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(11) |
EP 2 317 038 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.2015 Patentblatt 2015/44 |
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Anmeldetag: 10.07.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schlossbügelanordnung eines Fahrzeugschlosses, insbesondere für eine Fronthaube
Striker assembly for a vehicle lock, particularly for a bonnet
Agencement de gâche pour une serrure de véhicule, notamment pour un capot avant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.10.2009 DE 102009051121
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.2011 Patentblatt 2011/18 |
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Patentinhaber: Audi AG |
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85045 Ingolstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Riedmayr, Florian
85051 Ingolstadt (DE)
- Hess, Christian
84085 Langenquaid (DE)
- Freyburger, Arnaud
85049 Ingolstadt (DE)
- Dix, Norman
85055 Ingolstadt (DE)
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Vertreter: Engelhardt, Harald |
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AUDI AG
Patentabteilung 85045 Ingolstadt 85045 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 894 918 DE-A1- 10 112 654
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EP-A1- 1 557 340 DE-C1- 19 528 789
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schlossbügelanordnung eines Fahrzeugschlosses, insbesondere
für eine Fronthaube, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein allgemein bekanntes Fahrzeugschloss besteht aus einem Riegelelement und einem
kooperierenden Fallenelement, welches als Schlossbügel mit einer U-förmigen Grundform
aus zwei Seitenschenkeln und einem Querschenkel ausgebildet ist. Typischerweise sind
die drei U-Schenkel aus einem Drahtkörper gebogen, wobei die freien Enden der Seitenschenkel
an einem fahrzeugseitig befestigten Trägerblech festgelegt sind. Ein solcher Schlossbügel
kann beispielsweise an der Fronthaube eines Fahrzeugs angebracht sein und mit einem
karosserieseitig fest angeordneten Fallenelement beispielsweise einer Drehfalle kooperieren.
Auch die umgekehrte Schlossbügelanordnung ist bekannt, bei der der Schlossbügel karosseriefest
und die übrigen Schlosselemente am beweglichen Fahrzeugteil, insbesondere an einer
Fronthaube angeordnet ist. Auch an anderen beweglichen Fahrzeugteilen, wie Fahrzeugtüren,
Heckklappen, etc. sind solche Fahrzeugschlösser mit ähnlichen Schlossbügelanordnungen
verwendbar.
[0003] Weiter ist es bei einer Schlossbügelanordnung allgemein bekannt, einen Schlossbügel
justierbar und höhenverstellbar auszubilden, wobei der Abstand des Querschenkels zum
Trägerblech für einen Toleranzausgleich einstellbar ausgestaltet ist. Dazu ist an
einem Seitenschenkel eines U-förmigen Schlossbügels ein Außengewinde angebracht, mit
dem dieser Seitenschenkel in ein Innengewinde einer Aufnahmeöffnung höhenverstellbar
einschraubbar ist, wobei das freie Ende des anderen Seitenschenkels in einer zweiten
Aufnahmeöffnung als Durchstecköffnung zur Verdrehsicherung des Schlossbügels geführt
ist.
[0004] Aus der
EP 1 557 340 A1 ist eine Schlossbügelanordnung bekannt, bei der an einem Trägerblech eine Tragplatte
mittels einer Schraubverbindung festgelegt ist. Die Tragplatte weist zwei von dieser
wegragende und voneinander beabstandete zylindrische Halteelemente auf, die innen
hohl ausgebildet sind und dort einen ringförmigen Vorsprung aufweisen. In der Grundstellung
liegen die Seitenschenkel des Schlossbügels an dem Vorsprung an und werden dadurch
in der gewünschten Position gehalten. Bei einer Kraftbeaufschlagung werden die Vorsprünge
durch scharfkantige Enden der Seitenschenkel abgeschabt, so dass sich die freien Schenkelenden
der Seitenschenkel entsprechend in Richtung auf die Trägerplatte zu in die zylindrischen
Ausnehmungen der zylindrischen Halteelemente hinein bewegen können.
