Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Walzvorrichtung mit einer Verstellvorrichtung, insbesondere
zur Verstellung eines Horizontalversatzes einer Walze der Walzvorrichtung, insbesondere
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, siehe z.B.
JP-A 06269818.
Stand der Technik
[0002] Walzvorrichtungen oder auch Walzgerüste sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt.
Dabei sind Walzgerüste bekannt, bei welchen ein Horizontalver satz einer Arbeitswalze
relativ zu den benachbarten Stützwalzen als Horizontalstabilisierung vorgenommen wird.
Dies ist insbesondere notwendig, wenn mit der Walzvorrichtung verschiedene Stichprogramme
gefahren werden sollen. Dabei sind als Verstellvorrichtungen Getriebeelemente zur
Verstellung, Hydraulikzylinder und Keilverstellungen mittels eines verschiebbaren
Keils bekannt. Verstellvorrichtungen mit Keilen sind beispielsweise durch die
DE 17 770 54 A bekannt geworden. Die
EP 0 154 896 B1 offenbart sowohl Hydraulikzylinder als auch mechanische Verstellgetriebe.
[0003] Bei den mechanischen Verstellvorrichtungen ist es nachteilig, dass die Vorrichtungen
zum Einen die eingestellte Position verlieren, d.h. dass die eingestellte Position
sich im Laufe des Betriebs verstellt. Dies erfolgt nachteilig bei Verstellvorrichtungen
mit eingebauten Getrieben, weil eine Selbsthemmung der Getriebe oder eine Bremse nicht
vorliegt und somit bei einer Belastung eine Verschiebung der Position eintritt. Dies
bedeutet auch, dass der Sensor oder Geber, der zur Überwachung verwendet wird, seine
absolute Position verliert. Darüber hinaus ist es bei Walzvorrichtungen mit Getrieben
der Fall, dass für die Getriebe relativ große Raumbereiche in den Walzenständem vorgesehen
werden, so dass die Vorrichtungen daher sehr groß und auch schwer ausfallen.
[0004] Weiterhin findet sich zum Anderen der Effekt der mangelnden Reproduzierbarkeit der
einzustellenden Position. Auch ist der benötigte Bauraum relativ groß. Dies ist bei
Verstellvorrichtungen mit Keilen der Fall. Dabei kann es auch vorkommen, dass die
Verstellkeile bei der Inbetriebnahme zu weit herausgezogen werden und somit der Kontakt
zu dem zu verschiebenden Bereich verlieren. Auch dadurch verliert der Geber seine
Position und eine genaue Positionsregelung kann nicht mehr stattfinden. Typischer
Weise sehen die Keile auch weit antriebsseitig und bedienungsseitig aus dem Walzgerüstbereich
heraus, so dass dies auch wiederum ungünstig für die Walzenwechseleinrichtung ist
und eine größere Verkleidung bedingt. Auch dies ist mit erhöhtem Aufwand verbunden
und daher nachteilig.
[0005] Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Walzvorrichtung zu schaffen,
mittels welcher die Nachteile des Standes der Technik vermindert, wenn nicht gar verhindert
werden können.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Walzvorrichtung mit den Merkmalen von
Anspruch 1 gelöst. Vorteilhaft sind an jedem Ende der Walze zwei sich gegenüberliegende
Verstellvorrichtungen vorhanden.
[0008] Auch ist es vorteilhaft, wenn die Verstellvorrichtung zwei Druckräume aufweist zur
Druckbeaufschlagung des Kolbens, wobei jeweils ein Raum auf den jeweils gegenüberliegenden
Seiten des Kolbens angeordnet sind. So kann die Position des Kolbens sicher eingestellt
oder gesteuert werden.
[0009] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn eine mit dem Kolben verbundene Kolbenstange über
eine Hebelanordnung die Walze direkt oder indirekt in Verstellrichtung der Walze beaufschlagt,
wobei der Kolben in Richtung parallel zur Walzenachse verstellt wird und der zumindest
eine Hebel der Hebelanordnung die Verstellung der Walze senkrecht zur Walzenachse
bewirkt.
