[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einrichten
einer Hubeinheit zum Heben von Fahrzeugen um ein schnelle und bediensichere Positionierung
der Hubeinheit an Aufnahmepunkten am Fahrzeug zu ermöglichen.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Hebebühnen für Fahrzeuge zum Anheben und Absenken
der Fahrzeuge bekannt, die beispielsweise Stempel oder Greifarme aufweisen mit denen
Gegenstände angehoben werden können. Die Stempel oder Tragarme müssen dabei von einem
Benutzer der Hebeanlage manuell unterhalb des zu hebenden Gegenstands positioniert
werden. Aufgabe des Benutzers ist es dabei Aufnahmebereiche, die an den Tragarmen
oder an den Stempeln der Hebebühne vorgesehen sind, an den dazugehörigen Aufnahmepunkten
des zu hebenden Gegenstands auszurichten. Da es sich bei den zu hebenden Gegenständen
im Allgemeinen um Lasten mit einer hohen Gewichtskraft und großen Abmessungen wie
beispielsweise Lastkraftwagen, handelt, deren Unterseite von Außen schwer einzusehen
ist, muss sich bei der Ausrichtung der Aufnahmen stets ein Benutzer unterhalb der
Last befinden, um die korrekte Ausrichtung zu überwachen. Die Steuerung der Bewegung
der Stempel oder Tragarme der Hebelanlange erfolgt über eine ortsfeste Bedieneinheit
durch einen weiteren Benutzer. Durch die Aufteilung der Steuerung und Überwachung
auf zwei Arbeiter wird bei solchen Vorrichtungen der Aufwand bei der Ausrichtung erheblich
erhöht, da beide Arbeiter permanent miteinander akustisch kommunizieren müssen. Ein
weiteres Problem ist darin zu sehen, dass ein Arbeiter der sich bei der Überwachung
der Ausrichtung unterhalb der Last befindet, Gefahren ausgesetzt ist wie beispielsweise
Verbrennungen durch heiße Auspuffteile von Lastkraftwagen zu erleiden oder sich an
scharfkantigen Bauteilen zu verletzen wodurch sich ein Sicherheitsrisiko für diese
Person ergibt.
[0003] Die
GB 2 082 795 A beschreibt ein Steuersystem für die Motoren von vier tragbaren Hubeinheiten, die
individuell manövriert werden können, um mit den Rädern eines Fahrzeugs einzugreifen.
[0004] Die
US 2005/045429 A1 beschreibt ein Lift-System mit von einem Benutzer wählbaren Kanälen, das das Anheben
und Absenken eines Fahrzeugs relativ zu einer Oberfläche mit Hilfe drahtloser Kommunikation
koordiniert.
[0005] Die
US 2002/100901 A1 beschreibt ein Liftsystem für das Anheben eines Fahrzeugs mit einer Vielzahl von
Rädern. Das System umfasst ein Steuergerät, dass das Ein- und Ausfahren jeder Hubeinheit
unabhängig steuert.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereitzustellen, die
schnelleres Einrichten einer Hubeinheit zum Heben von Fahrzeugen ermöglicht und dabei
die Bediensicherheit erhöht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 9 gelöst.
Die abhängigen Patentansprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0008] Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung zum Einrichten mindestens einer Hubeinheit
zum Heben von Fahrzeugen eine Steuereinheit, eine Fernbedieneinheit zur Übermittlung
von Ansteuersignalen an die Steuereinheit, und einen Lastsensor, der zur Ermittlung
der Traglast einer Hubeinheit Messsignale an die Steuereinheit übermittelt. Eine Fernbedieneinheit
im Sinne dieser Erfindung ist eine mobile Bedieneinheit, die ein Nutzer mit sich tragen
kann. Die Hubeinheit wird an Aufnahmepunkten des zu hebenden Gegenstandes positioniert
wird und kann einen Hubstempel und auf dem Hubstempel befestigte Lastaufnahmen umfassen.
Der Lastsensor kann direkt Traglastwerte an die Steuereinheit übermitteln oder auch
Werte (z.B. Spannungswerte eines auf Spannungsmessungen basierten Lastsensors) anhand
derer die Steuereinheit die Traglast ermitteln kann. Der Lastsensor kann als Drucksensor
im Hydrauliksystem ausgebildet sein. Weiterhin empfängt die Steuereinheit Ansteuersignale
der Fernbedieneinheit und gibt entsprechende Steuerbefehle an die Hubeinheit aus.
Beispielweise können mit der Fernbedieneinheit auf diese Weise sowohl der Hubstempel
vertikal und in Längsrichtung des Fahrzeugs positioniert werden als auch die auf dem
Hubstempel befindlichen Lastaufnahmen in Querrichtung verfahren werden. Weiterhin
überwacht die Steuereinheit auf Basis der vom Lastsensor übermittelten Messsignale
die Traglast der Hubeinheit und unterbricht die Ansteuerung der Hubeinheit mittels
der Fernbedieneinheit, wenn die ermittelte Traglast der Hubeinheit größer als ein
vorbestimmter Lastpunkt ist. Lastpunkt im Sinne dieser Erfindung ist ein vorbestimmter
Wert für die auf eine Hubeinheit wirkende Traglast, wobei das Erreichen dieses Wertes
bedeutet, dass die Hubeinheit unter Last steht und die Gewichtskraft des zu hebenden
Fahrzeugs zumindest teilweise auf die Hubeinheit einwirkt.
