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(11) |
EP 2 320 020 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.08.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abstandhalterrohr für eine Isolierverglasung, sowie Vorrichtung und Verfahren zur
Herstellung des Abstandhalterrohrs und Isolierverglasung mit einem aus derartigen
Abstandhalterrohren zusammengesetzten Abstandhalterrahmen
Separator tube for insulation glazing and device and method for producing the separator
tube and insulation glazing with a separator frame comprising such separator tubes
Tuyau d'écartement pour un vitrage isolant ainsi que dispositif et procédé de fabrication
du tuyau d'écartement et vitrage isolant doté d'un tel cadre d'écartement assemblé
à partir de tels tuyaux d'écartement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.11.2009 DE 102009052572
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2011 Patentblatt 2011/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Helmut Lingemann GmbH & Co. |
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D-42111 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Engelmeyer, Jörg
42111 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Solf, Alexander |
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Patent- und Rechtanwälte
Dr. Solf & Zapf
Schlossbleiche 20 42103 Wuppertal 42103 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 177 702 US-A1- 2005 227 025
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DE-U1- 29 908 779
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Abstandhalterrohr zur Herstellung von Abstandhalterrahmen
einer Isolierverglasung, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu dessen Herstellung
und eine Isolierverglasung mit einem aus derartigen Abstandhalterrohren zusammengesetzten
Abstandhalterrahmen.
[0002] Eine herkömmliche Isolierverglasung weist zumindest zwei zueinander parallele und
voneinander beabstandet angeordnete Glasscheiben auf, zwischen denen ein Scheibenzwischenraum
definierter Breite vorgesehen ist. Um diesen vordefinierten Scheibenzwischenraum dauerhaft
zu gewährleisten, ist zwischen den beiden Glasscheiben ein umlaufender Abstandhalterrahmen
vorgesehen, der die beiden Glasscheiben im Bereich ihrer Scheibenaußenkanten miteinander
verbindet und auf Abstand hält. Der Abstandhalterrahmen besteht dabei aus einem dünnwandigen
Abstandhalterrohr mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, das zur Bildung des
Abstandhalterrahmens entsprechend gebogen wurde, oder aus mehreren einzelnen Abstandhalterrohren,
die mittels Eckverbindern aneinander gesetzt sind.
[0003] Bei derartigen Abstandhalterrohren handelt es beispielsweise um Hohlprofile aus Aluminium,
die durch Rollbiegen bzw. Rollformen aus einem Aluminiumstreifen und anschließendem
Verschweißen der aneinander stoßenden Längskanten des Aluminiumstreifens hergestellt
werden. Diese Abstandhalterrohre weisen eine Wandstärke von 0,2-0,6 mm auf.
[0004] Des Weiteren sind Abstandhalterrohre aus Edelstahl bekannt. Die Edelstahl-Abstandhalterrohre
werden ebenfalls durch Rollbiegen bzw. Rollformen aus einem Edelstahlstreifen und
anschließendem Verschweißen der aneinander stoßenden Längskanten des Streifens hergestellt
und weisen eine Wandstärke von 0,15 bis 0,2 mm auf.
[0005] Nachteil der Aluminium- und Edelstahl- Abstandhalterrohre ist zum einen, dass die
Materialkosten von Aluminium und Edelstahl, insbesondere in den letzten Jahren, enorm
gestiegen sind. Zudem ist das Handling und die Weiterverarbeitung der Abstandhalterrohre
zu Abstandhalterrahmen oft schwierig. Denn die Abstandhalterrohre weisen vor dem Biegen
zum Abstandhalterrahmen in der Regel eine Länge von 5000 mm bis 7000 mm auf. Infolgedessen
neigen Abstandhalterrohre aufgrund ihrer Länge dazu sich über die gesamte Rohrlänge
gesehen um zur Rohrbreitenrichtung und/oder zur Rohrhöhenrichtung parallele Biegeachsen
durchzubiegen. Diese Längsinstabilität und Labilität ist insbesondere beim Biegen
der Abstandhalterrohre, üblicherweise um 90°, zum Abstandhalterrahmen nachteilig,
insbesondere bei größeren Rahmen.
[0006] Aus der
DE 299 08 779 U1 geht eine Profilschiene zur randseitigen Abstandshalterung von zwei Glasscheiben
einer Doppelverglasung in Form eines langgestreckten Kastenprofils hervor. Die Profilschiene
weist eine nach außen weisende Rückseite, zwei sich gegenüberliegende Breitseiten
als Anlageflächen für jeweils eine Glasscheibe und eine Frontseite auf, die in den
Glaszwischenraum weist. Das Kastenprofil ist aus einem in Form gewalzten und an seinen
Rändern außerhalb der Frontseite zusammengeschweißtem Blechstreifen gebildet und weist
in die Frontseite eingeprägte, in Profillängsrichtung verlaufende Stabilisierungssicken
auf, welche jeweils beabstandet zur Längsmittellinie verlaufen und eine Tiefe besitzen,
die etwa der Materialstärke des Streifens entspricht. Die Sicken sind als Vertiefungen
von der Außenseite des Kastenprofils in die Fronseite eingebracht. Zusätzlich können
derartige Sicken auch an der Rückseite vorhanden sein.
[0007] Aus der
US 2005/0227025 A1 geht eine Abstandshalte- und Dichtmittelanordnung hervor, die ein dehnbares Dichtmittelstützteil
aufweist, das eine ebene Oberfläche hat, die von ersten und zweiten Kanten eingegrenzt
ist, wobei die erste und die zweite Kante des Dichtmittelstützteils gefaltet sind.
Zudem weist die Anordnung gemäß der
US 2005/0227025 A1 eine wellenförmige verlaufende Anpassunterlage in Berührung mit der ersten und zweiten
Kante des dehnbaren Dichtmittelstützteils auf, um eine Vielzahl von Zellen zu bilden,
wobei eine Falte des dehnbaren Dichtmittelstützteils sich in eine der Zellen erstreckt.
Außerdem weist die Anordnung ein Dichtmittel auf, welches mit mindestens der ersten
und zweiten Kante des dehnbaren Dichtmittelstützteils verbunden ist. Das Dichtmittelstützteil
kann z.B. aus Aluminiumfolie bestehen.
[0008] Des Weiteren existieren Abstandhalterrohre aus Kunststoff, die durch Extrusion hergestellt
werden. Abstandhalterrohre aus polymeren Werkstoffen mit niedrigen Wärmeleitfähigkeiten
haben im Vergleich zu Abstandhalterrohren aus Edelstahl einen geringeren Wärmedurchgangskoeffizienten
und sind kostengünstiger herstellbar. Allerdings ist die Weiterverarbeitung, insbesondere
das Biegen zu den Abstandhalterrahmen, schwierig. Des Weiteren ist Kunststoff nicht
UV-beständig, neigt zur Alterung und ist nicht vollständig diffusionsdicht. Aus diesem
Grund ist es bekannt, die Rückseiten der Abstandhalterrohre mit einer metallischen
Folie abzudecken. Die Folie wirkt als Diffusionssperre. Die übrigen genannten Nachteile
der Abstandhalterrohre aus Kunststoff werden damit aber nicht behoben.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit die Bereitstellung eines Abstandhalterrohrs
zur Herstellung von Abstandhalterrahmen einer Mehrscheiben-Isolierverglasung, das
einfach und kostengünstig herstellbar ist, sowie eine gute Verarbeitung bzw. gutes
Handling realisiert.
[0010] Zudem soll eine Mehrscheiben-Isolierverglasung mit einem derartigen Abstandhalterrohr
geschaffen werden.
[0011] Weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung und eines
Herstellungsverfahrens zur einfachen und kostengünstigen Herstellung des Abstandhalterrohres.
[0012] Diese Aufgaben werden durch die Merkmale der Ansprüche 1, 14, 15 und 17 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den sich jeweils anschließenden Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0013] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine perspektivische Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Abstandhalterrohres
nach einer ersten Ausführungsform, ange- ordnet zwischen zwei Glasscheiben einer erfindungsgemäßen
Mehrscheiben-Isolierverglasung
- Figur 2:
- Ein erfindungsgemäßes Abstandhalterrohr gemäß Fig. 1 in einem Längsschnitt
- Figur 3:
- Ein erfindungsgemäßes Abstandhatterrohr gemäß einer weiteren Ausführungsform im Längsschnitt
- Figur 4:
- Ein erfindungsgemäßes Abstandhalterrohr gemäß einer weiteren Ausführungsform im Längsschnitt
- Figur 5:
- Ein erfindungsgemäßes Abstandhalterrohr gemäß einer weiteren Ausführungsform im Längsschnitt
- Figur 6:
- Eine perspektivische Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Abstandhalterrohres
nach der ersten Ausführungsform mit abge- rundeten Übergangswandungen
- Figur 7:
- Eine breitseitige Ansicht eines geprägten Metalllängsstreifens
- Figur 8:
- Eine breitseitige Ansicht eines weiteren geprägten Metalllängs- streifens
- Figur 9:
- Eine prägeflächenseitige Ansicht einer Prägerolle (halbgeschnit- ten) und einer Gegendruckrolle
- Figur 10:
- Eine perspektivische Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Abstandhalterrohres
nach einer weiteren Ausführungsform mit ab- gerundeten Übergangswandungen
[0014] Das erfindungsgemäße dünnwandige, bevorzugt aus Metall bestehende, Abstandhalterrohr
1 (Fig.1-6, 10) weist eine Rohrwand 2 mit einer Wandungsaußenfläche 3 und einer Wandungsinnenfläche
4 auf. Insbesondere besteht das Abstandhalterrohr 1 aus Stahl oder Aluminium. Die
Rohrwand 2 umschließt bzw. umgibt einen Rohrinnenraum 5. Des Weiteren weist das Abstandshalterrohr
1 einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, ist also kastenförmig ausgebildet.