[0010] Auch ist vorteilhaft, wenn die Position des Kolbens mittels eines Sensors detektierbar
ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Sensor in das Gehäuse der Verstellvorrichtung
integriert ist oder mit diesem verbunden ist, wie insbesondere an dieses von außen
montiert ist. Dabei kann vorteilhaft die Position des Sensors nicht verloren gehen,
weil der Sensor mit dem verschiebbaren Element der Kolben-Zylindereinheit oder mit
den relativ zueinander verschiebbaren Elementen direkt verbunden werden kann.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Nachstehend wird die Erfindung auf der Grundlage eines Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Walzvorrichtung mit einer Arbeitswalze mit Verstellvorrichtungen,
- Fig. 2
- eine Verstellvorrichtung in schematischer Darstellung, und
- Fig. 3
- eine Verstellvorrichtung in schematischer Darstellung.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0013] Die Figur 1 zeigt schematisch eine Ansicht einer Walzvorrichtung 1 mit einem Gerüst
2, wie Walzgerüst, mit vier Ständerpfosten 2a, 2b, 2c, 2d, und mit einer im Raumbereich
zwischen den Ständerpfosten 2a, 2b, 2c, 2d angeordneten Arbeitswalze 3, die in Walzenlagern
bzw. Arbeitswalzenbiegeblöcken 4 gelagert aufgenommen ist. Zwischen den Ständerposten
2a, 2b, 2c, 2d des Gerüsts 2 und den Walzenlagern bzw. Arbeitswalzenbiegeblöcken bzw.
Verschiebeblöcken 4 sind Verstellvorrichtungen 5 vorgesehen, um die Walze oder die
Arbeitswalze 3 in Richtung 6 senkrecht zur Achsrichtung 7 der Walze zu verlagern.
Dazu ist die Walze 3 an einem Einbaustück 8 gelagert aufgenommen.
[0014] Die Verstellvorrichtungen 5 dienen somit zur Horizontalverstellung der Walze 3 in
einer Richtung senkrecht zur Achse der Walze 3.
[0015] Wie in Figur 1 zu erkennen, sind die Verstellvorrichtungen 5 derart angeordnet, dass
sie eine Verstellbewegung in Richtung des Pfeils 6 senkrecht zur Achse 7 ansteuern.
[0016] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird bei einer Walzvorrichtung die
Verstellvorrichtung 10 gebildet durch einen Druckmittelaktuator, wie einen Hydraulikaktuator
11, wie er in Figur 2 dargestellt ist.
[0017] Zwischen der Walze 13 und dem Ständerpfosten 12 ist der Hydraulikaktuator 11 derart
angeordnet, dass ein Druckraum 25 gebildet ist zwischen dem Bauteil 23 und dem Bauteil
18. Dabei kann in den Druckraum 25 ein Druckmittel eingelassen oder unter Druck gesetzt
werden, so dass die beiden Bauteile 23 und 18 voneinander weg beaufschlagt werden
und sich entsprechend voneinander weg verlagern oder dass sie sich aufeinander zu
bewegen.
[0018] Darüber hinaus ist ein Kolben 14 in einem Zylinderraum 15,16 aufgenommen, so dass
zwei druckmittelbeaufschlagbare Zylinder oder Räume 15,16 gebildet sind, wobei die
Räume 15 und 16 jeweils auf einer Seite des Kolbens 14 angeordnet sind, so dass eine
Druckbeaufschlagung des Raums 15 den Kolben 14 in Richtung Walze beaufschlagt und
eine Druckbeaufschlagung des Raums 16 den Kolben 14 in Richtung von der Walze weg
beaufschlagt. Durch die Kolben-Zylindereinheit 14,15,16 wird eine Haltevorrichtung
bzw. Einstellvorrichtung geschaffen, welche als ein Rückhaltezylinder ausgebildet
ist und der auch dazu dient die Elemente 20,21 und 23 zurückzuziehen.
