[0001] Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge mit einem Antriebskopf, der mit einem Antrieb
verbindbar ist, einem Rotor, der sich am Antriebskopf lösbar montieren lässt, mindestens
einem Verbindungselement, mit dem der Antriebskopf mit dem Rotor drehfest verbindbar
ist, und mindestens einem Kupplungselement, welches am Antriebskopf angebracht ist
und eine axiale Kraft auf den Rotor so ausüben kann, dass sich der Rotor axial fixieren
lässt, wobei die axiale Kraft bei ansteigender Drehgeschwindigkeit des Antriebskopfes
zunimmt.
[0002] Eine Zentrifuge kann Probenbehältnisse aufnehmen und dazu verwendet werden, Bestandteile
der darin enthaltenen Proben bei hoher Drehgeschwindigkeit eines Zentrifugenrotors
voneinander zu trennen. Bei einer Standzentrifuge, die auf einem Fußboden angeordnet
ist und eine Höhe besitzt, die bis zu einem Arbeitstisch reicht, besteht für die Gerätekomponenten
relativ viel Platz. Bei einer Tischzentrifuge hingegen, die auf einem Arbeitstisch
angeordnet ist, ist eine geringe Bauhöhe erwünscht, so dass der verfügbare Raum innerhalb
der Zentrifuge gut genutzt werden muss. Dies bewirkt, dass sich zum Beispiel die Oberseite
eines Zentrifugenrotors relativ nahe an dem Deckel der Zentrifuge befindet. Ist dieser
Abstand kleiner als der Abstand der Rotorunterseite zum Kesselboden der Zentrifuge,
wird die Rotoroberseite stärker zum Deckel hingezogen, als die Rotorunterseite zum
Kesselboden hingezogen wird. Dies lässt sich mit dem Gesetz von Bernoulli erklären.
Allgemein hat dieser Umstand zur Folge, dass auf den Zentrifugenrotor in der Summe
eine nach oben gerichtete Kraft wirkt. Bei einer Drehzahl von etwa 6000 Umdrehungen
pro Minute kann bei einer üblichen Zentrifuge eine Auftriebskraft in Höhe von 100
N erzeugt werden. Dies wird noch dadurch begünstigt, dass die Rotoroberseite meist
eine große plane Oberfläche aufweist, die nur wenige Millimeter unterhalb des Zentrifugendeckels
rotiert, wohingegen die Rotorunterseite eine zerklüftete Geometrie besitzt, bei der
eine Anziehungskraft gemäß Bernoulli nur in geringerem Maße erzeugt wird.
[0003] Der aerodynamische Einfluss kann noch durch einen dynamischen Einfluss zum Beispiel
aufgrund eines äußeren Anstoßes der Zentrifuge ergänzt werden. Bei einem derartigen
Anstoß kann es vorkommen, dass der elastisch gelagerte Motor sich zur Seite neigt
und axiale Kräfte erzeugt werden, welche sich mit der Auftriebskraft des Rotors überlagern.
[0004] Um die aerodynamischen und dynamischen Einflüsse beherrschen zu können, werden bei
Zentrifugen im Stand der Technik starre Verriegelungen eingesetzt. Diese verhindern
zuverlässig eine axiale Verlagerung des Rotors bei hohen Drehzahlen. Die Verriegelungen
benötigen jedoch spezielles Werkzeug, um sie sicher anbringen und wieder lösen zu
können, so dass die Montagearbeiten vor und nach einem Zentrifugierlauf relativ viel
Zeit in Anspruch nehmen. Zudem gibt es Verriegelungen, die drehzahlabhängig wirken,
so dass im Stillstand oder bei niedriger Drehzahl der Rotor vom Antriebskopf gegen
eine geringe Kraft abgezogen werden kann. Eine solche Verriegelung funktioniert nur
dann zuverlässig, wenn die Auftriebskräfte gerade immer kleiner sind als die Verriegelungskräfte.
Eine derartige Konstruktion ist nicht für alle Rotor/Zentrifugenkombinationen geeignet
und durch die schwierige Bestimmbarkeit der Auftriebskräfte durch dynamische Einflüsse
auch schwer berechenbar. Eine weitere Zentrifuge zum Stand der Technik beschreibt
die
US 6 063 018 A, welche den Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart.
