[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeuggerät, insbesondere für ein Straßenmautsystem,
zur Montage in einem Fahrzeug, welches Fahrzeuggerät elektronische Komponenten enthält.
[0002] Fahrzeuggeräte mit elektronischen Komponenten, z.B. für Straßenmautsysteme, sogenannte
"onboard-units" (OBUs), werden derzeit von Batterien gespeist, welche den größten
Bauteil einer solchen OBU darstellen. Auch wenn der Stromverbrauch einer OBU im Bereich
von µW liegt und damit äußerst gering ist, ergibt sich bei einer geforderten Lebensdauer
der OBU von über 5 Jahren doch eine Batteriekapazität von 100 mAh oder mehr, was eine
entsprechende Größe der Batterien bedingt.
[0003] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Fahrzeuggerät zu schaffen, das auf platzsparende
und zuverlässige Art und Weise energieversorgt ist. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die elektronischen Komponenten des Fahrzeuggeräts von einem
thermisch-elektrischen Generator energieversorgt sind, der aus einer an zwei seiner
Seiten anliegenden Temperaturdifferenz elektrische Energie erzeugt, wobei in der Montagestellung
des Fahrzeuggeräts die genannte eine Seite einer Scheibe des Fahrzeugs und die genannte
andere Seite dem Innenraum des Fahrzeugs zugewandt ist.
[0004] Die Anmelderin hat erstmals erkannt, daß sich thermisch-elektrische Generatoren besonders
gut für die Energieversorgung von OBUs eignen: Gerade bei Fahrzeugen gibt es regelmäßig
große Temperaturschwankungen, welche zur Erzeugung von Temperaturdifferenzen ausgenützt
werden können, z.B. zwischen dem Fahrzeuginneren und dem Fahrzeugäußeren oder einer
Sonneneinstrahlungs- und einer Abschattungsseite des Fahrzeuggeräts. Diese Temperaturdifferenzen
sind nach Studien der Anmelderin mehr als ausreichend, um eine OBU autark mit Energie
zu versorgen.
[0005] Thermisch-elektrische Generatoren der genannten Art können in sehr flacher Form hergestellt
werden, z.B. als Halbleiterchips, sodaß sie großflächig an einer Seite des Fahrzeuggeräts
angebracht werden können und kein nennenswertes Bauraumvolumen beanspruchen. OBUs
gemäß der Erfindung können daher wesentlich flacher gefertigt werden als herkömmliche
OBUs mit Batterien oder Akkumulatoren. Da die Lebensdauer der OBU auch nicht mehr
durch die Kapazität einer Batterie begrenzt ist, hat die OBU so auch eine theoretisch
unbegrenzte Lebensdauer.
[0006] Bevorzugt ist der thermisch-elektrische Generator mitsamt den elektronischen Komponenten
in einem Gehäuse des Fahrzeuggeräts aufgenommen. Alternativ kann der thermisch-elektrische
Generator aber auch in einem von den elektronischen Komponenten abgesonderten eigenen
Gehäuse aufgenommen sein.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die genannte eine Seite
in engen wärmeleitenden Kontakt mit der Innenseite der Scheibe bringbar, bevorzugt
in direkte Anlage oder unter Zwischenschaltung einer Wärmeleitschicht. Dadurch kann
der thermisch-elektrische Generator nicht nur die Sonneneinstrahlung unter der Scheibe,
sondern auch die Kontakttemperatur der Scheibe selbst zur Temperaturdifferenzgewinnung
ausnützen. Beispielsweise ist im Winter eine vom Fahrtwind gekühlte Scheibe kalt gegenüber
einem beheizten Fahrzeuginnenraum und im Sommer eine von Sonne und Fahrtwind erwärmte
Scheibe heiß gegenüber einem klimaanlagengekühlten Fahrzeuginnenraum. Doch auch geringere
Temperaturunterschiede, wie sie durch die Tag-/Nacht-Schwankungen der Lufttemperatur
und deren zeitverzögerte Auswirkung auf den Fahrzeuginnenraum oder während der Fahrt
durch das Passieren von abwechselnden Licht-/Schattenbereichen oder unterschiedlichen
Luftschichten auftreten, können auf diese Weise zur Energiegewinnung herangezogen
werden.
