| (19) |
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(11) |
EP 2 321 398 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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17.12.2014 Patentblatt 2014/51 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.09.2014 Patentblatt 2014/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.06.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2009/000867 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/000227 (07.01.2010 Gazette 2010/01) |
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| (54) |
MAISCHGEFÄSS FÜR DIE BIERHERSTELLUNG UND RÜHRER FÜR EIN MAISCHGEFÄSS
MASH TUN FOR PRODUCING BEER AND STIRRER FOR A MASH TUN
CUVE À MAISCHE POUR LA FABRICATION DE BIÈRE ET MALAXEUR POUR CUVE À MAISCHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
01.07.2008 DE 102008030720
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.05.2011 Patentblatt 2011/20 |
| (73) |
Patentinhaber: GEA BREWERY SYSTEMS GMBH |
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97318 Kitzingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BINKERT, Jörg
96149 Breitengüssbach (DE)
- HOFMANN, Alexander
08209 Auerbach (DE)
- MICHEL, Rudolf
96049 Bamberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: von den Steinen, Axel |
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Advotec.
Patent- und Rechtsanwälte
Beethovenstrasse 5 97080 Würzburg 97080 Würzburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 774 508 DE-A1- 10 123 812 DE-U1-202005 018 302
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DE-A1- 1 642 758 DE-C1- 3 132 205 GB-A- 2 071 693
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Maischgefäß für die Bierherstellung mit zumindest einem
Rührer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiter betrifft die Erfindung einen Rührer,
der zur Herstellung erfindungsgemäßer Maischgefäße eingesetzt werden kann.
[0002] Bei den bekannten Maischverfahren werden beheizte Maischgefäße, etwa ein Maischbottich
oder eine Maischbottichpfanne, zur Aufnahme, Temperierung und Durchmischung der Maische
verwendet. Die bekannten Maischgefäße weisen im Bodenbereich einen Rührer auf, der
dazu dient, eine gleichmäßige Temperaturverteilung in der über dem Boden des Maischgefäßes
beheizten Maische zu erzielen. Darüber hinaus dient das Durchmischen der Maische mit
dem Rührer dazu, eine möglichst große Homogenität der Maische zu erreichen.
[0003] Die üblichen Rührer für Maischgefäße werden aus Blechplatten hergestellt, die ebene
oder gekehlte Anströmflächen aufweisen und sich geradlinig radial nach außen erstrecken.
Diese heute bekannten Rührerformen sind aus den Balkenrührwerken mit sehr niedriger
Anströmfläche entstanden. Die üblicherweise eingesetzten Rührer in Maischgefäßen sind
axial fördernde Rührer, die eine schlechte Homogenität in Bezug auf die Temperaturverteilung
liefern. Durch diese sehr kantige Gestaltung der bekannten Rührer treten in der Maische
beim Kontakt mit den Rührflügeln erhebliche Scherbelastungen auf, die unerwünscht
sind.
[0004] Ein Maischgefäß mit einem Rührer ist beispielsweise aus der
DE 195 05 808 C1 bekannt.
[0005] Die
DE 20 2005 018 302 U1 beschreibt verschiedene Rührwerke für Maischgefäße. Die Rührflügel der Rührwerke
sind dabei bogenförmig ausgebildet und erstrecken sich radial nach außen.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein neues Maischgefäß für die Bierherstellung mit einem Rührer vorzuschlagen, mit
dem die Maischequalität verbessert werden kann. Weiter ist es Aufgabe der Erfindung,
einen Rührer zur Herstellung solcher Maischgefäße vorzuschlagen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Maischgefäß bzw. durch einen Rührer nach der Lehre der
beiden unabhängigen Hauptansprüche gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die Rührblätter des Rührers, die vorwiegend senkrecht stehend eingesetzt werden,
erstrecken sich gattungsgemäß nicht mehr geradlinig radial nach außen, sondern weisen
eine bogenartige Gestaltung auf und erstrecken sich bogenförmig radial nach außen.
Durch die Bogenform der Rührblätter wird gewährleistet, dass die an den Rührblättern
verdrängte Maische in einer weitgehend laminaren Strömung am Rührblatt entlang strömt
und die auftretenden Scherbelastungen dadurch reduziert werden.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Rührblatt zwei Abschnitte aufweist. Der
erste Abschnitt des Rührblatts, der sich von der Mittelnabe des Rührers radial nach
außen erstreckt, ist dabei entlang seiner Längsachse bogenförmig geformt und weist
eine Krümmung auf. An diesen ersten Abschnitt schließt sich dann ein zweiter Abschnitt
an, der sich bogenförmig radial nach außen erstreckt.
[0011] Um die Rührblätter des erfindungsgemäßen Rührers kostengünstig herstellen, werden
Blechabschnitte durch Biegeverformung soweit gekrümmt, bis sie die gewünschte bogenförmige
Gestalt aufweisen. Dabei ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass mehrere Blechabschnitte
separat biegeverformt und anschließend an Schnittstellen miteinander verbunden, insbesondere
miteinander verschweißt, werden.
