[0001] Die Erfindung betrifft eine Wrasenabzugsvorrichtung, insbesondere eine Dunstabzugshaube
für den Umluftbetrieb, mit einem Gehäuse, in welchem wenigstens ein erstes Filter
und wenigstens ein Gebläse angeordnet sind, wobei in der Wrasenabzugsvorrichtung wenigstens
ein Kanal zum Führen des Wrasens oder Dunstes durch das Gehäuse ausgebildet ist.
[0002] Eine bekannte Wrasenabzugsvorrichtung ist die von der Miele & Cie. KG, Gütersloh,
Deutschland vertriebene Dunstabzugshaube für den Umluftbetrieb (Umlufthaube) mit der
Bezeichnung DA 424-4. Diese Umlufthaube weist als erste Filter Metall-Fettfilter auf,
die an einer Ansaugöffnung des Kanals im Gehäuse angebracht sind. Diese Metall-Fettfilter
nehmen insbesondere feste Bestandteile des Wrasens, zum Beispiel Fett, Staub oder
anderes auf. Dadurch wird eine Verschmutzung des Inneren der Dunstabzugshaube weitgehend
vermieden. Die Metall-Fettfilter sind wiederverwendbar. Sie müssen bei Verschmutzung
lediglich gespült werden, zum Beispiel in einem Geschirrspüler.
[0003] Als zweites Filter weist die Dunstabzugshaube DA 424-4 einen Geruchsfilter auf. Das
Geruchsfilter ist in dem Kanal durch die Dunstabzugshaube hinter dem ersten Filter
angeordnet. Das Geruchsfilter bindet beim Kochen anfallende Geruchsstoffe. Das Geruchsfilter
ist nicht wiederverwendbar und muss in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden,
um die Filterwirkung der Dunstabzugshaube zu erhalten.
[0004] Ein Zugriff auf das Geruchsfilter ist möglich, wenn die Metall-Fettfilter aus dem
Gehäuse der Dunstabzugshaube entnommen sind. Dann kann durch die Ansaugöffnung zum
Entnehmen des Geruchsfilters in den Kanal gelangt werden.
[0005] In Strömungsrichtung hinter dem Geruchsfilter ist das Gebläse der Dunstabzugshaube
angeordnet, welches den für den Transport des Wrasens durch den Kanal notwendigen
Druck aufbauen kann.
[0006] Die Reihenfolge der Anordnung der ersten Filter, dann des zweiten Filters und schließlich
des Gebläses entlang des Kanals von der Ansaugöffnung zur Ausblasöffnung, ist damit
begründet, dass beide Filter über die Ansaugöffnung aus dem Gehäuse entnommen werden
können.
[0007] Durch die bei der Dunstabzugshaube DA 424-4 gewählte Reihenfolge der ersten Filter,
des zweiten Filters und des Gebläses sind dem Gestalter der Dunstabzugshaube Einschränkungen
für das Aussehen der Dunstabzugshaube gemacht. Die Gestalter wünschen sich aber mehr
Freiheiten für die Gestaltung des Aussehens der Dunstabzugshaube.
[0008] Man mag einwenden, dass der Gestalter einer Dunstabzugshaube für den Abluftbetrieb
den genannten Einschränkungen nicht in dem Maß unterworfen ist wie ein Gestalter einer
Umlufthaube, da das zweite Filter bei den Ablufthauben entfallen kann. Dieser Einwand
gilt allerdings nur insoweit als die äußere Gestaltung der Wrasenabzugsvorrichtung
ausschließlich für eine Ablufthaube erfolgt. Wird dagegen, was regelmäßig der Fall
ist, eine Wrasenabzugsvorrichtung in einer Abluftvariante und in einer Umluftvariante
hergestellt, bleibt es bei der Einschränkung durch die vorgegebene Reihenfolge.
[0009] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Wrasenabzugvorrichtung der eingangs
genannten Art so fortzubilden, dass die Reihenfolge der verschiedenen, entlang des
Kanals anbringbaren Komponenten zum Erhöhen der gestalterischen Möglichkeiten freier
wählbar ist.