Die Rohrwand 2 weist zudem eine, vorzugsweise ebene bzw. plattenförmige, Sicht- bzw.
Deckenwandung 6, eine dieser gegenüberliegende und zweckmäßigerweise zu dieser parallele,
bevorzugt ebenfalls ebene bzw. plattenförmige, Boden- bzw. Rückenwandung 7 und zwei,
vorzugsweise gerade bzw. plattenförmige, Seiten- bzw. Scheibenanlagewandungen 8 auf.
Die Seitenwandungen 8 erstrecken sich vorzugsweise senkrecht zur Sichtwandung 6 und
zur Bodenwandung 7. Zweckmäßigerweise ist zudem zwischen jeweils einer Seitenwandung
8 und der Bodenwandung 7 eine Übergangswandung 9 vorgesehen. Die Seitenwandungen 8
und die Sichtwandung 6 gehen vorzugsweise direkt ineinander über. Des Weiteren sind
die aneinander angrenzenden Wandungen 6;7;8;9 jeweils abgewinkelt zueinander angeordnet
und gehen jeweils über eine Knickkante bzw. Eckkante bzw. Biegekante 10 ineinander
über. Die beiden Übergangswandungen 9 sind dabei vorzugsweise als Art Fase ausgebildet,
das heißt der Eckbereich zwischen jeweils einer Seitenwandung 8 und der Bodenwandung
7 wird durch die Übergangswandungen 9 abgeflacht. Die Übergangswandungen 9 sind zweckmäßigerweise
eben bzw. plattenförmig ausgebildet (Fig. 1). Alternativ dazu sind die Übergangswandungen
9 gerundet ausgebildet (Fig. 6,10). Insbesondere sind die Übergangswandungen 9 derart
gerundet ausgebildet, dass die Wandungsaußenfläche 3 im Bereich der Übergangswandungen
9 konkav gekrümmt ist und die Wandungsinnenfläche 4 konvex gekrümmt ist.
[0015] Das Abstandhalterrohr 1 weist eine mittige Längsachse 11 und eine Längserstreckung
in Richtung einer zur Längsachse 11 parallelen Rohrlängsrichtung 12 auf. Zudem ist
die Erstreckung des Abstandhalterrohres 1 in eine zur Längsachse 11 senkrechte Rohrbreitenrichtung
13 bevorzugt größer als in eine dazu und zur Längsachse 11 senkrechte Rohrhöhenrichtung
14. Das Abstandhalterrohr 1 ist also breiter als höher. Dabei erstrecken sich die
Sichtwandung 6 und die Bodenwandung 7 parallel zur Rohrlängsrichtung 12 und zur Rohrbreitenrichtung
13 und die Seitenwandungen 8 erstrecken sich parallel zur Rohrlängsrichtung 12 und
zur Rohrhöhenrichtung 14.
[0016] Das erfindungsgemäße Abstandhalterrohr 1 ist zweckmäßigerweise durch Rollverformung
aus einem Metalllängsstreifen 15 (Fig. 7,8) hergestellt, worauf weiter unten näher
eingegangen wird. Infolgedessen weist das Abstandhalterrohr 1 eine sich parallel zur
Rohrlängsachse 11 erstreckende Längsschweißnaht 16 auf. Mittels der Längsschweißnaht
16 sind die Bereiche zweier nach dem Rollbiegen bzw. Rollformen aneinander grenzender
Längskanten 17 des Metalllängsstreifens 15 miteinander verschweißt. Die Längsschweißnaht
16 ist zudem zweckmäßigerweise im Bereich der Bodenwandung 7 angeordnet und bevorzugt
mittig in Bezug zur Erstreckung der Bodenwandung 7 in Rohrbreitenrichtung 13 angeordnet.
Das Abstandhalterrohr 1 ist somit vorzugsweise symmetrisch zu einer Rohrmittelebene
18 ausgebildet, die die Längsachse 11 enthält und parallel zur Rohrhöhenrichtung 14
ist.
[0017] Alternativ dazu ist das Abstandhalterrohr 1 anstelle mittels der Längsschweißnaht
16 auf andere Weise längsseitig verbunden.
[0018] Das Abstandhalterrohr 1 dient in an sich bekannter Weise zur Herstellung von Abstandhalterrahmen
für eine erfindungsgemäße Mehrscheiben-Isolierverglasung. Eine erfindungsgemäße Isolierverglasung
weist zumindest zwei zueinander parallele und voneinander beabstandet angeordnete
Glasscheiben 19 auf, zwischen denen ein Scheibenzwischenraum 20 definierter Breite
vorhanden ist. Zwischen den beiden Glasscheiben 19 ist ein umlaufender Abstandhalterrahmen
vorgesehen, der die beiden Glasscheiben 19 im Bereich ihrer umlaufenden Scheibenaußenkanten
bzw. Scheibenränder 21 miteinander verbindet und auf Abstand hält. Der umlaufende
Abstandhalterrahmen weist dabei z.B. ein erfindungsgemäßes Abstandhalterrohr 1 auf,
das zur Bildung des Abstandhalterrahmens um zur Rohrbreitenrichtung 13 parallele Biegeachsen
entsprechend umgebogen wurde. Alternativ dazu weist ein Abstandhalterrahmen mehrere
einzelne Abstandhalterrohre 1 auf, die mittels Eckverbindern aneinander gesetzt sind
und gegebenenfalls teilweise um zur Rohrbreitenrichtung 13 parallele Biegeachsen umgebogen
wurden. '
[0019] Im eingebauten Zustand in der Mehrscheiben-Isolierverglasung ist ein Abstandhalterahmen
so angeordnet, dass die beiden Seitenwandungen 8 des Abstandhalterrohres 1 bzw. der
Abstandhalterrohre 1 benachbart und parallel zu den Glasscheiben 19 angeordnet sind.
Zudem sind die beiden Seitenwandungen 8 mit den Glasscheiben 19 feuchtigkeits- und
luftdicht mittels eines geeigneten Klebemittels verbunden. Dadurch werden die beiden
Glasscheiben an ihren Rändern 21 auf Abstand gehalten. Zudem begrenzt der Abstandhalterrahmen
den zwischen zwei Glasscheiben 19 gebildeten Scheibenzwischenraum 20 nach außen hin.
Des Weiteren ist die Sichtwandung 6 immer dem Scheibenzwischenraum 20 zugewandt angeordnet
und die Bodenwandung 7 weist vom Scheibenzwischenraum 20 nach außen weg. Die Sichtwandung
6 ist folglich im eingebauten Zustand sichtbar. Infolgedessen ist die Längsschweißnaht
16, um im eingebauten Zustand des Abstandhalterrohres 1 nicht sichtbar zu sein, zweckmäßigerweise
nicht im Bereich der Sichtwandung 6 angeordnet.
[0020] In die Sichtwandung 6 sind außerdem vorzugsweise mehrere an sich bekannte Durchgangaussparungen
bzw. Perforationsöffnungen 22, bevorzugt in Form von durch die Sichtwandung 6 durchgehenden
Schlitzen eingebracht, insbesondere eingestanzt, wobei die Perforationsöffnungen 22
eine strömungstechnische Verbindung zwischen dem Rohrinnenraum 5 und dem Scheibenzwischenraum
20 schaffen. Die Sichtwandung 6 dient also als Gasaustauschwandung. Die Perforationsöffnungen
22 können zumindest teilweise auch als Langlöcher ausgeführt sein, die sich parallel
zur Rohrbreitenrichtung 13 erstrecken (nicht dargestellt).
[0021] Gemäß der Erfindung weist zumindest eine der beiden Seitenwandungen 8 eine Prägung
auf. Die Prägung kann z.B. mehrere einzelne Prägelemente 23;28;34 aufweisen, die jeweils
über die gesamte Seitenwandung 8 flächig, insbesondere gleichmäßig, verteilt angeordnet
sind (Fig.2-4). Oder es kann sich um ein flächendeckendes, geschlossenes Prägemuster
handeln (Fig. 5).