[0005] Des Weiteren zeigt die
DE 195 28 789 C1 eine Verschlussanordnung für ein bewegliches Karosserieteil, bei der der Fangbügel
mittels einer stufenlosen Linearstelleinrichtung an dem zugeordneten Karosserieteil
gehalten ist. Konkret ist hierbei der Fangbügel starr an einer Gewindespindel angeordnet,
die in einer drehbar in dem zugeordneten Karosserieteil gelagerten Stellmutter gehalten
ist. Um ein Mitdrehen des Fangbügels beim Verdrehen der Stellmutter zu vermeiden,
ist an dem Karosserieteil eine Verdrehsicherung für den Fangbügel angeordnet.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine bekannte, gattungsgemäße Schlossbügelanordnung
eines Fahrzeugschlosses, insbesondere für eine Fronthaube so weiterzubilden, dass
unter Beibehaltung der Einstellmöglichkeit eine fußgängerschutzfreundlichere Anordnung
erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß Patentanspruch 1 ist eine Schlossbügelanordnung eines Fahrzeugschlosses, insbesondere
für eine Fronthaube, vorgesehen, welche einen Schlossbügel mit wenigstens einem Seitenschenkel
und einem Querschenkel aufweist. Ferner umfasst die Schlossbügelanordnung ein Trägerblech
mit wenigstens einer Aufnahmeöffnung, in die der wenigstens eine Seitenschenkel eingesetzt
ist, zum Beispiel mit seinem freien Ende eingesetzt ist, wobei der wenigstens eine
Seitenschenkel in einem Lagerelement mittels einer Formschlussverbindung und/oder
einer Kraftschlussverbindung gehaltert ist. Erfindungsgemäß ist das Lagerelement in
die wenigstens eine Aufnahmeöffnung so eingeknüpft, dass das Lagerelement bei einer
vorgegebenen Beanspruchung in Druckrichtung, insbesondere bei einem Fußgängeraufprall,
mit einem Durchtauchen durch das Trägerblech ausknüpft und damit ein Verlagerungsweg
für den Schlossbügel freigegeben wird, wobei der wenigstens eine Seitenschenkel in
dem Lagerelement höhenverstellbar gehaltert ist.
[0009] Zudem ist hier die Halterung des Schlossbügels vorteilhaft so dimensioniert, dass
die funktionsmäßig benötigten Zugkräfte und Momente sicher aufgenommen werden können
und lediglich bei einer Beanspruchung in Druckrichtung über einem bestimmten Schwellwert
die Verbindung lösbar ist.
[0010] Das für eine solche Funktion erforderliche ausknüpfbare Lagerelement, z. B. eine
Nietmutter, stellt ein einfaches und kostengünstiges Konstruktionselement dar, so
dass durch die erfindungsgemäße Integration eines verbesserten Fußgängerschutzes bei
einem Aufprall in Schlossnähe des Schlossbügels praktisch keine erhöhten Kosten erstehen.
[0011] Das Lagerelement kann grundsätzlich z. B. durch eine Lagerbuchse oder dergleichen
gebildet sein, die in die Aufnahmeöffnung, z. B. mittels einer Rastverbindung oder
dergleichen eingeknöpft ist. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung, bei
der das Lagerelement als Nietmutter ausgebildet ist, wobei die Nietverbindung eben
so ausgelegt ist, dass die Nietmutter bei einer vorgegebenen Beanspruchung in Druckrichtung
mit einem Durchtauchen durch das Trägerblech ausknüpft und damit der Verlagerungsweg
für den Schlossbügel freigegeben wird. Mit einer derartigen Nietverbindung wird eine
sichere und vorteilhaft dimensionierbare Lagerelementkonstruktion zur Verfügung gestellt,
welche zudem herstellungstechnisch und fertigungstechnisch einfach zu handeln ist.
Um die Aufnahme der benötigten Zugkräfte und Momente in der Lagerung des Schlossbügels
einerseits sicherzustellen und andererseits eine gezielte vorgegebene Freigabe der
Nietverbindung ab einer bestimmten, insbesondere dynamischen Druckbelastung zu ermöglichen
wird vorgeschlagen, die Nietmutter mit zwei unterschiedlichen Nietbunden auszuführen,
wobei der bei Druckbelastung beanspruchte Nietbund im Durchmesser für ein Durchtauchen
der Nietmutter reduzierbar ist, wozu gegebenenfalls Aussparungen am Nietbund beitragen
können.
