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(11) |
EP 2 321 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.2012 Patentblatt 2012/03 |
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Anmeldetag: 28.07.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2009/000290 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/022414 (04.03.2010 Gazette 2010/09) |
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ANTRIEBSVORRICHTUNG FÜR EINE MÖBELKLAPPE
DRIVE DEVICE FOR A FURNITURE FLAP
DISPOSITIF D'ENTRAÎNEMENT POUR UN ABATTANT DE MEUBLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.08.2008 AT 13472008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.05.2011 Patentblatt 2011/20 |
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Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- OMANN, Christian
A-6971 Hard (AT)
- BOHLE, Wolfgang
A-6840 Götzis (AT)
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Vertreter: Hofinger, Stephan et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 296 011 DE-U1-202004 007 168
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DE-U1- 20 122 712 DE-U1-202006 000 535
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für eine Klappe
eines Möbels, mit zumindest einem von einer Federvorrichtung beaufschlagten bzw. beaufschlagbaren
Stellarm zum Bewegen der Klappe sowie mit einer Ausstoßvorrichtung, über die die Klappe
über einen ersten Öffnungswinkelbereich aus der Schließstellung in Richtung Offenstellung
bewegbar ist.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Möbel mit einer Antriebsvorrichtung der zu
beschreibenden Art.
[0003] Eine derartige Antriebsvorrichtung ist beispielsweise aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2006 000 535 U1 der Anmelderin bekannt geworden, wobei eine Ausstoßvorrichtung mit einer Touch-Latch-Funktionalität
zum Ausstoßen der Klappe aus einer geschlossenen Endlage vorgesehen ist. Darüber hinaus
ist eine zusätzliche Federvorrichtung bereitgestellt, welche die Kompensation des
Klappengewichtes übernimmt. Die Federvorrichtung bringt jedoch auf die Klappe auch
eine relativ große Zuhaltekraft auf, sodass die Klappe gegen Ende der Schließbewegung
nach Überwinden einer Totpunktlage in die vollständige Schließstellung gedrückt wird
und in dieser Endlage von einer bestimmten Schließkraft gehalten ist. Nachteilig bei
diesem Stand der Technik ist die Tatsache, dass die Ausstoßvorrichtung - wenn sich
die Klappe in der vollständigen Schließstellung befindet - die Kraft der Federvorrichtung
überwinden muss, was auch eine relativ stark dimensionierte Ausstoßvorrichtung erforderlich
macht.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Antriebsvorrichtung der eingangs
erwähnten Gattung unter Vermeidung des oben erwähnten Nachteiles anzugeben.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß in einer vorteilhaften Ausgestaltung dadurch erreicht,
dass die Federvorrichtung im ersten Öffnungswinkelbereich im Wesentlichen keine Kraft
auf die Klappe ausübt und dass die Federvorrichtung die Klappe erst in einem zweiten
Öffnungswinkelbereich in Öffnungsrichtung bewegt, wobei sich der zweite Öffnungswinkelbereich
an den ersten Öffnungswinkelbereich anschließt oder sich mit diesem allenfalls etwas
überlappt.
[0006] Mit anderen Worten sind die Ausstoßvorrichtung und die Federvorrichtung so aufeinander
abgestimmt, dass die Federvorrichtung in der geschlossenen Endlage im Wesentlichen
keine Kraft auf die Klappe ausübt, sodass die Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen der
Klappe im Wesentlichen nur das Trägheitsmoment der Klappe (unter Berücksichtigung
der zu erzielenden Winkelgeschwindigkeit der Klappe) überwinden muss. Die Klappe kann
somit besonders leicht aus der geschlossenen Endlage heraus bewegt werden.
[0007] Die Kraft der Ausstoßvorrichtung kann auf diese Weise relativ gering dimensioniert
und damit platzsparend und kostengünstig realisiert werden. Erst gegen Ende des Ausstoßhubes
der Ausstoßvorrichtung - vorzugsweise im Anschluss an diesen Ausstoßhub - beginnt
die Federvorrichtung zu wirken, sodass auf den Stellarm (und damit auf die daran angelenkte
Klappe) ein aktives Schwenkmoment in Öffnungsrichtung ausgeübt wird, sodass sich die
Klappe durch die Kraft der Federvorrichtung selbsttätig nach oben bewegt.