[0010] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Wrasenabzugsvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0011] Bei einer erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung sind der wenigstens eine unterdruckseitige
Abschnitt und der wenigstens eine überdruckseitige Abschnitt des Kanals abseits der
Verbindung durch das Gebläse durch das Trennmittel voneinander getrennt. Es ist dabei
erfindungsgemäß ausreichend, wenn die Trennung zwischen dem wenigstens einen unterdruckseitigen
Abschnitt und dem wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt des Kanals nur in einem
Teil durch das Trennmittel erfolgt. Es ist nicht notwendig, dass die Kanalabschnitte
abseits des Gebläses an jeder Stelle durch das Trennmittel getrennt sind. Es sind
neben der Trennung durch das Trennmittel auch andere Einrichtungen zur Trennung der
Abschnitte möglich. Es ist aber möglich, dass der unterdruckseitige Abschnitt und
der überdruckseitige Abschnitt des Kanals abseits des Gebläses ausschließlich durch
das Trennmittel getrennt sind.
[0012] Das Trennmittel kann nun, wie es in Anspruch 2 angegeben ist, von einem Benutzer
bewegt oder entfernt werden, so dass eine Verbindung zwischen dem wenigstens einen
unterdruckseitigen Abschnitt und dem wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt
einfach hergestellt werden kann. Diese Verbindung kann nun dazu genutzt werden, um
bei einer Variante der Wrasenabzugsvorrichtung als Umlufthaube über den wenigstens
einen unterdruckseitigen Abschnitt auf wenigstens ein zweites Filter in dem wenigstens
einen überdruckseitigen Abschnitt zuzugreifen. Bei einer Variante der Wrasenabzugvorrichtung
als Ablufthaube hingegen kann das Trennmittel fest in dem Gehäuse angebracht sein,
da ein Zugriff auf den wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt nicht notwendig
ist. Sinnvoll ist es, wenn das Trennmittel nach Lösen einer Verriegelung durch einen
Benutzer bewegt oder entfernt werden kann, ohne dass dazu ein besonderes Werkzeug
notwendig ist. Das Lösen der Verriegelung soll durch jeden Durchschnittsverbraucher
und nicht nur durch einen Fachmann möglich sein.
[0013] Bei einer Gestaltung der erfindungsgemäßen Haube als Umlufthaube kann somit die Anordnung
des Gebläses zwischen dem wenigstens einen ersten Filter und dem wenigstens einen
zweiten Filter erfolgen, was die Freiheiten für die äußere Gestaltung der Vorrichtung
erhöht.
[0014] Das wenigstens eine Trennmittel kann ein ggf. ein- oder mehrfach abgekanteter Blechzuschnitt
sein. Denkbar ist auch, dass das Trennmittel ein Kunststoffteil, zum Beispiel ein
Spritzgussteil ist. Vorzugsweise weist das wenigstens eine Trennmittel einen plattenförmigen
Abschnitt auf. Der von dem Gebläse transportierte Wrasen kann bei einem solchen Trennmittel
auf der Unterdruckseite wie auch auf der Überdruckseite unmittelbar an dem plattenförmigen
Abschnitt entlangstreichen. Die Richtung des Wrasens auf der Unterdruckseite und der
Überdruckseite kann dabei in der Projektion auf den plattenförmigen Abschnitt entgegengesetzt
sein.
[0015] In dem wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt des Kanals kann eine erfindungsgemäße
Wrasenabzugvorrichtung ein Haltemittel für das wenigstens eine zweite Filter aufweisen.
Das wenigstens eine Haltemittel kann zum Beispiel zum Einsetzen und/oder Entnehmen
wenigstens eines der zweiten Filter bewegbar, insbesondere entnehmbar, schiebbar und/oder
schwenkbar sein.
[0016] Das wenigstens eine Trennmittel einer erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung kann
mit dem wenigstens einen Haltemittel verbunden sein. Das Trennmittel und das Haltemittel
sind vorteilhaft gemeinsam bewegbar, insbesondere entnehmbar, schiebbar und/oder schwenkbar.
Das Haltemittel weist vorzugsweise Durchbrechungen auf, durch die der durch das Gehäuse
transportierte Wrasen bewegt werden kann.
[0017] Die Verbindung zwischen dem Trennmittel und dem Haltemittel kann durch Stege hergestellt
sein. Die Stege können gelocht sein. Neben den Stegen kann auch ein Abstandhalter
vorgesehen sein, der vorzugsweise durch eine aus dem Haltemittel gestanzte und abgekantete
Lasche hergestellt ist.
