[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpeneinheit einer Flügelzellenpumpe ohne eigenes Gehäuse
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Pumpeneinheiten der hier angesprochenen Art sind bekannt. Sie werden beispielsweise
in Getriebegehäusen eines Kraftfahrzeugs oder anderen Gehäusen, welche eine Hydraulikversorgung
benötigen, eingesetzt. Derartige Pumpeneinheiten weisen eine Antriebswelle auf, einen
mit der Antriebswelle zusammenwirkenden Rotor, der zur Aufnahme von Flügeln dient,
die während einer Drehung des Rotors an einem Konturring entlang gleiten, wobei zwei
benachbarte Flügel Zellen einschließen, welche sich bei einer Rotation der Flügel,
je nach Konturabschnitt vergrößern oder verkleinern, und dabei Öl ansaugen und wieder
ausstoßen. Des Weiteren ist eine erste und zweite Seitenplatte vorgesehen, die seitlich
des Konturrings angeordnet sind. Die bekannten Getriebepurnpeneinheiten weisen den
Nachteil auf, dass diese beim Transport zerfallen und dadurch der Transport in einem
Gehäuse oder andere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind. Ein weiterer Nachteil
der bekannten Pumpeneinheiten ohne eigenes Gehäuse ist die relativ aufwändige Montage
beispielsweise in einem Getriebegehäuse.
[0003] Dokument
EP 0399387 offenbart eine Flügelzellenpumpe wobei der zusammengeschaubte Konturring und die
Seitenplatten ein Gehäuse ausbilden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Pumpeneinheit zu schaffen,
bei der ein Zerfall beim Transport der Pumpeneinheit vermieden wird und außerdem ein
besonders einfacher Einbau der Pumpeneinheit in einem Gehäuse möglich ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Pumpeneinheit mit den Merkmalen des Anspruchs
1 vorgeschlagen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass eine auf der Antriebswelle beweglich
gelagerte Hülse vorgesehen ist, die der zweiten Seitenplatte in axialer Richtung der
Pumpeneinheit nachgelagert ist. Sie zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass ein Sicherungselement
zur axialen Sicherung der Hülse auf der Antriebswelle vorgesehen ist, wodurch ein
Auseinanderfallen der Pumpeneinheit beim Transport vermieden wird. Des Weiteren zeichnet
sich die Pumpeneinheit durch ein Federelement aus, welches die zweite Seitenplatte
gegenüber dem Getriebegehäuse vorspannt, wobei das Federelement ein fester Bestandteil
der Pumpeneinheit ist. Dadurch werden die einzelnen Elemente der Pumpeneinheit auch
beim Transport sicher zusammengehalten und sorgen außerdem bei der Montage der Pumpe
in einem Gehäuse für eine sichere Anlage der zweiten Seitenplatte an dem Konturring,
sodass Anlaufprobleme der Pumpeneinheit vermieden werden. Ein weiterer Vorteil der
hier vorgeschlagenen Pumpeneinheit ist der besonders flexible Einsatz der Pumpeneinheit
dadurch, dass das Federelement einen Toleranzausgleich bei Maßabweichungen ermöglicht.
[0006] Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich dadurch
auszeichnet, dass das Sicherungselement ein mit der Antriebswelle zusammenwirkender
Sprengring ist. Auf diese Weise erfolgt eine zuverlässige axiale Sicherung der Hülse
auf der Antriebswelle, sodass die einzelnen Bauteile der Pumpeneinheit beim Transport
nicht von der Antriebswelle rutschen können. Somit kann auf ein Pumpengehäuse für
den Transport der Pumpeneinheit verzichtet werden. Die Pumpeneinheit kann also als
kompakte Einheit ohne irgendwelche zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen transportiert
werden.
[0007] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass die Pumpeneinheit einen Durchtrieb aufweist. Auf diese Weise kann eine Drehzahlabfrage
realisiert werden, wenn beispielsweise zwei Kupplungen geregelt werden sollen.
[0008] Auch wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bevorzugt, das sich dadurch auszeichnet,
dass das Federelement als Tellerfeder ausgebildet ist, die sich einerseits an der
zweiten Seitenplatte und andererseits an der Hülse abstützt. Die Hülse stützt sich
dann wiederum vorzugsweise über einen Bund an dem Getriebegehäuse ab, sodass das Federelement
die zweite Seitenplatte gegenüber dem Gehäuse, insbesondere gegenüber dem Getriebegehäuse,
vorspannt. Besonders vorteilhaft ist dieses Ausführungsbeispiel, wenn die Hülse in
axialer Richtung beweglich auf einem Fortsatz der zweiten Seitenplatte gelagert ist.