[0008] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung
genau eine Federvorrichtung aufweist. Grundsätzlich ist es zwar denkbar, dass die
Antriebsvorrichtung zwei oder mehrere Federvorrichtungen umfassen könnte, die jedoch
allesamt im zweiten Öffnungswinkelbereich (z.B. in Form eines Stafettenlaufes) wirksam
sind. Gemäß dem Aspekt der Erfindung ist es jedoch wünschenswert, wenn die Federvorrichtung(en)
im ersten Öffnungswinkelbereich keine Zuziehkraft auf die Klappe ausübt (ausüben)
bzw. keine Federkraft bereitgestellt wird, welche die Klappe in der vollständigen
Schließstellung hält.
[0009] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich an
den zweiten Öffnungswinkelbereich ein dritter Öffnungswinkelbereich anschließt, in
dem die Federvorrichtung die Klappe im Wesentlichen austariert hält. Auf diese Weise
wird die Klappe in einem der vollständigen Offenstellung unmittelbar vorgelagerten
Bereich im Wesentlichen in jeder Offenstellung gehalten, wodurch die Klappe nicht
zwingend in die vollständige Offenstellung gedrückt wird. Es ist allerdings auch möglich,
die Klappe durch die Federvorrichtung auch in die vollständige Offenstellung zu bewegen
und eine Dämpfungsvorrichtung zum Dämpfen der letzten Öffnungsbewegung der Klappe
vorzusehen.
[0010] Bei einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
sich der erste Öffnungswinkeibereich - ausgehend von der vollständigen Schließstellung
der Klappe - zwischen 0° und 10°, vorzugsweise zwischen 0° und 5°, erstreckt. Auch
kann es günstig sein, wenn der zweite Öffnungswinkelbereich bis etwa 30°, vorzugsweise
bis etwa 10°, Offenstellung der Klappe wirksam ist.
[0011] Eine zweckmäßige Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass zwischen der Federvorrichtung
und dem Stellarm eine um eine Drehachse gelagerte Steuernocke mit einer daran angeordneten
oder ausgebildeten Stellkontur wirksam ist, wobei während der Schwenkbewegung des
Stellarmes eine Druckrolle entlang der Stellkontur abläuft. In diesem Zusammenhang
kann es von Vorteil sein, wenn der Kurvenabschnitt der Stellkontur, der mit der Druckrolle
während des ersten Öffnungswinkelbereiches der Klappe in Eingriff steht, zumindest
annähernd denselben Radialabstand zur Drehachse des Steuernocke aufweist. Durch den
annähernd gleichen Radialabstand dieses Kurvenabschnittes kann vermieden werden, dass
die Federvorrichtung auf die Klappe im allerletzten Schließbereich eine wesentliche
Kraft ausübt. Es wäre allenfalls sogar eine geringfügige Schließkraft der Federvorrichtung
tolerierbar, solange die entgegengesetzte Kraft der Ausstoßvorrichtung ausreichend
stärker dimensioniert ist.
[0012] Zur Erzielung einer besonders kompakten Bauweise kann es günstig sein, wenn die Federvorrichtung
und die Antriebsvorrichtung in einer gemeinsamen Baueinheit angeordnet sind. Selbstverständlich
ist es auch möglich, dass die Federvorrichtung und die Antriebsvorrichtung in voneinander
gesonderten Baueinheiten angeordnet sind. Auf diese Weise können gegebenenfalls bestehende
Stellantriebe nachträglich mit einer Ausstoßvorrichtung ausgerüstet werden.
[0013] Es kann vorgesehen werden, dass die Ausstoßvorrichtung mittelbar oder unmittelbar
auf die Klappe wirkt. Alternativ oder ergänzend ist es aber auch möglich, dass die
Ausstoßvorrichtung auf den Stellarm wirkt. Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung kann
vorgesehen werden, dass die Ausstoßvorrichtung wenigstens einen, vorzugsweise verriegelbaren,
Kraftspeicher aufweist, durch den ein Ausstoßelement zum Ausstoßen der Klappe und/oder
zum Ausstoßen des Stellarmes beaufschlagbar ist.