[0008] Bevorzugt hat das Fahrzeuggerät ein flaches Gehäuse und die genannte eine Seite liegt
auf der Rückseite des Gehäuses frei. Diese Ausführungsform eignet sich besonders zur
direkten Kontaktierung der Scheibe oder zum Aussetzen der einen Seite gegenüber dem
Sonnenlicht.
[0009] Besonders günstig ist es, wenn in der Montagestellung des Fahrzeuggeräts die genannte
andere Seite einer Scheibenlüftung des Fahrzeugs zugewandt ist. Dadurch kann direkt
die Austrittstemperatur einer Gebläseheizung oder Klimaanlage des Fahrzeugs zur Temperaturdifferenzgewinnung
ausgenützt werden.
[0010] Wenn das Fahrzeuggerät ein flaches Gehäuse hat, ist es besonders vorteilhaft, die
genannte andere Seite über Lüftungsöffnungen im Gehäuse mit dem Innenraum des Fahrzeugs
in Verbindung zu bringen. Die Lüftungsöffnungen können bevorzugt nach unten und damit
direkt auf die Luftaustrittsdüsen einer Scheibenlüftung ausgerichtet sein.
[0011] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung ist das Fahrzeuggerät auf
die Innenseite der Scheibe aufklebbar. Dies erübrigt aufwendige Montagekonstruktionen
für das Fahrzeuggerät und fördert den direkten, vollflächigen Wärmeleitungskontakt
zwischen dem thermisch-elektrischen Generator und der Scheibe.
[0012] Der thermisch-elektrische Generator kann an sich von jeder in der Technik bekannten
Art sein, welcher in der Lage ist, aus einer an zwei seiner Seiten anliegenden Temperaturdifferenz
eine elektrische Energie zu erzeugen. Bevorzugt ist der thermisch-elektrische Generator
zumindest ein Seebeck-Element (sog. "umgekehrtes Peltier-Element"), welches sich durch
flachen Aufbau und hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Bevorzugt weist der thermisch-elektrische
Generator eine Gruppe aus einer Vielzahl zusammengeschalteter Seebeck-Elemente auf.
[0013] Die im Rahmen der Erfindung ausgenützte Temperaturdifferenz kann an sich in beliebiger
Richtung auftreten, d.h. sowohl zwischen einem warmen Fahrzeuginnenraum und einer
kalten Scheibe bzw. einer im Schatten liegenden Fahrzeuggerätseite, als auch umgekehrt
zwischen einem kalten Fahrzeuginnenraum und einer warmen Scheibe bzw. einer in der
Sonne liegenden Fahrzeuggerätseite. Da die Polarität der von einem Seebeck-Element
erzeugten Ausgangsspannung von der Richtung der Temperaturdifferenz abhängt, ist es
besonders vorteilhaft, wenn das Seebeck-Element die elektronischen Komponenten über
eine Zwischenschaltung zur Polaritätsumwandlung speist, sodaß Temperaturdifferenzen
in beiden Richtungen zur Energieversorgung herangezogen werden können.
[0014] Besonders günstig ist es, wenn der thermisch-elektrische Generator mit einem elektrischen
Akkumulator zur Pufferung der elektrischen Energie beschaltet ist, sodaß eine kontinuierliche
Energieversorgung des Fahrzeuggeräts auch für den Fall gewährleistet werden kann,
daß sich zeitweise ein Temperaturausgleich einstellt.
[0015] Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, daß alleine die in den Morgen- und Abendstunden
auftretenden Temperaturdifferenzen zwischen Fahrzeuginnenraum und Umgebung, welche
auf den verzögerten Temperaturausgleich der tageszeitlichen Temperaturschwankungen
zurückzuführen sind, ausreichen, um den Akkumulator immer wieder aufzuladen und im
zeitlichen Mittel mehr als ausreichend elektrische Energie für die OBU zu erzeugen.
Es genügt dazu sogar ein verhältnismäßig kleiner Akkumulator, bevorzugt ein einfacher
Kondensator, welcher besonders geringen Platzbedarf hat.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeuggerät ausgestattetes Fahrzeug im Rahmen
eines schematisch dargestellten Straßenmautsystems;
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Fahrzeuggeräts von Fig. 1; und
die Fig. 3 und 4 das Fahrzeuggerät von Fig. 2 in perspektivischen Vorder- und Rückansichten
in der Montagestellung an einer Scheibe.