Beim Einbau der Pumpe kann auf diese Weise eine sichere Anlage der Pumpenteile gewährleistet
werden.
[0009] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen,
dass das Federelement, insbesondere die Tellerfeder mit Öffnungen versehen ist, sodass
Durchflusskanäle, die einen möglichst geringen Strömungswiderstand aufweisen, von
den Druckauslässen der Pumpeneinheit zu einem Druckraum gebildet werden.
[0010] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Hülse und die zweite Seitenplatte einstückig ausgebildet sind. Auch bei diesem
Ausführungsbeispiel erfolgt eine axiale Sicherung der Hülse vorzugsweise mittels eines
Sicherungselements. Das Federelement ist als Druckfeder, vorzugsweise als Schraubenfeder,
insbesondere als kegelstumpfförmige Schraubenfeder ausgebildet, die sich einerseits
an der zweiten Seitenplatte und andererseits an einer beweglich auf der Hülse gelagerten
Stützeinrichtung abstützt. Die Stützeinrichtung kann beliebig, beispielsweise als
Scheibe, ausgebildet sein. Denkbar ist es auch, in die Hülse eine Nut einzubringen,
in welcher ein Ende der Schraubenfeder verlagerbar ist. Entscheidend ist, dass auch
bei dieser Ausführungsform die Seitenplatte gegenüber dem Gehäuse vorgespannt wird,
sodass bei der Montage der Pumpeneinheit in einem Gehäuse eine sichere Anlage der
einzelnen Bauelemente zueinander gewährleistet ist, sodass Anlaufschwierigkeiten der
Pumpeneinheit vermieden werden.
[0011] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass ein erstes Axiallager durch einen mit dem Rotor zusammenwirkenden Wellenbund
und ein zweites Axiallager durch einen mit dem Rotor zusammenwirkenden Sicherungsring
realisiert wird. Auf diese Weise dient bei einem Ziehen oder einem Drücken der Antriebswelle
der Rotor selbst als Axiallager.
[0012] Weiterhin bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich dadurch
auszeichnet, dass zur axialen Sicherung der ersten Druckplatte ein Wellenbund vorgesehen
ist. Auf diese Weise sind sämtliche Elemente der Pumpeneinheit sicher auf der Antriebswelle
gelagert und können von dieser nicht herunterfallen. Somit kann ein sicherer Transport
der Pumpeneinheit ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erfolgen.
[0013] Schließlich wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bevorzugt, das sich dadurch
auszeichnet, dass zur radialen Abdichtung der Pumpeneinheit gegenüber dem Gehäuse
O-Ringe vorgesehen sind, wobei die erste Seitenplatte, die zweite Seitenplatte und
die Hülse vorzugsweise mit mindestens einem O-Ring zusammenwirken. Insbesondere sind
zur Abdichtung von Pumpenteilen, die eine Relativdrehung zueinander durchführen, noch
Radialwellendichtringe vorgesehen, wobei vorzugsweise ein Radialwellendichtring zwischen
der Antriebswelle und der ersten Seitenplatte und ein zweiter Radialwellendichtring
zwischen der Antriebswelle und der Hülse vorgesehen sind.
[0014] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der
Pumpeneinheit;
Figur 2 eine schematische Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der
Pumpeneinheit, und
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Pumpeneinheit gemäß Figur
2.
[0015] Figur 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer Pumpeneinheit 1 einer Flügelzellenpumpe,
die in einem Gehäuse, hier beispielhaft in einem Getriebegehäuse 3, angeordnet ist.
Sie umfasst eine Antriebswelle 5, die drehfest mit einem Rotor 7, beispielsweise über
eine Verzahnung oder dergleichen, verbunden ist. Des Weiteren ist ein Konturring 9
vorgesehen, der um den Rotor 7 herum angeordnet ist und der von einer ersten Seitenplatte
11 und einer zweiten Seitenplatte 13 umgeben ist, die von der Antriebswelle 5 durchgriffen
wird. Die exakte radiale Position der Seitenplatten 11 und 13 sowie des Konturrings
9 zueinander wird durch Stifte 15 gewährleistet, welche die Seitenplatten 11 und 13
und den Konturring 9 durchdringen.
[0016] Die Antriebswelle 5 wird mittels eines Antriebsrads, hier rein beispielhaft mittels
eines Zahnrads 17, angetrieben. Denkbar ist jedoch auch der Einsatz eines Kettenrads,
eines Riementriebs oder dergleichen.