[0014] Zur Realisierung der Ausstoßvorrichtung gibt es mehrere Möglichkeiten. In diesem
Zusammenhang sind alle gemäß dem Stand der Technik bekannten Touch-Latch-Funktionalitäten
denkbar, wie sie unter anderem auch in der
DE 20 2006 000 535 U1 der Anmelderin beschrieben sind. Der Kraftspeicher kann also wenigstens ein mechanisches
Federelement aufweisen und/oder zumindest teilweise durch einen elektrischen Motor
gebildet sein. Ebenso sind Kraftspeicher in Form von Gasdruckfedern und/oder eines
Elektromagneten denkbar. Der Kraftspeicher kann beim Öffnen oder beim Schließen aufgeladen
werden, wobei der Touch-Latch-Beschlag durch Ziehen an der Klappe und/oder durch manuelle
Druckausübung auf die Klappe (ausgehend von der Schließstellung) auslösbar ist. Bei
einer Auslösung durch Druckausübung auf die Klappe kann es günstig sein, wenn die
Klappe eine erste Endstellung aufweist, die der Schließstellung der Klappe entspricht
und dass die Klappe ausgehend von dieser ersten Endstellung durch Druckausübung in
Schließrichtung derselben in eine, näher am Korpus liegende, zweite Endstellung bewegbar
ist.
[0015] Damit die Klappe in der vollständigen Schließstellung ausreichend stabil relativ
zum Möbelkorpus gehalten ist, kann es günstig sein, wenn die Klappe in der Schließstellung
durch eine Zuhaltevorrichtung gehalten ist. So kann eine an sich bekannte Konstruktion
vorgesehen werden, wobei die Zuhaltevorrichtung wenigstens zwei Teile umfasst, wobei
ein erster Teil am Möbelkorpus und ein zweiter Teil an der Klappe angeordnet bzw.
anordenbar sind, wobei die die beiden Teile in der Schließstellung der Klappe aufeinander
eine magnetische Anziehungskraft ausüben.
[0016] Alternativ kann als Zuhaltevorrichtung auch eine Einzugsvorrichtung verwendet werden,
wie sie beispielsweise bereits bei Schubladenausziehführungen seit längerem bekannt
sind. Als Beispiel hierfür sei auf die europäische Patentschrift
EP 0 391 221 B1 der Anmelderin verwiesen. Diese Einzugsvorrichtungen weisen üblicherweise wenigstens
einen Kupplungsteil auf, wobei ein dem Möbelkorpus zugeordneter Kupplungsteil gegen
Ende der Schließbewegung der Klappe mit einem der Klappe zugeordneten Mitnehmer kuppelbar
ist, woraufhin der gekoppelte Mitnehmer (und damit die Klappe) durch eine Kraftspeichervorrichtung
in die vollständige Schließstellung ziehbar ist. Diese Schließbewegung kann selbstverständlich
auch durch einen Dämpfer gedämpft werden, um ein hartes Aufschlagen der Klappe am
Möbelkorpus zu verhindern.
[0017] Die Zuhaltevorrichtung kann grundsätzlich auch als einfache Verriegelungsvorrichtung
ausgeführt sein, die durch die Ausstoßvorrichtung wieder lösbar ist. Bei allen Varianten
der Zuhaltevorrichtung muss in selbstverständlicher Weise die der Zuhaltevorrichtung
entgegengesetzte Kraft der Ausstoßvorrichtung ausreichend höher sein, um ein zuverlässiges
Ausstoßen der Klappe aus der geschlossenen Endlage zu ermöglichen.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Figurenbeschreibung erläutert. Dabei zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der Öffnungswinkelbereiche der Klappe,
- Fig. 2a, 2b
- eine Darstellung des Möbels in einer perspektivischen Ansicht von vorne sowie eine
vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
- Fig. 3
- das Möbel in einer perspektivischen Ansicht von hinten,
- Fig. 4
- das Möbel in einer weiteren perspektivischen Ansicht von hinten, und
- Fig. 5a, 5b
- ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Stellantriebes zum Bewegen der Klappe.