[0012] Zur Verbesserung der Strömungseigenschaften ist erfindungsgemäß am freien Ende des
Rührblatts ein Strömungsleitelement angeordnet. Mit diesem Strömungsleitelement kann
die Maischeströmung umgelenkt werden, wobei die Maischeströmung am Strömungsleitelement
möglichst nach oben gerichtet sein sollte. Außerdem ist erfindungsgemäß zur Verbesserung
der Strömungseigenschaften am Rührblatt zumindest eine Aussparung und/oder zumindest
eine Ausnehmung vorgesehen, in denen die Maische das Rührblatt durchströmen kann.
Damit kann gezielt Einfluss auf die Maischeströmung im Bereich des Rührblatts genommen
werden.
[0013] Welche Art von Krümmung die Rührblätter des Rührers aufweisen, ist grundsätzlich
beliebig. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rührblätter eine Krümmung aufweisen,
so dass die Vorderseite des Rührblatts in Rotationsrichtung zumindest abschnittsweise
gekrümmt ist. Durch diese konvexe Krümmung an der Vorderseite des Rührblatts wird
eine weitgehend laminare Strömung entlang dem Rührblatt nach radial außen ermöglicht.
Beim hier beschriebenen Rührertyp handelt es sich somit im Gegensatz zu den bereits
eingesetzten Rührern um einen Radialrührer.
[0014] Gemäß einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist die Vorderseite des Rührblatts
in Rotationsrichtung zumindest abschnittsweise evolventenförmig gekrümmt. Im Ergebnis
kann damit die am Rührblatt entlang gleitende Maischemasse unter Minimierung der Scherbelastung
auf dem Rührblatt abwälzen.
[0015] Die Anzahl der Rührblätter am Rührer kann auf die verschiedensten Anforderungsprofile
angepasst werden. Für die meisten Anwendungen ist ein Rührer mit mehreren, insbesondere
drei, Rührblättern vorteilhaft.
[0016] Um die für den Antrieb des Rührers erforderlichen Drehmomente übertragen zu können,
kann am Rührer eine Mittelnabe vorgesehen sein. An dieser Mittelnabe kann dann die
Antriebswelle für das Rührwerk in Eingriff gebracht werden. Die Rührblätter selbst
werden am Außenumfang der Mittelnabe befestigt, wozu diese entweder angeflanscht oder
angeschweißt werden können.
[0017] Für die Gestaltung der Mittelnabe gibt es zwei unterschiedliche bevorzugte Gestaltungsformen.
Gemäß der ersten bevorzugten Gestaltungsform weist die Mittelnabe einen kreisförmigen
Außenumfang auf.
[0018] Alternativ zu dem kreisförmigen Außenumfang an der Mittelnabe kann auch ein prismatischer,
insbesondere dreieckiger, Außenumfang gewählt werden, wobei die Anzahl der Seiten
des prismatischen Außenumfangs auf die Anzahl der Rührblätter abgestimmt werden sollte.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Dimensionierung des Rührblatts mit einem geradlinigen und
einem bogenförmig geformten Abschnitt ist vorgesehen, dass der erste, gradlinige Abschnitt
1/3 des Durchmessers des Rührers bildet und der zweite, bogenförmige Abschnitt 2/3
des Durchmessers des Rührers:
[0020] In Ergänzung der erfindungsgemäßen Gestaltung des Rührblatts kann außerdem vorgesehen
sein, dass die Unterkante des Rührblatts der Kontur des Bodens des Maischgefäßes folgend
nach oben verläuft. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass der Abstand zwischen der
Unterkante des Rührblatts und dem Boden des Maischgefäßes entlang der gesamten Länge
des Rührblatts immer gleich groß ist.
[0021] Bevorzugt kann sich die Unterkante des Rührblatts in Richtung des freien Endes nicht
nur bogenförmig radial nach außen, sondern auch bogenförmig nach oben erstrecken.
Die Unterkante des Rührblatts verläuft also bei dieser Ausführungsform doppelt bogenförmig.
[0022] Die Oberkante des Rührblatts sollte sich möglichst parallel zur Unterkante des Rührblatts
erstrecken, damit das Rührblatt selber entlang seiner gesamten Längsachse überall
die gleiche Breite aufweist.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Rührblatts mit Aussparung ist vorgesehen,
dass zumindest eine Aussparung an der Unterkante des Rührblatts angeordnet ist. Hinter
der Aussparung ist dabei ergänzend ein zusätzliches Strömungsleitelement angeordnet,
mit dem die Maischeströmung insbesondere nach radial außen umgelenkt werden kann.
[0024] Alternativ bzw. additiv zu dieser Ausführungsform des Rührblatts mit einer Aussparung
an der Unterkante kann außerdem auch noch zwischen der Unterkante und der Oberkante
des Rührblatts zumindest eine Ausnehmung vorgesehen sein. Auch hinter dieser Ausnehmung
sollte dabei ein Strömungsleitelement angeordnet werden, mit dem die Maischeströmung
insbesondere nach unten umgelenkt werden kann.