[0012] Gemäß einer besonders bevorzugten konkreten Ausgestaltung weist der Schlossbügel
eine U-förmige Grundform mit zwei Seitenschenkeln und einem Querschenkel auf. Ein
derartiger U-förmiger Schlossbügel kann für eine Vielzahl von unterschiedlichen Schlossbügelanordnungen
Verwendung finden und verleiht diesen eine hohe Stabilität.
[0013] Besonders bevorzugt ist weiter eine Ausgestaltung, bei der der wenigstens eine Seitenschenkel
mittels einer Schraubverbindung im Lagerelement höhenverstellbar gehaltert ist. Eine
derartige höhenverstellbare Schlossbügelanordnung erlaubt eine einfache Einstellung
und Justierung derselben, da z. B. der Abstand des Querschenkels zum Trägerblech für
einen Toleranzausgleich einstellbar ausgestaltet ist. In diesem Zusammenhang ist insbesondere
ein Aufbau von Vorteil, bei dem in Verbindung mit einer U-förmigen Schlossbügelausgestaltung
ein erster Seitenschenkel im Lagerelement höhenverstellbar gehaltert und ein zweiter
Seitenschenkel z. B. frei verschiebbar in der anderen Aufnahmeöffnung angeordnet ist.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Seitenschenkel mit einem Außengewinde
in einer Aufnahmeöffnung mit zugeordneter Nietmutter, welche ein Innengewinde aufweist,
gehalten, während der andere Seitenschenkel verschiebbar in der anderen Aufnahmeöffnung
ohne Nietmutter eingesteckt und geführt ist. Eine schnelle Montage und Einstellung
ist dabei lediglich an einem Seitenschenkel durchzuführen, wobei der andere frei geführte
Seitenschenkel auch als Verdrehsicherung dient.
[0015] Dazu kann der in dem Lagerelement gehalterte Seitenschenkel mit dem Querschenkel
drehbar verbunden sein, wobei der Seitenschenkel mit einem Werkzeugansatz zur Herstellung
der Schraubverbindung versehen sein soll. Die drehbare Verbindung wird zweckmäßig
über ein Drehlagerauge am Ende des Querschenkels und den darin drehbar festgelegten
Seitenschenkel hergestellt.
[0016] Alternativ zu der Ausführungsform mit nur einem einstellbar gelagerten, z. B. verschraubten,
Seitenschenkel kann gegebenenfalls aber auch eine Ausführungsform verwendet werden,
bei der beide Seitenschenkel z. B. ein Außengewinde und beide Aufnahmeöffnungen z.
B. eine Nietmutter mit Innengewinde für eine jeweilige höhenverstellbare Schraubverbindung
aufweisen.
[0017] Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht auf eine Schlossbügelanordnung eines Fahrzeugschlosses
an einem Trägerblech für eine Fronthaube, und
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie A-A aus Fig. 1.
[0019] In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellung eine Schlossbügelanordnung 1 an einem
Trägerblech 2 für eine Fronthaube eines Fahrzeugs dargestellt.
[0020] Dazu ist ein Schlossbügel 3 am Trägerblech 2 justierbar festgelegt. Der Schlossbügel
3 hat eine U-förmige Grundform mit zwei Seitenschenkeln 4, 5 und einem Querschenkel
6, wie insbesondere auch aus der Schnittdarstellung nach Fig. 2 ersichtlich.
[0021] Das Trägerblech 2 enthält zwei den Seitenschenkeln 4 und 5 zugeordnete Aufnahmeöffnungen
7 und 8. In der Aufnahmeöffnung 7 ist eine Nietmutter 9 mit einem Innengewinde 10
eingesetzt und über Nietbünde 11 festgelegt. Der Seitenschenkel 4 hat ein entsprechendes
Außengewinde 12 und ist justierbar und höhenverstellbar in die Nietmutter 9 eingeschraubt,
wozu an seinem oberen Ende ein Werkzeugansatz 13 angebracht ist.