[0009] Durch das Vorsehen einer Fernbedieneinheit kann ein einzelner Arbeiter, der sich
unterhalb einer zu hebenden Last befindet, die Bewegung der Hubeinheit, an der sich
die auszurichtenden Aufnahmen befinden, steuern und dabei gleichzeitig deren korrekte
Ausrichtung überwachen. Gleichzeitig stellt die erfindungsgemäße Steuerschaltung sicher,
dass nach Abschluss des Einrichtens einer Hubeinheit, gekennzeichnet durch das Erreichen
des Lastpunkts, die Fernbedieneinheit deaktiviert wird. Mit anderen Worten erzeugt
die Gewichtskraft des zu hebenden Gegenstandes selbsttätig eine vorbestimmte Last
gegen die Kraft der Hubeinheit, wenn die Aufnahmen an den Hubeinheiten mit den Aufnahmepunkten
des Gegenstandes in Kontakt stehen. Bei dieser Last werden dann die von der Fernbedieneinheit
ausgehenden Steuersignale selbsttätig deaktiviert. Damit kann auf besonders einfache
Weise die Sicherheit des Arbeiters sichergestellt, da er das Fahrzeug aufgrund der
deaktivierten Fernbedieneinheit nicht anheben kann solange er sich unter dem Fahrzeug
befindet, wo seine Sicherheit im Falle einer fehlerhaften Positionierung der Hubeinheit
am Fahrzeug beim Anheben des Fahrzeuges nicht gewährleistet werden kann.
[0010] Bei einer Hebebühne mit mehreren Hubeinheiten können die Hubeinheiten mit der Fernbedieneinheit
einzeln angesteuert werden, wobei die Steuereinheit eingerichtet ist, die Steuerung
mittels der Fernbedieneinheit derjenigen Hubeinheiten zu unterbinden, deren ermittelte
Traglast größer als ein vorbestimmter Lastpunkt dieser Hubeinheit ist. Dies ermöglicht
ein besonders schnelles und gleichzeitig sicheres Einrichten einer Hebebühne mit mehreren
Hubeinheiten, da nach Abschluss des Einrichtvorgangs für eine Hubeinheit die Fernsteuerung
dieser Hubeinheit unterbunden wird, während die anderen Hubeinheiten, die ihren Lastpunkt
noch nicht erreicht haben, weiterhin mit der Fernbedieneinheit positioniert werden
können. Die Steuereinheit kann derart eingerichtet sein, dass mit der Fernbedieneinheit
immer nur eine Hubeinheit zum Einrichten bewegt werden kann währenddessen die anderen
Hubeinheiten blockiert sind. Dadurch wird vermieden, dass ein Nutzer, der sich zum
Einrichten in der Nähe der Hubeinheiten befindet, von einer zweiten sich bewegenden
Hubeinheit, die er nicht im Blick hat, verletzt wird.
[0011] Die Hubeinheit kann mit der Fernbedieneinheit in eine erste Stellung verfahrbar sein,
in der an der Hubeinheit befindliche Aufnahmen vertikal unterhalb von Aufnahmepunkten
eines zu hebenden Gegenstandes positionierbar sind. Weiterhin ist die Hubeinheit mit
der Fernbedieneinheit in eine zweite Stellung verfahrbar, in der Aufnahmen der Hubeinheit
mit Aufnahmepunkten eines zu hebenden Gegenstandes in Kontakt stehen. Damit kann sichergestellt
werden, dass nach der horizontalen Ausrichtung der Aufnahmen, diese auf besonders
einfache Weise durch vertikales Verfahren sicher mit den Aufnahmepunkten des zu hebenden
Gegenstandes in Kontakt gebracht werden können.
[0012] Weiterhin kann an der Hubeinheit zumindest eine Beleuchtungseinheit und/oder zumindest
eine Bilderfassungseinheit vorgesehen sein, und an einer ortsfesten Bedieneinheit,
und/oder der Fernbedieneinheit kann zumindest eine Bildausgabeeinheit zur Wiedergabe
der von der Bilderfassungseinheit aufgenommenen Daten vorgesehen sein. Weiterhin kann
auch an der Fernbedieneinheit eine Beleuchtungseinheit vorgesehen, mit der der Nutzer
den Arbeitsraum unter dem Fahrzeug ausleuchten kann.
[0013] Da unterhalb zu hebender Lasten meist schlechte Lichtverhältnisse anzutreffen sind
ergeben sich Vorteile insbesondere dahingehend, dass durch die Beleuchtungseinheit
die Bereiche der Aufnahmepunkte und der Aufnahmen erhellt werden, sodass ein Arbeiter
diese Bereiche besser einsehen kann. Durch das Vorsehen einer Bilderfassungseinheit
an der Hubeinheit wie beispielsweise einer Kamera können die Gegebenheiten unterhalb
eines zu hebenden Gegenstandes erfasst werden. Diese Gegebenheiten können vorteilhaft
durch die Bildausgabeeinheiten wahlweise oder gleichzeitig an einer ortsfesten Bedieneinheit,
der kabellosen Fernbedieneinheit und/oder der kabelgebunden Fernbedieneinheit ausgegeben
werden. Dadurch ergeben sich Vorteile, dass während der Ausrichtung der Aufnahmen
an den Aufnahmepunkten ein Arbeiter sich nicht mehr unterhalb eines zu hebenden Gegenstandes
befinden muss. Stattdessen kann die Überwachung direkt an der Bildausgabeeinheit erfolgen.
[0014] Die Hubeinheit kann in Unterflurbauweise ausgeführt sein und/oder befindet sich in
einer Grube, die in einer Bodenfläche angeordnet ist. Weiterhin können die freien
Bereiche einer Grubenöffnung, die in einer Bodenfläche angeordnet sein können, mit
mobilen Abdeckeinheiten zumindest teilweise abdeckbar sein. Dadurch wird auf besonders
einfache Weise sichergestellt, dass durch die Grubenöffnung, die notwendig ist, um
die Hubeinheit in Längsrichtung des zu hebenden Gegenstandes zu verschieben, keine
Gegenstände oder Personen in die Grube hineinfallen können. Somit wird die Hubeinheit
vor Beschädigungen gesichert und ihre Lebensdauer verlängert.