[0017] Der Rotor 7 dient zur Aufnahme mehrerer Flügel 19, die bei einer Drehung des Rotors
7 um die Drehachse D der Antriebswelle 5 an der Innenseite des Konturrings 9 entlang
gleiten. In Figur 1 ist ein Saugbereich 21 deutlich erkennbar, aus dem die Flügelzellenpumpe
Hydrauliköl ansaugt und über in der zweiten Druckplatte 13 vorgesehene Druckauslässe
in einen Druckraum 25 fördert. Von dort aus gelangt das Hydrauliköl zu einem Verbraucher.
Die weitere Funktionsweise einer Flügelzellenpumpe ist im Stand der Technik hinreichend
beschrieben, sodass hier nicht näher darauf eingegangen werden soll.
[0018] Die Pumpeneinheit 1 weist eine Hülse 27 auf, die koaxial zu der Antriebswelle 5 und
axial auf dieser verlagerbar angeordnet ist. Sie ist darüber hinaus der zweiten Seitenplatte
13 in axialer Richtung, also in Richtung der Drehachse D, der Pumpeneinheit 1 nachgelagert,
also auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite der zweiten Seitenplatte 13
angeordnet. Zur axialen Sicherung der Hülse 27 auf der Antriebswelle 5 ist ein Sicherungselement
29 vorgesehen, welches vorzugsweise als Sprengring ausgebildet ist und das ein Herunterrutschen
der Hülse 27 von der Antriebswelle 5 während des Transports der Pumpeneinheit 1 verhindert.
[0019] Figur 1 macht deutlich, dass die Hülse 27 mit einem ersten Abschnitt 31 im Getriebegehäuse
3 und mit einem zweiten Abschnitt 33 axial verschieblich auf einem Fortsatz 35 der
zweiten Seitenplatte 13 gelagert ist. Zwischen dem Fortsatz 35 der zweiten Seitenplatte
13 und dem zweiten Abschnitt 33 der Hülse 27 ist eine O-Ring-Dichtung 53 zur radialen
Abdichtung der Pumpeneinheit 1 vorgesehen.
[0020] Die Pumpeneinheit 1 weist außerdem ein koaxial zur Antriebswelle 5 angeordnetes Federelement
39 auf, welches sich einerseits in einem radial außen liegenden Bereich bezüglich
der Drehachse D an der zweiten Seitenplatte 13 und mit andererseits in einem radial
innen liegenden Bereich an der Hülse 27 abstützt. Das Federelement 39 ist hier als
Tellerfeder ausgebildet und mit Öffnungen 41 versehen, um eine Fluidverbindung zwischen
den Druckauslässen 23 und dem Druckraum 25 zu gewährleisten. Die Öffnungen 41 sind
vorzugsweise so ausgebildet, dass der Strömungswiderstand des Federelements 39 möglichst
gering ist. Denkbar ist jedoch die Ausbildung des Federelements 39 als kegelstumpfförmige
Schraubenfeder. Entscheidend ist die Ausbildung des Federelements 39 als Druckfeder,
welche die zweite Seitenplatte 13 gegenüber dem Gehäuse vorspannen kann.
[0021] Die Welle 5 weist an ihrem dem Zahnrad 17 abgewandten Ende einen Durchtrieb 43 auf,
der hier rein beispielhaft mit einem Polrad 45 versehen ist, um eine Drehzahlabfrage
zu realisieren. Das Polrad 45 umfasst hierzu vorzugsweise Permanentmagneten, die mit
einem Sensor zur Erfassung der Drehzahl der Antriebswelle 5 zusammenwirken.
[0022] Eine axiale Sicherung der Pumpeneinheit 1 in dem Getriebegehäuse 3 erfolgt in dem
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 rein beispielhaft mittels eines Gehäuseteils 48,
jedoch ist eine Sicherung der Pumpeneinheit 1 in dem Getriebegehäuse 3 auch auf andere
Art und Weise, beispielsweise mittels einer Sicherungsscheibe oder dergleichen denkbar.
[0023] Zur radialen Abdichtung der Pumpeneinheit 1 gegenüber dem Getriebegehäuse 3 ist ein
zwischen der ersten Seitenplatte 11 und der Antriebswelle 5 angeordneter erster Radialwellendichtring
47 und ein zwischen der Hülse 27 und der Antriebswelle 5 angeordneter zweiter Radialwellendichtring
49 vorgesehen. Da es sich dabei um Teile handelt, die eine Relativbewegung im Betrieb
der Pumpeneinheit 1 zueinander ausführen, wäre der Einsatz von O-Ringen hier ungenügend.
