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(11) |
EP 2 313 615 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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27.09.2023 Patentblatt 2023/39 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.2016 Patentblatt 2016/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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F01D 11/122 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/060387 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/018174 (18.02.2010 Gazette 2010/07) |
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| (54) |
SCHAUFELANORDNUNG EINER GASTURBINE
BLADE ARRANGEMENT OF A GAS TURBINE
DISPOSITIF D'AUBES D'UNE TURBINE À GAZ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.08.2008 CH 12852008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.2011 Patentblatt 2011/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Ansaldo Energia IP UK Limited |
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London W1G 9DQ (GB) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEINZ-SCHWARZMAIER, Thomas
CH-5430 WETTINGEN (CH)
- DUDA, Thomas
CH-5430 Wettingen (CH)
- SCHNELL, Alexander
CH-5400 Baden (CH)
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| (74) |
Vertreter: Bernotti, Andrea et al |
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Studio Torta S.p.A.
Via Viotti, 9 10121 Torino 10121 Torino (IT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 166 676 EP-A1- 1 865 150 EP-A2- 1 258 598 EP-B1- 0 844 368 DE-A1- 10 140 742 DE-C1- 10 225 532 GB-A- 2 226 050 US-A- 5 780 171 US-A- 5 794 338 US-A- 6 149 389 US-A1- 2003 194 323 US-A1- 2007 264 523
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EP-A- 0 965 730 EP-A2- 0 869 259 EP-A2- 1 890 010 WO-A2-2006/025865 DE-A1- 19 842 417 DE-T2- 69 704 703 US-A- 5 733 102 US-A- 5 780 171 US-A- 5 883 314 US-A1- 2003 175 116 US-A1- 2004 137 259 US-A1- 2008 038 575
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- langlade-bomba et al: "?Wear mechanism of MCrAIY abradable plasma-sprayed coatings",
Proc. Int . Thermal Spray Conf., vol. 1, 1998, pages 293-298,
- "Protective coatings in the gas turbine engine", Surface and Coatings Technology,
vol. 68/69, 1994, pages 1-9,
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Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der thermischen Strömungsmaschinen,
insbesondere der Gasturbinen. Sie betrifft eine Schaufelanordnung einer thermischen
Strömungsmaschine gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Für den Wirkungsgrad einer Gasturbine ist es von grosser Wichtigkeit, insbesondere
im Turbinenteil, in dem die heissen Gase aus der Brennkammer entspannt werden, die
zwischen dem beschaufelten drehenden Rotor und dem umgebenden Stator auftretenden
Spalte im Bereich der Beschaufelung möglichst klein zu halten.
[0003] Im einfachsten Fall, wie dies in Fig. 1 anhand der Schaufelanordnung 10 wiedergegeben
ist, werden für eine Optimierung der Spaltbreite keine speziellen Massnahmen ergriffen:
Die in den Heissgaskanal 13 der Gasturbine radial hineinragenden, um die Achse 16
drehenden Laufschaufeln 11 enden in einer mit einer ersten Abdeckschicht 15 versehenen
Schaufelspitze 27, die mit einem Spiel 25 einem die äussere Wand 26 des Heissgaskanals
13 bildenden Hitzeschild 12 gegenüberliegt, welcher mit einer zweiten Abdeckschicht
14 versehen ist. Die Abdeckschichten 14 und 15, die beispielsweise aus MCrAIY bestehen
können, schützen die Bauteile 11 und 12 vor den schädlichen Einwirkungen der heissen
Gase im Heissgaskanal 13, insbesondere vor unerwünschter Oxidation. Die Schaufelanordnung
10 der Fig. 1 ist nicht für ein Einschleifen der Schaufelspitzen 27 in den Hitzeschild
12 ausgelegt. Das Spiel 25 zwischen den Schaufelspitzen 27 und dem Hitzeschild 12
berücksichtigt die verschiedenen Wärmedehnungen und ist daher vergleichsweise gross,
um ein Schleifen der Bauteile im Betrieb zu vermeiden.