[0015] Weiterhin können am Lastpunkt evtl. unterschiedliche Hubhöhen der Hubeinheiten durch
die Steuereinheit auf einen gemeinsamen Startwert kalibriert werden. Beim Anheben
eines Fahrzeugs unter Verwendung mehrerer Hubeinheiten ist es wichtig, dass die Bewegung
der Hubstempel quasi-synchron erfolgt. In der Praxis wird die Bewegung der Hubstempel
synchronisiert, so dass die Hubdifferenz der einzelnen Hubstempel während des Hubvorgangs
kleiner als 50 mm ist. Beispielsweise können die Aufnahmepunkte für die Hubeinheiten
an einem Lastzug auf unterschiedlichen Höhen befinden. Daher ist es wichtig, dass
nach Einrichten der Hubeinheiten, d.h. nach Positionierung der Hubeinheiten und Erreichen
des Lastpunkts die Stellungen der Hubeinheiten auf einen gemeinsamen Startwert kalibriert
werden.
[0016] Darüber hinaus können Daten bezüglich der Position der Aufnahmepunkte an den zu hebenden
Gegenständen über die kabellose Fernbedieneinheit, die kabelgebundene Fernbedieneinheit
und/oder die ortsfeste Bedieneinheit an die Hebevorrichtung eingegeben werden und/oder
in einer Datenbank gespeichert sein, die sich in einer der genannten Bedieneinheiten
befindet. Damit können auf besonders einfache Weise die Koordinaten der Aufnahmepunkte
der Gegenstände in Form einer Datenbank in der Hebevorrichtung gespeichert werden.
Da beispielsweise gleiche LKW-Typen gleiche Koordinaten von Aufnahmepunkten aufweisen
ergibt sich hieraus der Vorteil, dass somit nicht für jeden zu hebenden Gegenstand
der gleichen Gattung oder des gleichen Typs die Koordinaten der Aufnahmepunkte neu
eingegeben werden müssen. Zur automatischen Einrichtung der Hubeinheit an einem Fahrzeug
mittels gespeicherten Aufnahmepunkten ist weiterhin ein fester Bezugspunkt zur Positionsbestimmung
des Fahrzeugs erforderlich. Die gespeicherten Aufnahmepunkte bestimmen die Position
der Aufnahmepunkte relativ zu diesem festen Bezugspunkt. Dieser feste Bezugspunkt
kann beispielsweise mittels einer Radmulde, in die das Fahrzeug einfährt, vorgegeben
werden.
[0017] Die Fernbedieneinheit kann eine kabellose Fernbedieneinheit sein. Dies erhöht die
Bewegungsfreiheit des Arbeiters im oft durch das Fahrzeug und die Hebebühne begrenzten
Arbeitsraum und reduziert die Stolpergefahr durch herumliegende Kabelstränge.
[0018] Weiterhin kann eine erste Hubeinheit in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung
ortsfest sein, wobei zumindest eine weitere zweite Hubeinheit in einer vorbestimmten,
im Wesentlichen horizontalen Längsrichtung eines zu hebenden Gegenstandes verschiebbar
sein kann. Damit kann auf einfache Weise das Anheben von Gegenständen unterschiedlicher
Länge ermöglicht werden, da durch die Verschiebbarkeit der zweiten Hubeinheit verschiedene
Abstände zwischen den Aufnahmepunkten an den zu hebenden Gegenständen einstellbar
sind. Infolge dessen kann die Hubvorrichtung individuell an den jeweiligen zu hebenden
Gegenstand angepasst werden.
[0019] Weiterhin kann die Steuereinheit derart eingerichtet sein, dass die Hubeinheiten
während des Einrichtvorgangs in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen verfahrbar sind.
Insbesondere kann die Steuereinheit derart eingerichtet sein, dass zur Positionierung
in eine erste Stelllung die Hubeinheit schnell verfahrbar ist und zur Positionierung
in die zweite Stellung bis zum Erreichen des Lastpunkts langsam verfahrbar ist. Bei
dem aus dem Stand der Technik bekannten Einrichten, wo ein erster Nutzer sich zur
Überprüfung der Ausrichtung der Aufnahmen unterhalb der Last befindet und ein zweiter
Nutzer die Steuerung der Bewegung der Hubeinheiten über eine ortsfeste Bedieneinheit
steuert, wäre ein schnelles Verfahren der Hubeinheit gefährlich, da in einer Gefahrensituation
der erste Benutzer die Hubstempel nicht selbst stoppen könnte und die Reaktionszeit
des zweiten Benutzers an der ortsfesten Bedieneinheit zu lange dauern würde. Dahingegen
kann ein Nutzer, der mit einer mobilen Fernbedieneinheit zum Einrichten der Hubeinheiten
ausgestattet ist, auch bei einer schnellen Bewegung der Hubeinheit in die erste Stellung
deren korrekte Ausrichtung und Positionierung in der Nähe der Hubeinheit betriebssicher
überwachen.
[0020] Weiterhin kann die Steuereinheit und die Fernbedieneinheit zum Aus- und Einbau von
Aggregatseinheiten, beispielsweise einem Getriebe, verwendet werden. Hierzu werden
die Hubeinheiten nach dem Einrichten und Anheben des Fahrzeugs durch Aufbocken des
Fahrzeugs entlastet, so dass die Traglast der Hubeinheiten unter den Lastpunkt fällt.
Nach Unterschreiten der Lastpunkte der Hubeinheiten können diese wieder mit der Fernbedieneinheit
gesteuert werden. Ein unterhalb des aufgebockten Fahrzeugs befindlicher Nutzer positioniert
eine Hubeinheit mittels der Fernbedieneinheit unter dem aufzunehmenden Fahrzeugaggregat.
Die Tragkraft von Fahrzeugaggregaten ist in der Regel kleiner als der vorbestimmte
Lastpunkt der Hubeinheit, so dass mittels der Fernbedieneinheit die Hubeinheit unter
Last, d.h. mit dem aufgenommenen Aggregat, und unabhängig von der Bewegung oder Stellung
der anderen Hubeinheiten abgesenkt werden kann.