[0025] Für die Gestaltung der Strömungsleitelemente hinter den Ausnehmungen des Rührblatts
gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Besonders bevorzugt ist es, wenn die hinter
den Ausnehmungen angeordneten Strömungsleitelemente einen geschlossenen, insbesondere
kreisförmigen, Strömungsquerschnitt aufweisen, wobei sich der Strömungsquerschnitt
in Strömungsrichtung verengt. Im Ergebnis bilden die sich verengenden Strömungsleitelemente
dann düsenförmige Strömungskanäle, in denen sich die Strömungsgeschwindigkeit erhöht.
[0026] Zur Verbesserung der Homogenisierung der Maische ist es besonders vorteilhaft, wenn
am Innenumfang des Maischgefäßes zumindest ein feststehender Strömungsbrecher angeordnet
ist. An diesem Strömungsbrecher kann die nach außen strömende Maische um- und/oder
abgelenkt werden und dadurch eine schonende Homogenisierung der Maische erreicht werden.
[0027] Um den Eintrag von Sauerstoff in die Maische an den Strömungsbrechern zu vermeiden,
wenn das Maischgefäß nicht vollständig mit Maische gefüllt ist, können mehrere Strömungsbrecher
in Vertikalrichtung übereinander angeordnet sein, wobei zwischen den jeweils benachbarten
Strömungsbrechern jeweils zumindest ein geringfügiger Vertikalabstand vorhanden ist.
Die Füllung des Maischgefäßes mit Maische sollte dann jeweils so erfolgen, dass die
Maischoberfläche gerade entlang der Lücke zwischen zwei Strömungsbrechern liegt.
[0028] Im Normalfall rotieren die Rührer im Maischgefäß um eine zentrische Antriebsachse.
Zur Erreichung einer weiteren erbesserten Durchmischung ist es vorteilhaft, wenn der
Rührer um eine exzentrisch gegenüber der Mittelachse des Maischgefäßes verlaufende
Rotationsachse rotiert. Diese Exzentrität des Rührers erhöht die Temperaturhomogenität.
[0029] Um eine möglichst homogene Erwärmung der Maische zu erreichen, ist es außerdem besonders
vorteilhaft, wenn auch die Strömungsbrecher beheizbar sind. Der erfindungsgemäße Rührer
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Maischgefäße weist seinerseits wiederum Rührblätter
auf, die sich ihrer Längsachse nach zumindest abschnittsweise bogenförmig radial nach
außen erstrecken.
[0030] Verschiedene Ausführungsformen sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und
werden nachfolgend erläutert.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste, nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rührers für ein Maischgefäß
in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 2
- den Rührer gemäß Fig. 1 in Ansicht von oben;
- Fig. 3
- den Rührer gemäß Fig. 1 in seitlicher Ansicht;
- Fig. 4
- die Mittelnabe des Rührers gemäß Fig. 1 in Ansicht von oben;
- Fig. 5
- eine zweite, nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rührers für ein Maischgefäß
in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 6
- den Rührer gemäß Fig. 5 in Ansicht von oben;
- Fig. 7
- den Rührer gemäß Fig. 5 in seitlicher Ansicht;
- Fig. 8
- die Mittelnabe des Rührers gemäß Fig. 5 in Ansicht von oben;
- Fig. 9
- den Rührer gemäß Fig. 5 bei Anordnung in einem Maischgefäß mit Strömungsbrechern in
perspektivischer Ansicht;
- Fig. 10
- eine dritte, erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rührers mit Aussparungen und Ausnehmungen
im Rührblatt in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 11
- eine vierte, nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Rührers mit Ausnehmungen
im Rührblatt und dahinter angeordneten, düsenförmigen Strömungsleitelementen in perspektivischer
Ansicht;
- Fig. 12
- ein Rührblatt des Rührers gemäß Fig. 11 im Querschnitt entlang der Schnittlinie 1-1.
[0032] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Rührer 01, der zur Verwendung in einem
Maischgefäß für die Bierherstellung vorgesehen ist.
[0033] Der Rührer 01 weist drei Rührblätter 02 auf, die zur Durchmischung der Maische im
Maischgefäß vorgesehen sind. Die Rührblätter 02 sind endseitig an einer Mittelnabe
03 angeschweißt oder angeflanscht. Die am Außenumfang kreisförmige Mittelnabe 03 kann
an ihrem Innenumfang an einer Antriebswelle in Eingriff gebracht werden, um das für
den Antrieb des Rührers 01 notwendige Drehmoment zu übertragen.
[0034] Fig. 2 zeigt den Rührer 01 mit den drei Rührblättern 02 in Ansicht von oben. Die
Rührblätter 02 umfassen jeweils zwei Abschnitte 04 und 05. Der erste, sich an die
Mittelnabe 03 anschließende Abschnitt 04 ist dabei geradlinig geformt und aus einem
ebenen Blechabschnitt hergestellt. An diesen ersten Abschnitt 04 schließt sich ein
bogenförmig gekrümmter Abschnitt 05 an. Die in Rotationsrichtung 06 weisende Vorderseite
07 der Rührblätter 02 ist also im Bereich der Abschnitte 05 konvex gekrümmt, um eine
möglichst laminare Maischeströmung entlang der Rührblätter 02 radial nach außen zu
ermöglichen. Der Durchmesser des Umfangskreises 08, der durch die äußeren Enden der
ersten Abschnitte 04 definiert wird, entspricht gerade 1/3 des Gesamtumfangskreises
09 des Rührers 01.