[0017] Fig. 1 zeigt ein beispielhaftes und nur ausschnittsweise dargestelltes Straßenmautsystem
1 mit einer Mautzentrale 2, die über ein Datennetz 3, beispielsweise ein Intranet,
das Internet oder ein Mobilfunknetz, mit einer Vielzahl von Sendeempfangsstationen
4 in Verbindung steht. Die Sendeempfangsstationen 4 können beliebiger Art sein, beispielsweise
straßenseitige Funkbaken nach dem DSRC-Standard (dedicated short range communication
Standard) oder WAVE-Standard (wireless access for vehicle environments Standard),
oder Basisstationen eines zellularen Mobilfunknetzes, z.B. nach dem GSM-Standard.
Über die Sendeempfangsstationen 4 kommuniziert die Mautzentrale 2 mit Fahrzeuggeräten
bzw. OBUs 5, die von Fahrzeugen 6 mitgeführt werden, um deren Benutzung von Verkehrsflächen
7 wie Straßen, Autobahnen, Parkplätzen usw. zu vergebühren.
[0018] Die OBUs 5 können für die Zwecke der vorliegenden Erfindung von beliebiger Art sein,
z.B. sog. "thin clients", welche von Sendeempfangsstationen 4 in Form von z.B. DSRC-Funkbaken
lokalisiert werden können, die den Ort der OBU 5 an die Mautzentrale 2 zur Vergebührung
melden. Alternativ kann es sich bei den OBUs 5 auch um sog. "thick clients" handeln,
welche selbst ihren Ort bestimmen können, beispielsweise durch Identifizieren des
Orts der Sendeempfangsstation 4, durch Selbst-Lokalisierung in einem Mobilfunknetz
mit Hilfe der Sendeempfangsstationen 4, oder auch mit Hilfe eines eigenen Satellitennavigationsempfängers
für ein globales Satellitennavigationssystem (global navigation satellite system,
GNSS). Thickclient-OBUs 5 können ihren Ort direkt der Mautzentrale 2 zur Auswertung
übermitteln oder mit Hilfe eigener Landkarten gebührenpflichtige Straßensegmente feststellen
und ortsanonymisierte Mautdatensätze an die Mautzentrale 2 senden. Thinclient-OBUs
5 senden hingegen in der Regel nur ihre Identifikation an die Sendeempfangsstationen
4, welche daraus Mautdatensätze für die Zentrale 2 erzeugen.
[0019] Gemäß Fig. 2 umfaßt die OBU 5 in einem Gehäuse 8 elektronische Komponenten 9, die
hier nicht im einzelnen dargestellt sind, wie einen Mikroprozessor, Speicher, Sende-
und Empfangseinrichtungen beliebiger Art, z.B. GSM-, DSRC-, WAVE- oder RFID-Kommunikationsmodule,
einschließlich deren peripherer Elektronik.
[0020] Für die elektrische Energieversorgung der elektronischen Komponenten 9 der OBU 5
ist ein thermisch-elektrischer Generator 10 vorgesehen, der aus einer an zwei (11,
12) seiner Seiten anliegenden Temperaturdifferenz elektrische Energie erzeugen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines solchen thermisch-elektrischen Generators 10
ist ein Seebeck-Element (sog. "umgekehrtes Peltier-Element") mit flacher Form, an
dessen Flachseiten 11, 12 die Temperaturdifferenz anzulegen ist. In einer praktischen
Ausführungsform setzt sich ein derartiges Seebeck-Element aus einer Gruppe von mehreren
parallel-und/oder seriellgeschalteten "Einzel"-Seebeck-Elementen zusammen.
[0021] In den Fig. 3 und 4 ist die Montagestellung der OBU 5 an einer Scheibe 13 des Fahrzeugs
6 gezeigt. Die Scheibe 13 ist bevorzugt die Windschutzscheibe des Fahrzeugs 6, es
kann sich jedoch auch um jede andere Glas-Scheibe des Fahrzeugs 6 handeln oder sogar
um eine nicht aus Glas gefertigte Scheibe, z.B. einen scheibenartigen Teil der Karosserie
des Fahrzeugs.