[0021] Weiterhin umfasst das Verfahren zum Einrichten mindestens einer Hubeinheit zum Heben
von Fahrzeugen die Positionierung einer Hubeinheit mittels einer Fernbedieneinheit
in eine erste Stellung, in der an der Hubeinheit befindliche Aufnahmen vertikal unterhalb
von Aufnahmepunkten eines zu hebenden Gegenstandes positioniert sind. Das Verfahren
umfasst weiterhin die Positionierung einer Hubeinheit mittels einer Fernbedieneinheit
in eine zweite Stellung, in der die Aufnahmen der Hubeinheit mit den Aufnahmepunkten
in Kontakt stehen; und das Messen der Traglast einer Hubeinheit. Weiterhin umfasst
das Verfahren das Überwachen der Traglast einer Hubeinheit; und das Unterbrechen der
Ansteuerung der Hubeinheit über die Fernbedieneinheit, wenn die ermittelte Traglast
der Hubeinheit größer ist als ein vorbestimmter Lastpunkt ist.
[0022] Weiterhin kann das Verfahren den Schritt umfassen, das nach Erreichen des Lastpunkts
der Hubeinheit ein Steuersignal zur Arretierung der Hubeinheit und zur Deaktivierung
der Fernbedieneinheit gesendet wird, und die Hubeinheit mittels von einer ortsfesten
Bedieneinheit empfangen Steuersignale gesteuert wird.
[0023] Zusammenfassend wird durch die vorliegende Erfindung ein schnelles, kostengünstiges
und bediensicheres Einrichten einer oder mehrerer Hubeinheiten zum Heben von Fahrzeugen
ermöglicht.
[0024] Durch das Vorhandensein einer Fernbedienung kann die Ausrichtung von Aufnahmen von
einem beliebigen Ort gesteuert werden. Vorzugsweise übernimmt ein Arbeiter, der die
Ausrichtung überwacht auch die Steuerung der Hubeinheit. Durch die Zusammenlegung
dieser zwei Funktionen auf eine Person kann die Ausrichtung wesentlich beschleunigt
werden. Insbesondere in Werkstätten mit hoher Auslastung kann somit die Effizienz
verbessert werden und der Personalbedarf reduziert werden, da nur ein Arbeiter zum
Ausrichten und Steuern der Hebeanlage benötigt wird.
[0025] Gleichzeitig wird die erfindungsgemäße Steuereinheit den hohen Sicherheitsanforderungen
beim Betrieb von Hebebühnen gerecht, da nach Erreichen des Lastpunkts die Steuerung
der jeweiligen Hubeinheit über die Fernbedieneinheit automatisch deaktiviert wird.
Damit kann auf besonders einfache Weise Sicherheit des Arbeiters sichergestellt, da
er das Fahrzeug aufgrund der deaktivierten Fernbedieneinheit nicht anheben kann solange
er sich unter dem Fahrzeug befindet, wo seine Sicherheit im Falle einer fehlerhaften
Positionierung der Hubeinheit am Fahrzeug beim Anheben des Fahrzeuges nicht gewährleistet
werden kann. Durch das Vorsehen einer Kamera sowie einer Beleuchtungseinheit an den
Hubeinheiten oder der Fernbedieneinheit, sowie einer Bildausgabeeinheit an den Bedieneinheiten
müssen sich die Arbeiter nicht mehr unter die Gegenstände begeben, um die Ausrichtung
zu Überwachung, womit die Gefahr von Verbrennungen an heißen Auspuffteilen oder Verletzungen
durch scharfkantige Gegenstände vermindert wird.
[0026] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Figur 2
- beispielhafte, schematische Darstellungen der Bedieneinheiten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Figuren 3A, 3B und 3C-
- zeigen schematisch die verschiedenen Positionen einer Hubeinheit während und nach
Abschluss des Einrichtvorgangs;
- Figur 4
- zeigt schematisch ein Ablaufdiagramm zum Einrichten einer Hubeinheit gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren.
[0028] Figur 1 zeigt eine erste Grube 7, die in einer Bodenfläche (nicht gezeigt) vorgesehen
ist, in der sich eine erste Hubeinheit 2 mit einem ersten Hubstempel 10 befindet.
Der Hubstempel 10 ist in vertikaler Richtung verschiebbar und weist an seinem vertikal
oberen Ende Aufnahmen 3 auf. Diese Aufnahmen 3 können an entsprechende, dazu passende
Aufnahmepunkte des zu hebenden Gegenstandes angelegt werden. Die Aufnahmen 3 sind
fest mit dem Hubstempel 10 verbunden und folgen dabei der Vertikalbewegung des Hubstempels.
[0029] Weiterhin ist in Figur 1 eine zweite Grube 7, in der eine zweite Hubeinheit 2 vorgesehen
ist, dargestellt. Die Hubeinheit 2 ist in der zweiten Grube 7 in Längsrichtung verschiebbar,
welche durch einen gestrichelten Doppelpfeil V repräsentiert wird. Die zweite Hubeinheit
2 weist ebenfalls einen Hubstempel 10 auf, an dessen vertikal oberen Ende weitere
Aufnahmen 3 vorgesehen sind, die mit entsprechend dazu passenden Aufnahmepunkten mit
einem zu hebenden Gegenstand in Berührung gebracht werden können. In den Bereichen
der Öffnung 11 der zweiten Grube 7, sind Abdeckeinheiten 9 vorgesehen, die die Grube
7 abschließen. Dabei folgen die Abdeckeinheiten 9 einer horizontalen Bewegung der
zweiten Hubeinheit 2 entlang des Pfeils V, sodass bei der Bewegung der zweiten Hubeinheit
2 entlang des Pfeils V keine offenen Stellen in der Öffnung 11 der Grube 7 entstehen
können.
[0030] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform der Hubvorrichtung können zusätzliche
Hubeinheiten in der zweiten Grube 7 vorgesehen sein, die ebenfalls in Längsrichtung
der Grube 7 verschiebbar sind. Damit können auch Fahrzeuge mit mehr als 2 Achsen wie
beispielsweise Sattelschleppern oder Busse gehoben werden. Alternativ hierzu können
auch weitere Hubeinheiten 2 vorgesehen werden, die sich in zusätzlichen Gruben 7 befinden.
