[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Schublade nach Anspruch
1, ein Schubladenteil nach Anspruch 6 und eine Schublade nach Anspruch 13.
Stand der Technik:
[0002] Bei Möbeln bzw. Möbelsystemen mit bewegbar aufgenommenen Möbelteilen werden unterschiedliche
Materialien verwendet, was in den mit den jeweiligen Materialien einhergehenden Eigenschaften
begründet ist. So kommen beispielsweise an einem Möbel bzw. Möbelteil regelmäßig neben
metallischen Bauteilen auch Kunststoffe zum Einsatz.
[0003] Neben technischen Gesichtspunkten wird bei Möbeln zudem ein besonderes Augenmerk
auf das äußere Erscheinungsbild gelegt, was erhöhte Anforderungen insbesondere für
die Gestaltung der Oberflächen mit sich bringt.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung:
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Gestaltungsmöglichkeiten des äußeren
Erscheinungsbildes von Möbeln bzw. bzw. Möbelteilen zu erweitern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0006] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung aufgezeigt.
[0007] Die Erfindung geht zunächst von einem Verfahren zur Herstellung einer Schublade mit
wenigstens einem Schubladenelement aus, wobei das wenigstens eine Schubladenelement
aus Kunststoff hergestellt wird. Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin,
dass das wenigstens eine Schubladenelement, welches aus Kunststoff besteht, pulverbeschichtet
wird. Damit wird die Bandbreite der Möglichkeiten das äußere Erscheinungsbild von
Schubladenelementen aus Kunststoff um eine vorteilhafte Variante erweitert. Bisher
war es technisch nicht möglich eine Beschichtung von Kunststoffelementen bei Schubladen
auf Grundlage eines Pulverbeschichtungsprozesses vorzunehmen. Dafür maßgeblich ist
die Eigenschaft von Kunststoffen, dass diese nicht elektrisch leitend sind. Um beispielsweise
bei Schubladen eine identische Optik bzw. Farberscheinung von Metallteilen und Kunststoffteilen
zu erhalten, musste bisher ein erheblicher Mehraufwand betrieben werden, was wirtschaftlich
insbesondere bei Großserien nicht vertretbar ist. Da im Schubladenbau bei Metallteilen
üblicherweise das Pulverbeschichten das Verfahren der Wahl ist, werden Schubladenelemente
aus Kunststoff für eine identische Farbgebung bisher mit einer metallischen Ummantelung
versehen, um die Ummantelung dann anschließend pulverbeschichten zu können. Andernfalls
müssen Farbunterschiede von Metallbauteilen und Kunststoffbauteilen an Schubladen
hingenommen werden, was nicht zufriedenstellen kann. Denn es gelingt nicht, eine exakt
identische Farbgestaltung von pulverbeschichteten Metallbauteilen und farbig gestalteten
Kunststoffteilen, deren Farbgebung nicht durch Pulverbeschichtung erfolgt, zu realisieren.
[0008] Durch die vorgeschlagene Pulverbeschichtung des Kunststoffelements können exakt identische
Oberflächen insbesondere identische Farbgestaltungen erreicht werden, wenn man Schubladenelemente
aus Kunststoff und aus einem pulverbeschichteten metallischen Werkstoff vergleicht.
[0009] Insbesondere lässt sich das Schubladenelement aus z.B. spritzgegossenem Kunststoff
mit der identischen RAL-Farbe versehen, die auch für die Pulverbeschichtung des Metallbauteils
verwendet wird, wobei mit der Pulverbeschichtung des Kunststoffs auch sichergestellt
ist, dass Metall- und Kunststoffteil farblich exakt identisch sind. Bisher müssen
geringe Unterschiede in der Farberscheinung trotz Verwendung der identischen RAL-Farbe
hingenommen werden, wenn es sich um unterschiedliche Farbgebungsprozesse aufgrund
der verschiedenen Materialien wie Metall und Kunststoff handelt. Insbesondere bei
hochwertigen Möbeln werden derartige auch geringste Farbabweichungen vom Endabnehmer
immer weniger akzeptiert.