[0004] Um das Spiel 25 reduzieren zu können, sind Schaufelanordnungen 20 gemäss Fig. 2 vorgeschlagen
worden (siehe z.B. die
EP-A2-0 166 676,
EP-A2-1 312 760 oder die
US-A1-2008166225), bei denen an der Schaufelspitze 27 der Laufschaufeln in eine Trägerschicht 19 eingebettet
Schleifkörper (Körner) 21 (z.B. aus Siliziumkarbid oder kubischem Bornitrid cBN) angeordnet
sind, mit denen sich die Schaufelspitze 27 im Betrieb in eine abschleifbare Wärmedämmschicht
18 (Thermal Barrier Coating TBC) auf dem gegenüberliegenden Hitzeschild 12 einschleifen
kann. Als Trägerschicht 19 für die Schleifkörper 21 kann beispielsweise eine Schicht
aus metallischem MCrAIY verwendet werden, ebenso wie als Haftschicht 17 unter der
Wärmedämmschicht 18.
[0005] Die Schleifschicht 19, 21 einer solchen Schaufelanordnung ist durch die eingelagerten
Schleifkörper vergleichsweise komplex aufgebaut und daher aufwändig in der Herstellung.
[0006] Dokument
US-A1-5 883 314 offenbart ein Verfahren zur Herstellung abreibbarer Beschichtungen auf thermisch
beanspruchten Komponenten von Gasturbinen, welche sich durch gute Abriebeigenschaften
bei gleichzeitig hoher Bindungswirkung an das Substrat auszeichnen. Einsatzgebiete
sind Statorteile des Heißgaskanals oder Schaufelteile. Schichtartig aufgebaute biegsame
Vorformlinge auf Basis modifizierter MCrAIY-Legierungen werden auf die fraglichen
Bereiche der Turbinenkomponente, beispielsweise die Schaufelspitze, aufgebracht und
mit ihr metallurgisch verbunden. Die Herstellung der mehrschichtigen Vorformlinge
ist vergleichsweise aufwändig.
[0007] EP-A2-0 965 730 offenbart geeignete Materialkombinationen in Wechselwirkung stehender abrasiver und
abreibbarer Oberflächen in Gasturbinen, insbesondere Hitzeschild und Laufschaufelspitze,
basierend auf einer abrasiv ausgerüsteten Schaufelspitze und einer abreibbar ausgerüsteten
Oberfläche des Hitzeschilds. Der Hitzeschild besitzt eine erosionsbeständige Oberfläche
aus einem ersten keramischen Material, welche mittels einer Haftschicht fest mit dem
Substrat verbunden ist. In einem begrenzten Bereich, dem Kontaktbereich mit der rotierenden
Schaufelspitze, ist eine abreibbare Verschleißschicht aus einem zweiten keramischen
Material aufgebracht. Die einwirkende Laufschaufelspitze ist mit einer abrasiven Beschichtung,
vorzugsweise gemäß
US-A-4 936 745, also mit in eine metallische Trägerschicht eingebetteten Schleifkörpern aus Siliziumkarbid
oder kubischem Bornitrid, ausgerüstet. Auch diese Lösung zeichnet sich durch aufwändig
ausgerüstete Oberflächen der beteiligten Komponenten aus.
[0008] Die Druckschrift
US-A1- 2003/175116 beschreibt eine abreibbare Beschichtung für Statorkomponenten eines Verdichters oder
einer Gasturbine. Schaufelspitze und Hitzeschild weisen Mittel auf, welche ein gezieltes
Einschleifen der Schaufelspitze in den Hitzeschild ermöglichen. Der Hitzeschild selbst
weist als äussere Schicht eine poröse Wärmedämmschicht mit polygonalen Vertiefungen
(Fig. 6) oder in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten, begrenzt von Wandvorsprüngen
(Fig. 7, 8), auf, während die Laufschaufelspitze mit einer umlaufenden Schneidkante
(Fig. 4, 5) zum Einschneiden in die abreibbare Beschichtung des Hitzeschildes ausgerüstet
ist. Die Ausrüstung der Schaufelspitze mit umlaufenden Schneidkanten erhöht den Herstellungsaufwand
und - jedenfalls bei einem Einsatz in der Gasturbine - den Aufwand für die Schaufelkühlung
in diesem Bereich.