[0005] Es besteht somit eine Aufgabe darin, eine Zentrifuge zu schaffen, welche bei Stillstand,
bei niedrigen und bei hohen Drehzahlen eine zuverlässige Verriegelung gegen axiale
Auftriebskräfte, die gegen den Zentrifugenrotor wirken, sicherstellt, wobei bei ansteigender
Drehgeschwindigkeit des Zentrifugenrotors die Verriegelungskraft in axialer Richtung
noch zunimmt. Ferner soll mit wenig Zeitaufwand und ohne spezielles Werkzeug der Rotor
mit dem Antriebskopf montiert oder demontiert werden können.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Zentrifuge gemäß dem Gegenstand des unabhängigen Patentanspruches
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die erfindungsgemäße Zentrifuge weist einen Antriebskopf, der mit einem Antrieb verbindbar
ist, einen Rotor, der sich am Antriebskopf lösbar montieren lässt, mindestens ein
Verbindungselement, mit dem der Antriebskopf mit dem Rotor drehfest verbindbar ist,
und mindestens ein Kupplungselement auf, welches am Antriebskopf angebracht ist und
eine axiale Kraft auf den Rotor so ausüben kann, dass sich der Rotor axial fixieren
lässt, wobei bei ansteigender Drehgeschwindigkeit des Antriebskopfes aufgrund der
Zentrifugalkraft auch die axial gerichtete Kraft zunimmt, wobei das Kupplungselement
auf den Rotor die axiale Kraft mittels einer Rampenfläche überträgt, welche in einem
Winkel zur Horizontalen in einem Bereich von größer 0° bis 15° geneigt ist.
[0008] Das Kupplungselement kann mittels einer derart geneigten Rampenfläche eine Selbsthemmung
bewirken, so dass der Rotor bei Stillstand, niedriger oder hoher Drehzahl das Kupplungselement
nicht entriegeln kann. Im Stillstand ist eine solche Wirkung besonders vorteilhaft,
da sich der Anwender durch ein versuchtes Abziehen des Rotors vom Antriebskopf davon
überzeugen kann, ob der Rotor auch sicher verriegelt ist. Bei hoher Drehzahl erhöht
sich die Verriegelungskraft aufgrund der Rampenfläche, da bei zunehmender Zentrifugalkraft
auch die axiale Kraftkomponente zunimmt.
[0009] Es ist vorteilhaft, wenn das Kupplungselement um eine Schwenkachse schwenkbar ist
zwischen einer Entriegelungsposition, in der es in den Antriebskopf eingeschwenkt
ist, wodurch der Rotor bezüglich des Antriebskopfes entriegelt ist, und zwischen einer
Verriegelungsposition, in der das Kupplungselement mit der Rampenfläche von einer
Mantelfläche des Antriebskopfes vorsteht und auf den Rotor eine axiale Kraft überträgt,
wodurch der Rotor bezüglich des Antriebskopfes verriegelt ist. Indem das Kupplungselement
vollständig in den Antriebskopf einschwenken kann, kann die Rampenfläche auf keine
Fläche des Rotors einwirken, wodurch sich der Rotor in axiale Richtung bewegen lässt.
Damit kann er von der Antriebsachse entfernt werden. Das Schwenken des Kupplungselementes
kann einfach und ohne spezielles Werkzeug induziert werden. Für das Kupplungselement
gibt es somit nur zwei Positionen, wobei die eine Position eine Entriegelungsposition
für das Entfernen oder Einsetzen des Rotors ist, und die andere Position eine Verriegelungsposition
für das sichere Halten des Rotors auch bei entstehenden Auftriebskräften ist. Wenn
das Kupplungselement federnd so vorgespannt ist, dass es bei Stillstand des Rotors
die Verriegelungsposition einnimmt, besteht eine hohe Sicherheit, dass der Rotor immer
verriegelt ist, falls nicht die Kupplungselemente gegen die Federkraft in die Entriegelungsposition
verlagert werden.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist in der Schwenkachse des Kupplungselementes
das Verbindungselement angeordnet, mit dem der Antriebskopf mit dem Rotor drehfest
verbindbar ist. Eine solche Konstruktion ist vorteilhaft, da das Verbindungselement
die Funktion der Schwenkachse einnehmen kann, so dass nur ein Bauteil benötigt wird.
Damit ist eine platzsparende und leichte Konstruktion realisierbar.
[0011] Das Kupplungselement kann einen Kupplungszahn aufweisen, welcher mit einem Betätigungselement
derart zusammenwirken kann, dass sich auf das Kupplungselement eine Schwenkbewegung
ausüben lässt, so dass eine Verlagerung des Kupplungselementes von der Verriegelungsposition
in die Entriegelungsposition oder umgekehrt durchführbar ist. Der Kupplungszahn kann
eine Nocke oder ein Vorsprung sein und ist vorzugsweise mit dem Kupplungselement einstückig
ausgebildet. Die Kontaktfläche des Kupplungszahns mit dem Betätigungselement kann
eine gehärtete Oberfläche aufweisen, so dass der Verschleiß des Kupplungszahnes bei
häufigem Verlagern in die Entriegelungsposition gering ist. Bei einem federnd vorgespannten
Kupplungselement muss das Betätigungselement nur die Federkraft und eventuell eine
Haftkraft des Kupplungselementes mit dem Rotor überwinden.