[0022] Die Seite 11 des thermisch-elektrischen Generators 10 liegt an der Rückseite 14 des
Gehäuses 8 der OBU 5 frei und ist der Scheibe 13 zugewandt, wodurch sie der durch
die Scheibe 13 einfallenden Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Auch wenn die OBU 5
grundsätzlich in einem Abstand zur Scheibe 11 angeordnet werden könnte, wird sie bevorzugt
direkt an der Scheibe 13 befestigt. Dadurch kann die Seite 11 des thermisch-elektrischen
Generators 10 vollflächig an der Innenseite der Scheibe 13 anliegen, bevorzugt mit
Hilfe bzw. unter Zwischenschaltung einer Wärmeleitschicht, z.B. einer wärmeleitenden
Folie, Wärmeleitpaste oder eines Wärmeleitkissens, um einen guten Wärmeleitungskontakt
zwischen der Scheibe 13 und der Seite 11 herzustellen.
[0023] Alternativ kann die OBU 5 und/oder der thermische Generator 10 auch mittels einer
lösbaren Halterung an der Scheibe 13 befestigt werden.
[0024] Wenn die Scheibe 13 vom metallisierten Typ ist, wird die OBU 5 bevorzugt im Bereich
einer Aussparung der Metallisierung auf die Innenseite der Scheibe 13 aufgeklebt.
[0025] Zur Befestigung der OBU 5 an der Scheibe 13 kann die Rückseite 14 der OBU 5 mit Klebestreifen
15 versehen werden und/oder die Seite 11 des thermisch-elektrischen Generators 10
und/oder die zwischengeschaltete Wärmeleitpaste selbstklebend ausgeführt werden.
[0026] Die andere Seite 12 des thermisch-elektrischen Generators 10 ist dem Innenraum des
Fahrzeugs 6 zugewandt, um sie der Innenraumtemperatur des Fahrzeugs 6 auszusetzen.
Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 8 bevorzugt mit Lüftungsöffnungen 16 ausgestattet.
Die Lüftungsöffnungen 16 sind insbesondere so angeordnet, daß sie direkt auf die Luftaustrittsschlitze
einer üblichen Scheibenlüftung des Fahrzeugs 6 ausgerichtet werden können, um Heiz-
oder Kühlluft einer Heizung bzw. Klimaanlage des Fahrzeugs 6 zu empfangen.
[0027] Die an den beiden Seiten 11, 12 des thermisch-elektrischen Generators 10 auftretende
Temperaturdifferenz wird vom thermisch-elektrischen Generator 10 in eine elektrische
Spannung umgewandelt, deren Polarität von der Richtung und Stärke der Temperaturdifferenz,
d.h. dem Temperaturgradienten, abhängt. Der thermisch-elektrische Generator 10 speist
die Komponenten 9 daher bevorzugt über eine Zwischenschaltung 17, um aus der temperaturabhängig
gepolten Spannung des thermisch-elektrischen Generators 10 eine unipolare Speisepannung
zu erzeugen. Die Zwischenschaltung 17 ist beispielsweise ein Gleichrichter. Zusätzlich
kann ein elektrischer Akkumulator (Energiespeicher) 18, beispielsweise ein Kondensator
mit entsprechender Beschaltung, vorgesehen werden, um die vom thermisch-elektrischen
Generator 10 erzeugte elektrische Energie zwischenzuspeichern bzw. zu puffern.
[0028] Der thermisch-elektrische Generator ist bevorzugt im selben Gehäuse 8 wie die elektronischen
Komponenten 9 angeordnet. Falls gewünscht, könnte der thermisch-elektrische Generator
10 - optional auch die Schaltungskomponenten 17, 18 -auch in einem eigenen, vom Gehäuse
8 und den darin enthaltenen Komponenten 9 abgesonderten eigenen Gehäuse angeordnet
und über entsprechende Verbindungsleitungen mit dem Gehäuse 8 und den Komponenten
9 verbunden werden.
[0029] Die beschriebenen Fahrzeuggeräte 5 eignen sich auch für andere Zwecke als im Rahmen
von Straßenmautsystemen, z.B. als Fahrzeug-Navigationsgeräte, -Boardcomputer, -Kommunikationsgeräte
od.dgl. Die Erfindung ist demgemäß nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt,
sondern umfaßt alle Varianten und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenen
Ansprüche fallen.