[0010] Als geeignete Kunststoffe kommen elektrisch leitende Kunststoffe beispielsweise eine
Mischung aus Polyamid und modifiziertem Polyphenylenether in Frage, die gegenüber
bisherigen Kunststoffen zum Beispiel leitfähige Füllstoffe aufweisen.
[0011] Weitere erfindungsgemäße Vorteile können sich bei Schubladen auch daraus ergeben,
dass Schubladenelemente, die bisher aus Metall bestehen, z.B. aufgrund der Möglichkeit
der Oberflächenherstellung durch einen Pulverbeschichtungsprozess, nun durch Elemente
aus Kunststoff ersetzt werden können. Dies kann wirtschaftlicher und/oder umweltfreundlicher
sein, was sich z.B. aus dem Vergleich eines Pulverbeschichtungsprozesses mit einem
Flüssiglackierungsprozess ableiten lässt. Verglichen mit Metallteilen können zudem
mit Elementen aus Kunststoff ggf. designerische Aspekte besser verwirklicht werden.
[0012] Weiter wird vorgeschlagen, dass zusätzlich zum wenigstens einen Schubladenelement
zumindest ein dazugehöriges Basisteil vorhanden ist, wobei eine Metalloberfläche des
Basisteils pulverbeschichtet wird, insbesondere eine Schubladenzarge. Häufig werden
Schubladenelemente aus einem Kunststoff angrenzend oder etwas beabstandet an anderen
Schubladenelementen, welche eine Metalloberfläche aufweisen, angeordnet. Im Hinblick
auf ein einheitliches Erscheinungsbild der Schubladenelemente aus einem Kunststoff
und einem metallischen Werkstoff ist die Pulverbeschichtung vorteilhaft. Insbesondere
werden häufig Seitenteile von Schubladen bzw. Schubladenzargen aus Metall verwendet,
welche pulverbeschichtet werden. An der Schubladenzarge schließt häufig, z.B. zur
Erhöhung der Schubladenseite, oben ein Zusatzseitenelement aus Kunststoff an. Mit
der vorgeschlagenen Pulverbeschichtung des dazugehörigen Zusatzseitenelements aus
Kunststoff, kann dieses eine zur Schubladenzarge exakt gleiche Beschichtung erhalten
und somit eine absolute Übereinstimmung des farblichen Erscheinungsbilds von Schubladenzarge
und Zusatzseitenelement. Damit ist die Schubladenseite farblich einheitlich gestaltet
und somit in seiner Optik aufgewertet.
[0013] Die wenigstens eine Schubladenzarge an einer Schublade ist normalerweise aus dünnwandigem
Blech hergestellt. Die Schubladenzarge wird mit einer bestimmten RAL-Farbe pulverbeschichtet,
was in einer Pulverbeschichtungsanlage geschieht. Hierzu wird der Grundkörper der
Schubladenzarge, da sie metallisch leitend ist, zum Beispiel als Plus-Pol unter Strom
gesetzt. Das Beschichtungspulver, welches ebenfalls metallisch ist, wird im Gegensatz
dazu als Minus-Pol gesetzt, so dass das Beschichtungspulver in sehr dünnen Schichten
auf dem Grundkörper aufgetragen wird.
[0014] Bevorzugt werden das wenigstens eine Schubladenelement und das zumindest eine dazugehörige
Basisteil in einem gemeinsamen Beschichtungsprozess pulverbeschichtet. Der Pulverbeschichtungsprozess
kann dadurch wirtschaftlich und/oder technisch optimiert erfolgen.
[0015] Gegebenenfalls kann es vorteilhaft sein, wenn das wenigstens eine Schubladenelement
und das zumindest eine dazugehörige Basisteil, zum Beispiel die Schubladenzarge, im
zusammengebauten Zustand pulverbeschichtet werden.
[0016] Weiter ist es vorteilhaft, dass ein komplett aus dem wenigstens einen Schubladenelement
und dem zumindest einen dazugehörigen Basisteil zusammengebautes Seitenteil der Schublade
pulverbeschichtet wird. So kann bereits in der wenigstens nahezu endgültigen Form
des Schubladenseitenteils dieses pulverbeschichtet werden. Dabei werden sowohl die
betreffenden metallischen Oberflächen als auch die Kunststoffoberflächen in einem
Vorgang pulverbeschichtet.