Des Weiteren ist zur radialen Abdichtung zwischen der ersten Seitenplatte 11 und dem
Getriebegehäuse 3 eine O-Ring-Dichtung 51 vorgesehen. Auch die zweite Seitenplatte
13 ist gegenüber dem Getriebegehäuse 3 mittels einer O-Ring-Dichtung 52 in radialer
Richtung abgedichtet.
[0024] Eine weitere O-Ring-Dichtung 53 ist im Bereich zwischen dem zweiten Abschnitt 33
der Hülse 27 und dem Fortsatz 35 der zweiten Seitenplatte 13 vorgesehen. Schließlich
ist zur radialen Abdichtung noch eine O-Ring-Dichtung 55 zwischen einem Abschnitt
57 der Hülse 27, der einen gegenüber der restlichen Hülse 27 reduzierten Durchmesser
aufweist, und dem Getriebegehäuse 3 angeordnet.
[0025] Zur axialen Sicherung der ersten Seitenplatte 11 ist die Antriebswelle 5 mit einem
Wellenbund 59 versehen, sodass ein Herunterfallen der ersten Seitenplatte 11 von der
Antriebswelle 5 verhindert wird.
[0026] Insgesamt zeigt sich, dass die Pumpeneinheit 1 als kompakte Einheit ausgebildet ist,
bei der sämtliche Elemente einerseits durch den Wellenbund 59 und andererseits durch
den Sicherungsring 29 sicher auf der Antriebswelle 5 gelagert sind und ein Auseinanderfallen
der Pumpeneinheit 1 beim Transport zuverlässig vermieden wird.
[0027] Beim Transport der Pumpeneinheit 1, beziehungsweise im nicht eingebauten Zustand
der Pumpeneinheit 1, ist das Federelement 39 entspannter, sodass die Hülse 27 auf
der Antriebswelle 5 und auf dem Fortsatz 35 in axialer Richtung verlagert und gegen
den Sicherungsring 29 gepresst wird.
[0028] Wenn die Getriebeeinheit 1 in das Getriebegehäuse 3 eingesetzt wird, wird der im
Durchmesser reduzierte Abschnitt 57 der Hülse 27 in eine in dem Getriebegehäuse 3
vorgesehene Öffnung 59 eingeführt, bis die Hülse 27 mit einem Bund 61 an dem Getriebegehäuse
3 anliegt. Die Pumpeneinheit 1 kann dann weiter in das Getriebegehäuse 3 hineinverlagert
werden, bis ihre optimale Position erreicht ist. In diesem eingebauten Zustand der
Pumpeneinheit 1 wird das Federelement 39 zusammengedrückt, sodass die zweite Seitenplatte
13 gegenüber der Hülse 27 und damit gegenüber dem Getriebegehäuse 3 vorgespannt wird
und gegen den Konturring 9 gepresst wird, der sich wiederum an der ersten Seitenplatte
11 abstützt, die ihrerseits in axialer Richtung durch das Gehäuseteil 48 gesichert
ist. Durch die Federkraft des Federelements 39 wird damit bereits im drucklosen Zustand
der Pumpeneinheit 1 eine sichere Anlage und Abdichtung der beiden Seitenplatten an
dem Konturring 9 und damit ein Druckaufbau und ein reibungsloses Anlaufen der Pumpeneinheit
1 sichergestellt. Auch beim Transport der Pumpeneinheit 1 werden die Pumpenteile somit
sicher zusammengehalten.
[0029] Figur 1 macht deutlich, dass die Hülse 27 im eingebauten Zustand der Pumpeneinheit
1 nicht mehr an dem Sicherungsring 29 anliegt, sondern durch die Anlage des Bunds
61 an dem Getriebegehäuse 3 vielmehr in einem Abstand von einigen Millimetern zu diesem
angeordnet ist. Im nicht eingebauten Zustand der Pumpeneinheit 1 ist also ein gewisses
Spiel zwischen den einzelnen Pumpenelementen vorhanden, sodass erst beim Einbau der
Pumpeneinheit 1 das Federelement 39 seine volle Wirkung entfaltet. Besonders vorteilhaft
an der hier vorgeschlagenen Pumpeneinheit 1 ist außerdem, dass das Federelement 39
einen festen Bestandteil der Pumpeneinheit 1 bildet. Besonders vorteilhaft ist darüber
hinaus, dass durch das Federelement 39 etwaige Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden,
die sich bei dem zur Aufnahme der Pumpeneinheit 1 vorgesehenen Bohrung in dem Getriebegehäuse
3 ergeben können.