[0022] Gemäß einer ersten Alternative der Erfindung sind die Prägungen dabei von der Wandungsinnenfläche
4 her in die beiden Seitenwandungen 8 eingebracht. Dadurch sind die Prägungen von
der Wandungsinnenfläche 4 gesehen in der jeweiligen Seitenwandung 8 als Vertiefungen
ausgebildet (Fig. 6,10). Erfindungsgemäß erstrecken sich die Prägungen nicht durch
die gesamte Seitenwandung 8 durch, sondern nur um z.B. 10% bis 50%, bevorzugt 20%
bis 30% der Wandstärke in diese hinein, so dass die Wandungsaußenfläche 3 im Bereich
der Seitenwandungen 8 vorzugsweise glatt bzw. ebenflächig ist (Fig. 1,6,10).
[0023] Nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform (Fig. 1, 2) weisen die Prägungen einzelne
Prägeelemente in Form von ersten Prägekreuzen bzw. X-förmigen Prägeelementen 23 auf,
die in Rohrlängsrichtung 12 gesehen voneinander beabstandet und zueinander benachbart
angeordnet sind. Insbesondere ist in Rohrhöhenrichtung 14 gesehen lediglich ein erstes
X-förmiges Prägeelement 23 vorhanden, das vorzugsweise mittig in Bezug zur Ersteckung
der jeweiligen Seitenwand 8 in Rohrhöhenrichtung 14 angeordnet ist. Insbesondere beträgt
die Erstreckung eines ersten X-förmigen Prägeelementes 23 in Rohrhöhenrichtung 14
zumindest 10 %, vorzugsweise 20% bis 70 %, bevorzugt 40% bis 60% der Gesamterstreckung
der jeweiligen Seitenwandung 8 in Rohrhöhenrichtung 14. Die Erstreckung der ersten
X-förmigen Prägeelemente 23 in Rohrhöhenrichtung 14 beträgt vorzugsweise von 0,6 mm
bis 6 mm, bevorzugt 2,5 mm bis 5,5 mm. Der Abstand der einzelnen ersten X-förmigen
Prägeelemente 23 voneinander in Rohrlängsrichtung 12 beträgt vorzugsweise 2 mm bis
10 mm, bevorzugt 4 mm bis 5 mm.
[0024] Die ersten X-förmigen Prägeelemente 23 weisen jeweils zwei Schenkel 24 auf, die sich
mittig in Bezug zu ihrer Längserstreckung kreuzen. Zweckmäßigerweise sind die beiden
Schenkel 24 zudem rechtwinklig zueinander angeordnet und bevorzugt gleich lang. Die
beiden Schenkel 24 weisen jeweils zwei sich gegenüberliegende, bevorzugt abgerundete,
Schenkelenden 25 auf. Zudem sind die ersten X-förmigen Prägeelemente 23 zweckmäßigerweise
symmetrisch zu einer zur Rohrlängsrichtung 12 senkrechten Ebene 26 und/oder zu einer
zur Rohrhöhenrichtung 14 senkrechten Ebene 27 ausgebildet. Und die beiden Schenkel
24 schließen bevorzugt jeweils einen Winkel α,β ≠ 0, bevorzugt α,β = 45° mit der Rohrhöhenrichtung
14 ein.
[0025] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform (Fig. 3) weisen die Prägungen Prägeelemente
in Form von zweiten X-förmigen Prägeelementen 28 auf, die in zumindest zwei in Rohrhöhenrichtung
14 gesehen übereinander angeordneten Reihen 29 angeordnet sind, wobei eine Reihe 29
mehrere in Rohrlängsrichtung 12 voneinander beabstandet und zueinander benachbart
angeordnete zweite X-förmige Prägeelemente 28 aufweist. Insbesondere beträgt die Erstreckung
eines zweiten X-förmigen Prägeelementes 28 in Rohrhöhenrichtung 14 zumindest 15%,
vorzugsweise 30% bis 50 %, bevorzugt 35% bis 45 % der Gesamterstreckung der jeweiligen
Seitenwandung 8 in Rohrhöhenrichtung 14.
[0026] Die zweiten X-förmigen Prägeelemente 28 sind abgesehen von ihrer Größe analog zu
den ersten X-förmigen Prägeelementen 23 ausgebildet und weisen ebenfalls jeweils zwei
Schenkel 30 auf, die sich mittig in Bezug zu ihrer Längserstreckung kreuzen. Zweckmäßigerweise
sind die beiden Schenkel 30 der zweiten X-förmigen Prägeelemente 28 ebenfalls rechtwinklig
zueinander angeordnet und bevorzugt gleich lang. Die beiden Schenkel 30 der zweiten
X-förmigen Prägeelemente 28 weisen jeweils zwei sich gegenüberliegende, bevorzugt
abgerundete, Schenkelenden 31 auf. Zudem sind auch die zweiten X-förmigen Prägeelemente
28 zweckmäßigerweise symmetrisch zu einer zur Rohrlängsrichtung 12 senkrechten Ebene
32 und/oder zu einer zur Rohrhöhenrichtung 14 senkrechten Ebene 33 ausgebildet. Und
die beiden Schenkel 30 schließen bevorzugt jeweils einen Winkel γ,δ ≠ 0, bevorzugt
γ,δ = 45° mit der Rohrhöhenrichtung 14 ein. Außerdem sind vorzugsweise die zweiten
X-förmigen Prägeelemente 28 der einen Reihe 29 in Rohrlängsrichtung 12 versetzt zu
den zweiten X-förmigen Prägeelementen 28 der anderen Reihe 29.
[0027] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform (Fig. 4) weist eine Seitenwand 8
zwei verschiedene Arten von X-förmigen Prägeelementen 23;34 auf, die in Rohrlängsrichtung
12 gesehen voneinander beabstandet und zueinander benachbart angeordnet sind, wobei
die beiden unterschiedlichen X-förmigen Prägeelemente 23;34 in Rohrlängsrichtung 12
gesehen vorzugsweise abwechselnd angeordnet sind. Dabei handelt es sich bei den beiden
verschiedenen Arten von X-förmigen Prägeelementen 23;34 um erste und dritte X-förmige
Prägeelemente 23;34. Bezüglich der Anordnung, Ausbildung usw. der ersten X-förmigen
Prägeelemente 23 wird auf die oben gemachten Ausführungen verwiesen.
[0028] Die dritten X-förmigen Prägeelemente 34 weisen ebenfalls jeweils zwei Schenkel 35
auf, die sich in Bezug zur Rohrhöhe vorzugsweise auf gleicher Höhe wie die Schenkel
24 der ersten X-förmigen Prägeelemente 23 kreuzen. Zweckmäßigerweise sind die beiden
Schenkel 35 der dritten X-förmigen Prägeelemente 34 zudem ebenfalls rechtwinklig zueinander
angeordnet und bevorzugt gleich lang. Auch die beiden Schenkel 35 der dritten X-förmigen
Prägeelemente 34 weisen jeweils zwei sich gegenüberliegende, bevorzugt abgerundete,
Schenkelenden 36 auf.
[0029] Im Vergleich zu den Schenkeln 24 der ersten X-förmigen Prägeelemente 23 ist jeder
der beiden Schenkel 35 der dritten X-förmigen Prägeelemente 34 allerdings in Richtung
der jeweiligen Übergangswandung 9 verlängert ausgebildet und erstreckt sich um die
Knickkante 10 herum bis in die Übergangswandung 9 hinein. In Richtung der Sichtwandung
6 sind die Schenkel 35 der dritten X-förmigen Prägeelemente 34 nicht verlängert und
sind somit analog zu den Schenkeln 24 der ersten X-förmigen Prägeelemente 23 ausgebildet.
Infolgedessen sind die dritten X-förmigen Prägeelemente 34 zweckmäßigerweise lediglich
symmetrisch zu einer zur Rohrlängsrichtung 12 senkrechten Ebene 37 ausgebildet. Außerdem
schließen die beiden Schenkel 35 ebenfalls bevorzugt jeweils einen Winkel ε,φ ≠ 0,
bevorzugt ε,φ = 45° mit der Rohrhöhenrichtung 14 ein. Insbesondere sind die ersten
und dritten X-förmigen Prägeelemente 23;34 bis auf die Länge ihrer Schenkel 24;35
identisch ausgebildet und angeordnet.
[0030] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform (Fig. 5) handelt es sich bei den
Prägungen jeweils um eine Wabenprägung, also um ein in die jeweilige Seitenwandung
8 eingeprägtes Wabenmuster 38. Das Wabenmuster 38 ist flächendeckend ausgebildet,
überdeckt also die jeweilige Seitenwandung 8, insbesondere die Wandungsinnenfläche
4 im Bereich der Seitenwandung 8, vollständig bzw. vollflächig, insbesondere nach
Art einer Parkettierung. Infolgedessen handelt es sich bei dem Wabenmuster 38 um ein
geschlossenes Muster. Das Wabenmuster 38 weist jeweils mehrere, einzelne Waben 39
mit regelmäßig sechseckigem Grundriss auf, die aneinander grenzen und jeweils von
sechs Stegen 40 umgeben bzw. begrenzt sind. Die Stege 40 grenzen die einzelnen Waben
39 voneinander ab und sind dazu in die jeweilige Seitenwandung 8 eingeprägt. Ein Steg
40 weist vorzugsweise jeweils eine Länge von 0,3 mm bis 1 mm, bevorzugt 0,5 mm bis
0,7 mm auf.