[0022] Die andere Aufnahmeöffnung 8 ist dagegen für den zweiten Seitenschenkel 5 lediglich
als Durchstecköffnung ausgebildet, so dass bei einer Höheneinstellung des Querschenkels
6 über die Schraubverbindung des Seitenschenkels 4 der Seitenschenkel 5 entsprechend
frei mitverschoben wird. Die Verbindung zwischen dem Querschenkel 6 und dem einschraubbaren
Seitenschenkel 4 ist zur Ermöglichung der Schraubbewegung drehbar ausgeführt. Dazu
ist am entsprechenden Ende des Querschenkels 6 ein Drehlagerauge 14 angebracht, durch
das der Seitenschenkel 4 mit seinem Ende durchgesteckt ist. Die Lagerung kann zudem
in axialer Richtung durch einen Stützring 15 am Seitenschenkel 4 und einen endseitigen
Sicherungsring 16 abgestützt sein.
[0023] Die Nietverbindung der Nietmutter 9 mit den Nietbünden 11 ist so ausgelegt und dimensioniert,
dass die funktionsmäßig am Schlossbügel auftretenden und benötigten Zugkräfte und
Momente sicher aufgenommen und in das Trägerblech eingeleitet werden können. Andererseits
soll die Nietmutter 9 mit den Nietbünden 11 so ausgelegt und dimensioniert sein, dass
bei einer Druckbeanspruchung oberhalb eines vorgegebenen Schwellwerts, insbesondere
bei einem Fußgängeraufprall in Schlossnähe die Nietmutter 9 mit einem Durchtauchen
durch das Trägerblech 2 ausknüpft und damit ein Verlagerungsweg für den Schlossbügel
3 freigegeben wird, der die Schlossbügelanordnung insgesamt fußgängerschutzfreundlicher
gestaltet.
1. Schlossbügelanordnung eines Fahrzeugschlosses, insbesondere für eine Fronthaube,
mit einem Schlossbügel (3) mit wenigstens einem Seitenschenkel (4, 5) und einem Querschenkel
(6), und
mit einem Trägerblech (2) mit wenigstens einer Aufnahmeöffnung (7, 8), in die der
wenigstens eine Seitenschenkel (4, 5) eingesetzt ist, wobei der wenigstens eine Seitenschenkel
(4) in einem Lagerelement (9) mittels einer Formschlussverbindung und/oder einer Kraftschlussverbindung
gehaltert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lagerelement (9) in die wenigstens eine Aufnahmeöffnung (7) so eingeknüpft ist,
dass das Lagerelement (9) bei einer vorgegebenen Beanspruchung in Druckrichtung, insbesondere
bei einem Fußgängeraufprall, mit einem Durchtauchen durch das Trägerblech (2) ausknüpft
und damit ein Verlagerungsweg für den Schlossbügel (3) freigegeben wird, wobei der
wenigstens eine Seitenschenkel (4) in dem Lagerelement (9) höhenverstellbar gehaltert
ist.
2. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der wenigstens einen Aufnahmeöffnung (7) eine Nietmutter (9) angebracht ist, wobei
eine durch die Nietmutter (9) und das Trägerblech (2) gebildete Nietverbindung so
ausgelegt ist, dass die Nietmutter (9) bei der vorgegebenen Beanspruchung in Druckrichtung,
insbesondere bei einem Fußgängeraufprall, mit dem Durchtauchen durch das Trägerblech
(2) ausknüpft und damit der Verlagerungsweg für den Schlossbügel (3) freigegeben wird.
3. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für eine gezielte, vorgegebene Freigabe der Nietverbindung ab einer bestimmten, insbesondere
dynamischen, Druckbelastung, die Nietmutter (9) zwei unterschiedliche Nietbunde (11)
aufweist und der bei Druckbelastung beanspruchte Nietbund der Nietmutter (9) im Durchmesser
reduzierbar ist und gegebenenfalls dafür Aussparungen aufweist.
4. Schlossbügelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlossbügel (3) eine U-förmige Grundform mit zwei Seitenschenkeln (4, 5) und
einem Querschenkel (6) aufweist.
5. Schlossbügelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Seitenschenkel (4) mittels einer Schraubverbindung (10, 12) im
Lagerelement (9) höhenverstellbar gehaltert ist.
6. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 4 oder nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Seitenschenkel (5) frei verschiebbar in der anderen Aufnahmeöffnung (8)
angeordnet ist.
7. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Seitenschenkel (4) mit einem Außengewinde (12) in die Aufnahmeöffnung (7)
mit zugeordneter Nietmutter (9), welche ein Innengewinde (10) aufweist, eingeschraubt
ist und der andere Seitenschenkel (5) frei verschiebbar in der anderen Aufnahmeöffnung
(8) ohne Nietmutter eingesteckt ist.
8. Schlossbügelanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Lagerelement (9) gehalterte Seitenschenkel (4) mit dem Querschenkel (6)
drehbar verbunden ist, wobei der Seitenschenkel (4) einen Werkzeugansatz aufweist.
9. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die drehbare Verbindung an einem Ende des Querschenkels (6) ein Drehlagerauge
(14) angebracht ist, in dem der Seitenschenkel (4) mit seinem zugeordneten Ende drehbar
gehalten ist.
10. Schlossbügelanordnung nach Anspruch 4 oder nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seitenschenkel (4, 5) in dem in die jeweils zugeordneten Aufnahmeöffnungen
(7, 8) eingesetzten Lagerelement (9) gehaltert sind, insbesondere beide Seitenschenkel
(4, 5) ein Außengewinde und beide Aufnahmeöffnungen (7, 8) eine Nietmutter mit Innengewinde
für eine höhenverstellbare Schraubverbindung aufweisen.
1. A lock bracket arrangement of a vehicle lock, in particular, for a front hood, having
a lock bracket (3) with at least one side arm (4, 5) and a transverse arm (6), and
having a carrier plate (2) with at least one receiving opening (7, 8), into which
the at least one side arm (4, 5) is inserted, wherein the at least one side arm (4)
is supported in a bearing element (9) by means of a form-locking connection and/or
a force-locking connection,
characterized in
that the bearing element (9) is tied into the at least one receiving opening (7) so that
the bearing element (9) in the case of a predetermined stress in the pressure direction,
particularly in the case of a pedestrian impact, unties with a dive through the carrier
plate (2) and thus a displacement path is cleared for the lock bracket (3), wherein
the at least one side arm (4) is supported adjustable for height in the bearing element
(9).
2. A lock bracket arrangement according to claim 1, characterized in that in the at least one receiving opening (7) a rivet nut (9) is installed, wherein a
rivet joint formed by the rivet nut (9) and the carrier plate (2) is designed, so
that the rivet nut (9) in the case of the predetermined stress, in the pressure direction,
particularly in the case of pedestrian impact, unties with a dive through the carrier
plate (2) and thus the displacement path is cleared for the lock bracket (3).
3. A lock bracket arrangement according to claim 2, characterized in that for a targeted, predetermined release of the rivet joint from a determined, in particular
dynamic, pressure load, the rivet nut (9) has two different rivet collars (11) and
the rivet collar of the rivet nut (9) stressed in the case of pressure load can be
reduced in diameter and if necessary has recesses therefor.
4. A lock bracket arrangement according to one of claims 1 to 3, characterized in that the lock bracket (3) has a U-shaped basic shape with two side arms (4, 5) and a transverse
arm (6).
5. A lock bracket arrangement according to one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one side arm (4) is supported adjustable in height by means of a screw
connection (10, 12) in the bearing element (9).
6. A lock bracket arrangement according to claim 4 or according to claim 4 and 5, characterized in that the second side arm (5) is arranged freely movable in the other receiving opening
(8).
7. A lock bracket arrangement according to claim 6, characterized in that one of the side arms (4) with an external thread (12) is screwed into the receiving
opening (7) with assigned rivet nut (9), which has an internal thread (10) and the
other side arm (5) is inserted freely movably in the other receiving opening (8) without
rivet nut.
8. A lock bracket arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the side arm (4) supported in the bearing element (9) is rotatably connected with
the transverse arm (6), wherein the side arm (4) has a tool attachment.
9. A lock bracket arrangement according to claim 8, characterized in that for the rotatable connection a pivot bearing eye (14) is installed on an end of the
transverse arm (6), in which eye the side arm (4) is rotatably supported with its
assigned end.
