[0001] Die Erfindung betrifft eine Holzwerkstoffplatte, insbesondere eine OSB-, Span-, Sperrholz-
oder Faserplatte (MDF, HDF), die mindestens eine obere Deckschicht, mindestens eine
Mittelschicht und mindestens eine untere Deckschicht aufweist.
[0002] Eine solche Holzwerkstoffplatte ist beispielsweise aus der
EP 1 754 583 A1 bekannt. Bei dieser Holzwerkstoffplatte bestehen die Schichten allesamt aus harzbeleimten
Strands. Zur Herstellung werden die mit Harz beleimten Strands separat bereitgestellt,
die Strands der unteren Deckschicht in einer ersten Orientierung im Wesentlichen längs
zur Plattenhauptrichtung abgelegt, die Strands der Mittelschicht in einer zweiten
Orientierung im Wesentlichen quer zur Plattenhauptrichtung auf die untere Deckschicht
abgelegt, und die Strands der oberen Deckschicht werden in der ersten Orientierung
auf die Mittelschicht abgelegt und dieser Schichtaufbau dann unter erhöhtem Druck
und unter erhöhter Temperatur verpresst.
[0003] Holzwerkstoffplatten stellen sehr hochwertige Produkte dar, die aber spezifischen
Begrenzungen unterworfen sind, wobei in erster Linie die mechanischen Eigenschaften,
wie z. B. Biegesteifigkeit, E-Modul und Querzugfestigkeit gemeint sind. Wenn Holzwerkstoffplatten
als Bauplatten eingesetzt werden, ist ein weiterer wesentlicher Nachteil ihre erhöhte
Brennbarkeit aufgrund des verwendeten lignocellulosehaltigen Materials. Insbesondere
im Baubereich besteht ein zunehmender Bedarf an Holzwerkstoffplatten, die bei vergleichsweise
geringer Plattenstärke hohe Festigkeitseigenschaften aufweisen, damit sie aufgrund
ihres geringen Gewichtes einfach zu handhaben sind.
[0004] Um die mechanischen Festigkeiten der vorgenannten Holzwerkstoffplatte zu verbessern,
ist vorgesehen, Gewebefasern unterschiedlicher Länge, Dicke und Beschaffenheit in
die Deckschichten einzubringen. Durch das Einbringen einer definierten Menge von Gewebefasern
kann die Zugfestigkeit der Decklagen auf den jeweiligen späteren Verwendungszweck
eingestellt werden. Hierzu können die obere und/oder untere Deckschicht auch mindestens
eine Gewebelage aufweisen. Die Gewebelage kann z. B. in Form einer Gewebematte aufgebracht
werden, wodurch die Biegeeigenschaften einer OSB-Platte erhöht werden.
[0005] Aus der
DE 1 945 779 A ist eine faserverstärkte Platte mit auf einer Kernschicht aus Holz oder Holzwerkstoff
angeordneter Verstärkungsschicht aus Glasfaserwerkstoff oder dergleichen bekannt.
Diese Verstärkungsschicht befindet sich beidseitig in einer Verbindungsschicht aus
beim Härten schrumpfendem Kunststoff, wie beispielsweise Polyesterharz. Die äußere
auf die Verstärkungsschicht aufgetragene Verbindungsschicht wird von einer Schutzschicht
aus Kunststoff-Folie überdeckt. Die Schutzfolie soll ein Heraustreten des Faserwerkstoffes
bei Bewitterung vermeiden.
[0006] Aus der
US 4,058,580 A oder der
DE 25 54 212 A1 ist ein verstärktes Formteil aus einem zusammengepressten Gemisch aus zerkleinerten,
feinteiligen Lignocellulose-Teilchen und Bindemittel bekannt, in das eine Vielzahl
von durchgehenden, endlosen, langen verstärkenden Fäden eingebettet ist. Die verstärkenden
Fäden weisen eine Zugfestigkeit und Elastizität auf, die wesentlich größer ist, als
die Zugfestigkeit und die Elastizität des gebundenen Gemisches. Die verstärkenden
Fäden sind weitgehend gerade in einer vorgegebenen Richtung und parallel im seitlichen
Abstand zueinander angeordnet. Die verstärkenden Fäden weisen eine Länge auf, um durchgehend
in der vorgegebenen Richtung von einer Seite zur gegenüberliegenden Seite des Formteiles
zu reichen, und sie sind im Wesentlichen über ihre gesamte Länge über das Bindemittel
an die Lignocellulose-Teilchen gebunden. Als Material für die verstärkenden Fäden
kommen Glasfasern oder Stahldrähte in Betracht, da sie gut an den Bindemitteln haften
und preiswert zu beschaffen sind.