[0031] Im Folgenden wird nun die Herstellung des erfindungsgemäßen Abstandhalterrohres 1
mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert.
[0032] Wie bereits oben erläutert erfolgt die Herstellung des Abstandhalterrohres 1 mittels
Rollbiegen bzw. Rollformen und Längsverschweißen. Dazu wird zunächst ein relativ breites
Metallband, insbesondere ein Edelstahlband oder ein Aluminiumband, in einer Metallstreifenschneideinrichtung
in mehrere zueinander parallele Metalllängsstreifen 15, insbesondere Edelstahllängsstreifen
oder Aluminiumlängsstreifen, geschnitten und diese vorzugsweise auf eine Haspel aufgewickelt.
Alternativ dazu liegen die Metalllängsstreifen 15 auf einer Haspel aufgewickelt bereits
vor. Der Metalllängsstreifen 15 weist die beiden seitlichen Streifenlängskanten 17
sowie zwei sich gegenüberliegende, ebenflächige Streifenbreitseiten 41 auf. Außerdem
weist der Metalllängsstreifen 15 eine Streifenlängsrichtung 42, die parallel zu einer
horizontalen Förderrichtung 43 ist, und eine Streifenquerrichtung 44 auf, die horizontal
und senkrecht zur Streifenlängsrichtung 42 ist.
[0033] Anschließend wird der Metalllängsstreifen 15 von der Haspel kontinuierlich abgezogen
und in einer horizontalen Förderrichtung 43 einer Prägeeinrichtung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zugeführt, mittels der die Prägungen der beiden Seitenwandungen 8 und
gegebenenfalls der beiden Übergangswandungen 9 in den Metalllängsstreifen 15 eingebracht
werden. Der Metalllängsstreifen 15 ist dabei vorzugsweise mit seinen beiden Streifenbreitseiten
41 horizontal ausgerichtet, so dass eine der beiden Streifenbreitseiten 41 oberhalb
der anderen Streifenbreitseite 41 angeordnet ist. Zudem bildet die eine der beiden
Streifenbreitseiten 41 beim fertigen Abstandhalterrohr 1 die Wandungsaußenfläche 3
und die andere Streifenbreitseite 41 bildet die Wandungsinnenfläche 4.
[0034] Zum Einbringen der Prägungen weist die Prägeeinrichtung eine Prägerolle 45 und eine
Gegendruckrolle 46 auf, die in vertikaler Richtung übereinander angeordnet und voneinander
beabstandet sind (Fig. 9). Die Prägerolle 45 und die Gegendruckrolle 46 sind jeweils
um eine horizontale und zur Förderrichtung 43 senkrechte Drehachse 47;48 drehbar gelagert,
wobei die beiden Drehachsen 47;48 vertikal fluchtend zueinander angeordnet sind. Die
Prägerolle 45 und die Gegendruckrolle 46 sind in gegenläufige Drehrichtungen 49;50
antreibbar. Zwischen der Prägerolle 45 und der Gegendruckrolle 46 wird ein Prägeschlitz
51 gebildet, durch den der Metalllängsstreifen 15 zum Prägen durchgeführt wird.
[0035] Zum Einbringen der Prägungen in den Metalllängsstreifen 15 weist die Prägerolle 45
eine außenliegende, umlaufenden und im wesentlichen zylindrische Prägefläche 52 auf,
die jeweils positive bzw. konvexe bzw. vorstehende Prägeformen bzw. Prägestempelelemente
53 aufweist. Die Prägeformen 53 sind so ausgebildet und auf der Prägefläche 52 angeordnet,
dass beim Durchführen des Metalllängsstreifens 15 durch den Prägeschlitz 51 die gewünschten
Prägungen in den Metalllängsstreifen 15 eingebracht werden. Zum Einbringen der ersten
X-förmigen Prägeelemente 23 weist die Prägefläche 52 z.B. Prägeformreihen 54 auf,
die in einer zur Drehachse 47 parallelen Richtung zueinander beabstandet und benachbart
angeordnet sind. Zwischen den beiden Prägeformreihen 54 ist ein Bereich ohne jegliche
Prägeformen 53. Die Gegendruckrolle 46 dahingegen weist vorzugsweise eine glatte Umfangsfläche
55 auf.
[0036] Wie bereits erläutert wird der Metalllängsstreifen 15 in Förderrichtung 43 durch
den Prägeschlitz 51 durchgeführt und dabei kontinuierlich geprägt, wenn die Prägerolle
45 in Förderrichtung 43 auf dem Metalllängsstreifen 15 abrollt. Der Metalllängsstreifen
15 wird dabei mit der ersten Streifenbreitseite 41 der Prägefläche 52 zugewandt und
mit der zweiten Streifenbreitseite 41 der Umfangsfläche 55 zugewandt durch den Prägeschlitz
51 durchgeführt. Aufgrund der glatten Umfangsfläche 55 werden die Prägungen dabei
von der ersten Streifenbreitseite 41 in den Metalllängsstreifen 15 eingedrückt, gehen
aber nicht bis zur zweiten Streifenbreitseite 41 durch. Infolgedessen bleibt die zweite
Streifenbreitseite 41 glatt bzw. ebenflächig und bildet beim späteren Abstandhalterrohr
1 die Wandungsaußenseite 3. Die erste Streifenbreitseite 41 bildet folglich die Wandungsinnenseite
4.
[0037] Sollen die oben beschriebenen Prägungen mit den ersten X-förmigen Prägeelementen
23 erzeugt werden, werden die ersten X-förmigen Prägeelemente 23 in den Metalllängsstreifen
15 in Form von zwei in Streifenquerrichtung 44 voneinander beabstandeten Reihen 56
eingebracht (Fig. 7). Die einzelnen ersten X-förmigen Prägeelemente 23 einer Reihe
56 sind in Streifenlängsrichtung 42 voneinander beabstandet und zueinander benachbart
angeordnet. Die beiden Reihen 56 sind zudem so angeordnet, dass sie nach dem Biegen
des Metalllängsstreifens 15 zum Abstandhalterrohr 1 im Bereich der beiden Seitenwandungen
8 angeordnet sind.
[0038] Im Fall der Prägung mit den ersten und dritten X-förmigen Prägeelementen 23;34 werden
zwei in Streifenquerrichtung 44 voneinander beabstandete Reihen 57 in den Metalllängsstreifen
15 eingebracht, wobei eine Reihe 57 aus ersten und dritten X-förmigen Prägeelementen
23;34 besteht, die in Streifenlängsrichtung 42 voneinander beabstandet und zueinander
benachbart sowie abwechselnd angeordnet sind. Die beiden Reihen 57 sind dabei so angeordnet,
dass sie nach dem Biegen des Metalllängsstreifens 15 zum Abstandhalterrohr 1 im Bereich
der beiden Seitenwandungen 8 angeordnet sind, und die verlängerten Schenkel 35 der
dritten X-förmigen Prägeelemente 34 im Bereich der Übergangswandungen 9 angeordnet
sind.
[0039] Nach dem Einbringen der Prägungen werden zweckmäßigerweise die Perforationsöffnungen
22 in an sich bekannter Weise in einer Stanzeinrichtung in den Metalllängsstreifen
15 eingebracht. Dazu wird der Metalllängsstreifen 15 in Förderrichtung 43 zwischen
zwei Stanzrollen durchgeführt, die in gegenläufige Drehrichtungen um jeweils eine
horizontale Achse angetrieben werden und voneinander vertikal beabstandet angeordnet
sind. Die Stanzrollen weisen entsprechende Stanzmittel zum Einbringen der Perforationsöffnungen
22 auf. Insbesondere weist die eine Stanzrolle von ihrer Mantelfläche vorstehende
Zähne und die andere Stanzrolle dazu korrespondierende Aussparungen auf. Die Perforationsöffnungen
22 werden in dem Bereich eingebracht, der beim späteren Abstandhalterrohr 1 die Sichtwandung
6 bildet.
[0040] Nach dem Einbringen der Perforationsöffnungen 22 wird der geprägte und perforierte
Metalllängsstreifen 15 in einer Rollbiegeeinrichtung bzw. Rollumformeinrichtung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung mittels Rollverformung kontinuierlich zu einem längsgeschlitzten
Endlosabstandhalterohr verformt, dessen Querschnittsform im wesentlichen bereits der
Querschnittsform des fertigen Abstandhalterrohres 1 entspricht. Insbesondere wird
der Metalllängsstreifen 15 so umgebogen, dass die beiden Längskanten 17 aneinander
stoßen. Insbesondere wird der Metalllängsstreifen 15 geknickt bzw. umgebogen, so dass
die Knickkanten 10 gebildet werden. Der Metalllängsstreifen 15 wird also um zur Förderrichtung
43 und zur Streifenlängsrichtung 42 bzw. zur späteren Längsachse 11 parallele Achsen
gebogen. Des Weiteren wird der Metalllängsstreifen 15 derart verformt, dass die geprägte
erste Streifenbreitseite 41 innen angeordnet ist und die Wandungsinnenfläche 4 bildet.