[0012] Die Zentrifuge kann so ausgebildet sein, dass sich das Betätigungselement in der
Drehachse der Zentrifuge anordnen lässt und an einem Ende kegelförmig ausgebildet
ist, so dass bei axialer Verlagerung des Betätigungselementes das kegelförmige Ende
mit dem Überstand des Kupplungselementes wechselwirken kann. Das Betätigungselement
muss damit nur vertikal bewegt werden, so dass das keilförmige Ende in Kontakt mit
dem Kupplungszahn kommt und dieses zur Seite schwenken kann. Das Verlagern der Kupplungselemente
von der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition lässt sich somit sehr einfach
und ohne Werkzeug durchführen.
[0013] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wirkt die vom Kupplungselement ausgeübte
axiale Kraft auf eine Hülse, welche am Rotor fest montiert ist. Bei häufigem Aufsetzen
des Rotors auf den Antriebskopf kann an den Berührflächen des Rotors ein Verschleiß
auftreten, so dass der gesamte Rotor ausgewechselt werden müsste. Indem zwischen Rotor
und Antriebskopf eine Hülse eingesetzt wird, kann bei einem Verschleiß der Hülse diese
einfach ausgetauscht werden, wobei der Rotor unverändert verwendbar ist. Die Hülse
läst sich zudem einfach am Rotor mittels eines Schraubverbindung oder ähnlichem montieren.
Der Verschleiß kann durch eine Teflonbeschichtung der Hülse vermindert werden.
[0014] Gemäß der Erfindung besitzt der Antriebskopf eine Mantelfläche, welche eine Zylinderfläche
und eine Kegelstumpffläche aufweist, wobei die Mantelfläche an einer korrespondierenden
Haltefläche des Rotors oder der Hülse formschlüssig anliegt, wenn der Rotor oder die
Hülse mit dem Antriebskopf montiert ist, wobei die Zylinderfläche eine Länge aufweist,
welche mindestens ein Viertel der Länge der Haltefläche ist. Bei dieser Ausführungsform
dient die Zylinderfläche zur Führung des Rotors oder der Hülse, wobei die Kegelstumpffläche
als Anschlagsfläche in axialer Richtung beim Aufsetzen des Rotors auf den Antriebskopf
dient. Die Zylinderfläche kann mit wenig Fertigungsaufwand sehr genau gefertigt werden,
so dass eine genaue Führung erzielbar ist. Bei einer Führung durch den Kegelstumpf
ist hingegen ein hoher Aufwand bei der Fertigung erforderlich, wobei eine genaue Führung
nur schwer erreicht werden kann. Form-, Lage- und Maßtoleranzen wirken sich bei einer
Kegelstumpfführung ganz unterschiedlich auf die Zentrizität des Rotors aus und sind
auch schwierig messbar. Ein gleichmäßiges Tragbild eines Kegelstumpfes kann meistens
nur durch Schleifen erreicht werden. Durch den Verzicht auf eine Führung durch den
Kegelstumpf und ausschließliche Nutzung der Zylinderfläche als Führungsfläche lässt
sich der Fertigungs- und Kontrollaufwand verringern. Die Führungsgenauigkeit erhöht
sich mit zunehmender Länge der Zylinderfläche.
[0015] Weist die Kegelstumpffläche einen Kegelwinkel von 15° bis 40° zur Drehachse auf,
wirken sich Verschmutzungen auf der Kegelstumpffläche nur geringfügig aus. Eine Verschmutzung
oder ein Belag auf der Kegelstumpffläche führt dazu, dass der Rotor oder die Hülse
früher aufsitzt als bei einer sauberen Kegelstumpffläche. Je größer der Kegelstumpfwinkel
ist, umso geringer ist der Höhenversatz, so dass sich die Kupplungselemente noch zuverlässig
in die Verriegelungsposition schwenken lassen.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Zylinderfläche oder Kegelstumpffläche des
Antriebskopfes mindestens eine Ausnehmung, insbesondere einen Quer-Einstich, aufweist.
Damit kann beim vertikalen Absenken des Rotors oder der Hülse ein eventuell vorhandener
Schmutzauftrag auf der Zylinderfläche des Antriebskopfes nach unten abgestrichen werden
und sich in dieser Ausnehmung im Bereich der Zylinderfläche oder Kegelstumpffläche
sammeln. Somit lässt sich trotz Verschmutzung eine genaue Position des Rotors erreichen.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Zylinderfläche des Antriebskopfes
zur Haltefläche des Rotors oder der Hülse als Spielpassung ausgebildet, die eine sichere
Führung des Rotors bei Stillstand und bei hoher Drehgeschwindigkeit sicherstellt.
