(57) Die Erfindung betrifft eine Metall-Druckgussmaschine (1) mit einer Gieß- oder Vorratskammer
(2) zum Bevorraten der zu verarbeitenden Metallschmelze und mit zumindest einer Gießform
(3), deren Formhohlraum (6) zum Eindrücken und Erstarren der Metallschmelze bestimmt
ist. Für die erfindungsgemäße Metall-Druckgussmaschine (1) ist kennzeichnend, dass
die Gieß- oder Vorratskammer (2) zur drucklosen Bevorratung der Metallschmelze ausgestaltet
ist und dass die Gieß- oder Vorratskammer (2) mit der Gießform (3) über wenigstens
eine Metallschmelze-Pumpe (7) verbunden ist, welche die Metallschmelze aus der Gieß-
oder Vorratskammer (2) ansaugt und in den Formhohlraum (6) der Gießform (3) drückt.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Metall-Druckgussmaschine (1) lassen sich die gewünschten
Gussteile in einem zyklisch-kontinuierlichen Verfahren in einer hohen Qualität herstellen.
Mit Hilfe eines Sperr-Schiebers, der die in einem der Gießform-Teile vorgesehene Zulauföffnung
verschließt und den Formhohlraum der Gießform vollständig von der Zufuhr abriegelt,
kann ein Druck auf die in der Gießform befindliche Metallschmelze ausgeübt und während
der Erstarrphase permanent aufrecht erhalten werden. Erfolgt die Erstarrung unter
Druck, wird der Erstarrungsvorgang wesentlich beschleunigt, die Taktzeiten verkürzt,
eine Lunkerbildung verhindert, das molekulare Gefüge verfeinert und die mechanischen
Kennwerte abhängig vom aufgebrachten Druck während der Erstarrungszeit wesentlich
verbessert (vgl. Fig. 1).
|

|