[0019] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der verschiedenen Öffnungswinkelbereiche
M1, M2 und M3 einer relativ zu einem Möbelkorpus 1 hochbewegbaren Klappe 2. In dieser
schematischen Darstellung befindet sich die Klappe 2 in der vollständigen Offenstellung.
Die Klappe 2 ist zwischen einer ein Schrankfach im Möbelkorpus 1 verschließenden Vertikalstellung
(gekennzeichnet durch die vertikale Achse S) und einer nach oben bewegten Offenstellung
(Achse O) verstellbar gelagert. Zum Ausstoßen der Klappe 2 aus der Schließstellung
ist eine nicht dargestellte Ausstoßvorrichtung, zur Kompensation bzw. zur zumindest
teilweisen Unterstützung der Öffnungsbewegung ist eine (ebenfalls nicht dargestellte)
Federvorrichtung vorgesehen. Ausgehend von der vollständigen Schließstellung der Klappe
2 (vertikale Achse S) wird diese durch die Ausstoßvorrichtung über den ersten Öffnungswinkelbereich
M1 in Richtung Offenstellung bewegt, wobei in diesem ersten Öffnungswinkelbereich
M1 von der Federvorrichtung im Wesentlichen keine Kraft auf die Klappe 2 ausgeübt
wird. Auf diese Weise lässt sich die Klappe 2 besonders leicht aus der geschlossenen
Endlage bewegen. Gegen Ende des ersten Öffnungswinkelbereiches M1 ist ein zweiter
Öffnungswinkelbereich M2 vorgesehen, der sich entweder an den ersten Öffnungswinkelbereich
M1 anschließt oder sich mit diesem allenfalls etwas überlappt. Diese Überlappung ist
durch die strichlierte Verlängerungslinie des zweiten Öffnungswinkelbereiches M2 symbolisch
gekennzeichnet. Im zweiten Öffnungswinkelbereich M2 wird von der vorgesehenen Federvorrichtung
ein aktives Schwenkmoment auf die Klappe 2 ausgeübt, sodass sich die Klappe 2 im Anschluss
an den Ausstoßhub der Ausstoßvorrichtung durch die Federvorrichtung (auch ohne manuelle
Unterstützung der Klappe 2) in Richtung Offenstellung bewegt. Im Anschluss an den
zweiten Öffnungswinkelbereich M2 ist ein dritter Öffnungswinkelbereich M3 vorgesehen,
in dem die Federvorrichtung die Klappe 2 im Wesentlichen austariert hält. Die Klappe
2 wird hierbei also innerhalb des dritten Drehwinkelbereiches M3 im Wesentlichen in
jeder Schwenkstellung entgegen der Schwerkraft gehalten, sodass die Klappe 2 aus Gründen
einer verbesserten Zugänglichkeit nicht automatisch in die vollständige Offenstellung
gedrückt wird.
[0020] Fig. 2a zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Möbels 3, wobei eine hochbewegbare
Klappe 2 relativ zu einem Möbelkorpus 1 verstellbar gelagert ist. Die Klappe 2 umfasst
in der gezeigten Figur zwei Teilklappen 2a und 2b, wobei die obere Teilklappe 2a relativ
zum Möbelkorpus 1 verschwenkbar ist und die untere Teilklappe 2b relativ zur oberen
Teilklappe 2a drehgelenkig gelagert ist. Die Klappe 2 nimmt in der gezeigten Darstellung
eine Offenstellung ein. Wird die Klappe 2 ausgehend von der gezeigten Stellung in
die Schließstellung bewegt, so bewegen sich die beiden Teilklappen 2a, 2b wieder auseinander,
bis diese in der Schließstellung eine gemeinsame Ebene bilden und dabei das Schrankfach
des Möbelkorpus 1 in einer vertikalen Stellung verschließen. Zum Bewegen der Klappe
2 ist zunächst ein Stellantrieb 8 vorgesehen, der eine Federvorrichtung 4 zum Beaufschlagen
eines Stellarmes 6 aufweist. Der Stellantrieb 8 wird vorzugsweise an beiden gegenüberliegenden
Seitenwänden des Möbelkorpus 1 montiert. Der Stellarm 6 des rechten Stellantriebes
8 wird in der gezeigten Figur durch die Klappe 2 verdeckt. Darüber hinaus ist zum
Bewegen der Klappe 2 eine Ausstoßvorrichtung 5 vorgesehen, durch die die Klappe 2
ausgehend von der vollständigen Schließstellung über den in Fig. 1 dargestellten ersten
Öffnungswinkelbereich M1 bewegbar ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Ausstoßvorrichtung
5 als eine vom Stellantrieb 8 gesonderte Baueinheit dargestellt, selbstverständlich
kann die Ausstoßvorrichtung 5 auch integraler Teil des Stellantriebes 8 sein. Die
Federvorrichtung 4 des Stellantriebes 8 übt auf den Stellarm 6 in unmittelbarer Nähe
zur vollständigen Schließstellung im Wesentlichen keine Kraft aus, sodass die Klappe
2 durch die Ausstoßvorrichtung 5 besonders leicht in eine Offenstellung bewegbar ist.