Eine Spielpassung kann relativ einfach und kostengünstig gefertigt werden.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
weiter beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Zentrifuge;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Markierung A-A in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung der an einem Kupplungselement und einer Hülse wirkenden
Kräfte;
- Fig. 4
- ein Diagramm, welches Kräfteverhältnisse in Abhängigkeit von der Drehzahl der Zentrifuge
darstellt, und
- Fig. 5
- ein Detail einer Querschnittsansicht eines verschmutzten Antriebskopfes und der Hülse
der Zentrifuge.
[0019] In Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Zentrifuge 100 ohne
Unterkonstruktion dargestellt. Die Zentrifuge 100 weist einen Rotor 1 auf, welcher
eine Vielzahl von Ausnehmungen 2 zur Aufnahme von Probenbehältnissen mit zu zentrifugierendem
Gut besitzt. An dem Rotor 1 ist eine Hülse 3 montiert, welche an einem Antriebskopf
4 formschlüssig anliegt. Am Antriebskopf 4 sind zwei vertikal verlaufende Verbindungselemente
5 in Form von Stiften angebracht, welche jeweils in eine Ausnehmung 6 im Rotor 1 formschlüssig
eingreifen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind zwei Verbindungselemente
5 dargestellt, welche symmetrisch zur Drehachse 7 angeordnet sind, wobei auch mehr
als zwei Verbindungselemente 5 vorgesehen sein können. Bei einer Drehbewegung des
Antriebskopfes 4 um die Drehachse 7 übertragen diese Verbindungselemente 5 ein Drehmoment
auf den Rotor 1, so dass dieser in Rotation versetzt werden kann. Durch die symmetrische
Anordnung der Verbindungselemente 5 wird erreicht, dass das Drehmoment gleichmäßig
auf den Rotor 1 übertragen wird.
[0020] Zusätzlich weist die Zentrifuge 100 bei dieser Ausführungsform zwei jeweils symmetrisch
zur Drehachse 7 angeordnete Kupplungselemente 8 auf, siehe auch Fig. 2, welche eine
Ansicht entlang der Schnittlinie A-A in Fig. 1 zeigt. Die Kupplungselemente 8 sind
auf dem Antriebskopf 4 angeordnet und können zur Seite schwenken. Die Schwenkachse
9 ist jeweils durch das Verbindungselement 5 gebildet.
[0021] Soll der Rotor 1 mit dem Antriebskopf 4 verbunden werden, wird der Rotor 1 von oben
nach unten in Richtung zum Antriebskopf 4 hin bewegt. Dabei trifft die am Rotor 1
montierte Hülse 3 mit ihrer Kegelstumpffläche 32 auf einen jeweiligen äußeren Rand
81 der Kupplungselemente 8, welche jeweils durch eine Druckfeder 45 von einem Anschlag
46 fortgedrückt werden. Durch das Absenken der Hülse 3 mit ihrer Kegelstumpffläche
32 auf die jeweiligen Ränder 81 werden die Kupplungselemente 8 so geschwenkt, dass
der jeweilige äußere Rand 81 mit der Mantellinie 44 des Antriebskopfes 4 in Überdeckung
kommt. Der langgestreckte Teil 82 jedes Kupplungselementes 8 wird dabei in Richtung
zur Drehachse 7 entgegen der Federkraft der Druckfeder 45 geschwenkt.
[0022] Die Hülse 3 bzw. der Rotor 1 kann bei weiterem Absenken in vertikaler Richtung an
den Kupplungselementen 8 vorbei gleiten, bis die Kegelstumpffläche 32 auf einer korrespondierenden
Kegelstumpffläche 42 des Antriebskopfes 4 aufliegt. Die Kegelstumpffläche 42 dient
als Anschlag und begrenzt die Abwärtsbewegung des Rotors 1. In dieser Position können
die Kupplungselemente 8, bedingt durch die Federkraft der Druckfeder 45, selbsttätig
wieder in ihre vorherige Position zurückschwenken, siehe Fig. 1 und 2. Der langgestreckte
Teil 82 jedes Kupplungselementes 8 steht dabei über der Mantellinie 44 des Antriebskopfes
4 hervor, wobei jedes Kupplungselement 8 die Hülse 3 berührt. Die Kupplungselemente
bilden eine Schnellkupplung, wodurch der Rotor rasch und ohne Werkzeug mit dem Antriebskopf
verbunden werden kann. Wenn ein Bediener überprüfen möchte, ob der Rotor 1 auf dem
Antriebskopf 4 aufsitzt, kann er versuchen, den Rotor 1 nach oben zu ziehen. Da der
Rotor 1 bzw. die Hülse 3 an Kupplungselementen 8 anliegt, ist eine vertikale Verlagerung
nach oben nicht möglich. Der Bediener erkennt daran, dass der Rotor fest mit dem Antriebskopf
4 verbunden ist.