[0019] Der Raumbereich 15,16 wird in einem Gehäuse 17 gebildet, welches mit dem Ständerpfosten
12 verbunden ist. Vorteilhaft ist das Gehäuse 17 zweiteilig ausgebildet und aus den
beiden Teilgehäusen 18,19 aufgebaut. Der Kolben ist mit seinem Kolbenkörper in dem
Gehäuse 17 aufgenommen und ragt mit einer Kolbenstange durch eine Öffnung im Teilgehäuse
18, wo es mit dem Walzenlager 20 verbunden ist. Vorteilhaft kann noch ein Zwischenelement
21 vorgesehen sein, welches eine Führung in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung
der Verstellvorrichtung und senkrecht zur Walzenachse erlaubt.
[0020] Auch der Zylinder des Raumbereichs 25 wird durch die Elemente 23,18 gebildet und
ist in einer Ausnehmung des Blocks 17 aufgenommen.
[0021] Neben der Anordnung des Zylinders 14 in dem Gehäuse 17 mit den Zylinderräumen 15,16
befindet sich in dem Gehäuse 17 weiterhin ein Sensor 22, welcher die Position des
von dem Zylinder 25 betätigten Elements 23 mittelbar oder unmittelbar detektiert.
Dabei weist der Sensor 22 einen Stift 24 auf, welcher sich an dem Element 21 oder
mit dem damit verbundenen Element 23 abstützt.
[0022] Besonders vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist die gute Steuerbarkeit der Position
durch die druckbeaufschlagbaren Räume oder Zylinder 25 und/oder 15,16, so dass die
Position des Elements 23 und/oder des Kolbens 14 jederzeit eindeutig eingestellt werden
kann und somit auch die Position der Walze 13. Weiterhin ist die Ausführung gemäß
Figur 2 besonders kompakt aufgebaut, da die Hydraulikeinheit mit Kolben-/Zylindereinheit
25 direkt auf die Walze 3 wirkt.
[0023] Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird die Verstellvorrichtung
30 gebildet durch einen Druckmittelaktuator, wie einen Hydraulikaktuator 31, welcher
über eine Hebelanordnung 32 auf die Walze 3 wirkt, wie er in Figur 3 dargestellt ist.
Zwischen der Walze 3 und dem Ständerpfosten 33 ist der Hydraulikaktuator 31 derart
angeordnet, dass der Kolben 34 in einem Zylinderraum 35,36 aufgenommen ist und zwei
druckmittelbeaufschlagbare Räume 35,36 bildet, wobei die Räume 35 und 36 jeweils auf
einer Seite des Kolbens 34 angeordnet sind, so dass eine Druckbeaufschlagung des Raums
35 den Kolben 34 nach rechts bewegt bzw. beaufschlagt und eine Druckbeaufschlagung
des Raums 36 den Kolben 34 nach links bewegt bzw. beaufschlagt.
[0024] Der Raumbereich 35,36 wird in einem Gehäuse 37 gebildet, welches mit einem Gehäuse
38 verbunden ist, welches die Hebelanordnung 32 aufnimmt, was wiederum am Ständerpfosten
33 befestigt ist. Vorteilhaft ist das Gehäuse 37 zweiteilig ausgebildet und aus den
beiden Teilgehäusen 39,40 aufgebaut, wo bei das Teil 39 topfartig ausgebildet ist
und das Teil 40 nach Art eines Flansches ausgebildet ist. Der Flansch 40 weist dabei
eine Öffnung auf durch welche die Kolbenstange 41 ragt, um über die Hebelanordnung
32 die Walze 3 zu verlagern. Im Bereich der Öffnung des Flansches 40 ist weiterhin
eine Abdichtung 42 vorgesehen.
[0025] Die Kolbenstange 41 ist mit einer axial verschiebbaren Stange 43 verbunden, welche
mit einem Gelenk 44 ausgebildet ist, an welchem ein Hebelarm 45 gelenkig angebunden
ist. Der Hebelarm ist über ein weiteres Gelenk 46 mit dem Element 21 gelenkig verbunden.
Dieses Teil 21 ist wiederum mit dem Walzenlager 20 verbunden, so dass eine Verlagerung
des Elements 21 unmittelbar auf die Walze 3 übertragen wird.