[0017] Weiter wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine weitere Schubladenelement aus
Kunststoff im nicht zusammengebauten Zustand mit dem dazugehörigen Basisteil der Schublade
pulverbeschichtet wird. So kann der Pulverbeschichtungsprozess bzw. die Farbgebung
der Schubladenelemente aus Kunststoff flexibler bzw. einfacher realisiert werden.
[0018] Außerdem werden auch Oberflächenbereiche, welche im zusammengebauten Zustand der
Schublade ggf. von außen nicht sichtbar bzw. im Kontakt mit angrenzenden Bauteilen
verdeckt sind, einheitlich und zusammenhängend entsprechend der restlichen Beschichtung
versehen. Dies kann die Einheitlichkeit bzw. Dauerhaftigkeit der Beschichtung verbessern.
[0019] Die Erfindung betrifft außerdem ein Schubladenteil einer Schublade, wobei das Schubladenteil
ein Frontteil, Seitenteil, Rückwandteil oder Bodenteil der Schublade bildet und wobei
das Schubladenteil ein Schubladenelement umfasst. Erfindungsgemäß weist das Schubladenelement
eine durch eine Pulverbeschichtung überdeckte Kunststoffoberfläche auf. Damit lassen
sich die bereits oben genannten Vorteile erzielen.
[0020] Insbesondere ist es vorteilhaft, dass neben dem Schubladenelement ein dazugehöriges
Basisteil mit einer durch eine Pulverbeschichtung überdeckten Metalloberfläche vorhanden
ist. So können vorteilhaft unterschiedliche Materialien an dem Schubladenteil verwendet
werden, ohne dass auf eine exakt identische Farbgebung der Teile aus den unterschiedlichen
Materialien verzichtet werden muss.
[0021] Bevorzugt umfasst das Schubladenelement eine Reling, die entlang des Frontteils,
Rückwandteils und/oder eines Seitenteils der Schublade verläuft. So kann das insbesondere
versetzt bzw. beabstandet zu anderen Elementen der Schublade verlaufendes Relingelement
aus Kunststoff gebildet und mit der Pulverbeschichtung versehen sein. Damit lässt
sich das Relingelement wie auch jedes andere weitere Schubladenelement farblich einheitlich
zu den pulverbeschichteten Schubladenelementen abgestimmt ausbilden.
[0022] Vorteilhafterweise bildet das Schubladenelement einen flächigen Wandabschnitt eines
Schubladenteils der Schublade. Bei flächigen Schubladenelementen, die wandbildend
sind, ist die exakte Farbgebung besonders prägend und für einen Betrachter maßgeblich,
was das einheitliche Farbbild der Schublade angeht.
[0023] Außerdem ist es vorteilhaft, dass das Schubladenelement einen flächigen Wandabschnitt
an einem Basisteil des Seitenteils der Schublade bildet. So kann an einem Basisteil,
entweder unmittelbar anschließend oder mit einem geringen Versatz dazu, ein dazu gleichfarbiges
Ansatzteil realisiert werden. Das Baisteil ist bevorzugt zum Beispiel aus Stabilitätsgründen
aus Metall gefertigt, wohingegen der flächige Wandabschnitt vorteilhafterweise aus
Kunststoff besteht, wodurch beispielsweise das Gesamtgewicht der Schublade in einem
akzeptablen Rahmen liegt.
[0024] Bevorzugt umfasst das Schubladenelement ein Stützteil, das sich im Nutzzustand der
Schublade vertikal erstreckt. Auch solche vertikal sich erstreckenden Stützteile,
können vorteilhafterweise aus Kunststoff bestehen. Durch die Pulverbeschichtung des
Stützteils, meistens sind mehrere Stützteile vorhanden, wird dieses zu benachbarten
metallischen Schubladenelementen einheitlich in der Farbe gestaltet, was vorteilhaft
ist, da ein Stützteil das Erscheinungsbild der Schublade mitprägt.