[0023] Die Kupplungselemente 8 können von der Hülse 3 gelöst werden, wenn ein Betätigungselement
10 entlang der Drehachse 7 vertikal nach unten bewegt wird, siehe Fig. 1. Das Betätigungselement
10, welches bei dieser Ausführungsform mit einer federnd vorgespannten Drucktaste
11 verbunden ist, besitzt ein konusförmiges Ende, welches an einem Kupplungszahn 84
des Kupplungselementes 8, siehe Fig. 2, angreifen kann. Das konusförmige Ende übt
eine Kraft senkrecht zur Drehachse 7 aus, so dass das Kupplungselement 8 derart geschwenkt
werden kann, bis der äußere Rand 81 wieder in Überdeckung mit der Mantellinie 44 kommt
oder sogar noch weiter in den Antriebskopf hinein verlagert wird. Dann kann der Rotor
1 wieder nach oben gezogen und vom Antriebskopf 4 gelöst werden.
[0024] In Fig. 3 ist in einer Detailansicht der Kontakt des Kupplungselementes 8 mit der
Hülse 3 dargestellt. Das Kupplungselement 8 besitzt eine Rampenfläche 83, welche in
einem Winkel α zur Horizontalen geneigt ist. Die Rampenfläche 83 berührt formschlüssig
die korrespondierende Rampenfläche 33 der Hülse 3, welche ebenfalls in einem Winkel
α zur Horizontalen geneigt ist. Das Kupplungselement 8 und die Hülse 3 bilden aufgrund
der Rampenflächen 33, 83 jeweils einen Keilkörper. Wirkt auf den Rotor 1 bzw. die
Hülse 3 aufgrund einer hohen Umdrehungszahl eine Auftriebskraft
FA, stellen sich beim Zusammenwirken mit einem Kupplungselement 8 an dem Flächenpaar
33, 83 die in Fig. 3 dargestellten Reaktionskräfte ein. Eine Normalkraft
FN wirkt senkrecht zur Rampenfläche 33 auf das Kupplungselement 8, wobei entlang der
Rampenfläche eine Haltekraft
FH =
FN * µ
0 wirkt, wobei µ
0 der Haftreibwert ist. Der Haltekraft
FH steht eine Rückstellkraft
FR des Kupplungselementes 8 entgegen. Durch die Auftriebskraft
FA kann das Kupplungselement 8 nicht zur
[0025] Seite geschwenkt werden, wenn zwischen dem Winkel α und einem Reibwert µ
0 folgende Beziehung eingehalten wird:

[0026] Bei einem Haftreibwert von 0,3, wie er bei einer Stahl/Stahl-Paarung bei trockener
Oberfläche (Festkörperreibung) vorliegt, muss somit der Winkel α kleiner als 16,7°
sein. Eine Selbsthemmung tritt dann auch beim Stillstand des Rotors auf. Wenn das
Kupplungselement 8 mit einer Druckfeder 45 zur Seite gedrückt wird, wirkt auf das
Kupplungselement 8 zusätzlich zur Haltekraft
FH noch eine Federkraft
FF. Bei einer Rotation des Rotors 1 kommt noch eine drehzahlabhängige Zentrifugalkraft
FZ hinzu, so dass sich die gesamte Haltekraft
FH ges bei einem rotierenden Rotor berechnet zu:

[0027] In Fig. 4 ist dargestellt, wie sich das Verhältnis aus
FR zu
FH in Abhängigkeit von der Drehzahl n verändert. Bei einem Verhältnis von
FR :
FH = 1 liegt der Grenzfall vor, bei dem gerade noch eine Selbsthemmung erreicht wird.
Bei einem Winkel α = 15° ist bei der hier gewählten Werkstoffpaarung mit einem Haftreibwert
von jeweils 0,3 das Verhältnis aus
FR :
FH kleiner als 1, siehe Fig. 4. Mit zunehmender Drehzahl erhöht sich der Betrag, der
von der Zentrifugalkraft beigetragen wird, so dass das Verhältnis aus
FR :
FH bei zunehmender Drehzahl n abnimmt. Die Verriegelung des Rotors wird mit zunehmender
Drehzahl somit immer sicherer.