Der Stellarm 6 ist einerseits relativ zum Möbelkorpus 1 um eine horizontale Achse
gelagert, andererseits um eine ebenfalls horizontale Achse an einem der unteren Teilklappe
2b zugeordneten Beschlagteil 7 angelenkt.
[0021] Fig. 2b zeigt den in Fig. 2a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Darstellung.
Erkennbar ist die Ausstoßvorrichtung 5, die ein Gehäuse 5a sowie ein relativ zum Gehäuse
5a bewegbar gelagertes Ausstoßelement 5b aufweist. Wie im diskutierten Ausführungsbeipiel
kann das Ausstoßelement 5b relativ zum Gehäuse 5a linear verschiebbar sein. Die Ausstoßvorrichtung
5 weist beispielsweise eine Touch-Latch-Funktionalität auf, wobei ein verriegelbarer
Kraftspeicher innerhalb des Gehäuses 5a angeordnet ist. Das Ausstoßelement 5b kann
- wie gezeigt - die Klappe 2 beaufschlagen oder gemäß einer Variante auch den Stellarm
6. Die Ausstoßvorrichtung 5 ist entweder durch Druck auf die Klappe 2 oder durch Zugausübung
auf die Klappe 2 auslösbar. Auf die nähere Funktionalität solcher Touch-Latch-Vorrichtungen
wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht näher eingegangen, da diese gemäß
dem Stand der Technik hinlänglich bekannt sind.
[0022] Erkennbar ist in Fig. 2b auch ein Teil 9a, der Teil einer Zuhaltevorrichtung 9 für
die Klappe 2 bildet. Die Zuhaltevorrichtung 9 dient zum Fixieren der Klappe der vollständigen
Schließstellung und wird im Folgenden noch näher erläutert.
[0023] Fig. 3 zeigt das Möbel 3 in einer perspektivischen Ansicht von hinten, wobei aus
Gründen der Übersichtlichkeit die Rückwand des Möbelkorpus 1 weggelassen ist. Zu erkennen
ist der Stellantrieb 8 mit der Federvorrichtung 4, durch die der Stellarm 6 zum Bewegen
der Klappe 2 beaufschlagbar ist. Die am oder im Möbelkorpus 1 angeordnete Ausstoßvorrichtung
5 mit dem Gehäuse 5a und dem relativ dazu bewegbaren Ausstoßelement 5b in Form eines
Stößels wirkt in der Schließstellung auf die untere Teilklappe 2b.
[0024] Fig. 4 zeigt ebenfalls eine Darstellung des Möbels 3 in einer perspektivischen Ansicht
von hinten. Zu erkennen ist hierbei ein Teil 9b einer Zuhaltevorrichtung 9, durch
die die Klappe 2 ausreichend stabil in der vollständigen Schließstellung gehalten
werden kann. Die Zuhaltevorrichtung 9 umfasst in der gezeigten Figur einen Teil 9b,
der in der Schließstellung der Klappe 2 mit einem am Ausstoßelement 5b angeordneten
Teil 9a (Fig. 2b) in Magnetverbindung steht. Auf diese Weise wird die Klappe 2 ausreichend
stabil am Möbelkorpus gehalten, durch Auslösen der Ausstoßvorrichtung 5 kann jedoch
die magnetische Kraft überwunden werden, sodass die Klappe 2 in eine Offenstellung
bewegbar ist.