Außerdem wird der Metalllängsstreifen 15 derart verformt, dass die beiden Längskanten
17 mittig in der Bodenwandung 7 angeordnet sind.
[0041] Das Rollverformen erfolgt in an sich bekannter Weise mit entsprechenden Rollformwerkzeugen,
insbesondere mit mehreren Umformrollenpaaren (nicht dargestellt), die in Förderrichtung
43 hintereinander angeordnet sind. Dabei wird der Metalllängsstreifen 15 jeweils zwischen
den beiden Umformrollen eines Umformrollenpaares durchgeführt. Die eine Umformrolle
weist dabei eine konkav gewölbte Umfangsfläche und die andere Umformrolle eine konvex
gewölbte Umfangsfläche auf, wobei die Umfangsflächen so aufeinander abgestimmt sind
und die Wölbung von Rollenpaar zu Rollenpaar so zunimmt, dass nach und nach der Metalllängsstreifen
15 zum längsgeschlitzten Endlosabstandhalterrohr gebogen wird.
[0042] In einer sich an die Rollumformeinrichtung anschließenden Schweißeinrichtung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die beiden aneinander stoßenden Längskanten 17
durch Erzeugen der Längsschweißnaht 16, insbesondere kontinuierlich, miteinander verschweißt.
Das Verschweißen erfolgt durch Erhitzen der Rohrwand 2 im Bereich der beiden Längskanten
17 und aneinander drücken der beiden Längskanten 17, z.B. mittels Druckrollen, die
z.B. auf die Seitenwandungen 8 von außen drauf drücken. Das Verschweißen erfolgt vorzugsweise
mittels Laserschweißen oder Induktionsschweißen.
[0043] Alternativ dazu werden die Längskanten 17 auf andere Weise miteinander verschweißt,
z.B. mittels einer Bördelnaht. Zudem liegt es auch im Rahmen der Erfindung, die Längskanten
17 auf andere Weise als mittels Verschweißen in einer Verbindungseinrichtung miteinander
zu verbinden.
[0044] An die Schweißeinrichtung schließt sich eine an sich bekannte Kalibrierungseinrichtung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung an, in der das verschweißte Endlosabstandhalterrohr
auf seine endgültige Querschnittsform kalibriert wird. Die Kalibrierungsseinrichtung
weist dazu zweckmäßigerweise in an sich bekannter Weise mehrere Kalibrierungsrollen
auf.
[0045] Außerdem weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zudem eine sich an die Kalibrierungseinrichtung
anschließende Einrichtung zum Trennen des Endlosabstandhalterrohrs in einzelne Abstandhalterrohre
1 vorgegebener Länge auf. Bei der Trenneinrichtung handelt es sich beispielsweise
um eine fliegende Säge, also eine Säge, die sich beim Schneiden mit dem Endlosabstandhalterrohr
in Förderrichtung 43 mit bewegt.
[0046] Vorteil des erfindungsgemäßen Abstandhalterrohres 1 ist, dass es auch bei geringen
Wandstärken eine hervorragende Längsstabilität aufweist. Denn aufgrund der Kaltumformung
durch das Prägen tritt eine teilbereichsweise Kaltverfestigung der beiden Seitenwandungen
8 ein, wodurch die Neigung zur Durchbiegung über die Rohrlänge deutlich verringert
ist bzw. der Verformungswiderstand gegen das Durchbiegen über die Rohrlänge erhöht
ist im Vergleich zu einem identischen Abstandhalterrohr ohne die Prägungen. Die erfindungsgemäßen
Abstandhalterrohre 1 haben also eine höhere Biegesteifigkeit, das heißt der Widerstand
gegenüber einer Biegung in Rohrlängsrichtung 12, also insbesondere gegenüber einer
Biegung um zur Rohrbreitenrichtung 13 parallele Biegeachsen ist erhöht. Zudem ist
auch die Torsionssteifigkeit erhöht.
[0047] Damit ist ein erfindungsgemäßes Abstandhalterrohr 1 hervorragend handelbar und weiter
verarbeitbar. Das erfindungsgemäße Abstandhalterrohr 1 weist dabei vorzugsweise eine
Länge von 5000 bis 7000 mm, bevorzugt 5000 bis 6000 mm auf.
[0048] Dabei wurde im Rahmen der Erfindung herausgefunden, dass es möglich ist, die Wandstärke
des Abstandhalterrohres 1 deutlich zu reduzieren. Insbesondere weist die Rohrwand
2 in ungeprägten Wandabschnitten eine Wandstärke von 0,2 bis 0,4 mm, bevorzugt 0,25
bis 0,35 mm auf. Trotzdem weist das Abstandhalterrohr 1 aber aufgrund der zumindest
bereichsweise kaltverfestigten Seitenwandungen 8 auch bei diesen geringen Wandstärken
noch eine hervorragende Längsstabilität und Biegesteifigkeit auf. Durch die Reduzierung
der Wandstärke werden erhebliche Materialkosten eingespart.
[0049] Wie bereits oben erläutert können dabei unterschiedliche Prägungen vorgesehen sein,
die eine teilbereichsweise Kaltverfestigung der Seitenwandungen 8 und dadurch eine
Erhöhung der Biegesteifigkeit des Abstandhalterrohres 1 bewirken. Insbesondere können
als Prägeelemente auch napfförmige Prägeelemente, so genannte "Dimpel" vorhanden sein.
Die Dimpel sind zweckmäßigerweise jeweils über die gesamte Seitenwandung 8 flächig
verteilt angeordnet. Alternativ dazu kann jede Seitenwandung 8 lediglich ein sich
in Rohrlängsrichtung 12 erstreckendes Prägeelement, z.B. eine Längssicke 58, aufweisen.
In diesem Fall erstreckt sich das Prägelement über die gesamte Rohrlänge des Abstandhalterrohrs
1. Auch können mehrere, insbesondere zwei bis vier, bevorzugt zwei sich in Rohrlängsrichtung
12 erstreckende Prägeelemente, insbesondere Längssicken 58 vorhanden sein (Fig. 10).
Die Längssicken 58 einer Seitenwandung 8 sind dabei insbesondere zueinander parallel
und in Rohrhöhenrichtung 14 zueinander benachbart angeordnet. Des Weiteren können
auch eine oder mehrere Längssicken 58 jeweils in den Übergangswandüngen 9 vorhanden
sein (Fig. 10). Die Längssicken 58 einer Übergangswandung 9 sind dabei ebenfalls insbesondere
zueinander parallel und in Umfangsrichtung zueinander benachbart angeordnet.
[0050] Zudem können die Prägeelemente auch, insbesondere musterartige, Elemente sein, die
lediglich jeweils nur einen Teil der Seitenwandung 8 überdecken. Beispielsweise kann
es sich um Längssicken handeln, die sich nicht über die gesamte Rohrlänge des Abstandhalterrohrs
1 erstrecken und vorzugsweise in Rohrlängsrichtung 12 hintereinander angeordnet sind
und eine Reihe bilden (nicht dargestellt). Zudem können mehrere derartiger Reihen
pro Seitenwand 8 vorhanden sein, wobei die Reihen in Rohrhöhenrichtung 14 zueinander
benachbart angeordnet sind. Auch können eine oder mehrere derartige Reihen jeweils
in den Übergangswandungen 9 vorhanden sein.
[0051] Gemäß einer zweiten Alternative der Erfindung sind die Prägungen von der Wandungsaußenfläche
3 in die Rohrwand 2 eingebracht. Bevorzugt ist allerdings, dass die Wandungsaußenfläche
3 glatt ausgebildet ist, da dies eine genaue Anlage der Seitenwandungen 8 an den Glasscheiben
19 gewährleistet. Die Erfindung bewirkt eine deutliche Dünnerprägung der Rohrwand
2, das heißt die Wandstärke in den geprägten Wandungsabschnitten wird verringert und
ist somit geringer als in den nicht geprägten Wandungsabschnitten, was eine besonders
gute Kaltverfestigung bewirkt.
[0052] Des Weiteren liegt es im Rahmen der Erfindung, eine Prägung auch in der Bodenwandung
7 vorzusehen, um die Stabilität weiter zu erhöhen. Lediglich die Sichtwandung 6 sollte,
da sie im eingebauten Zustand durch die Glasscheiben 19 sichtbar ist, nicht geprägt
sein.
[0053] Zudem können selbstverständlich sowohl einzelne Prägeelemente als auch Prägemuster
in einer Seitenwandung 8 bzw. einer Übergangswandung 9 bzw. einer Bodenwandung 7 gleichzeitig
vorhanden sein.
[0054] Das Herstellungsverfahren insgesamt oder die einzelnen Verfahrensschritte können
kontinuierlich, also in einer einzigen Fertigungsstraße oder auch nicht kontinuierlich,
in einzelnen voneinander getrennten Einrichtungen ablaufen. Bei dem kontinuierlichen
Verfahren sind die einzelnen Einrichtungen entsprechend des Verfahrensablaufes aneinander
nachgeordnet angeordnet.