[0035] Fig. 3 zeigt den Rührer 01 mit den Rührblättern 02 in seitlicher Ansicht. In dieser
Seitenansicht ist erkennbar, dass sich die Unterkanten 11 der Rührblätter 02 in Richtung
des freien Endes der Rührblätter 02 gegenüber einem Bezugsniveau 10 bogenförmig nach
oben erstrecken und dadurch jeweils im gleichen Abstand zum im Querschnitt bogenförmig
konturierten Boden eines nicht dargestellten Maischgefäßes verlaufen können. Die Oberkante
12 der drei Rührblätter 02 verläuft dabei jeweils parallel zur Unterkante 11.
[0036] Fig. 4 zeigt die Mittelnabe 03 des Rührers 01 mit den daran befestigten ersten Abschnitten
04, die sich geradlinig nach außen erstrecken. Zur Drehmomentübertragung ist am Innenumfang
der Mittelnabe 03 eine Nut 13 vorgesehen.
[0037] Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform 14 eines erfindungsgemäßen Rührers, der
wiederum eine kreisrunde Mittelnabe 15 und drei Rührblätter 16 aufweist.
[0038] Wie in Fig. 6 ersichtlich, unterscheidet sich der Rührer 14 vom Rührer 01 dadurch,
dass auch die ersten Abschnitte 17 der Rührblätter 16, an die sich jeweils wiederum
ein zweiter Abschnitt 18 anschließt, bogenförmig geformt sind, so dass die Rührblätter
16 insgesamt von ihrem freien Ende bis zum Anschlusspunkt an der Mittelnabe 15 einen
evolventenförmigen Bogen bilden.
[0039] Fig. 7 zeigt den Rührer 14 in seitlicher Ansicht. Auch hier sind die Unterkanten
20 der Rührblätter 16 wiederum bogenförmig nach oben gekrümmt und die Oberkanten 21
verlaufen parallel zu den Unterkanten 20.
[0040] Fig. 8 zeigt die Mittelnabe 15 mit den bogenförmig gestalteten ersten Abschnitten
17.
[0041] Fig. 9 zeigt den Rührer 14 mit dem evolventenförmigen Rührblatt 16 bei Anordnung
über dem Boden 22 eines Maischgefäßes 23. Am Innenumfang des Maischgefäßes 23 sind
jeweils mehrere Strömungsbrecher 24 vertikal übereinander angeordnet, wobei die übereinander
angeordneten Strömungsbrecher 24 jeweils einen Vertikalabstand 25 aufweisen.
[0042] Fig. 10 zeigt eine dritte Ausführungsform 26 eines erfindungsgemäßen Rührers. Die
Rührblätter 27 des Rührers 26, die in Fig. 10 nur teilweise dargestellt sind, weisen
Aussparungen 28 an der Unterkante des Rührblatts 27 auf. Hinter jeder Aussparung 28
ist dabei ein Strömungsleitelement 29 vorgesehen, um die durch die Aussparungen 28
durchströmende Maische umzulenken.
[0043] Außerdem weisen die Rührblätter 27 jeweils zwei Ausnehmungen 30 auf, die ebenfalls
von der Maische durchströmt werden. Hinter den Ausnehmungen 30 ist wiederum jeweils
ein Strömungsleitelement 31 zur Umlenkung der Maischeströmung vorgesehen.
[0044] Die Rührblätter 27 sind darüber hinaus an ihrem feien Ende jeweils mit einem ergänzenden
Strömungsleitelement 32 ausgestattet.
[0045] Fig. 11 und 12 zeigen eine vierte Ausführungsform eines Rührers mit kreisrunden Ausnehmungen
35 in den drei Rührblättern 34. Hinter den Ausnehmungen 35 sind jeweils düsenförmige
Strömungsleitelemente 36 angeordnet, deren kreisförmiger Strömungsquerschnitt sich
in Strömungsrichtung verengt, um die Strömungsgeschwindigkeit zu erhöhen und dadurch
Verwirbelungen am Austritt aus dem düsenförmigen Strömungsleitelement 36 zu verursachen.