[0030] Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung der hier vorgeschlagenen Pumpeneinheit
1, wenn ein Durchtrieb 43, beispielsweise zur Realisierung einer Drehzahlabfrage,
vorgesehen ist.
[0031] Die vorliegende Pumpeneinheit 1 umfasst weiterhin zwei Axiallager für den Fall, dass
es zu einem Drücken der Welle in Richtung des Pfeils 63 oder zu einem Ziehen der Antriebswelle
5 in Richtung des Pfeils 65 kommt. Derartige Betriebszustände sollten beim Betrieb
der Pumpeneinheit 1 zwar vermieden werden, jedoch ist es notwendig, Axiallager vorzusehen,
für den Fall, dass ein derartiger Betriebszustand eintritt.
[0032] Hierzu ist bei der Pumpeneinheit 1 zur Realisierung eines ersten Axiallagers ein
Bund 67 an der Antriebswelle 5 vorgesehen, der links neben dem Rotor 7 angeordnet
ist und der bei einer Verlagerung der Antriebswelle 5 in Richtung des Pfeils 63 mit
dem Rotor 7 in Eingriff kommt und diesen mitnimmt, sodass der Rotor 7 in Richtung
der zweiten Seitenplatte 13 verlagert wird. Zur Realisierung eines zweiten Axiallagers
ist ein rechts neben dem Rotor 7 angeordneter Sicherungsring 69 an der Antriebswelle
5 vorgesehen, der bei einer Bewegung der Antriebswelle 5 in Richtung des Pfeils 65
den Rotor 7 mitnimmt und diesen in Richtung der ersten Seitenplatte 11 verlagert.
Es zeigt sich, dass der Rotor 7 hier als Axiallager dient, der bei einer axialen Belastung
der Welle mit der ersten Seitenplatte 11 beziehungsweise mit der zweiten Seitenplatte
13 zusammenwirkt.
[0033] Figur 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Pumpeneinheit 1. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, sodass
insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird.
[0034] Im Gegensatz zu Figur 1 ist in Figur 2 lediglich ein Ausschnitt der Pumpeneinheit
1 dargestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist eine Hülse 27' einstückig
mit der zweiten Seitenplatte 13 ausgebildet. Als Federelement 39' dient eine koaxial
zur Antriebswelle 5 angeordnete kegelstumpfförmige Schraubenfeder, die sich mit einem
Ende in einem äußeren radialen Bereich bezüglich der Drehachse D an der Seitenplatte
13 abstützt und die sich mit ihrem anderen Ende in einem radial innen liegenden Bereich
an einer Stützeinrichtung 71 abstützt.
[0035] Figur 3 zeigt zur Verdeutlichung eine vergrößerte Darstellung des entsprechenden
Bereichs der Pumpeneinheit 1. Es wird deutlich, dass die Stützeinrichtung 71 beweglich
auf der Hülse 27' gelagert ist. Sie muss derart ausgebildet sein, dass sie nicht von
der Hülse 27' abfallen kann. Hierzu kann sie beispielsweise mit einem in die Hülse
27' eingebrachten geeigneten Sicherungselement 72 zusammenwirken, welches hier beispielhaft
als Sicherungsring ausgebildet ist.
[0036] Die Stützeinrichtung 71 kann beispielsweise, wie in Figur 2 dargestellt ist, als
Scheibe ausgebildet sein, die als Widerlager für das Federelement 39' dient.
[0037] Zur axialen Sicherung der Hülse 27' auf der Antriebswelle 5 kann entweder ein dem
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 entsprechender Sicherungsring vorgesehen sein, der
ein Herausfallen der Hülse 27' verhindert. Es kann aber auch ein Sicherungsring 73
vorgesehen sein, der zwischen der Antriebswelle 5 und der Hülse 27' angeordnet ist
und der mittels eines länglichen ringnutförmigen Bereichs eine axiale Verlagerung
der Hülse 27' erlaubt.
[0038] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Hülse 27' mittels einer O-Ring-Dichtung
55 in radialer Richtung gegenüber dem Getriebegehäuse 3 abgedichtet. Um eine Abdichtung
zwischen der Hülse 27' und der Antriebswelle 5 zu gewährleisten, ist entsprechend
dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ein Radialwellendichtring 49 vorgesehen.