[0026] Bei einer Verlagerung des Kolbens 34 aufgrund einer Druckbeaufschlagung der Druckräume
35 und/oder 36 wird die Kolbenstange 41 verlagert und auf eine vorgebbare Position
eingestellt. Dadurch wird die Stange, wie beispielsweise Schubstange, axial verlagert
und damit auch das Gelenk 44. Da das Walzenlager 20 in Richtung der Walzenachse im
Wesentlichen unverschieblich ausgebildet ist, verändert sich durch die Verlagerung
des Gelenkpunkts 44 die relative Lage des Hebelarms 45 in seiner Winkellage zur Achse
der Walze oder zu einer Senkrechten dazu betrachtet und somit wird der Abstand zwischen
dem Ständer 33 und der Walze definiert und eingestellt. Damit die Walzenlager in Richtung
parallel zur Walzenachse im Wesentlichen unverschieblich sind, werden diese mit den
Führungen 47 verriegelt, welche nur eine Bewegung in Richtung senkrecht zur Walzenachse
erlauben.
[0027] Durch die Anordnung des Kolbens und der Schubstange parallel zur Walzenachse ergibt
sich eine sehr kompakte Bauform der Verstellvorrichtung.
[0028] Zur Erkennung der Position des Kolbens zur Regelung oder Steuerung der Position der
Walze ist weiterhin ein Sensor 48 vorgesehen, welcher mittels eines Fühlers 49 die
Lage des Kolbens detektiert. Dazu wird am Kopf des Gehäuses 39 eine Öffnung geschaffen,
durch welche der Fühler 49 des Sensors 48 durchgreifen kann und in eine Öffnung oder
Bohrung des Kolbens eingreifen kann.
Bezugszeichenliste
[0029]
| 1 |
Walzvorrichtung |
| 2 |
Gerüst |
| 2a |
Ständerpfosten |
| 2b |
Ständerpfosten |
| 2c |
Ständerpfosten |
| 2d |
Ständerpfosten |
| 3 |
Walze |
| 4 |
Walzenlager, Walzenbiegeblock |
| 5 |
Verstellvorrichtung |
| 6 |
Richtung der Verstellung |
| 7 |
Achsrichtung, Achse |
| 10 |
Verstellvorrichtung |
| 11 |
Druckmittelaktuator |
| 12 |
Ständerpfosten |
| 13 |
Walze |
| 14 |
Kolben |
| 15 |
Zylinderraum, Druckraum |
| 16 |
Zylinderraum, Druckraum |
| 17 |
Gehäuse |
| 18 |
Teilgehäuse |
| 19 |
Teilgehäuse |
| 20 |
Walzenlager, Walzenbiegeblock |
| 21 |
Zwischenelement |
| 22 |
Sensor |
| 23 |
Verbundenes Element |
| 24 |
Stift |
| 25 |
Zylinder, Druckraum |
| 30 |
Verstellvorrichtung |
| 31 |
Hydraulikaktuator |
| 32 |
Hebelanordnung |
| 33 |
Ständerpfosten |
| 34 |
Kolben |
| 35 |
Zylinderraum, Druckraum |
| 36 |
Zylinderraum, Druckraum |
| 37 |
Gehäuse |
| 38 |
Gehäuse |
| 39 |
Teilgehäuse |
| 40 |
Teilgehäuse, Flansch |
| 41 |
Kolbenstange |
| 42 |
Abdichtung |
| 43 |
Stange |
| 44 |
Gelenk |
| 45 |
Hebelarm |
| 46 |
Gelenk |
| 47 |
Führung |
| 48 |
Sensor |
| 49 |
Fühler |
1. Walzvorrichtung (1) mit einem Gerüst mit Ständerpfosten (2,12,33), wobei zumindest
eine Walze (3,13) des Walzgerüsts im Raumbereich zwischen den Ständerpfosten (2a,2b,2c,2d)
angeordnet ist und zumindest eine Verstellvorrichtung (5,10,30) für die Verstellung
der Walze (3) vorgesehen ist, wobei
dass die zumindest eine Verstellvorrichtung (5,10,30) zwischen der Walze (3,13) und
dem Ständerpfosten (2, 2a,2b,2c,2d, 12,33) angeordnet ist und ein Druckmittelstellorgan
(25) umfasst,
dass Druckmittelstellorgan (25) einen Hydraulikaktuator mit Kolben-/Zylindereinheit
(25,23) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kolben-/Zylindereinheit einen Kolben (34) aufweist, welcher mit seiner Bewegungsrichtung
parallel zur Walzenachse steht.
2. Walzenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstellvorrichtung zwei Druckräume (35,36) aufweist zur Druckbeaufschlagung
des Kolbens (34), wobei jeweils ein Raum auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten
des Kolbens angeordnet sind.
3. Walzenanordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine mit dem Kolben (34) verbundene Kolbenstange (41) über einen Hebelanordnung die
Walze (3) direkt oder indirekt in Verstellrichtung beaufschlagt, wobei der Kolben
(34) in Richtung parallel zur Walzenachse verstellt wird und der Hebel die Verstellung
der Walze senkrecht zur Walzenachse bewirkt.
4. Walzenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Position des Kolbens (14,23,34) mittels eines Sensors detektierbar ist.
5. Walzenvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sensor in das Gehäuse der Verstellvorrichtung integriert ist oder mit diesem
verbunden ist.
1. Rolling device (1) with a stand with housing posts (2, 12, 33), wherein at least one
roll (3, 13) of the roll stand is arranged in the spatial region between the housing
posts (2a, 2b, 2c, 2d) and at least one adjusting device (5, 10, 30) for adjusting
the roll (3) is provided, wherein the at least one adjusting device (5, 10, 30) is
arranged between the roll (3, 13) and the housing post (2, 2a, 2b, 2c, 2d, 12, 33)
and comprises a pressure medium setting element (25) and the pressure medium setting
element (25) comprises a hydraulic actuator with a piston/cylinder unit (25, 34),
characterised in that the piston/cylinder unit comprises a piston (34) disposed with its direction of movement
parallel to the roll axis.
2. Roll arrangement according to claim 1, characterised in that the adjusting device comprises two pressure chambers (35, 36) for pressure-loading
of the piston (34), wherein the chambers are respectively arranged on opposite sides
of the piston.
3. Roll arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that a piston rod (41) connected with the piston (34) acts by way of a lever arrangement
directly or indirectly on the roll (3) in the adjustment direction, wherein the piston
(34) is adjusted in a direction parallel to the roll axis and the lever produces the
adjustment of the roll perpendicularly to the roll axis.
4. Roll arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the position of the piston (14, 23, 34) is detectable by means of a sensor.
5. Roll arrangement according to claim 4, characterised in that the sensor is integrated in the housing of the adjusting device or is connected therewith.
1. Dispositif de laminage (1) comprenant une cage équipée de montants (2, 12, 33), au
moins un cylindre (3, 13) de la cage de laminage étant disposé dans l'espace ménagé
entre les montants (2a, 2b, 2c, 2d) et au moins un dispositif de réglage (5, 10, 30)
étant prévu pour le réglage du cylindre (3), ledit au moins un dispositif de réglage
(5, 10, 30) étant disposé entre le cylindre (3, 13) et les montants (2, 2a, 2b, 2c,
2d, 12, 33) et comprenant un organe de réglage (25) du moyen de pression, l'organe
de réglage (25) du moyen de pression comprenant un actionneur hydraulique muni d'une
unité du type à piston/cylindre (25, 23), caractérisé en ce que l'unité du type à piston/cylindre présente un piston (34) qui est disposé, avec sa
direction de mouvement, parallèlement à l'axe du cylindre.
2. Agencement de laminage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de réglage présente deux espaces mis sous pression pour la sollicitation
par pression du piston (34), un espace étant disposé respectivement sur chaque côté
respectivement opposé du piston.
3. Agencement de laminage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une tige de piston (41) reliée au piston (34) sollicite, via un agencement de levier,
le cylindre (3), de manière directe ou indirecte dans la direction de réglage, le
piston (34) étant réglé dans une direction parallèlement à l'axe du cylindre et le
levier effectuant un réglage du laminage perpendiculairement à l'axe du cylindre.
4. Dispositif de laminage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on peut détecter la position du piston (14, 23, 34) au moyen d'un capteur.
5. Dispositif de laminage selon la revendication 4, caractérisée en ce que le capteur est intégré dans le boîtier du dispositif de réglage ou est relié à ce
dernier.