Bezugszeichenliste
[0046]
| 01 |
Rührer |
33 |
Rührer |
| 02 |
Rührblatt |
34 |
Rührblatt |
| 03 |
Mittelnabe |
35 |
Ausnehmung |
| 04 |
Erster Abschnitt (Rührblatt) |
36 |
Strömungsleitelement |
| 05 |
Zweiter Abschnitt (Rührblatt) |
|
|
| 06 |
Rotationsrichtung (Rührer) |
|
|
| 07 |
Vorderseite (Rührblatt) |
|
|
| 08 |
Umfangskreis (erster Abschnitt) |
|
|
| 09 |
Umfangskreis (Rührer) |
|
|
| 10 |
Bezugsniveau |
|
|
| 11 |
Unterkante (Rührblatt) |
|
|
| 12 |
Oberkante (Rührblatt) |
|
|
| 13 |
Nut (Mittelnabe) |
|
|
| 14 |
Rührer |
|
|
| 15 |
Mittelnabe |
|
|
| 16 |
Rührblatt |
|
|
| 17 |
Erster Abschnitt (Rührblatt) |
|
|
| 18 |
Zweiter Abschnitt (Rührblatt) |
|
|
| 19 |
Mittelachse |
|
|
| 20 |
Unterkante (Rührblatt) |
|
|
| 21 |
Oberkante (Rührblatt) |
|
|
| 22 |
Boden (Maischgefäß) |
|
|
| 23 |
Maischgefäß |
|
|
| 24 |
Strömungsbrecher |
|
|
| 25 |
Vertikalabstand |
|
|
| 26 |
Rührer |
|
|
| 27 |
Rührblatt |
|
|
| 28 |
Aussparung |
|
|
| 29 |
Strömungsleitelement |
|
|
| 30 |
Ausnehmung |
|
|
| 31 |
Strömungsleitelement |
|
|
| 32 |
Strömungsleitelement |
|
|
1. Maischgefäß (23) für die Bierherstellung mit zumindest einem Rührer (01, 14, 26, 33),
der rotatorisch antreibbar über dem Boden (10, 22) des Maischgefäßes (23) angeordnet
ist, wobei der Rührer (01, 14, 26, 33) zumindest ein sich von der Mittelachse (19)
radial nach außen erstreckendes Rührblatt (02, 16, 27, 34) aufweist, und wobei das
Rührblatt (02, 16, 27, 34) bei Antrieb des Rührers (01, 14, 26, 33) durch die im Maischgefäß
(23) enthaltene Maische bewegt werden kann, um die Maische zu durchmischen, wobei
sich die Längsachse des Rührblatts (02, 16, 27, 34) zumindest abschnittsweise bogenförmig
radial nach außen erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rührblatt (16) zwei Abschnitte (17, 18) aufweist, die separat biegeverformt und
anschließend an der Schnittstelle miteinander verbunden wurden, wobei der erste an
der Mittelnabe (15) angebrachte Abschnitt (17) sich bogenförmig radial nach außen
erstreckt, und wobei sich der zweite Abschnitt (18) bogenförmig radial nach außen
erstreckt, und wobei am freien Ende des zweiten Abschnitts (18) des Rührblatts (27)
ein Strömungsleitelement (32) angeordnet ist, mit dem die Maischeströmung, insbesondere
nach oben, umgelenkt werden kann, und wobei das Rührblatt (27, 34) im zweiten Abschnitt
(18) zumindest eine Aussparung (28) und/oder zumindest eine Ausnehmung (30, 35) aufweist,
in denen die Maische das Rührblatt (27, 34) durchströmen kann.
2. Maischgefäß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Rotationsrichtung (06) gerichtete Vorderseite (07) des Rührblatts (02, 16,
27, 34) zumindest abschnittsweise konvex gekrümmt ist.
3. Maischgefäß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Rotationsrichtung (06) gerichtete Vorderseite (07) des Rührblatts (02, 16,
27, 34) zumindest abschnittsweise evolventenförmig gekrümmt ist.
4. Maischgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Rührer (01, 14, 26, 33)mehrere, insbesondere drei, Rührblätter (02, 16, 27, 34)
vorgesehen sind.
5. Maischgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Drehmomentübertragung auf den Rührer (01, 14, 26, 33) eine Mittelnabe (03, 15)
vorgesehen ist, die auf einer Antriebswelle in Eingriff gebracht werden kann, wobei
die Rührblätter (02, 16, 27, 34) am Außenumfang der Mittelnabe (03, 15) befestigt,
insbesondere angeflanscht oder angeschweißt, sind, wobei die Mittelnabe (03, 15) einen
kreisförmigen Außenumfang oder einen prismatischen, insbesondere dreieckigen, Außenumfang
aufweist.
6. Maischgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rührblatt (02) zwei Abschnitte (04, 05) aufweist, wobei der erste an der Mittelnabe
(03) angebrachte Abschnitt (04) sich geradlinig radial nach außen erstreckt, und wobei
sich der zweite Abschnitt (05) bogenförmig radial nach außen erstreckt.
7. Maischgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterkante (11, 20) des Rührblatts (02, 16, 27) der Kontur des Bodens (10, 22)
des Maischgefäßes (23) folgend nach oben verläuft.
8. Maischgefäß nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Unterkante (11, 20) des Rührblatts (02, 16, 27) in Richtung des freien Endes
des Rührblatts (02, 16, 27) bogenförmig nach oben erstreckt, wobei die Oberkante (12,
21) des Rührblatts (02, 16, 27) parallel zur Unterkante (11, 20) des Rührblatts (02,
16, 27) verläuft.
