
90° bis 120 ° zur Mantelfläche (10a) aufweist.
3. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bodenfläche (24) der sickenartige Einformung (19) eben oder konvex ausgebildet
ist.
4. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenflächen (22) im Bereich des freien Endes (26) frei von Sicken oder Einformungen
sind.
5. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenfläche (22) der Rippe (21) zumindest zwei in Längsrichtung nebeneinander
liegende Sicken (19) aufweist, die durch einen Steg (22a), der einen nicht eingeformten
Bereich der Seitenfläche (22) bildet, getrennt sind.
6. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die sickenartigen Vertiefungen (19) eine etwa rechteckige bzw. U-förmige Kontur (28)
aufweisen.
7. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippe (21) an ihrem freien Ende (26) im Scheitelbereich eine sich in Längsrichtung
erstreckende Nut (23) zur Bereitstellung zumindest einer Abrisskante (27) besitzt.
8. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide die Rippe (21) bildenden Seitenflächen (22, 22a) konvex ausgebildet sind, so
dass die Rippe (21) einen etwa parabelförmigen Querschnitt besitzt.
9. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Seitenfläche (22) bezogen auf die gegenüberliegende Seitenfläche (22a) einer
Rippe (21) flacher ansteigend oder mit einer geringeren Krümmung ausgebildet ist.
10. Trommel (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heberippe (21) als Schöpfrippe ausgebildet ist, die im Scheitelbereich (26) Löcher
für das Austreten von Waschflüssigkeit aufweist, wobei die Seitenflächen (22) ungelocht
sind.
11. Trommel (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trommel (3) einen Durchmesser im Bereich von 45 bis 60 cm, die Rippe (21) eine
Höhe von 3 bis 8 cm und die sickenartige Einbuchtung (19) an der tiefsten Stelle etwa
1 bis 5 mm aufweisen.
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