[0031] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform kann die erste Hubeinheit 2
ebenfalls in Längsrichtung eines zu hebenden Gegenstands wie beispielsweise eines
Fahrzeuges verschiebbar sein.
[0032] Figur 2 zeigt beispielhaft und nicht einschränkend eine kabellose Fernbedieneinheit
1 mit der die Hubbewegung einer Hubeinheit bis zu einer vorbestimmten Last gesteuert
werden kann. Die kabellose Fernbedieneinheit 1 weist eine Bildausgabeeinheit 6 auf,
an der die Verhältnisse unterhalb eines zu hebenden Gegenstandes dargestellt werden
können, sodass ein Arbeiter, der mit Hilfe der kabellosen Fernbedieneinheit die Hubbewegung
steuert, die Ausrichtung der Aufnahmen 3 der Hubeinheit 2 bezüglich von Aufnahmepunkten
an dem zu hebenden Gegenstand ausrichten kann. Die kabellose Fernbedieneinheit 1 übermittelt
Ansteuersignale über eine Funk- und/oder Infrarotverbindung an die Steuereinheit,
die sich in einem Gehäuse 13 befindet.
[0033] Weiterhin ist in Figur 2 eine ortsfeste Bedieneinheit 4 dargestellt, die die gleichen
Funktionen zur Steuerung der Hubeinheit wie die Fernbedieneinheiten aufweist, mit
der jedoch darüber hinaus ein Gegenstand, der sich auf zumindest einer Hubeinheit
2 befindet, angehoben bzw. abgesenkt werden kann. Die Hebe- bzw. Senkbewegung des
Gegenstandes kann vollständig über die ortsfeste Bedieneinheit 4 gesteuert werden,
während die Fernbedieneinheiten 1, 5 nur zum Einrichten der Hubeinheiten 2 verwendet
werden kann. Eine Hubeinheit, deren Lastpunkt erreicht ist, kann nicht mehr mittels
der Fernbedieneinheit gesteuert werden kann, da die Steuereinheit bei Erreichen eines
Lastpunkts einer Hubeinheit 2 die Steuerung dieser Hubeinheit mittels einer Fernbedieneinheit
1, 6 unterbricht. Die ortsfeste Bedieneinheit 4 weist ebenfalls eine Bildausgabeeinheit
6 auf, mit der die Ausrichtung der Hubeinheit bezüglich des Gegenstandes durchgeführt
wird. Die ortsfeste Bedieneinheit kann eine nicht dargestellte Datenbank aufweisen,
in der Daten bezüglich der Aufnahmepunkte des zu hebenden Gegenstandes abgelegt sind.
Alternativ dazu können die Daten auch über eine Eingabeeinheit wie beispielsweise
eine Tastatur in die ortsfeste Bedieneinheit eingegeben werden. Darüber hinaus können
wahlweise die Datenbanken auch über einen Eingang an die ortsfeste Bedieneinheit übergeben
werden wie beispielsweise über einen USB-, Infrarot- oder einen Datenkabeleingang.
Die kabellose Fernbedieneinheit 1 kann über eine kabellose Datenübertragungseinrichtung
die Einträge der Datenbank abrufen und in einem eigens dafür vorgesehenen Speicher
sichern. Wahlweise können die Daten der Datenbank auch direkt über die kabellose Fernbedieneinheit
eingegeben werden über eine Eingabeeinheit wie beispielsweise eine Tastatur. Weiterhin
ist in Figur 2 eine kabelgebundene Fernbedieneinheit 5 gezeigt, die mit der ortsfesten
Bedieneinheit 4 in Verbindung steht. Mit der kabelgebundene Fernbedienung können sämtliche
Funktionen die auch die ortsfeste Bedieneinheit 4 durchführen kann, insbesondere das
Ausrichten der Aufnahmen, das Heben sowie das Senken des Gegenstandes ausgeführt werden.
Die kabelgebundene Bedieneinheit weist ebenfalls eine Bildausgabeeinheit 6 auf.
[0034] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform kann die Hebeanlage nach Eingabe
der Positionsdaten der Aufnahmepunkte die Hubeinheiten selbsttätig in eine geeignete
Position verfahren in der der zu hebende Gegenstand gehoben werden kann. Anschließend
kann mit Hilfe der Bildausgabeeinheit die korrekte Ausrichtung der Position der Hubeinheiten
kontrolliert werden. Beim Heben von Lastkraftwagen werden anhand einer bekannten Position
eines Rades einer Achse beispielsweise die Aufnahmepunkte an der Vorderachse sowie
aller weiteren Achsen aus der Datenbank gelesen, sodass sich die Hubeinheiten selbsttätig
in eine günstige Position zum Anheben des Gegenstandes beispielsweise des LKWs verfahren
können. Zur Bestimmung der Position des genannten Referenzrades kann eine ortsfeste
Radmulde als Positionierungshilfe vorgesehen sein.
[0035] Figur 3 zeigt schematisch im Schnitt die verschiedenen Positionen einer Hubeinheit
während und nach Abschluss des Einrichtvorgangs. Fig. 3A zeigt ein Fahrzeug 15 im
Schnitt, das sich über einer Hubeinheit 2 befindet. Die Hubeinheit ist in eine erste
Stellung mittels der Fernbedieneinheit 1 verfahrbar, in der sich die an der Hubeinheit
2 befindliche Aufnahmen 3 vertikal unterhalb von Aufnahmepunkten 12 des zu hebenden
Fahrzeugs 15 befinden. Mit der Fernbedieneinheit können sowohl die Hubstempel 10 der
Hubeinheiten 2 in Längsrichtung des Fahrzeugs und in vertikaler Richtung verfahren
werden als auch die Lastaufnahmen 3 der Hubeinheiten 2 durch Verfahren in Querrichtung
des Fahrzeugs an den Aufnahmepunkten des Fahrzeugs ausgerichtet werden.