9. Maischgefäß nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Unterkante des Rührblatts (27) zumindest eine Aussparung (28) vorgesehen ist,
wobei hinter der Aussparung (28) ein Strömungsleitelement (29) angeordnet ist, mit
dem die Maischeströmung, insbesondere nach radial außen, umgelenkt werden kann.
10. Maischgefäß nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Unterkante und der Oberkante des Rührblatts (27) zumindest eine Ausnehmung
(30, 35) vorgesehen ist, wobei hinter der Ausnehmung (30, 35) ein Strömungsleitelement
(31, 36) angeordnet ist, mit dem die Maischeströmung, insbesondere nach unten, umgelenkt
werden kann.
11. Maischgefäß nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das hinter der Ausnehmung (35) angeordnete Strömungsleitelement (36) einen geschlossenen,
insbesondere kreisförmigen, Strömungsquerschnitt bildet, wobei sich der Strömungsquerschnitt
in Strömungsrichtung verengt.
12. Maischgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Innenumfang des Maischgefäßes (23) zumindest ein feststehender Strömungsbrecher
(24) angeordnet ist.
13. Maischgefäß nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest zwei Strömungsbrecher (24) in Vertikalrichtung übereinander angeordnet
sind, wobei zwischen den beiden Strömungsbrechern (24) ein zumindest geringfügiger
Vertikalabstand (25) vorhanden ist.
14. Maischgefäß nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strömungsbrecher (24) beheizbar ist.
15. Rührer (01, 14, 26) für ein Maischgefäß (23) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, der
rotatorisch antreibbar über dem Boden (10, 22) des Maischgefäßes (23) angeordnet ist,
wobei der Rührer (01, 14, 26) zumindest ein sich von der Mittelachse (19) radial nach
außen erstreckendes Rührblatt (02, 16, 27) aufweist, und wobei das Rührblatt (02,
16, 27) bei Antrieb des Rührers (01, 14, 26) durch die im Maischgefäß (23) enthaltene
Maische bewegt werden kann, um die Maische zu durchmischen, wobei sich die Längsachse
des Rührblatts (02, 16, 27) zumindest abschnittsweise bogenförmig radial nach außen
erstreckt
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rührblatt (16) zwei Abschnitte (17, 18) aufweist, die separat biegeverformt und
anschließend an der Schnittstelle miteinander verbunden wurden, wobei der erste an
der Mittelnabe (15) angebrachte Abschnitt (17) sich bogenförmig radial nach außen
erstreckt, und wobei sich der zweite Abschnitt (18) bogenförmig radial nach außen
erstreckt, und wobei am freien Ende des zweiten Abschnitts (18) des Rührblatts (27)
ein Strömungsleitelement (32) angeordnet ist, mit dem die Maischeströmung, insbesondere
nach oben, umgelenkt werden kann, und wobei das Rührblatt (27, 34) im zweiten Abschnitt
(18) zumindest eine Aussparung (28) und/oder zumindest eine Ausnehmung (30, 35) aufweist,
in denen die Maische das Rührblatt (27, 34) durchströmen kann.
1. A mash tun (23) for producing beer, comprising at least one stirrer (01, 14, 26, 33),
which is drivable so as to rotate and is arranged above the bottom (10, 22) of the
mash tun (23), the stirrer (01, 14, 26, 33) having at least one stirring blade (02,
16, 27, 34) extending radially outwards from the centre axis (19), and the stirring
blade (02, 16, 27, 34) being movable through the mash contained in the mash tun (23)
when the stirrer (01, 14, 26, 33) is being driven so as to thoroughly mix the mash,
the longitudinal axis of the stirring blade (02, 16, 27, 34) extending radially outwards
in a curved shape at least in sections,
characterised in that
the stirring blade (16) has two portions (17, 18) that have been separately deformed
by bending and have then been connected to each other at the joint, the first portion
(17) mounted on the centre hub (15) extending radially outwards in a curved shape,
and the second portion (18) extending radially outwards in a curved shape, and a flow
guiding element (32) being arranged at the free end of the second portion (18) of
the stirring blade (27), the mash flow being deflectable by means of said flow guiding
element (32), in particular upwards, and the stirring blade (27, 34) having, in the
second portion (18), at least one cut-out (28) and/or at least one recess (30, 35)
in which the mash can flow through the stirring blade (27, 34).
2. The mash tun according to claim 1,
characterised in that
the front side (07) of the stirring blade (02, 16, 27, 34) oriented in the direction
of rotation (06) is curved convexly at least in sections.
3. The mash tun according to claim 2,
characterised in that
the front side (07) of the stirring blade (02, 16, 27, 34) oriented in the direction
of rotation (06) is curved in an involute shape at least in sections.
4. The mash tun according to any of the claims 1 to 3,
characterised in that
several, in particular three, stirring blades (02, 16, 27, 34) are provided on the
stirrer (01, 14, 26, 33).