[0025] Fig. 5a zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Stellantriebes 8, der an zumindest
einer Seitenwand des Möbelkorpus 1 zu befestigen ist. Der Stellantrieb 8 umfasst ein
Gehäuse 10 mit einem ersten Federlager 11a, an dem sich die schematisch dargestellte
Federvorrichtung 4 abstützt. Im Weiteren ist ein über die Drehachse R schwenkbarer
Zwischenhebel 12 vorgesehen, wobei die Federvorrichtung 4 am zweiten Federlager 11
b am Zwischenhebel 12 angreift. Das Federlager 11b ist durch eine Einstellvorrichtung
16 in variablem Stand zur Drehachse R des Zwischenhebels 12 verstellbar, sodass die
Kraft der Federvorrichtung 4 in selektiver Weise auf das Gewicht der zu bewegenden
Klappe 2 eingestellt werden kann. Ferner ist eine um eine Drehachse L drehbar gelagerte
Steuernocke 13 mit einer Stellkontur 13a vorgesehen, wobei durch die Kraft der Federvorrichtung
4 eine dem Zwischenhebel 12 zugeordnete Druckrolle 14 gegen die Stellkontur 13a der
Steuernocke 13 gepresst wird. Während der Schwenkbewegung des hier nicht dargestellten
Stellarmes 6 läuft die Druckrolle 14 entlang der Stellkontur 13a der Steuernocke 13
ab. Die drehbare Steuernocke 13 weist einen Kupplungsteil 15 auf, auf den der Stellarm
6 aufschnappbar ist.
[0026] Fig. 5b zeigt den in Fig. 5a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Darstellung.
Zu erkennen ist der um die Drehachse R schwenkbare Zwischenhebel 12, an dem das verstellbar
gelagerte Federlager 11 b angeordnet ist. Die Druckrolle 14 wird an die Stellkontur
13a der um die Drehachse L gelagerten Steuernocke 13 gepresst, wobei die Druckrolle
14 am Umfangsrand (Stellkontur 13a) der Steuernocke 13 abläuft. Schematisch eingezeichnet
ist der erste Drehwinkelbereich M1, wobei der Radialabstand - bezogen auf die Drehachse
L der Steuernocke 13 - der Stellkontur 13a in diesem Drehwinkelbereich M1 zumindest
annähernd gleich ist. Auf diese Weise wird von der Federvorrichtung im Wesentlichen
keine Kraft auf den Stellarm 6 (und damit auf die Klappe 2 ausgeübt), sodass die Klappe
2 ausgehend von der vollständigen Schließstellung durch eine kräftemäßig relativ gering
dimensionierte Ausstoßvorrichtung 5 in eine Offenstellung bewegbar ist.
[0027] Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel,
sondern umfasst bzw. erstreckt sich auf alle Varianten und technischen Äquivalente,
welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. Auch sind die
in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, rechts, usw. auf
die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung
sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
1. Antriebsvorrichtung für eine Klappe (2) eines Möbels (3), mit zumindest einem, von
einer Federvorrichtung (4) beaufschlagten bzw. beaufschlagbaren Stellarm (6) zum Bewegen
der Klapp (2) sowie mit einer Ausstoßvorrichtung (5) über die die Klappe (2) über
einen ersten Öffnungswinkelbereich (M1) aus der Schließstellung in Richtung Offenstellung
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (4) im ersten Öffnungswinkelbereich (M1) im Wesentlichen keine
Kraft auf die Klappe (2) ausübt und dass die Federvorrichtung (4) die Klappe (2) erst
in einem zweiten Öffnungswinkelbereich (M2) in Öffnungsrichtung bewegt, wobei sich
der zweite Öffnungswinkelbereich (M2) an den ersten Öffnungswinkelbereich (M1) anschließt
oder sich mit diesem allenfalls etwas überlappt.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den zweiten Öffnungswinkelbereich (M2) ein dritter Öffnungswinkelbereich
(M3) anschließt, in dem die Federvorrichtung (4) die Klappe (2) im Wesentlichen austariert
hält.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Öffnungswinkelbereich (M1) - ausgehend von der vollständigen Schließstellung
der Klappe (2) - zwischen 0° und 10°, vorzugsweise zwischen 0° und 5°, erstreckt.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Öffnungswinkelbereich (M2) bis etwa 30°, vorzugsweise bis etwa 10°, Offenstellung
der Klappe (2) wirksam ist.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Federvorrichtung (4) und dem Stellarm (6) eine um eine Drehachse (L)
gelagerte Steuernocke (13) mit einer daran angeordneten oder ausgebildeten Stellkontur
(13a) wirksam ist, wobei während der Schwenkbewegung des Stellarmes (6) eine Druckrolle
(14) an der Stellkontur (13a) abläuft.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurvenabschnitt der Stellkontur (13a), der mit der Druckrolle (14) während des
ersten Öffnungswinkelbereiches (M1) der Klappe (2) in Eingriff steht, zumindest annähernd
denselben Radialabstand zur Drehachse (L) des Steuernocke (13) aufweist.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (4) und die Ausstoßvorrichtung (5) in einer gemeinsamen Baueinheit
angeordnet sind.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (4) und die Ausstoßvorrichtung (5) in voneinander gesonderten
Baueinheiten angeordnet sind.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung (5) auf die Klappe (2) wirkt.
10. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung (5) auf den Stellarm (6) wirkt.
11. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung (5) wenigstens einen, vorzugsweise verriegelbaren, Kraftspeicher
aufweist, durch den ein Ausstoßelement (5a) zum Ausstoßen der Klappe (2) und/oder
zum Ausstoßen des Stellarmes (6) beaufschlagbar ist.
12. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (2) in der Schließstellung durch eine Zuhaltevorrichtung (9) gehalten
ist.
13. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltevorrichtung (9) wenigstens zwei Teile (9a, 9b) umfasst, wobei ein erster
Teil (9a) am Möbelkorpus (1) und ein zweiter Teil (9b) an der Klappe (2) angeordnet
bzw. anordenbar sind, wobei die beiden Teile (9a, 9b) in der Schließstellung der Klappe
(2) aufeinander eine magnetische Anziehungskraft ausüben.
14. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung genau eine Federvorrichtung (4) aufweist.
15. Möbel mit einer Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
1. A drive device for a flap (2) of an article of furniture (3) having at least one actuating
arm (6) which is or can be acted upon by a spring device (4) for moving the flap(2),
and an ejector device (5) by way of which the flap (2) is movable over a first opening
angle range (M1) from the closed position in the direction of the open position, characterized in that the spring device (4) exerts substantially no force on the flap (2) in the first
opening angle range (M1) and the spring device (4) moves the flap (2) in the opening
direction only in a second opening angle range (M2), wherein the second opening angle
range (M2) adjoins the first opening angle range (M1) or at most somewhat overlaps
therewith.
2. The drive device according to claim 1, characterized in that adjoining the second opening angle range (M2) is a third opening angle range (M3)
in which the spring device (4) holds the flap (2) in substantially tared relationship.
3. The drive device according to claim 1 or 2, characterized in that the first opening angle range (M1) - starting from the completely closed position
of the flap (2) - extends between 0° and 10°, preferably between 0° and 5°
4. The drive device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the second opening angle range (M2) is operative up to about 30°, preferably about
10°, in the open position of the flap (2),
5. The drive device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that a control cam (13) mounted about an axis of rotation (L) and with an actuating contour
(13a) formed or arranged thereon is operative between the spring device (4) and the
actuating arm (6), wherein a pressure roller (14) runs against the actuating contour
(13a) during the pivotal movement of the actuating arm (6).
6. The drive device according to claim 5, characterized in that the curve portion of the actuating contour (13a) which is in engagement with the
pressure roller (14) during the first opening angle range (M1) of the flap (2) is
at at least approximately the same radial spacing relative to the axis of rotation
(L) of the control cam (13).
7. The drive device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the spring device (4) and the ejector device (5) are arranged in a common structural
unit.
8. The drive device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the spring device (4) and the ejector device (5) are arranged in structural units
which are separate from each other.
9. The drive device according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the ejector device (5) acts on the flap (2).
10. The drive device according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the ejector device (5) acts on the actuating arm (6).