1. Abstandhalterrohr (1) zur Herstellung von Abstandhalterrahmen für Mehrscheiben-Isolierverglasungen
mit zumindest zwei Glasscheiben (19), mit einer Rohrwand (2), die eine Sichtwandung
(6), eine dieser gegenüberliegende Bodenwandung (7) und zwei sich gegenüberliegende
Seitenwandungen (8) zur Verbindung mit je einer Glasscheibe (19) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine der beiden Seitenwandungen (8) eine, eine zumindest teilbereichsweise
Kaltverfestigung der Seitenwand bewirkende und dadurch die Biegesteifigkeit des Abstandhalterrohres (1) erhöhende Prägung aufweist, wobei
die Prägung von einer Wandungsinnenfläche (4) der Rohrwand (2) oder von einer Wandungsaußenfläche
(3) der Rohrwand (2) her gesehen jeweils als Vertiefung oder Vertiefungen ausgebildet
ist und sich jeweils nicht durch die gesamte Seitenwand (8) hindurch erstreckt.
2. Abstandhalterrohr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
beide Seitenwandungen (8) eine Prägung aufweisen.
3. Abstandhalterrohr nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung von einer Wandungsinnenfläche (4) der Rohrwand (2) her gesehen als Vertiefung
oder Vertiefungen ausgebildet ist und eine Wandungsaußenfläche (3) der Rohrwand (2)
im Bereich der Seitenwandung (8) ebenflächig ist oder
die Prägung von der Wandungsaußenfläche (3) der Rohrwand (2) her gesehen als Vertiefung
oder Vertiefungen ausgebildet ist und die Wandungsinnenfläche (4) der Rohrwand (2)
im Bereich der Seitenwandung (8) ebenflächig ist.
4. Abstandhalterrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung mehrere einzelne Prägelemente (23;28;34) aufweist, die jeweils über die
gesamte Seitenwandung (8), insbesondere gleichmäßig, verteilt angeordnet sind.
5. Abstandhalterrohr nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung einzelne Prägeelemente in Form von ersten X-förmigen Prägeelementen (23)
aufweist, die in eine Rohrlängsrichtung (12) gesehen voneinander beabstandet und zueinander
benachbart angeordnet sind, wobei die ersten X-förmigen Prägeelemente (23) einreihig
angeordnet sind.
6. Abstandhalterrohr nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung Prägeelemente in Form von zweiten X-förmigen Prägeelementen (28) aufweist,
die in mehreren, vorzugsweise zwei, in Rohrhöhenrichtung (14) gesehen übereinander
angeordneten Reihen (29) angeordnet sind, wobei eine Reihe (29) mehrere in Rohrlängsrichtung
(12) voneinander beabstandet und zueinander benachbart angeordnete zweite X-förmige
Prägeelemente (28) aufweist, wobei vorzugsweise die zweiten X-förmigen Prägeelemente
(28) der einen Reihe (29) in Rohrlängsrichtung (12) versetzt zu den zweiten X-förmigen
Prägeelementen (28) der in eine Rohrhöhenrichtung (14) benachbarten Reihe (29) angeordnet
sind.
7. Abstandhalterrohr nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine oder beide Seitenwandung(en) (8) erste und dritte X-förmige Prägeelemente (23;34)
aufweist/aufweisen, die in Rohrlängsrichtung (12) gesehen voneinander beabstandet
und zueinander benachbart angeordnet sind, wobei die ersten und dritten X-förmigen
Prägeelemente (23;34) in Rohrlängsrichtung (12) gesehen abwechselnd angeordnet sind,
wobei vorzugsweise
die dritten X-förmigen Prägeelemente (34) jeweils zwei sich kreuzende Schenkel (35)
aufweisen, die jeweils zwei Schenkelenden (36) aufweisen, wobei die beiden Schenkel
(35) der dritten X-förmigen Prägeelemente (34) in Richtung der jeweiligen Übergangswandung
(9) verlängert ausgebildet sind und sich um die Knickkante (10) herum bis in die Übergangswandung
(9) hinein erstrecken.
8. Abstandhalterrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung ein flächendeckendes Prägemuster aufweist, das vorzugsweise jeweils die
gesamte Seitenwandung (8) überdeckt, wobei das Prägemuster vorzugsweise ein in die
jeweilige Seitenwandung (8) eingeprägtes Wabenmuster (38) ist, wobei
das Wabenmuster (38) vorzugsweise mehrere, einzelne Waben (39) mit, bevorzugt regelmäßig,
sechseckigem Grundriss aufweist, die aneinander grenzen und jeweils von sechs Stegen
(40) begrenzt sind, wobei die Stege (40) vorzugsweise in die jeweilige Seitenwandung
(8) eingeprägt sind.
9. Abstandhalterrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwandung (8) zumindest ein sich in Rohrlängsrichtung (12) erstreckendes
Prägeelement, z.B. eine Längssicke (58), aufweist, wobei sich das Prägelement vorzugsweise
jeweils über die gesamte Rohrlänge des Abstandhalterrohrs (1) erstreckt.
10. Abstandhalterrohr nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwandung (8) mehrere, insbesondere zwei bis vier, bevorzugt zwei Längssicken
(58) aufweist, wobei die Längssicken (58) einer Seitenwandung (8) zweckmäßigerweise
zueinander parallel und vorzugsweise in Rohrhöhenrichtung (14) zueinander benachbart
angeordnet sind.
11. Abstandhalterrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstandhalterrohr (1) durch Rollverformung aus einem Metalllängsstreifen (15),
hergestellt ist und längsseitig, im Bereich zweier Längskanten (17) verbunden ist,
insbesondere durch eine Längsschweißnaht (16) verschweißt ist.
12. Abstandhalterrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auch die Übergangswandungen (9) jeweils zumindest abschnittsweise eine Prägung aufweisen.
13. Abstandhalterrohr nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Übergangswandungen (9) jeweils eine oder mehrere Längssicken (58) aufweisen, wobei
die Längssicken (58) einer Übergangswandung (9) zweckmäßigerweise zueinander parallel
und in Umfangsrichtung des Abstandhalterrohres (1) zueinander benachbart angeordnet
sind.
14. Mehrscheiben-Isolierverglasung aufweisend zumindest zwei voneinander beabstandet und
zueinander benachbart angeordnete Glasscheiben (19), zwischen denen ein Scheibenzwischenraum
(20) gebildet ist, wobei zwischen je zwei Glasscheiben (19) ein Abstandhalterrahmen
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstandhalterrahmen zumindest ein Abstandhalterrohr (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche aufweist.
15. Vorrichtung zur, insbesondere kontinuierlichen, Herstellung eines Abstandhalterrohrs
(1) nach einem der Ansprüche 1-13, aufweisend
a) Eine Einrichtung zur Bereitstellung eines Metalllängsstreifens (15) mit zwei seitlichen
Streifenlängskanten (17) und zwei sich gegenüberliegenden Streifenbreitseiten (41),
b) Eine Prägeeinrichtung zum Einbringen von zumindest einer Prägung in den Metalllängsstreifen
(15),
c) Eine Rollbiegeeinrichtung mit Mitteln zum Verformen des geprägten Metalllängsstreifens
(15) zu einem längsgeschlitzten Endlosabstandhalterrohr derart, dass die Längskanten
(17) des Metalllängsstreifens (15) aneinander stoßen,
d) Eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden der beiden Längskanten (17) miteinander,
insbesondere eine Schweißeinrichtung zum Erzeugen einer Längsschweißnaht (16) durch
Verschweißen der beiden Längskanten (17) miteinander,
e) Zweckmäßigerweise eine Kalibrierungseinrichtung zur Kalibrierung der Querschnittsform
des Endlosabstandhalterrohrs, und
f) Eine Trenneinrichtung zum Trennen des Endlosabstandhalterrohrs in Abstandhalterrohre
(1) vorgegebener Länge.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägeeinrichtung eine Prägerolle (45) und eine Gegendruckrolle (46) aufweist,
die in vertikaler Richtung übereinander angeordnet und voneinander beabstandet sind,
so dass ein Prägeschlitz (51) zum Durchführen des zu prägenden Metalllängsstreifens
(15) zwischen der Prägerolle (45) und der Gegendruckrolle (46) gebildet wird, wobei
die Prägerolle (45) vorzugsweise eine außenliegende, umlaufende Prägefläche (52) mit
jeweils positiven, vorstehenden Prägeformen (53) aufweist, und/oder wobei vorzugsweise
die Gegendruckrolle (46) eine glatte Umfangsfläche (55) aufweist.