[0036] Fig. 3B zeigt die Hubeinheit 2, die mit der Fernbedieneinheit 1 in eine zweite Stellung
positioniert ist, in der die Aufnahmen 3 der Hubeinheit 2 mit Aufnahmepunkten 12 des
Fahrzeugs in Kontakt stehen. Durch Erhöhen der Hubkraft in der zweiten Stellung wird
der Lastpunkt erreicht. Der Lastpunkt wird abhängig vom zu hebenden Fahrzeugtyp vorab
eingestellt und liegt beispielsweise für Lastzüge im Bereich von 800-1000kg. Bei Erreichen
des Lastpunkts stehen die Fahrzeugräder noch in Kontakt mit der Bodenfläche. Der Lastpunkt
wird mittels eines in der Hubeinheit 2 integrierten Lastsensors (nicht gezeigt) ermittelt.
Die vom Lastsensor übermittelten Werte werden während des Einrichtvorgangs kontinuierlich
von der Steuereinheit überwacht. Bei Überschreiten des Lastpunktes unterbricht die
Steuereinheit die Ansteuerung der Hubeinheit 2 über die Fernbedieneinheit 1, 5. Aus
Sicherheitsgründen ist zur weiteren Ansteuerung der Hubeinheit 2 die Steuerung über
die ortsfeste Bedieneinheit 4 erforderlich.
[0037] Nach Beendigung des Einrichtens der Hubeinheit wird das Fahrzeug mittels der ortsfesten
Bedieneinheit angehoben, so dass die Fahrzeugreifen nicht mehr mit der Bodenfläche
in Kontakt stehen. Fig. 3C zeigt eine dritte Stellung der Hubeinheit 2 während des
Anhebens des Fahrzeugs.
[0038] Fig. 4 zeigt schematisch ein Ablaufdiagramm zum Einrichten der Hubeinheit gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren. Im Schritt S1 wird der Einrichtvorgang für die erste
(i=1) Hubeinheit gestartet. Im Schritt S5 wird die Traglastmessung für diese erste
Hubeinheit gestartet. Dabei wird die Traglast für diese erste Hubeinheit auf Basis
der von den Traglastsensoren übermittelten Werte kontinuierlich überwacht (Schritt
S5). Im Schritt S20 wird die erste Hubeinheit in eine erste Stellung mittels der Fernbedieneinheit
1 verfahren, in der sich die an der Hubeinheit 2 befindliche Aufnahmen 3 vertikal
unterhalb von Aufnahmepunkten 12 des zu hebenden Fahrzeugs 15 befinden. Anschließend
wird im Schritt S30 die Hubeinheit 2 mit der Fernbedieneinheit 1 in eine zweite Stellung
positioniert, in der die Aufnahmen 3 der Hubeinheit 2 mit Aufnahmepunkten 12 des Fahrzeugs
in Kontakt stehen. Das Erreichen des Lastpunkts wird im Schritt S40 während des Einrichtvorgangs
regelmäßig in kleinen Zeitabständen überwacht. In dieser zweiten Stellung wird die
Hubkraft erhöht bis im Schritt S40 ermittelt wird, dass der Lastpunkt erreicht ist.
Dann wird im Schritt S50 die die Steuerung dieser Hubeinheit über die Fernbedieneinheit
deaktiviert. Eine Steuerung derjenigen Hubeinheiten, deren Lastpunkt noch nicht erreicht
ist, ist weiterhin möglich. Für diese Hubeinheiten wird der Einrichtvorgang wiederholt
(Schritt S60).
[0039] Die Hubhöhe der Hubeinheit am Lastpunkt wird als Nullpunkt für den nachfolgenden
Hubvorgang kalibriert. Damit ist der Einrichtvorgang für diese Hubeinheit abgeschlossen.
[0040] Die einzelnen Merkmale der Erfindung sind selbstverständlich nicht auf die beschriebenen
Kombinationen von Merkmalen in Rahmen der vorgestellten Ausführungsbeispiele beschränkt
und können in Abhängigkeit vorgegebener Vorrichtungsparameter auch in anderen Kombinationen
eingesetzt werden.
1. Vorrichtung zum Einrichten mindestens einer Hubeinheit zum Heben von Fahrzeugen mit
- einer Steuereinheit;
- einer Fernbedieneinheit (1) zur Übermittlung von Ansteuersignalen an die Steuereinheit;
- einem Lastsensor, der zur Ermittlung der Traglast einer Hubeinheit (2) Messsignale
an die Steuereinheit übermittelt;
wobei die Steuereinheit Ansteuersignale der Fernbedieneinheit (1) empfängt und entsprechende
Steuerbefehle an die Hubeinheit (2) ausgibt;
die Steuereinheit auf Basis der vom Lastsensor übermittelten Messsignale die Traglast
der Hubeinheit (2) überwacht;
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit die Ansteuerung der Hubeinheit (2) mittels der Fernbedieneinheit
(1) unterbricht, wenn die ermittelte Traglast der Hubeinheit (2) größer ist als ein
vorbestimmter Lastpunkt, wobei nach Erreichen des Lastpunkts der Hubeinheit (2) ein
Steuersignal zur Arretierung der Hubeinheit (2) und zur Deaktivierung der Fernbedieneinheit
(1) gesendet wird, und die Hubeinheit (2) mittels von einer ortsfesten Bedieneinheit
(4) empfangenen Steuersignale steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mehrere Hubeinheiten (2) vorgesehen sind, die mit
der Fernbedieneinheit (1) einzeln angesteuert werden können, wobei die Steuereinheit
eingerichtet ist, die Steuerung mittels der Fernbedieneinheit (1) derjenigen Hubeinheiten
zu unterbinden, deren ermittelte Traglast größer ist als ein vorbestimmter Lastpunkt
dieser Hubeinheit (2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei
mit der Fernbedieneinheit (1) die mindestens eine Hubeinheit (2) in eine erste Stellung
verfahrbar ist, in der an der Hubeinheit (2) befindliche Aufnahmen (3) vertikal unterhalb
von Aufnahmepunkten (12) eines zu hebenden Gegenstandes positionierbar sind.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei
mit der Fernbedieneinheit (1) die Hubeinheit (2) in eine zweite Stellung verfahrbar
ist, in der Aufnahmen (3) der Hubeinheit (2) mit Aufnahmepunkten (12) eines zu hebenden
Gegenstandes in Kontakt stehen.
5. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei an der Hubeinheit (2)
zumindest eine Beleuchtungseinheit und/oder zumindest eine Bilderfassungseinheit vorgesehen
sind,
und an einer ortsfesten Bedieneinheit (4), und/oder der Fernbedieneinheit (1) zumindest
eine Bildausgabeeinheit (6) vorgesehen ist, zur Wiedergabe der von der Bilderfassungseinheit
aufgenommenen Daten.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Hubeinheit (2) in
Unterflurbauweise ausgeführt ist und/oder sich in einer Grube (7), die in einer Bodenfläche
(8) angeordnet ist, befindet.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei am Lastpunkt evtl. unterschiedliche
Hubhöhen der Hubeinheiten (2) durch die Steuereinheit auf einen gemeinsamen Startwert
kalibriert werden.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Fernbedieneinheit
eine kabellose Fernbedieneinheit ist.
9. Verfahren zum Einrichten mindestens einer Hubeinheit zum Heben von Fahrzeugen, das
folgende Schritte umfasst:
- Positionierung einer Hubeinheit (2) mittels einer Fernbedieneinheit (1) in eine
erste Stellung, in der an der Hubeinheit (2) befindliche Aufnahmen (3) vertikal unterhalb
von Aufnahmepunkten eines zu hebenden Gegenstandes positioniert sind;
- Positionierung einer Hubeinheit (2) mittels einer Fernbedieneinheit (1) in eine
zweite Stellung, in der die Aufnahmen (3) der Hubeinheit (2) mit den Aufnahmepunkten
(12) in Kontakt stehen;
- Messen der Traglast einer Hubeinheit (2); und
- Überwachen der Traglast einer Hubeinheit (2);
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende weitere Schritte enthält:
- Unterbrechen der Ansteuerung der Hubeinheit (2) über die Fernbedieneinheit (1),
wenn die ermittelte Traglast der Hubeinheit (2) größer ist als ein vorbestimmter Lastpunkt
ist, wobei nach Erreichen des Lastpunkts der Hubeinheit (2) ein Steuersignal zur Arretierung
der Hubeinheit (2) und zur Deaktivierung der Fernbedieneinheit (1) gesendet wird,
und die Hubeinheit (2) mittels von einer ortsfesten Bedieneinheit (4) empfangenen
Steuersignale gesteuert wird.
10. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei die Steuereinheit derart
eingerichtet ist, dass beim Verfahren einer Hubeinheit (2) mittels der Fernbedieneinheit
(1, 5) die restlichen Hubeinheiten nicht verfahrbar sind.
11. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Steuereinheit derart
eingerichtet ist, dass die Hubeinheiten während des Einrichtvorgangs in verschiedenen
Geschwindigkeitsstufen verfahrbar sind.
1. A device for setting up at least one lifting unit for lifting vehicles, comprising:
- a control unit;
- a remote control unit (1) for transmitting drive signals to the control unit;
- a load sensor that transmits measuring signals to the control unit for obtaining
the load of a lifting unit (2);
wherein the control unit receives drive signals of the remote control unit (1) and
outputs corresponding control commands to the lifting unit (2);
the control unit monitors the load of the lifting unit (2) based on the measuring
signals transmitted by the load sensor;
characterized in that
the control unit interrupts the driving of the lifting unit (2) by using the remote
control unit (1) when the obtained load of the lifting unit (2) is larger than a predetermined
load point wherein a drive signal for locking the lifting unit (2) and for deactivating
the remote control unit (1) is sent after the load point of the lifting unit (2) has
been reached, and the lifting unit (2) can be controlled by means of drive signals
received from a stationary operating unit (4).
2. The device according to claim 1, wherein a plurality of lifting units (2) is provided
which can be individually driven with the remote control unit (1), the control unit
being configured to disable the control by using the remote control unit (1) of those
lifting units whose obtained load is larger than a predetermined load point of this
lifting unit (2).
3. The device according to claim 1 or 2, wherein
the remote control unit (1) is configured to move the at least one lifting unit (2)
to a first position where mountings provided on the lifting unit (2) can be positioned
vertically below mounting points (12) of an object to be lifted.
4. The device according to at least one of claims 1 to 3, wherein
the remote control unit (1) is configured to move the lifting unit (2) to a second
position where mountings (3) of the lifting unit (2) are in contact with mounting
points (12) of an object to be lifted.
5. The device according to at least one of claims 1 to 4, wherein
at least one of an illuminating unit or an image detecting unit are provided on the
lifting unit (2) and at least one image output unit (6) is provided on one of a stationary
operating unit (4) or the remote control unit (1) for reproducing the data captured
by the image detecting unit.
6. The device according to at least one of claims 1 to 5, wherein
the lifting unit (2) is designed in a subsurface constructional style and/or is located
in a pit (7) disposed in a bottom area (8).
7. The device according to at least one of claims 2 to 6, wherein possibly different
lifting heights of the lifting units (2) at the load point are calibrated to a common
start value by the control unit.
8. The device according to at least one of claims 1 to 7, wherein the remote control
unit is a cable-free remote control unit.