[0025] Schließlich wird vorgeschlagen, dass das Schubladenelement aus einem Kunststoff besteht,
der eine vergleichsweise hohe elektrische Leitfähigkeit und eine vergleichsweise hohe
Wärmebeständigkeit aufweist. Diese Werkstoffeigenschaften des Kunststoffes ermöglichen
es, das Schubladenelement auf vorteilhafte Weise einem Pulverbeschichtungsprozess
zu unterziehen.
[0026] Die Erfindung betrifft außerdem eine Schublade mit einem Schubladenteil gemäß einer
der oben dargelegten Ausgestaltung. So kann die Schublade wie aufgezeigt vorteilhaft
gestaltet werden. Gegebenenfalls ist ein Kunststoffteil vorhanden, welches den Boden,
die wenigstens eine Seite und die Rückwand bildet, wobei das Kunststoffteil zusammen
mit einem metallischen Frontteil die Gesamtschublade bildet.
Figurenbeschreibung:
[0027] Anhand stark schematisiert dargestellter Ausführungsbeispiele werden weitere Vorteile
und Merkmale der Erfindung erläutert.
[0028] Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1:
- ein erfindungsgemäßes Schubladenelement eines Seitenteils einer Möbelschublade mit
zwei Stützteilen und einer Reling in schematisierter Ansicht,
- Figur 2:
- ein alternatives erfindungsgemäßes Schubladenelement mit zwei Stützteilen und einem
dazwischen angeordneten flächigem Wandelement und
- Figur 3:
- eine Seitenansicht einer nicht vollständig zusammengebauten Schublade mit einem Bodenteil,
einem Seiten- und einem Frontteil.
[0029] Figur 1 zeigt stark schematisiert ein Schubladenelement 1, das Teil eines Seitenteils
einer Schublade ist, wobei zwei Stützelemente 2a und 2b und ein dazu dazwischen verlaufendes
Relingelement 3 vorhanden sind. Die Stützelemente 2a, 2b und das Relingelement 3 können
jeweils als einzelnes Bauteil ausgebildet und zum Schubladenelement 1 zusammengebaut
sein. Das Schubladenelement 1, das aus einem elektrisch leitenden Kunststoff besteht,
ist pulverbeschichtet und kann im zusammengebauten Zustand der Schublade oberhalb
eines Basisteils (nicht dargestellt) der Schublade, das insbesondere aus einem metallischen
Werkstoff hergestellt ist, zum Beispiel oberhalb einer Schubladenzarge mit pulverbeschichteter
Oberfläche positioniert sein. Die Stützelemente 2a und 2b und das Relingelement 3a
sind einheitlich mit derselben Farbe pulverbeschichtet, mit welcher das Basisteil
pulverbeschichtet ist, so dass das Schubladenelement 1 insbesondere ein farblich exakt
gleiches Erscheinungsbild aufweist wie das Basisteil.
[0030] Grundsätzlich können beim Schubladenelement 1 einzelne oder alle aus Kunststoff bestehende
Teile mit elektrisch leitender Eigenschaft auch mit einer Farbe pulverbeschichtet
sein, die sich von der Farbe des Basisteils bzw. anderer Teile der Schublade unterscheidet.
[0031] Auch ist es möglich, dass einzelne Teile des Schubladenelements 1 selbst aus Metall
bestehen und pulverbeschichtet sind und die anderen Teile des Schubladenelements 1
aus leitendem Kunststoff bestehen und ebenfalls pulverbeschichtet sind.
[0032] Für das in Figur 2 gezeigt alternative erfindungsgemäße Schubladenelement 4 einer
Schublade gilt prinzipiell das zu Figur 1 Gesagte. Insbesondere umfasst das Schubladenelement
4 zwei Stützelemente 5a, 5b, zwischen denen ein flächiges Zwischen- bzw. Wandelement
6 angeordnet ist. Die Stützelemente 5a, 5b und das Wandelement 6 sind aus einem elektrisch
leitenden Kunststoffmaterial und in einem Beschichtungsprozess pulverbeschichtet.