[0007] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs erläuterte
Holzwerkstoffplatte dahingehend zu verbessern, dass nicht nur ihre mechanischtechnologischen
Eigenschaften deutlich steigen, sondern auch ihre Eigenschaften im Brandfall verbessert
werden.
[0008] Zur Problemlösung zeichnet sich eine gattungsgemäße Holzwerkstoffplatte dadurch aus,
dass nur in der oberen und/oder der unteren Deckschicht Glasfasern oder Steinwollefasern
enthalten sind.
[0009] Dadurch, dass die Glasfasern oder Steinwollefasern nur in der oder den Deckschichten
enthalten sind, wird das Gewicht der Holzwerkstoffplatte niedrig gehalten. Gleichzeitig
wird aber eine Versteifung und insbesondere eine Erhöhung der Zugfestigkeit in dem
Bereich zur Verfügung gestellt, in dem die höchste Belastung auftritt, wenn die Holzwerkstoffplatte
als Bauplatte eingesetzt wird. Durch die Einbindung nicht brennbarer Fasern in den
Plattenaufbau, wird die Brennbarkeit der Holzwerkstoffplatte deutlich reduziert bzw.
ihre Feuerbeständigkeit deutlich erhöht.
[0010] Vorzugsweise weisen die obere und/oder untere Deckschicht ausschließlich Glasfasern
oder Steinwollefasern auf. Die Stabilität der Platte wird dadurch weiter verbessert
und auch ihre Brennbarkeit weiter reduziert. Die obere und/oder untere Deckschicht
könne aus einem Vlies aus Glasfaser oder Steinwollefaser bestehen, dass entweder aufgeklebt
oder bei der Herstellung der Holzwerkstoffplatte mit den übrigen Schichten verpresst
worden ist.
[0011] Die obere und/oder untere Deckschicht könnte aber auch aus einem lignocellulosehaltigen
Material bestehen, in das zusätzlich Glasfasern oder Steinwollefasern eingebracht
sind. Zur Verbindung der Glasfasern oder Steinwollefasern mit dem lignocellulosehaltigen
Material werden vorzugsweise Phenol-Formaldehyd-Resole oder Phenol-Formaldehyd-Novolake
eingesetzt.
[0012] Es können des Weiteren Brand- und/oder Flammschutzmittel, VOC- und Formaldehydfänger,
Fungizide und/oder Mittel gegen Termitenbefall zugesetzt werden, um die Eigenschaften
der Platte weiter zu verbessern. Diese Zusätze können kumulativ oder alternativ beigemischt
sein.
[0013] Mit Hilfe einer Zeichnung sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung nachfolgend näher
beschrieben werden.
[0014] Es zeigt:
- Figur 1 -
- die Draufsicht auf eine Holzwerkstoffplatte,
- Figur 2 -
- die Seitenansicht der Holzwerkstoffplatte nach Figur 1;
- Figur 3 -
- die Einzelheit gemäß Sichtpfeil III nach Figur 2 in vergrößerter Darstellung;
- Figur 4 -
- die Draufsicht auf eine weitere Holzwerkstoffplatte;
- Figur 5 -
- die Seitenansicht der Holzwerkstoffplatte nach Figur 4;
- Figur 6 -
- die Einzelheit gemäß Sichtpfeil VI nach Figur 5 in vergrößerter Darstellung;
- Figur 7 -
- die schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte.
[0015] Die Holzfaserplatte 1 kann, wie in Figur 3 dargestellt ist, aus drei Schichten 2,
3, 4 aus lignocellulosehaltigem Material, beispielsweise Holzspäne oder Holzfasern,
gestreut sein. Die obere Deckschicht 5 und die untere Deckschicht 6 bestehen aus Glasfasern
oder Steinwollefasern. Diese könne als Vlies zur Verfügung gestellt sein, und auf
die obere Schicht 4 bzw. die untere Schicht 2 aufgeklebt werden. Es ist auch möglich
wie nachfolgend näher noch beschrieben wird, die Glasfasern bzw. Steinwollefasern
aufzustreuen und dann mit den gestreuten Schichten 2, 3, 4 zu verpressen.
[0016] Bei dem in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Holzwerkstoffplatte
1a aus der mittleren Schicht 3a und der oberen Deckschicht 5a sowie der unteren Deckschicht
6a. Die Mittelschicht 3a besteht aus cellulosehaltigem Material, beispielsweise Holzspäne
oder Holzfasern. Die Deckschichten 5a, 6a bestehen ebenfalls aus lignocellulosehaltigem
Material. Zusätzlich sind hier aber auch noch Glasfasern bzw. Steinwollefasern in
die Deckschichten 5a, 6a integriert und mit den Holzspänen oder Holzfasern verklebt
bzw. verpresst.