[0039] Es wird deutlich, dass auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel eine kompakte Pumpeneinheit
1 geschaffen wird, bei der die Gefahr eines Zerfallens während des Transports durch
ein Sicherungselement, insbesondere durch den Sicherungsring 73 vermieden wird. Des
Weiteren erfüllt das Federelement 39 auch hier die vorteilhafte Funktion, dass die
zweite Seitenplatte 13 gegenüber dem Getriebegehäuse 3 vorgespannt wird, sodass eine
sichere Anlage der einzelnen Pumpenelemente aneinander erfolgt und ein Anlaufen der
Pumpe in drucklosem Zustand sichergestellt ist und gleichzeitig Fertigungstoleranzen
ausgeglichen werden.
[0040] Im eingebauten Zustand der Pumpeneinheit 1 gemäß Figur 2 ist die Hülse 27' wiederum
in der Öffnung 59 des Getriebegehäuses 3 angeordnet. Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1 stützt sich die Hülse 27' hier jedoch nicht über einen Bund an dem Getriebegehäuse
3 ab, sondern das Federelement 39' stützt sich an der Stützeinrichtung 71 und damit
unmittelbar an dem Getriebegehäuse 3 ab. Dadurch übt das Federelement 39' eine Kraft
auf die zweite Seitenplatte 13 aus, sodass die Seitenplatten 11 und 13 an dem Konturring
9 anliegen. Hierbei kann es zu einer Verlagerung der Seitenplatte 13 und damit zu
einer Verlagerung der Hülse 27' in der Öffnung 59 kommen, weshalb die Stützeinrichtung
71' auf der Hülse 27' beweglich gelagert sein muss. Je nachdem, wie weit die Hülse
27' in die Öffnung 59 hineinragt, wird das Federelement 39' mehr oder weniger stark
zusammengedrückt. Im ausgebauten Zustand der Pumpeneinheit 1, also insbesondere beim
Transport, wird das Federelement 39' die Stützeinrichtung 71 maximal weit nach rechts
bis zu einem Anschlag auf der Hülse 27' verlagern, sodass sich das Federelement 39'
wiederum in einem entspannteren Zustand befindet.
[0041] Durch die bewegliche Anordnung des Abstützelements 71 auf der Hülse 27', wird dieses
durch das Federelement 39' immer gegen das Getriebegehäuse 3 gedrückt.
[0042] Insgesamt zeigt sich, dass durch die vorliegende Erfindung eine Pumpeneinheit geschaffen
wird, die sich dadurch auszeichnet, dass eine auf der Antriebswelle beweglich gelagerte
Hülse 27 beziehungsweise 27' vorgesehen ist, die der zweiten Seitenplatte 13 in axialer
Richtung der Pumpeneinheit 1 nachgelagert ist, und dass ein Sicherungselement 29 beziehungsweise
73 zur axialen Sicherung der Hülse 27, 27' auf der Antriebswelle 5 vorgesehen ist.
Auf diese Weise kann ein Transport der Pumpeneinheit 1 ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen
erfolgen, da ein Zerfallen der Pumpeneinheit 1 vermieden wird. Das Federelement 39
beziehungsweise 39' ist ein fester Bestandteil der Pumpeneinheit 1 und spannt die
zweite Seitenplatte 13 gegenüber dem Getriebegehäuse 3 vor. Dadurch wird ein Klaffen
der Pumpenelemente im drucklosen Zustand der Pumpeneinheit 1 vermieden, und sie kann
problemlos durch die Abdichtung Druck aufbauen und anlaufen. Außerdem werden durch
das Federelement 39, 39' fertigungsbedingte Toleranzen ausgeglichen, die eine optimale
Anpassung der Pumpeneinheit 1 erlauben, wodurch diese besonders flexibel einsetzbar
ist.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Pumpeneinheit |
31 |
erster Abschnitt |
| 3 |
Getriebegehäuse |
33 |
zweiter Abschnitt |
| 5 |
Antriebswelle |
35 |
Fortsatz |
| 7 |
Rotor |
39 |
Federelement |
| 9 |
Konturring |
39' |
Federelement |
| 11 |
erste Seitenplatte |
41 |
Öffnungen |
| 13 |
zweite Seitenplatte |
43 |
Durchtrieb |
| 15 |
Stifte |
45 |
Polrad |
| 17 |
Zahnrad |
47 |
erster Radialwellendichtring |
| 19 |
Flügel |
48 |
Gehäuseteil |
| 21 |
Saugbereich |
49 |
zweiter Radialwellendichtring |
| 23 |
Druckauslass |
51 |
O-Ring-Dichtung |
| 25 |
Druckraum |
53 |
O-Ring-Dichtung |
| 27 |
Hülse |
55 |
O-Ring-Dichtung |
| 27' |
Hülse |
57 |
Abschnitt |
| 29 |
Sicherungsring |
59 |
Öffnung |
| 61 |
Bund |
|
|
| 63 |
Pfeil (Ziehen) |
|
|
| 65 |
Pfeil (Drücken) |
|
|
| 67 |
Bund |
|
|
| 69 |
Sicherungsring |
|
|
| 71 |
Stützeinrichtung |
|
|
| 72 |
Sicherungsring |
|
|
| 73 |
Sicherungsring |
|
|
1. Pumpeneinheit (1) einer Flügelzellenpumpe ohne eigenes Gehäuse, mit einer Antriebswelle