[0028] In Fig. 5 ist ein Detail im Bereich des Kontaktes zwischen Antriebskopf 4 und Hülse
3 dargestellt. Der Antriebskopf 4 besitzt im Bereich des Kegelstumpfes einen Schmutzauftrag
48 der Dicke t. Wird die Hülse 3 bzw. der Rotor 1 abgesenkt, erreicht die Kegelstumpffläche
32 der Hülse nicht mehr die Kegelstumpffläche 42 des Antriebskopfes 4, sondern verbleibt
in einer Höhe, die um den Betrag h höher ist, als wenn keine Verschmutzung vorliegen
würde. Die Empfindlichkeit gegenüber einem solchen Schmutzauftrag ist umso geringer,
je größer der Kegelstumpfwinkel β ist, da somit der durch die Kupplungselemente zu
überbrückende Höhenunterschied zwischen einem sauberen und einem verschmutzten Konus
geringer wird. Da der verfügbare Platz für die Bewegung der Kupplungselemente 8 begrenzt
ist und man von einer Verschmutzung von maximal 0,5 mm ausgehen kann, beträgt bei
dieser Ausführungsform der Kegelstumpfwinkel etwa 35°.
[0029] Der Einfluss einer Verschmutzung an der Zylinderfläche 41 kann gering gehalten werden,
wenn im Bereich der Kegelstumpffläche 42 des Antriebskopfes Ausnehmungen 47 vorgesehen
sind. Sie nehmen einen im Bereich der Zylinderfläche 41 vorhandenen Schmutzbelag beim
Absenken der Hülse 3 auf und verhindern, dass er sich zusätzlich auf der Kegelstumpffläche
42 ansammelt.
1. Zentrifuge (100) mit einem Antriebskopf (4), der mit einem Antrieb verbindbar ist,
einem Rotor (1), der sich am Antriebskopf (4) lösbar montieren lässt, mindestens einem
Verbindungselement (5), mit dem der Antriebskopf (4) mit dem Rotor (1) drehfest verbindbar
ist, und mindestens einem Kupplungselement (8), welches am Antriebskopf (4) angebracht
ist und eine axiale Kraft auf den Rotor (1) so ausüben kann, dass sich der Rotor (1)
axial fixieren lässt, wobei die axiale Kraft bei ansteigender Drehgeschwindigkeit
des Antriebskopfes (4) zunimmt, wobei das Kupplungselement (8) auf den Rotor (1) die
axiale Kraft mittels einer Rampenfläche (83) überträgt,
wobei die Rampenfläche in einem Winkel (α) zur Horizontalen in einem Bereich von größer
0° bis 15° geneigt ist, wobei der Antriebskopf (4) eine Mantelfläche besitzt, welche
eine Zylinderfläche (41) und eine Kegelstumpffläche (42) aufweist, wobei die Mantelfläche
an einer korrespondierenden Haltefläche mit einer Zylinderfläche (31) und einer Kegelstumpffläche
(32) des Rotors (1) formschlüssig anliegt, wenn der Rotor (1) mit dem Antriebskopf
(4) montiert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zylinderfläche (41) des Antriebskopfes (4) eine Länge aufweist, welche mindestens
ein Viertel der Länge der Haltefläche ist, wobei ausschließlich die Zylinderfläche
(41) als Führung des Rotors (1) in axialer Richtung und die Kegelstumpffläche (42)
ausschließlich als Anschlag in axialer Richtung ausgebildet sind.
2. Zentrifuge (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kupplungselement (8) um eine Schwenkachse (9) schwenkbar ist zwischen einer Entriegelungsposition,
in der es in den Antriebskopf (4) eingeschwenkt ist, wodurch der Rotor (1) bezüglich
des Antriebskopfes (4) entriegelt ist, und zwischen einer Verriegelungsposition, in
der das Kupplungselement (8) mit der Rampenfläche (83) von einer Mantelfläche (44)
des Antriebskopfes (4) vorsteht und auf den Rotor (1) eine axiale Kraft überträgt,
wodurch der Rotor (1) bezüglich des Antriebskopfes (4) verriegelt ist.
3. Zentrifuge (100) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kupplungselement (8) federnd so vorgespannt ist, dass es bei Stillstand des Rotors
(1) die Verriegelungsposition einnimmt.
4. Zentrifuge (100) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schwenkachse (9) des Kupplungselementes (8) das Verbindungselement (5) angeordnet
ist, mit dem der Antriebskopf (4) mit dem Rotor (1) drehfest verbindbar ist.
5. Zentrifuge (100) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kupplungselement (8) einen Kupplungszahn (84) aufweist, welcher mit einem Betätigungselement
(10) derart zusammenwirken kann, dass sich auf das Kupplungselement (8) eine Schwenkbewegung
ausüben lässt, so dass eine Verlagerung des Kupplungselementes (8) von der Verriegelungsposition
in die Entriegelungsposition oder umgekehrt durchführbar ist.