5. The mash tun according to any of the claims 1 to 4,
characterised in that
for torque transmission to the stirrer (01, 14, 26, 33), a centre hub (03, 15) is
provided which can be engaged onto a drive shaft, the stirring blades (02, 16, 27,
34) being attached, in particular flanged or welded, to the outer circumference of
the centre hub (03, 15), the centre hub (03, 15) having a circular outer circumference
or a prismatic, in particular triangular, outer circumference.
6. The mash tun according to any of the claims 1 to 5,
characterised in that
the stirring blade (02) has two portions (04, 05), the first portion (04) mounted
on the centre hub (03) extending radially outwards in a straight line, and the second
portion (05) extending radially outwards in a curved shape.
7. The mash tun according to any of the claims 1 to 6,
characterised in that
the lower edge (11, 20) of the stirring blade (02, 16, 27) extends upwards, following
the contour of the bottom (10, 22) of the mash tun (23).
8. The mash tun according to claim 7,
characterised in that
the lower edge (11, 20) of the stirring blade (02, 16, 27) extends upwards in a curved
shape in the direction of the free end of the stirring blade (02, 16, 27), the upper
edge (12, 21) of the stirring blade (02, 16, 27) running parallel to the lower edge
(11, 20) of the stirring blade (02, 16, 27).
9. The mash tun according to claim 8,
characterised in that
at least one cut-out (28) is provided at the lower edge of the stirring blade (27),
a flow guiding element (29) being arranged behind the cut-out (28), by means of which
the mash flow can be deflected in particular radially outwards.
10. The mash tun according to claim 8 or 9,
characterised in that
at least one recess (30, 35) is provided between the lower edge and the upper edge
of the stirring blade (27), a flow guiding element (31, 36) being arranged behind
the recess (30, 35), by means of which the mash flow can be deflected in particular
downwards.
11. The mash tun according to claim 10,
characterised in that
the flow guiding element (36) arranged behind the recess (35) forms a closed, in particular
circular, flow cross-section, the flow cross-section narrowing in the flow direction.
12. The mash tun according to any of the claims 1 to 11,
characterised in that
at least one stationary baffle (24) is arranged at the inner circumference of the
mash tun (23).
13. The mash tun according to claim 12,
characterised in that
at least two baffles (24) are arranged one above the other in the vertical direction,
an at least slight vertical distance being present between the two baffles (24).
14. The mash tun according to claim 12 or 13,
characterised in that
the baffle (24) can be heated.
15. A stirrer (01, 14, 26) for a mash tun (23) according to any of the claims 1 to 14
which can be driven so as to rotate and is arranged above the bottom (10, 22) of the
mash tun (23), the stirrer (01, 14, 26) having at least one stirring blade (02, 16,
27) extending radially outwards from the centre axis (19), and the stirring blade
(02, 16, 27) being movable through the mash contained in the mash tun (23) when the
stirrer (01, 14, 26) is being driven so as to thoroughly mix the mash, the longitudinal
axis of the stirring blade (02, 16, 27) extending radially outwards in a curved shape
at least in sections,
characterised in that
the stirring blade (16) has two portions (17, 18) which have been separately deformed
by bending and have then been connected to each other at the joint, the first portion
(17) mounted on the centre hub (15) extending radially outwards in a curved shape,
and the second portion (18) extending radially outwards in a curved shape, and a flow
guiding element (32) being arranged at the free end of the second portion (18) of
the stirring blade (27), the mash flow being deflectable by means of said flow guiding
element (32), in particular upwards, and the stirring blade (27, 34) having, in the
second portion (18), at least one cut-out (28) and/or at least one recess (30, 35)
in which the mash can flow through the stirring blade (27, 34).
1. Cuve matière (23) pour la fabrication de bière, comprenant au moins un agitateur (01,
14, 26, 33) qui est disposé au-dessus du fond (10, 22) de la cuve matière (23) de
manière entraînable en rotation, l'agitateur (01, 14, 26, 33) ayant au moins une pale
d'agitation (02, 16, 27, 34) s'étendant radialement à partir de l'axe central (19)
vers l'extérieur, et la pale d'agitation (02, 16, 27, 34) pouvant être déplacée au
travers du moût contenu dans la cuve matière (23) lors de l'entraînement de l'agitateur
(01, 14, 26, 33) afin de bien mélanger le moût, l'axe longitudinal de la pale d'agitation
(02, 16, 27, 34) s'étendant radialement vers l'extérieur sous forme courbée au moins
en sections,
caractérisée en ce que
la pale d'agitation (16) a deux parties (17, 18) qui ont été déformées séparément
par flexion et puis ont été connectées l'une à l'autre à la jonction, la première
partie (17) montée sur le moyeu (15) s'étendant radialement vers l'extérieur sous
forme courbée, et la deuxième partie (18) s'étendant radialement vers l'extérieur
sous forme courbée, et un élément de guidage d'écoulement (32) étant disposé à l'extrémité
libre de la deuxième partie (18) de la pale d'agitation (27), par lequel l'écoulement
de moût peut être dévié, en particulier vers le haut, et la pale d'agitation (27,
34) ayant au moins une encoche (28) et/ou au moins un évidement (30, 35) dans la deuxième
partie (18), dans lesquels le moût peut couler à travers la pale d'agitation (27,
34).