[0017] Die Glasfasern bzw. Steinwollefasern müssen nicht in beiden Deckschichten 5a, 6a
enthalten sein oder diese bilden, sondern sie können optional auch in einer der Deckschichten
5a oder 6a enthalten sein.
[0018] Die in Figuren 1 bis 3 hergestellte Holzwerkstoffplatte 1 kann eine übliche OSB-,
Span-, Sperrholz- oder Faserplatte sein, auf die in einem zweiten Herstellungsschritt
entweder die Glasfaser oder Steinwollefaserschicht aufgebracht oder ein Glasfaser-oder
Steinwollefaservlies aufgelegt wird. Zur Verbindung können herkömmliche Klebstoffe
verwendet werden, die auch zur Herstellung der Holzwerkstoffplatte an sich verwendet
werden. Bevorzugt werden pulverförmige Klebstoffe wie sie für die Herstellung von
Glasfaserdämmstoffen verwendet werden, beispielsweise Phenol-Formaldehyd-Resole oder
Phenol-Formaldehyd-Novolake verwendet. Die Herstellung erfolgt zweckmäßigerweise in
einer diskontinuierlichen Presse. Beispielsweise kann hierzu eine Kurztaktpresse Verwendung
finden.
[0019] Es ist ebenso möglich, Glasfasern oder Steinwollefasern im üblichen kontinuierlichen
oder diskontinuierlichen Produktionsprozess entweder sowohl in die Deckschichten 5a,
6a und die Mittelschicht 3a einzustreuen. Es kann aber auch eine zusätzliche Deckschicht
gestreut werden. Auch hier können die bereits vorgenannten Klebstoffe verwendet werden.
Diese müssen dann aber separat in einer Beleimungseinrichtung mit den Glasfasern bzw.
Steinwollefasern vermengt (pulverförmige Klebstoffe) bzw. eingedüst (flüssige Klebstoffe)
werden. Das Verpressen erfolgt dann mittels üblicher kontinuierlich arbeitender Pressen
oder mit Etagen- bzw. Mehretagenpressen.
[0020] Eine dritte Art der Herstellung ist schematisch in Figur 7 gezeigt. Hier werden Glasfaser-
oder Steinwollevliese 5b, 6b während des Streuvorganges der Holzwerkstoffplatte abgerollt.
Auf das endlos im Uhrzeigersinn umlaufende Transportband 7 wird zunächst ein Glasfaser-
oder Steinwollefaservlies 6b von einem Abroller 10 abrollend aufgelegt. Dann werden
einzelne Holzspäne-, Holzfaser- oder Strandsschichten 2b, 3b, 4b mittels der Streueinrichtung
8 gestreut, wobei die Orientierung der Späne bzw. Strands in benachbarten Schichten
jeweils um 90° versetzt sein kann. Anschließend wird vom Abroller 9 ein oberes Glasfaser-
oder Steinwollefaservlies 5b aufgelegt. Der so aufgebaute Kuchen wird anschließend
in einer Presse 11 bei erhöhter Temperatur zu der Holzwerkstoffplatte gewünschten
Dicke verpresst. Die Vliese 5b, 6b könne vor dem Verpressen mit handelsüblichen flüssigen
Klebstoffen getränkt oder beleimt worden sein. Es können aber auch pulverförmige Klebstoffe
eingearbeitet werden. Auch hier werden bevorzugt solche pulverförmigen Klebstoffe
verwendet, wie sie für die Herstellung von Glasfaserdämpfstoffen verwendet werden,
beispielsweise Phenol-Formaldehyd-Resole oder Phenol-Formaldehyd-Novolake. Das Aufkaschieren
kann sowohl ein- als auch beidseitig erfolgen. Als herkömmliche Klebstoffe zur Herstellung
werden MUPF- und/oder PMDI-Klebstoffe eingesetzt. Zur Verbesserung der Eigenschaften
der Holzwerkstoffplatte können weitere Additive eingesetzt werden wie z. B. Brandschutzmittel
oder Flammschutzmittel. VOC- und Formaldehydfänger, Fungizide und Mittel gegen Termitenbefall
können ebenfalls eingesetzt werden. Dabei kann es sich um handelsübliche Präparate
handeln.
[0021] Eine weitere Art der Herstellung einer erfindungsgemäßen Holzwerkstoffplatte kann
erfolgen, in dem in einem ersten Schritt eine OSB-Platte hergestellt wird. Anschließend
werden Steinwollefasern mit einem Phenol-Formaldehyd-Novolak vermengt, wobei die Zugabemenge
etwa 10% bezogen auf die Steinwollefasern beträgt. Dann wird daraus mechanisch ein
Vlies gebildet. Dieses Vlies wird in einem weiteren Schritt in einer diskontinuierlichen
Presse (z. B. einer Kurztaktpresse) auf die OSB-Platte aufgepresst. Dabei verbindet
sich der Novolak am Faservliesstoff mit der Holzoberfläche, so dass ein weitgehend
homogener Faserverbundwerkstoff entsteht. Die Steinwollefaser ist chemisch mit dem
Novolak gebunden. Im Gegensatz zu einem rein geklebten System, das sich durch eine
diskrete Grenzschicht zwischen der OSB und dem Steinwollevlies auszeichnen würde.