10. A lock bracket arrangement according to claim 4 or according to claim 4 and 5, characterized in that both side arms (4, 5) are supported in the bearing element (9) inserted into each
of the assigned receiving openings (7, 8), in particular, both side arms (4, 5) have
an external thread and both receiving openings (7, 8) have a rivet nut with internal
thread for a screw connection adjustable for height.
1. Dispositif d'arceau de serrure d'une serrure de véhicule, notamment pour un capot
avant,
avec un arceau de serrure (3) ayant au moins une branche latérale (4, 5) et une branche
transversale (6)
et avec une tôle porteuse (2) ayant au moins une ouverture de logement (7, 8) dans
laquelle est placée l'au moins une branche latérale (4, 5), l'au moins une branche
latérale (4) étant maintenue dans un élément d'appui (9) au moyen d'un assemblage
par concordance de forme et/ou d'un assemblage par adhérence,
caractérisés en ce que l'élément d'appui (9) est inséré dans l'au moins une ouverture de logement (7) de
telle sorte que, lors d'une contrainte prédéterminée dans le sens d'une pression,
notamment lors d'un choc avec un piéton, l'élément d'appui (9) se dégage en traversant
la tôle porteuse (2) et libère ainsi une course de déplacement pour l'arceau de serrure
(3), l'au moins une branche latérale (4) étant maintenue dans l'élément d'appui (9)
de manière à pouvoir être réglée en hauteur.
2. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un écrou à river (9) est placé dans l'au moins une ouverture de logement (7), un assemblage
rivé formé par l'écrou à river (9) et la tôle porteuse (2) étant conçu de telle sorte
que l'écrou à river (9), lors de la contrainte prédéterminée dans le sens d'une pression,
notamment lors d'un choc avec un piéton, se dégage en traversant la tôle porteuse
(2) et libère ainsi la course de déplacement pour l'arceau de serrure (3).
3. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 2, caractérisé en ce que, pour un dégagement ciblé et prédéterminé de l'assemblage rivé à partir d'une contrainte
de pression déterminée, notamment dynamique, l'écrou à river (9) comporte deux attaches
rivées différentes (11) et l'attache rivée, sollicitée lors de la contrainte de pression,
de l'écrou rivé (9) peut être réduite en diamètre et comporte le cas échéant des évidements
à cet effet.
4. Dispositif d'arceau de serrure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'arceau de serrure (3) a une forme fondamentale en U avec deux branches latérales
(4, 5) et une branche transversale (6).
5. Dispositif d'arceau de serrure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'au moins une branche latérale (4) est maintenue dans l'élément d'appui (9) au moyen
d'un assemblage vissé (10, 12) de manière à pouvoir être réglée en hauteur.
6. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 4 ou selon les revendications
4 et 5, caractérisé en ce que la deuxième branche latérale (5) est agencée dans l'autre ouverture de logement (8)
de manière à pouvoir se déplacer librement.
7. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'une des branches latérales (4) est vissée avec un filetage extérieur (12) dans
l'ouverture de logement (7) avec écrou à river (9) associé, qui comporte un filetage
intérieur (10), et l'autre branche latérale (5) est insérée dans l'autre ouverture
de logement (8) sans écrou à river de manière à pouvoir se déplacer librement.
8. Dispositif d'arceau de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la branche latérale (4) maintenue dans l'élément d'appui (9) est assemblée à la branche
transversale (6) de manière à pouvoir tourner, la branche latérale (4) comportant
un embout pour outil.
9. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 8, caractérisé en ce que, pour l'assemblage permettant la rotation, un oeillet de palier rotatif (14), dans
lequel la branche latérale (4) est maintenue avec son extrémité associée de manière
à pouvoir tourner, est placé à une extrémité de la branche transversale (6).
10. Dispositif d'arceau de serrure selon la revendication 4 ou selon les revendications
4 et 5, caractérisé en ce que les deux branches latérales (4, 5) sont maintenues dans l'élément d'appui (9) placé
dans l'ouverture de logement (7, 8) respectivement associée, les deux branches latérales
(4, 5) comportant notamment un filetage extérieur et les deux ouvertures de logement
(7, 8) comportant notamment un écrou à river avec filetage intérieur pour obtenir
un assemblage vissé réglable en hauteur.

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