2. Cuve matière selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la face avant (07) de la pale d'agitation (02, 16, 27, 34) orientée dans la direction
de rotation (06) a une courbure convexe au moins en sections.
3. Cuve matière selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la face avant (07) de la pale d'agitation (02, 16, 27, 34) orientée dans la direction
de rotation (06) a une courbure en forme de développante au moins en sections.
4. Cuve matière selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
plusieurs, en particulier trois, pales d'agitation (02, 16, 27, 34) sont prévues sur
l'agitateur (01, 14, 26, 33).
5. Cuve matière selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
pour la transmission de couple à l'agitateur (01, 14, 26, 33), un moyeu central (03,
15) est prévu qui peut être mis en prise sur un arbre d'entraînement, les pales d'agitation
(02, 16, 27, 34) étant fixées, en particulier bridées ou soudées, à la circonférence
extérieure du moyeu central (03, 15), le moyeu central (03, 15) ayant une circonférence
extérieure circulaire ou une circonférence extérieure prismatique, en particulier
triangulaire.
6. Cuve matière selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
la pale d'agitation (02) a deux parties (04, 05), la première partie (04) montée sur
le moyeu central (03) s'étendant radialement vers l'extérieur en ligne droite, et
la deuxième partie (05) s'étendant radialement vers l'extérieur sous forme courbée.
7. Cuve matière selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le bord inférieur (11, 20) de la pale d'agitation (02, 16, 27) s'étend vers le haut
en suivant le contour du fond (10, 22) de la cuve matière (23).
8. Cuve matière selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
le bord inférieur (11, 20) de la pale d'agitation (02, 16, 27) s'étend sous forme
courbée vers le haut dans la direction de l'extrémité libre de la pale d'agitation
(02, 16, 27), le bord supérieur (12, 21) de la pale d'agitation (02, 16, 27) étant
parallèle au bord inférieur (11, 20) de la pale d'agitation (02, 16, 27).
9. Cuve matière selon la revendication 8,
caractérisée en ce qu'
au moins une encoche (28) est prévue au bord inférieur de la pale d'agitation (27),
un élément de guidage d'écoulement (29) étant disposé derrière l'encoche (28), par
lequel l'écoulement de moût peut être dévié, en particulier radialement vers l'extérieur.
10. Cuve matière selon les revendications 8 ou 9,
caractérisée en ce qu'
au moins un évidement (30, 35) est prévu entre le bord inférieur et le bord supérieur
de la pale d'agitation (27), un élément de guidage d'écoulement (31, 36) étant disposé
derrière l'évidement (30, 35), par lequel l'écoulement de moût peut être dévié, en
particulier vers le bas.
11. Cuve matière selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
l'élément de guidage d'écoulement (36) disposé derrière l'évidement (35) forme une
coupe transversale d'écoulement fermée, en particulier circulaire, la coupe transversale
d'écoulement se rétrécissant dans la direction d'écoulement.
12. Cuve matière selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce qu'
au moins une contre-pale (24) fixe est disposée sur la circonférence intérieure de
la cuve matière (23).
13. Cuve matière selon la revendication 12,
caractérisée en ce qu'
au moins deux contre-pales (24) sont disposées l'une au-dessus de l'autre dans le
sens vertical, une distance verticale (25) au moins faible existant entre les deux
contre-pales (24).
14. Cuve matière selon les revendications 12 ou 13,
caractérisée en ce que
la contre-pale (24) peut être chauffée.
15. Agitateur (01, 14, 26) pour une cuve matière (23) selon l'une quelconque des revendications
1 à 14 qui est disposé au-dessus du fond (10, 22) de la cuve matière (23) de manière
entraînable en rotation, l'agitateur (01, 14, 26) ayant au moins une pale d'agitation
(02, 16, 27) s'étendant radialement à partir de l'axe central (19) vers l'extérieur,
et la pale d'agitation (02, 16, 27) pouvant être déplacée au travers du moût contenu
dans la cuve matière (23) lors de l'entraînement de l'agitateur (01, 14, 26) afin
de bien mélanger le moût, l'axe longitudinal de la pale d'agitation (02, 16, 27) s'étendant
radialement vers l'extérieur sous forme courbée au moins en sections,
caractérisé en ce que
la pale d'agitation (16) a deux parties (17, 18) qui ont été déformées séparément
par flexion et puis ont été connectées l'une à l'autre à la jonction, la première
partie (17) montée sur le moyeu (15) s'étendant radialement vers l'extérieur sous
forme courbée, et la deuxième partie (18) s'étendant radialement vers l'extérieur
sous forme courbée, et un élément de guidage d'écoulement (32) étant disposé à l'extrémité
libre de la deuxième partie (18) de la pale d'agitation (27), par lequel l'écoulement
de moût peut être dévié, en particulier vers le haut, et la pale d'agitation (27,
34) ayant au moins une encoche (28) et/ou au moins un évidement (30, 35) dans la deuxième
partie (18), dans lesquels le moût peut couler à travers la pale d'agitation (27,
34).
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