17. Verfahren zur, insbesondere kontinuierlichen, Herstellung eines Abstandhalterrohrs
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, vorzugsweise unter Verwendung einer Vorrichtung
nach Anspruch 15 oder 16 mit den folgenden Verfahrensschritten:
a) Bereitstellung eines Metalllängsstreifens (15) mit zwei seitlichen Streifenlängskanten
(17) und zwei sich gegenüberliegenden Streifenbreitseiten (41),
b) Einbringen von zumindest einer Prägung in den Metalllängsstreifen (15)
c) Rollverformen des Metalllängsstreifens (15) zu einem längsgeschlitzten Endlosabstandhalterrohr,
bei dem die beiden die Längskanten (17) aufweisenden Bereiche aneinander liegen,
d) Verbinden der beiden Längskanten (17) miteinander, insbesondere Erzeugen einer
Längsschweißnaht (16) durch Verschweißen der beiden Längskanten (17) miteinander,
e) Zweckmäßigerweise Kalibrieren des Endlosabstandhalterrohrs auf seine endgültige
Querschnittsform,
f) Trennen des Endlosabstandhalterrohrs in Abstandhalterrohre (1) definierter Länge.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägungen von einer ersten Streifenbreitseite (41) her derart in den Metalllängsstreifen
(15) eingedrückt werden, dass sie nicht bis zur zweiten Streifenbreitseite (41) durchgehen,
so dass die zweite Streifenbreitseite (41) ebenflächig bleibt, wobei vorzugsweise
der Metalllängsstreifen (15) derart rollgeformt wird, dass die erste Streifenbreitseite
(41) die Wandungsinnenfläche (4) und die zweite Streifenbreitseite (41) die Wandungsaußenfläche
(3) bildet.
1. Spacer tube (1) for producing spacer frames for multiple-pane insulated glazing units
with at least two glass panes (19), having a tube wall (2) which has a visible wall
(6), a bottom wall (7) opposite thereto and two oppositely arranged side walls (8)
for connection to a respective glass pane (19), characterized in that at least one of the two side walls (8) has an impression acting as a cold reinforcement
of the side wall at least in some zones and therefore increasing the flexural rigidity
of the spacer tube (1), the impression, viewed from a wall inner surface (4) of the
tube wall (2) or from a wall outer surface (3) of the tube wall (2), being designed
in each case as a depression or depressions and extending in each case not through
the entire side wall (8).
2. Spacer tube according to Claim 1, characterized in that both side walls (8) have an impression.
3. Spacer tube according to Claim 1 or 2, characterized in that the impression, viewed from a wall inner surface (4) of the tube wall (2), is designed
as a depression or depressions and a wall outer surface (3) of the tube wall (2) is
planar in the region of the side wall (8), or the impression, viewed from the wall
outer surface (3) of the tube wall (2), is designed as a depression or depressions
and the wall inner surface (4) of the tube wall (2) is planar in the region of the
side wall (8).
4. Spacer tube according to one of the preceding claims, characterized in that the impression has several single impression elements (23;28;34) which in each case
are arranged distributed, in particular uniformly, over the entire side wall (8).
5. Spacer tube according to Claim 4, characterized in that the impression has single impression elements in the form of first X-shaped impression
elements (23) which, viewed in a longitudinal direction (12) of the tube, are spaced
from each other and arranged adjacent to each other, the first X-shaped impression
elements (23) being arranged in a single row.
6. Spacer tube according to Claim 4, characterized in that the impression has impression elements in the form of second X-shaped impression
elements (28) which are arranged in several, preferably two, rows (29) which are arranged
above each other in the direction of the tube height (14), one row (29) having several
second X-shaped impression elements (28) spaced from each other in the longitudinal
direction (12) of the tube and arranged adjacent to each other, preferably the second
X-shaped impression elements (28) of one row (29), in the longitudinal direction (12)
of tube, being arranged staggered with respect to the second X-shaped impression elements
(28) of the row which is adjacent in the direction of the tube height (14).
7. Spacer tube according to Claim 4, characterized in that one side wall or both side walls (8) has/have first and third X-shaped impression
elements (23;24) which, viewed in the longitudinal direction (12) of the tube, are
arranged spaced from each other and adjacent to each other, the first and third X-shaped
impression elements (23;24), viewed in the longitudinal direction (12) of the tube,
being arranged alternately, preferably the third X-shaped impression elements (34)
having in each case two intersecting arms (35) which respectively have two arm ends
(36), the two arms (35) of the third X-shaped impression elements (34) being prolonged
in the direction of the respective joining wall (9) and extending around the angular
edge (10) into the region of the joining wall (9).
8. Spacer tube according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the impression has an extensive impression pattern which preferably covers in each
case the entire side wall (8), the impression pattern preferably being a honeycomb
pattern (38) impressed in the respective side wall (8), the honeycomb pattern (38)
preferably having several single honeycomb cells (39) with a - preferably uniform
- hexagonal outline, which adjoin each other and in each case are bounded by six segments
(40), the segments (40) being preferably impressed in the respective side wall (8).
9. Spacer tube according to one of Claims 1 to 3, characterized in that each side wall (8) has at least one impression element, for example a longitudinal
rib (58), extending in the longitudinal direction (12) of the tube, the impression
element extending preferably in each case over the entire tube length of the spacer
tube (1).
10. Spacer tube according to Claim 9, characterized in that each side wall (8) has several, in particular two to four, preferably two longitudinal
ribs (58), the longitudinal ribs (58) of one side wall (8) being advantageously arranged
parallel to each other and preferably adjacent to each other in the direction of the
tube height (14).
11. Spacer tube according to one of the preceding claims, characterized in that the spacer tube (1) is produced from a longitudinal metal strip (15) by means of
roll-forming and, along the longitudinal sides, is connected in the region of two
longitudinal edges (17), in particular is welded by means of a longitudinal welding
seam (16).
12. Spacer tube according to one of the preceding claims, characterized in that the joining walls (9) in each case also have an impression at least in sections.
13. Spacer tube according to Claim 12, characterized in that the joining walls (9) in each case have one or more longitudinal ribs (58), the longitudinal
ribs (58) of a joining wall (9) being advantageously arranged parallel to each other
and in the circumferential direction of the spacer tube (1) adjacent to each other.
14. Multiple-pane insulated glazing unit having at least two glass panes (19) which are
arranged spaced from each other and adjacent to each other and between which a pane
interspace (20) is formed, a spacer frame being arranged between two respective glass
panes (19), characterized in that the spacer frame has at least one spacer tube (1) according to one of the preceding
claims.
15. Device for producing, in particular in a continuous manner, a spacer tube (1) according
to one of Claims 1-13, having:
a) an appliance for preparing a longitudinal metal strip (15) with two lateral, longitudinal,
strip edges (17) and two wide strip sides (41) situated opposite each other;
b) an impression appliance for forming at least one impression in the longitudinal
metal strip (15);
c) a roll-bending appliance with means for deforming the impressed longitudinal metal
strip (15) so as to form a continuous, longitudinally slitted, spacer tube in such
a way that the longitudinal edges (17) of the longitudinal metal strip (15) meet each
other;
d) a joining appliance for joining together the two longitudinal edges (17), in particular
a welding appliance for producing a longitudinal welding seam (16) by welding together
the two longitudinal edges (17);
e) advantageously a calibrating appliance for calibrating the cross-sectional form
of the continuous spacer tube; and
f) a dividing appliance for dividing the continuous spacer tube into spacer tubes
(1) of predetermined length.
16. Device according to Claim 15, characterized in that the impression appliance has an impression roller (45) and a counter-impression roller
(46) which are arranged over each other in the vertical direction and spaced from
each other so as to form an impression slit (51) for guiding through the longitudinal
metal strip (15) to be impressed between the impression roller (45) and the counter-impression
roller (46), the impression roller (45) preferably having an outer-lying circumferential
impression surface (52) with respective positive protruding impression profiles (53)
and/or the counter-impression roller (46) preferably having a smooth circumferential
surface (55).
17. Method for producing, in particular in a continuous manner, a spacer tube (1) according
to one of Claims 1 to 13, preferably using a device according to Claim 15 or 16 with
the following method steps:
a) preparing a longitudinal metal strip (15) with two lateral, longitudinal, strip
edges (17) and two wide strip sides (41) situated opposite each other;
b) forming at least one impression in the longitudinal metal strip (15);
c) roll-forming the longitudinal metal strip (15) so as to produce a continuous, longitudinally
slitted, spacer tube in which the two regions with the longitudinal edges (17) are
arranged next to each other;
d) joining together the two longitudinal edges (17), in particular producing a longitudinal
welding seam (16) by welding together the two longitudinal edges (17);
e) advantageously calibrating the continuous spacer tube so as to give it its final
cross-sectional form;
f) dividing the continuous spacer tube into spacer tubes (1) of defined length.
18. Method according to Claim 17, characterized in that impressions, from a first wide strip side (41), are impressed in the longitudinal
metal strip (15) in such away that they do not extend as far as the second wide strip
side (41) so that the second wide strip side (41) remains planar, the longitudinal
metal strip (15) being preferably roll-formed in such a way that the first wide strip
side (41) forms the wall inner surface (4) and the second wide strip side (41) forms
the wall outer surface (3).