11. The drive device according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the ejector device (5) has at least one, preferably lockable, force storage means,
by which an ejector element (5a) can be acted upon for ejection of the flap (2) and/or
for ejection of the actuating arm (6).
12. The drive device according to one of the claims 1 to 11, characterized in that the flap (2) is held in the closed position by a restraining device (9).
13. The drive device according to claim 12, characterized in that the restraining device (9) includes at least two portions (9a, 9b), wherein a first
portion (9a) is or can be arranged on the furniture carcass (1) and a second portion
(9b) is or can be arranged on the flap (2), wherein the two portions (9a, 9b) exert
a magnetic attraction force on each other in the closed position of the flap (2).
14. The drive device according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the drive device has precisely one spring device (4).
15. An article of furniture having a drive device according to one of the claims 1 to
14.
1. Dispositif d'entraînement pour un abattant (2) d'un meuble (3), avec au moins un bras
de réglage (6) sollicité ou pouvant être sollicité par un dispositif à ressort (4)
pour le déplacement de l'abattant (2) ainsi qu'avec un dispositif d'éjection (5) pouvant
déplacer l'abattant (2) sur une première zone d'angle d'ouverture (M1) de la position
de fermeture en direction de la position d'ouverture, caractérisé en ce que le dispositif à ressort (4) n'exerce sensiblement aucune force sur l'abattant (2)
dans la première zone d'angle d'ouverture (M1) et en ce que le dispositif à ressort (4) ne déplace l'abattant (2) que dans une deuxième zone
d'angle d'ouverture (M2) dans le sens d'ouverture, la deuxième zone d'angle d'ouverture
(M2) étant contiguë à la première zone d'angle d'ouverture (M1) ou se chevauchant
éventuellement un peu avec celle-ci.
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une troisième zone d'angle d'ouverture (M3), dans laquelle le dispositif à ressort
(4) maintient sensiblement taré l'abattant (2), est contiguë à la deuxième zone d'angle
d'ouverture (M2).
3. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première zone d'angle d'ouverture (M1) s'étend, en partant de la position de fermeture
complète de l'abattant (2), entre 0 et 10°, de préférence entre 0 et 5°.
4. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la deuxième zone d'angle d'ouverture (M2) est active jusqu'à environ 30°, de préférence
jusqu'à environ 10° de position ouverte de l'abattant (2).
5. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une came de commande (13) logée autour d'un axe de rotation (L) avec un contour de
réglage (13a) réalisé ou disposé dessus est active entre le dispositif à ressort (4)
et le bras de réglage (6), une poulie de rappel (14) roulant sur le contour de réglage
(13a) pendant le mouvement de pivotement du bras de réglage (6).
6. Dispositif d'entraînement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la section courbée du contour de réglage (13a) qui est en engagement avec la poulie
de rappel (14) pendant la première zone d'angle d'ouverture (M1) de l'abattant (2),
présente au moins approximativement la même distance radiale par rapport à l'axe de
rotation (L) de la came de commande (13).
7. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif à ressort (4) et le dispositif d'éjection (5) sont disposés dans une
unité de construction commune.
8. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif à ressort (4) et le dispositif d'éjection (5) sont disposés dans des
unités de construction séparées l'une de l'autre.
9. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection (5) agit sur l'abattant (2).
10. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection (5) agit sur le bras de réglage (6).
11. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection (5) présente au moins un accumulateur de force de préférence
verrouillable, par lequel un élément d'éjection (5a) peut être sollicité pour l'éjection
de l'abattant (2) et/ou l'éjection du bras de réglage (6).
12. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'abattant (2) est maintenu dans la position de fermeture par un dispositif de maintien
en position fermée (9).
13. Dispositif d'entraînement selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif de maintien en position fermée (9) comporte au moins deux parties (9a,
9b), sachant qu'une première partie (9a) est ou peut être disposée sur le corps de
meuble (1) et une seconde partie (9b) est ou peut être disposée sur l'abattant (2),
sachant que les deux parties (9a, 9b) exercent l'une sur l'autre une force d'attraction
magnétique en position de fermeture de l'abattant (2).
14. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement présente précisément un dispositif à ressort (4).
15. Meuble avec un dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications
1 à 14.
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