Darstellung der Erfindung
[0009] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine
Schaufelanordnung anzugeben, welche die Nachteile bekannter Schaufelanordnungen vermeidet
und bei einfachem Aufbau ein vergleichbares Einschleifverhalten erzeugt, ohne dass
an der Schaufelspitze eine spezielle Schleifschicht vorgesehen werden muss.
[0010] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Wesentlich
für die Erfindung ist, dass der Hitzeschild als äussere, abschleifbare Schicht eine
poröse Wärmedämmschicht aus einer porösen Keramikschicht aufweist, und dass die Schaufelspitze
lediglich mit einer homogenen metallischen Abdeckschicht aus MCrAIY versehen ist.
Die poröse Wärmedämmschicht ermöglicht es der mit der Abdeckschicht bedeckten Schaufelspitze,
sich auch ohne spezielle Schleifkörper bzw. Schleifschicht in den Hitzeschild einzuschleifen
und so das Spiel zwischen Schaufelspitze und gegenüberliegendem Hitzeschild optimal
zu minimieren.
[0011] Grundsätzlich ist die Schaufel eine Laufschaufel oder eine Leitschaufel einer thermischen
Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, wobei im Falle einer Leitschaufel
der Schaufelspitze ein am Rotor befestigter Hitzeschild gegenüberliegt. Gemäss einer
bevorzugten Ausgestaltung ist die Schaufel eine um die Achse rotierende Laufschaufel,
während der Hitzeschild am Stator der Gasturbine ortsfest montiert ist.
[0012] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die poröse
Keramikschicht aus YSZ, besteht. Vorzugsweise ist dabei die Porosität der Wärmedämmschicht
grösser als 20 %.
[0013] Zwischen dem Hitzeschild und der Wärmedämmschicht ist mit Vorteil eine Haftschicht,
insbesondere aus MCrAIY, angeordnet.
[0014] Eine andere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschaufel Teil
der ersten Laufschaufelreihe im Turbinenteil der Gasturbine ist.
Kurze Erläuterung der Figuren
[0015] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- in einer stark vereinfachten Darstellung eine frühere Schaufelanordnung ohne die Möglichkeit
des Einschleifens;
- Fig. 2
- in einer zu Fig. 1 vergleichbaren Darstellung eine andere frühere Schaufelanordnung
mit einer speziellen Schleifschicht auf der Schaufelspitze und
- Fig. 3
- in einer zu Fig. 1 vergleichbaren Darstellung eine für das Einschleifen vorgesehen
Schaufelanordnung mit einer einfachen Abdeckschicht auf der Schaufelspitze gemäss
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0016] In Fig. 3 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine Schaufelanordnung 30 nach
der Erfindung wiedergegeben. In dem Beispiel steht wiederum einer um die Achse 16
der Gasturbine drehbaren Laufschaufel 11 mit der Schaufelspitze 27 ein Hitzeschild
12 mit Spiel 25 gegenüber. Das Spiel 25 und damit der Wirkungsgrad der Turbine werden
durch Einschleifen der Schaufelspitze 27 in die Beschichtung 22, 23 des Hitzeschilds
12 optimiert (in Fig. 3 ist der mögliche Einschleifbereich 28 am Hitzeschild durch
eine gestrichelte Linie angedeutet).
[0017] Als beim Einschleifen abzuschleifende Schicht ist am Hitzeschild 12 eine Wärmedämmschicht
23 vorgesehen, die über eine dazwischen liegende Haftschicht 22 mit dem Substrat des
Hitzeschilds 12 verbunden ist. Als Haftschicht 22 kann in üblicher Weise eine metallische
Oxidationsschutzschicht aus MCrAIY vorgesehen werden.