[0018] Der Abstand zwischen dem Trennmittel und dem Haltemittel kann bei einer erfindungsgemäßen
Wrasenabzugsvorrichtung an jeder Stelle gleich sein. Es hat sich allerdings herausgestellt,
dass aus Gründen einer verbesserten Wrasenführung oder Druckverteilung im Raum zwischen
dem Trennmittel und dem Haltemittel der Abstand zwischen dem Trennmittel von einem
dem Gebläse zugewandten Ende der Einheit aus Trennmittel und Haltemittel zu einem
von dem Gebläse abgewandten Ende abnimmt.
[0019] Bei einer erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung kann das wenigstens eine erste
Filter einen Zugriff auf das Trennmittel versperren und/oder abdecken. Damit der Zugriff
auf das Trennmittel möglich ist, kann das wenigstens eine erste Filter bewegbar, insbesondere
schiebbar und/oder schwenkbar, und/oder aus dem Gehäuse entnehmbar sein. Zusätzlich
oder wahlweise ist es möglich, dass das wenigstens eine zweite Filter einen Zugriff
auf das Trennmittel versperrt und/oder abdeckt. Damit in diesem Fall der Zugriff auf
das Trennmittel möglich ist, kann das wenigstens eine zweite Filter bewegbar, insbesondere
schiebbar und/oder schwenkbar, und/oder aus dem Gehäuse entnehmbar sein.
[0020] Der wenigstens eine Kanal einer besonderen erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung
kann zwei unterdruckseitige Abschnitte aufweisen, die in einem Gebläseabschnitt des
Kanals zusammengeführt sind, wobei in dem Gebläseabschnitt das wenigstens eine Gebläse
angeordnet ist. Ergänzend oder wahlweise ist es möglich, dass eine erfindungsgemäße
Wrasenabzugsvorrichtung einen Kanal mit zwei überdruckseitigen Abschnitten aufweist,
die von einem Gebläseabschnitt des Kanals ausgehend verzweigen.
[0021] In einer besonderen Ausführung einer erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung mit
zwei unterdruckseitigen Abschnitten und zwei überdruckseitigen Abschnitten kann der
Gebläseabschnitt nicht nur bezogen auf den Strömungsweg sondern auch bezogen auf das
Gehäuse zwischen den beiden unterdruckseitigen Abschnitten und den beiden überdruckseitigen
Abschnitten angeordnet sein. Dadurch kann in besonderem Maße die Bauhöhe des Gehäuses
reduziert werden.
[0022] Das erste Filter kann ein Fettfilter oder ein Geruchsfilter sein. Gleiches gilt für
das zweite Filter.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wrasenabzugsvorrichtung ist in den
Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es
zeigt
- Figur 1
- eine Draufsicht auf die Wrasenabzugsvorrichtung,
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Wrasenabzugsvorrichtung,
- Figur 3
- eine Ansicht der Wrasenabzugsvorrichtung von unten,
- Figur 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung wesentlicher Teile der Wrasenabzugsvorrichtung,
- Figur 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung entsprechend Figur 4 bei entnommenen Fettfiltern
und geschwenktem Trennmittel und Haltemittel,
- Figur 6
- eine perspektivische Schnittdarstellung entsprechend Figur 4 und 5 bei entnommenen
Fettfiltern, geschwenktem Trennmittel und Haltemittel und entnommenem Geruchsfilter
- Figur 7
- eine Einheit, die ein Trennmittel und ein Haltemittel umfasst.
[0024] Die Wrasenabzugsvorrichtung weist ein Gehäuse 10 auf, das mittels einer nicht dargestellten
Aufhängevorrichtung an einer Decke aufgehängt werden kann. In dem Gehäuse 10 ist ein
Gebläse (nicht dargestellt) vorgesehen, mit dem auf einer Ansaugseite des Gehäuses
10, es handelt sich dabei um die Unterseite des Gehäuses 10, ein Unterdruck und auf
einer Ausblasseite des Gehäuses 10, das ist die Oberseite des Gehäuses 10, ein Überdruck
erzeugt werden kann. Dadurch kann eine Luftströmung durch das Gehäuse 10 entstehen,
durch die der Wrasen von der Unterseite des Gehäuses 10 abgeführt werden kann.