(5),
einem mit der Antriebswelle (5) zusammenwirkenden Rotor (7) zur Aufnahme von Flügeln
(19),
einem den Rotor (7) umgebenden Konturring (9),
eine erste und eine zweite Seitenplatte (11 ,13), die seitlich des Konturrings (9)
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine auf der Antriebswelle (5) beweglich gelagerte Hülse (27,27') vorgesehen ist,
die der zweiten Seitenplatte (13) in axialer Richtung der Pumpeneinheit (1) nachgelagert
ist, dass ein Sicherungselement (29,73) in Form eines Sprengrings zur axialen Sicherung
der Hülse (27) auf der Antriebswelle (5) vorgesehen ist, und dass ein Federelement
(39,39') vorgesehen ist, welches die zweite Seitenplatte (13) gegenüber dem Getriebegehäuse
(3) vorspannt, wobei das Federelement (39,39') ein fester Bestandteil der Pumpeneinheit
(1) ist.
2. Pumpeneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeneinheit (1) einen Durchtrieb (43) aufweist.
3. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (39) als Tellerfeder ausgebildet ist, die sich einerseits an der
zweiten Seitenplatte (13) und andererseits an der Hülse (27) abstützt.
4. Pumpeneinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (39) mit Öffnungen (41) versehen ist.
5. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hülse (27) über einen Bund (61) an dem Getriebegehäuse (3) abstützt.
6. Pumpeneinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (27) in axialer Richtung beweglich auf einem Fortsatz der zweiten Seitenplatte
(13) gelagert ist.
7. Pumpeneinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (27') und die zweite Seitenplatte (13) einstückig ausgebildet sind.
8. Pumpeneinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (39') als kegelstumpfförmige Schraubenfeder ausgebildet ist, die
sich einerseits an der zweiten Seitenplatte (13) und andererseits an einer beweglich
auf der Hülse (27') gelagerten Stützeinrichtung (71) abstützt.
9. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenntzeichnet, dass
ein erstes Axiallager durch einen mit dem Rotor (7) zusammenwirkenden Wellenbund (67)
und ein zweites Axiallager durch einen mit dem Rotor (7) zusammenwirkenden Sicherungsring
(69) realisiert wird.
10. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Sicherung der ersten Druckplatte (11) ein Wellenbund (67) vorgesehen
ist.
11. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur radialen Abdichtung der Pumpeneinheit (1) O-Ringe (52,51,53,55) vorgesehen sind,
die mit der ersten Seitenplatte (11), der zweite Seitenplatte (13) und mit der Hülse
(27,27') zusammenwirken.
12. Pumpeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur radialen Abdichtung der Pumpeneinheit (1) ein erster Radialwellendichtring (47)
zwischen der Antriebswelle (5) und der ersten Seitenplatte (11) und ein zweiter Radialwellendichtring
(49) zwischen der Antriebswelle (5) und der Hülse (27) vorgesehen sind.
1. Pump unit (1) of a vane cell pump without a dedicated housing, having
a drive shaft (5),
a rotor (7) for receiving vanes (19), which rotor (7) interacts with the drive shaft
(5),
a contour ring (9) which surrounds the rotor (7),
a first and a second side plate (11, 13) which are arranged on the sides of the contour
ring (9),
characterized in that
a sleeve (27, 27') is provided which is mounted movably on the drive shaft (5) and
is arranged behind the second side plate (13) in the axial direction of the pump unit
(1), in that a securing element (29, 73) is provided in the form of a circlip for axially securing
the sleeve (27) on the drive shaft (5), and in that a spring element (39, 39') is provided which prestresses the second side plate (13)
with respect to the transmission housing (3), the spring element (39, 39') being a
fixed constituent part of the pump unit (1).
2. Pump unit according to Claim 1, characterized in that the pump unit (1) has a through-connected drive (43).
3. Pump unit according to either of the preceding claims, characterized in that the spring element (39) is configured as a disc spring which is supported on one
side on the second side plate (13) and on the other side on the sleeve (27).