1. Tube écarteur (1) destiné à la réalisation de cadres écarteurs pour des vitrages isolants
à plusieurs vitres, munis d'au moins deux vitres (19), comportant une paroi périphérique
(2), qui comprend une paroi visible (6), une paroi de fond (7) en regard de cette
dernière, et deux parois latérales (8) face à face destinées à être assemblées chacune
à une vitre (19),
caractérisé en ce que
au moins une des deux parois latérales (8) comporte une gravure produisant au moins
par zones un écrouissage de la paroi latérale et augmentant, de ce fait, la résistance
à la flexion du tube écarteur (1),
ladite gravure étant réalisée, vue à partir d'une face intérieure (4) de la paroi
périphérique (2) ou à partir d'une face extérieure (3) de la paroi périphérique (2),
dans chaque cas sous la forme d'un creux ou de creux et ne traversant pas, dans chaque
cas, la paroi latérale (8) de part en part.
2. Tube écarteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parois latérales (8) comportent une gravure.
3. Tube écarteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la gravure est réalisée, vue à partir d'une face intérieure (4) de la paroi périphérique
(2), sous la forme d'un creux ou de creux, et une face extérieure (3) de la paroi
périphérique (2) est plane dans la zone de la paroi latérale (8), ou
la gravure est réalisée, vue à partir d'une face extérieure (3) de la paroi périphérique
(2), sous la forme d'un creux ou de creux, et la face intérieure (4) de la paroi périphérique
(2) est plane dans la zone de la paroi latérale (8).
4. Tube écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la gravure comporte plusieurs éléments de gravure (23 ; 28 ; 34) individuels qui,
dans chaque cas, sont répartis, en particulier de manière uniforme, sur toute la paroi
latérale (8).
5. Tube écarteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la gravure comporte différents éléments de gravure en forme de premiers éléments
de gravure en X (23) qui, dans la direction longitudinale (12) du tube, sont situés
à distance les uns des autres et sont adjacents entre eux, les premiers éléments de
gravure en X (23) étant disposés sur une rangée.
6. Tube écarteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la gravure comporte différents éléments de gravure en forme de deuxièmes éléments
de gravure en X (28) qui sont disposés sur plusieurs rangées (29), de préférence deux,
superposées dans la direction verticale (14) du tube, une rangée (29) comportant plusieurs
deuxièmes éléments de gravure en X (28) situés à distance les uns des autres dans
la direction longitudinale (12) du tube et adjacents entre eux, dans lequel, de préférence,
les deuxièmes éléments de gravure en X (28) d'une rangée (29) sont disposés dans la
direction longitudinale (12) du tube en étant décalés par rapport aux deuxièmes éléments
de gravure en X (28) de la rangée (29) adjacente dans la direction verticale (14)
du tube.
7. Tube écarteur selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une ou les deux paroi(s) latérale(s) (8) comporte/comportent des premiers et des troisièmes
éléments de gravure en X (23 ; 34) qui, dans la direction longitudinale (12) du tube,
sont situés à distance les uns des autres et sont adjacents entre eux, les premiers
et les troisièmes éléments de gravure en X (23 ; 34) étant disposés en alternance
dans la direction longitudinale (12) du tube, dans lequel, de préférence, les troisièmes
éléments de gravure en X (34) comportent chacun deux branches (35) en croix qui possèdent
chacune deux extrémités (36), les deux branches (35) des troisièmes éléments de gravure
en X (34) étant prolongées en direction de la paroi de transition (9) respective et
s'étendant autour de l'arête de pliage (10) jusqu'à l'intérieur de la paroi de transition
(9).
8. Tube écarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la gravure comporte un modèle de gravure couvrant la surface, qui occupe de préférence
dans chaque cas toute la paroi latérale (8), le modèle de gravure étant de préférence
un modèle en nids d'abeille (38), gravé dans la paroi latérale (8) respective, ledit
modèle en nids d'abeille (38) comportant de préférence plusieurs alvéoles (39) individuelles
avec un plan de base hexagonal, de préférence uniformément, lesquelles sont contiguës
et sont délimitées chacune par six barrettes (40), lesdites barrettes (40) étant gravées
de préférence dans la paroi latérale (8) respective.
9. Tube écarteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque paroi latérale (8) comporte au moins un élément de gravure, tel qu'une gorge
longitudinale (58), qui s'étend dans la direction longitudinale (12) du tube, l'élément
de gravure s'étendant de préférence dans chaque cas sur toute la longueur du tube
écarteur (1).
10. Tube écarteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que chaque paroi latérale (8) comporte plusieurs gorges longitudinales (58), en particulier
deux à quatre, de préférence deux, lesdites gorges longitudinales (58) d'une paroi
latérale (8) étant judicieusement parallèles entre elles et de préférence adjacentes
entre elles dans la direction verticale (14) du tube.
11. Tube écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube écarteur (1) est réalisé par un processus de formage à galets dans une bande
métallique (15) longitudinale, et est assemblé longitudinalement, dans la zone de
deux arêtes longitudinales (17), en particulier par soudage par un joint de soudure
longitudinal (16).
12. Tube écarteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parois de transition (9) comportent chacune au moins par zones une gravure.
13. Tube écarteur selon la revendication 12, caractérisé en ce que les parois de transition (9) comportent chacune une ou plusieurs gorges longitudinales
(58), lesdites gorges longitudinales (58) d'une paroi de transition (9) étant judicieusement
parallèles entre elles et adjacentes entre elles dans la direction circonférentielle
du tube écarteur (1).
14. Vitrage isolant à plusieurs vitres, comportant au moins deux vitres (19), qui sont
situées à distance l'une de l'autre et sont adjacentes l'une à l'autre et entre lesquelles
est formée une lame d'air (20), un cadre écarteur étant disposé entre deux vitres
(19),
caractérisé en ce que le cadre écarteur comporte au moins un tube écarteur (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes.
15. Dispositif pour la réalisation, en particulier en continu, d'un tube écarteur (1)
selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, comportant
a) un dispositif pour la mise à disposition d'une bande métallique (15) longitudinale
avec deux arêtes longitudinales (17) latérales et deux cotés larges (41) face à face
;
b) un dispositif de gravure pour réaliser au moins une gravure dans la bande métallique
(15) longitudinale ;
c) un dispositif de pliage à galets avec des moyens pour le formage de la bande métallique
(15) longitudinale gravée afin d'obtenir un tube écarteur continu, fendu dans le sens
longitudinal, de telle sorte que les arêtes longitudinales (17) de la bande métallique
(15) longitudinale sont aboutées l'une à l'autre ;
d) un dispositif d'assemblage pour assembler les deux arêtes longitudinales (17) l'une
à l'autre, en particulier un dispositif de soudage pour produire un joint de soudure
longitudinal (16) par le soudage des deux arêtes longitudinales (17) l'une à l'autre
;
e) judicieusement, un dispositif de calibrage pour le calibrage de la forme de la
section du tube écarteur continu ; et
f) un dispositif de coupe pour la coupe du tube écarteur continu en tubes écarteurs
(1) de longueur prédéfinie.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif de gravure comporte un rouleau de gravure (45) et un rouleau de contre-pression
(46), qui sont disposés l'un au-dessus de l'autre dans la direction verticale et qui
sont situés à distance l'un de l'autre, de telle sorte qu'il se forme une fente (51)
pour le passage de la bande métallique (15) longitudinale à graver entre le rouleau
de gravure (45) et le rouleau de contre-pression (46), dans lequel ledit rouleau de
gravure (45) comporte de préférence une surface de gravure (52) périphérique extérieure
avec des formes de gravure (53) positives saillantes, et/ou dans lequel le rouleau
de contre-pression (46) comporte de préférence une surface périphérique (55) lisse.
17. Procédé pour la réalisation, en particulier en continu, d'un tube écarteur (1) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 13, de préférence moyennant l'utilisation
d'un dispositif selon la revendication 15 ou 16, comportant les étapes suivantes :
a) mise à disposition d'une bande métallique (15) longitudinale avec deux arêtes longitudinales
(17) latérales et deux côtés larges (41) face à face ;
b) réalisation d'au moins une gravure dans la bande métallique (15) longitudinale
;
c) formage par galets de la bande métallique (15) longitudinale pour obtenir un tube
écarteur continu, fendu dans le sens longitudinal, dans lequel les deux zones comportant
les arêtes longitudinales (17) sont aboutées l'une à l'autre ;
d) assemblage des deux arêtes longitudinales (17) l'une à l'autre, en particulier
réalisation d'un joint de soudure longitudinal (16) par le soudage des deux arêtes
longitudinales (17) l'une à l'autre ;
e) judicieusement, calibrage du tube écarteur continu jusqu'à la forme définitive
de sa section ; et
f) coupe du tube écarteur continu en tubes écarteurs (1) de longueur prédéfinie.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que les gravures sont imprimées dans la bande métallique (15) longitudinale à partir
d'un premier côté large (41) de la bande, de telle sorte qu'elles ne traversent pas
jusqu'au deuxième côté large (41) de la bande, de telle sorte que le deuxième côté
large (41) de la bande reste plan, dans lequel de préférence la bande métallique (15)
longitudinale est formée par galets de telle sorte que le premier côté large (41)
de la bande forme la face intérieure (4) de la paroi et le deuxième côté large (41)
de la bande forme la face extérieure (3) de la paroi.
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