[0025] Das Gehäuse 10 ist bezüglich der Teile, die die Strömung durch das Gehäuse 10 betreffen
flächensymmetrisch ausgeführt. Das, was in den Figuren 4 bis 6 zu einer rechten Hälfte
des Gehäuses 10 dargestellt ist, findet sich ebenso in einer linken Hälfte des Gehäuses
10. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf die rechte Hälfte des Gehäuses
10. Sie kann aber ohne weiteres auf die linke Hälfte übertragen werden.
[0026] Das Gehäuse 10 hat auf der Unterseite Fettfilter 2, z. B. aus einem Drahtgewirr oder
Drahtgeflecht. Diese Fettfilter 2 verschließen die Unterseite des Gehäuses 10 größtenteils.
Die Fettfilter 2 sind in eine Ansaugöffnung 13 des Gehäuses 10 eingesetzt. Die Fettfilter
2 können unter anderem zur Reinigung entnommen werden.
[0027] Im Gehäuse 10 ist ein Kanal von der Ansaugöffnung zu Ausblasöffnungen an der Oberseite
des Gehäuses vorgesehen. Die Ausblasöffnungen 18 werden durch Durchbrechungen eines
Lochgitters gebildet, das Teil des Gehäuses ist. In dem Kanal ist an die Fettfilter
2 bzw. die Ansaugöffnung 13 anschließend ein unterdruckseitiger Abschnitt 12 des Kanals
vorgesehen. Der unterdruckseitige Abschnitt 12 ist mit einem Gebläseabschnitt 14 verbunden.
In dem Gebläseabschnitt 14 ist das Gebläse (nicht dargestellt) angeordnet. Der Gebläseabschnitt
14 ist sowohl Teil des Luftweges durch den linken Teil des Gehäuses 10 als auch durch
den rechten Teil des Gehäuses 10.
[0028] An der Einsaugöffnung des Gebläseabschnitts 14 ist ein Schutzgitter 15 angeordnet,
das bei aus dem Gehäuse 10 entnommenen Fettfiltern 2 verhindert, dass Gegenstände
oder Gliedmaßen durch den unterdruckseitigen Abschnitt 12 in den Gebläseabschnitt
14 gesteckt werden und durch Lüfterschaufeln oder andere möglicherweise rotierende
Teile beschädigt bzw. verletzt werden.
[0029] An einer Ausblasöffnung des Gebläseabschnitts 14 ist aus den gleichen Gründen ein
Schutzgitter 16 vorgesehen. In Strömungsrichtung schließt sich hinter dem Gebläseabschnitt
14 ein überdruckseitiger Abschnitt 17 des Kanals an. Über die Ausblasöffnungen 18
des Kanals und des überdruckseitigen Abschnitts 17 kann die Luftströmung aus dem Gehäuse
10 austreten.
[0030] Zwischen dem unterdruckseitigen Abschnitt 12 und dem überdruckseitigen Abschnitt
17 ist ein Trennmittel 20 angeordnet. Dieses Trennmittel 20 ist schwenkbar in einer
Achse 200 gelagert und kann bei entnommenen Fettfiltern 2 nach unten geklappt werden.
[0031] Unmittelbar vor den Ausblasöffnungen 18 ist in dem überdruckseitigen Abschnitt 17
des Kanals als Haltemittel für den Geruchsfilter 3 eine Filterkassette 19 mit dem
Geruchsfilter 3 angeordnet. Die Filterkassette 19 weist Durchbrechungen 190 auf, durch
die der durch das Gehäuse transportierte Wrasen bewegt werden kann. Das Geruchsfilter
3 kann ein Aktivkohlefilter sein. Die Filterkassette 19 ist mit dem Trennmittel 20
verbunden und wird zusammen mit diesem nach unten geschwenkt. Bei heruntergeklapptem
Trennmittel 20 (Fig. 5) kann der Geruchsfilter 3 aus der Filterkassette 19 entnommen
werden (Fig. 6) und durch einen anderen Geruchsfilter 3 ersetzt werden.
[0032] Die das Trennmittel 20 und die als Haltemittel dienende Filterkassette 19 umfassende
Einheit weist Stege 201 auf, die einen plattenförmigen Abschnitt 202 des Trennmittels
20 und die Filterkassette 19 verbinden. Die Stege 201 können Löcher aufweisen, durch
die eine Strömung ziehen kann. Die Stege sind vorzugsweise seitlich angeordnet. Ergänzend
zu den Stegen kann in einem mittleren Bereich zwischen dem Haltemittel und dem Trennmittel
20 ein Abstandhalter 191 vorgesehen sein, der durch Stanzen und Abkanten aus dem Haltemittel
hergestellt ist.