9. A method for setting up at least one lifting unit for lifting vehicles, comprising
the following steps:
- positioning a lifting unit (2) by using a remote control unit (1) in a first position
where mountings (3) provided on the lifting unit (2) are positioned vertically below
mounting points of an object to be lifted;
- positioning a lifting unit (2) by using a remote control unit (1) in a second position
where the mountings (3) of the lifting unit (2) are in contact with the mounting points
(12);
- measuring the load of a lifting unit (2); and
- monitoring the load of a lifting unit (2);
characterized in that the method comprises the following further steps:
- interrupting the driving of the lifting unit (2) via the remote control unit (1)
when the obtained load of the lifting unit (2) is larger than a predetermined load
point wherein a drive signal for locking the lifting unit (2) and for deactivating
the remote control unit (1) is sent after the load point of the lifting unit (2) has
been reached, and the lifting unit (2) is controlled by means of drive signals received
from a stationary operating unit (4).
10. The device according to at least one of claims 2 to 7, wherein the control unit is
configured such that when a lifting unit (2) is moved by means of the remote control
unit (1, 5) it is not possible to move the other lifting units.
11. The device according to at least one of claims 1 to 7, wherein the control unit is
configured such that the lifting units can be moved at different speed levels during
the set-up process.
1. Dispositif pour l'ajustage d'au moins un ensemble élévateur destiné à soulever des
véhicules, comportant
- une unité de commande ;
- une unité de télécommande (1) destinée à transmettre des signaux de pilotage à l'unité
de commande ;
- un capteur de charge qui transmet des signaux de mesure à l'unité de commande en
vue de détecter la charge supportée d'un ensemble élévateur (2) ;
l'unité de commande recevant des signaux de pilotage de l'unité de télécommande (1)
et émettant des ordres de commande correspondants à l'ensemble élévateur (2) ;
l'unité de commande surveillant la charge supportée de l'ensemble élévateur (2) en
se basant sur les signaux de mesure transmis par le capteur de charge ;
caractérisé en ce que
l'unité de commande interrompt le pilotage de l'ensemble élévateur (2) au moyen de
l'unité de télécommande (1) lorsque la charge détectée supportée de l'ensemble élévateur
(2) est supérieure à un point de charge prédéterminé, et une fois que le point de
charge de l'ensemble élévateur (2) est atteint, un signal de commande est émis pour
arrêter l'ensemble élévateur (2) et pour désactiver l'unité de télécommande (1), et
l'ensemble élévateur (2) est susceptible d'être piloté au moyen de signaux de commande
reçus par une unité de manoeuvre (4) stationnaire.
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel sont prévus plusieurs ensembles élévateurs
(2) capables d'être pilotés individuellement par l'unité de télécommande (1), l'unité
de commande étant agencée pour empêcher le pilotage au moyen de l'unité de télécommande
(1) de ceux des ensembles élévateurs dont la charge supportée détectée est supérieure
à un point de charge prédéterminé de cet ensemble élévateur (2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, dans lequel, au moyen de l'unité de télécommande
(1), ledit au moins un ensemble élévateur (2) est déplaçable jusque dans une première
position dans laquelle des logements (3) situés sur l'ensemble élévateur (2) sont
susceptibles d'être positionnés verticalement au-dessous de points de logement (12)
d'un objet à soulever.
4. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 3, dans lequel, au moyen de
l'unité de télécommande (1), l'ensemble élévateur (2) est déplaçable jusque dans une
seconde position dans laquelle des logements (3) de l'ensemble élévateur (2) sont
en contact avec des points de logement (12) d'un objet à soulever.
5. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 4, dans lequel au moins une
unité d'éclairage et/ou au moins une unité d'acquisition d'image est/sont prévue(s)
sur l'ensemble élévateur (2), et au moins une unité de sortie d'image (6) est prévue
sur une unité de manoeuvre (4) stationnaire et/ou sur l'unité de télécommande (1)
en vue de reproduire les données enregistrées par l'unité d'acquisition d'image.
6. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 5, dans lequel l'ensemble élévateur
(2) est réalisé selon un mode de construction en sous-sol et/ou se trouve dans une
fosse (7) qui est disposée dans une surface de sol (8).
7. Dispositif selon l'une au moins des revendications 2 à 6, dans lequel, au niveau du
point de charge, des hauteurs de soulèvement éventuellement différentes des ensembles
élévateurs (2) sont calibrées sur une valeur initiale commune.
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 7, dans lequel l'unité de télécommande
est une unité de télécommande sans câble.
9. Procédé d'ajustage d'au moins un ensemble élévateur destiné à soulever des véhicules,
comprenant les étapes suivantes :
- on positionne un ensemble élévateur (2) au moyen d'une unité de télécommande (1)
dans une première position dans laquelle des logements (3) situés sur l'ensemble élévateur
(2) sont susceptibles d'être positionnés verticalement au-dessous de points de logement
d'un objet à soulever ;
- on positionne l'ensemble élévateur (2) au moyen d'une unité de télécommande (1)
dans une seconde position dans laquelle les logements (3) de l'ensemble élévateur
(2) sont en contact avec les points de logement (12) ;
- on mesure la charge supportée d'un ensemble élévateur (2) ; et
- on surveille la charge supportée d'un ensemble élévateur (2) ;
caractérisé en ce que le procédé comprend en outre les étapes suivantes :
- on interrompt le pilotage de l'ensemble élévateur (2) via l'unité de télécommande
(1) lorsque la charge détectée supportée de l'ensemble élévateur (2) est supérieure
à un point de charge prédéterminé, et une fois que le point de charge de l'ensemble
élévateur (2) est atteint, un signal de commande est émis pour arrêter l'ensemble
élévateur (2) et pour désactiver l'unité de télécommande (1), et l'ensemble élévateur
(2) est susceptible d'être piloté au moyen de signaux de commande reçus par une unité
de manoeuvre (4) stationnaire.
10. Dispositif selon l'une au moins revendications 2 à 7, dans lequel l'unité de commande
est agencée de telle sorte que lors du déplacement d'un ensemble élévateur (2) au
moyen de l'unité de télécommande (1, 5), les ensembles élévateurs restants ne sont
pas déplaçables.
11. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 7, dans lequel l'unité de commande
est agencée de telle sorte que lors de l'opération d'ajustage, les ensembles élévateurs
sont déplaçables à différents niveaux de vitesse.