[0033] Figur 3 zeigt eine ebenfalls stark schematisierte Seitenansicht einer nicht vollständig
zusammengebauten Schublade mit einem Schubladenseitenelement 7, einem Schubladenbodenelement
8 und einem Schubladenfrontelement 9. Ein weiteres Schubladenseitenelement ist nicht
ersichtlich, wie auch ein Schubladenrückwandelement im zum Schubladenfrontelement
9 gegenüberliegenden Bereich zwischen den beiden Schubladenseitenelementen. Das Schubladenbodenelement
8 ist im nicht zusammengebauten Zustand der Schublade bzw. im nicht an den oben genannten
weiteren Schubladenelementen angebrachten Zustand gezeigt. Das Schubladenseitenelement
7 ist gemäß Figur 3 einteilig dargestellt, es könnte aber auch im unteren, bodennahem
Bereich aus einer Schubladenzarge aus Metall und einem darüber oben anschließenden
Schubladenelement aus einem elektrisch leitenden Kunststoff bestehen.
[0034] Erfindungsgemäß können die Bauteile 7, 8 und 9 aus Metall oder aus einem leitenden
Kunststoff bestehen, so dass sämtliche Bauteile 7, 8 und 9 der dargestellten Schublade
gemäß Figur 3 pulverbeschichtet sein können, insbesondere alle mit derselben Farbe
zum Beispiel gemäß der RAL-Farbkennzeichnung mit derselben RAL-Farbe. Im Ergebnis
kann ein identisches Farberscheinungsbild der kompletten Schublade realisiert werden.
Häufig wird zumindest das
[0035] Schubladenfrontelement 9 mit einer äußeren Optik versehen, welche sich von der Optik
der restlichen Teile der Schublade unterscheidet.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 1
- Schubladenelement
- 2a
- Stützelement
- 2b
- Stützelement
- 3
- Relingelement
- 4
- Schubladenelement
- 5a
- Stützelement
- 5b
- Stützelement
- 6
- Wandelement
- 7
- Schubladenseitenelement
- 8
- Schubladenbodenelement
- 9
- Schubladenfrontelement
1. Verfahren zur Herstellung einer Schublade mit wenigstens einem Schubladenelement,
wobei das wenigstens eine Schubladenelement aus Kunststoff hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9), welches aus Kunststoff besteht,
pulverbeschichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum wenigstens einen Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) zumindest ein dazugehöriges
Basisteil vorhanden ist, wobei eine Metalloberfläche des Basisteils pulverbeschichtet
wird, insbesondere eine Schubladenzarge.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) und das zumindest eine dazugehörige
Basisteil in einem gemeinsamen Beschichtungsprozess pulverbeschichtet werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein komplett aus dem wenigstens einen Schubladenelement (1, 4) und dem zumindest
einen dazugehörigen Basisteil zusammengebautes Seitenteil der Schublade pulverbeschichtet
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine weitere Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) aus Kunststoff im nicht
zusammengebauten Zustand mit dem dazugehörigen Basisteil der Schublade pulverbeschichtet
wird.
6. Schubladenteil einer Schublade, wobei das Schubladenteil ein Frontteil, Seitenteil,
Rückwandteil oder Bodenteil der Schublade bildet und wobei das Schubladenteil ein
Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) eine durch eine Pulverbeschichtung überdeckte
Kunststoffoberfläche aufweist.
7. Schubladenteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Schubladenelement (1, 4, 7, 8, 9) ein dazugehöriges Basisteil mit einer
durch eine Pulverbeschichtung überdeckten Metalloberfläche vorhanden ist.
8. Schubladenteil nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement (1) eine Reling (3) umfasst, die entlang des Frontteils, Rückwandteils
und/oder eines Seitenteils der Schublade verläuft.
9. Schubladenteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement (4, 7) einen flächigen Wandabschnitt (6, 7) eines Schubladenteils
der Schublade bildet.
10. Schubladenteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement (6) einen flächigen Wandabschnitt an einem Basisteil des Seitenteils
der Schublade bildet.
11. Schubladenteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement (1, 4) ein Stützteil (2a, 2b; 5a, 5b) umfasst, das sich im
Nutzzustand der Schublade vertikal erstreckt.
12. Schubladenteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenelement aus einem Kunststoff besteht, der eine vergleichsweise hohe
elektrische Leitfähigkeit und eine vergleichsweise hohe Wärmebeständigkeit aufweist.
13. Schublade mit einem Schubladenteil nach einem der Ansprüche 6 bis 12.