[0033] Der Abstand zwischen dem Trennmittel 20 und dem Haltemittel verringert sich mit zunehmender
Entfernung von dem Gebläse, was zu einer gleichmäßigen Druckverteilung im Zwischenraum
zwischen dem Trennmittel 20 und dem Haltemittel führt. Die gleichmäßige Druckverteilung
ermöglicht dann eine gleichmäßig verteilte Durchströmung des zweiten Filters 3.
1. Wrasenabzugsvorrichtung, insbesondere Dunstabzugshaube für den Umluftbetrieb, mit
einem Gehäuse (10), in welchem wenigstens ein erstes Filter (2) und wenigstens ein
Gebläse angeordnet sind, wobei
- in der Wrasenabzugsvorrichtung wenigstens ein Kanal mit wenigstens einer Ansaugöffnung
(13) und wenigstens einer Ausblasöffnung (18) zum Führen des Wrasens oder Dunstes
durch das Gehäuse (10) ausgebildet ist und
- das wenigstens eine Gebläse in dem wenigstens einen Kanal zwischen der wenigstens
einen Ansaugöffnung (13) und der wenigstens einen Ausblasöffnung (18) angeordnet ist
und das wenigstens eine Gebläse wenigstens einen unterdruckseitigen Abschnitt (12)
und wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt (17) des Kanals miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
abseits der Verbindung durch das Gebläse der wenigstens eine unterdruckseitige Abschnitt
(12) und der wenigstens eine überdruckseitige Abschnitt (17) des Kanals zumindest
in einem Teil durch wenigstens ein Trennmittel (20) voneinander getrennt sind.
2. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Trennmittel (20) von einem Benutzer zum Herstellen einer weiteren
Verbindung zwischen dem wenigstens einen unterdruckseitigen Abschnitt (12) und dem
wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt (17) des Kanals bewegbar, insbesondere
entnehmbar, schiebbar und/oder schwenkbar ist.
3. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmittel (20) einen plattenförmigen Abschnitt (202) aufweist.
4. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Trennmittel (20) ein ggf. ein- oder mehrfach abgekanteter Blechzuschnitt
ist.
5. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse in der Einbaulage der Wrasenabzugsvorrichtung seitlich von dem wenigstens
einen unterdruckseitigen Abschnitt und seitlich von dem wenigstens einen überdruckseitigen
Abschnitt angeordnet ist.
6. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wrasenabzugsvorrichtung wenigstens ein zweites Filter (3) aufweist, das in dem
überdruckseitigen Abschnitt (17) des Kanals angeordnet ist.
7. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens einen überdruckseitigen Abschnitt (17) des Kanals der Wrasenabzugvorrichtung
ein Haltemittel (19) für das wenigstens eine zweite Filter (3) angeordnet ist.
8. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Haltemittel (19) zum Beispiel zum Einsetzen und/oder Entnehmen
eines der wenigstens zweiten Filter (3) bewegbar, insbesondere entnehmbar, schiebbar
und/oder schwenkbar ist.
9. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Trennmittel (20) mit dem wenigstens einen Haltemittel (19) verbunden
ist.
10. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmittel (20) und das Haltemittel (19) gemeinsam bewegbar, insbesondere entnehmbar,
schiebbar und/oder schwenkbar sind.
11. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine erste Filter (2) und/oder das zweite Filter (3) einen Zugriff
auf das Trennmittel (20) versperrt und/oder abdeckt.
12. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine erste Filter (2) oder das wenigstens eine zweite Filter (3) bewegbar,
insbesondere schiebbar und/oder schwenkbar, und/oder aus dem Gehäuse (10) entnehmbar,
damit auf das Trennmittel (20) zugreifbar ist.
13. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Kanal zwei unterdruckseitige Abschnitte (12) aufweist, die in
einem Gebläseabschnitt (14) des Kanals zusammengeführt sind und in dem Gebläseabschnitt
(14) das wenigstens eine Gebläse angeordnet ist.
14. Wrasenabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Kanal zwei überdruckseitige Abschnitte (17) aufweist, die von
einem Gebläseabschnitt (14) des Kanals ausgehend verzweigen und in dem Gebläseabschnitt
(14) das wenigstens eine Gebläse angeordnet ist.
15. Wrasenabzugsvorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseabschnitt (14) zwischen den beiden unterdruckseitigen Abschnitten (12)
und zwischen den beiden überdruckseitigen Abschnitten (17) angeordnet ist.