[0022] In einfacher Weise und unter Verwendung zumeist vorhandener Vorrichtungen kann somit
eine neue Holzwerkstoffplatte hergestellt werden, die sich durch eine hohe mechanische
Stabilität und eine erschwerte Entflammbarkeit der beschichteten Oberfläche auszeichnet.
Von besonderer Bedeutung ist, dass die Rohdichte der OSB-Grundplatte übliche Werte
und einen üblichen Verlauf aufweist.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Holzwerkstoffplatte
- 1a
- Holzwerkstoffplatte
- 2
- Schicht
- 2b
- Schicht
- 3
- Schicht
- 3a
- Schicht
- 3b
- Schicht
- 4
- Schicht
- 4b
- Schicht
- 5
- Deckschicht
- 5a
- Deckschicht
- 5b
- Vlies
- 6
- Deckschicht
- 6a
- Deckschicht
- 6b
- Vlies
- 7
- Transportband
- 8
- Streueinrichtung
- 9
- Abroller
- 10
- Abroller
- 11
- Presse
1. Holzwerkstoffplatte (1, 1a), insbesondere OSB-, Span-, Sperrholz- oder Faserplatte,
die mindestens eine obere Deckschicht (5, 5a, 5b), mindestens eine Mittelschicht (3,
3a, 3b) und mindestens eine untere Deckschicht (6, 6a, 6b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass nur in der oberen und/oder unteren Deckschicht (5, 5a, 5b; 6, 6a, 6b) Glasfasern
oder Steinwollefasern enthalten sind.
2. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und/oder untere Deckschicht (5, 5b; 6, 6b) ausschließlich Glasfasern oder
Steinwollefasern aufweist.
3. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und/oder untere Deckschicht (5a, 6a) aus lignocellulosehaltigem Material
bestehet und zusätzlich Glasfasern oder Steinwollefasern aufweist.
4. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und/oder untere Deckschicht (5b, 6b) ein Vlies aus Glasfaser oder Steinwollefaser
ist.
5. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies (5b, 6b) aufgeklebt ist.
6. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies (5b, 6b) mit den übrigen Schichten (2b, 3b, 4b) verpresst ist.
7. Holzwerkstoffplatte nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Glasfasern oder Steinwollefasern mit dem lignocellulosehaltigen
Material mittels Phenol-Formaldehyd-Resole oder Phenol-Formaldehyd-Novolake erfolgt.
8. Holzwerkstoffplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Brand- und/oder Flammschutzmitteln, VOC- und Formaldehydfängern,
Fungiziden und/oder Mitteln gegen Termitenbefall.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. OSB-Platte (1, 1a), die eine obere Deckschicht (5, 5a, 5b), eine aus drei Schichten
(2, 3, 4) Holzspäne bestehende Mittelschicht und eine untere Deckschicht (6, 6a, 6b)
aufweist, und bei der die obere und die untere Deckschicht (5, 5a, 5b; 6, 6a, 6b)
aus Glasfasern oder Steinwollfasern besteht.
2. OSB-Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Glasfasern oder Steinwollefasern mit den Holzspänen mittels Phenol-Formaldehyd-Resole
oder Phenol-Formaldehyd-Novolake erfolgt.
3. OSB-Platte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Brand- und/oder Flammschutzmitteln, VOC- und Formaldehydfängern,
Fungiziden und/oder Mitteln gegen Termitenbefall.
4. Verfahren zur Herstellung einer aus gestreuten Holzspänen bestehenden OSB-Platte
im üblichen kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess, bei dem in einer Beleimungseinrichtung
zunächst Glasfasern oder Steinwollefasern mit einem pulverförmigen Klebstoff vermengt,
dann als zusätzliche obere und untere Deckschicht für die Platte gestreut und anschließend
mit den gestreuten Holzspänen verpresst werden.
5. Verfahren zur Herstellung einer aus gestreuten Holzspänen bestehenden OSB-Platte
im üblichen kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess, bei dem in einer Beleimungseinrichtung
zunächst Glasfasern oder Steinwollefasern mit einem eingedüsten flüssigen Klebstoff
vermengt, dann als zusätzliche obere und untere Deckschicht für die Platte gestreut
und anschließend mit den gestreuten Holzspänen verpresst werden.