6. Zentrifuge (100) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Betätigungselement (10) in der Drehachse (7) der Zentrifuge (100) anordnen
lässt und an einem Ende kegelförmig ausgebildet ist, so dass bei axialer Verlagerung
des Betätigungselementes (10) das kegelförmige Ende mit dem Kupplungszahn (84) des
Kupplungselementes (8) wechselwirken kann.
7. Zentrifuge (100) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die axiale Kraft auf eine Hülse (3) wirkt, welche am Rotor (1) fest montiert ist.
8. Zentrifuge (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kegelstumpffläche (42) des Antriebskopfes (4) einen Kegelwinkel (β) von 15° bis
40° zur Drehachse (7) aufweist.
9. Zentrifuge (100) nach Anspruch 1 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zylinderfläche (41) oder Kegelstumpffläche (42) des Antriebskopfes (4) mindestens
eine Ausnehmung (4), insbesondere einen Quer-Einstich, aufweist.
10. Zentrifuge (100) nach einem der Ansprüche 1, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zylinderfläche (41) des Antriebskopfes (4) zur Haltefläche des Rotors (1) oder
der Hülse (3) als Spielpassung ausgebildet ist, die eine sichere Führung des Rotors
bei Stillstand und bei hoher Drehgeschwindigkeit sicherstellt.
1. A centrifuge (100), comprising a drive head (4) which can be connected with a drive,
a rotor (1) which can be detachably mounted on the drive head (4), at least one connection
element (5) with which the drive head (4) can be connected in a torsion-proof manner
with the rotor (1), and at least one coupling element (8) which is attached to the
drive head (4) and is able to exert an axial force onto the rotor (1) in such a way
that the rotor (1) can be fixed axially, with the axial force increasing with an increasing
rotational speed of the drive head (4), the coupling element (8) transmitting the
axial force onto the rotor (1) by means of a ramp surface (83), the ramp surface being
inclined at an angle (α) relative to the horizontal in a range of from more than 0°
to 15°, the drive head (4) having a jacket surface which comprises a cylinder surface
(41) and a truncated cone surface (42), the jacket surface resting in a form-locking
manner on a corresponding holding surface with a cylinder surface (31) and a truncated
cone surface (32) when the rotor (1) is mounted on the drive head (4),
characterized in that
the cylinder surface (41) of the drive head (4) has a length which is at least one
quarter of the length of the holding surface, with exclusively the cylinder surface
(41) being arranged as the guide of the rotor (1) in the axial direction and exclusively
the truncated cone surface (42) being arranged as a limit stop in the axial direction.
2. The centrifuge (100) according to claim 1,
characterized in that
the coupling element (8) can be swiveled about a swivel axis (9) between a release
position in which it is swiveled inwardly into the drive head (4), whereby the rotor
(1) is released with respect to the drive head (4), and a locking position in which
the coupling element (8) protrudes with the ramp surface (83) from a jacket surface
(44) of the drive head (4) and transmits an axial force onto the rotor (1), whereby
the rotor (1) is locked with respect to the drive head (4).
3. The centrifuge (100) according to claim 2,
characterized in that
the coupling element (8) is spring-preloaded in such a way that it assumes the locking
position during standstill of the rotor (1).
4. The centrifuge (100) according to claim 2 or 3,
characterized in that
the connection element (5) with which the drive head (4) can be connected with the
rotor (1) in a torsion-proof manner is arranged in the swivel axis (9) of the coupling
element (8).
5. The centrifuge (100) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the coupling element (8) comprises a coupling tooth (84) which can cooperate with
an actuating element (10) in such a way that a swivel movement can be exerted onto
the coupling element (8), so that a displacement of the coupling element (8) from
the locking position to the release position or vice versa can be performed.
6. The centrifuge (100) according to claim 5,
characterized in that
the actuating element (10) can be arranged in the rotary axis (7) of the centrifuge
(100) and is of conical design at one end, so that during axial displacement of the
actuating element (10) the conical end can interact with the coupling tooth (84) of
the coupling element (8).
7. The centrifuge (100) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the axial force acts upon a sleeve (3) which is fixedly mounted on the rotor (1).
8. The centrifuge (100) according to claim 1,
characterized in that
the truncated cone surface (42) of the drive head (4) has a cone angle (α) of from
15° to 40° relative to the rotary axis (7).
9. The centrifuge (100) according to claim 1 or 8,
characterized in that
the cylinder surface (41) or truncated cone surface (42) of the drive head (4) comprises
at least one recess (47), especially a transversal groove.
10. The centrifuge (100) according to any one of claims 1, 8 or 9,
characterized in that
the cylinder surface (41) of the drive head (4) is arranged as a clearance fit in
relation to the holding surface of the rotor (1) or the sleeve (3), which clearance
fit ensures a secure guidance of the rotor during standstill and at high rotational
speed.