[0018] Bei Versuchen hat sich nun herausgestellt, dass ein Einschleifen der Schaufelspitze
in die Wärmedämmschicht 23 auch ohne spezielle Schleifschicht auf der Schaufelspitze
27 möglich ist und zu guten Resultaten führt, wenn die Wärmedämmschicht 23 - ohne
ihre thermischen Eigenschaften zu verlieren - ausreichend leicht abzuschleifen ist.
Dies lässt sich dadurch erreichen, dass eine poröse Wärmedämmschicht 23 aus einer
porösen Keramikschicht, die insbesondere aus YSZ (Yttriumoxid-stabilisiertem Zirkoniumoxid)
bestehen kann, verwendet wird, wobei die Porosität beispielsweise durch eingelagerte
Polymere erzeugt wird, die später ausgeheizt werden. Es hat sich dabei als vorteilhaft
herausgestellt, wenn die Porosität der Wärmedämmschicht grösser als 20 % ist, also
beispielsweise im Bereich von 22-24 % liegt.
[0019] Bei einer solchen porösen Wärmedämmschicht 23 ist beim Einschleifen der Abrieb an
der Schaufelspitze 27 gegenüber der Tiefe des Einschleifbereichs 28 vergleichsweise
klein, so dass auf eine spezielle Schleifschicht an der Schaufelspitze 27 verzichtet
werden kann. Es reicht daher aus, wenn die Schaufelspitze 27 mit einer homogenen Abdeckschicht
24 (ohne Schleifkörper) aus MCrAIY bedeckt ist, die als Schutzschicht gegen die Oxidation
des Schaufelmaterials ohnehin vorgesehen ist.
[0020] Auf diese Weise brauchen an der Schaufel 11 keine besonderen Vorkehrungen für das
Einschleifen getroffen werden, wodurch sich die Herstellung der Schaufel 11 wesentlich
vereinfacht.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 10,20.30
- Schaufelanordnung (Gasturbine)
- 11
- Laufschaufel
- 12
- Hitzeschild
- 13
- Heissgaskanal
- 14,15,24
- Abdeckschicht
- 16
- Achse
- 17,22
- Haftschicht
- 18,23
- Wärmedämmschicht (TBC)
- 19
- Trägerschicht
- 21
- Schleifkörper
- 25
- Spiel
- 26
- Wand (Heissgaskanal)
- 27
- Schaufelspitze
- 28
- Einschleifbereich
1. Schaufelanordnung (30) einer thermischen Strömungsmaschine mit wenigstens einer Schaufel
(11), welche in radialer Richtung in einen zu einer Achse (16) konzentrisch angeordneten
Heissgas durchströmten Kanal (13) hineinragt und in einer Schaufelspitze (27) endet,
die mit einem Spiel (25) einem den Kanal (13) begrenzenden Hitzeschild (12) gegenüber
liegt, wobei die Schaufel (11) und der Hitzeschild (12) in Umfangsrichtung relativ
zueinander beweglich sind, und die Schaufelspitze (27) und der Hitzeschild (12) mit
Schichten (22, 23, 24) bedeckt sind, welche ein gezieltes Einschleifen der Schaufelspitze
(27) in den Hitzeschild (12) ermöglichen, und wobei der Hitzeschild (12) als äussere,
abschleifbare Schicht eine poröse Wärmedämmschicht (23) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Wärmedämmschicht (23) eine poröse Keramikschicht ist und dass die Schaufelspitze
(27) lediglich mit einer homogenen metallischen Abdeckschicht (24) aus MCrAlY versehen
ist.
2. Schaufelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Strömungsmaschine eine Gasturbine ist, dass die Schaufel eine um die
Achse (16) rotierende Laufschaufel (11) ist, und dass der Hitzeschild (12) am Stator
der Gasturbine ortsfest montiert ist.
3. Schaufelanordnung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Keramikschicht aus YSZ (Yttriumoxid-stabilisiertem Zirkoniumoxid) besteht.
4. Schaufelanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Porosität der Wärmedämmschicht (23) grösser 20 % ist.
5. Schaufelanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, das zwischen dem Hitzeschild (12) und der Wärmedämmschicht (23) eine Haftschicht
(22), insbesondere aus MCrAlY, angeordnet ist.
6. Schaufelanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschaufel (11) Teil der ersten Laufschaufelreihe im Turbinenteil der Gasturbine
ist.
1. Blade arrangement (30) of a thermal flow machine with at least one blade (11) protruding
in the radial direction into a channel (13), through which hot gas flows and which
is arranged concentrically to an axis (16), and ending in a blade tip (27) which lies
opposite, with a clearance (25), a heat shield (12) delimiting the channel (13), wherein
the blade (11) and the heat shield (12) are movable relative to one another in the
circumferential direction, and the blade tip (27) and the heat shield (12) are covered
with layers (22, 23, 24) which allow the blade tip (27) to grind into the heat shield
(12) in a targeted manner, and wherein the heat shield (12) has a porous heat-insulating
layer (23) as an outer layer which can be ground away, characterized in that the porous heat-insulating layer (23) is a porous ceramic layer, and the blade tip
(27) is provided merely with a homogeneous metallic cover layer (24) of MCrAlY.
2. Blade arrangement according to claim 1, characterized in that the thermal flow machine is a gas turbine, that the blade is a moving blade (11)
rotating about the axis (16), and that the heat shield (2) is mounted stationarily
on the stator of the gas turbine.
3. Blade arrangement according to claim 1 and/or, characterized in that the porous ceramic layer consists of YSZ (yttrium-oxide-stabilised zirconium oxide).
4. Blade arrangement according to claim 3, characterized in that the porosity of the heat-insulating layer (23) is more than 20%.
5. Blade arrangement according to claim 3 or 4, characterized in that an adhesion layer (22), in particular made of MCrAlY, is arranged between the heat
shield (12) and the heat-insulating layer (23).
6. Blade arrangement according to claim 2, characterized in that the moving blade (11) is part of the first row of moving blades in the turbine part
of the gas turbine,
1. Dispositif d'aubes (30) d'une turbomachine thermique comportant au moins une aube
(11) faisant saillie radialement dans un canal (13) parcouru par des gaz chauds disposé
de façon concentrique par rapport à un axe (16) et aboutissant dans une pointe d'aube
(27), faisant face avec un espace (25) à un écran thermique (12) délimitant le canal
(13), dans lequel l'aube (11) et l'écran thermique (12) sont mobiles l'un par rapport
à l'autre dans la direction périphérique, et la pointe d'aube ( 27) et l'écran thermique
(12) sont recouverts de couches (22, 23, 24) permettant un rodage ciblé de la pointe
d'aube (27) dans l'écran thermique (12), et dans lequel l'écran thermique (12) présente
une couche d'isolation thermique poreuse (23) en tant que couche externe meublable,
caractérisé en ce que la couche d'isolation thermique poreuse (23) est une couche en céramique poreuse
et en ce que la pointe d'aube (27) n'est pourvue que d'une couche de couverture (24) métallique
homogène en MCrAlY.
2. Dispositif d'aubes selon la revendication 1, caractérisé en ce que la turbomachine thermique est une turbine à gaz, que l'aube est une aube tournant
(11) autour de l'axe (16), et que l'écran thermique (12) est solidement monté sur
le stator de la turbine à gaz.
3. Dispositif d'aubes selon les revendications 1 et/ou 2, caractérisé en ce que la couche en céramique poreuse se compose de YSZ (oxyde de zirconium stabilisé à
l'oxyde d'yttrium).
4. Dispositif d'aubes selon la revendication 3, caractérisé en ce que la porosité de la couche d'isolation thermique (23) est supérieure à 20 %.
5. Dispositif d'aubes selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce qu'une couche adhésive (22), en particulier en MCrAlY, est agencée entre l'écran thermique
(12) et la couche d'isolation thermique (23).
6. Dispositif d'aubes selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'aube mobile (11) fait partie de la première rangée d'aubes mobiles dans la partie
turbine de la turbine à gaz.


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