1. Fahrzeuggerät, insbesondere für ein Straßenmautsystem, zur Montage in einem Fahrzeug,
welches Fahrzeuggerät (5) elektronische Komponenten (9) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Komponenten (9) von einem thermisch-elektrischen Generator (10)
energieversorgt sind, der aus einer an zwei seiner Seiten (11, 12) anliegenden Temperaturdifferenz
elektrische Energie erzeugt, wobei in der Montagestellung des Fahrzeuggeräts (5) die
genannte eine Seite (11) einer Scheibe (13) des Fahrzeugs (6) und die genannte andere
Seite (12) dem Innenraum des Fahrzeugs (6) zugewandt ist.
2. Fahrzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) mitsamt den elektronischen Komponenten (9)
in einem Gehäuse (8) des Fahrzeuggeräts (5) aufgenommen ist.
3. Fahrzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) in einem von den elektronischen Komponenten
(9) abgesonderten eigenen Gehäuse aufgenommen ist.
4. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte eine Seite (11) in engen wärmeleitenden Kontakt mit der Innenseite der
Scheibe (13) bringbar ist, bevorzugt in direkte Anlage oder unter Zwischenschaltung
einer Wärmeleitschicht.
5. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es ein flaches Gehäuse (8) hat und die genannte eine Seite (11) auf der Rückseite
(14) des Gehäuses (8) freiliegt.
6. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5 für Fahrzeuge (6) mit Scheibenlüftung,
dadurch gekennzeichnet, daß in seiner Montagestellung die genannte andere Seite (12) der Scheibenlüftung zugewandt
ist.
7. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es ein flaches Gehäuse (8) hat und die genannte andere Seite (12) über Lüftungsöffnungen
(16) im Gehäuse (8) mit dem Innenraum des Fahrzeugs (6) in Verbindung bringbar ist.
8. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es auf die Innenseite der Scheibe (13) aufklebbar ist.
9. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) zumindest ein Seebeck-Element ist.
10. Fahrzeuggerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Seebeck-Element die elektronischen Komponenten (9) über eine Zwischenschaltung
(17) zur Polaritätsumwandlung speist.
11. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) mit einem elektrischen Akkumulator (18)
zur Pufferung der elektrischen Energie beschaltet ist.
12. Fahrzeuggerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator (18) ein Kondensator ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Fahrzeuggerät für ein Straßenmaut- oder -kommunikationssystem zur Montage in einem
Fahrzeug, welches Fahrzeuggerät (5) elektronische Komponenten (9) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Komponenten (9) von einem thermisch-elektrischen Generator (10)
energieversorgt sind, der aus einer an zwei seiner Seiten (11, 12) anliegenden Temperaturdifferenz
elektrische Energie erzeugt, wobei in der Montagestellung des Fahrzeuggeräts (5) die
genannte eine Seite (11) in engen wärmeleitenden Kontakt mit der Innenseite einer
Scheibe (13) des Fahrzeugs (6) bringbar ist, bevorzugt in direkte Anlage oder unter
Zwischenschaltung einer Wärmeleitschicht, und die genannte andere Seite (12) dem Innenraum
des Fahrzeugs (6) zugewandt ist.
2. Fahrzeuggerät nach Anspruch 1 für Fahrzeuge (6) mit Scheibenlüftung, dadurch gekennzeichnet, daß in seiner Montagestellung die genannte andere Seite (12) der Scheibenlüftung zugewandt
ist.
3. Fahrzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) mitsamt den elektronischen Komponenten (9)
in einem Gehäuse (8) des Fahrzeuggeräts (5) aufgenommen ist.
4. Fahrzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) in einem von den elektronischen Komponenten
(9) abgesonderten eigenen Gehäuse aufgenommen ist.
5. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es ein flaches Gehäuse (8) hat und die genannte eine Seite (11) auf der Rückseite
(14) des Gehäuses (8) freiliegt.
6. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es ein flaches Gehäuse (8) hat und die genannte andere Seite (12) über Lüftungsöffnungen
(16) im Gehäuse (8) mit dem Innenraum des Fahrzeugs (6) in Verbindung bringbar ist.
7. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es auf die Innenseite der Scheibe (13) aufklebbar ist.
8. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) zumindest ein Seebeck-Element ist.
9. Fahrzeuggerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Seebeck-Element die elektronischen Komponenten (9) über eine Zwischenschaltung
(17) zur Polaritätsumwandlung speist.
10. Fahrzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch-elektrische Generator (10) mit einem elektrischen Akkumulator (18)
zur Pufferung der elektrischen Energie beschaltet ist.
11. Fahrzeuggerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator (18) ein Kondensator ist.