1. Centrifugeuse (100) comprenant une tête d'entraînement (4) qui peut être raccordée
à un entraînement, un rotor (1) qui peut être monté de manière détachable sur la tête
d'entraînement (4), au moins un élément de raccordement (5) avec lequel la tête d'entraînement
(4) peut être raccordée d'une manière exempte de rotation avec le rotor (1), et au
moins un élément d'accouplement (8) qui est fixé à la tête d'entraînement (4) et est
apte à exercer une force axiale sur le rotor (1) d'une manière telle que le rotor
(1) puisse être fixe axialement, la force axiale augmentant avec une vitesse de rotation
croissante de la tête d'entraînement (4), l'élément d'accouplement (8) transmettant
la force axiale sur le rotor (1) au moyen d'une surface inclinée (83), la surface
inclinée étant inclinée, par rapport à l'horizontale, selon un angle (α) compris dans
une plage allant de plus de 0° jusqu'à 15°, la tête d'entraînement (4) ayant une surface
d'enveloppe qui comprend une surface cylindrique (41) et une surface tronconique (42),
la surface d'enveloppe s'appuyant de manière solidaire sur une surface de maintien
correspondante avec une surface cylindrique (31) et une surface tronquée (32) lorsque
le rotor (1) est monté sur la tête d'entraînement (4),
caractérisée en ce que
la surface cylindrique (41) de la tête d'entraînement (4) possède une longueur qui
représente au moins un quart de la longueur de la surface de maintien, avec exclusivement
la surface cylindrique (41) disposée en tant que guide du rotor (1) dans la direction
axiale et exclusivement la surface tronconique (42) disposée en tant que butée dans
la direction axiale.
2. Centrifugeuse (100) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément d'accouplement (8) peut pivoter autour d'un axe de pivotement (9) entre
une position de déverrouillage dans laquelle il est pivoté intérieurement dans la
tête d'entraînement (4), ce qui fait que le rotor (1) est déverrouillé par rapport
à la tête d'entraînement (4), et une position de verrouillage dans laquelle l'élément
de couplage (8) fait saillie avec la surface inclinée (83) d'une surface d'enveloppe
(44) de la tête d'entraînement (4) et transmet une force axiale sur le rotor (1),
ce qui fait que le rotor (1) est verrouillé par rapport à la tête d'entraînement (4).
3. Centrifugeuse (100) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'élément d'accouplement (8) est pré-chargé par ressort d'une manière telle qu'il
prenne la position de verrouillage pendant l'arrêt du rotor (1).
4. Centrifugeuse (100) selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
l'élément de raccordement (5) avec lequel la tête d'entraînement (4) peut être raccordée
au rotor (1) d'une manière exempte de torsion est disposée dans l'axe de pivotement
(9) de l'élément d'accouplement (8).
5. Centrifugeuse (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément d'accouplement (8) comprend une dent d'accouplement (84) qui peut coopérer
avec un élément d'actionnement (10) d'une manière telle qu'un mouvement de pivotement
puisse être exercé sur l'élément d'accouplement (8), afin qu'un déplacement de l'élément
d'accouplement (8) de la position de verrouillage à la position de déverrouillage,
ou vice versa, puisse être réalisé.
6. Centrifugeuse (100) selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
l'élément d'actionnement (10) peut être agencé dans l'axe de rotation (7) de la centrifugeuse
(100) et est conformé conique à une extrémité, afin que, pendant le déplacement axial
de l'élément d'actionnement (10), l'extrémité conique puisse interagir avec la dent
d'accouplement (84) de l'élément d'accouplement (8).
7. Centrifugeuse (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la force axiale agit sur un manchon (3) qui est monté de manière fixe sur le rotor
(1).
8. Centrifugeuse (100) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la surface tronconique (42) de la tête d'entraînement (4) présente un angle de cône
(β) allant de 15° à 40° par rapport à l'axe de rotation (7).
9. Centrifugeuse (100) selon la revendication 1 ou 8,
caractérisée en ce que
la surface cylindrique (41) ou la surface tronconique (42) de la tête d'entraînement
(4) comprend au moins un évidement (47), en particulier une rainure transversale.
10. Centrifugeuse (100) selon la revendication 1, 8 ou 9,
caractérisée en ce que
la surface cylindrique (41) de la tête d'entraînement (4) est formée comme un ajustement
avec jeu par rapport à la surface de maintien du rotor (1) ou du manchon (3), ledit
ajustement avec jeu assurant un guidage sûr du rotor pendant un arrêt et à vitesse
de rotation élevée.