4. Pump unit according to Claim 3, characterized in that the spring element (39) is provided with openings (41).
5. Pump unit according to one of the preceding claims, characterized in that the sleeve (27) is supported via a collar (61) on the transmission housing (3).
6. Pump unit (1) according to one of the preceding claims characterized in that the sleeve (27) is mounted movably in the axial direction on a projection of the
second side plate (13).
7. Pump unit according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the sleeve (27') and the second side plate (13) are configured in one piece.
8. Pump unit according to Claim 7, characterized in that the spring element (39') is configured as a frustoconical helical spring which is
supported on one side on the second side plate (13) and on the other side on a supporting
device (71) which is mounted movably on the sleeve (27').
9. Pump unit according to one of the preceding claims, characterized in that a first axial bearing is realized by way of a shaft collar (67) which interacts with
the rotor (7) and a second axial bearing is realized by way of a securing ring (69)
which interacts with the rotor (7).
10. Pump unit according to one of the preceding claims, characterized in that a shaft collar (67) is provided for axial securing of the first pressure plate (11).
11. Pump unit according to one of the preceding claims, characterized in that O-rings (52, 51, 53, 55) are provided for radial sealing of the pump unit (1), which
O-rings (52, 51, 53, 55) interact with the first side plate (11), the second side
plate (13) and with the sleeve (27, 27').
12. Pump unit according to one of the preceding claims, characterized in that, in order to radially seal the pump unit (1), a first radial shaft seal (47) is provided
between the drive shaft (5) and the first side plate (11) and a second radial shaft
seal (49) is provided between the drive shaft (5) and the sleeve (27).
1. Unité de pompe (1) d'une pompe à palettes sans boîtier propre, comprenant un arbre
d'entraînement (5), un rotor (7) coopérant avec l'arbre d'entraînement (5) pour recevoir
des palettes (19), une bague profilée (9) entourant le rotor (7), une première et
une deuxième claque latérale (11, 13) qui sont disposées latéralement à la bague profilée
(9),
caractérisée en ce qu'une douille (27, 27') supportée de manière déplaçable sur l'arbre d'entraînement (5)
est prévue, laquelle est supportée en aval de la deuxième plaque latérale (13) dans
la direction axiale de l'unité de pompe (1), en ce qu'un élément de fixation (29, 73) sous la forme d'un jonc est prévu pour la fixation
axiale de la douille (27) sur l'arbre d'entraînement (5), et en ce qu'un élément de ressort (39, 39') est prévu, lequel précontraint la deuxième plaque
latérale (13) par rapport au boîtier de transmission (3), l'élément de ressort (39,
39') étant un constituant fixe de l'unité de pompe (1).
2. Unité de pompe selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de pompe (1) présente un entraînement direct (43).
3. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de ressort (39) est réalisé sous forme de ressort Belleville qui s'appuie
d'une part contre la deuxième plaque latérale (13) et d'autre part contre la douille
(27).
4. Unité de pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de ressort (39) est pourvu d'ouvertures (41).
5. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la douille (27) s'appuie par le biais d'un épaulement (61) contre le boîtier de transmission
(3).
6. Unité de pompe (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la douille (27) est supportée dans la direction axiale de manière déplaçable sur
une saillie de la deuxième plaque latérale (13).
7. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la douille (27') et la deuxième plaque latérale (13) sont réalisées d'une seule pièce.
8. Unité de pompe selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'élément de ressort (39') est réalisé sous forme de ressort hélicoïdal de forme
tronconique qui s'appuie d'une part contre la deuxième plaque latérale (13) et d'autre
part contre un dispositif de support (71) supporté de manière déplaçable sur la douille
(27').
9. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un premier palier axial est réalisé par un épaulement d'arbre (67) coopérant avec
le rotor (7) et un deuxième palier axial est réalisé par une bague de fixation (69)
coopérant avec le rotor (7).
10. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un épaulement d'arbre (67) est prévu pour la fixation axiale de la première plaque
de pression (11).
11. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des joint toriques (52, 51, 53, 55) sont prévus pour l'étanchéité radiale de l'unité
de pompe (1), lesquels coopèrent avec la première plaque latérale (11), la deuxième
plaque latérale (13) et la douille (27, 27').
12. Unité de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une première bague d'étanchéité radiale pour arbre (47) est prévue entre l'arbre d'entraînement
(5) et la première plaque latérale (11) pour l'étanchéité radiale de l'unité de pompe
(1) et une deuxième bague d'étanchéité radiale pour arbre (49) est prévue entre l'arbre
d'entraînement (5) et la douille (27).